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Hochschulgebiet Zürich Zentrum

«Pavillon im Park»
Projektwettbewerb im offenen Verfahren

Wettbewerbsprogramm
25. September 2020
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Impressum

Ausschreibende Stelle
Geschäftsstelle Gebietsmanagement
Hochschulgebiet Zürich Zentrum
Neumühlequai 10
8090 Zürich

Titelbild
Visualisierung / Vogelperspektive Hochschulgebiet Zürich Zentrum, © HGZZ
29631_13A_201001_HGZZ_Pavillon_Programm.docx
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Inhaltsverzeichnis

1 Anlass und Ausgangslage .................................................................................................... 5


1.1 Hochschulgebiet Zürich Zentrum.................................................................................. 5
1.2 Weissbuch mit Stadtraumkonzept zur Qualitätssicherung ........................................... 5
1.3 Projektwettbewerb «Pavillon im Park» ......................................................................... 6

2 Verfahren ................................................................................................................................ 7
2.1 Verfahrensart ................................................................................................................ 7
2.2 Auftraggeberin / Ausschreibende Stelle ....................................................................... 7
2.3 Projektsupport .............................................................................................................. 7
2.4 Verbindlichkeit und Rechtsschutz................................................................................. 7
2.5 Teilnahmeberechtigung ................................................................................................ 8
2.6 Preisgericht ................................................................................................................... 8

3 Ablauf und Termine Projektwettbewerb ............................................................................ 10


3.1 Terminübersicht (Zusammenfassung) ........................................................................ 10
3.2 Ausschreibung ............................................................................................................ 10
3.3 Anmeldung / Bezug Modelleinsatz (gegen Depotgebühr) .......................................... 10
3.4 Fragenstellung und Fragenbeantwortung................................................................... 11
3.5 Einreichung der Wettbewerbsbeiträge ....................................................................... 11
3.6 Vorprüfung der eingereichten Beiträge....................................................................... 11
3.7 Beurteilungskriterien ................................................................................................... 12
3.8 Preise und Ankäufe .................................................................................................... 12
3.9 Optionale Bereinigungsstufe ...................................................................................... 12
3.10 Weiterbearbeitung ...................................................................................................... 12
3.11 Eigentums- und Urheberrechte .................................................................................. 13
3.12 Schlussbericht / Veröffentlichung / Vertraulichkeit ..................................................... 13

4 Wettbewerbsaufgabe ........................................................................................................... 14
4.1 Aufgabe ...................................................................................................................... 14
4.2 Wettbewerbsperimeter ............................................................................................... 14
4.3 Die Parkschale: Das Umfeld des Pavillons ................................................................ 15

5 Rahmenbedingungen .......................................................................................................... 16
5.1 Anforderungen an das Projekt .................................................................................... 16
5.2 Parkanlage / Denkmalpflege ...................................................................................... 17

6 Unterlagen ............................................................................................................................ 18
6.1 Arbeitsunterlagen für die Teilnehmer ......................................................................... 18
6.2 Einzureichende Unterlagen ........................................................................................ 19
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7 Grundlagen ........................................................................................................................... 20
7.1 Planungen und Studien HGZZ ................................................................................... 20
7.2 Inforaum HGZZ | Standort Grundmodell 1:200 .......................................................... 20

8 Genehmigung ....................................................................................................................... 21

Anhang I ....................................................................................................................................... 22
Anmeldeformular zur Teilnahme am Verfahren ..................................................................... 22
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1 Anlass und Ausgangslage

1.1 Hochschulgebiet Zürich Zentrum


Im Herzen der Stadt Zürich befindet sich das Hochschulgebiet Zürich Zentrum (HGZZ) mit
dem Wissens- und Gesundheitscluster des Universitätsspitals Zürich (USZ), der Universität
Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich – drei erfolg-
reiche Institutionen mit hohem internationalem Ansehen.
Die räumliche Nähe der drei Institutionen am Standort Zürich Zentrum bietet einmalige
Chancen für eine intensive Zusammenarbeit, welche zukunftsweisende Innovationen in For-
schung, Lehre und medizinischer Versorgung hervorbringt. Zahlreiche Gebäude im Hoch-
schulgebiet erfüllen allerdings die Anforderungen an den modernen Spital-, Forschungs- und
Lehrbetrieb nicht mehr. Die Infrastruktur hat ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Damit die Leis-
tungsfähigkeit und die standortspezifischen Vorteile erhalten und gefördert werden können,
brauchen die drei Institutionen eine zeitgemässe bauliche und betriebliche Infrastruktur.
Das Hochschulgebiet Zürich Zentrum steht vor einem grösseren Transformationsprozess,
der sich über mehrere Jahrzehnte erstrecken wird. Die Nutzungs- und Flächenbedarfe der
Institutionen sowie eine städtebaulich, freiraumplanerisch und verkehrlich sensible Aus-
gangslage machen die Weiterentwicklung des Hochschulgebiets Zürich zu einer besonderen
Herausforderung.
Die Weiterentwicklung mit den erforderlichen baulichen und aussenräumlichen Vorhaben
wurden über die letzten Jahre in verschiedenen Planungen, u.a. Masterplan 2014, Teilrevisi-
on kantonaler Richtplan, BZO-Teilrevision Stadt Zürich, kantonale Gestaltungspläne 2017,
Weissbuch mit Stadtraumkonzept 2018 verankert und schrittweise mit qualifizierenden Ver-
fahren (Wettbewerbe / Studienaufträge) konkretisiert. So sind derzeit die beiden Vorhaben
«Campus MITTE1» des Universitätsspitals Zürich und «FORUM UZH» der Universität Zürich
in der Projektierung.

1.2 Weissbuch mit Stadtraumkonzept zur Qualitätssicherung


Für das Gesamtbild des künftigen Hochschulgebiets sind neben den einzelnen Bauten vor
allem die Strassen- und Freiräume wesentlich. Diese schaffen Identitäten, halten das Gebiet
zusammen und verbinden es mit den umliegenden Quartieren. So soll das Gebiet als Gan-
zes aufgewertet und mit guten Übergängen sowie einem feinmaschigen Weg- und Strassen-
system mit den umliegenden Quartieren vernetzt werden.
Das 2018 erarbeitete Weissbuch mit dem Stadtraumkonzept spielt bei der Weiterentwicklung
des Hochschulgebiets eine zentrale Rolle (vgl. Ziff. 7.1). Im Sinne eines Regelwerks bzw. ei-
ner Handlungsempfehlung dient das Weissbuch als Guideline / Leitidee bei der Weiterent-
wicklung des Hochschulgebiets und ist damit ein wichtiges Instrument zur langfristigen Quali-
tätssicherung. Darin werden verbindliche Grundsätze und Prinzipien für ein attraktives Hoch-
schulgebiet festgehalten. Der «Gloriapark» (ehem. Spitalpark) als offener Quartierpark und
grünes Herz des Hochschulgebiets und die «Parkschale» haben bei der Aufwertung des
Stadtraums eine hohe Bedeutung.
Im Weissbuch wurde von den Verfassern des Stadtraumkonzepts HGZZ1 als Einstiegsstelle
in den Park die Idee der sog. «AGORA» formuliert – ein grosszügiges, rundes Dach über der
Haltestelle, dem Platz und dem Park.

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ARGE Studio Vulkan | KCAP Architects & Planners, Zürich
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1.3 Projektwettbewerb «Pavillon im Park»


Mit der Umgestaltung der Rämi- und Gloriastrasse und den angrenzenden Bauvorhaben der
Institutionen wird derzeit das Vorprojekt für die «Parkschale» erarbeitet (vgl. Arbeitsunterlage
A5). In diesem Zusammenhang soll die Idee der «AGORA» als «Pavillon im Park» mit einem
Gastronomieangebot weiter konkretisiert werden. Die Gestaltung des neuen Pavillons darf
von der ursprünglichen Idee der «AGORA» mit dem runden Dach abweichen. Der zu pla-
nende Pavillon soll zeitnah und in Abstimmung mit dem Projekt «Parkschale» realisiert wer-
den.
Die Parkschale und der Pavillon liegen im Herzen des zukünftigen Campus HGZZ. Der Pa-
villon soll sich als ganztägiger, lebendiger Treffpunkt mit einem Getränke- und reduzierten
Speiseangebot im Hochschulgebiet Zürich etablieren. Es soll eine Bar mit Sitzplätzen im In-
nen- und Aussenraum sowie den notwendigen Nebenräumen erstellt werden. Im Projekt-
wettbewerb soll die sinnvolle Platzierung der Räume aufgezeigt werden.
Zur Findung eines Projektvorschlags für einen «Pavillon im Park» mit hoher architektoni-
scher und aussenräumlicher Qualität führt die Auftraggeberin einen offenen Projektwettbe-
werb durch.
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2 Verfahren

2.1 Verfahrensart
Das Verfahren wird einstufig als anonymer Projektwettbewerb im offenen Verfahren durch-
geführt.

2.2 Auftraggeberin / Ausschreibende Stelle


Die Auftraggeberin des Verfahrens ist die Stadt Zürich.
Ausschreibende Stelle ist die
Geschäftsstelle Gebietsmanagement
Hochschulgebiet Zürich Zentrum
Neumühlequai 10
8090 Zürich
Kontakt:
Roman Bächtold, dipl. Architekt ETH / SIA, Leiter Geschäftsstelle
info@hgzz.zh.ch | www.hgzz-zh.ch

2.3 Projektsupport
Der Projektsupport bzw. die Begleitung des Projektwettbewerbs erfolgt durch die Firma
Planpartner AG
Obere Zäune 12
8001 Zürich
Kontakt:
Nicole Hofstetter | nhofstetter@planpartner.ch

2.4 Verbindlichkeit und Rechtsschutz

2.4.1 Rechtsgrundlagen
Das Verfahren untersteht dem GATT/WTO-Übereinkommen. Für das Verfahren gilt das
«Gesetz über den Beitritt des Kantons Zürich zur revidierten Interkantonalen Vereinbarung
über das öffentliche Beschaffungswesen vom 15. März 2001» (Beitrittsgesetz LS 720.1 vom
15. September 2003) sowie die Submissionsverordnung (LS 720.11 vom 23. Juli 2003).
Subsidiär zu den Bestimmungen über das öffentliche Beschaffungsrecht und dem Wettbe-
werbsprogramm gilt die Ordnung für Architektur- und Ingenieurwettbewerbe SIA 142, Aus-
gabe 2009.
Mit der Teilnahme am Verfahren verpflichten sich die Teilnehmenden zur Einhaltung und
Anerkennung der massgebenden Programmvorgaben, der Fragenbeantwortung und der
Entscheide des Preisgerichts in Ermessensfragen.
Der Rechtsschutz richtet sich nach den Bestimmungen von Art. 15 IVöB sowie § 2 des Bei-
trittsgesetzes zur IVöB.

2.4.2 Verfahrenssprache
Die Sprache des Verfahrens ist Deutsch. Sämtliche Unterlagen sind in deutscher Sprache
einzureichen.

2.4.3 Anonymität
Der Projektwettbewerb wird anonym durchgeführt. Alle am Verfahren Beteiligten verpflichten
sich, das Anonymitätsprinzip einzuhalten. Die abzugebenden Unterlagen dürfen keine Hin-
weise auf die Projektverfasser enthalten. Die Beurteilung erfolgt anonym. Verstösse gegen
das Anonymitätsgebot können zum Ausschluss aus dem Verfahren führen.
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2.4.4 Gerichtsstand / anwendbares Recht


Gerichtsstand ist Zürich. Für allfällige Streitpunkte ist ausschliesslich schweizerisches Recht
anwendbar.

2.5 Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Anbietende von Architektur-, Gestaltungs- und
Planungsleistungen mit Wohn- oder Geschäftssitz in der Schweiz oder in einem Vertrags-
staat des GATT/WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen, soweit
dieser Staat das Gegenrecht gewährt. Der Stichtag für den Nachweis des Wohn- oder Ge-
schäftssitzes ist die Ausschreibung / Publikation gemäss Ziff. 3.1.
Die Bildung von Arbeitsgemeinschaften ist zulässig. Die federführende Anbieterin (Firma /
Person) ist zu bezeichnen.
Der Beizug von weiteren Fachleuten ist zulässig. Für die Auftraggeberin ergeben sich daraus
jedoch keine Verpflichtungen zur Beauftragung der hinzugezogenen Fachleute.
Die Mitwirkung von Fachleuten in mehreren Planungsteams ist nicht zulässig.
Die Teilnehmenden müssen von den Mitgliedern des Preisgerichts und den beigezogenen
Experten / Berater unabhängig sein. Ausgeschlossen von der Teilnahme sind namentlich
Fachleute, die mit einem Mitglied des Preisgerichts, einem Experten / Berater in einem be-
ruflichen Abhängigkeits- bzw. Zusammengehörigkeitsverhältnis stehen oder mit einem sol-
chen nahe verwandt sind. Die Verantwortung liegt bei den Teilnehmenden. Massgebend
sind die Bestimmungen der SIA-Wegleitung «Befangenheit und Ausstandsgründe» vom No-
vember 2013 (SIA 142i 202d).

2.6 Preisgericht
Zur Beurteilung der eingereichten Projekte setzt die Auftraggeberin folgendes Preisgericht
ein:

Fachpreisgericht (stimmberechtigt)
• André Schmid, Landschaftsarchitekt BSLA/SIA, Schmid Landschaftsarchitekten, Zürich
• Marc Angélil, Dipl. Arch. ETH/SIA/BSA, Professor für Architektur und Design ETHZ,
agps architecture, Zürich
• Pascal Hunkeler, Dipl. Arch. ETH/SIA, Stv. Direktor, Bereichsleiter Raumentwicklung &
Architektur, Amt für Städtebau Stadt Zürich
• Raphael Rossel, Dipl. Designer FH, Mitglied Geschäftsleitung Design Preis Schweiz
• Tanja Reimer, Dipl. Ing. Architektur, Donet Schäfer Reimer Architekten, Zürich

Sachpreisgericht (stimmberechtigt)
• Claus Reuschenbach, Architekt MSc ETH SIA, MAS UZH RE, Portfoliomanager,
Liegenschaften Stadt Zürich
• Karl Stammnitz, Landschaftsarchitekt, Leiter Freiraumplanung, Grün Stadt Zürich
• Roger Strub, Architekturhistoriker, Denkmalpflege Kanton Zürich
• Roman Bächtold, Dipl. Arch. ETH/SIA, Leiter Geschäftsstelle Gebietsmanagement HGZZ
(Vorsitz)

Experten und Berater; Ersatz (ohne Stimmrecht)


• André Barthel, Denkmalpflege Kanton Zürich; Ersatz Sachpreisgericht
• Claudia Neun, Amt für Städtebau Stadt Zürich; Ersatz Fachpreisgericht
• Gabrielle Dannenberger, Tiefbauamt Stadt Zürich; Ersatz Sachpreisgericht
• Lukas Schweingruber, Studio Vulkan, Landschaftsarchitektur, Zürich; Ersatz
Fachpreisgericht
• Peter E. Bodmer Vorsitzender Steuerungsausschuss HGZZ; Ersatz Sachpreisgericht
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• Sofia Sourvinos, Teamleiterin Gastronomie, Liegenschaften Stadt Zürich; Ersatz


Sachpreisgericht
• Tanja Friedrich, planbar ag, Gastronomieplanung, Zürich
• Christoph Stäheli, Planpartner AG, Projektsupport, Zürich
• KostenplanerIn (tbd)

Vertreterinnen/Vertreter Institutionen
• Daniela Knobel, Universitätsspital Zürich (USZ)
• Nadine Müller, Universität Zürich (UZH)
• Peter Lattmann, Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich

Das Preisgericht kann bei Bedarf weitere Experten und Berater sowie Vertreter der Auftrag-
geberin mit beratender Stimme beiziehen.
Bei Ausfall eines stimmberechtigten Mitglieds des Preisgerichts wählen die Mitglieder des
Fach- und Sachpreisgerichts einen Experten / Berater als Ersatzmitglied (mit Stimmrecht).
Das Preisgericht hat dafür zu sorgen, dass die Anforderungen gemäss Art. 10.3 der Ordnung
SIA 142, Ausgabe 2009 sowie die Bestimmungen der SIA-Wegleitung «Befangenheit und
Ausstandsgründe» vom November 2013 (SIA 142i 202d) eingehalten sind.
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3 Ablauf und Termine Projektwettbewerb

3.1 Terminübersicht (Zusammenfassung)

Was Termin
Ausschreibung / Publikation 2. Oktober 2020
(www.simap.ch)
Fragenstellung bis 12. Oktober 2020
(an Projektsupport)
Fragenbeantwortung ab 23. Oktober 2020
(download: www.simap.ch)
Anmeldung zur Teilnahme / Bezug Modelleinsatz bis 30. Oktober 2020
(an Ausschreibende Stelle / Bezug Modelleinsatz gegen
Depotgebühr)
Einreichung Projektpläne/-unterlagen bis 18. Dezember 2020
(an Projektsupport) 17.00 Uhr
Einreichung Modelleinsatz 1:200 / Kurzportrait bis 8. Januar 2021
(an Projektsupport) 17.00 Uhr
Beurteilung Wettbewerbsprojekte KW 6-8 2021
(Jurierung)
Benachrichtigung Teilnehmer / Anfang April 2021
Schlussbericht

3.2 Ausschreibung
Der Projektwettbewerb wird öffentlich unter www.simap.ch ausgeschrieben. Die Publikation
erfolgt zudem in den folgenden Medien:
• www.hgzz-zh.ch
• www.tec21.ch
• www.konkurado.ch

Das Wettbewerbsprogramm mit dem Anmeldeformular zur Teilnahme am Verfahren (vgl.


Anhang I) sowie die Arbeitsunterlagen A1-A6 können ab dem 2. Oktober 2020 unter
www.simap.ch bezogen werden.

3.3 Anmeldung / Bezug Modelleinsatz (gegen Depotgebühr)


Die Anmeldung zur Teilnahme am Projektwettbewerb erfolgt mit dem Anmeldeformular (vgl.
Anhang I). Aus administrativen Gründen müssen die Anmeldungen bis am 30. Oktober 2020
bei der Ausschreibenden Stelle (vgl. Ziff. 2.2) eintreffen.
Anmeldungen können schriftlich per Post oder per E-Mail an info@hgzz.zh.ch eingereicht
werden.
Mit der Anmeldung ist ein Depot von pauschal CHF 200.00 auf das Konto-Nr. 1148-
3828.065 | IBAN: CH95 0070 0114 8038 2806 5 bei der Zürcher Kantonalbank, lautend auf
Gebietsmanagement Hochschulgebiet Zürich Zentrum, c/o Tre Innova Treuhand AG, Neu-
mühlequai 10, 8090 Zürich mit Vermerk «Pavillon HGZZ» zu bezahlen. Der Betrag ist eben-
falls bis spätestens am 30. Oktober 2020 einzuzahlen. Mit dem fristgerechten Eingang der
Anmeldung zur Teilnahme und der fristgerechten Einzahlung des Depots wird den Teilneh-
menden per E-Mail eine Eingangsbestätigung zugestellt.
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Mit der Zahlungsbestätigung (Kopie Bank- oder Postbeleg der Einzahlung des Depots) wird
den Teilnehmern der Modelleinsatz 1:200 (Arbeitsunterlage A7) per Post zugestellt. Ab Ein-
gang der Zahlungsbestätigung ist mit rund 14 Tagen für die die Zustellung des Modelleinsat-
zes zu rechnen. Die Zustellung der Modelle erfolgt direkt durch den Modellbauer Gnädinger
Architektur-Modellbau, St. Gallen.
Bei fristgerechter Abgabe eines vollständigen und zur Beurteilung zugelassenen Wettbe-
werbsbeitrags wird das Depot nach Abschluss des Verfahrens zurückerstattet.

3.4 Fragenstellung und Fragenbeantwortung


Fragen zur Aufgabenstellung und zum Verfahren sind schriftlich bis am 12. Oktober 2020 per
E-Mail an nhofstetter@planpartner.ch oder anonym per Post an den Projektsupport (vgl. Ziff.
2.3) zu stellen. Das E-Mail bzw. die Post müssen bis zu diesem Datum eintreffen. Nach die-
ser Frist werden keine Fragen mehr beantwortet. Mündliche Auskünfte werden nicht erteilt.
Die Ausschreibende Stelle beantwortet die Fragen und stellt diese allen Teilnehmenden
anonymisiert zur Verfügung. Die Fragenbeantwortung steht ab dem 23. Oktober 2020 unter
www.simap.ch zum Download bereit. Das Frage-/Antwort-Forum auf www.simap.ch wird für
die Fragenbeantwortung nicht bewirtschaftet. Die Fragenbeantwortung ist Bestandteil des
Wettbewerbsprogramms.

3.5 Einreichung der Wettbewerbsbeiträge


a) Projektpläne/-unterlagen
Die Projektpläne/-unterlagen (Pläne + digital auf Datenträger, verschlossenes Kuvert mit
Verfasserblatt) sind ungefaltet in einer verschlossenen Mappe/Rolle bis am 18. Dezember
2020, 17.00 Uhr mit dem Vermerk «Projektwettbewerb HGZZ, Pavillon im Park» beim Pro-
jektsupport (vgl. Ziff. 2.3) oder per Postzustellung abzugeben. Beim Postversand ist das Da-
tum des Poststempels massgebend.

b) Modelleinsatz 1:200 / Kurzportrait


Der Modelleinsatz 1:200 und das Kurzportrait des Projektvorschlags (Papier + digital auf Da-
tenträger) sind bis am 8. Januar 2021, 17.00 Uhr beim Projektsupport (vgl. Ziff. 2.3) abzu-
geben. Auf die Postzustellung des Modelleinsatzes ist aufgrund der Beschädigungsgefahr zu
verzichten.
Die Abgaben haben unter Wahrung der Anonymität zu erfolgen. Zu beachten gilt insbe-
sondere, dass bei einem Versand per Post und bei den digitalen Daten der Absender nicht
ersichtlich ist. Sämtliche Unterlagen sind mit der Bezeichnung «Projektwettbewerb HGZZ,
Pavillon im Park» und einem Kennwort (keine Kennziffer) zu bezeichnen. Die vollständige
Eingabe ist gemäss den Angaben in Ziff. 6.2 zu gestalten und hat die in Ziff. 6.2 genannten
Unterlagen zu umfassen.

3.6 Vorprüfung der eingereichten Beiträge


Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge werden vor der Beurteilung einer allgemeinen Vor-
prüfung unterzogen. Dabei werden folgende formelle und materielle Kriterien berücksichtigt:
Formelle Kriterien
• Fristgerechte Einreichung der Unterlagen
• Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen
• Lesbarkeit, Sprache
• Anonymität
Materielle Kriterien
• Erfüllung der Wettbewerbsaufgabe
• Einhaltung der Rahmenbedingungen
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Verstösst ein Wettbewerbsbeitrag gegen die formellen Kriterien, wird dieser von der Beurtei-
lung ausgeschlossen. Verstösst ein Beitrag gegen die materiellen Kriterien, entscheidet das
Preisgericht über deren Ausschluss. Das Preisgericht kann Beiträge, die nur unwesentlich
gegen materielle Kriterien verstossen, mit Begründung zur Beurteilung zulassen.

3.7 Beurteilungskriterien
Die Beurteilung der eingereichten Beiträge erfolgt nach den folgenden Beurteilungskriterien:

Architektur und Gestaltung


• Gestaltung, architektonischer Ausdruck
• Einordnung des Projekts in die Umgebung
• Qualität der Innen- und Aussenräume

Nutzung und Funktionalität


• Einhaltung des Raumprogramms
• Optimale Nutzungsanordnung, Funktionalität und Betrieb

Nachhaltigkeit und Bauökonomie


• Geringe Lebenszykluskosten (Erstellungs-, Unterhalts- und Betriebskosten)
• Materialien (ressourcenschonendes Bauen / Hitzeminderung)
• Kosten

Die Reihenfolge entspricht keiner Gewichtung. Das Preisgericht wird aufgrund der Beurtei-
lungskriterien eine Gesamtwertung vornehmen. Die Beurteilung ist nicht öffentlich.

3.8 Preise und Ankäufe


Zur Prämierung und für Ankäufe steht dem Preisgericht gesamthaft eine Preissumme von
CHF 100'000.-- (exkl. MwSt.) zur Verfügung. Maximal 40% der Gesamtpreissumme kann für
allfällige Ankäufe verwendet werden. Die restliche Summe wird auf ca. 5-10 Preise verteilt.
Die Preissumme wird vollumfänglich ausgerichtet.
Angekaufte Beiträge können durch das Preisgericht rangiert werden und derjenige im ersten
Rang auch zur Weiterbearbeitung empfohlen werden. Die Empfehlung eines Ankaufs zur
Weiterbearbeitung bedingt einen einstimmigen Entscheid des Preisgerichts.
Stellt das Preisgericht einen Beitrag von herausragender Qualität eines freiwillig beigezoge-
nen Fachplaners fest, würdigt es dies entsprechend im Bericht. Damit wird die Vorausset-
zung geschaffen, dass auch freiwillig von den Wettbewerbsgewinnern beigezogene Fachleu-
te mit der Weiterbearbeitung ihres Beitrags beauftragt werden können.

3.9 Optionale Bereinigungsstufe


Falls es sich als notwendig erweist, kann das Preisgericht den Projektwettbewerb mit einer
optionalen Bereinigungsstufe verlängern, um die in der engeren Wahl stehenden Projekte zu
vertiefen und weiterzuentwickeln. Diese Bereinigungsstufe ist ebenfalls anonym und würde
separat entschädigt.

3.10 Weiterbearbeitung
Die Auftraggeberin beabsichtigt den Empfehlungen des Preisgerichts zu folgen und den
Wettbewerbsgewinner mit der Weiterbearbeitung und Realisierung des Projekts zu beauftra-
gen. Die Auftragserteilung erfolgt vorbehältlich der Finanzierungsentscheide durch die zu-
ständigen Gremien bzw. Behörden.
Die Leistung umfasst mindestens 58.5% der Teilleistungen gemäss SIA Ordnung 102, Aus-
gabe 2020. Diese Teilleistungen setzen sich wie folgt zusammen:
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- Vorprojekt (7%)
- Bauprojekt und Detailstudien (17%)
- Bewilligungsverfahren (2.5%)
- Ausschreibungspläne (10%)
- Ausführungspläne (15%)
- Gestalterische Leitung (6%)
- Dokumentation über das Bauwerk (1%)

Die Weiterbearbeitung wird phasenweise ausgelöst.

Die Auftraggeberin behält sich vor, für die Realisierung des Projektvorhabens eine Bau-
leitungsfirma und/oder eine Generalunternehmung beizuziehen. Der Innenausbau und die
Betriebseinrichtungen werden voraussichtlich durch den künftigen Gastronomiebetreiber er-
stellt und sind nicht Bestandteil des Auftrags.
Vorbehalten für die weitere Projekterarbeitung bleibt die Einigung über den Honorarvertrag
zwischen Auftraggeberin und Verfassern. Als Basis für die Honorierung der Architekturleis-
tungen dient die Ordnung für Leistungen und Honorare der Architektinnen und Architekten
102, Ausgabe 2020.

Die Vergabestelle kann mögliche Folgeaufträge, welche sich direkt auf den Grundauftrag der
Weiterbearbeitung beziehen, unter Anwendung von § 10 Abs. 1 lit. g der Submissionsver-
ordnung freihändig an die Wettbewerbsgewinner vergeben.

3.11 Eigentums- und Urheberrechte


Das Urheberrecht an den Beiträgen des Projektwettbewerbs verbleibt bei den Projektverfas-
senden. Sämtliche eingereichten Unterlagen gehen in das Eigentum der Auftraggeberin
über. Auftraggeberin und Teilnehmende besitzen das Recht auf Veröffentlichung der Beiträ-
ge unter Namensnennung der Auftraggeberin und der Projektverfassenden. Ausgenommen
davon bleibt das Recht zur Erstveröffentlichung, welches bei der Auftraggeberin liegt.

3.12 Schlussbericht / Veröffentlichung / Vertraulichkeit


Nach Abschluss des Projektwettbewerbs werden alle Teilnehmer schriftlich über das Resul-
tat des Verfahrens orientiert.
Umfang und Zeitpunkt der Veröffentlichung werden durch die Auftraggeberin festgelegt.
Sämtliche Unterlagen und Arbeiten aus dem Verfahren sind bis zum Zeitpunkt der Veröffent-
lichung vertraulich zu behandeln. Abgegebene Unterlagen dürfen ausschliesslich für die Be-
arbeitung des Projektwettbewerbs verwendet werden.
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4 Wettbewerbsaufgabe

4.1 Aufgabe
Ziel der Aufgabe ist es, mit einem Pavillon einen neuen Ort der Begegnung und des Aus-
tauschs für das Hochschulgebiet Zürich Zentrum zu schaffen. Der Pavillon soll sich selbst-
verständlich in die frequentierte und lebendige «Parkschale» einfügen und ein wichtiger
Identitätsträger des Hochschulgebiets werden. Die «Parkschale» ist ein öffentlicher Bewe-
gungs- und Begegnungsort. Im Aussenraum des Pavillons ist deshalb die Gestaltung der
Übergänge zwischen den Bereichen mit und ohne Konsumzwang ein wichtiger Teil der Auf-
gabe. Für die Anordnung und Beschattung der Aussensitzplätze ist eine geeignete Lösung
aufzuzeigen. Der Pavillon soll sowohl im Innern als auch in seiner äusseren Erscheinung
prägnant und identitätsstiftend wirken, gleichzeitig aber möglichst offen und robust für unter-
schiedliche Nutzerkonzepte sein.

4.2 Wettbewerbsperimeter

Abbildung 1: Wettbewerbsperimeter (Grundlage: Vorprojekt Parkschale mit Umgestaltung


Rämi-/Gloriastrasse und Projekt FORUM UZH)

4.2.1 Betrachtungsperimeter, Anordnungsbereich Pavillon und Anlieferung


Der Betrachtungsperimeter umfasst die «Parkschale» gemäss Vorprojekt und wird begrenzt
durch den Veloweg, der durch den Park geführt wird, die Rämistrasse und die Gloriastrasse.
Für den Projektwettbewerb gilt das abgegebene Vorprojekt (vgl. Arbeitsunterlage A5.1) als
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Rahmenbedingung, bzw. als verbindliche Vorgabe. Der zu projektierende Pavillon ist inner-
halb des festgelegten Anordnungsbereichs (vgl. Abbildung 1) zu platzieren.
Die Anlieferung des Pavillons erfolgt über die Gloriastrasse (Einfahrt) und Rämistrasse (Aus-
fahrt) an den in der Abbildung 1 bezeichneten Stellen.
Bezüglich Schnittstellen des Pavillons zur «Parkschale» und den Anpassungsmöglichkeiten
im direkten Umfeld gelten die nachstehenden Ausführungen (Ziff. 4.3).

4.3 Die Parkschale: Das Umfeld des Pavillons


Basierend auf dem Weissbuch beschreibt die Parkschale die Schnittstelle des Gloriaparks
(ehem. Spitalpark) und der neu gestalteten Rämi- / Gloriastrasse. Als wichtiger Bewegungs-
und Aufenthaltsraum ist sie einerseits die räumliche Spitze des Parks, die sich bis an die
Kreuzung Rämistrasse / Gloriastrasse schiebt, andererseits ist sie auch eine Ausweitung des
Strassenraumes. Innerhalb des Strassenquerschnittes erweitert sich die Parkschale räumlich
über ebenfalls baumbestandene Mittelstreifen.
Als stark durchgrünter Ort, der durch eine leichte Kaskadierung mittels «grüner Kissen» ho-
he Aufenthaltsqualität schafft, steht die Parkschale in dialektischem Dialog mit dem härteren
und horizontalen Forums-Platz der Universität Zürich (UZH).
In ihrer Materialisierung ist die Parkschale geprägt durch horizontal verlaufende Naturstein-
bänder, die sich mit den grünen Kissen abwechseln. Die talseitigen Kanten der Kissen bilden
Sitzstufen und schaffen so Aufenthaltsorte auf der ganzen Breite des Parks. Die gleichmäs-
sige Lichtführung erfolgt über ein Netz von abgespannten Leuchten, die das Motiv der Ab-
spannungen im Strassenraum in den Park übertragen.
Die Wahrnehmung der Spitze des Parks, der sich zur Kreuzung Rämi-/Gloriastrasse schiebt,
ist durch den starken Baumbestand geprägt. Der Anordnungsbereich des Pavillons umfasst
das erste grüne Kissen sowie das dahinter verlaufende Belagsband.
Während die übrigen Kissen wiesenbestanden sind, ist eine Chaussierung des vordersten
Kissens denkbar. Das Belagsband innerhalb des Anordnungsbereichs erhält die gleiche Ma-
terialität wie die übrige Parkschale und soll nicht als Sonderort wahrgenommen werden. Die
Baumstellung auf dem vordersten Kissen ist innerhalb des Anordnungsbereichs flexibel.
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5 Rahmenbedingungen

5.1 Anforderungen an das Projekt

5.1.1 Betriebskonzept und Raumprogramm


Das Betriebskonzept Gastronomie mit dem Flächenbedarf (Raumprogramm) ist der Arbeits-
unterlage A6.1 zu entnehmen.
Das Raumprogramm weist insgesamt ein Flächenbedarf von 140 m2 Nutzfläche (NF) aus,
die Geschossfläche (GF) darf maximal 200 m2 betragen (vgl. auch Kap. 5.1.4).

5.1.2 Baukosten
Für die Baukosten des Pavillons wird mit ca. CHF 3-4 Mio. (inkl. Innenausbau und Betriebs-
einrichtungen, inkl. MwSt.) gerechnet. Schnittstelle für den Projektwettbewerb und damit den
Auftrag für die Weiterbearbeitung und Realisierung des Projekts (vgl. Ziff. 3.10) ist der Edel-
rohbau. Für den Innenausbau und die Betriebseinrichtungen wird mit ca. CHF 600'000.--
(inkl. MwSt.) gerechnet. Diese werden voraussichtlich durch den künftigen Gastronomiebe-
treiber erstellt und sind nicht Bestandteil des Auftrags.

5.1.3 Nachhaltigkeit und Bauökologie


Das Projekt soll ökologisch nachhaltig konzipiert werden und den Zielen der 2000-Watt-
Gesellschaft entsprechen. Ein 2000-Watt-Gebäude zeichnet sich v.a. aus durch einen nied-
rigen Energiebedarf in der Erstellung, im Betrieb und im Unterhalt, den Einsatz erneuerbarer
Energien, die Wahl bauökologisch einwandfreier Materialien und Konstruktionen sowie die
Schonung der natürlichen Ressourcen. Im Zusammenhang mit den Bestrebungen der Ener-
gieeffizienz und Nachhaltigkeit wird auf die SIA Merkblätter und SIA Dokumentationen «SIA-
Effizienzpfad Energie» (Merkblatt SIA 2040 und Dokumentation SIA D 0236) sowie die
SNARC-Methode (Systematik zur Beurteilung der Nachhaltigkeit von Architekturprojekten für
den Bereich Umwelt; Dokumentation SIA D 0200) hingewiesen.
Es ist auf das Stadtklima zu achten (vgl. Fachplanung Hitzeminderung der Stadt Zürich). Der
sommerliche Wärmeschutz soll idealerweise ohne aktive Kühlung realisiert werden. Materia-
lien mit wenig grauer Energie sind zu bevorzugen.
Der Pavillon hat gemäss den Vorgaben des Kantonalen Gestaltungsplans «USZ-Kernareal
Ost» (Art. 24 Abs. 1) mindestens den Energiewerten des Minergie-P-Standards oder eines
energetisch gleichwertigen Standards zu entsprechen.

5.1.4 Bau- und Planungsrecht


Der projektierte Pavillon befindet sich gemäss BZO der Stadt Zürich innerhalb der Freihalte-
zone «Parkanlagen und Plätze» (FP) und innerhalb des rechtskräftigen Kantonalen Gestal-
tungsplans Hochschulgebiet Zürich Zentrum, «USZ-Kernareal Ost».
Gemäss den Vorschriften des Kantonalen Gestaltungsplans (Art. 11 Abs. 2) darf der Pavillon
im Park eine Geschossfläche (GF) von maximal 200 m2 aufweisen. Zudem gilt es die Vorga-
ben zur Dachbegrünung einzuhalten (Art. 16 Abs. 1): «Nicht begehbare Flachdächer sowie
Dachbegrünungen dienen der Retention von Regenwasser und sind ökologisch wertvoll mit
einheimischen, regionaltypischen Arten zu begrünen, auch dort, wo Solaranlagen installiert
sind.»
Die Bau- und Zonenordnung der Stadt Zürich (BZO) enthält keine detaillierten Bestimmun-
gen zu den zulässigen Bauten, Anlagen sowie Nutzungen in der Freihaltezone. Für die Beur-
teilung wird seitens der Bewilligungsbehörde der Praxisleitfaden FP herangezogen (von der
Bausektion genehmigt am 26.02.2019). Demzufolge hat der zu projektierende Pavillon unter
Wahrung des Charakters der Freihaltezone zu erfolgen. Dabei darf der Pavillon die Freihal-
tezone bzw. den Park nicht dominieren.
Bezüglich Höhe und Geschossigkeit des Pavillons macht die BZO keine Massvorgaben.
Grundsätzlich ist von einem eingeschossigen Pavillon auszugehen. Auf die Anordnung von
Flächen im Untergeschoss ist aus Kostengründen zu verzichten.
17/22

Die Verkehrsbaulinien im Bereich der Parkschale entlang der Rämi- und Gloriastrasse sind
einzuhalten. Entlang der Rämistrasse ist die projektierte Verkehrsbaulinie massgebend
(Fassadenflucht Rämitrakt USZ; vgl. Arbeitsunterlage A3.2).

5.2 Parkanlage / Denkmalpflege


Der heutige Park des Universitätsspitals Zürich (im Weissbuch 2018 als Gloriapark bezeich-
net) geht bereits auf die Anlage des alten Kantonsspitals von 1842 zurück, zeigt jedoch in
erster Linie in seinen Grundzügen die Anlage von Gustav Ammann aus den 1950er Jahren.
Der Park wurde von ihm in den 50er Jahren in enger Zusammenarbeit mit den Architekten
des «neuen» Universitätsspitals Haefeli, Moser, Steiger (damals noch in der Arbeitsgemein-
schaft AKZ) mit grosszügigen Rasenflächen und einer artenreichen Sammlung aus Laub-
und Nadelgehölzen umgestaltet.

Der Park des Universitätsspitals ist zusammen mit den Gebäuden im Verzeichnis der Denk-
malschutzobjekte der kantonalen Denkmalpflege Zürich aufgeführt. Ebenso befindet sich der
Park im «Inventar der schützenswerten Gärten und Anlagen von kommunaler Bedeutung der
Stadt Zürich» gemäss Festsetzung von 1989. Im Inventarblatt (GDP 33.098) ist die Anlage
als in der «Originalgestaltung bemerkenswert/qualitätsvoll», als «das Quartier-/Strassenbild
prägend» und als Anlage mit einem «wichtigen Baumbestand» festgehalten. 2

Bei den Projektvorschlägen für den Pavillon ist den denkmalpflegerischen Aspekten der
Parkanlage des Universitätsspitals Rechnung zu tragen.

2
Gutachten zum Schutzwert der Parkanlage des Universitätsspitals Zürich, VOGT Landschaftsarchitekten
AG, August 2012 (vgl. Arbeitsunterlage A4.1)
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6 Unterlagen

6.1 Arbeitsunterlagen für die Teilnehmer


Den Teilnehmern werden für den Projektwettbewerb folgende Arbeitsunterlagen zur Verfü-
gung gestellt (www.simap.ch):

Pos. Arbeitsunterlage [A] Format


A1 Wettbewerbsprogramm | Anmeldeformular PDF
A1.1 Wettbewerbsprogramm
A1.2 Anhang I: Anmeldeformular zur Teilnahme am Verfahren
A2 Vorlage Kurzportrait Projektvorschlag PDF/INDD
A2.1 Vorlage für das Kurzportrait des Projektvorschlags
(2 Seiten A4)
A3 Plangrundlagen DWG/DXF/
A3.1 Datensatz Amtliche Vermessung, Datenmodell Kanton Zürich JPG
(DM01AVZH24)
A3.2 Verkehrsbaulinien entlang der Rämi- und Gloriastrasse; Bereich
«Parkschale»
A3.3 Abgrenzung Betrachtungsperimeter, Anordnungsbereich Pavillon,
Modelleinsatz
A3.4 Photo des Modelleinsatzes 1:200
A4 Gutachten Park PDF
A4.1 Gutachten zum Schutzwert der Parkanlage des Universitätsspitals
Zürich, Vogt Landschaftsarchitekten AG, August 2012
A5 Vorprojekt «Parkschale» PDF/DWG
A5.1 Situation Vorprojekt «Parkschale» mit Freiraumkonzept, Studio
Vulkan Landschaftsarchitektur, Zürich, mit projektierten Neubauten
«Forum UZH» und «USZ Campus MITTE1»
A5.2 Diagramm Fussgängerströme im Bereich «Parkschale»
A5.3 Beleuchtungskonzept «Parkschale»
A6 Betriebskonzept und Raumprogramm PDF
A6.1 Betriebskonzept / Raumprogramm Pavillon im Park, Liegenschaften
Stadt Zürich

A7 Modelleinsatz 1:200
Bezug gegen Depotgebühr (vgl. Ziff. 3.3); Die Zustellung erfolgt di-
rekt über den Modellbauer Gnädinger Architektur-Modellbau,
St. Gallen

Bei Bedarf werden den Teilnehmern im Rahmen der Fragenbeantwortung weitere Unterla-
gen zur Verfügung gestellt.
19/22

6.2 Einzureichende Unterlagen


Die einzureichenden Unterlagen müssen dem Preisgericht ermöglichen, das Projekt bezüg-
lich seiner qualitativen und quantitativen Inhalte korrekt zu beurteilen.

6.2.1 Pläne (2-fach)


Es dürfen maximal 2 Pläne im Format A1 quer abgegeben werden. Die Pläne sind gut les-
bar, auf weissem Papier darzustellen und ungefaltet einzureichen. Sie dürfen nicht auf feste
Materialien aufgezogen werden.
Auf den Plänen sind folgende Elemente darzustellen:
• Situationsplan mit Aussenraumgestaltung (1:200)
Dachaufsicht mit Angabe der Geschossfläche (GF gemäss SIA 416), Angaben zur Er-
schliessung, Anlieferung und Aussenraumgestaltung. Die Verkehrsbaulinien (Arbeitsun-
terlage A3.2) und der Anordnungsbereich Pavillon (Arbeitsunterlage A3.3) müssen dar-
gestellt werden. Der Situationsplan ist nach Norden auszurichten.

• Grundriss, Schnitt, Fassaden (1:100)


Sämtliche zum Verständnis notwendigen Grundrisse, Schnitte und Fassaden. Im Grund-
riss sind alle Räume mit ihrer Zweckbestimmung gemäss Raumprogramm und der Ent-
sprechenden Fläche (Nutzfläche; NF) zu bezeichnen und zu möblieren. Im Grundriss
sind die Nutzung und die Gestaltung der näheren Umgebung darzustellen.

• Repräsentative Konstruktionsschnitte (1:50)


mit Fassaden- und Dachkonstruktion

• Modellphoto / Visualisierung

• Erläuterungen
Kurze Erläuterungen zu folgenden Themen in Textform auf den Plänen dargestellt:
- Projektidee
- Materialisierung und Tragwerkkonstruktion

6.2.2 Kurzportrait Projektvorschlag (2-fach)


• Kurzportrait Projektvorschlag (2 Seiten A4) auf der zur Verfügung gestellten Vorlage (vgl.
Arbeitsunterlage A2.1) mit Kurzbeschrieb Projektidee, Modellphoto / Visualisierung,
Grundriss / Schnitt 1:200

6.2.3 Modelleinsatz 1:200 (1-fach)


• Volumenmodell 1:200 auf dem zur Verfügung gestellten Modelleinsatz. Die Darstellung
ist frei. Der Einsatz muss in das Grundmodell 1:200 einsetzbar sein.

6.2.4 Verschlossenes Kuvert (Verfasserblatt); 1-fach


• Verschlossenes Kuvert (Kennwort auf Kuvert) mit:
- Angaben zu den Projektverfassern und -mitarbeitenden
- Angaben zu Post-/Bankverbindung

6.2.5 Digitale Daten (pdf-Dateien); 1-fach


• CD oder USB mit:
- Plänen
- Kurzportrait Projektvorschlag

Jeder Teilnehmer darf nur ein Projektbeitrag einreichen. Varianten sind nicht zulässig.
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7 Grundlagen

7.1 Planungen und Studien HGZZ


Die Planungen und Studien zum Hochschulgebiet Zürich Zentrum sind öffentlich und stehen
allen Teilnehmern u.a. unter folgenden Adressen zur Verfügung:
• www.hgzz-zh.ch
• https://www.zh.ch/de/planen-bauen/raumplanung/gebietsplanungen/hochschulgebiet-
zuerich-zentrum.html

Die wichtigsten Grundlagen und Studien für den Projektwettbewerb sind:


• Weissbuch, Ausgabe März 2018
• Stadtraumkonzept, Schlussbericht, 22. August 2017

7.2 Inforaum HGZZ | Standort Grundmodell 1:200


Im Inforaum Hochschulgebiet Zürich Zentrum können sich die Teilnehmer über die Entwick-
lung des Hochschulgebiets informieren. Thematisiert werden unter anderem die Vision für
das Hochschulgebiet und die Zusammenarbeit der drei Institutionen UZH, ETH und USZ.
Zudem sind die Bauvorhaben der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich im
Modell dargestellt.

Im Inforaum steht den Teilnehmern des Projektwettbewerbs ab dem 16. November 2020
auch das Grundmodell 1:200 zur volumetrischen Überprüfung ihres Projektvorschlags zur
Verfügung. Der Modelleinsatz 1:200 (Arbeitsunterlage A7) kann für Modellphotos / Visuali-
sierungen in das Grundmodell eingesetzt werden.

Öffnungszeiten Standort
Montag bis Freitag, 8.00-18.00 Uhr Universität Zürich, «Alte Druckerei»,
Gebäude TEL, Rämistrasse 78, 8001 Zürich

Abbildung 2: Inforaum HGZZ | Standort Grundmodell 1:200


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8 Genehmigung

Das Wettbewerbsprogramm wurde vom Preisgericht verabschiedet und vom Steuerungs-


ausschuss des Hochschulgebiets Zürich Zentrum (HGZZ) am 25. September 2020 freigege-
ben.

Für das Fach- und Sachpreisgericht:

André Schmid …………………………………………


Schmid Landschaftsarchitekten, Zürich

Marc Angélil …………………………………………


agps architecture, Zürich

Pascal Hunkeler …………………………………………


Amt für Städtebau Stadt Zürich

Raphael Rossel …………………………………………


Designer, Mitglied Geschäftsleitung
Design Preis Schweiz

Tanja Reimer …………………………………………


Donet Schäfer Reimer Architekten, Zürich

Claus Reuschenbach …………………………………………


Liegenschaften Stadt Zürich

Karl Stammnitz …………………………………………


Grün Stadt Zürich

Roger Strub …………………………………………


Denkmalpflege Kanton Zürich

Roman Bächtold …………………………………………


Geschäftsstelle Gebietsmanagement HGZZ
22/22

Anhang I

Anmeldeformular zur Teilnahme am Verfahren


Geschäftsstelle Gebietsmanagement oder per E-Mail an:
Hochschulgebiet Zürich Zentrum
Neumühlequai 10 info@hgzz.zh.ch
8090 Zürich

Datum:

Hochschulgebiet Zürich Zentrum


Projektwettbewerb «Pavillon im Park»

Anmeldung zur Teilnahme


29631_04A_200929_Anmeldung.docx

TeilnehmerInnen / Postadresse:

Kontaktperson:
E-Mail:
Telefon:
Lieferadresse Modelleinsatz:

Ort, Datum: ………………………………...………………………

Unterschrift(en): ………………………………...………………………