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Betriebsanweisung

Einspritzpumpenprüfstand
0683 100700 EPS 715 E

BOSCH
Inhalt Seite

1. VenNendung 3
1.1 Sicherheitshinweise 3
1.2 Maße und Betriebsdaten 4
1.3 Blockschaltbild Antriebseinheit 5
'.4 Funktion Antriebseinheit 5

2. Aufbau und Bedienung 6


2.1 Antrieb 6
2.2 Bedienelemente am Prüfstand 6
2.3 Versorgungsaggregate 6
2.4 Fördermengen·Meßeinrichtung 6
2.5 Regelventile für Hochdruck und Niederdruck 7
2.6 Regelventil für die Schmierölversorgung 7
2.7 Prüfölheizung 7
2 .8 Prüfölkühlung 7
2.9 Temperatur Meß· und Regelgerät 7
2.10 Temperaturregelung bei EP / VE . . -Pumpen 7
2.11 Stromversorgung für Start / Stop Magnete 7

3. Vorbereiten zum Prüfen 8

4. Prüfen und Einstellen von Einspritzpumpen 9


4 .1Prüfen von Förderbeginn und Nockenversetzung
bei Reihenpumpen 9
4.2 Prüfen von Förderbeginn bei Verteilerpumpen
mit Vorhubangabe 9

5. Schmierölversorgung 9
5.1 Verwendung 9
5.2 Bei erster Inbetriebnahme 9
5.3 Anschließen des Prüflings 9

6. A ufstellen und Inbetriebnahme 10


6.1 A ufstellen 10
6.2 Netzanschluß 10
6.3 Kühlwasseranschluß 10
6.4 Prüföl einfüllen 10
6.5 Sc hmierölversorgung 10

7. Wartung 10

8. Kurzanleitung 11

Robert Boseh GmbH


Postfach 11 29. D -7310 Ploehingen
Geschäftsbereich Industrieausrüstung
Prüftechnik
Abbi ldungen, Maße und Gewichte unverbindlich.
Pri nted in the Federal Republic of Germany.
Imprim e en Republique Federale d'Allemagne par
Robert Boseh GmbH

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1. Verwendung 1. 1.8 Der Prüfstand und die zur Prüfung erforderlichen Sonderzu-
behörteile dürfen nur innerhalb ihres spezifizierten Arbeits-
Der Rumpfprüfstand EPS 715 E dient zum Einstellen und betriebs-
bereiches betrieben werden .
mäßigen Prüfen von Einspritzpumpen, deren Regler, Spritzversteller
und Kraftstoff-Förderpumpen in Bosch-Werken, Bosch -Entwick - 1. 1.9 Der unbenutzte Prüfstand ist durch Abschließen des Haupt-
lungsbereichen und bei Erstausrüstern. schalters vor Benutzung durch unbefugte Personen zu
sichern.
Im Gegensatz zu den seither von IA4 vertriebenen Einspritzpumpen-
1.1.10 Die Schaltschranktür darf nur bei ausgescha ltetem Haupt-
Prüfständen wird der Rumpfprüfstand EPS 715 E ohne integrierte
schalter von einem autorisierten Elektriker geöffnet werden.
Bedienoberfläche und Fördermengen-Meßtechnik ausgeliefert.
1.1.11 Die Prüfung einer Einspritzpumpe ist nur mit der vom Ein-
Um den Rumpfprüfstand betreiben zu können, muß eine geeignete
Bedieneinheit (Steuergerät) an die im Rumpfprüfstand enthaltene spritzpumpenhersteller vorgeschrieben Prüfausrüstung zu-
Schnittstelle IRS 2321 adaptiert werden. lässig.
Die Verwendung einer anderen Prüfausrüstung kann zu
Eine detaillierte SChnittstellenbeschreibung liegt dem Rumpfprüf- Schäden an der Einspritzpumpe und zurGefährd ung des Be-
stand bei. dienenden führen.
1. 1.12 Vor dem Aufspannen ist das Einspritzpumpengehäuse auf
1.1 Sicherheitshinweise äußere Beschädigungen zu überprüfen. Bei beschädigtem
Einspritzpumpengehäuse darf kein Prüflauf auf dem Prüf-
1.1.1 Das Bedienungspersonal muß die Betriebsanleitung gelesen
stand durchgeführt werden .
haben, bevor mit dem Prüfstand gearbeitet wird.
1.1.13 Der Prüfstand darf mit angebauter Antriebskuppl ung nur
1.1 .2 Die an den Rumpfprüfständen zu adaptierende Bedienober- dann betrieben werden, wenn ein Prüfling angeflanscht ist.
fläche (Steuergerät) muß der prüfstandsspezifischen Ohne Prüfling besteht Unfallgefahr, da der Antriebskupplung
SChnittstellenbeschreibung sowie den geltenden Gesetzen die Gegenlagerung fehlt.
und Forderungen wie Maschinenschutzgesetz, Gerätesicher-
1. 1.1 4 Beim Anbringen der Antriebskupplung oder sonstigen An-
heitsgesetz, VDE - und BG -Vorschriften entsprechen.
triebselementen an der Schwungmasse des Antriebs sind die
Bei Nichtbeachten dieser Forderungen können kritische Be- Befestigungsschrauben mit dem vom Hersteller vorgeschrie-
triebszustände wie unkontrolliertes Anlaufen bzw. Beschleu - benen Drehmoment anzuziehen.
nigen der Antriebseinheit hervorgerufen werden. Bei fa lsch angezogenen Befestigungsschrauben besteht Un-
1.1.3 In den Antriebsmotorsind drei VDO -Geber integriert, wovon fa llgefahr, da sich die Antriebskupplung oder Teil e der An-
einer für eine redundante Drehzahlüberwachung in Verbin - triebskupplung während des Prüflaufes lösen können.
dung mit dem eingesetzten Steuergerät verwendet werden Das gleiche gilt für die Spannbacken der Antri ebskupplung,
muß. Aufspannböcke, Aufspannflansche, usw., die bei der Ein-
1.1 .4 Bei der Prüfung einer Einspritzpumpe kann z. B. durch eine spritzpumpenprüfung verwendet werden.
defekte Innenraum- Druckregelung das Pumpengehäuse 1.1.15 Die Antriebskupplung muß während des Betriebs mit der
platzen. Schutzhaube abgedeckt sein.
1.1.16 DieAntriebskupplung ist ein Sicherheitsteil und darf nur vom
Eine falsch gebogene Prüfdruckleitung kann während des
autorisierten Bosch -Vertragspartner instandgesetzt werden.
Prüflaufes reißen. In solchen Fällen kann Prüföl mit entspre-
chend hohem Druck austreten. Als vorbeugender Augen - 1.1.17 Vor dem Prüflauf müssen alle Montagewerkzeuge von Ein-
schutz ist dem Bedienungspersonal eine Schutzbrille an- spritzpumpe, Aufspannbett und Kupplungsbereich entfernt
zuempfehlen. werden.
Der Einsteckdorn zum manuellen Verdrehen der Gradscheibe
1.1.5 Es darf nur Prüföl verwendet werden, das die ISO 4113 For-
darf nicht in den Aufnahmelöchern der Gradscheibe stecken
derungen erfüllt.
bleiben!
Bei Beimischung anderer, leicht flüchtiger Bestandteile, wie
z. B. Benzin, Waschbenzin, Verdünnung, usw. besteht Ver- 1.1.18 Vor dem Prüflauf ist die Einspritzpumpe und sämtliche Befe-
puffungsgefahr! stigungsteile nochmals auf festen Sitz zu prüfen.
Bei unzureichender Befestigung besteht Unfallgefahr. da die
Um einer übermäßigen Veru nreinigung des ISO -Prüföls im Einspritzpumpe wäh rend des Prüflaufes infolge der großen
Prüfstandskreislauf durch Restmengen vo n Dieselkraftstoff Antriebsdrehmomente aus der Aufspannung gerissen wer-
in der Einspritzpumpe vorzubeugen, ist jede Einspritzpumpe den kann .
vor der Prüfung ausreichend mit ISO-Prüföl zu spü len.
1.1.19 Der Prüflauf darf nur mit der für den Prüfling vorgeschriebe-
Eine Verunreinigung des Prüfölkreislaufes mit Dieselkraft-
nen Drehrichtung und Maximaldrehzahl durchgeführt wer-
stoff durch Diesel -Restmengen aus Einspritzpumpen ist zu
den. Falsche Drehrichtung und das Überschreiten der Maxi-
vermeiden.
maidrehzahl kann zur Zerstörung der Einspritzpumpe bzw.
1.1.6 Achtung vor Brandgefahr durch Funkenbildung oder offenes des Reglers führen.
Feuer. Bei Zerstörung der Einspritzpumpe bzw. des Rgelers besteht
Im Bereich des Prüfstandes ist Rauchverbot. Vom Betreiber für den Bediener Verletzungsgefahr durch wegfliegende
sind entsprechende Hinweisschilder anzubringen. Teile.
1.20 Wenn Einstellvorgänge am und im Regler bei laufender Prüf-
Beim An - und Abklemmen einer nicht abgeschalteten Gleich -
bank vorgenommen werden müssen, muß hier mit besonde-
spannungsversorgung am Abstellmagnet oder anderen
rer Sorgfalt und Vorsicht gearbeitet werden.
gleichspannungsversorgten Baugruppen der Einspritzpumpe
können Funken entstehen. Bei Arbeiten im Bereich sich drehender Teile besteht Ve rl et-
Montagearbeiten nur bei abgescha lteter Gleichspannungs- zungsgefahr, unter anderem dadurch, daß der Betreiber
versorgung durchführen. durch Unachtsamkeit an Kleidungsstücken erfaßt werden
kann. Drehende Teile sind daher, soweit möglich, in geeigne-
1.1.7 Der Geräuschpegel am Prüfstand kann während des Prüfbe - ter Weise abzudecken.
triebes über 90 dB lAI erreichen. Dem Bedienungspersonal
1.1.21 Bei allen Anzeichen einer Gefahr muß der Prüfstand durch
wird anempfohlen, w ährend des Prüfbetriebes einen Gehör-
Drücken des NOT-AUS-Scha lt ers abgeschaltet werden. Der
schutz zu tragen. Der Arbeitsbereich ist als Lärmbereich zu
Prüfstand darf erst dann wieder in Betrieb genommen w er-
kennzeichnen. Vom Betreiber sind persönliche Schallschutz -
den, wenn die betreffende Gefahr beseitigt ist.
mittel (z. B. Kapselgehörschützer) bereitzustell en.

3
1.2 Maße und Betriebsdaten EPS 715 E Förderpumpenleistung
Maße über alles: Prüföl- Niederdruck bar 0-3,2
Länge mm 2260 I/ min 15,5
Höhe ma x. mm 1350 Prüföl- Hochdruck bar 0-40
Breite mm 1000 I/ min 1,4
Gewicht : kg ca. 1000 Schmieröl-Druck bar 0-6
Maße und Gew icht ohne Mengen-Meßsystem, Bed ieneinheit und I/ min 5,5
Sonderzubehör.
Manometer
Antriebseinheit: Niederdruck bar 0-4
Max. Stromaufnahme Auflösung bar 0,1
der Antriebseinheit A ca. 40 Hoc hdruck bar 0-60
Schutzart nach DIN 40050 IP 51 Auflösung bar 1
a) Frequenzumrichter Unterdruck, Pumpeninnendruck bar - 1 - 0 -2,5
Dauerleistung kVA 15 Auflösung bar 0, 1
Spitzenleistung kVA 20 Förderpumpendruck
Spannung V 3 x 380 (Vertei ler- Einspritzpumpe) bar 0-16
Frequenz Hz 50 / 60 Auflösung bar 0,2
Nennstrom bei 380 V A 2 1 (bei 11 kW)
Max. Stromaufnahme (133 %) A 28 (bei 15 kW) Schmieröldruck bar 0- 10
Auflösung bar 0,2
b) Dreh strom-Asynchronmotor
Motorüberlastungschutz F (0C) 155 Prütölaufbereitung
Motornennleistung kW 11 El ektrische Prüfölheizung und
Motornenndrehzahl min- 1 550 Kühl ung automatisch geregelt
Motornennmoment Nm 195 Regelbereich oe 30-49
Max. Motorleistung Temperatur-Anze ige digital oe ± 1
(133 % - 10 min) kW 15
Prütölheizung kW ca. 2
Merkmale der Antriebseinheit : Prütölkühlung
a) Betriebsart Drehzah lregelung Anschluß " R %"
Drehza hlbereich, Maximaler Zulaufdruck bar 3
Links- und Rechtslauf m in- 1 0 - 4000 Kühlwasserverbra uch be i einer
Drehzahlregelgenauigkeit min- 1 abgegebenen Prüfstandsl eistung
± 1
Drehzahlverstellgeschwi ndigkeit m in- 1 / s 400 von 11 kW und ei ner Kühl -
(im Drehzahlbereich wassertemperatur vo n lrC. I/ min 15
0 ... 2000 m in-')
Vorratsbehälter
Reaktionszeit bei Lastsprü ng en ms < 10
Prüföl , mit Ablaßmöglichkeit 1 50
b) Betriebsart Lageregelung
Schmieröl. mit Ablaßmöglichkeit 1 12
Regelgenauigkeit ° 0, 1 Schmutzöl, mit A blaßmöglichkeit 1 3,5
Schleichgang um definierte
Positionen ,,Anzufah ren" Farbgebung
Setzen eines Referenzpunktes
Grü n RAL 6018
Anthrazit RAL 7016
Träg heitsmo ment
Antri ebsmotor und Gradscheibe : kgm 2 1,5
Achshöhe (Höhe Abspan nbett
bis Mitte Antriebskupplung) : mm 125
Aufspannbett,
Mitten- und Außenspannung
Länge (effekti ve Aufspannlänge) mm 900
Breite mm 170
Nutbreit mm 20
Antriebskupp lung spielfreie Lamellen -
kupplung mit 94, 120
und 163 mm 0
Drehzah lgeberansch lüsse Drehzahl impuls fü r
am Motor befindet sich ein Flansch KMM bzw. Hub-,
mit 3 VDO - Gebern Drehzähler.
Überwachungseinheit
Drehzahl-Regelung
XI Y - Schreiber
Stromversorgung für
Start/ Stop Magnete 12 / 24 V A 1
6 ,3

4
leistungs-, Drehmomentverlauf

·- ·- ·r .
220 1\ - - - - -- Leistung
- '-- ' - Drehmoment

1\
200

laD
._._.-{ \
160 1\ \.
120 12

100

80
."."'-''-'" '-.
-.-.
~ _ _-.l1O

-'- '--._-.
.............
60
..... .......... 6
.~.~ . 1

..:::::::::-.,~ . --.--
I "__ . Cl
c:
2 Z
804,o1 0 ~ '"
2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 26 28 30 32 34 36 38 40
Drehzahl DOO/minJ

1.3 Blockschaltbild Antriebseinheit

ANTRIE BSSYSTE M
Steuer-
signale

~
MIFA -
Soll·
signale
111

-~
Rotorpositions-
winkel

M I FA: Mikrorechnerlührungssystem
DAM: Drehstromasynchronmotor
PU S: Frequenzumrichter

1.4 Funktion Ant riebseinheit

380 V
Frequenzumrichter f------j Drehstrommotor
50 / 60 Hz ' -_ _ _ _ _---1

5
2. Aufbau und Bedienung
2.1 Antrieb
Ein Drehstrom -Asynchronmotor mit angeflanschter Aufspan nschie-
ne und Schwungrad bildet für den Prüfling eine Einheit, die im Prüf-
standsrahmen auf Schwingmetal lblöcken gelagert ist.
Zur Ansteuerung ist der Dreh strom -Asynchronmotor elektrisch m it
einem Frequenzumrichter und dazugehörigem Bremswiderstand ge-
koppelt.

2.2 Bedienelemente am Prüfstand


Im Schaltschrank sind all e zur Prüfstandserneuerung notwendigen
elektrischen Bauteil e und Schaltelemente untergebracht.

Alle Anschlußkabel freie Kabellänge 6000 mm.


Signalleitung für Drehzahlüberwachungseinheit
2 Sigtnalleitung für Drehzahlimpulse
2 x 900 Impulse pro Umdrehung
3 Schnittstellenstecker für externe Ansteuerung des
Frequenzumrichrers (RS 232)
4 Kabel für
Prüfölpumpe Ein I Aus
Schmierölpumpe Ein / Aus
Prüfölheizung Ein / Aus
Not-Aus extern
Umrichter Ein / Aus
5 Kabel mit Anschlußstecker für Temperatur-
1 Schmieröldruck-Manometer 0-10bar Meß· und Rege/gerät.
2 Förderpumpendruck-Manometer 0-16bar Ein externer Temperatur-Fühler kann über Klemmen im Schalt-
3 Unterdruck- / Pumpeninnendruck-Manometer -1- 0 - 2.5 bar schrank angeschlossen werden.
4 Hochdruck-Manometer 0-60bar
5 Niederdruck-Manometer 0-4 bar
6 Prütöf-Druckregelventil
7 Schmieröl·Oruckregelventil Auf einer Seit enwand des Schaltschranks si nd der Hauptschalter und
8 Anschluß für Prüföl-Zulauf Ansch lußbuchsen für die Stromversorgu ng der Start/ Stop Magnete
9 Anschluß tür Förderpumpendruck-Manometer montiert.
0-16bar
10 Anschluß tür Unterdruck-/ Pumpeninnendruck- Schlüssel NOT-Ausschalter sind auf beiden Seiten des Schalt-
Manometer -1- 0 - 2.5 bar schranks befestigt und zu betätigen.
11 Anschluß für Schmieröl-Rücklauf Zur Ansteueru ng der Prüfstandsteuerung dürfen nur die in der
12 Anschluß für Schmieröl-Zulauf Schnittstellenbeschreibung aufgeführten Funktionen und Protokolle
13 Anschlüsse für Prüfö!-RückJauf benutzt werden.
14 Hauptschalter
15 Spannungsversorgung 12 / 24 V - 6,3 A
16 Not-Aus-Schafter 2.3 Versorgungsaggregate
17 Schmieröltank Im Prüfstandsrahmen sind zur Bevorratung von Prüföl, Schmieröl
18 Zu- I RückJaufanschluß für Kühlwasser und Schmutzöl entsprechend dimensionierte Behälter integriert.
19 Prüföltank
20 Wärmetauseher Die Versorgung der Einspritzpumpe mit Prüf-, Schmieröl wi rd j ewei ls
21 Schmutzöltank durch Za hnradpumpen mit angeflanschten Elektromotoren gewähr-
22 Schwimmerschalter leistet.
23 Temperaturschalter
24 Schaltschrankentlüftung 2.4 Förderm engen-Meßeinrichtung
(in Schaltboxen externe Belüftung vorsehen)
25 Scha/rschrank Der Rumpfprüfstand EPS 715 E w ird ohne Fördermengen-Meß-
26 Standrohr mit Zahnstange, Axiallager und Sicherungsring einrichtung ausgeliefert. Ein am Prüfstandsrahmen befestigter
27 Ablaufstutzen für Prüföl aus dem Meßsystem Schwenkarm mit integrierter Höhenverstellung zu r Aufnah m e eines
28 Aufnahme vorbereitet für Mengenmeßsystem KMM kontinuierlich arbeitenden Mengen-Meßsystems aus unserem Lie-
(Sonderzubehör) ferprogramm ist bereits montiert.

6
2.5 Regelventile für Hochdruck und Niederdruck Da sich beim Prüfen von Einspritzpumpen da s Prüföl erwärmt, ist ab
Im Regelventil sind zwei Öl kammern mit verschied enen Anschluß~ einer bestimmten Pumpengröße ein zusätzliches Aufheizen ni cht
bohrungen und Gewinden. mehr notwendig. Bei größeren Pumpen ist die Wärmeleistung viel-
mehr so groß. daß die vorgesch riebene Prüföltemperatur überschrit-
Durch dieGewindespindel w ird ein Vent il kegel in Längsrichtung ver~ ten und eine Kühlung d es Prüföles notwendig w ird. Hierzu ist der
stellt. Bei Lin ksdrehen der Spindel b is zum Ansch lag sind beide ÖI ~ Wä remta uscher eingeba ut.
kammern getrennt. A m Druckleitungsanschluß kann ÖI~Hochdruck Durch das dem Wärm etauscher vorg eschaltete Proportionalventil
abgenommen werden (40 bar). Bei Rechtsdrehen der Gewindespin ~ w ird über das Temperat ur Meß- und Regelg erät soviel Küh lwasser
dei sind beide Ölkammern verbunden. Der Ö I~ H oc hdruck entw eicht zugeführt, daß die eingestellte Prüföltemperatur gehalten wird.
zum Niederdruckteil. Am Druckleitungsanschluß kann nun Öl -Nie-
derdruck abg enommen werden. Durch entsprechende Spindelstei- W ird im Prüföltank bei eingeschalteter Prüfölheizung die max. Prüf-
lung kann unterVerwendung eines für die zu prüfende Pumpe vo rg e- öltemperatu r vo n 55°C überschritten, beginnt d ie Temperaturanzei -
sch riebenen Überströmve ntils (siehe Prüfanleitung tür die jewe ilige ge zu blinken. Die Prüfölhei zung wird automatisch abgescha ltet und
Einspritzpumpe) der Druck zwischen 0,3 und 3,2 bar eingestell t wer- der Übertemperatur-Schutzscha lter wird ausgelöst.
den. A n der Rückseite des Temperatur Meß- und Regelgerät es ist eine Öff-
nung, hinter welcher d er Übertemperaturschutzschalter montiert ist.
Ist die Prüföltemperatu r im Tank w ieder unter 55°C, muß mit einem
2.6 Regelventil t ür die Schmierölversorgung Werkzeug (z. B. kleiner Schraubendreher) der rote Auslöseknopf
Über eineGewi ndespindel w ird ein Ventilkegel in Längsrichtung ver- w ieder in sei ne Raststell ung zurückgedrückt w erden (ähnlich w ie bei
stellt. Durch die entsprechende Spindelei nstellu ng kan n unter Ver- einem Sicherung sautoma ten). Die Temperatu r wi rd dann wieder nor-
wend ung des eingeba ute n Manometers der vorgeschriebene Druc k mal ang ezeigt und die Prüfölheizung kann wieder in Betrieb genom -
(siehe Prüfanl eitung tür di e jew eilige Einspritzpumpe) zwischen 0 men werden.
und 5,5 bar eingestellt werden.

2.10 Temperaturregelung bei EP/ VE .. -Pumpen


2.7 Prütölheizung Bei dieser Verte ilerpumpe ist ei ne automati sche Regelung nur mit
Die Aufheizung des Prütöls erfolgt über eine elektrische Wider- dem Temperat ur Meß- und Regelgerät nicht möglich, da durch die
standsheizung. die im Prüföltank eingebaut ist. zu r Prüfung vorgeschriebene Drossel eine zu geringe Prüfölmenge
Die A ufheizzeit für da s Prüföl vo n Raumtemperatur 20°C auf eine d urch die Pumpe fließt.
Prüföltemperatur von 4 0 °C ist von der im Tank befindlichen Prüfö l- Das heißt, be i der zur Prüfung vorgesc hriebenen Prüffo lge sind zu-
menge abhängig. Im Durchschnitt kann vo n einer 10 minütigen Auf- sätz lich zur Regel ung zwischen den ei nzeln en Messungen Abkühl-
heizzeit ausgegangen werden. pausen oder Aufwärmzeiten erforderlich.

Über einen im Prüföltank eingebauten Schwimmerschalter wird Um die Abkühlzeiten zu verkürzen, wird ein Spülventil verwendet.
gewährleistet. daß di e Heizu ng ni cht trockeng ehen kann, wenn zu Wird der Handhebel des Spülventil s gedrückt, w ird di e eingebaute
wenig Prüföl im Tank ist. Drossel vom Prüföl über einen Bypass umgangen. Dadurch fließt eine
größere Prüfölm enge durch d ie Einspritzpu mpe und di e vorgesch rie-
bene Überlauftemperatur w ird sc hnell erreicht.
2.8 Prüfölkühlung Innerhalb einer Messung darf das Spülventil nicht gedrückt werden.
Die Prüfölkü hlung erfolgt über zwei im Prüfstand integrierte Wärme- Wi rd bei der Überlauftemperaturmessung die Temperatur von 55°C
tauscher. Das Prüföl fließt durch die Kühlrohre und gibtseineWärme überschritten, blinkt die Temperaturanzeige und der Bediener w ird
an das die Kühlrohre um spülende Wasser ab. aufgefordert, das Spülventil so lange zu betätigen, bi s die Tempe ratu r
Ein Prportionalventil führt die erforderliche Wassermenge, wie vom wieder in dem zur Prüfung der Einspritzpumpe vorgeschriebenen
Temperatur Meß- und Regelg erät. dem Wä rmetauscher zu. Toleranzbere ich ist.

2.9 Temperatur Meß- und Regelgerät 2.1 1 Stromversorgung für Start / Stop Magnete

Zu r Einstellung von Bo sc h ~Ei n spri tzp um pe n muß in der Regel (s ieh e Auf der Seitenwa nd d es Schaltsc hran kes si nd A nschlußbuchsen zu r
Prüfvorsch rift) die Prüfölzu lauftemperatur bei Reihenpumpen 40° Stromversorg ung des Startj Stop Magnets mit 12 bzw. 24 Volt an-
± 2°C und bei Verteilerpumpen der Baureihe VA und VM 40° _45°C gebracht.
betragen. Für Verteilerpum pen der Baureih e VE sind 42 - 50°C im Anschlußka bel für Start j Stop-Magnete siehe Bild Absch nitt 4.
Rücklauf vorgeschrieben. Diese Temperatur kann am Vorwah l- Pos.1.
Drehknopf des Tem peratur Meß- und Regelgerät vorgewählt wer-
den.
Solange der Antrieb nicht eingescha ltet ist. w ird durch die Prüföl -
heizung das Prüföl im Tank auf die vorgewäh lte Temperatur aufge-
heizt und konstant gehalten. Mit einem eingebauten Temperaturfüh -
ler wi rd die Tem peratur st ändig gemessen.
Bei eingeschaltetem Antrieb bestimmt der eingeba ute Vorwa hl-
scha lter die Temperaturmeßsteli e.
Bei gedrücktem Schalter wird die Prüfölzulauftem peratur gemessen.
Bei nicht gedrücktem Schalter w ird die Prü föl rücklauftemperatur ge-
messen. Die jeweilige Temperatur Meß- und Regelstell e wi rd ange-
zeigt.
Bei eingescha ltetem Antrieb ist die Prüfölförderpumpe in Betrieb,
und der Prüfölkreislauf über die aufgespannte Pumpe ist geschlos-
sen. Nun wird vom Temperatur Meß- und Regelgerät die Prüföltem -
peratur an der vo rgewählten Temperaturmeßstelle gemessen, auf die
vorgewäh lte Temperatur geregelt und auf der Temperaturanzeige
angezeigt.

7
3. Vorbereitungen zum Prüfen Bei EP j VE ohne Druckregler ist das A nschlußstück (pos. 1) zu ver-
wenden.
Die zu prüfende Einspritzp umpe w ird mit den dazu passenden Be-
festigungsteilen auf der Aufspannschiene befestigt und dieAntriebs-
seite mit der Kupplung verbunden.
Anzugsdrehmomente für spielfreie Kupplung siehe Bild.

r--- Tol eranz


M 8 = 15 Nm
M 1O"'30Nm I +2 Nm

M 12 - 60Nm + 5 Nm

IB)
I .... I

--
,

IA)

I
M 8 - 25 Nm Toleranz
M l 0 - 55 Nm

-
± 2 Nm 1 Anschlußstück
M1 2 - g5 Nm

Bei EPj VE mit Lad edruckregler ist das Anschlußstück (Pos. 6) zu


Anzugsdrehmoment der spielfreien Kupplung verwenden.

Hierbei ist zu beachten, daß zwischen der Kupplung an der Pumpe


und der sp ielfreien Antriebskupplung des Prüfstandes ein Abstand
von ca. 1 bis 2 mm (Pos. 1 ) eingehalten werden muß. Die Aussparung
im Sch utzgehäuse um die spielfreieAntriebskupptung ist bewußt nur
oben angebracht (Pos. 2), damit die Spannschraubezwa ngläufig nur
bei waagerecht stehenden Spannbacken angezogen werden kann .
Dadurch ist gewährleistet. daß die beiden Kupplungen parallel mit-
einander verbunden werden.

6---::=

Mehrweghahn
2 Spü/ventif
3 Temperaturfühler
4 Drossel
5 Handhebel
6 Anschlußstück
7 Förderpumpen-Druckanschfuß
8 Prüfölrücklauf zur Überfaufmengenmessung
9 PrüfölrückJauf ohne Überlaufmengenmessung
Spiel zwischen Pumpenkupplung und spielfreier Antriebs-
kupplung (1 - 2 mm)
2 Aussparung zum Festziehen der Spannschraube Bei Vertei lerpumpen EPj VE. muß zusätzlich der Mehrweghahn
(Pos. 1) und das Spülventil (Pos. 2) montiert werden .
Bei waagerecht stehender Spannschraube bzw. senkrechter Lage Die zur Prüfung von VE-Pumpen vorgeschriebene Drossel (Pos. 4) ist
der Spannbacken hängt die spielfreie Kupplung durch ihr Eigenge- im Spülventil eingeba ut.
wicht etwas nach unten. Dies kann zu r Folge haben, daß die Kup-
Der Temperaturfühler (pos. 3) muß immer so mont iert werden, daß
plung nicht zentrisch in der Fl ucht gespannt wird und die Lameli en-
da s Anschlußkabel senkrecht nach unten wegführt.
teile vo rzeitig verschleißen.
Zubehör und Sonderzubehör zum A nschließen und Prüfen der ver-
Prüfölzulauf und Prüfölrücklauf an die vorgesehenen A nschlüsse des
schi edenen Einspritz pumpentypen ist aus Druckschrift "Zubehör und
Prüf lings anschl ießen.
Sonderzubehör für Bosch-Einspritzpumpenprüfstände" (lA 4 - VKF
Druckl eitu ngen mit dem Prüfling verbin den.
053/ ') ersichtlich.
Bei Vertei lereinspritzpumpen EPjVM ... müssen zusätzlich noch die
Manometer zur Unterdruck- jPumpeninnendruckmessung und zur
Förderpumpendruckmessung angeschlossen w erden.

8
4. Prüfen und Einstellen von Einspritzpumpen Die Vorh ubmeßeinrichtung wird mit der entsprechenden Verlänge-
rung und Meßuhr in die zentrale Versch lußsch raube eingeschraubt.
4.1 Prüfen von Förderbeginn und Nockenversetzung
Mit dem Einsteckdorn im Schwungrad wi rd die Vertei lereinspri tz -
bei Reihenpumpen
pumpe von Hand soweit durchgedreht. bis derVerteilerkolben in UT-
Mit dem Regelventil kann durch Linksd rehen bis zum Ansch lag der Stellung ist. Danach w ird die Meßuhr 4 mm vorgespan nt.
Ölzulauf auf Hochdruck umgestellt werden. Der Druck in der Zulei - Verteilerpumpe von Hand durchdrehen bis der Verteilerkolben wie-
tung beträgt dann ca . 35 bar. Werden nun nacheinander die Entlüf- der in UT -Stellung ist. Meßuhr auf Null stellen.
tungsschrauben der Düsenhalter mit dem mitgelieferten Schlüssel Mit dem Handrad am Regel ventil durch Rechtsdrehen den Ölzulauf
(pos. 3 ) um ca. %Umdrehung geöffnet, fließt da s Prüföl bei entspre- auf den entsprechenden Niederdruck einstellen. Der Druck in der Zu-
chender KOlbensteIlung der Einspritzpumpe aus dem Überlaufrohr. leitung kann am Niederdruck-Manometer abgelesen werden. Am
Überlaufrohr der Meßvorrichtung tritt Prüföl aus. Die Antriebswelle
langsam in Drehrichtung drehen. bis Förderbeginn erreicht ist. För-
derbeginn ist erreicht. wenn am Überlaufrohr ein Tropfen pro sec.
ausfließt. Meßuhr ablesen und mit dem im Prüfblatt angegebenen
Sollwert vergleichen. Abweichu ngen durch entsprechende A us-
2 gleichsscheiben unter dem Kolbenfuß richtigstellen .

r 5. Schmierölversorgung
5.1 Verwendung
Mit der Schmierölversorungseinrichtung werden Einspritzpumpen
ohne Sumpfschmierung während des Prüfbetriebes mit Schmieröl
versorgt.

5.2 Bei erster Inbetriebnahme


Prüfen ob das für den Betrieb der Einspritzpumpe vorgesch riebene
1 Anschlußkabef für Start I Stop-Magnete Schmieröl eingefüllt ist und Schmierölzu - und Rücklauf angesch los-
2 Einsteckdorn sen sind.
3 Schlüssel Achtung :
Pumpe nur einschalten, wenn der Schmierölbehälter gefüllt ist.
Zum Einstellen des Förderbeginns mit dem Einsteckdorn (pos. 1) die
Gradscheibe so weit drehen, bis der Nocken für Zyl inder 1 (a n der 5.3 Anschließen des Prüflings
Pumpenantriebsseite) am unteren Totpunkt steht.
Der Schmierölzulauf ist blind versch lossen. Vor dem Anschließen ei -
Förderbeginn-Meßvorrichtung (So nderzubeh ör) am Rollenstößel
ner Leitung ist da s Versch lußteil herauszunehmen.
ansetzen und bei unterster Stellung des Nockens Meßuhr auf 0 stei -
len. Gradscheibe weiter drehen. bis die Meßuhrdas vorgeschriebene
Vorh ub-Einstellmaß anzeigt.
Das Pumpenelement w ird dann durch eine Stellschraube bzw. durch
Einlegen oder Herausnehmen von Abstandsscheiben. Tausch der
Rollen oder Verdrehen des Elementverbandes auf die Stellung ge-
bracht. in der die Überlaufbohrung gerade verschlossen wird. Zu die-
ser Zeit tritt am Überlaufrohr bei Reihenpumpen ein Übergang in
tropfenden Zustand ein.

Nockenversatz :
Bei 3-Zylinder-Pumpen = 120°
4 -Zylinder-Pumpen = 90°
6 -Zylinder-Pumpen = 60°
8-Zylinder-Pumpen = 45°
12-Zylinder-Pumpen = 30°

Nockenwelle danach entsprechend der vorstehenden Aufstellung


verdrehen. Der Nocken des in der Taktfolge nächsten Zylinders muß
jetzt in der Stellung Förderbeginn sein bzw. muß auf diese Stellung
wie be i Zylinder 1 eingestellt werden. Nach erfolgter Einstellung wird
die Nockenwelle um die gleiche Gradzahl in Pumpendrehrichtung
w eitergedreht und w ie vorstehend alle Zylinder auf Förderbeginn
eingestellt.

4.2 Prüfen von Förderbeginn bei Verteilerpumpen


mit Vorhubangabe
Mit den Anschlußkabeln w ird die Spannungsversorgung zum Ma-
gnetventil der Einspritzpumpe hergestellt.

9
6. Aufstellen und Inbetriebsetzen 7. Wartung
6.1 Aufstellen Entsorgung von ISO-Prüföl und Schmieröl
Der Einbau darf nur vom Fachpersona l ausgeführt werden. Das versch mutzte ISO-Prüföl bzw. Schmieröl muß entsprechend den
A mit Kran (Hebezeug) (Bi ld) örtlichen Abfallbestimmungen entsorgt werden. Unsachgem äße
CD Rundeisen 0 24 rnm ; mindestens 900 mm la ng
Entsorgung führt zu Um w eltschäden.

Cb> Unterlage an den Seilen als Lackschutz Hinweis:


Das verschmutzte Prüföl bzw. Schmieröl kann z. 8. auch zur ord-
B mit Gabelstapler (Bild) nungsgemäßen Entsorgung an den Liefe ranten des Prüföls bzw.
Sch mieröl s zurückgegeben werden.

Prüföl wechseln
Das Prüföl darf nicht verschm utzt oder mit dem Schmieröl der Ein -
spritzpumpen vermi sc ht sein. Stark gelbes, aber klares Prüföl ist mit
Schmieröl vermischt ; trübes Prüföl mit Grauton ist verschmutzt und
kan n Einspritzpumpen sowie Prüfdüsen beschädigen.
Der Behälter kann über den Ölstandplastikschlauch entleert werden .
Bei jedem Ölwechsel ist der Prüfölbehälter zu rein igen, durchzuspü -
len und der Prüfölfilter zu erneuern.
Nur Prüföl nach ISO 4113 verwe nden!
2 Empfohlene Ölsorten für das Prüföl:

Ölsorte Hersteller

VS 15 665 -0 L Shell
2
Calibration Fluid 1487 AW Viscosity

Füllmenge : ca. 50 I

SChmierölversorgungseinrichtung
Das in die Schmieröl- Rücklaufleitung eingebaute Filter ist nach der
Prüfung von 200 Einspritzpumpen auszuwaschen bzw. zu ersetzen.
Anzugsdrehmoment der Filterdeckel-Befestigungssc hrauben
~ 40 + 10 Nm.
Der Prüfstand ist auffesten und ebenenGrund auf den mitgelieferten
Filzunterlagen aufzustellen und mit der Wasserwaage auszurichten.
Bezugspunkt ist die Oberkante der Ölwanne.
Tranportsic herung entfernen. Dazu seitlicheAbdeckungen entfernen
und die 4 Schrauben m it den rot gekennzeichneten Distanzhülsen
entfernen.

6.2 Netzanschluß
Der Netzansch luß erfolgt nach dem beiliegenden Schaltplan. Die
Netzzuleitung wird durch di e Kabeldurchführung an der Schalt-
sch ran kunterseite zu den Klemmleisten geführt.

6.3 K üh lwasseranschluß
Bauseits ist der Anschluß des Kühlwassereingangsstutzensam rech-
ten unteren Prüfstandsrahmen mit dem Wassernet z zu verbi nd en. In
d iese Leitung ist ein Druckminderer mit Manometer, eingestellt auf
2,5 bar, ein Schutzfilter und ein Absperrventil einzubauen.
Der Kühlwasserablauf am rechten unteren Prüfstandsrahmen ist
ohne A bspe rrmöglichkeit in die Abwasserleitung zu führen .
Kühlwasserzulaufventil bei nicht benutztem Prüfstand sch ließen.

6.4 Prüföl einfüllen


Seitenwand abnehmen und ca. 50 I Prüföl nach ISO 4 11 3 in den
Prüföltank einfül len. Ölsorte s. Abschnitt 7. Wartung .

6 .5 Schmierölversorung
Seitliche Abdeckbleche entfernen, Abdeckung der Schmierölbehäl-
ter abnehmen und das für den Betrieb der Einspritzpumpe vorge-
schriebene Schmieröl einfüll en.
Achtung :
Pumpe nur einschalten, w enn der Schmierölbehälter gefüllt ist.

10
8. Kurzanleitung

Symbol Erklä rung Symbol Erklärung

Temperatur·,
Meß- und Regelgerät Regelventile

1A
Sicherung des Temperatur-Meß- und
Regelgerätes
e Prüfölregelventil - Test Oi l -
Linksdrehen
Rechtsdrehen
-.. Hochdruck
-+- Niederdruck

m Meß- und Regelstelle im Prüföltank

e Schm ierölregelventi l

G!J
Meß- und Regelstelle im Prüföl-Rücklauf
mit externem Temperatur-Geber
.'("
C·tJ Meß- und RegelsteBe im Prüfölzulauf
mit internem Temperatur-Geber

Manometer- und Prüfölanschlüsse

0
Prüföltemperatur Vorwahl
30°C; 40°C; 50°C Prüföl-Zulauf

Vorwahlschalter für Temperatur-Meßstelie 11 - Test Oil -

0 Gedrückt = Prüfölzulauf
Nicht gedrückt = Prüfölrü cklauf -
Prüföl -Rücklauf 2 x (ohne Beze ichnung
unter dem Aufspa nn bett)

Bedienteil

Antriebsmotor Ein / Aus


.', Schmi eröl
D Zu la uf
{>- Rücklauf

Unterdruck-{ Pumpeninnendruck-

.0 Manometeranschluß

®
Heizung Ein! Aus
8 2,5 bar
Förderpumpendruck
Manometeranschluß
16 ba r
Schmierölversorgu ng Ein / Aus
@

1t
BOSCH
1 689 979 501 IA4-U8F 848/1 De (10.91)