Sie sind auf Seite 1von 29



(QWZXUI -DQXDU

',1(1 
#3'3$4'54 &:5447643647
( ",/%&
  #;37A#;;76#5
(QWZXUI

3HUV|QOLFKHU$XJHQVFKXW]±
6FKXW]EULOOHQIU0RWRUUDGXQG0RSHGIDKUHU
'HXWVFKH)DVVXQJSU(1
! ,D  =
1 "",%   D, @
1+  #;37A544<
!  +,,,E ,=
F6G ,  D,D,  @
( ,, #;37A5 44<

$QZHQGXQJVZDUQYHUPHUN
 60%"544764#64708%%,/!&%"
,,"+ ","'

9,::" + + ,"":0.0"


0%: /+:'

,,"0:
= + /"0,6 ,% >' :,,'( ,":,,
 000''?,,":"%0@
= !%  
 
 %A
,B69,, %%6'5.<C#<5!% /'

%-" 60%0":.I J",,+


!../,&/  /(%&""/,,'



1%"5;


 

E DIN EN 1938:2008-01 ²(QWZXUI²

Nationales Vorwort
Dieses Dokument (prEN 1938:2007) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 85 „Augenschutzgeräte“
(Sekretariat: Frankreich) erarbeitet. Im DIN Deutsches Institut für Normung e. V. ist hierfür der
NA 027-01-01 AA „Augenschutz“ im Normenausschuss Feinmechanik und Optik (NAFuO) zuständig.

Änderungen

Gegenüber DIN EN 1938:1998-12 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

a) Schutzbrillen, die von Motorrad- sowie Mopedfahrern, sowohl im Straßenverkehr und im Gelände bzw. in
der Freizeit, genutzt werden, zu beinhalten. Die vorhergehende Norm schloss die Benutzung im Gelände
aus;

b) Das Limit des Transmissionsgrades der Sichtscheiben für das Fahren bei Nacht wurde von 80 % auf
75 % geändert.

2
²(QWZXUI² CEN/TC 85
Datum: 2007-09

prEN 1938:2007

CEN/TC 85

Sekretariat: AFNOR

Persönlicher Augenschutz — Schutzbrillen für Motorrad- und Mopedfahrer


Protection individuelle de l'oeil — Lunettes-masques pour utilisateurs de motocycles et de cyclomoteurs

Personal eye protection — Goggles for motorcycle and moped users

ICS:

Deskriptoren

Dokument-Typ: Europäische Norm


Dokument-Untertyp:
Dokument-Stage: CEN-Umfrage
Dokument-Sprache: D
E DIN EN 1938:2008-01
prEN 1938:2007 (D) ²(QWZXUI²

Inhalt
Seite

Vorwort ................................................................................................................................................................3
1 Anwendungsbereich .............................................................................................................................4
2 Normative Verweisungen......................................................................................................................4
3 Begriffe ...................................................................................................................................................4
4 Anforderungen .......................................................................................................................................4
4.1 Ausführung und Herstellung ................................................................................................................4
4.2 Werkstoffe ..............................................................................................................................................4
4.3 Sitz und Passform..................................................................................................................................5
4.4 Belüftung ................................................................................................................................................5
4.5 Optische Anforderungen ......................................................................................................................5
4.5.1 Gesichtsfeld ...........................................................................................................................................5
4.5.2 Anforderungen an Sichtscheiben ........................................................................................................6
4.6 Nichtoptische Anforderungen ..............................................................................................................7
4.6.1 Festigkeit ................................................................................................................................................7
4.6.2 Beständigkeit der Oberfläche gegen Beschädigung durch kleine Teilchen ...................................8
4.7 Wahlfreie Anforderungen......................................................................................................................8
4.7.1 Beständigkeit gegen Beschlagen ........................................................................................................8
5 Prüfung ...................................................................................................................................................8
5.1 Gesichtsfeld ...........................................................................................................................................8
5.2 Brechwerte .......................................................................................................................................... 10
5.3 Transmissionsgrad............................................................................................................................. 10
5.3.1 Lichttransmissionsgrad ..................................................................................................................... 10
5.3.2 Infrarot-Transmissionsgrad............................................................................................................... 10
5.3.3 UV-Transmissionsgrad ...................................................................................................................... 11
5.4 Streulicht ............................................................................................................................................. 11
5.5 Beständigkeit gegen UV-Strahlung................................................................................................... 11
5.6 Schlagfestigkeit .................................................................................................................................. 12
5.7 Beständigkeit der Oberfläche gegen Beschädigung durch kleine Teilchen ................................ 13
5.8 Beständigkeit gegen Beschlagen ..................................................................................................... 13
6 Informationsbroschüre des Herstellers ........................................................................................... 13
7 Kennzeichnung ................................................................................................................................... 14
Anhang A (informativ) Phototrope Sonnenschutzfilter für den Gebrauch in der Dämmerung oder
bei Dunkelheit ..................................................................................................................................... 15
Anhang B (informativ) Spektralfunktionen für die Berechnung des Lichttransmissionsgrades und
der relativen Schwächungskoeffizienten (-quotienten) .................................................................. 16
Anhang C (informativ) Spektrale Funktionen für die Berechnung des UV-Transmissionsgrades .......... 18
Anhang D (informativ) Spektrale Funktion zur Berechnung des Infrarot-Transmissionsgrades ............ 20
Anhang E (informativ) Sperrfilter für UV-Strahlung...................................................................................... 22
Anhang F (informativ) Festigkeitsgrade......................................................................................................... 24
Anhang G (informativ) Signifikante Änderungen des technischen Inhaltes dieser Europäischen
Norm gegenüber der Vorgängernorm .............................................................................................. 25
Anhang ZA (informativ) Abschnitte in dieser Europäischen Norm, die grundlegende
Anforderungen oder andere Vorgaben von EU-Richtlinien betreffen........................................... 26
Literaturhinweise ............................................................................................................................................. 27

2
E DIN EN 1938:2008-01
²(QWZXUI² prEN 1938:2007 (D)

Vorwort
Dieses Dokument (prEN 1938:2007) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 85 „Augenschutzgeräte“
erarbeitet, dessen Sekretariat vom AFNOR gehalten wird.

Dieses Dokument ist derzeit zur CEN-Umfrage vorgelegt.

Dieses Dokument wird EN 1938:1998 ersetzen.

Dieses Dokument wurde unter einem Mandat erarbeitet, das die Europäische Kommission und die
Europäische Freihandelszone dem CEN erteilt haben, und unterstützt grundlegende Anforderungen der EG-
Richtlinien.

Zum Zusammenhang mit EG-Richtlinien siehe informativen Anhang ZA, der Bestandteil dieses Dokuments ist.

3
E DIN EN 1938:2008-01
prEN 1938:2007 (D) ²(QWZXUI²

1 Anwendungsbereich
Die vorliegende Europäische Norm legt Anforderungen und Prüfverfahren für Schutzbrillen für Motorrad- und
Mopedfahrer fest, die sowohl auf der Straße als auch im Gelände eingesetzt werden. Davon ausgenommen
sind Schutzbrillen, die von Motorrad- und Mopedfahrern bei offiziellen Rennen und Wettkämpfen getragen
werden.

2 Normative Verweisungen
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung dieses Dokuments erforderlich. Bei datierten
Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte
Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen).

EN 165:2005, Persönlicher Augenschutz — Begriffe

EN 167:2001, Persönlicher Augenschutz — Optische Prüfverfahren

EN 168:2001, Persönlicher Augenschutz — Nichtoptische Prüfverfahren

EN 1836:2005, Persönlicher Augenschutz — Sonnenschutzbrillen und Sonnenschutzfilter für den allgemeinen


Gebrauch

3 Begriffe
Für die Anwendung dieser Norm gelten die Begriffe nach EN 165:2005 und EN 1836:2005.

4 Anforderungen

4.1 Ausführung und Herstellung

Schutzbrillen dürfen keine hervorstehenden Teile, scharfe Kanten oder andere Fehler aufweisen, die für den
Träger während des Gebrauchs unangenehm sind oder diesen verletzen können.

4.2 Werkstoffe

Für den Bau von Augenschutzgeräten dürfen alle Werkstoffe (oder Werkstoffkombinationen) eingesetzt
werden, die den Anforderungen der vorliegenden Norm entsprechen.

Teile der Schutzbrille, die mit der Haut des Trägers in Berührung kommen, dürfen nicht aus Werkstoffen
gefertigt werden, von denen bekannt ist, dass sie bei einem signifikanten Anteil von Benutzern Hautreizungen,
allergische oder toxische Reaktionen auslösen.

Beispiele für Dokumente, die zum Nachweis der toxischen oder chemischen Unbedenklichkeit vorgelegt
werden können, sind in der nachstehenden Anmerkung angegeben.

ANMERKUNG Die folgende Auflistung ist informativen Charakters und zeigt Beispiele von Dokumenten, die bei der
Untersuchung auf die Unschädlichkeit von Werkstoffen herangezogen werden können: Werkstoffbeschreibungen;
Sicherheitsdatenblätter der Materialien; Informationen bezüglich des Gebrauchs der Materialien in Kontakt mit
Nahrungsmitteln, in Medizinprodukten oder anderen infrage kommenden Anwendungen; Informationen bezüglich
Untersuchungen der Toxizität, Allergenität, Karzinogenität, der Schädlichkeit für Fortpflanzung oder der
Erbgutschädigung; Informationen bezüglich der Ökotoxizität und anderer Umweltverträglichkeitsuntersuchungen der
Materialien.

4
E DIN EN 1938:2008-01
²(QWZXUI² prEN 1938:2007 (D)

Anhand der Prüfung der Dokumente oder der Schutzbrillen muss festgestellt werden, ob die Behauptung, die
Werkstoffe seien für die Verwendung in Schutzbrillen geeignet, gerechtfertigt ist. Auf das Vorkommen von
Weichmachern, Komponenten, die noch nicht reagiert haben, Schwermetallen, Verunreinigungen und die
chemische Identität von Pigmenten und Farbstoffen sollte besonders geachtet werden.

Alle metallischen Materialien, die in längeren Kontakt mit der Haut kommen (z. B. Scharnier, Fassung und
Steg), müssen nach EN 1811 auf Nickellässigkeit geprüft werden.

4.3 Sitz und Passform

Durch Ausführung und Herstellung der Schutzbrillen muss sichergestellt sein, dass diese bei
bestimmungsgemäßem Gebrauch sicher sitzen und sich über die am Gesicht anliegenden Auflageflächen aus
weichem, elastischem Werkstoff der Gesichtsform anpassen.

Das Kopfband muss elastisch oder verstellbar ausgebildet sein und sicher sitzen, wenn es nach den
Herstellerangaben angelegt wird. Das Kopfband muss den bei bestimmungsgemäßer Anwendung
auftretenden Beanspruchungen standhalten, ohne zu zerreißen oder sich bleibend zu verformen.

4.4 Belüftung

Durch konstruktive Maßnahmen muss sichergestellt sein, dass der Innenraum der Schutzbrille während des
Gebrauchs gut belüftet wird. Diese Mittel müssen sich außerhalb der Sichtscheibenflächen befinden und
dürfen die Sicht im Randbereich nur unwesentlich einschränken.

4.5 Optische Anforderungen

4.5.1 Gesichtsfeld

Die Größe des Gesichtsfeldes ist in Verbindung mit dem Prüfkopf nach Abschnitt 17 von EN 168:2001
festgelegt.

Schutzbrillen müssen ein freies Gesichtsfeld mit den Mindestwerten aufweisen, die durch die zwei Ellipsen in
Bild 1 festgelegt werden, wenn diese in 25 mm Abstand von der Oberfläche der Augen des Prüfkopfes und zu
diesem zentriert angebracht sind. Dabei verläuft die horizontale Achse parallel zu der Verbindungslinie der
beiden Augen und 0,7 mm tiefer als diese. Die Ellipsen sind horizontal 32 mm lang und vertikal 25 mm breit.
Der Mittenabstand (d) der beiden Ellipsen beträgt d = c + 20 mm, wobei c der Pupillenabstand ist. Der
Pupillenabstand beträgt, falls vom Hersteller nicht anders angegeben, 64 mm beim mittelgroßen Prüfkopf und
54 mm beim kleinen Prüfkopf.

Die Prüfung muss nach 5.1 erfolgen.


Maße in Millimeter

Bild 1 — Definition des Gesichtsfeldes

5
E DIN EN 1938:2008-01
prEN 1938:2007 (D) ²(QWZXUI²

4.5.2 Anforderungen an Sichtscheiben

Die von 4.6 abweichenden Anforderungen an Sichtscheiben müssen Tabelle 1 entsprechen.

Tabelle 1 — Allgemeine Anforderungen an Sichtscheiben

Sphärische Astigmatische Prismatische Wirkungsdifferenz


Wirkung Wirkung
cm/m
Zulässige Grenzwerte
für Brechwerte D1 D2 D1 ! D2 horizontal vertikal
montierter 2
Sichtscheiben Basis außen Basis innen
D, m-1 D, m-1
± 0,12 0,12 1,00 0,25 0,25
Lichttransmissionsgrad nach 4.5.2.1
Homogenität des
nach EN 1836:2005, 4.1.3.1
Lichttransmissionsgrades

Maximaler reduzierter Sichtscheiben Klasse A (Einzelscheibe): 1 cd/m2/lx


Leuchtdichtekoeffizient Sichtscheiben Klasse B (Mehrfachscheiben): 2 cd/m2/lx
Werkstoff- und
nach EN 1836:2005, 4.4
Oberflächengüte
Beständigkeit gegen UV- Im Anschluss an die Prüfung nach 5.5 darf das Streulicht die in dieser Tabelle
Strahlung angegebenen Werte nicht überschreiten.

4.5.2.1 Zulässiger Transmissionsgrad und Filterkategorien

Sichtscheiben für Schutzbrillen für Motorrad- und Mopedfahrer werden in drei Kategorien eingeteilt. Die
Bereiche der Lichttransmissionsgrade in diesen 3 Kategorien sind in Tabelle 2 aufgeführt. Eine
Überschneidung der Transmissionsgrade von nicht mehr als ± 2 % (absolut) ist zulässig zwischen den
Kategorien 0,1 und 2.

Wenn der Hersteller einen Wert für den Lichttransmissionsgrad angibt, ist eine Toleranz von ± 3 % (absolut)
zulässig.

Für die Beschreibung der Transmissionseigenschaften von phototropen Filtern werden gewöhnlich zwei
Kategorien bzw. Transmissionsgrade benutzt. Diese zwei Werte entsprechen dem hellen und dem dunklen
Zustand der Sichtscheibe.

Für Verlauffilter wird der Transmissionsgrad im Referenzpunkt benutzt, um den Lichttransmissionsgrad und
die Kategorie der Sichtscheibe zu beschreiben.

Tabelle 2 legt auch die verbindlichen Anforderungen hinsichtlich der UV-Transmission für Schutzbrillen für
Motorrad- und Mopedfahrer fest.

Sichtscheiben mit deklarierter erhöhter Infrarotabsorption müssen die Anforderungen der letzten Spalte in
Tabelle 2 erfüllen.

6
E DIN EN 1938:2008-01
²(QWZXUI² prEN 1938:2007 (D)

Tabelle 2 — Zulässiger Transmissionsgrad für Sichtscheiben

Anforderungen
Erhöhte
Sichtbarer
UV-Bereich Infrarot-
Spektralbereich
Absorption1
Filterkategorie Maximalwert des spektralen Maximalwert
Transmissionsgrades der UVA- Bereich des Maximalwert
Transmission Lichttransmissionsgrades der Infrarot-
(!) (!) Transmission
280 nm bis 315 nm bis 315 nm bis V SIR

315 nm 350 nm 380 nm


0 0,1 " V V V 80 % - 100 % V

1 0,1 " V V V 43 % - 80 % V

2 0,1 " V V V 18 % - 43 % V

ANMERKUNG Schutzbrillen mit einem Lichttransmissionsgrad unter 75 % müssen mit der Angabe "Nicht geeignet für
Fahrten bei Dunkelheit" gekennzeichnet sein.
1 Nur anwendbar auf Schutzbrillen, die vom Hersteller als Schutz gegen Infrarotstrahlung empfohlen werden.

4.5.2.2 Spezielle Anforderungen an den Transmissionsgrad und deklarierte


Transmissionseigenschaften

Wenn die Sichtscheiben spezielle Anforderungen an den Transmissionsgrad erfüllen und/oder Transmissions-
eigenschaften nach EN 1836:2005, 4.1.3 und 4.1.4 deklariert werden, müssen die Sichtscheiben die
Anforderungen der entsprechenden Abschnitte in EN 1836:2005 erfüllen. In jedem Fall muss die Sichtscheibe
einen Lichttransmissionsgrad größer oder gleich 18 % aufweisen.

4.5.2.3 Anforderungen für das Fahren im Straßenverkehr

4.5.2.3.1 Erkennung von Signallichtern

Schutzbrillen müssen die Anforderungen zur Erkennung von Signallichtern nach EN 1836:2005, Abschnitt
4.1.3.2.3 erfüllen.

4.5.2.3.2 Spektraler Transmissionsgrad

Schutzbrillen müssen die Anforderungen des spektralen Transmissionsgrades nach EN 1836:2005, Abschnitt
4.1.3.2.2 erfüllen.

4.6 Nichtoptische Anforderungen

4.6.1 Festigkeit

Diese Anforderung ist erfüllt, wenn die Schutzbrille bei Prüfung nach 5.6 dem Stoß einer Stahlkugel standhält.

7
E DIN EN 1938:2008-01
prEN 1938:2007 (D) ²(QWZXUI²

Während dieser Prüfung dürfen keine der nachstehend beschriebenen Fehler auftreten:

a) Bruch der Sichtscheibe: Eine Sichtscheibe ist als zerbrochen anzusehen, wenn sie auf ihrer gesamten
Dicke in zwei oder mehr Teile zerbricht, oder wenn die Kugel durch die Sichtscheibe tritt.

b) Verformung der Sichtscheibe: Eine Sichtscheibe ist als verformt anzusehen, wenn auf dem weißen
Papier auf der dem Auftreffpunkt der Kugel abgewandten Seite ein Abdruck entsteht.

c) Bruch der Sichtscheibenhalterung oder der Fassung: Die Sichtscheibenhalterung oder die Fassung ist als
unzureichend anzusehen, falls sie in zwei oder mehr Teile zerfällt oder nicht länger in der Lage ist, die
Sichtscheibe zu halten, oder wenn eine nicht zerbrochene Sichtscheibe aus der Fassung fällt.

4.6.2 Beständigkeit der Oberfläche gegen Beschädigung durch kleine Teilchen

Der reduzierte Leuchtdichtekoeffizient darf im Anschluss an die Prüfung nach 5.7 an den Außenseiten der
Sichtscheiben den Wert von 12 cd/m2/lx nicht überschreiten.

4.7 Wahlfreie Anforderungen

4.7.1 Beständigkeit gegen Beschlagen

Um als beschlaghemmend gelten zu können, müssen die Sichtscheiben von Schutzbrillen bei der Prüfung
nach 5.8 mindestens 30 s frei von Beschlag bleiben.

5 Prüfung

5.1 Gesichtsfeld

Die Größe des Gesichtsfeldes wird mit einem Perimeter in Verbindung mit dem Prüfkopf nach EN 168:2001,
Abschnitt 17 gemessen. Die Größe des Gesichtsfeldes von Schutzbrillen für Kinder wird mit einem Perimeter
in Verbindung mit dem kleinen Prüfkopf nach EN 168:2001 gemessen. Die Schutzbrille muss auf der
Anordnung nach Bild 2 so montiert werden, dass die beiden Drehachsen A und B und die optische Achse C
sich im Pupillenabstand auf der Oberfläche der Vorderseite eines Auges kreuzen.

Als Lichtquelle dient ein entlang der optischen Achse C verlaufender Laserstrahl mit einem Durchmesser von
(1 ± 0,5) mm.

8
E DIN EN 1938:2008-01
²(QWZXUI² prEN 1938:2007 (D)

Legende
1 Laserstrahl

Bild 2 — Prüfanordnung zur Messung des Gesichtsfeldes

Mit einem Abstand von (250 ± 5) mm zur Vorderseite der Augen des Testkopfes wird eine transparente
Scheibe mittig zum Mittenabstand der Augen aufgebaut. Die Ellipsen in Bild 3 werden auf diese Scheiben
aufgezeichnet. Die horizontale Achse der Ellipsen muss 220 mm hoch und ihre vertikale Weite 200 mm breit
sein. Die Ellipsen müssen 220 mm hoch und jeweils Der Mittenabstand (d) der beiden Ellipsen beträgt
d' = c + (60 ± 1) mm, dabei ist c der Pupillenabstand. Er beträgt 64 mm, falls nicht abweichend durch den
Hersteller angegeben. Die horizontale Achse muss parallel und 0,7 mm unterhalb der Linie, die die
Augenmittelpunkte verbindet, verlaufen.

Die Anordnung wird um die Achsen A und B gedreht, so dass der Laserstrahl auf den Umfang der Ellipse trifft.
Der Strahl darf nicht durch den Rahmen der Schutzbrille abgeschirmt werden. Die Prüfung muss für beide
Augen durchgeführt werden. Die Ellipsenebene muss parallel zur hinteren Abflachung des Modellkopfes sein.

9
E DIN EN 1938:2008-01
prEN 1938:2007 (D) ²(QWZXUI²

Bild 3 — Prüfellipsen zur Messung des Gesichtsfeldes

5.2 Brechwerte

Die Brechwerte sind nach EN 167:2001, 3.2 zu messen.

5.3 Transmissionsgrad

Zur Bestimmung des Transmissionsgrades müssen Prüfverfahren angewendet werden, deren relative
Messunsicherheiten bei einem Vertrauensniveau von 95 % gleich oder kleiner sind als die in Tabelle 3
angegebenen Werte.

Tabelle 3 — Zulässige relative Unsicherheit


für Messungen des Transmissionsgrades bei einem Vertrauensniveau von 95 %

Transmissionsgrad Relative Unsicherheit


ab bis über
% % %
100 17,8 ±5
17,8 0,44 ± 10

5.3.1 Lichttransmissionsgrad

Zur Ermittlung des Lichttransmissionsgrades müssen die spektrale Verteilung der Normlichtart D 65 und die
Normspektralwerte des farbmetrischen 2°-Normalbeobachters CIE 1931 nach ISO/CIE 10526:1991 verwendet
werden. Das Produkt aus der spektralen Verteilung der Normlichtart D 65 und den Normspektralwerten des
farbmetrischen 2°-Normbeobachters CIE 1931 nach ISO/CIE 10526:1991 muss Anhang B entsprechen. Die
lineare Interpolation dieser Werte für Wellenlängenstufungen unter 10 nm ist zulässig.

5.3.2 Infrarot-Transmissionsgrad

Der Infrarot-Transmissionsgrad SIR ist aus dem spektralen Transmissionsgrad unter Verwendung der solaren
spektralen Bestrahlungsstärke nach Anhang D zu errechnen.

10
E DIN EN 1938:2008-01
²(QWZXUI² prEN 1938:2007 (D)

5.3.3 UV-Transmissionsgrad

Bei der Bestimmung des UV-Transmissionsgrades SUVA zwischen 315 nm und 380 nm oder des solaren UVB-
Transmissionsgrades SUVB zwischen 280 nm und 315 nm dürfen die Schritte, in denen gemessen wird, nicht
mehr als 1 nm betragen und es sind die Bewertungskriterien nach Anhang C anzuwenden.

5.4 Streulicht

Die Messung des Streulichts erfolgt nach einer der in EN 167:2001, Abschnitt 4 festgelegten
Referenzmethoden.

ANMERKUNG Bei Messungen an Doppelscheiben ist darauf zu achten, dass bei keilförmiger Anordnung der
Sichtscheiben keine Reflexe in die ringförmige Öffnung gelangen. Im Zweifelsfall werden die Sichtscheiben einzeln
gemessen und die gemessenen Werte addiert.

5.5 Beständigkeit gegen UV-Strahlung

Sichtscheiben sind einer Prüfung auf Beständigkeit gegen UV-Strahlung nach dem in EN 168:2001,
Abschnitt 6 festgelegten Verfahren zu unterziehen, aber mit folgenden Unterschieden:

a) ungebrauchte Lampen müssen mindestens 150 h eingebrannt werden;

b) eine Lampe darf nicht länger als 2 000 h eingesetzt werden;

c) die Bestrahlungsdauer beträgt (50 ± 0,1) h;

d) es ist eine ozonfreie Lampe zu verwenden;

e) es ist ein Sperrfilter (z. B. ein weißes Kronklarglas B 270 mit einer Dicke von 4 mm) zwischen der Lampe
und der Probe anzubringen, das die in Anhang A (normativ) angegebene spektrale Verteilungs-
charakteristik aufweist; die Kurve des spektralen Transmissionsgrades dieses Filters ist in Bild 4
dargestellt;

f) Der Lampenstrom ist bei (25 ± 0,2) A zu stabilisieren.

11
E DIN EN 1938:2008-01
prEN 1938:2007 (D) ²(QWZXUI²

Legende
a) Wellenlänge in nm durchgezogene Linie Nennwert
b) spektrale Transmission gepunktete Linie oberer Wert
gestrichelte Linie unterer Wert

Bild 4 — Spektraler Transmissionsgrad des Sperrfilters

ANMERKUNG Die Nennlage der Absorptionskante beträgt c = 320 nm, definiert durch !"( c) = 46 %, eine
Verschiebung von # 5 nm ist auf Grund der festgelegten Transmissionsbereiche zulässig (Anhang A).

5.6 Schlagfestigkeit

Die Schutzbrillen sind nach dem in EN 168:2001, Abschnitt 9 festgelegten Verfahren zu prüfen, wobei
folgende Abweichungen gelten:

a) Die 6-mm-Kugel muss mit einer Geschwindigkeit von

$ minimale Schutzstufe: ( 45 %&20 ) m/s

$ gehobene Schutzstufe: ( 60 %&20 ) m/s

auf die Sichtscheiben auftreffen.

ANMERKUNG Eine Empfehlung für Anwendungsfelder für diese Schutzstufen findet sich im informativen Anhang F.

b) Die Prüfung findet an zwei Punkten statt. Die beiden Auftreffpunkte sind in EN 168:2001, Abschnitt 3.2.3
festgelegt als:

$ linkes Auge frontal;


$ rechtes Auge frontal.

12
E DIN EN 1938:2008-01
²(QWZXUI² prEN 1938:2007 (D)

c) Es sind sechs Proben (jede bestehend aus einer Schutzbrille) in Luft 2 h lang bei 50 °C und sechs
weitere Proben in Luft 2 h lang bei -10 °C zu lagern.

d) Der Aufschlag der Stahlkugel muss in der Zeitspanne zwischen 50 s und 60 s nach Entnahme der
Proben aus der in Punkt c) in 5.6 beschriebenen Lagerungsatmosphäre erfolgen.

e) Die Prüfung muss bei Umgebungstemperatur (23 ± 5)°C durchgeführt werden.

5.7 Beständigkeit der Oberfläche gegen Beschädigung durch kleine Teilchen

Die Sichtscheiben müssen der Prüfung "Beständigkeit der Oberfläche gegen Beschädigung durch kleine
Teilchen" nach EN 168:2001, Abschnitt 15 unterzogen werden.

5.8 Beständigkeit gegen Beschlagen

Die Sichtscheiben müssen der Prüfung "Beständigkeit gegen Beschlagen" nach EN 168:2001, Abschnitt 16
unterzogen werden.

6 Informationsbroschüre des Herstellers


Die folgenden Angaben sind in der (den) Sprache(n) des Bestimmungslandes vom Hersteller oder Lieferanten
zu liefern.

Die Angaben sind jeder Schutzbrille beizufügen in Form eines Beipackzettels, einer Kennzeichnung auf der
Fassung oder auf der Verpackung oder einem befestigten Schild oder durch eine Kombination dieser
Möglichkeiten:

a) Name und Anschrift des Herstellers;

b) Nummer und Ausgabejahr dieser Europäischen Norm;

c) Modell-ldentifizierungsnummer;

d) Angaben über den Anwendungsbereich: Schutzbrillen für alle Motorrad- und Mopedaktivitäten außer
offiziellen Rennen und Wettbewerben;

e) Bei Sichtscheiben, die den Anforderungen des spektralen Transmissionsgrades und/oder der
Erkennbarkeit von Signallichtern nach Tabelle 1 nicht entsprechen, der Warnhinweis: "Nicht geeignet für
Autofahren und Benutzung im Straßenverkehr";

f) Angaben über Lagerung, Gebrauch und Pflege;

g) Spezifische Angaben über Reinigung und Desinfektion;

h) Einzelheiten zum Einsatzbereich, zu Schutzmöglichkeiten und Leistungsangaben (Filterklasse,


gegebenenfalls Warnung vor Fahrten bei Dunkelheit, gegebenenfalls Warnung nur für die Benutzung im
Straßenverkehr, Pupillenabstand);

i) Einzelheiten passender Zubehör- und Ersatzteile sowie Hinweise für den Zusammenbau;

j) Erläuterung der Kennzeichnungen;

k) Einen Warnhinweis, dass zerkratzte oder beschädigte Sichtscheiben ausgetauscht werden sollten.

13
E DIN EN 1938:2008-01
prEN 1938:2007 (D) ²(QWZXUI²

7 Kennzeichnung
Die nachfolgend beschriebenen Angaben müssen sich an der Schutzbrille selbst oder auf einem daran
befestigten Schild befinden, sie müssen sichtbar, lesbar und mit Bezug auf die vom Hersteller empfohlenen
Reinigungs- und Desinfektionsverfahren dauerhaft sein:

a) Nummer und Ausgabejahr dieser Europäischen Norm (am Rahmen);

b) Herstellerkennzeichen;

c) Modellbezeichnung;

d) das in Bild 5 dargestellte Symbol für Schutzbrillen, die nicht mit der Erkennbarkeit von Signallichtern
übereinstimmen und/oder deren spektraler Transmissionsgrad nicht den Anforderungen nach 4.5.2.2.2
entspricht.

Bild 5 — Symbol „Nicht geeignet für Autofahren und Benutzung im Straßenverkehr“

14
E DIN EN 1938:2008-01
²(QWZXUI² prEN 1938:2007 (D)

Anhang A
(informativ)

Phototrope Sonnenschutzfilter für den Gebrauch in der Dämmerung oder


bei Dunkelheit

Bei vermindertem Licht verringern für helles Tageslicht ausgelegte Schutzbrillen die visuelle Wahrnehmungs-
fähigkeit. Je kleiner der Lichttransmissionsgrad der Sonnenschutzfilter ist, desto mehr ist die Sicht behindert.
Sonnenschutzfilter mit einem Lichttransmissionsgrad von weniger als 80 % sind für den Gebrauch bei
Dämmerung oder Nacht nicht geeignet.

Phototrope Sonnenschutzfilter sind für den Gebrauch bei Dämmerung oder Nacht geeignet, wenn sie einen
Lichttransmissionsgrad von mehr als 80 % besitzen, nachdem sie wie folgt geprüft werden:

a) Phototrope Sonnenschutzfilter werden nach EN 1836:2005, 6.2.3.1.1 behandelt;

b) nach a) werden die phototropen Sonnenschutzfilter 15 min lang bei (23 ± 1) °C einer Beleuchtungsstärke
von (50 000 ± 3 000) lx ausgesetzt;

c) nach b) werden die phototropen Sonnenschutzfilter 60 min lang bei (23 ± 1) °C in Dunkelheit gelagert.

15
E DIN EN 1938:2008-01
prEN 1938:2007 (D) ²(QWZXUI²

Anhang B
(informativ)

Spektralfunktionen für die Berechnung des Lichttransmissionsgrades


und der relativen Schwächungskoeffizienten (-quotienten)

Tabelle B.1 — Produkt aus der spektralen Strahlungsverteilung der Signallichter und der Normlichtart
D 65 nach ISO/CIE 10526:1991 mit dem spektralen Hellempfindlichkeitsgrad des menschlichen Auges
für Tagessehen nach ISO/CIE 10527:1991

Wellenlänge
SA! ( ) " V( ) " !S( )
SD65 ( ) " V( )

nm rot gelb grün blaua


380 0 0 0 0,0001 0
390 0 0 0 0,0008 0,0005
400 0 0 0,0014 0,0042 0,0031
410 0 0 0,0047 0,0194 0,0104
420 0 0 0,0171 0,0887 0,0354
430 0 0 0,0569 0,3528 0,0952
440 0 0 0,1284 0,8671 0,2283
450 0 0 0,2522 1,5961 0,4207
460 0 0 0,4852 2,6380 0,6688
470 0 0 0,9021 4,0405 0,9894
480 0 0 1,6718 5,9025 1,5245
490 0 0 2,9976 7,8862 2,1415
500 0 0 5,3553 10,1566 3,3438
510 0 0 9,0832 13,0560 5,1311
520 0 0,1817 13,0180 12,8363 7,0412
530 0 0,9515 14,9085 9,6637 8,7851
540 0 3,2794 14,7624 7,2061 9,4248
550 0 7,5187 12,4687 5,7806 9,7922
560 0 10,7342 9,4061 3,2543 9,4156
570 0 12,0536 6,3281 1,3975 8,6754
580 0,4289 12,2634 3,8967 0,8489 7,8870
590 6,6289 11,6601 2,1640 1,0155 6,3540
600 18,2382 10,5217 1,1276 1,0020 5,3740
610 20,3826 8,9654 0,6194 0,6396 4,2648
620 17,6544 7,2549 0,2965 0,3253 3,1619
630 13,2919 5,3532 0,0481 0,3358 2,0889

16
E DIN EN 1938:2008-01
²(QWZXUI² prEN 1938:2007 (D)

Tabelle B.1 (fortgesetzt)

Wellenlänge
SA! ( ) " V( ) " !S( )
SD65 ( ) " V( )

nm rot gelb grün blaua


640 9,3843 3,7352 0 0,9695 1,3861
650 6,0698 2,4064 0 2,2454 0,8100
660 3,6464 1,4418 0 1,3599 0,4629
670 2,0058 0,7892 0 0,6308 0,2492
680 1,1149 0,4376 0 1,2166 0,1260
690 0,5590 0,2191 0 1,1493 0,0541
700 0,2902 0,1137 0 0,7120 0,0278
710 0,1533 0,0601 0 0,3918 0,0148
720 0,0742 0,0290 0 0,2055 0,0058
730 0,0386 0,0152 0 0,1049 0,0033
740 0,0232 0,0089 0 0,0516 0,0014
750 0,0077 0,0030 0 0,0254 0,0006
760 0,0045 0,0017 0 0,0129 0,0004
770 0,0022 0,0009 0 0,0065 0
780 0,0010 0,0004 0 0,0033 0
Summe 100 100 100 100 100
a
Für blaues Signallicht ist nicht die Normlichtart A, sondern die spektrale Verteilung für 3 200 K zu Grunde gelegt.

17
E DIN EN 1938:2008-01
prEN 1938:2007 (D) ²(QWZXUI²

Anhang C
(informativ)

Spektrale Funktionen für die Berechnung des UV-Transmissionsgrades

Dieser Anhang enthält die Spektralfunktionen zur Berechnung des solaren UV-Transmissionsgrades.

Für die spektrale Verteilung der Sonnenstrahlung Es ( ) sind die Werte P. Moon: Proposed standard
solar-radiation curves for engineering use, J. Franklin Inst. 230 (1940), 583-617, entnommen. Diese Werte
erstrecken sich bis 295 nm und sind gegebenenfalls interpoliert. Zwischen 280 nm und 290 nm sind die
Bestrahlungsstärkewerte so niedrig, dass sie für praktische Zwecke auf 0 gesetzt werden können.

Die spektrale Verteilung der relativen spektralen Wirkungsfunktion für UV-Strahlung S( ) wurde entnommen
aus: 1992-1993 Threshold limit values for chemical substances and physical agents and biological exposure
indices, ACGIH, ISBN 0-936712-99-6.

Die vollständige Gewichtungsfunktion für die Berechnung der verschiedenen UV-Transmissionsgrade ist das
Produkt aus der relativen spektralen Wirkungsfunktion für UV-Strahlung S( ) und der spektralen Verteilung der
Sonnenstrahlung Es ( ):

W ( ) = Es ( ) ! S( ) (C.1)

Diese Gewichtungsfunktion ist auch in Tabelle C.1 angegeben.

18
E DIN EN 1938:2008-01
²(QWZXUI² prEN 1938:2007 (D)

Tabelle C.1 — Spektrale Funktionen für die Berechnung des solaren UV-Transmissionsgrades

!in nm S( ) !in nm S( ) !in nm S( ) !in nm S( ) !in nm S( )


180 0,0120 228 0,1737 276 0,9434 324 0,000520 372 0,000086
181 0,0126 229 0,1819 277 0,9272 325 0,000500 373 0,000083
182 0,0132 230 0,1900 278 0,9112 326 0,000479 374 0,000080
183 0,0138 231 0,1995 279 0,8954 327 0,000459 375 0,000077
184 0,0144 232 0,2089 280 0,8800 328 0,000440 376 0,000074
185 0,0151 233 0,2188 281 0,8568 329 0,000425 377 0,000072
186 0,0158 234 0,2292 282 0,8342 330 0,000410 378 0,000069
187 0,0166 235 0,2400 283 0,8122 331 0,000396 379 0,000066
188 0,0173 236 0,2510 284 0,7908 332 0,000383 380 0,000064
189 0,0181 237 0,2624 285 0,7700 333 0,000370 381 0,000062
190 0,0190 238 0,2744 286 0,7420 334 0,000355 382 0,000059
191 0,0199 239 0,2869 287 0,7151 335 0,000340 383 0,000057
192 0,0208 240 0,3000 288 0,6891 336 0,000327 384 0,000055
193 0,0218 241 0,3111 289 0,6641 337 0,000315 385 0,000053
194 0,0228 242 0,3227 290 0,6400 338 0,000303 386 0,000051
195 0,0239 243 0,3347 291 0,6186 339 0,000291 387 0,000049
196 0,0250 244 0,3471 292 0,5980 340 0,000280 388 0,000047
197 0,0262 245 0,3600 293 0,5780 341 0,000271 389 0,000046
198 0,0274 246 0,3730 294 0,5587 342 0,000263 390 0,000044
199 0,0287 247 0,3865 295 0,5400 343 0,000255 391 0,000042
200 0,0300 248 0,4005 296 0,4984 344 0,000248 392 0,000041
201 0,0334 249 0,4150 297 0,4600 345 0,000240 393 0,000039
202 0,0371 250 0,4300 298 0,3989 346 0,000231 394 0,000037
203 0,0412 251 0,4465 299 0,3459 347 0,000223 395 0,000036
204 0,0459 252 0,4637 300 0,3000 348 0,000215 396 0,000035
205 0,0510 253 0,4815 301 0,2210 349 0,000207 397 0,000033
206 0,0551 254 0,5000 302 0,1629 350 0,000200 398 0,000032
207 0,0595 255 0,5200 303 0,1200 351 0,000191 399 0,000031
208 0,0643 256 0,5437 304 0,0849 352 0,000183 400 0,000030
209 0,0694 257 0,5685 305 0,0600 353 0,000175
210 0,0750 258 0,5945 306 0,0454 354 0,000167
211 0,0786 259 0,6216 307 0,0344 355 0,000160
212 0,0824 260 0,6500 308 0,0260 356 0,000153
213 0,0864 261 0,6792 309 0,0197 357 0,000147
214 0,0906 262 0,7098 310 0,0150 358 0,000141
215 0,0950 263 0,7417 311 0,0111 359 0,000136
216 0,0995 264 0,7751 312 0,0081 360 0,000130
217 0,1043 265 0,8100 313 0,0060 361 0,000126
218 0,1093 266 0,8449 314 0,0042 362 0,000122
219 0,1145 267 0,8812 315 0,0030 363 0,000118
220 0,1200 268 0,9192 316 0,0024 364 0,000114
221 0,1257 269 0,9587 317 0,0020 365 0,000110
222 0,1316 270 1,0000 318 0,0016 366 0,000106
223 0,1378 271 0,9919 319 0,0012 367 0,000103
224 0,1444 272 0,9838 320 0,0010 368 0,000099
225 0,1500 273 0,9758 321 0,000819 369 0,000096
226 0,1583 274 0,9679 322 0,000670 370 0,000093
227 0,1658 275 0,9600 323 0,000540 371 0,000090

19
E DIN EN 1938:2008-01
prEN 1938:2007 (D) ²(QWZXUI²

Anhang D
(informativ)

Spektrale Funktion zur Berechnung des Infrarot-Transmissionsgrades

Tabelle D.1 - Spektrale Verteilung der Bestrahlungsstärke durch die Sonne im Infraroten zur
Berechnung des Infrarottransmissionsgrades
(P. Moon, Journal of Franklin Institute, Band 230, Nr. 5, 1940, S. 583-617 und EN 165:2005)

Spektrale Spektrale Spektrale


Wellenlänge Bestrahlungs- Wellenlänge Bestrahlungs- Wellenlänge Bestrahlungs-
stärke durch stärke durch stärke durch
die Sonne die Sonne die Sonne
Es Es Es
nm nm nm
106W ! m-3 106W ! m-3 106W ! m-3
780 907 1 200 373 1 620 194
790 923 1 210 402 1 630 189
800 857 1 220 431 1 640 184
810 698 1 230 420 1 650 173
820 801 1 240 387 1 660 163
830 863 1 250 328 1 670 159
840 858 1 260 311 1 680 145
850 839 1 270 381 1 690 139
860 813 1 280 382 1 700 132
870 798 1 290 346 1 710 124
880 614 1 300 264 1 720 115
890 517 1 310 208 1 730 105
900 480 1 320 168 1 740 97,1
910 375 1 330 115 1 750 80,2
920 258 1 340 58,1 1 760 58,9
930 169 1 350 18,1 1 770 38,8
940 278 1 360 0,66 1 780 18,4
950 487 1 370 0 1 790 5,70
960 584 1 380 0 1 800 0,92
970 633 1 390 0 1 810 0
980 645 1 400 0 1 820 0
990 643 1 410 1,91 1 830 0
1 000 630 1 420 3,72 1 840 0
1 010 620 1 430 7,53 1 850 0

20
E DIN EN 1938:2008-01
²(QWZXUI² prEN 1938:2007 (D)

Tabelle D.1 (fortgesetzt)

Spektrale Spektrale Spektrale


Bestrahlungs- Bestrahlungs- Bestrahlungs-
Wellenlänge Wellenlänge Wellenlänge
stärke durch stärke durch stärke durch
die Sonne die Sonne die Sonne
nm Es nm Es nm Es
6 -3 6 -3
10 W ! m 10 W ! m 10 W ! m-3
6

1 020 610 1 440 13,7 1 860 0


1 030 601 1 450 23,8 1 870 0
1 040 592 1 460 30,5 1 880 0
1 050 551 1 470 45,1 1 890 0
1 060 526 1 480 83,7 1 900 0
1 070 519 1 490 128 1 910 0,705
1 080 512 1 500 157 1 920 2,34
1 090 514 1 510 187 1 930 3,68
1 100 252 1 520 209 1 940 5,30
1 110 126 1 530 217 1 950 17,7
1 120 69,9 1 540 226 1 960 31,7
1 130 98,3 1 550 221 1 970 37,7
1 140 164 1 560 217 1 980 22,6
1 150 216 1 570 213 1 990 1,58
1 160 271 1 580 209 2 000 2,66
1 170 328 1 590 205
1 180 346 1 600 202
1 190 344 1 610 198

21
E DIN EN 1938:2008-01
prEN 1938:2007 (D) ²(QWZXUI²

Anhang E
(informativ)

Sperrfilter für UV-Strahlung

Die Strahlung der Lampe, die in 6.6 für die Prüfung auf Beständigkeit gegen Strahlung verwendet wird, soll
durch einen Sperrfilter entlang einer Kurve für den Transmissionsgrad, die innerhalb der
Transmissionsbereiche wie durch die oberen und unteren Grenzwerte in Tabelle E.1 angegeben, liegt gefiltert
werden. Die Nennlage der Absorptionskante beträgt 46 % = 320 nm. Ein hierfür geeignetes Glas ist ein
weißes Kronklarglas B 270 mit einer Dicke von 4 mm.1)

Tabelle E.1 — Spektrale Merkmale zur Filterung von UV-Strahlung für die Prüfung auf Beständigkeit
gegen Strahlung

Spektraler Spektraler Spektraler


Wellenlänge Wellenlänge Wellenlänge
Transmissionsgrad Transmissionsgrad Transmissionsgrad

! " ! " !
nm % nm % nm %

Unterer Oberer Unterer Oberer Unterer Oberer


Nennwert Nennwert Nennwert
Wert Wert Wert Wert Wert Wert

280,0 # 0,1 # 0,1 # 0,1 306,0 3,0 10,7 20,5 326,0 48,7 60,0 69,3
287,0 # 0,1 307,0 4,0 12,7 23,2 327,0 51,3 61,9 70,9
288,0 0,1 308,0 5,2 14,9 26,0 328,0 53,7 63,7 72,4
289,0 0,2 309,0 6,6 17,2 28,8 329,0 55,9 65,5 73,7
290,0 0,3 310,0 8,1 19,6 31,7 330,0 58,1 67,2 74,9
291,0 # 0,1 0,5 311,0 9,9 22,1 34,5 331,0 60,3 68,7 76,1
292,0 0,1 0,7 312,0 11,9 24,7 37,4 332,0 62,3 70,2 77,1
293,0 0,2 1,0 313,0 14,0 27,4 40,2 333,0 64,1 71,6 78,2
294,0 0,3 1,5 314,0 16,3 30,1 42,9 334,0 65,9 72,9 79,1
295,0 0,5 2,1 315,0 18,7 32,8 45,7 335,0 67,6 74,1 79,9
296,0 0,7 2,8 316,0 21,3 35,5 48,2 336,0 69,3 75,2 80,8
297,0 # 0,1 1,1 3,7 317,0 24,0 38,2 50,8 337,0 70,7 76,3 81,6
298,0 0,1 1,5 4,9 318,0 26,7 41,0 53,3 338,0 72,1 77,4 82,3
299,0 0,2 2,1 6,1 319,0 29,5 43,5 55,6 339,0 73,4 78,2 82,9
300,0 0,3 2,8 7,6 320,0 32,3 46,2 57,9 340,0 74,7 79,1 83,5
301,0 0,5 3,6 9,3 321,0 35,1 48,7 60,0 341,0 75,8 79,9 84,1
302,0 0,8 4,7 11,2 322,0 37,9 51,1 62,1 342,0 76,9 80,5 84,6
303,0 1,1 5,9 13,4 323,0 40,8 53,5 64,1 343,0 77,9 81,3 85,1
304,0 1,6 7,3 15,6 324,0 43,5 55,7 65,9 344,0 78,9 82,0 85,6

1) Schott B 270 ist ein Beispiel eines kommerziell erhältlichen und geeigneten Produktes. Diese Information ist einzig ein
Service für die Anwender dieser Norm und stellt keineswegs eine Empfehlung dieses Produktes seitens des CEN dar.

22
E DIN EN 1938:2008-01
²(QWZXUI² prEN 1938:2007 (D)

Tabelle E.1 (fortgesetzt)

Spektraler Spektraler Spektraler


Wellenlänge Wellenlänge Wellenlänge
Transmissionsgrad Transmissionsgrad Transmissionsgrad

! " ! " !
nm % nm % nm %

Unterer Oberer Unterer Oberer Unterer Oberer


Nennwert Nennwert Nennwert
Wert Wert Wert Wert Wert Wert

305,0 2,2 8,9 18,0 325,0 46,1 57,8 67,7 345,0 79,7 82,6 85,9
346,0 80,4 83,2 86,3 364,0 85,8 88,3 89,7 382,0 89,1
347,0 81,3 83,6 86,7 365,0 86,1 88,5 89,8 383,0 89,2
348,0 81,9 84,1 87,0 366,0 86,3 88,5 89,8 384,0 89,2 91,0
349,0 82,6 84,5 87,3 367,0 86,4 88,7 89,9 385,0 89,4
350,0 83,2 84,9 87,5 368,0 86,7 88,7 90,0 386,0 89,5

351,0 83,4 85,5 87,9 369,0 86,8 88,8 387,0 89,5

352,0 83,6 85,7 88,0 370,0 87,0 88,9 388,0 89,7

353,0 83,8 86,0 88,2 371,0 88,9 389,0 89,7

354,0 84,0 86,4 88,4 372,0 88,9 390,0 89,7

355,0 84,2 86,6 88,6 373,0 89,0 391,0 89,9

356,0 84,4 86,9 88,8 374,0 88,8 392,0 89,9

357,0 84,5 87,1 88,9 375,0 88,8 393,0 90,0

358,0 84,7 87,3 89,0 376,0 88,8 394,0 90,0

359,0 84,9 87,5 89,2 377,0 88,9 395,0 90,1

360,0 85,1 87,6 89,3 378,0 88,8 396,0 90,1

361,0 85,3 88,0 89,4 379,0 89,0 397,0 90,2

362,0 85,5 88,0 89,5 380,0 89,0 398,0 90,2

363,0 85,7 88,2 89,6 381,0 89,0 399,0 90,2

400,0 89,0 90,3 93,0


600,0 91,2
800,0 89,0 91,4 93,0

ANMERKUNG Transmissionsgrade, die zwischen den angegebenen Wellenlängen liegen, können durch lineare
Interpolation berechnet werden.

23
E DIN EN 1938:2008-01
prEN 1938:2007 (D) ²(QWZXUI²

Anhang F
(informativ)

Festigkeitsgrade

Anwendungsempfehlungen

Schutzstufe Beschreibung
Minimum Straßenverkehrstauglich
Gehoben Für Sport und Freizeit empfohlen

24
E DIN EN 1938:2008-01
²(QWZXUI² prEN 1938:2007 (D)

Anhang G
(informativ)

Signifikante Änderungen des technischen Inhaltes dieser Europäischen


Norm gegenüber der Vorgängernorm

Abschnitt, Absatz, Tabelle, Bild Änderung


1 Anwendungsbereich Der Anwendungsbereich wurde abgeändert, um alle
Schutzbrillen, die von Motorrad- sowie
Mopedfahrern, sowohl im Straßenverkehr und im
Gelände bzw. in der Freizeit, genutzt werden, zu
beinhalten. Die vorhergehende Norm schloss die
Benutzung im Gelände aus.
4.2 Werkstoffe Der Absatz wurde erweitert, um die Hinweise der
Europäischen Kommission zu berücksichtigen.
4.5.1 Gesichtsfeld Die Anforderung der vorhergehenden Norm
bezüglich "4.5 Maße" wurde mit dem Absatz 4.5.1
neu dargelegt, um mit der gleichen Spezifikation aus
EN 174 übereinzustimmen.
4.5.2.1, Tabelle 2 Das Limit des Transmissionsgrades der
Sichtscheiben für das Fahren bei Nacht wurde von
80% auf 75% geändert.
4.5.2.3 Anforderungen für die Die Anforderung „Erkennung von Signallichtern“ und
Straßenverkehrstauglichkeit „Spektrale Transmissionsgrade“ wurden aus Ta-
belle 1 gestrichen. Ein spezieller Absatz für „Fahren
im Straßenverkehr“ wurde ergänzt.
4.7.1 Beständigkeit gegen Beschlagen Der Zeitraum, in der die Sichtscheibe nicht
beschlagen darf, wurde von 15 s auf 30 s erhöht.
5.1 Gesichtsfeld (Prüfung) Die Prüfung wurde derjenigen in EN 174 ange-
glichen.
5.3 Transmissionsgrad (Prüfung) Die Prüfung wurde derjenigen in EN 1836 ange-
glichen.
5.5 Beständigkeit gegen UV-Strahlung Die Prüfung wurde derjenigen in EN 1836 ange-
glichen.
5.6 Festigkeit (Prüfung) Es wurde eine weitere Ebene hinzugefügt, um den
Anforderungen für den Gebrauch der Schutzbrillen
im Sport oder in der Freizeit gerecht zu werden.
6 Informationsbroschüre des Herstellers Die Ergänzungen wurden vorgenommen, um die
Veränderungen, die in der Neubearbeitung
eingebracht wurden, zu berücksichtigen.
7 Kennzeichnung Die Ergänzungen wurden vorgenommen, um die
Veränderungen, die in der Neubearbeitung
eingebracht wurden, zu berücksichtigen.
ANMERKUNG Die aufgeführten Punkte beziehen sich auf signifikante Änderungen des technischen Inhalts der
überarbeiteten EN, sie stellen jedoch keine vollständige Auflistung aller Modifikationen der Vorgängernorm dar.

25
E DIN EN 1938:2008-01
prEN 1938:2007 (D) ²(QWZXUI²

Anhang ZA
(informativ)

Abschnitte in dieser Europäischen Norm, die grundlegende


Anforderungen oder andere Vorgaben von EU-Richtlinien betreffen

Diese Europäische Norm wurde im Rahmen eines Mandates, das dem CEN von der Europäischen
Kommission und der Europäischen Freihandelszone erteilt wurde, erarbeitet, um ein Mittel zur Erfüllung der
grundlegenden Anforderungen der Richtlinie nach der neuen Konzeption 89/686/EWG bereitzustellen.

Sobald diese Norm im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften im Rahmen der betreffenden Richtlinie in
Bezug genommen und in mindestens einem der Mitgliedstaaten als nationale Norm umgesetzt worden ist,
berechtigt die Übereinstimmung mit den in Tabelle ZA aufgeführten Abschnitten dieser Norm innerhalb der
Grenzen des Anwendungsbereichs dieser Norm zu der Annahme, dass eine Übereinstimmung mit den
entsprechenden grundlegenden Anforderungen der Richtlinie und der zugehörigen EFTA-Vorschriften
gegeben ist.

Tabelle ZA — Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und der Richtlinie 89/686/EWG

Grundlegende Anforderungen der Richtlinie 89/686/EWG Abschnitte/Unterabschnitte


dieser Europäischen Norm
1.1 Grundsätze der Gestaltung
1.1.1 Ergonomie 4.1; 4.3
1.1.2 Schutzniveau und Schutzklassen
1.1.2.1 Höchstmögliches Schutzniveau 4.6; 4.7
1.1.2.2 Schutzklassen entsprechend dem Risikograd 4.5; 4.6
1.2 Unschädlichkeit der PSA
1.2.1 Gefährliche und störende Eigenschaften der PSA 4.1; 4.2
1.2.1.1 Geeignete Ausgangswerkstoffe 4.2; 4.6.2
1.2.1.2 Angemessener Oberflächenzustand jedes Teils einer PSA, das 4.2; 4.3
mit dem Benutzer in Berührung kommt
1.3 Bequemlichkeit und Effizienz 4.3; 4.4
1.3.2 Leichtigkeit und Festigkeit der Konstruktion 4.6.1
1.4 Informationsbroschüre des Herstellers 6
2.3 PSA für Gesicht, Augen und Atemwege 4;
2.4 PSA, die einer Alterung ausgesetzt sind 4.5.2
2.12 PSA mit einer oder mehreren direkt oder indirekt gesundheits- 7
und sicherheitsrelevanten Markierungen oder
Kennzeichnungen
3.1 Schutz gegen mechanische Stöße
3.1.1 Stöße durch herabfallende oder herausgeschleuderte 4.6.1
Gegenstände und durch Aufprall eines Körperteils auf ein
Hindernis
3.9 Strahlenschutz 4.5.2

WARNHINWEIS — Für Produkte, die in den Anwendungsbereich dieser Norm fallen, können weitere
Anforderungen und weitere EG-Richtlinien anwendbar sein.

26
E DIN EN 1938:2008-01
²(QWZXUI² prEN 1938:2007 (D)

Literaturhinweise

[1] ISO/CIE 10526:1999, CIE standards illuminants for colorimetry

[2] ISO/CIE 10527:1991, CIE standard colorimetric observers

[3] MOON, P. Journal of Franklin Institute, vol. 230, J. Franklin Inst., 230, (1940), 583-617

[4] ACGIH:1992-1993, Threshold limit values for chemical substances and physical agents and biological
exposure indexes, (Cincinnati:ACGIH)

27