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Anne Ruscha

Slisanne Rallcn
S7ihia Slila

Er d
IntcgricrlC\ Kur\ lind Arbdblmch
Anne Buscha 0 Susanne Raven 0 Szilvia Szita

Erkundungen
Deutsch als Fremdsprache

Integriertes Kurs- und Arbeitsbuch


Sprachniveau B2

i
3., veränderte Auflage

Mit Zeic hn ungen von Jean -Marc Deltorn

SCH UBERT-Verlag
Leipzig
Bitte beachten Sie unser Internet-Angebot mit zusätzli chen
Aufgaben und Übungen zum Lehrwerk unter:

www.aufgaben.schubert-verlag.de

Das vorliegende Lehrbuch beinhaltet einen herausnehmbaren


Lösungsschlüssel sowie eine CD zur Hörverstehensschulung.

~ Hörtext auf CD (z. B. Nr. 2)

Die Hörmaterialien sind außerdem auf der Website des Verlag s unter
https:// www.schubert-verlag.de/erkundungen_ b2_ audio3a.php
und in unserer Audio-App verfügbar.

Audio-App Audio-App
Android iOS

Zeichnungen: Jean-Marc Deltorn


Layout und Satz: Diana Liebers

Die Hörtexte wurden gesprochen von:


Burkhard Behnke, Claudia Gräf, Susanne Prag er, Axel Thielm ann

© SCHUBERT-Verlag, Leipzig
3., veränderte Auflage 2019
Alle Rechte vorbehalten
Printed in Germany
ISBN : 978-3-941323-43-8
i~t, c,-

s~elTzei~hnis - ~-
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Kurs übersicht 4 Kapitel 5: Zeit und Tätigkeit


Vorwort 6
Teil A Ze it und Tät igkeit 125
Freizeit 128
Kapitell: Personen und Lebensläufe Ze it zum Lesen 132
Ze it fü r den Sport 136
Teil A Sich ke nnenl ern en 7
Teil B Beso ndere Tätigkeite n und Hobbys (fakultativ) 140
Schule und Au sbi ldu ng 9
Lebensläufe 14 Teil C Tempora langaben 143
Zwischenm enschliche Beziehungen 18 Kond itionalangaben 147
Teil B Au ßergewö hnliche Menschen (fakultativ) 23 Teil 0 Rückb lick 149

Teil C Modalverben 27
Verga ngenheitsfo rm en der Verben 28 Kapitel 6: Spannung und Entspa nnung
Dek lination der Adj ekti ve 31 Teil A Neues aus aller Welt 151
De n Tät ern auf der Spur 160
Teil 0 Rückblick 33
Geschichte und Politik 164
Teil B Kriminalitä t (fakultativ) 168
Kapitel 2: Daheim und unterwegs Teil C Ko nj unkti v I: Indirekte Rede 171
Teil A Wohn en 35 Sollen zu r Weit ergabe von Informationen 173
St ädte in Deutsch land 39 Nomen-Verb-Verbi ndungen 175
Reise n 43 Präpositionen 176
Ärger im Urlaub 46 Teil 0 Rückb lick 177
Teil B Hote ls (fa kultativ) 51
Teil C Loka langa ben 55 Kapitel 7: Technik und Trends
Passiv 59 Teil A Gerät e und Prod ukte im Alltag 179
Teil 0 Rückblick 63 Am Co m puter 187
Alte und neue Lerntech niken 191
Teil B Erfin dun gen (faku ltativ) 194
Kapitel 3: Zwischen den Kulturen
Teil C Pa ssiv und Passiversatzformen 198
TeilA Europa und die Deutschen 65 Ko mparat ion der Adj ekt ive 200
Abe nteuer in der Fremde 70 Partizipien als Adjektive 201
Kulturell e Unterschiede im Berufslebe n 74 Moda langaben 202
Smallta lk 77
Teil 0 Rück bl ick 203
Kultu re ll e Untersc hiede im Alltagslebe n 78
Teil B Kennen Sie die Sorben? (fakultativ) 80
Kapitel 8: Gesundheit und Umwelt
Teil C n-Dekl ination der Nome n 84 Teil A Ges un des Leben 205
Ka usal- und Ko nsekutivangaben 86 Gesun dheitliche Probleme 208
Verben m it präpositionalem Kasus 89 Gesunde Ernährung 211
Teil 0 Rückbli ck 91 Essen und Umwelt 214
Umweltprob leme und die Be lastung für
den Menschen 217
Kapitel 4: Arbeit und Studium Teil B Ges under Sch laf (faku ltativ) 224
Teil A Im Arbeitsa lltag 93 Teil C Ko nzessivangaben 227
E-Mails 96 Erweiterte Partizipien 228
Besprechungen 98 Die Funktionen von werden 230
Te lefo nat e 101
Teil 0 Rückb lick 231
An der Un iversität 106
Teil B Geschäft skorrespondenz (faku lta tiv) 11 2
Anhang
Teil C Konjunktiv 11: Höfl ichkeit und Irrea lität 115
Wichtige Redem ittel 233
Rektion der Verben 11 8
Übungssatz: Goethe-Zertifikat 82 235
Wortst ellun g im Sat z 119 Gram mati k in Übersichten 245
Teil 0 Rückblick 122 Übersicht unrege lmäßiger Verben 258
Kapitell Personen und Lebensläufe
Sprachliche Handlungen Sich und andere vorstellen 0 Über Schulzeit und Ausbildung berichten 0 Das deutsche
Schulsystem und das Schulsystem des Heimatlandes beschreiben 0 Eine Diskussion zum
Thema Lernen führen 0 Einen Leserbrief an eine Zeitschrift verfassen 0 Einen persönlichen
Brief schreiben 0 Einen tabellarischen Lebenslauf schreiben 0 Unterschiede und Gemein-
samkeiten zwischen Lebensläufen in Deutschland und dem Heimatland erläutern 0 Eine
Infografik zum Thema Hochzeit beschreiben und über Hochzeitstraditionen im Heimatland
mündlich und schriftlich berichten 0 Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen
Wortschatz Angaben zur Person 0 Schulzeit und Schulsystem 0 Ausbildung 0 Lebenslauf 0 Partnersuche,
Hochzeit und Singlehaushalte
Grammatik Modalverben 0 Vergangenheitsformen der regelmäßigen und unregelmäßigen Verben 0
Deklination der Adjektive
Fakultativ (Teil B) Besondere Menschen

Kapitel 2 Daheim und unterwegs


Sprachliche Handlungen Informationen über die eigene Wohnsituation erfragen und geben 0 Über die allgemeinen
Wohnbedingungen im Heimatland sprechen 0 Die Traumwohnung beschreiben 0 Woh-
nungsanzeigen in einem Internetportallesen und darauf reagieren 0 Grafiken zum Thema
Städte und Reisen beschreiben 0 Eine Städtetour planen 0 Städte beurteilen 0 Ratschläge zum
Thema Reisen geben 0 Ein Reiseziel präsentieren 0 Über Probleme beim Reisen berichten 0
Eine Beschwerdemailiesen und verfassen 0 Sich mündlich über etwas beschweren 0 Themen-
bezogene Lese- und Hörtexte verstehen
Wortschatz Wohnen 0 Städte 0 Reisetrends und Reiseziele 0 Beschwerde
Grammatik Lokalangaben: Lokale Präpositionen, Relativsätze mit wo, woher/ wohin 0 Passiv 0 Deklination
der Adjektive (Wiederholung)
Fakultativ (Teil B) Eine kleine Hotelgeschichte 0 Besondere Hotels

Kapitel 3 Zwischen den Kulturen


Sprachliche Handlungen Über Bewohner des Heimatlandes berichten 0 Verschiedene Nationalitäten benennen 0 Eine
Diskussion über das Thema Heimat führen 0 Über Leben und Arbeiten im Ausland spre-
chen 0 Gründe und Folgen benennen 0 Über interkulturelle Unterschiede und Gemeinsam -
keiten im Geschäftsleben und im Alltag diskutieren 0 Einen Smalltalk führen 0 Einen per-
sönlichen Brief schreiben 0 Eine Mindmap erstellen 0 Themenbezogene Lese- und Hörtexte
verstehen
Wortschatz Länder und Nationalitäten 0 Auswandern 0 Interkulturelle Unterschiede 0 Smalltalk
Grammatik n-Deklination 0 Kausal- und Konsekutivangaben 0 Verben mit präpositionalem Kasus
Fakultativ (Teil B) Kennen Sie die Sorben?

Kapitel 4 Arbeit und Stud ium


Sprachliche Handlungen Über Arbeitszeit und Tätigkeiten reden 0 Sich zum Thema Stressfaktoren äußern und eine
Reaktion auf einen Artikel verfassen 0 Über Anrede- und Grußformeln in geschäftlichen
E-Mails diskutieren 0 E-Mails schreiben 0 Sich zum Thema Besprechungen äußern 0 Eine
Tagesordnung für eine Besprechung prä sentieren 0 Einen Leserbrief an eine Zeitschrift
verfassen 0 Telefonisch Termine vereinbaren und Informationen erfragen und geben 0 In-
formationen weiterleiten 0 Über Universitäten und Studienmöglichkeiten des Heimatlandes
berichten 0 Eine Grafik zu beliebten Studienfächern beschreiben 0 Angebote von Universi-
täten miteinander vergleichen 0 Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen
Wortschatz Arbeitszeit und Stressfaktoren 0 Anrede- und Grußformen für E-Mails 0 Besprechungen und
Tagesordnung 0 Telefonieren und Termine 0 Studium und Universität
Grammatik Konjunktiv 11: Höflichkeit und Irrealität 0 Rektion der Verben 0 Die Wortstellung im Satz
Fakultativ (Teil B) Geschäftskorrespondenz
KapitelS Zeit und Tätigkeit
Sprachliche Handlungen Über Tätigkeiten und Zeiteinteilung re den <> Den Tagesablauf beschreiben <> Über Freizeit-
beschäftigungen und Lesegewohnheiten sprechen <> Forschungsergebnisse wiedergeben <>
Einen Forumsbeitrag schreiben <> Eine Buchauswahl treffen und begründen <> Über das Lesen
bzw. bestimmte Bücher diskutieren <> Einen Vortrag zum Thema Lesen halten <> Ein Gespräch
über Sport und Sportvereine führen <> Einen Artikel über die Geschichte des Fußballs ver-
vollständigen <> Die Geschichte des Fußballs im Heimatland oder einer anderen Sportart
vorstellen <> Themenbezogen e Lese- und Hörtexte verstehen
Wortschatz Tätigkeiten und Tagesablauf <> Freizeitbeschäftigungen <> Lesen und Bücher <> Fußball und
andere Sportarten
Grammatik Temporalangaben: Temporale Präpositionen, Temporalsätze, temporale Adjektive <>
Konditionalangaben <> Umformung von Präpositionalgruppen in Nebensätze
Fakultativ (Teil B) Besondere Tätigkeiten und Hobbys

Kapitel 6 Spannung und Entspannung


Sprachliche Handlungen Über Vor- und Nachteile verschiedener Nachrichtenquellen sprechen <> Über Inhalt und
Objektivität von Nachrichten diskutieren <> Nachrichten selbst schreiben und vortragen <>
Meinungen anderer Personen und Gerüchte wiedergeben <> Über Krimis im Fernsehen be-
richten <> Einen Text zusammenfassen <> Einen Kurzkrimi schreiben <> Über das Interesse an
Geschichte und Politik berichten <> Veränderungen beschreiben <> Kurzvorträge zu versch ie-
denen Themen halten <> Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen
Wortschatz Nachrichten und Aktuelles <> Kriminalfilme <> Politik und Geschichte
Grammatik Weitergabe von Informationen: Konjunktiv I und das Modalverb sollen <> Nomen-Verb-Ver-
bindungen <> Präpositionen
Fakultativ (Teil B) Kriminalität im Alltagsleben und in Wirtschaft und Politik

Kapitell Technik und Trends


Sprachliche Handlungen Über Geräte und den Umgang mit Technik sprechen <> Grafiken zu den Themen Technische
Geräte und Smartphones beschreiben <> Geräte und andere Produkte beschreiben und
präsentieren <> Über Produkte mit eingebauten Fehlern sprechen <> Sich über wichtige Dinge
beim Produktkauf austauschen <> Über Gefahren im Netz und Sicherheitsmaßnahmen be-
richten und diskutieren <> Einen Kurzbericht für eine Zeitung nach Vorgaben schreiben <> Die
Art und Weise von Vorgängen beschreiben <> Einen Forumsbeitrag verfassen <> Über Lern -
techniken berichten und Tipps zum Lernen geben <> Themenbezogene Lese- und Hörtexte
verstehen
Wortschatz Geräte <> Produkte und Eigenschaften <> Umgang mit Technik <> Computer und Computer-
frust <> Trends
Grammatik Passiv und Passiversatzformen <> Komparation der Adjektive <> Partizipien als Adjektive <>
Modalangaben
Fakultativ (Teil B) Erfindungen und Erfinder

Kapitel 8 Gesundheit und Umwelt


Sprachliche Handlungen Einen Vortrag zum Thema Gesundes Leben strukturieren und halten <> Empfehlungen zur
Gesundheit geben <> Gegensätze benennen <> Über Krankheiten und Hausmittel sprechen <>
Über die ärztliche Versorgung berichten <> Pro-und-Kontra-Diskussionen über die Themen
Gesunde Ernährung und Tempolimit führen <> Zukünftiges ausdrücken <> Grafiken zu den
Themen Gesundheitswesen und Umwelt beschreiben <> Über Umweltbela stungen im täg-
lichen Leben reden <> Über eine Fotoauswahl diskutieren <> Vorschläge zur Verbesserung
der Umweltsituation unterbreiten <> Einen Leserbrief an eine Onlineredaktion zum Thema
Tempolimit verfassen <> Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen
Wortschatz Gesundheit und Krankheit <> Ärztliche Versorgung <> Essen und Nahrungsmittel <> Umwelt-
belastungen für den Menschen <> Tempolimit
Grammatik Konzessivangaben <> Erweiterte Partizipien <> werden in Zukunfts-, Absichts - und Vermutungs-
bedeutung
Fakultativ (Teil B) Gesunder Mittagsschlaf <> Schlafstörungen <> Träume
Erkundungen B2 ist ein modernes und kommunikatives Lehrwerk für fortgeschrittene erwachsene Ler-
ner. Es schließt an Begegnungen Bl+ an und liegt in 3., aktualisierter Auflage vor. Das Lehrwerk richtet
sich an Lerner, die auf schnelle und effektive Weise Deutsch lernen möchten .

Erkundungen B2 bietet:

• einen klar strukturierten Aufbau


Die acht Kapitel des Buches sind in jeweils vier Teile gegliedert:
Teil A: Themen und Aufgaben (obligatorischer Teil)
Dieser Teil umfasst Lese- und Hörtexte, Wortschatztraining, Übungen zur mündlichen
und schriftlichen Kommunikation und Grammatikübungen zu einem Thema. Hier werden
grundlegende Fertigkeiten einführend behandelt und trainiert.
Teil B: Wissenswertes (faku ltativer Teil)
Im Teil B finden Sie Texte, Grafiken und Übungen, die auf interessante Weise das Thema
erweitern und landeskundliche Einblicke vermitteln . Es ist ein Angebot für alle, die ihre
sprachlichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten.
Teil C: Übersichten und Zusatzübungen zur Grammatik
Dieser Übungsteil ermöglicht mit systematisierenden Übersichten und zahlreichen
Übungen die Vertiefung der Grammatikkenntnisse.
Teil D: Rückblick
Teil D besteht aus zwei Komponenten: wichtige Redemittel und Selbstevaluation. Er dient
zur Festigung des Gelernten und zur Motivation weiterzulernen .

• ein integriertes Lehr- und Arbeitsbuch


Dadurch sind Vermittlung sowie Training und Übung des sprachlichen Materials eng miteinander
verflochten. Das ist unkompliziert, praktisch und ermöglicht effektives Lernen .

• eine anspruchsvolle Progression


Die Progression ist auf erwachsene Lerner abgestimmt, die zügig erkennbare Lernerfolge erzielen
möchten .

• einen informativen Anhang


Der Anhang enthält eine Redemittelübersicht, einen Übungssatz zur Vorbereitung auf das Goe-
the-Zertifikat 82, Grammatikübersichten und eine Li ste unregelmäßiger Verben.

Zum Lehrwerk gehört ein herausnehmbares Lösungsheft. Hier sind auch die Transkriptionen der Hör-
texte abgedruckt. Außerdem liegt dem Lehrwerk eine Aud io-CD zur Schulung des Hörverstehens bei.
Der Inhalt der CD ist auch unter https://www.sch ubert-verlag.de/ erkundungen_ b2_audio3a.php als kosten-
loser MP3-Download und in unserer Audio-App verfügbar.

Erkundungen B2 führt zum Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen und zur Prüfung
Goethe-Zertifikat 82. Das Lehrwerk wird durch ein Lehrerhandbuch ergänzt, in dem methodische Hinwei-
se sowie Arbeitsblätter und Abschlusstests zu den einzelnen Kapiteln enthalten sind. Außerdem werden
vielfältige Zusatzmaterialien im Internet auf der Seite www.aufgaben.schubert-verlag.de bereitgestellt.

Zu Erkundungen B2 stehen auf unserer Website unter www.schubert-verlag.de/ b2_whiteboard.php


Zusatzmaterialien für die Arbeit am Whiteboard kostenfrei zur Verfügung.

Wir wünschen viel Erfolg und Freude bei der Arbeit mit Erkundungen B2.

Anne Buscha, Susanne Raven und Szilvia Szita


Kapitel

& g; a 4i
=

: Sich kennenlernen
Teil A:
® Partnerarbeit: Sich kennenlernen
Befragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn zu den folgenden Stichpunkten, machen Sie sich Notizen und stellen
Sie dann Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn den anderen Kursteilnehmern vor.

Diese Angaben muss man meistens machen:


Name: ..... ....................... .. ... ..... .. ......... .......... .
Wohnort: ............................... ... ..... ... ... ..... ..... .
Geburtsort: ........................ ............ ... ... .... ...... .
Staatsangehörigkeit: ... ......... ............ .... ... ........ .
Studium oder Berufsausbildung: ...................... .

jetzige Tätigkeit: .. .. ... ...... ..... .. .... .. ........ .. .. .. .. .. .


Arbeitgeber: ....... ... ..... ............ .. ....... .............. .
Familienstand: ...... ................... ... ........ ..... .. .... .
Und das möchte man manchmal wissen:
Lieblingstier: ......................... ................. ....... .
Lieblingsfarbe: ............................................. ..
Das kann man fragen oder sagen (wenn man will) :
Lieblingsessen: ...................... ..
Kinder: .... ................ ........... ... ............................. ..
Lieblingsbuch oder Lieblingsfilm : .... .. .............. .
Hobbys: ..... ...... ....... .. ...................... ..... ............... .

Und was interessiert Sie noch?

o Meine Nachbarin/Mein Nachbar heißt ...


Er/Sie wohnt in/kommt aus .. .
Teil A

@ Bilden Sie Fragen zu den vorgegebenen Antworten .

<) Wie heißen Sie? Wie ist Ihr Name? Ulrike Lipka.
1. ... ...... .. .... ............ ... .. .... ........ ...................... .. In Berlin, Ewaldstraße 15.
2. In Hamburg .
3. . ... .. .... ......... ....... ... .... ................. ................. . Am 23. August 1975.
4 . ................. .................................................. . Ja, ich bin Deutsche.
5. Ich war auf der Grundschule und dann auf dem Gymnasium.
Dort habe ich mein Abitur gemacht.
6 . ....... .... ........... ..... ... .. .... ...... .... .. .... ... .... ... .... .. Ich habe Journalistik studiert.
7. . ........................... ....... .............. .............. ... .. Ich bin j etzt Nachrichtenredakteurin .
8. Beim Deutschlandradio Kultur.
9 . .... ...... .. ....... ....... .... ...... ...... .... .. ... ...... ..... ..... . Nein, ich bin geschied en.
10 . ... ... ...... ... .. ... ... ........... .... .......... ................... . Ja, ich habe eine Tochter.
11 . ...... ..... .. ... ....................... ........... ....... ...... ... .. Ich lese gern Krimis und spiele Tischtennis.
12 . ........... .... .... ... .. ... ..... .. ... ... .... ....... ................ . Engli sch, Russisch und Französisch .

@ Fragen Sie.
a) Bilden Sie aus den Wortreihen Fragen im Präsens oder Präteritum.

<) Sie - historische Romane - mögen (Präsens) Mögen Sie historische 'Romane?
<) wollen - werden - was - früher - Sie (Präteritum) Was wollten Sie früher werden?
1. warum - Deutsch lernen - Sie - wollen (Präsens)
2. möchten - wohin - fahren - Sie - im näch sten Urlaub (Präsens)
3. Musik - mögen - welche - Sie (Präsens)
4. können - welche - sprechen - Sprachen - besonders gut - Sie (Präsens) .. .. .... ...... .... ... ... ...... .... ... ............. ...... .
5. als Kind - dürfen - Sie - was - nicht - tun (Präteritum)
6. aufstehen - Sie - morgens - mü ssen - wann (Präsens)
7. wohnen - Sie - wo - möchten - am liebsten (Präsens)
8. Sie - Ski laufen - als Kind - können (Präteritum)
9. mögen - Sie - früher - Zeichentrickfilme (Präteritum)
10. eine Prüfung - wiederholen - schon mal - müssen - Sie (Präteritum)
11 . in Ihrer Arbeitszeit - dürfen - Sie - privat im Internet - surfen (Präsens)

b) Stellen Sie Ihrer Nachbarin/ Ihrem Nachbarn acht Fragen aus a) und notieren Sie die Antworten.

<) Mein Nachbar mag keine historischen 'Romane.


1. .............. .......... .. ................... ........... ...... ......... ................................ .. ........ .. ............ ... ............... .. .... .. ...... .
2 .... .. .. .. .. ... ......... ... ....... ............................ ............ ............... .......... ................................. .............. .. ... .. ....... .
3. . ..... ... .. ...... ... ....... ........... ... . ..... ............................ ........ .. ... .... ... .... . ..... .......... .............. .. ... .... .... .... ... .......... .
4 . ....................... ............ ..... ...................................................................... ....... ... .. .... ...... .. ............ ......... ... . .
5 . ................ .... ............................ ............. ... ....... ....... .................... .. ... ...... ........................... ................ ...... . .
6 . ... ............................................................................................... ............ .... ............. ......... ..... .... .... ........ .. .
7. . ............ .... .......... .. .. .... ..... ............. ..... ....... .... ... ..... ............ ...................... ... .... ... .. ... ...... ... ....... .... . ....... ... . .
8 . .... .. ...... ......... ...................... ........... .......... .......... ....... ..... ..... ......................... ........................................... .

Zu satzübungen zu den Modalverben q Teil C Seite 27


TeilA

: Schule und Ausbildung


...................................................................................
® Erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit? 2
Teil A:

a) Hören Sie die Berichte und ergänzen Sie die Informationen. Lesen Sie zuerst die Stichworte.

~v.<~e'l'l ........ . . .. ......


Schulweg:
. ..... ..... .....
Lieblingsfächer:
.. .. .... .. .
Probleme: .. . ........ filo..<\-i'l'lo..
. . .. . . .. . . ... .. .... ...
Berufswunsch: ................ Schulweg:
jetziger Beruf: Lieblingsfächer:
Probleme:
Berufswunsch :
jetziger Beruf:

b) Ergänzen Sie die fehlenden Nomen.

: Handschrift 0 Hälfte 0 Experimente 0 Stadtteil 0 Schwierigkeiten 0 Hausaufgaben 0 Schätzen 0 Lieblingsfächer 0


: Vokabeln

Ich kann mich natürlich sehr gut an meinen Schulweg erinnern, denn meine Schule war in einem anderen .............. (1)
und ich musste ziemlich lange mit dem Bus fahren, 45 Minuten. Meistens habe ich während der Busfahrt meine
.. ................ .... .... (2) gemacht. Meine ........ ... ......... ...... (3) war dann aber nicht die schönste und viele Lehrer konn-
ten meine Hausaufgaben nicht richtig lesen. Ich kann mich auch noch an unseren Physiklehrer erinnern . Das war ein
junger Lehrer und wir haben sehr viele interessante .. ........ ...... .. ...... . (4) durchgeführt. Meine .......................... (5)
waren eigentlich alle naturwissenschaftlichen Fächer, also Physik, Chemie und Biologie. Ich wollte früh er immer Tief-
seetaucher werden und im Ozean nach .......................... (6) und versunkenen Schiffen suchen. Un sere Engl isch leh-
rerin, Mrs. Jones, war sehr attraktiv und ich glaube, die ................... ...... . (7) der Jungen war in sie verliebt. Ich auch .
Leider hatte ich .......................... (8) mit Sprachen, weil ich zu faul war, .......................... (9) zu lern en. Deshalb
konnte mich Mrs. Jones nicht besonders gut leiden.

® Fragen Sie Ihren Nachbarn/Ihre Nachbarin.


Berichten Sie dann über die interessantesten Informationen, die Sie erhalten haben.

1. Sind Sie gern/ ungern zur Schule gegangen?


2. Wie viele Schülerinnen/ Schüler waren in Ihrer Klasse?
3. Können Sie Ihren Schulweg beschreiben?
4. Was waren Ihre Lieblingsfächer?
5. Hatten Sie eine Lieblingslehrerin/einen Liebling slehrer?
6. Was wollten Sie damals gerne werden?
7. Können Sie sich an etwas besonders Aufregendes/ Lu stiges aus Ihrer Schulzeit erinnern?
8. Haben Sie noch Kontakt zu Schülern oder Lehrern der Grundschule?

® Der erste Schultag


a) Berichten Sie.

o Erinnern Sie sich an Ihren ersten Schultag?


o Hatten Sie auch eine Schultüte?
o Gibt es in Ihrem Heimatland einen besonderen Brauch am ersten Schultag?
TeilA

b) Lesen Sie den folgenden Text.

• Der erste Schultag


enn man in Deutschland ckertüte", wie sie wegen ih res fabrikmäßig herzu-
W
55

über den ersten Schultag Inhaltes vor allem in Thüringen stellen. Seit dieser
spri cht, muss man auch von der 30 und Sachsen heute noch heißt, Zeit wanderte der
Schultüte reden. Sie ist das deut- war bereits im Jahre 1852 An- Schultütenbrauch auch
5 lichste Kenn zeichen der Mäd- lass, ein K inderbuch darüber zu in das übri ge Deutsch-
chen und Jungen , die zum aller- zeichnen und zu schreiben. Der 60 land. In den kleinen Orten

ersten Mal in d ie Schule gehen. Überlieferung nach wuchsen die Westdeutsc h lands kamen
Der Schulanfang ist so alt wie 35 Zuckertüten an einem Zuckertü- die Tüten allerdings erst in
die Schule selbst. Früher erfolgte tenbaum, der im Schulgebäude den 195 0er-Jahren an. Die Form
10 der Schulanfang im Frühjahr stand. Dieser Baum konnte sich der Tüten hat sich in den letzten
oder Herbst und mit ihm entwi- auf dem Dachboden oder im 65 hu ndert Jahren nicht wesentlich

ckelten sich zahlreiche Bräuche. Keller der Schule befinden. Heu- geändert. Es überwiegt der ru n-
Die Tradition, den Schulanfang 40 te hängen die Tüten in manchen de Spitzkegel. In der ehemaligen
der Kinder mit Gebäck und Orte n sogar an richtigen Bäumen. DDR hatte sich eine sechseckige
15 Früchten zu versüßen, kann man Vor 150 Jahre n waren es nu r Tüte durchgesetzt.
bis in die Antike zurückverfol- K inde r der gehobenen Schichten, 70 Heute klingt das Wort "Zu-
gen: "Es geben die Lehrer den d ie ein Einschulungsgeschenk ckertüte" vor allem für Zahn-
Knaben süßes Gebäck, damit 45 bekamen. Die meisten anderen ärzte und gesundheitsbew usste
sie Lust bekommen, die ersten K inder mussten in der Land- Eltern sehr verd äc htig. Die vielen
20 Lektionen zu lernen." (Horaz) wirtsc haft helfen oder durch Süßigkeite n in den Tüten müssen
[m Mittelalter erhielten Kinder andere Arbeite n zum Familien- 75 oft Zeichenstiften oder Spielzeug

zur Einschulung Brezeln , Fei- unterhalt beitragen. A ls sich die weichen. In mancher Schultüte
gen, Rosinen und Mandeln. Der 50 Schulpfli cht immer mehr durch- find et sich sogar ein Handy. H in -
Brauch , den Schulanfängern Sü- . setzte, w urden die Schultüten weise, was alles in die Tüte kom-
25 ßigkeiten in einer Schultüte z u häufige r - zunächst in Thüringen men soll te und was nicht, kann
überreichen, entstand Anfa ng und Sachsen. Um 1910 begann 80 man alle Jahre wieder in den Me-

des 19. Jahrhunderts. Die " Zu- Carl August Nestler, Zuckertüten dien nachlesen.

------
c) Stehen die hier genannten Aussagen im Text? Kreuzen Sie an.
richtig fa lsch
1. Frü her konn ten die Ki nder im Herb st oder im Frühjah r mit der Schule beginn en. D D
2. Schon in .der Antike gab es am ersten Schu ltag etwas Süßes, um die Kinder zum Lernen
zu motiviere n.
D D
3. Die erste Zucke rtüte gab es im Jahr 1852.
D D
4. In den Sch ulen w uchsen frü her sogenannte Zuckertütenbäume.
D D
5. Der Bra ~ch mi.t der Zuckertüte stammt aus den Bundes ländern Sachsen und Thü ringen
und breitete sich An fa ng des 20. Jahrhund erts über ganz Deutschland aus.
D D
6. Heute sind die Zuckertüten nicht mehr au ssch ließ lich mit Süßigkeiten gefüllt. D D

d) Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze im Präteritum .


Achten Sie auch auf eventuell feh lende Präpositionen, den Kasus un d d ie Reihenfolge der Satzglieder.
o Sc hulanfang - zahl reiche Bräuch e - sich entwickeln
M it de m S c hulan fang e ntwickelten sich z ahlreiche Bräuche.
1. die Lehrer - schon - Ant ike - süßes Gebäck - Schüler - geben
.. ....................... .......................
2. Anfa ng, 19. Jahrhundert - Deutschland - der Brauc h mit der Z~~~~~~~~~ .~. ~~~~t~~~~"""""" " """"""" " """""
.. . . .. .. ....... . . ...... ........ . .. . .. ........ . ... .. ............ .
. ............................... . .... ... ......... ..... .. ................... .
3. viele Süßigkeiten - Zuckertü te - sich befinden
. . . . ... . . . . .. . . .. . . . .. . . . .. . . . . . . .. . . . . . .. . . .. . ................... .. .. ...... .. ........ .... ............. ... .. .. .... ..
... .. ....................... ........... .
TeilA

4. man - sagen - dass - Zuckertüten - Zuckertüten bäume - wachsen

5. vor 150 Jahren - nur - Kinder reicher Leute - ein Geschenk - Einschulung - bekommen

6. arme Kinder - arbeiten - müssen - um - Geld - verdienen

7. 1910 - Carl August Nestler - beginnen - Zuckertüten - Fabrik - herstellen

8. der Brauch - ganz Deutschland - danach - sich verbreiten

Zusatzübungen zu den Vergangenheitsformen der Verben c::> Teil C Seite 28

® Lernen in Deutschland
a) Beschreiben Sie die folgende Grafik.

o Kinder, die (zwei Jahre) alt sind, gehen in (die


Wo in Deutschland gelernt wird
Grundslruklur des Bildungswesens Kinderkrippe).
~
« o Wenn Kinder (drei Jahre) alt sind, besuch en sie
Weiterbildung
~ --.---.---c---------~ (den Kindergarten).
~
TI
.~
i!!
N
N

N
,ji
,~
~
m
Universität und
gleichgestellte
Fachhoch-
schule,
Fachschule/ Berufs-
Fachakademie, oberschule,
o Mit (sechs/sieben Jahren) beginnt die Schulzeit/
o 1" f Einrichtungen Berufs- Schule des Fach- die Schule.
akademie Gesundheits- oberschule
N
~ "l wesens
~ <> Ab dem (zehnten) Lebensjahr geht man auf (das
~~
;:'

..
~e
<f)D
Duales
System
der Berufs-
-,l==.c:.c:::.;=':'== ; r i ausbildung
Übergangs-
system
(z.6. BVJ)
o
Gymnasium/ die Realschule/die Hauptschule).
(Das Gymnasium/ Oie Realschule/ Oie Hauptschu-
;:> ,
"5 Q) I Schulart mit le) sch ließt man mit . .. ab.
'i!! Gesamt- I mehreren
.e a:> Gymnasium schule : ~~~~~~s- Realschule
Haupt-
schule
Nach (dem Gymnasium/ der Realschule/de r
!: - - - -- -- - --- ~- ---- ----- -- ~
o
Jl Hi-----_6_-ia--'
h_rj9_e _
G r_Un_ds_ch-'-
'u_'e,_Fo
_.. rd_e_
rst-'-u'e_,_
or_;e_
nti_
er_
Un_gS--,-~h_as_e_ri f Hauptschule) kann man (an einer Universität)
studieren/e in en Beruf erlernen.
n ~ w
.~

€ Grundschule
m N
E
~ ,...

Vorklasse . Schulkindergarten
~
~

~
Kindergarten

r '" ~ -- --------- -- - --- - - ---- ------ -----


~ Kinderkrippe
w
BFS== Berufsfachschule
SdG == Schulen des Gesundheitswesens
BVJ == Berufsvorbereitungsjahr Quelle: Nationaler Bildungsbericht 2006

b) Lesen Sie den Text und beantworten Sie dazu die Fragen.

Schulpflicht in Deutschland
b drei Jahren haben Kinder das Recht auf einen K indergar-
A tenplatz. Der Kindergarten ist freiwillig. Mit sechs/sieben
Jahren gilt die allgemeine Schu lpflicht und das Kind besucht die
1. Welche staatlichen und priva ten Ein-
richtungen gibt es in Ihrem Heim at-
erste Klasse. land für Kinder bi s zum sechsten
Die Schulpflicht beträgt im Allgemeinen neun Jahre, in vier Lebensjahr?
Bundesländern zehn Jahre. Ab der fünften Klasse (etwa ab dem 2. Welche Schul abschlüsse gibt es in
zehnten Lebensjahr) besucht das Kind /der Jugendliche eine wei- Ihrem Heim atland und wie lang e
terführende Schule. Das kann zum Beispiel eine Hauptschu le dau ert die allgemeine Schulpflicht?
(Schulabschluss nach neun Jahren), eine Realschule (Schulab-
3. Gibt es in Ihrem Heimatland staatli-
schluss nach zehn Jahren) oder ein Gymnasium (Schulabschluss
che Schulen und/oder Privatschulen?
nach 12 oder 13 Jahren) sein. Eine gymnasiale Ausbildung wird
außer am Gymnasium auch an der Gesamtschule angeboten. 4. Tragen die Schüler eine Schuluni -
form?
'11 \'~~

o!'~.,~~
-.. '"
-' .>~iI -,
<~~-

Personen und"r.
'l'li:
i:ti'e nsläufe TeilA
.,,-.t:';

@ Wortschatz: Schule und Ausbildung


a) Lesen Sie die folgenden Redemittel zum Thema Schule und Ausbildung.

Schulzeit Nach der Schule


o eine Schule besuchen/zur Schule gehen o einen Beruf wählen/ergreifen/erlernen
o auf eine Schule gehen/ in die Schule gehen o an einer Fachhochschule/ Hochschule/ Universität
o die Schule schwänzen studieren
o die Schulausbildung abschließen o ein Studium beginnen/ unterbrechen/ weiterführen/
o Fächer haben/ wählen / mögen abschließen
o ein gutes/ mittelmäßiges/schlechtes Zeugnis erhal- o Vorlesungen und Seminare besuchen
ten/ bekommen o Kurse machen/ besuchen/ belegen; an einem Kurs
o für eine Prüfung lernen/ büffeln (umg.) teilnehmen
o eine Prüfung/das Abitur/die mittlere Reife machen/
ablegen/bestehen
o durch eine Prüfung fallen / bei einer Prüfung durch-
fallen
o in die nächste Klasse (nicht) versetzt werden /sitzen
bleiben

b) Dialog: Fragen Sie Ihre Nachbarin/ Ihren Nachbarn.


Formulieren Sie Fragen mit den angegebenen Wörtern . Ihre Nachbarin/ Ih r Nachbar antwortet Ihnen,
0 Schule Welche Schule hast du/haben Sie besucht?
Auf welche Schule bist du/sind Sie gegangen?
1. Fächer
2. schwänzen
3. Nachhilfeunterricht
4. Zeugnis
5. Prüfungen
6. Berufswunsch

c) Ordnen Sie das passende Verb/die passenden Verben zu .

(1) aufeineSchule ~ (a) belegen


(2) an einer Hochschule (b) gehen
(3) einen Beruf (c) schreiben
(4) einen Kurs (d) lernen
(5) in der Freizeit Deutsch (e) besuchen
(6) eine Prüfung (f) studieren
(7) an einer Semesterarbeit (g) ergreifen
(8) Vorlesungen (h) ablegen

® Ergänzen Sie die passenden Nomen,

: Fach 0 Gymnasium 0 Aufsätze 0 Klassenbester 0 Prüfungen 0 Nachhilfeunterricht 0 Musterscnüler 0 Zeugnis 0


: Abitur 0 Diktate 0 Allgemeinbildung 0 Schulzeit 0 Durchschnittsnote 0 Unterricht 0 Hausaufgaben

Andreas war ein Musterschüler. Schon in der Grundschule war er """",.,.", .. ,.. , (1). Sein liebstes ......... ............ (2)
war von Anfang an Mathematik. Er vergaß nie, seine .... ..... ... ......... ..... (3) zu machen. Nach der Grundschule ging
er auf das .. ........................ (4). Jedes Jahr brachte er das beste ...................... .... (5) der Klasse mit nach Hause.
Er schrieb sehr gute .. ......... ............... (6) und seine .. ........................ (7) waren fehlerfrei. Als er älter wurde, gab
er schwächeren Schülern ............................. (8). Außerhalb der ............................. (9) la s Andreas viel, um seine
..... .. ................... (10) zu verbessern . Im .. ........................ (11) bereitete er sich auf seine ........... .. ........ ... (12) gut
vor. Sein ......... .. ......... .. ... (13) bestand er mit einer sehr guten ................ ..... ..... (14).
TeilA

~ Diskussion . . . . . ... .
Lesen Sie die folgenden Aussagen zum Thema Lernen. Wahlen Sie dann gemeinsam drei Aussagen, uber die Sie
in der Gruppe diskutieren wollen. Nutzen Sie bei Ihrer Argumentation auch die angegebenen Redem ittel.

1. Jeder kann alles lernen, wenn er nur will.


2. In der Schule soll in erster Linie Wissen vermittelt werden.
3. Wer in der Schule gute Zensuren hat, wird auch ein guter Arzt/Anwalt.
4. Früher waren die Schüler viel fleißiger.
5. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
6. Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir.

zustimmen widersprechen
o Damit/Mit dieser Aussage bin ich einverstanden. o Ich glaube eher, dass ...
o Das sehe ich auch so. o Das sehe ich ganz anders.
o Das entspricht auch meiner Erfahrung. o In diesem Punkt habe ich eine ganz andere Mei-
o Ich kann dem nur zustimmen. nung.
o Das kann ich mir nicht vorstellen .

@ Schriftlicher Ausdruck: Wählen Sie Thema a) oder b).


a) Brief an eine Zeitung

• Schulkleidung statt Markenwahn


S chüler in Un iform? Bayerns
Ministerpräsident, die Bundes-
bildungsministerin und die Bundes-
zu begrüßen ist, wenn einheitliche
SchulkJeidung zur Identifizierung
mit der Schule beiträgt und Symbol
justizministerin sprachen sich für einer Gemeinschaft aller Schüler
die Schuluniform aus. Die Bil- ist. "Falls Schulkleidung darüber
dungsministerin sagte gestern dazu, hinaus dem verbreiteten Marken-
dass das Tragen einer SchuJuniform wahn entgegenwirkt, um so besser."

Schreiben Sie eine Reaktion auf diesen Artikel an die Zeitung (ungefähr 180 Wörter).

Sagen Sie,
o warum Sie schreiben
o ob Schüler in Ihrem Heimatland eine Schuluniform tragen
o welche Vorteile oder Nachteile das Tragen einer Schuluniform Ihrer Meinung nach hat.

b) Persönlicher Brief

Sie haben eine Freundin/einen Freund aus Ihrer Schulzeit lange nicht gesehen. Jetzt möchten Sie mit ihr/ ihm wieder
Kontakt aufnehmen. Schreiben Sie einen Brief und berichten Sie,
o warum Sie schreiben
o was Sie seit Ihrer Schulzeit gemacht haben
o über Ihre jetzige Situation und Ihre Pläne für die nächsten Wochen .

Anrede und Gruß in persönlichen Briefen oder E-Mails


o Anrede: Liebe Petra, Lieber Peter,
Hallo Petra/Peter,
o Gruß: Mit herzlichen Grüßen/Herzliche Grüße
Mit lieben Grüßen/liebe Grüße
Sei herzlich/ lieb gegrüßt von ...
Die persönliche Anrede mit Du/du, Ihr/ihr usw. kann groß- oder kleingeschrieben werden .
Die gebräuchliche Form ist die Kleinschreibung.
TeilA

: Lebensläufe
...................................................................................
Teil A:
@ Wann war was?

Ein Kursteilnehmer schreibt eine Jahresza hl aus seinem Lebenslauf an die Tafel.
Die anderen Kursteilnehmer müssen das Ereignis erraten, das hinter der Jahreszahl
steckt, indem sie Fragen stellen.

@ Diskutieren Sie in Kleingruppen und berichten Sie über die


interessantesten Diskussionsergebnisse im Plenum.

<> In welchen Situationen braucht man einen Lebenslauf?


<> Wie sieht ein Lebenslauf in Ihrem Heimatland aus?
Welche Angaben sind enthalten? Wie lang ist er? Worauf so llte man achten?
<> Was meinen Sie: Welche Rolle spielt der Lebenslauf im Rahmen einer Stellenbewerbung?

@ Lebenslauf: Alles oder nichts auf knapp zwei Seiten


Lesen Sie die folgenden Hinweise zum Verfassen eines Lebenslaufs und markieren Sie die Punkte, die sich von
einem Lebenslauf in Ihrem Heimatland unterscheiden . Berichten Sie anschließend darüber.

Die meisten Personalchefs lesen zuerst den Lebenslauf. Er ist die wichtigste Visitenkarte eines Bewerbers. Der
Lebenslauf muss auf Anhieb überzeugen, denn viele Personaler in deutschen Unternehmen fällen ihr Urteil in weni-
ger als einer Minute. Erfüllt der Lebenslauf eines Kandidaten die Anforderungen nicht, werden die Bewerbungsun-
terlagen ohne weitere Beachtung aussortiert. Der Lebenslauf muss demzufolge aussagekräftig und leserfreundlich
gestaltet sein.
Das Grundprinzip eines erfolgreichen Lebenslaufs ist die Klarheit. Er sollte in übersichtliche Blöcke eingeteilt wer-
den und darf eine Länge von zwei Seiten nicht überschreiten.

8 persönliche Angaben 0 BerufserfahrUng, bei Einsteigern Praxiserfahrung


<> Vor- und Nachname, evtl. Geburtsname aus Praktika oder Hochschule
<> Anschrift mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse <> Arbeitgeber und Ort

<> Geburtsdatum, Geburtsort <> Abteilung und Position

<> Familienstand <> Kurzbeschreibung von zwei bis fünfTätigkeitsbei-

<> Staatsangehörigkeit sp ielen

0 schu,e und Ausbildung/Studium 0 zusatZQUalifikationen


<> Sprachen (mit Angabe des Sprach niveaus)
<> Datum des Abschlusszeugnisses, Note
<> pe-Kenntnisse
<> freiwilliges soziales Jahrlfreiwilliges ökologisches
<> andere Zusatzqualifikationen
Jahr/ Bundesfreiwilligendienst (BFD)
<> Ausbildungsbezeichnung, Ausbildungsort, kennen-

gelernte Bereiche, Abschluss


<> Hochschulstudium (Studiengang, Universität,
0)Auslandsaufenthalte
Abschluss und Abschlussnote, Schwerpunkte und <> Auslandssemester und Auslandspraktika
Thema der Abschlussarbeit) <> Auslandseinsätze im Beruf

0 ,ort- und Weiterbildung (nicht für Berufseinsteiger) ~ObbYS (nur, wenn sie dem Beruf dienlich sind oder
ei ne ehrenamtliche Tätigkeit beinhalten)
<> Seminare, die über den Beruf hinau sgehen

Am Ende des Lebenslaufs stehen Datum und Unterschrift.


In Deutschland wird der Lebenslauf normalerweise mit einem Bewerbungsfoto versehen. Diese Tradition hat sich
in den letzten Jahren etwas gelockert. Experten empfehlen aber, auf das Bewerbungsfoto nicht zu verzichten, da
es einen ersten persönlichen Eindruck vermittelt. Das Bild sollte nicht älter als ein Jahr sein und von einem Profi im
Fotostudio angefertigt werden . Es kommt rechts oben auf den Lebenslauf.
TeilA

@ Lesen Sie den Lebenslaufvon Eva Schmidt.


Ergänzen Sie die fehlenden Nomen. Arbeiten Sie zu zweit oder in Kleingruppen .

Erstellung <) Grundkenntnisse <) Kampagnen <) Familienstand <) Optimierung <) Mitarbeit <) Spezialisierung <) Tite l <)
Auslandssemester <) Startup-Unternehmen <) Abitur <) Aufbau

Eva Schmidt • Waidstraße 9 • 04105 Leipzig • +49 176145763 •

Lebenslauf

Persönlich e Angaben
Geburtsdatum 22. Mai 1986
Staatsangehörigkeit deutsch
.. . . •.. . •. •.. . . . . •. . •. . .. • (1) ledig

Berufserfahrung
10/2012 bis heute Marketing-Communications-Managerin, Network-GmbH, Leipzig
Eigenständige Entwicklung, Durchführung und Steuerung von Marketing- und PR-Maßnahmen:
• .. .. .......... .. .......... (2) von Prozessen und Instrumenten der internen und externen
Kommunikation sowi e deren Umsetzung
• . ... .. .. .................. (3) und Aktualisierung von Verkaufsmaterialien (z. B. Broschüren)
• Entwicklung und Monitoring von Direktmarketing-. .. .... . .. ... .... . ..... ... (4)
04/ 2010 bis 09/ 2012 PR-Assistentin, Paul & Partner, Berlin
• Analys e von Online-Marketingmaßnahmen für verschiedene .. .. ... .. ................. (5)
• Unterstützung beim .. ................ ...... .. (6) von Websites
• Platzierung von Unternehmen und Produkten in den sozialen Netzwerken
09/ 2009 bis 03/2 010 Praktikum, Müller-Mediengruppe, Berlin
.... .. .................... (7) an der Werbekampagne "Berlin al s grüne Stadt"

Au sbildung
07/2009 Master of Arts Kommunikationswissenschaften (Note 2,0), Frei e Universität Berlin
10/2007 bis 07/2009 Masterstudium Kommunikationswissenschaften, Freie Universität Berlin
• Schwerpunkt: Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
• .............. .. .......... (8): Nutzung von Social-Media-In strumenten
• ................ . ..... .. .. (9) der Masterarbeit: "Werbung in sozialen Medien" (Note 1,5)
07/2007 Bachelor of Arts Medienmanagement (Note 1,8), Freie Universität Berlin
1012004 bis 07/2007 Bachelorstudium Medienmanagement, Freie Universität Berlin
06/2004 ........................ .. (10) (Note 1,8), Max-Planck-Gymnasium, Leipzig

Zusatzqualifikati onen
Englisch verhandlungssicher (Niveau C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahm ens für Sprach en)
Französisch fließend (Niveau Cl des GER)
Spanisch .... .. ...... .. ...... .. .... (11) (Niveau A2 des GER)
EDV Microsoft Office (Outlook, Word, Excel, Powerpoint), CMS-Systeme, MS Dynamics, Googl e Analyti cs,
E-Mail-Marketing-Tool s

Fort- und Weit erbildu n g


09/ 2014 Qualitätsmanagementsystem (ISO 9001)
11 / 2013 Projektmanagement (PRINCE2)

Auslandsaufenthalte
07/ 2007 bis 09/2009 Auslandspraktikum, Werbefirm a JUST, London
Mitarbeit bei der Erarbeitung von Online-Werbekampagnen für die Firmen Easy-FLY und Take Away
09/2006 bis 01/2007 .. ... .. .. ...... .. ......... (12) (5. Studien semester), University of Manchester

{: Sclrr!:ii
Leipzig, 14. April 2016 Eva Schmidt
TeilA

@ Formulieren Sie Wendungen für einen Lebensla uf im Nominalstil.

<> Werbematerialien eigenständig erstellen eigenständige Erstellung von WerbemateriaJien


1. Daten analysieren
2. Veranstaltungen organisieren
3. Kunden betreuen
4. Unterricht erteilen
5. Websites aktualisieren
6. Konzepte entwickeln
7. Seminare durchführen
8. Arbeitsprozesse optimieren
9. Produktpräsentationen erarbeiten
10. innovative Produkte vermarkten
11. Strategien konzipieren
12. Kosten kalkulieren
13. Firmen beraten
14. ein Projekt leiten
15. ein Qualitätsmanagementsystem implementieren

@ Schriftlicher Ausdruck: Lebenslauf


'. Schreiben Sie Ihren Lebenslauf oder den einer erfundenen Person. ~ 'l\, .
' ...... 11 'X
@ ~i~~:~ ~: :~~~:~~e:e~f~~~~eanu~ ~e~~e Lae:deenr~~~~~~~::~~ge;~~~~~tatzer Wieder'~
jlF;j"im 5~
' ~;i' i"
Achten Sie auch auf eventuell fehlende Präpositio nen und den richtigen Kasus. ~ ~ \"~ "'~L
<> 2001 - Abitur
er hat im jahr ZOOI Abitur gemacht n~ ~~,.J
~ ~~~
~/ ....

1. 2001 bis 2002 - freiwilliges soziales Jahr im Altenpflegeheim "Trost" C"j &~

2. 2002 bis 2007 - Studium Bauingenieurwesen an der TU Braunschweig

3. Studienschwerpunkte: Baustoffe und Bauwerkserhaltung (Präteritum)

4. 2007 - Abschluss als Diplom-Bauingenieur

5. 09/2007 bis 12/2007 - Praktikum im Bereich Holzbau bei der "Häusle-AG", Nürnberg

6. 01/2008 bis 2010 - Junior-Projektmanage r bei einer Münchner Baugesellschaft

7. Erstellung der Angebotsunterlagen für mehrere Bürohausprojekte in München

8. Überwachung der Baudurchführung

9. seit 2010 - Projektmanager bei der Ernst Köppel GmbH in Holzkirchen (Präsens)

10. Kalkulation von Angeboten für Gebäudesanierungen (Präsens)

11. Abnahme einzelner Bauabschnitte in mehreren Sanierungsprojekten (Präsens)

12. Führen von Finanzierungsverhandlungen mit den örtlichen Kreditinstituten (Präsens)


TeilA

~ Klassenspaziergang
Gehen Sie durch die Klasse und befragen Sie mindestens drei Teilnehmer zu beruflichen Tätig ke iten, d ie sie in
ihrem Lebenslauf angeben würden . Machen Si e sich Notizen und berichten Sie anschließend im Pl enum.

@ Das Bewerbungsanschreiben

a) Sie erhalten das folgende Bewerbungsanschreibe n. Leider ist der rechte Rand unleserlich. Rekonst rui eren Sie
den Text, indem Sie jeweils das fehlende Wort an d en Rand schreiben .

Ihr Stellenangebot als Ingenieur für Elektrotechnik .__ . ~


Sehr geehrte Frau Fischer, / / 1"'\ ;/. /
durch meine langjährige Tätigkeit im Bereicr des \ indus~lIen Anlage~au{ '~e-nl'Je
ich die exzellente Reputation Ihres Unternehmens. [Gerne w1ürde ich meine FähigKeiten ........................ (1)
Ihr Unternehme~ einsetzen, deshalb bewerbe ich 1 iCh hier+ t um die ausg~;Chriebene .... ..... v. ... .
als Ingenieur fur Elektrotechnik. Besonders angesprochen hat mich die",Aussicht .J.
eine verantwortungsvolle Position und die enge !zusammeharbeit-mitlD~!:.~c:t~nalen
Das Studium der Elektrotechnik an der UnivEj'rsität Nürnberg habe ich 2005 mit
::::: :Je::: : : .... .
J. ........... .
.... ..).
Diplom erfolgreich abgeschlossen. I )~
Seitdem konnte ich bei meinem jetzigen Arbeitge~er vielfältige Erfahrungen in der Projek- l i""'\..~,
tierung von MSR-Anlagen 1 und in der Autom~tisierung im industriellen Anlagenbau ...... ... .......... .. .. .
Ich bin für die Durchführung von Engineerihg-Projekten im Bereich der Steuer-
und Regelungstechnik für Industrieanlagen ~erantwortlich und stehe den Kund ~~ : ............. :c......... (7)
Lieferanten in allen projektrelevanten wnd elektrotechnischen Fragen zur ....... ..... ............ (8)
Zur weiteren erfolgreichen Bewältigung meih~ jetzigen Arbeitsaufgaben gehörey .. ...... ........ ...... . (9)
Fachkenntnissen auch Teamgeist und ausgezelGRnete ~ mmunlkatlve Fe~tlg-
keiten. Selbstverständlich verfüge ich über profunde ~~ ntriisse -in\ .SPSV Ich .......... . .......... ... (10)
u.nd schreibe fließend Englisch. \ \
Uber die Einladung zu einem persönlichen Gespräch wür de ich mich sehr ............... ......... . (11)
\ //

Mit freundlichen Grüßen


Max Muster

' MSR-Anlagen = Mess-, Steuer- und Regelungsanlagen, 2SPS = speic herprogrammierbare Steuerung(en)

b) Tätigkeitsbesch reibung in Bewerbungsanschreiben


Formulieren Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die angegebene Zeitform, den richtigen
Kasus und eventuell fehlende Präpositionen.

o 2012 - ich - Marketing-Communications-Managerin - Network-GmbH - Leipzig - arbeiten (Präsens)


Seit 2012 arbeite ich als Marketing-Communications-Managerin bei der Firma Network-G-mbH
in Leipzig.
1. meine Tätigkeit - die Konzipierung - neue Marketingstrategien - umfassen (Präsens)

2. unsere Abteilung - die Firmenleitung - Entwicklung neuer Produkte - beraten (Präsens)

3. ausgeschriebene Stelle - ich - vor allem die Spezialisierung - Onlinemarketing - interessant finden (Präsens)

4. mein Master-Studium - Freie Universität Berlin - ich - Thema Werbung in den neuen Medien - beschäftigen (Per-
fekt)

5. mein Praktikum - die international angesehene Werbefirma JUST - London - ich - Ausarbeitung von Online-
Werbekampagnen - beteiligt sein (Präteritum)

6. ich - Erfahrungen - Bereich der Erstellung von Werbematerialien - sammeln können (Präteritum)
TeilA

: Zwischenmenschl iche Beziehungen


...................................................................................
Teil A:
@ Blitzumfrage. Fragen Sie möglichst viele Kursteilnehmer und präsentieren Sie Ihr Umfrageergebnis:
Wo lernen sich Paare heute kennen? Wo haben sich Paare vor 40 Jahren und vor 100 Jahren kennengelernt?

@ Partnersuche heute. Lesen Sie den folgenden Text.

• Partnersuche heute
er sich nicht trifft, wird und Ausbildung auf Platz zwei; Grenzen zwischen Job und Pri-
W
, , auch kein Paar" - so die
Essenz der meisten wissenschaft-
35 Begegnungen in Kneipen und Dis-
kos machen immerhin fast 16 Pro-
vatleben schneller näher. Neben
der räumlichen Nähe bietet das
lichen Aufsätze über das Ken- zent aus. Hobby, Verein und Sport 70 Arbeitsumfeld eitlen weiteren
5 nenlernen. 1932 stellte ein US- kommen mit knapp 9 Prozent auf Indikator fur eine erfolgreiche
Soziologe fest, dass 30 Prozent Platz vier, das Internet liegt nur bei PaIinersuche: Gemeinsamkeiten.
der Ehepaare in Philadelphia vor 40 5,6 Prozent. Dieses Ergebnis über- Insbesondere für langfristige Be-
ihrem Kennenlernen bloß einen raschte selbst die Forscher, denn ziehungen wählen die mei sten
Block oder weniger voneinan- sie hatten elwartet, dass das Inter- 75 Menschen jemanden, mit dem sie

10 der entfernt gewohnt hatten. Nur net eine größere Rolle spielt. Interessen teilen können und des-
18 Prozent heirateten jemanden Sieht man sich die Ergebnisse sen sozialer Hintergrund sich vom
von außerhalb der Stadt. Die zu- 45 an, so ergibt sich ein differen- eigenen kaum unterscheidet. Das
nehmende Mobilität und Virtuali- ziertes Bild: Während bei den 15- gilt heute mehr als früher. Während
tät der vergangenen Jahrzehnte hat bis 17-Jährigen fast jede zehnte 80 vor drei Jahrzehnten 70 Prozent

15 das Bild zwar verändert, aber nicht Liebe online begann, war es bei der Ehen in Deutschland zwischen
so stark, wie wir vermuten. den 35- bis 37-Jährigen nicht ein- zwei Menschen aus der gleichen
Am Deutschen Jugendinstitut 50 mal jede 25. Interessant ist, dass sozialen Schicht geschlossen
München findet gerade die größte sich die Prozentzahl der Inter- 85 wurden, sind es heute 90 Prozent.

Langzeituntersuchung zu Bezie- netbekanntschaften bei den über Auch das Internet scheint daran
20 hungen und Familien in Deutsch- 40-Jährigen wieder erhöht, darauf wen ig zu ändern. Die Onlinepor-
land statt. Von 2008 bis heute be- deutet jedenfalls eine aktuelle Stu- tale suchen in ihren Datenbanken
fragt ein interdisziplinäres Team 55 die der University of Oxford hin. vor allem nach Gemeinsamkeiten.
in regelmäßigen Abständen Men- Zum Kennenlernen eignen sich 90 Trotz sogenanntem "wissen-
schen, die bei der ersten Befra- nach Aussage der Studie nicht schaftlichen Vorgehen" bei der
25 gung entweder 15 bis 17,25 bis 27 nur Pminerschaftsbörsen, sondern Partnersuche raten Flirt- und Kom-
oder 35 bis 37 Jahre alt waren. Die auch Chats, Foren, soziale Netz- munikationstrainer von Online-
ersten Daten zeigen, wo die 7 225 60 werke und Onlinespiele. portalen ab. Die Dating-Dienste
Befragten, die in einer Beziehung Viel wichtiger als die virtuelle 95 suggerieren zu sehr, dass man sich

leben, ihren Partner fanden. Welt ist fLir die Partnersuche das den oder die Richtige mit genügend
30 Auf Platz eins liegt der Freun- Arbeitsleben geworden. Frauen Nachdruck und Einsatz schon an-
des- und Bekanntenkreis, jedes sind heute berufs tätig, Kollegen geln könnte. Der dadurch erzeugte
dritte Paar traf sich dOlt. Mit 65 kOimnen sich durch flachere Hie- Erfolgsdruck sei aber das sicherste
22 Prozent liegen Arbeit, Schule rarchien und verschwindende 100 Mittel, das Spiel zu verlieren.

@ Textverständnis
a) Sind die folgenden Aussagen richtig oder falsch? Kreuzen Sie an.
richtig falsch

1. Die Orte des Kennenlernens haben sich in den letzten Jahrzehnten nicht verändert. 0 0
2. Die Studie des Jugendinstituts in München läuft über mehrere Jahre. 0 0
3. Sie gibt Auskunft über Menschen, die im Jahr 2008 in einer Beziehung gelebt haben. 0 0
4. Die Ergebnisse der Studie entsprachen den Erwartungen der Forscher. 0 0
5. Sie bestätigten die große Rolle des Freundes- und Bekanntenkreises bei der Partnersuche. 0 0
6. Das Arbeitsleben gewann in den letzten Jahren für die Partnersuche an Bede utung. 0 0
7. Bei der Partnersuche achten mehr Menschen auf Gemeinsamkeiten als früher. 0 0
8. Die Partnersuche ist auf jeden Fall erfolgreich, wenn man lange genug sucht. 0 0

b) Fassen Sie die wichti gsten Aussagen des Textes zusammen. Finden Sie die Ergebnisse überraschend? Warum
(nicht)? Begrü nden Sie Ihre Meinung.
TeilA

@ Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes.

a) Ergänzen Sie die fehlenden Verben im Präteritum .

: wohnen 0 verändern 0 gewinnen 0 be~ausfinden 0


: heiraten 0 kennen lernen 0 kommen (2 x) 0 erfül-
: len 0 zunehmen 0 befragen 0 belegen

1932 fand ein US-Soziologe heraus, dass in Phil -


adelphia nur 18 Prozent der Menschen jemanden
.................. .................. (1), der außerhalb der Stadt
..... ................. .............. (2). In den letzten Jahrzehn -
ten ......................... ....... ... (3) die Mobilität rasant
...... .......... (3), die Gewohnheiten bei der Partnersu-
che .. ... ..................... (4) sich allerdings nur wenig .
Bei einer Studie des Deutschen Jugendinstituts in
München ... .................. .......... (5) Forscher Kandi-
daten unterschiedlicher Altersgruppen, wo sie ih -
ren Partner ............ ... ... .. ................. (6). Auf Platz
eins ... .. .............. ..... .. ...... (7) mit 33 Prozent un- IZJw~p '" dei. 9ttt;m, CAUNW ='" Cl!evuu""
Antei l der Befrag ten 2014
angefochten der Freundes- und Bekanntenkreis,
Platz zwei .. ....... ............ ................ (8) mit 22 Pro-
zent Arbeit, Schule und Ausbildung . Das Internet
- 04 %-
Um mei nem Part ner!
meiner Partnerin
- 40%-®
$.
Um fi: :nzieLL
- 00% -
Weil ma n so nst
_. lltJtZ;«96'~ -
.......... ....... ....................... (9) überraschenderweise im Un glücksfall richtige
MEINE . besser FAMILIE
nur auf 5,6 Prozent. luversprechen 'V' - Mge4ic/wtt; ist
_ _ _ _ lusem
Während der Onlinebereich die Erwartungen der
Forscher nicht .. ..... .... .. ... .. ..... .. ............. ........... (10),
(/f,=IrL dei. Q/raldcUj&arge"
.............. .................... (11) das Arbeitsleben bei der Nach Monaten im Jahr 2013

Partnersuche an Bedeutung.
60.000 - (,J;UHr.Ju>!9Indr -
cf) Anzahldcl Ehe$chlil!ßIJrlgen
-·-1"1..50--

f·i\)
b) Welches Verb passt? Ordnen Sie zu. 750.452
-2010-

(1) eine Studie --------.. (a) leben 373.660


(2) Daten (b) veröffentlichen
-(';r,."r,u..J'H4f~Ü·H -
(3) einen Platz (c) abraten An~ahldel Ehesche idyngl!n
-1750-
(4) in einer Beziehung (d) bieten 134.600
(5) räumliche Nähe (e) belegen
/ '
--2f)k3-

(6) eine Ehe (f) schließen 169.833


(7) von Onlineportalen (g) erheben 13n feb Mrl

@ Mündlicher Ausdruck: Bericht und Vergleich


CZlnif-tage ",pt. {!ftj& 40' 6l/cdc=:t:<Jfow'
Anteil der Befragten 2013

a) Sammeln Sie in Kleingruppen Wörter zum Thema JOJ-t50


QffcAf,tl.U
.2tX'
Hochzeit und präsentieren Sie Ihre Ergebnisse im $4u
- _ . (3d<1Cc
--
Plenum. 7% 7% 3%
.21-50 5/-70 71-/00 t5J-.2tX'
(!jMa (!fd-Ju {ff&u ~
b) Berichten Sie. 34% 17% 14% 2%

o Wo lernen sich Paare in Ihrem Heimatland ken-


nen?
o Wie sieht in Ihrem Heimatland eine typische
Hochzeit aus?
o Wo findet die Hochzeitszeremonie statt, wo die
Feier? Wie lange dauert die Zeremonie, wie lan - ..
ge dauert die Feier? Wie viele Gäste kommen? . . statista!"li .
QveUen ( tu smQl\de Oe~ l$ (om. $tij!'w$d1et 8iJlWE!l~mtälilndo
Was gibt es traditionell zu essen und zu trinken?
TeilA

c) Sprechen Sie zu zweit über die Infografik "Hochzeit in Deutschland" (Seite 19).
Berichten Sie anschließend im Plenum, was Sie überrascht hat und in welchen Bereichen sich die Zahlen in
Deutschland von Ihrem Heimatland unterscheiden. Nennen Sie für bestimmte Fakten, Entwicklungen oder Un-
terschiede auch Gründe. Nutzen Sie die folgenden Redemittel.

Eine Infografik beschreiben


o Die Infografik zeigt, dass ...
o Aus der Infografik geht hervor, dass .. .
o Aus den Zahlen wird deutlich, dass .. .
o Wenn man .. . und . .. miteinander vergleicht, dann kann / muss man feststellen, dass .. .
o Im Gegensatz zu Deutschland ... in meinem Heimatland ...
o Erstaunt/ Überrascht hat mich, dass ...
o Das könnte daran liegen, dass ...
o Ein Grund für diese Entwicklung/ Unterschiede könnte sein, dass ...

~ Schriftlicher Ausdruck: Bericht


Sie haben eine Radiosendung zum Thema Heiraten in Deutschland gehört. Am Schluss der Sendung wurden
Zuhörer aus anderen Ländern aufgefordert, einen kurzen Bericht über das Thema Heiraten in meinem Heimatland
zu schreiben und an den Sender zu schicken. In der nächsten Sendung wird über d ie interessantesten Zuschrif-
te n berichtet. Schreiben Sie einen Bericht über das genannte Thema (etwa 200 Wörter).

@ Wortschatz: Liebe und Leid


Lösen Sie das Worträtsel. Suchen Sie die passenden Nomen. Das Lösungswort ergibt sich, wenn Sie die markier-
ten Kästchen senkrecht lesen.

1. 5 f. H N 5

2.
3. p A

4. G

5. 5 C H

6. I3 1<
7. L

8. Ä U

1. Das hat man, wenn der geliebte Partner/die geliebte 5. Man empfindet ihn, wenn die Ehe nicht gut geht
Partnerin nicht da ist. und man sich trennt.
2. Das Brautpaar muss sie während der Feier anschnei- 6. Die Braut trägt es während der Hochzeit, es ist oft
den, dann kann man sie essen. weiß.
3. Das machen viele Singles, manche online. 7. Da s hat man zum Beispiel, wenn man in jemanden
4. Man trägt ihn normalerweise, wenn man verheiratet verliebt ist und die Liebe nicht erwidert wird.
ist. 8. Der, der die Braut heiratet.

@ Das Privatleben von Prominenten


a) Diskutieren Sie in Kleingruppen und berichten Sie über Ihre Diskussionsergebnisse.

o Warum, glauben Sie, finden so viele Leute Klatsch und


Tratsch über Prominente so spannend?
o Interessieren Sie sich für das Privatleben von
Prominenten? Wenn ja, wo informieren Sie sich?
o Welche Prominenten genießen in Ihrem Heimatland
die größte mediale Aufmerksa mkeit?
TeilA

b) Ergänzen Sie die fehlenden Nomen in der richtigen Form. Arbeiten Sie zu zweit.
.. .. ... ..... ........... .... ... .......... ............ ... ... ........... .... ..... ....... ...... ..... ... ....... .. ..... .............. ...... ......... ...
~ Scheidung <> Fehler <> Verhältnis <> Sorgerecht <> Ehevertrag <> Schluss <> Ehe=Aus <> Ehefrau <> Unterhalt <> Geliebte <>
: Scheidungsprozess <> Ansprüche <> Versöhnung <> Vermögen <> Scheidungsanwalt
................. ... ............ .................. ..... .. ..... ...... ..................... ...... ..... .. ... ...... .... ......... ... ... .......... .......... ......
Ehe-Aus für Bruno?
Corinna (33), die fünfte ............. ... .... .. ........ (7) des berühmten Sängers Bruno (63), will die .. .................. .. ...... (2)!
In der letzten Zeit vermehrten sich die Gerüchte, Bruno habe ein ......................... (3) mit der
schönen Backgroundsängerin Sharika. Jetzt reagierte seine Ehefrau. In einem Interview
mit der Zeitschrift BLITZ sagte die Blondine: "Jetzt ist ...... .. ..... .. ................ (4)! Ich kann
es nicht ertragen, dass Bruno schon wieder eine ................................ (5) hat! " Corin- ~
na ha~ bereits d.en erfolgreichen ........................... .... (6) Otto. August vo~ Un~ut ~;~
engagiert, der sie Im ............ .. .. .. .............. (7) vertreten soll. Sie fordert die Half- \~

~:~:~n~~'~'~~' .~~~~ . ~~~.~~. (6(81a~~e~. ::s a~:~n~~~~'~;~'I 'I ~ ' '~~~~'i~~:' .~~. 'r'~~(~e~ürE~~:r- ~~' ,~
ten der betrogenen Ehefrau wenig Chancen ein. Sie hatte vor der Hochzeit einen " <~\,
................ .. .............. (10) unterschrieben und auf finanzielle ................................ (11) im
,\ ' " ,,\\ "

Fall einer Scheidung verzichtet. Für Bruno wäre es die fünfte Scheidung. Er hat bereits sieben
Kinder aus früheren Ehen, für die er ............................. (12) zahlen muss.
Doch vielleicht gibt es eine unerwartete Wendung. Ein stadtbekannter Juwelier bestätigte gestern gegenüber BLITZ,
dass Bruno Schmuck im Wert von 50000 Euro gekauft habe. Ist der wertvolle Schmuck für Corinna? Will Bruno sei nen
.. .... .......................... (13) wieder gutmachen? Gibt es am Ende sogar eine romantische .................... ...... ...... (14)?

c) Markieren Sie gemeinsam in b) alle Adjektivendungen. In welchem Genus, Kasus und Numerus steht die Nomen-
gruppe? Vergleichen Sie Ihre Ergebnisse mit anderen Lernern .

@ Tipps fürs erste Date


Ergänzen Sie die Adjektive in der richtigen Form.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
~ potenziell <> angenehm <> charmant <> öffentlich <> gemütlich <> intensiv <> attraktiv und witzig <> unerträglich <> gut <> ~
: unsympathisch <> wichtig <> normal <> nett <> persönlich <> innere <> privat oder beruflich <> lehrreich :
........ ......... ........ .... ... ... .. ...... ....... .................... .................... ........ .... ..... ... .... .... ... ........ ..... ....... .. .. .. .. .... .. ..
Stellen Sie sich vor, Sie haben in einem Onlineforum einen besonders charmanten Menschen kennengelernt und
wollen nun endlich wissen, ob die ........ ........................... (1) E-Mails und die .................................. (2) Tel efon -
stimme Ihres ................................... (3) Traumpartners der Realität entsprechen. Worauf müssen Sie beim ersten
.. ...... ........................... (4) Treffen achten? Hier einige Tipps:
1. Das erste Date sollte immer an einem .... .... ................... (5) Ort stattfinden, z. B. in einem .............. ............ (6)
Cafe. Trotz eines ................................... (7) Mailwechsels kann man nie wissen, wer oder was einen erwar-
tet. Wird Ihnen ein ................................... (8) Mensch gegenübersitzen oder ein .................... .... .... ....... (9)
Selbstdarsteller? Tritt der zweite Fall ein, sollten Sie sich nicht dazu zwingen, den ganzen Tag mit einem
........ .... .................... .. . (10) Fremden zu verbringen . Seien Sie am besten ehrlich und sagen Sie freundlich, dass
Sie das Date beenden möchten .
2. Ein weiteres .......... ... ............. (11) Thema: Ihr Outfit. Tragen Sie das, was Sie immer tragen . In Zweifel sfällen raten
Experten zur .. .. .... .. .. ....... .......... ...... (12) Alltagskleidung, darin fühlt man sich wohl und kann entspannter kom-
munizieren.
3. Besondere Vorsicht gilt bei der Themenwahl. Vermeiden Sie beim ersten Date .......................... .............. (13)
Problemschilderungen, beispielsweise Ihre Ex-Beziehungen oder den Streit mit Ihrem Chef. Auch die Themen
Politik und Geld haben in einem .................................. (14) Smalltalk nichts zu suchen.
4. Zeigen Sie beim ersten Treffen Gelassenheit und bleiben Sie so natürlich wie möglich . Das Einzige, worauf Sie
vertrauen sollten, ist Ihre .......... .......... ............... (15) Stimme. Sollte der Funke nicht überspringen, dann seien
Sie nicht enttäuscht. Betrachten Sie das Date einfach als ..... . . .... .... ..... ... ... (16) Erfahrung .

Zusatzübungen zur Deklination der Adjektive q Teil C Seite 31


TeilA

@ Singles in Deutschland 3
a) Sie hören jetzt ein Interview über Singles in Deutschland. Welche Aussage entspricht dem Text?
Kreuzen Sie die richtige Antwort an.

o Die Anzahl der Singlehaushalte in Deutschland


a) )( ist so hoch wie nie.
b) 0 ist stabil.
c) 0 zeigt einen gesellschaftlichen Umbruch .
1. Die meisten Singles
a) 0 wohnen auf dem Land.
b) 0 sind überzeugte Junggesellen .
c) 0 kann man in den Großstädten finden .
2. Singles sind
a) 0 überdurchschnittlich erfolgreich .
b) 0 eher armutsgefährdet al s andere Personen.
c) 0 besonders häufig in Führungspositionen zu finden.
3. Frauen
a) 0 finden das Singleleben besonders attraktiv.
b) 0 sind heute durch bessere Bildungschancen unabhängiger.
c) 0 nutzen ihr Singleleben häufiger, um Karriere zu machen.
4. Studien zufolge
a) 0 träumen die mei sten Deutschen noch immer von der großen Liebe.
b) 0 steigt die Anzahl der überzeugten Singles.
c) 0 werden viele Menschen mit nur einem Partner glücklich.
5. Im europäischen Vergleich der Ein-Personen-Haushalte
a) 0 liegt Deutschland auf Platz zwei .
b) 0 gibt es kaum Unterschiede zwischen den Länd ern.
c) 0 haben Finnland und Dänemark die meisten Singles.

b) Hören Sie das Interview noch einmal. Fassen Sie die wichtigsten Aussagen mündlich oder schriftlich zusammen .

@ Zahlen über Singles


Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf eventuell fehlende Präpositionen und den richti -
gen Kasus.

o Erkenntnisse des Bundesamts für Statistik - rund 15,9 Millionen Menschen - Bundesrepublik - allein - leben
Nach Erkenntnissen des ßundesamts für Statistik leben rund 15,9 Millionen Menschen in der
ßundesrepublik allein.
1. das - ein Anstieg der Singlehaushalte - 40 Prozent - bedeuten

2. Großstädte - zirka ein Drittel der Haushalte - Ein-Personen-Haushalt - sein

3. 60 Prozent der allein lebenden Männer - zwischen 35 und 64 Jahren - echte Junggesellen - sich selbst - be-
zeichnen

4. allerdings - 17 Prozent der Singles - mittleres Alter - Soziallei stungen - angewiesen sein

5. männliche Singles - 11 Prozent - weniger - nicht allein lebende Männer - arbeiten

6. weibliche Singles - erfolgreicher sein: - der Anteil an Führungskräften - 17 Prozent -liegen

7. im Schnitt - jeder Single - zirka 70 Quadratmeter Wohnfl äche - Verfügung - stehen

8. Studien zufolge - 66 Prozent der Deutschen - die Liebe fürs Leben - glauben
Teil B

: Außergewöhnliche Men.~~~~r:' ............ ....................... 'T~tl B'- 'f~ku'lt'ati~:


:D·i~ ~:,:~ ~~~ ~~;g~:~~ :n·~i~<~~ ;,:~,:,tiven Teil B<teilen ein Angebot (0, Leme' und Lemg,uppen d". die ih,e <p,",h·
lichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern mochten.

rß0 Die Helden der Deutschen


\!::!.J . t· . er Umfrage herauszufinden, we c
I h
er
Die Zeitschrift DER SPIEGEL beau~tragte ein de~oskoPi~~~~!~~~~Uh~;~ ge~~eistet hat. .
Deutsche den bedeutendsten Beitrag zur Entwicklung. . R I" t d r BESTEN DREI und erklären Sie Ihre Wahl.
Erstellen Sie zuerst selbst in Gruppen - oder Einzeiarbeit eine ang IS e e

Hier sind die Kandidaten :

Albert Einstein Robert Koch


Einstein revolutionierte die Physik. Er entw i- Der Mediziner entdeckte 1882 den Erreger der
ckelte die Relativitätstheorie und die einheit- Tuberkulose mit einer neuen Färbemethode
liche Feldtheorie. Den Nobelpreis bekam er unter dem Mikroskop. Der Kampf gegen die
1921 für seine Deutung des Fotoeffekts. Seuche konnte beginnen. 1905 erhie lt er dafür
Max Planck den Nobelpreis.
Max Planck leistete mit seiner Quantentheorie Karl Marx
einen grundlegenden Beitrag zur Entw ickl ung Marx schrieb mit seinem "Kapital" die klas-
der Physik. 1918 erh ielt er dafür den Nobel- sische Theorie des Geldes und mit dem Pam-
preis. phlet "Das kommunistische Manifest" legte er
Wilhelm Conrad Röntgen den theoretischen Grundstein für den Kommu-
Röntgen entdeckte die X-Strah len (die später I1lsmus.
nach ihm als Röntgenstrahlen bezeichnet wur- Helmut Kohl
den). 1895 wendete er sie erstmals zur Durch- Kohl wurde als Kanzler der deutschen Wie-
leuchtung der Hand seiner Frau an und setzte dervereinigung (1990) gefeiert. Allerdings
so mit der Röntgenfotografie einen Meilenstein schadeten ungeklärte Geldgeschäfte während
in der Entwicklung der Medizin. 1901 wurde er seiner Regierungszeit seinem Ansehen.
dafür mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.
Albert Schweitzer
Johannes Gutenberg 1952 wurde der Mediziner mit dem Friedens-
Gutenberg erfand im Jahre 1440 den Buch-
nobelpreis für sein jahrelanges Wirken in der
druck mit beweglichen Lettern. Bis dahin
Urwa ldkrankenstat ion Lambarene geeh rt.
brauchte ein Mönch Jahre, um eine einzige
Bibel herz ustellen. Gutenberg brachte es Im Ludwig van Beethoven
gleichen Zeitraum auf 80 Bibeln. Der schwerhörige Musiker komponierte z u
Beginn des 19. Jahrhunderts meisterhafte Sin-
Martin Luther fonien.
Martin Luther übersetzte die Bibel ins Deut-
sche (1522 das Neue Testament, 1534 die ge- Otto von Bismarck
samte Bibel) und schufm it dieser Übersetzung Bismarck gründete 1871 das Deutsche Reich
die Grundlage des Hochdeutschen als gemein- und führte eine Sozialversicherung für Arbei-
samer Sprache der Deutschen. Außerdem re- ter ein.
formierte er mit seinen Reformationsschriften Nikolaus Kopernikus'
die Kirche.
1543 veröffentlichte Kopernikus seine Er-
Johann Wolfgang v. Goethe kenntnis, dass nicht die Erde im Mittelpunkt
Goethe gilt bis heute als das Genie der deut- der Welt steht und all es um sie kreist, sondern
schen Literatur. Höhepunkt seines Schaffens die Sonne. Damit wurde das geozentrische
ist sein 1808 veröffentlichtes Theaterstück Weltbild durch das heliozentrische abgelöst.
"Faust I".

·An der müßigen Diskussion, ob Kopernikus ..


Pole oder Deutscher war, wollen wir uns nicht beteiligen. .
Zu seiner Zeit existierten Nationalstaaten im heutigen Sinne noch nICht.
Teil B

® Vergleichen Sie Ihre persönliche Reihenfolge mit der Wahl


u m f r a e
der deutschen Umfrageteilnehmer.
9
Deutsche Größen
"Welcher Deutsche der vergan genen Jahrhunderte ha t,
Ihrer Meinw1g nach, den bedeutendsten Beitrag zur
Entwicklung der Menschen erbracht?"

Albert Ein stein


(Physiker) 24 %

Wilhelm Conrad Röntgen


(Entdecker der Röntgenstrahlen) 12 %

Robert Koch
(Bak teri ologe, A rz t,
Entdecker des Tuberkelbazillus) 11 %

Alber t Schweitzer
(Arzt, Theologe) 10 %

Johannes Gutenberg
(Erfinder d es Buchd rucks) 7%

Martin Luther
(Reform ator) 7%
. . . , . aQusCl'
Johannes Gutenberg MaxPlanck
(physike r) 4%

Helmut Kohl
(Einheitskanzler) 4%

Johann Wolfgang v. Goethe


(Dichter) 3%

Otto von Bismarck


(Reichsgtünder) 3%

Nikolaus Kopernikus
(Astronom, Begründer des
heliozen trischen Weltbildes) 2 %

Ludwig van Beethoven


(Komponist) 2%

Karl Marx
(Philosoph und Na honalökonom) 2%

Emnid -Umfrage für den SPIEGEL; rund 1000 Befragte; Angaben in Prozent;
an 100 fehlende Prozent: and ere oder weiß nicht

® Für welche Persönlichkeiten interessieren sich diese Schüler?

In einer Abiturklasse sollen die Schüler einen Aufsatz über eine bedeutende Persönlichkeit schreiben.
Welche der in B1 vorgestellten Personen wäre wohl für die folgenden Schüler interessant?
Es gibt manchmal mehrere Lösungen, manchmal keine Lösung . In diesem Fall schreiben Sie "negativ".

1. Oskar interessiert sich für Physik und will gerne Astrophysiker werden.

2. Paula möchte später mal Philosophie studieren.

3. Gudrun will Politikerin werden.

4. Sebastian hat schon einen Studienplatz für Germanistik in Frankfurt.

5. Georg sieht alle Krimiserien im Fernsehen und will Kriminalistik studieren .

6. Kirsten bewirbt sich um einen Studienplatz für Medizin .

7. Michael will Schauspieler werden .

8. Caroline singt gern und spie lt sehr gut Klavier.

9. Ottos Vater ist Pfarrer. Otto denkt darüber nach, auch Pfarrer zu werden .

10. Claudias Interesse gilt der Biologie, besonders dem Leben von Bakterien .
Teil B

® Ergänzen Sie die fehlenden Verben im Präteri tum.


Manche Verben können mehrmals verwendet werden.

: schaffen 0 veröffentlichen 0 entwickeln 0 lei sten 0 anwenden 0 erhalten 0 entdecken 0 setzen 0 be kommen 0
: revolutionieren 0 erfinden 0 brauch en 0 übersetzen 0 sc haden 0 gründen 0 ablösen 0 können 0 komponi eren 0
: schreiben 0 legen 0 arbeiten

1. Albert Einstein 8. Karl Marx


.................... die Physik. Er .................... die Rela- .............. ...... mit seinem Kapital die klassisc he The-
tivitätstheorie und die einheitliche Feldth eori e. Den orie des Geldes und mit dem Pamphl et Das Kom -
Nobelpreis .... .... ........ .... er 1921 für seine Deutun g munistisch e Manifest ................ .. .. er den t heore-
des Fotoeffekts. ti schen Grund stein fü r den Kommunismu s.

2. Max Planck 9. Helmut Kohl


.... .... ............ mit seiner Quantentheorie einen wurde als Kanzler der deutschen Wi edervere ini-
grundlegenden Beitrag zur Entwicklung der Physik. gung gefeiert. Allerding s .................... ungeklärte
1918 .. .. .. .... ........ .. er dafür den Nobelprei s. Geldgeschäfte während seiner Regierun gszeit sei-
nem Ansehen.
3. Wilhelm Conrad Röntgen
.. ...... .... .. .... .. die X-Strahlen . 1895 ................... er 10. Albert Schweitzer
sie erstmals zur Durchleuchtung der Hand seiner .................... jahrelang in der Urwaldk rankenstati-
Frau ...... .. ... und ............ .. ...... so mit der Rönt- on Lamban2ne. 1952 zeichnete ihn das Nobe lpreis-
genfotografie einen Meilenstein in der Entwicklung komitee mit dem Frieden snobelpreis au s.
der Medizin .
11. LU?wig van Beethoven
4. Johannes Gutenberg .............. ...... zu Beginn des 19. Jahrhund ert s mei-
im Jahre 1440 den Buchdruck mit sterhafte Sinfonien.
beweglichen Lettern. Bi s dahin .................... ein
Mönch drei Jahre, um eine einzige Bibel herzustel - 12. atto von Bismarck
len. Gutenberg brachte es im gleichen Zeitraum auf ............... ... .. 1871 das Deutsche Reich und führte
80 Bibeln. eine Sozialversich erung für Arbeiter ein.

5. Martin Luther 13. Nikolaus Kopernikus


die Bibel in s Deutsch e und ...................... 1543 seine Erkenntni s, dass ni cht
.................... mit dieser Übers etzung die Grundl a- die Erde im Mittelpunkt der Welt steht und all es
ge des Hochdeutschen als gemeinsamer Sprache um sie kreist,
der Deutschen . sondern die
Sonne.
6. Johann Wolfgang v. Goethe Damit
gilt bis heute als das Genie der deutschen Literatu r.
1808 .................... er das Theaterstück Faust!. das geozen -
trische Welt-
7. Robert Koch bild durch
.... ...... .. .... .... 1882 den Erreger der Tuberkulose mit das helio-
einer neuen Färbemethode unter dem Mikroskop. zentrische
Der Kampf gegen die Seuche .................... begin -
nen. 1905 ........... ...... .. . er dafür den Nobelpreis.

® Stellen Sie zwei oder drei Menschen Ihres Heimatlandes vor, die Ihrer Meinung nach etwas Besondere s zur Ent-
wicklung der Menschheit beigetragen haben.
Teil B

® Lesen Sie den folgenden Text.

• Eine starke Frau: Pauline von Lippe-Detmold


I

ürstin Pau- da an musste Pauline die Regent- des ersten deutschen Kindergar-
F
line
Lippe, 1769 in
zur
25

schaft für ihren umnündigen Sohn


übernehmen. Schon bald bemerk-
50 tens in Detrnold (1802) veranstal-
tete sie ein Seminar fur Frauen, um
Ballenstedt te sie das Elend und die große Erzieherinnen fur weitere Kinder-
geboren, gilt Armut, die im Lande herrschten. gärten auszubilden. Pauline legte
heute als Mus- 30 Sie las Bücher über modeme So- Vorratslager mit Getreide an, was
terbeispiel fiir zialfursorge und erkannte, dass die 55 fur Zeiten der Hungersnot drin-
jene Regenten Armen vor allem Arbeit brauch- gend notwendig war. Sie sorgte
von kleinen ten. Sie errichtete Berufsschulen fiir neue Straßenkarten und ver-
10 Herrschaftsgebieten, in die das fur Kinder. Dort erlernten sie ein kürzte die Wehrpflicht fiir junge
alte deutsche Reich zerfallen war. 35 kleines Handwerk und erhielten Männer auf funf Jahre. In vielen
PauJine fiihrte ihr kleines Für- dafür ein bisschen Geld. Dieser 60 Dingen, z. B. in der Fürsorge fiir
stentum so mustergültig, dass die Lohn half den Kindern später beim Geisteskranke, war Pauline ih-
Bewohner bis zu den Weltkriegen Aufbau einer eigenen ExistellZ. rer Zeit so weit voraus, dass sie
15 in gutem bürgerlichen Wohlstand Pauline ließ Listen von Armen auf Unverständnis bei Teilen der
leben konnten. Ihr Vater, Fürst von 40 und Kranken anfertigen und wer Bevölkerung und der eigenen Fa-
Anhalt-Bernburg, erzog sie auf ganz hilfebedürftig war, wurde 65 milie stieß. Sie starb 1820 völlig
gleiche Weise wie ihren Bruder. kostenlos in Krankenstuben ver- verar'mt in Detmold.
Sie erhjelt Unterricht in Staatswis- sorgt. Zur Betremmg von Wahn- Bei der hastigen Beerdigung
20 senschaften wld verbrachte den sinnigen und Gemütskranken ließ folgten nur wenige ihrem Sarg,
gallZen Tag am Schreibtisch. 45 sie ein Schloss umbauen und nicht eimnal ihre eigenen Kinder.
Später heiratete sie den Für- Kuhställe einrichten, in denen die 70 Paulines wohltätige Einrichtungen
sten Leopold zur Lippe, der aber Kranken Käse und Butter herstel- aber gibt es bis heute und im Volk
schon im Jahre 1802 starb. Von len konnten. Nach der Gründung ist sie dafiir unvergessen.

® Ergänzen Sie die fehlenden Verben im Präteritum.

: bemerken 0 erziehen 0 verbringen 0 erhalten 0 lesen 0 übernehmen 0 führen 0 sterben 0 folgen 0 heiraten 0 herr-
: schen 0 verkürzen 0 erlernen 0 lassen 0 betreuen 0 bekommen 0 erkennen 0 können 0 veranstalten 0 anlegen 0
:.e.rri.ch.te.n . ~. ~~ü.~.~ .~~.......... ..... ..................... .... .............. ..... ......... .. ... .... ................... .. .. ............. ...... ........ .
1. Pauline ..................... ihr kleine s Fürstentum mu- 9. Sie ..................... Berufsschulen für Kinder.
stergültig. 10. Die Kinder ..... ............. ... dort ein kleines Hand-
2. Ihr Vater ..................... sie auf gleiche Weise wie werk und '" .................. dafür ein bisschen Geld .
ihren Bruder. 11 . Sie ............... ...... Listen von Armen und Kranken
3. Sie .. .... ......... .. .... Unterricht in Staatswissenschaf- anfertigen.
ten und ............... ...... den ganzen Tag am Schreib- 12. Pfleger ............. ........ Wahnsinnige und Gemüts-
tisch. kranke in einem Schloss.
4. Später ...... ............... sie den Fürsten Leopold zur 13. In Kuhställen .................. ... Kranke Käse und Butter
Lippe, der aber schon im Jahre 1802 .................... . herstellen.
5. Von da an .. .... .............. . Pauline die Regentschaft 14. Sie ............ ........... den ersten deutschen Kinder-
für ihren unmündigen Sohn. garten.
6. Sie ..... ....... ......... bald, dass Elend und Armut im 15. Sie ................ ..... ein Seminar für Frauen.
Lande ................. .... . 16. Sie ..... ...... .......... Vorratslagerfür Getreide ........ .
7. Sie ... ....... .. ... Bücher über moderne Sozialfürsorge. 17. Sie ................... .. die Wehrpflicht auffünf Jahre.
8. Sie ..................... , dass die Armen vor allem Arbeit 18. Bei der Beerdigung ................ ..... nur wenige ih-
brauchten. rem Sarg.

® Beantworten Sie die folgen den Fragen.

1. Welche soziale Tat von Fürstin Pauline halten Sie für die wich tigste?
2. Wie beurteilen Sie die Reaktion der Familie auf Paulines Wirken?
3. Welche Rolle sollten Ihrer Meinung nach Monarchen oder Landesfürsten in der heutigen Zeit spielen?
Teil C

: Modalverben
.......................................... ................ ........ .... ........... ..
Teil c:
@ Ordnen Sie den Modalverben die passende Umschreibung zu.
Bilden Sie dann jeweils einen Beispielsatz mit dem Modalverb.

a) es besteht die Möglichkeit/Gelegenheit, etwas zu tun 1. Ich mas Jazz-Musik.


1. mögen \ eine andere Person wünscht etwas von jemandem 2.
2. müssen jemand ist in der Lage, etwas zu tun
3. sollen etwas ist notwendig 3. . .... ...... ...... .... ..... .. .... ............ .
4. wollen etwas ist erlaubt 4. ...... .... ... .................. ........... .. .
5. können jemand findet etwas gut
6. 5. . ...................... ..... .. .... .... ..... .
dürfen jemand hat die Absicht
es ist eine Pflicht 6. .......... .. ............. .

b) jemand ist nicht in der Lage, etwas zu tun 1. .. ...... ..... .. ..... ..... .................. . .
1. nicht können jemand kann etwas/jemanden nicht leiden
2. . ............. ... .... .... .... ... .. ........ .. .
2. nicht dürfen man hat keine Gelegenheit
3. nicht brauchen/müssen es ist nicht erwünscht 3. . .. .... .......... ... .. ..... ......... .... .... .
4. nicht wollen jemand hat nicht den Wunsch 4 . ................ ..... ..... ............ ...... .
5. nicht mögen es ist verboten
5. . ... .. .... ....... .. ................... .... . .
6. nicht sollen es ist nicht notwendig
eine andere Person hat etwas dagegen 6. .. .............. . .................. ...... .. . .

@ Ergänzen Sie die Modalverben in der richtigen Form im Präsens und im Präteritum.

1. können ich kann/konnte er .... ... ... .......... ....... ... . wir .
2. müssen du ............ .. ... .. ... ... ..... . er .. .. .. ......... ..... ......... .. ihr .. ............. ......... ... ... .
3. wollen ich ...... ..... ........ ........... . du .... ... ... ........... .... ..... . Sie .............. .............. .. .
4. sollen er .. .. .................. ........ . wir ... .... .. .... ........ ...... ... . ihr ............ .. ................ .
5. mögen ich .. ........... ... ....... .. ... .. . es ... ..... ... .... ...... .. ....... . Sie ....... .. .. ......... ........ .. .
6. dürfen du ... .... ...... ..... .......... .. . er .... .... .. ... .... ...... ....... . wir .......... ................... . .

Die Modalverben mögen und möchte(n)

mögen: Mögen hat die Bedeutung von gern haben und wird oft ohne zweites Verb gebraucht.
Ich mag dich. = Ich habe dich gern. Ich mag Jazz. = Mir gefällt Jazz. Ich habe Jazz gern.
möchte(n): Möchte(n) hat die Bedeutung von gern wollen. Es gibt keine Vergangenheitsform.
Möchten Sie sich das Bild genauer ansehen? Wolltest du nicht gestern ins Kino gehen?

@ Auf der Party


Was passt w ohin? Ergänzen Sie die fehlenden Moda lverben in der richtigen Form .
... . ... . ... .. . . . . . . .... . . . . . . . .. . . . .. . . .. . . . . . . . . . . . . . ..... . . . ... . . .. .. .. . .. . . . . .. .. .. ...
: dürfen (2 x) () können () möchte(n) () mü sse n (2 x) () wollen (2 x) :

1. Schön, dass Sie gekommen sind! .......... ........ ..... ... Sie sich allein mit den anderen bekannt machen oder
........ ................ .. ich Sie vorstellen? - Danke, das ist sehr nett gemeint, aber wir . uns erst ein -
mal ein bissehen umsehen.

2. Schatz, du .... ...................... unbedingt Gabi Müller kennenlernen . Sie ist so nett. Ich euc h
schon lange miteinander bekannt machen, aber immer .... ... ................... du nicht.

3. ,............ ..... ........ ich vorstellen - Gabi Müller, meine Frau Kerstin. - Freut mich. Ich habe übrigens schon viel von
Ihnen gehört. - Ja? Das ................ .......... Sie mir einmal erzählen!
Teil C

@ Ergänzen Sie die fehlenden Modalverben in der richtigen Form.


Es gibt manchmal mehrere Lösungen .

\> Darf ich Sie mal kurz stören?


1. Der Kopierer geht wieder. Du .... ....... .. .... .... jetzt kopieren .
2. . ...... .... .... ... ... Sie noch eine Tasse Tee?
3. Herr Müller hat sich krankgemeldet. Du ..................... ihn bei der Besprechung vertreten .
4. Alles ist gut gelaufen. Du ....... ....... ..... .. dir keine Sorgen zu machen.
5. Bei diesem Problem ..... .. ......... ... .. Ihnen nur ein Spezialist helfen .
6. Ist Ihnen heiß? .................... ich das Fenster öffnen?
7. Du ............... ... .. . dich auf die Prüfung gut vorbereiten, sonst fällst du durch.
8. . ... ................. ich hier eine Zigarette rauchen ? - Lieber nicht. Der Chef .................... . das nicht.
9. Wenn Sie zu diesem Thema mehr wissen wollen, ... .. ..... .. .... .... . Sie sich an Dr. Stuber wenden .
10. Ich habe im Lotto gewonnen und .... ................. mein Geld anlegen. Was .............. .... ... Sie mir empfehlen?
11 . Tut mir leid. Ich ..................... heute Abend nicht mitkommen. Ich ....... .... ......... Überstunden machen.
12. Warum isst du nichts? ..................... du keinen Schokoladen kuchen?
13. Schönen Gruß von Herrn Schulze. Du .... .......... .. ..... ihm heute noch das Angebot faxen.
14. Ich ........... .... ...... täglich nur noch 6V2 Stunden arbeiten .
15 . .. .. .. ............... ich den Brief gleich schreiben oder ......... .. .. ........ ich das auch morgen erledigen?
16. Wir .......... .. ......... auf keinen Fall im selben Hotel wie letztes Jahr übernachten.
17. Mein Französisch ist zu schlecht. Ich ... ......... .. ...... . diesen Brief nicht übersetzen.
18. Du .. ................... jetzt nicht aufzuräumen. Ich mache das nachher.
19. Was ................ .. ... Sie an Ihrer Arbeit besonders?
20. Die Zeit ist um. Wir ..................... jetzt Schluss machen.

@ Ergänzen Sie die Moda lverben können, wollen, sollen, müssen, mögen, dürfen im Prät erit um.

1. Ich .............. ..... .. gestern leider nicht kommen, 4. Ich bin froh, dass wir einen neuen Chef haben.
ich hatte solche Zahnschmerzen . Den alten .. .. ........ ......... ich nicht.
2. Sie ...... ..... .......... als Kind nicht alleine in den 5. Der Brief liegt ja immer noch hier! Der
Park gehen. ..................... doch schon gestern zur Post
3. Herr Meier ..................... in den letzten Wo- gebracht werden.
chen jeden Tag bis 21 Uhr arbeiten. 6. Frau Meier war ja schon wieder bei dir. Was
................. .... sie denn?

~ X~r~~~.~~.~~.~i.t.s.f~~~~.~ .~~r.y~~~~.~ ......................................... .


Teil C:
Gebrauch der Zeitformen : Das Präteritum verwendet man vor allem für schriftliche Äußerungen .
In der mündlichen Kommunikation gebrauchen wir in der Regel das Perfekt.
Die Hilfsverben haben und sein und die Modalverben bilden eine Ausnahme und werden
meistens im Präteritum verwendet.

Bildung des Perfekts: Alle Verben, die einen Akkusativ verlangen, und alle reflexiven Verben bilden das Perfekt
mit haben.
Wir haben ein Haus gebaut. Ich habe mich geärgert.
Verben der Orts- und Zustandsänderung sowie sein und bleiben bilden das Perfekt
mit sein .
Wir sind nach Italien gefahren. Oie Blumen sind verblüht.
Teil C

Präsens Präteritum Perfekt Plusquamperfekt

schwache Verben ich ka ufe ich kaufte ich habe gekauft ich hatte gekauft
ich re ise ich reiste ich bin gerei st ich war gere ist

starke Verb en ich helfe ich ha lf ich ha be geholfen ich hatte geholfen
ich fahre ich fuhr ich bin gefahren ich war gefahren

Mischverben ich denke ich dachte ich habe gedacht ich hatte gedacht

Partizi p ohne ge-


. ich stu diere ich studierte ich habe studiert ich hatte stud iert
ich beg inne ich begann ich habe bego nnen ich hatte begonnen

"Verben mit nicht trennbaren Präfixen und Verben auf -ieren und -eien

@ Setzen Sie die Verben in die angegebenen Zeitformen.

Präsens Präteritum Perfekt

1. arb eiten ich ar beite er .................. . . . ihr ............... .

2. wisse n er ..... ..... ... ... ... . . w ir ..................... Sie ....... .... .. ...... ..

3. kö nn en du ..................... er ....... .. . .... . ...... wir ........... . .........

4. sitze n ich ..................... du .. . ... . .. . . . ......... ihr . ........ .. ..........

5. renn en du .. . .. . ....... . ... . ... w ir ... . ... ... ........... ihr ........... . .........

6. sagen ich ....... . . . .. .. . ...... du .. .. ... . ... .. ... ..... ihr ................ . ....

7. liegen ich ................ .. . .. er .. . . . . . .. ...... . .. .. . Sie .. . .... . .............

8. lege n ich ... . .. . ............ .. du .............. .. ..... wir .. ...................

9. mögen er .... . ...... . ....... . . wir .... . ... . ........... . ihr .....................

10. verlieren ich .. ........ . ... . ...... du ..... . ... . . .. ........ Sie . ........ ... ...

11 . gehen ich . . .. ... . ............ . du .. ...... .. . . ..... . .. . er . ......... .. .

12. lesen ich . . .... .... . ....... . . . er .. . . .. . .. . . . . ... ..... wir . ................. . . .

@ Setzen Sie die folgenden Sätze erst ins Präteritum und dann ins Perfekt.

1. Er weiß mal w ieder nicht Besch eid.

2. Sie nennt ein en falschen Namen.

3. Der Student wendet sich mit dem Problem an den Profe ssor.

4. Anna denkt nicht dara n, sic h zu ent schuld igen.

5. Wir senden Ihnen die Waren sofort nach Erhalt des Auftrags.

6. Ke nn st du diese Leute?

7. Der Einbrech er rennt die Straße hinunter.

8. Er bringt ih r re gelmäßig Blume n mit.


Teil C

@ Bilden Sie das Perf ekt der Verben .

<> Den Roman habe ich schon gelesen. (lesen)


1. Ich ..... ....... .... vor zwei Jahren mit dem Rauchen ........... .............. . (a ufhören)
2. Ich .. .............. meinen Pas s zu Hau se ..................... .. ... . (vergessen)
3. Wo ... ... ...... .. .. ihr euch zum ersten Mal .. ...... .. ..... ........... ? (begeg nen)
4. Wo ....... .. ....... du deine Uh r .......... ................ ? (verlieren)
5. Wir ................ früher öfter .... .... ...... .. ... ....... . (verreisen)
6. Ich ................ im Januar .......................... . (heiraten)
7. Daran ................ ich leider nicht ........................ .. (denke n)
8. Der Dieb ................ un erkannt ............ .............. . (ve rsch winden)
9. Da s Haus ................ bis auf di e Grundmauern ......................... .. (a bbren nen)
10 . .... .. .... .. .... du dich bei ihm .......................... ? (en tschuldigen)

@ Ergänzen Sie di e feh lenden Verben im Präteritum.

: planen <> unternehmen <> nachgeh en <> än d ern <> verlaufen <> dürfen <> kennen lernen <> aufhalten <> sehnen <> sein <>

:. sp'a.r~.n . <>. ~.it.t~ile.~ . <>. !i.~.~~~.. ..... ..... ........... ....... ... ......... .. .. ...... .... ... .............. ............. ... .. ...... ...... ... .. .......... .

• Sophie Scholl
ie letzten beiden Ja hre vor sie beim Aktmalen immer noch für einige Tage im Kün stlerdorf
D ihrer Reifeprüfu ng im Mä rz
1940 ..................... (1) für Soph ie
Männer ze ichnen müsse. Im Som-
mer ....................... (4) das Baden
Worpswede .................... (8), wo
sie manchen Künstlern bei ihrer Ar-
Scholl - äußerlich betrachtet - ohne ihre Lieblingsbeschäfti g ung. Sie beit z uschauen .................... (9).
größe re Konflikte. Sie widmete dem ..................... (5) es aber auch, e i n- Sie ..................... ( 10) das Werk
Unterricht gerade so v iel Aufmerk- fac h draußen zu sein. Ihr Verhältnis der Malerin Paula Modersohn
samkeit, wie zur Wahrung ihres zur Natur .......................... (6) ..................... (10), für die sie ei ne
Lei stungsniveaus notwendi g wa r. sich nicht, es wurde eher noch große Verehrung empfand. Bei so l-
Ne be nde rSchule .................. (2) 111ll1ger. In den Sommerfe rien chen Reisen ........................ (11)
die Gymnasiastin weiter ihren Hob- ............... ..... . (7) sie zusamme n sie sich immer schnell nach ih-
bys ................. (2), vor allem den m it ihrem Bruder Werner einen rem Schwabenland zurück. Sie
kü nstlerischen : Zeichnen und gele- Ausflug an die Nordsee und er- ........................... (12) ih re Ferien
gentlich auch Töpfern. E iner Freun- lebte dabei eine stürmische Fahrt in rechtzeitig und ..................... (13)

__ --
din ......................... (3) sie im einem Fischkutter. Ein Jahr später, sich eisern das dafür erforderliche
November 1938 ............... (3), dass 1939, ..................... (8) sie sich Taschengeld zusammen.
---.",.~ .. ........ ........
-~-(aus: Hermann Vinke : Das kurze Leben der Sophie Scho ll ©1980 Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH)

~ Suchen Sie für die Verben passende Nomen und bilden Sie kurze Sätze im Präteritum und im Perfekt.
......... . . . . .. . ...... . . . ....... . ... . ....... . ....... . ... . . . .... . ..... . ........ . .. . . . ........ .. ... . ... ... ..................... . ... . .. . . . .......... ... .....
: Prüfung <> Physik <> Ausbildung <> Beruf <> Praktikum <> Studium <> Officeprogramme <> Schuluniform <> Kenntnisse :

Präteritum Perfekt

<> erlernen Poul erlernte einen Beruf Poul hot einen Beruf erlernt.
1. abschließen
2. absolvieren
3. bestehen
4. beherrsc hen
5. anwenden
6. studieren
7. tragen
8. unterbrechen

I
Teil C

: Die Deklination
....... ..... ........der Adjektive
...............................................................
Teil c:
N Nominativ Singular
Plural
Artikelart maskulin feminin neutral
der/dieser der große Tisch die hell e Lampe das kalte Zimmer die alten Bücher
ein/mein ein großer Tisch eine hell e Lampe ein kaltes Zimmer meine alten Bücher
großer Tisch hell e Lampe kaltes Zimmer alte Bücher

A Akkusativ Singular
Plural
Artikelart maskulin feminin neutral
der/dieser den großen Tisch die hell e Lampe das kalte Zimmer die alten Bücher
ein/mein einen großen Ti sc h eine hell e Lampe ein kaltes Zimmer meine alten Bücher
groß en Tisch hell e Lampe kaltes Zimmer alte Bücher

D Dativ Singular
Plural
Artikelart maskulin feminin neutral
der/dieser dem groß en Tisch der hell en Lampe dem kalten Zimmer den alten Büchern
ein/mein einem großen Tisch einer hell en Lampe einem kalten Zimmer meinen alten Büchern
großem Tisch hell er Lampe kaltem Zimmer alten Büchern

G Genitiv Singular
Plural
Artikelart maskulin feminin neutral
der/dieser des groß en Tisches der hell en Lampe des kalten Zimmer~ der alten Bücher
ein/mein eines großen Tisches einer hell en Lampe eines kalten Zimmer~ meiner alten Bücher
großen Tisches hell er Lampe kalten Zimmer~ alter Bücher

@ Bilden Sie mindestens zehn sinnvolle Kombinationen im Nominativ. Benutzen Sie den unbestimmten und den
bestimmten Artikel.
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ... . . . ..
: Schriftsteller 0 Chef 0 Freundin 0 Mathelehrer 0 : leserlich 0 bekannt 0 arrogant 0 tolerant 0 fröhlich 0
: Studentin 0 Unterrichtsfach 0 Handschrift 0 Diktat 0 : zuverlässig 0 berühmt 0 verständnisvoll 0 sc hlank 0
: Zeugnis 0 Prüfung 0 Aufsatz 0 Unterricht 0 Schul- : freundlich 0 gut 0 fehlerfrei 0 interessant 0 fleißig 0
: kleidung 0 Liebe 0 Studium 0 Gedicht 0 Ehemann 0 : faul 0 schön 0 schwierig 0 unglücklich 0 ironisch 0
: Gesichtsausdruck 0 Figur 0 Vorlesung 0 Zuckertüte : hilfsbereit 0 streng 0 offen 0 attraktiv 0 unordentlich 0
: pünktlich 0 gewissenhaft 0 gutmütig 0 groß 0 traurig 0
: großzügig 0 intelligent 0 praktisch 0 geheimnisvoll

o ein bekannter, berühmter ... Schriftsteller, .. ...... ...... ...... . ..... ........ ....... ...... ..... ... ............... ..... ..... ...... .

o der ......... .. ........ .. ... .. ....... ... .......... .............. ... ... ... .... .. ...... .................... ......... .... . ..... ...... ......... ... ... ......... .
:-'<~i~'
Personen;-unil _ --'fiill'
Teil C
." _-,.- I,;.~-,~r_

@ Ergänzen Sie die Endungen, fa lls erforderlich .


a) Bestimmter/unbestimmter Artikel und Adjektiv/ Partizip im Nominativ

Das ist . .. 5. d ...... jüng st.. .... Kind meiner Schwester.


<> eine richtige Entscheidung. 6. un ser ...... neu ...... Nachbar.
1. ein ...... unpassend ...... Moment. 7. ein ..... . total chaotisch ..... . Mensch.
2. mein ...... früher ...... Mathem atikl ehrer. 8. ein ...... sehr nett.. .... Kollege.
3. d ...... nett.. .... Mann von gestern . 9. ein .. .... klein ...... Zimmer.
4. ein ...... traurig ...... Geschichte. 10. d ...... verschwunden ...... Bild.

b) Bestimmter/unbestimmter Artikel und Adjektiv im Akkusativ oder Dativ


<> Ich danke dir für die schönen Blum en. 6. Er hat ein .. .... neu ...... Haus gekauft.
1. Er trug zum Fest sein .. .. .. best ..... . Anzug . 7. Dies ...... langweilig .... .. Film habe ich schon gese-
hen .
2. Mit dies ..... . alt.. .... Auto wollt ihr nach Spanien
fahren? 8. Er spricht mit ein ..... . leicht ...... französisch ..... .
Akzent.
3. Ich hielt ihn bisher für ein .... .. zuverlässig ......
Freund. 9. Gestern besichtigten wir ein herrlich ...... alt.. .. ..
Schloss.
4. Was hast du da für ein ...... schön ...... Armband!
10. Nach ein ...... kurz ...... Ansprache erhoben die
5. Borgst du mir dein ... ... warm ...... Mantel?
Gäste die Glä ser auf d .... .. jung .... .. Paar.

@ Formulieren Sie Fragen und antworten Sie.

<> Kompliment - gelungen Was ist für Sie ein gelungenes Kompliment?
E.in gelungenes Kompliment ist für mich, wenn mich jemand fragt, ob ich abgenommen habe.
1. Verhalten - merkwürdig ............. ... .................................................................................... .

2. Ort zum Lesen - ideal

3. Sprache - schön

4. Urlaub - erholsam
................... ... ..... ......... ...... ... .... .......... ... .......... ....... ...... ... ........... ..... ......... ........ ............ ... .... ... .... .............
5. Sportart - schwierig
............. ............. .. ............. ......... ... ........... .. ... .. ......... .. ... ...... .. .................... .. .................. .... ..... ... .. ... ......... .
6. Fest - misslungen
.......... .. ................ ...... .... .. .. .. ....................... ............................ .... .... .. ... ... .... .. .... .. ..... ..... .. .......... .. .. .. .... .....
7. Unterricht - gut
........................................ ............. .. .. ...... ......... .... ............. ..... .. ... .. ..... ... ...... ....... ... ..... ..... .. .. .......... ..... .....
8. Wochenende - toll
................................... ..... ..................... ..... ...... ...... .......... ...... ... ........... .... ....... ... ..... .. ... .......... ...... ........ ...
9. Idee - großartig
...................... .. ................ ............. ... ....... ..... .... ................ ..... .............. ..... .. ..... ........... ..... ...... ... ...... ..........
10. Ereignis - wichtig
.. ......... .. .. ..... ..... .. ... . ............. ................... ....... ......... ......... ....... .. ........... .................. .... ........ ... ..................
11. Beruf - anstrengend
...... .............. .. ......... . ............. ...... ............ ........ ......................... ... ................. .. .. ... ............... ... ... ... .. ... .... ..
12. Apparat - zeitsparend
...................... . .... . ........ . . .. . ......... . ..... ........... ..... .......... .... ............. ..... .................................... ........ ... ... .....
Teil 0

: Rückblick
...................................................................................
® Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.
Tei l D:

Angaben zur eigenen Person


<> Ich heiße .. . <> Ich arbeite bei .. . als . ..
<> Mein Name ist .. . <> Ich bin ledig/Single, verheiratet, geschieden .
<> Ich komme aus .. . <> Ich habe die (deutsche) Staatsbürg erschaft.
<> Ich wohne in ... Ich bin (Deutsche[r)).
<> Ich bin von Beruf .. . <> In meiner Freizeit . ..

Schule und Ausbildung


Die Schulzeit:
<> eine Schule besuchen/ zur Schule gehen <> Mein Lieblingsfach ist .. .
<> auf eine Schule/ in die Schule gehen <> die Schule schwänzen
<> am ersten Schultag ein Einschulungsgeschenk/eine <> Schulkleidung/ eine Schuluniform tragen
Schultüte/ eine Zuckertüte bekommen <> für eine Prüfung lernen/ büffeln (umg.)
<> (naturwissenschaftliche) Fächer haben/ wählen/ mögen <> eine Prüfung machen/ bestehen, durch eine Prüfung
<> ein guter/ schlechter Schüler, eine gute/ schlechte fallen
Schülerin, ein Musterschüler/eine Musterschülerin, <> in die nächste Klasse (nicht) versetzt werden/ sitzen
Klassenbester sein bleiben
<> Nachh ilfeunterricht geben/bekommen <> das Abitur/die mittlere Reife machen/ ablegen/
<> einen Aufsatz/ein Diktat schreiben bestehen
<> ein gutes/mittelmäßiges/schlechtes Zeugnis erhalten/ <> die Schulausbildung abschließen
bekommen

Nach der Schule:


<> einen Beruf wählen/ergreifen/erlernen <> Vorlesungen und Seminare besuchen/ Kurse machen/
<> an einer Fachhochschule/Hochschule/ Universität besuchen/ belegen; an einem Kurs teilnehmen
studieren <> eine Semesterarbeit/Diplomarbeit/ Masterarbeit/
<> ein Studium beginnen/ unterbrechen/ weiterführen / Doktorarbeit schreiben
abschließen

Lebensläufe/Arbeitserfahrungen
<> sich um/ für eine Stelle bewerben <> sich mit dem Thema Werbung beschäftigen
<> ein Studium an einer Universität/eine Lehre erfolg- <> Werbematerialien eigenständig erstellen
reich abschließen <> Daten analysieren
<> Erfahrungen in verschiedenen Bereichen sammeln <> Veranstaltungen organisieren
<> über profunde Fachkenntnisse verfügen <> Kunden betreuen und beraten
<> fließend Englisch sprechen und schreiben <> Websites aktualisieren und pflegen
<> als Marketing-Managerin bei einer Firma arbeiten <> Konzepte entwickeln
<> verantwortlich für die Durchführung von Projekten <> Arbeitsprozesse optimieren
sein <> Präsentationen erarbeiten
<> Kunden und Lieferanten in allen Fragen zur Verfügung <> Produkte vermarkten
stehen <> Kosten kalkulieren
<> an der Ausarbeitung von Online-Werbekampagnen <> Projekte/ eine Abteilung leiten
beteiligt sein

Zwischenmenschliche Beziehungen
<> sich in jemanden verlieben <> jemanden mit gleichem sozialen und kulturellen Hin-
<> jemanden heiraten/eine Ehe schließen tergrund wählen
<> an die Liebe fürs Leben glauben <> nach Gemeinsamkeiten suchen
<> jemanden in Partnerbörsen/ am Arbeitsplatz kenn en- <> sich den richtigen Partner angeln
lernen <> von Onlineportalen abraten
<> einen Partner suchen und finden <> die Gewohnheiten bei der Partnersuch e (nicht) verän-
<> in einer Beziehung leben dern
<> (erst später) eine feste Partnerschaft eingehen <> an Bedeutung gewinnen
<> mit jemandem die gleichen Interessen teilen <> Gerüchte vermehren sich.
Teil 0

Zwischenmenschliche Beziehungen (Fortsetzung)


o ein Verhältnis mit jemandem/ eine Geliebte/ einen o eine romantische Versöhnung feiern
Geliebten haben o freiwillig / unfreiwillig allein leben
o etwas nicht mehr ertragen können o einen Singlehaushalt führen
o einen Scheidungsanwalt engagieren o ein echter Junggeselle sein
o Geld/ das Sorgerecht für die Kinder fordern o einen Trend zum Singledasein verzeichnen
o einen Ehevertrag unterschreiben o Die Anzahl der Trennungen steigt.
o auf finanzielle Ansprüche verzichten o im europäischen Vergleich zu den Schlusslichtern
o einen Fehler wiedergutmachen zählen

Taten berühmter Persönlichkeiten


o einen Beitrag (zur Entwicklung der Wissenschaft) leisten o etwas entdecken/erfinden
o eine neue Theorie entwickeln o (einen Staat) gründen
o den Nobelpreis erhalten/jemanden mit dem Nobel- o (eine Versicherung für Arbeiter) einführen
preis ehren o (Berufsschulen) errichten
o die Grundlage für etwas schaffen o jemanden ausbilden
o (die Bibel) ins (Deutsche) übersetzen o für jemanden sorgen
o als ein Genie gelten o auf das Unverständnis der Bevölkerung stoßen
o den theoretischen Grundstein für (den Kommunismus)
legen

® ~valuation
Uberprüfen Sie sich selbst.

Ich kann gut nicht so gut


Ich kann Auskunft über mich selbst geben und andere Leute nach persönlichen Anga-
ben befragen. 0 0
Ich kann kurz über meine Schulzeit, meine Au sbildung und da s deutsche Schulsystem
berichten. 0 0
Ich kann einen tabellarischen Lebenslauf schreiben und über Ausbildungsabschlüsse
und Arbeitserfahrungen Auskunft geben. 0 0
Ich kann Texte über Partnersuche und Singlehaushalte verstehen und die wichtigsten
Aussagen wiedergeben. 0 0
Ich kann eine Infografik zum Thema Hochzeit in Deutschland beschreiben und über
Hochzeitsrituale mündlich und schriftlich berichten . 0 0
Ich kann über das Thema Privatleben von Prominenten diskutieren. 0 0
Ich kann ausführlichere Biografien und Berichte über berühmte Persönlichkeiten
verstehen. (fakultativ) 0 0
Kapitel

Daheim

a
&z
- =

..: Wohnen
................. .......... ...... ..... ..... ..................... .................
Tei l A :
@ Lesen Sie die folgenden Kurztexte und ergänzen Sie d ie fehlenden Textteile. Arbeiten Sie zu zweit.
Markieren Sie beim Lesen wichtigen Wortschatz.

: zur Miete 0 warm anziehen 0 liegt die Eigentümerquote 0 als im Bundesdurchschnitt 0 sondern auch den Gebäu -
: debestana 0 hier leben rund 3,5 Millionen Menschen 0 beträgt der Leerstand 0 an der Küste und im Alpenvor-
: land 0 so karg ausgestattete Wohnungen 0 Nicht ganz so viel Platz

(2) Wohnungen
Beim Zensus zählten die Statistiker nicht nur die Bevöl-
o Stadt oder land
85 Prozent der Deutschen wohnen in Großstädten,
kerung, sondern auch den Gebäudebestand. Hier Städten und Städtchen. Die höchste Einwohnerzahl
sind einige Ergebnisse: hat Berlin, ............... ... .. ... ....... ...... .................... .
In Deutschland stehen 19 Millionen Häuser mit exakt
41298747 Wohnungen - das heißt, dass auf jede
Wohnung weniger als zwei Menschen kommen. o leerstand

o Eigentum oder Miete


Die meisten Deutschen leben nach wie vor ............. .
Fast jede zwanzigste Wohnung (4,5 Prozent) in
Deutschland steht leer, wobei die Unterschiede von
Region zu Region groß sind . In Sachsen ist jede zehnte
.. ..... ... ........ , nämlich 52 Prozent. 42,6 Prozent be- Wohnung unbewohnt, in Hamburg ....................... .
sitzen eine eigene Wohnung. Vor allem in den Städten ............ ..... .... .... .. dagegen lediglich 1,6 Prozent.
ist der Anteil der Mietwohnungen hoch: In der
"Mieterstadt" Berlin etwa ....... ..... .................... .... . .
................ .......... bei nur 14,8 Prozent.
Die höchsten Mieten zahlt man in München mit
o Wohnungsgröße
Die durchschnittliche Wohnung in Deutschland ist gut
durchschnittlich 10,25 Euro pro Quadratmeter, das 90 Quadratmeter groß und hat 4,4 Zimmer.
sind 65 Prozent mehr ... ......... ... ............ ... .... ........... . Fast 40 Prozent aller Wohnungen haben sogar fünf
oder mehr Zimmer.

o Ferienwohnungen
Rund ein Prozent der Immobilien sind Ferienwohnun-
............................................ ....... .... . haben die
Menschen in den Städten, vor allem in Hamburg und
Berlin . In Berlin ist jede zehnte Wohnung kleiner al s
gen. Besonders viele gibt es ... ....... .. .................. . 40 Quadratmeter.

o Sanitäranlagen
Überraschenderweise haben in Deutschland etwa
CD Heizung
Für einige Bundesbürger heißt es im Winter zittern -
330000 Wohnungen weder Dusche noch Toilette. In oder .... .. .... .. .. .... ............................ ..... ..... . Beinahe
knapp 680 000 Wohnobjekten fehlt entweder ein WC 200000 Wohnungen hierzulande haben keine
oder das Bad. Besonders häufig sind ........ ................ . Heizung. Knapp 2,5 Millionen Wohnungen w erden mit
.. ....... .. ................................... ... in Ostdeutschland. Öfen beheizt.
~ ...., ~ _l(

- ~~ -/fi
Daheim und·~ unter.wegs TeilA
4 ~:~.

® Sätze mit ähnlicher Bedeutung


Formen Sie die Sätze so um, dass Sie die in Klammern angegebenen Wörter in der richtigen Form in den Satz
einarbeiten. Arbeiten Sie zu zweit und vergleichen Sie im Anschl uss Ihre Erg ebnisse mit anderen Teilnehmern.

o In Deutschland komm en auf jede Wohnung weniger al s zwei Men schen . (wohnen - durchschnittlich)
In Deutschland wohnen in jeder Wohnung durchschnittlich weniger als zwei Menschen.
1. Die meisten Deutschen leben nach wie vor zur Miete, nämlich 52 Prozent. (mieten - Wohnung)

2. In der "Mieterstadt" Berlin liegt die Eigentümerquote be i nur 14,8 Prozent. (es - geben - Wohnungs eigentümer)

3. Die höchsten Mieten zahlt man in Münch en mit durchschnittlich 10,25 Euro pro Quadratmeter, da s sind 65 Pro-
zent mehr als im Bundesdurchschnitt. (liegt)

4. In Hamburg beträgt der Wohnungsleerst and 1,6 Prozent. (leer stehen - Wohnung en)

5. In Deutschland haben die Menschen viel Platz: Die durchschnit tliche Wohnung ist gut 90 Quadratmeter groß
und hat 4,4 Zimmer. (Verfügung - stehen, Größe - haben)

6. Besonders häufig sind so karg ausgestattete Wohnungen in Ostdeutschland. (verfügen - nicht - Bad oder WC)

@ Mündlicher Ausdruck: Bericht


Berichten Sie. Wie ist die allgemeine Wohnungssituation in Ihrem Heimatland? Wo gibt es Unterschiede zu
Deutschland? Suchen Sie ggf. Informationen im Internet.

® Interview
Fragen Sie zwei Kursteilnehmer und fassen Sie im Anschluss die Ant worten im Plenum zusammen .

Fragen Partnerin/ Partner 1 Partnerin/ Partner 2


Wo wohnen Sie?
Wie groß ist das Zimmer/die Wohnung /
das Haus, in dem/der Sie wohnen?
Haben Sie einen Parkplatz, einen Ab -
stellraum oder einen Garten?
Ist Ihre Wohnung eher mod ern, klas-
sisch, gemütlich oder pragmatisch
eingerichtet?
Sind Sie ein guter Heimwerker? Wenn
ja, was können Sie selbst machen/ repa -
rieren?

® Schriftlicher Ausdruck: Beschreibung - Ihre Traumwohnung


In der Onlineausgabe der Zeitschrift "Modernes Wohnen" wurden Leser gebeten, ihre Traumwohnung zu be-
schreiben. Antworten Sie der Onlineredaktion. Schreiben Sie etwa 150 bis 200 Wörter.

: 0 Dorf - Kleinstadt - Großstadt (Innenstadt/Stadtrand)


: 0 am Meer - in den Bergen - auf dem Land
: 0 Hochhaus - Mehrfamilienhaus - Reihenhaus - Doppelhau shälfte -
: Einfamilienhaus
: 0 viele Zimmer - großes Wohnzimm er - große Küche - großes Bad -
: helle Räume - hohe Fenster - Terrasse - Balkon - Stuck an der Decke'
.... . . . . . . . ...... . . . . .. ...... . ... . . . ........... . . . . . . . .. .... .. .. . ............. . . . . .. .. ...... . .. . ...
'Ve rzieru ng aus Gip s, Kalk, Sand und Wasser

Zusatzübungen zu Ortsangaben q Teil C Seite 55


TeilA

® Mietpreise in Deutschland
Lesen Sie den folgenden Text und ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.

: auswerten 0 klettern 0 liegen 0 steigen (2 x) 0 mitteilen 0 landen 0 befinden 0 anziehen 0 kosten 0 entsprechen

München hängt alle ab


Die Mieten in Deutschland sind im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent gestiegen. Das ... . ... ... ... .... ...... .. (1) ungefähr
dem Anstieg des Vorjahres, wie das Marktforschungsunternehmen F+B ....... ........ ........ ... (2).
Für den sogenannten Mietspiegel wurden die Mietkosten in 334 Städten und Gemeinden .......................... (3). Auf
Platz eins der teuersten Städte Deutschlands ..... ..... ...... .... ... ... (4) München - und zwar mit weitem Abstand . Auf
Platz zwei des Rankings ... ..... ....... ... ...... .. (5) das bayerische Germering. Auch Stuttgart, Dachau, Tübi~gen und Köln
... .. ..... .......... ... ... (6) sich unter den Top Ten der Städte mit den höchsten Mieten.
Insgesamt ... ....... ........... ..... (7) die Mieten vor allem in den Großstädten. Das liegt daran, dass ein attraktives Ar-
beitsplatzangebot mehr Interessenten ....................... ... (8), der Wohnungsmarkt wird enger und die Mieten
..... .... ... ... ........... (9) in die Höhe. In Berlin ist das Wohnen den Angaben zufolge immer noch vergleichsweise güns-
tig. In den westlichen Stadtteilen Berlins ... ............. ....... ... (10) Wohnungen momentan im Schnitt 6,03 Euro, in den
östlichen 5,70 Euro pro Quadratmeter.

® Angebote vergleichen
Sie suchen in Berlin eine Zweizimmerwohnung und haben im Internet
Redemittel

zwei Mietangebote gefunden. Vergleichen Sie die Wohnungen o Als Vorteil/Nachteil würde ich
miteinander und nennen Sie Vor- und Nachteile. Entscheiden Sie sich ansehen/ betrachten, dass .. .
am Ende für eine Wohnung. Arbeiten Sie zu zweit. o Einer der wichtigsten Vorteile/
positiven Aspekte der Wohnung
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o .. . würde mich stören.
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Kaltmiete: 787 Euro Berlin-Wedding


Nebenkosten: 142 Euro Platz für 2 am Humboldthain! Erstbezug nach Sanierung!
Heizkosten: 69 Euro
Gesamtmiete: 998 Euro Kaltmiete: 420 Euro
Miete für Garage: 80 Euro Nebenkosten: 119 Euro
Kaution: 3 Monats- Heizkosten: 60 Euro
mieten Gesamtmiete: 599 Euro
Zimmer: 2 Kaution: 1260 Euro
Schlafzimmer: Zimmer: 2
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Einbauküche: ja Balkon: ja
Etage: 2 Etage: 3
m2 Fläche: 63 m 2 Fläche: 52
bezugsfrei: ab sofort bezugsfrei: ab sofort
Baujahr: 2000 Baujahr: 1956
Objektzustand: vollständig renoviert Objektzustand: saniert 2015
Qualität der Ausstattung : gehoben (Parkett, Einbauküche Qualität der Ausstattung: normal
mit Markengeräten) Heizungsart: Zentralheizung
Heizungsart: Zentralheizung (Fußbodenheizung) Lage: zwischen den Bahnhöfen Humboldthain und Gesund-
Lage: zentral, nur wenige Gehminuten bis zur Staatsop er brunnen, in unmittelbarer Nähe des Volksparks Humboldthain,
und zu Szenerestaurants, U-Bahn-5tation Kochstraße Anbindung: S-Bahn 541 , 42 und 51 , U-Bahn U8, diverse Bu slinien

® Telefongespräch . . .
Führen Sie zu zweit ein Telefongespräch, eine/einer ist der Wohnungssuchende, eine/einer der Vermieter/ Makler.

Sie interessieren sich für eine der oben angebotenen Wohnungen und fragen den Vermieter/ Makler:
o ob die Wohnung noch zu mieten ist
o wann man die Wohnung besichtigen kann
o was Sie sonst noch über die Wohnung wissen möchten.
TeilA

® Mieten in Deutschland . .
Lesen Sie die sechs Hinweise zum Thema Mietwohnungen In Deutschland.

o Sie können in Deutschland eine Wohnung über


einen Makler, einen Vermieterverein oder direkt
o Es gibt in vielen Mietwohnungen keine einge-
bauten Küchen . In diesen Fällen muss man eine
von einem Vermieter mieten. Küche mitbringen oder sich eine neue kaufen.
Sollte doch eine Küche in der Wohnung sein, kann

o Vermieter wünschen sich in der Regel eine pünkt-


liche Mietzahlung und keine kurzfristigen Mie-
es sein, dass Sie einen Ablösebetrag dafür bezah-
len müssen.

terwechsel. Deshalb überprüfen Vermieter die


Verdienst- und Arbeitssituation des potenziellen 8 Sie sollten sich den M ' t
Mieters (z. B. anhand einer Einkommensbeschei- le vertrag gut d hl
Achten Sie auf Kündi . urc esen.
nigung und des Arbeitsvertrages) . im Vertrag dl'e et gungsfnsten oder auf Stellen
, was verbiete B
von Haustieren. n, z. . das Halten

0 1n Deutschland sind die zu mietenden Woh-


nungen meistens mit einem Fußbodenbelag aus-
gestattet und die Wände sind weiß gestrichen. 8 1n vielen Mietshäusern gibt es eine Hausordnung.
Bei Mietbeginn muss der Mieter eine Kaution be- In so einer Hausordnung wird zum Beispiel vor-
zahlen, die er zurückbekommt, wenn er aus der geschrieben, ab wann man die Haustür zuzu-
Wohnung wieder auszieht. Die Wohnung muss schließen hat und ob die Mieter das Treppenhaus
aber in dem Zustand verlassen werden, in dem sie säubern müssen. Wenn man keinen Ärger mit
vorgefunden wurde . Ist das nicht der Fall, hat der den Nachbarn möchte, sollte man die Vorschrif-
Vermieter das Recht, die Kaution einzubehalten . ten der Hausordnung im Wesentlichen befolgen .

~ Steht das so im Text oder nicht?


Kreuzen Sie an, ob die hier genannten Aussagen richtig oder falsch sind.
richtig falsch

1. Die Vermieter interessieren sich für die finanziellen Verhältnisse der künftigen Mieter. o o
2. Man kann in Deutschland eine Wohnung ausschließlich über einen Makler mieten. o o
3. Wenn bereits eine Einbauküche in der Wohnung vorhanden ist, muss der Neumieter
im Regelfall eine Ablöse zahlen. 0 o
4. In Deutschland muss der Mieter beim Verlassen der Wohnung den Fußbodenbelag
entfernen . 0 o
5. Man sollte die Hausordnung beachten, damit man keinen Ärger mit dem Vermieter bekommt. 0 o
6. In der Hausordnung steht u. a., ob die Treppe von den Mietern gereinigt werden muss. o o

@ Bilden Sie zusammengesetzte Nomen (Komposita). Geben Sie auch die Artikel an .

: (1) Vermieter- (6) Ablöse- (a) -küche (f) -verein


: (2) Monats- (7) Treppen- (b) -wohnung (g) -belag
: (3) Fußboden- (8) Haus- -: (c) -haus (h) -frist
: (4) Miet- (9) Kündigungs- : (d) -betrag (i) -vertrag
: (5) Einbau-
....... . ...... . . . . .. ... . .. . ... . . . ..... . . ... . .... . . . . ... . ... . ..... (e) -miete (j) -ordnung
. . ... . . .... .. . . ... .. . . . .. . ... .. . . . . . . . ... ... . . . . . .. .. .. . .. . .. .

@ Rollenspiel: Die lieben Nachbarn

tl. Es ist 23.30 Uhr. Sie müsse~ morgen seh r früh auf- 2. Es ist Sonntag früh 8.30 Uhr. Die Nachbarin hantiert'\
stehen und wollen schlafen, aber Ihr Nachbar hört schon seit einer Stunde mit der Bohrmaschine. I
sehr laut Musik. Versuchen Sie, mit dem Nachbarn Versuchen Sie der Nachbarin deutlich zu machen, I
zu reden. dass Sie noch schlafen wollen. Wie reagieren Sie? J
TeilA

: Städte in Deutschland
Teil A:
@ Welche Städte haben die meisten Besucher?
Beschreiben Sie die folgende Grafik.

Redemittel
Top Ten der Städte-Touren o Man kann in/aus der Statistik deutlich erken-
Zahl der Gäste* im Jahr 2017 in Millionen nen ...
o Aus der Statistik kann man entnehmen .. .
insgesa mt 13,0 Mio. o Aus der Statistik geht hervor .. .
o Die Statistik zeigt .. .
o An der Spitze/Auf Platz eins/zwei steht/liegt .. .
o Dahinter kommt . ..
o Nicht so viele Besucher verzeichnen die Städte ...

~ Partnerinterview
Fragen Sie Ihre Gesprächspartnerin/lhren
Gesprächspartner und berichten Sie selbst.
davon Fassen Sie im Anschluss die interessantesten
aus dem
Ausland Ergebnisse im Plenum zusammen.

1. In welchen deutschen Städten waren Sie


schon einmal?
2. Welche deutsche Stadt hat Ihnen am bes-
ten gefall en und warum?
3. Welche deutsche Stadt möchten Sie gerne
kennenlernen und warum?
4. Wenn Sie als Tourist eine Stadt besuchen,
*Ankünfte in Hotels, Pensionen etc. was sehen Sie sich dann am liebsten oder
Quelle: Statistisches Bundesamt zuerst an?
5. Machen Sie gerne Stadtrundfahrten mit?
Wenn j a, warum? Wenn nein, warum
nicht?
6. Spazieren Sie manchmal mit Gästen oder
Freunden durch Ihren Wohnort und si nd
@ Städtequiz: Informieren Sie sich. Sie dann der Stadtführer?
Welche Antwort ist richtig? Kreuzen Sie an.

1. In welcher Stadt wurde der Dichter Johann Wolfgang von Goethe geboren?
o Hamburg 0 Frankfurt a. M. 0 Mainz
2. Welche Stadt hat die meisten Einwohner?
o Berlin 0 Frankfurt a. M. o Köln
3. In welcher Stadt fanden 1972 die Olympischen Spiele statt?
o München 0 Berlin 0 Leipzig
4. Welche Stadt ist für ihre Bratwürste berühmt?
o Hamburg 0 Rostock o Nürnberg
5. In welcher Stadt befindet sich die älteste Universität Deutschlands?
o Berlin 0 München 0 Heidelberg
6. In welcher Stadt wohnte und arbeitete der Komponist Johann Sebastian Bach?
o Dresden 0 Leipzig 0 Hannover
7. In welcher Stadt findet jährlich die größte Industriemesse der Welt statt?
o Leipzig 0 Frankfurt a. M. 0 Hannover
8. In welcher Stadt feiert man den Karneval besonders ausgelassen?
o Münster 0 Köln 0 Stuttgart
TeilA

@ Stadtreise
Sie feiern dieses Jahr einen runden Geburtstag und einige Freunde aus dem Ausland wollen Sie für drei Tage
besuchen. Planen Sie zu zweit eine Städtetour für Ihre Freunde. Einigen Sie sich auf eine Stadt und überlegen Sie,
was Sie unternehmen werden . Denken Sie dabei u. a. an:

: Übernachtung 0 Essen 0 Sehenswürdigkeiten 0 kulturelle Veranstaltungen /S portveranstaltungen 0 Museen 0


: Ausflüge in die Umgebung

@ Beurteilung von Städten


Die fünf Wohlfühlfaktoren
a) Berichten Sie.
1. Sicherheit und Ansehen
Welche Stadt in Ihrem Heimatland gefällt Ihnen am Der Wohnort ist vergleichsweise
besten und warum? hoch angesehen, verfügt über
ein großes Maß an Sicherheit und
wenig soziale Probleme.
b) Wie beurteilen Sie Ihre Heimatstadt oder die Stadt,
in der Sie gerade wohnen? Orientieren Sie sich an 2. Grün und ruhig
den fünfWohlfühlfaktoren für Städte. Dies umfasst den Zugang zur Natur, viele Parks und Grünflä-
chen, ausreichend Parkplätze, geringe Verkehrsdichte sowie
Senioren- und Kinderfreundlichkeit.
Redemittel
3. Hip und lebendig
o ... verfügt über/ bietet ... Der Wohnort wird von seinen Bewohnern als lebendig, sze-
o .. . hat gute/schlechte/ viele/ wenige ... nig, alternativ, modern oder aufstrebend eingeschätzt.
o ... für mich ist ... am wichtigsten /steht ... 4. Infrastruktur
an erster Stelle Hierunter fallen ein guter öffentlicher Nahverkehr, viele Cafes
o Ich brauche unbedingt/lege se hr viel Wert und Restaurants, optimale Erreichbarkeit und das Vorhan-
auf .. . densein von Supermärkten und Shoppingangeboten sowie
von vielen kleinen Geschäften.
o Besonders positiv/ negativ an ... ist ...
S. Familie und Arbeit
o Die Stadt plant für die Zukunft .. .lbraucht
Hierzu zählen Faktoren wie das Vorhandensein von Schulen
dringend mehr Geld für ...
und Kitas, viele Sportstätten, eine gute Erreichbarkeit des
Arbeitsplatzes und die Nähe zu Freunden und der Familie.

@ Deutsch lands beliebteste Städte


Berichten Sie über die Resultate einer Studie zum Thema Zufriedenheit mit der eigenen Stadt. Formulieren Sie Sätze
wie im Beispiel. Achten Sie auch auf eventuell fehlende Präpositionen, den richtigen Kasus und die angegebene
Zeitform.

o das Marktforschungsinstitut GFK - eine Studie zum Thema Zufriedenheit mit der eigenen Stadt - durchführen
(Perfekt)
Das Marktforschungsinstitut GFK hat eine Studie zum Thema Zufriedenheit mit der eigenen
Stadt durchgeführt.
1. die wichtigste Erkenntnis - Studie - sein, - dass - Sicherheit, Grünanlagen und ein positives Image - der größte
Einfluss - die Zufriedenheit - die Stadtbewohner - haben (Präsens)

2. viele - überraschend finden (Präteritum), - dass - Bürger - Leipzig - ihre Stadt - am zufriedensten sein (Präsens)

3. die Leipziger - zahlreiche Grünflächen, herausragende Kinder- und Seniorenfreundlichkeit und gute Infrastruk-
tur - vor allem - schätzen (Präsens)

4. Köln - Platz zwei - kommen (Präsens)

5. die Kölner - "die kölsche Geselligkeit", - das heißt die Atmosphäre - Cafes und Restaurants - mögen (Präsens)

6. München, drittbeliebteste Stadt, - andere Faktoren - Vordergrund - stehen (Präsens)

7. die bayerische Landeshauptstadt - ihre Parks und eine hohe Sicherheit - glänzen (Präsens)
TeilA

~ Kennen Sie Leipzig? 4


a) Sie sind mit einer Reisegruppe in Leipzig und machen eine Stadtrundfahrt mit dem Bus. Der Stadtführer gibt auf
der Busreise einige Informationen über Leipzig und stellt einige Sehenswürdigkeiten vor.
Hören Sie die folgenden Texte und ergänzen Sie die fehlenden Angaben .

Die Stadt Leipzig befindet sich im Bundesland .... ................... ... .


Sie hat mehr als .............. ............ Einwohner. Das Stadtrecht wurde
Leipzig im Jahr ......... ..... ............ verliehen . Leipzig hat eine
lange Tradition als .... .... .................. . Die Leipziger Universität
wurde ...................... .... gegründet.
leipzig
Das Völkerschlachtdenkmal ist eines der Wahrzeichen
Leipzigs und das größte Denkmal Europas. tts erinnert an die
.......................... , die vom 16. bis 19. Oktooer 1813 vor den
Toren der Stadt stattfand. Sie führte im Rahmen der Befrei -
ungskriege zu einer Niederlage Napoleons gegen die Truppen
der Österreicher, Preußen, Russen und Sch eden. Der Grund-
stein für das Denkmal wurde am 18. Oktober 1898 gelegt.
.............. wurde es eingeweiht. Das Denkrr a! ist ............. .
Meter hoch und steht direkt auf dem Brenr:1punkt des Kampf-
geschehens. Von unten bis zur Aussichtsplattform auf der
Spitze muss man 500 Stufen nach oben gehen . Von dort au s
hat man einen sehr schönen ............. ...... ... .... über Leipzig.

o Die Deutsche Nationalbibliothek wurde 1912 unter dem Namen Deut-


sche Bücherei gegründet und diente bis zur deutschen Teilung als
............................... Sammelstätte für die gesamte deutschsprachige
Literatur ab 1913. Seit Dezember 2010 ist auch das Deutsche Musik-
archiv am .... .. .. ..... .. ... ............. Leipzig angesiedelt. Mit der 1946 ge-
gründeten Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main gehören diese
........... .................... zur 2006 neu benannten Gesamtinstitution: Deut-
sche Nationalbibliothek. Alle Standorte erfüllen heute gemeinsam die
gesetzlich festgelegten Aufgaben zum Sammeln, .......................... .... .
und bibliografischen Verzeichnen der deutschen und deutschsprachigen
Literatur und Musik.
Der. ..... .... ..................... der Deutschen Nationalbibliothek umfasst
im Moment über 29,7 Millionen Medieneinheiten und täglich kommen
Tausende neue Bücher, Zeitschriften oder CDs dazu . Im Mai 2011 wurde
der neue Erweiterungsbau eröffnet. Er bietet ............................... für die
Bestände der Bibliothek und einen Lesesaal.

Hier in der Innenstadt von Leipzig steht die weltberühmte


Thomaskirche. Sie war die Wirkungsstätte von Johann Sebas-
tian Bach, der hier von ...................... bis ..................... .
als Thomaskantor arbeitete. Ursprünglich war die Thomas-
kirche eine alte Marktkirche, die zwischen 1212 und 1222
umgebaut wurde. Im gleichen Jahr, also 1212, wurde auch
der älteste Knabenchor Deutschlands, der Thomanerchor,
gegründet, der noch heute regelmäßig in der Thomaskirche
auftritt. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche im spätgotischen
Stil umgebaut. ............ ......... ..... predigte hier der Reforma -
tor Martin Luther.
TeilA

Und hier sehen Sie ein Denkmal, das ganz stark mit der neuen Geschichte
Leipzigs zu tun hat: das Museum in der "Runden Ecke". Wie Sie vielleicht
schon wissen, haben die Bürg er von Leipzig und ihre Montagsdemonstratio-
nen im Jahr 1989 maßgeblich zur .......................................................... .
beigetragen. Im gleichen Jahr entstand auch das Bürgerkomitee Leipzig,
das sich bis heute den Forderungen nach Freiheit und Demokratie
verpflichtet fühlt. Im August 1990 ..................... .. ... der Verein in
der " Runden Ecke" die Ausstellung "Stasi - Macht und Banalität".
In diesem Gebäude hatte die Leipziger Bezirksverwaltung für
... .. .... .. .. .. ........... 40 Jahre lang ihren Sitz. In den ehemaligen
Büros der Stasi-Offiziere können sich nun Besucher über Funktion,
.. .. .. .. .. ... .. .................................... der Stasi informieren. Das
Bürgerkomitee hat versucht, da s authentische Umfeld weitgehend
zu erhalten, um die Gäste etwas von der Arbeitsatmosphäre Wenn 5ie sich selbst ein Bild von der Arbeit der 5taatssi-
erahnen zu lassen, die bis 1989 in der "Runden Ecke" herrschte. cherheit in der ehemaligen DDR machen wollen, emp -
fehlen wir Ihnen den Film: " Das Leben der anderen ".

b) Haben Si e die folgenden Aussage n gehört oder gelesen? Kreuzen Sie an.
richtig falsch

1. Bücher und der Buchhandel spiele n in Leipzig schon seit Langem eine große Rolle. o o
2. Leipzig ist die einzige Stadt in Deutschland, die die gesamte deutsche und deutsch-
sprachige Literatur sammelt und katalogisiert. o o
3. In der Deutschen Nationalbibliothek wurde mehr Platz benötigt. 2011 wurde
ein Erweiterungsbau eröffnet. o o
4. Neben der Universität hat Leipzig auch eine Handel s- und eine Musikhochschule. o o
5. An dieser Musikhochschule studierte und komponierte unter anderem der Komponist
Johann Sebastian Bach. 0 o
6. Im 1212 gegründeten Thom anerc hor singen nur Jungen . 0 o
7. Das Völkerschlachtdenkm al erinnert an den Sieg Napoleons und sei ner Truppen im Jahr 1913. 0 o
8. Das Gebäude des Museums in der "Runden Ecke" war in der DDR die Bezirksverwaltung
der Staatssicherheit. 0 o
9. Damit sich die Besucher über die Arbeitsweise der Stasi-Offiziere und das Geschehen von
damals informieren können, wurde das Gebäude umgebaut. o o

c) Ergänzen Sie die Verben im Passiv Präteritum .


. .
: umbauen 0 einweihen 0 gründen (2 x) 0 leg en 0 verleihen :

1. Leipzig ..... ... .... .............. 1165 das Stadtrecht ..... ..................... .
2. Die Universität .......................... im Jahre 1409 als "Alma Mater Lipsiensi s" ...... .. ................ .. .
3. Der Grundstein für das Völkerschlachtdenkmal .................... .. .... am 18. Oktober 1898 ........ .. ....... ... .... ..
4. Das Völkerschlachtdenkmal .......................... 1913 ......................... ..
5. Ursprünglich war die Thomaskirche eine alte Marktkirche, die zwischen 1212 und 1222 ........ .. ............ .. ........ ..
6. Im gleichen Jahr, also 1212, .......... .. ..... auch der Thomanerchor ......................... ..

Zusatzübungen zum Pa ss iv c> Teil C Seite 59

@ Was ist in Ihrem Wohnort vorhanden? Hier finden Sie eini ge Anhaltspunkte zur Auswahl.
Ergänzen Sie die richtigen Artikel und beri chten Sie dann mündlich.

.. .... .. . Museum Denkmal ......... Universität ... .. .... Kirche .... ..... historische Stadtkern
. Moschee Stadtmauer .. .. ..... Bibliothek ......... Stadtpark ..... .. .. Kunstgalerie
Schloss ......... Fußball stadion ......... Marktplatz ......... Bürogebäude ...... .. . Krankenhaus
......... Fluss ......... Schule ......... Hafen ......... Bahnhof ......... Fußgängerzone
TeilA

: Reisen
..... ..................................... ......... ................................
Teil A:
@ Klassenspaziergang
Wählen Sie drei Fragen aus und befragen Sie möglichst viele Kursteilnehmer. Beric hten Sie dann im Plenum über
die gesammelten Informationen.

Wie oft verreisen Sie im Jahr ge-


schäftlich und/oder privat?
8 Wo haben Sie Ihren letzten urlau 0
verbracht?
Was ist Ihr Traum-Urlaubsziel ? 0
Informieren Sie sich vor einer 8 Mögen Sie Flughäfen? Fliegen Sie 0 Was halten Sie von Kreuzfahrten?0
privaten Reise über das Reiseziel?
gern?
Wenn ja, wie?

Welche Reisen liegen im Moment 0 In welche Stadt würden Sie gern CD Nach welchen Kriterien wählen
CD
in Ihrem Heimatland im Trend? einmal reisen? Sie Ihr Urlaubsziel?

@ Reisetrends

a) Lesen Sie die folgenden Textabschnitte (links) und suchen Sie die passenden Ergä nzungen (A, B, C, 0, E).
fA\
Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele
Deutsche werden dieses Jahr wieder die Koffer
8 Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den V
vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Ein
packen und in den Urlaub fahren - dafür wird auch weiterer Reisetrend sind nach wie vor Kreuzfahrten,
wieder tief in die Tasche gegriffen . das Wachstum lag im vergangenen Jahr im zwei -
stelligen Bereich .

Im eigenen Land ist es doch ganz schön: Die Deut-


schen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen.
0
Das geplante jährliche Urlaubsbudget einer deut-
81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase schen Familie liegt mit 6 095 Euro - genauso wie
im Land bleiben und das angenehme Wetter genie- das der Österreicher mit 5 405 Euro - über dem
ßen . europäischen (4952 Euro) sowie globalen (4489
Euro) Durchschnitt. Am meisten geben die Schwei-
zer aus - Ihnen ist der Urlaub laut der Befragung
Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweitQ) 8468 Euro wert.
Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen
Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden .
37 Prozent der Deutschen planen eher Städterei-
sen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten Wie alle Nationen nutzen auch die Deutschen
in den Metropolen weltweit. zur Recherche immer häufiger mobile Angebote.
29 Prozent gaben an, sich auch am Urlaubsort über
die verschiedenen Angebote mobil zu informieren .
Die Katze im Sack kaufen - und am Ende böse
Überraschungen erleben - ist out: Fast alle Urlauber
recherchieren ausgiebig und informieren sich vor
der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das Der Shuttleservice ist vor allem Frauen wichtig , ®
anvisierte Ziel. während die Männer häufiger auf die Hotelbar Wert
legen .

Die Serviceleistungen, auf die Gäste vor Ort laut


der Umfrage am meisten achten, sind kostenlo- Doch viele der Befragten zieht es auch in die Ferne. ®
ses WLAN (66 Prozent), gefolgt von kostenlosem Europa gilt dabei als Top-Ziel, gefolgt von Asien
Frühstück (62 Prozent), Parkplätzen (46 Prozent), und Nordamerika. Spanien und Itali en w aren in den
Shuttleservice vom Hotel zu Ausflugszielen oder letzten Monaten die beliebtesten Reiseländer der
Bahnhöfen und Flughäfen (26 Prozent). Deutschen.
TeilA

b) Fassen Sie den Inhalt des Textes mündlich oder schriftlich zusammen.

Gehen Sie dabei auf die folgenden Punkte ein:


() Urlaubsbudgets
() Reiseziele
() Reisetrends
() Reiseinformationen
() Hotelservice

§ Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes.

a) Was bedeuten die folgenden Ausdrücke? Erklären Sie sie mit anderen Worten.

1. Dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen .


2. die Katze im Sack kaufen

b) Was kann man miteinander kombinieren? Ordnen Sie die passenden Verben zu . Arbeiten Sie zu zweit.

(1) die Koffer (a) pl anen


(2) in den Urlaub (b) informieren
(3) Geld (c) packen
(4) über dem europäischen Durch schnitt (d) bevorzugen
(5) mehr Inlandsreisen (e) erleben
(6) das angenehme Wetter (f) legen
(7) den Stra ndurlaub (g) achten
(8) böse Überraschungen (h) fahren
(9) mobi le Angebote (i) ausg eben
(10) sich über versc hiede Angebote (j) liegen
(11) auf Serviceleistu ngen (k) genießen
(12) auf die Hotelbar Wert (I) nutzen

c) Reisen. Ergänzen Sie die Verben: reisen, bereisen, herumreisen, verreisen.

1. einen Kon t inent .. .................... ... . 3. in der Urlaubszeit ........... ....


2. in fremde Länder .......... .. ........ .. ... . 4. in einem fremden Land ......................... .

d) Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die angegebene Zeitform, eventuell fehlende
Präpositionen und den richtigen Kasus.

() viele Reisende - die Sehenswürdigkeiten - di e Metropolen - besuchen (Präsens)


Vie le R eisende bes uchen die Sehenswürdigkeiten in den Metropo len.
1. insgesamt - die Anzahl der Städterei sen - die vergangenen fünf Jahre - stark zunehmen (Perfekt)

2. bei den Kreuzfahrten - das Wachstum - vergangenes Jahr - zwei stelliger Bereich - liegen (Präteritum)

3. viele Befragte - es - die Fern e - ziehen (Präsens)

4. fast alle Urlauber - vor der Rei se - mittel s verschieden ster Ka näle - das anvisierte Zi el - sich informieren (Prä-
sens)

5. die Deutschen - Recherche - immer häufiger - mobi le Angebote - nutzen (Präsens)

6. die Umfrage - die meisten Urlauber - kostenloses WLAN - vor Ort - am w ichtigsten sein (Präsens)
TeilA

~ Ratschläge zum Thema Reisen

1. Ihr Gesprächspartner/ Ihre Gesprächspartnerin 4. Ihr Gespräch spartner/ Ihre Gesprächspartneri n


weiß nicht, wohin er/sie dieses Jahr in den Ur- versteht nicht, dass Menschen Urlaub auf dem
laub fahren soll. Versuchen Sie in ei nem Ge- Campingplatz machen . Berichten Sie über Ur-
spräch seine/ ihre Vorlieben bzw. Abneigungen laub auf dem Campingplatz und versuchen Sie,
herauszufinden und geben Sie ihm/i hr Ratschlä- Ihren Gesprächspartner/ Ihre Gesprächspartnerin
ge. von dieser Art des Urlaubs zu überzeugen .
2. Ihr Gesprächspartner/ Ihre Gesprächspartnerin
ist der Meinung, dass Urlaub zu Hause am Empfehlungen geben
schönsten ist. Erzählen Sie ihm/ ihr etwas über <> Du solltest .. ./Sie sollten .. .
die Vorteile eines Auslandsurlaubs und versu- <> Ich an deiner/ Ihrer Stelle würde ...
chen Sie ihn/sie davon zu überzeugen, nächstes
<> • • • kann ich sehr empfehlen .
Jahr auch ins Ausland zu fahren .
<> Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit . .. in ...
3. Ihr Gesprächspartner/ Ihre Gesprächspartnerin <> Ich rate dir/ Ihnen . ..
hat große Angst vorm Fliegen und kann deshalb
<> Es wäre gut ...
keine fernen Länder besuchen. Geben Sie ihm/
ihr Ratschläge, was er/sie gegen die Flugangst
tun kann.

@ Reiseziele
a) Beschreiben Sie die folgende Statistik mithilfe der angegebene n Redemittel.

Eine Statistik beschreiben Die beliebtesten Reiseziele der Deutschen 2016


<> Die Statistik zeigt ... 70 Prozent der Urlaubsreisen* der deutschsprach igen Bevölkerung gingen
20 16 in s Ausland, 30 Prozent ins Inland. Die häufigsten Ziele:
<> Aus der Umfrage geht hervor, dass .. .
<> ••• Prozent der Deutschen reisten /
fuhren .. .
Mecklenburg-Vorp. : : : : Spanien 14,8 %
<> Das beliebteste/ Ein weiteres beliebtes
Italien ::::-:~ 8,2
Bayern 5,5
Reiseziel war/ ist ... Niedersachsen _ 4,2 Türkei 5,6
<> An der Spitze/Auf Platz ... liegt ... Sch leswig-Holstein _ 4,2 Österreich _ 4,6
Baden-Württemberg _ 2,9 Gri echen land _ 3,5
Berlin . 1,2 Kroatien _ 3,2
Nordrhein-Westfal en • 1,2 Frankreich _ 2,6
Sachsen • 1,1 Niederlande _ 2,6
Brandenbu rg • 0,8 POlen . 2,0
Thüringen . 0,7 Dänemark . 1,7

reprä se ntative Umfrage unter 7500 Deutsch sprach igen · ab 5 Tag en


ab 14 Jahren im Januar 20 17 dpa. 26360 Quelle: Rei seanalyse/FUR

b) Ergänzen Sie d ie feh lenden Prä positionen und die Artikel, fa ll s erforderlich.

Wohin fahren Sie in Ihrem nächsten Urlaub? Wo wollen Sie Ihren nächsten Urlaub verbringen?
<> in die Schweiz in der Schweiz
1. Mittelmeerküste Nordsee
2. Niederlande Niederlanden
3. Schweden Schweden
4. Insel Hiddensee Insel Hiddensee
5. einsame Hütte einsamen Hütte
6. Nordpol Nordpol
7. Peking Peking
8. Sibirien Sibirien

Zusatzübungen zu Richtungsangaben Q Teil C Seite 56


TeilA

@ Mündlicher Ausdruck: Präsentation

Sie sind zu einer Konferenz zum Thema Reisen erweitert den Blick eingeladen.
Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen Sie in einem kleineren Rahmen Ihr Heimat-
land, eine bestimmte Gegend in Ihrem Heimatland oder eine Stadt vorstellen.
Halten Sie eine kurze Präsentation. Beschreiben Sie das gewählte Reiseziel und gehen
Sie auf Besonderheiten ein. Geben Sie auch Empfehlungen für potenzielle Reisende.

Nutzen Sie für Ihre Präsentation ausgewählte Redemittel aus der folgenden Übersicht.

Präsentation
Die Präsentation einleiten und strukturieren Besonderheiten hervorheben
<> Ich würde Ihnen gerne . .. vorstellen . <> Als Besonderheit gilt . ..

<> Beginnen mächte ich mit ... <> Etwas ganz Besonderes ist . ..

<> Danach beschreibe ich . . ./erzähle ich etwa s über ... <> ••• ist einzigartig .
<> Zum Schluss werde ich noch kurz auf .. . eingehen. Über Erfahrungen berichten/Empfehlungen geben
Allgemeines über das Reiseziel berichten <> Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass .. .

<> • • • liegt in ... <> Viele Besucher zieht es .. .

<> Das Klima / Das Wetter ist . .. <> ••• ist sehr beliebt bei .. .

<> ••• hat viele .. ./verfügt über .. . <> Ich empfehle jedem Besucher, .. .

<> In ... kann man .. . erleben/genießen/ bewundern/ <> Ich war schon in ... und kann . .. wärmstens empfeh-

erkunden .. . len.
<> Hier folgt ein kurzer Ausflug/Rückblick in die Ge-

schichte: ...

: Ärger im Urlaub
....................................................
@ Müll und andere Katastrophen
a) Was muss passieren, damit der Urlaub zu einer großen
Enttäuschung wird? Erarbeiten Sie in Gruppen fünf
Beispiele und stel len Sie diese anschließend im Plenum vor.

b) Interview: Ärger im Urlaub


Fragen Sie drei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner
und berichten Sie.

1. Haben Sie sich im Urlaub schon mal über das Hotel, die
Bedingungen am Urlaubsort, die Bedienung im Restaurant, das Essen o. Ä. geärgert?
2. Haben Sie sich nach dem Urlaub darüber beschwert? Wenn ja, auf welche Weise?

Wer? Geärgert? Worüber? Beschwert? Wie?

8 ············· ········ ········

0 ····· ························

0 ················ ········· ·· ··
TeilA

~ Der Urlaub von Marie


Marie hatte einen schrecklichen Urlaub.
In einer E-Mail an Paul hat sie ihre Erlebnisse besch rieben . Ergänzen Sie die fehl enden Verben .
Achten Sie dabei besonders auf die richtige Zeitform .
... . . .. . . . ........... . . .. . . ..... .. . ..... . ... . . . .. ......... . . . . . ..... . . . ..
,

: aussehen 0 ankommen 0 berichten 0 losgehen 0 : fahren 0 benutzen 0 müssen 0 genießen 0 stehen 0

: reparieren 0 haben 0 warten 0 buchen 0 geben 0 : erkundigen 0 gehören 0 besichtigen 0 erholen 0


: liegen 0 ansehen 0 streichen 0 vorstellen : verfassen 0 betragen

8 Lieber Paul, f2'\


\V
Wer baden wollte, .. ... ... ................ (13) an den Strand
gehen, aber der war total überfüllt. Natürlich wollten
ich bin aus dem Urlaub zurück und schon wieder
urlaubsreif! Die Reise war so katastrophal, dass ich alle anderen Leute auch die Sonne und das Meer
dir gleich darüber berichten möchte. Ich hoffe, du ......... ........ ....... (14). Der Abstand zwischen den
......... ... ..... .. ... .. (1) Verständnis für diese Art der Bewäl- Personen ........................ (15) vielleicht 30 Zentimeter
tigung meines Ärgers. und ich habe mich irgendwie dazwischengedrängelt.
Die ganze Reise .... .... ... ..... ... ..... (2) schon mal mit ein er Abends kam dann die nächste Überraschung. Um einen
vierstündigen Verspätung des Fluges ..... ........ . (2). Am Platz im Restaurantzu bekommen, ........................ (16)
Urlaubsort musste ich noch ungefähr eine Stunde auf ich fast eine Stunde in ein er Warteschlange. Dabei ist
ein Taxi ................ ........ (3) und ........................ (4) mir meist der Appetit vergangen .
dann ziemlich müde im Hotel .... .. .... (4). Wie du Als ich mich nach dem Tennisplatz ....... ................. (17),
weißt, hatte ich ein 5-Sterne-Hotel mit Halbpension stellte sich heraus, dass der zum Nachbarhotel
.... ......... ........... (5). Das Hotel sollte nur wenige Minu- ........................ (18) und man ihn nur gegen eine sehr
ten vom Stadtzentrum entfernt sein und direkt am hohe Gebühr ............. ........... (19) durfte.
Strand .... ................ . (6). Auf der Website des Reise- Das ist doch unglaublich, oder? Das fünf Kilometer
veranstalters waren ein großer Pool, ein Tennisplatz und entfernt liegende historische Stadtzentrum habe ich
ein sehr gemütlich wirkendes Hotelrestaurant zu sehen. nicht ... .. ........ ..... ... .. (20). Es ......... ..... ......... (21) keine
Wir haben es uns zusammen ............. .... ....... (7), erin- Busse und ich hatte keine Lust, zu laufen oder ein Ta xi
nerst du dich noch daran? zu nehmen.
Du kannst dir nicht ......... .... ........... (8), wie unsere Un- Ich bin froh, dass ich wieder zu Hause bin. Jetzt
terkunft in Wirklichkeit ... ... .... ... ... ........ (9)! Das Zimmer .. ...... ................ (22) ich mich erst einmal und dann
war so klein wie eine Besenkammer und die Wände sind ................ (23) ich eine Beschwerdemail an den
vermutlich seit 20 Jahren nicht ........................ (10) Reiseveranstalter und die Fluggesellschaft.
worden. Der Kühlschrank war kaputt und im Bad Melde dich mal wieder.
............. .. ... ... .. . (11) es zum Zähneputzen und Duschen
nur kaltes Wasser. Ich hasse kaltes Wasser! Im hotel - Mit lieben Grüßen
eigenen Swimmingpool ........... ....... ...... (12) jemand Marie
die Fliesen, er war also leer.

~ Eine Beschwerdemail
Ihnen ist im Urlaub etwas Ähnliches passiert. Schreiben Sie eine E-Mail an den Reiseveranstalte r INTERREISE
und berichten Sie über die Probleme, die Sie im Urlaub hatt en, bzw. die Mängel, die im Hotel aufgetreten sind.
Fordern Sie einen Teil Ihres Geldes zurück.

Sich beschweren

o Ich möchte mich/Wir möchten uns beschweren über ...


o Wir waren nicht in vollem Maße zufrieden/sehr unzufrieden mit .. .
o VonNom ... waren wir ziemlich enttäuscht.!.. . hat uns enttäuscht.
o VonNom . .. hätten wir etwas anderes/ mehr erwartet.
o ... entsprach nicht meinen/ unseren Erwartungen.
o . .. mir/ uns ... Prozent des gezahlten Betrages zu erstatten/zurückzuzahlen .

~ Anrede und Gruß in formellen E-Mails:


Anrede: Sehr geehrte Damen und Herren,
Gruß: Mit freundlichen Grüßen
• ...~ ~l

.,~ 1: ~m
.. - .~.

·-~·fI _
DaheimJund TeilA
.". l~11~

§ Nichts als Ärger


Spielen Sie Dialoge. Sie beschweren sich, Ihr Ansprechpartner bemüht sich um eine Lösung .

Auf dem Flughafen (Tourist - Flughafenan gestellter) Im Restaurant (Touri st - Kellner)


o Ihr Gepäck ist nicht angekomm en. o Di e Vorspeise und da s Hauptgericht
o Sie können Ihren Koffer nicht find en. Ein anderer Reisend er sind kalt.
hat vermutlich Ihren Koffer mitgenomme n, denn auf dem o Der Kellner hat die Getränke doppelt
Band bleibt ei n ähnlicher Koffer zurü ck. berechnet. .,J

Auf der Polizei (Tourist - Polizeibeamter) Im Hotel (To urist - Rezepti onistin)
o Bei der Stadtbesichtigung wurde Ihr o Ihr Zimmer liegt zur Straße. Sie können nachts nicht schlafen.
Portemonnaie gestohlen. o Im Zi mmer ist kein Fernseher, obwohl es im Katalog ange-
o Sie haben Ihren Ausweis verloren . geben war.

@ Fluggastrechte

a) Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über Fluggastrechte. Welche Sätze passen in die Lücken 1 bis 87 Zwei
Sätze passen nicht. Arbeiten Sie zu zweit. Vergleichen Sie danach Ihre Lösungen mit anderen Kursteilnehmern .

• Ärger beim Fliegen (3) 0 Die Betreuungsleis- die gleiche Reise m it einer tür-
..
T Tber vier Mi lliarden Men-
tu ng beinhaltet zum Beispiel kischen F luggesellschaft, fällt
die Versorgung mit Essen und 55 nur der Flug von Frankfurt unter
U schen sind jährlich mit dem Getränken oder eine Hotelüber- diese Regelung.
Flugzeug unterwegs, Tendenz 30 nachtung einschl ießlich Transfer (6) 0 Wer zum Beispiel nach
steigend . In Deutschland gilt das vom und zum Flughafe n. einer Verspätung oder einem
5 Flugzeug bei Urlaubsreisen als
Einen finan ziellen Ausgleich Flugausfall sein Reiserecht bei
das beliebteste Verkehrsm ittel, erhalte n Passagiere bei Vers pä- 60 einer europäisc hen Fluggesell-
das sicherste ist es sowieso. Doch tungen von über drei Stunden schaft geltend machen möchte,
gerade zur Urlaubszeit steigt 35 am Zielort. (4) 0 Bei Flugstre- kann auf Schwierigkeiten stoßen.
das Verkehrsaufko mmen an den cken bis zu I 500 km besteht (7) 0 Einige Fluggesellschaften
10 Flughäfe n. (0) Igl Für Urlaubs- ein Anspruch auf 250 Euro, haben ihre Kontaktdaten fü r den
re isende ist dies besonders ärger- bei einer Di stanz von 1500 bis 65 Reklamationsfall auf ihren Web-
lich, denn lange Wartezeiten 3500 km bekommt der Fluggast sites so gut versteckt, dass man
bedeuten gleichzeitig verlorene 40 400 Euro, bei über 3500 km sind sie nu r mit Mühe fi ndet. Hat man
Urlaubszeit. (I) 0 Gegen Stress es 600 Euro. Dabei spielt es keine sie nach langem Suchen entdeckt,
15 und Ärger auf dem Flughafen hel- Rolle, ob es sich um einen Linien- ist der Kundenservice per Telefon
fe n dann nur noch eine gewisse flug; Charterflug oder einen Flug 70 nicht erreichbar oder die E-Mail s
Gelassen heit und das Wissen über innerhalb einer Pau schalreise werden nicht beantwortet. (8) 0
die Rechte von Fluggästen. (2) 0 45 (Flug und Hotel) handelt. Sie schieben die Verspätung gern
In dieser EU-Verordnung wird Der Anspruch auf Ausgleichs- auf außergewöhnliche Umstände
20 beschrieben, welche Ausgleichs- zah lung gilt für alle Flüge, die wie Streiks oder das Wetter. So
und Versorgungsleistungen Passa- innerhalb der EU starten oder 75 kann es, sein, dass man sich nicht

gieren bei großen Verspätungen, von einer europäischen Flugge- nur über die Verspätu ng, sondern
bei Nichtbeförderungen, Überbu- 50 seilschaft durchgefüh rt werden. auch noch über das Verhalten der
chungen und Annullieru ngen von Und hier wird es auch schon Fluggesellschaft im Reklama-
25 Flügen zustehen. schwierig: (5) 0 Bucht man tionsfall ärgert.

@] Die Höhe der Zahlung hängt von der lIJ Di e Rechte von Flugg ästen spielen keine Rolle.
Flugdistanz ab. @] Es kommt gehäuft zu Verspätungen oder
lI2J Viele Passagiere sind demzufolg e schon vor dem Fluga usfäll en.
Abflug genervt. IEJ Die Urlaubsfreude ist groß.
[f] Die Fluggastrechte für die Europäische Union sind in DJ Aber recht haben bed eutet nicht immer recht be-
der Verordnung (EG) Nr. 261 / 2004 geregelt. kommen .
[ill Nicht selten verschweigen die Airlin es den [JJ Die erst e Hürde ist der Ansprechpartner.
wahren Verspätungsgrund. [iSJ Bei einem Hin - und Rückflug Frankfurt-Istanbul mit
~ Zunächst haben di e Passagiere An spruch auf einer deutsch en Fluggesellschaft gilt die EU-Verord-
Betreuung und Unterstützung am Flughafen. nung im Verspätungsfall für beide Flüge.
TeilA

b) Lesen Sie den Text noch einmal. Kreuzen Sie die richtige Lös ung an.

1. Die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 3. Im Verspätungsfall ist die Höhe der Ausgleichs-
a) 0 regelt die Rechte von europäischen Fluggästen. zahlung abhängig von
b) 0 beschreibt die Leistungen, die Fluggästen a) 0 der Verspätungszeit beim Start.
z. B. im Verspätungsfall zustehen . b) 0 der Verspätungszeit am Zielort.
c) 0 sichert Fluggästen ein Recht auf Versorgung c) 0 der Flugdistanz.
auf dem Flughafen zu.
4. Fluggesellschaften
2. Die Verordnung gilt a) 0 reagieren auf Reklamationen in jedem Fall.
a) 0 für alle Flüge, die in Europa starten oder landen. b) 0 brauchen unter bestimmten Umständen
b) 0 nur für Flüg e von europäischen Fluggesell- nichts zu zahlen .
schaften. c) 0 müssen bei allen Verspätungen über drei
c) 0 für alle Flüge, die in Europa starten, und alle Stunden einen Ausgleich zahlen .
Flüge von europäischen Fluggesellschaften.

c) Bilden Sie aus den Verben Nomen auf -ung.


0 Der Abflug verspätet sich. die Verspätung
1. Der Flug ist überbucht.
2. Die Airline führt einen Flug durch.
3. Die Passagiere werden betreut.
4. Fluggäste werden nicht befördert.
5. Ein Flug wird annulliert.
6. Jemand wird unterstützt.
7. Etwas wird gesetzlich geregelt. die gesetzliche .. .. ... ....... ....... .
8. Ein Ausgleich wird gezahlt. die Ausgleichs.... .. ..................... .......... .

d) Ergänzen Sie die Verben in der richtigen Form und unterst reichen Sie wichtige Wendungen zum Thema Fluggastrechte.
. . . . . . .. . . .. . . . . .. . . . .. . .. .. .. .. .. . . .. . . . . .. .. .. .. .. .. ... .. .. .. . .. .. .. .. ... . .. .. .. .. .. . .. ... .. .. .. . . .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. . ... .. .. .. .. . .. .. .
: erhalten 0 abhängen 0 schieben 0 fallen 0 bestehen 0 regeln 0 haben 0 gelten 0 zustehen 0 machen 0 :
: starten 0 stoßen :
............ ........ ................ .. ..... .................. ....... .......... ... ..... ............ .................................. ........

o Die EU hat die Rechte von Fluggästen in einer Verordnung geregelt.


1. Den Passagieren ... ..... .. ..... ..... ., z. B. bei großen Verspätungen, Ausgleichs- und Versorgungsleistungen .. .
2. Die Passagiere .. ............ ....... Anspruch auf Betreuung und Unterstützung am Flughafen.
3. Einen finanziellen Ausgleich ................... .. Passagiere bei Verspätungen von über drei Stunden am Zielort.
4. Die Höhe der Zahlung .. .... .. ... ..... ... . von der Flugdistanz .
5. Bei Flugstrecken bis zu 1 500 km ............. ... ..... ein Anspruch auf 250 Euro.
6. Der Anspruch auf Ausgleichszahlung ........... .......... für al le Flüge von europäischen Fluggesellschaften.
7. Flüge nichteuropäischer Airlines, die außerhalb Europas ... .. .. ... ....... ., .. ....... ......... nicht unter diese Reg elung .
8. Wer sein Reiserecht geltend .... .. ... ... ......... , ..................... manchmal auf Schwierigkeiten .
9. Fluggesellschaften ................ ..... die Verspätung gerne auf außergewöhnliche Umstände.

e) E-Mail an eine Fluggesellschaft


Sie sind mit einer deutschen Fluggesellschaft von Berlin nach Porto (Entfernung Luftlinie 2085 km) und wieder
zurückgeflogen . Die Maschine hatte auf dem Hinflug drei Stunden und zehn Minuten Verspätung . Die Gesellschaft
hat keinen Grund für die Verspätung angegeben.
Schreiben Sie eine E-Mail an die Airline und fordern Sie eine Ausgleichszahlung.
~~~}:
Daheim I:Inc!tunterwegs TeilA
:. -;;~~

@ Reisebedingungen
a) Sie haben bei einem Reiseveranstalter eine Pauschalreise gebucht.
Lesen Sie die Allgemeinen Reisebedingungen und wählen Sie zu den Punkten 1 bis 6 die passenden Überschriften.

: a) Mit w irkun gspfl icht des Re isenden f ) Preiserhöhu ng


: b) Umbu chun gen §l) Beza hlun g
: c) Rückt rittsmög lich keiten des Rei severansta lters h) Leistungsveränderu ngen
: d) Rücktritt un d Stornokosten i) Datensc hutz
: e) Besch rä nku ng der Haftung j) Absch lu ss des Vertrages .
........ ....... ....... ........ ... .............. ......... .. ........ ..... ... .... ... .... ......... ... .... ..... .. ..... .........
- - - - - - - -----
I • Auszug aus den-A-n-ge-m-ei-n-e-n R- e-iseb-e-din-gungen
und ihm den Änderungsgrund mit- 55 Kunde in der Regel kein Recht auf
B ezahlung (g)
zuteilen. Änderungen des Reisetermins, des
Anzahlung und Restzahlung des
(2) ........................................ .. Reiseziels, der Unterkunft oder
Reisepreises erfolgen vor Reisean- 30

Der Reiseveransta lter behält sich der Beförderungsart. Werden die


tritt ausschließlich an den Reisever-
das Recht vor, den im Reisevertrag Ände rungsw ünsche des Kunden
5 anstalter und nicht an den Reise-
vereinbarten Preis im Falle einer 60 dennoch berücksichtigt, kann der
vermittler bzw. das Reisebüro.
nachträglichen Erhöhung der Be- Reiseveranstalter zusätzliche Kos-
Leistet der Kunde die Anzah lung
und /oder die Restzahlung nicht 35 förderungskosten durch die ausfüh- ten geltend machen.
zum vereinbarten Term in, so ist rende Airline oder der Abgaben für (5) ..... .............. ..................... ..
10 der Reiseveransta lter nach Mah- Lei stungen wie Hafen- oder Flug- Stellt der Kunde während der Reise
nung des Kunden berechtigt, vom hafengebühren anzupassen . 65 Mängel fest, so kann er die Be-
Re isevertrag zurückz utreten und (3) ......................................... . seitigung der Mängel verlangen . Der
ihm Rücktr ittskosten in Rechnung 40 Der Kunde kann jederzeit vor Reisende ist aber verpflichtet, dem
zu stellen. Reisebeginn von der Reise zurück- Reiseveranstalter die Mängel un-
treten. Der Rücktritt ist gegenüber verzüglich anzuzeigen. Erfolgt die
15 (1) ......................................... .
dem Reiseveranstalter in schriftli- 70 Mängelanzeige am Urlaubsort nicht,
Anpassungen von Reiseleistungen
seitens des Reiseveranstalters, die cher Form z u erklären. hat der Reisende keinen Anspruch
nach Vertragsabschluss aus unter- 45 Der Reiseveransta lter hat in diesem auf Minderung des Reisepreises.
schiedlichen Gründen notwendig Fall Anspruch auf ei ne angemes- (6) .. .... .... .............. .. ............... .
20 werden können, sind nur gestattet,
sene Entschädigung für seine Auf- Rei sende haben nur einen Anspruch
wenn die Änderungen die Gesamt- wendungen in Abhängigkeit vom 75 auf Ausgleichszah lung für Schäden,
leistung der Reise nicht erheblich Zeitpunkt des Rücktritts. Bei einer wenn der Reiseveranstalter dafür
50 Absage bi s 10 Tage vor Reiseantritt allein verantwortlich ist. Mögliche
beeinträchtigen.
Der Reiseveranstalter ist verpflich- sind 80 Proze nt des Reisepreises darüber hinausgehende Ansprüche
25 tet, den Kunden über wesentliche
fälli g. bei Fremd leistungen, zum Beispiel
Leistungsänderungen unverzüg- (4) ............................ ............. . 80 bei Flugverspätungen, übernimmt
lich nach Kenntnis zu informieren Nach Vertragsabschluss hat der der Reiseveranstalter nicht.

-
b) Lesen Sie den Text noch einmal und notieren Sie wichtige Redemittel aus dem Reiserecht.

c) Was passt? Ordnen Sie zu.

(1) eine Anzahlung (a) feststellen


(2) vo m Reisevertrag (b) haben
(3) den ve reinbart en Preis (c) berücksic htigen
(4) kein Recht auf Änd erungen (d) leisten
(5) jemanden über einen Änderungsgrund (e) informieren
(6) Mängel (f ) zurücktreten
(7) die Beseitig ung der Mängel (g) stellen
(8) Än derun gswün sche (h) verlangen
(9) j emandem entst andene Kosten in Rechnung (i) bezahlen
Teil B

:: •Hotels
•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••
..... . .... ................ ..
Teil B - fakultativ:

Die Texte und Aufgaben in diesem fakultativen Teil B stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprach-
lichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten .

® Von der Herberge z m Luxushotel


Lesen ie den fol g nden Text. .' _-'

~ '" I ~J\;J~ t I ~/
~~ • Eine kleine Hotel-Geschichte
chon im alten Griechenland bildete sich 30 Erst im 17. Jahr-
S ein Gewerbe herau s, das von der Beher-
bergung Fremder lebte. Es genoss jedoch
hundert entsta nden
in Frankreich Über-
) ke inen guten Ruf, da die weit auseinander ge- nachtungsmögl ich-
5lege nen Herbergen nur minimalen Standard ke iten, die auc h
boten. Reisende mussten ihre eigenen Le- 35 Adligen und der
bensmittel, ihr Geschirr und gehobenen Bürger-
das Bettzeug mitbringe n. schaft standes-
.-__::0..------.- gemäße Unterkun ft
bieten konnten: so-
40 genannte Hotels.
Auch in Deutschland
und Großbritannien begannen sich solche lu-
xuriösen Alternativen z u den ein fac hen Her-
bergen herauszubilden , allerdings hi eßen sie
in Deutschland anfangs meist nicht Hotel,
sondern Hol
Ab 1820 blühten die Kurreisen 4 Die obe-
ren und mittleren Bürgerschichten reisten
mit Kindern, Bediensteten und viel Gepäck
50 einige Wochen aufs Land . Nur Reiche konn-
ten sich diesen Luxus leisten . Mit der Kurreise
Im antiken Rom entstanden auch die Kurhotels, in Deutschland
10 war es schon wesentlich vor a llem in Baden-Baden und Wiesbaden. Die
komfortabler. Es ga b bereits detaillierte Her- prächtigsten unter ihnen waren Grand-Hotels.
bergsverzeichni sse, die darüber Auskunft 55 Zu den Grand-Hotels, die sich bi s heute ih-
gaben, ob eine Herberge beispielsweise ei n re n g roßen Ruf erhalten haben, gehören das
angeschlossenes Schwimmbad besaß. In Ritz in Paris, das WaldOli~Astoria in New York,
15 speziellen Landkarten für Reisende ware n das Savoy in London und das Adlon in Berlin.
Unterbringungsmöglichkeiten markiert und Sie stehen für Eleganz und Komfort, Reprä-
entsprechend ihrer Ausstattung klassifi zie rt. 60 sentanz und gesell schaftli che Bestätig un g.
In Nordeuropa waren die Gaststätten und Nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten sich
Herbergen noch im Mittelalter ausgesprochen große internationale Hotelketten heraus. Die
20 primitiv. Statt in Betten mussten die Reisen- meisten wa ren amerikani sche Unternehmen,
den auf Stroh I liegen, das oft vo n U ngezie- darunter Hyatt, Marriott und Hiltol1. Die Ho-
fer2 w immelte. Oft teilten sich mehr als zehn 65 tel ketten führten zu einer großen Veränderung "-,
Fremde ein gemeinsames Lager und rückten auf dem Hotel markt: Sie führten Standards be-
in kalten Nächten eng z usammen, um sich zu z üg lich des Services und der Ausstattung ein .
25 wärmen. Adlige Reisende und die gehobene "H ier weiß man, was man bekommt" - das traf
Bürgerschaft suchten solche Herbergen nicht oft auch auf die Architektur der Hotels zu , die
auf. Sie kamen in den Kl östern 3 unter oder 70 überwiegend im nüchternen, kastenförmigen

residierten standesgemäß bei befreundeten Baustil der 1960er- und 1970er-J ahre erbaut
Familien. ~~~ ,

, 3 ~löster =59: Klo ster, Geb " uqe ~d e r Raum für Nonnen un _ Ma nche
4Kurreisen = Reisen zur Behanälun9 von Kran kh eit en
Teil B

® Textarbeit
a) Entscheiden Sie, welche der Antworten a), b) oder c) passt. Es gibt j eweils nu r eine richtige Lösung.

1. Die Unterkünfte im alten Griechenland a) 0 waren überall beliebt.


b) 0 waren sehr einfach.
c) 0 fand man nur in Großstädten .
2. In Nordeuropa a) 0 musst en die Reisenden im Mittelalter zu sammen auf
Stroh schlafen .
b) 0 gab es schon früh einen Reiseatlas.
c) 0 mussten Adlige mit anderen Reisenden in ein em Zimmer
übern achten.
3. Ab 1820 a) 0 konnten all e Leute reisen .
b) 0 entstanden mit den Kurreisen auch die großen Grand -Hotels.
c) 0 reisten hauptsächlich die adligen Fami lien .
4. Die großen internationalen Hotelketten a) 0 haben eine individualistische Architektur.
b) 0 gab es in den 1960er- und 1970er-Jahren nur in Amerika .
c) 0 bezeichnen eine Trendwende hinsichtlich der Service-
standards.

b) Wortschatz: Suchen Sie jeweils zwei Synonyme.


Achtung: Nicht alle vorgegebenen Wörter können verwendet werden .

: hauptsächlich 0 der kleinste Tei l 0 Au sstattung 0 Unterbringung 0 Hotel 0 logieren 0 weitgehend 0 residieren 0
: angesehen sein 0 Unterbringun gsmöglichkeit 0 einen guten Namen haben 0 nicht akzeptiert werden 0 essen 0
: Bürogebäude 0 Übernachtung 0 Kneipe

1. Beherbergung
2. Herberge
3. übernachten
4. überwiegend
5. einen guten Ruf haben

® Hotels mit besonderer Note


Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine Reise für vier Tage nach Deutschland gewonnen.
a) Lesen Sie die Kurzinformationen . q { :tel-A-l-c-a-t r-a-z- - - - - - -.-? -,,- l
b) Beschreiben Sie die Hotels mit eigenen Worten.
c) Wählen Sie ein Hotel aus und begründen Sie Ihre Wahl. Haben Sie noch eine Zelle freI. .
\ Früher logierten die Gäste auf Staatskosten \tU
H t I Alcatraz", zwar nicht frelwllhg, dafur
8 Galerie Hotel Leipziger Hof - Hie~chlafen Sie mit einem original~
72 komfortable, gemütliche Gästezimmer mit Originalarbeiten Leipziger Künstler warten
\ ~b~/inklusive Vollpension und Morgensport.
I Im ehemaligen Gefängnis von Kaiserslautern
können jetzt Hotelgäste . schlummern, fu~
auf Sie. Alle Zimmer - auch die kleinen - sind mit Bad, WC, Fön, Minibar, Telefon, Fax- und
49 Euro pro Übernachtung mkluslve Zellenpy
InternetanschJuss und mit großen Schreibtischen ausgestattet. Raucher- und Nichtraucher-
.\ jama, Gefängnisfrühstück und Blick aufs kieme
zimmer auf Wunsch. Der Sammler, Klaus
Eberhard, ist Gründer und Eigentümer die- Gitterfenster. . .
Hier erleben die Besucher das nc.htlge .Ge-.
ses originellen Leipziger Hotels. Er hat Ge-
fä nrrnis-Feeling! Die Zellen verfugen ubel
mälde, Zeichnungen und Grafiken aus den
ein " originalgetreues . . . . ..,
1980er- und 1990er-Jahren bis zum heutigen
Tage zusammengetragen. Hinzugekommen Gefängnisbett, ein
si nd ebenso Arbeiten früherer Epochen bis Waschbecken und eine
i Toilette. Die Gemein-
zu deo 1920er-Jahren. Die Werke spiegeln
vielfältige künstleri sche Ansätze wider, die schaftsduschen
meisten von ihnen sind der sogenannten befinden sich
Leipziger Schule zuzuordnen. I auf dem Gang.
L
Teil B

3
Antjes Leuchtturm,
Hotel Zur Leuther Mühle
erbaut 1300 bis 1310, ein sehr schö-
InmItten dIeser elllzIgartigen Landschaft ZWIschen Rhei .
ner historischer Bau, ist das Wahr- Hotel-Restaurant LeutherMtihJe D' G" t f . n und Maas hegt das traditionsreiche
zeichen unserer Insel im Hambur- N tt I ' . Ie as e lllden hIer Im H d .
e eta eIn ebenso gepflegtes Hotel . erzen er malerIschen Seenstadt
gischen Wattenmeer bei Cuxhaven. d h . WIe ausgezeIchnetes R t .
er e emalrgen, aufwendig restaurierten Wa . hl es aurant vor. Die naturnahe Lage
In früheren Jahrhunderten be- Besucher immer wieder InS Schwa' ssermu e dIrekt am Fltisschen Nette lassen dIe
schützte er die Elbmündung vor 'k I rmen geraten Das
Piraten. 1815 übernahm der Turm ;:I~tId a -ele~~te AmbIente und die kulInarische 'Viel-
die Rolle eines Leuchtturms. h~r me ach preIsgekrönten Kuche haben schon
unza .Ige Felllschmecker tiberzeugt. Freundl ' h
Seine dicken Mauern beherbergen HotelzImmer b t S . IC e
sieben gemütliche Zimmer, die für .' es er ervlce, eIne llldIviduelle B d' _
nung und elll n h b e Ie
junge und ältere Leute immer wie- d d a ezu un egrenztes FreIzeitangebot
der ein beliebtes Reiseziel sind. ~::t;~r ;;ü~~:a~.sende Angebot des Hotel-Restaurants

® Ordnen Sie die passenden Verben zu .


..................... .. ... ......
Man kann:
: erleben <) genießen <) :
1. Kunstwerke
: übernachten <)
: schlummern <) ge- 2. Werke einer künstlerischen Richtung
: raten <) zusammen- 3. ins Schwärmen
: tragen <) vorfinden <) 4. erstklassigen Komfort
: sammeln <) zuordnen : 5. das richtige Feeling
.............. ........ ... .... ...
6. in einem Hotel

® Rollenspiel: Beschwerde im Hotel


Wählen Sie eine Rolle und machen Sie sich Stichpunkte. Spielen Sie dann Dialoge.

Hotelgast RezeptionistJin
<) Das Zimmer ist zu laut. Sie haben am nächsten Tag <) Das Hotel ist ausgebucht.
ein wichtiges Treffen und brauchen Ihren Schlaf.
<) Im Badezimmer haben Sie Schimmel entdeckt. Sie <) Sie brauchen jeden Hotelgast, denn das Hotel ist
möchten das Hotel sofort verlassen und erkundigen halb leer.
sich nach anderen Übernachtungsmöglichkeiten.
<) Im Internet stand, dass das Hotel über einen ko- <) Leider ist das im Internet falsch beschrieben.
stenlosen Internetanschluss verfügt. Jetzt sollen Sie
zehn Euro pro Tag für die Internetnutzung zahlen .
<) Sie hatten telefonisch ein Doppelzimmer für 90 Euro <) Leider haben Sie keine Informationen über die
reserviert. Jetzt kommen Sie nach einer langen telefonische Reservierung vorliegen .
Fahrt im Hotel an und erfahren, dass es nur noch
Zimmer ab 200 Euro pro Nacht gibt.
<) Das Essen Cles Hotelrestaurants wird im Prospekt <) Ihnen ist bekannt, dass es in der Hotelkuche zurzeit
hoch gelobt. Sie haben dort gerade zu Abend Probleme gibt, weil zwei Köche in der letzten Wo-
gegessen und sinti verärgert. Die Suppe war aus der che gekündigt haben.
Dose, der Hauptgang schmeckte mittelmäßig, auf
die Nachspeise haben Sie 40 Minuten gewartet.

Sich beschweren Eine Beschwerde entgegennehmen


<) Ich möchte mich über . .. beschweren. <) Das tut mir leid.
<) Wir sind davon ausgegangen, dass .. . <) Ich kann Ihren Ärger verstehen .
<) Jetzt müssen wir feststellen, dass .. . <) Ich werde mich darum kümmern, dass ...

<) Wir sind sehr enttäuscht von ... <) Wir werden nach einer Lösung suchen.

<) Wir hoffen, dass Sie ... <) Uns ist leider ein Fehler passiert/ unterlaufen ...

<) Wir können Ihnen anbieten, dass . ..


Teil B

® Wie sind Ihre Erfahrungen? .


Berichten Sie über ein Hotel, an das Sie besonders gute oder besonders schlechte Erinnerungen haben.

® Schriftlicher Ausdruck . . . . . . . .
Sie arbeiten im Sunshine-Hotel und ein Kollege bittet Sie, diesen Brief zu kOrrigieren, weil Sie besser Deutsch
können. Unterstreichen Sie die falschen Formen und schreiben Sie die richtigen an den Rand.

Reservierungsbestätigung ,f I
Sehr geehrter Frau Klug,
'-.. SUiS~ii[ ' "
vielen Dank vor Ihre Reservierung. / ' ,~OTIl .... ... ..... ................ (1)

Gerne bestätigen wir das Folgende:


Anreise: 30. Juli
Abreise: 5. August
J
1 Doppelzimmer First Business Class
Preis: 147,00 EUR pro Zimmer/Nacht

Dieser Preis beinhaltet ein reichhaltigem Frühstücksbuffet ............................ (2)


und die Nutzung unser Wellnessbereichs mit Außenpool, Whirl- (3)
pool, Sauna und Solarium. Für kosmetische Behandlungen und
Massagen empfehlen wir Sie, im Voraus einen Termin ...... ... ...... .. .. ... ... ... (4)
zu vereinbart. (5)

Die Zimmer stehen Ihnen im Anreisetag ab 15.00 Uhr zur . ......... .... . ... ... .... ... (6)
Verfügung. Sollten Sie nach 18.00 Uhr anreisen, bitten wir
Sie, uns das vorher kurz mitteilen. ... . .. .... ............. .. ... (7)

Am Abreisetag muss das Zimmer bis 12.00 Uhr geräumt worden. . ... .. ................ . . ... . (8)
Wann Sie am Abreisetag Ihr Zimmer noch bis zum Abend nutzen (9)
möchten, berechnen wir 50 % des Preises.
Wir freuen euch. Sie in unserem Hause begrüßen zu dürfen und (10)
wünschen Ihnen schon jetzt eine angenehme Anreise.

Mit freundlichen Grüsse ..... .... ... ..... .... .. .. ... (11)

J~~
Sunshine-Hotel

® Werbung ist alles.


Ergänzen Sie die Adjektive durch eine passende Vorsilbe.

: tief- <) top- <) voll - <) wunder- <) extra- <) aller- <) brand- <) rie sen-

In unserem Hotel werden Ihnen alle Wünsche erfüllt. Wir bieten vol/klimatisierte Zimmer mit einer .. .......... 5chö-
nen (1) Aussicht direkt auf das .. ....... ... . blaue (2) Meer. Di e Zimmer sind im ....... ...... modernen (3) Design ausge-
stattet und verfügen über .... .......... breite (4) Betten. Motivierte Animatoren begleiten Sie beim Fitnesstraining in
un sere m ..............neuen (5) Fitnessstudio. Im hoteleigenen Restaurant erwartet Sie ein .. ... ..... ....großes (6) Angebot
an kulinarischen Spezialitäten. Unsere Köche arbeiten nur mit ...... ..... .. feinsten (7) Zutaten und verwöhnen Ihren
Gaumen. Besuchen Sie uns und Ihr Urlaub wird zu einem unverg leichlichen Erlebnis!
Teil C

: Lokalangaben
........................................ ..................................... . i-;ii c:
Wechselpräpositionen

Präposition Kasus Beispielsätze


an - auf - hinter - in - neben - über - unter- Wo? _ Dativ Das Bild hängt an der Wand.
vor - zwischen Woh in? _ Akku sativ Ich häng e das Bild an die Wand .

Richtungs- und Ortsangaben

Wohin gehen/fahren/ fliegen Sie? Wo waren Sie?


nach + Dativ in + Dativ
(bei Richtungsangaben ohne Artikel)
nach Deutschland, in Deutschland, Länder ohne Artikel,
nach München, nach Europa in München, in Europa Städte und Kontinente
nach Norden im Norden Himm elsrichtungen
nach Hause zu (!) Hause
in + Akkusativ in + Dativ
im Sinne von hinein: in die Kirche, in der Kirche,
in die Schule, in das Restaurant, in der Schule, im Rest aurant,
in den Park im Park
in die Schweiz, in den Sudan, in der Schweiz, im Sudan, Länder mit Artikel
in die Niederlande, in die USA in den Niederlanden, in den USA
an + Akkusativ an + Dativ
im Sinne von heran: an das Fenst er am Fenster
an die Nordsee, an den Strand an der Nordsee, am Strand Wasser
auf + Akkusativ auf+ Dativ
im Sinne von hinauf: auf den Berg auf dem Berg
auf eine einsame Insel auf einer einsa men Insel Inseln
auf den Potsdamer Platz auf dem Potsdamer Platz Plätze
zu + Dativ bei + Dativ
(meistgebrauchte Richtungsangabe)
zu meinen Eltern, zum Arzt, bei meinen Eltern, beim Arzt, Personen
zum Friseur beim Friseur
zur Polizei, zum Unterricht, bei der Polizei, beim Unterricht, einige Behörden, Veran-
zu Mercedes bei Mercedes staltungen o. Ä.

@ Beantworten Sie die folgenden Fragen.

o Wo liegt das Buch? (Tisch) Das Buch liegt auf dem Tisch.
1. Wo hängt da s Bild? (Wa nd)
2. Wo wohnen Sie? (kleine Wohnung, sechste Etage)
3. Wo haben Sie studiert? (Schweiz)
4. Wo haben Sie Ihren Urlaub verbracht? (Niederlande)
5. Wo liegt das Dokument? (Büro, Schreibtisch)
6. Wo warst du? (Sportplatz)
7. Wo ist er operiert worden? (Universitätsklinik)
8. Wo befindet sich der Informationsschalter? (Eingang, Bahnhof)
9. Wo liegt das Haus des Försters? (Wa ld)
10. Wo lagert der Wein? (Keller)
Teil C

@ Ergänzen Sie die Präpositionen und den bestimmten/ unbestimmten Artikel.


Manchmal gibt es mehrere Möglichkeiten.

Wohin gehen Sie? 1. .................... . Bahnhof


2. Kino
3. ...... .. ............. Deutschkurs
4. .................. .. . Keller
Ich gehe
5. .. .. ............... .. Arzt
6. Strand
7. Nachbarin
8 . .......... .. ....... .. Dachboden

Wohin fahren Sie? 9. ........ .. ........... Eibe


10 . ................... .. Italien
11 . USA
12 . ....... ... ......... .. Kanarischeninseln
13 .................... .. Nahen Osten
Ich fahre
14. ..................... Heimatstadt
15. ......... .. .... ..... . Türkei
16. ................ .. ... Hause
17. ........ ............. Schwarze Meer
18. .... ...... .... .. .... . Irland

Erklären Sie den Unterschied:


Ich gehe zum Kino. Ich gehe ins Kino.
Ich gehe zur Post. Ich gehe in die Post.

@ Ergänzen Sie Orts- bzw. Richtungsangaben .

o Die Leute sitzen am Tisch/auf der Parkbank/im Gras . . .


1. Wir fahren jedes Jahr .......... .... .. .............................................. .
2. Marie ist nicht ...... .... ..................... ......... .. .. .. .............. · ..
Sie ist ...... .. .................. ................................... ..
3. Er stellt das Fahrrad immer ................ .. .. ....................... ............ .. ..... .
4. Aber heute steht das Fahrrad ................... .......... ................. ............. .. ..
5. Der Ball liegt .. ...... ...... ............................................... ..
6. Wir waren letztes Jahr .... .. ... ....... ... .......................... ... ............. ..
7. Ich würde das Bild .............. .. ............................... .. ............. hängen.
8. Als wir in .. .... ...... .. .................. .............................. ankamen, regnete es in Strömen.
9. Ich lege Bücher niemals ............................ .. ......... ...................... ..
10. Sie ist mit Franz .. .. ........ .. ................................................ verabredet.
11 . Ich bin müde. Ich lege mich ................... .. .. .. ......... .. ...................... .... .
12. Es ist wunderschönes Wetter. Lass uns ...................... .. .. .. ........................... .. ..... gehen.
13. Carlo hat se inen Laptop .......... .. ...................................... ... .. .. .. .. · vergessen.
14. Hast du meine Sonnencreme gesehen? Ja, ..... .. ....... .... ... .... .. ........................ ....... ... ..
15. Kommst du mit .... .. ........ .. ............. .. .................. ............. ?
16. Judith arbeitet jetzt ...... .. .. ...... ........ ........ .. ... ........ ........ ...... ... .
17. Der Ehrengast sitzt .............................. .... ........ ... .. .... .. .. ....... .
Teil C

@ Ergänzen Sie die Wechsel präpositionen in, auf, an und den bestimmten Artikel im Dativ oder Akkusativ. ------..

1. Wenn wir in einer anderen Stadt sind, gehen wir immer ................ Museum oder ................ Kunstgalerie.
2. . .... ........ ... Warenhaus fühle ich mich nicht wohl, ich gehe lieber ................ kleinen Geschäfte.
3. Die Familie wi ll auch in diesem Jahr wieder Urlaub ............... Ost see machen.
4. Dresden liegt ................ Eibe.
5. .. .............. Hotel Leipziger Hofhängt ein originales Kunstwerk .. ... .......... Wand.
6. Sie haben hier die Möglichkeit, jeden Abend .......... .. .... Schwimmbad und ...... .... ...... Sauna zu gehen.
7. Jung s sind gern ...... .. ........ Fußbal l platz.
8. . ........ ..... .. Deutschen Nationalbibliothek werden alle deutschsprachigen Bücher gesammelt.
9. Man kann .......... .. .... Berg klettern , aber man braucht vie l Mut.
10. Vorlesungen zur Stadtgeschichte finden montags ................ Volkshochschule statt.
11 . Vi ele Menschen wollen ................ Stadtrand wohnen.

12. Claudia surft gern .... ............ Internet.


13. Gehst du lieber ........ ...... .. Theater oder ............... Restaurant?
14. Die Bürogebäude befinden sich ................ Industriegebiet.

15. Geht sie wirklich jeden Abend ................ Einkaufszentrum?

16. Eine Wanderung ................ Bergen ist sehr schön, genauso wie ein Spaziergang .. . ............ Strand.
17. Sie belegt einen Deutschkurs ................ Universität .......... ..... Heidelberg .
18. Die Wohnung liegt .. .............. sogenannten Künstlerviertel.
19. Die alten Fotografien sind ................ Karton s oben ................ Dachboden.

20. Im Urlaub saß sie gern ................ Balkon und sah ................ Meer.

Weitere lokale Präpositionen

Präposition Kasus Beispielsätze

ab Dativ Das Flugzeug fliegt ab Frankfurt.

aus Dativ Ich komme aus der Tü rkei.lNimm bitte das Glas aus dem Schrank.

gegenüber Dativ Unsere Wohnung lag gegenüber einem spanischen Restaurant.


Unsere Wohnung lag einem spanischen Restaurant gegenüber.
(kann vor oder nach dem Nomen stehen)

von Dativ Ich komme gerade vom Zahnarzt.

bis (ohne Artikel) Akkusativ Der Zug fährt bis München.

durch Akkusativ Wir fahren durch die Türkei.

entlang Akku sativ Wir liefen lange das Ufer entlang . (steht nach dem Nomen)

gegen Akkusativ Das Auto fuhr gegen einen Baum.

um Akkusativ Wie sind um die Kirche (herum) gegangen.

außerhalb Genitiv Außerhalb der Stadt gibt es viel Wald.

innerhalb Genitiv Das Tier kann sich innerhalb der Wohnung befinden.

unweit Genitiv Man fand den Koffer unweit der Autobahn.


Teil C

@ Bilden Sie Sätze in der angegeben en Zeitform .

o Kerstin - Friseur - kommen - von (Präsens)


Kerstin kommt vom Friseur:
1. du - das Geschirr - Spülmaschine - nehmen - schon - aus - ? (Perfekt)

2. Polizei - Theater - sich befinden - gegenüber (Präsens)

3. Jan - beim Einparken - Verkehrssc hild - fahren - gegen (Perfekt)

4. Zug - um 12.56 Uhr - Hamburg-Hauptbahnhof - fahren - ab (Präsens)

5. neues Einkaufszentrum - Stadt - liegen - 3 km - außerhalb (Präsens)

6. Rauchen - Gebäude - verboten sein - innerhalb (Präsens)

7. Kraftwerk - Fluss - gebaut werden - unweit (Präsens)

8. wir - Häuserblock - zweimal - laufen - um (Präteritum)

@ Wiederhol~ng: Präposition~n . . . . . . " ..


Lesen Sie die Antwort auf eme Wohnungsanzeige und markieren Sie die richtige Praposltlon.

Sehr geehrte Damen und H


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Intaus/ von der Su"dd '
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lertes Zimmer von/mitli" n eltung von/ Vom/bis 13 '.
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I
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Geschichte i Ii /, eI/Von. Goud a, b'In 21 Jahre . 0-
n
Am/lm/u w nach/bel Utrecht.
m ochenende ~ h .
alt und studiere Zurzeit D t
eu sch und
Gelegenheit gern das Zim a re Ich in/nach/zu München d "
Mit freundlichen G "ß mer ansehen . un wurde mir bei dieser
WIm· ru en
Berg

Relativsätze mit lokalen Präpositionen

Präpositionen + Relativpronomen oder wo/wohin/woher


Das Haus, in dem ich wohne, wird renoviert. Das Haus, wo ich wohne, wird renoviert.
Die Stadt, in die ich umgezogen bin, gefällt mir gut. Die Stadt, wohin ich umgezogen bin, gefällt mir gut.
Die Stadt, aus der ich komme, war mir zu hektisch . Die Stadt, woher ich komme, war mir zu hektisch.

Nach Städte- und Ländernamen steht nur wo oder wohin/woher: Leipzig, wohin ich umgezogen bin, gefällt mir gut.
Teil C

@ Ergänzen Sie die Relativpronomen .

<> Das ist Salzburg, wo Wolfgang Amadeus Mozart geboren wurde.


1. Das ist kein Ort, ................ man sich besonders wohlfühlt.
2. Die Kleinstadt, ... ... ..... ..... Otto gezogen ist, hat ungefähr 50 000 Einwohner.
3. In dem sibirischen Dorf, ............. ... er kommt, können die Temperaturen im Winter bis auf 60 Grad unter Null
sinken.
4. In Berlin, ................ das Endspiel zur Fußballweltmeisterschaft stattfand, gab es eine riesige Party.
5. Der Wein kann nur an solchen Orten gut reifen, ...... ....... ... die Sonne scheint.
6. An der Stelle, ........... ..... der Tanker verunglückt ist, bildeten sich riesige Ölflächen auf dem Wa sser.
7. Das Ufer der Eibe, ........... .. ... teure Villen gebaut wurden, kann man vom Schiff aus sehr gut se hen.
8. Der berühmte Friedhof, ........ .. ...... der deutsche Dichter Heinrich Heine begraben wurde, ist in Paris.
9. 1931 übersiedelte der Künstler nach New York, ............... . er den Rest seines Lebens verbrachte.
10. Ich möchte in einer Gegend wohnen, .... .. .......... es viele Restaurants gibt.

Das Passiv
Teil C:
Zeitformen
Präsens Das Gebäude wird renoviert.
Präteritum Das Gebäude wurde renoviert.
Perfekt Das Gebäude ist renoviert worden .
Plusquamperfekt Das Gebäude war renoviert worden .

Passivsätze mit Modalverb


Präsens Das Gebäude muss renoviert werden .
Präteritum Das Gebäude musste renoviert werden .
Perfekt Das Gebäude hat renoviert werden müssen. (Hilfsverb: haben!)

Plusquamperfekt Das Gebäude hatte renoviert werden müssen. (Hilfsverb: haben!)

Passiv im Nebensatz
Ich habe nicht gewusst, dass das Haus schon verkauft wurde.
dass das Haus schon verkauft worden ist.
dass das Haus schon verkauft werden konnte.

Beachten Sie:
Beim Passivsatz steht nicht eine handelnde Person im Vord ergrund, sondern ein Geschehen.
z. B. Aktiv: Meine Hausärztin hat mich vor Kurzem gründlich untersucht.
Passiv: Ich bin vor Kurzem gründlich untersucht worden.
Passivkonstruktionen verwendet man häufig:
<> in Nachrichten: Die Friedensverhandlungen wurden unterbroch en.
<> bei Beschreibungen (auch Gerätebeschreibungen): Das Schmuckstück wurde aus den teuersten Steinen gefertigt.
<> bei Verallgemeinerungen: In Frankreich wird zum Essen Wein getrunken.
<> wenn die handelnde Person nicht bekannt ist: Die Universität Leipzig wurde 7409 gegründet.
Teil C

@ Wann war was?


Bilden Sie Fragen im Passiv Perfekt und antworten Sie.

o Universität Leipzig - gründen (7409)


Wann ist die Universität Leipzi9 ge9ründet worden?
Die Universität ist 1'+09 ge9ründet worden.
1. Museumsinsel in Berlin - in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes - aufnehmen (7999)
.. ....... ..... ........................................ ............. .. ................. ........................ .... ........ ... ....... ......... ... ............ ?

2. Brandenburger Tor - errichten (zwischen 7788 und 7797)


..... .. ... .............. ....................... ................ ..... .......... ............. ................. ... .... .. .. ..... ........ ..... ... ............. .... ?

3. Reichstagsgebäude - durch einen Brand - schwer - beschäd igen (7933)


............... .. ................................. ........ ..................... ............... .. ................ ..... ........................ ... ............. ?

4. Dresden - zur Hauptstadt des Frei staates Sachsen - ernennen (7978)


.... .... ... .. ........ ......... ................ .. .......................................................... ... .... .. .................. ...... ....... ?

5. Innenstadt von Dresden - total - zerstören (Februar 7945)


.......... .............................................. ....... .............. .. ................... ..... ... ............ .... ..... ........... .... .............. ?

6. Berliner Mauer - bauen (7967)


.......................................... .......................................................................... ............ ............................ ?

7. " Runde Ecke" in Leipzig - für Bürger - zugänglich machen (7990)


...................... ... ...................................................... ............ ................................... .... ..... ... .. ........ ....... ?

8. Buchmesse in Frankfurt - eröffnen (70. Oktober)


.... .... .. ..... ..... ..... .. .... ............... ............... ........ ............................... .......... .. ..... ....... ......... .......... .............. ?

@ Formen Sie die Nominalkonstruktionen in Sätze im Passiv Präterit um um .

o die Bestellung der Ware Die Ware wurde bestellt.


1. die Verhinderung des Anschlag s
2. die Vertretung des Direktors
3. die Belohnung des Kindes
4. die Unterbrechung der Theatervorstellung
5. die Schließung der Abteilung
6. die Eröffnung der Blumenschau
7. die Ansteckung der Familienmitglieder
8. die Ausweisung des Journalisten
9. die Ernennung des neuen Vorsitzenden
10. die Verletzung des Autofahrers
11 . die Vernehmung des Zeugen
12. die Erläuterung des Vorgang s
13. die Aufklärung des Mordfalls
14. die Angleichung der Löhne
Teil C

~ Was ist heute alles passiert?


a) Bilden Sie Sätze in der angegebenen Zeitform im Passiv.

o über 20 Autos - verkaufen (Perfekt)


Heute sind über 20 Autos verkauft worden.
1. Brief - bereits - abschicken (Perfekt)

2. Ausstellung junger Künstler - im Museum - eröffnen (Präteritum)

3. Verhandlungen der Regierungsvertreter - wieder aufnehmen (Präteritum)

4. Vo rschläge - von den Arbeitskollegen - akzeptieren (Perfekt)

5. Wissenschaftler - Nobelpreis - ehren (Perfekt)

6. geheime Dokumente - in der Zeitung - veröffentlichen (Perfekt)

7. Flugzeug der Lufthansa - vor drei Stunden - kontrollieren (Präteritum)

8. Bau des neuen Kanzleramtes - abschließen (Perfekt)

9. Dieb - von der Polizei - auf frischer Tat - ertappen (Präteritum)

10. illegaler Müllexport - von Umweltschützern - stoppen (Perfekt)

b) Bilden Sie Sätze im Passiv Präteritum.

o Verunglückte - sofort - können - helfen Den Verunglückten konnte sofort geholfen werden.
1. entlaufener Tiger - können - wieder einfangen
2. Bücher - rechtzeitig - können - liefern
3. die Unfallursache - können - finden
4. Schäden - sofort - mü ssen - beseitigen
5. geschmuggelte Zigaretten - können - sicherstellen
6. Abteilung - müssen - schließen

@ Bilden Sie Nebensätze im Passiv.

o Peter - helfen - können Es ist schön, dass Peter geholfen werden kann/konnte .
1. Strom - abstellen Ich weiß nicht, wann ........................ .............. ............. .... ..... ... ... . .
2. neue Galerie - eröffnen Ich freu e mich darüber, da ss .. .. .... .... ... ...... ..... .. ............. .............. ... .
3. Projekt - Regierung - unterstützen Ich finde es toll, dass .... ... ..... ... .. .... ........... ..................... ........... .... .
4. Kursgebühren - erhöhen - sollen Ich weiß nicht, ob ... ... ............ ..... .. .... .. ........ ....... ... ...... ... ....... ...... . .
5. Fenster - streichen - mü ssen Ich bin auch der Meinung, dass .... ....... ... ..... ....... ......... .. .. .. ............ .
6. Mitarbeiter - entlassen - müssen Ich weiß nicht, wie viel e ............. .. ......... ......... ........ ... ... ....... ...... .. . .
Teil C

@ Wortschatzwiederholung : Flugga st- und Reiserechte


Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die fehlenden Präpositionen und den richtigen
Kasus der Ergänzungen und Angaben.

<> [zur] Urlaubszeit - es - gehäuft - [zu] Verspätungen oder (Flugausfälle) - kommen


Zur Urlaubszeit kommt es gehäuft zu Verspätungen oder Flu9ausfällen.
1. gegen Stress und Ärger - [ ............... ] (der) Flughafen - da s Wissen [ ............... ] die Rechte von Fluggästen -
helfen

2. die EU-Verordnung - Regeln zu Ausgleichs- und Versorgungsleistungen [ .............. ] (Passagiere) - enthalten

3. zunächst - (die) Passagiere - ein Anspruch [ ......... ...... ] Betreuung und Unterstützung - [ ............... ] (der) Flug -
hafen - zustehen

4. Passagiere - (ein finanzieller) Ausgleich - [ .............. ] Verspätungen, Umbuchungen oder (Flugausfälle) - erhalten

5. die Höhe der Zahlung - [ ............. ] (die) Flugdistanz - abhängen

6. (ein) Anspruch [ ............... ] Ausgleichszahlung - alle Passagiere - haben, - die - [ ... .. ... ....... ] (eine europäische)
Fluggesellschaft - fliegen - oder - [ ............... ] (ein europäischer) Flughafen - starten

7. wenn - Passagiere - ihr Reiserecht - geltend machen wollen, - sie - [ ............... ] Schwierigkeiten - stoßen können

8. nicht selten - die Airlines - die Verspätung - [ ............... ] außergewöhnliche Umstände wie Streiks oder Wetter-
bedingungen - schieben

9. die Bezahlung des Reisepreises - [ .............. .] Reiseantritt - [ ............... ] (der) Reiseveranstalter - erfolgen

10. wenn - der Kunde - (der) Reisepreis - nicht überweisen, - (er) - die Rücktrittskosten - [ .......... .. ... ] Rechnung -
gesteilt werden

11 . der Reiseveranstalter - die Reisenden - [ . ... ] wesentliche Leistungsänderungen - unverzüglich - infor-


mieren müssen

12. der Kunde - [ .. ........... ] Reisebeginn - [ .............. ] (die) Reise - zurücktreten können

@ Wiederholung : Deklination der Adjektive (Diese Übung bezieht sich auf die Hotelbeschreibungen im Teil B.)
Ergänzen Sie die Endungen der Adjektive und Artikel.

1. 72 komfortabi ..... .... , gemütlich .. ....... Gästezimmer warten auf Sie.

2. Alle Zimmer - auch die klein ......... - sind mit groß ........ Schreibtischen ausgestattet.

3. Zu der Sammlung hinzugekommen sind Kunstwerke früher ......... Epochen .

4. Die Werke spiegeln vielfältig ......... künstlerisch ......... Ansätze wider.

5. Inmitten dies ......... einzigartig ........ . Landschaft liegt d ......... traditionsreich ......... Hotel-Restaurant Leuther
Mühle.

6. Die Gäste finden hier im Herzen d ......... malerisch ......... Stadt Nettetal ein ebenso gepflegt.. .. ... .. Hotel wie
ausgezeichnet ... ...... Restaurant vor.

7. 0 .... .. ... naturnah ......... Lage der ehemalig ......... , aufwendig restauriert ........ Wassermühle lassen die Besu-
cher ins Schwärmen geraten.

8. 0 ....... .. rustikal-elegant.. .. ..... Ambiente und d ......... kulinarisch ......... Vielfalt d .. ....... mehrfach preisge-
krönt.. .. .... . Küche haben schon unzählig ......... Feinschmecker überzeugt.

9. Freundlich ...... Hotelzimmer, best.. .... . Service, individuell ....... Bedienung und ein nahezu unbegrenzt.. .. .. .
Freizeitangebot runden d .... ..... umfassend ......... Angebot des Hotel-Restaurants Leuther Mühle ab.

10. 0 ......... dick ......... Mauern d ........ alt.. ....... Leuchtturms beherbergen sieben gemütlich .... .. ... Zimmer, die
für jung .... ..... und älter .. ....... Leute immer wieder ein beliebt ......... Reiseziel sind .
Teil 0

: Rückblick
...................................................................................
® Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.
Tei l D:

Wohnen
o auf dem Land/ in der Stadt/am Stadtrand/ in einer o die Hausordnung einhalten
ländlichen Umgebung/ am Meer/ in den Bergen woh- o RegelnNorschriften berücksichtigen
nen/ leben o eine eigene Wohnung / eine Eigentumswohnung besit-
o zur Miete wohnen/ Mieter sein zen/ selbst nutzen
o die höchsten Mieten zahlen o Eine Wohnung steht leer./ der Leerstand
o die Kaltmiete/ die Gesamtmiete/ die Nebenkosten/die o viel/ wenig Platz haben/ über viel / wenig Platz verfügen
Heizkosten beträgt/betragen .. . o Die Wohnungen sind karg ausgestattet/haben ke ine
o Die Mieten steigen/klettern in die Höhe. Sa n itä rei n richtu ngen.
o Die Wohnungsnachfrage zieht an. o Wohnungen über eine Zentralheizung mit Wärme
o Vermieter wünschen sich eine pünktliche Mietzahlung versorgen
und keine kurzfristigen Mieterwechsel. o eine Wohnung modern/ klassisch / gemütlich/ praktisch
o bei Mietbeginn eine Kaution bezahlen/ die Kaution einrichten
einbehalten o ein guter Heimwerker sein
o sich den Mietvertrag gut durchlesen

Städte in Deutschland
o mit einer Stadt zufrieden sein o das Stadtrecht besitzen/verleihen
o Einfluss auf die Zufriedenheit der Bürger haben o das Wahrzeichen sein
o Grünflächen, Sicherheit, Seniorenfreundlichkeit schät- o die Stadt/die Universität gründen
zen/wichtig finden o die Bibliothek eröffnen
o gute Freizeitmöglichkeiten bieten o die Kirche/das Denkmal einweihen
o soziale Probleme und mangelnde Infrastruktur beklagen o den Grundstein für ein Denkmal/ein Gebäude legen
o die Großstadt/ die Kleinstadt/die Innenstadt/die o Zur Stadt gehören : die Stadtmauer/ die Fußgänger-
Sehenswürdigkeit/den historischen Stadtkern besu- zone/ das Gewerbegelände/ das Bürogebäude/ das
chen / besichtigen Einkaufszentrum/ das Schloss/ der Fluss/ kulturelle
o eine Stadtrundfahrt/eine Busreise machen Einrichtungen.

Reisen
o die Koffer packen und in den Urlaub fahren o auf ein kostenloses Frühstück/ die Hotelbar Wert legen
o für den Urlaub tief in die Tasche greifen o Ausgleichs- und Versorgungsleistungen enthalten
o viel/wenig Geld ausgeben o einen Anspruch auf Unterstützung haben
o Viele Urlauber zieht es in die Ferne. o sein Recht geltend machen
o als Top-Ziel gelten o eine Anzahlung leisten
o einen Strandurlaub bevorzugen/ sich an Stränden o vom Reisevertrag zurücktreten
sonnen o die Reise beeinträchtigen
o Städtereisen planen o den vereinbarten Preis anpassen
o sich über das anvisierte Ziel informieren o jemanden über einen Änderungsgrund informieren
o mobile Angebote zur Recherche nutzen o Mängel feststellen/ anzeigen
o die Katze im Sack kaufen o die Beseitigung der Mängel verlangen
o eine/ keine böse Überraschung erleben o Änderungswünsche berücksichtigen
o auf Servicleistungen achten o jemandem entstandene Kosten in Rechnung stell en

Hotels
o im Hotel/ in der Herberge/ in der Pension/in der Unter- o Der Hoteleigentümer/ Der Hotelbesitzer hat das Hotel
kunft übernachten aufwendig renoviert.
o das luxuriöse/ einfache/komfortable/preisgünstige/ o Das Hotel liegt inmitten einer einzigartigen Land-
prächtige/ elegante/ gepflegte/ ausgezeichnete/traditi- schaft/ in verkehrsgünstiger Lage.
onsreiche Hotel o die aufwendig restaurierte Wassermühle
o Das Hotel/ Die Hotelkette hat einen guten Ruf. o die kulinarische Vielfalt genießen
o Das Hotel verfügt über gemütliche/ komfortable Gäs- o Feinschmecker geraten ins Schwärmen .
tezimmer. o ein beliebtes Reiseziel sein
o Das Hotel bietet Einzel-/Doppel-/Dreibettzimmer mit o über ein großes/unbegrenztes/vielfältiges Freizeitan-
Bad/WC/Minibar/Telefon/lnternetanschluss. gebot verfügen
Teil 0

® ~valuation
Uberprüfen Sie sich selbst.

Ich kann gut nicht so gut


Ich kann Texte zum Thema Wohnen in Deutschland verstehen. 0 0
Ich kann meine persönliche Wohnsituation und die allgemeine Wohnsituation in
meinem Heimatland beschreiben . 0 0
Ich kann mich zu verschiedenen Wohnformen und Wohnbedingungen mündlich
und schriftlich äußern und meine Ansichten begründen . 0 0
Ich kann Wohnungsangebote auf Websites verstehen, vergleichen und darauf
reagieren . 0 0
Ich kann allgemeine Informationen über Städte und detaillierte Informationen bei
einer Stadtführung verstehen und über Städte, die ich kenne, berichten. 0 0
Ich kann Texte zum Thema Reisen verstehen, mich nach allem Wissenswerten bei
einer Reise erkundigen und über eigene Reisen ausführlich berichten. 0 0
Ich kann über das Thema Ärger im Urlaub sprechen und eine Beschwerde formulieren. 0 0
Ich kann Texte zum Thema Reiserecht verstehen und eine E-Mail an eine
Fluggesellschaft schreiben. 0 0
Ich kann ausführlichere Texte über Hotels verstehen, Hotelbeschreibungen wieder-
geben und eine Hotelauswahl begründen. (fakultativ) 0 0
Kapitel

Z L&:;gg:g: Mi

2 ..#i222CGW

Europa
.... und die Deutschen
...............................................................................
Teil A:
® Europa-Rekorde
Worum geht es? Raten Sie und ergänzen Si e d ie f ehlenden Nomen.

o Die Schweiz hat die meisten Amtssprachen in 8. Der größte .......................... Europa s liegt im
Europa, es sind vier. Innerhalb der Europäischen Nordwesten Russlands unweit der finni schen
Union sind 24 Sprachen als Amtssprachen an - Grenze. Es ist der Ladoga .......................... . Er
erkannt. ist 120 Tage im Jahr zugefroren.

1. Von den europäischen Städten hat Moskau mit 9. Die größte .. .......................... Europas befindet
11,5 Millionen die meisten ... .... ..................... . sich in Frankreich: die ........................ von Pyla.
Innerhalb der Europäischen Union ist London Da der feine Sand ständig verweht wird, sch wa nkt
mit 8,5 Millionen ........ ....... ....... .... führend . ihre Höhe zwischen 100 und 120 Metern.

2. Das größte .......................... Europas ist Russ- 10. In Finnland gibt es so viele ........................ nut-
land, genauer gesagt der kleine Teil Russlands, zer wie in keinem anderen europäisch en Land.
der zu Europa gehört. Der europäische Teil Aber die Finnen telefonieren nicht nur mit ihrem
erstreckt sich über eine .......................... von ...... .... ........... .. ... , sie werfen auch damit. In Finn -
4 Millionen km 2 • land findet seit Jahren eine ......................... .
Weitwurf-Weltmeisterschaft statt. Der Rekord
3. Es ist umstritten, ob der Mont Blanc in den liegt bei über 100 Metern.
französischen Alpen (4807 Meter) oder der EI-
brus im Kaukasus (5633 Meter) der höch ste 11. Die niederländische Flotte hat eine lange Traditi -
.......... .. .............. Europas ist. Der Elbrus liegt an on: Im 17.Jahrhundertwar siedoppelt so groß wie
der Grenze zwischen Europa und Asien, deshalb die britische und französische Flotte zu sammen.
zählen ihn manche zu Europa, manche zu Asien. Rotterdam hat den größten ......................... .
und die Niederländer besitzen bi s heute die
4. Der höchste noch aktive .......................... ist meisten .......................... Europas.
der Ätna (3350 Meter) auf der italienischen Insel
Sizilien. Er brach das letzte Mal im Jahr 2001 aus. 12. Deutschland galt lange Zeit al s das Land der
Dichter und Denker. Heute ist es da s Land der Er-
5. Die Gutenberg-Bibel ist das älteste ............ .. .... .. finder, denn in Deutschland werden die meisten
Europas, das mit beweglichen Metall-Lettern ge- .... ... ................... angemeldet.
druckt wurde. Die Bibel entstand zwischen 1450
und 1456. 13. Am gesündesten ernähren sich in Europa die
Griechen. Sie essen das meiste ......................... .
6. Die größte ..................... ..... Europas ist Groß- und ............ .............. .
britannien mit 229 850 km 2 •
14. In Dänemark verbringt man seine Freizeit nicht
7. Der längste .... ...................... ist die russische gerne allein . Die meisten Dänen sind des halb
Wolga mit einer Länge von 3 600 km . Die Wolga Mitglied in einem .......................... . Prozentu al
verbindet den Norden und den Westen Europas gesehen sind sie in diesem Bereich Europameis-
mit Zentralasien . ter.
TeilA

® Lesen Sie den folgenden Text .

• Die Europäer im Vergleich


m stati st ischen Amt der Eu- mit 3,2 Prozent ihres Geldes an-
I ropäi schen Union Eurostat
werden viele Daten des Lebens
teilig am wenigsten für Alkohol
und Zigaretten aus. Auch bei der
der Euro päe r vo n der Geburt Anzahl der erlernten Fremdspra-
5 bi s zum Tod erfasst. Eine Do- 50 chen liegen die Deutschen mit

kumentation von 201 3 enthüllt, 1,3 Fremdsprachen pro Schüler


dass die Deutschen in vielen Be- unter dem europäischen Durch-
reichen im Mittelfe ld liegen. schnitt. Demgegenüber können
Nach den Angaben die- Schüler in Luxemburg immerhin
10 ser Dokumentati on haben die 55 durchschnittlich 2,5 Fremdspra-

Spanierinnen mit 86, 1 Jahre n chen vorweisen.


die höchste Lebenserwartung, Die meisten Selbstmorde ver- Fleißi gste EU-Bürger ware n
bei den Männern können die 30 übten die Litauer - bei den Män- Eurostat zufolge die Griechen
Italiener mit 80,3 Jahren auf nern schi eden dort stati sti sch mit einer wöchentlichen Ar-
15 ein langes Leben hoffen. In gesehen 60 von 100 000 frei- 60 beitszeit von 44,2 Stunden bei

Deutschland we rden die Frauen willig aus dem Leben. Trauriger Voll zeiterwerbstätigkeit. Deut-
83,2 Jahre, die Männer 78,6 Jah- Spitzenreiter beim Tod durch sche Arbeitnehmer lagen ge-
re alt und li egen damit knapp 35 Verbrechen sind die Letten. In nau beim EU-Durchschnitt von
über dem E U-Durchschnitt. Lettland wurden 6 vo n 100 000 41 ,5 Stunden pro Woche. Beim
20 Bei den Ge burtenzahlen Bü rgern Opfer von Gewaltta- 65 technischen Fortschritt, z. B. der

befinden sich die deutschen ten, in Luxemburg dagegen nur N utzung des Internets, liegen die
Frauen mit je 1,4 unterh alb des 0,3 vo n 100 000 Menschen. Schweden vorn . 95 Prozent aller
EU-Durchschnitts vo n 1,6 Kin- 40 Die höchsten Konsumaus- Einwohner nutzen in Schwe-
dern pro Frau. Eine besonders gaben für Alkohol, Tabak und den das Internet, bei den Deut-
25 ni edrige Ge burtenrate weist Betäubungsmittel verzeichneten 70 schen sind es nur 84 Prozent. Im

Portuga l mit 1,2 Kinde rn pro die Esten mit 8,9 Prozent, ge- Durchschnitt nutzen jedoch nur
Frau auf, Spitzenreiter sind die folgt von den Luxemburgern mit 75 Prozent der Einwohner der
Franzosen mit 2,0. 45 8,3 Prozent. Die Deutschen gaben EU das Internet.

® Textarbeit
a) Beantworten Sie die Fragen zum Text. Arbeiten Sie zu zweit.

1. Welche Daten über das Leben der Europäer werden im statistischen Amt der Europäischen Union Eurostat
erfasst?
2. Welche Nationalitäten werden in dem Text genannt?
3. In welchen Bereichen liegen die Deutschen genau im EU-Durchschnitt, wo liegen Sie darunter, wo darüber?
4. Welche Angaben im Te xt haben Sie überrascht, welche haben Sie erwartet?

b) Berichten Sie aus Ihrer Perspektive über die Bewohner Ih res Heimatlandes (Lebenserwartung/Einkommen/Ar-
beitszeit .. .) oder über Besonderheiten im täglichen Leben.

c) Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.

: scheiden 0 hoffen 0 verüben 0 ausgeben 0 erfassen 0 liegen 0 nutzen 0 befind en :

1. Das statistische Amt der Europäischen Union ... ... ............... alle Daten des Lebens der Europäer.
2. Die Deutschen ........... .......... in einigen Bereichen im Mittelfeld .
3. Bei den Männern können die Italiener auf ein langes Leben ......... ..... ..... .. .
4. Die meisten Selbstmorde ..................... die Litauer.
5. Statistisch gesehen .... ................. 60 von 100000 Litauern freiwillig aus dem Leben.
6. Die Deutschen ..................... 3,2 Prozent ihres Geldes für Alkohol und Zigaretten ... ...... , damit .................... .
sie sich am unteren Ende der Skala.
7. 95 Prozent aller Einwohner ... .. ................ in Schweden da s Internet.
TeilA

® Interview: Europa
Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner und berichten Sie.

Fragen Partn erin / Partne r 1 Partn erin/ Partn er 2


Welche europäischen Länder möch-
ten Sie unbedingt einmal kennenler-
nen? Warum?

In welchem europäi schen Land


würden Sie immer wieder Urlaub
mach en?

Welch e Fremdsprachen beherrschen


Sie? Welche Fremdsprachen möchten
Sie gern noch lernen? Warum?

Welche europäi sche Großstadt ist


Ih rer Meinung nach die schönste?

® Länder und Einwohner


a) In welchen Ländern der Europäischen Union wa ren Sie schon? Beschreiben Sie die Lände r ku rz. Verwenden Sie
dafür unter anderem die Angaben aus der Grafik. (Wenn Sie noch nie in Eu ropa waren, besch rei ben Sie kurz Ihr
Heimatland oder eines seiner Nachbarländer.)

Die Europäische Union


••=

I
Belgien
Deutschland

Frankreich
Beitrittsjahr

* 1958

* 1958

* 1958
Einwohner
20 16' in Mio.
• 11,4 Mio.

. 82,8

. 67,0
-••
BIP'" 20 16 pro Kopf
in Tausend Euro
34,2 Tsd. €

35,7

30,3
• Gründungsmitglieder

-•
• Italien * 1958 . 60,6 27,9

:=
= Luxemburg
Niederlande
* 1958

* 1958
. 0,6

. 17,1
_ 77,4

37,5

-•••
Dänemark * 1973 . 5,7 36,4

:1: * 1973 . 65,8 31,2

•.
Großbritannien

Irland * 1973 . 4,8 53,2


.-- SCHWEDEN
- - - - Griechenland * 1981 . 10,8 19,5

-+- Portugal * 1986 . 10,3 22,4


ESTLAND

= -••
. !... Spanien * 1986 . 46,5 26,5

==
Fi nn land

Öste rreich
* 1995

* 1995
.5,5

h ,8 • 31,7

36,7
DÄNEMARK LITAUEN
LETRAND

= .1,3
Schweden * 1995 . 10,0 35,9 GR0 5SBRITANNIEN
_ Estland IRLA ND
* 2004 21 ,5

Lettland * 2004 . 2,0 19,0

_
, •
Litaue n
Malta
Polen
* 2004

* 2004

* 2004
. 2,8

. 0,4

. 38,0
•• • 21,9

27,6

20,1

•••
RUMÄ NIE N
_ Slowakei * 2004 . 5,4 22,4
_ Slowenien ~ 2004 i2, 1 24.1
BULGARIEN
Tsc hech ie n * 2004 .1 0,6 25,7

•••
PORTUGAU
19,5

Zypern
* 2004

* 2004
. 9,8

. 0,9 23,6
SPANIEN • GR IECHE NLAND

Bulgarie n * 2007 . 7. 1 13.9 ZYPERN

I I
::::E:
Rumänien

Kroatien
* 2007

* 2013
.1 9,6

.4,2
•• 17,2

17,3 I~I © Globu s


MALTA

lzum Teil vorläufig oder geschätzt, 2kaufkraftbereinigt Quelle: Eurost at


-:~ }'~.,
J; :. ~
~~~ '~1k
Zwischen den~ Kulturen TeilA
-... ...
~

b) Benennen Sie die Einwohner (männlich/weiblich und im Plural) der ausgewählten Länder.

Land männlicher Einwohner Einwohnerin Einwohner (Plural)

<> Irland der Ire die Irin die Iren


1. Litauen der Litauer
2. Dänemark
3. Schweden
4. Polen
5. Tschechien
6. Slowakei
7. Rumänien
8. Österreich
9. Bulgarien
10. Griechenland
11. Spanien
12. Portugal
13. Frankreich
14. Belgien
15. Niederlande
16. Großbritannien

Deklination der Nomen

Bei der Bildung und Deklination der maskulinen Nationalitätenvertreter unterscheiden wir zwei Gruppen:

1. Nomen auf -e: der Ire


Diese Nomen gehören zur n-Deklination.
Bei den femininen Formen fällt die Endung -e weg und an deren Stelle tritt ein -in : die Irin .
2. Nomen auf -er: der Litauer
Diese Nomen gehören zur Deklination I maskulin.
Bei den femininen Formen wird die Endung -in angefügt: die Litauerin .

Zusatzübungen zur Deklination der Nomen q Teil C Seite 84

® Persönlichkeiten aus Osteuropa


Ordnen Sie den folgenden Persönlichkeiten die entsprechende Nationalität zu. Ergänzen Sie außerdem die feh -
lenden Verben in der richtigen Form.

absolvieren <> schreiben <> geni eßen <> kämpfen <> lehren <> ni edersch lagen <> wählen <> feiern <> ermöglichen <> erhal-
ten <> entdecken <> gehören <> leben <> wecken <> einleiten <> erl angen

1. Antonin Dvoi'ak und Bedi'ich Smetana


Anton in Dvo rak und Bedrich Smetana gehö-
ren zu den berühmtesten slawischen Kompo-
nisten im 19. Jahrhundert. Durch ihre Opern
(z. B. Rusalka, Die verkaufte Braut), Orchester-
werke, Kammer- und Klaviermusikstücke
................ .. .......... die beiden Ko mponisten
auch über die Landesgre nzen hinweg Be-
rühmtheit. Smetana und Dvorak si nd Tsche-
chen.
TeilA

2. Marie Sktodowska Curie


Sie ....... ... ... .... ... ...... mit ihrem Mann Pier-
re Curie die radioaktiven Elemente Polonium
und Radium. 1903 .... ......... ...... .... ... sie (mit
ihrem Mann zusammen) den Nobelpreis für
Physik und 1911 den Nobelpreis für Chemie.
Ihr Mann ist Franzose, aber sie ist von Geburt

3. Michail Gorbatschow
Er war von 1985 bis 1991 Generalsekretär der
Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Er
.. ... ...... ...... . ..... ... in den 1980er-Jahren in-
nenpolitische Reformen .. ....... . Gorbatschow
forderte in der Sowjetunion Glasnost (Öffent- 4. Christo
lichkeit) und Perestrojka (Umgestaltung) des Der Künstler, der mit seinem vollständigen
Kommunismus und ...... ........ ... ... .. ... . damit Namen Christo Vladimirov Javacheff heißt,
die Wiedervereinigung Deutschlands. 1990 verhüllt vorübergehend Gegenstände,
wurde er mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Gebäude oder Teile einer Landschaft. In
Gorbatschow ist ............. ..... ........ . Deutschland ...... ........ .. ... ...... . er 1995 mit
der Verhüllung des Reichstagsgebäudes
das Interesse vieler Millionen Menschen . Er
.. ... ..................... ... .... heute in den USA, aber
ursprünglich ist er ........ ... .... .. ......... .
s. Franz Liszt und Bela Bart6k
Liszt und Bart6k sind nicht nur
Komponisten . Im 19. Jahrhun-
dert ... ............... ....... ..... . Anna Netrebko
sie auch als Pianisten wegen Anna Netrebko wurde 1971 in Kra s-
ihres virtuosen Klavierspiels nodar geboren. Ihr Gesangsstudium
Anerkennung und Ruhm. Sie ......... ..... ....... .. ... sie am Rimski-
knüpften in ihren Kompositi- Korsakow-Konservatorium in Sankt
onen an die osteuropäischen Petersburg. 1994 ......................... .
historischen Volksmusiken an sie am Mariinski-Theater ihr Debüt.
und ...... ...... ....... sinfonische Auftritte in den USA und auf vie-
Dichtungen, Oratorien, Mes- len europäischen Opern bühnen
sen und Rhapsodien. Beide folgten. Heute singt Anna Netrebko
sind ...... ................ . . als Sopranistin an der Metropolitan
Opera in New York, an der Wiener
Staatsoper und an der Mailänder
Scala. Anna ist .......................... .

7. Alexander Dubcek
Der Politiker war 1968 Mitinitiator und
Symbolfigur des Prager Frühlings. Er 8. Karol Wojtyta
für einen menschliche- Unter diesem Namen ist er ziemlich unbekannt.
ren Sozialismus. Als der Prager Aufstand Nennt man ihn jedoch Johannes Paulll., dann
...... .. .... .... .... . wurde, schloss man ihn wissen alle Bescheid . Bevor er 1978 von den
aus der Kommunistischen Partei aus. Dubcek Kardinälen zum Papst ............. .. ... .... ... .
konnte 1992 sein Comeback feiern und wurde wurde, war er Erzbischof von Krakau und ab
Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei 1967 Kardinal. Davor ....... ................... er als
der Slowakei. Alexander Dubcek ist nämlich Professor für Moraltheologie an den Un iver-
kein Tscheche - wie viele Menschen denken - sitäten Krakau und Lublin . Karel Wojtyta ist
sondern .............. .. ... .. .. ... .
TeilA

:..............................................................................
Abenteuer in der Fremde i-~iI· Ä:
® Lesen und hören Sie den folgenden Text von Franz Hohler. 5
a) Geben Sie die Gesch ichte ganz
• Die ungleichen Regenwürmer kurz mit eigenen Worten wie-
der.
ief unter einem Saueramp- de es ihm leicht ums Herz, lind er
T ferfeld ' lebten einmal zwei
Regenwürmer und ernährten sich
schlängelte sich fröhlich zw ischen
den Stengeln hindurch . Doch er
b) Welche Einstellung hat der
Autor Ihrer Meinung nach zum
von Sauerampferwurzeln. war kaum drei Fuß3 weit gekom- Thema In die Fremde gehen?
Eines Tages sagte der erste men , da entdeckte ihn eine Amsel4
Regenwurm: "Wohlan, ich bin und fraß ihn auf. o eine positive Einstellung
es satt2 , hier unten zu leben, ich Der zweite Regenwurm hinge- o eine skeptische/negative
will ei ne Reise machen und die gen bli eb immer in seinem Loch Einstellung
Welt kennenlernen." Er packte unter dem Boden, fraß jeden Tag
sein Köfferchen und bohrte sich seine Sauerampferwurzeln und
nach oben , und als er sah, wie die bli eb die längste Zeit am Leben. 'Sauerampfer = Wildgemüse
Sonne schien und der Wind über Aber sagt mir selbst - ist das ' ich bin es satt = ich habe keine Lust mehr
das Sauerampferfeld strich , wur- ein Leben? ' Fuß = Maßeinheit: 1 Fuß = 30,48 cm
' Amsel = Singvogel

® Heimat
a) Was verbinden Sie mit dem Wort Heimat, was mit dem Wort Fremde? b) Gruppenarbeit: Diskussion über
Assoziieren Sie. Heimat
Heimat Fremde 1. Diskutieren Sie in der
Gruppe die Aussage Heimat
ist kein Ort, Heimat ist ein
Gefühl. Sind Sie mit dieser
Aussage einverstanden?
Begründen Sie Ihre Meinung
und nennen Sie Beispiele.
2. Präsentieren Sie die wich-
tigsten Aussagen und einige
Beispiele im Plenum .

@ Partnerarbeit: Auswandern
Fragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn und berichten Sie.

1. Können Sie sich vorstellen, in ein anderes Land auszuwandern oder in einem anderen Land für mehrere Jahre
zu wohnen?
2. Welches Land wäre (außer Ihrem Heimatland) Ihr Traumland? Warum?
3. Welche Gründe gibt es, das eigene Land für mehrere Jahre oder für immer zu verlassen?

~ Gründe und Folgen


a) Lesen Sie die folgenden Beispielsätze.

Gründe: Warum würdest du gern nach Italien auswandern? _ Frage nach einem (konkreten) Grund
Angabe eines (konkreten) Grundes:
Ich würde gern nach Italien auswandern, weil das Essen dort so gut schmeckt.
Ich würde gern nach Italien auswandern, denn das Essen schmeckt dort so gut.
Das Essen schmeckt in Italien so gut, deshalb/deswegen/darum würde ich gern nach Italien auswandern.
Das Essen schmeckt in Italien so gut, ich würde deshalb/deswegen/darum gern nach Italien auswandern.
(Verweis auf den Grund im ersten Hauptsatz)
Ich würde gern wegen des leckeren Essens nach Italien auswandern. (eher Schriftsprache)

Folgen: Angabe einer (konkreten) Folge:


Das Essen schmeckt in Italien so gut, dass ich gern nach Italien auswandern würde.
TeilA

b) Warum würden Sie gern nach Traumalia auswandern? Nennen Sie Gründe. Nutzen Sie jeweils
zwei verschiedene grammatische Möglichkeiten.

o gutes Essen
Ich würde gern nach Traumalia auswandern, weil mir das Essen dort so Eiut schmeckt.
Ich würde gern weEien des Eiuten Essens nach Traumalia auswandern.
Das Essen schmeckt dort so gut, deshalb würde ich Eiern nach Traumalia auswandern.
1. weiße Strände
a) ........ .. ................... ................................. ... .............. ...... .. ....... ...................................... .... ... ............. .
b)
2. gutes Wetter
a) .... .. ...... ............ ... ............ .... ... .............. .. ...................... ........ .... ...... .................... .. .... .......... ....... ... .... ..
b)
3. wilde Tiere
a) ......... ... ...... .. .. .. ........ ... ............... . ........ .. ....................... ............. ........... .......... ........................ .. ........ ..
b)
4. gute und preiswerte Verkehrsmittel
a) .... .. .... ...... . ... ..... ....... ...... ............... .. .......... .. ....... ... . .... ... ..... .................. ................... .... .............. .... . .
b) ......... ..... ............. ........ . .. .............. .. .... .............. .. ...... .. .. ..... .... .... .. ....................... ...................... .... .... .
5. hervorragende Arbeitsmöglichkeiten
a) ...... .... .... ............. .... ............................. ............................................. .................... .. ......................... .
b) ... .... ... ... ........ .. ...... .. ... .. ................ .. .................. .. ... ....... .. ..... . ................................................ ... ... ...... .

Zusatzübungen zur Angabe von Gründen und Folgen q Teil C Seite 86

@ Lesen Sie den folgenden Text.

• Abenteuer Ausland
iele Deutsche zog und zieht sonaldienstleistungsfirmen bieten
V es ins Ausland. Dabei wa-
ren Abenteuerlust, Abwechs-
25

auf Jobbörsen viele Stellen für


Handwerker in Skandinavien an :
lung und die Suche nach einer Kfz-Mechaniker, Elektriker, Zim-
5 interessanten Herausforderung merrnänner, Mamer, Dachdecker,
im beruflichen Bereich früher 30 Schweißer usw.

die stärksten Motive. Vor allem Bei den Arbeitssuchenden


intell ektuelle Weltenbummler aus Deutschland sind auch Län-
hielten einst Ausschau nach viel- der wie Österreich, die Schweiz
10 faltigen Erfahrungen und Karrie- und Spanien sehr beliebt. Hier
remöglichkeiten, denn die besten 35 werden vor al lem qualifizierte

Chancen auf einen gut bezahlten Arbeitskräfte in der Gastrono-


Job im Ausland hatten in der mie- und Tourismusbranche
Vergangenheit hauptsächlich Ar- gesucht. Die Bundesagentm für Callcenteragenturen und im Fi -
15 beitskräfte mit einem akademi- Arbeit verzeichnet hohe Ver- 50 nanz- und Bankwesen.
schen Abschluss. 40 mittlungsquoten in Länder wie Offi ziellen Angaben zufolge
Das hat sich nach der Jahr- Norwegen, Dänemark, Nieder- wanderten im Jahr 2013 knapp
tausendwende verändert. Deut- lande, Irl and , Großbritannien 140000 Deutsche aus und
sche Facharbeiter (auch die über und Island. Dort bieten sich suchten ihr Glück im Ausland.
20 50-Jährigen) werden wegen ihrer außer im boomenden Bauge- 55 Und das sind nur die, die sich
soliden Ausbildung sowohl im prak- 45 werbe und in der metallverar- ordnungsgemäß abgemeldet ha-
tischen als auch im theoretischen beitenden Industrie gute Mög- ben. Man weiß nicht, wi e viele
Bereich immer mehr geschätzt. lichkeiten für Fachkräfte im pendeln oder ihren deutschen
Zeitarbeitsagenturen und Per- medizinischen Pilegebereich, in Wohnsitz formal behalten haben.
TeilA

@ Textarbeit
a) Beantworten Sie die Fragen.
1. Worum geht es in dem Text? Formulieren Sie in drei bis vier Sätzen die Hauptaussagen des Textes.
2. Welche Handwerksberufe werden in dem Text genannt und welche kennen Sie noch?
3. Arbeiten in Ihrem Heimatland Fachkräfte aus dem Ausland ? Wenn ja, in welchen Berufszweig en? Woher kom -
men die Fachkräfte?
4. In welche Länder wandern Fachkräfte aus Ihrem Heimatland aus? Welche Länder sind bei den Arbeitssuchen-
den beliebt?

b) Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die fehlenden Präpositionen, den richtigen
Kasus der Nomen und die in Klammern angegebene Zeitform der Verben. Arbeiten Sie zu zweit und vergleichen
Sie Ihre Ergebnisse mit anderen Teilnehmern.

o viele Deutsche - es - Ausland - ziehen (Präsens)


Viele Deutsche zieht es ins Ausland.
1. ein wichtiges Motiv - der Umzug - Ausland - die Suche - eine interessante berufliche Herausforderung - sein
(Präsens)

2. die besten Chancen - ein gut bezahlter Job - früher - hauptsächlich - Arbeitskräfte - ein akademischer Ab-
schluss - haben (Präteritum)

3. das - sich verändern (Perfekt)

4. deutsche Facharbeiter - ihre so lide Ausbildung - sehr geschätzt werden (Präsens)

5. Arbeitsagenturen - viele Stellen - Handwerker - Skandinavien - anbieten (Präsens)

6. deutsche Arbeitssuchende - Länder wie Österreich, die Schweiz und Spanien - sehr beliebt sein (Präsens)

7. die Bundesagentur für Arbeit - hohe Vermittlungsquoten - nordwesteuropäische Länder - verzeichnen (Präsens)

@ Hören Sie Erfahrungsberichte zum Thema Arbeiten im Ausland. 6


Der Journalist Tobias Schade hat für einen Artikel im Werbeblatt einer Jobbörse mit
vier Deutschen, die ins europäi sc he Ausland gegangen sind, kurze Interviews geführt.
Der Journalist hat schnell Stichpunkte für seinen Artikel notiert.
Hören Sie die Berichte zweimal und korrigieren Sie während des Hörens die falschen
Informationen und ergänzen Sie die fehlenden Informationen.

8 Name: Frank Wagner 0 Name : Paula Fischer


Jahr: Jahr: Januar 2005
Grund: Job in einer Gartenbaufirma Grund: fand keine Stelle in Deutschland
Land: Dänemark Land:
Beruf: ßaumaschinen-Fahrer Beruf: Kundenberaterin bei Google
Pluspunkte im neuen Land: Plu spunkte im neuen Land:
eigenes Haus und traumhafte Winter Einheimische sind kontaktfreudig, man
findet leicht Anschluss
Anfangsschwierigkeiten und Minuspunkte:
musste sich an die Mentalität der Men- Anfangsschwierigkeiten und Minuspunkte:
schen gewöhnen niedrige Lebenshaltungskosten
Rückkehrabsicht: will sobald wie möglich Rückkehrabsicht: weiß es noch nicht
zurück
TeilA

0 Name : Ulrich Haas Anke Seidel


Jahr: Jahr: Juli 2006
Grund: flüchtete vor Hektik Grund:
und Alltagsproblemen
Land: Österreich (Tirol)
Land: Griechenland
Beruf:
Beruf:
Pluspunkte im neuen Land:
Pluspunkte im neuen Land: Sie liebt die bergige Landschaft und man
Sonne , Wärme , Ruhe, findet in Osterreich immer einen Job.
zufriedenes und einfaches Leben
Anfangsschwierigkeiten und Minuspunkte:
Anfangsschwierigkeiten und Minuspunkte: kann sich nicht mehr richtig um ihre C/tern
Bürokratie auf den Ämtern kümmern, hat oft Heimweh
Rückkehrabsicht: erst im Alter Rückkehrabsicht: will später nach Deutsch-
land zurück

~ Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen, die fehlenden Endungen und den Kasus.
0 Frank Wagner brauchte Zeit, bis er sich an das Land gewöhnte. sich gewöhnen +an +A
1. In Norwegen wird niemand laut, auch wenn er
sich .......... ein ..... Kollegen ärgert. sich ärgern + .... ..... + .....
2. Er beschäftigt sich in der Firma jetzt ... .... ... wichtig .... .
Leitungsaufgaben. sich beschäftigen + ......... + .....
3. Inzwischen fühlt er sich ...... .... d ..... neu ... .. Land verbunden. sich verbunden fühlen + ......... + .....
4. .......... ein .. .. . Leben in Deutschland träumt er schon lange
nicht mehr. träumen + ......... + .... .
5. Paula Fischerfürchtete sich .......... d ..... Neuanfang. sich fürchten + ......... +
6. Aber sie hat sich .. .... .... ihr Gefühl verlassen. sich verlasse n + ......... +
7. Genau ... .. .. .. . dies ..... Stelle hatte sie gesucht. suchen + ......... + .....
8. Sie ist offen und interessiert sich .......... viel .. ... Dinge. sich interessieren + ......... + .....
9. Sie hofft, dass sie sich .......... ein ..... Iren verliebt. sich verlieben + ......... + .....
10. Ulrich Haas flüchtete Anfang der 1980er-Jahre .... .. .. . d ..... Stress
und d ..... Hektik. flüchten + ......... + .....
11 . Er sehnte sich .. ........ Sonne, Wärme und Ruhe. sich sehnen + ......... + .....
12. Jetzt begnügt er sich .......... ein ..... einfach .....
zurückgezogen ..... Leben. sich beg nügen + + ...
13. Er gehört nun .......... Dorfgemeinschaft. gehören + + .....
14. Ulrich Haas kann nicht verstehen, wenn jemand ...... .. .. d .....
deutsch .. .. . Bürokratie schimpft. schimpfen + ......... + .....
15. Wer die griechischen Ämter kennt, wird in Zukunft ..........
Deutschland schwärmen. schwärmen + ......... + .....
16. Anke Seidel wurde .... .... .. ein ..... sc hnell ..... Umzug ins
Ausland gewarnt. warnen + ......... + .. ...
17. .......... ein .. .. . Mangel an Arbeit kann sie sich nicht beklagen . sich beklagen +. + .....
18. Sie findet es schade, dass sie sich nicht mehr richtig ... ..... ..
ihr ..... Eltern kümmern kann . sich kümmern + ... .. .... + .....
19. Aber ihre Familie will .. ... .... d .... . bergig .... . Landschaft
nicht mehr verzichten . verzichten + ...... ... + ....

Zusatzübungen zu Verben mit präpositionalem Kasus Q Teil C Seite 89


--- tro~

-- :f~~
Zwischen derijKulturen TeilA
~ _~ ~}1-

:............................
Kulturelle Unterschiede ......
im Berufsleben
.......... .. .. ... . ..... ..................... i-;ii Ä:
@ Lesen Sie den folgenden Text.

• Kostspielige Missverständnisse
erschwitzt kommen die Ent- Kei ner der beiden Partner hatte länderspezifischen Seminaren,
V sandten eines deutschen Un-
ternehmens am Flughafen von
sich zuvor ausreichend über die
Gepflogenheiten 2 im anderen Land
bei denen man Dinge, auf die man
bei Geschäftsverhandlungen ach-
Casablanca an. Von ei ner Gruppe informiert. In arabischen Ländern ten muss, erfährt. So lernt man
5 einheimischer Geschäftsleute JO gi lt Essen wie bei McDonalds als 55 z. B., dass Japaner die Farbe Grau

werden sie freundlich empfangen. etwas Besonderes, in Deutschland bei Anzügen schätzen, nicht so
Die Gastgeber haben sich Gedan- ist es zumindest als Geschäfts- sehr aber bunte Krawatten oder
ken gemacht, wie sie den Verhand- essen verpönt 3. Hemden , oder dass man beim
lungen mit den zukünftigen Ge- Mangelndes Wissen über die Geschäftsessen mit französischen
10 schäftspartnern einen günstigen 35 kulturellen Eigenheiten der Nati- 60 Partnern in der Pause zwischen
Boden bereiten l können: Ein on , mit der man verhandelt, führt Dessert und Käse aufkeinen Fall
schmackhaftes Essen zum Auftakt oft dazu, dass Manager erfolglos abschalten sollte, denn in dieser
kann da doch nicht verkehrt sein. von Gesprächen zurückkehren Zeit werden bevorzugt delikate
Die Deutschen erwarten ein vor- und sich gar nicht erklären kön- Geschäftsfragen besprochen und
15 nehmes Essen, stattdessen türmen 40 nen , wie die Barrieren zwischen 65 gelöst.

sich auf ihrem Tisch Cheeseburger ihnen und den Gesprächspartnern Man muss nicht gleich in
und fettige Pommes. Den deut- entstanden sind. die Rolle eines Fran zosen oder
schen Gästen sieht man ihr Un- Briten schlüpfen, um erfolgreich
behagen an , das Lächeln der zu verhandeln, aber es ist wicb -
70 tig, ein Gespür für die fremde

Nation im Allgemeinen zu ent-


de enttäuscht, denn sie hatten wickeln und sich über Strukturen
es ja nur gut gemeint. Ein und Gepflogenheiten vorher z u
schlechter Start für die informieren. Das vereinfacht
25 erste Verhandlungsrunde. 75 den Umgang miteinander enorm.

' einen günstigen Boden bereiten = etwas gut vorbereiten ' Gepflogenheiten = Gewohnh eiten, Sitten
' verpönt sein = nach herrschender Sitte untersagt sein

@ Textarbeit
a) Beantworten Sie die Fragen zum Text.

1. Welche Gründe nennt der Text für das Scheitern von Verhandlungen?
..... .... .... .. .......... ................... .... .. .......... .. ..... ........ ..... ............................... ...... ........... .. .... ......... .................
2. Wie reagieren die Unternehmen?
............ .. .................. .... ........................ .... ........... ... ... ...... .............. ..... ... .... .. .... ...... ... ........... ... .... ...... .... .. .
3. Worauf kommt es bei Gesprächen mit aus länd ischen Partnern an?
.... .. ..... ........ ........... . .......... .............................................. .......... ....... .. ..... ... ... ......... ........ .. ... .. ......... .... ..

b) Stellen Sie fest, wie der Autor des Textes die folgenden Fragen beurteilt: positiv oder negativ.
Wie beurteilt der Autor
o Maßnahmen zur Weiterbildung der Mitarbeiter in länderspezifischen Seminaren? positiv
1. die Reaktion der deutschen Gäste nach dem Auftaktessen?
2. mangelndes Wissen über kulturelle Eigenheiten der Nation, mit der man verhandelt?
3. das Tragen bunter Krawatten und Hemden bei Verhandlungen mit japanischen
Gesprächspartnern?
4. aufmerksames Zuhören während der Pause zwischen Dessert und Käse in Frankreich?
5. ei n gründliches Studium der Gepflogenheiten im Land der Gesprächspartner?
TeilA

@ Welche drei Nomen haben jeweils ähnliche Bedeutung? Ordnen Sie zu .

der Beginn das Empfinden das Scheitern


die Versammlung die Besonderheit die Sitte
das Gespür die Gewohnheit die Besprechung
die Enttäuschung der Fehlschlag die Eigenheit
die Gepflogenheit die Sitzung der Auftakt
die Eigenart der Anfang das Einfühlung svermög en

@ Ergänzen Sie die fehlenden Nomen.

: Gedanken () Eigenheiten () Rücksicht () Enttäuschung () Umgang () Gespür () Scheitern () Verhandlungen () Rolle () :


: Boden () Gepflogenheiten .

1. Vor geschäftlichen ..... ...... ...... ..... .... sollten sich die Gastgeber darüber ..... ..................... mach en, wi e sie für
künftige Geschäftsbeziehungen einen günstigen ..... ........ ......... .... bereiten können .
2. Sie sollten sich zuvor ausreichend über die ............... .... ....... des Landes informieren, damit ihnen eine
.............. .. .......... , z. B. be i einem Geschäftsessen, erspart ble ibt.
3. Mangelndes Wissen über die kulturellen ......... ........ .. .. ..... einer Nation kann zum ....................... ... von
Geschäftsverhandlungen führen .
4. Man muss nicht gleich in die .......................... des fremden Geschäftspartners schlüpfen, um erfolgreich zu
verhandeln, aber es ist wichtig, ein ....... ................... für die fremde Nation im Allgemeinen zu entwickeln und
auf kulturelle Besonderheiten ............ ... ........... zu nehmen.
5. Das vereinfacht den ....... ................... miteinander enorm .

~ Worauf achtet man in Ihrem Heimatland und in Deutschland Ihrer Meinung nach im beruflichen Umfeld?
Ergänzen Sie in der Kleingruppe die Tabelle un d di skutieren Sie Gemeinsamkeiten und Untersc hiede.

Situationen und Themen Deutschland Ihr Heimatland


Begrüßung: Bei der Begrüßung gibt man
Hand geben? Küssen? sich die Hand.
Anrede:
Du/ Sie? Herr/ Frau ... ? Vorname?
Akademische Titel?
Geschäftsgesprä che und Verha nd -
lun gen:
Gleich zur Sache kommen? Sich zum
gegenseitigen Kennenlernen viel Zeit
nehmen? Gespräch mit Witzen auf-
lockern? Private Themen? Mitten in
den Verhandlungen mit den eigenen
Leuten beraten? Blickkontakt?
Geschäftsessen:
Gesprächsthemen? Alkohol?
Esssitten?
Umgang mit der Zeit:
Einhalten von Terminen?
Umgang mit Gesprächspartnern:
Private Einladungen? Zu Hause anru-
fen? Gastgeschenke?
Umgang mit Kollegen:
Hierarchische Strukturen? Lange
oder kurze Entscheidungswege? Ein -
halten von Zuständigkeiten? Anrede?
Private Kontakte? Kritik üben?
Wenn Si e kein e Erfahrungen mit Deutsch en od er Deutschl and habe n, d ann könn en Sie dem Lös ung ssc hlü sse l einig e Info rm ati o nen ent-
nehm en.
TeilA

@ Entwerfen Sie an hand der Tabelle A19 sieben kurze Regeln fü r den erfolgreichen Umgang mit Geschäftsleuten
in Ihrem Heimatland. Präsentieren Sie die Regeln dann vor der Gruppe.

@ Wie Europa verhandelt


Auch innerha lb Europas gibt es unterschiedl iche Verhandlung skulturen .
Lesen Si e die folg enden Beschreibungen und ordnen Sie di e Ih rer Meinung nach passende Nationalität zu.
Ergänzen Sie während des Lesens die fehlenden Ve rben in der ri chtigen Form.

: Niederländer 0 Bulgaren 0 Schweizer 0 Franzosen 0 Briten :

0.............. . . ............ ............... . ................ ..... : 0 ............................ ·. · · · ············· ····· ................


: formulieren 0 legen 0 austauschen 0 erklären 0 : kommen (2 x) 0 verführen 0 brauchen 0 haben 0

: herrschen 0 entschuldigen 0 wirken : werden


.. . .. . .............. ... .. . ............... . ..... .. .. . . .... . ...... . .... . .

Sie legen viel Wert auf Höflichkeit, bedanken und "Sie verkaufen nicht, sie ..... ........... .... ... ... (1)", heißt
.... .... ........ .. ........ (1) sich häufig. Auf viele Deut- es. Mit anderen Worten: Eine starre Tagesordnung,
sche ...... ... ................. (2) sie anfangs sehr freund - das sture Abhaken von Gesprächspunkten oder fak-
lich. Aufforderungen werden nie direkt, sondern tenlastige Vorträge können in Verhandlungen tödlich
immer im Konjunktiv ........ ......... ......... (3). "Mee- sein. Um an Informationen zu .. ...... ......... ......... (2),
tings beginnen, bevor sie angefangen haben", muss man selbst aktiv .... .... ...... ........... . (3). Ein ge-
... ..... .................. (4) ein Kulturexperte. "Es ist ganz eigneter Weg dazu ist das Geschäftsessen: Sobald die
normal, sich schon vor dem Treffen mit allen Betei - zwischenmenschliche Beziehung enger wird, sind
ligten über ihre Standpunkte .............. .......... .. (5). auch die Infos leichter zu .. .... ... .. .... .. ...... ... (4). Beim
Es ......................... . (6) flach e Hierarchien, Gruppen- Essen ist allerdings Geduld gefragt, denn manchmal
entscheidungen sind heilig." ......................... . (5) das gute Angebot oder die In -

(~) .. ...... ... .... .......... ..... .... ......... ....... ......... ......... .
formation, die man ..... ..................... (6), erst zum
Schluss.
: formulieren 0 begrüßen 0 wahren 0 bleiben 0
: unterhalten 0 treffen 0 schätzen
®........... . . ...................... ... . . . ..... .................. .
Sie . ...... ........... ..... ... (1 ) die Distanz. Sie : einbringen 0 denken 0 gehören 0 verlassen 0
.. ........................ (2) sich nur dann per Händedruck, : führen 0 bedeuten 0 zeigen 0 gelten 0 erwarten
wenn sie sich zum ersten Mal ..................... ..... (3)
oder sehr lange nicht gesehen haben . Der Ab- Wer sich auf die Gesten seiner Geschäftspart-
stand zum Gegenüber wird auch beim Smalltalk ner ......................... . (1), kann schnell in die Irre
..... ........... .......... (4): Überaus angeregt können sich .......... .. .............. (2) werden . Denn Kopfschütteln
die Geschäftspartner über da s Wetter, die Anreise ..................... ..... (3) Zustimmung, zweimaliges Ni -
oder die Premiere in der Oper .......................... (5) - cken hingegen Ablehnung . Eine bestimmte Laut-
Privates aber .. ........... ... .. ........ (6) privat. Trotz der st ärke und starkes Gestikulieren .......................... (4)
Distanz sind sie sehr höflich, selbst Anweisungen zum normalen Gesprächsverhalten dazu und
werden als höfliche Bitten .......................... (7). .................... ...... (5) besonderes Interesse für
das Thema. Gleichzeitig werden Informationen
0........ .......................... ............... ... ................... viel indirekter .......................... (6). Jemandem
direkt zu sagen, was man .......................... (7).
: stehen 0 heißen 0 verderben 0 ausprobieren 0
.......................... (8) als unhöflich. Die Hierarchien
: gelten 0 orientieren 0 kleinschreiben
sind wesentlich ausgeprägter als in Deutschland, von
Der Anzug aus feinstem Stoff, das Auto ein Porsche, ihrem Chef .... ... ................... (9) die Mitarbeiter in
ein Doktortitel auf der Visitenkarte - beste Vorausset- größeren Besprechungen klare Anweisungen .
zungen, um sich das Geschäft mit ihnen gründlich zu
........... ... .. .......... (1).
Das Schlüsselwort für Erfolg ........ .................. (2)
Gleichheit, Hierarchien werden .... ....... ............... (3).
@ Schreiben Sie wichtige Wendungen aus A21
auf und formulieren Sie im Anschluss in
Werte wie Bescheidenheit, Kompromissbereit-
etwa sechs Zeilen, was bei geschäftlichen
schaft, Zusammenarbeit .. ........................ (4) in
Verhandlungen in Ihrem Heimatland besonders
Verhandlungen im Vordergrund . Das Interesse
zu beachten ist .
...... .. ... ............... (5) schnellen und pragmatischen
Lösungen. Es wird lieber .......................... (6), als sich
an Theorien und Regelwerken zu ........ ............... . (7).
TeilA

: Smalltalk
...................................................................................
Teil A:
@ Smalltalk: Kleine Gespräche mit Wirkung
a) Lesen Sie den Text. Kontakte sind weltweit im Geschäftsleben die Basis
für Erfolg. Und jeder Kontakt beginnt mit Smalltalk. Diese "Aufwärm phase"
schafft Vertrauen und eine gemeinsame Basis, die es erlaubt, besser über berufliche
Belange zu sprechen. Durch Smalltalk zu Beginn eines beruflichen Gesprächs erhöht sich die
Bereitschaft des Gegenübers zum Zuhören . Und dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, seine
eigenen Ziele eher zu erreichen. Deshalb sprechen Kommunikationsberater heute auch
eher von Smarttalk als von Smalltalk.

b) Wie gut sind Ihre Smalltalk-Fähigkeiten? Testen Sie sich selbst.


Beantworten Sie die Fragen mit Ja oder Nein . Vergleichen Sie Ihre Antworten mit dem Lösungsschlüssel.
ja nein
1. Als Gesprächseinstieg eignen sich Themen wie Wetter und Anreise. 0 0
2. Weitere geeignete Gesprächsthemen sind:
a) der eigene Jaguar, die eigene Penthousewohnung oder der teure Urlaub auf
einer Südseeinsel o o
b) die aktuelle politische Lage und Ihre Meinung dazu o o
c) Ihr Lieblingsrestaurant und Ihr Lieblingsessen o o
d) Klatsch und Tratsch über Prominente o o
e) die Erkrankung Ihres Kollegen o o
f) Ihr letzter Museumsbesuch im Louvre o o
g) Ihre Hobbys o o
h) die Stadt, in der Sie sich befinden o o
i) Ihr Einkommen o o
j) die Probleme mit Ihrer Partnerin/ Ihrem Partner o o
k) Ihre Meinung über gute Kaffee-/ Tee-/ Wein-/Champagnersorten o o
I) Ihre Arbeit oder die Aktivitäten Ihrer Firma o o
3. Damit Sie richtig verstanden werden, sollten Sie sehr laut reden. o o
4. Beim Smalltalk ist aufmerksames und aktives Zuhören besonders wichtig . o o
5. Für den Smalltalk sind offene Fragen (Wann/ Wo/ Wie/ Warum ... ) besonde rs geeignet. o o
6. Wenn Ihnen jemand ein Kompliment macht, sollten Sie es lächelnd und dankend annehmen. 0 o
7. Mit einer aufrechten Körperhaltung und Blickkontakt zeigen Sie Interesse an Ihrer
Gesprächspartnerin/ lhrem Gesprächspartner. 0 o
8. Zu einem guten Gespräch gehört ein bisschen Selbstironie. o o
9. Es ist ratsam, vor allem bei deutschen Geschäftspartnern das Gespräch mit einem Witz
zu beginnen, um die Atmosphäre aufzulockern. o o
10. Es ist immer gut, Visitenkarten zu verteilen, auch beim abendlichen Dinner. o o
11. Wenn Ihnen jemand eine Visitenkarte überreicht, sollten Sie sie erst lesen, bevor Sie sie
einstecken. o o
12. Bei einem Empfang sollte der Abstand zwischen den Gesprächspartnern ungefähr zwei
Armlängen betragen. o o
13. Wenn Ihr Gesprächspartner aufdringlich oder beleidigend wird, müssen Sie ihm deutlich
die Meinung sagen. o o

c) Berichten Sie über Erfahrungen mit Smalltalk aus Ihrem Heimatland. Was sollte man unbedingt beachten?

d) Partnerarbeit
Führen Sie mit Ihrer Nachbarin/Ihrem Nachbarn einen Smalltalk. Beachten Sie: Wer fragt, führt das Gespräch !

Wetter 0 Anreise 0 Stadt 0 Kunst 0 Kino 0 Essen/Trinken 0 Hobbys 0 Reisen 0 Arbeit 0 Firma 0 Konferenzen 0 ...
TeilA

:: .....................................................
Kulturelle Unterschiede im Alltagsleben ························i-~iiÄ:

~ Wie reagieren Sie?


a) Wie reagieren Sie in den folgenden Situationen oder wie reagiert man Ihrer Ansicht nach in Ihrem Heimatland?

8
Schreiben Sie etwas zu jeder Situation.

Sie stehen an einer leeren


Straßenkreuzung und ha-
In diesem Fall bleibe
ich immer stehen und
o Sie sind Student und
haben sich gut auf die
ben es eilig. Doch die Am- Prüfungen vorbereitet.
pel für die Fußgänger Ein Ihnen gut bekannter
steht auf Rot. Kommilitone hat das nicht
Aber in meinem Hei-
getan. Er sitzt während
matland ................... .. .
der Prüfung direkt neben
Ihnen und versucht, von
Ihnen abzuschreiben.

CD Sie sitzen im Restaurant


und am Nachbartisch
sitzt eine Familie mit
vielen Kindern. Ein Kind
o Vor einem Fahrstuhl ste-
hen Sie, eine Frau und
ein Mann. Der Fahrstuhl
spielt mit einem Papier-
kommt, die Tür geht auf.
flugzeug und das landet
in Ihrem Essen.

o Ein Polizist hält Sie auf der


Straße an und möchte Ih-
ren Ausweis sehen.
o Sie möchten jemandem
etwas erzählen und wer-
den von ihm immer wie-
der unterbrochen.

o Sie werden in einem teu-


ren Geschäft von einer
Verkäuferin/einem Ver-
käufer unfreundlich be-
handelt.

b) Sie werden manchmal auch mit Alltagssituationen konfrontiert, in denen Sie


schnell reagieren müssen. Spielen Sie die folgenden Situationen zu zweit.

1. Sie stehen an der Kasse eines Supermarktes. Die Schlange ist lang und Sie stehen
schon ziemlich weit vorn . Da kommt ein Fremder und bittet Sie, ihn vorzulassen .
2. Sie kommen in Ihr Büro. An Ihrem Schreibtisch steht ein Kollege und durchsucht Ihre Schubladen.
3. Es klingelt an Ihrer Wohnungstür. Sie haben eine kleine Zweizimmerwohnung . Ein Bekannter von früher steht
mit seiner vierköpfigen Familie vor Ihrer Tür und möchte gern drei Wochen bei Ihnen wohnen.
4. Sie wollten sich etwas Wertvolles kaufen und bemerken im Geschäft, dass Sie Ihre Geldbörse zu Hause verges-
sen haben. Ein Bekannter, den Sie nur flüchtig kennen, steht zufällig hinter Ihnen. Er bietet Ihnen an, Ihnen die
Geldsumme zu borgen.
5. Sie sitzen im Zug, fühlen sich aber nicht wohl. Außerdem sind Sie sehr müde. Ihnen gegenüber sitzt eine frem -
de Person, die sich gern mit Ihnen unterhalten möchte.
TeilA

@ Persönlicher Brief

Ein Freund/Eine Freundin von Ihnen möchte Ihr Heimatland besuchen und
bittet Sie um Ratschläge, worauf er/sie besonders achten soll.
Berichten Sie in einem Brief darüber, was ein ausländischer Besucher Ihrer
Meinung nach über das tägliche Leben, z. B. beim Einkaufen, im Straßenver-
kehr, bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, im Restaurant, in Museen,
in Kirchen, bezüglich seiner Kleidung usw., wissen sollte.
Schreiben Sie ca . 200 Wörter.

@ Hinweis zum Sammeln und Darstellen von Gedanken (Mindmap)

~ Wenn man einen Aufsatz oder einen Vortrag vorbereitet, kann man
(als eine von vielen Möglichkeiten) eine Mindmap erstellen - meist
geschieht dies handschriftlich .

Beim Erstellen einer Mindmap sind folgende Regeln zu beachten:


1. Das Thema kommt in die Mitte des Blattes.
2. Von dort aus werden Haupt- und Nebenäste angelegt.
3. Die Ordnungsstruktur geht vom Allgemeinen zum Besonderen, vom Oberbegriff zum Unterbegriff.
4. Bei den Hauptästen, die Themenfelder darstellen, werden im Allgemeinen Großbuchstaben verwendet, bei den
Seitenästen benutzt man die Kleinschreibung.
5. Sie können auch mit Symbolen oder Bildern arbeiten.

Lesen Sie unser Beispie l für A25 (persönlicher Brief) und erstellen Sie selbst, bevor Sie den Brief schreiben, Ihre
eigene Mindmap.
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Zwischen-d~~ Teil B

:•••••••••••••••••••
Kennen Sie die Sorben?
. •••••••••••••••••••••••• • • • •••• • •••••• • ••••••••••• 'T~tl B'- 'f;ku'lt~~i~ :

Die Texte und Aufgaben in diesem fakultativen Teil B stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprach-
lichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten.

® Haben Sie schon einmal etwas von den


Lesen Sie den folgenden Text und ordnen Sie die passenden Telluberschnften zu .
Sor~en .gehört? . .. .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........ . . . . . . ...... . ...... . . . . . .. ....... . ... . ......


: Alles nur Folklore und Brauchtum? 0 Was sind die Sorben? 0 Was ist anders bei den Sorben? 0 Haben die Sorben
: eigene politische Rechte? 0 Waren die Sorben schon immer da?
....... . . . . . . . . . . ... .. .. . ..... . . . .. . ........ . ... . ....... . ......... ... ..... . . .. .. . ...... . . . . ...... . . . . .......

0) D:;ii,:~~s~ :.~;,~:~ : i~:i~:~ L~ E;~:~ ~i:~ cpI w~!~:~,~1:: '


;m O,ten Deu,,,h!,nd,, g,mu", g'''g' ;n de>' L,u- mng ;m 6. "h,hun-
sitz: in Sachsen die Obersorben, in Brandenburg die dert kamen einige
Niedersorben/ Wenden . Die kulturellen Zentren sind slawische Stämme in
die Städte Bautzen und Cottbus. Die Sorben sind eine die Region zwischen Sachsen

nationale (ethnische) Minderheit ohne eigenen Staat, den Flü ssen Saale
ohne Mutterland oder gar Autonomiegebiete. Wie viele und Neiße. Im Laufe
Sorben es noch gibt, kann nicht eindeutig gesagt wer- des Mittelalters und
den, da deutsche Staatsbürger ihre Nationalitätenzuge- der frühen Neuzeit
hörigkeit nirgendwo angeben müssen. Es wird jedoch wurde der Name ~~:=::.:.::.:.::.:.:.:::=::.._~~~~:=::~
geschätzt, dass es noch etwa 20000 aktiv sprechende "Sorben" dann allmählich
Sorben gibt bzw. 6~0~0~0~0~_ _-~:1l---!i:~l auf die in der Lausitz siedelnden Stämme, Lusitzer
nach subjektivem und Milzener, übertragen. Im 8. und 9. Jahrhundert
Zugehörigke its ge - gerieten sie in zunehmende Abhängigkeit vom (ost)-
fühl. fränkischen Reich und wurden in dieses eingegliedert.
Ein eigener Staat konnte somit von Anfang an nicht
CD entstehen. Die heute noch in der Lausitz lebenden
Sorben sind also die Reste der westslawischen Stäm-
ie Sorben haben me, die im frühen Mittelalter das Gebiet zwischen
D ei ne eigene Spra-
che und Kultur, die
Ostsee und Erzgebirge besiedelten.

nicht nur in verschie-


- --_._. __ •.. _----- . --- -- --- - - - --- --- - -- ---_.

denen Vereinen und


Gruppen gepflegt wird, n anderer Hinsicht unterscheiden sich die Sorben nicht
sondern noch lebt. Gerade deswegen fallen vielerorts
in der Lausitz zweisprachige Ortsschilder und Be-
I von ihren Mitmenschen. Sie haben keine zusätzlichen
Rechte, außer, dass Sprache und Kultur gepflegt werden
zeichnungen an öffentlichen Gebäuden in deutscher dürfen. Sie werden durch die Stiftung für das sorbische
und sorbischer Sprache auf. Außerdem tragen in vier Volk gefördert. Dies ist in den Verfassungen Sachsens
Regionen vor allem ältere Frauen noch täglich die sor- und Brandenburgs verankert. Nach außen werden die
bische Tracht, jüngere nur zu großen Fe.iertagen. NiC~
ht Sorben durch ihren Dachverband , die "Domowina",
alle, aber viele sorbische Bräuche werden im Alltag vertreten. Seit März 2005 existiert auch die "Lau-
gepflegt, wie zum Beispiel die Vogelhochzeit, das Os- sitzer Allianz", die die Interessen der Volksgruppe
terreiten, das Hexenbrennen und das Maibaumwerfen . wahrnehmen möchte.
-- ~~ - --

ie offensichtlichsten Merkmale der Sorben sind Spra-


D che, Kultur und Brauchtulll. Zum sorbischen Selbst-
bewusstsein gehören jedoch auch eine Menge moderner
das Institut für Sorabistik an der Universität Leipzig, in
Bautzen das Institut für Volksforschung, das Deutsch-
Sorbische Volkstheater, das Ensemble für sorbische
Einrichtungen. Dies sind nicht nur der Hörfunk und das Volkskultur. Außerdem werden im Domowina- und im
Fe rn sehen, sondern auch andere Einrichtungen , die sich Lusatia-Verlag nicht nur neue wissenschaftliche Schriften,
professionell mit der sorbischen Sprache und Kultur be- sondern auch Belletristik in ober- und niedersorbischer
schäftigen. In Leipzig entstand zum Beispiel zu DDR-Zeiten Sprache herausgegeben.
Teil B

® Textarbeit

a) Sind die folg enden Aussagen richtig oder falsch? Kreuzen Sie an.
richtig falsch
1. Die Sorben sind eine in Deutschland lebende ethnische Minderheit. 0 0
2. Sie sind sorbische Staatsbürger und kämpfen für ihre Autonomie. 0 0
3. Die heut igen Sorben gi ngen aus den slawischen Stämmen hervor, die im 6. Jahrhundert
aus dem Osten kamen und sich auf deutschem Gebiet ansiede lten. 0 0
4. Das sorbische Brauchtum wird besonders von den älteren Sorben gepflegt. 0 0
5. Die Sorben haben sowohl ihre eigene Partei als auch eigene politische Rechte. 0 0
6. Die sorbische Sprache und Ku ltur wird auch heute noch von verschiedenen Einrichtungen
aufrechterhalten. 0 0

b) Ergänzen Sie in der folgenden Textvariante die passenden Nomen.


; .................... ...................... .. ...... ...................... .... .. ...................... ..... ......... ... .... ............ ............ ... ...... .

: Stämme 0 Volkspartei 0 Gebäuden 0 Tracht 0 Abhängigkeit 0 Vo ll< 0 Verlagen 0 Selbstbewusstsein 0 Minderheit 0


: Vereinen 0 Ortsschi lder 0 Bräuche 0 Rechte 0 Verfassungen 0 Zugehörigkeitsgefühl 0 Ku ltur 0 Interessen
............. ............ ........ ............. ......... ....... .. ............... ............ .. ................................... .......... .... ............ ..
Die Sorben si nd ein westslawisches Volk und leben im Osten Deutsch lands. Sie sind eine nationale .. ...................... (1 )
ohne eigenen Staat. Es w ird geschätzt, dass es noch etwa 20000 aktiv sprechende Sorben gibt bzw. 60000 nach
subjekt ivem ....... ... ............... . (2). Während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen einige slawi sche
... ... .... .. ..... ......... (3) in die Region zwischen den Flüssen Saale und Neiße. Im 8. und 9. Jahrhundert gerieten sie in zu-
nehmende .................... ..... . (4) vom fränkischen Reich und wurden in dieses Reich eingegliedert. Die Sorben haben
ei ne eige ne Sprache und ...... ....... ..... ........ (5), die in verschiedenen ..................... ..... (6) und Gruppen gepflegt
wird . In der Lausitz findet man noch heute zweisprachige .............. .. .. .... .... (7) und Bezeichnungen an öffentlichen
...................... .... (8) in deutscher und sorbischer Sprache. Außerdem tragen vor allem ältere Frauen noch täglich in
vier Regio nen die sorbische ....... ................... (9). Viele sorbisc he ..................... ..... (10) werden im Alltag gepflegt,
w ie zum Beispie l die Vogelhochzeit oder das Hexenbrennen. In po litischer Hinsicht haben die Sorben keine zusätz-
lichen ..... ............... .. .... (11). Die Förderung ihrer Sprache und Ku ltur aber ist in den .......................... (12) der Bun-
desländer Sachsen und Brandenburg verankert. Seit März 2005 existiert auch die "Lausitzer .. ........................ (13)",
die die ..... ..... .... .... ...... .. (14) der Volksg ruppe vertreten möchte. Zum sorbischen ... ... .................... (15) gehö-
ren auch eine Menge moderner Einrichtungen, wie Hörfunk und Fernsehen. Außerdem werden in sorbi schen
... .... ....... .... .... ... . (16) neue w issenschaftl iche Schriften und Literatur in sorbi scher Sprache herau sgegeben.

c) Suchen Sie die passenden Wörter aus dem Text B1.


Die Buchstaben in den farbigen Fächern ergeben ein zusammengesetztes Nomen.

1. X
2. W E. C;- l E. H E. N
3. L
4. W
5.
6. 13
7. a H
8. L
9. M
10. E.

1. ein sorbischer Bra uch 6. eine Stadt in Ostsachsen


2. Synonym für das Verb verlassen 7. sorbischer Brauch
3. Gegend, in der die Sorben jetzt wohnen 8. ein Fluss in Brandenburg
4. der Name eines sorb ische n Verlags 9. slawischer Stamm
5. ein Bundesland, in dem die Sorben zu Hause sind 10. ein anderer Name für die Sorben
Teil B

d) Was kann man? Ordnen Sie zu.

1. eine Tracht vertreten


2. etwas in der Verfassung pflegen
3. Interessen herausgeben
4. Sitten und Gebräuche verankern
5. die Kultur und die Sprache ansiedeln
6. in Abhängigkeit fördern
7. sich in einem Gebiet tragen
8. Bücher und Zeitschriften geraten
wahrnehmen

e) Fassen Sie den Text B1 mit eigenen Worten zusammen.

Texte zusammenfassen
<> Das Thema des Textes ist ...
<> Im Text geht es hauptsächlich/ in erster Linie um ...
<> Die wichtigsten Aussagen / Hauptaussagen des Te xtes sind ...

® Berichten Sie.

1. Gibt es ethnische Minderheiten in Ihrem Heimatland?


2. Wenn ja, kennen Sie traditionelle Bräuche dieser ethnischen Minderheiten?
3. Wissen Sie etwas über andere Minderheiten in Deutschland, zum Beispiel die in Deutschland lebenden Dänen,
die Friesen oder die deutschen Sinti und Roma? Wenn nicht, informieren Sie sich im Internet über eine Minder-
heit und suchen Sie Unterschiede zur sorbischen Minderheit heraus.

® In einer Zeitschrift werden zwei sorbische Bräuche beschrieben. Beim Kopieren des Textes ist leider der rechte
Rand unleserlich geworden. Rekonstruieren Sie die Texte und ergänzen Sie die fehlenden Wörter.

Die Vogelhochzeit
Zeit.
D ie Vogelhochzeit ist ein Brauch aus vorchri stlicher
Die Sorben wollten die Naturgötter für sich gewinnen und
bereiteten Speisen als Opfergaben z u. Die Menschen wa rtete n
dem langen Winter auf den Frühling. M it der Zeit wurde n aus
Opfergaben Geschenke f ür Kinder. Di e Vogelhochzeit w ird
25. Januar gefeiert und hängt mi t den Beobac htunge n aus
Tier- und Pflanzenwelt z usammen. E inige Voge larten
beginnen bereits Eier z u legen. Die Kinder fU ttern
W inter die Vögel und dürfe n z ur Beloh nung an der Hochzeit
Sie stellen Teller und Schü s ein a ns Fenster und bekommen
süßes Gebäck: eine Elster aus Teig. In K indergärten
und Schulen w ird die Hochze it mit der El ster als Braut und
Raben al s Bräuti ga m gefe ie rt. Das Brautpaar ist fes tl ich ....... . ..... . .. ..... . . . .... ,
meist mit der sorbi schen Festtagstracht. Die anderen Kinde r
als Vögel verkleidet. Es wird gesungen und getanzt.

Hexenbrennen
Das Hexenbrennen ist eine alte slawische Tradi tion und
jedes Jahr am 30. April statt. Im gesamten Mo nat April
di e Mensche n Holz. Daraus entsteht ein g roßer
" Scheiterhaufen". Eine gebastelte Strohpuppe w ird auf
Haufe n gestellt. Sobald es dun ke l w ird, wirddas Hexenfeuer
Di e Strohhexe sy mboli sierte einst den Winter und
Böse. Mit dem Hexenbre nnen sollte das Unheil f ür
verj agt werden. Heute ist das Hexenbrennen ein nächtl iches
das viele Me nsche n aus na h und fe rn anlockt.
Teil B

® Ein Ausflug in den Spreewald


a) Sie und Ihre Nachbarin/Ihr Nachbar machen zusam men ei nen Ausflug in die Lausitz, genauer gesagt in den
Spreewald. Der Reiseveranstalter hat Ihnen ein Programm zur Auswahl zugesandt. Was wollen Sie im Spreewald
unternehmen? Einigen Sie sich auf ein bis zwei Aktivitäten. Begründen Sie Ihre Auswahl.

(9
Kahnfahrt durch den Spreewald CD Spreewald-Originale
Besuchen Si e eine Flu sslandschaft, die zu den Man sagt, di e Spreewaldgurke sei bekannter als
schönsten und zugleich einzigartigsten Natur- der Spreewald. Auf jeden Fall macht sie überall
schutzgebieten Europas gehört. Die Begriffe Appetit - und da s in geschmackvoller Art als
Spree und Wald verstehen sich al s urwüch siges berühmte sa ure Gurke, als Gewürzgurke, Pfef-
Delta mit einem Hunderte Kilometer in sich fergurke, Knoblauchgurke oder als Senfgurke.
verzweigten Wasserwegenetz auf engstem Als eine bedeutende Gemüsekammer Deutsch-
Raum. Seit 1991 ist der Spreewald ein UNESCO- lands hat der Spreewald eine lange Tradition
Biosphärenreservat. Bestaunen auch Si e die wun - im Gemü seanbau und in der Konservierung der
derbare Flusslandschaft bei einer halbtägigen Produkte. Informieren Sie sich über die Herstel-
Kahnfahrt. Für Essen und Trinken ist gesorgt. lung der Spreewaldgurke und die Tradition des
Gemüseanbau s mit anschließender Verkostung .

o Relaxen in der Spreewaldtherme . '


In der Spreewaldtherme in Burg find en Sie ein ®
modernes Angebot für Gesundheit und Wel.l- Fahrradtour
ness. Solebad, Saunagarten, Wellnessgalene Für Fahrradfreunde gibt es im Spreewald den
und Fitnesspanorama lassen keine Wün sche of- 250 km langen "Gurken radweg". Einen Teil davon
fen. Die Sole kommt direkt aus den Tiefen des lernen Sie bei un serer eintägigen Tour kennen .
Spreewaldes. ~,:,:,,", __....____
Nutzen Sie die Gelegenheit und besichtigen Sie
auf sportliche Weise zahlreiche Sehen swürdi g-

f:'::--~- [~:jpe keiten, an denen Sie der Weg vorbeiführt.

Stadt L~bbenau/Spreewald
F
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11_
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Mo~ln_L, lhn ; _...
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utuUl
Freilandmuseum Lehde
Im Freilandmuseum Lehde wurden drei kom-
Sommertheater in der Slawf.~l~~r9)~~~~usch
Musikalische Abendveransta l't uhg'en ' mTf Ballett, plette altwendische Hofanlagen aus ve rschie-
Chor und Grchester aesSSÜrlJlsohe_o f'>Jat"or,Jal- denen Teilen des Spreewaldes aufg ebaut. In den
Ensembles in er speKtaKulär Beleucnteten Sla- ~,nzelnen Gebäuden erfahren Sie Interessantes
wenburg Raddusch . Am 20 . und 21. August w ird .uber Wohn - und Lebensweisen der Spreewä ld er
die Ballettoper " Krabat oder die Erschaffung der Ihre Trachten und zu welchen Gelegenheiten S i~
Welt", am 20. bi s 24. August die Ball ettoper "Jahr heute noch getrag en werden, die Flora un d Fau-
der Könige" aufgeführt. Quelle und Inspiration n~, ty~,s~he s Handwerk. Außerdem finden Sie
dieser einzigartigen folkloristischen Bühnen - hier die alteste Kahnbauerei des Dorfes Lehde
kunst sind die lebendigen Sitten und Bräuch e u~d unsere neue "Gurken bude" mit Gurken-
krautergarten .
des sorbischen Volkes.

b) Die folgenden Personen haben auch Interesse an einem Ausflug in den Spreewald. Welches Angebot empfehlen
Sie? Es ist möglich, dass Sie nicht für jede Person etwas Passendes finden. Sc hreiben Sie in diesem Fall ,,0".

<> Franziska M. geht gern in s Theater.


1. August K. ist ein gestresster Manager und will sich im Spreewald entspann en.
2. Otto F. sitzt den ganzen Tag im Büro und braucht in seiner Freizeit den sportlichen Ausgleich .
3. Herr und Frau Kuhn interessieren sich für alte Handwerkskunst und frühere Leben sgewohnheiten
unterschiedlicher Völker.
4. Martina G. möchte die sorbische Literatur kenn en lernen und etwas über den sorbischen
Schriftsteller Juri Bn2zan erfahren.
5. Überall, wohin er fährt, sucht Günter H. nach kulin ari schen Spezialitäten .
6. Hans und Bärbel sind frisch verliebt und möchten eine romantische Bootsfahrt machen.
I C"
1. !
~ .- --

Zwischen deli'Kulturen Teil C


'~=:.~~~

: n-Deklination der Nomen


...................................................................................
Teil c:
Deklination maskuliner Nomen

Singular Plu ral Singular Plural


Nominativ der Mann die Männer der Junge die Jungen
Akkusativ den Mann die Männer den Jungen die Jungen
Dativ dem Mann den Männern dem Jungen den Jungen
Genitiv des Mannes der Männer des Jungen der Jungen
~ Dekli nation I ~ Deklination 11 oder n-Deklination

n-Deklination: Nach demselben Prinzip wie Junge werden folgende maskuline Nomen dekliniert:
1. Personen und Tiere auf -e:
Personen: der Bote 0 der Bube 0 der Erbe 0 der Experte 0 der Gefährte 0 der Genosse 0 der Hirte 0
der Junge 0 der Knabe 0 der Kollege 0 der Komplize 0 der Kunde 0 der Laie 0 der Lotse 0
der Neffe 0 der Riese 0 der Sklave 0 der Zeuge
Nationalitäten: der Brite 0 der Bulgare 0 der Däne 0 der Franzose 0 der Grieche 0 der Ire
Tiere: der Affe 0 der Bär 0 der Bulle 0 der Hase 0 der Löwe 0 der Ochse 0 der Rabe
2. weitere Personen: der Bauer 0 der Herr 0 der Fürst 0 der Graf 0 der Held 0 der Kamerad 0 der Narr 0
der Nachbar 0 der Prinz
3. Nomen auf -and, -ant, -ent, -ist: der Doktorand 0 der Elefant 0 der Lieferant 0 der Demonstrant 0 der Student 0
der Präsident 0 der Produzent 0 der Korrespondent 0 der Polizist 0 der Kommunist 0
der Terrori st 0 der Journalist
4. Nomen aus dem Griechischen: der Biologe 0 der Soziologe 0 der Fotograf 0 der Architekt 0 der Diplomat 0
der Demokrat 0 der Automat 0 der Monarch 0 der Katholik
5. einige abstrakte Nomen (Genitiv mit -5): der Name 0 der Gedanke 0 der Buchstabe
Achtung! Es gibt eine Ausnahme: Di e Vertreter Deutschlands werden wie Adjektive dekliniert (der Deutsche, ein
Deutscher, die Deutschen, Deutsche).

® Ergänzen Sie die passenden Nomen im Plural.


........ ............ ............................. ...... .. ..... ....................................... .. .. ........ ..... ... ..
: Erbe 0 Staatspräsident 0 Architekt 0 Polizist 0 Student 0 Experte 0 Interessent 0 Journalist :

1. Vom Gipfeltreffen der sieben .......................... berichteten .......................... aus aller Welt.
2. Bei dem Fußballspiel waren Tausende von ............. .. ........... im Einsatz.
3. An der Ausschreibung für den neuen Regierung ssitz beteiligten sic h viele ...................... .. ...
4. Die Anzahl der .. ....... ................. in diesem Fach ist nicht gestiegen, die Anzahl der ........ .. ...... ... .. .. ... aber hat
um ein Vielfach es zugenommen.
5. Nach dem Tod des Unternehmers streiten sich jetzt die .......................... um die Aufteilung des Vermögens .
6. Die Unfallsteile wurde von den .................. .. ...... genau untersucht.

® Ergänzen Sie die passenden Nomen im Singular.


...... ..... .. .. .. ... .......................... ... ...... ........... ............. .... .... .. .... ..... ..............................
: Lebensgefährte 0 Lieferant 0 Herr 0 Zeuge 0 Nachbar 0 Kunde 0 Korrespondent 0 Monarch :

1. Der Richter glaubte der Aussage des ............. .... ...... ... nicht.
2. Nach dem Bericht unseres ..................... ..... ist die Lage im Krisengebiet ernst.
3. Die berühmte Schauspielerin besuchte mit ihrem ................. .. ....... die Salzburger Festspiele.
4. Die Ware ist wieder einmal nicht pünktlich angekommen . Mit diesem ........................ haben wir immer Ärger!
5. Wie verstehst du dich mit deinem neuen ........ .. ....... ......... ?
6. Haben Sie die Telefonnummer des .......................... notiert?
7. Wer war die schöne Frau an der Seite des .... ......... ............. ?
8. Ich hätte gerne .... .. .. .. .. .. .. .... .. .. .. Meier gesprochen .
Teil C

@ Ergänzen Sie die fehlenden Endungen .

Klassentreffen
Letztes Wochenende hatten wir Klassentreffen . Meine Klasse
war sehr international. Ich war vorher sehr aufgeregt und
fragte mich, ob mein Banknachbar Gilles, ein Franz ........ . ,
wohl kommen würde. Leider kam er nicht. Er hat vor zwei
Jahren eine Franz ........ . geheiratet und lebt jetzt in Paris.
Dafür traf ich Mehmet wieder, einen Türk ...... ... , er ist noch
Junggeselle und arbeitet in einem türkischen Restaurant.
Carlos, unser einziger Span .. .... ... , erschien mit seiner Frau
Antonella, einer Span ......... . Meine Freundin Evangeliya ist
Griech ........ . . Sie hat sich früher sehr für Schwed ......... interessiert, doch
leider kein Schwed ......... für sie. Jetzt ist sie mit Marec, einem Pol .. ....... , verheiratet. Michael war
auch da. Er ist Ir ..... .. .. und arbe itet seit einem Jahr bei einer Computerfirma in Dublin . John, unser
Schott.. .... ... , hat sich am meisten verändert. Er hat mindestens 30 kg zugenommen . Seit ich ihn kenne,
weiß ich, dass man Schott ....... .. wohl als Brit ......... , aber nicht als Engländ ......... bezeichnen darf. Ein
paar Deutsche gab es in meiner Klasse natürlich auch noch. Doch über die erzähle ich nichts, sonst wird
die Geschichte zu lang.

@ Ergänzen Sie die Bezeichnungen für die Einwohner der folgenden Länder.

Land männliche Einwohner Einwohnerin Einwohner (Plural)


1. der Sudan
2. der Iran
3. Peru
4. Chile
5. Kanada
6. die Türkei
7. China
8. Japan
9. Mexiko
10. Russland
11 . Indien
12. Thailand
13. Ukraine
14. die Schweiz
15. Marokko
16. Jordanien
Aber:
17. Israel der Israeli die Israeli die Israelis
18. Somalia der Somali die Soma li die Somafis
19. Saudi-Arabien der Saudi die Saudi die Saudis
20. Pakistan der 'Pakistani die 'Pakistani die 'Pakistanis
Teil C

® Bilden Sie Sätze. Das zuerst genannte Wort steht auch am Anfang des Satzes.

o die Zuschauer - schon lange - sich freuen auf - der neue Dirigent
Die Zuschauer freuten sich schon lange auf den neuen Dirigenten.
1. die Dozentin - regelmäßig - sich beschäftigen mit - der begabte Student
.. ............. ..... .. .... .. ..... ... . . ........................................... . . ... ....... . ............. . . . . ...... .. .............. . . ... . . ......... . ... . .....

2. warten auf - tatsächlich - ihr - der w eltberühmte Pianist - ?


.............. .... . .... . ...... , . . ..... .. . .. . ......... . .............. . . ......................... . . ...... .. . .. .. . .. . . . .................. .. . . .. ..... ... . .. .... . .. .

3. der Politiker - sich ärgern über - der aufdringliche Journali st


............ .. . .. ................... . . .. .... .. ................ . .... . ....... . ... . .... . ...... . ................... . .. . ........ ... . ... . .... ..... . .. . ..... .... .......

4. der Wissenschaftler - sich interessieren für - die Westslawen


.. . ......... .. ...... .. ......................................................... . ............. . .............. . .... ...... . ... .. ...... . ............... .. ..........

5. die Griechin - vielleicht - sich verlieben in - der sympathische Ire


.. . ........... . ........... . ....... . . . ......... . .. .. .. . ............ . ....... .. ........... .. ........... ... ....... . . . .... ..... ...... . ..... . . .. .. . . . .. . ... . .. . . ......

6. können - man - sich verlassen auf - der neue Kollege - ?


.. . ......... . ................... . .... . ........... . ................. .. ...... . ... . ....................... .. ........ . . . .. . .... . ........... ... .. ... ...... . . .. .. . ... .

7. der Korrespondent - gern - sich erinnern an - der freundliche Türke


.. . ... .. .......... . . . . . . . .... . . .. ........ . . . .................... . . ................ . .... .. .. . ............. . ...... .. .. . ... . ... . ... . .... . ..... . . . .... ... ...... . ...

8. der Autofahrer - sich bedanken bei - Polizi st - für - die Hilfe


............. . .............. . .... . . . ........... . .. . ... . .. . .... . ....... , ... . ........... , .. . . . .. ... . ... . ... . .... .. .. . .. ... . . .... .. .. . , . ... . . ... . . . ...... , . .. ..... .

9. Herr Müller - sich entschuldigen bei - sein Nachbar

: Kausal- und Konsekutivangaben


...................................................................................
Tei l c:
Verbalform

Gründe: Kausalangaben
Ich würde gern nach Italien auswandern, weil das Essen dort so gut schmeckt.
_ Subjunktion
_ Weil leitet einen Nebensatz ein, der einen Grund angibt. Das finite Verb steht an letzter Stelle.

Ich würde gern nach Italien auswandern, denn das Essen schmeckt dort so gut.
_ Konjunktion
_ Der Hauptsatz nach denn nennt einen Grund. Das finite Verb steht an zweiter Stelle nach denn.

Das Essen schmeckt in Italien so gut, deshalb/deswegen/darum/demzufolge würde ich gern nach Italien auswandern .
Das Essen schmeckt in Italien so gut, ich würde deshalb/ deswegen/darum/ demzufolge gern nach Italien auswandern.
_ Konjunktionaladverb
_ Nach deshalb/darum ... folgt ein Hauptsatz: Das finite Verb steht direkt nach deshalb/darum.
Deshalb/darum ... sind Adverbien, sie können vor oder hinter dem finiten Verb stehen.
_ Die Adverbien verweisen auf den Grund, der im ersten Hauptsatz angegeben wird.

Erwartete Folgen: Konsekutivangaben


Das Essen schmeckt in Italien so gut, dass ich gern nach Italien auswandern würde.
_ Subjunktion
_ Nebensätze mit so .. . dass geben die Folge der Handlung des Hauptsatzes an .
Das finite Verb steht an letzter Stelle.
Teil C

Nominalform

Gründe

Der Wettkampf musste wegen schlechten Wetters unterbrochen werden.


- Präposition mit dem Genitiv
Aus Angst schwieg er.
- Präposition mit dem Dativ: Aus steht bei bewussten, beabsichtigten Handlungen.
Sie sprang vor Freude in die Luft.
- Präposition mit dem Dativ: Vor steht bei eher unbewussten körperlichen Reaktionen .
Wegen, aus und vor leiten keinen Satz ein. Sie sind Präpositionen und stehen direkt vor einem Nomen bzw. ein er
Nomengruppe. Wegen wird hauptsächlich in der Schriftsprache verwendet.

Folgen

Infolge schlechten Wetters musste der Wettkampf unterbrochen werden.


- Präposition mit dem Genitiv

@ Erfinden Sie Gründe. Bilden Sie abwechselnd Sätze mit weil und denn .

o Herr Proll ist sehr traurig . Herr Prall ist sehr traurig, weil sein Hund gestorben is t.
Herr Prall ist sehr traurig, denn sein Hund ist gestorben.
1. Marie kam zu spät zum Unterricht.
2. Josef hat seine Hausaufgaben nicht gemacht.
3. Willi ist beim Wettkampf als Letzter durchs Ziel gelaufen.
4. Georgs Sachen sind sehr schmutzig.
5. Frau Weiß ist überg lücklich.
6. Fritz hatte mit seinem Kleinwagen einen Unfall.
7. Familie Müller kann dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren.

@ Was passiert danach? Lesen Sie die Gründe und nennen Sie mögliche Reaktionen. Lassen Sie Ihrer Fa ntasie
freien Lauf. Verwenden Sie verschiedene grammatische Möglichkeiten.

o Susi war eifersüchtig. Deshalb/Deswegen/Darum durchsuchte sie Martins K.leiderschrank .


Susi war so eifersüchtig, dass sie Martins K.leiderschrank durchsuchte .
1. Paul war betrunken .
2. Marie war wütend .
3. Christian kam wie immer zu spät zur Arbeit.
4. Steffi gab mehr Geld aus, als sie hatte.
5. Fritz verpasste den Zug.
6. Karin hat Angst vorm Fliegen.
7. Marianne arbeitet zu viel.
8. Otto wurde von Petra verlassen .
9. Christine liest ausschließlich Krimis.
10. Annemarie isst sehr gern Schokolade.
11 . Anton trainierte täglich sechs Stunden.
12. Franz machte in seiner Schulzeit nie Hausaufgaben .
13. Marta nahm keinen Regenschirm mit.
Teil C

@ Verbinden Sie die beiden Sätze miteinander, indem Sie die angegebene Satzverbindung verwenden.
Achten Sie besonders auf die Stellung der Verben.

o Er hat Hunger. Er kauft sich eine Currywurst. (weil)


Weil er Hunger hat, kauft er sich eine Currywurst .
Er kauft sich eine Currywurst, weil er Hunger hat.
Er hat Hunger. Er kauft sich eine Currywurst. (denn)
Er kauft sich eine Currywurst, denn er hat Hunge r.
Er hat Hunger. Er kauft sich eine Currywurst . (des wegen)
Er hat Hunger, deswegen kauft er sich eine Currywurst.
1. Er friert. Er zieht sich einen Pullover an. (weil)
........ ............. ................. ............ .................. ................ .. ...... .. ... ..... ... ...... ........ ............... ..... .... ... ... .. ... .. ..
2. Er war wütend . Er warf da s Glas auf den Boden. (weil)
....... .......... ... .......... ............. ............... ............................... .. ... .... .. ... .... ........... ...... ............. .. ... .... ... ... ... ....
3. Er hat sich den Fuß verletzt. Er kann nicht mitspielen. (denn)
....... ....................... ... .............. ...... .... ..... ............................. ..... ..... .. ...... ...... ... ..... ... .. , .......... .... ...... ... ...... .
4. Sie hat Ärger mit ihrem Freund . Sie kann sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren. (darum)
.. , ... ........................ ............ ... ... .. .......... .............. ... .......... .... . .. ................. ..... .. .......... ..... .. ... .. ..... ....... .... . .
5. Mein Auto ist kaputt. Ich kann dich nicht abholen. (weil)
.. ...... .. ....... ... ............ .. .. ... ............... ........... ............. ............... .. ... ..... .......... ..... .......... ......... ... ..... ... .... ........
6. Ich habe starke Zahnschmerzen. Ich mu ss dringend zum Arzt. (denn)

7. Das Verhalten der Men schen hat sich nicht wesentlich verä ndert. Die Umweltprobleme sind
noch groß. (demzufolge)

8. Ich muss heute länger arbeiten. Ich komme erst sehr spät nach Hause. (weil)

9. Sie ist verliebt. Sie hat seit Tagen gute Laune. (so . .. dass)

10. Sie stand im Stau. Sie kam zur Sitzung 30 Minuten zu spät. (deshalb)

11. Viele Menschen arbeiten nachts. Sie leiden unter Schlafstörungen . (deswegen)

12. Herr Schneider war nervös. Er lief die ganze Zeit im Zimmer auf und ab. (so .. . dass)

13. Die Wetterverhältnisse waren sehr schlecht. Es kam zu einer Reihe von Verkehrsunfällen. (deshalb)

14. Der Betrieb leitete seine Abwässer in den Fluss. Die Wa sserqualität verschlechterte sich. (demzufolge)

15. Das Schiff havarierte. Das Öl floss ins Meer. (darum)

16. Das Öl verklebte das Gefieder. Es starben viele Vögel. (deswegen)

17. Viele junge Menschen sind in ihrem Heimatland arbeitslos. Sie gehen ins Ausland . (weil)

18. Dort finden vor allem Fachkräfte schnell eine An stellung. In einigen Bereichen fehlt es an ausgebildetem Perso -
llill., (denn)
Teil C

: Verben mit präpositionalem Kasus


............................................ ................................. ......
Tei l c:
Ich warte auf meine Schwester. Im Deutschen gibt es eine Reihe von Verben, die mit einer festen Präposition ge-
Ich denke an meinen Freund. braucht werden. Zu empfehlen ist, dass man das Verb, die Präposition und den Kasus
des nachfolgenden Objekts gleich zusammen lernt.

1. Aussagen und Fragen


Ich warte auf Martin. Auf wen wartest du? Person
Ich warte auf das Resultat der Untersuchung. Worauf wartest du? Sache

Ärgerst du dich mal wieder über Peter? Ja, ich ärgere mich über ihn. Person
Ärgerst du dich über den Fehler? Ja, ich ärgere mich sehr darüber. Sache

2. Nebensätze und Infinitivkonstruktionen


Es kommt darauf an, dass sich viele Kollegen an diesem Projekt beteiligen . (ankommen auf)
Achten Sie darauf, beim Verlassen des Raums die Fen ster zu schließen. (achten auf)

dabei/wobei daran/ wo ran


dafür/wofür darauf/worauf
dagegen/wogegen darin/ worin
damit/womit darum/ worum
danach/ wonach darüber/ worüber
davon/wovon darunter/worunter

Präposition beginnt mit einem Konsonanten . • Präposition beginnt mit einem Vokal. •
@ Ordnen Sie den Verbgruppen die richtige Präposition mit dem richtigen Kasus zu.
. . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
o bei + Dativ 0 auf + Dativ o an + Dativ 0 auf + Akkusativ o an + Akkusativ o gegen + Akku sativ
o vor + Dativ 0 in + Dativ o nach + Dativ 0 in + Akkusativ o für + Akkusativ
o mit + Dativ von + Dativ o zu + Dativ o über + Akkusativ 0 um + Akkusativ
...... ...... ... .. ......0 ... ....... ...... , .... ........ ...... ................... .... .. ....... ......... ...... .... .... .... ...... ... ... ............ ......... .. . .

1. an + Dativ 2. ...... ..... ..... ........... 3. . . .. . ... .. . . . . .... .... ... . 4. ... ... ..... ........ .. ..... .

arbeiten glauben beruhen warten


erkranken denken basieren sich verlassen
hängen sich gewöhnen bestehen sich freuen
teilnehmen sich erinnern beharren verzichten

5. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . .. . 6. .... .. .... ..... .... ....... . 7. .. ..... ........ ... ...... ... 8. . ..... ....... ..... ..... ....

sich bedanken sich bedanken sich wehren sich irren


bleiben sich interessieren protestieren sich täuschen
sich beschweren sorgen stimmen sich üben
sich entschuld igen spreche n verstoßen unterrichten

9. ... .. ........ ...... ........ 10. .. .. .. .......... 11. .......... ........ ... ..... 12. . .. ............... ..

sich verlieben anfangen fragen sich bemühen


teilen sich beschäftigen riechen beneiden
geraten rechnen schmecken sich handeln
einwilligen sich begnügen sich sehnen bitten

13. .. ... .... ... . .. .... ..... .. 14. ................ ... .. ... .. . 15. ....... . . . ..... . ......... . . 16. . . . ... . ...........

sich freuen abhängen sich fürchten gehören


sich ärgern leben warnen neigen
diskutieren träumen schützen sich entschließen
schimpfen schwärmen flüchten zählen
Teil C

~ Partnerinterview . .. ' . ..
Fragen Sie Ihren Nachbarn/Ihre Nachbarin und berichten Sie anschließend uber die Antworten. (Sie durfen
natürlich lügen.)

o Woran denken Sie/denkst du gerade? Ich denke gerade an das Ende der Unterrichtsstunde.
Mein Nachbar/Meine Nachbarin denkt gerade an das
Ende der Unterrichtsstunde.
1. Wo ........ fürchten Sie sich manchmal? ....................................... .. ..... ..... ......... ........ ........ ............
2. Wo ...... .. . denken Sie oft nach? ....... ..................... .... ... .... ................ ....... ..................... ... ...
3. Wo ......... freuen Sie sich besonders? ........................ .... ............. ... .. ... .... ... ... .. .... .... ... ... .......... .... .
4. Wo ......... haben Sie sich letzte Woche geärgert? ....................................... ........... .. .. .......... ............ ......... .... .
5. Wo ......... könnten Sie sich nicht gewöhnen? ... .......... ..... ........................ ... ... ... .. ......................... ............
6. Gibt es etwas, wo ......... Sie erschrecken?
7. Wo .... .. ... beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit?
8. Wo ......... können Sie sich immer verlassen?
9. Wo ......... können Sie im nächsten Jahr ganz sicher rechnen? .... .. ......... ...... .................... ......... .. .... .... .. ......... .
10. Wo .. ..... .. träumen Sie ab und zu?
11. Wo ....... .. schimpfen Sie manchmal?

@ Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen und Artikelendungen, wenn nötig.

1. Viele ausländische Handwerksbetriebe interessieren sich auch ........... ältere Fachkräfte aus Deutschland.
2. Der deutsche Arzt flüchtete ...... .. .. d ......... Hektik und .......... Stress, er sehnte sich ...... .... Wärme und Ruhe .
3. Experten warnen .......... . d ......... schnellen Umzug ins Ausland.
4. Die Bundesagentur für Arbeit beschäftigt sich ........... d ......... Vermittlung von Arbeitskräften.
5. Berufe wie Schweißer, Dachdecker und Tischler gehören ... ... ..... d ......... Handwerksberufen.
6. Es brauchte seine Zeit, bis er sich ........... d ......... Eigenheiten der Menschen im neuen Land gewöhnt hatte.
7. Man kann sich im Allgemeinen .......... d ........ gut ausgebildeten Facharbeiter verlassen .
8. Die Naturwissenschaftlerin kann sich ... ... .. .. ein ......... Mangel an Arbeit nicht beklagen.
9. Wer kümmert sich ... .. ...... d ......... Ausbildung der Lehrlinge?
10. Viele Griechen schwärmen ... ... ..... d ......... Gesundheits- und Sozialwesen in Deutschland.
11. Sie hat sich ........... d ......... Schweden verliebt, der an der Universität als Assistent arbeitet.
12. Interessieren Sie sich ........ ... d .. ... .... politische und wirtschaftliche Entwicklung in den westeuropä ischen
Ländern?
13. Ich ärgere mich oft ........ ... Vorurteile. Darum warne ich meine Geschäftspartner ........... voreiligen
Meinungen.
14. Sie bedauert sehr, dass sie nicht richtig ........... d ......... alten Vater in ihrem Heimatland sorgen kann.

@ Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen, Pronominaladverbien und Endungen.

o Erinnerst du dich noch an deine Schulzeit? Oh ja, daran erinnere ich mich noch sehr gut.
1. Denkst du schon wieder ........... dein ........ . Arbeit? Nein, ich habe keine Lust, .......... .... . zu denken.
2. Beruht der Vertrag ........... ein ........ rechtlichen Grundlage? Natürlich beruht er .. ........ .. .. .. !
3. Hast du dich ........... d .. .. _.... Blumen schon bedankt? Nein, ........ .. ...... habe ich mich noch nicht
bedankt.
4. Sprichst du noch einmal mit Klaus ........... d ... .. .... Problem? Wir haben bereits gestern .. ........ ..... .
gesprochen.
5. Hat sich Susanne ..... ...... Georgs Verhalten geärgert? Ich glaube, sie hat sich sehr ........ ....... geärgert.
6. Nimmst du am Samstag ........... d ......... Exkursion teil? Nein, ................ nehme ich nichtteil.
7. Hast du ......... .. d ......... Öffnungszeiten gefragt? Ja, ich habe ................ gefragt.
Teil D

Rückblick
...................................................................................
® Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.
Teil 0:

Europa und die Deutschen


o die Daten/die Wirtschaftsdaten/die Angaben der o Selbstmord verüben/freiwillig aus dem Leben scheiden
Europäer von der Geburt bis zum Tod erfassen/ regis- o der höchste/ niedrigste/stärkste Alkoholkon sum
trieren o europäische Länder/ Großstädte/ Kleinstädte/
o Die Deutschen/ Die Europäer/ Die Ungarn/ Die Litauer/ Sprachen/ Bürger/ Einwohner/ Persönlichkeiten
Die Franzosen liegen im Mittelfeld/ an der Spitze/ unter o Der Komponist/ Dirigent/ Pianist ist über Land esgren-
dem Durchschnitt/unterhalb der Mitte/ einsam vorn . zen hinweg bekannt/berühmt.
o die Dokumentation/ die Statistik enthüllt/zeigt/ o Er/S ie ist von Geburt Bulgare/ Bulgarin.
weist auf/verzeichnet o Sie wurden wegen ihres Klavierspiels verehrt/geprie-
o statistisch gesehen/der Statistik zufolge/laut (der) se n.
Statistik o Unter diesem Namen ist er/sie bekannt/berühmt
o der Durchschnittsbürger/ der Durchschnittseuropäer/ geworden.
durchschnittlich/i m Durchschnitt o die Symbolfigur/ der Initiator
Abenteuer Ausland
o ins europäische Ausland/ in ein anderes Land/ nach o sich an das neue Land / an die neuen Kollegen
(Norwegen) ziehen/ umziehen gewöhnen
o das Abenteuer/ die Abwechslung / die Herausforderung o sic h in einer anderen Stadt/in einem anderen Land
suchen/finden wohlfühlen
o nach besseren Chancen/ Karrieremöglichkeiten/besser o sich mit seiner Familie/seinem Land/se iner Heim at
bezahlten Jobs/einer soliden Ausbildung/einer neuen verbunden fühlen
Stelle Ausschau halten o an die Heimat/die Rückkehr/die Bekannten/d ie Ver-
o Deutsche Arbeitskräfte/ Arbeitssuchende/ Facharbei- wandten denken
ter/ Handwerker werden im Au sland geschätzt/gern o von Deutschland/ der Heimat/e in em besseren Leben
genommen. träumen/ schwärmen
o Die Bundesagentur für Arbeit/ Die Zeitarbeitsagentur o sich vor dem Neuanfang/ dem Ungewissen fürchten
verzeichnet hohe Vermittlungsquoten. o sich auf das Gefühl/ die Intuition/den Versta nd/a ndere
o Möglichkeiten bieten sich im Baugewerbe/ im Finanz- Menschen verlasse n
und Bankwesen/i n der Industrie/ im Handwerk/im o auf die alte/vertraute/ gewohnte Umgebung verzich-
medizinischen Pflegebereich. ten
o pendeln/ der Pendelverkehr/de r Pendler/ die Pendlerin

Kulturelle Unterschiede
o einheimische/ausländische/ zukünftige Geschäftspart- o Aufforderungen nicht direkt/immer höflich formulie-
ner empfangen/begrüßen/willkommen heißen ren
o das Missverständnis/ das Unbehagen o sich angeregt unterhalten
o sich über die Gewohnheiten/die Sitten/ die Gepflo- o Geduld haben/ brauchen/ ist gefragt
genheiten/die kulturellen Eigenheiten/ feste Rituale o Im Vordergrund st ehe n Werte wie Bescheidenheit
informieren/ erkundigen oder Kompromissbereitschaft.
o der Start/der Auftakt/der Beginn einer Verhandlung s- o zum normalen Geschäftsverhalten gehören
runde/eines Geschäftsesse ns/e iner geschäftlichen o sich (nicht) auf Gesten seiner Geschäftspartner verlas-
Begegnung/einer Geschäftsverhandlung sen
o lockeren/informellen/ formellen Umgang pflegen/ o Die Hierarchien sind ausgeprägt/ flach .
schätzen/bevorzugen o es sich mit jemandem gründlich verderben
o auf Höflichkeit Wert legen o etwas kann für Verhand lung en tödlich se in

Kennen Sie die Sorben?


o die anerkannte/ kleine/ große Minderheit/Bevölke- o die Eigenständigkeit/ die Selbstständigkeit/die weitere
rung sgruppe Existenz bewahren/schützen/ hüten/ aufrechterhalten
o Die Sorben/ die Dänen/ die Friesen siedelten sich an/ o eigene Vereine/ OrganisationenNeriage/ lnstitution en
leben/ wohnen in Deutschland. gründen/ aufbauen/errichten
o sich an Lebensbedingungen/ Umstände/ Gewohn- o die Entwicklung der Sp rache und Kultur fördern /
heiten anpassen unterstützen/ausbauen
o die Kultur eines Volkes verbieten/untersagen o eine eigene Verfassung/politische Rechte erha lten
Teil D

Kennen Sie die Sorben? (Fortsetzung)


<> die Heimat verlassen <> einwandfrei/ gut/ ausgezeichnet/mittelmäßig Sorbisch
<> traditionelle Feste pflegen/ begehen/feiern verstehen / sprechen/ schreiben
<> die sorbische Geschichte/Literatur/Tracht/ Hochzeit/ <> zu den Naturschutzgebieten gehören
Familie/ Familienfeier/ Sprache <> eine lange Tradition im Gemüseanbau und in der
<> der sorbische Rundfunk/Brauch/ Ort Gemüsekonservierung haben
<> das sorbische Fest/ Kostüm/ Brauchtum <> Interes santes über Wohn- und Lebensweisen erfahren

® ~valuation
Uberprüfen Sie sich selbst.

Ich kann gut nicht so gut


Ich kann über einige Länder Europas und deren Einwohner sp rechen und Te xt e zu
diesem Thema verstehen . Ich kenne die eu ropäi schen Länd ern amen und
Nationalitätenbezeichnungen. 0 0
Ich kann allgemeine Fragen nach dem Warum ausführlich bea ntworten und Gründe
und Folgen in Haupt- oder Nebensatz deutlich angeben. 0 0
Ich kann Zeitungstexte, Hörübungen mit Interviews und Informationen zum Thema
Deutsche im Ausland ohne Probleme verstehen. 0 0
Ich kann Erfahrungsberichte verschiedener Personen zum Th ema Arbeiten im Ausland
mit eigenen Worten wiedergeben . 0 0
Ich kann über kulturelle Unterschiede im Berufs- und Alltag sleben diskutieren und
meine persönliche Meinung darstellen und begründen. 0 0
Ich kann einen Smalltalk führen und Tipps zum Smalltalk in meinem Heimatland geben . 0 0
Ich kann einen persönlichen Brief über kulturelle Gewohnheiten in meinem Heimatland
formulieren und Ratschläge zu Verhaltensnormen geben . 0 0
Ich kann ausführlichere Texte über Minderheiten in Deutschland verstehen und
mich zur Situation von Minderheiten in meinem Heimatland äußern. (fakultativ) 0 0
Kapitel

Ja 4$
!!I z &
§EMU $4$ 1 5

'Yri S~'('"O

: Im Arbeitsalltag
........................................ -- .". ... ... ..
...................................
® Tätigkeiten von Managern
Teil A:

a) Was machen eigentlich Führungskräfte den ganzen Tag? Diskutieren Sie in Kleingruppen über Tätigkeiten vo n
Führungskräften und berichten Sie anschließend darüber im Plenum .

b) Lesen Sie den folgenden Text .

• Das rätselhafte Leben der Chefs


as tägliche Arbeitspensum Doch Manager verbringen auch 7. Mitarbeiterführung
D der meisten Manager ist
stramm: Sitzungen leiten, mit
einen Teil ihrer Zeit, nämlich
35 42 Prozent, ausschließlich mit
65

Manager müssen dafür sorgen ,


dass Mitarbeiter ihre Arbeit
Mitarbeitern und Vorgesetzten den eigenen Angestellten. pünktlich und gut erledigen. Im
5 sprechen, Berichte lesen und Durchschnitt beschäftigen sich
4. Mittagspause
schreiben, die E-Mail-Flut be- Durchschnittlich gönnen sich 70 Manager in 10 bis 40 Prozent ih-
wältigen, Kunden und Liefe- Manager eine Auszeit von rer Arbeitszeit mit der Mitarbei-
ranten treffen und nicht zu letzt 40 35 Minuten für die Mittagspau-
terführung, zum Beispiel, indem
Entscheidungen fällen. Aber wie se. Allerdings nur an zwei Tagen sie die Mitarbeiter direkt betreu-
10 viel Zeit kosten alle diese Tätig-
in der Woche: Untersuchungen en und weiterbilden.
keiten? Hier finden Sie einige zeigen , dass sie im Schnitt an 75 8. Schreib arbeit
Angaben aus Studien und Um- drei Arbeitstagen ohne Mittags- Berichte, Nachrichten, Stellung-
fragen unter Managern. 45 pause weiterarbeiten. nahmen, E-Mails - Manager
1. Chefetage 5. Recherche müssen viel schreiben. 11,6 Stun-
15 60 Prozent ihrer Arbeitszeit ver-
Manager brauchen Informati- den wöchentlich fallen für die
bringen Menschen aus der Füh- 80 schriftlichen Tätigkeiten an. Ma-
onen, um gute Entscheidungen
rungsetage tatsächlich in Mee- zu treffen. Deshalb investieren nager der höheren Hierarchieebe-
tings. 50 sie an einem durchschnittlichen
nen müssen mehr Schreibarbeit
2. Pendeln Arbeitstag zwei Stunden, um In- leisten, sie finden diese Tätigkeit
20 Für die meisten Manager ist der formationen zu suchen. Das Pro- aber auch störender als andere.
Weg ins Büro Teil des Arbeits- blem ist nur: Die Hälfte dieser 85 9. Fitness

tages. Nur 30 Prozent definieren Informationen stellt sich später Manager sind
das Pendeln als Freizeit. Die 55 als unnütz heraus. durchaus
meisten holen die gute alte Zei- 6. E-Mails sportbe-
25 tung aus dem Koffer und blät-
Nach einer Umfrage wenden Ma- geistert.
tern sie durch, 17 Prozent arbei- 90 85 Prozent
nager zwei bis drei Stunden pro
ten mit dem Laptop. Tag auf, um E-Mai ls zu lesen, tre iben
3. Teamarbeit 60 zu beantworten und zu versen-
regelmä-
Zu den Aufgaben von Führungs- den. Einige von ihnen checken ßig Sport,
30 kräften gehören viele Branchen- vom Moment des Aufstehens die meisten
95 morgens
kontakte, Treffen mit Politikern bis Mitternacht permanent ihre
und anderen Unternehmern. E-Mails. (70 Prozent).
Teil A

c) Fassen Sie den Text kurz zusammen .


Stimmen die Angaben im Text mit Ihren Erwartungen überein? Berichten Sie.

® Vertiefen Sie den Wortschatz des Te xtes.


a) Was passt zusammen? Ordnen Sie die richtigen Verben zu . Orientieren Sie sich am Inhalt des Textes.

(1) d;e Mbe;t"e;t;, Meet;'9' ~ (a) aufwenden


(2) Sitzungen (b) gönnen
(3) die gute alte Zeitung (c) betreuen
(4) sich eine halbe Stunde Mittagspause (d) verbringen
(5) während der Mittagspause (e) leiten
(6) Informationen (f) suchen
(7) die E-Mail-Flut (g) weiterarbeiten
(8) zwei bis drei Stunden für E-Mails (h) durchblättern
(9) Mails von morgens bis Mitternacht (i) treffen
(10) sich mit der Mitarbeiterführung (j) leisten
(11) Entscheidungen (k) bewältigen
(12) Mitarbeiter (I) treiben
(13) Berichte (m) beschäftigen
(14) Sch rei ba rbeit (n) checken
(15) regelmäßig Sport (0) schreiben

b) Bilden Sie so viele Komposita wie möglich. Nennen Sie auch den Artikel.

: Mittag 0 Arbeit 0 Branchen (PI.) 0 Mitarbeiter 0 ~: Pensum 0 Etage 0 Tag 0 Kraft 0 Kontakte (PI.) 0 Zeit 0 :
: Hi erarchie 0 Führung : : Pause 0 Führung 0 Ebene :
..... . . .. . .. ... . . . . . . . . . ........... .. . . . . . . . . .. . . . .. . ... . . . ... . ....... . ....

die Mittagspause, .......................... .............. ....... ............................... ... ........... ... ...... ... .. ........ ... ............... . .

® Klassenspaziergang
Wählen Sie vier Fragen aus und befragen Sie möglichst viele Kursteilnehmer.
Berichten Sie dann im Plenum über die gesammelten Informationen.

8 wann beginnt Ihre Arbeitszeit


und wann endet sie?
0 was genau tun Sie während Ihrer
Arbeitszeit? Beschreiben Sie kurz
0 welche Tätigkeiten empfinden Sie
als Zeitverschwendung? Warum?
Ihre Tätigkeiten.

0 Machen Sie manchmal Überstun-


0 " we Iche T'atlg
Fur " kelten
' h"atten S'le
0 wie lange machen Sie Mittags-
den? Wenn ja, werden die Über-
stunden bezahlt, bekommen
gern mehr Zeit?
pause? Wo essen Sie mittags? Sie freie Tage oder gehören die
Überstunden zu Ihrer normalen
Tätigkeit?

0 wie oft nehmen Sie an Bespre-


chungen oder Konferenzen teil?
0 wie viele E-Mails erhalten Sie pro
Tag, wie viele schreiben Sie? 0 "esen und/oder schreiben Sie
am Wochenende oder im Urlaub
dienstliche Mails?
@ @Machen Sie während Ihrer Ar-
Trinken Sie gelegentlich mit
einem oder mehreren Kollegen beitszeit Entspannungsübungen
@
Fühlen Sie sich manchmal
Kaffee? Wenn ja, worüber spre- oder Übungen für den Rücken, gestresst? Wenn ja, was tun Sie
chen Sie in der Kaffeepause? den "Mausarm" oder Ähnliches? dagegen?
TeilA

® Stress im Büro
Was sehen Sie als größte Stressfaktoren im Büro?
Erstellen Sie in Kleingruppen eine liste und präsentieren Sie Ihre Ergebnisse im Plenum.

® Leistungsdruck
a) Lesen Sie den folgenden Text aus einer Zeitung und ergänzen Sie die fehlenden Textsteilen.

: als neuer Maßstab 0 an ihre Leistungsgrenzen 0 auf die Arbeitsmenge 0 durch realistische Arbeitsziele 0 unter zu
: großem Druck am Arbeitsplatz 0 innerhalb der vertraglichen Arbeitszeit 0 durch steigende Leistungsziele
Stress macht krank, dieser Zusammenhang ist schon lange bekannt. Einer aktuellen Umfrage zufolge leiden viele
Beschäftigte in Deutschland ... ... .... .... .. .... ............. .... ..... ....... .. (1). Für ein Viertel der Befragten ist das eigene Ar-
beitstempo zu hoch und langfristig nicht durchzuhalten. 18 Prozent stoßen oft ......... ...................... ........... ...... ... (2),
23 Prozent machen keine Pausen . Viele beklagten, dass das Arbeitsumfeld ....... ....... ... ....... ... .. .. ... ....... ... ..... .. (3) ge-
prägt wird. Werden die hohen Ziele dann erreicht, gelten diese sofort ........ .. .............. .. ........................ (4). Jeder
zweite Befragte gab an, keinen oder nur geringen Einfluss ...... ................................ ............. (5) zu haben.
Laut Studie besteht ein großer Handlungsbedarf vonseiten der Unternehmen. Das Management kann die Lei stungs-
kultur maßgeblich beeinflussen und .. ..... ...... ..... ....... ... ...... .... ... .... ..... . (6) ein gesünderes Arbeitsumfeld schaffen .
Dazu gehören verbindliche Zielvereinbarungsgespräche zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wichtig ist, dass
die vereinbarten Ziele .. ... .. .. .... .. ... .. .. .... ........ .......... ....... (7) erreichbar sind .

b) Fassen Sie den Text mündli ch zusammen .

c) We lches Nomen passt? Ordnen Sie zu .

: Handlungsbedarf 0 Zielvereinbarungsgespräche 0 Pausen 0 Arbeitsmenge 0 Arbeitszeit 0 Leistungsgrenzen 0


: Maßstab

1. Viele Beschäftige machen keine .......... ..... .. .. ............ .. .... .. .. .. .. ... .. .


2. Wenn ein Ziel erreicht ist, gilt es im nächsten Jahr als neuer .. .... ........... .. ......... .. .... .... .... ..... ... .
3. Viele Arbeitnehmer haben keinen Einfluss auf die von ihnen zu bearbeitende .... .. .. .. ......... .. ... .. ..... .. ........... .. . .
4. Wenn der Druck zu groß ist, stoßen die Arbeitnehmer schnell an ihre .. .. .. ............ .. .... .... .. .. .......... .. ...... .
5. Vonseiten der Unternehmen besteht ein großer .. ........ ... .. ... ........... .. .. .. .. ... .. ........ .
6. Es müssen ..... ... .. ...... .. .. .. ...... ... .. .... ... .. .. ...... . geführt werden .
7. Vereinbarte Ziele müssen innerhalb der vertraglichen .. ... .... .. . ........ .. ... .. .. ... ... .... .. .. .. .... . erreichbar sein .

® Schriftlicher Ausdruck: Reaktion auf einen Zeitungsartikel


Schreiben Sie eine E-Mail mit Ihrer Meinung zum Text Leistungsdruck an die Redaktion der Zeitung .
Verwenden Sie in Ihrer E-Mai l acht der folgenden Nom en.

: Druck 0 Leistungsgrenzen 0 Leistungsziele 0 Arbeitsumfang 0 Gespräche 0 Arbeitsumfeld 0 Pausen 0 Arbeitszeit 0


: Arbeitsmenge 0 Maßstab
... ........ ...... .. ..................... .......... ............... ....................... .... .. ......... ..... .... .... . . ... . ... . ..... . ...... . . . . . . . ... ........

® Formulieren Sie Tipps für gestresste Arbeitnehme r.

o die Mittagspause einhalten Es ist wichtig, die Mittagspause einzuhalten.


1. regelmäßig Pausen machen
2. Probleme ansprechen, nicht verschweigen
3. Prioritäten setzen
4. Nein sagen lernen
5. Ablenkungen vermeiden
6. einen kurzen Spaziergang machen
TeilA

:...................................................................................
E-Mails
TeilA:
@ Permanente Erreichbarkeit
a) Lesen Sie den folgenden Text.
r ---------------------------

I • Keine E-Mails in der Freizeit


t

~
Der Siegeszug des Internets
hat das Arbeitsleben ver-
arbeitsministerin Ursul a von
der Leyen schon im Jahr 2012:
Puma und die Deutsche Tele-
kom bestehen nicht darauf, dass
,,"" ~~) ändert. Mit der Verbreitung Sie forderte Rege ln zur kl are n 45 ihre Mitarbeiter in ihrer Frei ze it

• J von Smartphones geht die Ent- 25 Trennung zwischen Arbeit und E-Mail s lesen und beantwor-

~
\ e
L~_
/
0'----
-)~ wicklung weiter. Wer will , ist
(-1,
'\
'k
rund um die Uhr fast
überall auf der Welt
online und erreich-
Freizeit. Bedarf dafür scheint es
zu geben: Einer Untersuchung
z ufolge müssen 60 Prozent der
Arbeitnehmer auch in ihrer
30 Freizeit erreichbar sein , 33 Pro-
ten. Bei VW werden 30 Minuten
nach Arbeitsende keine E-Mails
mehr auf die Smartphones der
50 Beschäftigten weitergeleitet. Die

Beschäftigten bei Autobauer


J~
~
0 - )J.Jbar, auch für den Chef.
In sbesondere Vorge-
setzte nutzen die
zent sogar oft oder sehr oft. Die
Zahl der Beschwerden von Men-
BMW sollen mit ihren Vorge-
setzten Zeiten vereinbaren , in
..-;::::::::-~ ~ '(jJ i!i technischen sehen, die sich im Job überfor- denen sie grundsätzlich nicht er-
I -;J:!l!" - ~ Möglichkeiten dert fü hlen und eine "Entgren- 55 reichbar sind.

I nur allzu gerne, 35 zung" ihrer A rbeit bek lage n, Die meisten Unternehmen
I 15 um ihre Mitarbeiter auf sämt- nehme zu. machen es sich allerdings zu-
lichen möglichen Kanälen zu Einige prominente Unterneh- nutze, dass das Arbeitsrecht
I konsultieren - wenn nötig nach men haben bere its I nitiativen keine expli z iten Regeln dazu
Dienstsch luss, am Wochenende, gestartet, um ihre Mitarbeiter 60 trifft und dass viele Arbeitneh-

im Urlaub und an Feiertagen. 40 vor einer Dauerbeanspruchung mer die Aufhebung der Grenzen
20 Das mü sse ein Ende haben, durch den Arbeitgeber zu zwischen Arbeits- und Freizeit
IL sagte die ehema lige Bund es- schützen: Spo rtar ti ke lh ersteller bereits a kzeptiert haben.
-#-------~----~----~

b) Halten Sie einen Kurzvortrag über den Redemittel


Inhalt des Lesetextes. Sprechen Sie
ungefähr drei Minuten und gehen Sie auf Das Thema des Textes ist. _. <> Der Text handelt von ... <> In dem
folgende Punkte ein: Text geht es um ... <> Als Beispiele nennt der Text .. . <> ••• werden
als Beispiele im Text angeführt. <> Ich kann ähn liche/ganz andere
<> Welche Aussage enthält die Meldung? Beispiele anführen: _. _<> Dazu fällt mir folgendes Beispiel ein: ... <>
<> Welche Beispiele fallen Ihnen dazu ein? Aus meinen Erfahrungen kann ich berichten, dass ... <> In meinem
<> Welche Meinung haben Sie dazu? Arbeitsbereich ist es (nicht) üblich, dass ... <> Meiner Meinung
nach .. . <> Ich bin der Meinung, dass . ..
® Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes.
a) Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die angegebene Zeitform.

<> der Siegeszug des Internets - das Arbeitsleben - verändern (Perfekt)


Der Siegeszug des Internets hat das Arbeits/eben verändert.
1. viele Chefs - die Bereitschaft der Mitarbeiter - ausnutzen

2. sie - ihre Kollegen - nach Dienstschlu ss, am Wochenend e, im Urlaub und an Feiertagen - kontaktieren

3. die ehemalige Bundesarbeitsministerin - Regeln zur klaren Trennung zwischen Arbeit und Freizeit - fordern
(Präteritum)

4. einige prominente Unternehmen - bereits Initiativen zum Schutz der Mitarbeiter - starten (Präteritum)

5. bei VW - 30 Minuten nach Arbeit sen de - keine E-Mails - mehr - we itergeleitet werden (Präsens)

6. viele Arbeitnehmer - aber - die Aufhebung der Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit - akzeptieren (Präsens)
TeilA

b) Bilden Sie aus dem Verb ein Nomen.


Formulieren Sie nominale Ausdrücke mit dem Genitiv oder der Präposition von.

o das Arbeitsleben hat sich verändert die Veränderung des Arbeitslebens


1. Smartphones nutzen
2. Mitarbeiter sind ständig erreichbar
3. Arbeits- und Freizeit klar trennen
4. Grenzen aufheben
5. die gesundheitlichen Beschwerden nehmen zu
6. Mitarbeiter vor Dauerbeanspruchung schützen
7. E-Mails nach der Arbeitszeit weiterleiten

~ E-Mails im Büro
a) Anrede- und Grußformeln in geschäftlichen E-Mails
Ordnen Sie die Anrede- und Grußformeln dem ri chtigen Adressaten/ Kontext zu.

(a) informell/persönlich: Man kennt den Adressaten gut, spricht ihn/sie mit dem Vornamen an.
(b) sehr formell : Man kennt den Adressaten nicht bzw. kennt nur den Namen .
(c) zum internen Gebrauch im Kollegenkreis an eine größere Adressatenrunde
(d) formell/neutral : Man hatte mit dem Adressaten bereits Kontakt (schriftlich, mündlich oder persönlich).
(e) forme"/persönlich: Man hatte mit dem Adressaten bereits Kontakt (schriftlich, mündlich oder persönli ch).

Adressat/Kontext Anrede Gruß


1. Sehr geehrte Damen und Herren, Mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrter Herr Meier, Mit freundlichem Gruß
Sehr geehrte Frau Meier, Freundliche Grüße
2. Guten Morgen(,) Herr/ Frau Meier, Mit besten Grüßen
Guten TagU Herr/ Frau Meier, Viele Grüße (aus Paris)
Ha"oU Herr/Frau Meier, Schöne Grüße (nach Münch en)
3. Lieber Herr Meier, Mit besten Grüßen
Liebe Frau Meier, Beste Grüße
Vie le Grüße (aus Paris)
Schöne Grüße (nach München)
Herzliche Grüße
4. Ha"o Peter/ Petra, Herzliche Grüße
Lieber Peter, Liebe Grüße
Liebe Petra,
5. Liebe Ko"egen, Schöne Grüße
Liebe Ko"eginnen, Herzliche Grüße
Liebe Leute, Bis bald

b) Lesen Sie die folgenden Tipps:

o Nach der Anrede (Liebe Frau Müller;) steht ein Komma, nach dem Komma schreibt man klein weiter: Liebe Frau
Müller, vielen Dank für Ihre Mail.
o Die formelle persönliche Anrede (Sie, Ihnen, Ihre Firma usw.) wird großgeschrieben.
o Wenn mehrere Mails aufeinanderfolgen und der Mailverkehr den Charakter einer Unterhaltung hat, kann man auf
die Anrede und den Gruß verzichten. A"erding s mü ssen am Anfang und am Ende der "Unterhaltung " immer eine
Anrede und eine Grußformel stehen .
o Abkürzungen wie MfG (Mit freundlichen Grüßen) oder LG (Liebe Grüße) sind in formellen oder neutral en E-Mail s
kein guter Stil.

c) Berichten Sie von E-Mail -Regeln in Ihrer Muttersprache/ Ihrem Heimatland.


TeilA

@ Schriftlicher Ausdruck: E-Mails im Büro


Schreiben Sie mindestens eine E-Mail. Vergessen Sie Anrede und Gruß nicht.

1. Laden Sie Ihre Kollegen zu einer kurzen Teambesprechung ein. Geben Sie Ort, Zeit
und einige Tagesordnungspunkte an.
2. Der deutsche Kollege Klaus Schmidt (Sie kennen ihn nicht) hat für die Zweigstelle in
München einen Vorschlag für ein neues Evaluationssystem erarbeitet. Sie möchten
diesen Vorschlag gerne sehen, weil Sie auch über ein neues Evaluationssystem nachdenken.
3. Sie haben am Donnerstag um 17.00 Uhr einen Termin beim Abteilungsleiter Max Fisch .
Leider müssen Sie genau um diese Zeit Ihr Kind vom Kindergarten abholen, Ihr Partner/Ihre Partnerin ist krank.

: Besprechungen
............................. ............................ ..........................
Teil A:
@ Führen Sie Blitzinterviews mit zwei Gesprächspartnern.
Geben Sie danach die interessantesten Informationen wieder.

Fragen Name: Name:


Wie viele Besprechungen haben
Sie monatlich/wöchentlich? Was für
Besprechungen sind das?
Worin sehen Sie Vorteile und Nach -
teile von Besprechungen?
Welche Punkte/ Teile/Situationen
finden Sie überflüssig bzw. stören Sie
in einer Besprechung?

@ Motivierende Treffen? 7
a) Sie hören ein Interview mit dem Managementtrainer Hartmut Laufer zum Thema Besprechungen. Welche Aussa-
ge entspricht dem Text? Kreuzen Sie die richtige Antwort an. Überprüfen Sie beim zweiten Hören.

1. Die Entwicklungen in der Arbeitswelt haben dazu geführt,


a) 0 dass die Mitarbeiter besser informiert sind.
b) 0 dass im höheren Management mehr Besprechungen durchgeführt werden.
c) 0 dass es generell mehr Besprechungen gibt.
2. Bevor ein Meeting stattfindet, sollte man sich überlegen,
a) 0 ob man über das Thema auch in einer anderen Form kommunizieren kann.
b) 0 wie man Kopierpapier spart.
c) 0 wie man Personalkosten spart.
3. Der Vorteil eines Meetings gegenüber einer E-Mail liegt darin, dass
a) 0 die Mitarbeiter ihre Gefühle ausleben können.
b) 0 man eine unmittelbare Reaktion von allen Teilnehmern erhält.
c) 0 man über das entscheidende Thema lange diskutieren kann .
4. Ein Meeting ist erfolgreich, wenn
a) 0 es wenig Widerspruch gibt.
b) 0 der Chef seine Meinung durchsetzen kann .
c) 0 das Besprechungsresultat zur Zufriedenheit und Motivation der Teilnehmer beiträgt.
5. Erfolg kann man erzielen, indem man
a) 0 die Teilnehmer und ihre Meinungen ernst nimmt.
b) 0 alle ausreden lässt.
c) 0 die beschlossenen Maßnahmen sofort kontrolliert.
6. Regelmäßige Besprechungen
a) 0 sind immer sinnvoll.
b) 0 sind reine Zeitverschwendung.
c) 0 sollten nur dann eingeführt werden, wenn sie mit Inhalten gefüllt werden können .
TeilA

@ Vertiefen Sie den Wortschatz des Hörtextes. Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.

: führen <> liegen <> bekommen <> stattfinden <> vergeuden <> erreichen <> reagieren <> geben <> stehen <> informieren <>
: vermeiden <> klären <> leiten <> erhalten <> planen <> überlegen

Es gibt eine klare Tendenz zu mehr Meetings. Und je höher man in der Hierarchie
.............................. (1), umso mehr Meetings werden es. Die Gründe dafür liegen
auf der Hand: Die Arbeitsabläufe werden immer komple xer, die Unternehm en sind
heute internationaler aufgestellt. Mitarbeiter müssen besser .............................. (2)
werden . Das .................................. (3) dazu, dass nicht nur sehr viel mehr Bespre-
chungen ........................................ (4), sondern in Besprechungen auch sehr viel
Zeit.. ................. .. ......... (5) wird . Um das zu .. .... ........................ (6), sollte vor jeder
Besprechung .............................. (7) werden : Ist das Meeting wirklich notwendig?
Oder könnte man das Thema auch per E-Mail .............................. (8)? Entscheidet
man sich für ein Treffen, dann sollte man es professionell ............................. (9)
und .............................. (lO).
Der Vorteil einer Besprechung ........................................... (11) darin, da ss man ein sehr direkte s Feedback
...................... ........ (12), manchmal auch nur durch Körpersprache. Die Reaktionen der Teilnehmer mu ss der Mode-
rator wahrnehmen und darauf .. .. .......................... (13). Außerdem .............................. (14) man in einem Meeting
alle Teilnehmer gleichzeitig und .................... ....... ... (15) sofort eine Gruppenmeinung.

@ Regeln für ein erfolgreiches Meeting


Formulieren Sie Sätze im Passiv. Orientieren Sie sich an den Beispielsätzen.

Das muss geschehen:


<> Tagesordnung - rechtzeitig zuschicken <> genaue Zeitplanung - erstellen
Die Tagesordnung muss rechtzeitig Es muss eine genaue Zeitplanung
zugeschickt werden. erstellt werden.
1. Zeitpuffer für Unvorhergesehenes - einplanen

2. während der Besprechung - Zeitplanung - einhalten

3. Unterlagen - vorher bereitstellen

4. Teilnehmer - gezielt auswählen

5. diejenigen Mitarbeiter, die wichtige Kenntnisse haben - einladen

6. Diskussion - von einem Moderator - lenken

7. Vielredner - stoppen

8. mit Besprechung - grundsätzlich pünktlich beginnen, auch wenn einzelne Teilnehmer noch fehlen

9. Besprechungen - vormittags - anberaumen

10. die Leistungskurve des Menschen - beachten

11 . alle mobilen Geräte - für die Dauer der Besprechung - ausschalten

12. alle 1Y2 Stunden - Pause - einlegen

Hinweise zum Passiv c) Kapitel 2, Seite 59


TeilA

@ Lesen Sie die folgenden Redemittel.

Besprechungen
<> eine Besprechung/eine Sitzung durchführen <> Auf unserer Tagesordnung stehen heute folgende
<> eine Versammlung /e ine Tagung /e ine Konferenz Punkte/ Themen : ...
abhalten <> Ich schlage folgende Tagesordnungspunkte vor: ...
<> Eine Besprechung findet statt. <> Wir befassen uns (heute) mit ...
<> eine Besprechung leiten/moderieren <> Wir sprechen/diskutieren (heute) über .. ./Wir bespre-
<> an einer Besprechung teilnehmen chen heute ...
<> die Tagesordnung/die Tagesordnungspunkte festlegen <> Wir haben uns folgendes Programm vorgenommen . ..
<> das/ein Protokoll/schreibenlführen/abfasse n <> Erstens . . ./Zweitens .. .!Drittens . ..
<> protokollieren

<> Der erste Punkt unserer Tagesordnung ist .. . <> Am Anfang /Zu Beginn sprechen wir über .. ./Wi r
<> Als zweiten Punkt haben wir ... vorgesehen .. . beginnen mit .. .
<> Als letztes Thema steht ... auf dem Programm. <> Danach werden wir . ..
<> Anschließend .. .
<> Zum Schluss . . .

@ Sammeln Sie in Gruppen Tagesordnungspunkte für eine der folgenden Sitzungen . Stellen Sie die
erarbeitete Tagesordnung anschließend im Plenum vor. Achten Sie auf die zeitliche Abfolge .
-----------------------------------------
.
Sitzung des Stadt rates
Der Stadt ra t plant eine Sitzung zum Bau eines großen Ein k aufs- und Erlebn i szentrums .

------------------------~~d
Sitzung der Mitarbeiter e ine s Fernsehsen ers E
1
Sitzung der Mitarb e it er eines Thea-
Beim Fernsehsender ~ OOK sind die Einschalt- i ters mit dem Kulturdezernenten
quoten drastisch zurüc k gegangen . Auf einer \ Der Kultu r dezernent der Stadt hat
ffen werden , u m
Sitzung sollen Maßnahmen g e t ro de m Theater die Hälfte der finan -
wieder mehr Zuschauer zu ge winnen. __ .-~"C
ziellen Unterstützung gestrichen .
Auf einer Sitzung mit dem Kultur-
dezernent e n wollen die Mitarbeiter
Lehrersitzung des Theaters dagegen k ämpfen.
Di e Lehrer an einem Sprachins-
titut wollen den Unterricht I -- --
teilnehmerorientierter ge s tal- I Be t riebsver s ammlung
ten. In einer Sitzung sollen I In ~e~ Firma Siemens sollen Mitarbeiter stärk er
dazu Id een gesammelt und Ent - mot lvl ert werden. Zu die s em Thema wird e in e Sit-
scheidungen getroffen werd e n. zung mit Vertretern de s Managements und Mitarbei-
tern aus verschiedenen Abteilungen sta ttfind
en .

@ Schriftlicher Ausdruck: Reaktion auf einen Vorschlag

In der Zeitschrift Management heute hat ein führender Unternehmensberater folgende


zwei Vorschläge gegen die Zeitverschwendung in Arbeitsbesprechungen unterbreitet:
Schreiben Sie eine E-Mail
Lesermeinung (ca . 200 Wörter) an die
Zeitschrift, in der Sie Ihre
r Keine Zeitverschwendung in Arbeitsbesprechungen:
I. Alle Arbeitsbesprechungen werden im Stehen abgehalten.
Meinung zu den genann-
ten Vorschlägen darlegen
2. Arbeitsbesprechungen finden prin zipiell eine Stunde vor
Beginn der offiziellen Arbeitszeit statt.
L ________
,~ ________~____--~--~.
.. I und vielleicht eigene Vorschlä-
ge zu diesem Thema machen.
TeilA

:..............................................................................
Telefonate i-~ i i Ä:
~ Termine
Berichten Sie.

1. Haben Sie regelmäßige Termine, z. B. Besprechungen, Kundengespräche?


Wenn ja, wann? Und wie sieht der Inhalt dieser regelmäßigen Termine aus?
2. Passiert es Ihnen manchmal, dass Sie Termine nicht einhalten können oder
dass Sie einen Termin verschieben müssen? Warum?
3. Haben Sie schon einmal einen Termin vergessen?

@ Einen Termin telefonisch vereinbaren 8


Sie hören jetzt zwei kurze Dialoge. Welche Aussage entspricht dem Text? Kreuzen Sie die richtige Antwort an.

Dialog 1
1. Herr Jansson a) 0 hat eine Autopanne.
b) 0 kann den Weg zum Unternehmen SAMSON nicht finden .
c) 0 steht mit seinem Auto im Stau.
2. Herr Oppelt a) 0 streicht den Termin .
b 0 verschiebt den Termin auf 11.30 Uhr.
c) 0 reserviert einen Termin um 10.30 Uhr.
3. Herr Jansson hofft, a) 0 dass er den neuen Termin einhalten kann .
b) 0 dass sich Herr Oppelt noch mal bei ihm meldet.
c) 0 dass Herr Oppelt keine Terminprobleme hat.
Dialog 2
1. Herr Traverso wird a) 0 gebeten, seine Telefonnummer zu hinterlassen.
b) 0 gebeten, später noch einmal anzurufen.
c) 0 mit der Sprachabteilung verbunden .
2. Frau Blum sagt, a) 0 dass Herr Traverso einen kleinen Sprachtest machen muss.
b) 0 dass Herr Traverso einen Anfängerkurs belegen soll.
c) 0 dass Herr Traverso nächste Woche einen Termin vereinbaren kann .
3. Herr Traverso a) 0 macht heute um 16.00 Uhr den Test.
b) 0 hat 15 bis 20 Minuten Vorbereitungszeit für den Test.
c) 0 ist morgen um 17.00 Uhr im Goethe-Institut.

@ Lesen Sie die folgenden Redemittel und markieren Sie wichtige Ausdrücke.

Termine
() einen Termin kann man ... vereinbaren 0 machen 0 festlegen 0 festsetzen 0 sich geben lassen 0
einhalten 0 überschreiten 0 verschieben 0 verlegen 0 absagen 0 vergessen 0
nicht wahrnehmen 0 versäumen 0 verschwitzen (umg.) 0 in den Termin-
kalender eintragen
o weitere Termine: Arzttermin 0 Operationstermin 0 Gerichtstermin 0 Abgabetermin
(z. B. für eine schriftliche Arbeit) 0 Einsendetermin (z. B. bei einem Preisaus-
schreiben) 0 Zahlungstermin () Liefertermin () Besuchstermin
o Wann haben/ hätten Sie Zeit? morgen 0 übermorgen
() Wann geht/ginge es bei Ihnen? am Freitag (vormittags/nachmittags)
() Wann passt es Ihnen?/ um 13.00 Uhr
würde es Ihnen passen? um 11.30 Uhr/halb zwö lf
() Wann ist/wäre es Ihnen recht? um 13.15 UhrlViertel nach eins/ viertel zwei
um 15.45 UhrlViertel vor vier/drei vierte l vier
nächste Woche/ in der nächsten Woche
() Das passt mir gut. Am Montag passt es ausgezeichnet. Das ist mir recht. Morgen wäre es mir lieber.
Die Zeit/Der Termin kommt mir gelegen. Das trifft sich gut. Dann kann ich auch.
TeilA

@ Lesen Sie noch einmal die folgenden Sätze aus den Dialogen und beachten Sie die unterstrichenen
Verbformen .

1. Könnten wir vielleicht für die näch ste Woche einen Termin bei Ihnen in Köln vereinbaren?
2. Es müsste allerdings Ende der Woche sein.
3. Donnerstagnachmittag wäre mir sehr recht. Sagen wir um 15.00 Uhr. Ging e das bei Ihnen?
4. Hätten Sie um 16.00 Uhr Zeit?
5. Ich würde gern einen Sprach kurs bei Ihnen machen.

~ Die Sätze stehen im Konjunktiv 11. Man verwendet den Konjunktiv II unter an derem, wenn man höflich und
zurückhaltend wirken möchte. Im Geschäftsleben ist diese Form üblich .

@ Sagen Sie es höflich.


a) Ergänzen Sie das Verb im Konjunktiv 11.

1. Ich .. .. .. .. ............. gern Frau Schneider gesprochen .


2. .. ............ .. .. ... Sie mich mit der Verkaufsabteilung verbinden?
3. Ich .... .. ............... gern an einem Sprach kurs teilnehmen .
4. .. .... .. ............. wir vielleicht für die nächste Woche einen
Termin bei Ihnen in Köln vereinbaren?
5. Wann ..................... Sie Zeit?
6. .. .... .. .......... .. . es auch eine Stunde später?
7. Es .. .... .. .. .. ......... allerdings vor 12.00 Uhr sein, dann habe ich den nächsten Termin .
8. Morgen ...... .. .... .. .... .. . mir lieber.

b) Formulieren Sie die Sätze höflicher. Manchmal gibt es mehrere Möglichkeiten.

Ij Ich will Herrn Huber sprechen. Ich würde gern Herrn Huber sprechen.
Könnte ich bitte Herrn Huber sprechen?
1. Schicken Sie mir bitte die Unterlagen zu?
2. Ich will mit Frau Reschke einen Termin vereinbaren.
3. Kann ich den Termin verschieben?
4. Tragen Sie den Termin in den Kalender ein?
5. Rufen Sie mich morgen zurück?
6. Schreiben Sie heute Protokoll, Frau Meier?
7. Haben Sie um 15.00 Uhr eine Stunde Zeit für mich?
8. Kann ich mal telefonieren?

Zusatzübungen zum Konjunktiv II q Teil C Seite 115

@ Vereinbaren Sie Termine. Spielen oder schreiben Sie Dialoge.

1. Sie möchten einen Termin mit Herrn Jans von der Anwaltskanzlei Möller vereinbaren. Sie haben Fehler in einem
Vertrag entdeckt und möchten den Vertrag noch einmal von einem Anwalt prüfen lassen.

2. Sie haben einen Termin beim Zahnarzt. Eine Sitzung in Ihrem Büro hat so lange gedauert, dass Sie den Termin
nicht einhalten konnten. Entschuldigen Sie sich und bitten Sie um einen neuen Termin .

3. Sie haben in zwei Wochen einen Termin in Deutschland und müssen die Ergebnisse eines Projekts präsentie-
ren . Sie können aber schon jetzt absehen, dass Sie in zwei Wochen noch keine Ergebnisse vorlegen können .
Versc hieben Sie den Termin .

4. Sie sind die Sekretärin von Frau Schneider. Ein Firmenvertreter ruft schon zum dritten Mal an, um einen Termin
bei Frau Schneider zu bekommen. Frau Schneider hat allerdings an einem so lchen Gespräch kein Interesse.
Versuchen Sie, dem Firmenvertreter auf freundliche Weise abzusagen.
TeilA

@ Erarbeiten Sie in Gruppen: Was sagt man in den folgenden Situationen am Telefon?

<> Sie melden sich und verlangen eine bestimmte Person .


Guten Tag, rranz Appelt hier; KONAK International.
Ich hötte gern Herrn Schimanski gesprochen./lch würde gern Herrn Schimanski sprechen.
Könnte ich bitte Herrn Schimanski sprechen?
1. Sie müssen eine Person entschuldigen, weil diese nicht da ist, und bieten Ihre Hilfe an .

2. Sie möchten die im Moment nicht erreichbare Person wissen lassen, dass die Waren noch nicht eingetroffen sind.

3. Sie möchten den Namen des Anrufers wissen, Sie haben ihn schon wieder vergessen.

4. Sie haben Probleme, Ihren Telefonpartner akustisch zu verstehen.

5. Sie fragen nach dem Grund des Anrufs.

6. Sie werden um Informationen gebeten. Sie können diese Fragen aber nicht beantworten.

7. Sie möchten Ihren Telefonpartner treffen und geben einen Grund an.

8. Sie brauchen die Unterlagen bis morgen Abend.

9. Sie möchten das Gespräch beenden und versprechen, Ihren Telefonpartner auf dem Laufenden zu halten .

10. Sie reagieren auf einen Dank .


... ...................... .................... ........ .. ........ .. .. .......... ... .. .... ............. .... .... ............. ... ........... ..... .. ..... ... ..... .. ..

Eine Übersicht über Redemittel zum Telefonieren finden Sie im Teil D. q Seite 122

@ Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Fo rm .


.... .. ....... .. ..... ... ............ .... ............ ...... .. ............ ..... .. ...... ... .. ............ ..... .. ............. ......... ......... .....
: erreichen <> geben <> haben <> buchstabieren <> ausrichten <> zurückrufen <> sprechen <> sagen <> beenden <>
: informieren <> verbinden <> weiterhelfen <> vorbeikommen <> wissen <> bitten
... ................. ........ ...... .... .... ... .... ..................... ...... ............ .... .. .. .. ....... ... .......... ..... ... ..... .... ........

Dialog 1 Dialog 2
1. Könnte ich bitte Herrn Prof. Müller .... .... ........... ? 1. Könnten Sie mich bitte mit Frau Herz ................. ?
2. Tut mir leid, Herr Prof. Müller .................... zur- 2. Tut mir leid, Frau Herz ist nicht im Hause. Kann ich
zeit eine wichtige Besprechung. Ihnen ... .... .. .. ....... ... ?
3. Wann kann ich ihn wieder ........... ... ....... ? 3. Ja, ich möchte gerne ......... .. ........ .. , was in dem
4. Das kann ich Ihnen leider nicht ..................... . Abschlussbericht steht.
Kann er Sie morgen ..................... ? 4. Tut mir leid, solche Auskünfte können wir am Tele-
5. Könnten Sie ihm bitte .. ................... , dass die fon nicht ..................... . Da müssten Sie persön-
Untersuchungen abgeschlossen sind? lieh ..................... und mit Frau Herz reden.
6. Ich werde ihn ..................... , sobald die Bespre- 5. Könnten Sie Frau Herz ......... ............ , mich zu-
chung ....... ........... ... i~. rückzurufen?
6. Ja, gerne. Könnten Sie Ihren Namen bitte
..................... ?
TeilA

@ Ergänzen Sie Sie oder Ihnen.

1. Kann ich .......... ..... . morgen zurückrufen?


2. Ich werde ....... .. ....... die Ergebnisse noch heute mailen.
3. Wir konnten .. .............. leider nicht eher benachrichtigen.
4. Ich kann ................ die neuen Preise frühestens nächste Woche mitteilen .
5. Ich halte ... .. .... ..... .. auf dem Laufenden.
6. Ich verbinde .. .. ...... ...... mit dem Kundenservice. Die Kollegen werden .......... ..... . weiterhelfen .
7. Es freut mich, dass wir ....... .. ... .. .. eine Freu de bereiten konnten.
8. Ich danke ...... .... ...... .
9. Ich kann ... ............. leider überhaupt nicht verstehen. Die Verb indung ist sehr schlecht.
10. Ich soll .... ....... .... . ausrichten, dass die Ware erst morgen eintrifft.
11 . Wo können wir ........ .... .... erreichen?
12. Der Mitarbeiter antwortet ................ , sobald wir mehr wissen.

Zusatzübungen zu Verben mit direktem Kasus und zur Wortstellung im Mittelfeld q Teil C Seite 118

~ Informationen erfragen
Lesen Sie die folgende E-Mail an einen Verlag und ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.
Arbeiten Sie zu zweit. Markieren Sie danach die Redemittel zur Frage nach Liefer- und Zahlungsbedingungen.

: interessieren 0 gewähren 0 arbeiten 0 eignen 0 liefern 0 fahren 0 sehen 0 erfolgen 0 anbieten 0 geben 0 planen 0
: benötigen 0 rechnen 0 enthalten

Sehr geehrte Damen und Herren ,


ich arbeite als Dozentin für Geschichte an einer Hochschule in Polen und möchte im Rahmen eines Projekts mit mei-
nen Studenten eine Woche nach Berlin .... .... .... ....... ... ... . (1). In Ihrem Verlagsprogramm habe ich .... ........... ..... ... ... (2),
dass Sie verschiedene Bücher zu Berlin .. ......... .......... ... .. (3) . Mich würde .... ..... ......... ........ (4), welches Buch sich
besonders für Geschichtsstudenten ......... .... ............. (5). Es sollte in jedem Fall einige Fakten zur Geschichte der
Stadt im 19. und 20. Jahrhundert ... ........... .. .......... (6).
Des Weiteren hätte ich noch einige Fragen zu den Liefer- und Zahlungsbedingungen: ... .... ........ .. .. ....... (7) Sie bei
einer Anzahl von 30 Büchern Rabatt oder ..... ..... .............. .. (8) es für Studenten generell eine Ermäßigung? Wie und
wann .. ...... ........ ......... . (9) die Zahlung? Wie schnell können Si e die Bücher nach Polen .......... ..... ........... (10)? Mit
welchen Versandkosten müssen wir ..... ... ......... .... .. ... (11)? Unsere Reise ist für den 14. Juni ... .. .. ...... .... .. .. .. .. . (12).
Wir .... .. ... ... ..... ... .. .. .. (13) die Bücher spätestens acht Wochen vor Reisebeginn .
Mit Dank im Voraus und freundlichen Grüßen
Ivanka Koslowski

§ Spielen Sie Dialoge.


Bereiten Sie sich auf Ihre Rolle vor und machen Sie sich Stich punkte.

0)
Sie sind eine Mitarbeiterinl ein Mitarbeiter der Firma
CD Sie sind eine Mitarbeiterinl ein Mitarbeiter der Firma
IMO und möchten neue Schreibtische bestellen. Im POLO und haben vor acht Wochen bei der Firma DEL-
Katalog der Firma GRÜNHOLZ haben Sie Schreibtische TA neue Computer gekauft. Jetzt gibt es damit Pro-
gesehen, die Ihnen gefallen. Rufen Sie bei der Firma bleme. Rufen Sie bei DELTA an, erklären Sie die Situa-
GRÜNHOLZ an und fragen Sie nach Einzelheiten: Zah- tion und verlangen Sie Hilfe.
lungsbedingungen, Lieferfristen, evtl. andere Farben.

o Sie sind eine Mitarbeiterinlein Mitarbeiter der Bau-


Sie sind eine Mitarbeiterinl ein Mitarbeiter der Firma
AIR . Sie planen die Inneneinrichtung von Flugzeugen.
firma NEU HAUS und warten seit einem Tag auf Rufen Sie Ihren Kollegen Max Schnell in München an
Zement, ohne den Sie nicht weiterbauen könn en. und vereinbaren Sie einen Termin, um über die neu-
Rufen Sie die Zementfabrik ZEMA an, erklären Sie en Sitze zu diskutieren . Sie möchten sich unbedingt
die Situation und setzen Sie eine Frist. dort treffen, weil Sie noch nie in München waren .
TeilA

@ Gespräche und ~ußerun~.en 9.. . .. . .


Sie hören jetzt vier Gesprache und Außerungen. Sie horen Jeden Text einmal.
Wählen Sie bei den Aufgaben die korrekte Lösung richtig oder falsch und a), b) oder cl.

1. Die Frau empfiehlt Peter, einen Sprachkurs zu besuchen. o richtig o falsch


2. Peter a) 0 will aus beruflichen Gründen Französisch lernen .
b) 0 will keinen Kurs machen, weil er keine Zeit hat.
c) 0 will sich sofort bei dem Sprachkurs anmelden.

3. Reverse Mentoring ist ein Programm zur Entwicklung von Mitarbeitern. 0 richtig 0 falsch
4. In dem Programm a) 0 übernehmen die jungen Mitarbeiter Managementaufgaben.
b) 0 werden Manager von jungen Mitarbeitern in die digitale Arbeit eingeführt.
c) 0 profitieren beide Seiten von den Kenntnissen des jeweils anderen.

5. Der Mann findet den Vorschlag der Kollegin sehr gut. o richtig o falsch
6. Der Vorschlag dient dazu, a) 0 dass Informationen und Ideen einem bestimmten Personenkreis
schneller zugänglich gemacht werden .
b) 0 dass die Kollegen in München mithilfe einer digitalen Plattform
über alles informiert werden.
c) 0 dass jeder Mitarbeiter weiß, was in der Firma passiert.

7. Nach Meinung der Gewerkschaften hat die Bearbeitung von E-Mails


in der Freizeit negative Folgen für die Gesundheit. o richtig o falsch
8. Der Betriebsratschefforderte a) 0 die Sperrung der Mailkonten für Mitarbeiter.
b) 0 die Bezahlung von Arbeit in der Freizeit.
c) 0 die Beschränkung der Bearbeitung von Mails auf die Arbeitszeit.

@ Eine E-Mail an Frau Maler


Sie arbeiten seit einem halben Jahr für eine deutsche Firma. Die Abteilungsleiterin, Frau Maler, und die Mitarbei-
ter sind sehr nett, aber Sie fühlen sich unterfordert. Jetzt gibt es ein neues, großes Projekt mit internationalen
Partnern und Sie möchten gerne an diesem Projekt mitarbeiten. Schreiben Sie eine E-Mail an Frau Maler.

Begründen Sie, warum gerade Sie


Machen Sie einen Vorschlag.
geeignet sind.

Zeigen Sie auch Verständnis für


Schi/dern Sie Ihre Situation. die bisherige Vorgehensweise der
Leitung.

Überlegen Sie sich eine passende Reihenfolge der inhaltlichen Punkte.


Achten Sie neben der Korrektheit auch auf abwechslungsreiche und sinnvolle sprachliche Übergänge und
Verknüpfungen. Schreiben Sie mindestens 100 Wörter.
TeilA

: An der
..... Universität
........ .. ...... .......................................... ........ ............
Teil A:
@ Was assoziieren Sie mit dem Wort Universität?
Arbeiten Sie in Kleingruppen und präsentieren
Sie Ihr Assoziog ramm im Plenum.

@ Führen Sie Blitzinterviews mit zwei Gesprächspartnern.


Universität
Geben Sie danach die interessantesten Informationen wieder.

Fragen Name: Name:


Haben Sie studiert, studieren Sie
gerade oder möchten Sie studieren?
Wenn ja, was?
Wenn Sie sich ein Studienfach und
eine Universität aussuchen könnten,
was würden Sie wählen?
Möchten Sie, dass Ihre Kinder einmal
studieren? Warum / Warum nicht?

~ Lesen Sie den folgenden Text und geben Sie den Textabschnitten Überschriften. Arbeiten Sie zu zweit.

• So leben Deutschlands Studenten


55 Prozent aller jungen Men-
schen eines Jahrgangs nehmen
inzwischen ein Studium auf - 35
veranstaltungen, 17 Stu nden für
das Selbststudium . Wer neben
dem Studium jobbt, verbringt
"... . . . . ....::l
Der Durchschl1lttsstudent verfügt
über 864 Euro im Monat. 87 Pro-
so viele wie noch nie. Ungefähr zirka 33 Stunden mit dem Studi- zent gaben an, von den Eltern mit
5 2,5 Millionen Studenten studie- um, hat aber eine wöchentliche durchschnittlich 476 Euro unter-
ren in Deutschland an Hoch- Gesamtbelast ung von 46 Stun- 70 stützt zu werden. Knapp zwei
schulen und Universitäten. Ei ne den. Wer nicht jobbt, studiert Drittel arbeiten neben dem Stu-
Sozialerhebung des deutschen 40 hingegen mehr: 39 Stu nde n. Die dium und verdienen damit durch-
Studentenwerks zum Leben der durchschnittliche Gesamtarbeits- schnittlich 323 Euro im Monat.
10 Studenten ergab folgendes Bild: zeit von Studenten (Studium und Fast jeder Dritte bezieht BAföG'
Job) liegt derzeit bei 42 Stunden 75 (durchschnittlich 443 Euro),
. .......................................... pro Woche. 6 Prozent der Studenten haben ei-
Der größte Anteil der Studenten
nen Kredit aufge nommen.
(22 Prozent) ist in den [ngenieur- 45 . ........................................ ..

wissenschafte n eingeschrieben Gut die Hälfte der Studenten lebt . ..........................................


15 (alle Ingenieurfäc her zusam- in einer feste n Beziehung, da- Immer weniger setzen ihr Studi-
men) - seit 1997 stellen sie zum runter mehr Frauen als Männer. 80 um aus. Die Unterbrecherquote
ersten Mal wieder die größte 43 Prozent sind Singles, darunter ve rringerte sich vo n 11 Prozent
Fächergruppe. An zweiter Stelle 50 mehr Männer als Frauen. 6 Pro- auf 9 Prozent. Gründe für eine
stehen Rechts- und Wirtschafts- zent sind verheiratet, 5 Prozent Unterbrechung gibt es viele:
20 wissenschaften (21 Prozent), habe n ein Kind. Krankheit und Zweifel am Studi-
Mathematik und Naturwissen- 85 um sind die häufigsten.
. ..........................................
schaften stehen mit 20 Prozent
Obwohl Kinder aus Akadem iker- . ............................ .. ............
an dritter Stelle.
55 fa milien mit höherer Wahrschein- Die größte Gruppe wohnt all ein
Betrachtet man hin gegen die
lichkeit, nämlich zu 77 Prozent, oder mit dem Partner in einer
25 einzelnen Fächer, bleibt BWL
ein Studium beginnen als Kinder eigenen Wohnung (37 Prozent).
(Betriebsw irtschaftslehre) Spit-
aus Arbeiterfamilien (23 Prozent), 90 Wohngemeinschaften sind mit
zenreiter.
sind beide Gruppen an der Hoch- 29 Prozent die am zweitstärks-
. ............ .............................. 60 schule gleich groß - was auch ten verbreitete Wohnform . Fast
35 Stunden pro Woche inves- daran liegt, dass Akadem iker in jeder Vierte lebt bei den Eltern
30 tieren Studenten nach eigenen der Gesamtbevölkerung eine eher oder anderen Verwandten , je-
Angaben durch schnittlich in ihr klei nere Gr uppe mit tenden ziell 95 der Zehnte in einem Studenten-

Studium: 18 Stunden für Lehr- we niger Nachw uchs darstellen. wo hnheim.


~-
--_..-=".... --
' BAföG = Bund esa usbildung sfö rd erung sgeset z (staatli che fin anziell e Unterstützu ng für Stud ente n)
TeilA

@ Textverständnis

a) Vervollständigen Sie die Sätze. Orientieren Sie sich inhaltlich am Text in A34.

<) 55 Prozent aller jungen Menschen eines Jahrgangs studieren/besuchen eine Universität oder Hochschule .
1. Die meisten Studenten .... ..................... ... .. ... ... .. .... .......................................... .. ..... ...... ......... ................ .... .

2. Betrachtet man die Studentenzahlen der einzelnen Fächer, .. ......... .. ... .......... .. ....................... ... .

3. Durchschnittlich 35 Stunden pro Woche ................ .... ............... .... .... ............................... ... .... .

4. 43 Prozent der Studenten .. ...... .. .... ...... ..... ...... .. ....... .. ....... ...... .. ...... ... .... .. ... .... .... .......... ... .......... .... ......... ... .

5. Bei Kindern aus Akademikerfamilien ...... ........ .. .. ........ ........... .. .. .. ................................................... ... ...... ... ..

6. 864 Euro im Monat ... ...................... .. ................ ... ...... .... ......................................... ... ......... .......... ...... ...... ..

7. 9 Prozent der Studenten ............ ......... ........ .. ..... .... ................. .. .... .. ... ........................ .. ............................. ..

8. Krankheit und Zweifel am Studium ........................................... ................. .... .......... .

b) Was gehört zusammen . Ergänzen Sie das passende Verb.

(1) ein Studium an einer Universität ~ (a) verfügen


(2) an einer Universität (b) entscheiden
(3) sich an einer Universität (c) studieren
(4) sich für ein Studienfach (d) aufnehmen
(5) viel Zeit pro Woche in da s Studium (e) investieren
(6) in einer festen Beziehung (f ) unterbrechen
(7) über 864 Euro im Monat (g) aufnehmen
(8) staatliche Unterstützung (BAföG) (h) beziehen
(9) einen Kredit (i) leben
(10) das Studium aus Krankheitsgründen (j) einschreiben

@ Berichten Sie aus Ihrem Heimatland .


.-----------------------------------------------------~

<) Wie viel Prozent eines Die beliebtesten Studienfächer in Deutschland


Jahrgangs stud ieren? Studiere~de Gesamt im Wintersemester 2017/2018
<) Aus welchen sozialen
Schichten kommen die Betriebswirtschafts-
240.572 Erziehungswissen-
11 _ 61.323
meisten Studenten?
lehre , schaft

Wie viel kostet ein


Rechtswissenschaft 2~ Mathematik 12. 60.478

Studium? Informatik
3 .'!Oi.i'~l~t Wirtschaftsinformatik 13_ 59.493

Wie finanzieren die


m eisten Studenten ihr
- Mas~ hine nb a u
4 . 'ElP" Bauingenieurwesen 1 ~ 55 '957
Stud ium? M ~iZin 5 • •", Soziale Arbeit 53.258

Wo wohnen die
Studenten?
Wirtschaftswissen-
schaften 6 .".1" :::: Biologie 53 ~084

Was sind die belieb-


Psychologie
..,
7:D111 Physik 1~ 50.989
testen Studienfächer? -Germanjs~ik 8 ' " 74.347 ,,~ . Anglistik 18. 47.097
.r-..
Vergleichen Sie Ihre
Elektroteclinik 69.634 Management 19. 47.029
Angaben/Vermutungen
Wirtschaftsingenieur-
mit den Zahlen aus wesen mit ingenieur- 69.161 Chemie . 2~ 46.032
wiss. Schwerpunkt
Deutschland. Q uelle: Statistisches Bunpes-amt
TeilA

@ Akademische Berufe
a) Beschreiben Sie die Tätigkeiten der folgenden Berufe.

1. Arzt/Ärztin

2. Rechtsanwalt/-anwältin

3. Apotheker/-i n

4. Hochschullehrer/-in

5. Informatiker/-in

6. Astrophysiker/-in
7. Topmanager/-in in einer großen Firma

8. Finanzexperte/-expertin in einer Bank

9. Bauingenieur/-in
10. Architekt/-in

b) Forumsbeitrag
Schreiben Sie einen Forumsbeitrag zum Thema Akademische Berufe.

o Beschreiben Sie den Ausbildung sweg zu einem akademischen Beruf in Ihrem Heimatland.
o Beschreiben Sie Vor- und Nachteile einiger ausgewählter akademischer Berufe.
o Nennen Sie einige Berufe, die in Ihrem Heimatland hoh es An sehen haben, und begründen Sie Ihre Aussage.
o Beschreiben und begründen Sie Ihre eigene Berufswahl.

Denken Sie an eine Einleitung und einen Schluss. Bearbeiten Sie alle Inhaltspunkte und achten Sie neben der
Korrektheit auch auf abwechslungsreiche und si nnvolle sprachliche Übergänge und Verknüpfungen .
Schreiben Sie mindestens 150 Wörter.

c) Berichten Sie.

1. Welche akademischen Berufe genießen in Ihrem Heimatland einen


besonders hohen Stellenwert? Nennen Sie auch Gründe.
2. Wie wichtig sind in Ihrem Heimatland akademische Titel ? In welchen
Berufen gibt es besond ers viele Promovierte? Welch e Vorteile bringt der
Doktortitel mit sich? Welche Nachteile kann ein Doktortitel haben?

@ Deutschlands beliebtestes Studienfach: Betriebswirtschaftslehre (BWL) 10


Sie hören jetzt ein Interview mit Professor Alfred Kieser zum BWL-Studium in Deutschland . Entsprechen die
folgenden Aussagen dem Hörtext? Wenn ja, markieren Sie richtig, wenn nein, markieren Sie falsch .

richtig falsch

1. Viele Studenten erhoffen sich nach dem Studium gute Berufschancen. 0 0


2. Schon in der Schule interessieren sich viele Schüler inhaltlich für das Fach Ökonomie. 0 0
3. Die Studieninhalte sind festgelegt. es gibt wenig Spielraum für Spezialisierung. 0 0
4. Beim BWL-Studium geht es um di e kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen
Theoriemodellen . 0 0
5. Gute Schüler werden auch gute Studenten. 0 0
6. Die hohe Anzahl an Studierenden erfordert von den Studenten Eigeninitiative und
Selbstständigkeit. 0 0
7. Di e Mehrheit bewältigt di e Studienanforderungen nicht. 0 0
8. Die meisten BWL-Studenten werden Spitzen manag er. 0 0
TeilA

@ Vertiefen Sie den Wortschatz des Hörtextes.


Ergänzen Sie die fehlenden Nomen.

: Interesse 0 Identifizierung 0 Orientierung 0 Enttäuschung 0 Neigungen 0 Wahlmöglichkeiten 0 Studierende 0


: Studienrichtung 0 Massenfach 0 Berufschancen 0 Masterstudiengang 0 Eigeninitiative 0 Stoffmenge 0 Berufsein-
: steiger 0 Absolventen 0 Erwartungen 0 Lehrveranstaltungen 0 Noten

BWL ist das größte Massenfach seit Erfindung der Hochschule. 205 900 .... ........ .... ..... ..................... (1)
in Deutschland studieren Betriebswirtschaftslehre. Damit ist das Fach die mit weitem Abstand beliebteste
.. ... ..... .... ........ ............. (2). Das liegt unter anderem daran, dass das Fach gute .................................... (3) ver-
spricht. Denn kaum einer studiert BWL, weil er ein besonderes .. ...... .. ......................... (4) daran hat. Wer seinen
........................ .... ........ (5) folgt, landet eher bei Kunstgeschichte oder Germanistik.
Das Bachelorstudium ist sehr standardisiert, es gibt kaum .......... ............. .. ...... ......... .. .... ..... (6). Auch der
......... ....... ... .... ... ..... ........ (7) ist nicht so freizügig wie früher. BWL-Studen-
ten müssen vor allem gut büffeln'. Ein Student im ersten Semester muss

~~~;i~~~.'~;~'~~'f~~~' f~~'~' i'~ ' ~~~~~~':~:t~~~tnu~:~t:~~;:~:~:i9 ~ ~ ~ ~\


darin, dass sie die ........... ...... ................... (9) verlieren. Gerade '.'. ~JlL
~ ~ F \
wer mit sehr guten ...................... .......... .... (10) aus der Schule
kommt, tut sich oft schwer mit der Selbstorganisation und der
gewaltigen ....... ...... .................... ... (11).
Man muss sehr viele .................... ...... .... ...... (12) besuchen,
zu denen man keine sehr tiefe Beziehung entwickelt.
Manche Studenten kleiden sich schon wie Manager,
das ist die frühe .............. ..... ................ (13) mit dem
Beruf. Aber man fängt natürlich nicht als Topmanager
an. Zunächst kommen ........ ......... ......... .......... (14)
in die Personalabteilung oder ins Marketing. Viele
.................................... (15) werden in Jobs eingestellt,
für die sie überqualifiziert sind . Nach dem Studienstart ist
das oft die zweite ..... ... ...... .. ............ ........ (16): Die Stelle
entspricht nicht den hohen ..... .. ............... .............. (17).
'büffeln: lernen

e Uni-Wortschatz
Beschreiben Sie die folgenden Begriffe mit anderen Worten.

1. der Kommilitone
2. das Stipendium
3. die Exmatrikulation
4. die Immatrikulation

5. die Promotion

6. das Auslandssemester
7. das Praktikum
8. der Absolvent
9. der Studiengang
10. die Studiengebühren
11 . die Vorlesung
12. das 5tudentenwohnheim
13. ein Studium mit Zulassungsbeschränkung
TeilA

@ Universitäten
a) Berichten Sie. Welche großen und besonders bekannten Universitäten gibt es in Ihrem Heimatland?

b) Sie möchten gerne in Deutschland studieren. Freunde haben Ihnen zwei Universitäten empfohlen, die Freie
Universität Berlin und die Universität Erfurt.
Lesen Sie die folgenden Kurzinformationen (einschließlich der Informationen in A42a) und überlegen Sie, welche
Universität für Sie eher infrage käme. Wägen Sie Vor- und Nachteile gegeneinander ab. Arbeiten Sie zu zweit.

Einen Vergleich anstellen


• Studium an der Freien Universität Berlin
<> Wenn man die Universitäten mitei -
ie Freie U ~l i ve~'s it ä t Berlin ist eine von we nigen Unive rsi-

<>
nander vergleicht, .. .
Im Vergleich zur Universität Erfurt ...
D täten, die In emem deutschen Exzellenzwettbewerb gleich
zweimal ausgezeichnet wurden. Sie bietet knapp 200 Studiengä n-
<> An der Freien Universität Berlin . .. , in ge in einer V ielza hl vo n Fäche rn . Derzeit g ibt es 29 000 Studi e-
Erfurt dagegen ... rende, vo n diesen kommen 15 Prozent aus dem Au sla nd. Di e Freie
<> ••• sehe ich als großen Vorteil. Universität ist seit vielen Jahren bei ausländischen Forschern
<> Ein Nachteil ist .. .lAis Nachteil empfin- und Studi erenden sehr beli ebt. De r universitäre Infoservice be-
de ich ... rät umfassend über das Studium . Unter dem Dach der "Dahl em
<> Ich persönlich bevorzuge ... Research Schoo l" we rden Nac hw uchswissenschaftler in 23 Pro-
motionsprogra mmen geförd ert. A n der Freien U niversität haben
<> Für mich kommt nur .. . infrage, weil
zahlreiche beka nn te Persönlichke ite n aus Poli tik und Gesell schaft
dort .. .
studi ert ode r ge lehrt.
<> Ich würde gern in ... studieren, denn ...

---- - - ----------,

• Neun Gründe für ein Studium an der Universität Erfurt


1. Geisteswissenschaften ßerdem sind die Vo rlesungs- und 65 Weber-Kollegs für kultur- und
Die Universitä t Erfurt ist Seminarräume und Computer- sozialwissenschaft! iche Studien.
eine geisteswi ssenschaftliche 35 Pools bestens ausgestattet. 7. Uni global: Im Ausland
Reformuniversität. Sie bietet ins- 4. Campus-Universität studieren und arbeiten
5 gesamt 47 Bachelor- und Master-
D ie Wege z u den Lehrgebäuden, An der Uni ve rsität Erfurt stu-
Studiengä nge a n. A n der Hoch- Wohnheimen, Sportanlage n und 70 dieren z urzeit 379 internationa-
schule gibt es 5 700 Studierende, Cafes sind kurz. Auch die Univer- le Studierende, die den Campus
102 Professoren und Professori n- 40 sitätsbibliothek und die Verwal- mi t ihrer Sprache und Kultur
nen sow ie 228 w issenschaftliche tung sind di rekt auf dem Campus. bereichern . Nutzen auch Sie die
10 Mitarbeiter und Mitarbeiterin-
5. Betreuung von Anfang an Möglichkeit, ein oder zwei Se-
nen. 75 mester an einer unserer 45 Part-
Sie werden von A nfa ng an intensiv
2. Fächerübergreifend studieren begleitet und betreut. Bei den Stu- nerhochschulen z u studieren oder
M it dem Zwei- 45 dieneinfü hrungstagen lernen Sie an einem der 75 ERASM US-Pro-
Fach-Bachelor stu- neben Ihren Kommilitonen auch gram me teil zunehmen!
dieren Sie an der den Campus und die moderne Bib- 8. Stadt mit historischem Flair
Uni ve rsität Erfurt liothek kennen. In den ersten Pha- 80 Vom Campus der Universität ge-
eine Hauptstudi- sen des Studiums hilft 1h nen außer- langen Sie direkt mit der Straßen-
enrichtung und 50 dem das Mentoren-Programm, bahn oder dem Fahrrad in zehn
=:lI!i~i:~~! eine Nebenstudi- sich schnell zurechtz ufi nden. Der M inuten in die Altstadt. Sie zähl t
enri chtung. Da- Mentor unterstützt Sie dabei, die zu den schönsten mittelalterlichen
bei können Sie passende Strategie f ürs Studium 85 Innenstädten Deutschlands. Al s
fast alle Bache- zu fi nden und ist für Sie da, wenn Landeshauptstadt Thüringens mit
lo r- Studi e ngä n- 55 es doch mal Schwierigkeiten gibt. r und 200 000 Einwohnern ist Er-
~_ ~..~, ge miteinander furt eine moderne Großstadt mit
6. Lebendige Wissenschaft
kombinieren. historischem Flair.
Auf den w issenschaftlichen
3. Gut ausgestattet Nac hw uchs legt die Uni versität 90 9. Günstig leben und wohnen
Zum Forschen, Recherchieren besonderen Wert. So kö nnen sich fn Erfurt sind die Lebenshaltungs-
und Lernen steht Ihnen die Uni- 60 auch nach dem Master v ielfältige kosten im Vergleich zu anderen
versitäts- und Forschungsbiblio- Möglichkeiten für Sie ergeben, Städten niedrig. Ein schönes Zim-
)0 thek mit mehr als einer Million hier weiterhin z u fo rschen - bei- mer, gesundes Essen, Kino- und
Büchern und Medien direkt auf spi elsweise in einer Forscher- 95 Barbesuche sind auch mit einem
dem Campus z ur Verfügung. Au- gr uppe des renommierten Max- kleinen Budget möglich. ~___--'
TeilA

@ Beratung und Information


a) Was passt zusammen? Verbinden Sie die Satzteile miteinander.

(1) Bei Fragen rund um ein Studium an der (a) zu Studienangebot, Bewerbung, Au sland saufent halt
Freien Universität Berlin können sich oder Hochschulwechsel.
Studieninteressierte und immatrikulier- (b) durch ein Angebot an Veranstaltungen sowie Lern -
te Studierende modulen zu Themen wie Zeit- und Selbstm anag e-
(2) Die Mitarbeiterinn en und Mitarbeiter ment, Überwindung von Prüfungs- und Redeängs-
beantworten telefonisch, per E-Mail ten, Examensvorbereitung oder wissenschaftliches
oder im (hat Fragen Schreiben.
(3) Die Allgemein e Studienberatung bietet (c) an den Infoservice der Freien Universität Berlin
den Studierenden die Gelegenheit wenden .
(4) Die psychologi sche Beratung unter- (d) zu persönlichen Beratungsgesprächen, u. a. zu
stützt Studierende der Freien Universi- folgenden Th emen: Un sicherheit darüber, ob od er
tät Berlin wa s man studieren sollte, fehlend e Vorkenntni sse,
(5) Die psychologische Beratung steht den Zulassungschancen, Orientierung sschwierigkeiten
Studierenden auch bei Studienbeginn od er falsche Fäch erwahl.

(6) Darüber hinaus bietet die Freie Uni- (e) für diverse Fragen und Herausforderungen, die sich
versität ihren Studierenden weitere im Studium ergeben können.
Beratungseinrichtungen (f) für eine persönlich e Einzelberatung zur Verfügun g.

b) Informationen bei einer Universität einholen.


Rufen Sie beim Infoservice der FU Berlin an und holen Sie Informationen ein. Spielen Sie Telefondi aloge.

8 Sie würden gern im näch sten Jahr an der FU Berlin


Germanistik im Bachelor-Studiengang studieren .
o Sie studieren BWL und haben nach zwei Mona-
ten festgestellt, dass dieses Studienfach nicht
Fragen Sie nach folgenden Punkten: Semester- das richtige für Sie ist. Erkundigen Sie sich nach
beginn, Bewerbungsschluss, Bewerbungsunterl a- Möglichkeiten, mit einem anderen Studieng ang
gen, besondere Bedingungen für die Bewerbung zu beginnen.
(Sprachnachweis o. Ä.), Wohnmöglichkeiten, Stu-
diengebühr, Inhalt und Dauer des Studiums.

CD Sie haben bereits einen Studienplatz. Ihr Studium


beginnt in drei Monaten. Frag en Sie nach ver-
schiedenen Möglichkeiten der Unterbringung,
der Lage der Studentenwohnheime, Preisen, An -
reise/Abreise und Unterkunftsmöglichkeiten in
den Semesterferien.

o Sie wollten eigentlich im Herbstsemester an der


Freien Universität Berlin studieren, doch die Be-
werbungsfrist ist abgelaufen. Rufen Sie die Uni-
versität an und fragen Sie nach Möglichkeiten,
damit Sie doch noch im Oktober mit dem Studi-
um beginnen können .

c) Schreiben Sie zu zwei Themen eine E-Mail an den Infoservice der FU Berlin.
Teil B

~ .~~.~~~~~t.~~~.rr~.~J?~~~~~.~ ................................ .. ... . .. ... ... .. .... .


Tei l B - fak ult ativ:
Die Texte und Aufgaben in diesem fak ultativen Teil B ste llen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprach-
lichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten.

® Die Anfrage

.. dagogikzentfUm
--
UTR- Pa
Laura Weber
Korte Gracht 84
2743 RL utrecht
Niederlande
d & Leute
Verlag Lan .
. bsabtellung
Vertne Utrecht. 27.9.20 ...
völkerstr . 1B
04207 LeipZig
oeutschland

. zig vorbereitung
Anfrage Reiseführer Lelp . em geeigneten SuChz~~~~~rerlagsprOgramm
d Herren, S he nach ein .' h r über Lelp
Oamen un . auf der UC S· e drei Suc e " k" nnten .
Sehr geehrte 'kstudenten sind Wir wir gesehen, dasS .1 und die Wende. lare unterbreiten 0
für unsere Päda~~i~~. Im Internet haba:;aschenbuch :,Lel~~~ngebot für 40 Exemp
auf eine LeipZig ssiert besonders d s zu diesem Titel e die Lieferzeit mit.
Uns mtere nn Sie un dk sten un d
haben. I'" en dankbar, we .. '" der Versan 0 n im Voraus.
Wir wären Iln uch die HOlle d danken Ihne
. ns bitte a bot un
Teilen Sie u . baldigeS Ang e
W hoffen auf ein
Ir dl" hen Grüßen
Mittr eun IC
~ ?rjetev
Laura Weber oeutsch
ArbeitSgruppe . ppe oeutsch . ten Grub er
hüre der Arbeltsgru Antje Hanke, Kirs
1\ lage'. Sro
sc . Holger Oorn,
~n
ce: Oeuts Chdozen_ t _en- .- -------------------

b) Nennen Sie die einzelnen Bestandteile eines Geschäftsbriefes.


o die Anlage
1. die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf} o die Anschrift/ die Adresse des
2. . ... ..... ... ....... ... ........ ...... .... ....................... ...... ....... .... .. .................. .. .. . Empfängers
3. o der Ort und das Datum
o die Unterschrift
4 . .... ..... .... .. ....... ... ... ........ .. ..... .. ... .......................... ... ......... ........ ....... ... .
o das Bezugszeichen
5. . ....... ...... .. .. .. ............... .. ... .......... ............. .. ..... ... ............ ...... ..... ........ . o die Schlussformel
6. o die Anrede
7. o die Anschrift/die Adresse des
8 . ...................... ..... ...... ..... ....... .................. ........... .................... .. .... ... . . Absenders (der Briefkopf)
o der Brieftext
9 . .. ........ ....................... .... ........ ..... ................ ........ ..... .... ........... ...... .... .
o der Verteiler
10 . ............................ ................... .. ............. ............ .................... .... ... ... . o der Betreff oder die
". ... ..... ........ .. ... ................................. .......... .. .................................... .. . Betreffzeile

~ Geschäftsbriefe weisen nicht immer alle genannten Punkte auf.


Einige Bestandteile werden nur bei Bedarf verwendet.
Teil B

® Lesen Sie das Angebot und ergänzen Sie die Personalpronomen im richtigen Kasus .

~----------
Angebot zu "Leipzig und die Wende"

Sehr geehrte Frau Weber,


l
wir danken ...... .. ... für Ihre Anfrage vom 27.9. und freuen uns, dass .... .. ..... an unserem Verlagsprogramm
und insbesondere an dem Titel "Leipzig und die Wende" interessiert sind . ........... meinen, dass das prak-
tische Taschenbuch für Pädagogikstudenten im Ausland sehr gut geeignet ist. Der Preis eines Exemplars
"Leipzig und die Wende" beträgt 16 Euro zzgl. 1 Euro Versandkosten pro Exemplar. Wir können ........... auf
den Gesamtpreis von 680 Euro eine Ermäßigung von fünf Prozent anbieten . Sobald der Betrag von 646 Euro
auf unserem Konto verbucht ist, senden wir ........... die Bücher zu. Unsere Lieferzeit ins benachbarte Ausland
beträgt etwa vier Tage. In der Anlage senden wir ....... ' ... die Rechnung sowie unser neues Verlagsprogramm
für das nächste Halbjahr und hoffen, dass , .... " .. . , auch weiterhin Interesse an unserem Verlagsprogramm
und unseren Titeln haben.
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Koch
Vertriebsleiter
Verlag Land & Leute

® Schreiben Sie selbst Anfragen bzw. Angebote und nutzen Sie dazu die Redemittel. Wählen Sie einen
Auftrag aus.

Geschäftsbriefe schreiben
1. Erkundigen Sie sich bei einem Sprachins-
titut nach dem Kursangebot, den Preisen o Anrede: Sehr geehrte Frau ... ,/Sehr geehrter Herr .. .,
und den Kurszeiten für das nächste Jahr. Sehr geehrte Damen und Herren .. .,
(Es steht nichts auf der Website.) o Schluss: Mit freundlichen Grüßen .. .

o Ihrer Anzeige/ Ihrer Website entnehmen wir .. .1

2. Sie wollen mit Ihrer Abteilung einen AusflU~ Sie bieten .. . an.lWir haben ... gelesen ...
nach Aachen unternehmen. HOhep,un , o Ich suche .. .IWir sind auf der Suche nach .. .Ilch
oll eine Betriebsbeslchtl- interessiere mich für ...
des Aus fI ugs S I
. S',e haben im Internet ge esen, o Bitte senden Sie uns ausführliche Informationen/e in
gung sem . . h B-
d' Süßwarenfabrik Zentls solc e e Angebot über .. .
G dass le
triebsbesichtigungen nac.
h schriftlicher
_ o Vielen Dank für Ihr Interesse an .. .Ilhr Schreiben
Voranmeldung für ausländische Be~uch.er vom .. .
en durchführt. Schreiben Sie eine o Wir können Ihnen folgendes Angebot unterbrei -
gArUfpp e In Ihrem Brief sollten folgende
n rag. hl"ge ten : . .. zum Stückpreis von . ..
thalten sein: Datumsvorsc a ,
Pun kte en Buchs kur- o Unsere Liefer- und Zahlungsbedingungen lauten:
E Teilnehmerzahl, Grund des es ,
ze Vorstellung Ihrer Abteilung, Frage n~c
h Die Zahlung erfolgt innerhalb von . . .IDer Kaufprei s
ist binnen .. . nach Erhalt der Rechnung fällig .
deiner Informationsbroschure.
Kosten un , KG Abteilung Die Lieferfrist beträgt . . .IDie Lieferung erfolgt ami
Adresse: Zentls GmbH & Co. , innerhalb von ...
Öffentlichkeitsarbeit, Jülicher Straße 177,
o Wir halten unser Angebot , .. offen.
B 52070 Aachen, Deutschland.
o Wir freuen uns auf Ihren Auftrag .

4.
Sie sol/e.n nach Stichpunkten Ihres Chefs/ Ihrer Chefin eine
Dienstreise . nach Mecklenburg-Vorpommern organisieren
3. Anfrage: Sie suchen für Ihre Firma und haben ,m Internet ein neu eröffnetes Hotel an der deut-
zehn neue Flachbildschirme. Erkun - schen Ostseeküste entdeckt. Entwerfen Sie zu den Stichwor-
digen Sie sich bei der Firma IMAX ten eine Anfrage per E-Mail.
nach dem Angebot (Typen/ Preise/ Datum: 24.9, bis 28.9.
Lieferzeiten/ Wartung). Unterkunft: d.rei Einzelzimmer/ DuschelHalbpension,
Angebot: Sie sind Mitarbeiter der vier Doppelzimmer/ Dusche/ Halbpension
T Firma IMAX. Unterbreiten Sie ein
Angebot für zehn Flachbildschirme.
Anfrage: Menüvorschlag für ein geschäftliches
Mittagessen für 15 Personen, 26.9., 13.30 Uhr
und Ausflugsvorschlag für den 27.9.
Teil B

® Schreiben Sie halbformelle E-Mail s und Briefe. Wählen Sie ei nen Auftrag au s.

Halbformelle Briefe schreiben


1. Entwerfen Sie eine E-Mail an einen deutschen
Mitarbeiter, der bald für vier Wochen in Ihrer Ab- <) Anrede: Lieber Herr ... ,/Liebe Frau ... ,
teilung arbeiten wird. Beschreiben Sie ihm I~re <) Schluss: Beste Grüße/Mit bestem Gruß ...
Abteilung, Ihren Arbeitsplatz, die Pausenmog- Herzliche Grüße/Mit herzlichen Grüßen ...
lichkeiten und verschiedene Möglichkeiten zur
Freizeitgestaltung in Ihrer Heimatstadt.
2. Langjährige Geschäftsfreunde von Ihnen woll.en
Ihre Heimatstadt besuchen. Sie mochten sich
gern mit Ihren Geschäftsfreunden .:reffen und
bieten außerdem Ihre Hilfe als Stadtfuhrer an.
3. Schr~ibe~ Sie eine kurze E-Ma il an den Kollegen
~r. Gotz In Freiburg/Deutschland und fragen Sie
Ihn, ob er In der nächsten Woche zu dringenden
Verhandlungsgesprächen (b itte genaues Datum, 4. Sie haben eine Projektbesprechung bei einer
Zelt, Ort angeben) in Ihr Unternehmen kommen deutschen Tochterfirma. Erkundigen Sie sich bei
kann. Fragen Sie auch, ob er eine Unterkunft in den dortigen Kollegen nach Einzelheiten der Be-
Ihrem Heimatort benötigt. sprechung.

® Eine Reklamation
Ein ausländischer Freund bittet Sie darum, eine Reklamation an einen deutschen Schulbuchverlag zu korrigieren,
da Sie besser Deutsch können .
1. Fehler im Wort: Schreiben Sie die richtige Form an den Rand. (Beispiel 1)
2. Fehler in der Satzstellung: Schreiben Sie das falsch platzierte Wort an den Rand , zusammen mit dem Wort, mit
dem es vorkommen soll. (Beispiel 2)

Sehr geehrte Dame und Herren, Damen (1)


gestern ich habe die bestellten Bücher aus Ihrem Verlag erhalten, habe ich (2)
es sich handelt um die Titel "Neue Redemittel" und "Gra mmatik 3". . .. .................. ......... (3)
Leider sind die Bücher beschädigd, vermutlich sind sie unterwegs .................. ............ (4)
nass geworden. Viele Seiten war zusammengeklebt. So kann ich die ... ... ... ............. .... .... (5)
Bücher leider nicht meer verwenden. Ich benötige die Bücher jedoch ........ .. .. .. .. .... .. ........ (6)
dringend vor mein Studium. Ich hoffe, dass Sie mir kurzfristig zwei ....... ........... ............ (7)
neuen Exemplare der genannten Titel unentgeltlich zur Verfügung .. ..... ... .. ... . . .. ..... .. .. .. (8)
stellen können. Würden Sie mich bitte auch noch mitteilen, ob ich Ihnen .. ............. ....... ........ (9)
die beschädigten Bücher soll zurücksenden? ....................... .. .... (10)
Mir gefällt ihre neue Schulbuchreihe "Was denn nun?" sehr gut. .................. ..... ....... (11)
Weil ich als Pädagogikstudentin gerade ein Praktikum an eine Schule mache, ............ ..... .. ......... . . (12)
wurde ich gern mit dem neuen Material arbeiten. Könnten Sie mir .................... .... .... .. (13)
eine Probeexemplar zusenden? .... ............. ... ... ...... (14)
Vielen Dank in Voraus. . .... .... .................... . (15)
Mit freundlichem Grüßen ... ..... ............. ....... .. (16)

~. e/t1ontain
Danielle Montain
Teil C

Konjunktiv 11: Höflichkeit und Irrealität


...................................................................................
Teil C:
Gebrauch
Könnte ich bitte Herrn Müller sprechen? ~ höfliche Frage
Würdest du bitte das Fenster öffnen? ~ höflich e Aufford erung
Wir sollten mit der Entsc heidung noch warten. ~ Vorschl ag
Ich würde mir da s (a n deiner Stelle) noch einmal überlegen . ~ Meinungsäußerung
Müsste ich doch nicht immer neue Wörter lernen! ~ Wunsch (irreal)
Wenn ich Zeit hätte, würde ich sofort zu ihm fahren . ~ Bedingung (irreal)
Fast/Beinahe hätte ich fünf Millionen Euro gewonnen. ~ verpasste Gelegenheit
Er tut so, als ob er mich nicht sehen würde. ~ Vergl eic h (irreal )

Gegenwart
Indikativ Konjunktiv 11
Hilfsverben: ~ hätte/wäre
Ich habe kein Geld . Ich hätte gern Geld.
Ich bin krank. Ich wäre gern gesund.
einige starke Verben, z. B. gehen: ~ ginge
Geht das morgen? Ginge das morgen?
andere Verben: ~ würde + Infinitiv
Ich fahre nicht in den Urlaub. Ich würde gern in den Urlaub fahren.
Ich arbeite jed en Tag . Ich würde gern weniger arb eiten.
Ich kaufe mir kein Auto. Ich würde mir gern ei n Auto kaufen .
Modalverben: ~ könnte/müsste/dürfte/sollte
Ich kann nicht gut kochen. Könnte ich doch besser kochen!
Ich muss jeden Tag so weit fahren . Müsste ich doch nicht jeden Tag so weit fahren!
Darf ich hier mal telefonieren? Dürfte ich hier mal telefonieren?
Arbeite nicht so viel. Du solltest nicht so viel arbeiten.

Vergangenheit
Indikativ (real) Konjunktiv (irreal)
Hilfsverben: ~ hätte gehabt/wäre gewesen
Ich hatte kein Geld . Ich hätte gern Geld gehabt.
Ich war krank. Ich wäre gern gesund gewesen .
andere Verben : ~ wäre/hätte + Partizip 11
Ich bin nicht in den Urlaub gefahren. Ich wäre gern in den Urlaub gefahren .
Ich habe jeden Tag gearbeitet. Ich hätte gern weniger gearbeitet.
Ich habe mir kein Auto gekauft. Ich hätte mir gern ein Auto gekauft.
Modalverben: ~ hätte + Infinitiv + Infinitiv
Wir haben den Kölner Dom besuchen können . Wir hätten den Kölner Dom besuchen können .

@ Formulieren Sie Vorschläge.

Ich würde vorschlagen, dass .. ./Es wäre gut/sinnvoll/ ratsam, wenn wir .. ./Wir sollten .. ./Wir könnten z. B. auc h ...
1. gemeinsam - zum Essen - gehen
2. zusätzlich - Mitarbeiter - einstellen
3. Dr. Hofmann - Mithilfe - Projekt - bitten
4. Englischkurs - Mitarbeiter - organisieren
5. Einsparungen - Materialverbrauch - nachdenken
6. krank, Mitarbeiter - Blumenstrauß - Krankenhaus - schicke n
7. wöchentlich - Teamsitzung - durchführen
8. Forschungsergebnisse - Konferenz - München - vorstellen
~ ~;~f
~~:~~

Arbeit und Studium


, Teil C
.j#-<~

@ Bilden Sie irreale Bedingungssätze.


a) Wenn ich Zeit hätte, .. .

0 Auto Wenn ich Zeit hötte, würde ich mal mein Auto waschen.
1. Hausaufgaben
2. Bücher
3. Wohnung
4. Sport
5. Essen
6. Freunde

b) Was würden Sie tun, .. .

1. wenn Sie von einer fremden Person um 100 Euro gebeten würden?
Wenn ich von einer fremden 'Person um 100 Euro gebeten würde,
2. wenn Sie neben Ihrem Liebling sschauspieler/ lhrer Liebling sschauspielerin im Flugzeug sitzen würden?

3. wenn Sie nach dem Essen in einem Restaurant bemerken würden, dass Sie kein Geld bei sich hätten?

4. wenn Sie auf der Autobahn feststellen würden, dass der Tank leer ist?

5. wenn Ihr Handy mitten in einem Konzert klingeln würde?

6. wenn Sie eine E-Mail mit einem Virus geöffnet hätten?


........... .......... ... ........................ ................... .............. ... ... ........... ........ ... .......... .... .......... .... ...... ... .......

@ Bilden Sie Sätze in der Vergangenheit mit fast oder beinahe. Beschreiben Sie die nicht eingetretene Folge.

o Der Hut hat mir so gut gefallen .


Beinahe hötte ich ihn gekauft.
1. Die Polizei verfolgte den Bankräuber.
... .... ....... ....... ......................... ... .. .................. ... ...... ... .. ...... ... ....................... ............ .... .. ... .. ..... . ... .......... .
2. Ich war früher in Peter sehr verliebt .
...... ................ .......... ..................... ......... ..... ... .. .. .............. .............. ..... .. ........... ....................... ........ .... .. .
3. Ich hatte gestern zum siebten Mal Fahrprüfung .
... ..... ...... .......... .. ............... ..................... ..... .... .............. ... ................. .... ... .......... .......... ..... ..... ... ........... .
4. Ich war am Wochenende auf der Rennbahn und habe auf ein Pferd gewettet.
.......................... ........ .. .......................................... ... .......................... ...... .... ...................... .. .............. ...
5. Der Taxifahrer achtete nicht auf die Ampel.
........ .. .................... ................................ ....... , .................. ... ... .... ............. , ........ .. ......... .. .. ... ... ................ .
6. Während der Landung des Flugzeug s kam ein Sturm auf.
. . .......... .. ...... .. .. . ......... ............................ .................................... ........ .. ..................... ......... . ............. ... . , ..

7. Max hat den Termin nicht in seinen Kalender eingetragen .


............... . .... . ... . ............ ...... ............. . ........... ............... . ........ ........... ... ........ .... ..... .. ..... .................... .
8. Der Kunde hatte keine Weg beschreibung zur Firma und keinen Stadtplan .
.. .... ....... .... , ....... .. ............. " .. ...... ......... , ......... , ... , .. ............... , ...... .... ..... ........ ....... ....... ........ .... , ................ .
Teil C

fC;;\
~ was ware,
·· wenn .. ..7
Bilden Sie Sätze in der Vergangenheit.

o ich: Zeit haben - die Arbeit abschließen können


Wenn ich Zeit gehabt hötte, hötte ich die Arbeit abschließen können.
1. wir: rechtzeitig ankommen - noch etwas essen können
.. .... ... .. ... .. .... ... ... ..... .. .. ......... ... .. .. ... ...... .. ........ .. .... ...... ..... . .... .. .. ... ...... .. ... .. ...... ..... ... .... .. ............ ... ....... ...
2. ich : Herrn Schneiders Handynummer haben - ihn informieren können
........ .... ......... .... ...... .. .... ....... ...... .... ... ..... . , ....... .... ........ ..... ... .... ...... .... ..... .... .. .... .... ........... ..... .. .... ........ .. .. .
3. wir: sich Argumente vorher gut überlegen - die Verhandlungen besser führen können

4. wir: die Preise nicht erhöhen - mehr Produkte verkaufen können


.. ....... ..... ... ... .. ...... ... .... .... .... .. ..... ....... .... ... ... ..... ... ...... ....... ..... ... ... .. ........... .... ............ ..... ........... ... .... . .. . . . .
5. die Mannschaft: sich besser vorbereiten - das Spiel gewinnen können
....... .... ..... ..... .. ... ........ ........ .. ..... ..... .. ... .... .. ... .......... ...... ..... ...... ..... ....... ....... .. .... .... ...... ... ..... ..... ... ......... .... .
6. du: die E-Mail gleich beantworten - das Problem sofort lösen können

@ Leider ist die Welt oft anders, als man es sich wünscht. Bilden Sie irreale Wunschsätze.

0 Realität: Es regnet schon den fünften Tag.


Wun sch: Wenn doch endlich die Sonne schiene/scheinen würde!
1. Realität: Er ruft mich nicht an.
Wunsch:
2. Realität: Es ist kalt und ich habe keinen Pullover eingepackt.
Wunsch:
3. Realität: Sie hat ihr ganzes Geld für diesen Ring ausgegeben, jetzt ist sie pleite.
Wunsch :
4. Realität: Er hat vor dem Examen nicht gelernt.
Wunsch :
5. Realität: Sie erinnert sich nicht mehr an ihr Versprechen .
Wunsch :
6. Realität: Ich habe zu wenig Zeit.
Wunsch:
7. Realität: Der Urlaub ist schon zu Ende.
Wunsch:
8. Realität: Er hat mal wieder nicht auf seine Eltern gehört.
Wunsch:

@ Bilden Sie irreale Vergleichssätze.

0 mich nicht sehen Er tut so, als ob er mich nicht sehen würde.
1. krank sein Sie macht auf mich den Eindruck, als ob ..... ...... .. .... ... ....... .... .... .... ...... ........ ... .
2. nächtelang nicht geschlafen Er sieht aus, als ob ........ .... ...... ... ..... ..... ...... ....... ........ ... ... .......... .. ... ..... .. ... .... .
3. tagelang gehungert Ar na aß so viel, als ob ... .. ........ ...... ..... ... ..... .......... ..... ...... ..... ..... ...... ......... ... . .
4. jahrelang in Polen gelebt Sigmund spricht Polnisch, als ob .... ...... ... ...... .... .... ... ...... ....... . .... .... .......... ... .
5. jemanden verfolgen Er rannte die Treppen hinunter, als ob .... ........ ....... ... ..... ...... ... . .... ... .. . .
6. noch nie davon gehört Er schien so überrascht, als ob .... ....... ... ...... ... ...... .. ... ........ ... ...... ....... ......... ... .
Teil C

.: .Rektion
. . . . . . . . .der
. . . . Verben:
. . . . . . . . . .Das
. . . . .Verb
. . . . . regiert
. . . . . . . . .im
. . .Satz
. . . . ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . i-~ii c:
Verben mit direktem Kasus
Ich kann ihn sehr gut verstehen. Die meisten Verben verlangen einen Akkusativ.

NOMINATIV AKKUSATIV
Ich helfe ihm gern . Die Verben mit dem Dativ muss man lernen.

NOMINATIV DATIV
Ich sende ihm morgen die Preisliste. Bei einigen Verben ist der Dativ obligatorisch, andere
Verben können auch ohne den Dativ stehen .
NOMINATIV DATIV AKKUSATIV
Ich werde Lehrerin . Sein, bleiben und werden bilden Sätze mit zwei Nomina-
tiven .
NOMINATIV NOMINATIV
Das Bild kostete ihn ein Vermögen . Die wichtigsten Verben, die neben dem Nominativ zwei
Akkusative benutzen, sind : kosten, lehren, nennen.
NOMINATIV AKKUSATIV AKKUSATIV

Verben mit direktem und präpositionalem Kasus


Oft gibt es auch Kombinationen aus direktem und präpositionalem Kasus .
Ich beglückwünsche dich zu deinem Erfolg .

NOMINATIV AKKUSATIV Präpositional kasus


Ich danke dir für die Blumen .

NOMINATIV DATIV Präpositionalkasus

Einige Verben mit Nominativ und Akkusativ:


jemanden .. . befragen <> beglückwünschen (zu) <> beneiden (um) <> besuchen <> bitten (um) <> langweilen <> lieben <>
loben (für) <> kennen <> sehen <> treffen <> unterbrec hen <> untersuchen <> verhören <> verlassen <> verstehen

Einige Verben mit Nominativ und Dativ:


jemandem .. . antworten (auf) <> begegnen <> beistehen <> danken (für) <> drohen (mit) <> gefallen <> glauben <> gratulie-
ren (zu) <> helfen <> impon ieren <> missfallen <> misstrauen <> nachgeben <> nützen <> schaden <> vertrauen <> widerspre-
chen <> zuhören <> zulächeln <> zureden <> zusehen (bei) <> zustimmen <> zuwinken

Einige Verben mit Nominativ, Dativ und Akkusativ:


jemandem etwas ... anvertrauen <> beantworten <> bewilligen <> borgen <> bringen <> empfeh len <> entziehen <> erlau-
ben <> erzählen <> faxen <> geben <> leihen <> mitteilen <> sagen <> schenken <> schicken <> schreiben <> senden <> überrei-
chen <> verbieten <> verdanken <> verschweigen <> versprechen <> verkaufen <> verweigern <> verzeihen <> wegnehmen <>
wünschen <> zeigen

@ Dativ oder Akkusativ? Bi lden Sie Sätze. Achten Sie auch auf eventuell fehlende Präpositionen .
(Das erste Wort ist das Subjekt.)

<> Chef - Angestellter - Kündigung - drohen Der Chef drohte/droht dem Angestellten mit der Kündi9un9.
1. Vortrag - ich -langweilen
2. Polizei - Einbrecher - verhören
3. ich - du - danken - Blumen
4. Tochter - Vater - widersprechen
5. Nachbar - er - Gefallen - bitten
6. sie - kein Handwerker - mehr vertrauen
7. er - ich - freundlich zulächeln
8. Arzt - Patient - untersuchen
9. dein Benehmen - ich - gar nicht gefallen
10. alle Kollegen - Vors ch lag - zustimmen
Teil C

@ Dativ und Akkusativ oder Akkusativ und Akkusativ? Bilden Sie Sätze. (Das erste Wort ist das Subjekt.)

o ich - er - kein Geheimnis - anvertrauen können Ich kann/konnte ihm kein Geheimnis anvertrauen.
1. Bank - Kunde - Kredit - bewilligen
2. Arzt - ich - Untersuchungsergebnisse - mitteilen
3. er - ich - Geigespielen -lehren
4. Präsident IOC - Sieger - Medaille - überreichen
5. Tennisspieler - Trainer - Sieg - verdanken
6. unbedachte Äußerung - Manager - weitere Karriere - kosten .................................... .. ................................ .
7. Regierung - Diplomaten - Einreise - verweigern
8. Polizei - er - Führerschein - entziehen
9. Mannschaftskapitän - Torwart - Flasche' - nennen
10. Vater - Kind - Belohnung - versprechen
11. ich - Sie - neuer Termin - morgen - mitteilen
12. Seminararbeit - ich - zu viel Zeit - kosten
'Flasche = Schimpfw ort

@ Dativ oder Akkusativ? Ergänzen Sie mir oder mich, dir oder dich.

1. Ich habe ................ gestern über das Verhalten meines Kollegen geärgert.
2. Kannst du ................ bis morgen Bescheid sagen?
3. Ich kann ................ mein Fahrrad nicht schon wieder borgen, kauf ....... .. ...... doch mal selber eins.
4. Ich möchte ................ für das Geschenk sehr herzlich bedanken .
5. Es hat ....... .. ... .... gefreut, dass er ................ gleich angerufen hat.
6. Könnten Sie ............... . am Bahnhof abholen?
7. Wie hat er ................ genannt?
8. Du hast ................ versprochen, dass du pünktlich bist, aber du hast ........ .. ...... nicht daran gehalten .
9. Die Reise nach Rom hat ..... .... ....... sehr gefallen. Genauso habe ich ................ Rom vorgestellt.
10. Ich habe ................ bei der Konzertprobe zugehört. Du hast ................ ja unglaublich verbessert!

~ .l?~~.~?r.t.s.t.<:I.I~.~~. !I!' .~~~~.................. ........ ........................... .


Teil C:
Die Position der Verben im Hauptsatz

Position 1 Position 2 Mittelfeld Satzende


Aussagesatz Ich studiere an der Universität Leipzig.
mit trennbarem Verb Morgen kommt der Staatspräsident in Berlin an.
mit Modalverb Fritz kann heute leider nicht kommen.
im Perfekt Wir sind um 8.00 Uhr aufgestanden.
im Passiv Das Haus wird noch gebaut.
mit Nomen-Verb-Verbindung Der Chef stellte zum Projekt einige Fragen.
W-Fragesatz Wo studierst du?
Ja-Nein-Frage Sprechen Sie Deutsch?
im Perfekt Hast du Otto 500 Euro geliehen?

~ Außer im Ja-Nein-Fragesatz steht das finite Verb in Aussage- und Fragesätzen immer an Position 2.
~ Zweiteilige Verben bilden eine Satzklammer.
Bei Nomen-Verb-Verbindungen wird die Satzklammer mit dem Nomen gebildet.
Teil C

Die Wortstellung im Mittelfeld

a) Kasusergänzungen

Position 1 Position 2 Mittelfeld Satzende


Ich habe dir den Weg doch ganz genau beschrieben .

Paul hat ihn dir auch schon erklärt.

Wir gratulieren dir zum Geburtstag.

Frau Krause erinnert den Chef an den Termin .

~ Normalerweise ist die Reihenfolge: Dativ vor Akkusativ.


Gibt es zwei Pronomen, steht der Akkusativ vor dem Dativ.
~ Dativ- oder Akkusativergänzungen stehen vor präpositionalen Ergänzungen.

b) Angaben

Position 1 Position 2 Mittelfeld Satzende


Ich habe ihn gestern im Krankenhaus besucht.
Ich habe ihn gestern mit Franz im Krankenhaus besucht.

Paul fä hrt morgen aus Sicherheitsgründen mit dem Zug nach München.

Ich muss mir im September unbedingt einen neuen Mantel kaufen .

Frau Krause hat den Chef vorhin in der Kantine an den Termin erinnert.

~ Die Reihenfolge der Angaben ist meistens:


temporal (wann?) - ka usal (warum?) - modal und instrumental (wie? mit wem? womit?) - lokal (wo? wohin?)
Kleine Eselsbrücke: te - ka - mo - 10.
~ Die Angaben stehen oft zwischen den Dativ- und Akkusativergänzungen .

Das Nachfeld

Position 1 Position 2 Mittelfeld Satzende Nachfeld


Sie sah so schön aus wie immer.

Das Haus hat viel mehr gekostet als vor zwei Jahren.

~ In Vergleichssätzen können Angaben mit als und wie nach der Satzklammer stehen.

Variable Wortstellungen

Position 1 Position 2 Mittelfeld Satzende


Das nächste Mal treffen w ir uns zum Tennisspielen erst am Sonntag.

wir uns erst am Sonntag zum Tennisspielen.

Der Betrieb produziert jährlich 100 Tonnen Abfall .


100 Tonnen Abfall jährlich.

Gerüchten zufolge hat sich die Prinzessin mit ihrem neuen Liebhaber im Hotel Ritz
sich die Prinzessin im Hotel Ritz mit ihrem neuen Liebhaber getroffen.

~ Überraschende, hervorgehobene oder neue Informationen stehen am Ende, bekannte Informationen stehen
vorn . Die Betonung liegt auf den neuen Informationen.
~ Quellenangaben stehen oft auf Position 1.
Teil C

~ Bilden Sie Sätze. Achten Sie auf die Reihenfolge der Angaben. Es gibt mehrere Möglichkeiten .

Andrea hat viel zu tun.


o Sie muss fahren - (zur Arbeit - mit dem Auto - jeden Morgen)
Andrea muss jeden Morgen mit dem Auto zur Arbeit fahren.
1. Sie muss kochen - (Kaffee - für den Chef)

2. Sie muss erinnern - (an die Besprechung - gleich - mit dem Informatiker - den Chef)

3. Sie muss sprechen - (in ihrem Büro - mit Kunden - vormittags)

4. Sie muss organisieren - (nach Hannover - eine Dienstreise - zur Messe - für ihre Kollegen)

5. Sie muss eingeben - (die Verkaufszahlen - in die Excel-Tabelle - zur Abrechnung)

@ Bilden Sie Fragen und antworten Sie wie im Beispiel.

Kannst Du ... ?
o ich - dein Bleistift - mal - leihen
Kannst du mir mal deinen Bleistift leihen? Ja, ich leihe ihn dir.
1. die Gäste - das Restaurant Milano - auf dem Stadtplan - zeigen

2. die Firma Krüger - das Angebot - faxen

3. ich - die Hausarbeit - am Wochenende - abnehmen

4. der Chef - das Protokoll der Sitzung - heute noch - geben

5. ich - dein Auto - schenken

6. wir - zwei Flaschen Mineralwasser - mitbringen

@ Bilden Sie Sätze. Achten Sie auf die Reihenfolge der Satzglieder, den Kasus und die fehlenden Präpositionen.

1. haben - tägliches Leben - ehrlich gemeinte Komplimente - eine soziale Funktion

2. Interesse und Aufmerksamkeit - andere Menschen - ein Kompliment - signalisieren

3. USA - nette Floskeln - gehören - Alltag

4. Deutschland - haben - viele Leute - Probleme - Annehmen von Komplimenten

5. Bemerkungen - Anzug des Kollegen - nicht - wirken - glaubwürdig


Teil 0

: Rückblick
Teil D:
® Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.

Am Telefon
1. Sie melden sich am Telefon. o Ich rufe an, weil (ich Ihn en ein neues Produkt vor-
o Guten Tag, (Nam e) hier./Guten, Tag, mein Name stellen mächte .. .)
ist .. .I(Name), von der Firma ... o Ich rufe wegen (der neuen Produkte) an.

2. Sie möchten eine bestimmte Person sprechen. 9. Sie möchten Informationen.


o Kann/ Könnte ich bitte Herrn / Frau ... sprec hen? o Ich möchte gern e w isse n, (wann .. .)
o Ich möchte/würde gerne (mit) Herrn/ Frau ... spre- o Könnten Sie mir sagen, (wann .. .)
chen . o Ich habe eine Frage: (Wann .. .)
o Ich hätte gern Herrn/ Frau .. . gesprochen.
10. Sie möchten eine bestimmte Person treffen.
3. Sie verbinden den Anrufer und fragen nach dem o Ich würde gern mit (Ihnen/ Herrn .. ./Frau ... ) einen
Namen. Termin vereinbaren .
o Ich verbinde Si e. Ein en Moment bitte.
o Wie war Ihr Name? (Der Anrufer hat seinen Nam en 11. Sie machen einen Terminvorschlag .
schon genannt.) o Geht/ Ging e es am (Dienstag, dem fünften März)
o Wie ist Ihr Name? (Der Anrufer hat sein en Namen um (7 7.00) Uhr?
noch nicht genannt.) o Passt es Ihnen am (Dienstag, dem fünften März) um
(77.00) Uhr?
o Könnten Sie Ihren Namen buchst abieren ?
o Hätten Sie nächste Woch e Zeit?
4. Die gewünschte Person ist nicht da .
o Tut mir leid, Herr/ Frau .. . ist heute nicht im Büro. 12. Sie reagieren auf den Terminvorschlag.
o Ich kann Herrn/ Frau .. . im Moment leider nicht o Da mu ss ich erst mal in meinem Terminkalender
erreichen. nachsehen.
o Kann ich ihm/ ihr et was ausrichten?/ Möchten Si e o Nein, da s tut mir leid. Am . .. habe ich leider kein e
eine Nachricht hinterlasse n? Zeit.
o Möchten Sie später noch einmal anrufen ?/ Soll o Ja, der . .. um ... passt mir./Ja, am ... würde es mir
Herr/ Frau . .. Sie zurüc krufen? passen./lch hätte am ... Zeit.
o Der Termin kommt mir sehr gelegen./Das trifft
5. Sie bieten Ihre Hilfe an. sich gut. Zu diesem Zeitpunkt kann ich auch.
o Kann ich Ihnen helfen ?/ Wa s kann ich für Si e tun ?
13. Sie müssen einen Termin absagen.
6. Sie möchten einer Person, die nicht da ist, eine o Ich muss den Termin am .. . leider absagen, denn ...
Nachricht hinterlassen. o Mir ist leid er etwas dazwischengekommen.
o Könnten Sie Herrn/ Frau ... ausrichten, dass (die Könnten wir den Termin verschieben?
Verträge noch nicht da sind).
14. Sie sagen, was Sie noch tun wollen .
o Könnten Si e Herrn/ Frau .. . bitte sagen, er/ sie soll
mich zurückrufen . o Ich werde Sie auf dem Laufenden halten./lch
werde Sie informieren, sobald .. .llch sage Ihnen
7. Sie fragen nach dem Grund des Anrufes. sofort Besch eid, wenn ...
o Worum geht es?/ Worum hand elt es sich ? o Ich werde mich um (die Angelegenheit) kümmern .

8. Sie nennen den Grund. 15. Sie beenden das Gespräch.


o Ich möchte/ würde gern (unsere neuen Produkte o Danke für Ihren Anruf.
vorstellen). o Ich melde mich (nächste Woche) wieder.
o Es geht um/ Es handelt sich um (die neuen Pro - o Auf Wiederhören .
dukte).

Im Arbeitsalltag
o die Arbeitszeit in Meeting s verbringen o die E-Mail-Flut bewältigen/ zwei bis drei Stunden für
o Sitzungen leiten/ an Sitzungen/ Besprechungen teil - E-Mail s aufwenden/ Mails von morg ens bis Mitter-
nehmen nachtchecken
o sich eine halbe Stunde Mittagspause gönnen/ wä hrend o sich mit der Mitarbeiterführung beschäftigen
der Pau se weiterarb eiten/ die Pausen einhalten o Entscheidungen t reffen
o Informationen suchen und bekommen o Berichte schreiben/ Schreibarbeit leisten
o Mitarbeiter betreuen/ führen o unter Druck am Arbeitsplatz/ unter Stress leiden
Teil 0

Im Arbeitsalltag (Fortsetzung)
o das Arbeitstempo nicht durchhalten o ein gesundes Arbeitsu mfeld sc haffen
o an Leistungsgrenzen stoße n o Probleme ansprechen/nicht verschweigen
o ein Ziel erreichen/Ziele setzen/Ziele vereinbaren / o sich entspannen/Entspannungsübungen mach en/
Zielvereinbarung sgespräche führen Sport treiben

E-Mails
o die Bereitschaft der Mitarbeiter ausnutzen o Initiativen zum Schutz der Mitarbeiter starten
o Kollegen nach Dienstschluss kontaktieren o nach Arbeitsende keine E-Mail s mehr weiterleiten
o stä ndig erreichbar sein o Mitarbeiter vor Dauerbeanspruchung schützen
o Gesundheitliche Beschwerden nehm en zu . o die Aufhebung der Grenzen von Arbeits- und Freizeit
o Regeln zur klaren Trennung zwischen Arbeits- und (nicht) akzeptieren
Freizeit fordern

Besprechungen
o eine Tendenz zu mehr Meeting s verzeichnen o Diskussionen leiten und lenken
o als Zeitfresser gelten o Viel redner stoppen
o Themen schriftlich oder per E-Mail klären o mit der Besprechung pünktlich beginnen
o sich für ein Meeting/ eine Besprechung/ eine Sitzung o Besprechungen vormittags anberaumen
entscheiden o die Lei stungskurve des Menschen beachten/ berü ck-
o ein Treffen professionell vorbereiten sichtigen
o einen Zeitpuffer für Unvorhergesehenes einplanen o mobile Geräte ausschalten
o die Zeitplanung einhalten o direktes Feedback, manchmal durch Körpersprache,
o Unterlagen bereitstellen bekommen
o Teilnehmer gezielt auswählen o Reaktionen derTeilnehm er wahrnehmen und darauf
o Mitarbeiter, die wichtige Kenntnisse mitbringen, einla - reagieren
den

An der Universität
o sich für ein Studienfach entscheiden/ interessieren o Eigeninitiative zeigen und selbstständig arbeiten/ gut
o ein Studienfach wählen/wechseln büffeln (umg.) können
o das größte Masse nfach seit der Erfindung der Hoch- o viele Lehrveran sta ltungen besuchen
schule sein o die Orientierung verlieren
o Ein Studienfach verspricht gute Berufschancen. o ein e Enttäuschung erleben/nicht den hohen Erwar-
o seinen NeigungenNorlieben folgen tungen entsprechen
o sich an einer Universität einschreiben/ ein Studium o in einer festen Beziehung/a ll ei n leben/ in einem Stu-
an einer Universität aufnehmen/an einer Universität dentenwohnheim wohnen
studieren o über 864 Euro im Monat verfügen/ staatliche Unter-
o das Studium (aus Krankheitsgründen) unterbrechen/ stützung (BAföG) beziehen/einen Kredit aufnehmen
beenden
o Zeit in das Studium investieren/ Zeit mit dem Studium
verbringen

Korrespondenz
o die Anfrage/ das Angebot/der Auftrag o In der Anlage senden wir ein Belegexemplar/eine
o Wir sind auf der Suche nach . . ./Wir suchen .. . Kopie/ einen Vertrag .
o Im Internet/Auf Ihrer Homepage/ ln Ihrer Anzeige o den Katalog / die Broschüre/ den Prospekt sc hicken /
haben wir gesehen/ gelesen, dass .. . se nden/zusend en/erhalten/ bekommen/ anfordern/
o sich besonders interessieren für .. ./interessiert sein bestellen
an .. ./besonderes Interesse haben an ... o um ausführliche Informationen bitten
o für eine schnelle Antwort dankbar sein/ auf ein o Die Liefer- und Zahlungsbedingungen lauten: ...
baldiges Angebot hoffen/sich auf den Auftrag freuen o Die Zahlung ist nach Erhalt der Rechnung fällig.
o im Voraus danken o dem Absender danken/sich beim Ab sender bedanken
o die Anschrift des Empfängers/ des Absenders
Teil 0

Anrede und Grüße in Briefen oder E-Mails


o Formell: o Informell:
Anrede: Sehr geehrte Damen und Herren, Anrede: Liebe (Petra),
Sehr geehrte Frau (Müller), Lieber (Peter),
Sehr geehrter Herr (Müller), Gruß: Mit herzlichen Grüßen
Gruß: Mit freundlichen Grüßen Mit lieben Grüßen
o Halbformell: Die persönliche Anrede mit " Du ", "Ihr" usw. kann groß-
Anrede: Liebe Frau (Müller), oder kleingeschrieben werden.
Lieber Herr (Müller),
Gruß: Mit besten Grüßen
Die formelle Anrede mit " Sie ", " Ihnen " usw. wird großge-
schrieben.

® E,valuation
Uberprüfen Sie sich selbst.

Ich kann gut nicht so gut


Ich kann über meine beruflichen Tätigkeiten berichten und einen Text über Tätigkeiten
von Managern verstehen. 0 0
Ich kann mich zum Thema Stress und Leistungsdruck im Arbeitsalltag schriftlich äußern. 0 0
Ich kann bei Anweisungen, Aufträgen und Nachfragen die Höflichkeitsform verwenden . 0 0
Ich kann einen Text zum Thema E-Mails in der Freizeit zusammengefasst wiedergeben
und einen Kurzvortrag darüber halten . 0 0
Ich kann Anrede- und Grußformeln in E-Mails adressatenbezogen korrekt verwenden . 0 0
Ich kann über meine Erfahrungen mit Besprechungen/ Meeting s berichten und ein
Gespräch darüber verstehen . 0 0
Ich kann eine Tagesordnung für eine Besprechung präsentieren. 0 0
Ich kann telefonisch Termine vereinbaren, absagen, verschieben sowie Informationen
einholen und geben. 0 0
Ich kann bei Anweisungen, Aufträgen und Nachfragen die Höflichkeitsform verwenden . 0 0
Ich kann Texte zu Studieren in Deutschland verstehen und über da s Thema Studieren in
meinem Heimatland berichten . 0 0
Ich kann bei Un iversitäten und Hochschu len Informationen erfragen . 0 0
Ich kann geschäftliche Briefe wie Anfragen und Angebote schreiben. (fakultativ) 0 0
Kapitel

: Zeit und Tätigkeit


................................................................................... I
® Womit verbringen Sie Ihre Zeit?
Teil A:

a) Fragen Sie Ihre Gesprächspartnerin/ lhren Gesprächspartner, womit sie/er die meiste Zeit in der Woche verbringt
und wie viel Zeit sie/er dafür benötigt. Machen Sie sich Notizen und berichten Sie darüber. Vergleichen Sie die Tätig-
keiten Ihrer Gesprächspartnerin/ lhres Gesprächspartners mit Ihren eigenen Tätigkeiten.

fernsehen () arbeiten () schlafen () einkaufen () essen () mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln un-
terwegs sein () im Stau stehen () Überstunden machen () in Besprechungen sitzen () im Internet surfen () E-Mails
lesen oder schreiben () telefonieren () Excel-Tabellen ausfüllen () aufräumen und saubermachen () Sport treiben ()
ausgehen () Zeitungen oder Bücher lesen () lernen () studieren () kochen () Körperpflege () Freunde oder Familie
besuchen () ins Kino oder Theater gehen () diskutieren () einen Ausflug unternehmen () zu einer Party gehen ()
Handwerkstätigkeiten im Haus verrichten () im Garten arbeiten () mit den Kindern spielen () spazieren gehen () ...

Sie Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin


Tätigkeit Zeitumfang Tätigkeit Zeitumfang
pro Woche pro Woche

b) Lesen Sie das folgende Ergebnis verschiedener wissenschaftlicher Studien über die Zeitverwendung der
Deutschen. Beschreiben Sie, was Sie überrascht und in welchen Punkten sich die Studienergebnisse von Ihrem
Heimatland (nicht) unterscheiden.

Womit die Deutschen ihre Zeit verbringen (durchschnittliche Lebenszeit: 80 Jahre)


() 24 Jahre + 4 Monate: schlafen () 1 Jahr + 10 Monate: Aus- und Weiterbildung
() 12 Jahre: fernsehen () 1 Jahr + 7 Monate: Sport treiben
() 12Jahre: mit anderen Menschen unter- () 1 Jahr + 4 Monate: die eigene Wohnung reinigen
halten, davon geht es in () 1 Jahr: Kultur (Kino, Theater oder
2 Jahren + 10 Monaten um Konzerte besuchen)
Klatsch und Tratsch () 9 Monate: waschen und bügeln
() 8 Jahre: arbeiten () 9 Monate: mit den eigenen Kindern
() 5 Jahre: essen, kochen, Brote schmieren spielen
() 2 Jahre + 6 Monate: Auto fahren / im Stau stehen () 4 Monate: am Computer spielen
TeilA

® Berichten Sie.
J(ultivierung J( ,r
1. Wie wichtig sind Pausen für Sie? E Faultier hatte es sich in den op)
2. Welche Rolle spielen Pausen und Ruhezeiten in m . e Uh r zu erwerben. Zögernd
gesetzt, em . (11 kt'
Ihrem Heimatland? legte der Uh rmacher ihm eme [< .0 . e l~.n,
3. Können Sie einfach dasitzen und nichts tun? U nte1' uns.. Ist das nicht smn los)1U1t
10 1'
. 1
4. Gab es Situationen in Ihrem Leben, in denen Sie d' I ? Du tust doch mC1ts; was brauc. 1S
1 . "
IC1. . ). viel Uhr du 11lchts
sich selbst als faul beschreiben würden? du zu JNlssen, um Vlle . . I' J
"D Faultier gähnte genuss IC 1.
tust ? as .. l' 1 zu
@ Tagesablauf
Es'erhöht das Wohlbehagen, tag IC,:
"Wissen,
. was man hinter sich bringt.
a) Schreiben Sie zu Ihrem eigenen Tagesablauf oder Wolfdietrich Schnurre
Wochenplan einen Bericht und gehen Sie dabei auch
auf die folgenden Fragen ein. Nutzen Sie die
angegebenen Redemittel.

1. Gibt es etwas, wofür Sie gern mehr Zeit Tagesablauf


zur Verfügung hätten? o einmal/ mehrmals in der Woche/am Tag
2. Was raubt Ihnen Ihre Zeit? o jeden Morgen/jeden Abend/jeden Tag
3. Stehen Sie manchmal unter Zeitdruck? o am frühen /späten Vormittag /Abend
Wenn ja, warum? o jedes Wochenende/am Wochenende, in der Nacht
o gegen/ um Mitternacht, am Anfang/Ende der Woche
o zur Mittagszeit, während der Arbeitszeit
b) Lesen Sie die Aussagen von Karola und Karsten
o es dauert bis zum Abend, bis in die Nacht, bis 22.00 Uhr
über ihre Zeiteinteilung. Ergänzen Sie die
o im Moment/Augenblick, an allen Wochentagen
temporalen Präpositionen und eventuell die
o stündlich, täglich, wöchentlich, monatlich
Artikel/-endungen.
o augenblicklich, momentan, tagsüber, wochentags

Karola Schindler, 31:


Ich bin ................ drei
Jahren freiberufliche
Übersetzerin und kann Karsten Jost, 29:
mir meinen Tag selbst
Ich arbeite im städtischen Kran-
einteilen . Allerdings
kenhaus als Krankenpfleger
habe ich einen ziem -
und ............... 2005 bin ich auf
lich straffen Zeitplan,
der Intensivstation tätig. Wenn
denn ich muss ............ .
ich Frühschicht habe, muss ich
Montag .............. Frei- ... .... .... 6.00 Uhr anfangen und
tag täglich mindestens
"
arbeite dann ............ 14.30 Uhr.
" . acht Seiten übersetzen.
~~ Am produktivsten bin
.......... Nachmittag gehe ich ein -
kaufen oder helfe meiner Freun-
ich ........ ..... Vormittag .
din im Haushalt. .............. ..
. ....... .... 13.00 Uhr ............ 14.00 Uhr mache ich
Augenblick bin ich oft .......... .
Mittagspause und ............ Nachmittag korri-
Nacht im Einsatz, da akuter Per-
giere ich die übersetzten Texte, recherchiere im sonalmangel herrscht. Ich habe meistens ... ......... Wochenan-
Internet und erledige administrative Arbeiten. fang frei, denn ich muss ....... .... fast jedem Wochenende arbei-
........ ... Abendessen gehe ich zweimal ............ . ten. Da~ ist an~tr~ngend, aber ............... freien Tagen genieße
Woche ins Fitnessstudio. ................ anderen Ich meine Freizeit und gehe schwimmen oder spiele Tennis.
Abenden treffe ich mich mit Freunden, mache .............. La~fe der Zeit gewöhnt man sich an den Schichtdienst.
mein Haus sauber, gehe einkaufen oder ins Kino. Wen~ Ich keinen Spätdienst habe, gehe ich ...... .... .. . Abenden
Wenn die Zeit drängt, muss ich manchmal auch ~ern Ins Theater oder ins Kino . ............ . Sommermonaten habe
.... Wochenende arbeiten. Ich habe mir Ich auch oft Dienst im Krankenhaus. Darum nehme ich meinen
jedoch fest vorgenommen, .............. dies ...... . Ja.hresurlaub ..... ..... Herbst. Vielleicht fange ich .......... .... ..
Jahr wirklich Urlaub zu machen .... .. .......... Mo- n~ch:ten Jahr eine Ausbildung als Physiotherapeut an, denn ich
ment bin ich ziemlich urlaubsreif. will nicht ........... zur Rente im Schichtdienst arbeiten.

Zusatzübungen zu Temporalangaben q Teil C Seite 143


TeilA

® Wortschatz rund um die Zeit


a) Ergänzen Sie die Wörter mit zeit-.

: zeitweise <) zeitgleich <) zeitgenössisch <) zeitsparend <) zeitgemäß <) zeitweilig <) zeitig <) zeitlos <) zeitraubend

<) Die Straße ist zeitweilig gesperrt.


1. Wir müssen heute ............ ......... aufstehen, denn der Zug fährt bereits um
6.33 Uhr.
2. Ich finde, du solltest dich für das schwarze Kostüm entscheiden, das ist
ziemlich ........ ............ . , du kannst es auch in ein paar Jahren noch tragen .
3. Lesen Sie gerne .. ................. .. Literatur oder lieber klassische Romane?
4. Ich kann nicht erkennen, wer der Sieger ist, beide Läufer kamen
........... .......... ins Ziel.
5. Könnten Sie .................... . in der Firma aushelfen?
6. Die Vorbereitung eines Mittagessens kann ziemlich ...... .. ..... ... ..... sein, vor
allem wenn man vier Gänge servieren will.
7. Heute gibt es schon viele ..................... Haushaltsgeräte, die die berufstä-
tigen Menschen entlasten.
8. Du tippst ja immer noch auf einer Schreibmaschine. Das ist ja nun wirklich
nicht mehr ... ... ...... ......... .

b) Welche Nomen lassen sich mit dem Wort Freizeit verb inden und welche mit
Zeit, sodass sinnvolle Komposita entstehen?

die Beschäftigung <) der Abschnitt <) die Not <) die Gestaltung <) der Druck <) das Alter <) der Park <) die Kleidung <) die
Zone <) die Industrie <) der Punkt <) der Sport <) der Geist <) die Arbeit <) das Vergnügen <) der Raum <) die Einteilung

Freizeit- Zeit-

c) Ergänzen Sie zusammengesetzte Wörter mit Zeit-.

: Zeitverschwendung <) Zeitreise <) Zeitmangel <) Zeitaufwand <) Zeitplan <) Zeitspanne <) Zeitgewinn <) Zeitlupe <)
: Zeitstrafe

1. Beim 1OO-Meter-Lauf kamen die ersten drei Läufer fast gleichzeitig ins Ziel. Man konnte den Sieger erst in der
... ........... ....... ..... erkennen.
2. Er hat viel zu viel zu tun. Unter diesem ständigen ........ .... .............. leidet er jetzt schon seit Monaten .
3. Damit brauchst du dich nicht zu beschäftigen. Das ist reine ....... ..... .... ... ....... !
4. Um das Projekt rechtzeitig abzuschließen, müssen wir einen genauen ................... ... .... aufstellen.
5. Ich würde gern eine ... ..... . .... ... machen und im 19. Jahrhundert leben.
6. In dieser kurzen .......................... spielte der Film 20 Millionen Euro ein.
7. Beim Formel-1-Rennen gab es einen Fehler beim Boxenstopp. Der Fahrer erhielt eine .. .. .. ........... ..... ... von
zehn Sekunden.
8. Ich kann die Arbeit in dieser Woche nicht mehr beenden. Der .. ....... ......... ........ ist größer, als ich dachte.
9. Wenn du die wenig befahrene Landstraße nimmst, hast du einen ... ....................... von ca . zwei Stunden.
TeilA

® Redensa rten zum Thema Zeit . .. . .. . .


Ordnen Sie den Sprichwörtern und Redensarten die passenden Erklarungen zu. Kennen Sie ahn llche Zitate oder
Sprüche aus Ihrem Heimatland?

: Man soll die Zeit nicht ungenutzt lassen. () Man sollte Aufgaben immer gleich erledigen. () Es ist schon fast zu
: spät. () Irgendwann vergeht jeder Schmerz. () Es sollte alles zum richtigen Zeitpunkt getan werden. () Mit et-
: was Geduld findet man eine Lösung. () Wer früh aufsteht, kann mehr schaffen/erreichen. () Die Zeit vergeht zu
: schnell. () Wir müssen noch ein bissehen warten.

1. Die Zeit ist noch nicht reif.


2. Kommt Zeit, kommt Rat.
3. Zeit ist Geld .
4. Die Zeit heilt alle Wunden .
5. Es ist höchste Zeit.
6. Alles zu seiner Zeit. . ...................... ........... ....... .. .............. .. .. ........... .. ..... .... .. ...... .. ....... .
7. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. . ........................ .... ...... .. ........ ......... .. .... .. . .
8. Morgenstund hat Gold im Mund. . .. ...... ... .... ..... ..... ... ............. .. ........ ......... ..... ....... .... .. ........ .... ... ... ... .
9. Die Zeit rinnt einem durch die Finger.

@ Welche Rolle spielen Zeit und Pünktlichkeit () im Privatleben (z. B. beim Essen, bei Einladungen usw.)
in Ihrem Heimatland? () im öffentlichen Leben (z. B. bei den Verkehrsmitteln)
Berichten Sie. () im Berufsleben (z. B. Einhaltung von Terminen)

: Freizeit
TeilA:
® Lesen Sie die folgende Kurzgeschichte von Wladimir Kaminer aus: Helden des Alltags .

• Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen


ft läuft der nicbt gemacbt. Nur im Wald fühlte Der Staat bemübte sich, das
Wladi mir Kaminer
Helmu t Höge
Helden des
O Mensch blind
binter dem eigenen
er sich richtig glücklich. In Moskau
widmete er seine ganze Freizeit dem 55
Vertrauen der Bürger zurückzuge-
winnen, indem er die Ladenregale
Alltags
Vorteil ber und ver- 30 Sammeln von Birkensaft2 • Viele mit staatlich erzeugtem Birkensaft
~ gisst dabei völlig sowjetische Bürger gingen damals in Drei-Liter-Gläsern füllte und sie
~ ,,',," Sprul. Eg.l, auf die Suebe nach ausgefallenen zum Dumping-Preis von dreißig
,.' __-- _ was man macht, Lebensmitteln und Getränken. Kopeken pro Glas verkaufte. Die
- Hauptsacbe es lob nt Sie vertrauten der Natur mehr als 60 Menschen trauten aber dem staat-
.....-=--
lliiIliI sieb. Und so gebt man 35 den staatlieben Versorgungsein- lichen Saft nicbt. Man munkelte 5 ,
10 studieren, quält sich richtungen 3 . Der Wald bescherte 4 er wäre nicbt aus ecbten Birken
mit der Suche nacb dem ricbtigen ibnen Pilze, Beeren, Kräuter und gewonnen, sondern aus gesüßtem
Beruf, den ricbtigen Freunden, der nicht zuletzt Birkensaft. Wasser hergestellt worden . Man
ricbtigen Frau. Man übt ständig Das Zapfen verlangt Konzen- 65 konnte dem Staat aber nie etwas
irgendwelche Tätigkeiten aus, die 40 tration und Erfahrung. Mein Vater nacbweisen, weil aucb der ecbte
15 anstrengend und langweilig sind, sucbte sich immer eine besonders Birkensaft wie gesüßtes Wasser
dafür aber der öffentl ichen Meinung saftige Birke aus und machte mit schmeckte und wahrscbeinlicb
nacb als lobnenswert gelten. Dagegen dem Messer einen Scbnitt in ihren aucb gesüßtes Wasser war.
werden die Dinge, die wirklieb Spaß Stamm. Die Tropfen flossen langsam 70 In Berlin musste mein Vater sein
machen und Menscben zu ungewöbn- 45 herunter und landeten scbließlicb Freizeitvergnügen notgedrungen
20 lichen Leistungen berausfordern, oft in einer Büchse, die unten auf dem aufgeben. Er wobnt im Randbezirk
als sinnlose Beschäftigung abgetan l . Boden aufgestellt und sorgfältig Karow-Nord, in der Nähe der Wälder
Mein Vater zum Beispiel hat drei getarnt war, sodass andere Bir- des westlieben Barn ITns. Dort gibt es
Studiengänge absolviert, danacb kensaftliebbaber sie nicht gleich 75 keine saftigen Birken, nur Kiefern,
vierzig Jabre in einem Betrieb gear- 50 fanden. Drei Tage später tauschte die keinen Saft haben, dafür aber
25 beitet, der Schiffsausrüstungen pro- mein Vater die volle Büchse gegen gutes Holz. Deswegen ist mein Vater
du zierte, aber viel Spaß hat es ihm eine leere aus. nun dem Schnitzen verfalIen 6•

'abgelehnt ' Saft der Birke (eines Baumes) ' Geschäften


' schenkte ' Das Gerücht ging um. 6betreibt es mit (zu viel) Intensität
TeilA

® Fragen zum Text

a) Fassen Sie den Text kurz zusammen.


Die Geschichte handelt von .. . 0 Es geht in der Kurzgeschichte um ... 0 Der Autor beschreibt/erzählt ...

b) Beantworten Sie die folgenden Fragen.

1. Was tun die Menschen nach Meinung des Autors normalerweise in ihrer Freizeit?
2. Was machten früher viele Menschen in Moskau? Warum?
3. Was war die Lieblingsbeschäftigung des Vaters?
4. Wie reagierte der Staat auf das Verhalten der Bürger?
5. Was tut der Vater des Autors jetzt in Berlin?

® Berichten Sie.

o Haben Sie Verwandte, Freunde oder Bekannte, die besonderen Freizeitbeschäftigungen nachgehen?
o Gibt es in Ihrem Heimatland typische, landesspezifische Freizeitbeschäftigungen?

~ Wladimir Kaminer
a) Hat Ihnen die Kurzgeschichte von Wladimir Kaminer gefallen? Begründen Sie Ihre Meinung.
b) Lesen Sie die Informationen über den Autor. Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen und eventuell die Artikel.

Wladimir Kaminer
Wladimir Kaminer wurde 1967 .... ... " Moskau geboren. Er
absolvierte eine Ausbildung zum Toningen ieur ......... Theater
und Rundfunk und stud ierte anschließend Dramaturgie ..... ... .
Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 woh nt er ... ...... seiner Frau
und seinen beiden Kindern in Berlin. Kaminer veröffentlicht
regelmäßig Texte .... ... .. verschiedenen deutschen Zeitungen
und Zeitschriften. Er hatte eine wöchentliche Sendung namens
Wladimirs Welt beim SFB 4 Radio MultiKulti sowie eine Ru-
brik .. ... .... ZDF-Morgenmagaz in und organisierte ...... .. .
Kaffee Burger Veranstaltungen wie seine in zwischen berüch-
tigte Russendisko . .. ....... der gle ichnam igen Erzählsamm lung sow ie dem Roman
Militärmusik wurde das kreative Multitalent einem der beliebtesten und
gefragtesten Autoren ... .. .. .. Deutschland.

c) Recherchieren Sie im Internet, welche Bücher Wladimir Kaminer geschrieben hat.


Berichten Sie anhand der erhaltenen Informationen über ein Buch.

@ Interview: Freizeit
Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner. Machen Sie Notizen und berichten Sie anschließend.

Fragen Partnerin/Partner 1 Partnerin/ Partner 2


Trennen Sie Arbeitszeit und Freizeit?
Warum (nicht)?

Welche Tätigkeiten assoziieren Sie mit


dem Wort Freizeit?

Haben sich Ihre Freizeitaktivitäten in den


letzten Jahren verändert? Wenn ja, wie?

Was machen Sie heute in Ihrer Freizeit


am liebsten? Nennen Sie drei Aktivitäten.
TeilA

@ Freizeitverhalten 11
a) Sie hören im Radio ein Gespräch m it mehreren Personen. Sie hören den Text einmal. Lesen Sie die Aufgaben und
entscheiden Sie: Wer sagt das? Lesen Sie zuerst das Beispiel.

o Die Freizeitaktivitäten der Deutschen sind sehr unterschiedlich.


-:.; , -" ' ..
. :. . '.'#
w

..... "'.
a) 0 Moderator b) X Frau Köhler c) 0 Herr Senf

1. Die Freizeitaktivitäten werden von den Medien bestimmt.


a) 0 Moderator b) 0 Frau Köhler c) 0 Herr Senf

2. Viele möchten auf der einen Seite ihre persönlichen Kontakte ausbauen, auf der anderen Seite nutzen sie aber
zur Kommunikation in zunehmendem Maße die Medien.
a) 0 Moderator b) 0 Frau Köhler c) 0 Herr Senf

3. Kommunikation über Medien ist weniger tiefgehend als persönliche Kommunikation .


a) 0 Moderator b) 0 Frau Köhler c) 0 Herr Senf

4. Neue Medien eröffnen auch neue Kommunikationsmöglichkeiten.


a) 0 Moderator b) 0 Frau Köhler c) 0 Herr Senf

5. Die Nutzung der digitalen Medien erschwert die Entspannung und Erholung in der Freizeit.
a) 0 Moderator b) 0 Frau Köhler c) 0 Herr Senf

6. Klare Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit gibt es nicht mehr.


a) 0 Moderator b) 0 Frau Köhler c) 0 Herr Senf

7. Sport ist gut für die Gesundheit.


a) 0 Moderator b) 0 Frau Köhler c) 0 Herr Senf

8. Auch beim Sport in der Freizeit wünschen sich die Menschen mehr Flexibilität.
a) 0 Moderator b) 0 Frau Köhler c) 0 Herr Senf

b) Ergänzen Sie in der Textzusammenfassung die fehlenden Nomen. Arbeiten Sie zu zweit.

: Nummer 0 Treffen 0 Stressabbau 0 Internetzugang 0 Bedeutung 0 Umfrage 0 Zeit 0 Trends 0 Endgeräte 0 Ruhe 0
: Mitgliederzahlen 0 Wunsch 0 Aktivitäten 0 Austausch 0 Arbeitswelt 0 Folge 0 Entwicklung 0 Angst 0 Grenzen 0
: Veränderungen 0 Gesundheit 0 Entspannung 0 Bedürfnis

Bei der neuesten Umfrage über da s Freizeitverhalten in Deutsc hland ließen sich klare .... .. ....... ... ..... ..... (1)
feststellen. Der Fernseher ist noch immer die ................. .... ..... (2) eins bei den Freizeitbeschäftigungen, aber
die mobilen ....... .... .......... ... .. (3) wie Tablets oder Smartphones gewinnen durch den inzwischen flächen-
deckenden ..... .... .. ........ ....... (4) immer mehr an ................. ......... (5). Viele nutzen die mobilen Geräte in ihrer
Freizeit für alle möglichen .......................... (6): zum Telefonieren mit Verwandten und Freunden, zum Online-
Einkauf, zum Spielen, zum Musikhören, zum ..... ... .. ................ (7) von Informationen über die sozialen Medien.
Eine .. ..... .. .... .. ..... ...... (8) der veränderten Mediennutzung ist, dass persönliche ........... ..... ...... .... (9) laut
Statistik um 25 Prozent zurückgegangen sind. Das ist eine interessante .... ................. .. .. . (10), denn bei der Um-
frage haben viele Teilnehmer angegeben, dass sie gerne mehr .......................... (11) mit der Familie oder mit
Freunden verbringen möchten. Beim Thema Erholung und .......................... (12) lassen sich auch zwei scheinbar
unterschiedliche Tendenzen erkennen, die aber eng zusammengehören. Auf der einen Seite haben viele Menschen
.......... .... ......... (13), etwas zu verpassen, und sind deshalb immer und auf allen medialen Kanälen erreichbar
und aktiv, auf der anderen Seite wird das ....... ..... .. ............ (14) nach Erholung größer. Auch die stressiger gewor-
dene .... ........ .. ..... .. .... . (15) und die fließenden .. .. .. .... '" .. ......... .. (16) von Arbeitszeit und Freizeit führen dazu,
dass viele am Wochenende ihre .. ........................ (17) haben wollen. Sportliche Aktivitäten liegen unverändert
im Trend, denn sie helfen beim .. ...................... . (18). Der ........................ (19) nach mehr Flexibilität führt
aber auch hier zu ...... .. .. ........... .. .. . (20). Die Zahl der Menschen, die ein Fitnessstudio besuchen, hat deutlich
zugenommen, die .. ... .... ... .. .. .......... (21) in Sportvereinen sind dagegen gesunken. Wir möchten zwar etwas
für unsere ....... ... ........ .... .... (22) und Fitness tun, die Zeit dafür wollen wir aber selbst bestimmen.
TeilA

c) Fassen Sie den Text mündlich oder schriftlich zusamme n. Orientieren Sie sich an folgenden Punkten:

o Nutzung der Medien


o persönliche Treffen
o Bedürfnis nach Erholung
o sportliche Aktivitäten

@ Umfrage
Beantworten Sie in kleinen Gruppen die folgenden Fragen und berichten Sie ansch ließend im Plenum.

o Wie viele Stunden verbringen Sie in Ihrer Freizeit mit digitalen Medien (S martphone, Tablet, Computer)?
o Was vermuten Sie? Wirkt sich die Mediennutzung auf das Zufriedenheitsgefühl der Men sc hen aus?

@ Studienergebnisse: Mediennutzung
a) Lesen Sie den Text.

In einem Fachmagazin veröffentlichte ein Forscherteam der San Diego State University
die Ergebnisse einer Untersuchung über den Zusammenhang von Mediennutzung und
Zufriedenheitsgefühl bei Jugendlichen. Als Grundlage dienten Daten ei ner großen US-
amerikanischen Studie, an der mehr als eine Million Teenager teilnahmen . Das Fazit der
Arbeit war eindeutig: Jugendliche, die ein en großen Teil ihrer Freizeit mit Computerspielen,
Chatten oder Surfen in sozialen Netzwerken verbrachten, waren weniger glücklich
als Jugendliche im gleichen Alter, die lieber Bücher lase n, Sport trieben oder sich mit
ihren Freunden trafen. Die zufriedensten Teenager nutzten die digitalen Medien etwa s
weniger als eine Stunde pro Tag. Die untersuchten Daten führten die Wissenschaftler zu
der These, dass die Nutzungsdauer von digitalen Medien in einem proportionalen
Verhältni s zum Glücksgefühl steht: Je länger sich die Studienteilnehmer mit ihren
Mobilgeräten und Computern die Zeit vertrieben, desto unglücklicher waren sie.

b) Suchen Sie im Text Wörter und Wendungen, die man zur Wiedergabe von Forschu ngsergebnissen verwend en
kann. Ergänzen Sie eigene Vorschläge. Arbeiten Sie zu zweit. Vergleichen Sie danach Ihre Redemittel mit ande-
ren Tei lnehmern.

o das Fachmagazin, etwas (Ergebnisse) veröffentlichen ...

c) Halten Sie einen kurzen Vortrag. Berücksichtigen Sie dabei die folgenden Punkte.

1. Geben Sie die Informationen des Textes wieder.

Redemittel
o In dem Text geht es um . .. (den Zusammenhang von Mediennutzung
und Zufriedenheit bei Jugendlichen/die Ergebnisse einer Studie von
Forschern der San Diego State University).
o Ein Forscherteam der San Diego State University hat ... untersucht.
o Forscher haben herausgefunden, dass ...
o Eine Studie der San Diego State University kam zu dem Ergebnis, da ss ...

2. Sagen Sie Ihre Meinung zu den Ergebnissen der Stud ie.


3. Beschreiben Sie Ihre eigene Mediennutzung in Ihrer Freizeit.
" !If~.

~
. -
Zeit und Tätigkeit
>-~\
.
TeilA
". -~::.~-,~.~.

@ Forumsbeitrag: Freizeitverhalten heute Tipps


Schreiben Sie einen Forumsbeitrag für
die Zeitschrift Psychologie online. o Leiten Sie Ihren Beitrag mit einigen allgemeinen Bemer-
kungen zum Thema ein:
o Gehen Sie kurz auf einige Fakten zum Das Freizeitverhalten der Menschen verändert sich stetig, es
Freizeitverhalten ein. passt sich an die gesellschaftlichen Entwicklungen an.
o Äußern Sie Ihre Meinung dazu. o Nennen Sie einige Fakten:
o Berichten Sie von Ihren eigenen Umfragen/ Studien haben ergeben, dass ...
Erfahrungen.
o Formulieren Sie Ihre Meinung:
o Unterbreiten Sie Vorschläge, wie man den Meiner Meinung nach .. ./Meines Erachtens ... /Ich halte diese
Medienkonsum einschränken und Entwicklung für ...
persönliche Treffen wieder intensivieren
könnte. o Berichten Sie von eigenen Erfahrungen:
Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ... / Mein eige-
Schreiben Sie mindestens 150 Wörter. nes Freizeitverhalten hat sich (auch/ nicht) verändert.
In meinem Heimatland . ..
o Unterbreiten Sie Vorschläge:
Wir sollten ...
Um (den Medienkonsum einzuschränken), könnten wir ...
o Schließen Sie Ihren Beitrag mit einem Schlusssatz ab.
Ich hoffe, dass wir uns in Zukunft wieder mehr um persönliche
Kontakte zu unseren Freunden und Verwandten bemühen und
dadurch vielleicht weniger einsam und unglücklich sind.

: Zeit zum Lesen


...................................................................................
Teil A:
~ Partnerarbeit: Lesegewohnheiten
Fragen Sie Ihre Nachbarin/ Ihren Nachbarn und berichten Sie.

1. Wann und wo lesen Sie? (Tageszeit/ Situation: z. B. beim Zugfahren/


nach dem Frühstück/ während der Arbeitszeit)

2. Was lesen Sie? (Zeitungen/Zeitschriften/Bücher/Berichte/ Protokolle/


wissenschaftliche Arbeiten /Comics/Anzeigen)

3. Was ist Ihr Lieblingsbuch?

4. Verwenden Sie für unterschiedliche Texte verschiedene Lesestile?


Wie lesen Sie was? (Iangsam/genau/schnell/nur die Überschriften/
alles zweimal/ich blättere nur durch und betrachte die Fotos/
ich suche nach Schlüsselwörtern ... )
Wussten Sie das schon?
Laut Ergebnis einer britischen
Umfrage unter 4 000 Erwachse-
5. Stehen in Ihrem Bücherschrank Bücher, die Sie noch nicht gelesen nen kaufen 55 Prozent der
haben bzw. die Sie nicht ausgelesen haben? Befragten Bücher nur für das
Regal, nicht zum Lesen. Die am
häufigsten genannten nicht
6. Wie oft lesen Sie Bücher nicht zu Ende? (aus)gelesenen Bücher waren:
1. Jesus von Texas (DBC Pierre),
2. Harry Potter - der Feuerkelch
7. Welches Buch hat Sie bisher am meisten enttäuscht bzw. gelangweilt? (Joanne Rowling),
3. Ulysses (James Joyce).
TeilA

@ Konditionalangaben
Ergänzen Sie die Sätze frei . Vergleichen Sie danach Ihre Sätze mit anderen Kursteilnehmern .

1. Wenn mich ein Buch fasziniert, ... ... ........... ... .. ... .... ..... .... ......... .. ... ..... ........... ... ...... ....... ........................... .. ..
2. Ich lese gern, wenn .... .. ... ... .. .......................................... ... ... .... ... ..... .... .. ... .. .... ... .... ...... ... ... ... .... ... ... ......... .
3. Wenn ich beruflich viele Dokumente lesen muss, .. .. .... .... .. ......... ... .. .... ........... .... ....... .. ....... .................. .. ...... .
4. Wenn Kinderviellesen, .... .... .. ............................ ......... ................ ... .... ... ......... ... .... .. ............ .... ............ .. ... .
5. Wenn ich mehr Zeit hätte, ......... ......... ....... ... ..... .. ..... ... .......... .......... .. ...... .............. ..... ... .. ..... .. ............. ..
6. Wenn ein Prominenter seine Autobiografie schreibt, ... ... .. . ....... ... .. ... ............. .. .............. ... .. .. ............. .. ....... ..

Zusatzübungen zu Konditionalangaben Q Teil C Seite 147

@ Buchauswahl
a) Arbeiten Sie zu zweit. Jede/Jeder wählt drei Bücher aus und liest die Texte. Ergänzen Sie die fehlenden Nebensätze.

: dessen Aufgabe es ist 0 die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen 0 wie
: sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können 0 wo europäische Beamte ihre Karrieren voran-
: treiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen 0 der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen
: Anruf erhält 0 auf der sie viele Abenteuer erleben

8
ROlF DOBElLi RolfDobelli: Die Kunst des guten Lebens:
52 überraschende Wege zum Glück
o Sebastian Fitzek: Flugangst 7A
Auch in sein em neuen Roman spielt der Best-
Die Kunst , Schon seit ewi gen Zeiten sind die Menschen se ll erautor w ieder mit den Ä ngsten der Leser. An
des guten auf der Suche nach einer Formel für ein gutes Bord einer Passagiermaschine befi nden sich ein
Lebens Leben. Doch das Leben ist viel zu ko mplex, psychi sch kranker Passagier und ein Psychiater,
52 ob... rr.l~hCf\d(· Glock
... ............ ....... ...... ........ ........ ............ .. .. ............ . ,
\\'('j!t' 7.\lm
um es miteiner Grundregel besser gestalten zu
\ ; I können . Das Buch bietet den Lesern 52 Ideen, das Verha lten des Passagiers so zu beeinflussen,
~~~!; i ........ ·.... ·.... ·...... ·.... · .. ·.... .... ·· .... ·.. ·.......... dass es zu keinen Störungen während des Fluges
\-- (Verlag: Pipel~
kommt. Ob er eine Katas trophe verhindern ka nn?
(Verlag: Droemer Knaur)

o Franz Hohler: Das Päckchen


Im neuen Roman des bekannten Schweizer Autors
0 peter Wohlleben: Das geheime
Leben der Bäume
geht es um einen Züricher Bibliothekar, .. ... ..... ...... .. . Geschehen im Wald tatsächlich ge-
heimnisvolle Dinge? Gibt es Bäume,
Kurze Zeit später übergibt ihm eine unbekannte alte
Frau ein Päckchen zur Auf bewahrung, damit es nicht .......... .. .. ...................... .. ........ .... .?
in falsche Hände gerät. Als der Bibliothekar das Päck- Haben Bäume Gefühle, ein Gedächt-
chen zu Hause öffnet, entdeckt er ein Exemplar eines nis? Ja! , sagt Autor und Förster Peter
Wörterbuches, das als ältestes deutschsprachiges Wohlleben und erzählt fasz inierende , .
Buch überhaupt gilt. (Verlag: Luchterhand) Geschichten über die höchst erstaun-
lichen Fähigkeiten der Bäume. (Verlag: Ludwig)

Hannes Hegen: Die Reise ins All


CD Robert Menasse: Die Hauptstadt
Die Comicfiguren Dig, Dag und Dige- Der mit dem Deutschen Buchpreis ausgeze ichnete
~~~~~~~~~ dag hatte n in der DDR Kultstatus, jetzt Roman des österreichischen Schriftstellers Robert
werden die 50 Jahre alten Hefte wieder Menasse spielt in der Europa-Hauptstadt Brüssel, ... ... .
veröffentlicht. In " Die Reise ins All"
'<l werden die Comichelden in der Sahara

von einer Rakete entführt und an Bord Mit einem Appell zur hi stori schen Verantwortung,
eines Raum schiffes gebracht. Damit be- dem Aufze igen nationaler und privater Interessen
ginnt fü r sie eine Reise durch das Weltall , sow ie der Beschreibung menschlicher Schwächen
und großer Gefü hle ist dem Autor ein großer Europa-

'--'- ---..... ..... ... .... .. .... ........ .... . (Verlag: Tess lojj) roman gelungen. (Verlag: Suhrkamp)
TeilA

b) Berichten Sie Ihrer Partnerin/Ihrem Partner über Ihre drei Bücher. Geben Sie den Inhalt kurz wieder und sagen
Sie, ob Sie das Buch lesen würden . Begründen Sie Ihre Aussage.

c) Was passt zusammen? Ergänzen Sie die passenden Verben .

(1 ) auf der Suche nach einer Formel für ein gutes Leben (a) geraten
(2) se inem Ziel ein Stück (b) erhalten
(3) sich an Bord einer Passag ierm asc hine (c) ziehen
(4) mit den Ängsten der Leser (d) näherkommen
(5) ei nen seltsamen Anruf (e) sein
(6) in falsche Hände (f) haben
(7) alte und kranke Nachbarn (g) erleben
(8) Kultstatus (h) befinden
(9) Abenteuer (i) spielen
(10) im Hintergrund die Strippen (j) pflegen

d) Ihre persön liche Buchempfehlung


Ste ll en Sie ein Buch vor, das Ihrer Meinung nach sehr lesenswert ist. Beschreiben Sie kurz den Inha lt und
begründen Sie Ihre Auswahl.

@ Eine Diskussion führen


Sie nehmen an einer Diskussionsrunde zum Thema Lesen teil und diskutieren mit einer Partnerin/einem Partner.
Einigen Sie sich zunächst auf eine der drei Aussagen .

8 S>a.s Lese't\ vO't\ C'O.....ics


soQQ\-e ..... a.'t\ \<'i't\cle<"'t\ '?!.<\mcl-
o
E.s is\- e'?!.a.Q, ...a.s .....a.'t\
Qies\-. \~a.,,~\-sa.c'r\e, ..... a.'t\ 0 " ..
"<"1.....1't\0,Q<"o.....a.'t\e Sl't\q
• ..I .....I't\-
so.h.Qic'r\ ve<"~ie\-e't\. Qies\-. cle<"...e<"\-i'?!.e Li\-e<"o..\-,,<".
$ie Qe<"'t\e't\ sO't\s\- 't\ic'r\\- <"ic'r\- E.s is\- <"ei't\e c.ei\-ve<"-
\-i'?!. Qese't\ ,,'t\cl sc'r\<"ei~e't\. sC'r\...e't\cl,,'t\'?!.o ...e't\'t\ .....a.'t\ so
e\-...a.s Qies\-.

o Legen Sie Ihren Standpunkt dar und nennen Sie Ihre Argum ente.
o Reagieren Sie auf die Argum ente Ihrer Gesprächspartnerin/ lhres Gesprächspartners.
o Fassen Sie am Ende zusammen : Sind Sie dafür oder dagegen?

Nutzen Sie bei Ihrer Argum entation die folgenden Redemittel :

Meinungsäußerung zustimmen
o Meiner Meinung nach/ Mein es Erachtens .. . o Damit/M it dieser Aussage bin ich einverstanden .
o Ich bin der Meinung/Auffassung, dass ... o Da s sehe ich auch so.
o Ich halte ... für wichtig/ lehrreich/gefährlich ... o Das entspricht auch meiner Erfahrung.
o Ich kann dem nur zustim men.

widersprechen Zweifel äußern


o Ich glaube eher, dass .. . o Das hat Vor- und Nachteile.
o Meiner Meinung nach ist das nicht richtig . o Auf der einen Seite haben Sie recht, auf der ande-
o In diesem Punkt habe ich eine ganz andere Meinung . ren Se ite se he ich Probleme ...
o Das kann ich mir nicht vorstell en. o Ich befürchte, dass ...
o Das glaube ich nicht. o Man sollte bedenken, dass ...
TeilA

@ Vortrag: Lesen
Sie nehmen an einem Seminar teil und sol len einen kurzen Vortrag halten. Anschli eßend beantworten Sie einige
Fragen zu Ihrem Vortrag . Sie haben zehn Minuten Zeit, um si ch vorzubereiten. Notieren Sie ein ige Stich punkte.
Strukturieren Sie Ihren Vortrag mit ei ner Einleitung, ei nem Hauptteil und einem Schl uss. Spreche n Sie etwa vier
Minuten. Die Notizen aus der Vorbereitungszeit können Sie verwenden .

Thema: Kinder und Jugendliche lesen zu wenig

<> ................ ... .. .... ..... ...... .. .......... ..... ............. ... ... ..................... .

<> Sagen Sie Ihre Meinung


zu der Aussage und
begründen Sie sie.
<> .. .. ..... .. .......... .. ....... ..... . ................. . ........... ................ ....... .. ...... ....... .
<> Nennen Sie einige
Beispiele.

<> Beschreiben Sie die


<> ...... ..... ........... .. ..... ...... ....... .. ........................ ... ... ........ ..... ... ............... .
Bedeutung des Lesens
für die Ausbildung und
Erziehung.

<> Nennen Sie einige <> ..... .......... .. ... ....... .................................... .. ......... ...... ....... ... .......... ... .. .
geeignete Maßnahmen .

@ Ergänzen Sie die fehlenden Verben .

: nachlesen <> vorlesen <> einlesen <> auslesen <> durchlesen <> ablesen <> verlesen :

1. Er kann seine Rede nichtfrei halten, er muss sie ..... ... .......... ........ .
2. Dieses Buch ist sehr schwierig, man muss sich in den Stil des Autors erst .......................... .
3. Wie viel kostet das Auto? 350 000 Euro? Oh nein, 35 000 Euro, ich habe mich ......... ......... .. ... .. .
4. Papa, kannst du mir eine Geschichte ......................... ?
5. Bist du schon fertig mit dem Buch? Ja, ich habe es ......................... .
6. Das Kleingedruckte beim Kaufvertrag sollte man sich immer genau .. .......... ...... ..... .
7. Tut mir leid, ich kann dir deine Frage nicht beantworten. Das muss ich in einem Fachbuch .............. .... ...... .. .

Bücherwurm und Leseratte


Bücherwurm und Leseratte
w ie m an oft gemunkelt ha;e
treffen s~ch an Donn erstagen'
1m ~ rchlV von Buch enhagen .
ZWIschen Büch ern und Papier
rasch eln sie bis fru"h um VIer.
.
Das Ergebnis: "Außer Lesen"
sch wör t der W . . '
urm, " Is t l1lchts gewesen! "
Hansgeorg Stengel
TeilA

: Zeit tür den Sport


...................................................................................
Teil A:
@ Sportarten
Suchen Sie weitere Sportarten und Wörter, die zu den Sportarten passen.

das Spielfeld
die Mannschaft
der Ball
der Strafschuss
das Tor/der Torwart
den Ball halten

@ Interview: Sport
Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner und berichten Sie.

Name ..... .. .. ..... .... ...... ....... ... .... .. . Name ..... ... ... .......... ...... ... ....... ... .

Treiben Sie selbst Sport?


Welche Sportarten üben Sie
aus?

Welche Sportarten finden Sie


ästhetisch am schönsten?
Welche Sportarten begeistern
Sie als Fernsehzuschauer am
meisten?

Haben Sie einen Lieblingssport-


ler/eine Lieblingssportlerin?

Kennen Sie deutsche Sportler-


innen und Sportler? Welche?

Besuchen Sie manchmal Sport-


veranstaltungen?
Welche?
TeilA

e Beantworten Sie di e Fragen und beschreiben Sie anschließend die Grafik.


~----------------------------,
1. Leistungssportler oder Sportmuffel? Wie bezeichnen
Sie sich selbst? Sport!?
2. Aus welchem Grund/welchen Gründen treiben Sie
So viel Prozent der Bundesbürge r' bezeichn en sich als
Sport bzw. keinen Sport? (treiben pro Woche so viele Stunden bzw. so olt Sport):
3. Welche Sportarten sind in Ihrem Heimatland beson- Leistungssportler ~ ~ Freizeitsportler
ders beliebt? Welchen Stellenwert hat der Fußball? (mehr als 5 Std. + Wettkämpfe) I I (3 - 5 Std.)

Redemittel zur Beschreibung einer Statistik q Kapitel 1/ 2 weiß nichU -------...~:-~


k. A.

Antisportler - - -
27 - - - Gelegen-
@ Kleine Fußball -Kunde
(nie)
heitssportler
(1 -3 Std.)
Sind Sie ein Fußballfan? Beantworten Sie die Fragen ali ei- Sportmuffel - - - -.......
ne oder in Gruppen. (se lten) -----

Grü nd e, Sport zu treiben , Zustimm ung


der Sportler 20 13 in Proze nt:
1. Der wich-
~iiii;-"'::~
.7
tigste Titel beim Fuß- Gesundheit

.7
ball ist "Fußballweltmeister". Spaß . 27
Wann fand die erste Weltmei- Entspannung
sterschaft statt?
Gesell schalt
a) 0 1930 in Uruguay
b) 0 1938 in Frankreich
Wettkampf 12
c) 0 1958 in Brasilien
2. Welche
Farben hat das Trikot Hauptgründe, keinen Sport zu
der deutschen Fußball- treiben , Zustimmung der Antispo rtler
201 3 in Prozent (Mehrfachnennung) :
Nationalmannschaft?
fehlende Motivation 45%
a) 0 schwarz - weiß
Krankheit, körperl.
b) 0 schwarz - rot - gelb Einschränkung, Übergewicht 37
c) 0 rot - schwarz keine Zeit aus beruflichen Gründen 33
3. Wann war 26
das erste Länderspiel
der deutschen National- 21 rQl
mannschaft?
a) 0 1929
4. Welche © GIObUS~
Mannschaft wurde
b) 0 1952 öfter Fußballweltmeister? 'Befragte in Deutschland
ab 18 Jahren. rundungs-
c) 0 1908 a) 0 Deutschland bedingte Differenz
b) 0 Brasilien Quelle: Techniker
Krankenkasse, Forsa
c) 0 Argentinien

5. Als Deutsch-
7. Wer war
land 1974 Weltmeister
6. Gegen wen sowohl als Spieler al s
wurde, verlor die Mann -
verlor die deutsche auch al s Trainer bzw. Team-
schaft in der Vorrunde ein
Nationalmannschaft 1966 chef der deutschen National -
Spiel mit politischer Bedeutung
in London das Endspiel um die mannschaft Weltmeister?
gegen
Weltmeisterschaft? a) 0 Rudi Völler
a) 0 die Sowjetunion
a) 0 Frankreich b) 0 Joachim Löw
b) 0 die Niederlande
b) 0 England c) 0 Franz Beckenbauer
c) 0 die DDR
c) 0 Italien
TeilA

~ Fragen Sie Ihre Nachbarin/ Ih re n Nac hbarn und berichten Sie.


1. Spielen Sie Fußball bzw. haben Sie früher Fußball gespielt ?
2. Sehen Sie sich Fußball spiele live im Stadion oder im Fern se hen an?

3. Wissen Sie, welcher Fußballklub jetzt gerade die Landesmeisterschaften in Ihrem Heimatland anführt?
4. Kennen Sie den Trainer und einige Spieler der Nationalmannschaft Ihres Heimatlandes? Sind Sie mit den Leis-
tungen der Nationalmannschaft zufri ede n?

5. Stellen Sie sich vor, es findet eine Fußballweltmeisterschaft statt und Ihr Heimatland ist nicht vertreten. Welcher
Mannschaft wünschen Sie den Sieg? Warum?
6. Was halten Sie von Frauenfußball?

@ Eine kleine Fußballgeschichte

Leider ist der Autor der Geschichte des Fußballs mit seinem Artikel nicht ganz fertig geworden . Bei einigen Absätzen
hat er nur die Fakten zusammengetragen.
Formulieren Sie Sätze und schreiben Sie die fehlenden Absätze.

• Fußball- eine Erfindung der Neuzeit?


ußball gehört zu den popu- de das Fußballspiel, wie auch glieder die ersten reinen Fußball-
Flärsten Sportarten der Welt.
Besonders in Europa und Süd-
20 schon in China, zur militärischen
Körperertüchtigung eingesetzt.
regeln. Witzigerweise mussten
45 die Spieler damals Mützen tra-
ame rika ist Fußball die Nummer Der griechische Philosoph Platon gen und Hosen, die über die Knie
5 eins auf der Beliebtheitsskala, sprach damals von der "Sphairo- reichten. In den nächsten Jahren
aber auch in Afrika und Asien hat machia", der sogenannten "Ball- verfeinerte sich das sportli che
die Begeisterung für den Fußba ll 25 schlacht", was auf eine recht Regelwerk. In der Saison 1871 /72
in den letzten Jahrzehnten stark raue Spielweise sch ließen lässt, 50 wurde dann zum ersten Mal der
zugenommen. ähnlich dem heutigen "American "Englische Pokal", der FA Cup,
Football". Auch auf dem ameri- ausgespielt. Das erste Finale ge-
die Geschichte des Fußballs - kanischen Kontinent gab es bei wann der Wanderers FC mit 1 : 0
beginnen - vor Tausenden von 30 den Mayas und Azteken zahl- gegen die Royal Engineers .
Jahren 0 Wissenschaftler - erste reiche fußballähnliche Ballspiele.
Formen des Fußballs - 3. Jahr- nach - Gründung des ersten Fuß-
hundert vor Christus - datieren 0 Mittelalter - Italien - Mittelpunkt
ballverbands - England - Fuß-
China - man - ein Ball spiel - des Fußballspiel s - werden 0
ball - auch Schottland, Irland +
spielen _ eine mit Federn ge- unter dem Namen "giuoco dei
Wales - bald - ziehen 0 europä-
füllte Lederkugel - Fuß - ein ca lci o" - es - die Massen - be-
isches Festland - die Niederlan-
etwa 40 Zentimeter großes geistern könn en 0 Florenz-
de + Dänemark - die ersten Län-
Netz - befördert werden müs- Kirchplatz - Fußball spiele - aus-
der - sein -~ 1889 nationale
sen 0 200 vor Christus bis etwa getragen werden _ zwei
Verbände - gründen 0 Deutsch-
600 nach Christus - da s Fußball- Zelte - Tore - dienen 0 jede
land - 1890 - folgen 0 Endspiel -
spiel - China - seinen Höhe- Mannschaft - 27 Sp ieler - be-
erste offizielle deutsche Fuß-
punkt - erreichen 0 es - belieb- stehen 0 es - Torwart + Schieds-
ballmeisterschaft - der VfB
ter Unterhaltungssport - wer- richter - auch - geben
Leipzig - gewinnen 0 1905 - der
den + zahlreiche Zuschauer - Deutsche Fußballbund - Fußball-
haben Heute gilt die britische Insel Weitverband FIFA - beitreten 0
als die Geburtsstätte des moder- erste Weltmeisterschaft - 1930 -
10 1m 8. Jahrhundert tauchte nen Fußballs. Mitte des 19. Jahr- Uruguay - ausgespielt werden 0
unter dem Namen "Kemari" ein 35 hunderts trennten sich die Ball-
nur 13 Nationen - dieses Tur-
ähnliches Spiel mit dem Fuß in spiele "Rugby" und "Fußball"
nier - sich melden 0 die Deut-
Japan auf. Ziel des Sp iels war es , voneinander. 1863 wurde in Lon-
schen - aus Kostengründen -
den Ball mit geschickten Fußstö- don der erste Fußbal lverband der
diese Weltmeisterschaft - nicht
15 ßen so lange wie möglich in der Welt gegründet, die englische
Luft zu halten. 40 "Football Association" (FA). teilnehmen
Bei den Gr iechen und Römern Wäh rend der ersten Sitzungen
(800 v. Chr. bis 600 n. Chr.) wur- der FA erarbeiteten deren Mit-
~=~~
TeilA

@ Textarbeit
a) Beantworten Sie die Fragen zum Text in ganzen Sätzen.

1. Was zählt nach Meinung der Wissenschaftler zu den ersten Formen des Fußballs?
... ............................................................................................... ... ............ ....................... .......... .... ........
2. Was war das Ziel des Fußballspiels im alten Japan?
.... ............ .... .. .... ....... ...... ............ ........ .... ......... ..... .. ... .. ............. ............. ... ... ..... .. .... .... .. ... ............. .. ......
3. Wie wird das Fußballspiel bei den Griechen und Römern beschrieben?

4. Warum gilt Großbritannien als Geburtsstätte des modernen Fußballs?

5. Welche Fakten werden zur deutschen Fußballgeschichte genannt?

b) Ergänzen Sie in dem folgenden Text die lokalen und tempo ralen Präpositionen un d die Artikel, wenn nötig.

Die Geschichte des Fußballs begann ...... .. .. .. .. Tausenden von Jahren .... ... ....... China. 200 vor Christus .......... ... .
etwa 600 .......... .. .. Christus erreichte das Fußballspiel dort seinen Höhepunkt. .... ...... .. .. 8. Jahrhundert tauchte
unter dem Namen "Kemari" ein ähnliches Spiel .............. Japan auf. Ziel des Spiels war es, den Ball mit Fußstößen so
lange wie möglich .............. Luft zu halten . ........ ...... Mittelalter wurde Italien zum Mittelpunkt des Fußballspiels,
dort wurden zum Beispiel ............ .. Florenz Fußballspiele .............. Kirchplatz ausgetragen . .............. 1863 wurde
.............. London der erste Fußballverband der Welt gegründet, die englische "Football Association" (FA). ...
ersten Sitzungen der FA erarbeiteten deren Mitglieder die ersten reinen Fußballregeln . .............. nächsten Jahren
verfeinerte sich das sportliche Regelwerk . .............. Gründung des ersten Fußballverbands ..... .. ...... . England zog
der Fußball .............. ganze Welt.

c) Ordnen Sie passende Verben zu .


.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. ........... ............. ... ...... ... .... .... .......................... ... ..
: Regeln 0 einen Verband 0 einem Verband 0 eine . : beitreten 0 werden 0 erreichen 0 begeistern 0 gehö-
: Meisterschaft 0 die Massen 0 einen Höhepunkt 0 ~ ren 0 tragen 0 gewinnen 0 gründen 0 verfeinern 0
: Mützen und Hosen 0 zu den populärsten Sportarten : festlegen 0 erarbeiten
......... ........... ...... ........... ... ... ...... ............ .. ........ ... . . . . . ..... . . . . . . . .. . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . .. . . . .. . .. . . . . . .................. . ..

Regeln erarbeiten, .......... ... ..... .......... .... ... ... .... ...... ..... ... .. .. ....... .. ...... .. ... ..... .... .......... ........... .. ............ .

@ Recherchieren Sie im Internet und berichten Sie über d ie Fußballgeschichte Ihres Heimatlandes. Wenn Sie se lbst
gar kein Interesse an Fußball haben, können Sie auch über die Geschichte einer anderen Sportart berichten .

Fußball

o Zu den populären/ unpopulären Sportarten gehörten/gehören ...


o Auf der Beliebtheitsskala oben/ unten standen/stehen ...
o Die Begeisterung hat zugenommen/abgenommen.
o Die Sportart entstand .. .
o Ziel des Spiels war/ ist .. .
o Das Spiel wurde immer beliebter/geriet wieder in Vergessenheit.
o Erste Regeln wurden ... festgelegt.
o Erste Wettkämpfe/ Die erste Weltmei sterschaft fanden/ fand .. . statt.
o Daran nahmen ... teil.
o Es gab (Spieler/einen Torwart/einen Schiedsrichter ...).
o Die Mannschaft bestand aus ... Spielern.
o . . . wurde der erste VereinIVerband gegründet.
o Das erste Spiel gewann/verlor die Mannschaft aus ...
~
:--_~~1

Zeit und Tätjgkeit :,. - ~J;


Teil B
cf; _

Besondere
........... Tätigkeiten und Hobbys
........................................................................
Teil B - faku ltativ:
Die Texte und Aufgaben in diesem fakultativen Teil B stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprach-
lichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten .

® Lesen Sie den Text .

• Dritte Stunde Bienenkunde


Schüler schlüpfen unter die Im kerhaube oder entschlüsseln aufs Wakeboard. Das klingt nach Hobbys, es sind aber keine:
Geheimschrijien, sie satteln Dressurpjerde oder springen Es handelt sich hier um Wahlfächer an deutschen Schulen.

(2) An der hessischen Gesamtschu- ~ 0 Wenn am Adolf-Weber-Gym- 10 Am Gymnasium Gröben zell


le NIederwalgern schnallen sIch naslum In München das Wahlfach geht es wen iger gefä hrlich zu.
Schüler ein Wakeboard unter die B ienenkunde auf dem Stunden- ! I Skytala-Verschlüsselung2, Vige-
Füße und stürzen sich in den See. plan steht, streifen sich zehn Schü- nere- oder Caesar-Chiffre sind
Im Sommer wird im Wahlfach Was- ler Imkerblusen und Hauben über Thema des Wahl kurses Krypto-
serski das Klassenzimmer gegen und gehen in den Schulgarten. logie. Im ve rgange nen Schuljahr
den See getauscht. Hier g leiten die Dort leben zwölf Bienenvölker mit sa ßen aussch ließlich Jungs in den
Schüler mit 30 Stundenkilometern jeweils einigen tausend Bienen. Zu Reihen. 15 Schüler aus der siebten
übers Wasser, wenn sie es schaf- den Aufgaben der Kursteilnehmer Klasse übten sich darin, Informa-
'I, fen , sich an dem Sei l, das über dem gehört es, die Tiere zu pflegen , die tionen vor Dritten zu verbergen ,
I Wasser kreist, aufrecht zu halten. Sch leuderreife l des Honigs festzu- geheime Nachrichten z u versen-
" Daz u braucht es schon ein biss- stellen und den Honig schließlich den und den Code verschlüsselter
chen Kraft", meint Schulleiter Horst auf dem Schulbasa r zu verkaufen. Nachrichten zu knacken. Ein ige
Tritschler. Deshalb gibt es eine kur- "Unsere Bienen sind fr iedferti g", haben eine eigene Geheimschrift
ze Teststrecke, auf der Anfanger den erklärt der Biologielehrer. N ur entwickelt, um die persönliche
schwierigen Start und das Balancie- sehr selten wird ein Schüler gesto- Datensicherheit, z. B. in E-Mails,
ren üben können. Erfahrene Schü ler chen, eigentlich nur dann, wenn zu gewährleisten. ~~o.
sich zufällig eine der Bienen in
L
steigern das Tempo, fahren Slalom
und springen ü~np~_ J einen Blusenärmel ve rirrt.
'(',.. .,' OlC;OlEJl
J

@ AnderGesamtschu le .i mbranden- Landesgestütsl üben sie Dressur- hier viele seh r gute Pferde, die meis-
I burgischen NeustadtlDosse sind reiten und Springen. Einmal in der ten davon Brandenburge r. Mit denen
I I Pferde immer präsent. Drei Schul- Woche gibt es Theorieunterricht. Der macht das Reiten wirklich Spaß. Und
I stunden in der Woche dürfen die Teil- Unterricht wird benotet. Auch Ma- auch beruflich kann einem das Fach
I nehmer des Wahlfaches Reitsport auf nuel Baierl aus der 9. Kl asse hat das nutzen." Denn wer das Fach bis zum
dem Pferderücken verbringen. Mit Wahlpflichtfach belegt und liebt be- Abitur belegt, kann die Schule mit
II den Schulpferden des nahe gelegenen sonders das Springreiten. "Wir haben Trainerschein verlassen.

Es ist durchaus möglich, dass eines dieser Hobby-Wahlfä-


cher in Zukunji als Abitwfach anerkannt wird. Am Gymna-
siul11 in Laucha in Sachsen-Anhalt legen die Schüler ihre
mündliche Abiturpriijimg bereits im Fach Weinbau ab. --1
'5chleuderreife = 5t adium, in dem Honig ze ntrifugi ert w ird ' Versc hlü sse lu ng =ein e Nachricht durch Codes ersetzen
' Gestüt = Betrieb, in dem Pferde gezüchtet we rd en

® Textarbeit
a) Tragen Sie die wichtigsten Informationen aus dem Text in Stich punkten in die Übersichten.

0:) Schule: hessische Gesamtschule 0 Schu le: .. ............ ......... .. .. .......... .. .. ...... .... ..
Ort: Niederwalgern Ort: ...... ............. .. .. ...... ... .. ........ ... .... .. ..
Wahlfach: Wasserski Wahlfach : .................... .... ... .. ..................... .. .
Zubehör: Wakeboard Zubehör:
Tätigkeiten: übers Wasser gleiten, balancie- Tätigkeiten:
ren, Slalom fahren, über Rampen springen
Meinungen und Zitate von Lehrern/ Schülern: Meinungen und Zitate von Lehrern/ Schülern:
"Man braucht ein bisschen Kraft, um sich
aufrecht zu halten."
Teil B

o Schule:
Ort:
8 Schule:
Ort:
Wahlfach: Wahlfach:
Zubehör: Zubehör:
Tätigkeiten: Tätigkeiten:

Meinungen und Zitate von Lehrern/ Schülern: Meinungen und Zitate von Lehrern/ Schülern:

b) Ergänzen Sie die Verben.

: entschlüsseln <> gleiten <> steigern <> tauschen <> stechen <> sich verirren <> üben <> verbergen <> versenden <> tauchen <>
:. r~i.t~~ .<>. s~~~~.9.e~ .... ................... ....... ... ............. .... .... ... .... ............. ...... .... .. ... ............... . ....... .. ..... .
1. Wenn du eine Fremdsprache richtig beherrschen willst, solltest du viel .... .. ...... . ........ .. .. .
2. Sie ist recht sicher auf dem Wakeboard und darf deshalb das Tempo .. ...... ....... .......... ..
3. .. .............. .. .. ...... ihr im Wahlfach Kryptologie auch Geheimsprache?
4. Ehe er ins tiefe Wasser ..... .. ... .. ..... ..... ... darf, muss er erst einmal schwimmen lernen.
5. Hast du etwa vor, mir etwas zu .................. ........ ?
6. Ihr .. ...... ................ .. aber tief! Habt ihr das in einer Tauchschule gelernt?
7. Im Urlaub .......................... ich mich regelmäßig bei langen Waldwanderungen.
8. Creme dich bitte gut ein, sonst .. ............. .. ......... dich die Mücken!
9. .......... Sie heute noch die Unterlagen für die Freizeitbroschüre?
10. Du hast es gut, du hast Ferien und ich muss arbeiten. Ich würde gern mit dir .... ......... .. .. ........ !
11. Ich bewundere die Eiskunstläufer, wie federleicht sie übers Eis ..... .. ...... ............ . !
12. Karoline .......................... schon seit zehn Jahren und hat jetzt ein eigenes Pferd.

c) Bilden Sie Komposita und bestimmen Sie dann den Artikel.

Wahl- -spannung Geheim- -reiter


Klassen- -leiter Wasser- -prüfung
Bienen- -plan Abitur- -schrift
Schul- -volk Dressur- -teilnehmer
Körper- -fach Kurs- -oberfläche
Stunden- -zimmer

d) Suchen Sie die Satzteile, die zusammengehören.


Unterstreichen Sie die temporalen und konditionalen Konjunktionen .

Als im vergangenen Jahr der Kurs Kryptologie stattfand, schwebt er über dem Wasser.
Wenn die Schüler am Münchner Gymnasium Bienenkun- konnte sie ihr Tempo steigern und Slalom fahren.
de haben,
Eine Schülergruppe versucht, den Code einer verschlüs- seit er Extremsport treibt.
selten Nachricht zu knacken,
Solange seine Kraft reicht, wird noch viel Zeit vergehen.
Nachdem sie auf der Teststrecke trainiert hatte, nahmen daran ausschließlich Jungen teil.
Der junge Imker wurde von einer Biene gestochen, während eine andere geheime Nachrichten versendet.
Er ist viel ausgeglichener, bis er die geforderte Norm erreicht.
Ehe er die Geheimschrift vollständig entschlüsseln kann, als er sich dem Bienenstock näherte.
Der Sportler trainiert so lange, streifen sie sich die Imkeranzüge und Hauben über.
Teil B

® Extremsport
Ein ausländischer Freund, der in Berlin studiert, bittet Sie darum, einen Brief über den Trendsport Wakeboarden
zu korrigieren, da Sie besser Deutsch können . I
Fehler im Wort: Schreiben Sie die richtige Form an den Rand . (Beispiel 1) I
Fehler in der Satzstellung: Schreiben Sie das falsch platzierte Wort an den Rand, zusamm f n mit dem Wort,
mit dem es vorkommen soll. (Beispiel 2) I
Berlin. 4. März ...
liebe Ralf. Lieber (1)

gestern ich habe Deinen interessanten und ausführlichen Brief erhalten. habe ich (2)
Ich danke Dich sehr dafür. Du hast mich in Deinem Brief gefragt. ob ich (3)
auch ein besondere Hobb~ habe. Ja. ich beschäftige mich mit Wakeboarden. (4)
Seit zwei Jahren habe ich mit diesem Sport. der Snowboarden. Wellenreiten und Surfen (5)
zugleich ist. angefangen. Ist es eigentlich Wasserskifahren mit einem Board/Brett. (6)
Ich trainiere zweimal in die Woche an einem See mit einer Liftanlage. In Deutschland (7)
gibt es inzwischen 55 liftanlagen und mehr wie 200 000 aktive Wakeboarder. (8)
Wakeboarden jeder sehr schnell lernen kann. man muss allerdings ein gutes (9)
Gleichgewichtsgefühl haben. In Unterschied zum klassischen Wasserski (10)
geht man beim Wakeboarden in der Lüfte. Man vollführt Sprünge. Saltos. Flips (11)
und Rotationen. Mich macht dieser kreative und anspruchsvolle Sport viel Spaß. (12)
Vielleicht Du solltest es auch einmal versuchen. In den meisten Wasserskischulen (13)
werden Kurse für Anfänger angeboten. man kann aber auch in einem Wakeboard- (14)
camp teilnehmen. Wen Du noch Fragen hast. werde ich Dir diese gern beantworten. (15)

Viele Grüße
I
Marcel
-~
® Interview: Extremsport
Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner und berichten Sie.

Name ....................... ....... ..... ...... Name ..... .... ................. ... ........... .

Kennen Sie Extremsportarten?


Was halten Sie persönlich davon
und warum betreiben manche
Menschen Extremsport?

Nennen Sie, vielleicht anhand


von Beispielen, die Gefahren von
Extremsport.

Extremsport
o sich für das Außergewöhnliche/ Besondere/ Extreme begeistern
o mit der Mode Schritt halten
o einen Kick/einen Nervenkitzel spüren
o aus dem Alltag ausbrechen und etwas Neues erleben
o seine eigenen Grenzen/ Schwachpunkte kennen und überwinden/
überschreiten lernen
o an die eigenen Grenzen stoßen
o in/cool/locker/modern sein
o Freiheit/Zeit/Raum in einer neuen Dimension spüren/fühlen/erleben
o Eisklettern, Bungeejumping, Gleitschirmfliegen
o Extremsport kann süchtig machen .
Teil C

~ !~~p.<?r~.I~.~~.~~~~ ............................................................ .
Teil c:
Temporale Präpositionen

Zeitpunkt
Wann hast du mit ihm darüber gesprochen/spric hst du mit ihm darüber?
um an/am (Dativ) in/im (Dativ)
um 10.00 Uhr (Uhrzeit) am Montag (Tage) im Urlaub/ in den Ferien
um Mitternacht am Dien stagabend/-nachmittag im Herbst (Jahreszeiten)
am fünften April (Datum) im Moment/im Augenbl ick
am Wochenende in der Pau se
(am) Anfang der Ferien in der Nacht
(am) End e des Monats Mai im Jahre 2002
als zukünftiger Zeitpunkt: in zwei Wo-
chen /einem Monat/ei nem Jahr

zu bei/beim ohne Präposition


zu Beg inn der Ferien bei Tagesanbruch 2016 (Jahreszahlen), Freitag, den
zu Weihnachten/Ostern bei Sonnenuntergang S. April, nächste Woc he
(in Süddeutschland: an Weihnachten) beim Essen/ Tennisspielen (Zeitangaben ohne Präposition stehen
im Akkusativ)

vor nach zwischen


vor zwei Jahren nach der Besprechung zwischen 13.00 und 14.00 Uhr
vor dem Essen nach dem Essen

Zeitdauer
seit: Angabe eines Anfangspunktes bis/bis zu(m): Angabe eines Endpunktes
Er lernt seit drei Jah re n Deutsch. Der Kurs dauert bis 21.00 Uhr.
Seit seinem 15. Lebensjahr raucht er. Der Kurs dauert bis zum 1S. Mai.

innerhalb: Angabe eines Zeitraums von/vom ... bis: Angabe von Anfangs- und Endpunkt
Der Auftrag wird innerhalb der nächsten zwei Wochen Ich bin vom 15. Juli bis 31. Juli im Urlaub.
erledigt.

während: Angabe eines Zeitraums Während sei nes Studiums lernte er Spanisch .

@ Beantworten Sie die Fragen wie im Beispiel. Es gibt oft m ehrere Lösungen.

a) Wann hat Cornelia Zeit?


o Mittwoch Cornelia hat am Mittwoch Zeit.
1. Wochenende
2. nächste Woche
3. zwei Stunden
4. 14.00 Uhr
5. Nachmittag

b) Wann ist sie bei dir gewesen?


1. V2 Stunde
2. Wei hnachten
3. Sommerferien
4. letzten Dienstag
Teil C

@ Ergänzen Sie die Präpositionen seit oder vor.

1. .. ............ .. ein paar Jahren müssen die Arbeitnehmer in vielen Unternehmen Überstunden machen.
2. Er hat .. ...... .... .... zwei Monaten ein eigenes Auto. Dabei ist er erst ..... .. ...... ... einem Jahr 18 geworden.
3. .. .......... wann besitzt du ein eigenes Sparkonto? Ich habe mein erstes Sparkonto ............. zehn Jahren eröffnet.
4. .. .. nicht allzu langer Zeit ist der beste Mitarbeiter des Unternehmens in Rente gegangen.
5. Ich bin froh, dass meine Spareinlage ........ ........ einigen Monaten gewinnbringend ist.
6. Warum hat sich das Unternehmen ................ drei Jahren für das System der Arbeitszeitkonten entschieden?
7. Er hatte im vergangenen Herbst ein Magengeschwür. ............... dieser Zeit macht er keine Überstunden mehr.
8. Sie haben ................ 20 Jahren geheiratet und sind ........ .. ...... drei Monaten geschieden .

@ Bilden Sie aus den Wortreihen Sätze mit den temporalen Präpos itionen in oder an und eventuell dem Artikel.

o gern - Urlaub - faulenzen - die Familie Im Urlaub faulenzt die Familie gern.
1. müssen - immer - Wochenende - viel arbeiten - er
2. zwei Zeitungen - Sonja - lesen - Abend
3. Vormittag - er - Sitzungsprotokoll - tippen
4. wir - wenig Zeit - Augenblick - haben
5. er - Geburtstag - 6. April - feiern
6. ich - Studium - Herbst - beginnen
7. Anfang der Woche - Sport - du - oft - treiben
8. spät - Nacht - zurückkommen - erst - ich
9. gesund - Laufe der Zeit - werden - sicher - der Patient ....... .. .. ............ ........... ... ........................................... .
10. du - machen - Pause - was?

@ Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen, wenn nötig.

1. Die Gegend ist ................ Frühling am schönsten .


2. . ............... Ende des Jahres mu ss das Projekt abgeschlossen sein.
3. Er hat sich ..... .. .... ... .. seines Urlaubs gut erholt.
4. Das Bild ist .......... .... .. Beginn des letzten Jahrhunderts entstanden.
5. Wir treffen uns ............. ... Dienstag ................ 15.30 Uhr.
6. Der Vertrag wurde ......... ....... zehn Jahren von den bei den Regierungen unterzeichnet.
7. Der Sportler wurde ... .. .. ........ . 2008 Olympiasieger.
8. .. .... .. .. .. .... Anfang der Sitzung wurde die Tagesordnung vorgeste llt.
9. Ich sehe ihn erst ...... .. ........ drei Monaten wieder.
10. Wir haben ................ der Früh stückspause über das Problem gesprochen.
11. Marie besucht ihre Eltern .. .... .......... Weihnachten .
12. Hast du dich ............... . der Besprechung auch so gelangweilt?
13. Ich muss mich beeilen, ................ einer halben Stunde fährt mein Zug .
14 . ................ 15. Mai haben Sie Zeit, die Unterlagen einzureichen .
15. Was macht ihr .. ........ .. .. .. Silvester?
16. Könntest du das ....... .. ...... . der nächsten drei Tage erledigen?
Teil C

Sätze: Temporale Satzverbindungen

Zeitliches Nacheinander
Nachdem Paul in einem italienischen Restaurant gegessen hatte, ging er ins Kino. Subjunktionen:
Bevor/Ehe Paul ins Kino ging, aß er in einem italienischen Restaurant. nachdem
bevor
Beachten Sie: Nachdem Paul in einem italienischen Restaurant gegessen
ehe
hatte (Plusquamperfekt), ging er ins Kino (Präteritum).

Gleichzeitigkeit
Vergangenheit: Subjunktionen:
Während Paul in Spanien war, besuchte er Maria. während
Als Paul in Spanien war, besuchte er Maria. (einmalig) als
Immer/Jedes Mal wenn Paul in Spanien war, besuchte er Maria. (mehrmalig) wenn
Gegenwart/Zukunft: solange
Während Paul in Spanien ist, besucht er Maria.
Wenn Paul in Spanien ist, besucht er Maria.
Solange ich diese Rückenschmerzen noch habe/ hatte, spiele/spielte ich nicht mehr Tischtennis .
Betonung der gleichen Anfangs- oder Endpunkte parallel laufender Handlungen

Zeitdauer/Anfangspunkt
Seit/Seitdem er abgereist ist, haben wir nichts mehr von ihm gehört. Subjunktionen:
seit, seitdem

Zeitdauer/Endpunkt
Bis du dein Examen machen kannst, musst du noch viel lernen . Subjunktion: bis

® Verbinden Sie die Sätze miteinander. Verwenden Sie Subjunktionen, die Gleichzeitigkeit ausdrücken.

o Wir räumten auf. Wir fanden den verschwundenen Ring.


Während/Als wir aufräumten, fanden wir den verschwundenen Ring.
Wir fanden den verschwundenen Ring, während/als wir aufräumten.
1. Er studierte. Er trieb viel Sport.

2. Sie war krank. Sie las viel.

3. Sie packte die Koffer für die Reise. Er sah fern.

4. Er fuhr oft nach München. Dort besuchte er das Hofbräuhaus.

5. Sie stieg in die S-Bahn. Ein Unbekannter raubte ihr die Handtasche.

6. Die Sängerin sang gerade eine Arie. Da klingelte im Publikum ein Handy.

7. Die Rettungsarbeiten waren in vollem Gange. Es gab ein zweites Erdbeben.

8. Ich schenke den Gästen Wein ein. Du könntest vielleicht die Vorspeise servieren.

9. Du hast Rückenschmerzen . Du solltest keine schweren Einkaufstüten tragen.


Teil C

@ Ergänzen Sie die Konjunktionen wenn oder als.

1. . .... ........... sie klein war, wollte sie Spitzensportlerin werden .


2. ................ man täglich Sporttreibt, erhöht sich die Ausdauer.
3. Ich schwimme gern und viel, ............... . ich die Zeit und das Geld dazu habe.
4. ........ ... ... .. er noch Single war, hatte er viel mehr Zeit für seine Hobbys.
5. Immer ... .... ......... die Familie in den Freizeitpark gehen wollte, regnete es.
6. Er trägt auch Freizeitkleidung, ................ er in die Firma fährt.
7. Er geriet unter Zeitdruck, ................ der Termin immer näher rückte.
8. .... ...... .... .. ihr die Überstunden auf einem Arbeitszeitkonto sammelt, könnt ihr im nächsten Jahr eine längere
Auszeit nehmen.
9. Niemand im Kollegium konnte Petra vertreten, deshalb hatte sie jedes Mal, ........... .. ... sie aus dem Urlaub
zurückkam, unglaublich viel zu tun .
10 . ............. .. . du noch jung warst, bist du jeden Morgen 30 Minuten durch den Park gerannt.

@ Verbinden Sie die Sätze mit nachdem. Achten Sie auf die Zeitform.

o Er bemerkte den Fehler, danach ging er gleich zu seinem Chef.


Nachdem er den Fehler bemerkt hatte, ~ er gleich zu seinem Chef
1. Er stellte das Manuskript fertig, danach übersandte er es dem Verlag .

2. Zwei Beamte führten eine ausführliche Sicherheitskontrolle durch . Danach durften die Passagiere an Bord des
Flugzeuges gehen.

3. Zuerst drückte der Bankangestellte auf den roten Knopf, dann öffnete sich die Tür zum Tresorraum automatisch .

4. Es regnete tagelang . Es kam in einigen Teilen des Landes zu Überschwemmungen.

5. Zuerst untersuchte der Arzt den Verletzten, anschließend wurde er sofort operiert.

6. Die Experten ermittelten die Unfallursache. Der Flugzeugtyp wurde sofort aus dem Verkehr gezogen.

@ Bilden Sie Sätze mit bevor/ehe. Achten Sie auf die Satzstellung und eventuell fehlende Präpositionen.

o du - schwimmen gehen 0 du - dein Zimmer - aufräumen müssen - noch


Bevor du schwimmen gehst, musst du noch dein Zimmer aufräumen.
1. wir - Vertrag - unterschreiben 0 Anwalt - ihn - prüfen müssen

2. du - Vorstellungsgespräch - gehen 0 du - dich - Firma - gut informieren müssen

3. du - dich - Prüfung - anmelden 0 du - viel lernen müssen - noch

4. du - Brief - abschicken 0 ihn - Peter - Korrektur lesen

5. wir - Fernseher - kaufen können 0 wir - fleißig - sparen müssen - noch

6. Passagiere - einsteigen 0 Flugzeug - technisch - überprüft werden


Teil C

Ausgewählte temporale Adjektive

Gegenwart: <> gegenwärtig, heutig, augenblicklich, momentan, jetzig


Zukunft: <> morgig, zukünftig
Vergangenheit: <> gestrig, ehemalig, vorherig, damalig
allgemein: <> einmalig, mehrmalig
<> täglich (die täglichen Nachrichten)
-tägig (die zweitägige Konferenz)
<> monatlich (das monatliche Gehalt)
-monatig (ein dreimonatiges Praktikum)
<> jährlich (die jährliche Untersuchung)
-jährig (das vierjährige Studium)

Temporale Adjektive werden vorwiegend in der Schriftsprache verwendet.

@ Ergänzen Sie die temporalen Adje kti ve.

<> vorher Wie war die vorherige Frage?


1. im Moment Ihre ..... .. ..... .... ... ....... finanzielle Lage ist besorgniserregend.
2. von heute Was steht in der ........ .. ................ Zeitung?
3. im Augenblick Wie ist die .... .. .................... Situation im Krisengebi et?
4. von damal s Das ist mein .......................... Chef.
5. in der Zukunft Paul kommt mit seiner ........................ .. Frau.
6. einmal Das ist eine .. .. ........ ..... ......... Chance.
7. im Monat Martas .......................... Einkommen ist nicht sehr hoch .
8. drei Jahre Er beginnt ein ... ...... ................. Studium in England.
9. in der Gegenwart Das ist der ....... .. ..... ..... ....... Stand der Verhandlungen .
10. zwei Monate Sein Gesundheitszustand hat si ch nach dem ...................... Kuraufenth alt st ark ve rb esse rt.
11. halbes Jahr Er absolvierte ein .. .................... Praktikum am Forensischen Institut.
12. jede Woche Immer mittwoch s früh findet unsere .......... ............ Mitarbeiterbesprechung st at t.

~ .~~.~~.i~~<?!".~I.~~.Q~~~~ ... .................... .. ................................ .


Teil C:
Verbalform

Bedingungen
Wenn/ Falls das Wetter schlecht i2.t kommen wir nicht.
Wenn/ Falls Sie das Gerät abschalten, mü ssen Sie die Anweisungen beachten.
Wenn / Falls wir keinen Computer haben, schaffen wir die Arbeit nicht.
_ Subjunktionen

Nominalform

Bedingungen
Bei schlechtem Wetter kommen wir nicht.
Beim Abschalten des Gerätes müssen Sie die An w eisungen beachten .
_ Präposition mit dem Dativ

Ohne Computer schaffen wir die Arbeit nicht.


_ Präposition mit dem Akkusativ
- ~1:~15
r$
"",~~l

-~!~
Zeit und Täti~J(eit Teil C
.::-;:""'-

Hinweise zur Umformung von Präpositionalgruppen in Nebensätze


1. Bei sch lechtem Wetter kommen wir nicht.
2. Beim Abschalten des Gerätes müssen Sie die Anweisungen beachten.
3. Ohne Computer schaffen wir die Arbeit nicht.

1. Wenn Sie einen Satz bilden wollen, dann brauchen Sie ein Verb.
Formen Sie das Nomen in ein Verb um oder suchen Sie ein zum Nomen passendes Verb.
1. bei schlechtem Wetter das Wetter ist schlecht
2. beim Abschalten abschalten
3. ohne Computer keinen Computer haben

2. Sie brauchen ein Subjekt:


1. Wetter
2. Übernehmen Sie das Subjekt aus dem zweiten Teil das Satzes: Sie
3. Computer

3. Und Sie brauchen eine Satzverbindung, die einen Nebensatz einleitet:


wenn/falls/im Falle, dass .. .

4. Die Präposition wird gestrichen und der Satz mit Subjunktion, Subjekt und Verb geformt:
Lösung: 1. Wenn/Falls das Wetter schlecht ist, kommen wir nicht.
2. Wenn Sie das Gerät abschalten, müssen Sie die Anweisungen beachten.
3. Wenn/Falls wir keinen Computer haben, schaffen wir die Arbeit nicht.

@ Formen Sie die Präpositionalangaben in konditionale Nebensätze um .

<) Bei anhaltender Kälte müssen die Straßen enteist werden .


Wenn die Kälte anhält, müssen die Straßen enteist werden.
1. Bei Aufleuchten des roten Knopfes ist das Gerät sofort auszuschalten.

2. Ohne gültiges Visum dürfen Sie nicht in dieses Land einreisen.

3. Bei Ausfall des Motors schaltet sich automatisch ein Ersatzmotor ein.

4. Ohne deine Hilfe schafft er das Staatsexamen nicht.

5. Vergessen Sie beim Verlassen des Flugzeuges Ihr Handgepäck nicht.

6. Ohne Führerschein darf man nicht Auto fahren .

7. Bei regelmäßiger Teilnahme am Kurs erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung .

8. Bei genauer Betrachtung des Bildes kann man erkennen, dass es eine Fälschung ist.

9. Bei gleichbleibenden Temperaturen weist das Gerät keinerlei Störungen auf.

10. Ohne die Unterschrift des Direktors ist der Vertrag nicht gültig.

11 . Bei guter Sicht kann man von diesem Berg bis nach Österreich schauen .

12. Ohne das Vertrauen der Kunden laufen die Geschäfte schlecht.
Teil 0

: Rückblick
................................................ ...................................
® Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.
Teil D:

Zeit und Tätigkeit


<> mit öffentlichen Verkehrsmitteln/mit dem eigenen <> Zeit für etwas zur Verfügung haben
Wagen unterwegs sein <> Er/Sie hätte gern mehr Zeit für seine/ihre Hobbys.
<> im Stau stehen/auf etwas warten <> der genaue/straffe/übersichtliche Zeitplan
<> die Zeit mit Faulenzen/Fernsehen/Saubermachen/ <> Die Zeit läuft/drängt/geht vorbei.
Aufräumen verbringen <> sich in der Freizeit/täglich/jedes Wochenende/jeden
<> die Zeiteinteilung/sich die Zeit einteilen Tag viel vornehmen
<> die Zeitverschwendung/die Zeitvergeudung/die Zeit <> urlaubsreif sein/den Urlaub/die Ruhepause genießen
verschwenden/vergeuden <> im Schichtdienst arbeiten/Frühschicht/Spätschicht
<> unter Zeitdruck stehen/unter Zeitmangel leiden haben
<> etwas raubt jemandem die Zeit

Freizeit und Lesen


<> Trends feststellenlTendenzen erkennen <> ein Bedürfnis nach Erholung haben
<> an Bedeutung gewinnen <> beim Stressabbau helfen
<> fließende Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit <> etwas für die Gesundheit tun
<> Zeit mit Freunden/mit digitalen Medien verbringen <> das Wohlbefinden fördern
<> zu den Verlierern bei den Freizeitaktivitäten gehören <> sich mehr Flexibilität wünschen
<> ein großer Widerspruch sein <> in einem proportionalen Verhältnis zum Glücksgefühl
<> neue Kommunikationsmöglichkeiten eröffnen stehen
<> räumliche Distanzen überbrücken können <> Bücher lesen/auslesen/vorlesen
<> Angst haben, etwas zu verpassen <> verschiedene Lesestile benutzen

Zeit für den Sport


<> Sport treiben/machen <> an einer Weltmeisterschaft teilnehmen
<> zum SportITraining gehen <> Mitglied der Nationalmannschaft sein
<> eine Sportveranstaltung organisieren/besuchen <> der Weltmeister/ die Weltmeisterin sein/werden
<> einen Lieblingssportler/eine Lieblingssportlerin haben <> einen Weltrekord aufstellen
<> zu den beliebten/bevorzugten/seltenen Sportarten <> den Wettkampf/die Meisterschaft/das Endspiel/die
gehören Vorrunde/das Länderspiel verlieren/gewinnen
<> auf der Beliebtheitsskala oben/unten stehen <> einen Fußballverband gründen
<> Die Begeisterung für eine Sportart nimmt zu/ab. <> Mitglied eines Sportvereins/Sportklubs sein/werden
<> HandbaIINolleyball/Fußball/BasketballlTennis spielen <> Regeln erarbeiten/festlegen/verfeinern
<> in der Freizeit schwimmen/turnen/wandern/segeln/
tanzen/reiten

Besondere Tätigkeiten und Hobbys


<> besondere/ausgefallene/nicht alltägliche Hobbys/ <> der Reitsport/die Pferdedressur/ das Dressurreiten/
Tätigkeiten/Beschäftigungen/Wahlfächer das Spring reiten
<> Wasserski/Slalom/Wakeboard fahren <> die Ausdauer/die Kondition erhöhen
<> über Rampen springen <> die Liftanlage/das Gleichgewichtsgefühl
<> sich in den See/ins Wasser stürzen/fallen lassen <> Sprünge/Saltos/Rotationen vollführen
<> das Bienenvolk/der Bienenstock/der Imker/die <> sich für das Außergewöhnliche/Besondere/Extreme
Imkerbluse/-haube begeistern/interessieren
<> Honig schleudern/gewinnen <> mit der Mode Schritt halten
<> geheime/verschlüsselte Nachrichten versenden <> einen Kick/einen Nervenkitzel spüren / fühlen/ erleben
<> Informationen vor Dritten verbergen <> aus dem Alltag ausbrechen
<> die eigene Geheimschrift entwickeln <> seine eigenen Grenzen/Schwachpunkte kennen und
<> ExtremsportlTrendsport machen überwinden/überschreiten lernen
Teil 0

® ~valuation
Uberprüfen Sie sich selbst.

Ich kann gut nicht so gut


Ich kann über meinen Tagesablauf sowohl schriftlich als auch mündlich detailliert
berichten. 0 0
Ich kann mich über die Themen Zeit und Freizeit unterhalten und ich kenne einige
Sprichwörter zum Thema Zeit. 0 0
Ich kann eine literarische Kurzgeschichte zum Thema Freizeit verstehen und
zusammen fassen. 0 0
Ich kann mich im Internet über das Werk eines Autors informieren und anhand dieser
Informationen ein Buch kurz beschreiben. 0 0
Ich kann Klappentexte und Bücherempfeh lungen verstehen, eine persön liche
Buc hauswa hl t reffen und anderen Kursteilnehmern Bücher empfehlen. 0 0
Ich kann mich sc hrift lich zum Thema Freizeitverhalten äußern und eine Diskussion zum
Thema Lesen führen. 0 0
Ich kann über eigene sport liche Aktivitäten/ über die Mitgliedschaft in einem Verein
berichten und ich kann al le wichtigen Sportarten benennen . 0 0
Ich kann einen Kurzvortrag über die Geschichte/die Entwicklung einer Sportart halten. 0 0
Ich kann ausführlichere Texte über besondere Tätigkeiten und Hobbys verstehen und
ich kann die Vo rtei le und die Nachteile vom Extremsport erläutern. (fakultativ) 0 0
Kapitel

: Neues aus aller Welt


...................................................................................
® Nachrichten
Teil A:

a) Lesen Sie den folgenden Text.

Wussten Sie das schon?


Eine Untersuchung der Europä-
ischen Gesellschaft für Psycho-
analyse hat ergeben: Je hübscher
die Nachrichtensprecherin, desto
mehr Informationen verpassen die
Männer. Bei den Attraktivsten kann
es bis zu zwei Minuten dauern, bis
der Mann wieder aufmerksam den
Nachrichten folgt. Man kann übri -
gens auch davon ausgehen, dass
Frauen bei Nachrichtensprechern
ähnlich reagieren.

b) Glauben Sie dem Untersuchungsergebnis?


Welche Eigenschaften sollte Ihrer Meinung nach eine Nachrichtensprecherin/ein Na chrichtensprecher besitzen?

® Berichten Sie oder befragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn.

Wie informieren Sie sich über das Tagesgeschehen?


Gibt es einen Unterschied in der Mitteilung von Neuigkeiten zwischen den verschiedenen Medien?
Nennen Sie Vorteile und Nachteile.

Vorteile
Fernsehen ·.. ·············...... ········t............ ········
Radio
Tageszeitungen
Internet

Nachteile
Fernsehen
Radio
Tageszeitungen
Internet
Teil A

@ Nachrichten
a) Lesen Sie die folgenden Nachrichten.

(01- - - - - - - - - . 2
Berlin: Studie zur Jugendgesundheit London: Käse ist böse!
Immer mehr Kinder sind psychisch auffällig Werbeverbot im britischen Kinderfernsehen
m Auftrag des Bundesbildungsministeriums V äse zerstöre den Körper, mache fett, faul und
I untersuchte das Robert-Koch-Institut den phy-
sischen und psychischen Gesundheitszustand von
~rank. Außerdem sei er zu salzig für Kinder,
so die Meinung der britischen Rundfunk-Aufsichts-
Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die behörde Ofcom. Nach mehrjährigen Beratungen
Ergebnisse seien alarmierend, meinte die Ministe- entschied die Behörde jetzt, Käse in die Kategorie
rin , die den Bericht des Instituts gestern auf einer " Junk Food" einzuordnen . Die Konsequenz: Für
Pressekonferen z vorstellte. Fast jedes fünfte Kind das Milchprodukt darf künftig nicht mehr in Kin-
in Deutschland habe psychi sche Probleme und zehn derprogrammen geworben werden - ein Schicksal,
Prozent der Kinder würden unter Ängste n leiden. das der Käse übrigens mit vielen Lebensmitteln ,
15 Prozent der Kinder seien übergew ichtig und 28,9 unter anderem mit Rosinen , teilt.
Prozent der Mädchen zwischen 11 und 17 Jahren
hätten Essstörungen. Für die Studie hatten Wissen-
schaftler fast 18000 Kinder und Jugendliche bis 4
17 Jahre untersucht.
Arnsterdarn: Dreister Über
Diamanten im Wert von lor:.a~l Flughafen
3 gestohlen lilionen Dollar
Wien: Verbindung zwischen Budapest und Wien
Kaninchen blockieren Autobahn
M ehrere bewaffnete R" b
einem Überfall auf d au er haben gestern bei
fen SchipllOl Edelst' . em Amsterdarner Flugha-
A larm auf der wichtigsten Verkehrsverbindung
zw ischen Budapest und Wien: Beim Zusam-
menstoß von zwei Lastwagen westlich von Budapest
KLM fuhren die Dieb
eme Im Wert v 100 ' .
D ol/ar erbeutet. ln einem W on MJlllOnen
agen der Fluggesellschaft
. e vor emen KLM J .
semer teuren Fracht ' , - et, der mit
sind etwa 5 000 Kaninchen entlaufen, als ein Lkw 1l eJgentIJch nach B "
S.o te. Sie bedrohten das' . russel fliegen
umstürzte und der Laderaum aufbrach. Die Polizei lIeßen innerhalb . SIcherheitspersonal und
sperrte die UnfallsteIle weiträumig ab. Menschen . . WellIger Mmut d ' .
m euiem gepanzerten F h en Ie DIamanten
seien nicht zu Schaden gekommen . Polizisten, Feu-
Fahrzeug wurde spa"t I a rzeug verschwinden. Das
erwehrleute und der Fa hrer des betroffenen Last- er eer m der N"h d
wagens seien allerdings noch viele Stunden damit gefunden. Der Flughafens h a . e es Flughafens
Vorfall, die Polizei hab prec er ~elllte heute zu dem
beschäftigt gewesen, die Kaninchen wieder einzu- e
von den Tätern fehle' d nSoc h kemen VerdäChtigen
fangen , sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizei. Je e pur. '

b) Fassen Sie die Nachrichten kurz zusammen und nutzen Sie die angegebenen Redemittel.

Berlin:
Nachrichten

o Das Thema der Nachricht ist ...


o In der Nachricht geht es (hauptsächlich) um ...
o Zusammenfassend kann man sagen ...
London:
o Kurz gesagt, ...
o In den Nachrichten wurde gemeldet, dass . ..
o Aus der Nachricht geht hervor, dass ...

Wien :

Amsterdam:
TeilA

® Die indirekte Rede


a) Lesen Sie die folgenden Sätze und unterstreichen Sie die Verben .

Die Ergebnisse seien alarmierend.


Fast jedes fünfte Kind in Deutschland habe psychische Probleme.
Käse zerstöre den Körper, mache fett, faul und krank.
Von den Tätern fehle jede Spur.

~ Diese Sätze stehen in der indirekten Rede, das heißt, sie geben wieder, was jemand gesagt hat.
Im Deutschen kann man dafür eine besondere grammatische Form verwenden: den Konjunktiv I.

Die Verwendung des Konjunktiv I ermöglicht es, einen Sachverhalt oder eine Aussage neutral wiederzugeben.
Der Konjunktiv I wird vor allem bei Nachrichten in Rundfunk, Fernsehen und Zeitungen genutzt.

Indikativ Konjunktiv I
Die Ergebnisse sind alarmierend. Die Ergebnisse seien alarmierend.
Jedes fünfte Kind hat psychische Probleme. Jedes fünfte Kind habe psychische Probleme.
Käse zerstört den Körper, ... Käse zerstöre den Körper, ...
Von den Tätern fehlt jede Spur. Von den Tätern fehle jede Spur.

Bildung des Konjunktiv I


Der Konjunktiv I wird aus dem Verbstamm im Präsens und der Konjunktivendung gebildet.
In vielen Fällen ist der Konjunktiv I identisch mit dem Indikativ. In diesen Fällen nehmen wir den Konjunktiv 11.

Gegenwart
fehlen zerstören haben sein
Konj.1 Konj.1I Konj.1 Konj.1I Konj.1 Konj.1I Konj.1
ich fehl e (würde fehlen) zerstöre (würde zerstören) habe (hätte) sei
du fehl est zerstörest habest sei(e)st
er/sie/es fehl e zerstöre habe sei
wir fehl en (würden fehlen) zerstören (würden zerstören) haben (hätten) seien
ihr fehl et zerstöret habet seiet
sie/Sie fehl en (würden fehlen) zerstören (würden zerstören) haben (hätten) seien

Vergangenheit
Der Minister sagte: "Ich war in Frankreich und Der Minister sagte, er sei in Frankreich gewesen und
habe mit dem Außenminister gesprochen." habe mit dem Außenminister gesprochen .
--. Konjunktiv I von haben/sein + Partizip II

b) Unterstreichen Sie in den Nachrichten A3 alle Formen der indirekten Rede.

c) Unterstreichen Sie in der folgenden Meldung alle Formen der indirekten Rede in der Gegenwart und der Vergan-
genheit.

111 Flugausfälle und Verspätungen durch Warnstreiks


arnstreiks bei mehreren deut- reichen" Arbeitskampfbeteiligt, teilte sagte ein Sprecher der
W sehen Fluggesellschaften ha- ~~t~ mit. Von 5.30 Uhr bis
ben am Morgen zu mehrstündigen 8.00 Uhr seien', 97i ~on 99 Flüge'lsiluf,
ewerkschaft. Die Streiks
eweF~sGhafLdas "Ietz-
Verspätungen und Ausfällen im Flug- allen großen deutschen. ,flughäfen
verkehr geführt. Die Arbeitnehmer- Qett ewesen. Lufth;}n's~ .habe Nachdruck zu verleihen.
vereinigung Cockpit hatte die Piloten 6ff~F~ItDa der_Arg~Hli1' ie Gewerkschaft nun keine
für zweieinhalb Stunden~zÜ"l:5efr-is-.liiiiili:g't6'er in den mehrmonalig~1i v€i:~ "",~dentth;h~l1achgebesserterr'RTfgelYote"
teten Warnstreiks aufgerufen. Insge- nandlung@n.ühe alts steige gell erhalten, werde es weitere Warn-
samt hätten sich rund 200 Pi loten und keine guten An e vorgeleg streiks oder auch ei nen unbefristeten
LCO-Pilote~:~:m "äuß:rs~~eien dle~:::s~ Streik ~~~ _ _ _
~-...........
TeilA

® Heute war Pressekonferenz.


Geben Sie die Aussagen des Ministers in der indirekten Rede wieder. Verwenden Sie dabei den Konj unktiv I.
a) Gegenwart

Der Minister sagte: Der Minister sagte:


o Die Ergebnisse sind interessant. Die E>gebnisse seien interessant.
1. Das Gesprächsklima ist gut.
2. Die Oppositionspolitiker haben nicht recht.
3. Die Kinder in Deutschland sind zu dick.
4. Schokolade macht krank.
5. Es fehlt an guten Konzepten zur Lösung des Problems.
6. Der zunehmende Autoverkehr zerstört die Umwelt.
7. Die Regierung ergreift jetzt Maßnahmen .
8. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt w ird besser.
9. Die Regierung plant ein Gesetz zum Schutz der Kind er.

b) Vergangen heit

Der Minister sagte:


1. Eine Regierungsdelegation war in Frankreich und hat dort Gespräche mit dem Außenminister geführt.
E.ine "Re9ierun9sdele9ation sei in Frankreich gewesen und

2. Die Gespräche sind gut verlaufen .

3. Die französische Regierung hat die Vorschläg e angenommen.

4. Beide Regierungen haben eine engere Zusammenarbeit vereinbart.

5. Die Innenminister haben Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit beschlossen .

6. Diese Maßnahmen hat eine deutsch-französische Projektgruppe erarbeitet.

Zusatzübungen zur indirekten Rede q Teil C Seite 171

® Ergänzen Sie die Verben in der indirekten Rede.


-------
Schlechte Wahlergebnisse

D
er Spitzenkandidat erklärte, das schlechte Wahlerge -
nis seiner Partei hänge (hängen) mit dem schlechten
- - b - =. . . ...
.-.... (sein) (4). Es ....... ... ........ .. .. . (sein) (5)
jetzt das Wichtigste, Arbeitsplätze zu schaffen .. Er
ft..lgte hl· nz u, dass sich der Wechsel an deor Partelspl.tze
Wetter zusammen, es ..... ..... .... ...... ... ( lassen). (I) sich ebenfa lls negati v auf das Wahiergebllls ausgewlr k t
aber auch mit der schlechten Lage auf dem Arbeitsmarkt .. ...... .......... ... (haben) (6).
erklären . d 1· h Der Oppositionsführer erklärte, er ......... ... : ...... .
Man .. .. ... ...... .... .......... (müssen) (2) . eut IC. (f Y (7) sich über das Abschneiden seiner ParteI. Das
machen , dass sich das Land in einer schw l eng~n SI- ...~~.L~~I~•.••• • .••••.• (sein) (8) dasErgebnis ihrer erfo~greichen
tuation ............ ... .... ....... (befin den) (3) und fur die Oppositionspolitik und des Versagens der Regierung.
Umsetzung der Reformen ein langer Atem erforderlich
TeilA

® Berichten Sie.

1. Welchen Platz nehmen Nachrichten bei den Fernsehsendern Ihres Heimatlandes ein?
2. Welche Art von Nachrichtensendungen gibt es in den Fernsehprogrammen Ihres Heimatlandes?
3. Wann werden die Nachrichten gesendet?
4. Welche Themen werden behandelt? Welche Themen interessieren Sie, welche nicht?
7. Welche dieser Nachrichtensendungen sehen Sie und warum?
8. Kennen Sie Nachrichtensendungen für Kinder? Was halten Sie davon?
9. Sollte man Ihrer Meinung nach Gewaltszenen in Nachrichten zeigen?

® Ereignisse und Nachrichten. Lesen Sie den folgenden Text.


SAT.1 Nachrichten

• Wie wird ein Ereignis zur Nachricht?

W arum kennen in Deutsch-


land mehr Menschen die
Autobiografie eines deutschen
subj ektiven Entscheidungen der
Redakteure, Reporter und Kame-
raleute abhängig. Dies fängt schon
Lebens. Damit verstößt er gegen
moralische Normen (Kuriosität)
und er besitzt die deutsche Natio-
Pop-Produzenten als das neu- 40 bei der Kameraarbeit an: Welche nalität (Nähe). Auf den Literatur-
5 este Buch eines Nobelpreis- Aufnahmen sind wirklich wich- 90 Nobelpreisträger treffen die mei-
trägers für Literatur aus Istan- tig? Diese Entscheidung trifft der sten Kriterien nicht z u.
bul? Die Antwort scheint auf Kameramann vor Ort aus seiner
der Hand zu liegen: Über den Erfahrung bzw. aus seinem Ge- Nachrichtenwert in der Praxis
einen berichten die Medien stän- 45 fühl heraus. Auch bei der Aufar- Allerdings kümmern sich die
10 dig, der andere wurde nur kurz beitung des Materials wird sub- Nachrichtenmacher kaum um
erwähnt. Das Gleiche gilt auch im jektiv gewertet. So entscheidet der 95 diese wissenschaftlichen Er-
Bereich der politischen Nachrich- Redakteur, welche Aspekte des klärungsversuche. Trotzdem sind
ten. Über den Konflikt zwischen Themas in die Nachrichtensen- sie die Gr undlage ihres journa-
Palästinensern und Israelis bei- 50 dung kommen und welche The- listischen Handwerks. In der
lS spielsweise wird in Deutschland men überhaupt behandelt werden Praxis herrscht oft ein allge-
weitaus öfter berichtet als etwa sollen. 100 meines Einverständni s über die

über die vielen Grenzstreitig- Wichtigkeit der Themen . Die


keiten zwischen afrikanischen Nachrichtenwert in der praktische Vorgehensweise bei
Staaten oder die Probleme zwi- Wissenschaft der Themenauswahl ist je nach
20 schen Nord- und Südkorea. Die 55 In der Kommunikationswissen- Redaktion verschieden . Meist
Frage ist, wie es z u diesem Un- schaft gibt es die sogenannte 105 wird erst über ein Thema disku-

gleichgewicht kommt. Was sind "Nachrichtenwertforschung", die tiert und dann seine Relevan z und
die Kriterien der Nachrichten- untersucht, welche Kriterien eine Platzierung in der Sendung festge-
redaktionen, nach denen sie die Neuigkeit z ur Nachricht machen. legt. Für viele Redakteure ist die
25 Themen für ihre Sendung aus- 60 Seit den Dreißigeljahren versu- wichtigste Frage bei der Planung,
wählen? chen Wissenschaftler diese Krite- 110 ob das Thema den Zuschauer inte-

rien zu benennen. Die wichtigsten ressieren könnte.


Voraussetzungen, damit ein Ereig- Nach richten müssen lmmer
nis in die Nachrichten kommt, sind: Aktualität beinhalten, doch auch
65 Aktualität und Überraschung (das ein hohes Maß an Aktualität ga-
Ereignis sollte neu sein), Bekannt- 11 5 rantiert nicht automati sch einen

heit, Personalisierung (die Prota- Platz in den Nachrichten. Neu-


gonisten sollten prominent sein), igkeiten brauchen einen Wie-
Spannung (die Neuigkeit sollte dererkennungswert, etwas, das
70 einen Konflikt beinhalten), Kuri- der Zuschauer schon kennt. Wi s-
osität (das Ereig nis sollte von der 120 senschaftier sprechen dabei von

Norm abweichen) und Nähe bzw. einer sogenannten Themenkar-


Identifikation (es sollte einen re- riere. Eine typische Themenkar-
gionalen und kulturellen Bez ug riere sieht so aus: Ein Medium ,
75 geben). z. B. eine Lokalzeitung, fü hrt e in
Objektivität: Wendet man diese Forschungs- 125 neues Thema ein. Da sich Medi-

Ein erstrebenswertes Ziel ergebnisse auf die obengenann- en gegenseitig beobachten , wird
Objektivität ist das Ziel der Nach- te Frage an , wird klarer, warum die Nachricht auch in anderen
30 richtenmacher und gleichzeitig das Buch des Pop-Produze nten Redaktionen geprüft und even-
die Forderung des Publikums. 80 bekannter ist als das Buch des tuell übernommen. Wenn danach
Doch es ist allgemein bekannt, Literatur-Nobelpreisträgers. Der 130 ein Fernsehsender das T hema in

dass es wirkliche Objektivität deutsche Pop-Produzent ist ein sei nen Nachrichtensendungen be-
nicht geben kann. Zu viele Fak- Star (Prominenz), er berichtet handelt, kann es schnell zu e inem
35 toren bei der Entstehung einer über Kollegen (Konflikt) und allgemeinen Gesprächsthema
Nachrichtensendung sind von 85 beschreibt intime Details seines werden.
L.-- - - - - . . . . . . . - --......". ..... ____
TeilA

® Textarbeit
a) Entscheiden Sie, welche der Antworten a), b) oder c) passt. Es gibt j ewe ils nur eine richtige Lösung.

1. Die Nachrichten werden beeinflusst


a) 0 vom Programmdirektor. b) 0 von der Auswahl c) 0 vom Nachrichtensprecher.
verschiedener Leute.
2. Objektivität
a) 0 ist nach wie vor das b) 0 bedeutet die richtige c) 0 ist in den meisten Nach-
Ziel aller. Auswahl der Themen . richten vorhanden.

3. Die Nachrichtenwertforschung untersucht,


a) 0 was das Kriterium für b) 0 was das Kriterium für c) 0 welche Kriterien die Redak-
eine Neuigkeit ist. eine Nachricht ist. teure bei der Auswahl nicht
berücksichtigen.
4. Nachrichtenredakteure orientieren sich bei der Auswahl der Nachrichten
a) 0 an der Meinung der b) 0 an wissenschaftlichen c) 0 an ihrem eigenen Interesse
Regierung. Erkenntnissen. und dem Interesse des
Publikums.
5. Eine typische "Themenkarriere" heißt,
a) 0 ein neues Thema wird b) 0 ein neues Thema kommt c) D ein neues Thema wird in die
eingeführt, setzt sich direkt ins Fernsehen und Nachrichten aufgenommen
langsam bei vielen Nach- wird dann von allen anderen und verschwindet nach
richtenredaktionen durch Medien übernommen. kurzer Zeit wieder.
und wird so zum allgemei -
nen Gesprächsthema.

b) Ergänzen Sie im Text die fehlenden Verben .

: machen <> entscheiden <> behandeln <> berichten <> kommen <> keAnen <> liegen <> erfüllen <> geben (2 x) <> abhän-
: gen <> beinhalten <> abweichen

Aus welchem Grund kennen mehr Menschen die Autobiografie eines Pop-Produzenten als die Bücher eines
Literatur-Nobelpreisträgers? ..... ....... .............. (1) es daran, dass die Medien öfter über den Pop-Produzenten
.......................... (2)? Laut Untersuchungsergebnissen der Nachrichtenforschung ............ .. ............ (3) es einige
Kriterien, die die Neuigkeit zur Nachricht .......... .... ............ (4). Die wichtigsten Voraussetzungen, damit ein Ereignis
in die Nachrichten .......................... (5), sind: Aktualität und Überraschung, Bekanntheit, Spannung, Kuriosität und
Nähe. Spannung bedeutet, dass die Neuigkeit einen Konflikt .. .... .......... ........ .. (6). Kuriosität heißt, dass das Ereignis
von der Norm .......................... (7) sollte. Der Pop-Produzent .......................... (8) fast alle Bedingungen. Wirkliche
Objektivität kann es auch bei Nachrichten nicht .......................... (9), denn viele Faktoren .......................... (10)
von subjektiven Entscheidungen der Redakteure, Reporter und Kameraleute .. .. .... . (10). Dies beginnt schon beim
Kameramann und endet beim Redakteur, der darüber ....... .. ... .............. (11), welche Themen überhaupt in der Nach-
richtensendung .. .................. .. .... (12) werden sollen.

c) Komposita: Was passt zusammen?


Ordnen Sie zu . Nennen Sie auch den Artikel.

-träger
Wiedererkennungs- -streitigkeiten
Nachrichten- -redaktion
Erklärungs- -sendung
Nobelpreis- -macher
Kamera- -mann
Grenz- -versuch
Themen- -auswahl
Gesprächs- -wert
-thema
TeilA

~ Erklären Sie die unterstrichenen Ausdrücke m it eigenen Worten.


1. Die Antwort scheint auf der Hand zu liegen.

2. Kuriosität: Das Ereignis sollte von der Norm abweichen.

3. Die Nachrichtenmacher kümmern sich kaum um diese wissenschaftlichen Erklärungsversuche.

4. die Vorgehensweise bei der Themenauswahl

5. Neuigkeiten brauchen einen Wiedererkennungswert.

@ Folgende Nachrichten kommen bei ei nem Fernsehsender ungeordnet in die Redaktion:

~ Verkehrsunfall auf der ~~- -


Anza
2
---hoI d'-
er
-Ar~eitslo~:n
---' --CPAUsZ~iChnU~g ~ü~Sch~tst~ler -'1
' .
Lastkraftwagenfahrer am Steuer . hland sinkt Nav,d Kermanl

I
I
I ,
elngesc hl af en - Gegen f ara
ß
Pkw - Zusammensto - zwei
h b hn -
'
In Deutsc
"
ArbeltsminlS ' "
' ter' Das ist das
,
IU
" b errelc ung - Fne
' h
ultat der erfolgreichen Regle- , Deutschen Buchhandels - heu-
' d ensprels
' d es

Tote, zwei Schwerverletzte " \ Res I't'k" (;;\ te - Frankfurter Paulskirche


l
I \
rungspO I I . ,
l
,'Ver- 0 ------ __ _
m
oppositionsfuhrer, "Die I Prom'-H . - - -/ I
4 - -- I \ besserung der Lage auf dem I SChau's och~e't
Deutsche Hilf~ für Afgha-n- "stan . , Arbeitsmarkt hat mit der Re- I Sä plelenn Eva Blond heiratet ,~
Einweihung - Botschafter - zwei
,\
I
gierungspoiltl nlc
" k ' hts zu tun
hsen'- 1
I nger James Black
( 8\- _____ '
I
IMädchenschulen Sie ist die Folge der ;:ac Iv . ,---- 1
r;:\ I\
den Weltwirtschaft, , Bundesliga

T
~-- -~~0 7 ~l_____ -=-==:::=-:.:-:1 I Stürmer Fritz Schnell wechselt

Wetter I Deutscher Außenminister II für 25 Millionen Euro von Bayern


Bayern: Sonne - Nordsee: Re- I ' M k Il
München zu Manchester United.
gen + Sturm - ze hn Gra d ( eISIUS
' I
I In os" au
h" h
Gesprac e mit russlsc em
10 - - - - ,.
, . '
l I
--________ I Amtskollegen - Verhältnis Russ- Oberburgermelsterwahl In \ !
Hochwasser in eh' - '"l lands zur Europäischen Union Wiesbaden . II
Überschw Ina J Sieger: Sven Gench (SPD) - ~
und St "d emmu~gen - Dörfer
a te zerstort - M
I ~! 50,9 % der Stimmen
'
bdaChlOS enschen I 0 1.
Helmut Müller ((DU) - 49,1 ,0
\

I-- ---, - - ---____ Wahl beteiligung: 34,1 % i

[
1 \ Amtszeit: 6 Jahre I
----- )
l
a) Bilden Sie Gruppen. Wählen Sie die für Sie w ichtigsten Nach richten aus (maximal sechs) und ordnen Sie sie.
,J
Begründen Sie Ihre Auswahl.

b) Formulieren Sie als Nachrichtenschreiber aus den ausgewählten


Nachrichten Meldungen.

c) Tragen Sie die Nachrichten als Nachrichtensprecherin/ Nachrichtensprecher vor:

Guten Abend, meine Damen und Herren ...

@ Ihre aktuelle n Nachrichten

Sehen Sie am Tag vor dem Unterricht fern, lesen Sie Zeitung, informieren Sie sich im Internet oder hören Sie Radio.
Berichten Sie in der nächsten Unterrichtsstunde über die Ihrer Ansicht nach wichtigsten drei Ereignisse des Vortages.
TeilA

@ Ergänzen Sie die fehlenden Verben in den folgenden Kurznachrichten .


Es sind oft mehrere Verben möglich .
... ... ......... ... .. ..... ...... .. ... ..... ..... ....... .. .. ....... ... .... ........ ........... ... ............. .... .... ......... ..... .. ........ .. .......... ..... ....
: entlassen <> fertigstelien <> erlassen <> befürworten <> wählen <> ehren <> auszeichnen <> eröffnen <> einweinen <> .
: finden <> überfluten <> heben <> scheiden () zusprechen () erhöh en () se nken <> beisetzen <> präsentieren <> vorlegen <> :
: beerdigen <> überschwemmen () empfangen () aufheben <> betonen :

() Nach dreijähriger Bauzeit wurde heute ein we iteres Regierungsgebäude in Berlin eingeweiht/ferfiggestellt.
1. Der deutsche Außenminister ........ ...... ............ seinen argentinischen Amtskollegen zu Gesprächen mit Vertre-
t ern aus Wirtschaft und Kultur.
2. Die Handelsbeschränkungen gegenüber Afghanistan wurden .............. .......... .. .
3. Die Deutsche Bahn musste aufgrund schlechter Bilanzen in diesem Jahr 500 Mitarbeiter ........ ...... ....... ..... . Zur
schnellen Überwindung der Krise will der Vorstand der Deutsc hen Bahn heute ein weitreichendes Sanierungs-
konzept .......... ..... .. ... ...... .
4. Der Bundestag hat ein neues Einwanderungsgesetz .......................... .
5. Nach dem Rücktritt des Mini sterpräsidenten in Italien wird heute eine neue Regierung .... ...... .... ... ........ .
6. In Stockholm wurden ei n deutsc her und ein amerikanischer Physiker mit dem Nobelpreis .... ...................... .
7. Der Bundespräsident ......................... gestern die Konferenz zur Bekämpfung der chemischen Waffen . In
seiner Eröffnung sa nsprac he ......... ................. er die Wichtigkeit der Abrüstung auf diesem Gebiet.
8. Einem Spezialteam gelang es heute, das vor 100 Jahren gesunkene Luxusschiff im Atlantik zu ......................... .
9. Die siebenjährige Ehe des deutsche n Tennissta rs wurde vo n einem amerikanischen Familienrichter
......... ..... ............ . Das Sorgerecht für die Kinder w urd e beiden Elternteilen .......................... .
10. Die Europäische Zentralbank hat den Leitzin s um 0,25 Proze nt ................... ....... .
11 . Der vor fünf Tagen im Alter von 95 Jahren verstorbene berühmte deutsche Schauspieler wurde im Kreise seiner
Familie .......................... .
12. Durch den hohen Wasserst and des Rhein s wurden einige Teile der Kölner Innenstadt ....... ..... ............ .. .

~ Hören Sie die Nachrichten. 12


Was ist richtig, was ist falsch? Kreuzen Sie an.
richtig falsch

Doping
1. Der langjährige deutsche Olympia-Arzt Georg Huber hat zugegeben, dass er Sportlern
Dopingmittel gegeben hat. o o
2. Er ist der erste Arzt, der da s Schweigen über Doping bricht. o o
Frauenquote
3. In Zukunft müssen in großen Unternehmen 30 Prozent Frauen arbe iten . o o
4. Wenn ein börsennotiertes Unternehmen für den Aufsichtsrat keine geeigneten
Frauen findet, können die Post en weiterhin mit Männern besetzt werden. o o
Telekom
5. Um den Streit mit den Mitarbeitern sc hneller zu beenden, bot der Telekom-Chef den
Mitarbeitern eine Erfolgsbetei lig ung an. 0 o
Klimawandel
6. Der Klimawandel wird Folgen für die gesamte Erde haben. 0 o
7. Am meisten wird Afrika vom Klimawandel betroffen se in. 0 o
8. Der Anstieg des Meeresspiegels bedroht vor allem die afrikanischen Wüstengebiete. 0 o
Giftmüll
9. Obwohl Australien seinen Giftmüll sel ber entsorgen kann, expo rtiert es den Müll
nach Deutschland . 0 o
Unwetter
10. Unwetter haben in ganz Deutschland großen Schaden verursacht. 0 o
11 . In Berlin war die Feuerwehr am Freitag ca . 500-mal unterwegs, um Schäden zu beseitigen. 0 o
TeilA

@ Weitergabe von Informationen und Gerüchten


a) Lesen Sie die folgende Nachricht noch einmal.

Der langjährige deutsche Olympia-Arzt Georg Huber hat am Samstag gestanden, zwischen 1980 bi s 1990 jungen
Straßenradfahrern das leistungssteigernde Hormon Testosteron verabreicht zu haben.
---+ Wenn Sie diese Information jemandem weitererzählen wollen, können Sie folgenden Satz sagen :
Der Olympia-Arzt Georg Huber soll Straßenradfahrern das leistung ssteigernde Hormon Testosteron verabreicht
haben.

Gehörte oder gelesene Informationen können Sie im Deutschen auch mithilfe des Modalverbs sollen weitergeben.
Gegenwart: Das Wetter ist schön .
Das Wetter in Tokio soll schön sein. (Da s habe ich gehört.)
Vergangenheit: Das Wetter in Japan war schön .
Das Wetter soll in Japan schön gewesen sein. (Das hat Paul erzählt.)

b) Diese Informationen haben Sie in den Nachrichten gehört. Geben Sie die Informationen weiter und benutzen Sie
dabei sollen. Achten Sie auch auf die fehlenden Präpositionen und Artikel.

o einige Wirtschaftsvertreter - die Verabschiedung, Gesetz - eine Frauenquote in Aufsichtsräten - nicht glücklich sein
Einige Wirtschaftsvertreter sollen über die Verabschiedung des Gesetzes für/über ein e Frauen-
quote in Aufsichtsräten nicht glücklich sein.
1. Mitarbeiter, Telekom - Zukunft - Erfolg - beteiligen - werden

2. 50000 Arbeitsplätze - Telekom - auslagern - werden

3. Anstieg, Jahresdurchschnittstemperatur - Auswirkungen - ganze Welt - haben

4. Afrika - Folgen, Klimawandel - am schwersten - betroffen sein

5. einige Regionen, Afrika - die Ernte - bis zur Hälfte - zurückgehen

6. australisch, Giftmüll - Deutschland - entsorgen - werden

7. Müll- Moment - Hafen von Sydney - lagern

8. Unwetter - Teile, Deutschland - erhebliche Schäden - anrichten - haben

Zusatzübungen zur Weitergabe von Informationen q Teil C Seite 173

~ Partnerarbeit: Fernsehen
Fragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn und berichten Sie.

1. Wie viele Stunden sehen Sie pro Tag fern?


2. Was sind die beliebtesten Fernsehsendungen in Ihrem Heimatland?
3. Was sehen Sie selbst am liebsten und warum? Was sehen Sie nie?
4. Sehen oder lesen Sie gern Krimis? Warum?/ Warum nicht?
5. Welche Art von Krimis kann man in Ihrem Heimatland sehen?
(einheimische/amerikanische/engli sche ... Serien/ Spielfilme ... )
6. Gibt es in Ihrem Heimatland einen beliebten Fern sehkommissar?
7. Warum sind Ihrer Meinung nach Krimis bei vielen Zuschauern so beliebt?
.," ~=
:' ~:-

Spannung~~~d TeilA

~ .l?~r:' .~~~~~r:' .~~!. ~~~ ?J?~.r...... ................................................ .


Teil A:
@ Lesen Sie den folgenden Text.

• Der Fernsehkrimi und das wirkliche Leben


uf dem Parkplatz ist es Aufgabe eines Krimiautors sei, dung von Krimiautoren. Auch
A dunkel. Ein Mann geht auf
sein Auto zu und sucht nach
sagt Wolf, das Böse nicht nur
45 faszinierend , sondern auch nach-
Kommissare haben wie andere Be-
75 amte höchstens eine 42-Stunden-

seinem Schlüssel. Plötzlich fällt voll ziehbar zu machen. Was die Woche und werden nach Dienst-
5 ein Schuss und der unbekannte Zuschauer interessiere, seien die schluss nicht mehr angerufen . In
Mann bricht zusammen. Kurze Gefühle, Umstände und Taten, einer Großstadt wie München gibt
Zeit später ist der Parkplatz er- die einen " normalen" Menschen es fünf Mordkommissionen, die im
leuchtet, Blaulichter blinken, die 50 zum Täter machen können. Ge- 80 Schichtd ienst arbeiten. So stehen

Spurensicherung ist schon bei der nauso wichtig wie das Böse ist zwar rund um die Uhr Ermittler
10 Arbeit. Ein Kommissar betritt mit für die Zuschauer das Gute, denn zur Verfügung, aber es sind nicht
wehendem Mantel den Tatort und nichts befriedigt das menschliche immer dieselben. Eine reale Mord-
fragt: "Wissen wir schon, wer der Bedürfnis nach Gerechtigkeit so kommission besteht auch nicht aus
Tote ist?" 55 stark wie ein Krimi. Am Ende 85 zwei , sondern aus sechs bis vier-

Wir wissen es oder werden wird der Fall gelöst, der Verbre- zehn Polizisten.
15 es bald erfahren , nur der Täter cher muss ins Gefängnis. Eine in Zum Ziel kommen die Fern-
ist noch unbekannt, aber höchs- Unordnung gebrachte Welt wird sehkommissare oft dadurch,
tens 90 Minuten lang. Denn am dank des konsequenten Aufklä- dass sie immer unterwegs sind ,
Ende werden fast alle Verbre- 60 rungswillens der Polizei innerhalb 90 sofort die Ergebnisse der Spu-

cher verhaftet, die täglich im von 45 oder 90 Minuten wieder in rensicherung bekommen und
20 Fernsehen für Spannung sorgen. Ordnung gebracht. ihre ganz eigenen Methoden
Dort geschehen pro Jahr rund Vergleicht man allerdings die haben , Beweise zu sammeln. Im
26 000 Morde, das sind 33-mal Fernsehkrimis mit der Wirklich- wahren Leben dauert die Aus-
so viel wie im richtigen Leben. 65 keit, kommt man schnell zu der 95 wertung der Spuren etwa drei

Verbrechen lohnen sich, jedenfalls Einsicht, dass sich nicht nur die Tage, eine DNA-Analyse noch
25 im deutschen Fernsehen. Kaum Ermittlungsgeschwindigkeit von länger, und einen Großteil ihrer
eine Fernsehsendung erreicht sol- der Realität unterscheidet. Der Arbeitszeit sitzen die Kommis-
che hohen Einschaltquoten. Man Kommissar, der ununterbrochen sare am Schreibtisch . Und Be-
sagt, Quizsendungen kommen, 70 im Dienst ist und an seinem freien 100 weise, die sich die Polizei auf

Talkshows gehen, Krimis bleiben. Sonntag mit seinem Privatwagen illegalem Weg beschafft, dürfen
30 Täglich könnte man im deutschen zum Tatort fährt, ist eine Erfin- vor Gericht gar nicht verwendet
Fernsehen rund 19 Stunden lang werden.
Mord und Totschlag konsumieren. Das alles wäre für einen Fern-
Das ist neben den Nachrichten die lOS sehkrimi natürlich viel zu lang-

meiste Sendezeit. Doch woher weilig. Die Zuschauer erwarten


35 kommt diese Popularität? Spannung, einen interessanten
Klaus Peter Wolf zählt zu den Ermittlertyp mit lustigem Assis-
erfolgreichsten Krimi-Drehbuch- tenten und das Geständnis des Tä-
autoren des Landes. Nach Wolfs 110 ters am Ende der Sendezeit. Nicht

Meinung sind es zwei zentrale dass Krimis Verbrechen zeigen,


40 Elemente, die den Krimi so fas- sondern dass sie diese restlos
zinierend machen: das Gute und aufklären, macht das Genre so
das Böse. Die anspruchsvolle beliebt.

@ Wörtern auf der Spur


a) Ergänzen Sie die bestimmten Artikel.

Schuss .... ...... . Polizei .... .. ..... Blaulicht ....... .. .. Spurensicherung ........... Ermittler

Verbrechen ........... Beweis ...... ..... Totschlag ... ...... .. Mordkommission ..... ..... . Gefängnis

.. ......... Spur ........... Mord ........... Geständnis ........... DNA-Analyse ........... Tatort

........... Aufklärung ... ... ..... Tat ........ .. . Ergebnis ... ........ Spannung ........... Realität
TeilA

b) Lesen Sie die Redewendungen aus dem Text.

Den Tätern auf der Spur


o Verbrecher werden verhaftet/müssen ins Gefängnis. o Die Kommissare sitzen am Schreibtisch.
o Verbrechen lohnen sich (nicht). o die Ergebnisse der Spurensicherung
o das Bedürfnis nach Gerechtigkeit befriedigen o Beweise sammeln
o im Dienst sein o sich Beweise illegal beschaffen
o Dienstschluss haben o Das Verbrechen wird aufgeklärt.
o im Schichtdienst arbeiten o Der Fall wird gelöst.

c) Was gehört zusammen? Manchmal gibt es auch mehre re Möglichkeiten.

einen Fall sammeln


Beweise gestehen
das Bedürfnis nach Gerechtigkeit auswerten
ein Verbrechen verhaften
eine Tat beschaffen
einen Verbrecher lösen
eine DNA-Analyse befriedigen
aufklären

~ Fassen Sie den Inhalt des Textes anhand der Eine Zusammenfassung geben
folgenden Stich punkte zusammen .
o In dem Text geht es um ...
o Präsenz von Krimis im deutschen Fernsehen o Im Text steht, dass ...
o Grund für die Beliebtheit o Als Gründe ... werden genannt ...
o Unterschiede zur Realität o Der Unterschied besteht darin, dass ...
o Als Beispiele werden ... angeführt.

~ Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze.


o Das wird mit/an folgenden Beispielen verdeutlicht ...

Achten Sie auf fehlende Präpositionen.

o deutsch, Fernsehen - Verbrechen - sich lohnen


Im deutschen Fernsehen lohnen sich Verbrechen.
Verbrechen lohnen sich im deutschen Fernsehen.
1. Krimis - beliebtest-, Fernsehsendungen - Deutschland - zählen

2. täglich - Mord und Totschlag - Fernsehen - 19 Stunden lang - Spannung - sorgen

3. Fernsehkrimis - 33-mal so viele Morde - richtig, Leben - geschehen

4. Grund - Beliebtheit, Krimis - sein - dass - das Gute - das Böse - besiegen

5. Polizei - Film - Verbrechen - restlos - aufklären können

6. doch - Wirklichkeit - Fernsehkrimis - erheblich - sich unterscheiden

7. richtig, Kommissare - die meiste Zeit - Schreibtisch - sitzen

8. sie - illegal, Weg - Beweise - sich beschaffen - nicht dürfen


TeilA

@ Ergänzen Sie die Nomen.


·· . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
: das Gute <> Schichtdienst <> Mordkommission <> Spurensicherung <> Aufklärungswillens <> Täter <> Einschaltquoten <>
: Schreibtisch <> Gericht <> Beliebtheit <> Ermittlungsgeschwindigkeit <> Einsatz <> Dienstschluss <> Wirklichkeit <> S<,huss <> :
: Tatort <> Beweise <> Spuren :
· . . ... .. .. .. .. .. .. .... .. .. .. ... .. .. .. ... ... .. ... . ... . .... .. .. . .. .. .. . .. .. ... ... .. . . . . ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . ... . . . . . .. .. .. .. ... ... .. ... . ... .. .. ... . .. .. .. . .. .. .
Auf dem Parkplatz ist es dunkel. Plötzlich fällt ein Schuss . Ein Kommissar betritt mit wehendem Mantel den
...................... (1). Die Zuschauer mü ssen sich keine Gedanken darüber machen, ob der .......................... (2)
gefasst wird, denn nach 90 Minuten werden im Fernsehen fast alle Verbrecher verhaftet. Kaum eine Fernsehsendung
erreicht solche hohen ............ .............. (3). Doch woher kommt diese .......................... (4)? Nach Meinung eines
Krimiautors sind es zwei zentrale Elemente, die den Krimi so faszinierend machen: ..... ... .................. (5) und das
Böse. Am Ende muss die in Unordnung gebrachte Welt dank des konsequenten .......................... (6) des Ermittlers
wieder in Ordnung gebracht werden. Doch wenn man die Fernsehkrimis mit der .......................... (7) vergleicht,
kommt man schnell zu der Einsicht, dass sich nicht nur die .......................... (8) von der Realität unterscheidet. Den
Kommissar, der ununterbrochen im .......................... (9) ist, gibt es nicht. Auch Kommissare haben höchstens eine
42-Stunden-Woche und werden nach ................. .. ....... (10) nicht mehr angerufen. In einer Großstadt wie München
gibt es fünf Mordkommissionen, die im ............... ..... .. .. .. (11) arbeiten. So stehen zwar rund um die Uhr Ermittler
zur Verfügung, aber es sind nicht immer dieselben. Eine reale .......................... (12) besteht auch nicht aus zwei,
sondern aus sechs bis vierzehn Polizisten. Zum Ziel kommen die Fernsehkommissare oft dadurch, dass sie sofort die
Ergebnisse der ....................... ... (13) bekommen und ihre ganz eigenen Methoden haben, .... ...................... (14)
zu sammeln. Im wahren Leben dauert die Auswertung der .......................... (15) etwa drei Tage, eine DNA-Analyse
noch länger, und einen Großteil ihrer Arbeitszeit sitzen die Kommissare am .......................... (16). Beweise, die sich
die Polizei auf illegalem Weg besch afft, dürfen vor .................. ..... ... (17) gar nicht verwendet werden.

@ Kurzvortrag
Lesen Sie die folgende Zeitung smeldung .

• Deutsche Krimis erobern den Buchmarkt


isher haben sich hauptsächlich publi zierte den Debütroman Tannöd Ländern hat sich in Deutschland
B ausländische Knmls bel deut-
schen Lesern großer Beliebtheit er-
der zuvor völlig unbekannten Andrea
Maria Schenkel. Bis heute wurde das
erst relativ spät eine Krimikultur
entwickelt. Das liegt unter anderem
freut. Seit einiger Zeit können Verle- Buch weit über eine Mi llion Ma l ver- daran, dass Krimis zur sogenannten
ger und Autoren auch mit deutschen kauft und mit zahlreichen renom- Unterhaltungsliteratur zählen und so-
Krimis Geld verdienen . Der kleine mierten Preisen ausgezeichnet. Im mit den Rufhaben, künstlerisch und
Hamburger Verlag Edition Nauti lus Gegensatz zu anderen europäischen intellektuell nicht wertvoll zu sei n.
____ _______
~------------------~
L---------~ ------~________________________

Halten Sie zu diesem Thema ei nen Kurzvortrag von ca . drei Minuten. Bereiten Si e sich
ca. zehn Minuten auf diesen Vortrag vor. Nehmen Sie zu den folgenden Punkten Stellung:

<> Welche Informationen enthält die Zeitungsmeldung?


<> Was halten Sie von Kriminalromanen?
<> Welchen Ruf haben Kriminalromane in Ihrem Heimatland?

@ Nomen-Verb-Verbindungen

a) Lesen Sie die folg enden Sätze aus dem Text.

1. Vergleicht man allerdings die Fernsehkrimis mit der ~ Die Wendungen: zur Verfügung stehen, zur Ein-
Wirklichkeit, kommt man schnell zu der Einsicht, sicht kommen, zum Ziel kommen bestehen aus
dass sich nicht nur die Ermittlung sgeschwindigkeit ei nem Nomen und einem Verb, man nennt sie
von der Realität unterscheidet. deshalb auch Nomen-Verb-Verbindung en.
2. So stehen zwar rund um die Uhr Ermittler Es sind meist feste Verbindungen, die der Spra-
zur Verfügung, aber es sind nicht immer dieselben. che einen offizielleren Charakter verleihen.
Man findet sie im Geschäftsleben, in der Politik,
3. Zum Ziel kommen die Fernsehkommissare oft dadurch,
in der Presse oder auf Ämtern.
dass sie immer unterwegs sind.
TeilA

b) Ergänzen Sie das passende Verb und in der rechten Spalte die Nomen-Verb-Verbindung.

: fällen <> wissen <> wecken <> halten <> legen <> begehen <> schaffen <> leisten <> treiben <> nehmen <> aufklären <> führen <>
: stellen

<> Der Polizeipräsident hielt gestern eine Rede im Innenministerium. eine Rede halten
1. Anschließend ..................... ..... er ein Gespräch mit dem Minister über
neue finanzielle Mittel.

2. Im Bereich der Spurensicherung werden neue Arbeitsplätze ...... ......... .

3. Die Spurensicherung ... ....... .... ............ zur Aufklärung eines Verbrechens
einen großen Beitrag.

4. Im Prozess gegen zwei Mitarbeiter der Firma VW wird heute das


Urteil ... ..... ..... .. .... .... .. . .

5. Der Sportschuh am Tatort .. ............... ...... ... die Neugier des Kommissars.

6. Alle Polizisten müssen regelmäßig Sport ......................... ..

7. Nach 35 Jahren Berufstätigkeit .... .... ................ .. der Hauptkommissar


gestern Abschied vom Dienst.

8. Die Zuschauer ... .. ...... ............... an Fernsehkrimis keine hohen


Ansprüche, aber sie .. .. .............. ........ Wert auf Spannung.

9. Am Anfang des Films ...... ..... ......... .. .. .. jemand ein Verbrechen.

10. Den Rest der Zeit muss der Kommissar die Tat .. ....................... ..

11. Am Ende .......................... die Zuschauer über das Motiv des Täters genau Bescheid . .............................. .... ..

Zusatzübungen zu Nomen-Verb-Verbindungen q Teil C Seite 175

@ Ihr persönlicher Krimi


Schreiben Sie einen kurzen Krimi. Sie können die folgenden Wörter als Inspiration benutzen oder sich etwas
ausdenken.

: zwei Männer <> Bank <> Überfall <> Beute <> zwei Milli- : Supermarkt <> Täter <> Maske <> Pistole <> Kasse <> Ver-
.: onen Euro <> Pistole <> Koffer <> Fluchtauto <> Polizei <> :. : käuferin <> Besen <> Polizei <> Verhaftung
: Fingerabdrücke <> Verhaftung :

@ Vortrag: Streaming gegen klassisches Fernsehen


Sie nehmen an einem Seminar teil und sollen einen kurzen Vortrag halten. Anschließend beantworten Sie ei nige
Fragen zu Ihrem Vortrag. Sie haben zehn Minuten Zei t, um sich vorzubereiten. Notieren Sie ei nige Stichpun kt e.
Strukturieren Sie Ihren Vortrag mit einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Sprechen Sie etwa
vier Minuten. Die Notizen aus der Vorbereitungszeit können Sie verwenden.

Thema: Bedeutet das wachsende Interesse der Zuschauer an Streamingdiensten


wie Netflix das Ende des Fernsehens?

<> Beantworten Sie die Frage und <> ... ...... .............. .......... ......... ... ..... ............ ............. .... .......... ..
begründen Sie Ihre Meinung.

<> Beschreiben Sie Ihr eigenes <> ...................... ... .... ...... ............ ... ................ .
Fernsehverhalten.

<> Nennen Sie einige Punkte, die Fern-


<> .... ... .... ... ................ .... .............. ..... .. ... .
sehsender verbessern könnten, um
mehr Zuschauer zu gewinnen.
Teil A

: Geschichte und Politik


Teil A:
~ Beantworten Sie die folgenden Fragen.
1. Interessieren Sie sich für Politik und Geschichte?
2. Welche Ereignisse aus der Geschichte Ihres Heimatlandes sind für Sie besonders wichtig?
3. Wie informieren Sie sich über geschichtliche und politische Ereignisse im In- und Ausland?
4. Wo und in welcher Form haben Sie etwas vom Mauerfall und von der deutschen Wiedervereinigung gehört?
5. Hatten der Mauerfall und die deutsche Wiedervereinigung eine Bedeutung für die politische Entwicklung in
Ihrem Heimatland? Wenn ja, welche?
6. Haben Sie eine Stadt bzw. eine Region in den neuen Bundesländern besucht? Wie waren Ihre Eindrücke?

@ Nachrichten, die um die Welt gingen

• Ein wichtiger Herbst in der deutschen Geschichte


fiel in Berlin ~ie
1989 Mauer und mIt Ihr
kurz darauf die DDR. Die Ereig-
nisse in diesem wichtigen Herbst
5 der deutschen Geschichte über-

schlugen sich:
• Bereits im Sommer 1989 kam
es zu einer Massenflucht von
DDR-Bürgern über die tradi-
10 tionellen DDR-Urlaubsländer
Ungarn und Tschechoslowakei.
• Die Ungarn bauten die Befes-
tigungen an ihrer Grenze zu
Österreich ab, die Botschaft der
15 Bundesrepublik Deutsch land in
Prag war in diesen Tagen der • Der damalige Staats- und Par- • Um 23.14 Uhr kapitulierte die
am dichtesten besiedelte Platz teichef Erich Honecker, der DDR-Grenzpolizei vor dem
der Erde. Die Botschaftsflücht- mit Gewalt gegen die Demons- Ansturm der Massen und öff-
linge durften nach langen Ver- tranten vorgehen wollte, verlor nete einfach die Schlagbäume.
20 handlungen des damaligen bun- 45 die Unterstützung in den eige- 70 Damit war die deutsch-deut-
desdeutschen Außenministers nen Reihen und wurde abge- sche Grenze Vergangenheit.
mit Vertretern der DDR-Regie- löst. Sein Nachfolger versuchte, • Anfang Dezember 1989 wur-
rung mit dem Zug direkt in die mit Zugeständnissen an die de d'ie DDR-Führung von der
Bundesrepublik ausreisen. DDR-Bevölkerung die Situati- eigenen Partei basis entmach-
25 • In der DDR konstituierten sich
50 on im Land zu beruhigen, doch 75 tet. Sie musste geschlossen zu-
Oppositionsgruppen, die für die Demonstrationen hatten rücktreten.
eine Demokratisierung der sich inzwischen auf viele Städ-
te ausgeweitet. • Die neue Führung traf sich seit
DDR und gegen die Manipula- dem 7. Dezember mit Vertre-
tionen der letzten Kommunal- • Am 9. November 1989 erklärte tern der Oppositions gruppen
30 wahlen kämpften. 55 ein Pressesprecher auf einer im 80 am Runden Tisch.
• In Leipzig gingen die Teilneh- DDR-Fernsehen live übertra-
genen Pressekonferenz die Rei- • Der Runde Tisch beschloss die
mer am montäglichen Friedens-
sefreiheit von DDR-Bürgern sofortige Auflösung des Minis-
gebet in der Nikolaikirche auf
ohne Visumszwang und nannte teriums für Staatssicherheit
die Straße und protestierten mit
fälschlicherweise als Zeitpunkt und freie Wahlen für das Früh-
35 dem Ruf ,,wir sind das Volk" 60

"ab sofort". 85 jahr 1990.


gegen die Bevormundung durch
den Staat. An diesen Montags- • Am seiben Abend strömten • Am 3. Oktober 1990 wurde die
demonstrationen nahmen Ende Tausende von DDR-Bürgern Vereinigung der beiden deut-
Oktober bereits 300 000 Men- an die Grenzübergänge nach schen Staaten vollzogen.
40 schen teil. 65 Westberlin.

Wenn Sie noch mehr über deutsche Geschichte wissen wollen, dann empfehlen wir Ihnen im Internet
www.deutschegeschichten.de und www.dhm .de/ lemo.
TeilA

~ Textarbeit
a) Suchen Sie zu den Verben das passende Nomen mit Artikel.

0 ausreisen die Ausreise 5. flüchten ............... ...........


1. verhandeln ............ ..... ........ . 6. bevormunden . .. ... .. .. ..... ..... ......
2. protestieren ..... .. ..... ........... ... 7. wählen . ... ... ..... ..............
3. unterstützen ....... ................... 8. regieren . ...... .. .................
4. demonstrieren ............. ............. 9. sich ereignen . .. ................... ....

b) Welche Nomen passen zu den Erklärungen? Ordnen Sie zu.

: die Pressefreiheit 0 das Vi sum 0 die Wahl 0 die Botschaft 0 das Zugeständnis 0 die Grenze

1. die offizielle diplomatische Vertretung eines Staates


2. etwas, das man jemandem nach einem Streit oder einer Verhandlung gibt oder erlaubt
3. das Recht, Informationen frei zu sammeln und zu verbreiten
4. das Verfahren, bei dem Vertreter für ein politisches Amt bestimmt werden
5. Linie, die zwei benachbarte Länder/Staaten voneinander trennt
6. der Eintrag im Reisepass, mit dem erlaubt wird, in einen anderen Staat zu reisen

~ " Es wächst zusammen, was zusammengehört."


a) Lesen Sie den Text. Welche Sätze passen in die Lücken 1 bis 6? Ein Satz passt nicht.

Deutschlands seien sich näherge- die ländlichen Gebiete im Osten des


• Eine Einheit? kommen. Das bedeutet aber auch, Landes, die von überdurchschnitt-
ehen sich die Ost- und West- die Hälfte der Deutschen sieht das lich hoher Arbeitslosigkeit und der
S deutschen nach drei Jahrzehnten
Wiedervereinigung nun als eine Ein-
nicht so, in den ostdeutschen Bundes-
ländern sind es sogar 55 Prozent.
Abwanderung junger Familien ge-
prägt sind. (5) 0
heit? Diese Frage stellen sich die Poli- (3) 0 Damals gaben 67 Prozent der Einen positiven Effekt hatte die
tiker jedes Jahr am 3. Oktober, wenn Ostdeutschen an, dass es immer Wiedervereinigung auf die Umwelt
der Jahrestag der deutschen Wieder- noch deutliche Unterschiede zwi- in Ostdeutsch land . Weil die Führung
vereinigung gefeiert wird. (I) 0 schen den alten und den neuen Bun- in der DDR die Chemieindustrie
Nach einer Umfrage des Meinungs- desländern gebe. Große Differenzen förderte und sich gleichzeitig nicht
forschungsinstituts Forsa schei nt sehen die Bürger vor allem bei der um die ökologischen Aspekte küm-
sich Willy Brandts berühmter Satz: Verteilung des Wohlstands. Ein Bei- merte, litten die Menschen und die
"Es wächst zusammen, was zusam- spiel dafür ist die Tatsache, dass nur Landschaft jahrzehntelang unter
mengehört", den er kurz nach dem sechs der 500 reichsten Deutschen Giften und Abgasen. (6) 0
Mauerfall geäußert hat, nicht so in den neuen Bundesländern leben. Hoffnung für die Zukunft geben
einfach in die Realität umsetzen zu Viele Regionen im Westen profitier- auch die jungen Leute, die immerhin
lassen. (2) 0 Immerhin sagt nun ten von der guten wirtschaftlichen zu 67 Prozent den Einheitsgedanken
schon jeder Zweite, die beiden Teile Entwicklung. (4) 0 Verlierer sind bejahen.

@] Im Vergleich zu 2011 ist das aber ein deutlicher ~ Die Erfolge nach der Wiedervereinigung sind
Fortschritt. enorm.
lliI Heute sind viele Menschen im Osten mit ihrer Um- [TI Auch einige ostdeutsche Großstädte zählen zu den
welt zufrieden. Gewinnern.
[f] Und jedes Jahr sind die Antworten ernüchternd. @] Aber es geht in kleinen Schritten in die richtige
!ill Die Folge sind verwahrloste und verwaiste Orte. Richtung.

b) Welches Verb passt? Ordnen Sie zu .

(1) sich als eine Einheit __________ (a) haben


(2) sich eine Frage ---------.. (b) zählen
(3) etwas in die Realität (c) sehen
(4) unter Giften und Abgasen (d) leiden
(5) einen positiven Effekt (e) kümmern
(6) zu den Gewinnern (f) umsetzen
(7) sich nicht um ökologische Aspekte (g) stellen
TeilA

@ Veränderungen beschreiben
a) Beschreiben Sie die folgenden Umfrageergebnisse.

1. Was ist nach der Wi e- kaum


dervereinigung besser besser schlechter verändert
95 Das Angebot an Waren und Dienstleistungen I 1 (3)
geworden, wa s ist
sc hlechter geword en, 86 Der Zustand von Straßen und Gebäuden . 5 (7)
was hat sich so gut w ie 76 Der eigene Lebensstandard . 5 (18)
nicht verändert? 74 Die Möglichkeit, seine Meinung frei zu äußern I 4 (19)
71 Die Wohnbedingungen • 2 (25)
63 Sich politisch betätigen zu können I 4 (23)
62 Tun und lassen können, was man will . 6 (29)
55 Das eigene Selbstbewusstsein . 5 (38)
Schutz vor staatlicher Wi llkür _ 14 (25)
41 _ Das eigene Wohlfühlen in der Gesellschaft _ 18 (37)
37 _ Die Gesundheitsversorgung _ 38 (21)
34 _ _ _ 50
Die Entwicklungschancen für Kinder (10)

2. Wenn Sie an Ihre beruf- kaum


liche Tätigkeit denken, besser schlechter verändert
69 Gehalt . 9 (13)
was hat sich seit der
59 Eigenverantwortung in der Arbeit . 7 (28)
Wende verbesse rt, ve r-
51 Möglichkeit, sich berufiich weiterzuentwickeln . 14 (27)
schlechtert und was hat
40 _ Mitbestimmungsmöglichkeiten im Betrieb _ 24 (27)
sich kaum verändert?
38 Befriedigung aus der Arbeit _ 24 (3 1)
12 . Sicherheit des Arbeitsplatzes 65 (16)

b) Beschreiben Sie, was sich in Ihrem Heimatland in den letzten Jahren verbessert oder verschlechtert hat.
Nennen Sie Beispiele.

o Arbeitsmögli chkeiten Eine Entw ickl ung beschreiben


o Sicherheit des Arbeitsplatzes
o Verhältnis der Bevölkerung zur Regierun g o ... hat sich ve rb essert/ hat eine positive Entw ick-
o der Schutz der Umwelt lun g genommen/ hat sich in eine positive Rich -
o der Zu st and von Straßen und Gebä uden tu ng entw icke lt.
o die Verkehrss itu at ion o Eine erfreuliche Tendenz ist .. . zu verzeichnen.
o die Wohnbedingungen o ln/Be i ... gibt es Fortsc hritte.
o die Gesundheitsversorgung o ... ist gleich gebli eben/ hat st agniert.
o die Entw icklung schancen für j unge Leute o Es ist noc h keine Tendenz sichtbar/a bsehbar.
o das Bildung ssystem o ... hat sic h ve rschlechtert/entw ickelt sich in eine
o di e Si cherheit der Bürger negat ive Richtung/weist negati ve Tend enzen auf.
o das Angebot an Waren und Di enstleistungen o Ein Rückschritt ist erkennbar bei .. .
o die Kaufkraft der Bevölkerung (Ge hälter/P reise für Waren) o Die La ge ist besond ers gut/denkbar schlecht ...

@ Über eine Information sprechen

a) Lesen Sie die folgende Information ,_ _ _ -------------------------i


• Steigendes politisches Interesse bei Jugendlichen . allem mit dem geringen Vertrauen
ie neue Shell Jugendstudie Jahr 2015 auf 41 Prozent angestte- gegenüber Parteien und politikern.
D belegt ein ansteigendes pol i-
tisches Interesse bei Jugend lichen
gen. Das bedeutet aber auch , dass
die Anzahl der pollttsch des1l1teres-
Der Aussage "politiker kümmern
sich nicht darum, was Leute wie ich
. D t hl nd Während sich im sierten Jugendhchen mit 59 Prozent denken" stimmen sogar 69 Prozent
111 eu sc a . . ' d I' h M h
Jahr 2002 nur 30 Prozent der Ju- noch Immer ellle eut lc.e e r- der Jugendlichen zwischen 15 und
gendlichen als politisch interessiert heit blld~t. Die Polltlkveldrossen- 25 Jahren zu.
bezeichneten, ist der Prozentsatz im hett erklaren die StudIen autoren vor
.---------
TeilA

b) Geben Sie Thema und Inhalt des Artikels wieder.


Nehmen Sie persönlich Stellung zu den folgenden Punkten. Sprechen Sie ungefäh r drei Minuten.

1. Welche Ursachen könnte das wieder ansteigende Interesse von Jugendlichen an Politik in Deutschland haben?
2. Wie ist das Interesse an Politik in Ihrem Heimatland im Allgemeinen und bei Jugendlich en?
3. Sollte man sich Ihrer Meinung nach für Politik interessieren?

@ Geschichtskenntnisse
a) Ergänzen Sie in dem Text die fehlenden Nomen .

: Untersuchung 0 Kenntnisse 0 Hälfte 0 Lage 0 Persönlichkeiten 0 Thema 0 Minderh eit 0


: Stellenwert 0 Lücken 0 Schloss

Als Willy Brandt die DDR regierte ...


Eine Studie kommt zu dem Schluss: Die .......................... (1) von westd eutsch en
Schülern über die ehemalige DDR sind oft erschreckend. Über zwei Jahrzehnte
nach der deutschen Wiedervereinigung weist da s Wi ssen über die ehemalige DDR
bei einer ........ ............. ...... . (2) unter Schülern in Nordrhein-Westfalen erhebliche
...... .......... .. ...... .. (3) auf. Auf die Frage, von wem 1961 die Berliner Mauer errichtet
wurde, antwortete ein Teil der Schüler: von den All iierten . Nur drei von zehn Schülern
waren in der .................... .. ... . (4), den Mauerbau exakt zu beschreiben. Doch das
Entsetzen der Wissenschaftler fand kein Ende, denn bei der Einordnung berühmter
....... ...... .... ......... (5) hielten zwei Drittel der Befragten den ehemaligen Bundes kanzl er
Willy Brand t: Bund es kanz ler
Ludwig Erhard für einen Politiker der DDR. Eine .. 0 ........ (6) behauptete sogar,
0 ....... .......
der Bund es rep ublik Deut sch -
die Bundeskanzler Willy Brandt und Konrad Adenauer seien Politiker der DDR gewesen. la nd von 1969 bis 1974
Lesetipp:
Die ......... .. ... ............ (7) der Befragten w usste nicht, dass die Regierung in der DDR ni cht G. Schöllgen : Willy Brandt -
frei gewählt wurde. Von den Schul en sei nun gefordert, sagt der Historiker Prof. Schröder, Eine Biograp hie.
der deutschen Zeitgeschichte einen größeren .................... ...... (8) beizumessen und Propyläen-Verlag Berlin

sich viel intensiver mit dem ......... .. ............ .. . (9) DDR au seinanderzusetzen.

b) Fassen Sie den Text in drei bis vier Sätzen zusammen .

c) Berichten Sie.

1. Haben Sie sich in Ihrer Schulzeit für Geschichte intere ssiert?


2. Wie beurteilen Sie Ihren Geschichtsunterricht in der Schule?

@ Lesen Sie zum Schluss noch ein paar Lebensweisheiten von klugen Leuten.
Sagen Sie Ihre Meinung dazu.

wie vor
Je öfter sich ein Politiker viel gelogen nach
widerspricht , desto größer Es wird niemal s dsodes Krieges und
währ en
ist er . (Friedrich Dürrenmatt) der Wahl, Bismarck)
der Jagd . (Otto von

Die Weltgeschichte lOst d le


' Summe dessen, was
vermeidbar gewesen wa" re. (Konrad Adenauer)

Je weniger die Leute davon wis-


In der Politik ist es wie in d~r M~the­ sen , wi e Würste und Gesetze
matik . Alles , was nicht ganz rlchtlg gemacht werden , desto besser
ist , is t falsch . (Edward Kennedy) schlafen sie . (Otto von Bisma rc k)
Teil B

: Kriminalität
Teil B - fakultativ:
Die Texte und Aufgaben in diesem fakultativen Teil B stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprach-
lichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten.

® Lesen Sie den folgenden Text und beschreiben Sie die Grafik.

• Die gefährlichsten Städte Deutschlands Kriminalität in deutschen


Städten
W eltweit haben sich die
Menschen in Berlin
verliebt. Die Hauptstadt an der
Besonders besorgniserre-
gend ist der bundeswe ite
Trend zu mehr Eigentums-
Straftaten je 100 000 Einwohner

Spree gilt als cool und äußerst 45 delikten. Diebstähle machen 16292
5 attraktiv - auch für Verbrecher. inzwischen einen Anteil von
Köln 15.009
Der Stadtstaat Berlin :fuhrt 40 Prozent an den Gesamtfäl-
nämlich die Kriminalitätsrang- len aus. Berlin 14.908
liste der Bundesländer an. Im Deutlich angezogen ha-
Großstadtvergleich sind nur 50 ben Taschendiebstahl und 4
10 FrankfurtlMain und Köln unsi- Wohnungseinbruchsdiebstahl. Hannover 5 14.756
cherer. Das geht aus der neuen Alarmierend ist dabei , dass
Polizeilichen Kriminalstatistik es im letzten Jahr einerseits Dortmund 6 14.078
(PKS) hervor. deutlich mehr Diebstähle als
Hamburg 7 13.724
Die Kriminalität in Deutsch- 55 in den vergangenen 15 Jah-

IS land bleibt laut Statistik auf ei- ren gab und dass andererseits Leipzig 8 13.526
nem hohen Niveau. Vor allem die Aufklärungsquote ihren
Eigentumsdelikte wie Woh- schlechtesten Wert seit Mitte Magdeburg 9 13261

nungseinbrüche, Auto- und der I 990er-Jahre erreichte. Bremer! 10 13.032


Taschendiebstähle nehmen 60 Mehr als 80 Prozent der Diebe

20 deutlich zu. bleiben unerkannt. Aachen 11 12795


Vergleicht man die Bundes- Die Polizeistatistik be-
Freiburg 12 12.136
länder miteinander, schneiden leuchtet aber nicht nur die
die Stadtstaaten wie Berlin, Deliktfelder, sondern auch die Lübeck 13 11 .585
Hamburg und Bremen schlecht 65 Täter. Bemerkenswert ist da-

25 ab. Das ist kein überraschendes bei die Tatsache, dass die so- Dresden 14 11 .365
Ergebnis, sondern vielmehr genannten "grauen Ganoven"
Halle (S .) 15~
seit Jahren bestehende Krimi- ein Prob lem geworden sind.
nalitätsverteilung. In Städten Der demografische Wandel Bonn 16~
lebt es sich gefährlicher als auf 70 spiegelt sich auch in der Kri-
30 dem Land. Vergleicht man die minalstatistik wider. Mit der Quelle: PKS 2013
Städte mit mehr als 200 000 alternden Gesellschaft wächst
Einwohnern miteinander, liegt
Berlin auf Platz drei der Ver-
brecherhochburgen. Die ge-
die Zahl der älteren Straftä-
ter. Fachleute sprechen von
75 "Ü-60-Gangstern", also rüsti-
® Textarbeit und Wortschatz
a) Geben Sie den Inhalt des Textes
35 fährlichste Stadt ist wie schon gen Senioren, die über 60 Jah-
in den Vorjahren Frankfurt mit mündlich wieder.
re alt sind. Die Altersgruppe
16 000 Verbrechen je 100 000 stellt inzwischen 7,4 Prozent Was sagt die Kriminalitätsstatistik
Einwohner. In München wur- aller Tatverdächtigen, also über:
den im vorigen Jahr nur knapp 80 gut 150000 Personen. Davon

40 7 400 Straftaten gezählt, das ist waren fast 48 000 zwischen 1. Orte
weniger als die Hälfte. 70 und 80 Jahre alt. 2. Delikte
3. Tätergruppen

b) Bea ntworte n Sie die folgenden Fragen.


1. Was hat Sie an den Ergebnissen der Kriminalstatistik überra scht? Was haben Sie erwartet?
2. Welche Stadt gilt als die gefährlichste in Ihrem Heimatland? Recherchieren Sie im Internet.
3. Welche Tendenzen gibt es in Ihrem Heimatland bezüglich der Delikte und Tätergruppen?

c) Markieren und notieren Sie alle Wörter und Wendungen des Textes, die mit Krimina lität zu tun haben.
Verbrecher, Kriminalitätsrangliste, . . .
Teil B

d) Bi lden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf eventuell fehlende Präpositionen,
den richtigen Kasus und die angegebene Zeitform .

o die neue Polizeiliche Kriminal stati stik (PKS) - hervorg ehen, dass - der Stadtstaat Berlin - die Krimin alität srang-
li ste der Bundesländ er - anführen (Prä sen s)
Aus der neuen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) geht hervor; da ss der Stadtstaat B erlin die
Kriminalitätsrangliste der Bundesländer anführt.
1. die Kriminalität - Deutschl and - Stati stik - ein hohes Niveau - bl eiben (Präsens)

2. die gefährlichste Stadt - w ie schon - Vorjahre - Fra nkfurt - ist (Präsens)


•••..•••• . ••••••.•••••..••.•.•• . • . •••• • .•••• .• •.••.••.••••.••••.•••••••••••• . .••.••••• • ••• • • • •••••••••••••••••• -"-t-=..:: .••• •• .••• •••••••••••••••• • ••••••••••• •.•• ••

3. vor allem di e Eigentumsdelikte - deutlich - zun eh men (Perfekt) r--;;;~ - - --"


... ...... ......... ... .......... ......... ..... ... ... ... .... ..... ....................... .... S t rafanzeU~g&.ELen unbekannt
l
4. Städte - man - generell gefährlich er - leben - Land (Präsens)
Gestern Wurde mir auf d I
hof SChönew'd . em S- Bahn _
5. der bundesweite Trend - mehr Eigentumsdelikte - besond ers sche e ~ e me~ne Brief t a-
besorgniserregend sein (Präsens) t .......................... und ich m" h
e I hnen k urz den Tath oc -
ergang
.... . '" .
6. die Aufklärungsquote - der schl echteste Wert - Mitte I ch
t er um 12~~5.. ~~· .. · .. .mir am Schal-
.d.er. 1.9~~~r~~a.~ .re.~. ~~~~iC.~ ~~ . ~pr~~~~i.tu~)
.... ........... .............. / te , die . h
. ~c
r e~ne Fahrk ar _
ZUsammen .
Br f m ~t meiner
7. interessanterweise - die Za hl der älteren Straftä ter - I ~e taSche in me ine
sche ... Handta _
steigen (Perfe kt) ,
..... • AnSChließend
m it " ~'~~" ~~' ~' ~'" ich die HandtaSche
8. Fachleute - "Ü-60 -Gang ster" - sprechen (Präsens) . v erSchluss
Be ~ m E i nste i . •
12 5
( • 3 Uhr) gen ~ n die S- Bahn
plä t z 1 . h . .................... ...... mich
® Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der Anzeige. Als ich mich
.
~c Jemand Von hin

e ~ ne P erson m 't
d
um rehte , s a h '
.
ten an .
~ch

® zum .~AUsg ang


~ e~ner gelb
en Jac k e
Überlegen Sie sich einen Vorfall und erstatten Sie
selbst Strafanzeige gegen unbekannt.

(Vorn a me , Nachname)
I1
tere Angaben .. ~·~ · ~~~ ~ ~; .... · .. • Wei-
~ch leider nicht
Als d er SChaffn ... .. .
Per s on k ann

.er .............. . . ..... ... ,


~ch , das s me i ne
I
(S t r a ße , Hausnummer) Br i eftasche
Di e Brieftas~~~ ·· · ···· .......... .
I
(P os t le it z a hl , Ort)
(Telefonnummer) meinen F ührersc; ·· : ········· .... ....... :
e~n , me i ne Au -
I
I
tozul a .
Ssungspapiere f " .
An d i e Staat sanwaltschaft Suzuk i Swift 2 .0 B- ur e~nen
(S t r a ße , Hausnummer ) Versicherungs k L A 3470, me ine
a rte , 253 Eu .
(P ostleitzahl , Ort ) bar, meine EC- K ro ~n
arte und .
l ~ dit k a rte ( V'~ s a ) • e~ne Kre -
.....-~-­
~-~
St r a f a nze i ge g&.gen un b ek a nnt

Sehr geehr t e Damen und Herren , (Ort , Datum )

f olg en d en Vo rfall möch t e i ch z u r Anzeige br i ngen :

Bi tt e nehmen Sie d i e Er mittlungen auf und teilen Si e mir das Ak tenzeichen


mit, un t er dem der Vorgang bearbeitet wird .

Mit freundl i chen Grüßen


(Vo r n a me , Na chname)
'--------- - - --
---
Teil B

® Krimina lität in Wirtschaft und Politik


Lesen Sie den folgenden Text.

• Korruption - alltägliches Geschäft im Schatten


olitik und Korruption - zu so lautet die Definition von TI,
P diesem Thema fallen vielen
nur Sprüche ein wie: "Wenn ei-
sie untergräbt 3 die gesellschaft-
liche Integrität und verstärkt die
ner dir etwas in die rechte Tasche 30 Armut. Großaufträge würden
S steckt, so halte ihm auch die linke nicht wegen des besten Preis-
hin." Und in der Tat: Deutschen Leistungs-Verhältnisses verge-
Firmen und Politikern wurde es ben, sondern nach der Höhe der
nicht schwer gemacht, denn bis Bestechungsgelder.
vor einigen Jahren konnten Fir- 35 Laut Bundeskriminalamt gel-
10 men Bestechungsgelderl sogar ten als Schwerpunkte der Kor-
steuerlich absetzen: "Zur Erlan- ruption in Deutschland: die Ver- Korrumpierten gehört auch eltl
gung eines dienstlichen Geheim- gabe öffentlicher Aufträge und Korrumpierender, das heißt, bei
nisses habe ich 150 Euro an einen im Bereich der Leistungsverwal- S5 der Korruption gibt es nur Täter,
Mitarbeiter der Kommunalver- 40 tung die Ertei lung von Arbeits-, keine unmittelbaren Opfer. Die
IS waltung Potsdam gezahlt. Lch Aufentha lts- oder Fahrerlaub- Ermittler stoßen daher meist auf
bitte um steuerliche Berücksichti- nissen. Bei der Bewertung des eine Mauer des Schweigens."
gung 2 ." Diese fingierte Erklärung Phänomens Korruption ist aber Mit einem Gesetz zur "Infor-
sch ickte die Organisation Trans- nicht allein der materielle Scha- 60 mationsfreiheit" bemüht sich die

parency International (TI), die 45 den entscheidend. Sch limmer ist, Regierung in Berlin, mehr Trans-
20 den weltweiten Kampf gegen die dass die Bevölkerung allmählich parenz in die Arbeit der Behörden
Korruption angetreten hat, an das das Vertrauen in die staatliche zu bringen. Bürger erhalten damit
Finanzamt. Die Finanzbeamten Verwaltung verliert. Der ehema- einen Zugang zu allen amtlichen
berücksichtigten die Ausgaben lige Präsident des Bundeskrimi- 65 Informationen. Das Modell des

unter "sonstige Werbekosten". 50 nalamtes verwies vor Kurzem "gläsernen Staates" kann ein An-
25 Korruption ist Missbrauch auf die Höhe der Dunkelziffer in fang zur stärkeren Bekämpfung
von Macht zu privatem Nutzen , diesem Deliktbereich. "Zu jedem der Korruption sein.

'Bestechungsgelder =Gelder, die ausgegeben werden, um sich auf rechtswidrigem Wege ein en Vorteil zu verschaffen
' steuerliche Berücksichtigung finden / etwas steuerlich absetzen = den ausgegebenen Betrag ganz oder teilweise von der Steuer/dem
Staat zurückerstattet bekommen
' die gesell schaftliche Integrität untergraben = zerstören

® Textarbeit
a) Geben Sie den Inhalt des Textes zu den folgenden Punkten mit eigenen Worten wieder:

1. die Schwerpunkte der Korruption in Deutschland 3. die Folgen für den Staat
2. die Situation der Polizei 4. die Bemühungen der Regierung

b) Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen.

1. Korruption ist Missbrauch .. ..... .. ... .... Macht ..... .... ...... privatem Nutzen.
2. Großaufträge würden nicht .............. .. des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses vergeben .
3. . ...... ... ..... Bundeskriminalamt gilt die Vergabe öffentlicher Aufträge ... ..... ...... . Schwerpunkt der Korruption.
4. Die Bevölkerung verliert allmählich das Vertrauen ..... ........... die staatliche Verwaltung.
5. Der ehemalige Präsident des Bundeskriminalamtes verwies .. .. .. Kurzem ..... ........... die Höhe der Dun-
kelziffer ................ diesem Deliktbereich.
6. Die ErmittIer stoßen meist ....... ......... eine Mauer des Schweigen s.
7. In Berlin bemüht sich die Regieru ng ........ ....... mehr Transparenz ....... ........ den Behörden.

® Gruppenarbeit:
Stellen Sie sich vor, Sie wären in einer Kommission, die einen Maßnahmeplan gegen Korruption erstellen müsste.
Erarbeiten Sie in Gruppen oder einzeln Vorschläge zur Bekämpfung der Korruption und präsentieren Sie diese
anschließend im Plenum.
Teil C

: Konjunktiv
........ I: Indirekte Rede................. .......... ........................
........................
Teil C:
Weitergabe von Informationen: Aussagen von anderen Personen werden im offiziellen Sprachgebrauch, z. B. in
den Nachrichten oder in anderen offiziellen Berichten, im Konj unktiv I wiedergegeben.
Fast jedes fünfte Kind in Deutschland habe psychische Probleme.
Von den Tätern fehle jede Spur.

Gegenwart
Konjunktiv I Konjunktiv 11 Konjunktiv I Konjunktiv 11
ich könn e werde (würde)
du könn est werd est
er/sie/es könn e werd e
wir könn en (könnten) werd en (würden)
ihr könn et werd et
sie/Sie könn en (könnten) werd en (würden)

~ Wenn der Konjunktiv I mit dem Indikativ identi sch ist, wird er durch den Konjunktiv II ersetzt.
Die am häufigsten verwendeten Formen sind: 3. Person Singular und 3. Person Plural.

Vergangenheit
Der Minister sagte: "Ich war in Frankreich und Der Minister sagte, er sei in Frankreich gewesen und
habe mit dem Außenminister gesprochen." habe mit dem Außenmin ister gesprochen.
~ Konjunktiv I von haben/sein + Partizip 11

Ei nleitungen
Die Wiedergabe von Meinungen und Äußerungen wird in der Regel eingeleitet mit
o Verben wie: meinen - sagen - antworten - fragen - erwidern - betonen - mitteilen
Herr/ Frau X meinte ...
o Wendungen wie: der Auffassung sein - der Meinung sein - der Ansicht sein
Herr/ Frau X war der Auffassung, dass ...

Perspektivenwechsel
Der Bundeskanzler sagte: "Ich werde die Der Bundeskanzler sagte, er werde die
~
hohe Arbeitslosigkeit bekämpfen." hohe Arbeitslosigkeit bekämpfen .

Verwendung in der Umgangssprache


In der Umgangssprache, im täglichen Leben entscheiden sich viele entweder für den Indikativ oder den Konjunktiv 11:
Paul hat gesagt, er kommt nicht/dass er nicht kommt. (Indikativ)
Susi sagte, sie müsste die Zahlen noch mal überprüfen. (Konjunktiv 11)

@ Geben Sie die Äußerungen der Personen in der indirekten Rede wieder. Verwenden Sie dabei die richtige
Konjunktivform und achten Sie, wenn nötig, auf den Perspektivenwechsel.
a) Gegenwart

o Der Regierungssprecher: "Die Regierung sieht optimistisch in die Zukunft."


Der Regierungssprecher sagte, die Regierung sehe optimistisch in die Zukunft.
1. Der Hauptkommissar: "Der Täter befindet sich mit großer Wahrscheinlichkeit noch in der Stadt."

2. Der Oppositionsführer im Bundestag: "Ich halte die Entscheidung der Regierung für falsch ."

3. Der Außenminister: "Die Bundesregierung verhandelt nicht mit Terroristen ."

4. Der Umweltminister: "Das Verhalten der Bevölkerung muss sich ändern."


Teil C

5. Ein Demonstrant: " Das Demonstrationsrecht ist ein Bürgerrecht."


. . . . . . . . .. . .. ....... .......... . . .... . .................. .. .. . ,.. .. . .. . .... ...................... ... ..... .. .. ....... .. . .......... . ..... . ... .. ... .... ....... . . .

6. Die Gesundheitsministerin: "Die Arbeit an der Gesundheitsreform macht niemandem Spaß, aber sie ist notwendig."

7. Der Arbeitsminister: "Auch die Wirtschaft muss einen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit leisten."
..... .... .. ..... ..................... .......... ... ..... .......... ... .. ... ............. ........ ............ .... ........ ........ ..... ... ............... ..... ... .
8. Der Wirtschaftsminister: "Ich kann dazu keine Aussage machen."

b) Vergangenheit

o Der Regierungssprecher: "Die Regierung hat die Entwicklung zu optimistisch eingeschätzt."


Der Regierungssprecher sagte, die Regierung habe die Entwicklung zu optimistisch eingeschätzt.
1. Der Hauptkommissar: "Der Täter ist vermutlich schon ins Ausland geflohen."

2. Der Oppositionsführer im Bundestag: "Die Bundesregierung hat bis jetzt jede Menge falsche Entscheidungen
getroffen ."

3. Der Außenminister: "Die Beziehungen zu Liechtenstein waren schon immer sehr gut."

4. Der Umweltminister: "Der (02-Ausstoß hat sich in den letzten Jahren weiter erhöht."

5. Ein Demonstrant: "Die Polizei ist mit brutaler Gewalt gegen die Demonstranten vorgegangen ."

6. Die Gesundheitsministerin: "Die Arbeit an der Gesundheitsreform ist jetzt beendet."

7. Der Arbeitsminister: "Auch die Wirtschaft hat einen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit geleistet."

8. Der Wirtschaftsminister: "Ich habe meine Meinung dazu scho n gesagt."

@ Ergänzen Sie bei den folgenden Nachrichten die Verben im Konjunktiv I bzw. Konjunktiv 11.

Katastrophenalarm in Sachsen und Bayern

N ach heftigen Regenfällen wurden viele Ortschaften


überschwemmt. In einigen Gebieten herrscht der
Ausnahmezustand.
sparen. Das wiederum ....................... (führen) (6) zu
einem geringeren Verbrauch von Heizöl.
Der Umweltminister äußerte sich vor Ort ebenfalls zu
Die CDU-Politikerin Franka M. meinte heute zu den Überschwemmungen. Die verantwortlichen Politiker
ZDF-Reportern, dass man angesichts der häufigen ..................... (haben) (7) in den letzten Jahren vieles
Unwetter und ihrer katastrophalen Folgen über die unternommen , um den CO, -Ausstoß in Deutschland zu
Auswirkungen der Umweltveränderungen auf das redu zieren. Das allein .... ~ ............. .. ... (8) aber noch
Klima nachdenken müsse (müssen). Die Aufgabe nicht ........... (ausreichen) (8). Der Bundespräsident
der Politik ........ .. .......... . (s ein) (1) es, sich darüber versicherte den Opfern, dass die Regierung alles Er-
Gedanke n z u machen , wo man z. B. Strom sparen denk l iche ...................... (tun) (9), um schnelle H il fe
........ .. ........ ..... (können) (2). Eine große Verantwor- zu leisten . E in Teil der Armee ......... .......... .. (10) für
tung ............ ........... (liegen) (3) bei der Bauindus- Aufräumungsarbeiten ................ . (bereitstehen) (10).
tr ie. Wen n man z um Beispiel bei neuen Gebäuden eine Die Regier ung ..................... (11) ein Spenden konto
bessere Isoli erung .... ....................... (einbauen) (4), ............. (einrichten) (11), von dem aus unbürokratische
... .. ... ............ ... . (lassen) (5) sich ein Teil der Heizkosten finan zielle Hilfe möglich ist.
Teil C

@ Einige Politiker haben beruflich gutgeschriebene Flugmeilen für private Zwecke genutzt und sollen bei
~
einer Pressekonferenz Rede und Antwort stehen. Geben Sie die folgenden Aussagen in der indirekten Rede wieder.

1. Herr A: "Ich weiß nicht, wie diese Informationen die Presse erreicht haben. Da muss es doch bei der Lufthansa
eine undichte Stelle geben."
Herr A meinte zu ßeginn der Pressekonferenz, dass er nicht wisse, wie diese Informati-
onen die Presse erreicht hätten. Da ........ .. .. .. ............................. .. ........... .. .. .......... .. .... .... ... . .
2. Herr B: "Man muss jetzt erst mal überprüfen, ob es überhaupt mit den Gesetzen übereinstimmt. solche
Details aus dem Leben von Politikern zu veröffentlichen."
Herr ß war der Ansicht, dass ................................. .... .. ... ......... ........ .. .. ...... ... ..... .. .... ..... ....... .

3. Herr C: "Ich werde in jedem Fall Strafantrag gegen die Zeitung stellen!"
Herr C rief erregt, er ............... ......... ....... ...... ....... .. .............. ............ ....... ... ........... ..... .
4. Zwischenruf eines Journalisten: "Zur Diskussion steht aber das unkorrekte Verhalten der Politiker, nicht das
Verhalten der Zeitung!"
ein Journalist rief dazwischen, dass ..... ............. ... .............. ..... ............... ..... ...... ..... .. ............ .

5. Frau D: "Ich bin für eine vollständige Untersuchung des Falls durch den Bundestag."
Frau D versuchte die Situation zu entspannen. Sie erklärte, sie ........... ..... ............. ..... .. ... . .

6. Herr F: "Ich habe im Dienst erworbene Flugmeilen privat genutzt. Ich werde von allen meinen politischen
Ämtern zurücktreten."
Darauf bekannte der Politiker F, dass er ... ....... ................ ............. ............ .............. ... ......... .
und nannte seine Konsequenzen: er ............ .... ......................................................................
7. Herr A: "Das ist die falsche Reaktion des Kollegen F! Das ist keine kluge Entscheidung!"
Herr A zeigte sich schockiert. Nach seiner Auffassung ...... ....... ...................... ............. ..... .

8. Herr B: "Nicht alle Politiker, die mal einen ganz kleinen Fehler begangen haben, können zurücktreten!"
Herr ß unterstützte Kollegen A . er meinte auch, dass .. .. ... .... .... ..... ..... ..... ............. ........ ... .

9. Herr F: "Ein Politiker iQ.U sich zu seinem Fehlverhalten bekennen und daraus die Konsequenzen ziehen. Das ist
seine moralische Pflicht."
Herr F verteidigte sich. Nach seiner Ansicht ... ..... ............ ... .. .. ........ ........ .. ..... ..... ...... .. ... ..... .

10. Frage eines Journalisten: "Muss dann der ganze Bundestag zurücktreten?"
An dieser Stelle fragte ein Journalist Herrn F, ob ................. ............ .... ............................ ..

~ ~C?!~e.'! .~~.r. ~~.i~~.r~~~~ .~?I"! .I~.~~~~~~~?~~.I"! .................................. .


Teil C:
Mit dem Modalverb sollen wird ein Sachverhalt wiedergegeben, den man irgendwo gehört hat. Über genauere
Informationen verfügt man aber nicht.
Gegenwart: Klaus soll ein guter Tänzer sein.
Ein Unbekannter soll 55 Millionen Euro für das Bild bieten .
Vergangenheit: Klaus soll ein guter Tänzer gewesen sein .
Ein Unbekannter soll 55 Millionen Euro für das Bild geboten haben .
Synonym können verwendet werden : ich habe gehört 0 jemand hat erzählt 0 es heißt 0 angeblich 0 in den Nach-
richten haben sie gesagt 0 in der Zeitung stand
Teil C

@ Was ich alles weiß .. .


Formen Sie die folgenden Sätze um. Bilden Sie Sätze mit sollen. Achten Sie auf die Zeitformen.

o Meine Nachbarin hat mir erzählt, dass Frau Müller ihren Mann verlassen hat.
Frau Müller soll ihren Mann verlassen haben.
1. Von einer anderen Bekannten habe ich erfahren, dass Frau Müller im Urlaub einen anderen Mann kennenge-
lernt hat.

2. Von Frau Schulze weiß ich, dass unsere Sparkassenfiliale an der Ecke geschlossen wird .

3. In der Zeitung habe ich dann gelesen, dass alle kleinen Filialen, die nicht mehr rentabel sind, zugemacht wer-
den. (Schade!)

4. Heute haben sie in den Nachrichten gesagt, dass die Prei se für Zigaretten wieder angehoben werden.

5. In einem Boulevardmagazin st and, dass die Prinzessin unter Essstörungen gelitten hat.

6. Angeblich hat sie ihre Krankheit jetzt überwunden .

7. Es gibt das Gerücht, dass Oberbürgermeister K. 500 000 Euro von einem ihm bekannten Unternehmer ange-
nommen hat.

8. In Journalistenkreisen wurde bekannt, dass der Bundestagsabgeordnete früher Informant des Staatssicher-
heitsdienstes der DDR war.

9. Es heißt, die Bundesagentur für Arbeit habe im großen Stil Statistiken gefälscht. Das sei dem Ministerium be-
kannt gewesen.

® Verben, die Sprechhandlungen beschreiben


Man kann die direkte Rede auch anders wiedergeben .
Beschreiben Sie die folgenden Sprechhandlungen mit einem Verb im Präteritum.

: zweifeln 0 erinnern 0 widersprechen 0 kritisieren 0 sich erkundigen 0 anbieten 0 zusagen 0 voraussagen 0 träu-
: men 0 ausrichten 0 schwärmen 0 sich weigern 0 recht gelSen

Er sagte:
o "Ja, Herr Schulze, das stimmt." Er gab Herrn Schulze recht.
1. " Nein, Frau Müller, das kann nicht sein ."
2. "Wie komme ich am schnellsten zum Bahnhof?"
3. "Soll ich dir helfen, Maria?"
4. "Sie wird eine große Zukunft haben ."
5. "Ich bin mir nicht sicher, ob die Angaben stimmen ."
6. " Du hast mir doch versprochen, dass du nicht mehr rauchst."
7. "Ja, ich arbeite gerne an diesem Projekt mit."
8. " Pau!, du hast dich heute in der Sitzung falsch verhalten ."
9. "Wenn ich doch nur im Lotto gewinnen würde!"
10. "Ach übrigens, Gabi, ich soll dich herzlich von Dr. Novald grüßen."
11 . "Dieses Konzert war ein unvergess liches Erlebnis."
12. "ich werde auf keinen Fall mit dem Riesenrad fahren ."
Teil C

@ Das Verb sehen


Ergänzen Sie die Verben mit -sehen in der richtigen Form.

: absehen (2 xl <) übersehen (2 xl <) ansehen (3 xl <) umsehen <) zusehen <) hinsehen <) nachsehen (3 xl <) weg sehen

<) Ich habe ihre Hausaufgaben leider noch nicht nachgesehen.


1. Ich glaube, sie hat es nur auf sein Geld .... .... ................. ..
2. Sie ist 1,90 Meter groß! Man kann sie wirklich nicht ..... .. .. ........ ..... !
3. Diesmal werden wir von einer Anzeige noch .......................... , das nächste Mal nicht mehr.
4. Morgen wollen wir uns das neue Haus ...... .. ................. ..
5. Hast du dich schon nach einem neuen Arbeitsplatz .. .. ......... ............. ?
6. Tut mir leid, den Fehler habe ich völlig .......................... .
7. Jetzt müssen wir aber .......................... , dass wir den Zug noch erreichen .
8. Immer diese Grausamkeiten in den Nachrichten . Ich mag da gar nicht mehr .... .. .. .. .. .... .. ..... .. . .
9. Kannst du mal ...... ................ .. .. , wer gerade geklingelt hat?
10. Im Kino läuft ein toller Film . Den müssen wir uns unbedingt ....... ............. ... .. ..
11. Die Mutter .......................... ihrem Sohn fast alle Unarten ... ... .... ..
12. Die Bürger sind gefordert, bei Rechtsradikalismus nicht ................ ..
13. Man .. ........... ....... .. .... ihm .... ......... , dass er traurig ist.

~ .~~~~.r'!~\(~.r.~:'!~.r.~i.~~.l:I~~~.~ ................................................. .
Teil C:
Das Hotel wird noch gebaut. Die Verhandlungen wurden erfolgreich abgeschlossen.
Das Hotel befindet sich noch im Bau. Die Verhandlungen wurden zu einem Abschluss gebracht.
Beim offiziellen, formelleren Sprachgebrauch, z. B. in der Sprache der Wissenschaft, der Ämter oder der Politik, wer-
den gerne Kombinationen aus einem Nomen und einem Verb verwendet: sich im Bau befinden/ etwas zum Abschluss
bringen. Diese Verbindungen geben der Sprache einen offizielleren Charakter.

@ Mit welchem Verb werden diese Nomen gebraucht?


Finden Sie das passende Verb.

1. stellen 2. . ........... . ....... ...... ....... ........ . 3.


jemandem eine Frage von jemandem Abschied jemandem einen Gefallen
einen Antrag etwas in Anspruch jemandem etwas Gutes
etwas in Aussicht etwas in Angriff
Ansprüche auf jemanden/etwas Rücksicht
etwas zur Kenntnis
auf jemanden/etwas Einfluss
auf etwas Bezug

4 . ....... .... .. ... ...... ....... ... ........ .. . 5. 6.


eine Entscheidung einen Vorschlag den Kürzeren
Maßnahmen jemandem Hoffnung etwas in Betracht
Vorbereitungen jemandem einen Vorwurf etwas in Erwägung
eine Verabredung

7. 8. .. ...... .. ..... .......... ........ . 9. ...................................... .. ..


zur Diskussion jemanden zum Lachen zu einem Ergebnis
unter Druck etwas zur Sprache zu einer Einigung
mit jemandem in Verbindung etwa s in Erfahrung zur Sprache
Teil C

@ Ergänzen Sie die fehlenden Verben (siehe Cl) in der richtigen Form.

o Ein Clown hat die Aufgabe, Leute zum Lachen zu bringen.


1. Wir haben jetzt so lange darüber diskutiert. Jetzt müssen wir endlich eine Entscheidung . .. .. ... .. .. .......... ... .
2. Könntest du mir mal einen Gefallen .......................... ?
3. Wir möchten auf Ihren letzten Brief Bezug .......................... .
4. Aufgrund ihrer guten Leistungen wurde Frau Kröller eine Beförderung in Aussicht ....... ...... ............. .
5. Alle Vorbereitungen zum Start der Maschine sind .... ............ .......... worden.
6. Könntest du mal in Erfahrung .......................... , wie viel da s Gerät beim Media Markt kostet?
7. Bevor man für ein Stipendium infrage .. ....... ................. , muss man einen Antrag .............. .. .. .. .. ... ..
8. Bei dem Gespräch der Außenminister sind auch Sicherheitsfragen zur Sprache ......................... ..
9. Um wirtschaftlicher zu arbeiten, .......................... wir auch eine Preiserhöhung in Betracht.
10. Beim Kampf mit so einem mächtigen Gegner könntest du den Kürzeren .......................... .
11 . Nach dem dritten Unfall in diesem Tunnel muss der Stadtrat endlich Maßnahmen zur Erhöhung der
Sicherheit .......................... .
12. Ich kann zwar im Moment nicht so schnell laufen, ihr braucht aber auf mich keine Rücksicht zu

13. Und wie geht es jetzt weiter? Habt ihr eine Verabredung .... .... .... ... ........ ... ?
14. Tausende Menschen ... .. .... .. ...... ... ... ... heute von dem verstorbenen Politiker und Staatsmann Abschied .

: Präpositionen
...... ...................... .......................................................
Teil C:
@ Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen und die Artikelendungen, wenn nötig.

1. . ....... 1989 fiel ........... Berlin die Mauer.

2. . .......... dies ....... wichtigen Herbst überschlugen sich die Ereignisse.


3. Bereits .. .. ....... Sommer 1989 kam es .. ......... einer Massenflucht ........... DDR-Bürgern .. ...... ... d .. ..... traditi-
onellen DDR-Urlaubsländer Ungarn und Tschechoslowakei.
4. Die Ungarn bauten die Befestigungen ........... ihr ....... Grenze ........... Österreich ab.
5. Die Botschaftsflüchtlinge durften ........... langen Verhandlungen ........... d ....... Zug direkt .... ... .... d ...... .
Bundesrepublik ausreisen .
6. . .......... d ....... DDR konstituierten sich Oppositionsgruppen, die ........ ... ein .. .. .. . Demokratisierung der DDR
und ........... d ....... Manipulationen der letzten Kommunalwahlen kämpften .
7. .. ....... .. Leipzig gingen die Teilnehmer ........... montäglichen Friedensgebet ....... .... d ....... Nikolaikirche
. die Straße.
8. Sie protestierten ........... d .. .. ... Ruf "Wir sind das Volk" ........... die Bevormundung des Staates.
9. . .......... dies ....... Montagsdemonstrationen nahmen ........... Ende Oktober bereits 300 000 Menschen teil.

10. Der damalige Staats- und Parteichef Erich Honecker, der ........... Gewalt ........... die Demonstranten vorgehen
wollte, verlor die Unterstützung ........ ... d ....... eigenen Reihen .
11 . ........... 9. November 1989 erklärte ein Pressesprecher ........... einer Pressekonferenz die Reisefreiheit ......... ..
DDR-Bürgern ....... .. .. Visumszwang .
12 . ........... sei ben Abend strömten Tausende ......... .. DDR-Bürgern . . ... die Grenzübergänge ........... West-
berlin.
13 . ........... 23.14 Uhr kapitulierte die DDR-Grenzpolizei .... ...... . d ....... Ansturm der Massen.

14 . ........... Anfang Dezember wurde die DDR-Führung ........... d ....... eigenen Partei basis entmachtet.
15. Der Runde Tisch beschloss die sofortige Auflösung des Ministeriums ........... Staatssicherheit und freie Wahlen
........... d ....... Frühjahr 1990.
Teil 0

..: Rückblick
........................................ ......... ................................
Teil D:
® Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.

Neues aus aller Welt


o der Nachrichtensprecher/die Nachrichtensprecherin o die Kameraaufnahme/ der Kameramann
o das Fernsehprogramm/das Radioprogramm/die o Die Themenauswahl hängt von subjektiven Entschei-
Nachrichtensendung/die Regionalnachrichten/das dungen ab.
Tagesgeschehen o die Aufarbeitung des Materials
o Nachrichten sehen/hören/lesen o die Nachrichtenforschung
o den Nachrichten aufmerksam folgen o die wichtigsten Voraussetzungen für eine Nachricht:
o Informationen verpassen Aktualität, Überraschung, Bekanntheit, Personalisie-
o einen Bericht lesen/vorlesen/vorstellen/schreiben rung, Spannung, Kuriosität, Nähe und Identifikation
o Objektivität ist ein erstrebenswertes Ziel. o gegen moralische Normen verstoßen/von der Norm
o bestimmte Themen auswählen/behandeln abweichen
o eine Entscheidung treffen o Neuigkeiten brauchen einen Wiedererkennungswert.

Den Tätern auf der Spur - Fernsehkrimis


o Ein Schuss fällt. o Dienstschluss haben
o Das Blaulicht blinkt. o rund um die Uhr zur Verfügung stehen
o den Tatort untersuchen o zur Einsicht/zum Ziel kommen
o den Täter finden/überführen o einen Beitrag zur Aufklärung von Verbrechen lei sten
o ein Verbrechen verüben/begehen o den Verbrecher/den Täter/den Dieb/den Mörder ver-
o den Fall/das Verbrechen/den Mord/den Totschlag haften
restlos aufklären/lösen o das Geständnis/e in Geständnis ablegen/ machen
o Die Mordkommission/Der Ermittler/Der Kommissar o die Tat gestehen
fahnden/ermitteln/sind dem Täter auf der Spur. o die Einschaltquote
o Beweise sammeln/beschaffen o Wert auf Spannung legen
o das Bedürfnis nach Gerechtigkeit befriedigen o Neugier erregen/wecken
o die DNA-Analyse auswerten

Politik
o etwas passiert/ereignet sich o vor dem Ansturm der Massen kapitulieren
o Ereignisse überschlagen sich o Etwas verändert/verschlechtert/verbessert sich.
o die Massenflucht von DDR-Bürgern o positive/negative Tendenzen aufweisen
o die Botschaft eines Landes, der Botschafter o Es gibt Fortschritte/ Rückschritte.
o Grenzbefestigungen abbauen o die Politikverdrossenheit
o Verhandlungen führen o Das politische Engagement/Interesse/Desinteresse
o gegen die Bevormundung des Staates protestieren sinkt/steigt/bleibt gleich .
o mit Gewalt gegen Demonstranten vorgehen

Kriminalität
o die Kriminalitätsrangliste anführen o Die Zahl der älteren Straftäter steigt.
o die gefährlichste Stadt/das gefährlichste Bundesland/ o von "Ü-60-Gangstern" sprechen
eine Verbrechenshochburg sein o Strafanzeige (bei der Polizei) erstatten
o aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hervorge- o den Kampf gegen die Korruption antreten
hen o Macht missbrauchen
o in Städten gefährlicher leben als auf dem Land o Bestechungsgelder zahlen/ annehmen
o im Vergleich gut/schlecht abschneiden o das Vertrauen in die staatliche Verwaltung verlieren
o Eigentumsdelikte nehmen zu/steigen an./Es gibt o auf die hohe Dunkelziffer verweisen/eine hohe Dun-
einen Trend zu mehr Eigentumsdelikten . kelziffer aufweisen
o Die Aufklärungsquote erreichte den schlechtesten o auf eine Mauer des Schweigens stoßen
Wert seit ... o sich um mehrTransparenz bemühen
o Diebe bleiben unerkannt. o das Bundeskriminalamt
Teil D

® E.valuation
Uberprüfen Sie sich selbst.

Ich kann gut nicht so gut


Ich kann Nachrichten in allen Formen verstehen, zusammenfassen und weitergeben. o o
Ich kann über Nachrichtensendungen in meinem Heimatland und meine eigenen Ge-
wohnheiten berichten und Vor- und Nachteile der verschied enen Nachrichtenmedien
darstellen . o o
Ich kann Meinungen, Gehörtes und Gesagtes in einer neutralen Form wiedergeben. o o
Ich kann Artikel über Kriminalfilme im Fernsehen und Kriminalität verste hen und
zusammenfassen . o o
Ich kann Berichte über geschichtliche Ereignisse verstehen und über politische und
gesellschaftliche Entwicklungen in meinem Heimatland berichten . o o
Ich kann Texte zum Thema Kriminalität und Korruption verstehen und über die Krimina-
lität in meinem Heimatland berichten. (fakultativ) o o
Ich kann eine schriftliche Strafanzeige gegen unbekannt erstatten. (fakultativ) o o
Kapitel

TeChni~

:.....................................
Geräte und Produkte im Alltag ...... ...... .............................. ....
Teil A:
® Klassenspaziergang: Alltagsgeräte
Wählen Sie drei Fragen au s und befragen Sie möglichst viele Kursteilnehmer. Beri chten Sie dann im Plenum über
die gesammelten Informationen.

8 welche technischen Geräte be- ® 'ufwelches Gerät/welche Geräte CQür welches Gerät haben Sie das
nutzen Sie jeden Tag? können Sie nicht mehr verzichten? meiste Geld ausgegeben?

o Würden Sie sich selbst als ge-


0 Mit welchem Gerät haben Sie die
meisten Probleme?
8 Beraten Sie