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Inhaltsangabe: Der Schimmelreiter

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Der Schimmelreiter besteht zuerst einmal aus drei Rahmen, dem Innen, dem Außenrahmen
und der Binnenerzählung. Im Außenrahmen wird nur berichtet, dass Theodor Storm sich an
einen Zeitungsbericht erinnert, in dem die Geschichte des namenlosen Schimmelreiters
erzählt wird. Im Innenrahmen geht es darum das ein Schulmeister nachts bei einem
Unwetter den Wachehaltenden Deichgrafen die Geschichte des Schimmelreiters erzählt.
Alle hören gespannt auf den Schulmeister der nun mit dem beginn der Binnenerzählung
anfängt das zu erzählen worum sich die ganze Novelle dreht, um die Geschichte des Hauke
Haien und sein späteres Leben als Deichgraf.

Er fing an:
Es lebte einmal ein junger Mann namens Hauke Haien mit seinem Vater namens Tede
Haien in einem Haus am Deich. Der Junge, Hauke Haien ist schon früh sehr Wissbegierig,
und interessiert sich sehr für Mathematik.
Er übersetzt das Niederländische Buch des Euklid binnen eines Winters. Das Wissen
welches er dazu braucht hat er sich selbst und ohne Lehrer angeeignet. Jemanden mit
seiner Art nennt man auch einen Autodidakten. Hauke wird Kleinknecht mit 14 Jahren und
ist damit sehr jung für sein Amt. Trotz seinen jungen Alters hilft Hauke dem alten
Deichgrafen bei der Arbeit, er tut Dinge die für einen Jungen in seinem Alter nicht normal
sind. Er stellt Berechnungen für Deiche an und formt Modelle für einen möglichen neuen
Deich. Damit ist er so etwas wie die rechte Hand des Deichgrafen. Er freundet sich dabei
mit der Tochter von Tede Volkerts, also des Deichgrafen an.

Elke Volkerts, ist ihr Name und sie und Hauke mögen einander sehr. Ole Peters, der
Großknecht am Hof sieht dies alles nicht gerne, da Hauke Arbeiten erledigt, die normal für
ihn bestimmt sind. Die Arbeit eines Kleinknechtes bleibt somit an ihm hängen, obwohl er
Großknecht ist. Außerdem ist er auf Hauke eifersüchtig, da er mit Elke so gut befreundet ist,
denn er findet Elke ebenfalls interessant. Als der Deichgraf Tede Volkerts stirbt, muss ein
neuer Deichgraf her. Es steht unter anderem Hauke Haien auf der Liste der möglichen,
zukünftigen Deichgrafen. Es ist jedoch zuerst nicht möglich das Hauke Deichgraf wird, da er
nicht über den nötigen Grundbesitz verfügt, den ein Deichgraf in sein Amt mitbringen muss.
Denn das Amt als Deichgraf bekleidet man auf Lebenszeit. Elke gibt die Verlobung
zwischen ihr und Hauke bekannt, was es ihr ermöglicht ihr eigenes Land auf Hauke zu
überschreiben. Haukes besitz ist nun groß genug das er Deichgraf werden kann, was er
dann auch wird. Hauke will sich nun einen Traum erfüllen, nämlich den Bau eines neuen
Deiches. Er bekommt dabei keine große Unterstützung seitens der Dorfbewohner, da diese
keine notwendigkeit für einen neuen Deich sehen. Es seien nur kosten und unnötige Arbeit
meinen sie. Ole Peters, der Hauke immer noch nicht leiden kann, nutzt diese Gelegenheit
aus und versucht die Dorfbewohner noch zusätzlich gegen Hauke aufzuhetzen, indem er
unwahre Gerüchte in die Welt setzt. Hauke legt sich für wenig Geld auf mysteriöse weise
einen Schimmel zu, der sich aber wundersamer weise nur von ihm reiten lässt. Alle
Dorfbewohner denken Haukes neuer Schimmel sei so etwas wie ein Geisterpferd, den
einige wollen sein Gerippe auf der Jewershallig gesehen haben.

Dort fängt auch das Übernatürliche, was man dem Schimmelreiter von Theodor Storm
nachsagt, an. Nachts will Haukes Knecht das Schimmelgerippe sogar Lebendig gesehen
haben, wie es dort entlang reitet. Es geht nun das Gerücht rum, das Hauke für all diese
Dinge verantwortlich ist, er habe den Schimmel gezähmt, denn er habe einen Pakt mit dem
Teufel geschlossen. Es beginnt nun der Bau des neuen Deiches, der ohne große
Zwischenfälle oder Ereignisse verläuft. Nach der Fertigstellung des Deiches versucht
Hauke die Dorfbewohner und insbesondere die Bauern dazu zu überreden, das die alten
Deiche auch verbessert werden müssen, doch da stellen sich die Bauern quer und willigen
Haukes Vorschlag nicht ein. Hauke übernimmt die Deiche also nun auf eigene Faust und
versucht sie zumindest weitestgehend zu reparieren. Es dauert nicht lange und eine große
Sturmflut bricht über das Dorf nieder. Der neue von Hauke errechnete Deich hält der Kraft
des Wassers stand, die alten Deiche, brechen trotz der Reparaturen die Hauke an ihnen
durchgeführt hat unter den Wassermassen zusammen. Bei dem Bruch des alten Deiches,
muss Hauke zusehen wie seine Frau Elke mit samt ihrem gemeinsamen Kind Winke
ertrinkt. Hauke springt daraufhin ebenfalls, allerdings mit Absicht samt Schimmel in die
Fluten.
Die Erzählung des Schulmeisters ist an dieser Stelle zu Ende. Ein Mann der sich während
der Erzählungen des Schulmeisters zu den anderen Deichgrafen gesellt hat, will nun nach
Beendigung der Geschichte auf sein Zimmer im Wirtshaus gehen, wobei ihm ein Deichgraf
begegnet der ihm mitteilt dass der Deich soeben gebrochen ist.