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HAUPTSTUDIUM KOMPOSITION & ARRANGEMENT JAZZ (STUDIENGANG V)

STUNDENTAFEL

Erläuterungen:
E=Einzelunterricht; G=Gruppenunterricht; K=Klassenunterricht; B=Blockunterricht; HF= Hauptfach;
T=Tag; S.=Semester; ZK=Zusatzkosten; *=Zwischenprüfung; **=Abschlussprüfung; ***=Diplomprüfung
1 Semester=17 Studienwochen (inkl. Block- Projekt- und Prüfungswochen); Zeitangaben in Minuten pro
Unterrichtswoche, wenn nicht anders angegeben

Fächer S. 1 S. 2 S. 3 S. 4 S. 5 S. 6
Haupt- und Pflichtfächer
Komposition & Arrangement K 100 100* 100 100* 100 100***
Werk- und Stilanalyse K 100 100 100 100 100 100
Composer's Studio E 60 60* 60 60* 60 60***
Dirigieren/Ensembleleitung K 100 100** 50 50**
Piano E 45 45 45 45 45 45**
Wahlpflichtfächer
Reharmonisation (S. 1, 3, 5) K
Modale Harmonik (S. 1, 3, 5) Dauer der Fächer jeweils 1 S. à 50/W.
Odd Meters (S. 1, 3, 5) Alle 6 Fächer müssen im Verlaufe des
Polyrhythmik/ - metrik (S. 2, 4, 6) Studiums belegt werden
Harmon. Gehörschulung (S. 2, 4, 6)
Improvisationsanalyse (S. 2, 4, 6)
Neue Musik (S. 1-2, 3-4, 5-6) K Dauer der Fächer: jeweils 2 S. à 50/W.
World Music (S. 1-2, 3-4, 5-6) Alle 3 Fächer müssen im Verlaufe des
Popmusik (S. 1-2, 3-4, 5-6) Studiums belegt werden
Zusätzliche obligatorische Fächer und Veranstaltungen
Masterclasses mit Gastdozenten G 4 T. 4 T. 4 T. 4 T. 4 T. 4 T.
Playdowns G 4 T. 4 T. 4 T. 4 T. 4 T. 4 T.
Notation-Kaligraphie K Seminare
Projekt- und Blockwochen G 2 T. 2 T. 2 T. 2 T. 2 T. 2 T.
Notation mit dem Computer 1 S. im Verlaufe des Studiums, in Blöcken
Komponieren/Arrangieren mit dem Computer 1 S. im Verlaufe des Studiums, in Blöcken
Interne, sparten-, schulübergreifende Projekte G 1 - 2 Projekte/Studienjahr
Projekte in Ang. Forschung & Entwicklung G 1-2 Projekte/Studienj. Teilnahme individ.
Freifächer
Instrumentallektion (ZK) E 45 45 45 45
Wahl-Workshop G 90 90 90 90
Getting Into Business G 2 S. à 100, in Blöcken
Stage Performing G 2 S. à 50, in Blöcken
Clinics, Masterclasses, Projektwochen
Computerkurse aus dem Angebot der MHS
Zusätzl. Theoriefach/Workshop
Alexandertechnik
Feldenkrais
Fächer/Kurse an anderen Fak. (auf Anfrage)

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FÄCHERKATALOG: PFLICHTFÄCHER

Komposition & Arrangement


Einführung in das Konzept des Kontrapunkts, als Grundlage des modernen Komponierens und
Arrangierens. Grundlagen der kompositorischen Form, der melodischen und rhythmischen
Entwicklung, einfache Notation und Orchestration für Rhythmusgruppe und drei Bläser.
Komposition und Arrangement für Sextett (sax, trumpet, trombone, piano, bass & drums).
Weiterentwicklung zum Schreiben für ein Nonett (ss/as & ts, trp, trb, pno, git, b & drums).
Fortführung mit umfangreicheren Orchestrationsmöglichkeiten durch das Komponieren und
Arrangieren für Big Band (Standartbesetzung: 5 sax., 4 trp, 4 trb, 4 rhythm section). Aufnehmen
von schriftlichen Arbeiten
Lehrperson: Ed Neumeister/David Angel
Abschluss: schriftliche Arbeiten, Diplomarbeit

Werk- und Stilanalyse


Vertiefte Analyse von Kompositionen und Improvisationen der grossen Komponisten.
Kennenlernen verschiedener Kompositionstechniken mittels Diskussionen in der Klasse, Hör-
und Videobeispielen und durch Studium, Analyse und Transkriptionen der Werke von
Komponisten von J.S. Bach, Mozart zu Steve Wonder, Gil Evans, Thad Jones und weiters zu
Bartok/Stravinsky. Studium und Analyse von Melodie, Harmonie, Rhythmen und Form sowie die
Orchestration:
1. Von Bach bis Pop. Studenten sollen einige klassische Werke von Bach, Beethoven, Brahms,
Mahler und weitere klassische Komponisten sowie frühe Jazz Pioniere wie Scott Joplin,
Louis Armstrong, Duke Ellington, Don Redman und weitere Jazz-Komponisten der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts studieren und analysieren.
2. Monk, Shorter, Corea, Hancock und einige weniger bekannte Meister der Jazz-Komposition
wie Andrew Hill und Herbie Nichols und zusätzlich mehr von Ellington und Strayhorn.
3. Vertiefung von Ellington, Strayhorn, die Arrangeure der Basie-, Kenton- und Herman-Bands,
Oliver Nelson und George Russell
4. Thad Jones, Bob Brookmeyer, Gil Evans und Komponisten der Gegenwart, beispielsweise
Maria Schneider und Jim McNeely.
5. Beethoven, Brahms, Mahler, Schönberg, Berg, Webern, Debussy, Ravel, Strawinsky.
6. Bartok, Berio, Stockhausen, Ligeti, Pärt und andere zeitgenössische klassische
Komponisten
Lehrperson: Ed Neumeister/David Angel
Abschluss: schriftliche Arbeiten, Diplomarbeit

Composer's Studio
Individuelle Vertiefung des theoretischen Stoffes, künstlerische und kreative Aspekte,
Counselling, Supervision von Projekten der Studierenden
Lehrperson: Ed Neumeister/David Angel

Dirigieren, Ensembleleitung
Basisschlagtechnik: Schlagbilder, Einsätze, Tempo(-veränderung), Fermaten, Dynamik,
Artikulation. Partiturlesen, räumliche Anordnung, Probetechniken. Praktische Übungen an
aktuellen Beispielen in der Klasse
Lehrperson: Yaira Yonne; Ed Neumeister
Abschluss: Prüfung mit Testat

Nebenfach Klavier
Dur- und Molltonleitern 2-händig über 4 Oktaven

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Spielen von Stücken mit Melodie und Voicings in Grundposition (4-, 5-, ev. 6-stimmig), in time.
Lesen und Spielen eines leichten klassischen Stücks
In-Time Begleiten von Stücken mit fortgeschrittenen Voicing-Techniken
In-Time Begleiten von Stücken mit Basslinie links und 4-stimmigen Voicings rechts
Hilfestellung zum Hauptfach Komposition/Arrangement
Lehrpersonen: Roberto Domeniconi, Andreas Herrmann, Rainer Tempel
Abschluss: Abschlussprüfung mit:
• Vorspiel eines reharmonisierten Standards oder einer Eigenkompostition mit Solo
• Ab Blatt Reharmonisieren eines vorgegebenen Standards oder eine Akkordprogression
mit Melodie nach Vorgaben (unter Verwendung der gängigen Techniken).
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
• Begleiten ab Blatt eines Standards mit fortgeschrittenen Voicingtechniken (in time)

FÄCHERKATALOG: WAHLPFLICHTFÄCHER
Siehe Hauptstudium Musikpädagogik

FÄCHERKATALOG: ZUSÄTZLICHE OBLIGATORISCHE FÄCHER UND VERANSTALTUNGEN

Masterclasses
Vertiefungen, Einblick in Arbeitsweisen und musikalische Philosophien, Blick nach aussen
Lehrperson: Lehrpersonen der Musikhochschule Luzern, nationale und internationale
Gastdozenten

Notation-Kaligraphie
Fähigkeit, Partituren und Einzelstimmen professionell von Hand notieren zu können.
Lehrperson: Ole Thilo
Abschluss: Testat

Notation mit dem Computer


Einführung in die Arbeit mit Notationssoftware (Sibelius)
Lehrperson: Marcel Vonesch
Abschluss: Testat

Projektwochen, Blockwochen
Einbezug aktueller Tendenzen im Jazz und der improvisierten Musik; Auseinandersetzung mit
verschiedensten Spezialthemen; Einblick in verschiedenste Arbeitsweisen; Öffnung des
musikalischen Horizonts
Workshops, Seminare und Referate mit Gastdozenten

Interne und spartenübergreifende Projekte


Teilnahme an speziellen Projekten, welche meist ausserhalb des Stundenplans stattfinden.
Abschluss: Testat (zum erfolgreichen Abschluss des Grundstudiums sind mindestens zwei
Testate vorzuweisen)

DIPLOMPRÜFUNGEN:
Allgemeines
• Die Anforderungen richten sich nach dem Studienreglement Komposition-Arrangement.
• Die Erfahrungsnote der Hauptfachlehrperson bildet einen Teil der Prüfungsnoten.

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• Um zu den Diplomprüfungen zugelassen zu werden, müssen gemäss Studienreglement alle
für das Hauptstudium Komposition-Arrangement erforderlichen Testate (z.B.
Wahlpflichtfächer und Workshops) vorliegen und alle Pflichtfächer erfolgreich abgeschlossen
sein.
• Prüfungskommission: staatlicher Experte, musikalischer Schulleiter und der/den jeweiligen
Hauptfachlehrperson(en)

Die Diplomprüfungen bestehen aus folgenden drei Teilen:

1. Diplomarbeit
Schreiben einer Arbeit, Thema nach Wahl des Studierenden und in Absprache mit der
Lehrperson.
• Thema und Fragestellung
Aus dem weiten Gebiet Komposition-Arrangement soll eine präzise Fragestellung
herausgearbeitet werden. Es können Bezüge eher zur Theorie (Fachliteratur) oder zu
praktischen Erfahrungen als Musiker/ Musikerin hergestellt werden. In der Diplomarbeit
sollen nicht nur persönliche Gedanken dargelegt, sondern auch Bezüge zu theoretischen
Aspekten (Fachliteratur, Theorien) und/oder zu praktischen Erfahrungen (Interviews,
Fragebögen) gemacht werden.
Formale Gestaltung
Die Diplomarbeit enthält ca. 15 Textseiten sowie ein Titelblatt, ein Inhaltsverzeichnis, ein
Literaturverzeichnis und allenfalls einen Anhang.
Der Textteil baut sich in der Regel aus verschiedenen Elementen auf, die aufeinander
bezogen sind.
• Vorwort oder Einleitung: Im Vorwort wird die Fragestellung, das Ziel und das methodische
Vorgehen kurz vorgestellt.
• Hauptteil: Der Hauptteil enthält die eigentliche Entwicklung und Ausarbeitung der zum
Thema gemachten Thesen oder Sachverhalte.
• Schluss: Der Schluss bildet ein Fazit worin die gemachten Erkenntnisse oder Ergebnisse der
Arbeit nochmals kurz zusammengefasst und kritisch gewürdigt werden.
• Literaturverzeichnis: Im Literaturverzeichnis werden alle in der Arbeit verwendeten Quellen
in alphabetischer Ordnung nach dem Familiennamen der Autoren aufgeführt. z.B. Gruhn
Wilfried, Der Musikverstand, Olms Verlag, 1998, Zitate werden einheitlich wie folgt
dargestellt: „...........“ ( Gruhn Wilfried, S.25)
Termine:
• Wahl des Themas – Erstellen eines Grobkonzepts: Herbst 2002
• Abgabe der Diplomarbeit (Es sind 2 Kopien abzugeben): 1. März 2003

2. Komposition für Studio Orchester


Schreiben einer Komposition für Studio Orchester (strings, woodwinds, brass, rhythm section) in
Absprache mit der Hauptfachlehrperson. Dauer: 7-10 Minuten. Proben und öffentliche
Aufführung: 3. – 5. April 2003

3. Diplomkonzert
Öffentliches Konzert (1 Set à ca. 40 Minuten) mit einer eigens für die Diplomprüfungen
zusammengestellten Gruppe, welche unter der Leitung der/des Diplomandin/en selbstständig
erarbeitetes Repertoire vorträgt. Es dürfen nur eigenen Kompositionen vorgetragen werden.
Termin: Juni 2003 (im Rahmen der anderen Diplomkonzerte)

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Studierende im Doppelstudium Komposition/Arrangement-Musikpädagogik schliessen das
Hauptstudium Musikpädagogik in der Regel nach 4 Semestern ab. Diese Diplomprüfungen
umfassen:
• Diplomprüfung Pädagogik gemäss Studienreglement Musikpädagogik
• Diplomprüfung Hauptfach gemäss Studienregelement Musikpädagogik

HH, Änderungen vorbehalten, Juni 2002

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