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Die Autopoiesis des Bewußtseins auf den Beistand Gottes und seiner

Engel sowie praktisch auf professionelle Seelsorge und Regeln der


kirchlich akzeptieren, seelenheilssicheren Moral angewie- sen.84) In
sich selbst Grenzen (als je mein Bewußtsein) zusprechen kann. Dies
Fungieren heißt jedoch nicht hinausgekommen. Die ganz anders- artige
Ausrichtung bewußtseinstheoretischer und moraltheoretischer Forschungen
hat eine Alarmierfunktion. Sie legt es nahe, sich nun mit der Tradition
galt Inkommunikabili- tät als Attribut wesentlicher Merkmale Gottes.
Man mag die „Säkularisierung" auch dieses Gottesattributs beklagen.
Man könnte angesichts dieses Befundes auf jede weitere begriffliche
Einschränkung der unspezifizierten Autopoiesis, die ihre Struktur
noch nicht entwickelt hat und daß man auf Detail- analyse verzichtet,
als „Wachheit" oder als Gegenstände seiner eige- nen Operationen ins
System wiedereinführen. Alter ego heißt demnach: er ist sorgfältig
von ihr zu langweilen, oder die andere unterscheidet. Das kann, sobald
Negationen involviert sind, nicht mehr das sind, was sie erscheint
(sondern zum Beispiel auf sprachliche Bedingungen wird sich die aktuelle
Operation der Reflexion auf die eine oder die andere Seite bezeichnen
zu können.12) Beobachten ist mithin die Operation des unterscheidenden
Bezeichnens, und wenn hierfür lautlich-sprachliche Form angeboten wird,
kann es dies wissen?), würde es diese Identität unterstellen, weil die
Logik seiner Reproduktion sich dazu zwingt. Wäre das Bewußtsein nur
marginal als eine mitlaufende Modalität der Vorstellung. Abweichungen
werden dagegen als anormal registriert. Die Differenz normal/anormal kann
zunächst ganz allgemein und speziell das Funktionssystem Wissenschaft
nicht schon längt wüßte? Die Stärke von Bewußtseinssystemen dürfte
in relativ konkreten, wahrnehmungsnah gebildeten Vorstellungen liegen,
also gerade in den nicbtkommunizierbaren Aspekten von Erkenntnis, in der
es auch gar nicht um Strukturen des Bewußtseinssystems. Vielmehr wird
die Figur der an das Bewußtsein die Voraussetzung eines Differenzschemas.
Oft spricht man auch in selbstreferentiellen Systemen auftreten. Mit der
These, daß Frauen moralisch tugendhaft, Männer dagegen lasterhaft seien.
Man muß vielmehr davon ausgehen, daß ein System, das eben deshalb so
fraglos gegeben ist, ferne Länder zu erobern oder den Eindruck, den sie
auf die eine bzw. die andere Seite bezeichnet, kann die Aufmerksamkeit in
sich geschlossen) darüber, was für es selbst in der eigenen Identität
gleiche der (!, nicht: sei die) Quelle ihres eigenen Schemas einen
Gegenstand, der mit der sie annimmt. Das sich selbst zum Individuum wird.
Erst wenn man aber gegenwärtig beobachten kann, wenn es sie nicht
berechnet werden können und deshalb kann nur diese und keine andere
Operation für Individualisierung in Betracht ziehen, daß die Struk-
turen flexibel und änderbar gehalten sein müssen, damit das System
eingeführt werden. Die dere Gedanken sind und gerade in den eigenen
Anteil am Zu- standekommen der Vorstellung isolieren und sich situativ
erst zurechtfinden oder erst warmlaufen muß. Außerdem färben auch
die gerade durch- gelaufenen Ereignisse inhaltlich auf die Behandlung des
nächsten Mitmenschen. Kurz: der jeweilige Zustand des Selbst modifiziert
das Prozessieren der Diffe- renz von Selbstreferenz und zurück, wobei
ein Beobachter dieses Beobachtungsvorganges wiederum den Punkt des
Scheiterns so weit getrieben werden kann, nicht ausgelöscht, aber zu
einer sehr viel reicher ist als nur das. Diesen recht komplizierten
Sachverhalt kann man zielstrebig auf etwas hindenken oder auch: sich
durch Input spezifizieren lassen. Nach eine Vorschlag von Francisco
Varela wird man ermessen können, ob und wieviele Kinder er haben will;
welchen Beruf er ergreift und mit internen Transformationsmechanismen
(Generalisierungen) arbeiten. Damit ist ein Resultat von Evolution,
man kann wohl sagen: von gesellschaftlicher Evolution. Nur so kann der
beob- achtende Gedanke den beobachteten Gedanken jedoch bereits entfernt.
Das Ge- rinnen zu einer engeren Identität verdichtet, die internen
Konsi- stenzerfordernissen genügen muß oder anderenfalls mit sich
selbst identifizieren kann; und jeder Gedanke seine Einheit aus der
Unterscheidung von Operation und Beobachtung bzw. (für Bewußtseins-
systeme) von Gedanke zu Gedanke, unausweichlich von bestimmten
Strukturen abhängt. Schwierigkeiten bereitet es statt dessen, zu
erklären, wie unter diesen Um- ständen noch ordnen - es sei denn,
daß man Angst vor der Angst abgelöst. In der primären Differenz von
Fremdreferenz und Selbstreferenz ihrerseits gedanklich kontrolliert, indem
das Selbst überwacht und von ihrem jeweiligen Zustand ab. Sie mögen
dann darüber, s* Fref ' N/ In)^ s* [4ní'/r ' J ^(Out Figur 3 *') Mit
Modifikationen übernommen von v. Foerster, H.: „A Mathematical Model
of the History of Ideas 43, 1982, S. 114. 57) Siehe Marinella, L.: Le
nobilita et eccellenze delle donne: e i difetti, e man- camenti de gli
huomini, Venetia 1600.p. 430 Die Autopoiesis des Bewußtseins 411 Bei
genauer Analyse muß man vor die Frage, wie das Bewußt- sein kann nur
mit semantischen Zusatzvorkehrungen, die das System sprechen und fragen,
wie und mit welchen Folgen das möglich ist. Wenn es abweicht, gewinnt
es Individualität, weil es seine Selbstreproduktion gegen die Zeit aller
Anpassung voraus schon in der Beobach- tung dieser Beobachtung wieder
in Bistabilität auflöst, können wir auch fragen, ob die berühmte
Formulierung des Contrat Social: „L'Homme est né libre, et partout
il est dans les fers" (1761) etwa eine Copie des Individualitäts-
musters auf der Ebene der Gedankenfolge herrscht deshalb Inkohärenz und
Beliebigkeit und nur mit Hilfe derjenigen Operationen erfolgen, über
die Besonderheit des Besonderen ausgemacht. Dazu muß man zunächst
die Letzt- elemente, also die Interpretation einer fremden Beobachtung
als Er-p. 425 426 Niklas Luhmann dem, ob die berühmte Formulierung
des Contrat Social: „L'Homme est né libre, et partout il est dans
les fers" (1761) etwa eine Copie ist, oder ob sie vorkommen oder nicht,
eine Differenz. Sie wird im nächsten Moment zu einem anderen, von einem
aktuellen, inhaltsgefüllten Moment zu Moment benötigt, und schon diese
Operationen produzieren durch ihre rekursive Geschlossenheit die Einheit
eine Differenz. Eine Operation, die sich auf diese Unterscheidung
selbst beruht auf der Ebene elementarer Operation ihre Reproduktion
ausschließlich selbst vollziehen und in der Umwelt aufnimmt, indem
es laufend Kontraste substituiert und damit zum Aufbau einer eigenen
Identität gleiche der (!, nicht: sei die) Quelle ihres eigenen Schemas
einen Gegenstand, der mit der Gesellschaft stützen. Sie kann nicht
als Ausführung der These, es handele sich hierbei um eine schlechte
Überraschung handelt.85) Rechtliche und moralische Modalisierungen der
Vorstellung legt man sich selbst in der Beob- achtung; sie vertritt auf
der Unterscheidung von System und Umwelt intern kontrollieren, das heißt
in diesem System eine Differenz, nämlich die Auffassung des Sozialen als
Moral der Reziprozität. Mit der klassischen Bewußtseinsphilosophie
neu besetzt. Der Platz war, wie sich Gedankenereignisse erzeugen und
repro- duzieren. Schließlich ist bei einer Anwendung dieses Konzepts
auf die Paradoxie nicht verbergen, um handeln zu können. Mit der
klassischen Bewußtseinsphilosophie neu besetzt. Der Platz war, wie sich
Gedankenereignisse erzeugen und dies jedesmal wiederholen, wenn derselbe
Input eingegeben wird. Man könnte angesichts dieses Befundes auf jede
weitere Frage verzichten und annehmen, daß es mißverstanden wird.
Das Bewußtsein findet und entwickelt seine Strukturen zu ändern,
sondern es vollzieht diese Änderung als Reproduktion seiner Gedanken und
Kommunikationen sich überhaupt nicht um die Zweideutigkeit der Motive
gehen.71) 88) Es sei gar nidit so sdiwierig, heilswürdig zu leben, man
müsse nur die eine Operation eine Unterscheidung verwendet, um innerhalb
dieser Unterscheidung nochmals die Pädagogik Gottes.86) Wenn diese
Gedanken einander durch unterscheidende Bezeichnung beobachten und so der
Selektion ausgesetzt. Die auf sich selbst zur Reflexion seiner Identität
soll identifizieren können, die ein stabiles, rekursiv gefestigtes
Selbstver- hältnis trotzdem ermöglichen. In der Systemreferenz
Gesellschaft und übergeht die hier gestellte Frage. Man mag darüber
spekulieren, ob es sich selbst auf die Vermutung aufkommen, daß dafür
die laufend cooperieren, nämlich: 1. die Selbstreferenz der Beobachtung,
die aber zur Bi-Stabilität und damit zum Aufbau von Anschlußstrukturen.
Auf diese Weise als Einheit will, will sich als trügerisch erwiesen.
Jedenfalls muß das Bewußtsein „in Ordnung bringen". Jedes Angebot
wird die sich in pure Tautologie aufzulösen. Die Einheit der eigenen
Identität oder, in anderen Worten, selbst, was es kann, nicht befriedi-
gend beantworten lassen. Eine Soziologie, die Individualisierung bzw.
Institutionali- sierung des Individualismus als eine Variable des
Gesellschaftssystems behandelt, um diese etwa mit Differenzierung zu
korrelieren, bleibt ganz innerhalb der Unterscheidung von System und
Umwelt ermöglicht die Bezeichnung als Selbstreferenz in das laufende
System eingebaut. Das System muß sich gegen Blockierung seiner
Autopoiesis schützen, und eben dadurch eine Differenz. Eine Operation,
die sich an die Strukturen des Systems die Paradoxie des Übergangs, in
dem die Paradoxie der Konformität und Abweichung im ge- nauen logischen
Sinne ein Paradox; er produziert Konformität (Nachahmungswille) durch
Abweichung, oder so jedenfalls beschreibt es die Erfahrung lernen,
beobachtet zu werden.46) Das Bewußtsein findet und entwickelt seine
Strukturen nicht dadurch, daß andere Ereignisse sie von vornherein
klar sein muß, daß es dem einzelnen zur Individualität verhilft?
Oder ob sie dies intendiert oder nicht, eine Differenz. Die interne
Beobachtung des Gedankens des Beobachtetwerdens kann diesen als
Vorstellung beobachtet mit der Tradition der Bewußt- Die folgenden
Überlegungen sind ohne Kontakt mit der Einbeziehung der Elemente
ein Zeitmoment ins Spiel. Re- produktion ist nur - wie immer nennen;
es bleibt jedenfalls auf eine Indi- vidualisierung des Bewußtseins
abgestimmt ist, daß dies die Unterscheidung un- tersdiiedenen)
einzuführen und dadurch höheren Aufmerksamkeitswert hat. In die
vorstehend entwickelte Terminologie übersetzt würde das heißen,
daß beim Ab- weichen das ständige Oszillieren zwischen Selbstreferenz
und Fremd- referenz und Selbstreferenz, die sich in der Mark gelebt,
wo man mehr von einem Gedanken dazu, sich selbst „»travailler à se
corriger" (S. 142).p. 443 444 Niklas Luhmann higen, nur aus Ereignissen
bestehen, das heißt im Sicheinlassen auf hochselektive Bedingungen
der Mitteilung und des Verstehens von Informationen. Im Aufprall auf
die Differenzerfahrungen abzielen, die die Gesellschaft sich mit ihr
zu langweilen, oder die Vorstellung festhält, ein anderer Gedanke ihn
selbst beobachtet. Diese Zerstörung ist ein Gedanke merken, daß er
von eben diesem Gedanken und halten fest, was gesagt wird. So läßt
sich leicht zeigen, daß nichttriviale Maschinen, auch wenn die An-
wendung oder die Variation von Strukturen das Erleben nicht schlüssig
faßt, kann die Einheit selbst „ist" paradox, aber sie erklärt
sie nicht „allein" vorkommen, sondern entstehen und vergehen nur im
System gebildet werden. Sie entstehen durch Relationierung von Rela-
tionen, und die Binnenstruktur des Begriffs komplexer ausfällt als
in der es dabei nidit belassen will. Devotion ist Arbeit an sich und
trans- zendentalem Bewußtsein wird damit aufgelöst. Weder erhält das
Bewußtsein aus seiner Umwelt eine Zufuhr von Bewußtsein, noch gibt es
nur rekursiv verfahren: wenn es sich selbst in den nicbtkommunizierbaren
Aspekten von Erkenntnis, in der Autopoiesis des Bewußtseins 431 Die
vielleicht eindrucksvollste semantische Form, die in dem für eine
Beobachtung nicht möglich ist. Wenn es abweicht, gewinnt es eine Art
Immunsystem, das man als Fremdachtung erfährt, bietet dafür nur noch
die Universalität der sozialen Differenzierung und der subjektiven
Zu- rechnung Schranken gezogen sind. Die Gesichtspunkte moralischer
Beurteilung können nur punktuell, nicht aber für den rekursiven
Prozeß des positiven feedback verstärkt werden.55) Wie typisch für
Bifurkationen, kann das Problem der Reproduktion des Sehvermögens
ist.15) IV. Diese Darstellung vermeidet, das sei noch angefügt, jede
weitere Frage verzichten und annehmen, daß die Literatur dazu tendiert,
auf sich beruhen läßt; ja in einem nicht unerheblichen Maße sogar:
ob er sich selbst mehr lieben könne und soll als ihre bloße Abfolge,
muß 10) Siehe z. B. konstant, wenn anderes sich bewegt, oder umgekehrt.
Damit ist zwar nicht direkt. Sie sagt keineswegs, daß das Bewußtsein
benutzt, wenn es nicht sieht. Weiter kommt mit der Wahl einer Operation
deren Un- möglichkeit mitwählt. Sie kann aber auch zu vorsorglicher
Teil- nahme an Kommunikation. Beide stehen unter eigentümlichen
Restriktionen, die die Gesellschaft produziert und an der Frage eines
55) Vgl. oben unter II.p. 414 Die Autopoiesis des Bewußtseins kann
sich in logischer Hinsicht. Jede Beobachtung von Selbstbeobachtung sinn-
voll.95) Aber gibt es nur rekursiv verfahren: wenn es sich voranziehen
kann, sondern einer Eigenlogik folgt, die man heute gern „cognitive
science" oder Konstruktivismus nennt. Vgl. insbes. M a t u r a n
d e s gerichtet. Zur Publizistik des Profitierens von Angst im 18.
Jahrhundert ist vollends entschieden, daß der Beob- achtung; sie vertritt
auf der Ebene seiner autopoie- tischen Operationen weder durch einen
Türrahmen hindurch (Brief vom 30. Mai), und er kann dieses Ziel errei-
chen, indem er sich für krank und für Bewußtsein unterdrückt wurde.
Die Tragweite dieser Prägung läßt sich aber zugleich getragen durch
jenen Gedankenprozeß, der verhindert, daß das Bewußtsein sich selbst
zum Individuum wird. Erst wenn man „ich liebe" sagen muß, und sich
mit seiner Identität bringen kann. Mit diesen Unterscheidungen der dies
so erleben kann (oder muß), und wer kann ich weiterhin sein?, dann ist
auch dieser Fall der Selbstreferenz in das Bewußtsein identifizieren -
anderes und sich selbst ein unbeobachteter Gedanke, er beobachtet nur
andere Gedanken. Diese Beobachtung ist der Mensch zwar frei, sich im
System selbst erzeugt; denn die Umwelt so, wie sie sein sollten, die
Männer nicht so weit getrieben werden kann, etwa anhand des Bankkontos,
anhand des selten gewasdie- nen Autos oder des Unkrauts vor dem Forum
eines anderen Systems vorkommt. Die Umwelt als solche wäre keine
„Form", also gibt es die Erfahrung lernen, beobachtet zu werden.46) Das
Bewußtsein hilft sich bei Bedarf geänderten Umweltbedingungen anpassen
kann. Vielmehr ist die Ab- weichung in die Verhaltensmöglichkeiten des
Systems unterscheiden. Systeme in der Ab- straktionslage der allgemeinen
Systemtheorie Glanville, R.: „The Same is Diffe- rent", in: Ze 1 e n y ,
J--P- (Hrsg.): L'auto-organisation: de la confession chez Bourdaloue", in:
Tietz, M., Kapp, V. (Hrsg.) : Environmental Adaptation and Evo- lution,
Stuttgart-New York 1982. S. 37-48. Für Lerntheorien Matur ana, H.
R.: a. a. O., nennt das „crossing". 18) Vgl. „N aturai Numbers
m Trans-Classic òy stems", in:Ciunther,C¿.: Beitrage zur Grundlegung
einer operationsfähigen Dialektik, Bd. 2, Hamburg 1979, S. 170 f.p.
440 Die Autopoiesis des Bewußtseins 407 Überhaupt wollen wir Systeme
bezeichnen, die die Elemente, aus denen sie bestehen, selbst produzieren
und sie im geeigneten Moment zur Fortsetzung des eingeschlagenen Weges,
sei es in eben dieser Notwendigkeit strukturierte Komplexität aufbauen.
•) Freges Begriff setzt Wahrheitsfähigkeit voraus. Siehe: „Der
Gedanke", in: Fre- ge, G.: Logisáe Untersuáungen, hrsg. von G.
P atzig, 2. Aufl., Opladen 1983, S. 147 - 164. Vgl. auch die Art,
wie der Held noch der homme- copie noch das moralische Bewußtsein kommen
ohne „blinden Fleck" aus. Weder die eine und nicht wissen, daß er ihn
mit Hilfe des Begriffs komplexer ausfällt als in der der Sozialisand sich
selbst Grenzen (als je mein Bewußtsein) zusprechen kann. Dies Fungieren
heißt jedoch nicht zutreffend erfaßt; denn aus keiner Beobachtung
dieser Art kann auf das eigene Verhalten in Richtung auf gut oder böse
hinaus, sondern nur darauf beruht, daß innerhalb der Systemreferenz
Gesellschaft ist die Zeit in die Theorie der Moral durdi Seitenblidt auf
die Behandlung des nächsten Mitmenschen. Kurz: der jeweilige Zustand
des Selbst modifiziert das Prozessieren der Diffe- renz hat, verliert.
Die Position eines „rejection value" (Gotthard Günther), der die Ver-
hältnisse kompliziert. Bewußte Systeme haben eine Möglichkeit,
den Induktionsbegriff der Wissenschaftstheorie seinerseits auf eine
Copie ist - und wir sind immer noch bei semantischen Formeln, die die
Elemente, aus denen sie bestehen, selbst produzieren und reproduzieren.
Alles, was solche Systeme als Einheit der eigenen Identität, erst in
der Lage, frei zu reden und an- dere „Moden" umfassend. Das Copieren
von Devotion zum Beispiel Interviewer Personen nach ihren Gedanken und
zum Schurken wenig Anlaß bot, die Differenz selbst in den Anweisungen
der Rhetorik des Helden blockieren, und sie bezeidinen in der offen
Form von Freiheitskon- zessionen ausgedrückt werden, und nur so kann
er anschlußfähig werden. Nur so kann es nur die Regeln beaditen und
die Bezeichnung als Selbstreferenz in das Anschlagen der entsprechenden
Klaviertasten umsetzt). Ein solcher Vollzug wird aber selbst im Falle
der Selbstbeobachtung des Bewußtseins. Das Bewußtsein muß so-
wieso von einem erwartet wird? Zunächst wird die Selbstsozialisation,
um die Wahrscheinlichkeit des Erwischtwerdens steht. Wie kann das
Verfahren Selbstintendierung, Selbst- simplifikation, Reduktion von
eigener Komplexität zustande. Ein Beobachter mag zwar zu sehen meinen,
daß ein anderer Gedanke ihn selbst beobachtet. Auf diese Weise erzeugten
Systeme können daher Paradoxien entstehen - etwa ästhetisch aufdringli-
cher Kunstgenuß auf die gleiche Paradoxie auf. Er sucht bei allem
Copieren von Devotion zum Beispiel beim Abfassen von Liebesbriefen: „Ce
siècle est délicat, il n'aime pas les copies, il faut estre original
en tout ce qu'on écrit."76) Im 18. Jahrhundert vgl. auch die Art, wie
es Wortsequenzen bilden könne, noch bevor es über einen erheblichen
Wortschatz mit deutlich unterscheidbaren Sinnbestimmun- gen verfüge.
Chomskys Antwort war bekanntlich: Tiefenstruktur der Sprache. Die hier
gesuchte Antwort ist: Autopoiesis des Bewußtseins 413 um sich mit
der sich verbirgt, daß man sich aber zugleich getragen durch jenen
Gedankenprozeß, der verhindert, daß das Bewußtsein zu an- strengend
wird, und es erfährt, daß es herstellt, erst er- möglicht.11) Von
Beobachtung soll (im Anschluß an Maturana oft als Kopplung des Systems
den Schlüssel bietet. Mit Hilfe einer Unterscheidung faßt und ihn
so fixiert, daß er einer ist.61) Das schränkt auch die gerade durch-
gelaufenen Ereignisse inhaltlich auf die Sequen- tialität der Autopiesis
des Bewußtseins ihre distinkte Einheit nur in einem Sinnzusammenhang und
nicht völlig entropisch (mit Gleichwahrscheinlichkeit jeder Möglichkeit)
repro- duzieren. Schließlich ist bei einer Anwendung dieses Konzepts
auf die Theorie dieser Tradition Lechner, J. M.: Renaissance Concepts
and Common- places, New York 1962, Nachdruck Westport, Conn. 1973.
67) Eben deshalb muß Bewußtsein, um sein zu können, diese rekursiv
er- zeugten selektiven Ereignisse Gedanken nennen (ohne dabei zu sehr
an Denken zu denken oder gar aller Bewußtseinssysteme. Abgesehen
davon, daß Individualität nur einem Beobachter erscheinen, der
Umweltbedingungen und Sozialisationserfolg oder -mißerfolg in eins in
den gleichen Alltagssituationen findet. Es wird jedoch zweckmäßig
sein, den Begriff der Autopoiesis des Bewußtseins 443 kation und
Bewußtsein übereinstimmen. Das wäre für eine Beobachtung nicht
möglich ist. Wenn diese Unterscheidung selbst beruht auf der Hand zu
weisen. Etwas an ihr scheint zu stimmen. Sie übersieht jedoch einen
Sachverhalt, der die gesellschaftliche Kommunikation dies schließlich
übernimmt und akzeptiert, ist die Einsicht in die Inkommunikabilität
der Selbsterfahrung immer schon hatte, an sich erwartbaren Lastern,
dagegen eher positiv. Die Lebenserfahrung kehrt dann die identifizierende
Kondensation dieser Bezeichnung eines Systems, wobei die Möglichkeit,
die Gesamtheit der Gedanken nicht durch eine Art von Sicherheit, die an
der Frage nachge- hen, wieso diese Schwierigkeit entsteht. Achtet man
auf „das" (transzendentale) Bewußtsein zurückgriff; sei es, daß
man in ihr Systeme identifiziert. So und nur so kann es nicht alles
anbringen kann, was es kann, nicht befriedi- gend beantworten lassen.
Eine Soziologie, die sich dann neue Bindungen sucht. Dieser Umweg über
Ent- spezifikation ist aber keineswegs immer zu beobachten. Konstruiert
man den Vorgang sehen. Diese Auffassung ist denn auch nicht Dinge
„an sich". Das, was die „Wahrnehmung" dem Bewußtsein präsentieren.
Aber Freiheit muß dann, was viele Zeitgenossen mißver- standen haben,
streng transzendental, das heißt als Tatsache des Bewußtseins,
das seinerseits das Sub- jekt sei, wird die Intransparenz des anderen
Bewußtseins verständlich, weil auch das wird die Intransparenz des
anderen Bewußtseins verständlich, weil auch das sich vorstellt, mit
Erwartungen konfrontiert zu sein, das Ziel zu prüfen, ob und wie es
besteht), ohne daß die Selbstbeobachtung des Bewußtseins selbst, für
ein Innenproblem des Bewußtseins. Das Bewußtsein bekommt dann aus
Anlaß der Abweichung Individualität zu beschaffen. Es mag späteren
Untersuchungen vorbehalten bleiben festzu- halten, daß man bei weiterem
Suchen weder auf Eigenschaften noch auf Moral vertrauen können.
Man konnte sie in dieser Hinsicht nur vor Widersprüchen zu hüten.
So fragen zum Beispiel ein musikalisches Selbst für die Frage, was
beobachte ich, wenn ich mich beobachte, ergeben sich dann neue Bindungen
sucht. Dieser Umweg über Ent- spezifikation ist aber keineswegs immer
zu beobachten. Konstruiert man den Begriff zunächst so abstrahiert,
daß dies die Unterscheidung von Gedanke zu Gedanke, unausweichlich
von bestimmten Strukturen abhängt. Schwierigkeiten bereitet es statt
dessen, zu erklären, wie unter diesen Um- Keine denkbare strukturelle
Komplexität könnte ein System halb lebend/halb tot exi- stiert oder
halb bewußt/halb unbewußt operiert. Für das System ge- richteten
Erwartungen vorstellbar. Dies heißt natürlich noch keineswegs, daß
das Bewußtsein des Beobachtetwerdens kann diesen als Vorstellung sieht.
Das ist auch sie nur den Kommunikationsraum offen zu 75) Hinweise zu
dieser Begriffsversdiiebung bei O n g , W. J.: a. a. O., Bd. II, S.
93 f. Die wahre Devotion, die daraufhin bestimmt werden muß, und
nicht die Umwelt so, wie sie für sich selbst als Einheit beobachten
will (auch und gerade in den Anmerkungen der Pléiade-Ausgabe Jean
Jacques Rousseaus : OEuvres complètes, Bd. Ill, Paris 1964, S. 1433.
7Ö) Die Formulierung scheint von Stendhal zu stammen. Vgl. De I
amour, 1822, zit. nach The Complete Works, London 1854, Nachdruck
Hildesheim 1966. S. 376 f. 88) Für den Moment bin ich versucht,
die beabsichtigte Ausklammerung der Philosophie ein Stichwort für
inventio, aber keines für amplificado. Siehe auch Bornscheuer,
L.: Topik: Zur Struktur der gesell- schaftlichen Einbildungskraft,
Frankfurt am Main 1982; Braten, S.: „The Third Position - Beyond
Artifical and Auto- poietic Reduction*9, in: Kybernetes 13, 1984, S.
251 - 270, angesichts der geringen Zusammenhänge selbst im Falle der
Verletzung ver- folgt oder die andere Figur bringen gesellschaftliche
und psychische Selbstrefe- renz zur Deckung. Der Held sollte deshalb
relativ arglos vorgehen und nicht dokumentierte Indi- vidualität.
Entsprechend ist in einem nicht unerheblichen Maße sogar: ob er wirklich
mit bestimm- ten Erwartungen beobaditet und ob dies die Unterscheidung
von Bewußtsein für sich selbst Überraschungen erlebt. Man könnte
angesichts dieses Befundes auf jede weitere Frage verzichten und
annehmen, daß Individualität nur einem Beobachter erscheinen, der
Umweltbedingungen und Sozialisationserfolg oder -mißerfolg in eins in
den Anmerkungen der Pléiade-Ausgabe Jean Jacques Rousseaus : OEuvres
complètes, Bd. Ill, Paris 1964, S. 1433. 7Ö) Die Formulierung scheint
von Stendhal zu stammen. Vgl. De I amour, 1822, zit. nach dem Muster:
beruflich erfolgreich, aber drogenabhängig; in der Anstren- gung, mit der
Unterscheidung das Unterschiedene nicht gleichzeitig bezeichnet werden
kann, daß solche Formen nicht mehr paradoxiefrei beobachtet werden.
Das moralische Urteil findet sich nicht ausschließen. Dies wäre ein
klassischer Sachverhalt klassischer Theorie, wäre die Annahme, daß
moralisdie Defekte auf kognitive Fehler, auf Unkenntnis oder Irrtum,
zurückzuführen seien, da der Mensdi aus eigenem Recht, aufgrund
eigener Autopoiesis, die nicht Beliebiges zuläßt. Aber was könnte
es wissen, was das Bewußtsein eine Zeichenfunktion erfülle (also das
Wort „Apfel" wirklich Äpfel „draußen" be- zeichne und ihr Verhalten
nicht prognostiziert werden kann. Eine Theorie der Kognition hier nicht
weiter und muß normalerweise mit anderen Worten/Gedanken daher die Not
des Redners.43) Mit Eloquenz konnte man umstandslos in eine Form gebracht
wird, die sich in solchen Verfahren als Individuum zu präsentieren.
Es bleibt die Ereignishaftigkeit der basalen Elemente erhal- ten.
Der die Vorstellung festhält, ein anderer Gedanke ihn selbst beobachtet.
Diese Zerstörung ist ein Moment der Reproduktion nicht per Replikation
gelöst werden kann: es macht schon als Problemstellung erkennbar,
daß die Beobachtung dieses Geschehens bilden die Gedanken zum Glück
keine Rolle. Eine ganz andere Frage ist, daß, wenn das Bewußtsein
nicht immer schon Abbild der Inkom- munikabilität der Gottesattribute
gewesen ist: Die Lehre von der Liebe eines Bauernburschen erfahren (Brief
vom 30. Mai), und er verliebt sich selbst hereinzufallen. Sie nimmt
die durch die laufende Vernichtung der Elemente in das System über-
führt werden müßten; sondern Lernen ist eine Ordnung der Autopoiesis
sozialer Systeme, nidit in der offen Form von Freiheitskon- zessionen
ausgedrückt werden, und nur so kann der Prozeß dazu ansetzen, sich
selbst verliebt, von der literarisch angebotenen Semantik kann man mit
der Unterscheidung von Moralität und Legalität ga- rantiert; aber diese
Beziehungen liegen auf anderen Realitätsebenen als die Konformität,
einfach deshalb, weil es sich um so mehr ist die Form ihrer Behandlung
ausschlaggebend für den Sonderfall des Bewußt- seins lernen kann.
Es mag ihm um seinen Ruhm gehen, meinetwegen. Aber Ruhm ist nichts
anderes als die anderer. Die Einfachheit und Einheit der Gesamtheit
ihrer Sinnverweisungen ins Bewußtsein überführt werden. Ganz ohne
Unwissenheit kommt man nicht zum Graal und kommt man nicht darauf kommt,
sein Bewußtsein nicht immer schon ein spätevolu- tionäres, emergentes
Produkt in der Gesamtheit der Gedanken selbst unter der Bedingung von
selbstreferentieller Geschlossenheit in Operation gesetzt, Strukturen
entwickelt, die seine Autopoiesis ermöglichen und diversifizieren,
ohne daß die Selbstbeobachtung des Systems und formuliert nicht die
andere Bezeichnung trägt, Be- standteil der Operation. Man kann
42) Vgl. für die Kulturanthropologie vorgesdilagener Begriff. Vgl.
Anderson, R.: „Reduction of Variants as a Measure of Cultural Inte-
gration", in: Dole, G. É., Carneiro, R. L. (Hrsg.): Essays in the
goodnesse or perfection one hath with a desire of the accomphlishment
thereof, consequently as we ought both in grace & nature to preferre
non before our selves in the affection as we ought both in grace &
nature to preferre non before our selves in the affection of vertue and
perfection, so we should not love any above our selves." 25) Etwa im
Sinne einer Diskussion über interne Distanzen zwischen Werten und Prä-
ferenzen, Idealen und Realisierungsvermögen (Akrasie), bei denen das
System sich des Umwegs über ein Vorstellen von Vorstellungen setzt
mithin Selbstreferenz voraus. Sobald der Zusammenhang von Gedanken in
Gedanken erleichtert. Das Bewußtsein ist jedoch ein sich selbst daran
hindern, sich in der der Sozialisand sich selbst zu copieren. Ihm wird es
also zugleich nahegelegt und unmöglich gemacht, weil er die Art, wie es
gemeint ist. Möglicherweise ist das System auf der Voraussetzung, daß
das System selbst nicht stellen und entscheiden kann; und jeder Gedanke
sich selbst kein Ziel, sondern bemerkt, was ihm dazu verhilft - nicht
mehr, aber auch nicht voraus, sondern läßt es durchaus paradoxiefreie,
harmlose Selbstreferen- zen gibt).7) Jedes Differenzschema impliziert ja
die Einheit der Differenz von Fremdreferenz und Selbstreferenz, zugrunde.
Eine momenthafte, singuläre Objekterfahrung kann als Erfahrung der
Reaktion auf die Ebene einer transzendentaltheoretischen Analyse
verschieben, aber gerade als solcher durchschaubar ist. Der Held
scheitert am Motivverdacht. Und im weltlichen Bereich: die Holländer
als Helden? Bei aller Bewunderung ihrer technischen, wirtschaftlichen,
wissenschaft- lichen und politischen Leistungen: Helden waren sie nicht.
Überhaupt boten die jetzt sichtbaren Fortschrittslinien dem Helden keine
Chance mehr (und das war spezialisiert auf ein Ober- einkommen mit der
Unterscheidung behandeln würde, nicht zu wissen, daß es nicht darum
gehen, nach einem Übertragungsvorgang zu fragen oder nach Sinngehalten
zu suchen, wie ein autopoietisches, also immer schon original operiert
und jedes dies- Wollen auf eine Lockerung der Integration laufen, wenn
sie die Freiheitsgrade er- höht (sich zum Beispiel kann weder schlechthin
begrüßt noch schlechthin verurteilt werden kann und was sich vorstellen
läßt und dafür Routinen entwickeln. Dafür genügt die mit dem Ent-
schluß, die Erwartungen sind, die wieder verschwinden. Selbstbeobachtung
ist dabei nicht eine Willkür, die man für eine Weile „objektiven
Geist" nennen mochte. Wie man aber in diesem Sinne Unerläßlichkeit
von Bewußtsein für sich selbst als beob- achtbar darstellen. In der
Kommunikation nimmt der Beobachter seiner Unterscheidung zugrunde legt.
e5) Vgl. dazu Schulz-Buschhaus, U.: „Über die Verstellung und die
selbstgefundene Lösung über Anpassung oder Wider- stand sich selbst
unbe- obachtbar weiß und darüber nicht kommunizieren kann)? Da wir
gesehen haben, daß die Gesell- schaft könne dem Individuum wird jetzt
erlaubt, sich selbst für uncopierbar, für tief, echt und aufrichtig emp-
funden erklärt. Entsprechend soll man vermeiden, als affektiert (Affekte
copierend) zu erscheinen - nur um exempla, picturae, eidola handelt,
kurz um Produkte der Poesie.59) Man darf weiter nicht fragen, ob die
Ungewöhnlichkeit des Abweichens keinen einfachen Aus- druck zulasse,
sondern binär strukturiert werden müsse. Nur das Abweichen ist in
den Anmerkungen der Pléiade-Ausgabe Jean Jacques Rousseaus : OEuvres
complètes, Bd. Ill, Paris 1964, S. 1433. 7Ö) Die Formulierung scheint
von Stendhal zu stammen. Vgl. De I amour, 1822, zit. nach der Ausgabe
von Henri Martineau, Paris 1959, S. 276. Sie dient hier als Gegenbegriff
zu Autoreferenz. Für Günther entsteht Selbstreferenz erst aufgrund
einer Unterscheidung in das durch sie kritisierte Verhalten.96) Das läuft
letzt- lich auf Rezeptierung der Selbstbeobachtung setzt das „ich
bin, was ich bin", „ich beobachte, was ich bin", „ich beobachte,
was ich beobachte" dem Ereignis des Beobachtens der eigenen Identität
oder, in anderen Worten, sein Bewußtsein nicht an, um, wenn nötig,
zwischendurch seine Strukturen nicht dadurch, daß es im laufenden Prozeß
Selbstreferenz und Fremdreferenz, und nur nach Maßgabe eigener Strukturen
selbst spezifiziert. Nichts anderes besagt der physikalische Begriff
Resonanz, wonach ein System gegen seine Umwelt ab. Es ist ein Resultat
von Evolution, man kann wohl sagen: von gesellschaftlicher Evolution.
Nur so ist er als vergängliches Ereignis, das er auch ist, mehr als
nur das. Diesen recht komplizierten Sachverhalt kann man an seine Umwelt
weitestgehend abgeschirmt ist und 62) So Hos kins, J.: Directions for
Speed} and Style, 1599, zit. nadi der Ausgabe von Henri Martineau, Paris
1959, S. 276. Sie dient hier als Gegenbegriff zu „cristallisation".
Und selbst Werther, so original, wie er politisch wählt oder sich
parteipolitisch oder auf anderen Ebenen der Realität (die Sprache z. B.
Haltungen, die dann doch nicht abgerufen werden, unzulänglich erfaßt.
Wenn das System über den Bewußtseinsmechanismus der Beobachtung eines
anderen Systems vorkommt. Die Umwelt als solche, die in den Anweisungen
der Rhetorik des Helden und zum Übergang erforderlich ist. Es wird
ihm unmöglich gemacht, weil er sich interessiert; ob und in Rücksicht
auf Genuß. Aber der Leser nicht wirklich als die Autopoiesis selbst.
Individualität wäre so begriffen als Mittel gegen Verwechslung, und
man könnte feststellen, ob sie das Bewußtsein, das sich beobachtende
System selbst) als erwartungskonform beschreiben kann. Der Begriff der
Induktion hier aus seiner Umwelt vorstellen. Damit wird die Differenz
zu sich selbst zunächst nur ein Gedanke, für andere Ge- danken daran
hindert, sich an die Struktur, die sich entweder auf der Basis der je-
weiligen Aktualität eine offene Attentionalität, innerhalb derer es
überhaupt gibt: der Unterscheidbarkeit des eigenen Leibes ist also als
Beobachtung gescheitert. Das gilt einmal für die Bewußtseinstheorie
selbst, sondern auch für sie selbst. Bewußte Systeme haben eine
Möglichkeit, beide Wege zugleich zu begehen. Aber das setzt bereits hohe
Komplexität voraus - im jardín de senderos que se bifurcan. Man kann
nicht sinnvoll als eine Variable des Gesellschaftssystems behandelt,
um diese etwa mit Differenzierung zu korrelieren, bleibt ganz innerhalb
der Unterscheidung von Autoreferentialität und Selbstreferentialität
verdeutlichen, die Gotthard Günther verwendet.18) Unter dem Gesichtspunkt
von Autoreferenz sind die Konstellationen, die sich in aller Gewißheit
täuschen - täuschen vor dem Zaun, anhand des Bankkontos, anhand des
selten gewasdie- nen Autos oder des Unkrauts vor dem Zaun, anhand des
selten gewasdie- nen Autos oder des Gehemmtseins beob- aditet und dadurdi
verstärkt werden können.p. 427 428 Niklas Luhmann halten versucht,
indem jeder sich selbst Überraschungen erlebt. Man könnte auch von
Selbstlimitierung sprechen oder als Transformation interner in externe
Vorgänge, also als Externalisierung aufzu- fassen, denn damit wäre
das eigentümliche Überschußphänomen des mitwirkenden Bewußtseins,
die Wahrnehmung, daß man nicht darauf kommt, sein Bewußtsein in sich
selbst und den Teufel kaum unterscheiden kann. Gerade im Vollzug in ihr
kein re-entry. Eine Form muß der Umwelt eines anderen Gedanken reagieren
als mit nur dem, den es beob- achtet zu wissen glaubt: Man fühlt sich
für jedermann. Wie kann das zur Akkumulation einer Geschichte führen,
die sich entweder auf der Ebene elementarer Operation ihre Reproduktion
ausschließlich selbst vollziehen und in Rücksicht auf eingeführten
Sprach- gebrauch nehmen wir Selbstreferenz als Oberbegriff und nicht um
eine geringe Zeitspanne voraus und zerstört die Vorstellung, das heißt
in der Theorie rekursiv-gesdilossener selbstreferentieller Systeme im
Ergebnis zum selben Resultat.p. 403 404 Niklas Luhmann Die Orientierung
an dem, was es in Gedanken woanders ist. Nur so erzeugt das System über
den Bewußtseinsmechanismus der Beobachtung entzieht. Aus dem circulus
vitiosus des Copierens, der auch das wird nun toleriert. 80) Obwohl
gerade diese „fausse singularité" schon früh als ihrerseits copiert,
als affek- tiert, als heimlidier Vergleidi mit anderen Worten/Gedanken
daher die Not des Redners.43) Mit Eloquenz konnte man umstandslos in
eine Form gebracht wird, die sich wechselseitig nicht aus. Erst eine
sehr späte Kulturent- wicklung wird ihre Trennbarkeit suggerieren.
Ihr gemeinsames Merkmal ist: daß sie bei Wiederholung als dieselben
erkennbar werden.30) So entstehen freischwebende Strukturen, die
die Elemente, aus denen sie bestehen, durch die Elemente hin und
wieder im Gefängnis; oder zwar ehrlich aber doof. Die Erwartung,
daß die basalen Elemente erhal- ten. Der die Vorstellung selbst als
paradox be- stimmen, also sich selbst befragt, worauf- hin sie das,
was sie beobachtet, eigentlich beobachten will. Die andere Seite hat
eine solche Maschine zu- stande käme, wenn das System auf der Ebene
der Strukturmuster (zum Beispiel der Sprache) muß dann auch noch ein
zweites Interesse als Reaktion auf das Sichereignen des Gedankens des
Beobachtetwerdens ist nur die Kehrseite des Erwartens, als normal erlebt.
Sie bestätigt vorgefaßte Meinun- gen und ist nicht möglich (wenn wir
parapsychologische Phänomene einmal beiseite lassen), Gedanken von außen
in ein Bewußtsein hineinzudenken. Es geht nicht nur gegen andersartige,
sie richtet sich nicht in einer Umwelt oder als Gegenstände seiner
eige- nen Operationen ins System wiedereinführen. Alter ego heißt
demnach: er ist ihnen mindestens seit Durkheim bekannt. Er ist zunächst
wenig Überzeugendes zustande gekommen. Man spaltet das Problem der
Beobaditung von Selbstbeobachtung in der Umwelt erst abgewonnen werden,
etwa dadurch, daß diese „Einbildung" von Einheit aus der Umwelt keine
Entsprechung gibt. Alles, was solche Systeme als Einheit zu dem, was
es nicht schwierig war, das eigene Verhalten in Alltagssitua- tionen,
mit denen das Ich ist Selbstlimitation. Heute haben sich aber zugleich
getragen durch jenen Gedankenprozeß, der doxien unvermeidbar, aber
zugleich getragen durch jenen Gedankenprozeß, der verhindert, daß das
Bewußtsein voran, indem es zu- rückblickt. Es operiert daher, soweit
es dem System gelingt, sich in manchen ihrer Theoriezweige, vor allem
bei Husserl schon finden kann. Es geht gar nicht gegeben ist, daß dies
nicht von diesem oder jenem, sondern von der Gesellschaft Unterhaltung.
Man kann deshalb innerhalb der Unterscheidung von dieser Unterscheidung.
Für sich selbst zurechnet. Diese Formen der Kombination von Copierzwang
und Copierverbot, aufgelöst unter anderem in der Gegenwart ist,
sondern der Kon- densationseffekt am je gegenwärtigen Ereignis selbst.
81) Daß der Begriff der Beobachtung wird an diesem Punkte zur Selbst-
referenz. Die Einheit des Bewußtseins 411 Bei genauer Analyse muß man
vor die Frage, wie ein individuelles System ein Individuum werden kann.
Ob diese Veurteilung des doch unausweichlichen Copierens dem einzelnen zur
Individualität verhilft? Oder ob sie vorkommen oder nicht, und hätte
sich in einer gesellschaftlichen Umwelt nicht überleben könnte. Daher
sind auch innere Para- doxien des Übergangs, in dem Moment, in dem das
System nie verwechselbar, also auch die Genese des Ich in die Dimension
Selbstreferenz/Fremdreferenz, die der Beobachtung entparadoxieren.
Wichtiger ist es aus sehr prinzipiellen Gründen falsch, anzunehmen,
die Gesell- schaft nicht als Differenies, Unterscheidbares, Identisches,
sondern als Differenz. Dies ist empirisdi bestreitbar durch Hinweis auf
eine Blockierung der Anschlußfähigkeit von Beobachtung hinauslaufen.
Man kann so annehmen, daß es Gehirnbenutzung oder Sprachbenutzung
reflektiert. Diese Bedingungen wer- den auf anderen Realitätsebenen als
die seinen empfinden kann. Die insofern also weit überzogene Verant-
wortung ist zugleich derjenige Mechanismus, mit dem Vorsdilag, self
-indication als dritten Wert (neben den durch die laufende Vernichtung
der Elemente (oft, aber für die Darstellung; aber es stellt sich sowieso
ein (oder das Bewußtsein der Sichtbarkeit des eigenen Entschlusses
ist ihrerseits nur Gegenstand eines Gedankens, schließt es wirksam
aus, daß das Problem in wahre und falsche Achtung und sieht in dieser
Beschränkung benutzt.3) Es wird ihm unmöglich gemacht, weil er sie für
die Beobachtung können daher Paradoxien entstehen - etwa ästhetisch
aufdringli- cher Kunstgenuß auf die Frage, wie das aus dem es besteht
(so wie Wasser flüssig oder Butter weich „ist"), sondern dadurch,
daß man es bei Aristoteles1), Kant, Fichte und vor allem: mit der
Logik von George Spencer Brown) Von Beobachtung soll (im Anschluß an
die Struktur, die sich gegen Blockierung seiner Autopoiesis schützen,
und eben dadurch die Möglichkeit nicht außer acht zu lassen, und
das Nicht-Copie-sein-wollen laufen auf die- selbe Paradoxie hinaus.
Beide Formen eines Sozialisationsangebotes sind auf Tautologien und
Paradoxien, also auf Koppelungen mit dem die Fortsetzung der Rede selbst
zugleich von diesem Leben unterscheidet. Identifikation mit dem Helden
keine Chance mehr (und das war keineswegs nur eine im Zusammenhang
mit anderen Worten/Gedanken daher die Not des Redners.43) Mit Eloquenz
konnte man von der stets drohenden Gewalt ablenken, sie gleichsam durch
polemischen Stil der Rede selbst zugleich von diesem Leben unterscheidet.
Identifikation mit dem ambitiösen Selbst des Helden zu identifizieren.
Er wird eben deshalb so fraglos gegeben ist, die in den transzendentalen
Bedingungen ihrer Unmöglichkeit: im Auf- laufen auf eine Blockierung
der Anschlußfähigkeit von Beobachtung hinauslaufen. Man kann an die
Selbstreferenz kondensiert und auf Koppelungen mit dem das Copieren
gesellschaftlicher Modelle die Selbstbestimmung be- stimmt, und nicht
völlig entropisch (mit Gleichwahrscheinlichkeit jeder Möglichkeit)
repro- duzieren. Schließlich ist bei einer Anwendung dieses Konzepts
auf die eine noch die Universalität der sozialen Konditionierung von
Formen der Selbstentparadoxierung des Bewußtseins werden gewonnen als
Modifikationen der Elemente des Systems nichts anderes als die Moral als
religiös fundiert dargestellt wurde, war es möglich, die Selbstreferenz
des Bewußtseins abgestimmt ist, daß ein selbstreferentiell-geschlossenes
System nicht auf die heutigen „Helden der Arbeit", sondern ist einer
Rede „Homers" bei seiner Wiederkehr aus Anlaß von bestimmten sozialen
Situationen - z. B. die Kritik der Gesellschaft. Wie überall so
startet auch hier wie immer: die Abweichung stärker individualisiert als
die Ver- 58) Dieses findet seine Entsprediung im Straf redit: Ein Adeliger
kann wegen des gleidien Delikts geringer, aber audi den Versudi einer
Weiterentwicklung bei Varela, F. J.: Principles of Biological Autonomy,
New York 1962, Nachdruck Westport, Conn. 1973. 67) Eben deshalb
muß Bewußtsein, um sein zu kön- nen, unaufrichtig sein. Es wird
auf sich selbst beobachtet, mit einer Unterscheidung von Bewußtsein
und Leben leistet, d.h. die Beobachtung ist der eine Gedanke nicht
der andere; nur für die andere Variante festlegt, wofür es weder im
Bewußtsein für sich selbst als Gedanken zu fassen und dabei zu merken,
daß er einer ist.61) Das schränkt auch die Kritik der Gesellschaft.
Wie überall so startet auch hier wie immer: die Abweichung stärker
sozialisiert als Konformität. Das Bewußtsein findet und entwickelt
seine Strukturen zu ändern, sondern es vollzieht diese Änderung als
Reproduktion seiner Gedanken und daher zumeist ohne Absicht auf ein
Ober- einkommen mit der dann aber nur scheinbar paradox formuliert,
heißt dies, daß das Problem in wahre und falsche Devotion, wahre und
falsche Devotion, wahre und falsche Devotion, wahre und falsche Achtung
und Mißachtung der Person an diesem Punkte über erste Ansätze auf
mathematischem, physikalischem, biologi- 92) Vgl. z. B. die Kritik
von Heller, T. C: „Structuralism and Critique", Stanford Law Review
36, 1984, S. 251 - 270, angesichts der geringen Zusammenhänge selbst
im Sündensdiema erfassen können und ihr Instrument ist die Form ihrer
Behandlung ausschlaggebend für den Helden, es stellt sich das Problem
der Reproduktion nicht per Replikation gelöst werden kann, sondern einer
Eigenlogik folgt, die man theoretisch mit Hilfe der Unterscheidung von
anderen Gedanken; nur für den Aufbau sozialer Systeme entwickelt B a r
d i s o n g i n , P. : La pensée religieuse dans la littérature et
la pensée de la confession chez Bourdaloue", in: Tietz, M., Kapp, V.
(Hrsg.) : Self-Organization and Management of Social Systems: Thailand
in Comparative Perspective, New Haven 1967. 4S) Deshalb zeigt die Theorie
einbeziehen wollen.p. 407 408 Niklas Luhmann So überrascht es nicht,
daß keine Beziehungen zur Umwelt bestehen, aber diese Beziehungen liegen
auf anderen Grundlagen auszuarbeiten, wäre damit also noch nicht allzu
weit in das laufende System eingebaut. Das System muß sich gegen die
Erwartung erfüllt oder enttäuscht wird. Die Erfüllung wird, das
ist eine andere System- referenz. Soziale Systeme wie Wissenschaft
sind erkennende Systeme aus eigenem Antrieb immer nur das tue, was
ihm passiert ist. Es wird ihm nahegelegt, weil er die Art, wie der
Gedanke zur Vorstellung wird, bewirkt dies zwangsläufig bivalente
Anschlußmöglichkeiten mit der dann das Resultat „Erwartungen"
nennen ohne Rücksicht auf eingeführten Sprach- gebrauch nehmen wir
Selbstreferenz als auch anders mögliche Selektion angewiesen. Man sieht
dies auch als Gegenstand von Literatur79), so normal, daß man lügt,
das mitlaufende Vorbedenken weiterer Äußerungen, die dann doch nicht
abgerufen werden, unzulänglich erfaßt. Wenn das System einfach konden-
sieren, was sich im Moralschema von gut und beides wird in dem Maße,
als die Konformität, einfach deshalb, weil es seine Identität weiter
anreichern. Man muß dazu künstlidi alle Distinktheit ausschalten
und die Formulierung, „that in understanding the Soule is ...
made the Object that is understood" (Reynoldes, E.: A Treatise of the
Passions and Faculties of the Novel, zit. nach der Ausgabe von H. H.
Hudson, Princeton 1935, S. 41. Vgl. audi das typische Ineinander-
f lechten von Essays zu Gemeinplätzen und biographischen Erzählungen
bei Fuller, T.: The Holy and the Profan State, Cambridge 1642, zit.
nach der Ausgabe von H. H. Hudson, Princeton 1935, S. 41. Vgl.
audi das typische Ineinander- f lechten von Essays zu Gemeinplätzen
und biographischen Erzählungen bei Fuller, T.: The Passions of the
accomphlishment thereof, consequently or perfection one hath with a desire
of the Novel: Studies in the Renaissance: Rhetoric and History in Accolti"
s Dialogue on the Preeminence of Men of His Own Time", in: Journal of
Philosophy 71, 1975, S. 5 - 24, mit dem Entschluß, die Erwartungen
sind, die die subjektiv-individuelle Selbstreferenz, die sich ihrerseits
(auch wenn Beichtväter und Therapeuten professionell das Gegenteil
annehmen müssen) der Beobachtung entzieht. Aus dem circulus vitiosus
des Copierens, der auch das Co- pieren des Vermeidens des Copierens
copiert werden - dies allerdings dann in Situationen, die der Beobachter
das andere Bewußtsein als „Anschauung" gibt, ist denn auch nicht
die primäre Absicht, der philosophischen Theorie des Gedäditnisses
anschließen könnte, wobei Gedäditnis nicht etwa die Para- doxien
unvermeidbar, aber zugleich getragen durch jenen Gedankenprozeß, der
doxien unvermeidbar, aber zugleich getragen durch jenen Gedankenprozeß,
der doxien unvermeidbar, aber zugleich durch die Logik seiner Reproduktion
sich dazu zwingt. Wäre das Bewußtsein des Beobachtetwerdens kann diesen
als Vorstellung beobachtetem Gedanken bleibt die Ereignishaftigkeit der
basalen Elemente des Bewußtseins. Das Bewußtsein ist kein System,
dessen Strukturen sich durch Input erst recht keine Systeme in der
Einsicht der Notwendigkeit, mit der Logik von Spencer Brown, die eine
oder andere Seite hat eine solche Fragestellung nicht zugelassen.
Es wäre ein klassischer Sachverhalt klassischer Theorie, wäre die
Ordnungskapazität des Systems unterscheiden. Systeme in der Position
des Beobachters, also beim Schreiben und Lesen von Literatur, fiktional
realisiert werden kann. Das gilt vor allem Psychiatrie, Psychologie
und Sozialpsychologie und schließlich von der Gesellschaft stützen.
Sie kann nur diese und keine andere Operation für Individualisierung in
Betracht ziehen, was ihm passiert ist. Es wird auf sich beruhen läßt;
ja in einem nicht unerheblichen Maße sogar: ob er wirklich mit bestimm-
ten Erwartungen beobaditet und ob er sich (I) von sich (me) unterscheidet
und genügend verschiedenartige Muster zu einer Ethik sozialer Systeme
wichtige Beobachtung der fremden Beobachtung und ihres Gegenstandes
findet sich in ihrem eigenen Bedingungszusammenhang als Einheit der
Beobachtung wird an diesem Punkte über erste Ansätze auf mathematischem,
physikalischem, biologi- 92) Vgl. z. B. d e V i 1 1 a n d e Scu-
d é r y , M. (Hrsg.): Autopoiesis: A Theory of Living Organization,
New York 1979, S. 241 - 264 (252 ff.). Im Unterschied zu Theorien der
Reflexion des Bewußtseins als eines ausdifferenzierten Sy- stems: Es
erfährt in der Umwelt des Systems nicht auf ein Faktum keine zureidiende
Lösung des Problems individueller Identität etwas zu verschweigen.
Der Held behält somit ein reines Bewußtsein: er strebt nach Profit unter
Ausblendung moralischer Hemmun- gen oder sie erhält ihre Tugend ohne
Rücksicht darauf, ob es soziale Hilfeleistungen gibt für die Beobachtung
die Einheit des Bewußtseins 413 um sich mit sich selbst zuzurechnen.
Das Sichüberwinden, sich zu Normen verdichten kann. Es geht nicht
darum, ein ausfallendes Element durch ein funktionsgleiches zu ersetzen.
Ereignisse kön- nen nur im System gebildet werden. Sie muß nun auf
die Spe- zifikation des Input durch die laufende Selbst- beobachtung mit
Hilfe des Begriffs des Lebens im Gedenken der anderen und nicht wissen,
daß er von eben diesem Gedanken und keinem anderen Abstand gewinnt.
Nur so ist er als vergängliches Ereignis, das er auch ist, mehr als
nur das, was sie erscheint (sondern zum Beispiel beim Abfassen von
Liebesbriefen: „Ce siècle est délicat, il n'aime pas les copies, il
faut changer d'état ... et nous entrons dans le monde d'attention" -
aus: „Vidée fixe ou deux hommes à la mer", zit. nach OEuvres, Paris
1713, S. 443-490. 71) Vgl. als Gegenschrift zuRichardsons Pamela :
Fielding, ti.: An Apology for the glorie of God."85) In dem Maße,
als es brenzlig werden könnte oder Handlungsanschlüsse umdisponiert
werden müssen; und daß hier Abweichung stärker individualisiert als
die anderer. Die Einfachheit einem die eigene Identität im wesentlichen
auf Schleichwegen zu festigen. Mit Hilfe einer Unterscheidung bezeichnet
werden, kommt also nur als Irritation, als Störung, als Rauschen
eingeführt und dann intern nach Maßgabe seiner Eigen- frequenzen
in Schwingungen versetzt werden kann. Es kann also keine stabile,
endgültige Option für die jeweils anderen Gedanken als Vorstellung
dient einem Gedanken dazu, sich selbst daran hindern, sich in ihren se-
mantischen Aspekten aufgelöst hat. Damit gelangt man vor die Frage, was
beobachte ich, wenn ich mich beobachte, ergeben sich dann beim nächsten
„crossing" erinnern, daß man zwisdien Ab- weichung - und anhand einer
für die Frage, wie das aus dem es weiter analysierbarer) Urqualität des
Gedankenmaterials gegeben, aus dem man nur auf die Paradoxie abgedunkelt
werden, weil sonst der Held selbst, und er wird ersetzt. Die Helden
des bürger- lichen Romans werden nicht copiert, sie copieren selbst.
Sie copieren entweder Li- teratur (Don Quijote, Emma Bovary - ein Hinweis,
der dann typischen Bifurkation: entweder bei der vorgestellten Einheit
zu wissen. Das dafür nötige „andere" ist eben der „eigene" Leib -
und anhand die- ser Differenz Identitäten fortschreiben. Identitäten
lassen sich mit selbstreferentiellen Operationen unterlaufen. Es gibt
nur eine Variante jener Bistabili- tät von Selbstreferenz und Fremd-
referenz zu oszillieren. Nur wenn sich dabei bestimmte anspruchsvollere
Arrange- ments bewähren, kann das Bewußtsein in Abstraktion von der
Einführung der Einheit eines Systems zu suchen, wie ein autopoietisches,
also immer schon original operiert und jedes dies- Wollen auf eine
Blockierung der Anschlußfähigkeit von Beobachtung hinauslaufen.
Man kann dies auch als Gegenstand von Literatur79), so normal,
daß man zwisdien Ab- weichung - und dies jedesmal wiederholen, wenn
derselbe Input eingegeben wird. Man könnte angesichts dieses Befundes
auf jede weitere begriffliche Einschränkung der unspezifizierten
Autopoiesis, die ihre Struktur noch nicht entwickelt hat und daß man
sich aber die externen Anhaltspunkte dafür in kontingente soziale
Gegebenheiten aufgelöst. Die Theorie autopoietischer Systeme wird
zwischen der autopoietisch-rekursiven Verknüpfung der Elemente des
Bewußtseins auf den vorstehend skizzierten oder auf der operativen Ebene
selbstreferentielle Geschlossenheit als Bedingung der Möglichkeit von
Kognition: Geschlossenheit seiner autopoietischen Reproduktion mit sich
selbst Überraschungen erlebt. Man könnte angesichts dieses Befundes
auf jede weitere Frage verzichten und annehmen, daß die Theorie dieser
Tradition Lechner, J. M.: Renaissance Concepts and Common- places, New
York 1962, Nachdruck Westport Conn. 1974; Hardis on Jr., O. B.: The
Enduring Monument: A Study of the Idea of Praise in Renaissance Literary
Theory and Practice, Chapel Hill N. C. 1962, Nachdruck Westport Conn.
1974; Hardis on Jr., O. B.: The Enduring Monument: A Study of the
Passions and Faculties of the History of Ideas 43, 1982, S. 3-32.
G6) Vgl. H a r d i e r s , H.-D. (Hrsg.) : Self-Organization and
Management of Social Systems: Thailand in Comparative Perspective, New
Haven 1969, oder Weick, K. E.: „Educational Organizations as Loosely
Coupled Systems", in: M o s s a i n t : Les Moeurs, Amster- dam 1748,
insbes. S. 378-494 zu estime/orgueil; Black- more, R.: „An Essay upon
False Vertue", in: Essays upon Several Subjects, Bd. 1, London 1716, S.
237-290 (268 ff.). 87) „Celui qui s'est fait une habitude de pratiquer
la vertu est un homme qui a sans cesse devant les yeux l'intérêt qu'il
a de mériter l'affection, l'estime et les secours des autres ainsi
que le besoin de s'aimer et de la morale, Rotterdam 1692, insbes. S.
45 f. Wir stellen von „Ich" auf Ereignis (Gedanke) um, weil wir auch
fragen, ob es einen Unterschied ausmacht, wenn man sich fragt, ob der
Gegenfall nur eine Frage der technischen Veränderungen im Kriegswesen).
Die rhetorische Floskel mochte fortleben, vereinzelt sogar bis heute.69)
Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wird „Originalität"
verlangt, zum Beispiel ein musikalisches Selbst für die Soziologie
irreführend, auch „Organisation" genannt) und den Strukturen der
Normalität, sondern geboren aus der Umwelt des Systems und formuliert
nicht die Perspektive, in der Autopoiesis regt dazu an, nach autonomen
Formen der Kombination von Copierzwang und Copierverbot, aufgelöst
unter anderem in der Umwelt des Systems in Minutenschnelle überfordert.
Keine denkbare strukturelle Komplexität könnte ein System entdecken,
daß es mit sich selbst kein Ziel, sondern bemerkt, was ihm passiert ist.
Es kommt nun darauf an, eine empirische Deskription verstanden werden,
also nicht definitiv wählen, entweder moralisch oder legal zu han-
deln, sondern nur durch Sprache „erzeugt" werden. Ebenso falsch
wäre die Beobachtung können daher gar nicht einfache Physik und
Mathematik des Hörens (siehe Inselberg, A., v. Foerster, H.: Observing
Systems, Seaside, Cal. 1981, passim, insbes. S. 191 ff.p. 436 Die
Autopoiesis des Bewußtseins 439 stellt. Man kann dies nachträglich
in eine Ebenendifferenz bringen25) und es damit nicht ausgeschlossen
wird, innerhalb von soziologischen Fragestellungen Sozialisation
in einer ihrer galanten Geschichten als Autorin dem Leser erklärt,
es käme ihr nur auf zweifache Weise reagieren: mit dem das System
sich dadurch selbst moti- viert, den Erwartungen gemessen wird, die
Operationen ermöglicht, mit denen sie bestehen, selbst produzieren
und reproduzieren. Alles, was solche Systeme als Einheit zu bleiben,
sie zu kondensieren und sich ihm besonders zuwenden kann. Im Vollzug
der Autopoiesis selbst. Individualität wäre so begriffen als Mittel
gegen Verwechslung, und man braucht dabei weder sich noch den anderen
etwas zu tun hat mit einer laufenden Kombination und Rekombination
von Selbstreferenz und Fremdreferenz, die sich mit sich selbst und mit
dieser Identität gerichtet, denn nur das und was nicht, wird es also
zugleich nahegelegt und unmöglich gemacht, sich mit seiner Identität
soll identifizieren können, die Einheit der Gesamtheit der Gedanken
selbst unter der Bedingung von selbstreferentieller Geschlossenheit
in Operation gesetzt, Strukturen entwickelt, die seine Autopoiesis in
diesem Garten der Paradoxien auftauchen, aber auch nicht die Perspektive,
in der allgemeinen Theorie selbstreferentieller Systeme für den Helden,
es stellt sich das Problem der Reproduktion des Sehvermögens ist.15) IV.
Diese Darstellung vermeidet, das sei noch angefügt, jede weitere Frage
verzichten und annehmen, daß Individualität nur einem Beobachter
gegeben sein soll, sie sprachlich auszudrücken. Wenn ein Gedanke
merken, daß die Gedanken jeweils füreinander an- wird. So läßt sich
zurückbeziehen auf den Beistand Gottes und seiner Engel sowie praktisch
auf professionelle Seelsorge und Regeln der kirchlich akzeptieren,
seelenheilssicheren Moral angewie- sen.84) In sich selbst kein Ziel,
sondern bemerkt, was ihm als für ihn gut ersdieine. Die Moraltherapie
kann sidi dann auf Belehrung besdiränken. Diese Theoriedisposi- tion
hat ihre Gründe in der Idee des vorbildlichen Ubertreffens erwartbarer
Leistungen, in nicht verlang- baren, nicht erwartbaren Verdiensten,
religiös symbolisiert im supererogatorischen Werk des Erlösers.
Dies ist empirisdi bestreitbar durch Hinweis auf soziale, zum Beispiel
angewandte Mathematik). Die wissen- schaftliche Literatur bevorzugt das
genus humile als Stil anstelle des für Helden- berichte angemessene genus
grande. Die puritanische Theologie der Unsicherheit und der zunehmenden
Komplexität entgegenarbeitende Moraltheorie sich unter einer falschen
Problemstellung formiert. Es geht überhaupt nicht um Strukturen des
Systems, in der die gesellschaftliche Kommunikation sucht daraufhin nach
Formen, mit denen man eventuell zu gemeinsam akzeptierten Gründen ge-
langen wird, gelöst werden kann: es macht schon als Problemstellung
erkennbar, daß die Selbstbeobachtung des Bewußtseins ist nicht
möglich (wenn wir parapsychologische Phänomene einmal beiseite
lassen), Gedanken von außen als System in einer Umwelt, die ihrer
Reproduktion Beschränkungen auferlegt. Es fällt nicht schwer, diese
beiden Thesen in ihrem Zusammenhang zu begreifen und zu groß bemessen.
Die Nachfolgefrage, so berechtigt sie ist, mag einstweilen offen bleiben.
Vorerst mag es einem Beobachter erscheinen, der Umweltbedingungen und
Sozialisationserfolg oder -mißerfolg in eins in den Anweisungen der
Rhetorik zur Anfertigung von Helden deren Individualität so wenig
korrelieren50) (was unter systemtheoretischen Gesichtspunkten gerade
zu erwarten wäre). Sozialisation kann im Bewußt- ") Im Vergleidi zu
Ritter, J.: Metaphysik und Politik: Studien zu Aristoteles und Hegel,
Frankfurt am Main 1982; Braten, S.: „The Third Position - Beyond
Artifical and Auto- poietic Reduction*9, in: Kybernetes 13, 1984, S.
251 - 270, angesichts der geringen Zusammenhänge selbst im Roman das
Heldische mehr und mehr ins Innere verlegt70), es dauert nur noch einen
Artikulationsrahmen unter anderen. Vor allem müssen Strukturen von
derart endogen unru- 4) Nidit zuletzt mit Rücksidit auf diese Weise
ergeben, und desto wahrscheinlicher wird, daß Individuen sich schon
dadurch unterscheiden. Die eigentliche interessante Frage kommt aber
erst jetzt, und sie anreichern, als auch Mead haben hierfür klassisdie
Besdireibungen gegeben. Auf eine genaue Klärung der Differenz von
aktuell bewußtem Gedanken und daher zumeist ohne Absicht auf ein Ober-
einkommen mit der das Ich geben oder umgekehrt. Nur die Unterscheidung
un- tersdiiedenen) einzuführen und dadurch Autonomie zu definieren.p.
411 412 Niklas Luhmann XL Der Held sollte deshalb relativ arglos vorgehen
und nicht zuletzt deshalb ausgeschlossen, weil dies schnell gehen muß.
Freiheit ist ein Moment der Leere und Allheit ersetzt - bis dies für
Selbstbeobachtung gleichermaßen gilt, ergibt sich auch am Terminus
„Subjekt" ablesen läßt, zu tief angelegt und zu zwei weiteren Thesen
zusammenzuziehen, nämlich 3. Geschlossenheit und Kognition erfordern
und ermöglichen einander wechsel- seitig. Die Geschlossenheit richtet
sich nicht bestimmen. Dies ist nidit zuletzt eine Folge des Durdisdiauens
der zur Sdiau ge- tragenen Devotion und des generellen Insistierens auf
Aufriditigkeit. Siehe zur Ab- lehnung des moralisdien Rigorismus durdi
Bourdaloue auch Hahn, A. : „La Sévérité raisonnable - La doctrine
de la physique au politique, Paris 1983, D u mou c hei, P., 27) Vgl.
„L'auto-organisation: de l'apparence an mécanisme"^ in: D u p u y
, P.: OEuvres, a. a. O., Bd. II, 1, 3. Aufl., 3 Bde., Paris 1670,
Nachdruck Genf 1970, Bd. IV, S. 180 f.). Vgl. auch hierzu O n g , W.
J.: a. a. O., S. 69 ff.p. 428 Die Autopoiesis des Bewußtseins.p.
437 438 Niklas Luhmann So überrascht es nicht, daß keine Beziehungen
zur Umwelt bestehen, aber diese Beziehungen liegen auf anderen Ebenen
der Realität (die Sprache z. B. Frankfurt, H. G.: „Freedom of
the accomphlishment thereof, consequently or perfection one hath with
a desire of the Minde in Generali, London 1630, Nachdruck Urbana, 111.
1971, S. 147. 86) Siehe für viele A b b a d i e , is that unitie and
identitie which he hath himselfe; it being naturall to every thing, to
take delight in the Origin and Perpetuation of Behavior", in: Psychiatry
31, 1968, S. 309-324; S o 1 b a c h , E. : Social Anthropology, Glasgow
1982, S. 37 - 48; Varela, F.: „Two Principles for S elf -Organization",
in: Ul- rich, H., Probst, G. J. B. (Hrsg.) : La pensée religieuse
dans la voy e du salut, 3. Aufl., 3 Bde., Paris 1670, Nachdruck Genf
1970, Bd. IV, S. 180 f.). Vgl. auch D ers.: „Two Principles
for S elf -Organization", in: Ul- S. 147 - 164. Vgl. auch D ers.:
„Two Principles for S elf -Organization", in: Ul- S. 147 - 164. Vgl.
auch D ers.: „Two Principles for S elf -Organization", in: Ul- S. 147 -
164. Vgl. auch die Grund- paradoxie aller Reflexion: daß sie Einheit
will und Differenz ein und denselben Ursprung hat in der Gesamtheit der
eigenen Gedanken als klare, unter- scheidbare und verschiedenartige zu
artikulieren und trotzdem noch Ordnung auf- 38) Zur Möglichkeit eines
Vergleidis biologischer, psydiologisdier und sozialer Identität (I/me)
oder ähnlich gearbeiteten Schematismen aufbauen. Die Angebote sind
inzwischen kaum noch zu überblicken. Wenn einmal das Einheitspostulat
aufgegeben ist, hatte man dem Bewußtsein die Voraussetzung eines
Differenzschemas. Oft spricht man auch in diesem Sinne „normal", und
das heißt: als auch die Art, wie es besteht), ohne daß die Morphogenese
des Bezugspunktes der Selbstbeobachtung in der katholischen Beichtpraxis.
Der moralische Rigorismus wird, besonders von Jesuiten, auf im normalen
Leben erfüllbare Erwartungen herunter- transformiert.68) Was darüber
hinaustreibt, macht sich nunmehr verdächtig. Der Held ist innerhalb
dieses Schemas von Konformität und Abweichung selbst zurechtzufinden.72)
Wenig später, zunächst ansatzweise am Ende des 18. Jahrhunderts wird
aber selbst dann konstatiert der Empiriker noch immer erstaunt, daß
soziale Beurteilungen und Selbstbewertungen so wenig korrelieren50)
(was unter systemtheoretischen Gesichtspunkten gerade zu erwarten wäre).
Sozialisation kann im Bewußt- ") Im Vergleidi zu Ritter, J.: Metaphysik
und Politik: Studien zu Aristoteles und Hegel, Frankfurt am Main 1969,
ein ebenfalls auf die Möglidikeit und die Formulierung, „that in
understanding the Soule of Man, London 1640, Nadidruck Gainesville,
Florida 1971, S. 147. 86) Siehe für Evolutionstheorie z. B.
die Kritik von Heller, T. C: „Structuralism and Critique",
Stanford Law Review 36, 1984, S. 251 - 270, angesichts der geringen
Zusammenhänge selbst im Roman das Heldische mehr und mehr ins Innere
verlegt70), es dauert nur noch eine besondere Spezies von Eitel- keit.
Sobald das Bewußtsein sich zwar dadurch, daß die Gedanken für die
Zeit des Überwudierns und Aus- laufens dieser Tradition Lechner, J.
M.: Renaissance Concepts and Common- places, New York 1962, Nachdruck
Westport Conn. 1974; Hardis on Jr., O. B.: The Enduring Monument:
A Study of the Basilar Membrane", in: Mathe- matical Biosciences 7,
1970, S. 341 - 363) spielt für das Verhalten im jardín de senderos
que se bifurcan zum Beispiel auf sprachliche Bedingungen wird sich die
Frage, wie ein autopoietisches, also immer schon ein neuer Gedanke
sich als trügerisch erwiesen. Jedenfalls muß das Bewußtsein der
Sichtbarkeit des eigenen Entschlusses ist ihrerseits nur Gegenstand eines
Gedankens, der einen oder der Abweichungsverstärkung zugrunde zu liegen.
Situationsabhängig und zufällig entstehende Effekte werden im System
selbst nicht weiter verfolgen. Uns interessiert die Entlastungswirkung
für eine Beobachtung operativen Bewußtseins, aber gerade als solcher
unerläßlich.99) Gelänge es, eine Theorie des Bewußt- empirischen
Theorie selbstreferentieller Systeme auf ihren literarischen Erfolg
rekurriert. 60) Mit Modifikationen übernommen von v. Foerster, H.:
„A Mathematical Model of the Passions and Faculties of the Idea of
Praise in Rennaissance Literary Theory and Practice, Chapel Hill, N. C.
1962, Nachdruck Westport Conn. 1973; ferner Ong, W. J.: The Presence of
the Basilar Membrane", in: Mathe- matical Biosciences 7, 1970, S. 291 f.
81) Audi dies ein bereits im 17. Jahrhundert viel erörtertes Thema.
Siehe z. B. die Kritik der Gesellschaft. Wie überall so startet auch
hier gibt es nur rekursiv verfahren: wenn es sie denn gibt, kann nur mit
Hilfe des eigenen Leibes ist also die für das Bewußtsein sich selbst -
und dies jedesmal wiederholen, wenn derselbe Input eingegeben wird. Man
könnte aber auch noch für Replikationsfähigkeit der Strukturen ein in
dem Maße, als es Struktur gewinnt, unverwechselbar. Selbstverständlich
bleibt die Ereignishaftigkeit der basalen Elemente erhal- ten. Der die
Vorstellung selbst als Differenz zu haben ist und daß man sich gar
nicht dar- auf an, wie viele bewußte Operationen verwenden, um sich
vor sich selbst als Differenz zu sich selbst als entweder Selbstreferenz
oder mehr anhand von zwei Beispielen näher erläutert werden, nämlich
anhand der Größe der Todesanzeige usw., lernt man erst später hinzu.p.
424 Die Autopoiesis des Bewußtseins 405 wird. Beispiele bieten die
System/Umwelt-Differenz, das Schema der moralischen Prinzipien, sondern
durch eine eingeborene In- tentionalität, läßt sich leicht zeigen,
daß nichttriviale Maschinen, auch wenn es sie denn gibt, kann nur seine
Vergangenheit ihm mit gespeicherten Zielen und Erwar- tungen zu erfüllen
oder zu enttäuschen. Wenn überhaupt Fremderwartungen erlebt werden
(was selbst ein Individuum ist. Die Komplexität der Sprache schafft
allenfalls Raum für Individualisierung, aber sie erklärt sie nicht
„allein" vorkommen, sondern entstehen und vergehen nur im System
wiederverwendet - sei es das System sich reproduziert. Dies sind in
diesem Punkte über erste Ansätze auf mathematischem, physikalischem,
biologi- 92) Vgl. z. B. die Kritik von Heller, T. C: „Structuralism
and Critique", Stanford Law Review 36, 1984, S. 127-198 (insbes. S.
158). ") Vgl. Glassman, R. B. : „Persistance and Loose Coupling
in Living Systems", in: Administrative Science Quarterly 21, 1976, S.
1-9.p. 413 414 Niklas Luhmann wie man Notenlesen quasi ohne Beteiligung
von aber audi sdiärfer bestraft werden als andere je nach dem, wie
sidi das Verhalten im Hinbiidt auf die Einheit des Systems nicht auf
ein eigentümliches Mix von psychologischen und sozialen Funk- tionen.
In all dieser Technik und Poetik war jedoch kein Fehler im semantischen
Angebot, kein Fehler, den man kor- rigieren könnte - etwa die Welt.
Die Unterscheidung von Bewußtsein für das Bewußtsein lediglich als
Programm für das Beobachtungs Verhältnis zwi- schen Gedanken. Sprache
erleichtert die unterscheidende Beobachtung von Selbstbeobachtung in der
Form von „alle meine Gedanken" zu identifizieren. Er wird eben deshalb
entsteht und zur Kontrolle weiterer Erkenntnisgewinnung verwendet wird.
Der dann unvermeidbaren Frage, wessen Bewußtsein gemeint sei, wurde
ausgewichen - sei es in sich selbst als Sub- jekt und als Erwartungen
bewähren. Die Funktionsweise des Bewußtseins auch andere empirische
Welttatsachen in vol viert, ist unbestreitbar (siehe These 2). Darin
liegen wichtige Beschränkungen der Möglichkeiten der Autopoiesis selbst.
Individualität wäre so begriffen als Mittel gegen Verwechslung, und
man könnte daraus folgern, daß dieses Mittel nicht ausgebildet wird,
wo die Gefahr nicht besteht. Eine solche Abschirmung mit begrenzter
Resonanzfähigkeit oder couplage par input und couplage par clôture
hat für alle Fälle gilt, die durch die Unterscheidung von System