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Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op.

28

Besetzung

Piccoloflöte
3 Flöten
3 Oboen
Englischhorn
3 Klarinetten (eine in D)
Bassklarinette
3 Fagotte
Kontrafagott
4 Hörner
3 Trompeten
3 Posaunen
Bass Tuba
Pauken
Schlagzeug
Streicher

Die Figur Till Eulenspiegel


Till Eulenspiegel ist der Protagonist eines
mittelniederdeutschen Volksbuchs. Erzählungen
nach lebte der Mann im Mittelalter (Der Mann hat
angeblich im Mittelalter gelebt) und hielt die Leute
zum Narren. Seine Geschichten sind einfach und
grob, so dass man über das dumme Verhalten
(einiger Leute) lachen kann. Manche Geschichten
enthalten unterschwellige Gesellschaftskritik.

Die älteste im Druck erhaltene Überlieferung über Eulenspiegel, die aber


vielleicht auch schon das Resultat mehrfacher früherer Bearbeitungen darstellt,
ist 1515 in Straßburg erschienen. Das Volksbuch heißt „Eyn kurzwylich lesen
von Tyel ulenspiegel“, in welchem die Abenteuer des Schelms hinzugedichtet
sind.1
Zur Entstehung des Werkes

Im Jahr 1882 befindet sich Richard Strauss in einer fragilen gesundheitlich


Lage. Er leidet an den Nachwirkungen einer schweren Lungenentzündung und
ist mit seiner beruflichen Situation in Weimar nicht zufrieden. In dieser
psychisch und physisch schwierigen Situation hilft ihm sein Onkel und gibt ihm
eine Finanzierung von 5000 Mark damit er eine Reise durch Griechenland,
Ägypten und Italien unternimmt. Dort findet Strauss nicht nur zu Gesundheit
sondern auch zu neuem Schaffensdrang.

Die Reise hilft ihm sehr, sodass er an seiner Oper ¨Guntram¨ gut arbeiten kann.
Als er im Weimarer Alltag angekommen ist, klagt er bei seinem Vater über das
Einerlei des Theaterlebens und sein daraus resultierendes Stimmungstief. In
einem Brief antwortet sein Vater:

„Wenn du nun vor langer Weile nicht mehr weißt, was du tun musst, so
denke nach, ob dir nicht ein Gedanke für eine neue
Orchesterkomposition -Suite- oder für einen neuen Operntext aufsteigt.“2

Der Schaffensschwerpunkt von Strauss liegt zu dieser Zeit immer noch in der
Oper deshalb verfasst er das einaktige Fragment „Till Eulenspiegel bei den
Schildbürgern“. Diese komisch-satirische Oper sollte der tragischen Oper
Guntram als Gegenstück folgen.

Der Komponist äußert sich darüber an einen unbekannten Empfänger wie folgt:

„Jetzt bin ich daran, einen „Till Eulenspiegel bei den Schildbürgern“ mir
zurechtzulegen, eine ganz nette Handlung habe ich bereits zusammen,
nur die Gestalt des Herrn Till Eulenspiegel sehe ich noch nicht ganz
genau vor mir, das Figur nach der Seite der Menschenverachtung hin hat
aber auch seine großen Schwierigkeiten.“3

1
Westendorf, Joachim: SWR School CLASSIX. Unterrichtmaterial zum Konzert des Radio-
Sinfonieorchester Stuttgart. Stuttgart 2014
2
Grasberger, Franz: Die Welt um Richard Strauss in Briefen. Tutzing 1967
3
Grasberger, 1967
Strauss wollte dem Volksbuchhelden Till eine weitere Dimension geben und ihn
zum negativ-genialischen hin vertiefen. Auf Grund seiner Tätigkeit als Dirigent
in München, Gast in Bayreuth und seiner Hochzeit mit Pauline de Ahna muss
Strauss im Schaffensprozess von Till Eulenspiegel eine Pause machen. (bei
dem schaffenden Prozess von Till Eulenspiegel.)

Im Jahr 1894 arbeitet Strauss wieder an dem Werk und nutzt den bereits
entstandenen „Till Eulenspiegel“-Text als Programm für die Sinfonische
Dichtung „Till Eulenspiegels lustige Streiche op.28“. Die Uraufführung des
Stückes findet am 5. November 1895 in Köln im Rahmen des zweiten
Abonnementkonzerts mit dem Städtischen Orchester Gürzenich unter der
Leitung von Franz Wüllner statt.

Zu den Hinweisen von Strauss zum Verständnis des Werkes

Franz Wüllner schrieb Strauss ein Telegramm in dem er ihn um eine


Verständnishilfe für die Besucher der Uraufführung von Till Eulenspiegel
(Konzert, verständnisshilfen) gebeten hat. Die Antwort von Richard Strauss war
kategorisch: „Analyse mir unmöglich. Aller Witz in Tönen ausgegeben“. Er
schreibt noch dazu:

„Es ist mir unmöglich, ein Programm zu Eulenspiegel zu geben: in Worte


gekleidet, was ich mir bei den einzelnen Teilen gedacht habe, würde sich
oft verflucht komisch ausnehmen und viel Anstoß erregen. – Wollen wir
diesmal die Leutchen selber die Nüsse aufknacken lassen, die der
Schalk ihnen verabreicht. Um überhaupt ein Verständnis zu ermöglichen,
genügt es vielleicht, auf das Programm die beiden Eulenspielthemen zu
notieren.“4

Der Bitte von Wihelm Maukes, für seinen Konzertführer zu Till Eulenspiegel
einzelne ‚Situationen‘ zu umschreiben, ist Strauss nachgekommen, wie das
folgende Partitur-Exemplar zeigt:

4
Grasberger, 1967
Bei der Erstaufführung seiner Symphonia Domestica in Paris, schreibt Strauss
zu einem Freund folgendes:

„Für mich ist das poetische Programm auch nichts anderes als der
formbildende Anlass zum Ausdruck und zur rein musikalischen
Entwicklung meiner Empfindungen, nicht wie Sie glauben, bloss eine
„musikalische Beschreibung“ gewisser Vorgänge des Lebens. Das wäre
doch ganz gegen den Geist der Musik. Aber dass die Musik nicht in reine
Willkür sich verliere und ins Uferlose verschwimme, dazu braucht sie
gewisser Form bestimmender Grenzen und diese Ufer formt ein
Programm“. Im Blick auf den Hörer fährt er fort: „Und mehr als ein
gewisser Anhalt soll auch für den Hörer ein solch analytisches Programm
nicht sein. Wen es interessiert, der benütze es. Wer wirklich Musik zu
hören versteht, braucht es wahrscheinlich gar nicht“.5

Zum thematischen Material

Bei dem Stück gibt es zwei sehr wichtige Motive die immer wieder kommen
und in verschiedenen Formen bearbeitet sind.

5
Grasberger, 1967
Strauss beginnt das Werk mit einem Unisono (T.1) in den ersten und zweiten
Violinen. Danach ist die Melodie ausgesterzten (T.2-3). Sie durchmisst die Terz-
, Oktav- und Quintlage des F-Dur Dreiklanges. Die Nutzung von einem Leitton
zur Quint gibt dieser Passage eine sehr schöne Farbe.

Das neue Material kommt mit einem Taktwechsel und der Tonfolge c-f-g-a, in
die nun der Leitton zur Terz des F-Dur Akkords eine Farbe bringt. Diese
Melodie wird von dem Horn in F gespielt. Diese Melodie ist das „Till
Eulenspiegel“ (TE)

Das Motiv TE dient im Stück als Hauptidee und aus dieser Melodie wird Strauss
noch ein paar kleine Motive bearbeiten wie zB.

Aus dem TE Motiv nimmt Strauss das gis und seine spätere Auflösung auf a als
Material, das danach als zweites Eulenspiegel-Motiv (M) kommen wird. Im Takt
46 erscheint das Motiv mit einem über zwei Takte gehaltenen und dann erst
aufgelösten Vorhalt.
Strauss bearbeitet das Motiv M, zuerst zeigt er eine Variante davon bei den
Klarinetten, Englischhorn und Fagotten (T.59) und danach von Oboen,
Englischhorn, Fagotten und Bratschen (T.60)

Die Nutzung von Sechzehnteln-Skalen und eine kontrapunktische


Unterstützung sind die Elemente die zahlreiche Variationen von M möglich
machen (T.63)

Rhythmische Variationen von M

Bei dem durchführungsartigen Abschnitt (T.81-111) kombiniert Strauss Material


von M und den Schluss von TE (diminuiert).

Von T.85-94 Strauss zeigt melodische Varianten von M


Die Vergrößerung ist auch ein Element, das Strauss bei dem Stück nutzt. Im
Takt 151-152 spielen die Posaunen das Motiv M in einer Augmentation

Im Stück kommen immer wieder die zwei musikalischen Ideen TE und M,


manchmal aber auch eine Bearbeitung aus den zwei Ideen. Man könnte dann
sagen, dass Strauss aus diesen zwei Ziegeln das ganze Stück aufgebaut hat.

Zur Form

Aufgrund der Analyse ergibt sich folgende Überlegung: der von Strauss am
Schluss des Titels gegebene Hinweis „in Rondeauform“
„Bedeutet der von Strauss am Schluss des Titels gegebene Hinweis „in
Rondeauform“, dass das gesamte Werk ein Grundraster (Rondo-Form) hat, das
das Stück verbindet?

In die Werk-Anlage ist in der Tat das Grundschema der Rondo-Form integriert:
die Couplet-Abfolge. Das ist freilich und in jeweils souveräner Ausformung
berücksichtigt. Im Mittelteil des Werkes werden von Strauss die einzelnen
Abenteuer Tills als Abfolge platziert. Allgegenwärtig sind (die beiden
Eulenspiegelthemen, die das Ganze in den Stimmungen, wie Situationen
durchziehen).

Das Werk zeigt auch deutlich Elemente der Sonatensatzform. Abschnitte mit
Exposition-, Reprise-, und Coda-Funktion lassen sich feststellen.

Um die Integration von Rondoform und Sonatensatz bei dem Stück besser zu
verstehen, gibt es folgendes Schema in dem vor allem Material und Struktur,
aber auch Programm, Instrumentation und Harmonik berücksichtigt werden.

Werkanalyse

Exposition

Takt Form Motiv Harmonik Instrumentation


T. 1- Einleitung Die Stelle F-Dur Vorstellung des
5 durchmisst die Material in den
Terz-, Oktav- und 1. Und 2.
Quint des F- Dur Violinen und
Dreiklanges Klarinetten in B
T.6- A „Till Eulen Motiv“ F-Dur Das erste
12 Tonfolge c-f-g-gis-a Thema von „Till
Eulen“ ist von
dem Hörn
gespielt.
T.13 Kadenz Dominat (C- Tutti
Dur) und
Auflösung (
F-Dur)
T.14 Wiederholung „Till Eulen Motiv“ F-Dur Das erste
-20 von A Tonfolge c-f-g-gis-a Thema von „Till
Eulen“ ist von
dem Hörn
gespielt.
T.21 A Entwicklung Wiederholung des d-moll und Oboen spielen
-45 Motiv TE durch a-moll. das Thema TE
imitatorische leicht variiert.
Auffächerung Aufgipfelung
im C7
T.46 B Zweites Themas (M) Die Klarinette in
-49 Tonfolge g-es-a-b- D spielt das
h-es-fis Klarinette in zweite Thema
D des Werkes (M)
lustig
T.50 1.durchfuehrungsart Dominantisc Die
-70 iger Abschnitt he Bereich Englischhorn,
Andeuten des 2. (e) der Klarinetten und
T.71 A’ Episoden-Motivs Dominat- Fagotten
(E2), vielfältige parallele a- spielen die
Varianten des M, Moll Varianten des
Material auskomponi M.
Rekapitulation M/TE ert.
Danach Danach oboen,
Varianten Englischhorn,
des M in fagotten und
modulierend Bratschen
er eröffnen den
Steigerung. ersten kleinen
durchführungarti
gen Abschnitt.

Chorisches
Dialog und
Farbwechsel
„Tutti-Chöre“
Bei dem Motiv
M.

Englischhorn
und Violine
spielen das
Material von TE.
T.81 2. Modulation Klarinetten und
-111 durchfuehrungsartig nach B-Dur Oboen spielen
er Abschnitt. die Variationen
Eröffnung durch von M.
Materialkombination Nach dem
M/TE, Abschnitt im
Satzverdichtung B-Dur kehrt
durch das Werk
Engfuehrungen von wieder im
Varianten des M, nach F-Dur
Verkürzte
Sequenzen

Durchführung

T.112 Überleitung Variante von M Dominat (Pedal Dialog zwischen


-132 auf C) tiefen Streichen,
Flöten und 1.
Violine
(„Grazioso“)
T.133 C Verbindung von E1 Skalenbildung (d- Tonmalerische
-178 (Thema fuer die moll melodisch). Elemente in der
Episode 1: Till auf Instrumentation:
dem Markt) und M Verminderter Becken, große
mit anschliessender Septakkord auf a Ratsche.
Engführungsartiger und
Behandlung der Dominatnonakkor
Kurz-Variante des d auf e
M und
Satzverdichtung
durch deren
Vergrößerung
T.179 E2 (Thema für die Sextakkord- Solo-violinstelle
-208 Episode: Till als Rückung B-A-
Pastor) verbindung As4<-g T.192-
mit M (in 208
Vergrößerung)
T.179-191
T.209 1. Abschnitt: E3: Espressivo- Klangmischung
-293 Materialkombinatio Melodik bis g‘‘‘ durch
n M/TE (T.209- Streichinstrument
221). Stringenden e und Holzbläser
E3 (Thema fuer die Satzanlage durch
Episode: Till als chromatische
Kavalier) Skalenbildung.
2. Abschnitt:
Satzverdichtung Bass-Modulation
durch Engführung nach a-moll
des E3 mit Material (T.287-293)
gestalten der TE
und des M (T.245-
256)
3. Abschnitt
Vergrösserung des
M (T.257-287)
T.293 E4 ( Thema für die Kadenz-Melodik Fagott im
-386 Episode: Till unter Verbund mit
Philistern) in Bass-Klarinette
repetitions-Motivik vortragen die
Kadenz -Melodik

T.386 Zwischenspie Peripetie des As-Dur Oboe spielt die


-409 l Werkes mit M in Melodie des
Vergrößerung und Teiles.
der verweisfigur
auf Till’s jaehes Die
Ende Streichinstrument
e spielen lange
Noten und sind
gedämpft sowie
die Tuba und
Posaune.
T.410 Überleitung Versammlung der Der Teil geht Klarinetten
-428 Variierten durch seigen eine in
Hauptmaterialien chromatischen sechzehntel
der TE und des M Melodien durch steigende
in ausfigurierter Spannung Melodie die
Klangfläche: Akkorde die am danach bei den
Themenreminiszen Ende zu C dur Geigen imitiert
z fuehren wird

Reprise

T.429- A TE Motiv F- Dur Horn in F spielt


442 das TE Motiv
T.443- B Zweites Themas (M) 1 Geige Spielt das
448 Tonfolge g-es-a-b-h- Motiv mit
es-fis Varianten
T.449- A‘ 1. Horner in F und
500 durchführungsartiger Posaunen
Abschnitt vortragen das
T. 449-464 Motiv TE in
Vertiefendes Vergrößerung
Exponieren der TE
und des M
T.465-484 Varianten
des M,
Materialrekapitulatio
n M/TE
T.485-500 beginn
der TE in
Vergrößerung
T.500- 2. Holzbläser und
573 durchführungsartiger Streichinstrument
Abschnitt e tragen die
T.500-531 Beginn Spannung der
der TE mit sich Verdichtung.
Verdichten Material
„verkürzte
Sequenzen“
T.532-553 Aufbau
der Korrespondez
der Materialteile von
TE und M
T.554-573
fortissimo-Beginn
der TE in
Achtelbewegung und
Oktav-kanon des M
in triumphale
Vergrößerung des
E2 einmeundend

T.573- 5. Episode T. 577-601 T.610-631 T.575 Bass


631 (Tills Akkord-Klangfläche (f- Tremolo- Klarinette
Verurteilung Moll) Klangfläche Spiel das
und T.602 Hinführung zur zur großen Rufsignal
Hinrichtung) Sextakkord- Rückung Septime „ Verurteilung“
As-G-Ges4<-f („der Tod“) (drohend)
T.610-631 Rückführung T.610-631
nach F-Dur Tremolo-
Klangfläche
zur großen
Septime („der
Tod“)
T.632- Coda/Abgesang T.632-649 Material- F-Dur Die Geige
657 Reminiszenz spielt das
T. 650-657 Motiv TE
M in Originalgestalt

Ergebnis der Analyse


Das Werk hat eine achtgliedrige Rondeauform A B A C A , die klar geordnet ist.
Das Werk zeigt auch deutlich Elemente der Sonatensatzform. Abschnitte mit
Exposition-, Reprise-, und Coda-Funktion lassen sich feststellen.

Das Stück hat eine fünftaktige Einleitung. Sie erinnert ein wenig wie das Öffnen
eines Bühnenvorhangs. T 1„ Es war einmal ein Schalknarr“.

Bei seinem ersten Streich zerbricht Till die Töpfe der Marktweiber. Das
Geschrei ist durch instrumentale Turbulenz verstärkt (Trompetenlärm und
Bratsche).

Der zweite Streich lässt Till mit einem volkstümlichen Motiv als Moralprediger in
der Kutte auftreten. Die Solovioline zeichnet die Frechheit, Paukenwirbel und
Streichertremolo beenden die Szene.

Im dritten Streich wirbt Till um die Gunst des weiblichen Geschlechts. Die
Hörner spielen eine Kantilene, die Geigen eine singende Melodie. Till ist
abgeblitzt und wird wütend (Posaunen und Trompeten).
Nach der Durchführung kommt der vierte Streich. Fagotte und Bassklarinette
stellen die Phillister dar, denen sich Till vorstellt. Nutzung von Kanon bei der
Melodie der Philister.

Nun kommt der letzte Streich. Till wird vor das Tribunal gebracht. Die leere
Quinte der Hörner, Posaunen und der tiefen Holzbläser stellt die Schuldfrage.
Der Held pfeift weiter sein Thema. Die Septimen in den Posaunen verkündet
das Todesurteil des Till Eulenspiegel. Nach einer Generalpause erklingt das
Thema der Einleitung „Es war einmal“, bevor das zweite Eulenspiegelmotiv mit
einem triumphalen Charakter kommt.
Literaturverzeichnis

Nieden, Hans-Jörg: Strauss :Till Eulenspiegels lustige Streiche. Meisterwerke


der Musik. Willhelm Fink Verlag. München 1991.

Grasberger, Franz: Die Welt um Richard Strauss in Briefen. Tutzing 1967

Westendorf, Joachim: SWR School CLASSIX. Unterrichtmaterial zum Konzert des Radio-
Sinfonieorchester Stuttgart. Stuttgart 2014

Strauss, Richard: Till Eulenspiegels lustige Streiche. München (Joseph Aibl) 1896, Platte
2832. Reprint Mineola (Dover Publications) 1979.