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Würdest du mit ansehen wollen 
wie deine Familie abgeschlachtet wird? 
Kühe lieben ihre Kälber, und Schweine lieben ihre Ferkel. Wer einmal gesehen hat, wie 
eine Mutterkuh leidet, der man ihr Kälbchen weggenommen hat, wird nie wieder einen 
„Kalbsbraten“ essen. Versprochen. 
„Würden Sie das mit Ihrer Katze tun?“, Agentur: ZZO Creative Singapore, Creative: Vincent Tay, Singapur 

Foto: www.gabriele­stiftung.de 
Weil  s ie s ic h  n ic h t w eh r en  k ö n n en … 
Ein Schwein kann nichts dafür, dass es als Schwein geboren wurde und deshalb von 
uns Menschen brutal misshandelt wird. Wäre es als Katze oder Hund geboren worden, 
würden wir es niemals so behandeln. Tiere können sich nicht wehren und sind uns aus­ 
geliefert. Du würdest deinen Hund nie zum Schlachter bringen, oder? Warum tun wir es 
dann mit Schweinen und Kälbern? 

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„Mundvoll“ Agentur: Draft FCB, Gestalter:Helder Romao, Filipe Graca, Portugal 

Foto: Joerg Boethling, www.agenda­fototext.de 
Weil  Fl ei s c h  f et t u n d  p ic k li g  m ac h t. 
Macht  Milchtrinken  und  Fleischessen  dich  fettig,  irgendwie  unrein  und  picklig?  Viele 
Ärzte  gehen  davon  aus,  dass  das  Fett,  das  tierische  Protein,  der  Zucker  und  die 
Hormone  in  Milch 
und  Fleisch, 
die  Haut  irritie­ 
ren  und  Verur­ 
sacher unreiner Haut sind. 
Studien  belegen  auch,  dass  Vegetarier  einen  niedrigeren  Cholesterinspiegel  als 
Fleischesser  haben  und  mit  wesentlich  geringerer  Wahrscheinlichkeit  an  einer 
Herzerkrankung  oder  an  Krebs sterben. Der Verzehr von Fleisch  und Milchprodukten  Weil  d u  w ei ßt , d as s  es  n ic h t  f ai r  i s t . 
wird  immer  öfter  mit  Diabetes,  Arthritis,  Osteoporose,  verstopften  Arterien,  Moralisch  gesehen  sind  Handlungen,  durch  die  andere  zu  Schaden  kommen,  unfair, 
Fettleibigkeit, Asthma und Impotenz in Verbindung gebracht.  oder? Würdest du Sklaverei oder Kinderarbeit unterstützen? 

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„Finger“, Agentur: BBDO, Gestalter: Marc Guilbault, Pierre Bouahom, Kanada 

Foto: www.peta.de 
Wen n  all e Men s c h en  Veg etar ier w är en , 
k ö n n t e d i e g lo b al e Er wär mu n g  k o n tr o l l iert  wer d en . 
Wei l Fl ü g el d af ü r  n i c h t  g em ac h t s i n d .  Der  britische  Physiker  Alan  Calverd  z.B.  schreibt  in  Physics  World:  "Um  das  Treibhausgas 
Männliche  oder  weibliche  Hühner  können  für  die  Fleischverarbeitung  aufgezogen  werden,  aber  nur  die  Kohlendioxid in  der Atmosphäre  zu  verringern, sollten nicht weniger Öl und  Gas  verbrannt werden, 
weiblichen können Eier legen, daher werden etwa 280 Millionen männliche Hühner pro Jahr „entsorgt“, in­  sondern die Menschheit sollte ihre Essgewohnheiten ändern: Wenn alle Menschen Vegetarier wären, 
dem man sie z.B. in Plastiksäcke schaufelt und dann erstickt. Sie können nicht zu „Suppen“­Hühnern oder  könnte  die  globale Erwärmung  kontrolliert werden." Das stellte auch die Enquete­Kommission,  eine 
„Grill“­ Hähnchen werden, weil sie nicht dahingehend gezüchtet wurden, viel Muskelfleisch anzusetzen. Da das  Untersuchungs­Kommission  des  Deutschen  Bundestages  zum  Schutz  der  Erdatmosphäre,  fest: 
Hauptinteresse der modernen Hühner­ Massentierhaltung darin besteht, ein profitables Huhn zu züchten, lei­  "Durch die Senkung des Fleischkonsums auf ein auch der Gesundheit förderliches Maß könnte ein 
den die „Suppen“­Hühner und „Grill“­Hähnchen an zahlreichen gesundheitlichen Problemen, die auch die  Viertel  oder  mehr  der  klimarelevanten  Emissionen  vermieden  werden."  Der  Leiter  des  Wuppertal­ 
Knochen  und  die  Beine angreifen, weil  die Tiere so schwer und „fleischig“  sind. Hennen, die als  „Super­  Instituts für Klima, Umwelt und Energie, Ernst U. v. Weizsäcker, stellte fest, "dass wir mit jedem Pfund 
Legehennen“ gezüchtet wurden, stehen so unter Stress, dass ihre extensive Legedauer nur eineinhalb oder  Rindfleisch der Umwelt schwer zusetzen", denn wenn man alle Aspekte der Massentierhaltung mit ein­ 
allerhöchstens  zwei  Jahre  beträgt,  während  die  normale  Lebenserwartung  einer  Henne,  die  unter  natür­  beziehe, wie z.B. "die Verwandlung von Savannen in Wüsten, die Erosion in Berggebieten, den über­ 
lichen  Bedingungen  Eier  legt,  immerhin  bei  15­20  Jahren  liegt.  Dank  der  Massentierhaltung  legen  die  mäßigen  Wasserbedarf  der  Rinder,  den  gigantischen  Energiebedarf  der  Mastviehhaltung",  dann 
Hennen  von  heute  etwa  zweimal  soviele  Eier  wie  die  Hennen  vor  einigen  Jahrzehnten,  als  deren  komme  man  zum  Schluss,  "dass  die  Beiträge  der  Rinderhaltung  zum Treibhauseffekt  ähnlich  groß 
Legeleistung noch bei etwa 120 Eiern pro Jahr lag. Doch ihre ausgemergelten Körper müssen den Preis  sind wie die des gesamten Autoverkehrs". Dies wurde inzwischen sogar von der UNO/FAO bestätigt. 
dafür zahlen. 
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Foto: Agentur DM9DDB, Gestalter: Fabio Cerdeira, Renato Butori, Brasilien 
Weil es Gewalt ist, 
die du beenden kannst. 
Vielleicht  können  wir  gegen 
Krieg, Terror und Gewalt alleine 
nicht viel ausrichten. Aber jeder 
einzelne  kann  etwas  gegen 
Tiermissbrauch  tun,  indem  du 
einfach  tierische  Produkte  vom 
Speiseplan streichst. 

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Weil  es  f als c h  is t, s i c h  et was  v o r zu m ac h en . 
Jedes Jahr werden allein in Deutschland ca. 500 Millionen „Nutztiere“ geschlachtet. Die 
Aufzucht von Tieren in Tierfabriken ist grausam und eine ökologische Katastrophe. Das 
Essen  von Tieren  ist  schlecht für unsere  Gesundheit und wird  mit vielen Krankheiten 
und  Beschwerden,  einschließlich  Herzinfarkt,  Schlaganfall,  Krebs,  Diabetes  und 
Fettleibigkeit in Verbindung gebracht. 

„Gabel“, Agentur: Gibbous Inc., Gestalter: Tenda Teo, Keiko Koyama, Japan 
Gammelfleischskandale:  Fleisch  ist  in  der  Regel  ein  Muskelteil  einer  Tierleiche.  Was 
viele nicht wissen: Wenige Minuten nach dem Tod des Tieres stellen die Zellen alle ihre 
Funktionen  ein  und  der  Zersetzungsvorgang  (Verwesung)  beginnt  unmittelbar.  Der 
Metzger hat u.a. die Aufgabe, durch entsprechende Kühlung oder durch Pökelsalz etc., 
diesen Prozess zu verlangsamen bzw. möglichst weit in die Länge zu ziehen... Um die 
bereits im Verwesungsprozess befindlichen Tierleichenteile nicht zu verlieren, werden 
sie immer öfter aus finanziellen Erwägungen trotzdem auf den Markt gebracht. Seit eini­ 
ger Zeit wird Gammelfleisch häufig bei Kontrollen entdeckt und aus dem Verkehr gezo­ 
gen. Wieviel Gammelfleisch unentdeckt verkauft wird kann man nur ahnen... 

Wei l j ed er  f rei s ei n  w il l. 


Tieren in der Intensivhaltung enthält man alles vor, was für sie natürlich wäre ­ sie können 
niemals  Sandbäder  nehmen,  Nester  bauen  oder  ihre  Jungen  aufziehen.  Stattdessen 
verbringen  sie  ihr  gesamtes  Leben  in  dreckigen  Hallen  mit  Tausenden Artgenossen, 
und dieses  Eingepferchtsein bei massiver Beengtheit führt  zum Ausbruch  von  Krank­ 
heiten. Man gibt ihnen starke Medikamente, damit sie so schnell wie möglich Gewicht 
zulegen, und ihre unnatürliche Größe kann zu Herzinfarkten und Organversagen führen. 
Manche Tiere werden unter dem eigenen Gewicht zu Krüppeln. Nach ein paar qualvollen 
Wochen stopft man sie unsanft in Transportboxen, und ab geht es zum Schlachthof. 

Texte (außer 6,8) und Bilder (außer 2,4,8,10) sind Aktionen von PeTA entnommen.
(Siehe dazu auch das Video unter: www.peta2.de: 10 Gründe, Vegetarier zu werden)
PETA-Deutschland e.V. . Dieselstr. 21 . D-70839 Gerlingen
VEGETARISCH . E-Mail: info@peta.de . www.peta.de 
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genießen Tel.: +49(0)7156/17828-0 Fax.: +49(0)7156/17828-10 81
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Foto: Sven Torfinn/Panos Pictures e

Weil das Getreide, d as an Tiere v erfüttert wird, h ungernd e 


Men schen  retten k önnte. 
Wir verfüttern soviel Getreide an die Tiere, um sie für den Verzehr zu mästen, dass 
wir,  wenn wir alle Vegetarier würden, genug Nahrung produzieren könnten,  um die 
gesamte Weltbevölkerung zu ernähren. Die Tiere auf der ganzen Welt verbrauchen 
eine Futtermenge, die dem Kalorienbedarf von 8,7 Milliarden Menschen entspricht ­ 
das ist mehr als die gesamte Weltbevölkerung. 

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genießen