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Lesenverstehen B1 – Üben

Übung 1

Worum geht es in den Texten? Schreiben Sie die Zahl des Textes neben dem
entsprechenden Satz.

Die Pflege von alteren Menschen, die Pflege brauchen

1. Sehr alte und sehr kranke Menschen benötigen meist eine Betreuung. Diese bietet ein
Pflegeheim, denn dort kümmern sich Altenpflegerinnen und Altenpfleger im Schichtdienst
24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche um sie. Pflegeheim-Bewohner leben Tag
und Nacht im Pflegeheim. Man spricht deshalb von stationärer Pflege. Manche Menschen
leben bis zu ihrem Tod dort. Andere bleiben nur ein paar Wochen, bis sie wieder weniger
Pflege brauchen und in ihre Wohnung zurückkehren können: Sie sind dann nur zur
„Kurzzeitpflege“ im Pflegeheim gewesen.
2. Oft möchten Angehörige ihren erkrankten Partner oder die erkrankten Eltern selbst pflegen.
Das kostet viel Kraft und Ziel. Hilfe und Unterstützung bietet hier die Tages- und
Nachtpflege. Bei dieser Art von Pflege besuchen die Kranken mehrere Tage oder Nächte pro
Woche ein Pflegeheim, kommen aber auch immer wieder in ihre „eigenen vier Wände“
zurück. Dieses Konzept nennt man teilstationäre Pflege. Mit einem teilstationären Angebot
möchte man die Selbstständigkeit von erkrankten Menschen so lange wie möglich halten
und gleichzeitig die Angehörigen unterstützen. Wie im Pflegeheim arbeiten in einer Tages-
oder Nachtpflege ausgebildete Pflegefachkräfte.
3. Einkaufen, kochen, Wäsche waschen, sich oder den Partner pflegen und medizinisch
versorgen - viele ältere Menschen brauchen bei diesen Tätigkeiten fremde Hilfe.
Unterstützung können sie von ihren Angehörigen oder auch von Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter von mobilen sozialen Diensten und/oder ambulanten Pflegediensten
bekommen. Der mobile soziale Dienst bietet dabei vor allem Hilfe im Haushalt und beim
Einkaufen und Begleit- und Besuchsdienste an. Meist arbeitet er eng mit dem ambulanten
Pflegedienst zusammen. Der Pflegedienst schickt je nach Bedarf ein- oder mehrmals am Tag
oder in der Woche eine Pflegefachkraft zu den Kranken ins Haus. Die ambulante oder
häusliche Pflege wird in Deutschland immer weniger. Denn die Deutschen werden immer
älter und die meisten möchten so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben.
a. In diesem Text geht es um....

mobile soziale Dienste und den ambulanten Pflegedienst: ______

die stationäre Pflege in einem Pflegeheim: ______

die Tages- und Nachtpflege als Beispiel für die teilstationäre Pflege: ______

b. In diesem Text geht es um ....

Hilfe bei alltäglichen Aktivitäten: ______

dauernde Hilfe und Pflege: ______

Tages- oder Nachtpflege, wenn man es braucht: ______

c. In diesem Text geht es um...

sehr alte und kranke Menschen, die meistens bis zum Tod im Pflegeheim wohnen: _______

erkrankte Menschen, die nur ein paar Tage oder Nächte pro Woche Pflege benötigen: _______

ältere Menschen, die von mobilen Diensten geholfen werden: _______

d. In diesem Text geht es um...

die Menschen, die sehr krank sind: ______

die Menschen, die sehr alt, aber nicht krank sind: ______

die Menschen, die krank sind, aber wieder in ihr Haus zurückgehen: ______

e. In diesem Text geht es um...

die Altenpflegerinnen und Altenpfleger, die die älteren Menschen unterstützen: _______

ausgebildete Fachleute oder Angehörigen der Kranken, die um die kranken Menschen kümmern:
________

Arbeiter und Arbeiterinnen in mobilen Diensten, die die Leute besuchen und begleiten: ________
Übung 2

Lesen Sie den Text. Dann entscheiden Sie sich, richtig oder falsch.

Als ich (Ludwig Schwarz) das erste Mal Atembeschwerden hatte, bin ich zu meinem
Hausarzt gegangen. Dort habe ich einen Lungenfunktionstest gemacht. Der Test hat
gezeigt, dass ich an einer Lungenerkrankung (COPD) leide. COPD tritt häufig bei
Erwachsenen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren auf. Viele COPD-Patienten sind wie ich
starke Raucher oder waren es viele Jahre lang.
Bei der COPD ist die Schleimhaut in den Bronchien chronisch verändert und entzündet.
Sie lässt weniger Gase durch und produziert mehr Schleim. Weil deshalb weniger
Sauerstoff über die Lungenbläschen (Alveolen) ins Blut kommt, leiden COPD-Patienten
häufig unter Atemnot (Dyspnoe). Zunächst treten die Atembeschwerden vor allem in
Bewegung auf, später dann auch in Ruhe. Neben der Atemnot sind Husten und Auswurf
(Sputum) am Morgen typische Symptome bei COPD.
COPD kann man nicht heilen. Man kann die Schmerzen aber mit Medikamenten
vorbeugen. Als die Diagnose klar war, hat mir mein Arzt zunächst ein Dosieraerosol
verschreiben. Das Spray ist ein Bedarfsmedikament: Das bedeutet, dass ich es nur dann
inhaliere, wenn ich akute Atemnot habe. Es wirkt sehr schnell: Ich kann nach wenigen
Minuten nach der Anwendung wieder leichter ein- und ausatmen.
Als meine Erkrankung weiter fortgeschritten ist, hat mir mein Arzt ein weiteres
Medikament verordnet: Es enthält den Wirkstoff Kortison und ich muss es dauerhaft
einnehmen. Meine Symptome haben sich seitdem gebessert: Die Entzündung in den
Bronchien ist schwächer geworden und die Schleimheim weniger stark geschwollen.
Außerdem huste ich morgens viel seltener.
Leider hat das Kortison-Präparat auch Nebenwirkungen. Sie treten vor allem im Mund,
im Hals oder im Rachen auf. Wenn ich aber nach jedem Inhalieren den Mund ausspüle,
vertrage ich es eigentlich sehr gut.

a. COPD ist eine akute Lungenkrankheit. R F


b. Das Rauchen ist der einzige Grund für COPD. R F
c. COPD ist eine Krankheit, die nicht geheilt werden kann. R F
d. Die COPD-Patienten leiden häufig unter Atemnot, haben Atembeschwerden nur beim Sitzen
und Liegen. R F
e. Als Symptome neben der Atemnot erscheinen auch Husten und Auswurf. R F
f. Mit Medikamenten kann man die Atembeschwerden lindern. R F
g. Die Medikamente wirken sofort, man kann nach der Anwendung wieder gut atmen. R F
h. Für fortgeschrittene COPD-Erkrankung verschreibt der Arzt Arzneimittel mit Kortison. R F
i. Wenn die Entzündung in den Bronchien stärker ist und die Schleimheim stark geschwollen ist,
kann auf fortgeschrittene Lungenkrankheit hinweisen. R
F
Übung 3

Lesen Sie den Text. Dann finden Sie die Informationen im Text und schreiben
Sie die Zeilen.

ABEDL Krohwinkel
= Aktivitäten, soziale Beziehungen und existenziellen Erfahrungen des Lebens
AEDL Krohwinkel
= Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens

Übung 4

Lesen Sie den Text. Welche Überschift passt zu dem Text und welche
Überschrift hat jeden Abschnitt? Ergänzen Sie! Dann lesen Sie den Text noch
einmal und korrigieren Sie die Sätze.

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Bei einer Gastroskopie führt der Arzt ein Gastroskop durch den Mund in die Speiseröhre bis in den
Magen bzw. den Zwölffingerdarm ein. Dann führt er vosichtig Luft zu. So kann er krankhafte
Veränderungen an den Verdauungsorganen gut erkennen.

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Der Arzt kann bei der Untersuchung Polypen entfernen, Blutungen stillen und Magenflüssigkeit
sowie Gewebeproben entnehmen. Die Gewebeentnahme (Biopsie) ist schmerzfrei. Viele Patienten
finden die Spiegelung selbst aber unangenehm. Wenn das bei Ihnen auch so ist, können Sie ein
Beruhigungs- oder Schmerzmittel bekommen.

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Am Untersuchungstag sollten Sie nüchtern sein. Nüchtern heißt, dass Sie sechs bis acht Stunden vor
der Spiegelung zum letzten Mal Speisen zu sich nehmen und zwei bis drei Stunden vor der
Untersuchung zum letzten Mal trinken dürfen (am besten nur klares Wasser). Wenn Sie regelmäßig
Medikamente einnehmen, entscheidet Ihr Arzt, ob und wann Sie diese absetzen müssen.

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Nach der Untersuchung kann es sein, dass Sie Schluckstörungen oder ein brennendes Gefühl im Hals
haben. Außerdem können Beschwerden wie eine geschwollene Nasenschleimhait, Blähungen oder
Müdigkeit auftreten. Die Beschwerden bessern sich in der Regel nach kurzer Zeit von selbst. Wenn
das nicht der Fall ist, sollten Sie Ihren Arzt informieren.

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Sie dürfen erst aufstehen, wenn Sie ausreichend wach sind und Ihr Kreislauf stabil ist. Beachten Sie
aber, dass Sie nach der Gastroskopie mindestens eine Stunde nichts essen oder trinken dürfen. Bei
einer ambulanten Gastroskopie dürfen Sie 24 Stunden nichts Gefährliches unternehmen und nicht
aktiv am Verkehr teilnehmen. Bitten Sie deshalb einen Angehörigen/ eine Angehörige , dass er/ sie
Sie abholt.
TEXTÜBERSCHRIFTEN

a. Gastroskopie- wann und wo?


b. Patienteninformation zur Gastroskopie
c. Aufgaben des Arztes bei einer Gastroskopie

ABSCHNITTÜBERSCHRIFTEN

a. Was muss ich vor der Gastroskopie beachten?


b. Wann darf ich wieder aufstehen?
c. Was wird bei einer Gastroskopie gemacht?
d. Habe ich danach Beschwerden?
e. Ist die Untersuchung schmerzhaft?

SÄTZE MIT FEHLERN

a. Bei einer Gastroskopie kann der Arzt den Dick, Dünn- und Mastdarm genau
untersuchen.
b. Wenn Patienten Probleme mit der Untersuchung oder Angst haben, gibt man ihnen
vorher starke Abführmittel.
c. Sechs Stunden vor der Spiegelung darf man noch etwas essen, dann aber sollte man
keine Medikamente mehr zu sich nehmen.
d. Es ist normal, wnn Patienten vor der Untersuchung das Gefühl haben, dass sie nicht
richtig schlucken können.
e. Nach der Gastroskopie dürfen Patienten erst wieder aufstehen, wenn sie sich gesund

und fit fühlen.