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DEUTSCHE NORM Februar 2003

Strukturklebstoffe
Beurteilung der Wirksamkeit von Oberflächenbehandlungstechniken
für Aluminium unter Anwendung der Nassschälprüfung in
Verbindung mit dem Rollenschälversuch EN 1967
Deutsche Fassung EN 1967:2002
ICS 83.180 Ersatz für
DIN V ENV 1967:1995-09

Structural adhesives —
Evaluation of the effectiveness of surface treatment techniques for
aluminium using a wet peel test in association with the floating roller
method;
German version EN 1967:2002

Adhésifs structuraux —
Evaluation de l’efficacité des techniques de traitement de surface pour
l’aluminium par essai de pelage humide associé à la méthode des galets
mobiles;
Version allemande EN 1967:2002

Die Europäische Norm EN 1967:2002 hat den Status einer Deutschen Norm.

Nationales Vorwort

Diese Europäische Norm ist vom Technischen Komitee CEN/TC 193 „Klebstoffe“ unter intensiver
deutscher Mitarbeit ausgearbeitet worden. Für die deutsche Mitarbeit ist der Arbeitsausschuss NMP 455
„Prüfung von Konstruktionsklebstoffen, -klebverbindungen und Kernverbunden“ des Normenausschusses
Materialprüfung (NMP) verantwortlich.

Änderungen

Gegenüber DIN V ENV 1967:1995-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

a) Abschnitt 4 „Sicherheit“ hinzugefügt;

b) Vornormstatus aufgehoben.

Frühere Ausgaben
DIN V ENV 1967:1995-09

Fortsetzung 8 Seiten EN

Normenausschuss Materialprüfung (NMP) im DIN Deutsches Institut für Normung e. V.


— Leerseite —
EUROPÄISCHE NORM EN 1967
EUROPEAN STANDARD
NORME EUROPÉENNE November 2002

ICS 83.180 Ersatz für ENV 1967:1995

Deutsche Fassung
Strukturklebstoffe
Beurteilung der Wirksamkeit von Oberflächenbehandlungstechniken
für Aluminium unter Anwendung der Nassschälprüfung in Verbindung
mit dem Rollenschälversuch

Structural ahesives — Adhésifs structuraux —


Evaluation of the effectiveness of surface treatment Evaluation de l'efficacité des techniques de traitement de
techniques for aluminium using a wet peel test in surface pour l'aluminium par essai de pelage humide
association with the floating roller method associé à la méthode des galets mobiles

Diese Europäische Norm wurde vom CEN am 16. Oktober 2002 angenommen.

Die CEN-Mitglieder sind gehalten, die CEN/CENELEC-Geschäftsordnung zu erfüllen, in der die Bedingungen festgelegt sind, unter denen
dieser Europäischen Norm ohne jede Änderung der Status einer nationalen Norm zu geben ist. Auf dem letzten Stand befindliche Listen
dieser nationalen Normen mit ihren bibliographischen Angaben sind beim Management-Zentrum oder bei jedem CEN-Mitglied auf Anfrage
erhältlich.

Diese Europäische Norm besteht in drei offiziellen Fassungen (Deutsch, Englisch, Französisch). Eine Fassung in einer anderen Sprache,
die von einem CEN-Mitglied in eigener Verantwortung durch Übersetzung in seine Landessprache gemacht und dem Management-
Zentrum mitgeteilt worden ist, hat den gleichen Status wie die offiziellen Fassungen.

CEN-Mitglieder sind die nationalen Normungsinstitute von Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland,
Island, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, der Tschechischen
Republik und dem Vereinigten Königreich.

EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR NORMUNG


EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION
COMITÉ EUROPÉEN DE NORMALISATION

Management-Zentrum: rue de Stassart, 36 B-1050 Brüssel

© 2002 CEN Alle Rechte der Verwertung, gleich in welcher Form und in welchem Ref. Nr. EN 1967:2002 D
Verfahren, sind weltweit den nationalen Mitgliedern von CEN vorbehalten.
EN 1967:2002 (D)

Inhalt

....................................................................................................................................................................................................................... Seite

Vorwort........................................................................................................................................................................ 3
Einleitung .................................................................................................................................................................... 3
1 Anwendungsbereich..................................................................................................................................... 4
2 Normative Verweisungen ............................................................................................................................. 4
3 Begriffe........................................................................................................................................................... 4
4 Sicherheit ....................................................................................................................................................... 4
5 Prüfeinrichtungen ......................................................................................................................................... 5
6 Proben ............................................................................................................................................................ 5
7 Klimatisierung und Prüfklima ...................................................................................................................... 7
8 Durchführung ................................................................................................................................................ 7
9 Angabe der Ergebnisse ................................................................................................................................ 7
10 Prüfbericht ..................................................................................................................................................... 7

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EN 1967:2002 (D)

Vorwort
Dieses Dokument (EN 1967:2002) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 193 „Klebstoffe“ erarbeitet, dessen
Sekretariat vom AENOR gehalten wird.

Diese Europäische Norm muss den Status einer nationalen Norm erhalten, entweder durch Veröffentlichung eines
identischen Textes oder durch Anerkennung bis Mai 2003, und etwaige entgegenstehende nationale Normen
müssen bis Mai 2003 zurückgezogen werden.

Dieses Dokument ersetzt ENV 1967:1995.

Entsprechend der CEN/CENELEC-Geschäftsordnung sind die nationalen Normungsinstitute der folgenden Länder
gehalten, diese Europäische Norm zu übernehmen : Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich,
Griechenland, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden,
Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich.

Einleitung
Diese Prüfung wurde entwickelt, um Vorbehandlungen für Aluminium zu beurteilen, und ist für Laborbewertungen
bestimmt. Das Ziel war, eine Schnellprüfung mit hoher Empfindlichkeit zu finden, beziehungsweise zu entwickeln,
mit der zwischen Picklingvorbehandlungen und vollständigen CAA/PAA- sowie unvollständigen CAA/PAA-
Verfahren unterschieden werden kann. Bei der Anwendung von netzmittelhaltigem Wasser ändert sich das Bruch-
bild vom Kohäsionsbruch, der üblicherweise bei trockenen Klebverbindungen anzutreffen ist, zum Quasi-
Adhäsionsbruch. Mit Letzterem ist ein entsprechend verminderter Schälwiderstand festzustellen, wenn die
Oberflächen nicht nach einem vollständigen CAA- oder PAA-Verfahren vorbehandelt sind. Der mit dieser Prüfung
in der Schichtgrenzzone eingeleitete Bruchmechanismus wird hauptsächlich durch Wasserdiffusion erklärt. Das
Netzmittel verstärkt im Wesentlichen die Oberflächenbenetzung.

Für eine Voraussage zur Langzeitbeständigkeit ist diese Prüfung als ungeeignet zu betrachten. Wenn diese
strenge Prüfung bei weniger beständigen Verbindungen angewandt wird, ist zu erwarten, dass sie vornehmlich zu
einem Adhäsionsbruch führt. Folglich verliert unter diesen Umständen die Prüfung ihre Brauchbarkeit, wirksam zu
unterscheiden. Allerdings wurde die Anwendbarkeit im Einzelnen an anderen Werkstoffen und mit anderen
Oberflächenbehandlungen bisher noch nicht untersucht.

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EN 1967:2002 (D)

1 Anwendungsbereich
Der Zweck dieses Verfahrens ist die Beurteilung der Qualität einer Oberflächenvorbehandlung, die bei der
Vorbereitung von Aluminium oder seinen Legierungen angewandt wird.

Diese Europäische Norm beschreibt einen Rollenschälversuch zur Bestimmung des Schälwiderstandes von
hochfesten Klebungen aus einem starren metallischen und einem flexiblen metallischen Fügeteil bei einer Prüfung
unter festgelegten Herstellungs- und Prüfbedingungen.

ANMERKUNG Die Anwendung des Rollenschälversuches liefert gleichmäßigere numerische Werte als andere Schäl-
prüfungen. Es darf jedoch nicht erwartet werden, dass sich das flexible Fügeteil konform mit der Oberfläche der Rolle verhält.

2 Normative Verweisungen
Diese Europäische Norm enthält durch datierte oder undatierte Verweisungen Festlegungen aus anderen
Publikationen. Diese normativen Verweisungen sind an den jeweiligen Stellen im Text zitiert, und die Publikationen
sind nachstehend aufgeführt. Bei datierten Verweisungen gehören spätere Änderungen oder Überarbeitungen nur
zu dieser Europäischen Norm, falls sie durch Änderung oder Überarbeitung eingearbeitet sind. Bei undatierten
Verweisungen gilt die letzte Ausgabe der in Bezug genommenen Publikation (einschließlich Änderungen).

EN 923, Klebstoffe — Benennungen und Definitionen.


EN 1464, Klebstoffe Bestimmung des Schälwiderstandes hochfester Klebungen — Rollenschälversuch
(ISO 4578: 990, modifiziert).

prEN 13887, Strukturklebstoffe — Richtlinien für die Oberflächenvorbehandlung von Metallen und Kunststoffen vor
dem Kleben.

 
EN 29142, Klebstoffe
(ISO 9 42: 990).
Auswahlrichtlinien für Labor-Alterungsbedingungen zur Prüfung von Klebverbindungen

EN ISO 291, Kunststoffe



Normalklimate für Konditionierung und Prüfung (ISO 29 : 997).

EN ISO 10365, Klebstoffe


 
Bezeichnung der wichtigsten Bruchbilder (ISO 0365: 992).

3 Begriffe
Für die Anwendung dieser Europäischen Norm gelten die in EN 923 angegebenen, sowie die folgenden Begriffe.

3.1
Schälwiderstand
längs einer Klebfläche gemessene, durchschnittliche Kraft je Einheit der Probenbreite, die erforderlich ist, um zwei
metallische Fügeteile einer Probe unter festgelegten Prüfbedingungen fortlaufend zu trennen. Sie wird in Kilo-
newton je Meter Breite angegeben

3.2
Nassschälwiderstand
Schälwiderstand nach Anwendung von netzmittelhaltigem Wasser

4 Sicherheit
Anwender dieser Norm müssen mit üblicher Laborpraxis vertraut sein.

Diese Norm beabsichtigt nicht alle Sicherheitsprobleme, soweit vorhanden, anzusprechen.

Es liegt in der Verantwortung des Anwenders, Verhaltensregeln zur Sicherheit und Gesundheit festzulegen und
deren Übereinstimmung mit den Bestimmungen aller europäischen und nationalen Regelungen sicherzustellen.

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EN 1967:2002 (D)

5 Prüfeinrichtungen
5.1 Zugprüfmaschine, die in der Lage ist, eine vorgeschriebene, konstante, im Prüfbericht anzugebende,
Kreuzkopfvorschubgeschwindigkeit (vorzugsweise eine Geschwindigkeit von 100 mm/min) aufrechtzuhalten. Sie
muss mit einer geeigneten, sich selbst ausrichtenden Klemme für die Befestigung der Probe ausgerüstet sein. Ihre
Backen müssen die äußeren 25 mm des Fügeteilendes fest umschließen. Die Klemme und die Halterung sind so
zu konstruieren, dass sie sich in einer Linie mit der Probe bewegen, sobald die Kraft einwirkt, so dass der flexible
Teil der Probe mit der Richtung des durch die Mittellinie der Klemmenanordnung wirkenden Zuges zusammenfällt.
Die Maschine muss mit einer Schreibvorrichtung ausgestattet sein, die Kurvenbilder liefert, aus denen die
Bewegung des Kreuzkopfes als eine Koordinate und die der angelegten Kraft als andere Koordinate in Millimeter
abzulesen sind.

Die gesamte Prüfeinrichtung muss regelmäßig kalibriert werden. Es ist zu empfehlen, eine Prüfeinrichtung ohne
wesentliche Trägheitskräfte zu benutzen.

Die Maschine muss eine Messung und Aufzeichnung der angelegten Kraft mit einer Messabweichung von ± 2 %
erlauben.

5.2 Halterung für die Schälprüfung, zur Stützung der Probe nach EN 1464 (siehe Bild 1). Die Halterung muss
an einem der Kreuzarme der Prüfmaschine (5.1) befestigt sein. Die Rollen der Prüfhalterung mit einem
Durchmesser von 25 mm müssen frei rollen können. Der durch die Rollen bestimmte Winkel und die Lagerung der
beiden Rollen sind bei ihrer Benutzung kritisch. Die Rollen sind daher sorgfältig zu warten.

Maße in Millimeter

Legende
1 starres Fügeteil
2 Schälzone
3 flexibles Fügeteil
4 Flussstahl
5 Bauart mit gelagerter Doppelrolle

Bild 1 — Halterung für die Schälprüfung zur Probenstützung

6 Proben
6.1 Proben mit den in Bild 2 angebenen Maßen können einzeln hergestellt oder aus bereits geklebten Platten
geschnitten werden. Die laminierten Prüfplatten oder einzelgefertigten Proben müssen aus zwei Fügeteilen
bestehen, die ordnungsgemäß vorbereitet und nach EN 1464 miteinander verklebt sind.

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EN 1967:2002 (D)

Maße in Millimeter

Legende
1 unverklebte Länge
2 flexibles Fügeteil
3 starres Fügeteil

Bild 2 — Probe

6.2 Die Oberflächenbehandlung hat so zu erfolgen, dass eine optimale Festigkeit in der Klebung erhalten wird.
Die Oberflächenbehandlung ist entweder nach der Gebrauchsanweisung des Klebstoffherstellers oder nach
prEN 13887 vorzunehmen. Sie ist im Prüfbericht anzugeben.

Um optimale Klebungen mit geringsten Schwankungen zu erhalten, ist der Klebstoff nach den Empfehlungen
seines Herstellers zu verarbeiten.

ANMERKUNG Ein unmittelbarer Vergleich verschiedener Klebstoffe darf nur dann vorgenommen werden, wenn die Proben-
gestaltung, die Fügewerkstoffe, deren Maße sowie die Prüfbedingungen identisch sind.

6.3 Die Dicke des flexiblen Fügeteils muss (0,5 ± 0,2) mm, die des starren Fügeteils (1,6 ± 0,1) mm betragen.

6.4 Aus bereits geklebten Platten (siehe Bild 2) dürfen Proben nur mit Werkzeugen geschnitten werden, die die
Klebung nicht zerstören.

Die Breite der Probe muss 25 mm betragen.

ANMERKUNG Das Probenschneidverfahren hängt von der Zusammensetzung des Fügeteils, der der Klebung und den in
Bild 2 angegebenen Fehlergrenzen ab. Fräsen und Sägen mit einer Bandsäge sind zwei für diesen Zweck gebräuchliche
Verfahren.

6.5 Zur Befestigung in der Klemme der Zugprüfmaschine ist das unverklebte Ende des flexiblen Fügeteils senk-
recht zum starren Fügeteil zu biegen.

6.6 Die Anzahl der zu prüfenden Proben muss der in der Materialspezifikation festgelegten entsprechen, oder,
soweit nicht vorgeschrieben, mindestens fünf betragen.

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EN 1967:2002 (D)

7 Klimatisierung und Prüfklima


Die Proben sind in einem in EN ISO 291 festgelegten Normalklima zu klimatisieren und zu prüfen.

8 Durchführung
8.1 Die Probe ist, wie in Bild 1 dargestellt, in die Halterung für die Schälprüfung (5.2) und das unverklebte Ende
des flexiblen Fügeteils in die Klemme der Prüfmaschine (5.1) einzuspannen. Soweit nicht anders vorgeschrieben,
ist die Probe mit einer konstanten Kreuzkopfvorschubgeschwindigkeit von (100 ± 5) mm/min zu trennen. Wenn sich
während der Prüfung das starre Fügeteil biegt oder verdreht, ist zu empfehlen, die Probe mit einem Fügeteil
umzugestalten, das starr genug ist, um ein gleichmäßiges Schälen sicherzustellen.

Nach dem Schälen von ungefähr 75 mm der geklebten Länge, ist der Kreuzkopf anzuhalten. Dann sind einige
Tropfen netzmittelhaltiges Wasser (z. B. 0,5 % bis 1,0 % eines Reinigungsmittels) in die Spaltöffnung zu geben.
Nach dem Einbringen dieser Flüssigkeit ist sofort mit dem Schälvorgang zu beginnen. Die Prüfung ist fortzusetzen,
bis die gesamte Probe geschält ist.

8.2 Eine Aufzeichnung der Kraft gegen die Bewegung des Kreuzkopfes (Kraft gegen Schälstrecke) ist vorzu-
nehmen.

8.3 Ergebnisse, bei denen ein Bruch außerhalb der in Bild 1 definierten Schälzone liegt, sind zu vernach-
lässigen.

9 Angabe der Ergebnisse


Aus der automatisch aufgenommenen Kurve ist die für die Trennung der Fügeteile erforderliche, durchnittliche
Kraft in Kilonewton je Meter Probebreite zu bestimmen und zwar über eine Länge von mindestens 55 mm sowohl
für die Trockenschälzone als auch für die Nassschälzone. Die ersten 20 mm und die letzten 20 mm der
Aufzeichnung sowie die ersten 10 mm der Nassschälzone sind zu vernachlässigen. Die durchschnittliche Kraft
kann aus der Kurve nach einem der folgenden Verfahren bestimmt werden:

a) einem Planimeter;

b) durch Zeichnen einer Geraden durch die Schälkurve mit einem Lineal.

Ebenso ist die höchste und die geringste Kraft für jede Einzelprobe aufzuzeichnen. Der Prüfbericht muss die
nachfolgenden Einzelheiten enthalten.

10 Prüfbericht
Der Prüfbericht muss enthalten:

a) einen Hinweis auf diese Europäische Norm;

b) eine Beschreibung des geprüften Klebstoffes, einschließlich Art, Herkunft, Herstellercodenummer, Los- oder
Lieferscheinnummer usw.;

c) eine Beschreibung der Fügeteile, einschließlich Materialdicke, der Materialbreite und der Oberflächenbehand-
lung;

d) eine Beschreibung des Klebverfahrens, einschließlich des Klebstoffauftragverfahrens, der Trocknungs- und
gegebenenfalls der Vornetzungsbedingungen (wenn anwendbar), der Vernetzungszeit, der Temperatur und
des Druckes;

e) die durchschnittliche Klebschichtdicke (so genau wie möglich) nach der Ausbildung der Bindung;

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EN 1967:2002 (D)

f) eine vollständige Beschreibung der Probe, ob einzeln oder aus einer Platte gefertigt, einschließlich der Maße
und der Gestaltung der Probe, Schneidbedingungen für die Einzelproben, Anzahl der gefertigten Prüfplatten
und der Einzelproben (falls Kantenproben geprüft wurden, sind diese als „Kantenproben“ zu kennzeichnen);

g) die Klimatisierungsbedingungen vor dem Prüfen und die Prüfbedingungen nach EN 29142;

h) Art und Konzentration des benutzten Reinigungsmittels;

i) die Kreuzkopftrenngeschwindigkeit, wenn eine andere Geschwindigkeit als 100 mm/min angewandt wurde;

j) das Verfahren zur Bestimmung der durchschnittlichen Kraft;

k) für jede Einzelprobe (über Kantenproben ist getrennt zu berichten) die Werte der durchschnittlichen, der
höchsten und der geringsten Schälkraft in Kilonewton je Meter Probenbreite, in jedem Falle sowohl für die
Trockenschälung als auch für die Nassschälung;

l) die Bruchart sowohl für den Trocken- als auch für den Nassschälbereich nach EN ISO 10365.