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I.G.

28
Rechtschreibung

Unser Klima, unsere Welt – Rechtschreibung


und Leseverstehen trainieren für VERA 8
Petra Schappert, Stuttgart

© picture-alliance/SZ Photo

Anfangs belächelt, ist „Fridays for Future“ mittlerweile eine Bewegung, die sowohl von der Gesell-
schaft als auch von der Politik beachtet wird – fast scheint es gar, dass erst durch die Proteste der
Jugendlichen der Klimawandel ernsthaft in den Blick geraten ist. In dieser Unterrichtseinheit berei-
ten sich die Schülerinnen und Schüler anhand motivierender und auch nachdenklich stimmender
Texte auf die Vergleichsarbeit VERA 8 vor, indem sie ihre Leseverstehenskompetenz und ihre Recht-
schreibfähigkeit schulen.

KOMPETENZPROFIL
Klassenstufe: 7/8
Dauer: 12 Unterrichtsstunden
Kompetenzen: 1. Leseverstehen: Texte lesen und verstehen; mit verschiedenen
Aufgabenformaten umgehen; 2. Rechtschreibung: Rechtschreib-
strategien kennen, auswählen und anwenden
Thematische Bereiche: Leseverstehen, Rechtschreibung; Umweltschutz, Klimawandel
4 von 34 I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8

Auf einen Blick

1./2. Stunde
Thema: Die Welt gestern und heute – Einstieg in das Thema

M1 Die Welt gestern und heute / Austausch über verschiedene Bilder, die
den technischen Fortschritt dokumentieren (UG)
M2 Was ist in 20 Jahren? – Eine Mindmap gestalten / Gedanken über die
Welt in 20 Jahren sammeln und in einer Mindmap fixieren (GA); Präsentie-
ren der Ergebnisse im Plenum (GA/UG)
M3 So etwas wird es nie geben?!– Zukunftsszenarien / Lesen von Aussagen
über die Zukunft, die in der Vergangenheit gemacht wurden, Festhalten der
Kernaussagen, Austausch in der Gruppe (GA)
M4 Check-up Leseverstehen / Bearbeiten von Aufgaben zum Text M 3 (EA);
Sichern der Ergebnisse (UG)
M5 Check-up Orthografie / Intuitives Anwenden von Rechtschreibstrategien
(EA); Sichern der Ergebnisse (UG)

3./4. Stunde

© RAABE 2019
Thema: Rechtschreibstrategien: Wörter verlängern und Wortstamm suchen

M6 Strategie 1: Wörter verlängern / Durchführen von Übungen zur Strategie


„Wörter verlängern“ (EA)
M7 Strategie 2: den Wortstamm suchen / Durchführen von Übungen zur
Strategie „den Wortstamm suchen“ (EA)

5./6. Stunde
Thema: Rechtschreibstrategien: Wörter zerlegen und Wörter merken

M8 Strategie 3: Wörter zerlegen / Durchführen von Übungen zur Strategie


„Wörter zerlegen“ (EA)
M9 Strategie 4: Wörter merken / Durchführen von Übungen zur Strategie
„Wörter merken“ (EA)

7./8. Stunde
Thema: Leseverstehen trainieren: Texte über „Fridays for Future“

M 10 Greta Thunberg – für das Klima, gegen den Klimawandel / Sammeln


von Vorwissen zu Greta Thunberg und der Bewegung „Fridays for Future“
(UG); Lesen des Zeitungsartikels und Formulieren von Fragen an Greta
Thunberg (EA)

101 RAAbits Deutsch/Sprache November 2019


I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8 5 von 34

M 11 Alles verstanden? – Aufgaben zum Leseverstehen / Überprüfen des


Leseverständnisses zum Text M 10 mit geschlossenen Aufgabenformaten
(EA)
M 12 Immer wieder freitags – Demonstrieren für das Klima / Lesen des
Textes über die Fridays-for-future-Bewegung, Markieren wichtiger Informa-
tionen (EA); Austauschen der Ergebnisse (UG)
M 13 Wer weiß die Antwort? – Ein Multiple-Choice-Quiz / Erstellen und
Durchführen eines Quiz (EA/UG)

9./10. Stunde
Thema: Leseverstehen trainieren: Klimaflüchtlinge

M 14 Nur weg hier – auf der Flucht vor dem Klima / Beschreiben eines Bildes
und Lesen eines Textes über Klimaflüchtlinge; Anstellen von Vermutungen
über Fluchtgründe im Zusammenhang mit dem Klimawandel (EA/UG)
M 15 Was kapiert? – Fragen zum Leseverstehen / Überprüfen des Lesever-
ständnisses zum Text M 14 mit halboffenen Aufgabenformaten (EA)

11./12. Stunde
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Thema: Leseverstehen und Rechtschreibung – komplette Aufgabe

M 16 Leben in der Zukunft – eine Stippvisite / Spekulieren über die Zukunft im


Jahr 2048 in Form eines Tagesablaufs (EA); Vorlesen des Textes (GA); Lesen
eines literarischen Textes über die Welt im Jahre 2048 (EA)
M 17 VERA 8 lässt grüßen – Leseverstehen und Orthografie / Bearbeiten
eines Aufgabensatz aus den Bereichen Leseverstehen und Orthografie (EA)

Minimalplan

In M 3–M 4, M 10–M 11, M 14–M 15 und M 16–M 17 bearbeiten die Schülerinnen und Schüler
Aufgaben zum Leseverstehen, in M 5–M 9 und M 17 Aufgaben zur Orthografie. Steht weniger Zeit
zur Verfügung, können nur die Kernmaterialien M 3–M 5 und M 16–M 17 bearbeitet werden, da es
sich um Aufgaben handelt, wie sie auch bei VERA 8 vorkommen können.

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M1 Die Welt gestern und heute


Die Welt ist ständig im Wandel – und das Rad des Fortschritts dreht sich immer schnell. Auf den
folgenden Fotos siehst du, was sich alles verändert hat.

Aufgaben
1. Schaut euch die Bilder für 1 bis 2 Minuten aufmerksam an.
2. Beschreibt, was ihr auf den Bildern seht.
3. Was sagen die Bilder über den Wandel und den Fortschritt aus? Diskutiert.

© RAABE 2019

Bildnachweise von links oben nach rechts unten: © iStock/Geyy Images Plus; © okeyphotos/E+; © Milanvirijevic/E+; © oticki/iStock/Getty
Images Plus; © Images source; © iStock

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Was ist in 20 Jahren? – Eine Mindmap gestalten M2


Über das Gestern und das Heute habt ihr euch schon ausgetauscht. Wie aber wird das Morgen aus-
sehen? Macht euch Gedanken über die Welt in 20 Jahren.

Aufgaben
1. Geht in Gruppen von 4 Personen zusammen.
2. Sammelt eure Ideen über die Welt in 20 Jahren.
3. Füllt die bereits begonnene Mindmap aus. Ihr könnt auch weitere Oberbegriffe ergänzen.
4. Präsentiert eure Ergebnisse in der Klasse.

überall Roboter

Arbeitswelt Natur und Umwelt


© RAABE 2019

Die Welt in
20 Jahren …

© iStockphoto/ Rubberball

Zusammenleben Technik

selbsfahrende
Autos

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M3 So etwas wird es nie geben?! – Zukunftsszenarien


In der Vergangenheit haben viele Menschen Aussagen über die Zukunft gemacht. Ob sie sich wohl
alle bewahrheitet haben?

Aufgaben
1. Geht in Gruppen von 4 Personen zusammen.
2. Teilt die 4 Texte unter euch in der Gruppe auf.
3. Jedes Gruppenmitglied liest nun seinen Text. Markiert ggf. wichtige Wörter oder macht euch
kurze Notizen.
4. Stellt euch die Aussagen in den Texten gegenseitig in eigenen Worten vor.
5. Bearbeitet dann in Einzelarbeit die Aufgaben im folgenden Material.

Ken Olson, in den 1970er-Jahren Chef einer


Firma namens „Digital Equipment“, konn-
Alfred P. Sloan, Chef des Autokonzerns „General te sich einfach nicht vorstellen, warum die
Motors“ in den USA, sagte, dass im Jahre 1927 Menschen zu Hause einen Computer haben
das Auto ausentwickelt sein würde. Von da an wollten. Damit hatte er sich leider verschätzt
würde es keine technische Weiterentwicklung und so musste er mit ansehen, wie seine Fir-
mehr geben. Dass in der Zukunft noch Dinge ma von einem anderen Computerhersteller
wie Scheibenbremsen, Heizungen, Einspritzmo- aufgekauft wurde. Mit seiner Fehleinschät-
toren oder Sicherheitsgurte entwickelt werden

© RAABE 2019
zung war er jedoch nicht allein. So ist es
würden, konnte er sich einfach nicht vorstellen. einem gewissen Steve Jobs nicht gelungen,
Das einzige Verkaufsargument werde in der Zu- seinen selbst zusammengebauten Heim-
kunft das Design von Autos sein. Deshalb küm- computer bei zwei Computerfirmen anzu-
merte er sich fortan nur noch um das Styling bringen. Also gründete er eben mit seinem
von Autos. Freund Steve Wozniak seine eigene Firma.

© Leontura Digital
Vision Vectors

Dee Lee Forest sagte über das Fernsehen: „Auf Wenn es nach dem amerikanischen Präsi-
das Fernsehen sollten wir keine Träume ver- denten Rutherford B. Hayes – er regierte von
geuden, weil es sich einfach nicht finanzieren 1877 bis 1881 – gegangen wäre, würde es heu-
lässt.“ Damit war er nicht der einzige. Auch ein te keine Telefone geben. Er soll gesagt haben:
anderer konnte sich einfach nicht vorstellen, „Eine erstaunliche Erfindung. Aber wer sollte
dass Familien jeden Abend stundenlang auf sie jemals benutzen wollen?“ Ein Manager von
eine Sperrholzbox starren würden. Da hatte Western Union, eine ehemalige große Telekom-
sich Darryl F. Zanuck, 1946 Vizepräsident der munikationsfirma, drückte sich im Jahre 1876
berühmten Filmfirma „20th Century Fox“, aber noch deutlicher aus: „Das Telefon hat zu viele
ganz schön getäuscht, denn bis vor wenigen ernsthaft zu bedenkende Mängel für ein Kom-
Jahren noch war genau dies der Fall. Wenn munikationsmittel. Das Gerät ist von Natur aus
man den beiden von Streamingdiensten und von keinem Wert für uns.“
YouTube erzählt hatte, wäre man vermutlich
für verrückt erklärt worden.

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Check-up Leseverstehen M4
Hier kannst du prüfen, ob du die Texte mit den Aussagen über die Zukunft wirklich verstanden hast.

Aufgaben
1. Lies zuerst die Teilaufgaben 1 bis 8.
2. Nimm dann die Texte aus M 3 wieder vor und lies sie noch einmal aufmerksam durch.
3. Bearbeite nun die Teilaufgaben bzw. beantworte die Fragen: Schreibe kurze Sätze bzw. kreuze
die Antwort an, die deiner Ansicht nach richtig ist.

Teilaufgabe 1:
Welchen Grund nannte Sloan dafür, dass die Entwicklung des Autos 1927 beendet sei?

_____________________________________________________________________________________

Teilaufgabe 2:
Weswegen werden seiner Meinung nach Menschen in Zukunft nur noch Autos kaufen?
 wegen der Motoren  wegen des Aussehens  wegen der Sicherheit

Teilaufgabe 3:
Was passierte Ken Olson aufgrund seiner Fehleinschätzung?
© RAABE 2019

______________________________________________________________________________________

Teilaufgabe 4:
Was machte Steve Jobs, nachdem niemand sein Produkt kaufen wollte?

_____________________________________________________________________________________

Teilaufgabe 5:
Warum war Dee Lee Forest gegen das Fernsehen?
 zu langweilig  zu kompliziert  zu teuer

Teilaufgabe 6:
Welche Einschätzung hatte der Filmchef vom Fernsehen?

______________________________________________________________________________________

Teilaufgabe 7:
Warum sprach sich Rutherford B. Hayes gegen das Telefon aus?
 das braucht keiner  das versteht keiner  das ist immer kaputt

Teilaufgabe 8:
Was ist ein „Mangel“ nicht?
 eine Schwäche  eine Einschränkung  eine Gefahr

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M5 Check-up Orthografie
Mit den folgenden Aufgaben kannst du überprüfen, ob du Strategien zur Rechtschreibung kennst
und sie beherrschst. Viel Spaß!

Aufgabe
Kreuze an, wie man die richtige Schreibweise überprüfen kann. Setze wie im Beispielsatz ein Kreuz
pro Zeile und notiere bei der jeweils passenden Strategie einen „Lösungsweg“.

Man verlängert Man sucht den Man zerlegt Man merkt sich
das Wort. Wortstamm. das Wort. das Wort.
artig
   
artik
artiger

1. Handy
   
Handi

2. Häuser
   
Heuser

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3. Fahrrad
   
Fahrrat

4. vielleicht
   
vieleicht

5. Erdnusssoße
   
Erdnussoße

6. beenden
   
benden

7. Computer
   
Compjuter

8. bärtig
   
bärtich

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Strategie 1: Wörter verlängern M6


Wenn du nicht weißt, wie etwas geschrieben wird, kann das eine Strategie sein: Verlängere das
Wort!

Aufgabe 1:
Ergänze die Hinweise zur Strategie mit den Wörtern aus dem grauen Kasten.

Strategie 1: Wort verlängern

Viele Buchstaben hören sich ziemlich ähnlich an. Dazu gehören die Konsonanten ______________,

g und k, b und p und auch die Endungen -ig und -ich. Indem man die Wörter, in denen diese

Buchstaben vorkommen, verlängert, kommt man der richtigen Schreibung schnell auf die Spur.

Dabei muss man das Wort so verlängern, dass man mindestens ________________________

erhält. Dies kann bei Substantiven durch __________________________________ erfolgen,

bei Verben durch ___________________________ im Plural (1. oder 3. Person Plural), bei Ad-
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jektiven hilft eine Deklinationsendung oder __________________________.

die Bildung des Plurals – die Konjugation – zwei Silben – der Konjunktiv – d und t

Aufgabe 2:
Wie lautet der Plural der folgenden Substantive? Schreibe ihn auf.
der Rand: die Ränder das Sieb: ___________________________
der Bund: __________________________ der Fink: ___________________________
das Kalb: ___________________________ der Stab: ___________________________
der Berg: ___________________________ der Schrank: ________________________

Aufgabe 3:
Verlängere folgende Adjektive durch eine Deklinationsendung.

billi? + Pullover: der billige Pullover lie? + Kind: _________________________

spannen? + Krimi: ____________________ verträum? + Blick: ____________________

trü? + Wasser: _______________________ klu? + Professor: _____________________

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Aufgabe 4:
Wie heißt die 3. Person Singular? Schreibe sie auf.

es (kleben): _______________________ er (gebe ): _______________________

es (sinken): _______________________ sie (fragen): ______________________

Aufgabe 5:
Verlängere die folgenden Wörter auf geeignete Art und Weise. Entscheide dich dann, welcher Buch-
stabe im Ausgangswort der richtige ist. Ein Beispiel ist vorgegeben.

das Bad/t die Bäder

mutig/k

der Staup/b

er/sie lept/bt

leißig/k

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M7 Strategie 2: den Wortstamm suchen
Mit dieser zweiten Strategie kannst du weitere kniflige Rechtschreibfragen klären.

Aufgabe 1:
Ergänze die Hinweise zur Strategie mit den Wörtern aus dem grauen Kasten.

Strategie 2: Wortstamm suchen

Wenn du nicht weißt, wie man ein Wort schreibt, z. B. ob mit ä(u) oder e(u), kann es helfen,

den Wortstamm zu suchen. Bei einem Wort im Plural ist das z. B. ___________________, bei

einem konjugierten Verb ______________________________. Du kannst auch nach einem

_________________________ Wort suchen.

der Ininitiv – verwandten – der Singular

Aufgabe 2: Schreibe den Ininitiv der folgenden Verben auf:

du läufst: _______________________ sie fährt: ___________________________

es säuft: _______________________ er beugt (sich): _______________________

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Aufgabe 3: Richtig oder falsch? Schreibe den Singular auf und korrigiere gegebenenfalls das Wort.

die Häuser: ___________________________ die Leuse: _________________________

die Meuse: ____________________________ die Mägen: _________________________

die Freunde: ___________________________ die Bäume: _________________________

Aufgabe 4:
Finde so viele verwandte Wörter der angegebenen Wörter wie möglich. Vergleiche dann deine Er-
gebnisse mit denen deines Nachbarn. Wer hat mehr?

säubern: ____________________________________________________________________

der Räuber: __________________________________________________________________

die Fähre: ____________________________________________________________________

die Gewähr: __________________________________________________________________

die Träume: __________________________________________________________________

bläulich: _____________________________________________________________________

der Läufer: ___________________________________________________________________


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Aufgabe 5:
Streiche alle falsch geschriebenen Wörter durch. Erkläre auf den Schreiblinien, warum diese falsch
geschrieben sind.

erbäuten – Meute – Säue – wiederkäuen – Fräude – gefehrlich – mechtig – verträumt – vertäut

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________

___________________________________________________________________________

_____________________________________________________________________________________

_____________________________________________________________________________________

© Seb_ra/iStock

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Strategie 3: Wörter zerlegen M8


Aller guten Dinge sind drei – bei dieser Strategie geht es ans Zerlegen.

Aufgabe 1:
Lies die Informationen zu Strategie 3. Schau dir dann die zehn Wörter darunter an. Schreibe die
Nummer der Regel, die für das Wort gilt, in den Kreis daneben und zerlege das Wort wie im Beispiel.

Strategie 3: Wörter zerlegen


Wenn du nicht weißt, wie man ein Wort schreibt, kannst du es in seine Silben zerlegen.
Dafür gelten diese Regeln:
1. Wenn zwischen zwei Vokalen zwei gleiche Konsonanten stehen, dann trennt man zwischen
den Konsonanten.
2. Diese Konsonanten werden nie getrennt: ch, ck, ph, rh, sh, th, sch.
3. Diese Konsonantenpaare kannst du bedenkenlos trennen: hr, st, sp, ng, nk
4. Wird ein Konsonant von zwei Vokalen umrahmt, dann trennt man vor dem Konsonanten.
5. Vorsilben werden abgetrennt.
6. Zusammengesetzte Wörter kann man in seine einzelnen Wörter zerlegen.
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1. beeinträchtigen: be-ein-träch-ti-gen e 6. Schifffahrt:

2. beinhalten: 7. Essstörung:

3. Handtuch: 8. Endabrechnung:

4. Tunnel: 9. Bäcker

5. Kasten: 10. Ruder

Aufgabe 2:
Setze so viele Wörter und Wortbestandteile wie möglich aus der Auswahl unten zusammen. Du
kannst Wörter mehrmals verwenden. Schreibe die Zusammensetzungen auf.

Dampf – Lok – Diesel – Lampe – Bett – Material – Bett – Folie – Steuer – Maut
– Kontroll – Geschirr – Lampe – Tuch – Gebühren – Kunststoff – Dämm –
Telefon – Tee – Reiniger – Decke – Kanne – Service

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________

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M9 Strategie 4: Wörter merken


Bei Fremdwörtern gibt es leider oft keine Rechtschreibregeln. Hier lautet die Strategie: merken!

Aufgabe 1:
Welche Wörter sind Fremdwörter, deren Schreibweise du dir merken musst? Kreise sie ein.

Tablet – Toleranz – Lebensmittel – Handy – Reflexion – Anschlussstelle – Maschine –


Häufigkeit – Schnittstelle – Krepppapier

Aufgabe 2: Wie schreibt man diese Wörter richtig? Schaue im Wörterbuch nach.

Compjuter: ___________________________ Apdeit: ____________________________

Smartfon: ____________________________ Softwehr: __________________________

Daunlod: _____________________________ Ekwipment: ________________________

Aufgabe 3:
Lies dir die folgenden falsch geschriebenen Wörter in den Sätzen durch. Bei welchen Wörtern
kannst du eine Strategie anwenden, bei welchen musst du dir die Schreibung merken? Schreibe den

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passenden Buchstaben in das Kästchen:

ern B = Wortstamm
A = Wort verläng suchen C = Wort zerlege
n D = Wort merke
n

Beispiel: Ich gebe dir gerne einen Rad/Rat.  beratschlagen, raten B


1. Meine Oma wohnt in der fünften Etaje.
2. Für mein kaputtes Auto möchte ich auf jeden Fall eine Entschedigung.
3. Im Walt leben viele Feen und Trolle.
4. Bist du fitt?
5. Du schaust aber nicht sehr erfräut!
6. Kannst du mir vieleicht ein Taschentuch geben?

Aufgabe 4:

Schreibe die Sätze aus Aufgabe 3 noch einmal ab und korrigiere die falsch geschriebenen Wörter.

1. __________________________________________________________________________

2. __________________________________________________________________________

3. __________________________________________________________________________

4. __________________________________________________________________________

5. __________________________________________________________________________

6. __________________________________________________________________________

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M 10 Greta Thunberg – für das Klima, gegen den Klimawandel


Greta Thunberg hat eine Bewegung angestoßen, der sich auch die Politik nicht mehr entziehen kann.
Doch wer ist sie eigentlich, diese Greta? Lest das Porträt dieses kämpferischen Mädchens.

Aufgaben
1. Was wisst ihr über Greta? Sammelt eure Informationen an der Tafel.
2. Habt ihr Fragen an Greta? Formuliert sie in euer Heft.
3. Lest nun das Porträt von Greta. Welche eurer Fragen beantwortet der Text?
4. Schreibt Greta eine kurze Nachricht und stellt ihr eure noch offenen Fragen.

Gretas Aufstand
Von Claus Hecking

Am ersten Tag saß sie einsam und allein vor


dem Schwedischen Reichstag, ein kaum 1,50
Meter großes Mädchen mit zwei Zöpfen, einem
lila Rucksack, Wut im Bauch. Und einem Schild
5 im Arm. „Skolstrejk för klimatet“ stand darauf:
„Schulstreik für das Klima.“

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Es war der 20. August 2018, der erste Schultag
in Stockholm nach dem heißesten Sommer, den
weite Teile Schwedens je erlebt hatten. Aber
10 Greta Thunberg, 15 und schulplichtig, ging nicht
zum Unterricht. Sondern zum Parlament des
Königreichs Schweden, das in drei Wochen neu
gewählt werden sollte. Sie hockte sich auf den
Steinboden vor das Gebäude oder sie verteilte
15 Handzettel. Mit dem Text:
„Wir Kinder tun oft nicht das, was ihr uns sagt.
Wir tun das, was ihr tut. Und weil ihr Erwach- © Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0
International
senen auf meine Zukunft scheißt, tue ich das
auch. Mein Name ist Greta, und ich bin in der
20 neunten Klasse. Und ich bestreike die Schule für das Klima bis zum Tag der Wahl.“
Sie hat es durchgezogen. Drei Wochen lang hat Greta Thunberg Tag für Tag die Schule ge-
schwänzt. Anfangs wollten Lehrer sie davon abbringen, später solidarisierten sie sich mit ihr.
Noch heute fehlt Greta jeden Freitag. Dann demonstriert sie vor dem Parlament: Dafür, dass
Politiker, aber auch ganz normale Bürger den Klimawandel endlich ernst nehmen. Nicht nur
25 reden, sondern auch handeln, das Energiesystem und ihren Lebensstil grundlegend ändern.
„Die Erwachsenen haben versagt“, sagt die junge Schwedin im Gespräch mit dem Spiegel. „Sie
sagen, der Klimawandel ist eine Bedrohung für uns alle, aber dann leben sie einfach so weiter
wie bisher. Wir müssen selbst aktiv werden.“ […]
Erwachsene denken meistens nicht über das Jahr 2050 hinaus, kritisiert sie. Aber sie selbst,
30 Jahrgang 2003, werde dann vielleicht noch nicht einmal die Hälfte ihres Lebens hinter sich

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haben. „Was wir jetzt tun oder nicht tun, wird mein Leben und das meiner Freunde, Kinder
und ihrer Enkelkinder beeinlussen.“ […]
Sie ist so scharfzüngig wie radikal. Und sie macht kein Geheimnis daraus, dass sie anders ist.
Auf ihrem Twitterproil stellt sie sich vor als „15-jährige Klimaaktivistin mit Asperger“.
35 Das Asperger-Syndrom ist eine Form des Autismus. Menschen mit diesem Syndrom sind oft
hochintelligent und sprachlich hochbegabt. Andererseits haben sie aber auch häuig Proble-
me mit dem Aufbau persönlicher Beziehungen. Sie neigen dazu, sich intensiv für bestimmte
Themen zu interessieren.
„Ich schaue auf die Mächtigen und frage mich, warum sie alles so kompliziert machen. Wenn
40 der Klimawandel gestoppt werden muss, müssen wir ihn stoppen […].“ Mit solchen Sätzen
wird sie immer mehr zu einem Gesicht der globalen Klimabewegung […]
Ihren Eltern hat Greta schon vor Jahren die Leviten gelesen – und sie konvertiert. Ebenso wie
sie selbst ist ihr Vater zum Veganer geworden, die Mutter zur Vegetarierin. Greta ist aus Über-
zeugung noch nie gelogen, ihre Mutter Malena Ernman liegt seit drei Jahren nicht mehr. […]
45 Lange war Greta Thunberg wegen des Klimawandels traurig, fast schon depressiv. Aber jetzt,
da sie etwas tun kann, geht es ihr richtig gut, sagt ihr Vater. Und ihre Noten haben nicht unter
den Streiks gelitten. Ihre Bücher hat sie immer mit dabei.
Aus: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/greta-thunberg-das-gesicht-der-globalen-klimabewegung-a-1241185.
html; © SPIEGEL ONLINE 2018. Alle Rechte vorbehalten
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Alles verstanden? – Aufgaben zum Leseverstehen M 11


Mit den folgenden Aufgaben kannst du prüfen, ob du den Text über Greta Thunberg verstanden
hast. Los geht’s!

Aufgaben
1. Lies die sieben Teilaufgaben aufmerksam durch. Markiere die Schlüsselwörter darin.
2. Lies den Text über Greta Thunberg noch einmal durch. Lege dir dafür die Teilaufgaben direkt
neben den Text.
3. Bearbeite die Aufgaben bzw. beantworte die Fragen: Schreibe kurze Sätze bzw. kreuze die Ant-
wort an, die deiner Ansicht nach richtig ist.
4. Vergleiche deine Lösungen zunächst mit denen deines Sitznachbarn oder deiner Sitznachbarin.
Besprecht dann die Lösungen gemeinsam in der Klasse.

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Teilaufgabe 1:
Was machte Greta vor dem Reichstag?

 sie protestierte  sie präsentierte  sie dokumentierte

Teilaufgabe 2:
Was bedeutet „sich solidarisieren“ (Zeile 22 f.)?

 sich verbrüdern  akzeptieren  verteidigen

Teilaufgabe 3:
Was wirft Greta den Erwachsenen alles vor? Kreuze an.

 die Kinder nicht ernst zu nehmen  den Klimawandel nicht ernst zu nehmen
 zu handeln, ohne vorher darüber nachzudenken  nicht langfristig genug zu denken

Teilaufgabe 4:
Was haben laut Greta Gegenwart und Zukunft miteinander zu tun?

 Man kann jetzt tun, was man will, die Zukunft kann man nicht beeinlussen.
 Die jetzt getroffenen Entscheidungen haben Konsequenzen für die Zukunft.
 In der Zukunft wird man erst sehen, was man jetzt hätte tun sollen.

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Teilaufgabe 5:
Wie alt wird Greta im Jahr 2050 sein?

 37 Jahre  47 Jahre  45 Jahre

Teilaufgabe 6:
Welche Schwierigkeiten hat Greta aufgrund dessen,
dass sie das Asperger-Syndrom hat?

Sie hat Schwierigkeiten …


 … sich zu konzentrieren
 … sich auszudrücken
 … Freundschaften zu schließen

Teilaufgabe 7:
Wer ist mit „wir“ in Zeile 40 gemeint?

 die Kinder
 die Fridays-for-Future-Bewegung
 die Gesellschaft

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Immer wieder freitags – demonstrieren für das Klima M 12


Wisst ihr schon alles über „Fridays for Future“? Na, mal sehen.

Aufgaben
1. Lies den Text aufmerksam durch. Markiere die wichtigsten Informationen im Text mit einem
farbigen Stift.
2. Fülle die Lücken, indem du den entsprechenden Satz im Text indest.

• In den vergangenen Monaten __________________________________________________

__________________________________________________________ kräftig gewachsen.

• In Deutschland _____________________________________________________________

________________________________________________________________________.

• „Am Anfang herrschte _______________________________________________________

________________________________________________________________________.“

• „Die Bewegung _____________________________________________________________

________________________________________________________________________.“
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3. Vergleicht eure Ergebnisse in der Klasse.

Wie „Fridays for Future“ sich professionalisierte

Von Nadja Schlüter

Greta Thunberg war sich anfangs selbst nicht sicher, ob „Fridays for Future“ Bestand haben
würde. […] Rückblickend war diese Sorge unbegründet. In den vergangenen Monaten ist die
von Schülern und Studenten getragene Bewegung „Fridays for Future“ kräftig gewachsen, vor
allem in Deutschland. Die ersten Streiks hierzulande fanden im Dezember statt, zunächst in
5 Bad Segeberg, kurz darauf mal mit 50 Schülern in Köln, mal mit 150 in Berlin. Am 24. Mai gin-
gen bundesweit mehr als 300 000 Demonstranten auf die Straße, Ende Juni bei einer Aktion
in Aachen gegen Braunkohle waren es 20 000 Teilnehmer.
Wichtig waren anfangs vor allem die Symboligur Thunberg und das Internet. Im August
2018, als die Klimakrise in den Medien und im Alltag immer präsenter wurde, begann die
10 damals 15-jährige Schwedin alleine ihren Schulstreik und berichtete davon auf Twitter. Im
September nutzte sie erstmals den Hashtag #FridaysforFuture, bald wurde er von einem Mot-
to zu einer Marke. Während Thunberg viel beachtete Reden bei der UN-Klimakonferenz in
Kattowitz und dem Weltwirtschaftsforum in Davos hielt, versammelten sich weltweit immer
mehr Schüler unter dem mittlerweile bekannt gewordenen Label. […]
15 In Deutschland sind aus den Streiks bis heute um die 500 Ortsgruppen entstanden. „Am An-
fang herrschte das Chaosprinzip: Alle haben einfach mal gemacht, wie sie gedacht haben“,
sagt Carla Reemtsma, 21, die Pressearbeit für die Bewegung macht. „Seitdem hat sich viel ver-

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24 von 34 I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8

ändert, und Strukturen wurden geschaffen.“ Die Aktivisten diskutieren in WhatsApp-Gruppen


und stimmen sich in Telefonkonferenzen ab. Delegierte vertreten dabei die Beschlüsse der
20 Ortsgruppen. Zudem gibt es bundesweite Arbeitsgruppen zu Themen wie „Kampagnen“ oder
„Internationalismus“. Die „AG Struktur“ hat vor Kurzem ein 21-seitiges Organisationspapier
erstellt. […]
Im April entstand aus Abstimmungsprozessen heraus eine Forderungsliste an die deutsche
Politik: Einhaltung des Pariser Abkommens und des 1,5-Grad-Celsius-Ziels, Kohleausstieg bis
25 2030, 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2035. Darauf können sich alle berufen, egal, ob
sie in Reutlingen oder Kiel auf die Straße gehen. […]
„Die Bewegung hat sich auf jeden Fall professionalisiert“, sagt Moritz Sommer vom Berliner
Institut für Protest- und Bewegungsforschung, der „Fridays for Future“ als „große Erfolgsge-
schichte“ bezeichnet: „Sie macht clevere Medienarbeit und sieht von außen sehr organisiert
30 aus.“ […]

© RAABE 2019
© picture-alliance/SZ Photo

Eine Studie des Instituts ergab, dass mehr als die Hälfte der Aktivisten Abitur hat oder anstrebt.
70 Prozent fühlen sich der Mittelschicht zugehörig, fast 80 Prozent sehen sich als politisch
links. Bei diesem soziokulturellen Hintergrund ist anzunehmen, dass viele den Rückhalt ihrer
Eltern haben, um freitags demonstrieren statt lernen zu gehen.
35 Wie es nach den ersten Sommerferien für die Bewegung weitergeht, soll auch beim Kongress
in Dortmund diskutiert werden. […] Beim fünftägigen Kongress werden der Vorsitzende der
Wirtschaftsweisen, ein Bereichsleiter der Gewerkschaft Verdi und der Kabarettist Marc-Uwe
Kling erwartet. In Workshops können die Teilnehmer etwas über die physikalischen Grund-
lagen des Klimawandels, zivilen Ungehorsam oder Talkshowauftritte lernen, und bei Vernet-
40 zungstreffen wollen sich Aktivisten, die sich bisher nur über WhatsApp und vom Telefon
kennen, endlich persönlich treffen. […]
Aus: https://www.sueddeutsche.de/politik/klimaschutz-bewegung-wie-fridays-for-future-sich-professionali-
siert-1.4542454; © Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH

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I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8 25 von 34

Wer weiß die Antwort? – Ein Multiple-Choice-Quiz M 13


In diesem Material werdet ihr selbst ein Multiple-Choice-Quiz mit Fragen zum Text gestalten.

Aufgaben
1. Schaut euch die zwei Beispielfragen an. Welche Antwort ist richtig?
2. Überlegt euch selbst je vier Multiple-Choice-Fragen zum Text in M 12 nach dem Muster der Bei-
spielfragen. Notiert sie in den Kästen. Denkt euch pro Frage drei mögliche Antworten aus.
3. Spielt das Quiz nun in der Klasse:
a) Alle Schülerinnen und Schüler stehen auf.
b) Ein Mitglied der Klasse (= S 1) stellt einem Schüler/einer Schüler seiner Wahl (= S 2) seine
erste Frage.
c) Ist die Antwort richtig, fährt S 2 mit seiner ersten Frage an eine selbst gewählte Person (S 3)
fort.
d) Ist die Antwort falsch, muss sich S 2 setzen. S 1 stellt nun seine zweite Frage an S 3.

Was bedeutet „sich professionalisieren“? Welche Gedanken machte Greta sich an-
a) sich einen Beruf suchen fangs über die Zukunft von F-f-F?
b) sich wie ein Proi fühlen a) die Bewegung könnte wieder einschlafen
c) besser/wie ein Proi werden b) die Bewegung könnte zu groß werden
© RAABE 2019

c) die Bewegung könnte zu klein bleiben

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28 von 34 I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8

M 14 Nur weg hier – auf der Flucht vor dem Klima


Der Klimawandel geht bereits mit Hitzewellen und Dürreperioden einher. Viele Menschen werden
bald nicht nur vor Krieg und Verfolgung flüchten, sondern auch vor den Folgen des Klimawandels.

Aufgaben
1. Betrachtet das Bild und beschreibt, was ihr darauf seht.
2. Was glaubt ihr: Welche Folgen haben Hitzewellen und Dürreperioden für das Leben in Deutsch-
land? Werden irgendwann auch Menschen aus Deutschland flüchten?
3. Lest den Text und bearbeitet die Aufgaben im folgenden Material.

Auf der Flucht vor dem Klimawandel

Die Auswirkungen des Klimawandels lassen


sich nicht abstreiten. Überlutungen, Wir-
belstürme oder Dürrekatastrophen treten
häuiger auf. Der Anstieg des Meeresspiegels
5 bedroht Inselstaaten und Küstenregionen,
Wassermangel, versalzene Böden oder Bo-
denerosion vertreiben immer mehr Men-
schen aus ihrer Heimat. Das Klima zwingt sie

© RAABE 2019
zur Flucht. Werden Gebiete unbewohnbar, ist
10 Migration für viele Menschen der einzige Aus-
weg. Während Umweltlüchtlinge vor Um-
weltveränderungen oder Naturkatastrophen
aus ihrer Heimat liehen, sind Klimalücht-
linge direkt vom Klimawandel betroffen. Das © Stilletto82/DigitalVision Vector
15 ist der Fall, wenn beispielweise der steigende
Meeresspiegel ganze Dörfer zu überschwem-
men droht. Die Folgen des Klimawandels veranlassen schon heute viele Menschen zur Flucht.
Genaue Zahlen liegen jedoch nicht vor, weil Klimalüchtlinge von den Vereinten Nationen
nicht erfasst werden. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) schätzt, dass bis
20 2050 zwischen 150 und 200 Millionen Menschen vor klimatischen Änderungen liehen wer-
den. Süd- und Ostasien sowie zahlreiche paziische und karibische Inselstaaten gehören zu
den Regionen, die am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Manche
Klimaexperten gehen davon aus, dass der steigende Meeresspiegel große Teile der bevölke-
rungsreichen Regionen im Süden und Osten Asiens überluten wird. Am Südrand der Sahara
25 und in anderen Wüstengebieten zwingt die Desertiikation immer mehr Menschen dazu, um-
zusiedeln oder auszuwandern. Der Zugang zu natürlichen Ressourcen wie Wasser und Wei-
deland wird auch durch das schnelle Bevölkerungswachstum, die Versalzung der Böden und
die Privatisierung von Land erschwert. Wasser- und Nahrungsmittelknappheit führen oft zu
Konlikten in den betroffenen Regionen. Am stärksten betroffen sind arme Menschen. Sie ha-
30 ben nicht das Geld, um die Folgen von Naturkatastrophen zu bewältigen oder um die Kosten
der Flucht zu tragen. Vor allem in Entwicklungsländern wird die Lage der Menschen durch
den Klimawandel immer schwerer. Viele leben von der Landwirtschaft. Sie sind direkt von

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I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8 29 von 34

der Natur und dem Wetter abhängig. Durch Dürren, Fluten oder andere Naturkatastrophen
fallen Ernten aus, es kommt zu Hungerkatastrophen und gesundheitlichen Problemen. […]
35 Katastrophenvorsorge soll Menschen in Risikogebieten besser auf Naturkatastrophen vorbe-
reiten. Das Ziel: Leid verhindern, bevor es geschieht – damit Erdbeben, Tsunamis, Wirbelstür-
me, Erdrutsche oder Dürren nicht zu humanitären Katastrophen werden und Menschen zur
Flucht treiben. Entwicklungsländern fehlt es oft an Geld zur Umsetzung dieser Projekte. Das
Paris-Abkommen, eine verbindliche internationale Klimaschutzvereinbarung, sieht deshalb
40 die inanzielle Unterstützung durch die Industriestaaten vor. Gemeinsam mit den betroffenen
Staaten und der Bevölkerung setzen internationale Hilfsorganisationen weltweit  Katastro-
phenvorsorgeprojekte um und entwickeln Strategien, damit Menschen nicht zu Klimalücht-
lingen werden. […]
Aus: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/fachthemen/luechtlinge/auf-der-lucht-vor-dem-klimawandel/ © Bünd-
nis deutscher Hilfsorganisationen: Flüchtlinge

Alles verstanden? – Fragen zum Klimawandel M 15


© RAABE 2019

Aufgaben
1. Lies die Teilaufgaben 1 bis 9 aufmerksam durch und markiere Schlüsselwörter.
2. Lege sie dir neben den Text „Auf der Flucht vor dem Klimawandel“ und lies diesen noch einmal
durch.
3. Beantworte die Aufgaben. Schreibe dabei nicht aus dem Text ab, sondern formuliere in eigenen
Worten in dein Heft.
4. Besprecht die Lösungen im Plenum.

Teilaufgabe 1: Was sind die Auswirkungen des Klimawandels?


Teilaufgabe 2: Welche Folgen hat ein höherer Meeresspiegel?
Teilaufgabe 3: Erkläre den Unterschied zwischen Klimaflüchtlingen und
Umweltflüchtlingen.
Teilaufgabe 4: Warum weiß man nicht genau, wie viele Klimaflüchtlinge es bereits gibt?
Teilaufgabe 5: Wo wird es in der Zukunft vermutlich die meisten Klimaflüchtlinge
geben?
Teilaufgabe 6: Welche Menschen innerhalb der Bevölkerung wird es am härtesten
treffen und warum?
Teilaufgabe 7: Was ist die Haupteinkommensquelle von Menschen in
Entwicklungsländern?
Teilaufgabe 8: Woran scheitert es oft, den Menschen so zu helfen, wie man es gerne
möchte?
Teilaufgabe 9: Von wem erwartet das Paris-Abkommen finanzielle Hilfe?

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I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8 31 von 34

Leben in der Zukunft – eine Stippvisite M 16


Wie stellst du dir das Leben im Jahr 2048 vor? Der folgende Auszug aus einem Zukunftsthriller
zeichnet ein düsteres Bild …

Aufgaben
1. Wie wird die Welt wohl im Jahre 2048 sein? Beschreibe deinen Tagesablauf.
2. Geht in Vierergruppen zusammen. Jeder liest seinen Text vor. Wählt einen der Texte aus.
3. Lest nun in der Klasse die ausgewählten Texte vor.
4. Lest nun den Auszug aus dem Roman.

Die Gescannten
Stiefvater, was für ein Wort. Für Jaro war Rob ein Vater. Als seine Mutter mit ihm schwanger
gewesen war, hatte sich sein Erzeuger davongemacht. Vermutlich aus Angst. Sie hatten für
Jaros Geburt keine Genehmigung beantragt, keinen Gen-Eignungstest gemacht, nicht einmal
einen Finanzcheck durchgeführt. Damit hatten sie gegen die Gesetze der Stadt verstoßen.
5 Dann war Rob gekommen. Er hatte sich in Jaros Mutter hoffnungslos verliebt. Seither war
Rob sein Vater. Von wegen Stiefvater! […]
„Woher kommt der Gestank?“, fragte Jaro. Arne wippte mit dem Kopf nach vorn. Zig Kilome-
ter entfernt leuchtete grell der Horizont. Panik stieg in Jaro auf. Ein Feuer! Würde der Brand
© RAABE 2019

sich dort ausbreiten? In den Siedlungen waren Brände gefürchtet. Sie vernichteten Ernten,
10 zerstörten fruchtbares Land. Viehhalter wie Rob, sein Stiefvater, nein, sein Vater, verloren
das Futter für ihre Tiere. Es dauerte Wochen, neue Weideflächen zu finden. Zu kurz waren die
Regenzeiten, zu lang die Dürre.
„Wieso brennt es dort?“, fragte Jaro. Arne schüttelte den Kopf. „Das ist kein Feuer.“ Stimmt,
dachte Jaro, es riecht auch nicht verbrannt. Ein Kampf womöglich? Wer kämpfte gegen wen?
15 Sah so die Front aus? Immer wieder drangen Gerüchte in seine Siedlung: In der Stadt würden
angeblich alle von den „Neuen Kriegen“ sprechen.
Seine Eltern hatten ihm vom letzten der Großen Kriege erzählt, den sie als Kinder erlebt hat-
ten. Dem Feuer brennender Städte war die Verseuchung gefolgt, im schlimmsten Fall die Ver-
strahlung. Die Menschen waren evakuiert worden und man hatte neue Megastädte irgendwo
20 im Nichts gegründet. Bald hatten sich in diesen Städten drei Zonen herausgebildet: A für die
Reichsten, C für die Ärmsten und Ältesten, B für alle anderen. Das mit den Zonen war so nicht
geplant gewesen, es hatte sich ergeben. Behauptete man.
Der Tech-Konzern Ultranetz hatte beim letzten der Großen Kriege seinen ersten großen Auf-
tritt. Erst als Retter, dann als Organisator und Vernetzer, als Kontrolleur im Chaos, schließlich
25 als Bestimmer und bald schon als Hetzer. Und am Ende war die erste Tech-Diktatur geboren.
Ultranetz hatte damals in den Nachrichten vermeldet: „Alles außerhalb der Stadt ist DvZ – Die
verstrahlte Zone. Bleibt bei Ultranetz! Bleibt in der Stadt! Überlebt!!“ So hatten es Jaros Eltern
erzählt.
Jetzt starrte Jaro in den flackernden Horizont. „Sind das die Neuen Kriege?“ Arne setzte sich
30 auf einen mächtigen Steinbrocken. „Nein.“ „Was ist das dann?“ „Das ist die Stadt.“
Aus: Sonntag, Robert M.: Die Gescannten. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2019. S. 19 und S. 21 f. © S. FISCHER
Verlag GmbH/FISCHER Kinder- und Jugendbuch Verlag GmbH Frankfurt am Main 2019

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M 17 VERA 8 lässt grüßen – Leseverstehen und Orthografie


Wie sicher fühlst du dich in Rechtschreibung und Leseverstehen? Hier kannst du dich noch einmal
selbst testen.

Aufgaben zum Leseverstehen

Teilaufgabe 1:
Was ist ein „Erzeuger“ (Zeile 2)?
 ein Fabrikant  ein Produzent  ein Vater

Teilaufgabe 2:
Welche Gefühle hat Jaro Rob gegenüber?
 er mag ihn  er mag ihn nicht

Teilaufgabe 3:
Warum haben Jaros Eltern gegen die Gesetze der Stadt verstoßen?

______________________________________________________________________________________

Teilaufgabe 4:

© RAABE 2019
Warum vermutet Jaro, dass es brennt?

______________________________________________________________________________________

Teilaufgabe 5:
Wann haben die Eltern den letzten der Großen Kriege erlebt?
 erst vor Kurzem  als sie klein waren  gar nicht, ihre Kinder haben ihn erlebt

Teilaufgabe 6:
Nach welchen Kriterien sind die Stadtteile organisiert?
 nach den Einkommen  nach den Nationalitäten  nach Berufsgruppen

Teilaufgabe 7:
Wer regiert dort, wo Jaro lebt?

______________________________________________________________________________________

Teilaufgabe 8:
Was bedeutet „Diktatur“? Was kennzeichnet sie?
 freie Meinungsäußerung  Unterdrückung  Mitbestimmung

Teilaufgabe 9:
Welches Mittel setzt Ultranetz ein?
 Abschreckung  Information  Hilfsbereitschaft

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I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8 33 von 34

Aufgaben zur Orthografie

Man verlängert Man sucht den Man zerlegt Man merkt


das Wort. Wortstamm. das Wort. sich das Wort.
artig
   
artik
1. Scanner    
Skänner
2. Horizont    
Horizond
3. Brennnessel    
Brennessel
4. Gebäude    
Gebeude
5. beratschlagen    
beradschlagen
6. beeinflussen    
beinflussen
7. Update    
Ubdate
© RAABE 2019

8. Brand    
Brant
9. mächtig    
mächtich
10. Kontrolleur    
Kontrollör

Hinweise (M 16 und M 17; 11./12. Stunde)


Zum Abschluss der Einheit wird das Gelernte angewendet. Der Text M 16 und die dazugehörigen
Aufgaben können sowohl als Leistungsmessung als auch zur Messung des Kompetenzzuwachses
eingesetzt werden. Darüber hinaus können die Materialien auch nur zur Gestaltung einer weiteren
Übungsstunde dienen oder als Hausaufgabe gestellt werden.
Werden die Aufgaben als Lern- und nicht als Leistungsaufgaben eingesetzt, dienen die einführenden
Aufgaben in M 16 vor dem Text als motivierender Einstieg. Die Schülerinnen und Schüler haben
bereits in der ersten Doppelstunde über die Welt in der Zukunft spekuliert. Nach der etwas allge-
meineren Betrachtungsweise am Anfang geht es hier konkret darum, wie das Leben im Jahr 2048
aussehen könnte. Die Lernenden erhalten einen Auszug aus einem Roman vorgelegt, mit dem sie
sich nun in Einzelarbeit beschäftigen sollen. Die Ergebnissicherung kann im Plenum erfolgen oder
aber durch Einsammeln und Korrigieren durch die Lehrkraft. In M 17 bearbeiten sie Fragen aus den
Bereichen Leseverstehen und Orthografie, die sich auf den Text M 16 beziehen.

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I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8 11 von 34

Hinweise (M 1–M 5; 1./2. Stunde)


Die Welt gestern und heute – Einstieg in das Thema
Ziel der ersten Doppelstunde ist es, einen motivierenden Einstieg in die Unterrichtseinheit zu ge-
stalten, das Interesse der Schülerinnen und Schüler für das Thema zu wecken und auch Vorwissen
abzufragen.
Als Einstieg legt die Lehrkraft die Bildfolie M 1 auf. Hier inden sich sechs Bilder, die sich auf die
Vergangenheit und auf die Gegenwart beziehen. Die Schülerinnen und Schüler schauen sich die
Bilder zunächst in Ruhe an und machen sich Gedanken dazu, was sie auf den Fotos sehen und was
mit den Abbildungen möglicherweise ausgesagt werden möchte. Dann tauschen sie sich dazu im
Plenum aus. Im nächsten Schritt gehen sie in Gruppen zusammen und machen sich Gedanken dar-
über, wie die angestoßenen Entwicklungen in der Zukunft weiterverlaufen könnten. Ihre Ergebnisse
ixieren die Lernenden in einer Mindmap, die in M 2 bereits angelegt ist. Hier können auch weite-
re Oberbegriffe (neben den vorgegebenen Arbeitsleben, Natur, Zusammenleben, Technik) ergänzt
werden. Eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart schlägt M 3 mit Texten über
Fehleinschätzungen über die Zukunft aus der Vergangenheit. Die Schülerinnen und Schüler lesen
sich die Texte arbeitsteilig durch und stellen sich die Inhalte gegenseitig vor. Dann gehen sie wieder
in die Einzelarbeit zurück und bearbeiten Fragen zum Leseverstehen und zur Rechtschreibung in den
Materialien M 4 und M 5.
Alternative: M 3–M 5 können auch als Diagnoseinstrument benutzt werden. Dazu legt die Lehr-
kraft den Lernenden die Texte vor, die diese dann bearbeiten.
© RAABE 2019

Erwartungshorizont (M 1)
Zu 1. bis 3.:
Bild oben links: Kohlekraftwerke, Verschmutzung der Umwelt
Bild oben rechts: Karren mit Stroh, der von Tieren gezogen wird; Mobilität aus der Vergangenheit
Bild Mitte links: Arbeiter am Computer, Automatisierung in der Wirtschaft/Arbeitswelt
Bild Mitte rechts: Wirtschaftssektor Landwirtschaft; Automatisierung und Efizienzsteigerung
Bild unten links: Menschen mit Handys, soziale Medien als neues Kommunikationsmittel
Bild unten rechts: Jugendliche beim Essen; Kommunikation durch Begegnung

Erwartungshorizont (M 2)
Zu 2. und 3.: Mögliche Nennungen bei den einzelnen Unterpunkten:
• Arbeitswelt: Roboter in vielen Bereichen, viele Arbeitslose, Arbeitsplätze fallen weg, viele Com-
puterarbeitsplätze, großer Mangel in manchen Berufen (Plege)
• Natur: Dürre, Hitze, Waldsterben, Zerstörung, Wasserknappheit, Naturkatastrophen
• Zusammenleben: viel über soziale Medien, wenig persönliche Kontakte, viele Single-Haushalte
• Technik: Roboter überall, autonom fahrende Fahrzeuge (Auto, Bus, Bahn), Helikoptertaxis,
Smart Home

Erwartungshorizont (M 4)
Zu Teilaufgabe 1: Seiner Einschätzung nach würde es keine weiteren technischen Entwicklungen
geben.
Zu Teilaufgabe 2: wegen des Aussehens
Zu Teilaufgabe 3: Seine Firma wurde aufgekauft.

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12 von 34 I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8

Zu Teilaufgabe 4: Steve Jobs gründete mit seinem Freund seine eigene Firma.
Zu Teilaufgabe 5: zu teuer
Zu Teilaufgabe 6: Er glaubte nicht an das Fernsehen, weil er sich nicht vorstellen konnte, dass die
Menschen stundenlang vor einem Gerät sitzen würden.
Zu Teilaufgabe 7: das braucht keiner
Zu Teilaufgabe 8: keine Gefahr

Erwartungshorizont (M 5)
Folgende Strategien und Hinweiswörter bieten sich an (Hinweiswörter entfallen bei der Strategie
„Wort merken“).

Man verlängert Man sucht den Man zerlegt das Man merkt sich
das Wort. Wortstamm. Wort. das Wort.
artig
   
artik
artiger

Handy
   
Handi

Häuser
   

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Heuser
Haus

Fahrrad
   
Fahrrat
Fahrräder

vielleicht
   
vieleicht
viel-leicht

Erdnusssoße
   
Erdnussoße
Erdnuss-soße

beenden
   
benden
be-enden

Computer
   
Compjuter

bärtig
   
bärtich
bärtiger

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16 von 34 I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8

Hinweise (M 6 und M 7; 3./4. Stunde)


Rechtschreibstrategien: Wörter verlängern und Wortstamm suchen
Ziel der zweiten Doppelstunde ist die Vermittlung der ersten zwei Rechtschreibstrategien: Wort ver-
längern und Wortstamm suchen. Die Lehrkraft kann mit der Erklärung der Strategien beginnen oder
aber diese selbst von den Schülerinnen und Schülern erarbeiten lassen. Die Lernenden bearbeiten
die Aufgaben in Einzelarbeit, anschließend können sie sich mit einem Partner oder einer Partnerin
austauschen. Am Ende werden die Ergebnisse jeweils im Plenum gesichert.

Erwartungshorizont (M 6)
Zu 1.: Die Begriffe aus dem Kasten müssen in dieser Reihenfolge in die Lücken eingesetzt werden:
d und t; zwei Silben; die Bildung des Plurals; die Konjugation; der Komparativ

Zu 2.: Diese Pluralformen sind zu ergänzen:


Ränder, Siebe, Bünde, Finken, Kälber, Stäbe, Berge, Schränke

Zu 3.: Vorschlag für die Verlängerung der Adjektive:


billig, lieb, spannend, verträumt, trüb, klug

Zu 4.: klebt (kleben), gibt (geben), sinkt (sinken), fragt (fragen)

© RAABE 2019
Zu 5.: Die Begriffe können wie folgt verlängert werden:
Bad/Bäder; mutig/mutiger; Staub/staubig; lebt/leben; leißig/leißige

Erwartungshorizont (M 7)
Zu 1.: Reihenfolge der einzusetzenden Wörter: der Singular; der Ininitiv; verwandten

Zu 2.: Die Ininitive lauten: laufen, fahren, saufen, beugen

Zu 3.: Der Singular zeigt bei diesen Wörtern die richtige Schreibweise an:
Häuser/Haus; Läuse/Laus; Mäuse/Maus; Mägen/Magen; Freunde/Freund; Bäume/Baum

Zu 4.: Verwandte Wörter sind z. B.:


säubern/sauber/Sauberkeit; Räuber/Raub/rauben/räuberisch; Fähre/Fahrt/fahren; Gewähr/gewäh-
ren; Träume/Traum/träumen/träumerisch; bläulich/blau; Läufer/Lauf/laufen

Zu 5.:
erbäuten – Meute – Säue – wiederkäuen – Fräude – gefehrlich – mechtig – verträumt – vertäut

erbeuten: Beute; Freude: sich freuen; gefährlich: Gefahr; mächtig: macht

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I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8 19 von 34

Hinweise (M 8 und M 9; 5./6. Stunde)


Rechtschreibstrategien: Wörter zerlegen und Wörter merken
Ziel der dritten Doppelstunde ist die Vermittlung der nächsten beiden Rechtschreibstrategien, die
für VERA 8 relevant sind: Wort zerlegen und Wort merken. Die Schülerinnen und Schüler gehen
genauso vor wie in der vorigen Doppelstunde. Nachdem sie in M 8 die Regeln durchgelesen haben,
kann noch eine Phase eingeschoben werden, in der die Schülerinnen und Schüler weitere Beispiele
zu den Regeln suchen.
Bei M 9 kann noch eine spielerische Variante eingebaut werden, indem die Lernenden Fremdwörter
nachschlagen lassen. Zu jedem Fremdwort schreiben sie daraufhin drei Definitionen auf, wobei
nur eine richtig ist. Ein Mitglied der Klasse liest dann sein Fremdwort und die Definitionen vor, die
anderen müssen raten, welche Definition die richtige ist.

Erwartungshorizont (M 8)
Zu 1.:

1. beeinträchtigen: be-ein-träch-ti-gen  5 6. Schifffahrt: Schiff-fahrt  6

2. beinhalten: be-in-hal-ten  5 7. Essstörung: Ess-stö-rung  6

3. Handtuch: Hand-tuch  6 8. Endabrechnung: End-ab-rech-nung  6/5

4. Tunnel: Tun-nel  1 9. Bäcker: Bä-cker  2


© RAABE 2019

5. Kasten: Kas-ten  3 10. Ruder: Ru-der  4

Zu 2.: Mögliche Zusammensetzungen:


Dampflok, Diesellok, Bettlampe, Mautgebühren, Geschirrreiniger, Bettdecke, Betttuch, Teekanne,
Kunststofffolie, Kontrolllampe, Telefonservice, Dämmfolie, Teeservice, …

Erwartungshorizont (M 9)
Zu 1.: Die Schreibweise dieser Wörter muss man sich merken: Tablet, Toleranz, Handy, Reflexion
Zu 2.: Richtige Schreibweise: Computer, Smartphone, Download, Update, Software, Equipment
Zu 3. und 4.:

1. Meine Oma wohnt in der fünften Etaje.  Etage D

2. Für mein kaputtes Auto … auf jeden Fall eine Entschedigung.  Entschädigung B

3. Im Walt leben viele Feen und Trolle.  Wald A

4. Bist du fitt?  fit D

5. Du schaust aber nicht sehr erfräut!  erfreut B

6. Kannst du mir vieleicht ein Taschentuch geben? vielleicht C

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Hinweise (M 10–M 13; 7./8. Stunde)


Leseverstehen trainieren: Texte über „Fridays for Future“
In dieser Doppelstunde bearbeiten die Lernenden vorwiegend geschlossene Aufgabenformate
und schulen damit ihr Leseverstehen. Sie setzen sich zunächst in M 10 mit Greta Thunberg als Per-
son auseinander. Zum Einstieg kann die Lehrkraft dafür die Abbildung Thunbergs als Folie kopiert
aulegen oder per Dokumentenkamera in der Klasse präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler
sind dann aufgefordert, ihr Vorwissen über die junge Schwedin und die Bewegung, die sie angesto-
ßen hat, auszutauschen. Die Meldungen der Lernenden können stichpunktartig an der Tafel gesam-
melt werden. Anschließend werden Aufgaben von M 10 gemeinsam bearbeitet. Die Fragen, die die
Schülerinnen und Schüler an Greta Thunberg stellen (Aufgabe 2), dienen der Hypothesenbildung.
Sie werden später das Leseverstehen erleichtern, da sich die Lernenden schon vor der Lektüre des
Artikels mit dem Thema befasst haben. Diese Fragen können ebenfalls an der Tafel festgehalten
werden. Anschließend lesen die Lernenden den Text und überprüfen während und nach der Lektüre,
welche Fragen durch den Text beantwortet wurden und welche noch offen geblieben sind. Die Auf-
gabe, Greta eine Nachricht mit den offenen Fragen zu schreiben, ist fakultativ und könnte auch als
Hausaufgabe gestellt werden.
In M 11 bearbeiten die Schülerinnen und Schüler Aufgaben im Stil von VERA 8. Bei diesem Material
sind dies geschlossene Aufgabenformate, also z.  B. Multiple-Choice oder richtig-falsch. Bei den
Antwortoptionen gibt es teilweise nur eine, teilweise mehrere richtige Lösungen. Daher bedarf es
genauen Lesens, und zwar sowohl der Aufgaben-/Fragestellung als auch der Lösungsangebote.
M 12 beleuchtet die Fridays-for-Future-Bewegung genauer. Die Schülerinnen und Schüler lesen

© RAABE 2019
diesen Text sehr genau unter Einsatz eines Stiftes/Textmarkers, mit dem sie die wichtigsten Infor-
mationen des Textes farblich hervorheben. Im nächsten Schritt ergänzen sie Sätze aus dem Text und
vergleichen ihre Ergebnisse im Plenum.
In M 13 wird wiederum ein Aufgabenformat von VERA 8 trainiert, dies allerdings spielerisch in Form
eines Quiz. Die Schülerinnen und Schüler denken sich selbst Multiple-Choice-Aufgaben zum Text
aus und stellen sich dann untereinander in der Klasse die Fragen.

Erwartungshorizont (M 10)
Zu 1. bis 4.: individuelle Antworten

Erwartungshorizont (M 11)
Zu 1.: sie protestierte
Zu 2.: sich verbrüdern
Zu 3.: den Klimawandel nicht ernst zu nehmen; nicht langfristig genug zu denken
Zu 4.: die jetzt getroffenen Entscheidungen haben Konsequenzen für die Zukunft
Zu 5.: Sie wird 47 Jahre alt sein.
Zu 6.: Freundschaften zu schließen
Zu 7.: die Gesellschaft

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I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8 27 von 34

Erwartungshorizont (M 12)
Zu 1.: individuelle Ergebnisse

Zu 2.:
• In den vergangenen Monaten ist die von Schülern und Studenten getragene Bewegung „Fridays
for Future“ kräftig gewachsen.

• In Deutschland sind aus den Streiks bis heute um die 500 Ortsgruppen entstanden.

• „Am Anfang herrschte das Chaosprinzip: Alle haben einfach mal gemacht, wie sie gedacht haben.“

• „Die Bewegung hat sich auf jeden Fall professionalisiert.“

Erwartungshorizont (M 13)
Zu 1.:

• Was bedeutet „sich professionalisieren“?  c): besser/wie ein Proi werden

• Welche Gedanken machte Greta sich anfangs über die Zukunft von F-f-F?  die Bewegung
könnte wieder einschlafen
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Zu 2.: Weitere mögliche Fragen an den Text und Antwortoptionen (Lösungen unterstrichen):

• Wo fanden die ersten „Fridays for Future“- Streiks in Deutschland statt?


a) Berlin
b) Köln
c) Bad Segeberg

• Greta Thunberg begann ihren Schulstreik 2018


a) mit ihrer Schwester
b) alleine
c) mit ihrer Klasse

• Was bedeutet der Begriff „Delegierte“?


a) Kenner
b) Vertreter
c) Laie

101 RAAbits Deutsch/Sprache November 2019


30 von 34 I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8

Hinweise (M 14–M 15; 9./10. Stunde)


Leseverstehen trainieren: Klimaflüchtlinge
In dieser Doppelstunde bearbeiten die Lernenden halb offene Aufgabenformate. Der Einstieg in
die Stunde erfolgt durch einen Bildimpuls auf M 14. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das
Bild und äußern sich dazu, wie Klimawandel und Fluchtgründe zusammenhängen. Die Meldungen
können wiederum an der Tafel gesammelt werden. Die Hypothesenbildung dient der Aktivierung
von Vorwissen und wird später die Textlektüre bzw. den Prozess des Leseverstehens erleichtern. Die
Lektüre des Textes kann in Einzel- oder Partnerarbeit erfolgen, ebenso die Bearbeitung der Aufga-
ben in M 15. Die Lösungen werden im Plenum besprochen. Dafür können die Fragen (Teilaufgaben
1 bis 9) mithilfe der Dokumentenkamera bzw. als Folie präsentiert werden, die Lösungen werden
verglichen und ergänzt.

Erwartungshorizont (M 14)
Zu 1.: Die Illustration zeigt die Erdkugel in einem desolaten Zustand: Die linke Hälfte ist stark be-
baut, es gibt nur noch einen Rest an scheinbar unberührter, intakter Natur. Auf der rechten Hälfte
sind Dürre und Überschwemmung dargestellt.

Zu 2.: Folgen des Klimawandels könnten sein: Ernteausfälle, Waldbrände, Wasserknappheit, Le-
bensgefahr für Alte, Kranke und Kinder, Überlutung der Inseln an der Nord- und Ostsee, Über-
schwemmungen usw. Möglicherweise wird der Klimawandel auch Menschen in Deutschland dazu

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zwingen, ihre (unmittelbare) Heimat zu verlassen und z. B. in höher gelegenen Gebieten zu siedeln.

Erwartungshorizont (M 15)
Zu 1.: Die Auswirkungen sind u. a. Überlutungen, Wirbelstürme, Dürre, Anstieg des Meeresspiegels,
Wassermangel, Versteppung, Bodenerosion.

Zu 2.: Ein höherer Meeresspiegel führt zur Überlutung der Inselstaaten und Küstenregionen.

Zu 3.: Ein Umweltlüchtling lieht aufgrund einer Naturkatastrophe, also z. B. wegen eines Erdbe-
bens; ein Klimalüchtling ist direkt vom Klimawandel betroffen, also z. B. aufgrund des Anstiegs des
Meeresspiegels.

Zu 4.: Klimalüchtlinge werden von den Vereinten Nationen nicht erfasst.

Zu 5.: In Süd- und Ostasien wird es vermutlich die meisten Klimalüchtlinge geben.

Zu 6.: Die ärmere Bevölkerung wird es vor allem treffen, denn sie haben weder das Geld zu liehen
noch sich am Wohnort entsprechend einzurichten.

Zu 7.: Ihre Haupteinkommensquelle ist die Landwirtschaft.

Zu 8.: Grund ist zumeist Geldmangel.

Zu 9.: Finanzielle Hilfe wird von den Industriestaaten gefordert.

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I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8 33 von 34

Aufgaben zur Orthografie

Man verlängert Man sucht den Man zerlegt Man merkt


das Wort. Wortstamm. das Wort. sich das Wort.
artig
   
artik
1. Scanner    
Skänner
2. Horizont    
Horizond
3. Brennnessel    
Brennessel
4. Gebäude    
Gebeude
5. beratschlagen    
beradschlagen
6. beeinflussen    
beinflussen
7. Update    
Ubdate
© RAABE 2019

8. Brand    
Brant
9. mächtig    
mächtich
10. Kontrolleur    
Kontrollör

Hinweise (M 16 und M 17; 11./12. Stunde)


Zum Abschluss der Einheit wird das Gelernte angewendet. Der Text M 16 und die dazugehörigen
Aufgaben können sowohl als Leistungsmessung als auch zur Messung des Kompetenzzuwachses
eingesetzt werden. Darüber hinaus können die Materialien auch nur zur Gestaltung einer weiteren
Übungsstunde dienen oder als Hausaufgabe gestellt werden.
Werden die Aufgaben als Lern- und nicht als Leistungsaufgaben eingesetzt, dienen die einführenden
Aufgaben in M 16 vor dem Text als motivierender Einstieg. Die Schülerinnen und Schüler haben
bereits in der ersten Doppelstunde über die Welt in der Zukunft spekuliert. Nach der etwas allge-
meineren Betrachtungsweise am Anfang geht es hier konkret darum, wie das Leben im Jahr 2048
aussehen könnte. Die Lernenden erhalten einen Auszug aus einem Roman vorgelegt, mit dem sie
sich nun in Einzelarbeit beschäftigen sollen. Die Ergebnissicherung kann im Plenum erfolgen oder
aber durch Einsammeln und Korrigieren durch die Lehrkraft. In M 17 bearbeiten sie Fragen aus den
Bereichen Leseverstehen und Orthografie, die sich auf den Text M 16 beziehen.

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34 von 34 I.G Rechtschreibung  Beitrag 28  Rechtschreibung und Leseverstehen trainieren für VERA 8

Erwartungshorizont (M 16)
Zu 1. bis 3: individuelle Antworten

Erwartungshorizont (M 17)
Zu 1.: ein Vater
Zu 2.: er mag ihn
Zu 3.: Sie haben keine Erlaubnis für die Geburt beantragt, keinen Gentest gemacht und auch keinen
Finanzcheck.
Zu 4.: Er hat diese Vermutung, weil es stinkt und der Horizont leuchtet.
Zu 5.: als sie klein waren
Zu 6.: nach dem Einkommen
Zu 7.: Wo Jaro lebt, regiert der Tech-Konzern Ultranetz.
Zu 8.: Unterdrückung
Zu 9.: Abschreckung

Man verlängert Man sucht den Man zerlegt Man merkt sich
das Wort. Wortstamm. das Wort. das Wort.
1. Scanner    
Skänner
2. Horizont    

© RAABE 2019
Horizond
3. Brennnessel    
Brennessel
4. Gebäude    
Gebeude
5. beratschlagen    
beradschlagen
6. beeinflussen    
beinflussen
7. Update    
Ubdate
8. Brand    
Brant
9. mächtig    
mächtich
10. Kontrolleur    
Kontrollör

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