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Die Anerkennung der marokkanischen Souveränität über die Sahara:

Spanien sollte den Weg der Vereinigten Staaten einschlagen (spanischer


Experte)

Madrid-Spanien sollte den Weg einschlagen, den der US-Präsident Donald


Trump bei der Anerkennung der Souveränität Marokkos über die Sahara geebnet
hat, um zur Stabilität des westlichen Mittelmeers beizusteuern, stellte der
spanische Experte Pedro Canales in den Mittelpunkt.

Spaniens historische Verantwortung bedeutet, dass es Marokkos Souveränität


über das Gebiet der Sahara anerkennen und in einer feierlichen Erklärung
ausrufen muss, die diese Realität bestätigt, fasst Pedro Canales in einem Artikel
ab, der in der spanischen Zeitschrift „Atalayar“ veröffentlicht wurde.

Das von Spanien, Marokko und Mauretanien abgeschlossene Madrider


Abkommen in 1975, das die Entkolonialisierung dieses Gebietes besiegelte, sei
"rechtmäßig" und Bestandteil offizieller Dokumente der Vereinten Nationen,
stellte er die Behauptung auf.

Vermittels der Anerkennung der Souveränität Marokkos über die Sahara würde
Spanien "politische Stabilität und Sicherheit in der Region für sich gewinnen,
die Nordwestafrika und Südwesteuropa umfasst" und das Projekt der Großen
Maghreb-Union entsperren, dem es natürlich angehörig sei, diesem Spezialist
der Maghreb-Themen und ehemaliger Korrespondent mehrerer spanischer
Tageszeitungen in der Region zufolge.

Die definitive Beilegung des Konflikts um die marokkanische Sahara auf der
Basis der Autonomie im Rahmen der marokkanischen Souveränität würde auch
die Zeitbombe entschärfen, die über die Region schwebt, in Person der
terroristischen Netzwerke, die in diesen Gebieten grassieren und der Mafias,
welche Drogen-und-Menschenhandel in Richtung Europa betreiben“, laut dem
Autor des Artikels.

Dies würde es Madrid überdies bewerkstelligen, die spanisch-marokkanische


Achse wahrzunehmen, um sich wirtschaftlich einerseits in Richtung West-und-
Zentralafrika und andererseits in Richtung der horizontalen Achse des
Mittelmeers durch Nordafrika, nach Ägypten und in den Nahen Osten zu
positionieren, schob er abschließend nach.

Quellen:
http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com

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