Sie sind auf Seite 1von 2

teachSam- Arbeitsbereiche:

Arbeitstechniken - Deutsch - Geschichte - Politik - Pädagogik - Psychologie - Medien - Methodik und Didaktik - Projekte - So
navigiert man auf teachSam - teachSam braucht Werbung

Japanische
Entgiftungspflaster
Abwehrmechanismen des Ichs
Tabellarische Übersicht
PSYCHOLOGIE
▪ Glossar ▪ Center-Map ▪ Entwicklungspsychologie ● Persönlichkeitspsychologie ▪ Überblick ▪ Theorien des Selbst ● Allgemeine Theorie der Persönlichkeit von Sigmund Freud ▪ Center
Map ▪ Überblick ▪ Entwicklung der Persönlichkeit ▪ Strukturmodell der Persönlichkeit ▪ Eisbergmodell des Bewusstseins [ ● Abwehrmechanismen des Ichs ▪ Überblick ► Tabellarische
Übersicht ◄ ▪ Formen ▪ Bausteine ] ▪ Bausteine ▪ Links ins WWW ▪ Psychische Störungen ▪ Selbstdarstellung ▪ Transaktionsanalyse (TA) ▪ Autoritärer Charakter (Erich Fromm) ▪ Theorie der
autoritären Persönlichkeit ▪ Wahrnehmungspsychologie ▪ Kognitionspsychologie ▪ Emotionspsychologie ▪ Motivationspsychologie ▪ Kommunikationspsychologie
Komplett natürliche,
umweltfreundliche docx-Download - pdf-Download
Entfernung von ▪ Beispiele für Abwehrmechanismen
Körpergiften

Die wichtigsten Abwehrmechanismen und ihre Funktion

Die wichtigsten Abwehrmechanismen des Ichs gegenüber Es- und Über-Ich-Ansprüchen sind in der nachfolgenden Tabelle aufgelistet.

Empirisch nachweisen lassen sich diese Abwehrmechanismen allerdings kaum (vgl. Myers 2005, S.610), da die die psychoanalytischen Konzepte
doch "vage formuliert und nicht operational definiert sind.

Insofern kann ein Großteil der Theorie nur unter Schwierigkeiten evaluiert werden." (Zimbardo/Gerrig 2004, S.619)
▪ Beispiele für Abwehrmechanismen

Identifikation Erhöhung des eigenen Selbstwertgefühls durch Identifikation mit einer Person oder
Institution, die einen höheren Rang besitzt.

nuubu.com
Introjektion Wertorientierungen der äußeren Welt werden in die eigene Ich-Struktur übernommen,
so dass man sie als Individuum nicht mehr als Drohungen von außen erleben.

Kompensation Schwäche wird durch Überbetonung eines erwünschten Charakterzuges verhüllt.


Frustration auf einem Gebiet wird durch übermäßige Befriedigung des Bedürfnisses auf
einem anderen Gebiet ausgeglichen.

Fantasie Wünsche, die in der Realität nicht erfüllt werden können, gehen in einer reinen
Vorstellungswelt Vorstellung imaginär in Erfüllung (Tagträume u. ä.).

Projektion Eigene Unzulänglichkeiten, die man missbilligt, oder Wünsche, zu denen man selbst
nicht stehen kann, weil sie u. U. gemeinhin unmoralisch gelten, werden auf andere
Personen oder Dinge übertragen.

Rationalisierung Um sein eigenes Verhalten vor sich selbst und anderen zu rechtfertigen, redet man sich
ein, dass es verstandes- und vernunftgemäß sei, also rational begründet werden kann.

Reaktionsbildung Angstbesetzte Wünsche werden dadurch vermieden, dass sie quasi in ihr Gegenteil
verkehrt werden. Dabei werden diese gegenteiligen Absichten und Verhaltensweisen so
sehr überbetont, dass einen nicht zu überwindenden »Schutzwall« gegen jeden
Versuch bilden, solche Wünsche zu befriedigen

Regression Um klarzukommen zieht man sich auf eine frühere Entwicklungsstufe der eigenen
Persönlichkeitsentwicklung zurück, die einem erlauben, einfacher und „primitiver“ zu
reagieren und das häufig auch mit einem tieferen Anspruchsniveau.

Sublimierung Sexuelle Bedürfnisse, die nicht ausgelebt und erfüllt werden können, durch
Ersatzhandlungen befriedigt, die von der Gesellschaft akzeptiert sind.

Ungeschehen machen Wünsche und Handlungen, die von einem als unmoralisch erlebt werden, führen zu
einem Verlangen, dafür zu sühnen. Damit sollen sie ungeschehen gemacht werden..

Verdrängung Das Eindringen unerwünschter und/oder gefährlicher Impulse in das Bewusstsein wird
verhindert, indem diese Impulse vom Bewusstsein in das Unbewusste abgedrängt
werden. Dort können sie allerdings ohne Wissen des einzelnen zum Motor von so
genannten Ersatzhandlungen oder Vorstellungen werden (Träume, Fehlleistungen).

Verleugnung Man weigert sich, Dinge, Ereignisse, Verhaltensweisen u. ä. überhaupt zur Kenntnis zu
nehmen, und will sich dadurch vor Unangenehmem schützen.

Verschiebung Aufgestaute, meist feindselige Gefühle werden auf Objekte entladen, die weniger
gefährlich erscheinen als diejenigen, von denen die Erregung dieser (feindseligen)
Gefühle ursprünglich ausgeht.

(nach: Ruch/Zimbardo Lehrbuch der Psychologie, Berlin-Heidelberg-New York 1974, S. 368)

docx-Download - pdf-Download
Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 04.06.2020

ARBEITSTECHNIKEN
● Center-Map ● Arbeits- und Zeitmanagement ● Arbeitsaufträge ● Eine Fragestellung zu einem komplexen Thema erarbeiten Arbeit mit Bildern │► Arbeit mit Texten: ● Center-Map ●
Arbeitsaufträge ● Operatoren ● Texte erfassen ● Lesen ● Markieren und Hervorheben ● Exzerpieren ● Den Inhalt eines Textes erfassen ● Den Gedankengang eines Textes erfassen ● Texte
verstehen ● Texte verfassen ● Zitieren ◄ │

Fernstudium Psychologie

Akkreditiert & staatlich anerkannt. Jederzeit starten!

APOLLON Hochschule Öffnen

Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA)
Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de
- CC-Lizenz