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Einführung in die strukturierte und objektorientierte Programmierung WS 2016/17


AAU Klagenfurt, Institut für Informatik

Übungsblatt 1

Dieses Aufgabenblatt behandelt die Basiskonzepte der prozeduralen Programmierung. Schreiben Sie
jeweils ein Programm mit folgender Aufgabenstellung.

Erste Gehversuche
Aufgabe 1:
Geben Sie den String „ESOP ist super“ aus.1

Aufgabe 2:
Definieren Sie eine Integer-Variable und weisen Sie ihr den Wert 5 zu. Geben Sie den Wert der Variable
aus. 2

Aufgabe 3:
Definieren Sie zwei Strings und weisen Sie diesen Strings die Zeichenketten "Das ist" und "eine
Zeichenkette." zu. Hängen Sie die Strings aneinander, sodass ein korrekter Satz entsteht. Geben Sie
das Resultat aus.
Aufgabe 4:
Erstellen Sie geeignete Variablen für die folgende Literale:
-32, 6.24f, 1.968, 1.00e+3f, 1.00e-3, 1624, "1000", "A", 'A', false, '\n', "\n", 0xA5,
'\u0065', -25874.
Weisen Sie den Variablen die jeweiligen Werte zu, und geben Sie diese aus.

Aufgabe 5:
Definieren Sie zwei Integer-Variablen (x und y) und weisen Sie ihnen Werte zu. Berechnen Sie das Ergebnis
2x+y². Speichern Sie das Ergebnis in einer weiteren Variable z und geben Sie den Wert der Variable z aus.

Aufgabe 6:
Wie in Aufgabe 5, nur geben Sie folgendes aus „Das Ergebnis von 2*y+y² ist <hier das Ergebnis ausgeben>“.

Aufgabe 7:
Definieren Sie eine geeignete Variable für den Radius eines Kreises und bestimmen Sie Umfang und Fläche
des Kreises. Speichern Sie beide Werte in je einer geeigneten Variable und geben Sie diese aus. Für die
Kreiszahl Pi verwenden Sie bitte den Ausdruck java.lang.Math.PI.

Aufgabe 8:
Passen Sie nach Möglichkeit die bisherigen Beispiele dahingehend an, dass Sie die Werte der Variablen
nicht fix festlegen, sondern diese über die Tastatur einlesen.


1
Verwenden Sie die Methode System.out.println(…) bzw. System.out.print(…), ohne diese im
Moment zu hinterfragen.
2
Verwenden Sie hierfür ebenfalls die Methode System.out.println(variablenname)
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Aufgabe 9:
Geben Sie zwei Zahlen ein. Eine Zahl soll die zurückgelegten Kilometer und die zweite Zahl die dafür
benötigte Treibstoffmenge beinhalten. Berechnen Sie den Verbrauch pro 100 km und geben Sie den Wert
aus.

Aufgabe 10:
Stellen Sie folgende Programmabschnitte in korrektem Java-Code dar. Korrigieren Sie die jeweilige
Code-Zeile, falls Fehler enthalten sind. Welche Ergebnisse werden produziert und wieso?
1. int a = 10;
float b = 1.1;
System.out.println(a+b);
2. int a = 10;
double b = 1.1;
int c = a+b;
System.out.println(c);
3. int a = 10;
double b = 1.1;
int c = a+(int)b;
System.out.println(c);
4. float a = 0;
double b = 1.1;
double c = a+b;
System.out.println(c);
5. float a = 0.9;
double b = 1.1;
int c = (int)a+(int)b;
System.out.println(c);
6. float a = 0;
double b = 1.1;
int c = (int)b / (int)a;
System.out.println(c);
7. int a = 45;
int b = a;
int c = Integer.MAX_VALUE+1;
float e = 4.5;
a = a*a;
b = ((b*b)/b)%b);
System.out.println("a="+a+" b="+b+" c="+c);

Bedingungen
Aufgabe 11:
Lesen Sie drei Gleitkommazahlen (double) ein. Diese drei Variablen entsprechen drei Seitenlängen eines
möglichen Dreiecks. Stellen Sie fest, ob diese drei Seiten ein Dreieck bilden (können). Wenn dem so ist,
stellen Sie fest, ob es sich um ein gleichseitiges, gleichschenkliges oder rechtwinkliges Dreieck handelt.
Geben Sie die Art des Dreiecks aus.

Aufgabe 12:
Wie in Aufgabe 11, jedoch bedenken Sie, dass bei der Verarbeitung von double-Werten Rundungsfehler
entstehen können. So kann es passieren, dass ihr Programm falsche Ergebnisse liefert. Passen Sie ihre
Überprüfungen derart an, dass kleine Rundungsfehler (z.B. < 0.0001) toleriert werden.
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Aufgabe 13:
Geben Sie einen Mittelpunkt (x- und y-Koordinate) eines Kreises und seinen Radius ein. Zudem
definieren Sie einen weiteren Punkt. Stellen Sie fest, ob sich dieser Punkt innerhalt des Kreises, auf dem
Kreis selbst oder außerhalb des Kreises befindet.

Aufgabe 14:
Gegeben ist eine quadratische Gleichung y = ax²+bx+c. Geben Sie die Werte a, b, c und y, ein und lösen
Sie die quadratische Gleichung, falls diese im Reellen lösbar ist.

Aufgabe 15:
Lesen Sie die Klausurpunkte eines Studierenden in eine Variable ein. Geben Sie anhand des folgenden
Notenschlüssels die erreichte Note aus.

0 – 200: Nicht genügend


201 – 250: Genügend
251 – 300: Befriedigend
301 – 350: Gut
351 – 400: Sehr gut
401 – ???: Da ist wohl was schief gegangen

Aufgabe 16:
Geben Sie das zu versteuernde Jahreseinkommen ein und bestimmen Sie die Höhe der Steuer (sehr
vereinfacht dargestellt). Für die ersten 5000€ werden 10% Steuer, für die nächsten 10.000€ werden 22%
und für die nächsten 15.000 € werden 32% Steuern eingehoben. Ab diesem Wert werden dann
schlussendlich 42% Steuern eingehoben.

Aufgabe 17:
Geben Sie eine Jahreszahl ein. Stellen Sie fest, ob es sich um ein Schaltjahr handelt.

Aufgabe 18:
Implementieren Sie einen Geldautomaten. Geben Sie einen Geldbetrag in € ein und teilen Sie diesen
Betrag in eine möglichst geringe Anzahl an Scheinen (100€, 50€, 20€, 10€, 5€) auf (d.h. Scheine mit
einem hohen Geldbetrag werden bevorzugt). Da es keine Münzen gibt, müssen Sie auch überprüfen, ob
der eingegebene Betrag überhaupt verarbeitet werden kann.

Aufgabe 19:
Geben Sie einen Wochentag (als Integer von 1 bis 7) ein und geben Sie den dazugehörigen Namen des
Wochentages aus (Montag, …, Sonntag). Sie können für dieses Beispiel auch die switch-Anweisung
verwenden. Bei einer fehlerhaften Eingabe, geben Sie einen entsprechenden Fehlertext aus.