Sie sind auf Seite 1von 3

2mal3 Natürliche Gesetze

Es sind kosmische Gesetze und finden überall Anwendung.


Im Universum gleich so, wie in der Natur, bei Tier und Mensch.

• Das Gesetz der Wandlung


• Das Gesetz des Ausgleichs
• Das Gesetz des geringsten Widerstands

1. Das Gesetz der Wandlung

Alles besteht aus Energie. Immaterielles wie Materielles, es unterscheidet sich lediglich in seiner
Dichte. Energie ist nicht zerstörbar, nur wandelbar. Wenn Energie die Form verliert, sei es als Gefäß,
als Inhalt oder als Ganzes, verwandelt es sich in etwas Neues. Die zu wandelnde Energie ist der Antrieb
allen Seins.

2. Das Gesetz des Ausgleichs

Plus und Minus sind die Bezeichnungen zweier in Harmonie befindlicher Örtlichkeiten. Plus beschreibt
den Ort der relativen Fülle, Minus den Ort der relativen Leere. Nach dem Gesetz der Wandlung,
kommt es im Energiefluss der beiden Orte immer zu Schwankungen. Dieses Mehr und Weniger
bewegt sich wellenförmig bis pulsartig und sucht beim Gegenüber den Ausgleich (Spannung -
Entspannung), um wieder in Harmonie zu kommen. Dieser angestrebte Ausgleich gibt das nächste
Gesetz vor:

3. Das Gesetz des geringsten Widerstands

Wie es uns der natürliche Lauf des Wassers zeigt, so ist es auf allen Ebenen. Immateriell wie materiell,
alles folgt dem geringsten Widerstand. Der große Stein im Bachbett, der dem Fluss des Wassers im
Weg ist, wird vom Wasser einfach umgangen, weil es dem Drang der Bewegung folgt. Ob bewusst
gelenkt oder instinktiv anvisiert, dieses Gesetz wirkt immer. Und ob es uns dienlich oder abträglich ist,
mag jedes Mal hinterfragt sein, denn beides ist möglich - und zeigt mitunter einen wichtigen Hinweis
auf eine Verknüpfung mit einem oder mehreren anderen natürlichen Gesetzen.
• Das Gesetz der Polarität
• Das Gesetz der Resonanz
• Das Gesetz des Anfangs

4. Das Gesetz der Polarität (in Harmonie mit dem Gesetz der Wandlung)

Die Polarität ist eine gleichwertige Zweiheit und damit wertneutral. Polarität ist die Zweiheit
von sich gegenseitig ergänzenden Gegensätzen. Tag - Nacht, linke Hand - rechte Hand, Nord -
Süd, usw., beide Aspekte (Pole) sind mit oder durch etwas miteinander verbunden und stellen
ein Gleichgewicht dar, eine Harmonie.
Das Gesetz der Polarität gibt zwingend durch die beiden Pole, eine sie verbindende Position
oder einen sie verbindenden Umstand vor. Tag - Dämmerung - Nacht; Geburt - Leben - Tod;
Links - Mitte - Rechts; Nord - Achse - Süd; einatmen - innehalten - ausatmen; .... Kein Pol kann
nur für sich alleine sein. Einatmen ohne auszuatmen funktioniert nicht, dem Tag folgt immer
die Nacht und umgekehrt, selbst wenn dies ein halbes Jahr dauert. Aber eine polare
Verbindung ist auch erkennbar, an dem „sowohl - als auch“ (die Dämmerung sowohl von der
Nacht zum Tag, als auch vom Tag zur Nacht; das Leben sowohl vor der Geburt, als auch nach
dem Tod; ….).

Polarität ist nicht dasselbe wie Dualität. Die Dualität ist eine ungleiche Zweiheit. Dies ist
wichtig zu beachten, denn vielfach wird von Begriffen behauptet, dass sie zur Polarität
gehören, beschreiben aber ein Ungleichgewicht, eine Disharmonie, sind also der Dualität
zugeordnet. Die Dualität ist die Zweiheit der nicht gleichwertigen, sich gegenseitig
ausschließenden Gegensätze. Entweder das eine oder das andere. Hell oder Dunkel, Lüge
oder Wahrheit, Krieg oder Frieden, Hass oder Liebe. Das Ungleichgewicht der Dualität wirkt
immer einseitig, Entweder - Oder, es ist die Spaltung der Harmonie in ein Zuviel oder ein
Zuwenig.
Am Beispiel „entweder gehen, oder stehen“ lässt sich der Irrtum der allseits vorgegeben
Polarität „Leben und Tod“ erkennen. Bewegung (Gehen) ist das Leben - Stillstand (Stehen)
bedeutet hier leblos, Tod. Also ist demnach diese vermeintliche Polarität keine (siehe auch
oben). Strittig ist immer wieder für viele das „Wortpaar“ Frau - Mann. Eigentlich stellt es keine
Polarität, sondern eine Dualität dar. Entweder Frau, oder Mann (entweder gebärfähig, oder
nicht gebärfähig). Die „scheinbare Verbindung“ Mensch der beiden, ist nur bedingt
anwendbar. Zum Beispiel im polaren Vergleich mit Tier, Natur u.ä. (dann mit der Verbindung
Lebewesen/Wesenheit/…. ‚Sowohl Mensch als auch Tier sind Lebewesen’).

5. Das Gesetz der Resonanz (in Harmonie mit dem Gesetz des Ausgleichs)

Die gerichtete Energie entwickelt eine entsprechende Anziehungskraft. Da alles Energie ist,
gilt dieses Gesetz sowohl für unser Tun, als auch für unsere Gedanken. Die Volksweisheit
„Gleich und Gleich gesellt sich gern.“ fällt in diese Gesetzmäßigkeit.
Die viel strapazierte Aussage, dass alles was den Menschen begegnet, eine Spiegelfunktion für
ihn hat und eine Situation beschreibt, die er, nämlich dann wenn sie nicht gewünscht ist, er
eben selbst genau dieses Geschehen provoziert hat, weil er gerade damit in Resonanz ist.
Diese Annahme lässt viele an ihrem Tun und Wirken zweifeln, denn trotz der anderen,
innerlich veränderten Einstellung zum Leben (zu diesen Lebenssituationen), wird oft ein
Versagen der Umsetzung dieser Verinnerlichung, oder andere eigene Verhaltensfehler, wegen
dieser vermeintlichen „Spiegelfunktion“ in so ein Erlebnis hinein interpretiert.

Diese Annahme ist mit dem Gesetz der Resonanz nicht vereinbar. In Resonanz gehen nur
gleiche Schwingungen. Wenn Mensch in den Spiegel lächelt, lächelt der Spiegel zurück.
Gleiches mit Grimassen und bösen Fratzen. Andersartige Schwingungen (Lebenssituationen)
erreichen uns nur über das Gesetz des Ausgleichs, haben also eine ganz andere Bedeutung,
als allgemein angenommen.

6. Das Gesetzt des Anfangs (in Harmonie mit dem Gesetz des geringsten Widerstands)

Wie etwas beginnt, so setzt es sich fort. Jegliches Ereignis ist diesem Gesetz unterworfen,
geplant oder ungeplant. Viele Menschen kennen die geläufigen Aussprüche, besonders wenn
ein Projekt schief gelaufen ist „Das hat sich schon von Anfang an so abgezeichnet.“ oder „Es
hat schon so kompliziert begonnen.“ und noch ähnliche. Hier gilt die spirituelle wie kosmische
Gesetzmäßigkeit, dass alles Angestrebte, wenn es mit Leichtigkeit in Bewegung gebracht wird,
dem natürlichen, harmonischen Lauf zum gewünschten Ziel folgen kann.

Achtet der Mensch auf die Zeichen am Beginn seiner Aktionen, egal aus welchen
Lebensbereichen, kann er auf den Verlauf selbiger schließen. Frei nach dem Motto „Jedem
Anfang liegt ein Zauber inne“ kann mit Hinsicht auf die bestmöglichen Umstände zum Anfang
der angedachten Projekte, Aktionen oder Ziele, auch mit bestmöglichem Erfolg gerechnet
werden. Dieses Wissen wurde schon vor Jahrtausenden über die Variante der Astrologie
unter die Menschen gebracht und auch heute bedient man sich noch oft des Horoskops (hōra
= Stunde und skopeĩn = betrachten), um die Zeitqualität des Beginns einer Aktion zu
bestimmen und in den Verlauf des möglichen Geschehens Einsicht zu nehmen.