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Fragenkatalog Herdenmanager

Bitte beantworten Sie die Fragen realistisch und ehrlich und lassen Sie die Punkte offen, in denen Sie ggf.
keine Erfahrungen haben, Lücken sind natürlich kein Problem. Geben Sie jeweils eine kurze Beschreibung
zu den Erfahrungen und bereits ausgeübten Anzahlen der jeweiligen Tätigkeiten.
Bitte schicken Sie uns den beantworteten Fragenbogen umgehend zurück.
Name: Akbar Jabbarov Datum: 02/11/2019

Beschreiben Sie Ihre Melkerfahrung - In welchen Melkstandtypen haben Sie bereits gemolken? Wie viele Stunden
haben Sie ca. gemolken? Haben Sie schon Melkpersonal eingearbeitet und/oder kontrolliert?
Tandemelkstand war auf dem Milchkuhbetrieb, wo ich gearbeitet habe. Ich habe insgesamt nur 220 Stunden
gemolken. Um die Vorbereitung zum Melken und das Melken meiner neuen Mitarbeiter zu zeigen.Ich habe
Melkpersonal immer vorher alles vorgemacht, informiert und kontrolliert.

Welche Euterkrankheiten haben Sie erlebt? Wie viele Euterentzündungen haben Sie selbst behandelt? Wie
behandeln Sie diese?
Mastitis und Euterfieber habe ich bei den Kühen erlebt. Ich habe immer Vorbeugung vorgezogen. Aber selbst habe
ich nicht behandelt. Trotzdem beim Tierarzt war ich immer dabei und habe ihn kontrolliert.

Wie erkennen Sie die wichtigen Krankheiten bei der Kuh? Welche Diagnosemethoden wenden Sie an? Welche
Behandlungen führen Sie selbst durch?
Azidose, Mastitis, Ketose, Maul und Klauenseuche, Botulismus, Blauzunge, Erkältung vor und nach der Abkalbung

Wie viele Infusionen haben Sie ca. bereits verabreicht? Wohin legen Sie Infusionen?
keine

Orale Verabreichung/ Pansenstimulanz / Drenchen – Welche Tätigkeiten haben Sie wie oft ausgeübt?
keine

Welche Erfahrungen haben Sie mit Geburtshilfe?


Die Kühe brauchen eigentlich keine Geburtshilfe. Wenn dann habe ich unterstutzt.

Haben Sie einen Klauenpflegekurs absolviert? Wie viele lahme Kühe haben Sie behandelt? Welche
Klauenkrankheiten haben Sie bereits selbst behandelt?
Klauenpflegekurs habe ich nicht gemacht. Aber wenn es bedingt, kann ich im Laufe der Arbeit lernen, erfahren.
Klauenseuche habe ich mit Reinungungsvannen heilen lassen, alle 3 Tage Vannenbad, dann ein Tag warten, die
Vanne sauber machen. Am nächsten Tag wieder Klauenbad.

Haben Sie einen Besamungsschein? Besamen Sie selbst? Wie viele Besamungen haben Sie durchgeführt?
keine

Führen Sie Sterilitätsbehandlungen durch? Welche / wie? Welche Maßnahmen zur Unterstützung früher Brunsten /
schneller Fruchtbarkeitsregenerierung nach der Kalbung kennen Sie?
Brunst erkennung ja, aktive und passive. Nach der Kalbung Kühe immer beobachten, wenn die Kühe aktiv sind,
eigentlich passiert es 56-60 Tage nach der Abkalbung. Da spielt auch Körperkonditionen grosse Rolle um brunstig zu
werden.

Umgang mit der Kuh / Tiere Treiben / Brunsterkennung / Kuhsignale erkennen

farmconnect | Zum Welplager Moor 1, 49163 Hunteburg • 054 75/ 91 11 91 • info@farmconnect.de • www.farmconnect.de
Fragenkatalog Herdenmanager

Ja

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Kälberaufzucht/Kälberfütterung/Kälbergesundheit und Behandlungen?


Fast 3 Jahre habe ich Erfahrungen damit. Nach der Geburt innerhalb 2 Stunden 4 Liter Kolostoralmilch geben. Wenn
die Milchbestand der Mutterkuh nicht genuegend ist, dann gefrorene bessere Bistmilch zubereiten und geben. Bis
12 Wochen jeden Tag morgens und abends, jedes Mal 6 Liter frei Milch geben. Da gibt man ab zweiter Woche auch
Kraftfutter und ab zweiter Woche Heu, besser wäre gut gehächselt. Die Iglos oder Plätze müssen immer desinfiziert
werden. Mit Stroh dicht einstreuen. Männliche Rinder werden nach einem Jahr verkauft oder yuerst geschlachtet
und verkauft.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Rationsberechnung/Fütterungscontrolling


Also da kann man viel schreiben. Aber bei Milchkuehen immer auf Sturukturfutter achten. 60 % Grundfutter + auch
Ausgleichsfutter 40 % Kraftfutter. Mineralfutter auch nicht vergessen. Rationsberechnung macht man entweder nach
Gruppen oder nach Körperkonditon der Kühe.

Welche 3 Aspekte in der praktischen Milchviehhaltung beeinflussen aus Ihrer Sicht die Gewinnerzielung am meisten
und mit welchen Managementmaßnahmen können Sie diese verbessern?)
1. Eigenes Ackerland mit gutem Management, Bodenbearbeitung, Fruchtfolge usw.
2. Richtige qualitative Fütterung, geeignete Futterration
3. Zuverlässige Arbeitskräfte im guten Betriebsklima

Wie hoch sollte der Kraftfutteraufwand liegen?


Grobgenommen 3% nimmt eine Küh von ihrer gesamten Lebensgewicht. Vom Gesamtfutter 40% Kraftfutteraufwand

Wie viele Eutererkrankungen bzw. wie viel Milchverluste schätzen Sie als erreichbar ein? Welche Zellzahl halten Sie
für mit vertretbaren Mitteln erreichbar? Welche Maßnahmen zur Steigerung der Eutergesundheit würden Sie
einführen?
Bei den Euterkrankungen gibt es häufig 11 % Milchverluste, Zellzahl über 150000 und 200000 muss man Kühe
kontrollieren und behandeln. Eutersauber machen, nach dem melken immer Kühe füttern, damit sie nicht gleich
legen und Mastitis bekommen, auf Fütterung beachten.

Wie viele akute Lahmheiten je 100 Kühe pro Woche halten Sie für akzeptabel? Welche Maßnahmen zur Erreichung
einer hohen Klauengesundheit sind denkbar?
Ca reiche futtern, Klauen alle 120 Tage für alle Kühe pflegen. Stall sauber halten, besonders klauen trocken halten.
Richtige Futterration mit Sturukturfutter Kraftfutterverhaltnis 60:40 anwenden.

Was ist aus Ihrer Sicht eine gute Fruchtbarkeit? Wie hoch sollte die Zwischenkalbezeit liegen? Welche Pregnancy-
Rate sollte angestrebt werden?
Zwischenkalbezeit sollte maximal 60 Tage liegen. Richtige Fütterung und Beobachtung der Kühe, Vorbeugung der
Krankheit, auf Körperkondition achten.

Wie viele Kälberverluste einschließlich Totgeburten sind minimal erreichbar? Welche Maßnahmen führen zu weniger
Totgeburten und welche zu geringerer anschließender Sterblichkeit?
Kälberverluste sollte minimal 3-5 % sein. Bei Trockenstehenzeiten auf Fütterung achten. Hygiene und wenig Stress ist
für die Kuh sehr wichtig. Mindestens 2 Wochen Vor der Abkalbung in Abkalbebereich tragen mit gestreut und
sauber. Nach der geburt aufHygiene, warmes Wasser gemischt mit Vitaminen und Energie, auf Fütterung achten.

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Welche Marke sollten bei aktuellen Preisen die Futterkosten ohne Grundfutter nicht überschreiten? In welchem
Bereich sollten die Personalkosten liegen? Welches sind weitere wesentliche Kostenblöcke in der Milchproduktion?
(Jeweils bezogen je kg produzierter Milch)

-
EDV-Erfahrung / Herdenmanagementdokumentationen / mit welchen Programmen sind Sie vertraut? Wie
„sattelfest“ sind Sie grundsätzlich mit Computerarbeit?
-DELAVAL

Haben Sie Erfahrungen mit Melkrobotern? Wenn ja, mit welchen Robotern?
keine

Wenn Sie in Roboterbetrieben gearbeitet haben, welche Aufgaben haben Sie dort erledigt?

keine
Strukturierung von Betriebsabläufen im Herdenmanagement / Koordinierung von Arbeiten mit Kollegen
Gutes Betriebsklima
Sturukturierte Teamarbeit
Erfahrungsreiche Mitarbeiter
Pünktlichkeit
Flexibilität
Hohe Motivation und Engagement

Welche Erfahrungen haben Sie in der Mitarbeiterführung?


Alle eine Woche Teamsitzung
Guter Umgang mit den Mitarbeitern
Hohes Engagement
Anfangsmotivation
Mitarbeiter schulung
Wo liegen Ihre fachlichen und persönlichen Stärken und Interessen?
Im Bereich Betriebsentwicklung, Betriebsmanagement, Betriebsführung, Tierfütterung

Was wünschen Sie sich für Ihre künftige Arbeit / Betrieb / Arbeitgeber?
Gutes Arbeitsklima
Teamarbeit
Höfflichkeit der Leitung
Guter Umgang

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