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Graffiti

GRAFFITI - ADJEKTIVE
Aufgabe 1

Ordne die Adjektive den Bildern zu. Welches Adjektiv passt am besten zu welchem Bild?
Denke dabei an folgende Fragen: Wie findest du das Graffiti? Wie würdest du die Person auf
dem Graffiti beschreiben? Vielleicht passen auch einige Adjektive zu keinem Bild – oder zu
beiden. Es gibt nicht immer eine „richtige“ Lösung. Manchmal ist vieles möglich.

Das Graphit is sehr absurd und hässlich. Es ist Dieser Graphit ist etwas besser, aber es ict auch
dynamisch, verrückt und laut. Ich finde es absurd. Es ist sehr bunt und futuristisch. Es sieht
unnӧtig und psychotisch. Ich mag es überhaupt ein bisschen schlimm und chaotisch.
nicht.

langweilig – interessant – komisch – mutig – lustig – depressiv – chaotisch

schön – hässlich – absurd – extraterrestrisch – ordentlich – futuristisch – bunt

dynamisch – statisch – hübsch – verrückt – sympathisch – wach

schrecklich – süß – ernst – überrascht – kindlich – klein – groß – schmerzhaft

glücklich – unglücklich – traurig – laut – leise – sentimental – wütend – ruhig

furchtbar – schlimm – psychotisch – toll – müde

POESIE
Aufgabe 2

Wähle ein Graffiti aus und schreibe ein „Elfchen“.


Ein „Elfchen“ ist ein Gedicht, das aus insgesamt elf Wörtern besteht:

1. Zeile - ein Wort eine Farbe


2. Zeile - zwei Wörter wer oder was hat die Farbe
3. Zeile - drei Wörter wo befindet sich das
4. Zeile - vier Wörter frei weiter schreiben
5. Zeile - ein Wort Abschluss

Ein Beispiel:

Silberfarben
die Stadt
auf dem Planeten
träumt immer wieder von
Sternen

Rot-orange
das Kleid
auf der Frau
schmückt ihre Schönheit von
außen

TEXTARBEIT I
Aufgabe 3
Setze die folgenden Wörter in die Lücken im Text:
Ägypter  Meinungen  moderne   uralte   Worts  
Graffiti: Oft mehr als nur Schmiererei
Kunst oder Schmiererei? Beim Thema Graffiti sind die _Meinungen ___sehr
unterschiedlich. Viele Menschen empfinden Graffiti als Verunstaltung von Wänden. Die
meisten jugendlichen Sprayer sehen darin aber eine _moderne_____________ Kunstform.
„Dabei“, sagt Manuel Gerullis, „gab es Graffiti schon in der Antike. Sie sind eine
_Ägypter___________ Form der Kommunikation.“ Der 39-jährige Graffitikünstler erklärt,
dass bereits die _uralte_______________ um 2500 vor Christus private Inschriften auf
Tempeln, Gräbern oder Statuen hinterließen. Der Begriff „Graffiti“ ist die Mehrzahl des
italienischen _Worts_________ „graffito“, was eine in Stein geritzte Inschrift bedeutet.

Worterklärungen

die Verunstaltung, die Verunstaltungen: eine Handlung, die etwas hässlich erscheinen lässt

die Antike: die Zeit des klassischen griechisch-römischen Altertums von etwa 1200 vor Christus bis
600 nach Christus

uralt: sehr alt

die Inschrift, die Inschriften: in Stein, Metall oder Holz geschriebene Zeichen

das Grab, die Gräber: Stelle auf einem Friedhof, an der ein Toter beerdigt wurde

TEXTARBEIT II
Aufgabe 4

Lies den Text und beantworte die Fragen zum Text.

1. Wann und wo entstand die Graffitikultur?


_Ein Schüler entstandt die Graphitkultur im Jahr 1970 in New York.____

2. Womit kann man nicht nur Zeichen oder Namen malen, sondern auch
große und bunte Bilder?

__Mann kann eine Sprühdosen zum Einsatz__________________________

3. Wann wurden Graffiti-Stilrichtungen und Sprühtechniken auch in Deutschland


bekannt?

__Im Jahr 1980.______________________________________________________

Ein Element der Hip-Hop-Kultur

Die Graffitikultur, so wie wir sie heute kennen, begann in New York. Im Jahr 1970 schrieb
ein Schüler seinen Spitznamen „TAKI 183“ auf zahlreiche Wände der Stadt. Schnell fanden
sich die ersten Nachahmer, bis schließlich eine Jugendbewegung daraus entstand. Am Anfang
kritzelten die Jugendlichen nur ihre Kürzel (englisch: tags) mit Filzstiften, wenige Jahre später
kamen erstmals Sprühdosen zum Einsatz. Mit diesen Utensilien ließen sich fortan nicht nur
Zeichen oder Namen malen, sondern auch große und bunte Bilder (englisch: pieces). Daraus
entwickelten sich in den USA verschiedene Graffiti-Stilrichtungen und Sprühtechniken, die
1980 auch in Deutschland bekannt wurden. Von Beginn an ist das Graffitisprühen ein
wichtiges Element der Hip-Hop-Kultur.

Worterklärung
der Nachahmer, die Nachahmer: jemand, der das Verhalten einer anderen Person möglichst genau
kopiert

Aufgabe 5

Lies das Interview. (unten)


Manuell Gerullis: „Reaktionen der Bevölkerung auf Graffiti“

Was ist richtig, was ist falsch?


richtig falsch
+
90 % der Bevölkerung finden Graffiti durchweg positiv.

+
Eine Frau hat sich zunächst negativ geäußert und ist auch
nach einem Gespräch bei ihrer negativen Meinung
geblieben.

+
Für Manuel ist Respekt nicht wichtig.

+
Viele Menschen, die Graffiti nicht gut finden, sehen zuerst
die negativen Aspekte von Graffiti.

Transkription

Manuell Gerullis: Reaktionen der Bevölkerung auf Graffiti

Manuel, bekommst du oder bekommt ihr denn auch Feedback auf eure Graffitis?

Also die Reaktionen, die wir bekommen sind zu 90 % durchweg positiv, und das geht durch
alle Generationen (hinweg). Also auf den Graffiti-Events gibt’s Menschen aller Generationen
mh auch bei den Projekten, die wir machen, diese Wandflächen-Linie auch „begehbar“ …. ist
auch das Feedback durchweg positiv. Es gab bei dieser einen Wand mit diesem
Kriegsszenario zum Beispiel hat uns – während wir die Wand gemacht haben – hat uns eine
Frau beobachtet und hat sich dann abfällig geäußert und dann hab’ ich sie angesprochen und
hab’ sie in ein Gespräch verwickelt. Und äh am Anfang war sie noch so eingestellt: „Ja hm …
was macht denn ihr da – das ist doch hässlich.“ Und wir so: „Was ist denn da dran hässlich,
wir bemalen die Wand.“ Und sie: „Ja, hm … da Soldaten und Gräber – das ist doch nicht
schön.“ Und dann haben wir ihr die Idee von dem Konzept erklärt … – in welchem Kontext
wir die Motive und all diese Dinge dort gesetzt haben. Ja, Respekt – wir hatten … auf dem
Kreuz stand „Respekt“; zum Beispiel Respekt ist etwas, was heute – sag ich mal – nicht mehr
selbstverständlich ist, dass Menschen sich das gegenseitig `rüberbringen. Und naja und als sie
dann die Botschaft und die Idee verstanden hatte, fand sie es dann auch gut – auf einmal, ja.
Und ich denk’, dass viele Menschen, die ein Problem mit Graffiti haben, erstmal … die
negativen Aspekte sehen … eben das Zeichensetzen in der Stadt – seinen Namen irgendwo
schnell hinsprühen und „Ich war da“ und all diese Dinge und – ich sag mal – illegale Graffitis
an historischen Gebäuden und solche Dinge halt … und das ist verständlicherweise auch
vielen Leuten ein Dorn im Auge. Aber, die Projekte, die wir machen, das sind Brachflächen,
Grauflächen, hässliche Wände, die wir mit unseren Bildern beleben. Und das finden die
Bürger aller Generationen durchweg positiv.

Aufgabe 6

Mache selbst ein Graffiti!