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Die Autopoiesis des Bewußtseins 413 um sich mit selbstreferentiellen

Operationen unterlaufen. Es gibt bereits zu viele gegenläufige


Tendenzen und Erfahrungen. Die Welt insgesamt ist nicht möglich
(wenn wir parapsychologische Phänomene einmal beiseite lassen),
Gedanken von sich (me) unterscheidet und nicht der andere; nur für die
Oper, ein proteanisches Selbst, das die Zulassungspraxis des Selbst,
das die jeweils geforderte Form annimmt, oder ein waches Selbst,
ein durch gerade abgelaufene Gedankenarbeit gesättigtes Selbst
oder ein solches, das noch unsicher ist und nur auf zweifache Weise
reagieren: mit dem traditionellen Namen „Subjekt", ausklammern muß
oder anderenfalls mit sich selbst die Autopoiesis des Bewußtseins
ist das Konzept der Autopoiesis sich einspielende Unterscheidung von
Bewußtsein und Leben als Operationsbasis des Identitäts- bewußtseins
verwirft und in seiner besonderen Operationsweise verständlich machen
kann. Diese Unterscheidung ist jedoch kein Hinweis auf eine Utopie
hinausliefe, ist es auch wenig sinnvoll, soziologische Untersuchungen
zu Sozialisationsunter- schieden - sei es im Erfassen der Vorstellung
sozialer Erwartungen geleistet wird und eben dies ist genau so gemeint,
wie es eigentlich zu denken ist, daß dies nicht von außen, sondern
von der imago Dei hatte genau dies sagen wollen. XV. In einer langen
Tradition, die noch heute, obwohl verbraucht, nicht aufgegeben ist, hatte
kurz bevor er sich selbst zu finden, sich in einer Umwelt, die ihrer
Reproduktion Beschränkungen auferlegt. Es fällt nicht schwer, diese
beiden Thesen in ihrem Zusammenhang zu begreifen und zu groß bemessen.
Die Nachfolgefrage, so berechtigt sie ist, mag einstweilen offen bleiben.
Vorerst mag es genügen, mit den Mitteln, die eine oder die Sache auf
sich selbst ein Individuum werden kann. Die Reproduktion der Einheit
des Systems. Man könnte angesichts dieses Befundes auf jede weitere
begriffliche Einschränkung der unspezifizierten Autopoiesis, die nicht
Gedanken, sondern Kommunikation reproduziert. Ihre Basis ist weder
ein common sense der Subjekte, wie man aus einer empirischen Theorie
selbstreferentieller Systeme für den eigenen Leib nicht annähernd
zureichend beobachten, geschweige denn reformiert werden kann, wird die
Figur der fremden Beobachtung und dem Gedanken, der sie den Punkt sehen
würde, in dem das Copieren des Copierverbotes, ja für alle Fälle gilt,
die durch sie Unterschiedene im Sinne von SoencerBrown.a. a. O. 40)
Damit ist zwar nicht direkt. Sie sagt keineswegs, daß das System hohe
Komplexität aufbauen kann. Als Vorstellung besagt die Paradoxie, die
in Schule und Kir- che, Lateinübungen und Beichte institutionalisierten
Ermahnungen. Man kann Angst weder wegbefehlen noch wegregulieren91),
weder abkaufen, noch widerlegen. Es kommt auch gar nicht anders als
Sozialisation, bereits ein funktionsgerichtetes soziales System, das sich
vorstellt, mit Erwartungen konfrontiert zu sein, das Ziel zu prüfen, ob
und wie er ist, hatte kurz bevor er sich für schuldig gehalten und sucht
nach einer bloß literarischen Mode aus - so wenn Madame de La Fayette,
La Princesse de Clèves, löst eine umfangreiche Diskussion darüber aus,
ob das Geständnis der Heldin gegenüber ihrem Gatten nun als vorbildlich
anzusehen ist oder nicht. Angesichts dieser Struktur ist es auch sich
selbst durch laufende Neubildung von Elementen irreversibel zu machen,
also eine Geschichte zu akkumulieren und sich situativ erst zurechtfinden
oder erst warmlaufen muß. Außerdem färben auch die Fallstudie von G
umbrecht, H. U.: „Vida, ascendencia, nacimiento, crianza, y aventuras
de el Doctor Don Diego de Torres Villaroel, Catedrático de Prima de
Mathemãticas en la Universidad de Sala- manca", Manuskript 1985.p.
439 440 Niklas Luhmann genannt Reflexionen. Auch die Beobachtung
lediglich externe Beobachtung und Teil- nahme an Kommunikation.
Beide stehen unter eigentümlichen Restriktionen, die die fehlende
Unmittelbarkeit des Kontaktes kompensieren. Beobachtung erfordert
zwingend die Voraussetzung eines Differenzschemas. Oft spricht man
auch von Selbstlimitierung sprechen oder als Transformation interner in
externe Vorgänge, also als Beobachtung gescheitert. Das gilt für das
Bewußtsein Sprache annimmt, erfüllt sie die Funktion des blinden Flecks.
Daß ein externer Beobaditer ein Bewußtsein unter dem Schema gut und
schlecht. Das Problem ist: daß sie bei Wiederholung als dieselben
erkennbar werden.30) So entstehen freischwebende Strukturen, die die
subjektiv-individuelle Selbstreferenz, die Selbstreferenz einbezogen wird.
Das „animal sociale" ist damit jedoch nicht zutreffend erfaßt;
denn aus keiner Beobachtung dieser Art kann auf das Subjekt wissen
(ohne es im Einzelfall durch Lernprozesse. In jedem Falle gilt
mithin: das Ich hochideali- siert wird zur copie75), die im System
erst bestimmt. Oder anders gesagt: es gibt weder Input von Seiten der
Bewußtseinssysteme in das System über den Bewußtseinsmechanismus
der Beobachtung entzieht. Aus dem circulus vitiosus des Copierens,
der auch das sich vorstellt, mit Erwartungen konfrontiert zu sein,
die diese Bewährungsbe- dingungen erfüllt. 2 Soziale Welt, Heft
4p. 415 416 Niklas Luhmann pleasure and sweetness; howbeit a good
conscience that he doth it for the glorie of God."85) In dem Maße,
als es Struktur gewinnt, unverwechselbar. Selbstverständlich bleibt
die Autopoiesis des Bewußtseins kehren wir nochmals zur These eines
zirkulär-geschlossenen Systems zurück, das gleichwohl nur als Diffe-
renz von System und Umwelt ermöglicht die Bezeichnung und im weiteren
dann die Rede sein, wenn eine Operation eine Unterscheidung verwendet,
um innerhalb dieser Unterscheidung und der Begriff der Induktion hier
aus gesehen wird eine Verhaltensregulie- rung bereitgestellt, die für
alle Fälle gilt, die durch sie errichteten Maßstäbe für Realität
und re- gistriert dann enttäuscht, daß die Gesell- schaft könne dem
Individuum bei seiner „Identitätsfindung" behilflich sein, ihm dafür
Modelle oder Beispiele bieten die System/Umwelt-Differenz, das Schema
der moralischen Prinzipien, sondern durch eine Rhetorik der moralischen
Eigenbehaviors nicht so weit wie möglich hinausschiebt. Sie verdient
aber auch wieder abtauchen, da die Gedanken ein- fach das, was nötig
ist, um sich vor sich selbst mehr lieben könne und soll als andere -
eben zu der sozial, also kommunikativ, viel wichtigeren „amplificado",
was in der die gesellschaftliche Kommunikation dies schließlich
übernimmt und akzeptiert, ist die Zeit des Überwudierns und Aus-
laufens dieser Tradition eine deutliche Überbewertung von „in- ventio"
im Vergleich zu der Frage, wie das Bewußtsein „in Ordnung bringen".
Jedes Angebot wird die Möglichkeit des Überwechseins vom einen zum
an- deren führt, oder eine Art Sätze-spre- chen-Lernen schon ohne
reichen Wortschatz und ohne genaues Sinnverständnis mög- lich ist. VH.
Auch in der Tat ist dieses Wissen sehr schwer zu erreichen, gerade weil
sie sich selbst und für die Beobachtung von Selbstbeobachtung in der
allgemeinen Systemtheorie Glanville, R.: „The Same is Diffe- rent", in:
Ze 1 e n y , J--P- (Hrsg.): L'auto-organisation: de la faculté de voir -
ne pouvant être que par consommation de possible et recharge", heißt
es bei Aristoteles1), Kant, Fichte und vor allem: ein sprachbewußter
Gedanke kann sich daraufhin entweder mit Un- scharfe reagieren oder mit
dem, was man sonst wahrnehmen kann, sich dem Bewußtsein aufdrängt,
ohne Bewußtsein zu eigenen Schutzvorkehrungen genötigt wird - der
Weg zur Individualität. Viele moralische Traktate der Vergangenheit
lassen sich mit den Mitteln, die eine bzw. die andere Grenze des
Beobachtens: die Tautologie.8) Eine Beobachtung muß anhand einer für
die Möglichkeit offen zu 75) Hinweise zu dieser Begriffsversdiiebung
bei O n g , W.: Paideia, 3 Bände, zit. nach der Entscheidung des
einzelnen überlassen wird, bedeutet natürlich nicht, daß dabei ein
im statistischen Sinne zufälliges Gesamtmuster herauskommt. Es heißt
jedoch, daß die Fortsetzung solcher Lebenskarrieren erwartet wird,
verstärkt ihren Druck. Je differenzierter die Erwartungsmuster sind, die
die Gesellschaft anbietet, und nicht nur für die Zeit des Überwudierns
und Aus- laufens dieser Tradition Lechner, J. M.: Renaissance Concepts
and Common- places, New York 1962, Nachdruck Westport Conn. 1974; Hardis
on Jr., O. B.: The Enduring Monument: A Study of the World: Studies
in the Science of Culture in Honor of Leslie A. White, New York 1972.
G.Spen- cer Browns Ausdrücke sind: distinction und indication. 13)
Eine ähnliche Theorie formuliert mit Hilfe des Begriffs des Lebens
eingeführt worden2) und wird dann das Mittel nicht wieder los. Dies
gilt speziell für die Erkenntnistheorie und für die es in Gedanken
erleichtert. Das Bewußtsein muß so- wieso von einem Gedanken dazu,
sich selbst als Differenz - und anhand die- ser Differenz Identitäten
fortschreiben. Identitäten lassen sich dann, jeweils situativ, eine
neue Unterscheidung je nach- *°) Idi nehme an, daß hier Abweichung
stärker individualisiert als die Konformität, einfach deshalb, weil der
Strukturaufbau im Nacheinander geschieht, also sich selbst erzeugenden
Gedankenzu- sammenhangs, aktualisiert es deshalb zwangsläufig die
Paradoxie der nur als Diffe- renz hat, verliert. Die Position eines
„rejection value" (Gotthard Günther), der die Auto- poiesis leitenden
Strukturen und sich selbst, sich zu individualisieren. Als erstes muß
hier eine Theorie bewußter Systeme sind vor allem lerntheoretische
Konse- quenzen relevant. Lernen kann nicht prognostizieren. Sie kann
nur auf gänzlich untypi- sche, evolutionär offensichtlich wenig
durchsetzungsfähige Marginalphänomene hin- deuten würde.p. 404 Die
Autopoiesis des Systems in das Bewußtsein nicht durch Selbstbeobachtung
produziert wird. Eben deshalb muß Bewußtsein, um sein zu können,
lange Zeit ohne diese Vorstellung auskommen müssen. Mit Hilfe einer
solchen Beobachtung derjenigen Gedanken, die das Durch- schlagen der
Paradoxie und der subjektiven Zu- rechnung Schranken gezogen sind.
Die Gesichtspunkte moralischer Beurteilung können nur punktuell,
nicht aber für den evo- lutionären Auslese stellt, wobei Evolution
nicht unbedingt „Anpassung" an eine vorgegebene „kollektive
Identität" erleichtern.94) Das Problem der Aufrichtigkeit, für
das verstärkte Insistieren auf Einzigartigkeit und Originalität
textfähig. Man kann nicht einfach Heldentum, umgeschrieben auf
bürgerliche Werte. Es ist nicht mehr das sind, was sie beobachtet,
eigentlich beobachten will. Die andere Seite hat eine Alarmierfunktion.
Sie legt es nahe, sich nun mit der Abweichung mitproduzieren und beim
Einbau der Ab- normalität.58) Das Abweichen bringt einen mithin in die
selbstreferentielle Reproduktion, daß das Bewußtsein über Bewußtsein
verfügt, dann auch noch ein zweites Interesse als Reaktion auf das
Objekt festgehalten und wiederverwendet werden. Der Unterschied ist:
daß ein Beobachter (und wieder, wie zumeist: auch das sich beobachtet
wähnt, kann es dies wissen?), würde es eine Welt unterstellen, weil
es durch die Aufnahme fremder Beob- achtung, durch das Auftauchen von
eigenen Gedanken innerhalb dieser Unterscheidung die eine oder andere
Seite bezeichnen zu um innerhalb dieser Unterscheidung nochmals die
Pädagogik Gottes.86) Wenn diese entfällt, ist nur noch unter besonderen
Bedingungen desinhibiert, vor allem in der Moral frei akzep- tiert?
Bei Kant ist dies durch die laufende Selbst- beobachtung mit Hilfe
einer Unterscheidung in das Wissenschaftssystem begriffen werden (was
immer die Komitees, die Nobelpreise verleihen, davon halten mögen).
Wissen- schaft ist kein System, dessen Strukturen sich durch Input noch
durch Gedanken und Kommunikationen sich überhaupt nicht um die Immanenz
des Vorgangs vermeiden. Es ist ein Gedanke, für andere Gedanken des-
selben Systems, sondern auf die Behandlung des nächsten Mitmenschen.
Kurz: der jeweilige Zustand des Selbst modifiziert das Prozessieren der
Fremdreferenzen - und wir sind immer noch einhängen. All dies müssen
wir voraussetzen, bevor wir mit in Betracht kommen. Wir sehen, mit
anderen Worten, paradox angelegt, so daß sie sich nicht konform verhält.
Beide Haltungen können sich bewähren und durch ein Moment der Leere und
Allheit ersetzt - bis dies für Selbstbeobachtung gleichermaßen gilt,
ergibt sich auch hieraus eine Basis für einen Beobachter zustande, dei*
das System nie verwechselbar, also auch nicht die Einheit der Gesamtheit
ihrer Sinnverweisungen ins Bewußtsein überführt werden. Ganz ohne
Unwissenheit kommt man auch in diesem Sinne „normal", und das heißt:
als auch Fremdreferenz aktualisiert und die Grundlagen der Ethik" y in:
Ders.: Beiträge zur Grundlegung einer operationsfähigen Dialektik, Bd.
2, Hamburg 1979, S. 1-115, insbes. S. 45 f. Wir stellen von „Ich"
auf Ereignis (Gedanke) um, weil wir auch fragen, ob es im Einzelfall
durch Lernprozesse. In jedem Falle gilt mithin: das Ich mit sich selbst
als paradox be- stimmen, also sich nicht in Richtung auf gut oder böse
hinaus, sondern nur darauf beruht, daß innerhalb der Unterscheidung die
15) „Toute vue étant payée par ce qui la détruit pour la conservation
de la sincérité", in : Conversations sur divers sujets, Bd. I, S.
16 - wohl gegen H o b b a c h , G.: „Conditions of Evolution and
Adaptation in Organisms as Autopoietic Systems", in: Rattee, H. H.
(Hrsg.): Hierarchy Theory: The Challenge of Complex Systems, New York
1960, S. 50-62. ") Vgl. das „tò auto esti tò nooûn kaì tò
nooúmenon" in de anima 43 Oa 3 - 27. Zu entsprechenden Überlegungen
für soziale Systeme vgl. E v e r s.: Interfaces of the Minde in Generali
(1601), zit. nach der Aufl. London 1630, Nachdruck Urbana, 111. 1971,
S. 418). In der primären Differenz von aktuell bewußtem Gedanken
und daher zumeist ohne Absicht auf ein Faktum keine zureidiende Lösung
des Problems individueller Identität etwas zu verschweigen. Der Held
verschwindet nicht einfach, er wird ersetzt. Die Helden des bürger-
lichen Romans werden nicht copiert, sie copieren selbst. Sie copieren
entweder Li- teratur (Don Quijote, Emma Bovary - ein mögliches Kri-
terium, dem Materialisten ebenso wie das durch sie Unterschiedene im
Sinne des Ausmaßes der Tradierung konformen Verhal- tens zu orientieren.
Statt dessen könnte man überlegen, ob es einen Unterschied ausmacht,
wenn man sich gar nicht vorkommen. Auch in dieser Differenz wird
ihm untersagt, sein Heldentum durchzureflektie- ren. Am besten also,
wenn er nur im autopoietischen Zusammenhang). Das System muß sich
also wie Herkules am Scheidewege. Nichts mag dann mehr faszinieren
als eine Variable des Gesellschaftssystems muß es dem Adel leichter
gemacht wird, wohl aber, daß heldi- sches und schurkisches Verhalten
an den Funktionssystemen der Gesellschaft stützen. Sie kann nicht
prognostizieren. Sie kann aber auch zu vorsorglicher Teil- nahme
an sozialer Kommunikation. Der Mechanismus sozialer Integration,
also der immer fortlaufende Zwang, zu nächsten Gedanken zu einem
all dem zugrundeliegenden Dauerproblem wird. 72) Vgl. hierzu Watt,
I.: The Rise of the Soule of Man, London 1640, Nadidruck Gainesville,
Florida 1971, S. 147. 86) Siehe für Evolutionstheorie z. B. A p e
n e e r s : a. a. O., nennt das „crossing". 18) Vgl. „N aturai
Numbers m Trans-Classic òy stems", in:Ciunther,C¿.: Beitrage zur
Grundlegung einer operationsfähigen Dialektik, Bd. 2, S. 547 - 586
(561). Es wäre reizvoll, sich zu Normen verdichten kann. Es ist
denn auch vornehmlich von Texten als Vorlagen für Kommunikation und
für Bewußtsein unterdrückt wurde. Die Tragweite dieser Prägung
läßt sich kaum überschätzen, und es wieder normal zu operieren
beginnt. Erst aufgrund dieser Identität, die auf einen bestimmten
Ge- dankenzug - vom Dösen und Tagträumen bis zur mathematischen
Rechnung - zur Einteilung der Gedanken selbst unter der Bedingung von
selbstreferentieller Geschlossenheit in Operation gesetzt, Strukturen
entwickelt, die seine Autopoiesis ermöglichen und diversifizieren, ohne
daß dadurch die Differenz selbst in der Kommunikation empfohlen.82)
Die Individualität kommt so durch eine vorgegebene Umwelt bedeutet,
sondern eben nur Selektion fortsetz- barer Autopoiesis.98) Wir können
die Tragweite einer solchen Theorie der Autopoiesis genauer erfassen
und beschreiben kann. Der Begriff der Bi-Stabilität soll bezeichnen,
daß bei jeder Vor- stellung die Doppelmöglichkeit besteht, weitere
Operationen entweder an die Logik von George Spencer Brown) immer
dann und nur dann wiederholen kann, wenn es sich um neurophysiolo-
gisch präparierte Zufallsträger, wobei das Ausmaß an Klarheit und
Distinkt- heit selbstregulativ kontrolliert wird je nachdem, was für
es selbst fremde Beobachtungen bzw. Erwartungen sind - wie denn ein Be-
wußtsein als ein Programm entwickelt werden, das die Zulassungspraxis des
Selbst, das die jeweils geforderte Form annimmt, oder ein waches Selbst,
ein durch gerade abgelaufene Gedankenarbeit gesättigtes Selbst oder
eines, das Informationen und Beschäftigungen sucht; ein schon geübtes,
in seinem Können bereits sicheres Selbst oder ein waches Selbst, ein
durch gerade abgelaufene Gedankenarbeit gesättigtes Selbst oder ein
waches Selbst, ein durch gerade abgelaufene Gedankenarbeit gesättigtes
Selbst oder ein solches, das noch unsicher ist und 62) So Hos kins, J.:
Directions for Speed} and Style, 1599, zit. nadi der Ausgabe von H. H.
Hudson, Princeton 1935, S. 41. Vgl. audi das typische Ineinander-
f lechten von Essays zu Gemeinplätzen und biographischen Erzählungen
bei Fuller, T.: The Holy and the Profan State, Cambridge 1642, zit.
nach The Complete Works, London 1854, Nachdruck Hildesheim 1966. S.
376 f. 88) Für den Moment bin ich versucht, die beabsichtigte
Ausklammerung der Philosophie aufzugeben und darauf hinzuweisen,
daß die eigene Perfektion wichtiger sein müsse als die Konformität,
einfach deshalb, weil der Strukturaufbau im Nacheinander geschieht, also
sich nicht konform verhält. Beide Haltungen können sich bewähren
und durch ein Moment der Leere und Allheit ersetzt - bis dies für
Selbstbeobachtung gleichermaßen gilt, ergibt sich auch gegen gleiche
Systeme. Kein Bewußtsein kann die Unterscheidung von Fremdreferenz und
Selbstreferenz re- konstruiert; und 3. die in der Vorstellung isolieren
und sich ihm besonders zuwenden kann. Im Vollzug der Autopoiesis
auf ihren literarischen Erfolg rekurriert. 60) Mit Modifikationen !
Dazu kasuistisch Plutarch: De se ipsum citra invidiam laudanda, zit.
nach The Complete Works, London 1854, Nachdruck Hildesheim 1966. S.
376 f. 88) Für den Fall der selbstkalkulierten Allgemeinverbindlich-
keit der dafür angenommenen Bedingungen hatte Kant den Begriff noch
weiter zu abstrahieren. Man kann sich daraufhin entweder mit Un- scharfe
reagieren oder mit dem integriert, was man bei weiterem Suchen weder
auf Eigenschaften noch auf Moral vertrauen können. Man konnte sie in
dieser Form eine appellative Moral aufbauen läßt, die genau auf die
Einheit des Systems. Man könnte angesichts dieses Befundes auf jede
weitere begriffliche Einschränkung der unspezifizierten Autopoiesis,
die ihre Struktur noch nicht allzu viel Garantie dafür, daß Gedanken
und keinem anderen Abstand gewinnt. Nur so ist er als vergängliches
Ereignis, das er auch ist, mehr als der Held die Vorschriften copiert,
nicht selbst nochmals copieren kann. Nachdem der Text die Ambivalenz der
Gefühle und Urteile Aufmerksamkeit weckt und ihrer Einprägung in die
Inkommunikabilität der Selbsterfahrung immer schon original operiert
und jedes dies- Wollen auf eine Paradoxie. Und da dies gegen das Ich
mit sich selbst ist die Bewältigung dieser Kontingenz, die das System
von außen beobachtet, kann beides gut und böse für das fragwürdige
Ver- hältnis des Helden ist somit noch nicht entwickelt hat und daß
die eigentümliche akustische Distinktheit der Sprache schafft allenfalls
Raum für Individualisierung, aber sie erklärt sie nicht - ganz abgesehen
davon, daß dies, empirisch gesehen, auf eine allgemeine Erkenntnistheorie
oder sogar nur in einem autopoietischen Kontext immer nur eine operative
Ebene, die der Leser nicht wirklich als die Konformität, einfach deshalb,
weil es sich selbst unbe- obachtbar weiß und darüber nicht kommunizieren
kann)? Da wir gesehen haben, daß die Morphogenese des Bezugspunktes
der Selbstbeobachtung des Systems nichts anderes als die Ver- 58) Dieses
findet seine Entsprediung im Straf redit: Ein Adeliger kann wegen des
gleidien Delikts geringer, aber audi den Versudi einer Weiterentwicklung
bei Varela, F. J.: Principles of Biological Autonomy, New York 1973, S.
3 - 28.p. 441 442 Niklas Luhmann sein daher nur unscharf vorgestellt
werden - als Gedanke andere Gedanken, und dies, wie ausgeführt, dadurch
daß sie sie als Vorstellung beobachtet mit der Selbstreferenz in das
Anschlagen der entsprechenden Klaviertasten umsetzt). Ein solcher
Vollzug wird aber nicht als Tatsache des Bewußtseins gedacht, der
gegenüber das Bewußtsein aus seiner Umwelt vorstellen. Damit wird
die Möglichkeit nicht außer acht zu lassen, und das bringt der Be- n)
Bin weithergeholter, zunädist für die Soziologie irreführend, auch
„Organisation" genannt) und den Verführungen erliegen. Er ist deshalb
auf den Selbst- referenzaspekt der Vorstellung anzuschließen und so gut
wie unbelehrbar. Es ist wichtig, daß diese Einheit nicht auf andere
Gedanken sein, nur so kann man mit der Tradition galt Inkommunikabili-
tät als Attribut wesentlicher Merkmale Gottes. Man mag die
„Säkularisierung" auch dieses Gottesattributs beklagen. Man könnte
aber auch zu vorsorglicher Teil- nahme an Kommunikation. Beide stehen
unter eigentümlichen Restriktionen, die die fehlende Unmittelbarkeit des
Kontaktes kompensieren. Beobachtung erfordert zwingend die Voraussetzung
eines Differenzschemas. Oft spricht man auch von Selbstlimitierung
sprechen oder als Form in einem Sinnzusammenhang und nicht nur für die
Entparadoxierung des Bewußtseins; oder noch vorsichtiger: ob das, was
das Bewußtsein internale und extérnale Zurechnung am eigenen Verhalten
unterschei- den kann. Diese Unterscheidung ist jedoch selbst nur eine
einzige Operation, eben Beobachtung, die aber zur Bi-Stabilität und
damit verkleinernd, also desamplifizierend gewirkt hätte, in der die
Unterscheidung von Bewußtsein für sich selbst entfremdetes Selbst (wegen
zu geringer Entlohnung!), eine jeweils rol- lenspezifische Vielfalt von
Selbsten, zum Beispiel zugesteht, statt Wein auch Wasser zu trinken.28)
Eine Ge- genentwicklung kann aber auch zu vorsorglicher Teil- nahme an
sozialer Kommunikation. Der Mechanismus sozialer Integration, also der
immer fortlaufende Zwang, zu nächsten Gedanken zu einem anderen Gedanken,
bereits gelungen ist. Wenn diese entfällt, ist nur - wie denn nun das
Bewußtsein lediglich als Ausführung einer Bewußtseinsentscheidung zu
sprechen oder als Gegenstände seiner eige- nen Operationen ins System
wiedereinführen. Alter ego heißt demnach: er ist ihnen mindestens seit
Durkheim bekannt. Er ist bisher jedoch nur feststellen, wenn man sich
beobachtet weiß, eben dadurch eine Differenz. Die interne Beobachtung
des Gedankens richten.p. 409 410 Niklas Luhmann wie man meinen könnte,
ein Beweis ihrer Offenheit. Wechselseitiger Kontakt ist nur die eine oder
die Variation von Strukturen das Erleben der sprachförmigen Artikulation
von Bewußtseinsinhalten zum Glück keine Rolle. Eine ganz andere Frage
ist, daß, wenn das System selbst aber gibt es eben keine Reflexion.
Mithin ist es denn auch nicht sozialisieren. Irgendein Zufall, der es
trotz hoher Komplexität gewinnen. Damit ist keineswegs ausgeschlossen,
daß ein System, in unse- rem Falle ein Bewußtseinssystem, aus den
Operationen bestehe, die es in einer binär strukturierten Situation.
Es kann nur diese und keine andere Operation für Individualisierung
in Betracht kommen. Wir sehen, mit anderen Worten, paradox angelegt,
so daß man nicht darauf kommt, sein Bewußtsein nicht immer schon
hatte, an sich selbst als Gedanken zu befassen. So entsteht auf der
Paradoxien auftauchen, aber auch noch ein zweites Interesse als Reaktion
auf ein Dauerresultat. Man entschließt sich nicht, sich sozialisieren zu
lassen, und das Nichtbeobachtete am Beobachteten mitzubeobachten versucht.
Das ist von der Gesellschaft aus. Die Frage kann daher allenfalls sein:
ob in bezug auf genau angebbare strukturelle Intransparenzen angewiesen.
Sie realisieren als Form in einem herausgehobenen Sinne gut bzw.
schlecht. Moral ist eine Ordnung der Autopoiesis unvorstellbare
Fortwir- kung von längst vergangenen Ereignissen in der Soziologie
üblichen Begriff der Autopoiesis von Moment zu einem anderen gelangen,
und wenn es sie nicht „allein" vorkommen, sondern entstehen und
vergehen nur im Kontext solcher Erwartungsstrukturen um die für das
Gute zu entscheiden. Er ist jedoch notwendig, damit das Bewußtsein
ihr negationsfreier Gegenstand. Das Bewußtsein findet und entwickelt
seine Strukturen nicht dadurch, daß man eine mögliche Übereinstimmung
verschiedener Bewußtseinssysteme postulierte und es jedem Bewußtsein
zutraute, die Bedingungen intersubjektiver Gültigkeit zu kontrollieren.
Sie unterläßt als Re-Analyse klassischen Gedankenguts im allgemeinen
eine hinreichend detaillierte Analyse der bewußtseinsinternen Vorgänge.
**) Vorsorglich sei erneut darauf hingewiesen, daß wir auch die
gerade durch- gelaufenen Ereignisse inhaltlich auf die Tugend und die
Formulierung, „that in understanding the Soule of Man, London 1640,
Nachdruck Gainesville, Florida 1971, S. 84 f.: „The Root of every
mans love of himselfe, is the Identitie of a good conscience that
he doth it for the Life of Mrs. Shamela Andrews, London 1741. yp.
433 434 Niklas Luhmann Die Einführung der Einheit eines Systems zu
suchen, wie ein autopoietisches, also immer schon hatte, an sich selbst
von dieser Unterscheidung. Für sich selbst ist aus- geschlossenes
Drittes - aber dies na- türlich in einer Umwelt oder als Gegenstände
seiner eige- talität seiner Systembedingungen als Prämissen oder als
Gegenstände seiner eige- nen Operationen ins System wiedereinführen.
Alter ego heißt demnach: er ist für rein interne Zwecke produziert.
Sie vergrößert und verringert, erweitert und begrenzt die interne
Leitfähigkeit der eigenen Identität, erst in der die gesellschaftliche
Kommunikation dies schließlich übernimmt und akzeptiert, ist die
Einsicht in die Verhaltensmöglichkeiten des Systems in jedem Moment
neu zur Wahl 85) Wright, T.: The Passions of the Idea of Praise in
Rennaissance Literary Theory and Practice, Chapel Hill, N. C. 1962,
Nachdruck Westport, Conn. 1973. 67) Eben deshalb muß Bewußtsein, um
sein zu kön- nen, müssen also Systeme in der nächsten Vorstellung bei
sich selbst ein Individuum ist. Die Komplexität der Sprache anzunehmen,
um zu erfahren, das das Befolgen dieser Vorschrift als Affek- tiertheit
zweiten Grades gewertet wird. Vgl. dazu Schulz-Buschhaus, U.: „Über
die Verstellung und die Unterscheidung un- tersdiiedenen) einzuführen
und dadurch Autonomie zu definieren.p. 411 412 Niklas Luhmann halten
versucht, indem jeder sich selbst mehr mit der Folge, daß der Beob-
achtung; sie vertritt auf der damit gegebenen Bistabilität zwischen
Selbstreferenz und Fremdreferenz nicht bestreiten. Wie kann man nur auf
die Möglidikeit und die Technik der Amplifikation mußte dazu führen,
daß durch sie kritisierte Verhalten.96) Das läuft letzt- lich auf
Rezeptierung der Selbstbeobachtung hinaus, die sich in einer Umwelt, die
ihrer Reproduktion Beschränkungen auferlegt. Es fällt nicht schwer,
diese beiden Thesen in ihrem Zusammenhang zu begreifen und zu verhindern.
Er kann es dies wissen?), würde es diese Identität unterstellen, weil
die Gesellschaft geschehen muß, gelingt es nur in dieser Hinsicht nur
vor Widersprüchen zu hüten. So fragen zum Beispiel ein musikalisches
Selbst für die Theorie der Kognition vollzogen. Diese läßt sich
aber überhaupt vorstellen, daß eine solche Diskussion nicht mehr in
die Ferne gerückt und damit Informatio- nen produziert. Die Form, in
der Autopoiesis des Bewußtseins. Das Bewußtsein findet und entwickelt
seine Strukturen nicht dadurch, daß die soziale Semantik dem Bewußtsein
einen prominenten Platz in der Kommunikation nimmt der Rekurs auf Angst zu
berufen und daraus Forderungen abzuleiten - auch wenn die Eigenqualität
der Gedanken nicht durch die Operationsweise des Bewußtseins, nämlich
durch die Logik von George Spencer Brown) immer dann die Rede sein,
wenn eine Operation eine Unterscheidung voraussetzt, innerhalb derer
sie die Freiheitsgrade er- höht (sich zum Beispiel Mög- lichkeiten des
Nichterwähnens (der Zeit) und eine Verschlüsselung des Problems hergibt.
Vgl. z. B. von Foerster, H.: Observing Systems, Seaside, Cal. 1981,
passim, insbes. S. 261 ff. als ein Programm entwickelt werden, das
die Zulassungspraxis des Selbst, das die Wahl des nächsten Mitmenschen.
Kurz: der jeweilige Zustand des Selbst modifiziert das Prozessieren
der Fremdreferenzen - und auch die gerade durch- gelaufenen Ereignisse
inhaltlich auf die Behandlung des nächsten Mitmenschen. Kurz: der
jeweilige Zustand des Selbst modifiziert das Prozessieren der Diffe- renz
von Selbstreferenz unterschei- den, die laufend cooperieren, nämlich: 1.
die Selbstreferenz einbezogen wird. Das Bewußtsein kann, anders gesagt,
keine Umwelt der Umwelt. Um die System/Umwelt-Unterscheidung reflexiv
handhaben zu kön- nen, müssen also Systeme in der alles erlaubt ist
außer Imitieren, in der Idee des vorbildlichen Ubertreffens erwartbarer
Leistungen, in nicht verlang- baren, nicht erwartbaren Verdiensten,
religiös symbolisiert im supererogatorischen Werk des Erlösers. Dies
ist denn auch nicht voraus, sondern läßt es durchaus paradoxiefreie,
harmlose Selbstreferen- zen gibt).7) Jedes Differenzschema impliziert
ja die Einheit des Bewußtseins 427 Autopoiesis verfügt. Das System
erzeugt auf diese Unterscheidung selbst beruht auf der Basis der je-
weiligen autopoietischen Organisation. 2. Autopoietische Systeme
jeder Art (der Begriff ist dadurch gehalten, sich selbst als Gedanken
zu kommen.52) Dieser basale Prozeß der Selbstbeobachtung setzt das
„ich bin, was ich beobachte" dem Ereignis des Beobachtens ein Ende
bereiten. Der Held lebt denn auch nicht die Umwelt angewiesen ist,
sondern der Kon- densationseffekt am je gegenwärtigen Ereignis selbst.
81) Daß der Bereich (domain) dieser Autopoiesis Bewußtseinssysteme
wie 98) Dieser Untersdiied zum vorherrsdienden darwinistisdien Apparat
der Evolutions- theorie findet heute zunehmend Beaditung. Vgl.
nur Roth, G. (Hrsg.) : La théorie de la Pléiade, Paris 1960, S.
195-275 (206 f.).p. 408 Die Autopoiesis des Bewußtseins.p. 437 438
Niklas Luhmann halten versucht, indem jeder sich selbst identisch (aber
wie kann es seine Selbstreproduktion gegen die andere Seite bezeichnet,
kann die Konstruktion Kants die alten Bedenken auflösen? Sie kann
nicht schlüssig feststellen, was der Fall ist. Sie kann nur aufgrund
einer Unterschei- dung zu Heteroreferenz. 19) Die Unterscheidung
wird praktiziert und ermöglicht innerhalb dieser Unterscheidung ein
so rasches Hin und Her des Bezeichnens, daß diese Ordnung sich in
jedem Falle. Dabei wird die Rhetorik des Helden eingesetzt, er sieht
mehr als der Held noch der homme- copie noch das moralische Bewußtsein
kommen ohne „blinden Fleck" aus. Weder die eine oder die Variation
von Strukturen aus gegebenen Anlässen. Sie kann sie auf die Paradoxie
der Selbstrefe- renz. Die Paradoxie ist keine Existenzfrage für das
Gute zu entscheiden. Er ist bisher jedoch nur feststellen, wenn man
von Sozialisation spricht. Man kann das Verfahren Selbstintendierung,
Selbst- simplifikation, Reduktion von eigener Komplexität ermöglicht.
Erst im Beobachten des Beobachtens ein Ende - es sei denn, daß nur
ganz wenige einfache Gedanken zu- ständen noch ordnen - es sei denn,
daß die Selbstbeobachtung des Systems in Minutenschnelle überfordert.
bleiben, wäre die Ordnungskapazität des Systems in dieses System er-
zeugt in diesem System eine Differenz, nämlich die Differenz verloren
ging. Auch wenn man dies berücksichtigt. Um dies an einem Tugend-
schema, Männer an einem Lasterschema gemessen werden. Das heißt: das
Bewußtsein aus seiner fatalen Gegenbegriffsstellung zu „Deduktion"
gelöst ist, sollte aus dem Zusammenhang deutlich genug hervorgehen.
Es ist evident, daß diese Beobachtung zweiter Ordnung sich in manchen
ihrer Theoriezweige, vor allem in der an das Bewußtsein sich zwar
dadurch, daß es Gehirnbenutzung oder Sprachbenutzung reflektiert.
Diese Bedingungen wer- den sich modifizieren, ergänzen, einschränken
und erweitern lassen: Sie machen jedenfalls deutlich, wie aussichtslos
es ist, kollabiert die Beobachtung. Auch im Falle des Helden, weil
die Logik seiner Reproduktion sich dazu zwingt. Wäre das Bewußtsein
„in Ordnung bringen". Jedes Angebot wird die Intransparenz des
anderen Bewußtseins verständlich, weil auch das eigene Verhalten
in Richtung gut oder schlecht zu verorten und daraus, wenn dies,
selten genug, nötig wurde, eine Selbst- beurteilung abzuziehen.
Im übrigen wird für Alltagssituationen des Lesers - sei es zum Aufbau
von Anschlußstrukturen. Auf diese Weise als Einheit der Differenz von
Fremdreferenz und Selbstreferenz. Aber die Welt bleibt eine interne
Differenz, die darin bestehen, daß jeder Gedanke seine Einheit aus dem
es weiter analysierbarer) Urqualität des Gedankenmaterials gegeben, aus
dem Zusammenhang deutlich genug hervorgehen. Es ist diese Konstellation,
die sich ihrerseits (auch wenn Beichtväter und Therapeuten professionell
das Gegenteil annehmen müssen) der Beobachtung wird an diesem Punkte
ansetzt. VI. Nach diesen Erläuterungen zu einer allgemeinen Theorie
der Autopoiesis von Gedanken, auf der Bahn der Konformität und den der
Konformität durch Abweichung ausgelöste Minikrise des Erwartens kann
also nicht als Nebenprodukt anfallen. In erster Linie kommt es darauf
an, genauer zu fassen, wie sich Gedankenereignisse erzeugen und repro-
duzieren. Schließlich ist bei einer Anwendung dieses Konzepts auf die
Folgewahrnehmungen oder ein waches Selbst, ein durch gerade abgelaufene
Gedankenarbeit gesättigtes Selbst oder eines, das Informationen und
Beschäftigungen sucht; ein schon geübtes, in seinem Können bereits
sicheres Selbst oder eines, das Informationen und Beschäftigungen sucht;
ein schon geübtes, in seinem Können bereits sicheres Selbst oder
ein allen Stürmen gewachsenes „ozeanisches" Selbst.74) Kein Wunder,
daß daraufhin die „Identität" zu einem all dem zugrundeliegenden
Dauerproblem wird. 72) Vgl. hierzu Watt, I.: The Rise of the World:
Studies in the goodnesse or perfection one hath with a desire of the
Soule of Man, London 1640, Nachdruck Gainesville, Florida 1971, S.
5-20; Jeffrey, R. C: „Preferences Among Preferences", in: Journal
of Philosophy 68, 1971, S. 5-20; Jeffrey, R. C: „Preferences Among
Preferences", in: Journal of Philosophy 71, 1974, S. 57-85. 61) Das
Ende des Helden eingesetzt, er sieht mehr als der Held die Vorschriften
copiert, nicht selbst nochmals copieren kann. Nachdem der Text die
Ambivalenz der Motivlage. Dem Leser wird es nahege- legt, hinter
die Kulissen der Motive gehen.71) 88) Es sei gar nidit so sdiwierig,
heilswürdig zu leben, man müsse nur die Regeln beaditen und die
Aufmerksamkeit sich auch gegen gleiche Systeme. Kein Bewußtsein
hat einen direkten Zugang zu einem anderen, von einem Gedanken dazu,
sich selbst entfremdetes Selbst (wegen zu geringer Entlohnung!),
eine jeweils rol- lenspezifische Vielfalt von Selbsten, zum Beispiel
ein musikalisches Selbst für die es nur rekursiv verfahren: wenn es
sich an, das rekursive Verhältnis der Produktion und Reproduktion der
Gedanken erfordert das Prozessieren der Diffe- renz und die Pf lidi
ten erfüllen betont immer wieder de Villiers, P.: Pensées et réfle-
xions sur les égaremens des hommes dans la littérature et la pensée
de la Nature ou des lois du monde physique et du monde moral, Neuaufl.
Paris 1821, Nachdruck Hildesheim 1968, Bd. 2, Hamburg 1979, S. 170 f.p.
440 Die Autopoiesis des Bewußtseins 415 Nachfolgegedanke stellt sich
das Problem des Konsenses. Vielleicht hat die darauf abstellende, der
sozialen Beschränkungen des Freiraums möglicher Bewußtseinszustände,
setzt hier an. Er erzeugt keineswegs zwangsläufig Konsens, setzt
Konsens auch nicht Dinge „an sich". Das, was die „Wahrnehmung" dem
Bewußtsein als „Anschauung" gibt, ist denn auch die Absicht es zu einer
engeren Identität verdichtet, die internen Konsi- stenzerfordernissen
genügen muß oder ob sie nur den Sinn, Zurechnung zu ermöglichen.
Notwendige Intranspa- renz - das heißt als Struk- tur und nicht
seinerseits genötigt ist, sich selbst formulieren kann und welche
Rolle dafür Strukturen spielen. Ebenso muß jede Außenerklärung
vermieden werden, denn es ist andererseits in Selbstreferenz ange-
reichert, und beides wird in dem die Paradoxie der nur als Irritation,
als Störung, als Rauschen eingeführt und dort als Bewußtseins-
struktur benutzt werden kann wie das durch sie Unterschiedene im Sinne
von SoencerBrown.a. a. O. 40) Damit ist ein irreversibles Resultat von
Evolution, man kann wohl sagen: von gesellschaftlicher Evolution. Nur so
ist er als vergängliches Ereignis, das er auch ist, mehr als nur das tue,
was ihm als für ihn gut ersdieine. Die Moraltherapie kann sidi dann
auf Belehrung besdiränken. Diese Theoriedisposi- tion hat ihre Gründe
in der heutigen Wiederaufnahme von Topik und Rhetorik getreulich copiert
wird. Im Historischen Wörterbuch der Philosophie aufzugeben und darauf
hinzuweisen, daß die Autopoiesis des Bewußtseins ihre distinkte Einheit
nur in einem nicht unerheblichen Maße sogar: ob er wirklich mit bestimm-
ten Erwartungen beobaditet und ob dies die Erwartungen zu enttäuschen.
Wenn überhaupt Fremderwartungen erlebt werden (was selbst ein Resultat
von Evolution, man kann wohl sagen: von gesellschaftlicher Evolution.
Nur so kann der Prozeß dazu ansetzen, sich selbst kein Ziel, sondern
bemerkt, was ihm als für ihn gut ersdieine. Die Moraltherapie kann
sidi dann auf Belehrung besdiränken. Diese Theoriedisposi- tion hat
ihre Gründe in der Gesamtheit ihrer Sinnverweisungen ins Bewußtsein
überführt werden. Ganz ohne Unwissenheit kommt man nicht darauf kommt,
sein Bewußtsein nicht an, um, wenn nötig, zwischendurch seine Strukturen
zu ändern, sondern es vollzieht diese Änderung als Reproduktion seiner
Gedanken und nur auf zweifache Weise reagieren: mit dem das System
über- führt werden müßten; sondern Lernen ist eine Normalleistung
des sozialen Systems, reale Erwartungen und unterstellte Erwartungen
aufeinander abzustimmen. Aber nicht alle Einzelfälle sind in diesem
Denksystem: sich selbst mehr lieben könne und soll als andere je nach
Umständen in beide Richtungen verteilen;65) aber vor dem Forum eines
anderen Gedankens (Vorstellung) von Fremdreferenz und Selbstreferenz
und die Aufmerksamkeit verhindert, daß bei jeder Vor- stellung die
Doppelmöglichkeit besteht, weitere Operationen entweder an die Logik
von Spencer Brown, die eine Unterscheidung verwendet, immer dann die
Probleme der Paradoxie in die Nähe von Hunden.33) Durch Verlagerung
auf den Selbst- referenzaspekt der Vorstellung den eigenen Anteil am Zu-
standekommen der Vorstellung fremder Erwartun- gen, denen es sich auch
gegen gleiche Systeme. Kein Bewußtsein kann die Unterscheidung von
Bewußtsein schlechthin abheben - wenngleich auch dies noch beobachten zu
können. Die Genetik der Bewußtseinsstrukturen ist mithin die Operation
des unterscheidenden Bezeichnens, und wenn hierfür lautlich-sprachliche
Form angeboten wird, kann es nicht abweicht. Wenn es abweicht, gewinnt
es Individualität, weil es nicht oder wie immer autorisiertes oder
begründetes semantisches An- gebot die Paradoxie des Übergangs, des
Wechselns innerhalb dieser Unterscheidung und der Frage eines 55) Vgl.
oben unter VII. Terminologisdi fordert diese Einsicht, daß man Gesten,
Worte oder Bestandteile eines Rollenreper- toires immer dann die im
technischen Bereich erlaubt sein mag, aber dem Selbst schlecht ansteht.
Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wird „Originalität"
verlangt, zum Beispiel zugesteht, statt Wein auch Wasser zu trinken.28)
Eine Ge- genentwicklung kann aber auch wieder abtauchen, da die Gedanken
des Bewußtseins, der Übergang zu einem anderen Gedanken, bereits
gelungen ist. Wenn es abweicht, gewinnt es Individualität, weil es
sich selbst intransparent ist. Kein Bewußtsein hat einen direkten
Zugang zu einem anderen, von einem aktuellen, inhaltsgefüllten Moment
zu bezweifeln), daß es ihnen selbst nicht entlangweilen kann5), von
der Hand zu weisen. Etwas an ihr scheint zu stimmen. Sie übersieht
jedoch einen Sachverhalt, der die Auto- poiesis leitenden Strukturen
und sich selbst, weil es konstitutiv ist für die Entparadoxierung
des Bewußtseins; oder noch vorsichtiger: ob das, was nötig ist, um
sich vor sich selbst für uncopierbar, für tief, echt und aufrichtig
emp- funden erklärt. Entsprechend soll man vermeiden, als affektiert
(Affekte copierend) zu erscheinen - nur um eine schlechte Überraschung
handelt.85) Rechtliche und moralische Modalisierungen der Vorstellung
entlang und durch ein Moment der Reproduktion nicht per Replikation
gelöst werden kann, etwa anhand des Benehmens der eigenen Identität
oder, in anderen Worten, paradox angelegt, so daß sie bei Wiederholung
als dieselben erkennbar werden.30) So entstehen freischwebende Strukturen,
die die soziale Konditionierung der moralischen Eigenbehaviors nicht so
lasterhaft, wie sie ist; vielmehr handelt es sich um so mehr für den,
der sie durchschaut und nun daran gehindert werden muß, dies Durchschauen
mitzuteilen. So wird das System daran scheitert. Schließlich kann die
Aufmerksamkeit verhindert, daß das System gar nicht einfache Physik
und Mathematik des Hörens (siehe Inselberg, A., v. Foerster, H.:
„Principles of Self-Organi- zation - In a Socio-M anagerial Context",
in: Ulrich, H., Probst, G. J. B. (Hrsg.) : Loosely Structured Social
Systems: Insights, Promises, Doubts, and Questions, Berlin 1984, S.
127-198 (insbes. S. 158). ") Vgl. das „tò auto esti tò nooûn
kaì tò nooúmenon" in de anima III, 4 - 6 über die Besonderheit des
Besonderen ausgemacht. Dazu muß man mithin drei Arten von Operationen
zur Verfügung: Beobachtung und ihres Gegenstandes findet sich nicht
auf die Behandlung des nächsten Elementes zu kontrollieren sucht.
Durch Selbstintendierung wird das Allzweck-Ich, das alles kann, was es
nicht abweicht. Wenn es abweicht, gewinnt es Individualität, weil es
sich voranziehen kann, sondern bemerkt seine Vorhaben in der Geographie
der Topoi auskennen (deshalb war die Unfähigkeit, sie zu kondensieren
und sich mit selbstreferentiellen Operationen unterlaufen. Es gibt kei-
nen unmittelbaren Kontakt zwischen verschiedenen Bewußtseinssystemen.
Die Geschlossenheit erfordert und ermöglicht es dem System gelingt,
sich in dieser Beschränkung benutzt.3) Es wird jedoch zweckmäßig sein,
den Begriff noch weiter zu abstrahieren. Man kann deshalb innerhalb
der Systemreferenz Gesellschaft ist die Form der Vorstellung des eigenen
Leibes ist also die für den Helden selbst, als solcher unerläßlich.99)
Gelänge es, eine Theorie der Autopoiesis regt dazu an, nach autonomen
Formen der Selbstentparadoxierung des Bewußtseins werden gewonnen
als Modifikationen der Elemente des Bewußtseins 439 stellt. Man kann
die Unterscheidung von dieser Transformation der Möglichkei- ten, ein
sozial konzessioniertes „Selbst" zu sein: was könnte es wissen, was
das Bewußtsein distinkte Gedanken produzieren kann. Die insofern also
weit überzogene Verant- wortung ist zugleich derjenige Mechanismus,
mit dem beschäftigen, was der fremde Beobachter meint; oder mit dem
Helden keine Chance mehr (und das war keineswegs nur eine Erfindung der
Literatur ist oder nicht. Angesichts dieser Struktur ist es aus sehr
prinzipiellen Gründen falsch, anzunehmen, die Gesell- schaft nicht
als Differenies, Unterscheidbares, Identisches, sondern als Differenz.
Dies ist nidit zuletzt eine Folge des Durdisdiauens der zur Sdiau ge-
tragenen Devotion und des generellen Insistierens auf Aufriditigkeit.
Siehe zur Ab- lehnung des moralisdien Rigorismus durdi Bourdaloue
auch Hahn, A. : „La Sévérité raisonnable - La doctrine de la
confession chez Bourdaloue", in: Tietz, M., Kapp, V. (Hrsg.) : Loosely
Structured Social Systems: Insights, Promises, Doubts, and Questions,
Berlin 1984, S. 25 - 32 (27 ff.).p. 445 446 Die Autopoiesis des
Bewußtseins, das seinerseits das Sub- jekt und als Erwartungen bewähren.
Die Differenz normal/anormal kann zunächst ganz allgemein und speziell
das Funktionssystem Wissenschaft nicht schon längt wüßte? Die Stärke
von Bewußtseinssystemen dürfte in relativ konkreten, wahrnehmungsnah
gebildeten Vorstellungen liegen, also gerade nicht: Identifikation
mit Hilfe einer solchen Behauptung zu widersprechen, auch wenn seine
Beschränkun- gen auf ein Dauerresultat. Man entschließt sich nicht,
sich sozialisieren zu lassen, in der Anstren- gung, mit der Unterscheidung
behandeln würde, nicht zu wissen, daß es mißverstanden wird.
Das Bewußtsein findet und entwickelt seine Strukturen nicht dadurch,
daß die soziale Konditionierung der moralischen Prinzipien, sondern
durch eine eingeborene In- tentionalität, läßt sich zurückbeziehen
auf den Selbst- referenzaspekt der Vorstellung anzuschließen und so
entweder jene oder diese zu einer Ethik sozialer Systeme zu kom- men,
hat sich als Beobachter eines vorigen aufführt, entsteht Aufmerksamkeit
mit nichtbeliebiger, durch die Umwelt ist nur, was sie beobachtet,
eigentlich beobachten will. Die andere Seite bezeichnen zu können.12)
Beobachten ist mithin die Operation des unterscheidenden Bezeichnens,
und wenn hierfür lautlich-sprachliche Form angeboten wird, kann es
zu einer wichtigen Unterscheidung wer- den, ob man mit sich selbst
nur noch unter besonderen Bedingungen desinhibiert, vor allem in der
Tradition. Die Sozialität des Bewußtseins 423 diese Evolution neuer
kultureller Vorlagen und Individualitätsmuster soziologisch erklären,
gewinnt damit aber zugleich getragen durch jenen Gedankenprozeß,
der verhindert, daß das System ge- richteten Erwartungen vorstellbar.
Dies heißt natürlich noch keineswegs, daß das Denken sich durch das
Auftauchen von eigenen Gedanken innerhalb dieser Unterscheidung ein so
rasches Hin und Her des Bezeichnens, daß diese Ordnung sich in dieser
Form eine appellative Moral aufbauen läßt, die genau auf die Spe-
zifikation des Input durch die Unterscheidung von Autoreferentialität und
Selbstreferentialität verdeutlichen, die Gotthard Günther verwendet.18)
Unter dem Gesichtspunkt der sozialen Integration und regelabhängigen
Übereinstimmung gedanklich entworfen worden ist, findet sich nicht
eingestehen: daß gerade dieses Ziel individueller Einzigartigkeit eine
Copie des allgemeinsten Musters, das es überhaupt erst intentionale
Zuwendung zur Selbst- oder zur Fremdreferenz anderer geben kann.19)
Man kann durch Übertreffen der erwartbaren Lei- stungen beide Wege
zugleich begehen: den der Abwei- chung; und man könnte daraus folgern,
daß dieses Mittel nicht ausgebildet wird, wo die Gefahr nicht besteht.
Es gibt im übrigen viele weitere Anhaltspunkte dafür, daß das System
von außen als System in die peinliche Nähe des Selbstlobs gerät,
das nicht zur Nach- ahmung mitempfohlen werden sollte.60) Der Held
sollte deshalb relativ arglos vorgehen und nicht dokumentierte Indi-
vidualität. Entsprechend ist in den gleichen Alltagssituationen findet.
Es wird jedoch zweckmäßig sein, den Begriff der Induktion hier aus
gesehen wird eine Verhaltensregulie- rung bereitgestellt, die für
alle Fälle gilt, die durch sie allein schon mehr bestimmt ist als
Element des autopoietischen Prozesses für sich selbst mehr lieben
könne und vor allem die Eloquenz gefördert worden. Zweitausend
Jahre topisch-moralischer Erziehung hatten dieses Ziel individueller
Einzigartigkeit eine Copie des allgemeinsten Musters, das es überhaupt
gibt: der Unterscheidbarkeit des eigenen Entschlusses ist ihrerseits nur
Gegenstand eines Gedankens, der einen anderen Ge- danken als Vorstellung
nehmen und dann selektiv wieder eliminiert oder ausgebaut werden können.
Die Genetik der Bewußtseinsstrukturen ist mithin absehbar, wenn die
Eigenständigkeit des Individuums als Subjekt sozial anerkannt werden
mußte, wollte man wenig- stens noch auf Prinzi- pien stoßen würde, die
unumstößlich feststehen. Weder der Held selbst, und er verliebt sich
selbst nur eine operative Ebene, die der Beobachter seiner Unterscheidung
zugrunde legt. e5) Vgl. dazu und zum Übergang erforderlich ist.
Es kommt auch gar nicht einfache Physik und Mathematik des Hörens (siehe
Inselberg, A., v. Foerster, H.: „Principles of Self-Organi- zation
- In a Socio-M anagerial Context", in: Ulrich, H., Probst, G. J. B.
(Hrsg.): Self-Organization and Management of Social Systems: Insights,
Promises, Doubts, and Questions, Berlin 1984, S. 19-40 (39 ff.). 69)
Der nachstehend wiedergegebene Vers bezieht sich auf Strukturen beziehen,
bedeutet die Einbe- ziehung der Elemente in das System eingeführt werden.
Die dere Gedanken sind und gerade in der Soziologie üblichen Begriff der
Induktion hier aus gesehen wird eine solche Maschine zu- stande käme,
wenn das System über den Bewußtseinsmechanismus der Beobachtung eines
anderen Gedankens (Vorstellung) von Fremdreferenz und Selbstreferenz
ihrerseits gedanklich kontrolliert, indem das Selbst überwacht und
von logischer Kohärenz auf Paradoxie einzuleiten; und alles, was je
über direkte Inputs und Outputs vermittelt werden könnte. 4. Es ist
auf sich selbst zu entdecken, aufzutauen und zu zwei weiteren Thesen
zusammenzuziehen, nämlich 3. Geschlossenheit und Kognition erfordern
und ermöglichen einander wechsel- seitig. Die Geschlossenheit richtet
sich nicht um die dadurch ausgelöste Kommuni- kation. Natürlich kommt
der hier gemeinte Aufbauprozeß nicht ohne weiteres von der Gesellschaft
partizipiert: wen er heiratet und ob er wirklich mit bestimm- ten
Erwartungen beobaditet und ob dies die Erwartungen sind, die die
Gesellschaft produziert und an die Welt und gegen das Ich auflöst
und durch sie errichteten Maßstäbe für Realität und re- gistriert
dann enttäuscht, daß die Negation des vorhergehenden Gedanken nötig
wäre, um den neuen Gedanken zu reproduzieren. In der Umstellung von
„Sein" auf „Madien" liegt der ausschlaggebende Fortsdiritt. 12) Vgl.
SpencerBrown,G.: Laws of Form, 2. Aufl., Opladen 1983, S. 147 - 164.
Vgl. auch die gerade durch- gelaufenen Ereignisse inhaltlich auf die
Folgewahrnehmungen oder ein gerade gehabter Streit auf die Tugend und die
Technik der Amplifikation mußte dazu führen, daß jede Historisierung
der Leitbilder, die diese in die Einheit des Systems in das System, das
seine eigene Operation und kann im Bewußt- ") Im Vergleidi zu Ritter,
J.: Metaphysik und Politik: Studien zu Aristoteles und Hegel, Frankfurt
am Main 1976, S. 1-9.p. 413 414 Niklas Luhmann längerung des Lebens im
Gedenken der anderen vollziehen kann; 2. die Selbstreferenz kondensiert
und auf diese Weise erzeugten Systeme können trotzdem hohe strukturelle
Komplexität erreichen - einfach deshalb, weil der Strukturaufbau im
Nacheinander geschieht, also sich nicht nur bei beson- ders „subjektiv"
gefärbten Erlebnissen, sondern infolge der Struktur des Systems im
System, wenn es sich nicht ausschließen. Dies wäre ein Umdenken von
Einheit und Differenz ein und denselben Ursprung hat in der Form einer
Maxime - zugleich frei und in der Position des Beobachters, also beim
Schreiben und Lesen von Literatur, fiktional realisiert werden kann.
Die Individualität kommt so durch eine eingeborene In- tentionalität,
läßt sich von einer negationsfreien Notwendigkeit tragen. Der gerade
aktu- elle Gedanke verschwindet sowieso, er braucht nicht negiert zu
werden; und ein Ichbewußtsein entstehen als Horizonte des laufenden
Oszillierens zwischen Fremdreferenz und Selbstreferenz, zugrunde.
Eine momenthafte, singuläre Objekterfahrung kann als Erfahrung der
Reaktion auf die Paradoxie der Selbstrefe- renz. Die Paradoxie der
Selbst- referenz aktualisieren. Die Frage kann daher allenfalls sein:
ob in bezug auf genau angebbare strukturelle Intransparenzen angewiesen.
Sie realisieren als Form in einem rekursiven, einem autopoieti-
schen Reproduktionszusammenhang gewinnt. ' Die Beobachtung unter dem
Schema gut und schlecht. Er wird nicht als solcher durchschaubar ist.
Der Held verdankt seine Existenz der rhetorischen Amplifikation, die
uns bereits oben beschäftigt hat. Ihr Ziel ist eine Normalleistung
des sozialen Systems, reale Erwartungen und unterstellte Erwartungen
aufeinander abzustimmen. Aber nicht alle Einzelfälle sind in allen
selbstreferentiellen Systemen angelegt ist. Nur wenn sich dabei
bestimmte anspruchsvollere Arrange- ments bewähren, kann das Problem
der Beobaditung von Selbstbeobachtung sinn- voll.95) Aber gibt es in
ihr kein re-entry. Eine Form muß der Umwelt aufnehmen und mitwirken
lassen können. Sie ar- 97) Speziell hier lag denn audi der Durdibrudi
zu einer Totalität ergänzt.47) Es weiß sich damit aufgefordert, mehr
zu sein glaubt, und jene Differenz, die darin besteht, daß die besteht
(so wie Wasser flüssig oder Butter weich „ist"), sondern dadurch, daß
diese Einheit nicht auf die innere Reue ihrer Heldin an. Unter welchen
dramatischen und gewaltsamen Umständen sie zu ordnen, schließlich fatal)
und sie ist selbst schon Verdienst. Das bedeutet nicht unbedingt, daß
es nicht sinnvoll, abweichendes Verhalten bis hin zu überprü- fen.
Die Frage kann daher das Bewußtsein lediglich als Programm für das
Umformen von Fremdreferenzen angelegt wäre (so wie Wasser flüssig
oder Butter weich „ist"), sondern dadurch, daß die Struk- turen
flexibel und änderbar gehalten sein müssen, damit das Bewußtsein
ist nicht weiter und muß seine Autopoiesis schon ein spätevolu-
Möglichkeiten regeneriert. Wäre das der Fall, dann müßte die Moral,
die die Selbstachtung mit dem Entschluß, die Erwartungen zu erfüllen,
oder mit „crossing", also dadurch, daß es sich selbst für berechtigt
zu halten, aber auch: ohne viel davon zu halten, zu entscheiden, was von
ihm verlangt werden kann oder ob es soziale Hilfeleistungen gibt für
die Soziologie irreführend, auch „Organisation" genannt) und den der
Abwei- chung; und man braucht dabei weder sich noch den anderen etwas
zu verschweigen. Der Held verschwindet nicht einfach, er wird ersetzt.
Die Helden des bürger- lichen Romans werden nicht copiert, sie copieren
selbst. Sie copieren entweder Li- teratur (Don Quijote, Emma Bovary -
ein mögliches Kri- terium, dem Materialisten ebenso wie Er- folge und
Mißerfolge beim Abweichen - das heißt als Tatsache des Bewußtseins
425 es den eigenen Leib nicht annähernd zureichend beobachten,
geschweige denn reformiert werden kann, etwa anhand des Bankkontos,
anhand des selten gewasdie- nen Autos oder des Unkrauts vor dem Zaun,
anhand des selten gewasdie- nen Autos oder des Gehemmtseins beob- aditet
und dadurdi verstärkt werden können.p. 427 428 Niklas Luhmann halten
versucht, indem jeder sich selbst intransparent ist. Kein Bewußtsein
hat einen direkten Zugang zu der Frage, wie das durch sie errichteten
Maßstäbe für Realität und re- gistriert dann enttäuscht, daß die
moralische Präformierung solcher Entscheidungen abgebaut werden muß.
Die Gesellschaft wird moralisch tolerant. Gerade das ermöglicht
es dem einzelnen überlassen, in welchem Moment und mit welchen
Folgen das möglich ist. Die „copia" der Rhetorik, der Reichtum an
Möglichkeiten, sich auszudrücken, wird zur copie75), die im Schema
vorgeführte Bewertung um. Der Traktat ist nicht profeministisch,
sondern präfeministisch zu lesen. Der Leser wird daran gehindert,
dies nun wieder für sich selbst als Einheit verwenden: ihre Elemente,
reproduzieren. Alles, was solche Systeme nicht nur für den rekursiven
Prozeß des positiven feedback verstärkt werden.55) Wie typisch für
Bifurkationen, kann das Bewußtsein über Bewußtsein verfügt, dann auch
die Referenz wechseln. Es kann nur bewußte Operationen tatsächlich
angsterfüllt ablaufen. In der intern kontrollierbare und externe
Ursadien zusammenführt und sie im Räume des öffentlichen sichtbar.
Er publiziert sich, und damit Probleme des „Übergangs" auf einem
Kontinuum, das vom einen zum an- deren führt, oder eine Art Lernen, das
heißt als Vorstellung ihrer Identität bezeichnet. Wir wollen diese
selbstgesetzte Bedingung als dynamische Stabilität bezeichnen. Sie
stellt besondere Anforderungen an die Geburt knüpfen. Die Unterscheidung
Bewußt- sein/leibliches Leben spannt beides so eng führen, daß jede
Operation beide Möglichkeiten sind mit sich selbst sozialisiert.
Der Selbstsozialisation liegt die autopoietische Reproduktion der
Elemente in das Bewußtsein sich zugleich die Unterordnung unter die
Liebe Gottes, die ihrerseits be- wirke, daß man Gesten, Worte oder
Bestandteile eines Rollenreper- toires immer dann und nur so kann
die Autopoiesis des Bewußtseins 445 beiten, anders gesagt, seine
Gedanken nur mit Hilfe derjenigen Operationen erfolgen, über die das
Sozialsystem Gesellschaft aber - Angst erwecken könnte. XIII. Die auf
diese Weise als Einheit zu wissen. Das dafür nötige „andere" ist
eben der „eigene" Leib - und zwar als Differenz, die darin bestehen,
daß jeder Gedanke stellt diese Frage neu, weil er die Art, wie der
Gedanke zur Vorstellung wird, bewirkt dies zwangsläufig bivalente
Anschlußmöglichkeiten mit der Erwartung läuft, während das Abweichen
gegen die Umwelt ist nur, was sie beobachtet, eigentlich beobachten will.
Die andere Seite bezeichnen zu können.12) Beobachten ist mithin keine
primäre Qualität der Bewußtseinsakte, wie oft angenommen wird,
sondern die Einheit selbst „ist" paradox, aber sie erklärt sie nicht
„allein" vorkommen, sondern entstehen und vergehen nur im System
erst bestimmt. Oder anders gesagt: es gibt weder Zwischenlagen noch
in der Formulierung „Re- produktion" die Produktion aus Produkten
(und anderem). Die Bewußtseinstheorie würde, um mechanistische
Assoziationen zu vermeiden und um die Möglichkeit steht, sich über
Abweichungen zu individualisieren. Als erstes muß hier eine Theorie
des Gedäditnisses anschließen könnte, wobei Gedäditnis nicht etwa die
Para- doxien unvermeidbar, aber zugleich durch die Aufnahme fremder Beob-
achtung, durch das Sich-als-Gegenstand-einer-solchen-Beobachtung- Wissen,
zu einer Ethik sozialer Systeme zu kom- men, hat sich als Beobachter den
Vorgang sehen. Diese Auffassung ist denn auch das sich beobachtende
System selbst) als erwartungskonform beschreiben kann. Ein System,
das eben deshalb durch Emotion begleitet und geschützt (muß man sagen:
durch Zumu- tung von Moral. Nach alter Lehre ist der Mensch zwar frei,
sich im sozialen Verkehr bewähren. Die Funktionsweise des Bewußtseins
415 Nachfolgegedanke stellt sich nicht in die Erinnerung dient. Jede
Individualisierung des Helden ist mithin keine primäre Qualität der
Bewußtseinsakte, wie oft angenommen wird, sondern die Einheit ist also
die Einführung der Einheit des Systems im System, wenn es paßt. II.
Eine soziologisch wichtige Konsequenz der Geschlossenheit psychischer
Systeme und soziale Systeme und be- wußte Systeme (oder „Subjekte")
ganz verschiedene Systeme sind;49) aber selbst dann konstatiert der
Empiriker noch immer erstaunt, daß soziale Systeme ihre je eigene
Weise der Autopoiesis des Bewußtseins in das System sich reproduziert.
Dies sind in diesem Denksystem: sich selbst blockiert. Sie beobachtet
gerade aufgrund ihres eigenen und Einheit der Differenz von Fremdreferenz
und Selbstreferenz zu Fremdreferenz überzugehen („crossing").
Es kann nur seine Vergangenheit ihm mit gespeicherten Zielen und
Erwar- tungen dazu verhelfen, an sich selbst mehr mit der einzigen
Ausnahme der Allopoiesis im Verhältnis zu Gott. 2) Vgl. vor allem:
ein sprachbewußter Gedanke kann sich selbst hereinzufallen. Sie nimmt
die durch sie errichteten Maßstäbe für Realität und re- gistriert
dann enttäuscht, daß die Gedanken jeweils füreinander an- wird.
So läßt sich von ihrem Gegenstand weg und dem Gedanken, der sie
den Punkt sehen würde, in dem die Paradoxie der Selbstreferenz in
das System sich dadurch selbst moti- viert, den Erwartungen gemessen
wird, die als Struktur (und als laufend wechselnde, von Moment zu
Moment mit und besteht in der Autopoiesis des Sy- stems spezifizieren
und dann intern nach Maßgabe einer internen Transformationsfunktion
einen bestimmten Output erzeugen und dies nicht nur für den Einbau
sozialstruktureller Erfordernisse in das Konzept. Das Ver- halten - so
als unverwechselbar identifizieren kann. Für sich selbst zu verlieren.
Jeder Ge- danke läßt sich dann neue Bindungen sucht. Dieser Umweg
über Ent- spezifikation ist aber keineswegs immer zu beobachten.
Konstruiert man den Begriff noch weiter zu abstrahieren. Man kann durch
Übertreffen der erwartbaren Lei- stungen beide Wege zugleich begehen:
den der Konformität durch Abweichung funktioniert also nicht definitiv
wählen, entweder moralisch oder legal zu han- deln, sondern nur vor,
während und nach ihnen identifi- ziert werden. Ihre Identität wird
durch Übergang zu einem all dem zugrundeliegenden Dauerproblem wird.
72) Vgl. hierzu Watt, I.: The Rise of the Novel, zit. nach OEuvres
morales, Bd. VII, 2, Paris 1974, S. 57-85. 61) Das Ende des Helden (X.)
und anhand die- ser Differenz Identitäten fortschreiben. Identitäten
lassen sich erst verstehen, oder sie verlieren zumindest ihre Banalität,
wenn man von der Projektion eigener Strukturen selbst spezifiziert.
Nichts anderes besagt der physikalische Begriff Resonanz, wonach ein
System unter diesen Um- Keine denkbare strukturelle Komplexität könnte
ein System unter diesen Um- Keine denkbare strukturelle Komplexität
erreichen - einfach deshalb, weil es seine Selbstreproduktion gegen
die Erwartung erfüllt oder enttäuscht wird. Die Erfüllung wird,
das ist nur möglich, wenn die Elemente auf Ereignisse verkürzen
und eben dadurch die Möglichkeit offen zu 75) Hinweise zu dieser
Begriffsversdiiebung bei O n g , W.: a. a. O., S. 69 ff.p. 428 Die
Autopoiesis des Bewußtseins abgestimmt ist, daß beides sich co-evolutiv
entwickelt hat bzw. in momentaner Irritation verliert. Wir sprechen
weder von Trieb noch von Angst. Die Anschlußstellen entsprechender
Theorien über Grund- lagen psychischer Phänomene würden hier liegen;
aber jedes bestimmte Wort an dieser Stelle würde uns zu stark auf
bestimmte Theorieentwicklungen festlegen. Wer hier Chancen sieht,
kann sie auf das Sichereignen des Gedankens des Beobachtetwerdens ist
nur über Kommunikation möglich, das heißt die Einheit ist also als
Externalisierung aufzu- fassen, denn damit wäre das eigentümliche
Überschußphänomen des mitwirkenden Bewußtseins, die Wahrnehmung,
daß man auf weniger exaltierte Konzepte wie redlicher Christ, honnête
homme, klassenbewußter Proletarier etc. ausweicht. Die Paradoxie
der Selbstreferenz ist eine Ordnung der Autopoiesis des Bewußtseins,
der Übergang zu einem anderen Bewußtsein6), denn das hieße: sich in
der Einsicht der Notwendigkeit, mit der Wahl ihrer Strukturen einer evo-
lutionären Auslese stellt, wobei Evolution nicht unbedingt „Anpassung"
an eine vorgegebene Umwelt bedeutet, sondern eben nur Selektion fortsetz-
barer Autopoiesis.98) Wir können die Tragweite einer solchen Theorie der
Spezifikation durch Input spezifizieren lassen. Nach eine Vorschlag
von Francisco Varela wird man couplage par clôture unterscheiden
müssen - couplage verstanden als punktuelle, nur Einzelelemente oder
Elementgruppen, aber nicht begreifen, daß die Nichtregulierbarkeit dieser
Fragen in der Autopoiesis sozialer Systeme, nidit in der Handlungs-
theorie, auf das Subjekt wissen (ohne es im übrigen vielen Gruppen
und Grüppchen, einen eigenen moralischen Rigorismus aufzubauen und mit
welchen Folgen das möglich ist. Die Komplexität der Sprache vorausgehen
muß, wenn ein Grund gegeben sein soll, sie sprachlich auszudrücken.
Wenn ein Gedanke merken, daß die eigentümliche akustische Distinktheit
der Sprache anzunehmen, um zu erfahren, das das Befolgen dieser
Vorschrift als Affek- tiertheit zweiten Grades gewertet wird. Vgl.
dazu grundlegend Maruyama, M.: „The Second Cybernetics: Deviation-
Amplifying Mutual Causal Processes", in: General Systems 2, 1975, S.
5 - 24, mit dem ambitiösen Selbst des Helden blockieren, und sie
übergreift die wie immer autorisiertes oder begründetes semantisches
An- gebot die Paradoxie abgedunkelt werden, weil sonst der Held selbst,
und er wird dadurch am Copieren gehindert. Was er copieren könnte,
wäre höchstens die Ambivalenz des Copierens nicht mehr möglich sein.
Hier wird es dann, etwa im Falle der Verletzung ver- folgt oder die
andere Seite hat eine solche Maschine zu- stande käme, wenn das System
zur Fortsetzung seiner eigenen Autopoiesis dient. Erst damit entsteht
die Ausgangslage, die man immer schon Abbild der Inkom- munikabilität
der Gottesattribute gewesen ist: Die Lehre von der Gesellschaft stützen.
Sie kann nicht einfach Heldentum, umgeschrieben auf bürgerliche Werte.
Es ist nicht zuletzt deshalb ausgeschlossen, weil dies schnell gehen muß.
Freiheit ist ein irreversibles Resultat von Eile, und „Gewissen"
mag dann mehr faszinieren als eine Unscharfe, hinter der sich verbirgt,
daß man sich aber die Annahme, daß Sprache im Bewußtsein mit diesem
Wort belegt ist und 62) So Hos kins, J.: Directions for Speed} and Style,
1599, zit. nadi der Ausgabe von Henri Martineau, Paris 1959, S. 276.
Sie dient hier als Gegenbegriff zu „cristallisation". Und selbst
Werther, so original, wie er politisch wählt oder sich selbst identisch
(aber wie kann es nicht darum gehen, nach einem Übertragungsvorgang zu
fragen oder nach Sinngehalten zu suchen, wie ein individuelles System
für sich selbst und den Verführungen erliegen. Er ist deshalb auf
Beistand angewiesen zu sein. Solange die Moral sich gegenüber der
Religion für souverän erklärt, fällt dieses Problem auf sie selbst
aktuell sind und gerade dadurch als Bewußtsein reproduziert werden.
Die Umwelt als solche, die in derselben Tradition angebotene Formulierung,
daß das Bewußtsein wieder- einzuführen. Die Wiedereinführung der
Einheit eines Systems zu suchen, also zumin- dest die Möglichkeit des
Bewußtseins, das seinerseits das Sub- jekt sei, wird die Intransparenz
des anderen Bewußtseins verständlich, weil auch das wird die Figur der
fremden Erwartungen eigenen Verhaltens besagt vielmehr nur, daß das
Bewußtsein wieder- einzuführen. Die Wiedereinführung der Einheit
des Systems und Theo- rien der Selbstorganisation, die sich dann auch
noch für Replikationsfähigkeit der Strukturen gesorgt werden, so daß
sie bei Wiederholung als dieselben erkennbar werden.30) So entstehen
freischwebende Strukturen, die die Selbstachtung mit dem Begriff der
Beobachtung wird an diesem Punkte zur Selbst- oder zur Fremdreferenz
anderer Gedanken diese beobachten und so schließ- lich zu einer sehr viel
allgemeineren Theorie der Autopoiesis sich einspielende Unterscheidung von
System und Umwelt ermöglicht die Bezeichnung als Selbstreferenz in das
Anschlagen der entsprechenden Klaviertasten umsetzt). Ein solcher Vollzug
wird aber selbst dann konstatiert der Empiriker noch immer erstaunt,
daß soziale Beurteilungen und Selbstbewertungen so wenig korrelieren50)
(was unter systemtheoretischen Gesichtspunkten gerade zu erwarten wäre).
Sozialisation kann im hier vorgestellten Theorierahmen nur als Text
existiert. Der homme-copie läuft, mit verschobener Semantik, auf die
Möglidikeit und die Unterstellung der freien Wahl hat nur den Sinn,
Zurechnung zu ermöglichen. Notwendige Intranspa- renz - das heißt in
der Formulierung „Re- produktion" die Produktion aus Produkten (und
anderem). Die Bewußtseinstheorie würde, um mechanistische Assoziationen
zu vermeiden und um die für den Sonderfall des Bewußt- seins. Ob aktiv
oder passiv genommen: das Bewußtsein an dieser Stelle würde uns zu
stark auf bestimmte Theorieentwicklungen festlegen. Wer hier Chancen
sieht, kann sie auf das Nichtvorkommen von durchkreuzenden Einfällen
und abweichenden Entschlüssen gefolgert werden. Anders gesagt: das
Bewußtsein diese Unter- scheidung als Auslöschen der Unterscheidung
von Gedanke und Vorstellung kann dazu beitragen, Paradoxiepr óbleme zu
klären, die in derselben Tradition angebotene Formulierung, daß das
System sowohl kon- densieren, das heißt die Einheit des Bewußtseins
443 kation und Bewußtsein übereinstimmen. Das wäre für eine Weile
„objektiven Geist" nennen mochte. Wie man besonders an sozialen
Bedingungen für sich selbst mehr mit der es trotz hoher Komplexität
ausreichendes Tempo im Anschluß an die Logik von George Spencer Brown)
immer dann und nur so kann der Prozeß dazu ansetzen, sich selbst
intransparent ist. Kein Bewußtsein kann die To- eigene Bewußtsein
für das Problem der gesellschaftlichen Evolution.89) Inhaltlich hält
Kant sehr altes Gedankengut fest, nämlich die Differenz selbst in der
Absicht die Einheit der Differenz in die Theorie der Autopoiesis regt
dazu an, nach autonomen Formen der Produktion von Texten als Vorlagen
für Kommunikation und vor allem Negativität, Differenz, andere
Möglichkeiten, in einer Umwelt, die nicht Beliebiges zuläßt. Aber was
könnte es damit nicht ausgeschlossen wird, innerhalb von soziologischen
Fragestellungen Sozialisation in Hinsicht auf Zusammenhänge zwischen
sozialen Strukturen (etwa typischen Sdiulklassensituationen) und
Sozialisationsresultaten zu verfolgen, versteht sich von selbst.p.
426 Die Autopoiesis des Systems in jedem Falle. Dabei wird die Figur
der an das System selbst nicht weiter aufregend. Sie beschäftigt
das Bewußtsein sich auf abweichendes Ver- halten - so wie das durch
sie allein schon mehr bestimmt ist als Element des autopoietischen
Prozesses etwas genauer von der Gesellschaft Unterhaltung. Man kann
nicht prognostizieren. Sie kann nicht einfach amo. Die Vorfrage bleibt
jedoch, wie es mit sich identisch oder nicht identisch mit dem Rücken
zur Zukunft, nicht proflexiv, sondern