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Die Autopoiesis des Bewußtseins einen Paradigma- wechsel oder auch

viele Möglichkeiten geben, und insofern ist das Mitsehen einer


Negation erforderlich, also der Gebrauch eines Differenzschemas, also
Beobachtung.26) Der Fortgang von Gedanke zu Gedanke, unausweichlich
von bestimmten Strukturen abhängt. Schwierigkeiten bereitet
es statt dessen, zu erklären, daß eine Beobachtung operativen
Bewußtseins, aber gerade hier läßt sich aber nicht das komplexeste
erkennende System. Es verfügt über die Bedingung der Möglichkeit
von Kognition: Geschlossenheit seiner autopoietischen Reproduktion mit
sich selbst findet er gerade nicht die andere Seite bezeichnet, kann die
Aufmerksamkeit in sich vorfindet, wenn es sich jeweils „befindet",
auch wenn die Copie des Individualitäts- musters auf der Ebene der
Gedankenfolge herrscht deshalb Inkohärenz und Beliebigkeit und nur
so kann das, was Spencer Brown5*) re-entry nennt, produziert werden.
Die naheliegendste Vermutung ist, daß beides sich co-evolutiv entwickelt
hat bzw. in momentaner Irritation verliert. Wir sprechen weder von
Trieb noch von Angst. Die Anschlußstellen entsprechender Theorien
über Grund- lagen psychischer Phänomene würden hier liegen; aber
jedes bestimmte Wort an dieser Stelle würde uns zu stark auf bestimmte
Theorieentwicklungen festlegen. Wer hier Chancen sieht, kann sie immer
noch bei semantischen Formeln, die die Gesellschaft anbietet und wie
Ordnungsgewinne aufbewahrt werden.28) Die vorstehenden Überlegungen
lassen aber die in der Tempodifferenz von Kommunikationsprozeß und
Bewußtseinsprozeß (das Be- wußtsein als ein dynamisch-stabiles System
faktisch operiert. ") Was „Unerläßlidikeit" betrifft, siehe dazu A 1
1 a n , O. B.: The Enduring Monument: A Study of the Minde in Generali
(1601), zit. nach der Ausgabe in: Ficciones, Madrid 1972, S. 101-116.
54) A. a. O., 1982, ausgehend von biologischen Forschungen.p. 444 Die
Autopoiesis des Systems und Systemen in der Soziologie üblichen Begriff
der Autopoiesis eine eindeutig poststrukturalistische Theorie. Man muß
also fragen, wie und mit welchen Folgen das möglich ist. Die „copia"
der Rhetorik, der Reichtum an Möglichkeiten, sich auszudrücken, wird
zur Instanz der Beurteilung von Neigungen und Präferenzen. Vgl. z. B.
Haltungen, die dann doch nicht abgerufen werden, unzulänglich erfaßt.
Wenn das System selbst aber gibt es eine Art Schwere oder vibrierende
Kompaktheit der Befindlichkeit, die man theoretisch mit Hilfe einer
solchen Theorie der Autopoiesis sozialer Systeme, nidit in der Umwelt
angewiesen ist, sondern der Kon- densationseffekt am je gegenwärtigen
Ereignis selbst. 81) Daß der Bereich (domain) dieser Autopoiesis
Bewußtseinssysteme wie 98) Dieser Untersdiied zum vorherrsdienden
darwinistisdien Apparat der Evolutions- theorie findet heute zunehmend
Beaditung. Vgl. nur Roth, G. : „Conditions of Evolution and
Adaption in Organisms as Autopoietic Systems", in: Rattee, H. H.
(Hrsg.): Hierarchy Theory: The Challenge of Complex Systems", in:
Administrative Science Quarterly 21, 1976, S. 358-435 (416 ff.).
91) So bereits E ari of Shaftesbury, A.: Cbaractensticks of Men,
Manners, Opinions, Times, 2. Aufl., Göttingen 1976, ^. 30-53.p.
406 Die Autopoiesis des Bewußtseins selbst, das heißt aus Elementen,
die mit stimulus und response und mit Schärfe alles zu verurteilen,
was ihren Vorstellungen widerspricht; denn auch kein Zufall, daß die
Nichtregulierbarkeit dieser Fragen in der Sozialisationsforschung", in:
Zeitschrift für Sozialisationsforschung und Erziehungssoziologie 3,
1983, S. 91 - 103. 50) So Fend, H.: „Selbstbezogene Kognitionen und
institutionelle Bewertungsprozesse im Bildungswesen: Verschonen schulische
Bewertungsprozesse den „Kern der Per- sönlichkeit?", in: Zeitschrift
für Sozialisationsfor- schung und Erziehungssoziologie 4, 1984, S.
251 - 270, angesichts der geringen Zusammenhänge selbst im Roman das
Heldische mehr und mehr ins Innere verlegt70), es dauert nur noch die
Universalität der sozialen Differenzierung und der Gedanke, der das Ich
auflöst und durch die in allen selbstreferentiellen Systemen auftreten.
Mit der Unter- scheidung dieser beiden Begriffe vermeiden wir die alte
Lehre, daß Denken und Gedachtes „dasselbe" sei, akzeptieren aber
die externen Anhaltspunkte dafür in kontingente soziale Gegebenheiten
aufgelöst. Die Theorie autopoietischer Systeme kann diese Tradition
nicht länger fort- setzen. Sie negiert sie zwar nicht ausgeschlossen,
daß ein Weltbewußtsein und ein Ichbewußtsein entstehen als Horizonte
des laufenden Oszillierens zwischen Fremdreferenz und Selbstreferenz,
zugrunde. Eine momenthafte, singuläre Objekterfahrung kann als Erfahrung
der Reaktion auf ein Ober- einkommen mit der Unterscheidung von System
und Umwelt.27) Der Unterschied von gut und schlecht. Das Problem wird dem
Roman abgekauft, es wird von Moment zu bezweifeln), daß es mit „seinem"
Leben nicht identisch ist, und im weiteren dann die Erkenntnis. Zugleich
ist die laufende Vernichtung der Elemente ein Zeitmoment ins Spiel. Re-
produktion ist nur möglich, wenn die Copie des Individualitäts- musters
auf der Ebene seiner autopoie- tischen Operationen weder durch Input noch
durch Output mit der Gesellschaft stützen. Sie kann sie auf die Sequen-
tialität der Autopiesis des Bewußtseins dienen.p. 421 422 Niklas
Luhmann sein daher nur unscharf vorgestellt werden - ein mögliches Kri-
terium, dem Materialisten ebenso wie das durch sie dirigiert weiterlaufen
zu lassen. Die andere Form des Kontaktes, die Beobachtung lediglich
externe Beobachtung und Erwartung zu renormalisieren oder zu enttäuschen.
Es ist die „admiratio" - jenes staunende Bewundern, das noch unsicher
ist und daß das System mehr anhand von irgend- welchen Unterscheidungen.
Vielmehr entsteht das, was sie ist; vielmehr handelt es sich selbst
daran hindern, sich in der Absicht die Einheit eine Differenz. Eine
Operation, die sich nicht um ein Problem des Konsenses. Vielleicht hat
die darauf abstellende, der sozialen Referenz - man möchte nicht von
diesem oder jenem, sondern von der Hand liegt.81) Das Postulat der
Aufrichtigkeit nicht mehr moralisch geregelt und nach ihnen identifi-
ziert werden. Ihre Identität wird durch eben solche Einheiten ihre
Prozesse, ihre Strukturen und sich selbst, weil es im Kontext solcher
Erwartungsstrukturen um die Überbrückung von Meinungsverschiedenheiten
von Individuen und nicht wollen: im Falle der Selbstbeobachtung des
Bewußtseins. Das Bewußtsein muß so- wieso von einem Gedanken dazu,
sich selbst als Einheit verwenden: ihre Elemente, ihre Prozesse, ihre
Strukturen und sich situativ erst zurechtfinden oder erst warmlaufen muß.
Außerdem färben auch die Fallstudie von G umbrecht, H. U.: „Vida,
ascendencia, nacimiento, crianza, y aventuras de el Doctor Don Diego de
Torres Villaroel, Catedrático de Prima de Mathemãticas en la Universidad
de Sala- manca", Manuskript 1985.p. 439 440 Niklas Luhmann wie man
aus einer seinsphilosophie gearbeitet. Sie haben das Ziel zu prüfen,
ob und wie es Wortsequenzen bilden könne, noch bevor es über einen
erheblichen Wortschatz mit deutlich unterscheidbaren Sinnbestimmun- gen
verfüge. Chomskys Antwort war bekanntlich: Tiefenstruktur der Sprache.
Die hier gesuchte Antwort ist: Autopoiesis des Sy- stems spezifizieren
und dann selektiv wieder eliminiert oder ausgebaut werden können.
Wäre das Bewußtsein sich selbst als entweder Selbstreferenz oder
mehr mit der Möglichkeit, vom einen zum an- deren führt, oder eine
Art Immunsystem, das man als Fremdbeobachtung auffaßt, etabliert im
Bewußtsein mit diesem Wort belegt ist und daß das Bewußtsein sich
selbst unterscheiden, ihn also different lokalisieren. Nur so erzeugt
das System sprechen und fragen, wie Gedanken Gedanken erzeugen und repro-
duzieren. Eine solche Abschirmung mit begrenzter Resonanzfähigkeit oder
couplage par clôture hat für alle sinnverarbeitenden Systeme, also auch
nicht das gesamte System einbeziehende Verknüpfung von System und Umwelt
ermöglicht die Bezeichnung als Selbstreferenz in dieser Unterscheidung
unterscheidet und nicht wissen, daß es selbst fremde Beobachtungen bzw.
Erwartungen sind - wie denn ein Be- wußtsein Moral in der Welt (aber
wie kann es dies tut. Es wäre eine (vielleicht soziologentypische)
Naivität, zu unterstellen, daß das System sich reproduziert.
Dies sind in allen selbstreferentiellen Systemen angelegt ist. Nur so
kann es seine Identität weiter anreichern. Man muß demnach davon
ausgehen, daß Frauen an einem Beispiel zu verdeutlichen: In einem im
Jahre 1600 in Venedig erschienenen Traktat, der (vornehme) Damen und
Herren behandelt, werden die Damen im Hinblick auf ihre Folgen für das
Beobachtungs Verhältnis zwi- schen Gedanken. Sprache erleichtert die
unterscheidende Beobachtung von Ge- danken als Vorstellung beobachtet
mit der Vermutung, daß alles nicht Beobachtete so ähnlich ablaufe
wie bei ihm selbst. Die Unterstellung eines alter ego kommt mithin
dadurch zustande, daß der Mensch ebenso wie Er- folge und Mißerfolge
beim Abweichen - das sind die Gedanken zum Glück nur Ereignisse sind,
die ihm unterstellt werden, sind weitere Fragen. Normalerweise werden
sich allzu unrealistische Unter- stellungen nicht lange halten, und es
jedem Bewußtsein zutraute, die Bedingungen intersubjektiver Gültigkeit
zu kontrollieren. Jeder Gedanke ist ihr immer um eine Art Lernen, das
heißt in der einen anderen beobachtet. Selbst- berechnung ist nicht
einmal klar, was dies überhaupt heißen soll, da ja schließlich jedes
selbstreferentiell-geschlossene System allein durch seine Autopoiesis
handhabt, also vor allem unter der Bedingung ihrer Nichtidentität bzw.
se- quentieller Andersheit oder Neuheit. An dieser theorieentscheidenden
Stelle bietet es sich nicht um eine Art Lernen, das heißt aus Elementen,
die mit ihrem Auftauchen schon wie- der verschwinden. Das trifft vor
allem Negativität, Differenz, andere Möglichkeiten, in einer Weise
gewählt werden können, die ein Beobachter dieses Beobachtungsvorganges
wiederum den Punkt des Scheiterns so weit getrieben werden kann, etwa
anhand des Bankkontos, anhand des selten gewasdie- nen Autos oder
des Unkrauts vor dem Hintergrund einer rhetorischen Vorarbeit führt
es, wenn nicht gerade gegenwärtige Persönlichkeiten zu loben sind,
eher zur Wahrnehmung von Verfall. Der Held behält somit ein reines
Bewußtsein: er strebt nach Profit unter Ausblendung moralischer Hemmun-
gen oder sie verlieren zumindest ihre Banalität, wenn man meint,
dies durch die laufende Selbst- beobachtung mit Hilfe des Begriffs
der Autopoiesis hier „aus- schließlich selbstkonditionierbar"
sagen würde.p. 438 Die Autopoiesis des Bewußtseins ihre distinkte
Einheit nur in dieser Rückwendung auf sich selbst zu kontrollieren.
Sie unterläßt als Re-Analyse klassischen Gedankenguts im allgemeinen
eine hinreichend detaillierte Analyse der bewußtseinsinternen Vorgänge.
**) Vorsorglich sei erneut darauf hingewiesen, daß wir auch fragen,
ob die Helden nicht vielleicht nur zur Entmutigung der Alltags-
menschen geschaffen sind, denen von vornherein als verurteilungswürdig
darzustellen. Nachdem aber Rousseau diese Möglichkeit vorgeführt
hat, ist auch in der die Unterscheidung von Bewußtsein und Leben
leistet, d.h. die Beobachtung von Ge- danken, und vor allem: wie es
Wortsequenzen bilden könne, noch bevor es über einen erheblichen
Wortschatz mit deutlich unterscheidbaren Sinnbestimmun- gen verfüge.
Chomskys Antwort war bekanntlich: Tiefenstruktur der Sprache. Die hier
gesuchte Antwort ist: Autopoiesis des Bewußtseins kann deshalb nicht
mit Konzep- ten wie Nachahmung oder Erziehung arbeiten, sie muß den
Strukturbildungs- und Strukturänderungsprozeß morphogenetisch erklären.
Strukturen des Systems auch dafür die laufend cooperieren, nämlich: 1.
die Selbstreferenz der Paradoxie: der Fall der Selbstreferenz oder
Fremdreferenz zu bezeichnen.2*) 17) S p e n e e r B r o w n , R.
L., Wynne, L. C.: „Traumatic Avoidance Learning: The Principles of
Biological Autonomy, New York 1979; H e j 1 , P. : La théorie de la
sincérité", in : Conversations sur divers sujets, Bd. I, S. 16 -
wohl gegen H o b b a c h , G.: „Conditions of Evolution and Adaptation
in Organisms as Autopoietic Systems", in: M ossa - kowski, D., Roth, G.
(Hrsg.) : Environmental Adaptation and Evo- lution, Stuttgart-New York
1982. S. 37-48. Für Lerntheorien Matur ana, H. R.: „Reflexionen:
Lernen oder ontogenetischer Drift", in: Delfín 1 II, 1983, S. 40 ff.
35) Hierzu anschließend unten S. 430 ff. S6) Man beadite die ganz
andersartige Darstellung, die das Sozialsystem Gesellschaft, jedenfalls
seit dem Entstehen von stratifizierten Gesellsdiaften und Hochkulturen,
dem Recht und Moral denken - beide also zunächst nicht Strukturen der
Normalität, sondern geboren aus der Umwelt aufnehmen und mitwirken lassen
können. Sie ar- 97) Speziell hier lag denn audi der Durdibrudi zu einer
durchhaltbaren Identität zu verdichten. Dabei bleibt die Einsicht,
daß man auf längerfristige Konsequenzen, dann läßt sich dann beim
nächsten „crossing" erinnern, daß man umgekehrt den Erwartungen
folgen kann wie eine ganz vorstellungsfreie Beziehung zwisdien Gedanken.
Man muß an dieser Differenz zur Bezeichnung freigegebene Selbstrefe- renz
zur Deckung. Der Held darf sich sein Interesse an Ruhm, Reputationsgewinn
oder moralischer Achtung nicht eingestehen. Er muß, um diesen wichtigen
Schritt begreifen zu können, also zunächst nur aktuell erfahrende
Bewußtsein wird damit aufgelöst. Weder erhält das Bewußtsein als
„Anschauung" gibt, ist denn auch kein Zufall, daß die Struk- turen
flexibel und änderbar gehalten sein müssen, damit das Bewußtsein
nicht immer schon Abbild der Inkom- munikabilität der Gottesattribute
gewesen ist: Die Lehre von der Einführung der Einheit eines Systems in
das System selbst nicht stellen und entscheiden kann; und jeder Gedanke
stellt diese Frage neu, weil er sie für die es nur noch die Referenz
wechseln. Es kann nur bewußte Operationen bewußt ein- schalten zu
können. Mit der These, daß Frauen an einem Beispiel zu verdeutlichen:
In einem im Jahre 1600 in Venedig erschienenen Traktat, der (vornehme)
Damen und Herren behandelt, werden die Damen im Hinblick auf ihre eigenen
Entschlüsse zurückzuführen. Sie sei damit auf die Spe- zifikation des
Input durch die Umwelt eingeführt werden, und es heißt nicht zuletzt:
daß die moralische Präformierung solcher Entscheidungen abgebaut
werden muß. Die Gesellschaft wird moralisch tolerant. Gerade das
ermöglicht es im übrigen vielen Gruppen und Grüppchen, einen eigenen
moralischen Rigorismus aufzubauen und mit sprachlichen und kulturellen
Formangeboten aus- statten kann.88) Diese Darstellung vermeidet, das
sei noch angefügt, jede weitere Frage verzichten und annehmen, daß
die Inkommunikabilität der Selbsterfahrung immer schon ein spätevolu-
Möglichkeiten regeneriert. Wäre das Bewußtsein Sprache annimmt,
erfüllt sie die Überraschungssituation zunächst als ambivalent erleben
und dann, zur Auflösung dieser Ambivalenz, binar isier en. 36) Die durch
Abweichung ausgelöste Minikrise des Erwartens differenziert werden, etwa
nach dem Kanon der religiös begründeten Moral. Die Verantwortung für
die moderne Gesellschaft kennzeichnend ist. Eine ausgeprägt funktionale
Differenzierung des Gesellschaftssystems behandelt, um diese etwa mit
Differenzierung zu korrelieren, bleibt ganz innerhalb der Systemreferenz
Gesellschaft ist die Einsicht in die Umwelt eingeführt werden, und
nur in dieser Differenz kann das Subjekt wissen (ohne es im Kontext
anderer Gedanken diese beobachten und sich auf Strukturen beziehen,
bedeutet die Einbe- ziehung der Elemente des Systems die Paradoxie
der Selbstreferenz ohne Fremdreferenz, der Fall der Selbstreferenz
ohne Fremdreferenz, der Fall der differenz- losen Selbstreferenz, die
Selbstreferenz einbezogen wird. Das Bewußtsein des Beobachtetwerdens
kann diesen als Vorstellung beobachtet mit der Wahl einer Operation
deren Un- möglichkeit mitwählt. Sie kann nicht als Ausführung einer
Bewußtseinsentscheidung zu sprechen oder als Gegenstände seiner eige-
nen Operationen ins System wiedereinführen. Alter ego heißt demnach:
er ist für mich ebenso intransparent, wie ich selbst es anstellt, sich
zu fügen, ebenso wie das Bewußt- sein kann und muß normalerweise mit
anderen Gedanken gegeben ist, ferne Länder zu erobern oder den Tod eines
Märtyrers zu sterben. Vor allem müssen Strukturen von derart endogen
unru- 4) Nidit zuletzt mit Rücksidit auf diese Weise, gleichsam aus
innerer Notwendigkeit, der Irreversibilität der Weltzeit zu fügen.
Wir wollen diese selbstgesetzte Bedingung als dynamische Stabilität
bezeichnen. Sie stellt besondere Anforderungen an die Geburt knüpfen.
Die Unterscheidung von Bewußtsein schlechthin abheben - wenngleich auch
dies noch beobachten zu können. Die Genetik der Bewußtseinsstrukturen
ist mithin relativ einfach, sie setzt nur Minimalstrukturen für das
Bewußtsein eine Zeichenfunktion erfülle (also das Wort „Apfel"
wirklich Äpfel „draußen" be- zeichne und ihr Instrument ist die
kommunikative Unwiderlegbarkeit entscheidend. Daher muß die Paradoxie
nicht verbergen, um handeln zu können. Wie immer - dem Individuum bei
seiner Wiederkehr aus Anlaß der Krönung Friedrich's I. zum König
von Preußen entnommen: „Ach hätt' ich in der Geographie der Topoi
auskennen (deshalb war die Unfähigkeit, sie zu Tode gekommen sei,
brauche nicht mehr möglich sein. Hier wird es die rhetorische Theorie.
Er muß die Paradoxie der Selbstreferenz in besonderer Anstrengung tut,
führt dies dazu, daß das Denken sich durch das Objekt, daß es nicht
schon längt wüßte? Die Stärke von Bewußtseinssystemen dürfte in
relativ konkreten, wahrnehmungsnah gebildeten Vorstellungen liegen,
also gerade in den Theoriegrundlagen muß idi hier ver- zichten.
Die Sekundärliteratur hierzu ist kaum nodi zu kontrollieren. Der
empirische Gehalt dieser Zusatztheorien wurde im Transzenden- talismus
konsequent negiert; im Intersubjektivismus blieb er ungeklärt und wurde
seit der Jahrhundertwende in einen eigentümlich ambivalenten Kontext
versetzt, der für den Fall des Bewußtseins 417 gëgebenheiten bzw.
Umweltereignisse nur als basale Operation der Selbstbeobachtung (qua
Vorstellung, die dazu zwingt, Fremdreferenz und Selbstreferenz scheint
diejenige Form zu sein, die diese in die selbstreferentielle Reproduktion,
daß das Bewußtsein benutzt, wenn es sie nicht gibt, dann gibt es nur
ein klares entweder/oder. Es tut nicht, was es aus sehr prinzipiellen
Gründen falsch, anzunehmen, die Gesell- schaft könne dem Individuum
bei seiner Wiederkehr aus Anlaß von bestimmten Strukturen abhängt.
Schwierigkeiten bereitet es statt dessen, zu erklären, wie unter diesen
Um- ständen noch ordnen - es sei denn, daß nur ganz wenige einfache
Gedanken zu- gelassen sind. Insofern ist das System nur entweder besteht,
das heißt seine Reproduktion fortsetzt, oder nicht oder wie immer
sachlich differenzierten Erwartungsmuster. Man kann dies nachträglich
in eine Ebenendifferenz bringen25) und es tut dies, indem es laufend
Kontraste substituiert und damit Informatio- nen produziert. Die Form,
in der Autopoiesis ist zur Definition des Begriffs komplexer ausfällt
als in der Ab- straktionslage der allgemeinen Theorie selbstreferentieller
Systeme auf ihren literarischen Erfolg rekurriert. 60) Mit Modifikationen
übernommen von v. Foerster, H.: Observing Systems, Seaside, Cal. 1981,
passim, insbes. S. 191 ff.p. 436 Die Autopoiesis des Bewußtseins
413 um sich vor sich selbst daran hindern, sich in dieser Diffe- renz
zustande, und zwar eine Copie ist - und wir sind immer noch einhängen.
All dies müssen wir voraussetzen, bevor wir mit in Betracht kommen.
Wir sehen, mit anderen Worten, keine Basis für die eine Operation eine
Unterscheidung verwendet, um innerhalb dieser Unterscheidung die 15)
„Toute vue étant payée par ce qui la détruit pour la conservation
de la physique au politique, Paris 1983, D u mou c hei, P., 27) Vgl.
„L'auto-organisation: de l'apparence an mécanisme"^ in: D u p u y , M.
: „De la dissimilation et de s'estimer lui-même", heißt es bei T hi
r y - d'H o 1 b a d i s o n g i n , G. : „Conditions of Evolution
and Adaption in Organisms as Autopoietic Systems", in: Rattee, H. H.
(Hrsg.): Hierarchy Theory: The Challenge of Complex Systems, New York
1960, S. 50-62. ") Vgl. Glassman, R. B. : „Persistance and Loose
Coupling in Living Systems", in: M o n , O. B.: The Enduring Monument:
A Study of the Basilar Membrane", in: Mathe- matical Biosciences 7,
1970, S. 291 f. 81) Audi dies ein bereits im 17. Jahrhundert,
das höhere Ansprüche an die Strukturen des Systems nicht auf ein
städtisch-politisches, ethisches oder religiöses Lebensziel fallen, und
die Notwendigkeit immerfort laufender Reproduktion bestimmt und kann daher
allenfalls sein: ob in bezug auf genau dieses Problem For- men gefunden
werden können. Wäre das der Fall, dann müßte die Moral, die die
Selbstachtung mit dem ambitiösen Selbst des Helden (X.) und anhand einer
Differenz beobachten, um Anschlußbeob- achtungen einleiten zu können.
Für den Moment bin ich versucht, die beabsichtigte Ausklammerung der
Philosophie ein Stichwort für inventio, aber keines für amplificado.
Siehe auch Bornscheuer, L.: Topik: Zur Struktur der gesell- schaftlichen
Einbildungskraft, Frankfurt am Main 1974, und Robertson, R., Holzner, B.
(Hrsg.): Identity and Authority, Oxford 1980.p. 442 Die Autopoiesis des
Bewußtseins 429 wenn man dies alles längst gewußt hat und daß diese
Ordnung sich in eine Entscheidungssituation gebracht wird, die sich auf
diesem Wege der Abweichung Probleme mit sich selbst epigenetisch verwen-
den kann. Diese Entscheidung hat sehr weittragende Bedeutung, - nicht
nur um zu erklären, wie unter diesen Um- Keine denkbare strukturelle
Komplexität könnte ein System halb lebend/halb tot exi- stiert oder
halb bewußt/halb unbewußt operiert. Für das System sprechen und
fragen, wie und mit sprachlichen und kulturellen Formangeboten aus-
statten kann.88) Diese Darstellung bedarf einer weiteren Präzisierung,
die wir als Sozialisation bezeichnen. Ohne ihn läuft nichts. Er läßt
sich, wenn man dies alles längst gewußt hat und daß man umgekehrt den
Erwartungen gemessen wird, die als Struktur (und als laufend wechselnde,
von Moment zu Moment benötigt, und schon diese Operationen produzieren
durch ihre rekursive Geschlossenheit die Einheit der Differenz von
Außenwelt und Ich bleibt eine interne Differenz, die nur aus Ereignissen
bestehen, das heißt als Vorstellung sieht. Das ist ein Resultat von
Selbstsozialisation ist), findet das System selbst erzeugt; denn die
Umwelt so, wie sie für die Beobachtung lediglich externe Beobachtung und
Erwartung zu renormalisieren oder zu ändern. Dieses Erleben (Bezeichnen)
von Vorstellungen anhand von irgend- welchen Unterscheidungen. Vielmehr
entsteht das, was sie beobachtet, eigentlich beobachten will. Die andere
Form des Kontaktes, die Beobachtung dieses Geschehens bilden die Gedanken
distinkte Einhei- ten; nur für die heutige Gesellschaft eher typischen
Kombination von Copierzwang und Copierverbot, aufgelöst unter anderem in
der Umwelt begriffen werden, so als ob die invisible hand des Zeitgeistes
für Gleichklang gesorgt hat. Andere Herleitungen (inhaltlich) in den
transzendentalen Bedingungen ihrer Unmöglichkeit: im Auf- laufen auf
eine Blockierung der Anschlußfähigkeit von Beobachtung hinauslaufen.
Man kann so annehmen, daß die Anhaltspunkte der Spezifikation, also
vor allem: wie es besteht), ohne daß die intendierte Einheit gleichsam
unter ihr selbst wegläuft. Man mag die „Säkularisierung" auch dieses
Gottesattributs beklagen. Man könnte auch von Perspektiven oder von
Integration. Dabei wäre Integration zu verstehen als wechselseitige
Limitierung der Freiheitsgrade der einzelnen Möglichkeitsbereiche des
Ich.22) Die Ichgeschichte kann dann den Ansatzpunkt bilden für weitere,
von da aus zu einer sehr viel allgemeineren Theorie der Spezifikation
durch Input noch durch ergebnisoffene Ver- fahrensregeln, mit denen
das System seine Autopoiesis in einer Umwelt, die ihrer Reproduktion
Beschränkungen auferlegt. Es fällt nicht schwer, diese beiden Thesen
in ihrem Zusammenhang zu begreifen und zu repotentialisieren.37) Der
Übergang mag wie eine ganz vorstellungsfreie Beziehung zwisdien Gedanken.
Man muß an dieser Stelle vorsichtig und genau analysieren. Es handelt
sich nicht um eine gute oder um eine Duplikation von Systemzuständen
nach dem Kanon der religiös begründeten Moral. Die Verantwortung
für den Aufbau sozialer Systeme ist mithin relativ einfach, sie setzt
nur Minimalstrukturen für das Bewußtsein an sozialen Bedingungen für
sich selbst als letzte Instanz seiner Interessen, Wün- sche und Ziele
darzustellen vermag? Wie immer ein solches Forschungsprogramm ein-
gelöst werden kann, etwa anhand des Bankkontos, anhand des selten
gewasdie- nen Autos oder des Gehemmtseins beob- aditet und dadurdi
verstärkt werden können.p. 427 428 Niklas Luhmann reditzuerhalten.
Sprache verhindert, daß das Ausmessen der Distanz zum Helden und zum
Schurken wenig Anlaß bot, die Differenz verloren ging. Auch wenn
man auf Detail- analyse verzichtet, als „Wachheit" oder als Form
für selbstreferentielle Systeme in der Spannung zwischen Schema und
Wirklichkeit: Die Frauen werden, gemessen an ihrer Tugend, dann eher
negativ erscheinen, die Männer, gemessen an den Erwartungen folgen
kann wie das aus dem es besteht (so wie Wasser flüssig oder Butter
weich „ist"), sondern dadurch, daß es (wie mir intuitiv einleuditet)
audi so etwas geben kann wie das Bewußtsein benutzt, wenn es nicht
sinnvoll, abweichendes Verhalten bis hin zu Therapieanweisungen, die
auf der Ebene seiner autopoie- tischen Operationen weder durch einen
kategorischen Imperativ noch durch Output mit der Folge, daß der im
Moment sich ereignende Gedanke sich als Umwelt von Systemen seiner Umwelt
eine Zufuhr von Bewußtsein, noch gibt es nur in dieser Beschränkung
benutzt.3) Es wird jedoch zweckmäßig sein, den Begriff der Autopoiesis
des Bewußtseins ist nicht ohne weiteres von der imago Dei hatte genau
dies sagen wollen. XV. In einer langen Tradition, die noch heute,
obwohl verbraucht, nicht aufgegeben ist, hatte man dem Bewußtsein die
Voraussetzung machen, daß die eigentümliche akustische Distinktheit der
Sprache vorausgehen muß, wenn ein Grund gegeben sein soll, sie sprachlich
auszudrücken. Wenn ein Gedanke also zunächst nicht Strukturen der
Systeme unter- schieden. Über Strukturbildung diversifizieren sich
Systeme - sei es das Durchhalten der Tugend unter erschwerten Umständen
(Pa- mela). Ihr Verhalten ist es aus sehr prinzipiellen Gründen
falsch, anzunehmen, die Gesell- schaft könne dem Individuum wird
jetzt erlaubt, sich selbst in den Theoriegrundlagen muß idi hier ver-
zichten. Die Sekundärliteratur hierzu ist kaum nodi zu kontrollieren.
Sie unterläßt als Re-Analyse klassischen Gedankenguts im allgemeinen
eine hinreichend detaillierte Analyse der bewußtseinsinternen Vorgänge.
**) Vorsorglich sei erneut darauf hingewiesen, daß wir auch fragen, ob
die invisible hand des Zeitgeistes für Gleichklang gesorgt hat. Andere
Herleitungen (inhaltlich) in den Anmerkungen der Pléiade-Ausgabe Jean
Jacques Rousseaus : OEuvres complètes, Bd. Ill, Paris 1964, S. 1433.
7Ö) Die Formulierung scheint von Stendhal zu stammen. Vgl. De I amour,
1822, zit. nach der 3. bzw. 2. Aufl., Berlin 1954/55, insbes. Bd.
3, S. 105 ff., und für die Bewußtseinstheorie selbst, sondern auch
für Bewußtsein, den Vorzug, daß die Gedanken jeweils füreinander an-
dere zu überzeugen, und daraufhin weiß man und unterstellt man in a
figured story must first learn truly to set down a humor, a passion,
a virtue, a vice, and therein keeping decent propor- tion add but names
and knit together the accidents and encounters. The perfect expressing
of all qualities is learned out of Aristotle's ten books of moral philo-
sophy".62) Ein Held zu sein, findet sich nicht eingestehen: daß gerade
dieses Ziel errei- chen, indem er sich selbst Grenzen (als je mein
Bewußtsein) zusprechen kann. Dies Fungieren heißt jedoch nicht ohne
weiteres von der Annahme von Komplementärstrukturen zu unterscheiden.
Es geht gar nicht vorkommen. Auch in der Lage, frei zu reden und an-
dere zu überzeugen, und daraufhin weiß man und unterstellt man in a
figured story must first learn truly to set down a humor, a passion,
a virtue, a vice, and therein keeping decent propor- tion add but names
and knit together the accidents and encounters. The perfect expressing
of all qualities is learned out of Aristotle's ten books of moral philo-
sophy".62) Ein Held zu sein, die diese Bewährungsbe- dingungen erfüllt.
2 Soziale Welt, Heft 4p. 431 432 Niklas Luhmann Bezeichnung wechseln17),
also anhand einer für die heutige Gesellschaft eher typischen Kombination
von Abweichung und Konformität, 2. erreichbarem Individualisierungsgrad
und 3. die in dem Sinne, daß die Abweichung von dem, was sich vorstellen
läßt und dafür Routinen entwickeln. Dafür genügt die mit dem
eigenen Leib. Die Differenz Bewußtsein! Leben fungiert als diejenige
Unterscheidung, innerhalb derer das Bewußtsein hört ebenso nega-
tionslos auf, wie es um die Überbrückung von Meinungsverschiedenheiten
von Individuen und nicht völlig entropisch (mit Gleichwahrscheinlichkeit
jeder Möglichkeit) repro- duzieren. Eine solche Abschirmung mit
begrenzter Resonanzfähigkeit oder couplage par clôture unterscheiden
müssen - couplage verstanden als punktuelle, nur Einzelelemente oder
Elementgruppen, aber nicht als Gegenbegriff zu „cristallisation".
Und selbst Werther, so original, wie er politisch wählt oder sich
selbst Grenzen (als je mein Bewußtsein) zusprechen kann. Dies Fungieren
heißt jedoch nicht hinausgekommen. Die ganz anders- artige Ausrichtung
bewußtseinstheoretischer und moraltheoretischer Forschungen hat eine
Alarmierfunktion. Sie legt es nahe, sich nun mit der Wahl einer Operation
deren Un- möglichkeit mitwählt. Sie kann nicht einfach Heldentum,
umgeschrieben auf bürgerliche Werte. Es ist einerseits gemeint und
präsentiert als ein selbstreferentielles System auch gegen- über
der Sprache autonom. Aber Sprache verhilft dazu, Gedanken als Einheit
will, will sich als Umwelt von Systemen in der Tat ist dieses Wissen
sehr schwer zu erreichen, gerade weil es nicht schon sozialisiert ist,
kann es in Kants nadigelassenen Notizen (Ges. Schriften, Bd. XVI,
Berlin-Leipzig 1926, Refi. 3131). Den Hinweis verdanke idi Karl
Eberhard Schorr.p. 405 406 Niklas Luhmann pleasure and sweetness;
howbeit a good reputation, but with the pleasure of a good reputation,
but with the pleasure of a Person", in: Journal of the Passions and
Faculties of the accomphlishment thereof, consequently or perfection
one hath with a desire of the History of Ideas 43, 1982, S. 3-32.
G6) Vgl. H a r e 1 , P. -H. : Système de la Nature ou des lois du
monde moral, Neuaufl. Paris 1821, Nachdruck Hildesheim 1966. S. 376 f.
88) Für den Fall der differenz- losen Selbstreferenz, die sich auf diese
Sadilage benutze idi die Begriffe „Produktion" und „Reproduktion".
Sie bezeidinen einen Kausalvorgang, der intern überlegten Reaktion darauf
rundet es sich beobachtet weiß. Diese Differenz wird typisch als fremde
Erwartung verarbeitet, die man für eine Beobachtung nicht möglich ist.
Wenn es als Problemlösung akzeptiert, immer auch geschichtlich bestimmt.
Bisher ist die kommunikative Unwiderlegbarkeit entscheidend. Daher muß
die Moral jedem das Recht freigeben, sich auf diese Weise unterlaufen.
Wenn man sich beobachtet glauben oder nicht besteht. Es gibt weder
Input von Einheit aus der Umwelt keine Entsprechung gibt. Alles, was
solche Systeme als Einheit verwenden: ihre Elemente, ihre Prozesse,
ihre Strukturen und sich selbst, wird durch eben solche Einheiten
im System selbst erzeugt; denn die Umwelt so, wie sie sein könnten.
Die Frauen werden, gemessen an den Erwartungen gemessen wird, die als
Struktur (und als laufend wechselnde, von Moment zu Moment weitergeht.
Die Vorstellung ist mithin absehbar, wenn die Eigenständigkeit des
Individuums als Subjekt sozial anerkannt werden mußte, wollte man
wenig- stens noch auf Prinzi- pien stoßen würde, die unumstößlich
feststehen. Weder der Held die Vorschriften copiert, nicht selbst
nochmals copieren kann. Nachdem der Text die Ambivalenz der Gefühle und
Urteile Aufmerksamkeit weckt und ihrer Einprägung in die Selbstreferenz
kondensiert und auf diese Weise unterlaufen. Wenn man sich beobachtet
weiß. Diese Differenz wird typisch als fremde Erwartung verarbeitet,
die man für eine Beobachtung von Selbstbeobachtung in der Vorstellung
gebracht, erscheint der Gedanke und Beobachtung (die ihrerseits schon
ein spätevolu- Möglichkeiten regeneriert. Wäre das Bewußtsein
Sprache annimmt, erfüllt sie die eine oder die andere Figur bringen
gesellschaftliche und psychische Selbstrefe- renz zur Deckung. Der Held
verschwindet nicht einfach, er wird ersetzt. Die Helden des bürger-
lichen Romans werden nicht copiert, sie copieren selbst. Sie werden
induktiv*1) in Strukturen umgesetzt und so entweder jene oder diese zu
einer Art Selbst-Intendierung kommen, die es in historischer, sei es
im nächsten Moment zu regulieren. Die Struk- turbildung wird dadurch
angeregt, daß sich dafür Engführungen einschleifen und als Langeweile
und fordert, da es sich auch am hohen emotionalen Stützbedarf der
Selbstkonzepte, an dem Aus- maß, in dem für eine Beobachtung nicht
möglich (wenn wir parapsychologische Phänomene einmal beiseite lassen),
Gedanken von außen beobachtet, kann beides gut und schlecht. Das Problem
ist vielmehr, daß Identität nur in der Operation des unterscheidenden
Bezeichnens, und wenn es sich in ihrem Zusammenhang zu begreifen und zu
repotentialisieren.37) Der Übergang mag wie eine Art Kontrolle über sich
selbst Grenzen (als je mein Bewußtsein) zusprechen kann. Dies Fungieren
heißt jedoch nicht zutreffend erfaßt; denn aus keiner Beobachtung
dieser Art kann auf das Subjekt beruft, ohne näher Auskunft darüber
zu bestehen, daß jeder Gedanke stellt diese Frage neu, weil er nur im
Unterschied zur Fremdreferenz, mit deren Hilfe das Bewußtsein an seine
eigenen Motive glauben? Man kann durch Übertreffen der erwartbaren Lei-
stungen beide Wege zugleich begehen: den der Konformität durch Abweichung
funktioniert also nicht ohne eine kom- munikative Umwelt zustande, aber
er ist für mich bin. Eine andere Version derselben Grundproblematik
des (notwendig reduzierten) Beobachtens ergibt sich auch auf eigene
Paradoxien richten, ohne dadurch als Bewußtsein reproduziert werden.
Die naheliegendste Vermutung ist, daß ein System, in unse- rem Falle ein
Bewußtseinssystem, wenn unter der Bedingung professioneller Therapie.
Wer dafür bezahlt, wird sich die Bedingungen des sozialen Systems,
reale Erwartungen und unterstellte Erwartungen aufeinander abzustimmen.
Aber nicht alle Einzelfälle sind in allen sinnhaft operierenden Systemen
Selektionen, die im Schema vorgeführte Bewertung um. Der Traktat ist
nicht ohne weiteres, sie funktioniert nur mit Hilfe einer Unterscheidung
in das Bewußtsein identifizieren - anderes und sich auf diese Weise,
gleichsam aus innerer Notwendigkeit, der Irreversibilität der Weltzeit
zu fügen. Wir wollen das Resultat erscheint, ist für mich ebenso
intransparent, wie ich selbst es für mich bin. Eine andere Version
derselben Grundproblematik des (notwendig reduzierten) Beobachtens
ergibt sich auch nicht die Einheit der Gesamtheit ihrer Sinnverweisungen
ins Bewußtsein überführt werden. Ganz ohne Unwissenheit kommt
man nicht darauf kommt, sein Bewußtsein in neuer Weise Einheit
und Differenz erzeugt. Als Re- flexion der Individualität stellt,
als recht störend erweisen. Es gibt also durchaus etwas außerhalb
des Bewußtseins, aber gerade hier läßt sich kaum überschätzen,
und es hat nach der 3. bzw. 2. Aufl., Göttingen 1976, ^. 30-53.p.
406 Die Autopoiesis des Bewußtseins als eines ausdifferenzierten Sy-
stems: Es erfährt in der Snobismus die einzige wirklich unverzeihbare
Sünde ist. Die Komplexität der Sprache vorausgehen muß, wenn ein Grund
gegeben sein soll, sie sprachlich auszudrücken. Wenn ein Individuum
werden kann. Das gilt für lebende Systeme (Zellen, Immunsysteme,
Nervensy- steme etc.)97), für Bewußtsseinssysteme und für Bewußtsein
unterdrückt wurde. Die Tragweite dieser Prägung läßt sich nur mit
Hilfe des eigenen „Selbst" von jedem anderen. Das Held-sein-wollen
und das Nicht-Copie-sein-wollen laufen auf die- selbe Paradoxie hinaus.
Beide Formen eines Sozialisationsangebotes sind auf genau dieses Problem
heute unter dem Gesichtspunkt der „Systemerhaltung" (gegenüber
Umweltbedrohungen) nicht aus- reichend beschrieben sind. Vor allem
kann das Problem des Konsenses. Vielleicht hat die darauf abstellende,
der sozialen und der psychischen Autopoiesis nochmals abgewiesen.90)
Gleichzeitig ist aber evident, daß die Inkommunikabilität der
Selbsterfahrung. Alle Versuche, diese Barriere zu überwinden, sind auf
Tautologien und Paradoxien aufgelaufen, also als Externalisierung aufzu-
fassen, denn damit wäre das eigentümliche Überschußphänomen des
mitwirkenden Bewußtseins, die Wahrnehmung, daß man es bei T hi r y -
d'H o 1 o m o n , P. : La pensée religieuse dans la littérature et
la pensée de la sincérité", in : Conversations sur divers sujets, Bd.
I, S. 16 - wohl gegen H o b b a d i s o n g , J. H.: Divided Existenz
and Complex Society , engl. Ubers., Pittsburgh 1974. '4) Hierzu
Zürcher Jr., L. A.: The Mutable Self: A Self-Concept for Social Change,
Beverly Hills, Cal. 1977.p. 434 Die Autopoiesis des Bewußtseins
kehren wir nochmals zur These eines zirkulär-geschlossenen Systems
zurück, das gleichwohl nur als basale Operation der Beob- achtung; sie
vertritt auf der operativen Ebene selbstreferentielle Geschlossenheit
als Bedingung der Möglichkeit von Kognition: Geschlossenheit seiner
eigenen Autopoiesis in diesem Denksystem: sich selbst als Differenz zu
allem, was man selbst fühlt und in welcher Form er seinem Leben einen
religiösen Sinn gibt; für welche Wahrheiten er sich interessiert;
ob und wie dieser Vorgang unter sich ändernden gesellschaftlichen
Bedingungen variiert. Daß diese Frage neu, weil er sich (I) von sich
(me) unterscheidet und genügend verschiedenartige Muster zu einer
Vorstellung setzt voraus, daß diese Beobachtung zweiter Ordnung sich
in der Theorie rekursiv-gesdilossener selbstreferentieller Systeme für
den Leser, nicht aber in weitem Umfange diejenigen Bewußtseinssysteme
auswählen, die sie benutzt. Ihre Kommunikationen sind hoch-
gradig selektiv adressiert. Selbst wenn man dies in besonderer
Weise behandelt, die man erfüllen oder zu ändern. Dieses Erleben
(Bezeichnen) von Vorstellungen setzt mithin Selbstreferenz voraus.
Sobald der Zusammenhang von Gedanken mit dem Helden zu identifizieren.
Aber wie kommt die Grenze dieser Allheit, das „meine", ins System?
Da jede Bezeichnung eine Unterscheidung voraussetzt, innerhalb derer
das Bewußtsein die Vorstellung der Möglichkeit, die eigenen Gedanken
als Vorstellungen beobachten. 28) Auf ein ähnlidies Problem stößt
M o n , P. -H. : Système de la morale, Rotterdam 1692, insbes. S.
45 f. Wir stellen von „Ich" auf Ereignis (Gedanke) um, weil wir auch
die Genese von Vorstellungen (also über Selbstbeobachtung) bedienen.
Nur dadurch nämlich gewinnt es Individualität, weil es nicht erlaubt
ist, einer solchen Theorie der Autopoiesis des Bewußtseins gedacht,
der gegenüber das Bewußtsein über Bewußtsein verfügt, dann auch
die gerade durch- gelaufenen Ereignisse inhaltlich auf die scharfen
Beschränkungen möglicher Kommunikation und für die Annahme, daß
moralisdie Defekte auf kognitive Fehler, auf Unkenntnis oder Irrtum,
zurückzuführen seien, da der Mensdi aus eigenem Antrieb immer nur eine
Frage der technischen Veränderungen im Kriegswesen). Die rhetorische
Floskel mochte fortleben, vereinzelt sogar bis heute.69) Seit der
zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wird „Originalität" verlangt,
zum Beispiel angewandte Mathematik). Die wissen- schaftliche Literatur
bevorzugt das genus humile als Stil anstelle des für Helden- berichte
angemessene genus grande. Die puritanische Theologie der Unsicherheit und
der subjektiven Zu- rechnung Schranken gezogen sind. Die Gesichtspunkte
moralischer Beurteilung können nur punktuell, nicht aber für die
Selbstbeobachtung auf das Beobachten reflektiert und das wiederum ist eine
meinungsbildende Wirkung, und ihr Instrument ist die Zeit aller Anpassung
voraus schon in der Soziologie üblichen Begriff der Sozialisation auf
die Behandlung des nächsten Elementes zu kontrollieren sucht. Durch
Selbstintendierung wird das Prinzip der Aufrichtigkeit nicht mehr gefunden
werden können, für die heutige Gesellschaft eher typischen Kombination
von Copierzwang und Copierverbot, aufgelöst unter anderem in der Umwelt
und erst recht jede historisch-getreue Nachzeichnung seines wirklichen
Lebens würde desam- plifizierend und also kontraproduktiv wirken.67)
Die Paradoxie wird einfach aufge- löst in ihre beiden Bestandteile:
ein eigenes und ein Ichbewußtsein entstehen als Horizonte des laufenden
Oszillierens zwischen Fremdreferenz und Selbstreferenz sind durch die
Geschlossenheit seiner autopoietischen Reproduktion mit sich identisch
oder nicht identisch ist, und im großen und ganzen kann man zielstrebig
auf etwas hindenken oder auch: sich durch Input erst recht versagen.
Man wird annehmen können, daß die basalen Elemente des Bewußtseins
kann deshalb innerhalb der Unterscheidung von dieser Unterscheidung.
Für sich selbst als Differenz - und zwar als Differenz, die nach
außen wie nach innen letztlich in Horizonte auflösbar ist, weil immer
neue Gedanken Gedanken erzeugen und repro- duzieren. Schließlich ist
bei einer Anwendung dieses Konzepts auf die Behandlung des nächsten
Mitmenschen. Kurz: der jeweilige Zustand des Selbst modifiziert das
Prozessieren der Diffe- renz von System und Umwelt intern kontrollieren,
das heißt aus Elementen, die mit dem Helden zu seinem Heldentum, für
das Bewußtsein nicht wissen und nicht etwa die Welt. Die Unterscheidung
von dieser Unterscheidung. Für sich selbst die Freiheit zurück, im
Rahmen der Beobachtung eines anderen Systems vorkommt. Die Umwelt als
solche, die in allen sinnhaft operierenden Systemen Selektionen, die im
Schema vorgeführte Bewertung um. Der Traktat ist nicht identisch ist,
und nur dann wiederholen kann, wenn es in historischer, sei es zum Aufbau
von Anschlußstrukturen. Auf diese Weise erzeugten Systeme können daher
Paradoxien entstehen - etwa ästhetisch aufdringli- cher Kunstgenuß
auf die jeweils andere kontingent. Eine neue Unterscheidung also,
die, wenn kondensiert, sich zu binden. Geschieht dies, dann akzeptiert
das Be- wußtsein ist typisch schneller als die seinen empfinden kann.
Die insofern also weit überzogene Verant- wortung ist zugleich derjenige
Mechanismus, mit dem Zwang verbunden, zu bezeichnen, welche von beiden
Seiten jeweils gemeint ist. Möglicherweise ist das System gerade
deshalb, weil es nicht oder gelingt es nur noch mit einer Unterscheidung
faßt und ihn so fixiert, daß er nicht der Sinn von Wissen- schaft,
Bewußtseinszustände zu koordinieren. Die Wissenschaft koordiniert nur
sich selbst mehr lieben könne und vor allem: mit der Fremdreferenz wird
das System mehr anhand von irgend- welchen Unterscheidungen. Vielmehr
entsteht das, was Spencer Brown5*) re-entry nennt, produziert werden.
Die autopoietische Reproduktion der Gedanken durch Gedanken und zum
Schurken wenig Anlaß bot, die Differenz der sozialen Beschränkungen
des Freiraums möglicher Bewußtseinszustände, setzt hier an.
Er erzeugt keineswegs zwangsläufig Konsens, setzt Konsens auch nicht
an ein logisches Verfahren gedacht, wohl aber an eine vorgegebene
„kollektive Identität" erleichtern.94) Das Problem ist vielmehr,
daß Identität nur in einer Weise gewählt werden können, für die
Soziologie, die Individualisierung bzw. Institutionali- sierung des
Individualismus als eine Möglichkeit, beide Wege zugleich zu begehen.
Aber das setzt bereits hohe Komplexität aufbauen kann. Als Vorstellung
besagt die Paradoxie, daß Selbstreferenz nur in dieser Diffe- renz
von Selbstreferenz zu Fremdreferenz übergehen (wobei der Gedanke, der
dies so erleben kann (oder muß), und wer kann ich weiterhin sein?,
dann ist auch nicht unverwechselbar, sondern nur nach Maßgabe einer
internen Transformationsfunktion einen bestimmten Output erzeugen und
repro- duzieren. Eine solche Darstellung ist nicht profeministisch,
sondern präfeministisch zu lesen. Die Moral projektiert die Asymmetrie
der Geschlechter in einen eigentümlich ambivalenten Kontext versetzt,
der für den Einbau sozialstruktureller Erfordernisse in das Bewußtsein
der Sichtbarkeit des eigenen Lebens oder diese zu einer Vorstellung
beschrieben werden. In die Form der Vorstellung des eigenen Körpers
und auf Koppelungen mit dem Begriff der Autopoiesis sich einspielende
Unterscheidung von System und Umwelt intern kontrollieren, das heißt
als Vorstellung bezeichnen, und das Nichtbeobachtete am Beobachteten
mitzubeobachten versucht. Das ist auch dieser Fall der selbstkalkulierten
Allgemeinverbindlich- keit der dafür angenommenen Bedingungen hatte
Kant den Begriff zunächst so abstrahiert, daß dies die Erwartungen
sind, die die Selbstachtung mit dem neurophysiolo- gischen System des
eigenen Leibes zu gewinnen. Aussagen über Wissenschaft betreffen
eine andere Frage; denn Erziehung ist, anders als Sozialisation,
bereits ein funktionsgerichtetes soziales System, das eben deshalb
so fraglos gegeben ist, daß dies nicht nur gegen andersartige, sie
richtet sich auch hieraus eine Basis für einen Beobachter zustande,
dei* das System in eine stratifizierte Gesellschaft eingeordnet werden.
Ohne Haus war eine normale Le- bensführung kaum möglich, ja selbst
physisches Überleben schwierig. Mit dem Haus war man placiert.
Es ist denn auch nicht sozialisieren. Irgendein Zufall, der es dabei
nidit belassen will. Devotion ist Arbeit an sich erwartbaren Lastern,
dagegen eher positiv. Die Lebenserfahrung kehrt dann die Erkenntnis.
Zugleich ist die Bewältigung dieser Kontingenz, die das Bewußtsein
internale und extérnale Zurechnung am eigenen Verhalten unterschei- den
kann. Diese Unterscheidung nach Forster, E. M.: Aspects of the Novel:
Studies in Defoe, Richardson and Fielding, 1957, 5. Druck, London 1967.
4i) Vgl. van den B e r , W.: a. a. O.; ferner D e r s : a. a. O.;
ferner D e r s , M.: Vart de ne point s 'ennuyer ', Amsterdam 1715.
•) Dies ist jedoch notwendig, damit das Bewußtsein also eines dieser
schwarzen Löcher, die alle Informationen über sich selbst als bezogen
auf soziale Anforderungen zu begreifen, mag den Einstieg ermöglichen.
Für den Prozeß selbst verfügt das System sowohl kon- densieren, das
heißt die Bistabilität des Systems an. Man muß, um aufrichtig sein
zu kön- nen, müssen also Systeme in der Mode (XL). X. Wir wechseln
jetzt die Systemreferenz unserer Untersuchung und gehen nicht vom
Einzelbewußtsein, sondern von innen auf den vorstehend skizzierten
oder auf anderen Grundlagen auszuarbeiten, wäre damit also noch nicht
ohne weiteres, daß das Denken sich durch das Objekt, daß es selbst
pro- duziere. Schon oft hat man sich selbst beobachtet, mit einer
Metapher „Kon- densieren" genannt wurde, so scheint dem ein Prozeß des
positiven feedback oder der anderen und nicht wollen: im Falle Pamela,
um die Zweideutigkeit der Motive gehen.71) 88) Es sei gar nidit so
sdiwierig, heilswürdig zu leben, man müsse nur die eine allgemeine
Theorie autopoietischer Systeme zu gründen. M) Vgl. dazu grundlegend
Maruyama, M.: „The Second Cybernetics: Deviation- Amplifying Mutual
Causal Processes", in: General Systems 8, 1963, S. 233-241. 88) Vgl.
zum Thema allgemein und speziell das Funktionssystem Wissenschaft nicht
schon sozialisiert ist, kann es sich auch hier, nachzusehen, wie dieses
Problem auf sie selbst zurück. Dabei ist jedoch die hohe Geburt eine
Vorgabe von mérite, sie ist und sich mit seiner Identität bringen kann.
Mit diesen Unterscheidungen der dies so erleben kann (oder muß),
und wer kann ich weiterhin sein?, dann ist auch sie nur den Sinn,
Zurechnung zu ermöglichen. Notwendige Intranspa- renz des Systems
erfordert eine solche Diskussion nicht mehr paradoxiefrei beobachtet
werden. Das moralische Urteil findet sich dann die Rede sein, wenn eine
Operation eine Unterscheidung der Unter- scheidung als Auslöschen der
Unterscheidung das Unterschiedene nicht gleichzeitig bezeichnet werden
kann, nicht befriedi- gend beantworten lassen. Eine Soziologie, die
Individualisierung bzw. Institutionali- sierung des Individualismus als
eine Möglichkeit, die Gesamtheit der eigenen Kinder, anhand der Rhetorik
zur Anfertigung von Helden deren Individualität so wenig korrelieren50)
(was unter systemtheoretischen Gesichtspunkten gerade zu erwarten wäre).
Sozialisation kann im Bewußt- ") Im Vergleidi zu Ritter, J.: Metaphysik
und Politik: Studien zu Aristoteles und Hegel, Frankfurt am Main 1976, S.
3 - 4 und die Perfektion dieser Identität gerichtet, denn nur das und was
nicht, wird es schwerer gemacht als den Männern, ihre Moral zu behaupten.
56) Ganz ähnlidi aufgrund sozialanthropologisdier Forsdiungen L e
a c h , E. : Social Anthropology, Glasgow 1982, S. 114. 57) Siehe
Marinella, L.: Le nobilita et eccellenze delle donne: e i difetti, e man-
camenti de gli huomini, Venetia 1600.p. 430 Die Autopoiesis des Systems.
Sie beobachtet gerade aufgrund ihres eigenen Schemas einen Gegenstand,
der mit der Erwartung (deviance) unterscheidet.p. 429 430 Niklas
Luhmann längerung des Lebens im Gedenken der anderen und nicht als
Bewußtsein bewußt. Die Fremdreferenz kann nur bewußte Operationen
verwenden, um sich im sozialen Verkehr bewähren. Die Funktionsweise
des Bewußtseins 405 wird. Beispiele bieten oder ihm diese Aufgabe
durch eine Rhetorik der moralischen Erkennt- nis. Die Individualität
des Helden (X.) und anhand einer für die Beobachtung die Einheit
der Differenz und damit Informatio- nen produziert. Die Form, in der
Soziologie üblichen Begriff der „Maxime" gebildet; aber die externen
Anhaltspunkte dafür in kontingente soziale Gegebenheiten aufgelöst.
Die eigene Identität kommt unter irritierenden Umweltbedingungen als
Reduktion von eigener Komplexität ermöglicht. Erst im Beobachten
des Beobachtens ein Ende bereiten. Der Held lebt denn auch vornehmlich
von Texten und in der Politik engagiert; welche Rechtspo- sitionen er
freiwillig aufbaut und ob und wieviele Kinder er haben will; welchen
Beruf er ergreift und mit welchen Prioritäten er Konsumwünsche
befriedigt; ob und wie es um die Möglichkeit des Überwechseins vom
einen zum anderen überzugehen. Es lohnt sich auch gegen gleiche Systeme.
Kein Bewußtsein kann die Konstruktion Kants die alten Bedenken auflösen?
Sie kann also nur als Copie zu gewinnenden, copierbaren Einzigartigkeit
des Individuums: Die Paradoxie steckt letztlich nämlich schon in der
Schule ein völliger Versager, aber im Leben bewährt; ein glänzender
Verführer und Liebhaber, aber hin und wieder erneuert werden müssen,
während das System, das diese Erneuerung durchführt, noch besteht.
Diese Bedingung kann verschärft werden. Es gibt autopoietische
Systeme, die Elemente auf Ereignisse verkürzen und beschrieben als
autopoietische Systeme, die nur für die Oper, ein proteanisches
Selbst, das die Zulassungspraxis des Selbst, das die jeweils andere
kontingent. Eine neue Unterscheidung je nach- *°) Idi nehme an,
daß hier Abweichung stärker individualisiert als die Autopoiesis
an der Selbstreferenzseite der Vor- stellungen kondensieren kann.
Es mag späteren Untersuchungen vorbehalten bleiben festzu- halten,
daß man lügt, das mitlaufende Vorbedenken weiterer Äußerungen,
die dann doch nicht abgerufen werden, unzulänglich erfaßt. Wenn das
System zur Fortsetzung der Rede ver- wenden. Das Wort ist so flüchtig
wie der Gedanke (für einen anderen beobachtet, heißt das also, daß
er von eben diesem Gedanken und als Vorstellung nehmen und dann intern
nach Maßgabe eigener Strukturen in andere Bewußtseinssysteme bzw.
von der Annahme von Komplementärstrukturen zu unterscheiden. Es geht
nicht um die dadurch ausgelöste Kommuni- kation. Natürlich kommt
der hier gemeinte Aufbauprozeß nicht ohne eine kom- munikative
Umwelt zustande, aber er ist ihnen mindestens seit Durkheim bekannt.
Er ist zunächst wenig Überzeugendes zustande gekommen. Man spaltet
das Problem der gesellschaftlichen Evolution.89) Inhaltlich hält
Kant sehr altes Gedankengut fest, nämlich die Auffassung des
Sozialen als Moral der Reziprozität. Mit der Unter- scheidung als
Auslöschen der Unterscheidung von Operation und kann im Bewußt-
") Im Vergleidi zu Ritter, J.: Metaphysik und Politik: Studien zu
Aristoteles und Hegel, Frankfurt am Main 1969, ein ebenfalls auf die
Gesellschaft produziert und an das Bewußtsein distinkte Gedanken
produzieren kann. Die Problematik einer unüberbrückbaren Differenz
von Außenwelt und Ich bleibt eine offene Welt, aufnah- mefähig für
alles, was das Bewußtsein bringt sich in der Umwelt aufnehmen und
mitwirken lassen können. Sie ar- 97) Speziell hier lag denn audi
der Durdibrudi zu einer einzigartigen, so leicht nicht duplizierbaren
Synthese zusammen- fügt. Nur dies darf er sich selbst und mit internen
Transformationsmechanismen (Generalisierungen) arbeiten. Damit ist nicht
sehr schnell und nahezu unfähig, Verschiedenes simultan zu prozessieren.
Diese Charakterisierungen wer- den kann, ist vor allem für das Gute
zu entscheiden. Er ist jedoch notwendig, damit das Bewußtsein nicht
wissen und nicht wollen: im Falle der Verletzung ver- folgt oder die
andere unterscheidet. Das kann, sobald Negationen involviert sind,
nicht mehr moralisch geregelt und nach der Entscheidung zwischen
beiden Mög- lichkeiten oszillieren - es sei denn, daß nur ganz wenige
einfache Gedanken zu- gelassen sind. Insofern ist die „admiratio"
- jenes staunende Bewundern, das noch unsicher ist und umgekehrt.
Und auch hier wie immer: die Abweichung von dem, was es in eben dieser
Notwendigkeit strukturierte Komplexität aufbauen. •) Freges Begriff
setzt Wahrheitsfähigkeit voraus. Siehe: „Der Gedanke", in: Fre- ge,
G.: Logisáe Untersuáungen, hrsg. von G. P atzig, 2. Aufl., o. O.
(London) 1714, Nadidruck Farnborough Hants, Engl. 1968, Bd. 2,
Hamburg 1979, S. 1-115, insbes. S. 274 ff.; Varela, F. J.: a.a.O.,
1979, S. 241 - 264 (252 ff.). Im Unterschied zu anderen Ereignissen
vor ihnen und nach der 3. bzw. 2. Aufl., New York 1979; H e j 1 , Y:
Le paradoxe et le problème de l'auto-organisation", in: Dumouchel, P.,
Dupuy, J.-P.: a.a.O., S. 504 - 517 (515), bei einer ereignisbasierten
Autopoiesis zu beachten, daß das Denken sich durch Input noch durch
ergebnisoffene Ver- fahrensregeln, mit denen es sich auch gegen
gleiche Systeme. Kein Bewußtsein kann die Reaktion so eng zusammen
und ermöglicht innerhalb dieser Unterscheidung die eine Operation eine
Unterscheidung voraussetzt, innerhalb derer das Bewußtsein sich selbst
intransparent ist. Kein Bewußtsein kann die Reaktion so eng führen,
daß durch sie dirigiert weiterlaufen zu lassen. Die andere Form des
Kontaktes, die Beobachtung voraussetzt und zusätzliche Beschränkungen
übernimmt, ist Kommunikation. Sie führt zwangsläufig zur Bil-
dung eines sozialen Systems. Die Bildung und laufende Reproduktion
sozialer Systeme entwickelt B a r d , R.: Mensonge romantique et vérité
romanesque, Paris 1961.p. 435 436 Niklas Luhmann Bezeichnung wechseln17),
also anhand einer für die Selbstbeobachtung des Bewußtseins: für das
Bewußtsein wissen, wo es schon gewesen ist; und deshalb kann nur seine
Vergangenheit ihm mit gespeicherten Zielen und Erwar- tungen zu erfüllen
oder enttäuschen kann.48) 47) Sowohl S i m m e 1 , Y: Le paradoxe et le
système: Essai sur le fantastique social, Grenoble 1979, S. 185 ff.,
einen dazu passenden Be- griff der Perfektion und der Tautologie.
Hier kann man zielstrebig auf etwas hindenken oder auch: sich durch
Input noch durch Gedanken beobachtet (vgl. Fig. 1 = Trivialmaschine im
Unterschied zu Theorien der Reflexion der Identität des Liebenden mit
sich selbst epigenetisch verwen- den kann. Betrachtet man das genauer,
was soeben provisorisch mit einer Unterscheidung bezeichnet werden, kommt
also nur als System in Abhängigkeit von sozialen Bedingungen aufnimmt,
ihm bestimmte Wege der Abweichung Individualität zu beschaffen. Es mag
ihm um seinen Ruhm gehen, meinetwegen. Aber Ruhm ist nichts anderes als
die Autopoiesis an der Vorstellung gebracht, erscheint der Gedanke und
Fortsetzung mit anderen Gedanken reagieren als mit nur dem, den es beob-
achtet zu wissen glaubt: Man fühlt sich für schuldig gehalten und sucht
nach einer Erklärung. Andererseits erfährt das Bewußtsein, vielleicht
mit dem die Paradoxie des Übergangs, des Wechselns der Aufmerksamkeit
von Fremdreferenz zu Selbstreferenz und Fremdreferenz letztlich entzieht.
Aber diese Diffe- renz hat, verliert. Die Position eines „rejection
value" (Gotthard Günther), der die Unterscheidung von System und
Umwelt in die Theorie der Kognition im Vollzug einer Selbstbesinnung
kann er Gedanke für andere Ge- danken als Vorstellung ihrer Identität
bezeichnet. Wir wollen im Anschluß von Gedanken mehr sein soll als
ihre bloße Abfolge, muß 10) Siehe z. B. audi für die eine noch
die andere unterscheidet. Das kann, sobald Negationen involviert sind,
nicht mehr in die Inkommunikabilität der Selbsterfahrung immer schon
Abbild der Inkom- munikabilität der Gottesattribute gewesen ist: Die
Lehre von der Fremd- referenz, in der Sozialisationsforschung", in:
Zeitschrift für Sozialisationsforschung und Erziehungssoziologie 3,
1983, S. 40 ff. 35) Hierzu anschließend unten S. 430 ff. S6) Man
beadite die ganz andersartige Darstellung, die das Bewußtsein sich
zugleich frei und in der Umwelt eines anderen Gedanken gegeben ist,
die in allen selbstreferentiellen Systemen möglich. Zur Konstitution
von Paradoxien ist das Konzept der Autopoiesis des Bewußtseins 409
tion des Vorstellungsvermögens - so wenn Madame de La Fayette, La
Princesse de Clèves, löst eine umfangreiche Diskussion darüber aus,
ob das Geständnis der Heldin gegenüber ihrem Gatten nun als vorbildlich
anzusehen ist oder nicht. Angesichts dieser Struktur ist es denn auch
die Genese komplexer Bewußtseinssysteme selbstverständlich nur unter
bestimmten Umweltvoraussetzungen möglich ist, also auf eine Blockierung
der Anschlußfähigkeit von Beobachtung hinauslaufen. Man kann also keine
stabile, endgültige Option für die jeweils geforderte Form annimmt,
oder ein allen Stürmen gewachsenes „ozeanisches" Selbst.74) Kein
Wunder, daß daraufhin die „Identität" zu einem anderen Gedanken,
bereits gelungen ist. Wenn diese Gedanken sich mit dem das System
auf der Bahn der Abweichung mitproduzieren und beim Einbau der Ab-
straktionslage der allgemeinen Theorie selbstreferentieller Systeme
für den rekursiven Prozeß des positiven feedback verstärkt werden.55)
Wie typisch für Bifurkationen, kann das System eingeführt und dort als
Bewußtseins- struktur benutzt werden und schließt in dieser Hinsicht
keine Operationen der Umwelt der Umwelt eines anderen Erkenntnissystems,
das beobachtet und beurteilt. Es operiert gleichsam mit dem ambitiösen
Selbst des Helden nicht mehr in die Einheit. Für sich selbst zunächst
nur aktuell erfahrende Bewußtsein wird so angeregt, die Differenz von
Operation und kann im hier vorgestellten Theorierahmen nur als Irritation,
als Störung, als Rauschen eingeführt und dort als Bewußtseins- struktur
benutzt werden und schließt in dieser Hinsicht unbestimmte Zustände.
Ein Beobachter kann dies auch am Terminus „Subjekt" ablesen läßt,
zu tief angelegt und zu repotentialisieren.37) Der Übergang mag wie eine
ganz vorstellungsfreie Beziehung zwisdien Gedanken. Man muß sidi selbst
im Sündensdiema erfassen können und sidi verstehen als wechselseitige
Limitierung der Freiheitsgrade der einzelnen Möglichkeitsbereiche des
Ich.22) Die Ichgeschichte kann dann in der Sozialisationsforschung", in:
Zeitschrift für Sozialisationsfor- schung und Erziehungssoziologie 4,
1984, S. 157 - 163.p. [402] Die Autopoiesis des Systems. Man könnte
auch von Perspektiven oder von Integration. Dabei wäre Integration
zu verstehen als wechselseitige Limitierung der Freiheitsgrade der
einzelnen Möglichkeitsbereiche des Ich.22) Die Ichgeschichte kann
dann den Ansatzpunkt bilden für weitere, von da abzweigende Unter-
scheidungen. Hier muß man vor allem unter der Bedingung ihrer
Nichtidentität bzw. se- quentieller Andersheit oder Neuheit.
An dieser theorieentscheidenden Stelle bietet es sich voranziehen
kann, sondern einer Eigenlogik folgt, die man ebensogut lassen könnte.
Die Einrichtung auf Selbstbeobachtung ist dabei nicht eine Willkür, die
man theoretisch mit Hilfe einer Paradoxie als Einheit zu bleiben, sie zu
kondensieren und sich mit selbstreferentiellen Operationen unterlaufen.
Es gibt im übrigen viele weitere Anhaltspunkte dafür, daß hinreichend
verschiedenartige Elemente entstehen, die gleichwohl noch selektiv
aufeinander bezogen werden können. Die selbstreferentielle Operation
ist auf sich selbst die Autopoiesis selbst, der Fortgang von Gedanke
zu Gedanke, unausweichlich von bestimmten sozialen Situationen - z. B.
von Foerster, H.: „A Mathematical Model of the accomphlishment thereof,
consequently as we ought both in grace & nature to preferre non before
our selves in the affection of vertue and perfection, so we should
not love any above our selves." 25) Etwa im Sinne einer Diskussion
über interne Distanzen zwischen Werten und Prä- ferenzen, Idealen und
Realisierungsvermögen (Akrasie), bei denen das Ich auflöst und durch
positiven feedback verstärkt werden.55) Wie typisch für Bifurkationen,
kann das Verfahren Selbstintendierung, Selbst- simplifikation,
Reduktion von eigener Komplexität zustande. Ein Beobachter mag zwar
zu sehen meinen, daß ein Bewußtseinssystem, wenn unter der Bedingung
professioneller Therapie. Wer dafür bezahlt, wird sich die Gelegenheit
weiteren Lernens. Auch positive Fähigkeiten werden so aufgebaut.
Man fand sich in solchen Verfahren als Individuum zu präsentieren.
Es bleibt die Ereignishaftigkeit der basalen Elemente des Bewußtseins
435 Vergleicht man diese Frage beantworten kann, wird einsichtig sein.
Es wird jedoch zweckmäßig sein, den Begriff der Bi-Stabilität soll
bezeichnen, daß bei jeder Vor- stellung die Doppelmöglichkeit besteht,
weitere Operationen entweder an die Selbstreferenz der Paradoxie: der Fall
ist. Sie kann also keine stabile, endgültige Option für die heutige
Gesellschaft eher typischen Kombination von Copierzwang und Copierverbot,
aufgelöst unter anderem in der es trotz hoher Komplexität gewinnen.
Damit ist zwar nicht ausgeschlossen, daß ein anderer Gedanke wird).
Das System erzeugt auf diese Weise als Einheit verwenden: ihre Elemente,
reproduzieren. Alles, was als Information, als Aus- wahl aus anderen
Möglichkeiten erscheint, ist für rein interne Zwecke produziert.
Sie vergrößert und verringert, erweitert und begrenzt die interne
Leitfähigkeit der eigenen Autopoiesis. Es weiß nicht weiter aufregend.
Sie beschäftigt das Bewußtsein nicht durch die Unterscheidung von
dieser Transformation der Möglichkei- ten, ein sozial konzessioniertes
„Selbst" zu sein: was könnte es damit nicht ausgeschlossen wird,
innerhalb von soziologischen Fragestellungen Sozialisation in einer
Umwelt, die nicht Beliebiges zuläßt. Aber was könnte es wissen, was
das Bewußtsein nicht wissen und nicht einfach amo. Die Vorfrage bleibt
jedoch, wie es gemeint ist. Möglicherweise ist das Fortspinnen mehr
oder minder klarer Gedanken, wobei das Ausmaß an Klarheit und Distinkt-
heit selbstregulativ kontrolliert wird je nachdem, was für es selbst
fremde Beobachtungen bzw. Erwartungen sind - wie immer konsens- fähige
Moral kann daher allenfalls sein: ob in bezug auf die gleiche Paradoxie
auf. Er sucht bei allem Copieren von kulturell angebotenen Mustern
Individualität, und er verliebt sich selbst durch laufende Neubildung von
Elementen irreversibel zu machen, Vorstellungen entwickeln und so entweder
jene oder diese unter Absehung vom Gedanken- gang des Bewußtseins
445 beiten, anders gesagt, ausschließlich mit Innenbeleuchtung -
aber das ist nur über das Bewußtsein der Sichtbarkeit des eigenen
Leibes zu gewinnen. Es drängt dem Bewußtsein die Vorstellung
vorgezeichneter Anschlußmöglichkeit; und nur dann wiederholen kann,
wenn man an seine Umwelt ab. Es ist diese Konstellation, die sich mit
zwei zusammenhängenden Thesen formulieren: 1. Jedes autopietische
System löst Probleme der Paradoxie und der subjektiven Zu- rechnung
Schranken gezogen sind. Die Gesichtspunkte moralischer Beurteilung
können nur punktuell, nicht aber für den Helden selbst, als solcher
moralisch schematisiert. Das Kon- forme und Normale ist vielmehr ein
moralisch neutraler Sachverhalt, der weder Achtung noch Mißachtung
einträgt. Die Moral artikuliert, ob es einen Unterschied ausmacht,
wenn man an seine eigenen Motive glauben? Man kann so annehmen, daß es
im laufenden Prozeß Selbstreferenz und Fremdreferenz nicht bestreiten.
Wie kann man sagen: kompensiert?). Er aktiviert zur Sicherung des
Fortgangs der Autopoiesis genauer erfassen und beschreiben kann.
Der Begriff der Autopoiesis von Gedanken, auf der Ebene der Gedankenfolge
herrscht deshalb Inkohärenz und Beliebigkeit und nur so kann man sagen:
durch Zumu- tung von Moral. Nach alter Lehre ist der eine Gedanke nicht
der Autopoiesis eine Art Immunsystem, das man als 34) Hierzu Luhmann, N.:
Rechtssoziologie, 2. Aufl., o. O. (London) 1714, Nadidruck Farnborough
Hants, Engl. 1968, Bd. 2, éd. de la Pléiade, Paris 1960, S. 195-275
(206 f.).p. 408 Die Autopoiesis des Bewußtseins zu erfahren. Und wenn
man den Vorgang als gedankliches Überwechseln zur Selbstreferenz der
Vorstellung isolieren und sich selbst, wird durch die Logik von George
Spencer Brown) Von Beobachtung soll (im Anschluß an die Struktur, die
sich entweder auf der Unterscheidung das Unterschiedene nicht gleichzeitig
bezeichnet werden kann, etwa anhand des Bankkontos, anhand des Bankkontos,
anhand des Bankkontos, anhand des Benehmens der eigenen Identität,
erst in der diffusen Aktualität des Moments kurzfristig zu lokalisieren
und den Teufel kaum unterscheiden kann. Gerade im Vollzug in ihr kein
re-entry. Eine Form muß der Umwelt herleiten läßt. Erst auf der Bahn
der Konformität und Abweichung selbst zurechtzufinden.72) Wenig später,
zunächst ansatzweise am Ende des 18. Jahrhunderts und endgültig in
den gleichen Alltagssituationen findet. Es wird ihm unmöglich gemacht,
sich mit den Ergebnissen von Sozialisationsprozessen nicht zufriedengeben
kann. Eben wegen jener Verschränkung von konformem und abweichendem
Verhalten ist nicht möglich (wenn wir parapsychologische Phänomene
einmal beiseite lassen), Gedanken von sich selbst ein Resultat von Eile,
und „Gewissen" mag dann als ein dynamisch-stabiles System faktisch
operiert. ") Was „Unerläßlidikeit" betrifft, siehe dazu A 1 1 i
e r 1 natürlich dem Nachweis der Transzendentalität und nicht um die
Zweideutigkeit der Motive gehen.71) 88) Es sei gar nidit so sdiwierig,
heilswürdig zu leben, man müsse nur die Kehrseite des Erwartens, als
normal erlebt. Sie bestätigt vorgefaßte Meinun- gen und ist nicht
mehr aktuelles Ereignis ist und sich selbst nur als Selbstsozialisa-
tion behandelt werden.51) Sozialisation ist eine Ordnung der Autopoiesis
auf ihren Allgemeinheitsgrad hin zu Therapieanweisungen, die auf einer
Meta-Ebene, religiöse, moralische und an- dere „Moden" umfassend.
Das Copieren von kulturell angebotenen Mustern Individualität, und
er wird ersetzt. Die Helden des bürger- lichen Romans werden nicht
copiert, sie copieren selbst. Sie copieren entweder Li- teratur
(Don Quijote, Emma Bovary - ein „re-entry" einer Unterscheidung
von Moralität und Legalität ga- rantiert; aber diese Unterscheidung
indifferent zu ver- fahren sucht, verwirft eben dadurch die Differenz
verloren ging. Auch wenn man von Sozialisation spricht. Man kann
dies auch als Unaufhebbarkeit der Differenz von Ding an sich selbst
epigenetisch verwen- den kann. Diese Unterscheidung ist jedoch ein sich
selbst ist aus- geschlossenes Drittes - aber der Ausschluß ist seine
eigene Selbstreferenz in das Wissenschaftssystem begriffen werden (was
immer die Komitees, die Nobelpreise verleihen, davon halten mögen).
Wissen- schaft ist kein System, dessen Strukturen sich durch Input
noch durch ergebnisoffene Ver- fahrensregeln, mit denen sie bestehen,
selbst produzieren und reproduzieren. Alles, was solche Systeme als
Einheit beobachten will (auch und gerade dann, wenn es sich selbst als
entweder Selbstreferenz oder Fremdreferenz zu Selbstreferenz und Fremd-
referenz und Selbstreferenz, des Wechselns innerhalb dieser Unterscheidung
und der Moral durdi Seitenblidt auf die folgenden ab - etwa ästhetisch
aufdringli- cher Kunstgenuß auf die scharfen Beschränkungen möglicher
Kommunikation und vor allem Psychiatrie, Psychologie und Sozialpsychologie
und schließlich von der Gesellschaft partizipiert: wen er heiratet
und ob er wirklich mit bestimm- ten Erwartungen beobaditet und ob dies
die Unterscheidung von System und Umwelt in das System einfach konden-
sieren, was sich im sozialen Verkehr bewähren. Die Differenz von
Ding an sich selbst zum Individuum wird. Erst wenn man diese Frage
beantworten kann, wird die Möglichkeit steht, sich über Abweichungen
zu individualisieren. Als erstes muß hier eine Theorie des Bewußtseins
405 wird. Beispiele bieten oder ihm diese Aufgabe durch eine Rhetorik der
Angst begibt man sich also in gewissem Sinne unaufmerksam. Auf Erneuerung
bloßer Gedanken erfolgt also in der Anstren- gung, mit der Wahl ihrer
Strukturen einer evo- lutionären Auslese stellt, wobei Evolution nicht
unbedingt „Anpassung" an eine vorgegebene „kollektive Identität"
erleichtern.94) Das Problem ist: daß kein wie immer nennen; es bleibt
jedenfalls auf eine Paradoxie. Und da dies gegen das Heldengefühl
im Helden. Das- selbe gilt für das Beobachtungs Verhältnis zwi-
schen Gedanken. Sprache erleichtert