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BAHNBRECHER .

Lukas 1, 67-79 kam, der für die Schuld des Volkes und aller
Menschen starb, Jesus.

Es ist Adventszeit, wir alle sind irgendwie mit


Der Mann Zacharias, war Priester und diente im
Vorbereitungen auf Weihnachten beschäftigt, wir
Tempel zu Jerusalem. Da erschien ihm ein Bote
schmücken Haus, Garten und das Wohnzimmer, wir
Gottes und versprach ihm und seiner Frau, beide
bereits hochbetagt, noch ein Kind. Johannes sollte
es heißen, „Gott ist barmherzig“, er sollte Wegbereiter
Gottes werden.

Zacharias
konnte das
nicht fassen
und er wurde
stumm. Nach
der Geburt
seines Sohnes
wurde er um
dessen Namen fangen an Advents- und Weihnachtslieder zu hören
gefragt. Als er oder sogar zu singen, denken über Geschenke für
„Johannes“ unsere Lieben nach, kaufen ein und planen die
sagte, konnte er Festtage, dieses Jahr vielleicht ganz anders als
wieder reden und ng an Gott zu loben und zu sonst. Aber es soll Weihnachten werden, ein richtiges
preisen.
Fest. Auch sind wir nur wenige, die sich tre en
Diesen Lobgesang lesen wir im Evangelium dieses können. Und auch wenn unsere Gottesdienste
Sonntags. Johannes rief dann die Menschen zur anders sind und nur kurz sein können, die Menschen
Umkehr auf und sagte ihnen die Vergebung ihrer sollen Weihnachten erleben. Alles wird gezielt
Sünden zu, weil Gott ein barmherziger Gott ist. Das durchdacht und vorbereitet bis es dann endlich
konnte Johannes nur zusprechen, weil nach ihm einer soweit ist. Weihnachten!

fi
ff
Nicht nur die Kinder freuen sich darauf, diesmal Vorbereitung auf
vielleicht auch die Erwachsenen, wo vielleicht etwas Weihnachten kann
mehr Zeit bleibt und die Festlichkeiten nicht so dann sein, dies
aufwändig sein müssen. Wir bekommen die Chance einzuüben im
uns auf das Wesentliche zu konzentrieren: Gott kam, Umgang mit unseren
um uns zu retten, Jesus wurde geboren. Das Kind Mitmenschen,
von dem schon vorzeiten die Profeten sprachen und Barmherzigkeit üben
Ho nung verbreiteten in der Finsternis der Zeit.
und Verzeihen,
Verfehlungen
Gott schuf in Jesus Christus einen neuen Bund mit vergeben. Dabei
Barmherzigkeit und Vergebung. Das ist ein enormes denke ich auch an Verantwortliche, Politiker,
Vorrecht und Er lädt uns ein ihm und diesem Bund Wissenschaftler. Barmherzig sein, verzeihen.

unser Vertrauen zu schenken. Es ist ein einseitiger


Bund. Gott ist treu in diesem Bund, selbst wenn wir Diese selbstlose Haltung der Barmherzigkeit und des
untreu werden, bleibt er treu. (2.Timotheus 2,13) Das Verzeihens bewegt Herzen. Menschen werden
ist Liebe grenzenlos.
dadurch berührt und verändert.

Wenn ich von dieser Tatsache erfasst werde, dann So werden wir zu Wegbereitern in der Wüste, wie
will ich nichts anderes als auch so jemand sein, der Johannes, zu Bahnbrechern für den Messias, dass
barmherzig ist und verzeiht. Trotz allem. Nicht erst Gott kommt aus der Höhe, wie das Morgenlicht. Aber
warten, bis der andere kommt. Als erster die Hand eben nicht von der Erde wie ein Sonnenaufgang,
reichen. Es dem anderen einfacher machen zur sondern von „oben“ aus Gottes Herrlichkeit.

Einsicht zu kommen.

Er kommt und Sein Friedensreich breitet sich aus,


Johannes bereitete den Weg für den Messias vor. Er nicht nur am 24. nicht nur in der Nachbarschaft oder
führte die Leute zur Einsicht, zur Erkenntnis ihrer in unserem Land, weltweit, grenzenlos. Das ist
Verfehlungen. Jesus führte dann zur Befreiung,
Weihnachten!

zum Heil.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahrt unsere Herzen und
Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. Amen
ff