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Persönliche Finanzanalyse

für:

Familie
Joachim und Nathalie Lehmann
Hauptstr. 66
77799 Ortenberg

Ihre persönliche Finanzanalyse


wurde erstellt von:

Finanzkonzept

Hauptstr. 66
77799 Ortenberg

Tel: 0781/639 23 234


Fax: 0781/639 23 235

Homepage: www.Finanzkonzept-OG.de

Auswertungsdatum: 19.12.2005
Auswertungsnummer: 000052
Auswertungsumfang: 88 Seiten


KNFSF  · Die Finanzanalyse · Für eine gesicherte Zukunft · © rendite 2000 AG
Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

VORWORT

Der Wert des Geldes Haben Sie sich nicht auch schon einmal gefragt, wieso Ihr Nachbar
das größere Auto fährt, die weiteren Reisen unternimmt und das
liegt im Vertrauen schönere Haus besitzt? Die Antwort ist meist ebenso einfach wie
schmerzlich: Er überläßt wahrscheinlich nichts dem Zufall und geht
planvoll vor. Das können Sie auch.

„ Den ersten Schritt haben Sie schon unternommen, indem Sie sich
Ihre persönliche Finanzanalyse anfertigen ließen.

„ Den zweiten Schritt machen Sie mit Ihrem Finanzdienstleister/


Anlageberater gemeinsam. Lesen Sie sich die folgende
Ausarbeitung sorgfältig durch. Sie erhalten Hinweise und
Ratschläge, wie Sie heute und wahrscheinlich auch künftig von
staatlichen Förderungen profitieren und legale Steuervorteile
nutzen können.

Auf Basis Ihrer Angaben wurden aktuelle und wichtige


Förderungsmaßnahmen berücksichtigt. Die Analyse ist zwar für die
Zukunft angelegt, eine Garantie für künftige Entwicklungen können
aber auch wir verständlicherweise nicht geben. Eine Haftung
beschränkt sich nur auf Vorsatz und grob fahrlässiges Verhalten.

Sie, Herr und Frau Lehmann, legen besonderen Wert darauf, daß
Ihnen eine objektive Information zugute kommt. Dafür bürgt das
gesammelte Know-how vieler Experten. Um die Analyse überschaubar
zu halten, haben wir uns auf die wesentlichen Elemente einer
Finanzanalyse beschränkt. Selbstverständlich können wir Ihnen - trotz
umfangreicher Datenerhebung - in einigen Bereichen nur
Durchschnitts- bzw. Pauschalwerte vermitteln, da konkreter Steuer-,
Rechts- und Rentenrat per Gesetz bestimmten Berufsgruppen
vorbehalten ist.

Wegen der ständigen Dynamik sowohl Ihrer persönlichen


Verhältnisse als auch des globalen wirtschaftlichen Umfeldes kann
jede Analyse immer nur eine Momentbetrachtung sein. Durch
Entscheidungen Ihrerseits sowie durch Einflüsse von außen (z.B.
Veränderung des Zinsniveaus oder auch Gesetzesänderungen)
können kurzfristig Veränderungen der Situation eintreten, die das
Ergebnis ebenfalls überholen. Sie sollten dann wieder eine erneute
Analyse anfordern!


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

ÜBERSICHT

PERSON Joachim
Lehmann
Nathalie
Lehmann
Fam. Stand verheiratet verheiratet
Kinder 1 Interessent Seite 4

LIQUIDITÄT Joachim
Lehmann
Nathalie
Lehmann
Einnahmen 3.053 € mtl. gemeinsam
Ausgaben 4.000 € mtl. gemeinsam
Liquidität -947 € mtl. gemeinsam Seite 5

VERMÖGEN Joachim
Lehmann
Nathalie
Lehmann
Bruttovermögen 180.450 € gemeinsam
Verbindlichkeiten 0€ gemeinsam
Nettovermögen 180.450 € gemeinsam Seite 10

STEUERN Joachim
Lehmann
Nathalie
Lehmann
Ø-steuersatz 20,1 % 16,5 %
Grenzsteuersatz 30,8 % 27,5 % Seite 23

ALTERSVORSORGE Joachim
Lehmann
Nathalie
Lehmann
Versorgungslücke
im Ruhestand 1.463 € mtl. 1.177 € mtl. Seite 25

PRIVATE Joachim
Lehmann
Nathalie
Lehmann
VORSORGE Versorgungslücken
vorhanden? ja ja Seite 41

STAATLICHE Joachim
Lehmann
Nathalie
Lehmann
FÖRDERMITTEL optimal
ausgeschöpft? nein nein Seite 55

RISIKOTEST Risikotyp ertragsorientiert


Seite 61

ZIELE UND Immobilienwunsch Ausbildung der Kinder


Vererben und Schenken
WÜNSCHE Seite 62

SZENARIEN Arbeitslosigkeit,
Seite 72

ZUSAMMEN- Alle Ergebnisse auf einen Blick


Tips
FASSUNG Seite 73

ANHANG Grunddaten
Berechnungsvorgaben Seite 75


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1. PERSON

Allgemeine Angaben Sie, Herr Lehmann, sind 28 Jahre alt und haben Abitur bzw. eine
Fachhochschulreife. Sie sind derzeit als Arbeitnehmer beschäftigt.
zur Person
Sie, Frau Lehmann, sind 26 Jahre alt und haben eine Lehre absolviert.
Sie sind derzeit als Arbeitnehmer beschäftigt.

Sie beide sind verheiratet und haben ein Kind.

Wichtiger Im Anhang werden noch einmal Ihre Angaben zusammengefaßt. Bitte


überprüfen Sie deren Richtigkeit, da die dargestellten Daten
Hinweis Grundlage der Berechnung und Auswertung waren und bei
unrichtiger Grundlage natürlich auch kein richtiges Ergebnis gegeben
sein kann.

Trotz sorgfältiger Bearbeitung kann nicht ausgeschlossen werden,


daß bei der Übertragung der Daten unter Umständen Fehler passieren,
die das Ergebnis verfälschen.

Außerdem erhalten Sie im Anhang einige Informationen über die


Berechnungsgrundlagen, auf Grund derer Ihre persönliche
Finanzanalyse erstellt wurde.


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2. LIQUIDITÄT

Ihr Gesamt- Gesamteinkommen (brutto), monatlich


- Steuern/Solidarzuschlag
4.962 €
859 €
einkommen - Sozialabgaben 1.050 €

Gesamteinkommen (netto), monatlich 3.053 €


- Versicherungen 2.382 €
- Sparen 125 €
- Kaltmiete 430 €
- Nebenkosten 85 €
- Schuhe/Kleidung 15 €
- Nahrung/Genußmittel 200 €
- Auto/Verkehrsmittel 200 €
- Freizeit 300 €
- Bildung/Unterhaltung 150 €
- Zeitung/Medien 33 €
- Reisen/Urlaub 80 €
- Sonstige Aufwendungen 0€
- Verbindlichkeiten 0€

Zur freien Verfügung, monatlich -947 €

Steuern und Gesamteinkommen (brutto)

Sozialabgaben 62 %

Gesamteinkommen
netto
Steuern
Sozialabgaben

21 %

17 %

Das steht Ihnen Gesamteinkommen (netto)


47 %
zur Verfügung
Versicherungen
Sparen
Wohnen
4% Leben
Freizeit

17 % 18 %

14 %


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Ihre Ausgaben Um Ihnen einen Anhalt zu geben, wie sich Ihr Ausgabenverhalten im
Vergleich zum Schnitt der Bundesbürger verhält, haben wir Ihre
im Vergleich Ausgabenstruktur den Vergleichswerten des Statistischen
Bundesamtes gegenübergestellt. Die in der Spalte „Schnitt"
dargestellten Werte stammen aus der Einkommens- und
Verbrauchsstatistik.

Schnitt Sie Ihr Trend


Kaltmiete 17,7 % 11,1 % Ð
Nebenkosten 6,1 % 2,2 % Ð
Schuhe/Kleidung 5,7 % 0,4 % Ð
Nahrung/Genußmittel 15,6 % 5,2 % Ð
Auto/Verkehrsmittel 16,5 % 5,2 % Ð
Bildung/Unterhaltung/
Freizeit 10,6 % 11,6 % Ï
Zeitung/Medien 3,7 % 0,9 % Ð
Reisen/Urlaub 8,0 % 2,1 % Ð
Versicherungen 5,9 % 61,3 % Ï
Sonstiges 10,2 % 0,0 % Ð

Es wurde festgestellt, daß Sie in folgenden Bereichen (außer Miete/


Nebenkosten) mehr ausgeben als der Schnitt der Bundesbürger:

„ Bildung/Unterhaltung/Freizeit
„ Versicherungen

Für den Fall, daß Sie Ihre Ausgabenlast reduzieren und somit Ihr frei
verfügbares Einkommen erhöhen wollen, sind dies die Bereiche, auf
die Sie besonders Ihr Augenmerk legen könnten.


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Entwicklung Für eine Finanzanalyse wäre eine rein statische Betrachtung wenig
hilfreich. Einnahmen, Ausgaben und Vermögen entwickeln sich im
Ihrer Einnahmen Laufe der Zeit.

Wir haben deswegen Ihre derzeitige Situation mit den angegebenen


bzw. statistisch abgesicherten Eckwerten dynamisiert und für die
Zukunft hochgerechnet.

Einkommensentwicklung für Joachim Lehmann


6.000 €

Brutto- 5.000 €

einkommen
4.000 €
Netto-
einkommen 3.000 €

2.000 €

1.000 €

0€
2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050

Einkommensentwicklung für Nathalie Lehmann


5.000 €
4.500 €
Brutto- 4.000 €
einkommen 3.500 €
Netto- 3.000 €
einkommen 2.500 €

2.000 €

1.500 €
1.000 €
500 €

0€
2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050

Die Einkommensentwicklung wurde nach Ihren Angaben


berücksichtigt. Nach Ablauf von 15 Jahren wurde der Wert auf eine
statistisch abgesicherte durchschnittliche Einkommenssteigerung
geändert.

Der Eintritt in den Ruhestand wurde im Alter von 65 Jahren


angenommen.


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Entwicklung Ihrer Jede Liquiditätsanalyse darf nicht nur die Einnahme-, sondern muß
auch die Ausgabenseite mit berücksichtigen.
Ausgaben
Die untenstehende Grafik zeigt Ihnen die mögliche Entwicklung Ihrer
Ausgabensituation auf:

Ausgabenentwicklung
6.000 €

5.000 €

4.000 €

3.000 €

2.000 €

1.000 €

0€
2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050

Bei der Ausgabenentwicklung wurden Ihre Angaben zur


Preissteigerung und ggf. der Mietsteigerung mit berücksichtigt. Um
über einen längeren Zeitraum keine relevanten Abweichungen zu
bekommen, haben wir Ihre Werte nach fünf Jahren mit statistisch
abgesicherten Eckwerten fortgeschrieben. Diese Eckwerte ergeben
sich durch eine gewichtete Mittelwertbetrachtung eines Zehn-Jahres-
Zeitraums.

Mit in die Ausgabenrechnung einbezogen wurden auch


Sondereinflüsse wie beispielsweise Ausbildungskosten für Kinder.


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Ihr frei verfügbares Einnahmen und Ausgaben zusammen ergeben Ihr frei verfügbares
Einkommen - die Liquidität. Die untenstehende Grafik zeigt Ihnen die
Einkommen mögliche Entwicklung Ihrer Liquidität:

Liquiditätsentwicklung
500 €

0€

-500 €

-1.000 €

-1.500 €

-2.000 €

-2.500 €
2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050

Ziel ist, über den gesamten Zeitstrahl über eine möglichst positive
Liquidität zu verfügen. Wenn die Liquiditätskurve in einigen Jahren
eine negative Delle zeigt, muß dies nicht dramatisch sein. Im Regelfall
sorgen Sondereinflüsse wie beispielsweise Ausbildung der Kinder
und/oder die finanziellen Belastungen von Verbindlichkeiten dafür.
Entscheidend ist, daß ein Negativsaldo niemals über einen längeren
Zeitraum hinweg vorhanden ist. In diesem Fall sollten Sie durch
rechtzeitige Ansparvorgänge in "guten" Zeiten versuchen, einen
entsprechenden Ausgleich zu schaffen.


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3. VERMÖGEN

Präambel Auf die Frage, wie man am schnellsten zum Millionär wird, pflegen
ausgebuffte Kapitalanlageprofis zynisch zu antworten: "Setzen Sie
zwei Millionen ein".

So makaber das klingen mag - es verdeutlicht: Auf die Gefahr am


freien Finanzdienstleistungsmarkt sein investiertes Geld zu verlieren,
kann nicht oft genug hingewiesen werden. Da ist es besser, sich
seriöse Partner auszusuchen und sich vorher individuell zu
informieren.

So haben Sie sich entschieden. Denn die Basis dafür schafft die Ihnen
vorliegende Finanzanalyse. Sie schlägt den Bogen zwischen
statistisch abgesicherten Werten und Ihren individuellen
Vorstellungen. Dazu kommt eine Betrachtung, die auch künftige
Erwartungen und Ziele mit aufgreift.

Geldanlageverhalten Die Bundesbürger sind reich. Über rund 3,7 Billionen Euro verfügen
die deutschen Haushalte insgesamt. Nicht alle Geldanlageformen sind
der Bundesbürger dabei gleich bedacht. Der Deutsche zieht eindeutig die sicheren
Anlagen vor. Die Verteilung:

„Bargeld/Sichteinlagen: 9,52 %
„Termingelder: 7,34 %
„Spareinlagen: 15,49 %
„Versicherungen: 23,97 %
„Festverzinsliche Wertpapiere: 10,34 %
„Aktien: 9,47 %
„Investmentzertifikate: 11,71 %
„Pensionszusagen: 4,97 %
„Sonstige Beteiligungen: 3,73 %

Dazu kommt noch einmal fast die gleiche Wertanlage in klassisches


Sachvermögen wie Immobilien und Grundstücke.


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Ihr derzeitiges Zunächst Ihr Bruttovermögen, das sich aus der Addition der
einzelnen Vermögensbestandteile ergibt:
Bruttovermögen
Bargeld/Giroguthaben 3.450 € 1,91 %
Sparbuch/Termingeld 4.000 € 2,22 %
Festverzinsliche Wertpapiere 0€ 0,00 %
Immobilien 0€ 0,00 %
Aktien/Aktienfonds 3.500 € 1,94 %
Investmentfonds 0€ 0,00 %
spekulative Anlagen 0€ 0,00 %
Versicherungen 163.000 € 90,33 %
Sparpläne (Guthaben) 6.500 € 3,60 %
Gold/Edelmetalle u. ä. 0€ 0,00 %
Auto/Freizeit 0€ 0,00 %
Sonstiges 0€ 0,00 %

Ihr derzeitiges Bruttovermögen 180.450 € 100 %

Ihre derzeitigen Wie im richtigen Leben, gibt es auch bei der Betrachtung des
Vermögens eine Kehrseite der Medaille - die Verbindlichkeiten:
Verbindlichkeiten
kurzfristige Verbindlichkeiten
mittelfristige Verbindlichkeiten
langfristige Verbindlichkeiten

Ihre derzeitigen Verbindlichkeiten 0€ 100 %

Ihr derzeitiges Aus der Subtraktion der Verbindlichkeiten von Ihrem Bruttovermögen
ergibt sich schließlich Ihr aktuelles Nettovermögen:
Nettovermögen
Ihr derzeitiges Bruttovermögen 180.450 €
- Ihre derzeitigen Verbindlichkeiten 0€

Ihr derzeitiges Nettovermögen 180.450 €


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Sach- und Neben einem positiven Saldo spielt die Zusammensetzung des
Vermögens (die Vermögensstruktur) für die künftige Entwicklung eine
Geldvermögen entscheidende Rolle. Dabei gilt folgende Grundempfehlung:

Der Aufbau eines Vermögens soll möglichst gleichmäßig Geld- und


Sachvermögen berücksichtigen. Ein gutes Verhältnis ist rund 50
Prozent Geldwerte (Spar- und Termineinlagen, festverzinsliche
Wertpapiere), die relativ schnell zu Bargeld gemacht werden können
und rund 50 Prozent Sachwerte (dazu zählen vor allem Immobilien,
Edelmetalle und Sammlungen, aber auch Aktien und entsprechende
Fonds).

Hinweis: Ihre Angaben zu „Sonstiges" können in den folgenden


Auswertungen nicht berücksichtigt werden.

Sach- und Geldvermögen

Sachvermögen
Geldvermögen

2%

98 %

Anlage Wert Anteil Zuordnung


Bargeld 3.450 € 1,9 % Geldvermögen
Sparbuch 4.000 € 2,2 % Geldvermögen
Bausparen 6.500 € 3,6 % Geldvermögen
Kapital-LVs vor 2005 150.000 € 83,1 % Geldvermögen
Fonds LVs vor 2005 13.000 € 7,2 % Geldvermögen
Aktienfonds 3.500 € 1,9 % Sachvermögen


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Verfügbarkeit Bei der Aufteilung des Vermögens nach der Verfügbarkeit gelten
folgende Unterscheidungsmerkmale:
Ihres Vermögens
„ Kurzfristig verfügbar: innerhalb von sechs Monaten veräußerbar.
Dazu zählen grundsätzlich Sparbuch, Festgelder, Auto,
Freizeitgeräte, Wohnungseinrichtung und Aktien/Aktienfonds.

„ Mittelfristig verfügbar: nach sechs Monaten bis drei Jahren


veräußerbar. Dazu zählen grundsätzlich Rentenfonds,
Bausparguthaben, Edelmetalle sowie Schmuck und Sammlungen.

„ Langfristig verfügbar: erst nach drei Jahren veräußerbar. Dazu


zählen grundsätzlich: Festverzinsliche Wertpapiere, Immobilien,
Immobilienfonds und Lebensversicherungen.

Verfügbarkeit des Vermögens

kurzfristig
4% verfügbar
mittelfristig
6%
verfügbar
langfristig
verfügbar
90 %

Anlage Wert Anteil Verfügbarkeit


Aktienfonds 3.500 € 1,9 % kurzfristig
Bargeld 3.450 € 1,9 % kurzfristig
Sparbuch 4.000 € 2,2 % kurzfristig
Bausparen 6.500 € 3,6 % mittelfristig
Kapital-LVs vor 2005 150.000 € 83,1 % langfristig
Fonds LVs vor 2005 13.000 € 7,2 % langfristig


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Risikostruktur Bei der Aufteilung des Vermögens nach dem Risiko gelten folgende
Unterscheidungsmerkmale:
Ihres Vermögens
„ Risikolos: Anlageformen mit keinem oder nur unbedeutendem
Risiko. Dazu zählen vor allem: Sparbuch, Festgeld,
Bausparguthaben und Lebensversicherungen.

„ Risikoarm: Anlageformen mit geringem Risiko, das Kapital zu


verlieren. Dazu zählen vor allem: Festverzinsliche Wertpapiere,
Rentenfonds, Edelmetalle, Schmuck und Sammlungen, Immobilien
und Fonds.

„ Risikoreicher: Anlageformen mit mehr oder weniger ausgeprägtem


Risiko, aber auch höheren Renditeerwartungen. Dazu zählen vor
allem: Aktien/ Aktienfonds, Immobilienfonds, Optionen,
Warentermingeschäfte.

Risikostruktur des Vermögens

risikolos
risikoreicher
91 %

9%

Anlage Wert Anteil Zuordnung


Bargeld 3.450 € 1,9 % risikolos
Sparbuch 4.000 € 2,2 % risikolos
Bausparen 6.500 € 3,6 % risikolos
Kapital-LVs vor 2005 150.000 € 83,1 % risikolos
Aktienfonds 3.500 € 1,9 % risikoreicher
Fonds LVs vor 2005 13.000 € 7,2 % risikoreicher


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Steuerbelastung Bei der Aufteilung des Vermögens nach der steuerlichen Belastung
der Erträge aus dem Kapitaleinsatz gelten folgende
Ihres Vermögens Unterscheidungsmerkmale:

„ Ohne Steuerbelastung: Kapitalanlagen, die grundsätzlich ohne


Zugriff des Fiskus bleiben, gibt es wenig. Dazu zählen vor allem:
Edelmetalle, Schmuck und Sammlungen, Wohnungseinrichtung
und Autos.

„ Geringe Steuerbelastung: Kapitalanlagen, deren Erträge zum Teil


dem Zugriff des Fiskus unterliegen, sind vielfältiger. Dazu zählen
vor allem: Aktien/Aktienfonds, Immobilien/Immobilienfonds,
Risikoanlagen.

„ Normale Steuerbelastung: Der vollen Wucht der individuellen


Steuerbelastung (nach Abzug der Frei- und Pauschbeträge)
unterliegen die restlichen Kapitalanlagen. Dazu zählen vor allem:
Sparbuch, Festgeld, Festverzinsliche Wertpapiere, Rentenfonds
und Bausparguthaben.

Steuerbelastung des Vermögens

ohne
Steuerbelastung
90 % geringe
Steuerbelastung
normale
Steuerbelastung
8%

2%

Anlage Wert Anteil Steuerbelastung


Kapital-LVs vor 2005 150.000 € 83,1 % ohne
Fonds LVs vor 2005 13.000 € 7,2 % ohne
Aktienfonds 3.500 € 1,9 % geringe
Bargeld 3.450 € 1,9 % normale
Sparbuch 4.000 € 2,2 % normale
Bausparen 6.500 € 3,6 % normale


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Rendite Ihres Bei der Aufteilung des Vermögens nach der zu erwartenden Rendite
gelten folgende Unterscheidungsmerkmale:
Vermögens
„ Keine Rendite: Auf Rendite ganz oder fast verzichten müssen Sie
grundsätzlich bei Kapitalanlagen in Edelmetallen, Schmuck,
Sammlungen, Wohnungseinrichtung oder Auto. Zumindest die
Letztgenannten gehören vielmehr in die Kapitalanlagen zwecks
gezielter Vermögensvernichtung.

„ Geringe Rendite: Nur eine geringe Rendite lassen Kapitalanlagen


unter anderem in Sparbüchern, Festgeld und Bausparguthaben
erwarten.

„ Mittlere Rendite: Zu den Kapitalanlagen mit relativ gesicherter


Rendite zählen unter anderem Festverzinsliche Wertpapiere,
Rentenfonds, Immobilien/ Immobilienfonds und die
Kapitallebensversicherung.

„ Hohe Rendite: Hohe Renditen lassen sich grundsätzlich nur mit


einem höheren Risiko erreichen. Deshalb zählen sogenannte
Risikopapiere wie Aktien und Aktienfonds, aber auch Derivate
oder Geschäftsbeteiligungen zu den Kapitalanlagen mit hohen
Renditeerwartungen.

Rendite des Vermögens

keine Rendite
geringe Rendite
6% mittlere Rendite
2% hohe Rendite
2%
90 %

Anlage Wert Anteil Rendite


Bargeld 3.450 € 1,9 % keine
Sparbuch 4.000 € 2,2 % geringe
Bausparen 6.500 € 3,6 % geringe
Kapital-LVs vor 2005 150.000 € 83,1 % mittlere
Fonds LVs vor 2005 13.000 € 7,2 % mittlere
Aktienfonds 3.500 € 1,9 % hohe


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Ihr derzeitiges Die Analyse Ihres bisherigen Anlageverhaltens zeigt, daß Sie Ihr Geld
konservativ anlegen.
Anlageverhalten
Nach Ihren Angaben soll die erstrebte optimierte Anlagestrategie vor
allem ertragsorientiert sein.

Sie wollen die bisherige Strategie ändern.

Optimiertes Vielleicht sind Sie mit den bislang erzielten Ergebnissen Ihrer
Kapitalanlage zufrieden. Wir glauben, daß sich durch eine strukturelle
Anlageverhalten Analyse ein optimales Ergebnis erzielen läßt.

Zu diesem Zweck stellen wir das Portfolio Ihrer bisherigen Geldanlage


dem Idealdepot gegenüber, das sich aus den individuellen
Entscheidungsparametern ergibt.

Ihr Depot Ihr Idealdepot


40 %

91 %

9%

40 % 20 %

konservativ risikoorientiert
ertragsorientiert

Fazit

Ein optimales Ergebnis erzielen Sie, wenn sich Ihr persönliches


Anforderungsprofil an eine Kapitalanlage und Ihr tatsächliches
Anlageverhalten decken.


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Optimierung Ihres Nur in den seltensten Fällen lassen sich Ihre bisherigen
Kapitalanlagen komplett umstellen. Denn viele Mittel sind nicht sofort
Anlageverhaltens verfügbar, andere würden zu stark auf die Liquidität einwirken. Das
muß Sie nicht irritieren. Denn entscheidend ist, jetzt die Weichen für
die Zukunft zu stellen. Hilfreich dabei zur Hand gehen kann Ihnen die
Prioritätenliste, deren Befolgung Sie bei einer konsequenten
Umsetzung freiwerdender Geldbeträge und verfügbarer Mittel dem
Ziel einer erfolgsorientierten Umstrukturierung näherbringen kann.

Priorität 1: (ertragsorientierter Anlageteil: 40 Prozent).

Investieren Sie künftig vor allem in:


„ Aktienfonds
„ Investmentfonds
„ Fondsgebundene Lebensversicherungen

Priorität 2: (konservativer Anlageteil: 40 Prozent).

Investieren Sie künftig vor allem in:


„ Rentenfonds
„ Festverzinsl. Wertpapiere
„ Bundesobligationen

Priorität 3: (risikoorientierter Anlageteil: 20 Prozent).

Investieren Sie künftig vor allem in:


„ Optionsanleihen
„ Floater
„ Aktien


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Seite 18
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Fazit

Natürlich können auch wir kein Patentrezept für risikolose


Geldvermehrung geben. Das kann keiner. Dazu ist der Kapitalmarkt
ständigen Schwankungen unterworfen. Und auch Sie ändern sich und
Ihre Einstellungen im Verlauf der Zeit. Wünsche und Ziele bekommen
unter veränderten zeitlichen und persönlichen Rahmenbedingungen
ein anderes Gewicht. Darauf kann man sich einstellen. Wir empfehlen
daher, von Zeit zu Zeit eine neue Analyse anfertigen zu lassen.

Mit dem Ergebnis gehen Sie zu Ihrem Finanzdienstleister/


Anlageberater. Auf Grund der vorliegenden Analyse und der
Kenntnis der individuellen Situation kann er mit seinem Fachwissen in
einem persönlichen Gespräch die Feinjustierung vornehmen und
konkret in Produkte und ganzheitliche Problemlösungen umsetzen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir für die Umsetzung der
Ratschläge Ihres Finanzdienstleisters/Anlageberaters keinerlei
Haftung übernehmen können. Ansonsten gilt: Wir haben bei der
Analyse nach bestem Wissen und Gewissen gearbeitet. Sollte uns im
einen oder anderen Fall eine Fehleinschätzung unterlaufen sein, bitten
wir um konstruktive Kritik. Wir werden versuchen, dies für die
nächste Version entsprechend zu berücksichtigen.


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Welche Anlage die günstigste ist, läßt sich nicht pauschal


beantworten. Es kommt auf individuelle Gegebenheiten an. Zu den
entscheidungsrelevanten Parametern gehören unter anderem:

„ Einkommen
„ Vermögen
„ Liquidität
„ Persönlichkeitsstruktur
„ Ziele und Wünsche

Dem Idealdepot liegt eine individuelle Entscheidungsmatrix zugrunde.


Als Ergebnis ergibt sich für Sie Ihr individuelles Anlagenprofil.
Hinweis: Wir haben die verschiedenen Anlageformen bestimmten
Risikogruppen zugeordnet. Dabei steht:

„ K für konservative Anlage


„ E für ertragsorientierte Anlage
„ R für risikoorientierte Anlage

Die nachstehende Liste gibt einen Überblick über das Gesamtdepot.


Dabei stehen die vorrangigen Anlageformen ganz oben, die in ihrer
Bedeutung für Sie weniger wichtigen unten.


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Ihre individuelle Rentenfonds


Festverzinsl. Wertpapiere
K
K
Rangfolge Bundesobligationen K
Bundesschatzbriefe K
Sparbriefe K

Banksparen K
Vermietete Immobilien K
Termingeld K
Festgeld K
Floater R

Aktienfonds E
Sparbuch K
Kapital-Lebensversicherungen K
Optionsanleihen R
Private Rentenversicherungen K

Investmentfonds E
Kapital-Lebensversicherungen K
Private Rentenversicherungen K
Finanzierungsschätze K
Aktien R

Fondsgebundene Lebensversicherungen E
Immobilienfonds K
Kapitalbeteiligungen E
Fondsgebundene Rentenversicherungen E
Fondsgebundene Lebensversicherungen E

Fondsgebundene Rentenversicherungen E
Fremdwährungsanleihen E
Bausparen K
Sonstiges K
Selbstgenutzte Immobilien K

Optionsscheine R
Abschreibungsobjekte R
Zerobonds E
Futures/Finanzkontrakte E
Sonstiges K

Edelsteine/Sammlungen K
Antiquitäten/Kunstgegenstände E
Warentermingeschäfte R


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Entwicklung Um Ihr Vermögen in der Zukunft zu betrachten, haben wir bestimmte


Annahmen über die Entwicklung der angegebenen Positionen Ihres
Ihres Vermögens Vermögens und der Verbindlichkeiten gemacht.

Bei den Fonds rechnen wir mit der durchschnittlichen


Wertentwicklung aller national und international anlegenden Fonds in
den vergangenen zehn Jahren.

Freizeitgeräte und Ihre Autos unterliegen sehr starker Abnutzung.


Wir sind deshalb bei diesen Positionen von einer durchschnittlichen
fünfjährigen Restnutzungsdauer ausgegangen. Die weiteren
Annahmen für die Hochrechnung Ihres Vermögens haben wir im
Anhang erläutert.

Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, wie sich Ihr Vermögen entwickeln
wird, wenn mit den vorab erläuterten Annahmen gearbeitet wird.

2015 2025 2035


Bargeld/Giroguthaben 3.450 € 3.450 € 3.450 €
Sparbuch/Termingeld 4.795 € 5.749 € 6.892 €
Festverz. Wertpapiere 0€ 0€ 0€
Immobilien 0€ 0€ 0€
Aktien/Aktienfonds 8.517 € 20.724 € 50.428 €
Investmentfonds 0€ 0€ 0€
spekulative Anlagen 0€ 0€ 0€
Versicherungen 179.451 € 208.678 € 261.068 €
Sparpläne 20.728 € 36.650 € 59.728 €
Gold/Edelmetalle o. ä. 0€ 0€ 0€
Auto/Freizeit 0€ 0€ 0€
Sonstiges 0€ 0€ 0€

Bruttovermögen 216.941 € 275.251 € 381.566 €


- Verbindlichkeiten 0€ 0€ 0€

Nettovermögen 216.941 € 275.251 € 381.566 €


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

4. STEUERN

Ihre persönliche Joachim


Lehmann
Nathalie
Lehmann
Abgabensituation Bruttogehalt 2.500 € 2.100 €
Anzahl Gehälter 13,0 12,0
Sonstige steuerpfl. Einkommen p.a. 0€ 0€
Steuerfreie Einkünfte p.a. 1.848 € 0€

Bruttoeinkommen p.a. 32.500 € 25.200 €


- Altersvorsorgeaufwendungen 634 €
- sonstige Vorsorgeaufwendungen 1.500 €
- Vorsorgeaufwendungen (nach
alter Regelung) 2.001 €
- Werbungskosten 920 € 920 €
- Sonderausgaben 36 € 36 €
- Kinderfreibeträge 0€ 0€
- genutzte Sparerfreibeträge 0€ 0€
- sonstige Freibeträge 0€ 0€
Die gesamten steuerpflichtigen
Einkünfte betragen 29.410 € 22.243 €

Die Einkünfte, die zur Berechnung


der Sozialversicherungsbeiträge
herangezogen werden, betragen 32.500 € 25.200 €

Lohn-/Einkommenssteuer 5.616 € 3.470 €


Kirchensteuer (8,0 %) 449 € 278 €
Solidaritätszuschlag (5,5 %) 309 € 191 €

Rentenversicherung (9,75 %) 3.169 € 2.457 €


Arbeitslosenversicherung (3,25 %) 1.056 € 819 €
Krankenversicherung 2.389 € 1.726 €
Pflegeversicherung 553 € 428 €

Das Jahresnettoeinkommen beträgt 20.782 € 15.816 €

Somit beträgt das durch-


schnittliche monatliche
Nettoeinkommen 1.732 € 1.318 €


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Ihre persönliche An jedem verdienten Euro verdient der Staat. Dabei gilt der Grundsatz:
je mehr Sie verdienen, desto mehr Steuern müssen Sie abführen.
Steuersituation
Zwei wichtige Eckgrößen bestimmen die persönliche Steuerbelastung:
„ Durchschnittssteuersatz: dieser Wert gibt an, wieviel Prozent
Ihres Einkommens durchschnittlich an das Finanzamt abgeführt
werden müssen.

„ Grenzsteuersatz: dieser Wert gibt an, mit wieviel Prozent jeder


zusätzlich verdiente Euro belastet oder jeder zusätzliche Euro an
Investitionen begünstigt ist. Der Grenzsteuersatz ist die eigentlich
wichtige Größe bei steuerlichen Betrachtungen.

Durchschnitts- Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen beträgt 51.653 €. Hierauf


bezahlen Sie 10.313 € Einkommensteuer und Kirchensteuer.
steuersatz
Das bedeutet:
Von 100 € zahlen Sie durchschnittlich 18,60 € an das Finanzamt.

Durchschnittssteuer

Durchschnitts-
19 %
steuer
Rest

81 %

Grenzsteuersatz Der Durchschnittssteuersatz von 18,6 % hat für Sie rein informativen
Charakter, da auf die oberen Bereiche Ihres Einkommens deutlich
höhere Steuern zu bezahlen sind.

Hierfür ist Ihr Grenzsteuersatz maßgeblich:


Von den zuletzt verdienten 1.500 € p.a. zahlen Sie je 100 € 30,80 € an
das Finanzamt.

Grenzsteuer

31 %
Grenzsteuer
Rest

69 %


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5. ALTERSVORSORGE

Ihre gesetzlichen Joachim


Lehmann
Nathalie
Lehmann
Ansprüche Rentenbeginn 2042 2044
Bis heute erreichte Bruttorente/
Pension zu Rentenbeginn 256 € 121 €
Bruttorente/Pension zu Rentenbeginn,
sofern weitere Einzahlungen geleistet
werden (nach heutiger Kaufkraft) 1.226 € 1.047 €

Für die Abschätzung wurde Ihr durchschnittlicher Bemessungsfaktor


zugrunde gelegt. Dieser Faktor wurde aus Ihrem jetzigen und früheren
Bruttoeinkommen ermittelt und für die gesamte Beitragszahlungsdauer
angenommen. Berücksichtigt wurden die im Erhebungsbogen
angegebenen Beiträge und Zeiten oder die Angaben aus der
Renteninformation Ihres Rententrägers.

Die für einen Anspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung


erforderliche Wartezeit beträgt 60 Monate; sie ist für
- Joachim Lehmann bereits erfüllt
- Nathalie Lehmann bereits erfüllt

Wenn Sie ab dem 62. Lebensjahr vorzeitig (Voraussetzung mindestens


35 Versicherungsjahre) in Rente gehen wollen, reduziert sich die
Altersrente pro Jahr um 3,60 %. Hinzu kommt noch die
Rentenminderung wegen fehlender Beitragsjahre. Diese Regelung
wird schrittweise eingeführt und wirkt für alle ab dem Jahr 2007.

Daraus ergeben sich folgende Altersrenten/Pensionen:

Joachim Nathalie
Lehmann Lehmann
im Alter 65: 1.226 € 1.047 €
im Alter 64: 1.156 € 986 €
im Alter 63: 1.088 € 927 €
im Alter 62: 1.022 € 870 €


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Ihre Versorgungs- Ihrer Versorgungssituation im Rentenalter sollten Sie Ihre ganze


Aufmerksamkeit schenken, damit Sie nicht auf Lebensqualität
lücke im Alter verzichten müssen, wenn Sie erstmal die Zeit haben, Geld auszugeben.

Sie waren daher gut beraten, dass Sie sich zusammen mit Ihrem
Finanzdienstleister/Anlageberater folgende Fragen gestellt haben:

„ Wie groß wird meine gesamte Versorgungslücke sein?


„ Was habe ich bereits getan, um sie zu schließen?
„ Ist die Inanspruchnahme der verschiedenen Förderungs-
möglichkeiten für mich sinnvoll?
„ Was sollte ich sofort unternehmen, um meine Versorgungslücke
zu schließen?

Joachim Nathalie
Lehmann Lehmann
Ihre Ruhestandseinkünfte
gesetzliche Vorsorge 1) 1.530 € 1.322 €
Betriebs-Rente 0€ 0€
private Vorsorge 426 €
Kapital-LV *) 398 €
Zusatzversorgung 0€ 0€
sonstige Einkünfte 0€ 0€
Brutto-Rente 1.928 € 1.748 €
- Steuern 2) 265 € 211 €
- Sozialabgaben 152 € 125 €
= Netto-Rente 1.511 € 1.412 €
1) Basiert auf einer Hochrechnung bis zu Ihrem Rentenalter unter Berücksichtigung des Rentensteigerungssatzes
von 0,6 %.
2) Aufgeteilt nach Einkommensrelation; durch Aufteilung sind kleine Rundungsdifferenzen möglich
*) Vertrag wird erst nach Rentenbeginn fällig.

Ihr Nettoeinkommen vor Erreichen


des Ruhestandes 1) (nach heutiger Kaufkraft) 2.975 € 2.590 €
- Netto-Rente 1.511 € 1.412 €
= Netto-Versorgungslücke 1.463 € 1.177 €
1) Basiert auf einer Hochrechnung Ihres heutigen Nettoeinkommens bis zu Ihrem Rentenalter (angenommen mit
Alter 65 Jahre und einer jährlichen Steigerung Ihres Einkommens für Joachim Lehmann um 1,5 % im 1. - 5.
Jahr, 2,0 % im 6. - 10. Jahr, 2,0 % im 11. - 15. Jahr, 2,4 % nach 15 Jahren; für Nathalie Lehmann um 1,5 % im
1. - 5. Jahr, 2,0 % im 6. - 10. Jahr, 2,0 % im 11. - 15. Jahr, 2,4 % nach 15 Jahren).

Ihre Nettoversorgung/verbleibende Versorgungslücke


3.000 €

1.463
2.500 € Versorgungs-
1.177 lücke
Netto-Rente
Netto-Einkommen

2.000 €

1.500 €
1.511
1.412
1.000 €

500 €

0€
Interessent Partner


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Ihr Gesamtaufwand Statistisch gesehen werden Sie, Herr Lehmann, mindestens Ihren 83.
Geburtstag feiern können; um Ihre konstant bleibende Netto-
zur Schließung der Versorgungslücke von 1.463 € zu schließen, ist bei einer 5,0 %igen
Versorgungslücke im Verzinsung nach Steuern ein Kapital von 360.712 € (ohne
Kapitalverzehr) erforderlich. Um über dieses Kapital zu Rentenbeginn
Alter verfügen zu können, müßten Sie ab sofort monatlich 295 € sparen!

Statistisch gesehen werden Sie, Frau Lehmann, mindestens Ihren 87.


Geburtstag feiern können; um Ihre konstant bleibende Netto-
Versorgungslücke von 1.177 € zu schließen, ist bei einer 5,0 %igen
Verzinsung nach Steuern ein Kapital von 290.233 € (ohne
Kapitalverzehr) erforderlich. Um über dieses Kapital zu Rentenbeginn
verfügen zu können, müßten Sie ab sofort monatlich 214 € sparen!

So erfreulich es auch ist, dass die Menschen immer älter werden, um


so wichtiger ist es auch darauf zu achten, dass das sogenannte
"Langlebigkeitsrisiko" abgesichert wird. Gemeint ist, dass Sie
wahrscheinlich wesentlich älter werden, als die Statistik aussagt.
Daher ist es dringend empfehlenswert, Ihre Rentenlücke so
abzusichern, dass Ihnen Ihre Rente in jedem Fall lebenslang
ausgezahlt wird.

Bedenken Sie auch: Je früher Sie Versorgungslücken erkennen und


Maßnahmen zur Schließung einleiten, umso geringer ist der finanzielle
Aufwand.

Tipp Beginn Zeit bis zum Notwendige monatliche Sparrate (in Euro) für ein
des Renten- Vorsorgekapital von 360.712 € für Joachim
Wer früh beginnt, muss weniger Sparens beginn Lehmann zu Rentenbeginn bei einer jährlichen
sparen! Durchschnittsrendite von
Sichern Sie Ihren Lebens- 2% 3% 4% 5%
standard – gestalten Sie Ihren sofort 36 Jahre 558 455 368 295
Vertrag dynamisch!
8 Monate
in 5 J. 31 Jahre 683 574 479 398
8 Monate
in 10 J. 26 Jahre 856 742 640 550
8 Monate
in 15 J. 21 Jahre 1.112 991 882 782
8 Monate
in 20 J. 16 Jahre 1.523 1.397 1.280 1.171
8 Monate
in 25 J. 11 Jahre 2.292 2.160 2.035 1.916
8 Monate
in 30 J. 6 Jahre 4.221 4.084 3.951 3.822
8 Monate
in 35 J. 1 Jahr 17.754 17.615 17.479 17.344
8 Monate

Beginn Zeit bis zum Notwendige monatliche Sparrate (in Euro) für ein
des Renten- Vorsorgekapital von 290.233 € für Nathalie
Sparens beginn Lehmann zu Rentenbeginn bei einer jährlichen
Durchschnittsrendite von
2% 3% 4% 5%
sofort 38 Jahre 421 339 271 214
5 Monate
in 5 J. 33 Jahre 511 425 351 288
5 Monate

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in 10 J. 28 Jahre 634 544 464 394


5 Monate
in 15 J. 23 Jahre 812 717 631 554
5 Monate
in 20 J. 18 Jahre 1.089 989 897 812
5 Monate
in 25 J. 13 Jahre 1.575 1.471 1.372 1.279
5 Monate
in 30 J. 8 Jahre 2.643 2.534 2.429 2.328
5 Monate
in 35 J. 3 Jahre 6.848 6.735 6.625 6.517
5 Monate


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Nie war Alters- Mit dem Alterseinkünftegesetz hat der Gesetzgeber endlich bestätigt,
was die Bevölkerung schon immer wusste:
vorsorge wichtiger. "Die Renten sind sicher" – nur die Höhe nicht!
Nie war sie viel- Denn das sogenannte Umlageverfahren ist nicht zukunftssicher.
fältiger. Und nie zuvor Neben diesem System, also Zahlung der laufenden Renten aus den
zum gleichen Zeitraum eingehenden Zahlungen der Beitragszahler,
wurde sie besser wird ein Bündel von kapitalgedeckten Rentenformen gefördert. Mit
gefördert. dem Alterseinkünftegesetz hat der Gesetzgeber daher die Bedeutung
der gesetzlichen Rentenversicherung auf eine gerade noch zu
vertretende Mindestgröße zurückgefahren. Teile Ihrer Rente wurden
bereits "wegreformiert", weitere Leistungsbeschränkungen sind
vorprogrammiert.

Kernpunkt des Alterseinkünftegesetzes ist das sogenannte 3-


Schichten-Modell. Innerhalb der "3 Schichten" zur Altersvorsorge
bestehen unterschiedliche kapitalgedeckte Rentenformen, die es
Ihnen erlauben, je nach

„ Ihrer individuellen Zielsetzung


„ Ihren finanziellen Möglichkeiten
„ Ihrer steuerlichen und familiären Ausgangssituation und
„ Ihrer steuerlichen Zielplanung

Tipp für das Alter zu entscheiden und auszuwählen aus einer

Die richtige Mischung aus


Renditechance und Sicherheit
„ Privat-Rente mit steuerbegünstigten Rentenleistungen im Alter,
lässt Sie heute profitieren und einer Beitragsrückgewähr während der Aufschubphase im
morgen das Leben genießen. Todesfall und einem uneingeschränkten Übergang der Leistung
Auf die Absicherung mindestens auf die Witwe oder Dritte
der eingezahlten Beiträge oder
sollten Sie nie verzichten. „ Basis-Rente , die vom Staat mit großen Steuervorteilen in der
Nur Rentenversicherungen Aufschubphase ausgestattet ist
garantieren eine lebenslange oder
Leistung. „ Riester-Rente, die vom Staat mit Zulagen versehen ist
oder
„ Betriebs-Rente gemeinsam mit dem Arbeitgeber, die teilweise
auch vom Staat steuerbegünstigt ist.

Die sorgfältige Analyse Ihrer Ausgangssituation zeigt auf, ob eine


einzelne Rentenform oder eine Mischung aus mehreren Rentenformen
die richtige Entscheidung für Ihr gesichertes Einkommen im Alter ist.

Alle Rentenformen haben einen entscheidenden Vorteil:


Sie leisten l e b e n s l a n g.
Das ist die einzigartige Besonderheit von Renten gegenüber allen
anderen Formen von kapitalbildenden Vorsorgemaßnahmen, vom
niedrig verzinsten Sparbuch über Banksparpläne, Bausparverträge,
Rentenpapiere, sog. Steuersparmodelle, Fonds- oder Aktienanlagen
bis hin zur "Kapitalanlage mit Versicherungsschutz", der
kapitalbildenden oder fondsgebundenen Lebensversicherung.


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Leistungsmerkmale Privat
ANSPARPHASE
Basis Riester Betriebs Ges. Rente
der Rentenprodukte Steuerbegünstigt
Rente
-
Rente
„ 1)
Rente
„
Rente
„ „1)
Sozialversicherungs- - - - ‡2) -
begünstigt
Staatliche Zulagen - - „ - -
Einmalzahlung „ „ - „ „
Verfügbarkeit „ - - - -
Vererbung unbegrenzt „ - - „ -
Vererbung Partner „ - - „ -
Vererbung Kinder „ - - „ -
Vererbung Witwe(r) „ - ‡3) „ -
Erbfolge gesetzlich „ - - „ „
Zusatz Hinterbl.vors. „ „ ‡ „ „
Zusatz BU/EM-Rente „ „ ‡ „ „
Steuerbeg. Hinterbl.vors. - „ - „ „
Steuerbeg. BU/EM-Rente - „ - „ „
Todesfallleistung - - - „ „
lebenslang
Todesfallleistung „ „ ‡ „ -
steuerbegünst.
Überschussbeteiligt „ „ „ „ -
Beleihbarkeit „ - - - -
Übertragbarkeit „ - - - -
Veräußerbarkeit „ - - - -
Steigerungen gesamte „ „ ‡ „ -
Laufzeit
Steigerungen begrenzte „ „ „ „ -
Zeit
Pfändungssicher - „ „ „ „
Hartz IV-sicher ‡4) „ „ „ „
Insolvenzsicher - „ „ „ „
AUSZAHLPHASE
Tipp
Privat Basis Riester Betriebs Ges. Rente
Staat und Arbeitgeber helfen Rente Rente Rente Rente
Auszahlungszeitpunkt „ ‡ ‡ ‡ ‡
bei Ihrer Altersvorsorge.
flexibel
Aus dieser Palette können Sie Kapitalwahlrecht „ - ‡5) „ -
die Produkte auswählen, die Kapitalhöhe garantiert „ - ‡5) ‡ -
Ihrer Situation am besten Kapitalzahlung „ 6) - - - -
entsprechen. steuerbegünstigt
Rentenhöhe garantiert „ „ „ „ -
Vereinbaren Sie Jahreszahlung. „ 7) ‡8) ‡8)
Rentenzahlung - -
Sie sparen in der Regel steuerbegünstigt
mindestens fünf Prozent. Leistungsdauer „ „ „ „ „
lebenslang
Rentendynamik individ. „ „ „ „ -
wählbar
Pfändungssicher - - - - ‡9)
Insolvenzsicher - - - - ‡9)
KV-Beitrag befreit „ „ „ - 10) -
Pflege-Beitrag befreit „ „ „ - 10) -
Rente im Ausland ohne „ „ - „ „
Abzug
„ = ja / ‡ = eingeschränkt / – = nein

1) 60% ab 2005, steigend auf 100% ab 2025, anrechenbarer Höchstbetrag 20.000 € (verheiratet 40.000 €).
2) Sozialversicherungsvorteile nur bis 2008.
3) Übergang kann aufgrund der Zulagenförderung zu möglichen Verlusten führen.
4) Voraussetzung: Versicherungsschein enthält Ausschlussverwendungsklausel oder solange der aktuelle
Rückkaufswert weniger als 90% der bisher eingezahlten Beiträge liegt.
5) Bis zu 30% bei Vertragsbeginn.
6) Kapitalauszahlung erst nach 12 Jahren Laufzeit und frühestens ab Alter 60, oder Rentenzahlung.
7) Der Ertragsanteil beträgt bei Rentenbeginn mit 65 Jahren nur 18%.
8) Steuer abhängig von Rentenbeginn; 50% ab 2005 ansteigend auf 100% ab 2040.
9) Bis zu 940 € Nettorente sind vor Pfändung geschützt, nur darüber liegende Rententeile können gepfändet
werden.
10) Gilt nur für Direktversicherung und Pensionszusage.


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Leistungsmerkmale ANSPARPHASE
steuerlich steuerlich nicht
der Kapitalprodukte begünstigte
Kapitalanlagen
begünstigte
Kapitalanlagen
Kapital Fonds LV / Sparbuch / Bausparen Renten- Aktien/-
LV / Rente -plan papiere/- fonds
1)
Rente fonds
1)
Steuerbegünstigt - - - - - -
Staatliche Zulagen - - - „ - „
Einmalzahlung „ „ „ „ „ „
Verfügbarkeit ‡2) ‡2) ‡2) ‡2) ‡3) ‡3)
Vererbung unbegrenzt „ „ „ „ „ „
Hinterbliebenen „ „ - - - -
Vorsorge
Zusatz BU/EM-Rente „ „ ‡ ‡ ‡ ‡
Todesfallleistung „ „ - - - -
steuerbegünstigt
Überschussbeteiligt „ - - - - -
Beleihbarkeit „ „ „ „ „ -
Übertragbarkeit „ „ - „ „ „
Veräußerbarkeit „ „ - „ „ „
Steigerungen „ „ „ „ „ „
Pfändungssicherheit - - - - - -
"Hartz IV"-sicher ‡4) ‡4) ‡5) - ‡5) ‡5)
Insolvenzsicherheit - - - - - -
AUSZAHLPHASE
Auszahlzeitpunkt „ „ „ „ „ „
flexibel
Kapitalhöhe garantiert „ - „ „ - -
Steuerbegünstigung „ „ - - - -
Rentenwahlrecht „ „ - - - -
„ = ja / ‡ = eingeschränkt / – = nein

1) Kapitalauszahlung erst nach 12 Jahren Laufzeit und frühestens ab Alter 60, oder Rentenzahlung.
2) Die vorzeitige Auflösung ist mit Verlusten verbunden oder sogar unmöglich.
3) Der Verkauf ist grundsätzlich möglich, in Zeiten schwacher Kurse aber unwirtschaftlich.
4) Voraussetzung: Versicherungsschein enthält Ausschlussverwendungsklausel oder solange der aktuelle
Rückkaufswert mehr als 10% unter der Summe der eingezahlten Beiträge liegt.
(Ausschlusswert 200 € je vollendetem Lebensjahr, max. jedoch 13.000 € je Person)
5) Nicht sicher: sofern sich das Vermögen ohne größere Verluste "zu Geld machen" lässt; schwer oder nur unter
großen Verlusten liquidierbare Vermögensgegenstände sind jedoch sicher vor Hartz IV.


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Modellrechnung für Ebenso wie die Leistungsmerkmale spielt natürlich auch die Höhe der
zu erwartenden Rente für Ihre Entscheidung eine bedeutende Rolle. In
Ihre Altersvorsorge der folgenden Modellrechnung stellen wir Ihnen die Ergebnisse der
verschiedenen Rentenformen gegenüber.

Tipp Joachim Lehmann Privat Basis Riester Betriebs


Rente Rente Rente Rente
Die Riester-Förderung sollten
Sie sich nicht entgehen lassen. Ansparphase
Sie alleine reicht aber nicht aus Zahlbeitrag 50 € 63 € 1) 75 € 2) 115 €
für ein finanziell sorgenfreies
Leben im Alter. Die staatliche Zulagen 0€ 0€ -14 € 0€
Kombination mit Basis- und/ Steuerersparnis 0€ -13 € -11 € -39 €
oder Privat-Rente schafft hier
Abhilfe. Sozialabgaben- 0€ 0€ 0€ -25 € 3)
Der Bundesfinanzminister
ersparnis
empfiehlt: "Entscheiden Sie sich monatl. effektiv 50 € 50 € 50 € 50 €
und schließen Sie einen Vertrag Aufwand
ab" ...und... "Bleiben Sie (auch)
nach Vertragsabschluss nicht Auszahlphase
untätig". Garantie-Rente 110 € 143 € 174 € 278 €
Passen Sie Ihre Altersvorsorge 4)
Überschuss-Rente + 83 € + 111 € + 137 € + 225 €
regelmäßig an. Bei
Veränderungen der Gesamt-Rente 193 € 254 € 311 € 503 €
Familienverhältnisse ebenso
wie an steigende Preise und die
Steuern -10 € -81 € -98 € -163 €
Entwicklung Ihres Sozialabgaben 0€ 0€ 0€ -50 €
Lebensstandards.
Netto-Rente 184 € 173 € 213 € 290 €

Nathalie Lehmann Privat Basis Riester Betriebs


Rente Rente Rente Rente
Ansparphase
Zahlbeitrag 50 € 61 € 1) 70 € 2) 106 €
staatliche Zulagen 0€ 0€ -6 € 0€
Steuerersparnis 0€ -11 € -14 € -34 €
Sozialabgaben- 0€ 0€ 0€ -23 € 3)
ersparnis
monatl. effektiv 50 € 50 € 50 € 50 €
Aufwand
Auszahlphase
Garantie-Rente 93 € 123 € 145 € 236 €
4)
Überschuss-Rente + 67 € + 92 € + 112 € + 191 €
Gesamt-Rente 160 € 215 € 257 € 427 €
Steuern -8 € -66 € -77 € -131 €
Sozialabgaben 0€ 0€ 0€ -40 €
Netto-Rente 153 € 149 € 181 € 256 €
1) Anfänglich; 60% davon sind als Altersvorsorgeaufwand steuerlich abzugsfähig, ansteigend um
jährlich 2% bis zum vollen Betrag im Jahr 2025.
2) Anfänglich; Betrag ansteigend (Mindestaufwand 2005 2%, 2006 3%, 2007 3%, 2008 4%, vom
Bruttolohn) zur Erreichung der vollen Zulagenförderung.
3) Begünstigung nur bis Ende 2008.
4) Nicht garantierte Rente aus Überschüssen.


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Schließung Ihrer Schließung Ihrer Versorgungslücke im Alter


3.000 €
Versorgungslücke im 1.463
Alter 2.500 €
1.177
Versorgungs-
lücke
Netto-Rente

Netto-Einkommen
2.000 €

1.500 €
1.511
1.412
1.000 €

500 €

0€
Interessent Partner

Tipp
Herr Lehmann, Sie können Ihre Netto-Versorgungslücke von 1.463 €
Eine optimierte Mischung der nicht schließen, da Ihre vorhandene monatliche Liquidität derzeit
verschiedenen Rentenformen nicht ausreicht.
führt in der Ansparphase zu
Steuerersparnis und/oder
zusätzlicher Förderung und in Frau Lehmann, Sie können Ihre Netto-Versorgungslücke von 1.177 €
der Auszahlphase zur nicht schließen, da Ihre vorhandene monatliche Liquidität derzeit
Steuerermäßigung oder gar nicht ausreicht.
Steuerverhinderung.
Vereinbaren Sie möglichst eine
teil- oder sogar volldynamische
Rentenzahlung. Denn so steigt
Ihre Rente von Jahr zu Jahr an
und behält ihre Kaufkraft.
Leistungen aus Versicherungen
fallen nicht in das Erbe.

*)
Aufgeteilt nach Einkommensrelation; durch die Aufteilung sind
kleine Rundungsdifferenzen möglich.


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Privat-Rente Wer eine private Rentenversicherung abschließt, zahlt entweder einen


Einmalbeitrag oder über einen vereinbarten Zeitraum hinweg
regelmäßig Beiträge. Er bezieht im Anschluss daran eine lebenslange
monatliche Rente.

Eine garantierte Rente bekommen Sie immer. Die Höhe Ihrer


Gesamtrente hängt von mehreren Faktoren ab:
- wie erfolgreich legt der Versicherer Ihr Geld an?
- wie kostengünstig arbeitet er?
- welche zusätzlichen Versicherungsleistungen wünschen Sie?
(z.B. Rentengarantiezeit, Hinterbliebenenzusatzvorsorge)
Tipp
Der wesentliche Vorteil gegenüber allen anderen Formen der
Achten Sie auf die Leistungs- Altersvorsorge ist die steuerliche Begünstigung der Renten-
stärke der Anbieter und zahlungen. Bei der Privat-Rente wird nicht der volle Rentenbetrag,
Produkte.
sondern nur der sogenannte Ertragsanteil besteuert.
Achten Sie bei Versicherungs- Der Ertragsanteil ist abhängig vom Rentenbeginn und beträgt mit
produkten auf die richtige
Alter 65 nur 18 Prozent.
Festlegung des Vertragspartners
(Versicherungsnehmer),
Beitragszahlers und Alter bei Rentenbeginn Ertragsanteil in Prozent
Bezugsberechtigten. 60 22%
Nutzen Sie die ganze 61 22%
Bandbreite der Möglichkeiten 62 21%
bei der Vertragsgestaltung zur 63 20%
Erhöhung der Rentabilität. 64 19%
65 18%
66 18%
67 17%
68 16%
69 15%
70 15%

Wahlweise können Sie sich Ihr Kapital am Ende der Ansparphase


auch als einmalige Summe auszahlen lassen.
Erfolgt die Auszahlung Ihres Kapitals frühestens nach 12 Jahren und
ab Alter 60, sind die Erträge (Auszahlung minus der eingezahlten
Beiträge) zur Hälfte steuerfrei.


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Basis-Rente Neben der gesetzlichen Rente gehört auch die private kapitalgedeckte
Leibrente (Basis-Rente) zu den Grundbausteinen der Altersvorsorge
für Jedermann. Sie wird über die Altersvorsorgeaufwendungen
steuerlich gefördert. Eine zusätzliche Berufs- oder
Erwerbsunfähigkeits-Absicherung ist bis zu 49 Prozent des gesamten
monatlichen Aufwandes ebenso steuerbegünstigt wie der Einschluss
einer Hinterbliebenenrente.

100 %

90 %
Vorsorge-
80 %
beiträge
70 %
steuer-
60 % pflichtige
50 % Rente
40 %

30 %

20 %

10 %

0%
2005 2008 2010 2013 2015 2018 2020 2023 2025 2028 2030

Tipp Ihre Altersvorsorgeaufwendungen

Die Basis-Rente ist auch ein


idealer Träger, um bei der
Joachim Nathalie
Hinterbliebenen- und Berufs- Lehmann Lehmann
unfähigkeitsabsicherung Gesamtbeitrag zur gesetzlichen 6.338 € 4.914 €
Steuern zu sparen. Rentenversicherung
Ebenso wie die Riester-Rente ist davon 60% (2005) 3.803 € 2.948 €
auch die Basis-Rente vor dem abzüglich Arbeitgeberanteil 3.169 € 2.457 €
Hartz IV - Zugriff sicher. steuerlich abzugsfähige
Altersvorsorgeaufwendungen 634 € 491 €

Joachim Nathalie
Lehmann Lehmann
Höchstbetrag für die Förderung
von Altersvorsorgeaufwendungen 20.000 € 20.000 €
(2025)
davon 60% (2005) 12.000 € 12.000 €
abzüglich Arbeitgeberanteil 3.169 € 2.457 €
Höchstbetrag 2005 8.831 € 9.543 €
abzüglich der bereits abzugsfähigen
Altersvorsorgeaufwendungen 634 € 491 €
noch zusätzlich absetzbare
Altersvorsorgeaufwendungen 8.197 € 9.052 €

Um zusätzliche Altersvorsorgeauf-
wendungen zu nutzen könnten Sie
eine Basis-Rente mit Beiträgen (in 13.662 € 15.086 €
2005) bis zu .... abschließen.
monatlich also bis zu 1.139 € 1.257 €


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Riester-Rente Geförderter Personenkreis


Zum Kreis der Begünstigten gehören alle Personen, die Pflichtbeiträge
zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen. Außerdem Beamte,
Berufs- und Zeitsoldaten sowie Angestellte im öffentlichen Dienst.
Keinen Anspruch haben nicht versicherungspflichtige Selbständige.
Wenn nur ein Ehepartner zum förderfähigen Personenkreis gehört,
kann auch der persönlich nicht förderfähige Ehepartner die
Zulagenförderung erhalten, wenn für ihn ein eigener Vertrag
abgeschlossen wird.

Sie, Herr und Frau Lehmann, können beide in den Genuss der
Förderung kommen. Sie können beide die Grundzulage erhalten, wie
auch die Zulage für Ihr Kind.

Tipp So sieht die Förderung aus

Je niedriger das Einkommen Jährliche Zulagen Mindestaufwand max. förder-


und je höher die Kinderzahl, Jahr pro pro (inkl. Zulagen) in % fähiger Beitrag
desto höher die Förderung. Person Kind des Bruttolohnes 1) (inkl. Zulagen)
2005 76 € 92 € 2% 1.050 €
2006 114 € 138 € 3% 1.575 €
2007 114 € 138 € 3% 1.575 €
ab 2008 154 € 185 € 4% 2.100 €
1) Mindest-Aufwand zur Erlangung der vollen Zulagen, max. bis zum förderfähigen Beitrag.

Die vollen Zulagen erhalten Sie jedoch nur, wenn Ihr "Riester-
Vorsorgeaufwand" - also Eigenleistung und Zulage zusammen -
insgesamt im Jahr 2005 mindestens zwei Prozent des Vorjahres-
Bruttoeinkommens ausmacht. Dieser Satz steigt stetig an und liegt im
Jahr 2008 bei vier Prozent. Außerdem ist ein Mindest-Eigenbeitrag in
Höhe von 60 € bei Joachim Lehmann und 60 € bei Nathalie Lehmann
für das Jahr 2005 vorgesehen.

Zusätzlich können Sie Ihren gesamten "Riester-Vorsorgeaufwand"


(Eigenbeitrag plus Zulagen) bis zu einer gewissen Höhe als
Sonderausgaben abziehen. Ähnlich wie beim Kindergeld prüft das
Finanzamt, was günstiger ist. Ist der Sonderausgabenabzug lukrativer,
bekommen Sie die Differenz erstattet.

Das Zulagenantragsverfahren ist für Sie ganz einfach. Sie stellen


lediglich einmal einen Dauerzulagenantrag, der Ihren Anbieter
bevollmächtigt, jedes Jahr automatisch für Sie die Zulage bei der
zentralen Zulagenstelle zu beantragen.


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Beispiel:
Ihr "Riester-Vorsorgeaufwand" im Jahr 2006:

Joachim Nathalie Gemeinsam


Lehmann Lehmann
(1) Bruttoeinkommen des 30.000 € 27.300 € 57.300 €
Vorjahres
(2) Um die volle Zulage zu 900 € 819 € 1.719 €
erhalten, beträgt Ihr
jährlicher Gesamtaufwand
(= max. 3 % Ihres Brutto-
einkommens)
(3) Davon erhalten Sie von 114 € 114 € 228 €
"Riester" als Grundzulage
im Jahr
(4) Außerdem erhalten Sie von 138 € --- 138 €
"Riester" für Ihr Kind die
Kinderzulage
(1 x 138 € p.a.)1)
(5) aktueller Eigenaufwand aus 0€ 0€ 0€
bestehenden "Riester-
Verträgen"
(6) Gesamte Zulagen (3)+(4) 252 € 114 € 366 €
(7) Ersparnis aus
Sonderausgabenabzug 33 € 138 € 171 €
(8) Verbleibt ein Eigen-
aufwand im Jahr von 615 € 567 € 1.182 €
(2)-(5)-(6)-(7)
(9) Förderquote = Anteil der 32 % 31 % 31,2 %
Förderung
(6)+(7) im Verhältnis zu (2)

1) Kinderzulagen werden standardmäßig wie der Bezug von Kindergeld bzw. Kinderfreibeträgen
zugeordnet.


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Für Sie, Herr und Frau Lehmann, wäre im Jahr 2006 eine zusätzliche
Steuerersparnis aus Sonderausgabenabzug in Höhe von 441 €
möglich, wenn Sie Ihren "Riester-Vorsorgeaufwand" auf 3.150 €
(maximal 1.575 € je förderfähiger Person) erhöhen würden. Die
gemeinsame Förderquote würde somit 31,0 % betragen.

Ihr Riester-Vorsorgeaufwand
1.600 €

461 529
1.400 €
zus. Eigen-
1.200 € aufwand
zus. Ersparnis
1.000 € 214 aus Sonder-
227
ausgabenabzug
800 € 615 Eigenaufwand
567
600 € Ersparnis aus
Sonderausgaben-
400 € abzug
Zulage
200 € 252 138
0€
114
Interessent Partner


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Betriebs-Rente Durchführungswege betriebliche Altersvorsorge (bAV)

1. Direktzusage
Mit einer Direktzusage geht der Arbeitgeber die Verpflichtung ein,
dem Beschäftigten oder dessen Angehörigen ab Eintritt des
Versorgungsfalles (Ruhestand, Invalidität, Tod) Leistungen in einer
bestimmten Höhe zu zahlen. Die Direktzusage - auch Pensions- oder
unmittelbare Versorgungszusage genannt - ist in der Regel eine allein
vom Arbeitgeber finanzierte Form der Altersvorsorge. Zusätzlich
haben die Beschäftigten die Möglichkeit, die Zusage durch eine
Entgeltumwandlung zu erhöhen.

2. Direktversicherung
Bei der Direktversicherung schließt der Arbeitgeber eine Lebens- oder
Rentenversicherung zugunsten seiner Beschäftigten ab. Die Beiträge
zahlt der Arbeitgeber ein. Die Beiträge zur Direktversicherung können
vom Arbeitgeber oder vom Arbeitnehmer in Form einer
Entgeltumwandlung erbracht werden.

3. Unterstützungskasse
Die Unterstützungskasse ist eine rechtlich selbständige Versorgungs-
einrichtung - häufig in Form eines eingetragenen Vereins. Sie wird von
einem oder mehreren Unternehmen getragen. In der Regel schließen
Unterstützungskassen kongruente (deckungsgleiche) Rückdeckungs-
versicherungen ab, um dem Risiko unkalkulierbarer Zahlungen zu
entgehen. Die Finanzierung der Beiträge zur Unterstützungskasse
erfolgt wie bei der Direktversicherung.

4. Pensionskasse
Die Pensionskasse arbeitet wie eine Versicherung und wird von einem
oder mehreren Unternehmen getragen. Die Beiträge zahlt der
Arbeitgeber ein. Die Beiträge zur Pensionskasse können vom
Arbeitgeber oder vom Arbeitnehmer in Form einer
Entgeltumwandlung erbracht werden. Aus den Beiträgen und den
Erträgen baut die Pensionskasse einen Kapitalstock auf, aus dem
spätere Leistungen finanziert werden.

5. Pensionsfonds
Der Pensionsfonds ist eine rechtlich selbstständige Einrichtung.
Auch eine Beteiligung des Arbeitnehmers an der Finanzierung der
Beiträge ist möglich. Die Höhe der späteren Leistung hängt von der
erzielten Kapitalrendite ab. Der Ausfall einer Versorgungsleistung bei
Kapitalverlust wird ausgeschlossen, da der Arbeitgeber dafür
einstehen muss, dass im Versorgungsfall zumindest die Summe der
eingezahlten Beiträge zur Verfügung steht.


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Die Durchführungswege der bAV (Gehaltsumwandlung)

Direktzusage Direktver- Unterstüt- Pensions- Pensions-


sicherung zungskasse kasse fonds
Steuerliche § 6a EStG § 3 Nr. 63 § 4d EStG § 3 Nr. 63 § 3 Nr. 63
Grundlage EStG EstG EstG
Höhe umwandel- unbegrenzt max. 4 % der unbegrenzt max. 4 % der max. 4 % der
barer Gehalts- BBG zzgl. BBG zzgl. BBG zzgl.
anteile 1.800 € 1.800 € 1.800 €
Steuerfreiheit unbegrenzt steuerfrei bis unbegrenzt steuerfrei bis steuerfrei bis
des Beitrags steuerfrei 4 % der BBG steuerfrei 4 % der BBG 4 % der BBG
(p.a) zzgl. 1.800 € zzgl. 1.800 € zzgl. 1.800 €
Beitrag Sozial- ja, bis 4 % der ja, bis 4 % der ja, bis 4 % der ja, bis 4 % der ja, bis 4 % der
versicherungs- BBG BBG BBG BBG BBG
frei (bis Ende
2008)
Steuerliche wie Einkünfte nachgelagerte wie Einkünfte nachgelagerte wie Einkünfte
Behandlung in aus nichtselb- (volle) aus nichtselb- (volle) aus nichtselb-
Auszahlphase ständiger Besteuerung ständiger Besteuerung ständiger
Tätigkeit Tätigkeit Tätigkeit
Freibetrag in der ja (bis 2040) nein ja (bis 2040) nein nein
Auszahlphase
Leistungszusage ja ja ja ja nein
möglich
Absicherung der über PSV a.G. identisch mit über PSV a.G. identisch mit nur Beitrags-
Leistungszusage Lebens- bzw. Renten- zahlungen
Renten- versicherungs- über PSV a.G.
versicherungs- policen
policen
4 % der BBG Im Jahr 2005 entsprechen 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der
Rentenversicherung 2.496 € (West).
PSV a.G. Pensions-Sicherungs-Verein a.G.
Zur Sicherung von unverfallbaren Anwartschaften und der laufenden Renten.

Unverfallbarkeitsvoraussetzungen für die bAV

Nur für den Fall, dass der Arbeitnehmer nach Erteilung der Zusage bis
zu seinem Ausscheiden mehrere Jahre dem Betrieb angehört hat, hat
er bei Arbeitgeberfinanzierter bAV einen so genannten unverfallbaren
Anspruch auf die zugesagte betriebliche Altersversorgung. Der
ausgeschiedene Arbeitnehmer behält seinen Versorgungsanspruch,
wenn er zum Zeitpunkt des Ausscheidens mindestens 30 Jahre alt ist
und die Versorgungszusage mindestens fünf Jahre bestanden hat.

Bei betrieblicher Altersversorgung aufgrund von Gehaltsumwandlung


(Entgeltumwandlung) ist die Anwartschaft sofort mit Erteilung der
Entgeltumwandlungszusage unverfallbar. Dies gilt unabhängig vom
Alter des Versorgungsberechtigten.

Portabilität (Mitnahmemöglichkeit)

Arbeitnehmer haben das Recht, Ihre Versicherung bei einem


Arbeitgeberwechsel mitzunehmen. Dies gilt jedoch nur für Zusagen
ab 2005 und nur für Pensionskassen, -fonds, und
Direktversicherungen. Bei Altverträgen sowie Unterstützungskassen
und Pensionszusagen muss weiterhin der neue Arbeitgeber
einverstanden sein.


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6. PRIVATE VORSORGE

Absicherung der Die Arbeitskraft ist Ihr wertvollster Besitz, Ihre wichtigste
Einkommensquelle. 44 von 100 Rentnern sind wegen
Arbeitskraft Berufsunfähigkeit vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden.

Bei solchen Wechselfällen des Lebens sollte Ihr Lebensstandard


gesichert sein. Das bedeutet für Sie die Erhaltung des derzeitigen
Nettoeinkommens.

Ihren Angaben zufolge ist Ihre finanzielle Versorgung - wie


nachstehend dargestellt - abgesichert:

Absicherung der Arbeitskraft - Joachim Lehmann


1.800 €

1.600 €

1.400 €

1.200 €

1.000 €

800 €

600 €

400 €

200 €

0€
akt. Einkommen Krankheit volle EM halbe EM/BU Todesfall

Absicherung der Arbeitskraft - Nathalie Lehmann


1.400 €

1.200 €

1.000 €

800 €

600 €

400 €

200 €

0€
akt. Einkommen Krankheit volle EM halbe EM/BU Todesfall


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Seite 41
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Versorgung Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

bei Krankheit Die Krankengeldleistung der GKV beträgt 70 % des Bruttogehalts bis
zur Bemessungsgrenze. Sie darf jedoch nicht 90 % des Netto-
einkommens (Nettolohn bzw. Nettogehalt) überschreiten.

Die Bemessungsgrenze beträgt zur Zeit 3.525,00 € (mtl.), d. h. das


Höchstkrankengeld beträgt monatlich 2.468 € bzw. kalendertäglich
82 €. Das so errechnete Krankengeld wird bei Personen, die
arbeitslosen-, renten- und pflegeversichert sind noch um den
Arbeitnehmeranteil in Höhe von 13,85 % gekürzt.

Eine weitere Leistungsbegrenzung liegt in der Dauer der Krankengeld-


zahlung: maximal bis 78 Wochen innerhalb dreier Jahre wegen
derselben Krankheit.

Private Krankenversicherung (PKV)

Die Versicherungspflichtgrenze (=Jahresarbeitsentgeltgrenze) in der


GKV, ab der ein Wechsel zur privaten Krankenversicherung für
Arbeitnehmer möglich ist, beträgt zur Zeit 3.900,00 € (mtl.).

In der PKV kann über die Bemessungsgrenze hinaus der tatsächliche


Verdienstausfall abgesichert werden. Die freiwilligen Beiträge zur
Rentenversicherung können zusätzlich zum Nettoeinkommen
mitversichert werden. Die Leistungsdauer ist unbegrenzt.

Fazit:

Für GKV-pflichtversicherte Personen ist es ratsam, die Lücke bei der


Krankengeldzahlung über eine private Zusatzversicherung zu
schließen.

Nicht versicherungspflichtige Personen sind in der PKV häufig besser


aufgehoben, da sie neben der "100 %-Absicherung" auch den
Schwachpunkt "Leistungsdauer" ausschließen.


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Seite 42
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Versorgungslücke Joachim
Lehmann
Nathalie
Lehmann
bei Krankheit Durchschnittliches monatliches
Nettoeinkommen 1.732 € 1.318 €
- KT (gesetzlich)1) 1.223 € 1.022 €
- KT (Zusatzversicherung) 0€ 0€
- sonstige Einkünfte
Kindergeld 154 € 0€

= Netto-Versorgungslücke 355 € 296 €


1) Die Berechnung des gesetzlichen Krankentagegelds basiert auf dem
Nettoeinkommen von 1.578 € für Joachim Lehmann bzw. 1.318 € für Nathalie
Lehmann und dem Sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommen (bis zur
Bemessungsgrenze) von 2.708 € für Joachim Lehmann bzw. 2.100 € für Nathalie
Lehmann.

Versorgungslücke bei Krankheit


1.800 €

1.600 € 355
Versorgungs-
1.400 €
lücke
1.200 € 154 296 Sonstige
1.223
1.000 € Einkünfte
1.022 Gesetzliche
800 €
Vorsorge
600 €

400 €

200 €

0€
Interessent Partner


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Seite 43
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Pflegepflicht- Die Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung, in der alle


Personen versichert sein müssen, die entweder gesetzlich oder privat
versicherung krankenversichert sind.

Das sind 98 Prozent aller Deutschen. Pflegebedürftig im Sinne des


Gesetzes sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder
seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und
regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen
Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in
erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen.

Maßgeblich für die Höhe der Leistungen ist die ärztlich festgestellte
Stufe der Pflegebedürftigkeit. Das Gesetz unterscheidet die drei
folgenden Pflegestufen:

Pflegestufe I: erheblich pflegebedürftige Personen, die bei der


Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität
mindestens einmal täglich für wenigstens zwei
Verrichtungen der Hilfe bedürfen.
Pflegestufe II: schwerpflegebedürftige Personen, die bei der
Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität
mindestens dreimal täglich zu verschiedenen
Tageszeiten der Hilfe bedürfen.
Pflegestufe III: schwerstpflegebedürftige Personen, die bei der
Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität
täglich rund um die Uhr, auch nachts, der Hilfe
bedürfen.

In allen drei Pflegestufen muß zusätzlich mehrmals wöchentlich


Unterstützung in der hauswirtschaftlichen Versorgung notwendig
sein.

Leistungen bei ambulanter Pflegebedürftigkeit

Versicherungsleistungen können seit dem 01.04.1995 beansprucht


werden, und zwar zunächst für die häusliche und teilstationäre Pflege
sowie für die Kurzzeitpflege.

Die Pflegepflichtversicherung umfaßt bei der häuslichen Pflege im


wesentlichen folgende Leistungen:

Für die Pflege durch eine geeignete Pflegefachkraft in


Pflegestufe I: 384 € monatlich
Pflegestufe II: 921 € monatlich
Pflegestufe III: 1.432 € monatlich, in Härtefällen bis zu
1.918 €


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Für die selbst beschaffte Pflegehilfe (z.B. durch Angehörige) in


Pflegestufe I: 205 € monatlich
Pflegestufe II: 410 € monatlich
Pflegestufe III: 665 € monatlich

Erstattet werden auch alle notwendigen Pflegehilfsmittel und


technische Hilfen. Die technischen Hilfsmittel, z.B. Rollstühle, werden
möglichst leihweise zur Verfügung gestellt. Sind keine Leihgeräte
vorhanden, muß der Versicherte 10 % der Anschaffungskosten selbst
bezahlen, maximal aber 25 €. Für zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel
werden bis zu 31 € je Kalendermonat erstattet.

Leistungen bei stationärer Pflegebedürftigkeit

Die Leistungen bei stationärer Pflegebedürftigkeit werden seit dem


01.07.1996 gewährt (bei gleichzeitiger Beitragsfestsetzung auf maximal
1,7 % der gültigen Beitragsbemessungsgrenze). Erstattet werden die
pflegebedingten Aufwendungen bis zu 1.432 € monatlich (in
Ausnahmefällen bis maximal 1.688 €). Die Leistungen bei stationärer
Pflegebedürftigkeit werden nur gewährt, wenn häusliche oder
teilstationäre Pflege nicht möglich ist. Entscheidet sich der
Pflegebedürftige trotzdem für die Heimunterbringung, dann erhält er
nur diejenigen Leistungen, die bei einer ambulanten Pflege gewährt
werden würden.

Beamte erhalten alle genannten Leistungen entsprechend ihrem


Beihilfeanspruch anteilig.

Beitragszuschuß bei privater Pflegeversicherung

Wie zur sozialen Pflegeversicherung zahlt der Arbeitgeber den halben


Beitrag des Versicherten zur privaten Pflegeversicherung. Beamte, die
keinen Arbeitgeberzuschuß erhalten, zahlen ohnehin nur den halben
Beitrag. Privatversicherte Rentner erhalten einen Zuschuß zum Beitrag
von der Rentenversicherung. Er wird nach dem gleichen Prozentsatz
von der Rente berechnet wie bei sozialversicherten Rentnern und muß
bei dem Träger der Rentenversicherung beantragt werden. Einen
Arbeitgeberzuschuß gibt es nur in den Bundesländern, die bis zum
Inkrafttreten der Pflegeversicherung einen Feiertag abgeschafft
haben.


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Seite 45
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Beachten Sie bitte folgende Hinweise:

„ Pflegeleistungen werden nur bei Pflege innerhalb der


Europäischen Union erbracht.

„ Leistungen aus der Pflegeversicherung, also auch Geldleistungen,


sind grundsätzlich nicht der Einkommensteuer unterworfen.

„ Die Beiträge zur Pflegepflicht- und Pflegezusatzversicherung sind


im Rahmen der Sonderausgaben nach Paragraph 10 EStG
abzugsfähig.

Gibt es auch private Pflegezusatzversicherungen?

Ja, da die Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung in der Regel


nicht alle Kosten der Pflegebedürftigkeit abdecken. Wer nicht auf die
Rente oder das eigene Vermögen zurückgreifen will, sollte eine private
Pflegezusatzversicherung abschließen.

Man kann wählen zwischen einer Pflegekosten- und einer


Pflegetagegeld-Zusatzversicherung. Mit günstigen Prämien lockt die
Pflegetagegeld-Zusatzversicherung, bei der der Versicherte im
Leistungsfall ein vereinbartes Tagegeld pro Tag bekommt, und zwar
unabhängig von den tatsächlichen Kosten.

Die Pflegekostenversicherung ist grundsätzlich teurer. Dafür leistet


sie (innerhalb der vereinbarten Grenzen) tagesunabhängig.


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Berufsunfähigkeit Durch Krankheit oder Unfall kann Ihr wertvollstes Gut, Ihre
Arbeitskraft, bis zur Erwerbsunfähigkeit herabgesetzt werden. Aus
und unserer Rentenschätzung können Sie die Höhe der Versorgungslücke
Erwerbsminderung im Falle der Berufsunfähigkeit (BU), Erwerbsminderung (EM) oder
Dienstunfähigkeit (DU) entnehmen:
Joachim Nathalie
Lehmann Lehmann
Durchschnittliches monatliches
Nettoeinkommen (1) 1.732 € 1.318 €
gesetzliche 1/2 EM-/BU-/DU-Rente (2) 629 € 413 €
gesetzliche EM-/DU-Rente (3) 1.258 € 826 €
private Vorsorge (4) 0€ 0€
sonstige Einkünfte (5)
Kindergeld 154 € 0€

Brutto-Versorgungslücke 1/2 EM/BU/DU 949 € 905 €


= (1) - (2) - (4) - (5)
Steuern/Sozialabgaben 63 € 39 €
Netto-Versorgungslücke 1/2 EM/BU/DU 1.012 € 944 €

Brutto-Versorgungslücke EM/DU= (1) - (3) 320 € 492 €


- (4) - (5)
Steuern/Sozialabgaben 125 € 78 €
Netto-Versorgungslücke EM/DU 445 € 570 €

Anspruchsvoraussetzungen
BU/EM/DU erfüllt ja ja

BU- und EM-Renten werden gewährt, wenn die Wartezeit von 5


Jahren erfüllt ist und in den letzten 5 Jahren vor Eintritt des
Versicherungsfalls mindestens 3 Jahre Pflichtbeiträge entrichtet
worden sind.

Seit 01.01.2001 gelten folgende Änderungen:

Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrenten wurden durch ein


zweistufiges System von Erwerbsminderungsrenten abgelöst.
Beurteilungskriterium für die Erwerbsminderungsrente ist seither allein
der Gesundheitszustand, also das verbliebene Leistungsvermögen in
einer beliebigen anderen beruflichen Tätigkeit. Der bisherige
berufliche Status und die bisherige Lebensstellung bleiben dabei
völlig unberücksichtigt.


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Restleistungsvermögen Anspruch auf


Erwerbsminderungsrente
Mindestens 6 Stunden pro Tag Keine Erwerbsminderungsrente
für irgendeine Tätigkeit auf
dem allgemeinen Arbeitsmarkt
Zwischen 3 und unter 6 Halbe Erwerbsminderungsrente
Stunden pro Tag
Ausnahme: Es läßt sich kein Volle Erwerbsminderungsrente wegen
konkreter Arbeitsplatz finden Arbeitslosigkeit
Unter 3 Stunden pro Tag Volle Erwerbsminderungsrente

Sonderfall für Personen, die vor dem 01.01.1961 geboren sind:


Sie können auch weiterhin eine Berufsunfähigkeitsrente erhalten.
„ Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien der Berufsunfähigkeit
„ Als Rentenhöhe wird die halbe Erwerbsminderungsrente
festgelegt, wenn der Beruf weniger als 6 Stunden pro Tag
ausgeübt werden kann.

Versorgungslücke Ihre Versorgungslücke bei halber Erwerbsminderung (EM), Berufs-


unfähigkeit (BU) oder Dienstunfähigkeit (DU) stellt sich wie folgt dar:
bei 1/2 Erwerbs-
minderung/BU/DU Versorgungslücke bei 1/2 EM / BU / DU
1.800 €

1.600 € 1.012
Versorgungs-
1.400 €
lücke
1.200 €
944 Netto-Rente
1.000 €

800 €

600 € 720
400 €

200 € 374
0€
Interessent Partner

Ursachen für Die Hauptursache für Berufsunfähigkeit sind Krankheiten. Unfälle


tragen nur zu 2,6 % zum Risiko der Berufsunfähigkeit bei.
Berufsunfähigkeit
Ursachen zur Berufsunfähigkeit

19 %

Geistes- und Nerven-


krankheiten
16 %
Herz- und Gefäß-
erkrankungen
Rheuma- und Gelenk-
krankheiten
Unfallfolgen
41 % 10 % Erkrankungen der
Atemwegsorgane
7% Krebs
4% Übrige Erkrankungen
3%


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Versorgung von Wenn jede Frau wüßte, was jede Witwe weiß, dann würde sie
rechtzeitig auf eine ausreichende Versorgung bedacht sein. Und ihr
Hinterbliebenen Mann auch.

Nach dem Tod des Ehepartners hat man Anspruch auf Witwen- oder
Witwerrente, wenn der Partner die Wartezeit von 5 Jahren erfüllt oder
bereits eine Rente bezogen hat.

Die Rentenhöhe für diese sogenannte "kleine Witwenrente" beträgt


25 % des Erwerbsminderungsrentenanspruchs des Versicherten. Die
"kleine Witwenrente" wird für eine Übergangszeit von zwei Jahren
gewährt.

Kleine Witwen-/Witwerrente

Joachim Nathalie
Lehmann Lehmann
Durchschnittliches monatliches
Nettoeinkommen 1.732 € 1.318 €
- gesetzliche Vorsorge 315 € 207 €
- private Vorsorge 307 € 20 €
- Versicherungsbeiträge 109 € 70 €
- sonstige Einkünfte
Kindergeld 154 € 0€

= Brutto-Versorgungslücke 847 € 1.021 €


Steuern/Sozialabgaben 31 € 20 €
= Netto-Versorgungslücke 878 € 1.041 €

Herr Lehmann, um eine konstant bleibende Netto-Versorgungslücke


von 878 € zu schließen, ist bei einer 5,00 %igen Verzinsung nach
Steuern ein Kapital von 216.509 € (ohne Kapitalverzehr)
erforderlich!

Frau Lehmann, um eine konstant bleibende Netto-Versorgungslücke


von 1.041 € zu schließen, ist bei einer 5,00 %igen Verzinsung nach
Steuern ein Kapital von 256.504 € (ohne Kapitalverzehr)
erforderlich!
Hinweis: Zinseinnahmen über den Zinsfreibeträgen sind noch zu
versteuern.

Versorgungslücke im Todesfall
1.800 €

1.600 € 878
Versorgungs-
1.400 € lücke
Netto-Rente
1.200 € 1.041
1.000 €

800 €
854
600 €

400 €

200 €
277
0€
Interessent Partner


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Große Witwen-/Witwerrente

Anspruch auf die "große Witwenrente" hat man, wenn neben den
Voraussetzungen der "kleinen Witwenrente" noch folgende
Voraussetzungen erfüllt sind:

„ Vollendung des 45. Lebensjahres oder


„ Erziehung des eigenen Kindes oder eines Kindes des Versicherten
oder
„ Erwerbsminderung des überlebenden Ehegatten.

Die Höhe der Rente beträgt in diesen Fällen 55 % des Erwerbs-


minderungsanspruchs des Verstorbenen. Zeiten der Kindererziehung
werden bei der Hinterbliebenenrente zusätzlich berücksichtigt.
Für die ersten drei Monate wird die volle Rente des verstorbenen
Ehepartners als Witwen/Witwerrente gezahlt.

Joachim Nathalie
Lehmann Lehmann
Durchschnittliches monatliches
Nettoeinkommen 1.732 € 1.318 €
- gesetzliche Vorsorge 692 € 454 €
- private Vorsorge 307 € 20 €
- Versicherungsbeiträge 109 € 70 €
- sonstige Einkünfte
Kindergeld 154 € 0€

= Brutto-Versorgungslücke 470 € 774 €


Steuern/Sozialabgaben 69 € 43 €
= Netto-Versorgungslücke 539 € 817 €

Herr Lehmann, um eine konstant bleibende Netto-Versorgungslücke


von 539 zu schließen, ist bei einer 5,00 %igen Verzinsung nach
Steuern ein Kapital von 132.822 € (ohne Kapitalverzehr)
erforderlich!

Frau Lehmann, um eine konstant bleibende Netto-Versorgungslücke


von 817 zu schließen, ist bei einer 5,00 %igen Verzinsung nach
Steuern ein Kapital von 201.370 € (ohne Kapitalverzehr)
erforderlich!
Hinweis: Zinseinnahmen über den Zinsfreibeträgen sind noch zu
versteuern.

Versorgungslücke im Todesfall
1.800 €

1.600 € 539
Versorgungs-
1.400 € lücke
Netto-Rente
1.200 € 817
1.000 €
1.193

800 €

600 €

400 € 501
200 €

0€
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Versorgungslücke Unfallbedingte Invalidität oder Teilinvalidität erzwingt oft eine


drastische Änderung der Lebensweise. Je schwerer die plötzliche,
bei einem Unfall unfallbedingte Invalidität, desto eingreifender die Umstellungen der
Lebensumstände und desto höher der dafür benötigte Aufwand. Eine
Unfallversicherung mit starker, invaliditätsabhängiger Progression ist
dazu geeignet, finanzielle Lücken bei der erzwungenen Umstellung der
Lebensweise zu decken.

Bitte beachten Sie:

Eine Unfallversicherung kann und soll nicht den Lebensunterhalt auf


Dauer selbst decken. Dazu benötigen Sie eine BU-/DU-Rente. Eine
Unfallversicherung deckt dagegen den Aufwand einer durch Unfall
erzwungenen Umstellung der Lebensumstände (Umschulung,
behindertengerechtes Wohnen, Spezial-Pkw, ...) über einen
begrenzten Zeitraum. Dafür empfehlen wir Ihnen eine Absicherung in
Höhe von 6 Nettojahresgehältern bei 100 % Invalidität.

Bitte beachten Sie, daß eine Unfallversicherung mit Progressionstarif


bei niedriger Invalidität, im Vergleich zu Lineartarifen, eine erheblich
geringere Absicherung bedeuten kann.

Bei einem angenommenen Invaliditätsgrad von 100 % stellt sich Ihre


private Versorgung wie folgt dar:

Joachim Nathalie
Lehmann Lehmann
Sechsfaches Nettojahreseinkommen 124.704 € 94.896 €

- Bestehende Unfallversicherungen 0€ 0€

= Netto-Versorgungslücke 124.704 € 94.896 €

Versorgungslücke bei Unfall


140.000 €

120.000 €
124.704 Versorgungslücke
100.000 €

80.000 € 94.896

60.000 €

40.000 €

20.000 €

0€
Interessent Partner


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Da in den wenigsten Fällen die Unfallinvalidität bei 90 % oder höher


liegt, macht es Sinn, den Bereich zwischen 50 und 90 %
überproportional abzusichern.

Dazu empfehlen wir eine Unfall-Progressionsstaffel von 350 %, die im


direkten Vergleich mit einer 500 % Progressionsstaffel den Bereich
zwischen 50 und 90 % besser abdeckt.

Vergleich Unfall-Progressionsstaffel
500 %
450 %
Linear 400 %
350% 350 %
Progression 300 %
500% 250 %
Progression
200 %

150 %
100 %
50 %

0%
10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 % 90 % 100 %


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Absicherung im Aus Ihren Angaben geht hervor, daß eine Haftpflichtversicherung


vorhanden ist.
Haftpflichtfall
Eine private Haftpflichtversicherung gehört zu den
Grundabsicherungen des täglichen Lebens. Sollte sie nicht vorhanden
sein, so ist der sofortige Abschluß dringend zu empfehlen. Bedenken
Sie die Folgen einer fehlenden Haftpflichtversicherung, wenn Sie in
Regreß genommen werden. Überprüfen Sie außerdem die
Versicherungssumme, sie sollte in der heutigen Zeit mindestens
3.000.000 € betragen.

Für Tierhalter gilt gleiches bei der Tierhalterhaftpflicht.

Vermögens- Da keine Angaben über die Größe der Wohnfläche Ihrer Wohnung
vorliegen, kann keine Berechnung über die Höhe der benötigten
absicherung Versicherungssumme durchgeführt werden.

Bei einer Unterversicherung Ihres Hausrates sollten Sie so schnell wie


möglich die fehlende Summe absichern, damit Ihnen im Schadenfall
kein Nachteil entsteht. Beachten Sie hier auch die
Versicherungshöchstgrenzen für Wertgegenstände wie Schmuck,
Pelze, Kunstgegenstände, Bargeld und Sammlungen aller Art. Sollten
solche Wertgegenstände nicht in erheblichem Umfang vorhanden
sein, so haben Sie die Möglichkeit, diese aus dem
Versicherungsschutz herauszunehmen und somit einen erheblichen
Beitragsnachlaß zu erreichen.

Beachten Sie außerdem, daß für Fenster-Isolierverglasungen eine


Zusatzglasversicherung sinnvoll sein kann.


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Seite 53
Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Rechtsschutz- Aus Ihren Angaben geht hervor, daß eine Rechtsschutzversicherung


nicht vorhanden ist.
vorsorge
In den letzten Jahren sind Rechtsschutzversicherungen immer
wichtiger geworden, da Streitigkeiten immer häufiger vor Gericht
ausgetragen werden. Die Gerichts- und Anwaltskosten können in der
ersten Instanz leicht einige tausend Euro betragen. Gerade die
Verkehrsrechtsschutzversicherung ist für den Halter eines PKW
schon fast so selbstverständlich wie die gesetzlich vorgeschriebene
PKW-Haftpflicht. Der Rechtsschutz übernimmt Anwalts- und
Gerichtskosten und bewahrt Sie vor finanziellem Schaden.

Fazit Es wurde in einigen Versicherungssparten festgestellt, daß keine oder


nicht ausreichende Absicherung besteht. Dies kann im Schadensfall
zu unerwarteten, erheblichen finanziellen Einbußen führen. Ihr
persönlicher Berater hilft Ihnen gerne bei der Optimierung des
notwendigen Versicherungsschutzes.


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Seite 54
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7. STAATLICHE FÖRDERMITTEL

Vermögenswirksame Sie haben zwar möglicherweise die Einkommensgrenze überschritten,


die zu staatlichen Förderungen berechtigen würde. Dennoch sollten
Leistungen Sie auf diese Anlageform nicht verzichten, wenn sie als Arbeitnehmer
Anspruch auf die vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers
haben. Das ist in den meisten Arbeitsverträgen vorgesehen.

Sie können als Arbeitnehmer in Bausparverträge bis zu 470 € jährlich


und in Beteiligungen an Produktivvermögen bis zu 400 € jährlich
anlegen, maximal also 870 € jährlich. Sie erhalten dann die staatliche
Förderung (Arbeitnehmersparzulage) und die Tarifzulage.

Im Gegensatz zu den vermögenswirksamen Leistungen des


Arbeitgebers ist die staatliche Förderung in Form der
Arbeitnehmersparzulage von Einkommenshöchstgrenzen abhängig.
Die derzeit gültigen Höchstgrenzen (steuerpflichtiges Einkommen)
betragen jährlich

bei Einzelveranlagung 17.900 €


bei Zusammenveranlagung 35.800 €

Sie, Herr Lehmann, nutzen derzeit keine vermögenswirksamen


Leistungen.

Sie, Frau Lehmann, nutzen derzeit keine vermögenswirksamen


Leistungen.

Die wichtigsten Anlageformen des 5. VermBG:

1. Produktivkapitalsparvertrag (Wertpapiersparen)

Die Arbeitnehmersparzulage beträgt seit dem 01.01.2004 18 % aus der


Sparleistung, höchstens jedoch 72 € jährlich. Für die neuen
Bundesländer beträgt sie 22 % aus der Sparleistung, höchstens
jedoch 88 € jährlich.

2. Bausparen

Die Arbeitnehmersparzulage beträgt 9 % aus der Sparleistung,


höchstens jedoch 43 € jährlich.

3. Lebensversicherung

Es können jährlich bis zu 470 € angelegt werden. Die Arbeitnehmer-


sparzulage wird für Lebensversicherungsverträge nicht gewährt.

4. Banksparvertäge

Es können jährlich bis zu 470 € angelegt werden. Die Arbeitnehmer-


sparzulage wird für Banksparvertäge nicht gewährt.


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Seite 55
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Wohnungsbau- Bausparen ist eine durch staatliche Prämiengewährung attraktive freie


Anlageform. Sie sollten daher die unten aufgeführten Höchstgrenzen
prämiengesetz konsequent nutzen.

Wenn Ihr Einkommen unter den unten aufgeführten Höchstgrenzen


liegt, haben Sie Anspruch auf die volle Wohnungsbauprämie.

Die Wohnungsbauprämie beträgt 8,8 Prozent der Sparleistung. Ledige


erhalten sie auf Einzahlungen von bis zu 512 € pro Jahr. Ehepaare auf
bis zu 1.024 € Bausparprämie.

Sie kann in Ihrem Fall nicht gewährt werden, da die Einkommens-


grenzen überschritten wurden.

Die Einkommensgrenzen für die Gewährung der Wohnungsbauprämie


betragen (jeweils zu versteuerndes Einkommen):

Ledige pro Jahr 25.600 €


Verheiratete pro Jahr 51.200 €

Wegen Ihres hohen Einkommens ist es möglich, daß Sie die


staatlichen Förderungen nach dem Wohnungsbauprämiengesetz
nicht erhalten können. Prüfen Sie, ob Sie nicht das zu versteuernde
Einkommen durch steuersparende Kapitalanlagen unter die
vorgenannten Einkommensgrenzen drücken können!


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Wohngeld (Miet- & Wohnen kostet viel Geld, oft zuviel für den, der geringe Einnahmen
hat. Der Staat gewährt in solchen Fällen finanzielle Hilfe in Form von
Lastenzuschuß) Mietzuschuß für den Mieter einer Wohnung und Lastenzuschuß für
den Eigentümer eines Eigenheims.

Die Zuschüsse sind keine Almosen des Staates. Wer zum Kreis der
Berechtigten gehört, hat darauf einen Rechtsanspruch. Wohngeld
und Lastenzuschuß erhalten Sie nur auf Antrag! Der Antrag muß bei
der zuständigen Wohngeldstelle Ihrer Gemeinde-, Stadt-, Amts- oder
Kreisverwaltung gestellt werden.

Wichtig ist der Termin der Antragstellung, denn in der Regel wird erst
vom Beginn des Monats an Zuschuß gewährt, in welchem der Antrag
bei der Wohngeldstelle eingegangen ist. Sollten Sie bereits
Zuschüsse erhalten, ist auch eine erneute Antragstellung innerhalb
des Bewilligungszeitraumes ratsam, nämlich, wenn sich die Zahl der
zum Haushalt rechnenden Familienmitglieder erhöht hat (z.B. Geburt
eines Kindes) oder wenn sich das Familieneinkommen um mehr als
15 % verringert hat (z.B. Mutterschaftsgeld statt Lohn), wenn diese
Änderungen zu einer Erhöhung des Wohngeldes führen.

Ständig steigende Mieten und die Situation am Wohnungsmarkt


haben dazu geführt, daß die anrechnungsfähigen Mieten und die
Einkommensgrenzen (Familieneinkommen) heraufgesetzt wurden.
Somit wurde nicht nur der begünstigte Personenkreis erweitert,
sondern die Förderung insgesamt erhöht. Vielleicht gehören Sie
zukünftig zu den Personen, die Wohngeld bzw. Lastenzuschuß
erhalten!

Darum: Informieren statt Ignorieren.

Weitergehende Informationen können Sie der Broschüre „Wohngeld"


entnehmen, die vom Presse- und Informationsamt der
Bundesregierung, 11044 Berlin, kostenlos herausgegeben wird.


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Seite 57
Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Familienleistungs- Der Familienleistungsausgleich soll allgemein die bestehenden


wirtschaftlichen Belastungen der Eltern angemessen mindern. Er
ausgleich besteht aus dem Kindergeld, dem Erziehungsgeld, den
Ausbildungsfreibeträgen und dem Baukindergeld.

Kindergeld

Das Kindergeld wird alternativ zum Kinderfreibetrag aus Mitteln des


Bundes gezahlt. Es ist steuerfrei und beträgt monatlich:

für das erste Kind 154 €


für das zweite Kind 154 €
für das dritte Kind 154 €
für jedes weitere Kind 179 €

Für 2004 stellt das Finanzamt im Zuge der Veranlagung zur


Einkommensteuer fest, ob sich das Kindergeld oder der
Kinderfreibetrag für die Eltern günstiger auswirken. Der höhere der
beiden Beträge wird dann im Einkommensteuerbescheid für das Jahr
2004 berücksichtigt.

Seit 1996 erhalten Eltern Kindergeld in jedem Fall bis zum 18.
Lebensjahr. Für Kinder, die sich in der Schul- oder Berufsausbildung
befinden, wird das Kindergeld bis zum 27. Lebensjahr gezahlt. In
diesem Fall dürfen die Kinder im Jahr bis zu 7.680 € hinzuverdienen.

Grundsätzlich erhalten Eltern das Kindergeld über die Familienkassen


des zuständigen Arbeitsamtes. Arbeitnehmern des öffentlichen
Dienstes hingegen wird das Kindergeld von eigenen Familienkassen
der Dienststelle direkt ausgezahlt.

Kinderfreibetrag

Seit 2002 beträgt der steuerliche Kinderfreibetrag, der alternativ zum


Kindergeld gewährt wird, 3.648 € je Kind. Zusätzlich wird für ein Kind,
das zu Beginn des Kalenderjahres das 27. Lebensjahr noch nicht
vollendet hat, ein "Betreuungsfreibetrag" von 2.160 € gewährt.


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Sonstige Vorsorge- Im steuerlich berücksichtigungsfähigen Bereich der Vorsorge-


aufwendungen ergibt sich folgendes Bild:
aufwendungen
Joachim Nathalie
Lehmann Lehmann
Höchstbetrag für 1.500 € 1.500 €
Vorsorgeaufwendungen

Tatsächliche Vorsorgeaufwendungen:
(mindestens jedoch die 9.530 € 9.453 €
Vorsorgepauschale)

Noch steuerbegünstigt anlegbar: 0€ 0€

Steuerlich nach §10 EStG anzulegende sonstige


Vorsorgeaufwendungen sind Beiträge für

„ Lebensversicherungen (Vertragsbeginn vor 2005)


„ Risikolebensversicherungen
„ Rentenversicherungen (Vertragsbeginn vor 2005)
„ Krankenversicherungen
„ Pflegeversicherungen
„ Krankenzusatzversicherungen
„ Krankentagegeldversicherungen
„ Krankenhaustagegeldversicherungen
„ Auslandreisekrankenversicherungen
„ Kurkostenversicherungen
„ Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherungen
„ Selbständige Erwerbsminderungsversicherungen
„ Unfallversicherungen
„ Haftpflichtversicherungen
„ Arbeitslosenversicherungen

Für die sonstigen Vorsorgeaufwendungen gilt ein Höchstbetrag von


2.400 €, wenn die Beiträge zur Krankenversicherung in vollem Umfang
allein getragen werden; in allen anderen Fällen beträgt der
Höchstbetrag 1.500 €.


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Eigenheimzulagen- Nach derzeitigem Recht stehen Ihnen folgende Vergünstigungen bei


der Realisierung von Wohneigentum zur Verfügung:
gesetz
„ Bauzulage maximal 1.250 € pro Jahr
„ Kinderkomponente (Baukindergeld, 800 € je Kind)
„ Lastenzuschüsse nach dem Wohngeldgesetz

Änderungen per 01.01.2004:

Der Fördergrundbetrag beträgt jetzt 1.250 € pro Jahr (einheitlich für


Neu- und Altbauten) und wird über einen Zeitraum von 8 Jahren
gewährt. Für jedes Kind gibt es zusätzlich 800 € jährlich. Die
Einkommensgrenze wurde für den zu betrachtenden Zweijahres-
zeitraum (Erstjahr und Vorjahr) auf 140.000 € für Verheiratete und
70.000 € für Alleinstehende abgesenkt. Für jedes Kind erhöhen sich
diese Beträge um 30.000 €. Maßgebend ist hierfür nicht mehr der
Gesamtbetrag der Einkünfte, sondern die Summe der positiven
Einkünfte.

Sozialer Die Art und Höhe der öffentlichen Förderung ist je nach Bundesland
unterschiedlich. Gefördert wird in der Regel nur der Neubau. Es
Wohnungsbau besteht kein Rechtsanspruch auf die Gewährung staatlicher
Finanzierungshilfen. Über die Anträge wird je nach sozialer
Dringlichkeit und der Reihenfolge der Anträge von den Ländern
entschieden.

Fördermöglichkeiten

„ öffentliche Baudarlehen, bei Familien mit Kindern zusätzlich das


Familienzusatzdarlehen (1. Förderweg)
„ Landesbürgschaften zur Sicherung nachrangig gesicherter
Hypothekendarlehen
„ Aufwendungsdarlehen zur Verringerung der laufenden
Aufwendungen (2. Förderweg)

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte der "Bau- und


Wohnfibel". Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung,
11044 Berlin, stellt Ihnen die Fibel kostenlos zur Verfügung.


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8. RISIKOTEST

Ihre persönliche Kein Risikoverhalten gleicht dem anderen. Das liegt an den
unterschiedlichen Zielen und Wünschen, aber auch an der
Risikoneigung unterschiedlichen Persönlichkeitsstruktur. Der eine legt Wert auf
hohe Sicherheit und nimmt dabei eine verhältnismäßig geringe
Rendite in Kauf - der andere spielt gern "Risiko" und wünscht alles
oder nichts.

Eine optimale Vermögensstruktur liegt dann vor, wenn die


Kapitalanlagen auch die psychologische Komponenten mit
einbeziehen. Darum haben wir Sie mit ein paar Fragen nach ihrer
persönlichen Risikopräferenz befragt. Das Ergebnis dieses
Risikoneigungs-Checks:

Sie sind ein ertragsorientierter Typ.

Ergebnis des Risikotests


risikoorientiert

ertragsorientiert
Risiko

konservativ

Rendite


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9. ZIELE UND WÜNSCHE

Ihre persönliche Für eine gezielte Finanzplanung kommt es darauf an, nicht nur die
persönlichen und finanziellen Rahmenbedingungen zu kennen und zu
Zielsetzung analysieren. Neben diesen "harten" Fakten hat sich die strategische
Ausrichtung der Finanzplanung vor allem nach individuellen
Wünschen und Bedürfnissen zu richten.

Dies hat der Gesetzgeber auch für alle Finanzdienstleister


verpflichtend ebenso vorgeschrieben, wie das Erfordernis, die
Umsetzung Ihrer Wünsche und Bedürfnisse auf Ihre dauerhaft
mögliche finanzielle Leistungsfähigkeit abzustimmen.

Sie haben folgende Wünsche und Bedürfnisse angegeben.

Priorität 1: „ Eigenheimerwerb
„ Schließen der Versorgungslücke bei EM/BU/DU

Priorität 2: „ Versorgung der Familie


„ Schließen der Versorgungslücke bei Krankheit
„ Schließen der Versorgungslücke im Ruhestand
„ Erzielung eines Zusatzeinkommens durch
Kapitalerträge
„ Erzielung eines Zusatzeinkommens durch
Mieteinnahmen

Priorität 3: „ Ausbildung der Kinder


„ Schließen der Versorgungslücke bei Unfall
„ Schließen der Versorgungslücke bei Tod


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Miete oder Sie haben diese beiden Möglichkeiten, um Wohnraum zu nutzen.


Jeder muß für sich selbst eine der beiden Möglichkeiten wählen.
Eigentum
Derjenige, der ein ganzes Leben zur Miete wohnt, zahlt sehr viel Geld
für ein mögliches Eigentum in die Taschen des Vermieters.

Ihre jetzige Kaltmiete beträgt 430 €


Bei einer jährlichen Mietsteigerung von 2,0 % steigt
die Miete bis zum 65. Lebensjahr auf 913 €
Bis zum 65. Lebensjahr würde insgesamt an Miete
gezahlt 295.344 €

Der monatliche Aufwand für Wohneigentum unterliegt nicht dieser


Dynamik. Nach spätestens 31 Jahren könnte Ihr Eigentum bezahlt
sein.

Beispielrechnung

Sie haben angegeben, eine Immobilie kaufen zu wollen. Dabei wollen


Sie das Objekt selbst nutzen.

Um Ihnen eine ungefähre Vorstellung zu geben, mit welchen Kosten


Sie bei der Realisierung eines Immobilienwunsches rechnen müssen,
haben wir auf statistische Erhebungen des Ringes Deutscher Makler
(RDM) zurückgegriffen.

Kaufpreis Einfamilienhaus: 153.388 €, Wohnfläche 75 qm,


Grundstücksanteil: 20.452 €, Finanzierung 80 %, 6 % Zinsen jährlich,
Anfangstilgung 1 %, Hausgeld 2 €/qm, Bauzulage max. 2.050 € pro
Jahr


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Miete oder Eigentum: monatliche Belastung


1.200 €

Eigentum 1.000 €

Miete
800 €

600 €

400 €

200 €

0€
2000 2010 2020 2030 2040 2050 2060

Miete oder Eigentum: Gesamtbelastung


500.000 €
450.000 €
Eigentum 400.000 €
Miete 350.000 €
300.000 €
250.000 €

200.000 €

150.000 €
100.000 €
50.000 €

0€
2000 2010 2020 2030 2040 2050 2060


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Seite 64
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Vermietetes Sparen Sie Steuern durch Immobilienbesitz! Wer eine Immobilie, z.B.
ein Appartement nicht selbst nutzt, sondern vermietet, kann außer der
Wohneigentum Abschreibung auch die gesamten Schuldzinsen (z.B.
Hypothekenzinsen) von den Mieteinnahmen abziehen.

Beispielrechnung

Um Ihnen eine ungefähre Vorstellung zu geben, mit welchen Kosten


Sie bei der Realisierung eines Immobilienwunsches rechnen müssen,
haben wir auf statistische Erhebungen des Ringes Deutscher Makler
(RDM) zurückgegriffen.

Kaufpreis Einfamilienhaus: 76.694 €, Wohnfläche 40 qm,


Grundstücksanteil: 10.226 €, Miete: 7 €/qm, Mietsteigerung: 0,5 %,
Finanzierung 100,0 %, 6,3 % Zinsen jährlich, Anfangstilgung 1,0 %,
Abschreibung: degressiv (§7 Abs. 5 EStG)


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Ihre Rechnung im 1. Jahr

(0) Annuität (Zins + Tilgung) 5.599 €


(1) Schuldzinsen p.a. 4.809 €
(2) Abschreibung p.a. (4,00 % von 66.468 €) 2.659 €
(3) Mieteinnahmen p.a. 3.453 €

(4) Verluste aus Vermietung und Verpachtung (1+2-3) 4.015 €

(5) Zahlungsaufwand vor Steuern p.a. (0 - 3) 2.146 €


(6) Steuerersparnis p.a. 1.658 €

(7) Zahlungsaufwand nach Steuern p.a. (5 - 6) 488 €

monatlicher Zahlungsaufwand nach Steuern


(7 : 12) 40,64 €

Ihre Rechnung im 11. Jahr

(0) Annuität (Zins + Tilgung) 5.599 €


(1) Schuldzinsen p.a. 4.119 €
(2) Abschreibung p.a. (2,50 % von 66.468 €) 1.662 €
(3) Mieteinnahmen p.a. 3.630 €

(4) Verluste aus Vermietung und Verpachtung (1+2-3) 2.150 €

(5) Zahlungsaufwand vor Steuern p.a. (0 - 3) 1.969 €


(6) Steuerersparnis p.a. 892 €

(7) Zahlungsaufwand nach Steuern p.a. (5 - 6) 1.077 €

monatlicher Zahlungsaufwand nach Steuern


(7 : 12) 89,72 €


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Ihre Rechnung im 19. Jahr

(0) Annuität (Zins + Tilgung) 5.599 €


(1) Schuldzinsen p.a. 3.152 €
(2) Abschreibung p.a. (1,25 % von 66.468 €) 831 €
(3) Mieteinnahmen p.a. 3.777 €

(4) Verluste aus Vermietung und Verpachtung (1+2-3) 206 €

(5) Zahlungsaufwand vor Steuern p.a. (0 - 3) 1.822 €


(6) Steuerersparnis p.a. 87 €

(7) Zahlungsaufwand nach Steuern p.a. (5 - 6) 1.735 €

monatlicher Zahlungsaufwand nach Steuern


(7 : 12) 144,55 €

Der durchschnittliche Steuersatz für die letzten 4.015 € Einkommen im


Jahr beträgt (gegebenenfalls unter Berücksichtigung der
Kirchensteuer) 42 % und somit beläuft sich Ihr persönlicher
Steuervorteil aus dem Besitz dieser Immobilie zu Beginn auf 1.658 €
pro Jahr.

Vorausgesetzt, daß Sie bei der Mieteinnahme eine jährliche


Mietsteigerung von 0,5 % erreichen, können Sie in den ersten zehn
Jahren etwa 14 % des Kaufpreises tilgen.

Bei einer Beibehaltung der Annuität (Zins + Tilgung) von monatlich


467 € vor Steuern (monatlicher Zahlungsaufwand 40,64 € zu Beginn)
auch über das zehnte Jahr hinaus wäre das Objekt in ca. 31 Jahren
schuldenfrei und der Wert bei einer 1 %igen Wertsteigerung auf ca.
89.802 € angewachsen.

Voraussetzungen für die Rentabilität:

„ 100 %ige Mieteinnahmen - kein Mietausfall


„ werterhaltende Sanierungsarbeiten
„ keine Änderungen der staatlichen Förderungen


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Seite 67
Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Jährliche Einnahmen/Ausgaben

Die untenstehende Grafik zeigt Ihnen den möglichen Verlauf einer


Wirtschaftlichkeitsberechnung bei einer vermieteten Immobilie. Dabei
sind drei Eckwerte besonders wichtig:

„ Saldo Einnahmen/Ausgaben vor Steuern


„ Saldo Einnahmen/Ausgaben nach Steuern (d.h. nach
Berücksichtigung der steuerlichen Ersparnisse)
„ Steuerersparnisse

Vermietete Immobilie: monatliche Betrachtung


3.000 €

2.000 €
Vor Steuern
1.000 €
Nach Steuern
Steuer- 0€
ersparnis -1.000 €

-2.000 €

-3.000 €

-4.000 €

-5.000 €
2000 2010 2020 2030 2040 2050 2060

Die steuerliche Komponente wird bis zum Eintritt des Ruhestandes (65
Jahre) gerechnet. Ob und gegebenenfalls wieviel Steuern im
Ruhestand zu zahlen sind, richtet sich nach dem vorher ausgeübten
Beruf und ggf. dem Renteneintrittsalter. Da die Besteuerung der
Renten und Pensionen derzeit im Umbruch ist, haben wir auf eine
Auswertung bewußt verzichtet.

Vermietete Immobilie: Gesamtbetrachtung


22.000 €
20.000 €
Steuer- 18.000 €
ersparnis 16.000 €
14.000 €
12.000 €
10.000 €
8.000 €
6.000 €
4.000 €
2.000 €
0€
2000 2010 2020 2030 2040 2050 2060


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Seite 68
Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Ausbildung Sie haben ein Kind. Sicher wollen Sie optimale Startvoraussetzungen
für die berufliche Zukunft schaffen. Deshalb haben Sie schon
der Kinder Überlegungen darüber angestellt, wie die berufliche Zukunft
aussehen soll. Das ist wichtig, denn mit der Entscheidung über die
berufliche Ausbildung treffen Sie gleichzeitig eine Entscheidung über
die Kosten.

Zunächst eine Übersicht über den Nachwuchs und die


Ausbildungsziele:

Kind Ausbild. Ausbild. monatl. Gesamt-


ziel Dauer Kosten kosten
Fritz Hochschule 6 Jahre 500 € 36.000 €

Bei den Ausbildungskosten haben wir uns von statistisch


abgesicherten Durchschnittswerten leiten lassen. Das heißt:

„ Bei einer akademischen Ausbildung richten wir uns nach den


derzeit gültigen Sätzen des Bundesausbildungsförderungs-
gesetzes (BAföG).
Danach gilt grundsätzlich: Wohnen die Kinder weiter im
elterlichen Haus, gibt es eine Höchstförderung von 377 €.
Wohnen die Kinder auswärts, gilt eine Höchstförderung von
585 €.

Diese Werte wurden über die Zeit der voraussichtlichen


Ausbildung bei der Liquiditätsrechnung berücksichtigt.


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

Vererben und In den nächsten Jahren - so schätzen Experten des Deutschen


Instituts für Altersvorsorge - erben 15,1 Millionen Haushalte
Schenken insgesamt Vermögen in Höhe von rund zwei Billionen Euro.

Um sicherzustellen, dass Ihre Begünstigten für Erbschaften und


Schenkungen keine höheren Steuern als nötig zahlen müssen, sollten
Sie Ihr Vermögen frühzeitig an Ihre Kinder oder Angehörigen
verteilen.
Denn Erbschaften und Schenkungen hat der Staat als interessante
Einnahmequelle erkannt. Hierbei beteiligt er sich über die Erbschafts-
bzw. Schenkungssteuer und es erscheint bereits heute sicher, dass
künftig die Besteuerung noch verschärft wird.

Vermögen frühzeitig verteilen

Eine Erbschaft sollte über ein Testament geregelt sein. Ansonsten gilt
die gesetzliche Erbfolge. Um den rechtlichen Vorgaben zu genügen,
sollte der Letzte Wille mit einem versierten Notar oder Rechtsanwalt
abgefasst werden.

Eine Schenkung zu Lebzeiten spart mehr Steuern als das Vererben.


Einziger Nachteil ist, dass der Schenkende sein Vermögen ganz oder
teilweise her gibt.

Vermögenswert und Verwandtschaftsgrad

Wie viel der Staat von der zu übertragenden Habe erhält, hängt von
zwei Faktoren ab: dem Wert des Vermögens und dem Verwandtschafts-
grad zum Begünstigten. Dies gilt für Erbschaften wie für
Schenkungen.

Begünstigte werden in drei Steuerklassen eingeteilt. Jeder Klasse ist


ein persönlicher Freibetrag bei Erbschaft oder Schenkung zugeordnet.
Bei Schenkungen kann dieser Freibetrag sogar alle zehn Jahre wieder
ausgeschöpft werden.

Der Begünstigte muss nur jenen Teil der übertragenen Habe


versteuern, der den betreffenden Freibetrag übersteigt. Auch hier gilt
der Verwandtschaftsgrad. So haben Ehegatten den größten Frei-
betrag, gefolgt von Kindern und weiter entfernten Verwandten.


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Freibeträge

Verwandtschaftsgrad Freibetrag Steuerklasse

Ehegatte 307.000 € I

Kinder, Adoptiv- und Stiefkinder;


verwaiste Enkel 205.000 € I

Enkel, Urenkel, Eltern und Großeltern


(Eltern und Großeltern nur bei
Erbschaften) 51.200 € I

Geschwister, Neffen und Nichten,


Schwiegerkinder, geschiedene
Ehegatten, Eltern und Großeltern
(Eltern und Großeltern nur bei
Schenkungen) 10.300 € II

alle übrigen Begünstigten (z.B. nicht


ehelicher Lebensgefährte, Freunde) 5.200 € III

Daneben werden dem überlebenden Ehegatten und den Kindern im


Falle einer Erbschaft noch zusätzlich ein besonderer Versorgungs-
freibetrag sowie besondere Freibeträge für den Erwerb von Hausrat
usw. gewährt.

Steuersätze bei der Vermögensübertragung

Wert des steuerpflichtigen Prozentsatz in der Steuerklasse


Anteils am Erwerb bis zu

I II III

52.000 € 7 12 17
256.000 € 11 17 23
512.000 € 15 22 29
5.113.000 € 19 27 35
12.783.000 € 23 32 41
25.565.000 € 27 37 47
über 25.565.000 € 30 40 50

Bei Vermögensübertragungen bestehen für Sie eine ganze Reihe


legaler Gestaltungsmöglichkeiten um die Abgaben an das Finanzamt
zu vermeiden oder zu verringern. Diese sollten Sie jedoch nur in
Abstimmung mit einem versierten Rechtsanwalt oder Steuerberater
realisieren.


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10. SZENARIEN

Szenario: Monat für Monat erfahren wir aus der Presse neue Arbeitslosen-
rekorde. Bestrebungen, die Arbeitslosenzahlen in den nächsten
Arbeitslosigkeit Jahren zu halbieren sind wohl nur Wunschdenken der Politiker. Die
Praxis zeigt, dass immer mehr Unternehmen ihre Standorte ins
Ausland verlegen und somit die Problematik eher verschlimmern.

Angesichts solch düsterer Prognosen ist es absolut verständlich, das


Szenario Arbeitslosigkeit einmal durchzuspielen.

Unser Sozialversicherungssystem unterscheidet zwischen


„ Arbeitslosengeld der Arbeitslosenversicherung und
„ Arbeitslosengeld II (Hartz IV).

Arbeitslosengeld

Arbeitslosengeld können Sie in der Regel nur erhalten, wenn Sie in


den letzten drei Jahren vor der Arbeitslosmeldung und Antragstellung
mindestens 360 Kalendertage beitragspflichtig beschäftigt waren. Das
ist bei
- Joachim Lehmann erfüllt
- Nathalie Lehmann erfüllt

Unverzüglich nach Erhalt einer möglichen Kündigung müssen Sie die


Agentur für Arbeit informieren, um spätere Nachteile zu vermeiden.
Die Höhe des Arbeitslosengeldes beträgt 60 Prozent des
pauschalierten letzten Nettogehaltes (67 Prozent für Arbeitslose mit
Kind) - Die Zahlungsdauer richtet sich nach Ihrem Alter.

Arbeitslosigkeit bis 31.01.2006 ab 01.02.2006


Anspruch für
Joachim Lehmann max. 12 Monate max. 12 Monate
Nathalie Lehmann max. 12 Monate max. 12 Monate

Arbeitslosengeld II

Das Arbeitslosengeld II bekommt, wer bisher Arbeitslosen- oder


Sozialhilfe bekommen hat und seinen Lebensunterhalt oder den des
gesamten Haushaltes nicht sichern kann.
Empfänger von Arbeitslosengeld II müssen:
- zwischen 15 und 65 Jahre alt sein,
- täglich mindestens drei Stunden arbeiten können,
- in Deutschland leben.

Sozialgeld bekommt, wer nicht erwerbsfähig ist und in einer


Bedarfsgemeinschaft mit Empfängern von Arbeitslosengeld II lebt.
Die Höhe des Sozialgeldes entspricht der Höhe des
Arbeitslosengeldes II.

Die Höhe der Arbeitslosengelder ist von verschiedenen Faktoren


abhängig und wird Ihnen durch die Agentur für Arbeit individuell
berechnet.


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Persönliche Finanzanalyse für Herrn Joachim und Frau Nathalie Lehmann

ZUSAMMENFASSUNG

Alle Ergebnisse auf Staatliche Förderungen und Zuschüsse, die Sie zusätzlich
nutzen könnten:
einen Blick
Joachim Nathalie
Lehmann Lehmann
Vermögenswirksame Leistungen:
- Bausparen 0€ 0€
- Produktivvermögen 0€ 0€
Wohnungsbauprämiengesetz 0€ gemeinsam

Staatliche Riester-Förderung, die Sie erhalten könnten:


Joachim Nathalie
Lehmann Lehmann
Riesterrente (2005) 168 € 76 €
Riesterrente (2006/2007) 252 € 114 €
Riesterrente (ab 2008) 339 € 154 €
Sonderausgabenabzug (2005) 44 € 72 €

Steuervorteile, die Sie zusätzlich nutzen könnten:


Joachim Nathalie
Lehmann Lehmann
Altersvorsorgeaufwendungen
(§ 10 EStG) bis zu 8.197 € 9.052 €
sonstige Vorsorgeaufwendungen
(§ 10 EStG) 0€ 0€
Direktversicherung
(§ 3 Nr. 63 EStG) bis zu 1.332 € 1.160 €

Finanzielle Lücken, die Sie absichern sollten:


Joachim Nathalie
Lehmann Lehmann
Ruhestand 1.463 € 1.177 €
Verdienstausfall durch Krankheit 355 € 296 €
volle Erwerbsminderung 445 € 1) 570 € 1)
halbe Erwerbsminderung/BU 1.012 € 1) 944 € 1)
Todesfall (kleine Witwenrente) 878 € 1.041 €
Todesfall (große Witwenrente) 539 € 817 €
Versorgungslücke bei Unfall 124.704 € 94.896 €

Sonstige Lücken Ihrer Risikoabsicherung, die Sie


schließen sollten:
Joachim Nathalie
Lehmann Lehmann
Haftpflicht vorhanden gemeinsam
Hausrat n. vorhanden n. vorhanden
Rechtsschutzversicherung n. vorhanden n. vorhanden

1) Für die Berechnung wurde unterstellt, daß die Anspruchsvoraussetzungen auf EM-/BU-Rente erfüllt sind.


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Tipps Ihre Vorsorgeaufwendungen sind nicht optimal genutzt!

Eine Unfallversicherung besteht nicht. Die sogenannte "Progressive


Unfallversicherung" bietet Ihnen und Ihrer Familie preiswerten
Versicherungsschutz mit hoher Invaliditätsabsicherung.

Eine Hausratversicherung besteht nicht und sollte so schnell wie


möglich abgeschlossen werden. Der Beitrag für eine
Hausratversicherung ist preiswerter als Sie annehmen.

Eine Rechtsschutzversicherung besteht nicht.

Aufgrund der Gesetzgebung sind Sie im Bereich Krankenversicherung


bei einer Ersatz-, Orts- oder Betriebskrankenkasse pflichtversichert.
Die privaten Krankenversicherer haben für eventuell notwendige
Ergänzungen des bestehenden Versicherungsschutzes
(Krankenhaustagegeld, Tagegeld, bessere Pflegekasse) interessante
und preiswerte Zusatztarife.

Notizen


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GRUNDDATEN

PERSON Familienstand
Joachim Lehmann
verheiratet
Nathalie Lehmann
verheiratet
Geb.-Datum 20.07.1977 15.05.1979
Geschlecht männlich weiblich
Ausbildung Abitur/ Lehre
Fachhochschulreife
Beruf Arbeitnehmer Arbeitnehmer
Kinder Fritz
männlich
geb. 06.05.2004

LIQUIDITÄT Einnahmen
Joachim Lehmann Nathalie Lehmann

Bruttogehalt 2.500 x 13,0 2.100 x 12,0


Einkünfte p.a. aus:
Befristete Einkünfte p.a.
Kindergeld 1.848
ab 06.05.2004
bis 05.05.2031

Alle Angaben in €


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LIQUIDITÄT Ausgaben mtl.


Joachim Lehmann Nathalie Lehmann

Kaltmiete 430 gemeinsam


Nebenkosten 85 gemeinsam
Schuhe/Kleidung 15 gemeinsam
Nahrung/Genußmittel 200 gemeinsam
Auto/Verkehrsmittel 200 gemeinsam
Freizeit 300 gemeinsam
Bildung/Unterhaltung 150 gemeinsam
Zeitung/Medien 33 gemeinsam
Reisen/Urlaub 80 gemeinsam
Sonstiges 0 gemeinsam

Befristete Ausgaben mtl.

Joachim Lehmann Nathalie Lehmann


Einkommenssteigerung
1. - 5. Jahr 1,50 % 1,50 %
6. - 10. Jahr 2,00 % 2,00 %
11. - 15. Jahr 2,00 % 2,00 %
nach 15 Jahren 2,40 % 2,40 %

Alle Angaben in €


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VERMÖGEN Allgemein/Banken
Joachim Lehmann Nathalie Lehmann

Bargeld 3.450
Giroguthaben 0
Sparbuch 4.000
Antiquitäten/ 0
Kunstgegenstände
Edelsteine/ Sammlungen 0
Autos 0
Freizeitgeräte 0
Sonstiges 0
Anlage Aktienfonds
3.500
Zuordnung
Sparpläne
Banksparplan 75 mtl.
bis
Akt. Wert: 0
Zuordnung
Bausparen
Bausparsumme 25.000
Abschlußdatum 01.01.2000
Regelsparrate 50
Akt. Wert 6.500
Zuordnung

Alle Angaben in €


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VERMÖGEN Verbindlichkeiten
Joachim Lehmann Nathalie Lehmann

Alle Angaben in €


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STEUERN Veranlagung
Joachim Lehmann
getrennt
Nathalie Lehmann
getrennt
Steuerklasse IV IV
Kirchensteuer ja ja
Werbungskosten p. a. 920 920
Sonderausgaben p. a. 36 36
Anzahl Kinder lt.
Steuerkarte 0,0 0,0
Sonstige Freibeträge 0 0

Alle Angaben in €

GESETZLICHE Zusatzversorgung
Joachim Lehmann Nathalie Lehmann

VORSORGE Anzahl der Beitragsjahre 7 5


Beitragsfreie Zeiten

Beitragszeiten Joachim Lehmann


01.01-31.12.2005 30.000 € Brutto Beitragszeit (Pflicht-) alte Bundesländer

Keine Zeitangaben für:


01.01.1998 - 31.12.2004

Beitragszeiten Nathalie Lehmann


01.01-31.12.2005 27.300 € Brutto Beitragszeit (Pflicht-) alte Bundesländer

Keine Zeitangaben für:


01.01.2000 - 31.12.2004


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PRIVATE Krankenversicherung
Joachim Lehmann
gesetzlich
Nathalie Lehmann
gesetzlich
VORSORGE Beitragssatz 12,90 % 11,90 %
Pflegeversicherung gesetzlich gesetzlich
Arbeitgebererstattung 0% 0%
Kapital-LV KLV-1
Versicherungssumme 45.600
Ablaufleistung 98.000
Rückkaufswert 150.000
Beitrag 100,00 mtl.
Dynamik 0,0 %
Beitrag bis 01.12.2042
Vertragslaufzeit 01.12.2004 bis
01.12.2042
BUZ-Rente 0 mtl.
Zuordnung
Refinanzierung von
Risiko-LV RLV-1
Versicherungssumme 30.000
Beitrag 9,00 mtl.
Vertragslaufzeit 01.12.2004 bis
01.12.2015
BUZ-Rente 0 mtl.
Refinanzierung von
Fondsgebundene-LV FLV-1
Versicherungssumme 5.000
aktueller Wert 13.000
Beitrag 70,00 mtl.
Dynamik 0,0 %
Beitrag bis
Vertragslaufzeit 01.12.2004 bis
01.12.2045
BUZ-Rente 0 mtl.
Zuordnung
Refinanzierung von

Alle Angaben in €


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PRIVATE Haftpflichtversicherung
Joachim Lehmann Nathalie Lehmann

VORSORGE Privathaftpflicht 120,00 p.a.


Kfz-Versicherung
Kennzeichen OG-JL 65 OG-NL 80
Beitrag-Haftpflicht 342,00 mtl. 540,00 mtl.
Beitrag-Teilkasko 0,00 mtl. 0,00 mtl.
Beitrag-Vollkasko 555,00 mtl. 612,00 mtl.

Alle Angaben in €


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STAATLICHE Joachim Lehmann Nathalie Lehmann

FÖRDERMITTEL Alle Angaben in €

RISIKOTEST Wie steht es um Ihre Kenntnisse zur Geldanlage?


Ich habe bislang nur geringe Kenntnisse, finde das Thema Geldanlage
aber interessant.
Mit welchen Anlageformen haben Sie bereits praktische
Erfahrungen gemacht?
Aktien, Aktienfonds, Warentermingeschäfte, Kapitalbeteiligungen
Wenn größere Anschaffungen ins Haus stehen...
spare ich zunächst, den Rest nehme ich auf.
Schwankungsrisiken - Ihre Einstellung zur Wertentwicklung
Für hohe Ertragserwartungen bin ich bereit, gewisse
Schwankungsrisiken einzugehen.
Ihre Investition fällt um 15 % - einen Monat, nachdem Sie
investiert haben. Grundsätzlich sieht es für das Unternehmen gut
aus. Was tun Sie?
Halten und abwarten, bis es wieder besser wird.
Wie schätzen Sie selbst Ihre Risikobereitschaft bei
Vermögensanlagen ein:
Für höhere Ertragschancen bin ich bereit überschaubare Risiken
einzugehen.


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ZIELE UND Ziele


Immobilien- selbstgenutztes Einfamilienhaus in 77723
WÜNSCHE erwerb Kaufpreis: 350.000, exklusive Lage
Ausbildung der Fritz: Hochschule
Kinder
Prioritäten/
Anforderungen
Priorität 1: Eigenheimerwerb
Schließen der Versorgungslücke bei EM/BU/DU

Priorität 2: Versorgung der Familie


Schließen der Versorgungslücke bei Krankheit
Schließen der Versorgungslücke im Ruhestand
Erzielung eines Zusatzeinkommens durch
Kapitalerträge
Erzielung eines Zusatzeinkommens durch
Mieteinnahmen

Priorität 3: Ausbildung der Kinder


Schließen der Versorgungslücke bei Unfall
Schließen der Versorgungslücke bei Tod

SZENARIEN Arbeitslosigkeit
In der jetzigen Firma beschäftigt Joachim Lehmann: 01.01.1998
seit Nathalie Lehmann: 01.01.2000

Alle Angaben in €


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Vertrags-Spiegel
Anlagen

Person Anlagebezeichnung Stck.Z. Wert Name/Bez. Kaufdatum akt.Kurs Rendite


Joachim Lehmann Aktienfonds 3.500 € 9,3 %

Sparpläne

Person Bezeichnung Sparbetrag akt.Wert Rendite Vertr.Beginn Vertr.Ende


Joachim Lehmann Aktienfonds 75 € mtl. 9,3 %

Bausparen/Sparphase

Person Bausparsumme Abschlußdatum Regelsparrate Guthabenzins akt.Ansparung


Joachim Lehmann 25.000 € 01.01.2000 50 € 1,5 % 6.500 €


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Lebensversicherungen

Vers. Nr. Gesellschaft Art Vers. Beginn Vers. Ablauf Versicherte Person Vers. Beitrag
Summe
KLV 01.12.2004 01.12.2042 Joachim Lehmann 45.600 € 100 € mtl.

RLV 01.12.2004 01.12.2015 Joachim Lehmann 30.000 € 9 € mtl.

FLV 01.12.2004 01.12.2045 Nathalie Lehmann 5.000 € 70 € mtl.

Krankenversicherungen

Vers. Nr. Gesellschaft Art Vers. Beginn Versicherte Person Zusatzvers. Beitrag
GKV Joachim Lehmann Nein 175 € mtl.

ges. PfV Joachim Lehmann Nein 46 € mtl.

GKV Nathalie Lehmann Nein 125 € mtl.

ges. PfV Nathalie Lehmann Nein 36 € mtl.


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Sachversicherungen

Haftpflicht

Vers. Nr. Gesellschaft Vers. Beginn Vers. Ablauf Deckung Deck. Summe Beitrag
Privathaftpflicht 3.000.000 € pauschal 120 € jhrl.


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KFZ-Versicherungen

Vers. Nr. Gesellschaft Art Typklasse Kennzeichen Deckung Beitrag


Haftpflicht OG-JL 65 342 € mtl.

Haftpflicht OG-NL 80 540 € mtl.

Vollkasko OG-JL 65 555 € mtl.

Vollkasko OG-NL 80 612 € mtl.

Unfall OG-JL 65 61 € mtl.

Unfall OG-NL 80 83 € mtl.


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BERECHNUNGSVORGABEN

LIQUIDITÄT Einkommenssteigerung nach Ablauf von 15 Jahren


Preissteigerung nach Ablauf von 5 Jahren
2,40 %
1,93 %
Mietsteigerung nach Ablauf von 5 Jahren 2,00 %

VERMÖGEN Hochrechnung:
- Bargeld/Giroguthaben 0,00 %
- Sparbuch/Termingeld 1,83 %
- Festverz. Wertpapiere 6,30 %
- Immobilien 0,50 %
- Aktien/Aktienfonds 9,30 %
- Investmentfonds 7,00 %
- spekulative Anlagen 11,80 %
- Gold/Edelmetalle 2,33 %
- Auto/Freizeit Restnutzungsdauer: 5 Jahre
- Sonstiges 0,00 %
- Gesamtvermögen (fiana-smart) 5,00 %

Versicherungen gehen mit dem aktuellen Rückkaufswert in die


Vermögensbilanz ein. Dieser wird nach einer allgemeingültigen Formel
abgeschätzt.

Sparpläne gehen mit dem aktuellen Stand in die Vermögensbilanz ein.


Der aktuelle Stand wird ggf. mit den vorliegenden Angaben errechnet.

Verbindlichkeiten gehen mit dem aktuellen Stand in die


Vermögensbilanz ein. Der aktuelle Stand wird ggf. mit den
vorliegenden Angaben errechnet.

Dabei gelten für variable Zinssätze oder Zinssätze nach Ablauf der
Festschreibungszeit folgende Größen:

Sparpläne 3,50 %
kurzfristige Verbindlichkeiten 11,65 %
mittelfristige Verbindlichkeiten 10,30 %
langfristige Verbindlichkeiten 7,30 %
Gesamtverbindlichkeiten (fiana smart) 8,50 %

GESETZLICHE Rentensteigerungssatz 0,60 %

VORSORGE
Die Ablaufleistung/Kapitalabfindung von Versicherungen wird nach
einer allgemein gültigen Formel abgeschätzt und fließt so in die
Berechnung der Versorgungslücke im Alter ein. Berücksichtigt
werden können nur die Verträge, die zum Rentenbeginn zur
Auszahlung kommen oder gekommen sind.


KNFSF  · Die Finanzanalyse · Für eine gesicherte Zukunft · © rendite 2000 AG · Lizenznummer: 3214104870003fia · V. 4.61
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