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Öchsle Schmalspurbahn

e.V.
- Rundschreiben Mai 1997 - Geschäftsstelle
Am Bahnhof 1, Postfach 1228
88412 Ochsenhausen

Liebe Mitglieder,

schon ist es wieder soweit: Die neue Öchsle Museums-Schmalspurbahn startet in die zweite Saison. Sicher erinnern Sie
sich noch an die Vorbereitungen zur Betriebseröffnung im vergangenen Jahr. Sehr viel war damals zu tun, vieles war neu,
ungewiß oder noch gar nicht abschätzbar. Aus verschiedenen Gründen konnte der angestrebte Eröffnungstermin 1.Mai 1996
leider nicht eingehalten werden. Nun, in diesem Jahr ist es zwar nicht mehr das „Erstemal“, einiges war in der letzten Saison
aber noch provisorisch, nur vorläufig oder noch nicht zufriedenstellend gelöst. Es galt daher vorrangig Erfahrungen und
Verbesserungsvorschläge für die nächste Saison zu sammeln. Dies ist uns in den meisten Bereichen sicherlich gelungen. Nun
gilt es sie in die Vorbereitungen zur neuen Saison einzubeziehen und umzusetzen.
Durch Veröffentlichung der Termine der geplanten Sonderfahrten unter der Woche soll auch kleineren Gruppen die
Möglichkeit gegeben werden ihren Ausflug unter der Woche mit einer Öchslefahrt zu verbinden. Mit der erhofften besseren
Auslastung der Sonderzüge wird gleichzeitig der Fahrpreis für die einzelnen Teilnehmer attraktiver. Den Erfahrungen aus der
letzten Saison angepaßt wurde außerdem unser Fahrkarten- und Abrechnungssystem und das Reservierungssystem in den
Zügen. Auch Bewirtungen für Gruppen können durch die neue Küche im Güterschuppen professioneller durchgeführt werden.
Leider verspäten wird sich allerdings „Rosa“, 99 716. Sie wird voraussichtlich erst am „Öchsle-Fest“ (21. / 22. Juni) die
ersten Museumszüge ziehen können. So ist bis dahin wieder ihre Vertreterin 99 4010 aus Klostermansfeld gefragt. Am
Öchsle-Fest ist dann sogar Zweizugbetrieb mit zwei Dampfloks möglich.
Ruhiger geworden war es also im Vergleich zu den Vorbereitungen im letzten Jahr nicht. Auch personell fordert uns der
Mai mit seinen vielen Feiertagen gleich ganz besonders: An den 14 Fahrtagen verkehren insgesamt 42 Zugpaare! Sicher bietet
sich dabei auch für Sie eine Gelegenheit, uns in Ochsenhausen zu besuchen. Die Fahrzeiten können Sie der untenstehenden
Tabelle entnehmen.
Es grüßt Sie aus Ochsenhausen
Ihr Vorstand
Fahrplan
1. Mai bis 26. Oktober Samstag Sonn- und Feiertage

Abfahrt in Ochsenhausen 14.00 16.40 10.00 14.00 16.40

Ankunft in Warthausen 15.00 17.40 11.00 15.00 17.40

Abfahrt in Warthausen 15.20 18.50 11.20 15.20 18.50

Ankunft in Ochsenhausen 16.20 18.40 12.20 18.40 19.40

Zusatzfahrten
11. und 27. Juni, 9. Juli, Saisoneröffnung, 1.Mai / 4.Mai
13. August, 10. September, Öchsle-Fest, 21 . Juni / 22. Juni
8. Oktober Schmalspur Expo 1997, 3.-5. Oktober.
Abfahrt in Ochsenhausen 10.10 15.30 9.00 11.13 15.10 18.45

Ankunft in Warthausen 11.10 16.30 9.50 12.10 16.05 19.35

Abfahrt in Warthausen 11.30 16.50 10.10 12.20 16.40 19.40

Ankunft in Ochsenhausen 12.30 17.50 11.05 13.15 17.45 20.30

Rosa dampft bald wieder !


Öchsle Schmalspurbahn e.V. Rundschreiben Mai 1997
„Ade du schönes Zabertal, heute sehn wir uns zum letz- berechnet werden, es mußte nach passenden Ersatzteilen
ten Mal - Nach beinah 30 Jahren darf ich bald wieder fahren“ Ausschau gehalten werden. Rosa soll als Muse-
so stand es auf dem Bauch der Dampflokomotive 99 716, umslokomotive in ihrem ursprünglichen Aussehen genau
genannt „Rosa“, als sie vor rund vier Jahren von ihrem erhalten bleiben, so daß bei dem ausgefallenen Stück oft
Güglinger Denkmalsockel gehoben wurde. nicht auf gebräuchlichere Teile zurückgegriffen werden
konnte.
Wir erinnern uns: Seit ihrer Ausmusterung im Jahr 1968
stand die Zabergäu - Dampflok als Denkmal beim Güglinger Nach vielen Arbeitsgängen steht der Rahmen der Loko-
Bahnhof. Von der Aktionsgemeinschaft Zabergäu gepflegt motive jetzt in der großen Richthalle des Werkes. Alle Teile,
und zum Schutz vor der Witterung mit einer Halle umbaut, die fertig werden, werden dorthin zur Montage zusammen-
wartete „Rosa“ auf bessere Zeiten. Nur wenige Besucher getragen.
schauten am Schluß noch in dem Museumsschuppen bei der
Auch der Kessel ist in Arbeit. Die großen Blechtafeln, aus
Schmalspur-Dampflok vorbei. Im Sommer 1993 sollte sich
denen er kunstvoll verschweißt wird, sind eingerollt, d.h. zur
alles ändern. „Rosa“ wurde von der damaligen Deutschen
Kesselform gebogen und geschweißt. Nach der Röntgen-
Bundesbahn unserem Verein als Leihgabe übergeben. In den
prüfung der vielen Meter Schweißnaht, damit keine unent-
Sommerferien bauten die Mitarbeiter des Vereins den
deckten Fehler später zu Schäden führen, wird der Kessel
Welleternitschuppen um die Lokomotive herum ab. Zwei
dann erstmals angeheizt, um die Werkabnahme durchzufüh-
Kräne hoben Rosa unter reger Anteilnahme der Güglinger
ren. Dann können auch die Wasserkästen, der Kohlekasten
Bevölkerung und unter den Augen zahlreicher Eisenbahn-
und das Führerhaus an ihre angestammten Plätze zurück-
freunde von ihrem Denkmalsockel auf einen Schwertrans-
kehren. Der Kessel wird schließlich äußerlich mit einer
porter. Am 5. August 1993 verließ sie dann das Zabergäu in
Schutzbeblechung versehen. Den endgültigen Abschluß der
Richtung Oberschwaben.
Arbeiten bildet die Verrohrung der Lok und die Lackierung
Bis „Rosa“ nun zum Zugpferd und zur Hauptattraktion im traditionellen schwarz / rot. Rechtzeitig zum Öchsle-Fest
der Museums-Eisenbahn wird, hatte sie freilich noch einiges am 21. und 22. Juni dieses Jahres wird Rosa dann in Och-
vor sich. So wurde sie in ihren letzten Betriebsjahren doch senhausen zurück erwartet. Vorher muß sie noch Lastpro-
arg auf Verschleiß gefahren und nur die notwendigsten befahrten absolvieren und von der Bahnaufsicht zugelassen
Reparaturen wurden ausgeführt. Auch fast 30 Jahre Abstell- werden.
zeit waren nicht spurlos an der Lokomotive vorübergegan-
Alle diese Arbeiten kosten natürlich viel Geld, das unser
gen. In ihrer neuen Heimat wurde das Dampfroß darum
Verein allein aus Spenden aufbringen muß. Rund 350.000,-
zuerst einmal gründlich von Dampflok-Spezialisten unter-
sucht. Gleichzeitig begann unser Verein mit der Planung der DM müssen in die Aufarbeitung der Lok investiert werden.
Aufarbeitung der Lok. Von Anfang an war klar, daß so Wir freuen uns über Spenden auf das Konto 600 170 bei
umfangreiche Arbeiten nicht in der Werkstatt der Museums- der Kreissparkasse Biberach (BLZ 654 500 70) unter dem
Eisenbahn durchgeführt werden konnten. Wir entschlossen Stichwort „Öchsle Schmalspurbahn e.V. - Rosa - “ Als
uns daher die Arbeiten an das Dampflok-Reparaturwerk im kleines Dankeschön erhalten alle Spender ab DM 100,- eine
thüringischen Meiningen der Deutschen Bahn AG zu verge- dekorative Gönnerurkunde und eine Einladung zu einer Fahrt
ben. Im Herbst 1995 war es dann soweit. Rosa trat noch mit der Rosa. Spender ab DM 500,- erhalten zusätzlich einen
einmal eine große Reise an. Diesmal allerdings auf der Nachguß vom Original-Lokschild der Rosa. Alle Spender
Schiene. Auf einem Spezialwagen der Deutschen Bahn AG erhalten eine abzugsfähige Spendenbescheinigung.
wurde sie in einem Sonderzug, stilecht von einer „großen“
Dampflokomotive gezogen, zuerst nach Stuttgart gebracht.
Dort fanden zu dieser Zeit die Jubiläumsfeierlichkeiten „150
Jahre Eisenbahn in Württemberg“ statt. Klar, daß Rosa auf
der großen Fahrzeugausstellung mitten im Stuttgarter Haupt-
bahnhof eine der Hauptattraktionen war und von mehreren
zehntausend Besuchern bestaunt wurde. Nach den Jubilä-
umsfeierlichkeiten wurde sie dann weiter nach
Meiningen überführt. Die Dampf-
lokspezialisten des Werkes zerlegten die
Lokomotive in alle ihre Einzelteile und s
überprüften alle Teile auf Schäden.
Brauchbare Teile wurden aufgearbeitet.
Zahlreiche Teile mußten aber auch neu
gefertigt werden. Dazu gehörte auch Rosa´s
Herz, der Dampfkessel. Der Zahn der Zeit
hatte doch zu sehr an seinen Blechen genagt,
so daß eine Reparatur nicht mehr, wie
anfänglich noch gedacht, sinnvoll war. Diese
Arbeiten benötigten mehr Zeit, als ____________________
u n t e r s t ü t z t d a s D a m p f lo k p r o je k t
ursprünglich veranschlagt, so daß sich
„Rosas“ Fertigstellung immer wieder 9 9 7 1 6 "R o sa "
verzögerte. Auch der zuletzt angestrebte
Termin, die Saisoneröffnung am 1. Mai 1997, s

ließ sich leider nicht halten. Es mußten


wichtige Unterlagen neu beschafft werden,
der neue Kessel mußte konstruiert und
Öchsle Schmalspurbahn e.V. Rundschreiben Mai 1997

Aus der Werkstatt


Hochbetrieb herrschte den ganzen Winter über in unserer beitet. Er ist der dritte der fünf von der Waldenburger Bahn
Werkstatt. So galt es nicht nur, alle in der letzten Saison übernommenen Personenwagen.
eingesetzten Fahrzeuge zu kontrollieren, verschiedene
kleinere Reparaturen durchzuführen und die Fahrzeuge K B4i 4047 S TG
4 2 pl
KE P
1 1 t
1 1 ,0 m

teilweise optisch aufzufrischen, auch für Verstärkung mußte


gesorgt werden. Ö B

• Fahrradwagen GGsm 16 819


K

Die Bremsanlage des Wagens mußte dabei an unsere Be-


dürfnisse angepaßt werden. Gleichzeitig wurde der Wagen
mit einer neuen elektrischen Beleuchtung und einer Warm-
luft-Ölheizung ausgestattet. Er kann dadurch auch für
Fahrten im Winter verwendet werden. Der Innenraum wurde
Zu großer Beliebtheit entwickelte sich der parallel zu un- komplett überarbeitet. Zahlreiche Holzteile mußten dabei
serer Museums-Eisenbahn laufende „Öchsle-Radweg“. Bei neugefertigt werden. Die Wandverkleidungen bekamen einen
schönem Radfahrwetter war dadurch unser Packwagen dem neuen Anstrich. Bänke und Boden wurden abgeschliffen und
Ansturm der Radler oft nicht gewachsen. Dann kostete es das neu lackiert. Details wie historische Deckenleuchten oder die
Personal große Mühe die Drahtesel so kunstvoll in den Gepäckablagen runden das Bild vom historischen Personen-
Laderaum zu schichten, daß möglichst viele mitgenommen wagen ab.
werden konnten. Hier war also dringend Abhilfe gefragt. Die • VT 137 343
Verstärkung traf im Herbst letzten Jahres in Form des
ehemaligen Heeresfeldbahn-Güterwagens GGsm 16 819 in 137 343

Ochsenhausen ein. Der Wagen war zuletzt bei der Pinzgauer


P w 4 iv T
2 3 5, t
1 0 5, m
KEb r
P 1 3 t

Lokalbahn „Zell am See - Krimml“ im Einsatz. In unserer B Ö

Werkstatt erhielt er eine Komplettaufarbeitung. Die alte Bw O ch sen ha use n R BD S t u t t g ar t

Vakuum-Bremsanlage wurde entfernt und durch eine mo-


derne Druckluftbremsanlage ersetzt. Im Innenraum erhielt er
Deckenhaken, so daß 42 Fahrräder platzsparend unterge- Wahre Höchstleistungen hatte im letzten Jahr unser
bracht werden können. Mit seinen 20 Tonnen Tragfähigkeit Gepäcktriebwagen VT 137 343 zu erbringen. So waren auch
dürfte der Wagen allerdings wohl trotzdem nie ausgelastet an ihm einige Wartungsarbeiten zu erledigen. Die im letzten
werden können... Jahr aus Zeitmangel verschobene Überholung der Zylinder-
blöcke wurde von der Motorenabteilung der Hauptwerkstätte
• Personenwagen KB4i 4047 St. Pölten der Österreichischen Bundesbahnen durchgeführt.
Das Fahrzeug steht jetzt wieder als Reserve für die Dampflok
Verstärkung benötigt auch unser Personenwagenpark. Über
bzw. für Sonderfahrten zur Verfügung.
die Wintermonate wurde der Wagen 4047 komplett aufgear-

Beitragseinzug
Sehr viel Arbeit machte der Betragseinzug 1996 unserem eine Mitgliedskarte einführen. Mitglieder, die Ihren Beitrag
Schatzmeister. Neben diversen Rückbelastungen durch bereits bezahlt haben erhalten die Karte mit diesem Rund-
geänderte oder erloschene Kontoverbindungen, war vor schreiben zugesandt. Alle anderen erhalten die Karte nach
allem unter den Selbstüberweisern eine doch recht schlechte Bezahlung mit dem nächsten Rundschreiben zugesandt.
Zahlungsmoral festzustellen.
Einmalig in diesem Jahr erhalten Sie mit der
Die noch ausstehenden Beträge wurden im Frühjahr und Mitgliedskarte einen Rabatt beim Kauf einer Fahrkarte in
nochmal im Herbst bei den betreffenden Mitgliedern schrift- Höhe von 10,- DM.
lich angemahnt. Leider konnten wir trotzdem von einigen
Vielleicht ist dies ein weiterer Anlaß auch für weiter
Mitgliedern keinen Zahlungseingang, ja zum Teil nicht
entfernt wohnende Freunde unserer Bahn, uns einmal in
einmal eine Reaktion feststellen.
Ochsenhausen zu besuchen und Einblick in unsere vielfälti-
Die Mitglieder, die auch auf die zweite Anmahnung nicht gen Aktivitäten zu nehmen. Wer weiß, vielleicht vergrößert
reagierten, wurden daraufhin laut Beschluß des Vorstandes gar einer als Schaffner, Zugführer oder Werkstattmitarbeiter
aus dem Verein ausgeschlossen. Der Ausschluß wurde von unser Team?
der Mitgliederversammlung am 12.01.1997 bestätigt. Dabei
Wir wollen versuchen dadurch den Draht zu unseren Mit-
handelte es sich größtenteils um Personen, die wohl auch in
gliedern etwas enger knüpfen.
den vergangenen Jahren keinen Beitrag bezahlten. Damit
beträgt der Mitgliederbestand zum 31.12.199 6 insgesamt
310 Mitglieder.
Ausschluß von Mitgliedern
Um einen gewissen Anreiz zu einer pünktlichen Bezah-
lung zu geben, aber vor allem um unseren vielen treuen Von der Seite vieler Vereinsmitglieder wurde der
Mitgliedern einmal „Danke“ zu sagen, werden wir ab 1997 Ausschluß der Mitglieder der früheren Betreibergesellschaft
Einladung zum
Mitgliederabend
Öchsle Schmalspurbahn e.V. Rundschreiben Mai 1997
Haben Sie Lust zu einem zwanglosen Jahre. Aus dem ursprünglichen reinen Bahnfest hat sich
Zusammensein mit Gleichgesinnten? nach kurzer Zeit das Ochsenhauser Stadtfest entwickelt, an
dem sich immer mehr Vereine beteiligen. Das dreitägige Fest
Wollten Sie schon immer einmal andere umfaßt mittlerweile z.B. einen Flohmarkt, einen historischen
Mitglieder bzw. Die Akteure vor Ort Handwerkermarkt und einen Pferdemarkt. Die zahlreichen
kennenlernen? beteiligten Vereine bewirten an den verschiedensten Stellen
Haben Sie Wünsche, Vorschläge und der Stadt. Sicher bietet das Öchsle-Fest Ihnen und Ihrer
Familie einen weiteren Grund, uns in diesem Jahr zu
Anregungen an uns?
besuchen.
Dann laden wir Sie ein zum
Mitgliederabend, am 13. Juni ab 19 Uhr
im Bahnhof Ochsenhausen.
Küche im Güterschuppen
Den gestiegenen Anforderungen zur Bewirtung im
An diesem Abend werden Mitarbeiter Bilder von Güterschuppen war unsere kleine eher provisorische Küche nicht
Reisen zu verschiedenen Schmalspurbahnen mehr gewachsen. Immer mehr Gruppen möchten eine Bewirtung
zeigen. mit Kaffee und Kuchen oder kleinen Speisen unmittelbar vor oder
nach der Fahrt. Die Güterschuppenküche muß außerdem auch den
Vielleicht haben auch Sie in Ihrem Archiv Dias Verkaufswagen im Zug mit Kaffee und Kuchen versorgen und das
oder alte Filme, die sie gerne mal in diesem Spülen des Geschirrs übernehmen. Dies muß alles in der kurzen
Kreis vorführen möchten. Gerne haben Sie dazu Pause geschehen, in der der Zug in Ochsenhausen ist. Um hier
bei einem weiteren Treffen Gelegenheit. Setzen rationell und den allgemeinen Anforderungen entsprechend arbeiten
aus unserem Verein gewünscht. Verschiedene Versuche zu können, wurde im Bereich der früheren Gepäckabfertigung eine
unsererseits zu einer Zusammenarbeit im Anfangsstadium zweckmäßig ausgestattete Küche eingerichtet.
des Wiederaufbaues unserer Museums-Eisenbahn nach
unseren Vorstellungen wurde stets kategorisch abgelehnt.
Man war nicht bereit dem Verein im Falle einer
Zusammenarbeit irgendeine weiterreichende Beteiligung
einzuräumen. Der Weg in die Sackgasse war für die alte
GmbH damit vorprogrammiert. Für uns war klar, eine
Zusammenarbeit mit den betreffenden Personen kann wei-
terhin nur schädlich für uns sein. Bis zuletzt wurde (und
wird) von dieser Seite versucht uns zu behindern. Da sich
auch die Stadt Ochsenhausen nun zu einer Zwangsräumung
der noch in Ochsenhausen verbliebenen Fahrzeuge der alten
Betreiber entschließen konnte, fiel auch dem Vorstand die
Entscheidung nicht schwer, die betreffenden Mitglieder aus
dem Verein auszuschließen. Die Jahreshauptversammlung
bestätigte diesen Beschluß am 12. Januar 1997 mit nur einer
Gegenstimme. Damit sind die Mitglieder Hermann Schöntag,
Bad Schussenried, Reiner Jahn, Luxemburg und Wolfgang
Henke, Berlin, aus unserem Verein ausgeschlossen.

Organisationskomitee „Öchsle-Fest“
Um das Ochsenhauser Stadtfest („Öchsle -Fest“) besser
planen und wirksamer Durchführen zu können, wurde Ende
1995 von Bürgermeister Herold ein Organisationskomitee ins
Leben gerufen, dem alle am Fest teilnehmenden Vereine aus
Ochsenhausen (Kernstadt und Teilgemeinden) angehören -
etwa 30 an der Zahl.
Das Gesamtkomitee tagt zweimal im Jahr; in den Zwi-
schenzeiten befaßt sich der Geschäftsführende Vorstand (in
dem auch der Öchsle e.V. durch Hajo Schneider vertreten ist)
Neues auf dem Öchsle - Markt
mit den laufenden Geschäften, die im Ausarbeiten des
Festangebotes und -programmes, Heranholen von Ausstel- Neu in unserem Verkaufsraum eingetroffen:
lern, Anbietern, Künstlern sowie Zuteilen von Stellplätzen,
Aufführungsorten usw. bestehen. Postkarten:
Unser Vertreter beliefert das Organisationskomitee mit Museumszug mit Dampflok 99 4010 1,00 DM
Neuigkeiten, Fakten und Daten rund ums Öchsle, die auch Schotterzug mit Vt 137 343 1,00 DM
zur Weitergabe an Presseorgane bestimmt sind und sorgt für
die Koordination der Festtermine mit dem Öchslefahrplan. Video-Filme:
Zur Zeit befaßt sich das Organisationskomitee im Zusam-
„Federsee-Express“ 49,00 DM
menwirken mit einem Grafikbüro mit dem Ausarbeiten eines
„Jagsttalbahn“ 49,00 DM
neuen und zeitgemäßen Festplakates für die kommenden „IV k-Dampf pur“ 49,00 DM
„Döllnitzbahn“ 49,00 DM
„Mecklenburg-Pommersche Schmalspurbahnen“ 49,00 DM

Zu Bestellen zzgl. Versandkosten über unsere Geschäftsstelle.