Sie sind auf Seite 1von 3

1.

Die Neologismen der letzten Jahre

Aktualisieren Sie den Wortschatz jeder Sprache kontinuierlich. In den letzten Jahren
gab es in allen Sprachen einen neologischen Boom, der auf interlinguistische und
extralinguistische Faktoren zurückzuführen ist.

In den letzten Jahren gab es Entlehnungen im Bereich der Computer-Technologie: Z. B.


Facebook-Party – Clubs Organismen über Facebook, surfen im Internet – Informationen
im Internet suchen, Klammer-Affe – Hund, x-came – Extreme Spiele, Mode Musik –
Kuschelrock – Soft-Rock-Musik, MP3-Player – jedes Gerät /Die Neologismen in den
letzten 12 Jahren entstanden, gebildet aus dem Englischen entlehnten Wort “Internet”

2) Fremdwörter

Fremdwörter sind Wörter, die aus einer anderen Sprache stammen. Fremdwörter sind
aber nicht nur „unverständliche“ und vielleicht schwierig zu verstehende Wörter, die
Ihnen in deutschen (wissenschaftlichen) Texten begegnen, sondern Fremdwörter
verwendet jeder von uns jeden Tag, ohne sich dessen meist bewusst zu sein.

Selbst wenn Sie erst einen kleinen Grundwortschatz an deutschen Wörtern besitzen,
finden sich darunter garantiert schon einige „Fremdwörter“.

Viele Fremdwörter sind mittlerweile so stark eingedeutscht, dass ihr Ursprung in einer
anderen Sprache kaum mehr zu erkennen ist und sie deshalb heute gar nicht mehr
unbedingt als Fremdwörter wahrgenommen werden.

War Ihnen zum Beispiel bewusst, dass „Gurke“, „Salat“, „Krokodil“ und „Teller“ einmal
Fremdwörter waren?

Das Wort „Gurke“ entstammt übrigens dem Polnischen, der „Salat“ dem Italienischen,
das „Krokodil“ ist dem Griechischen entlehnt und der „Teller“ kam ursprünglich einmal
aus dem Lateinischen.

3).Fachlexik

Die Fachsprache unterscheidet sich von der Gemeinsprache, an der alle Mitglieder der
Sprachgemeinschaft teilhaben, vor allem durch einen besonderen Wortschatz, die so
genannte Terminologie und durch sonstige syntaktische und stilistische Eigenarten. Die
Fachsprache soll es ermögli- chen, fachliche Gegenstände besonders klar, eindeutig,
genau, exakt und vollständig zu bezeichnen,

Zu denken ist hier insbesondere an die Bereiche Technik, Medizin, Wirtschaft, Kultur,
Politik oder Verwaltung. Mit dieser Spezialisierung geht zudem oftmals auch eine
Popularisierung solcher Kenntnisse und Tätigkeiten einher, welche durch deren
Bedeutung im Alltag bedingt ist und hier ebenfalls zu laufend geänderten
Verständigungsbedingungen führt.

4). Der Terminus Fachsprache ist bis heute nicht gültig definiert. Die Schwierigkeit der
Festlegung des Begriffes Fachsprache liegt darin, dass er kontrastierend zum Begriff
Gemeinsprache gebraucht wird und so unterschiedliche Bereiche wie handwerkliche,
technische oder wissenschaftliche Sprache und ihre Übergangsformen abdeckt. Allen
diesen Bezeichnungen eignet die Vorstellung, dass die bezeichnete Sache auf
bestimmte Sprachgruppen beschränkt, von der Gemeinsprache isoliert oder einfach
ausgesondert sei und ein eigenes Sprachsystem bilde.

5 )Berufsleben.

Ein-Euro-Job. Bei einem Ein-Euro-Job handelt es sich um eine sozialversicherungsfreie


Beschäftigung Homeoffisse. Das hat zur Folge, dass einige Arbeitnehmer teilweise oder
komplett von zu Hause arbeiten.

Trendscout – der Beruf des Trendscouts kommt aus der Marktforschung. Seine
Hauptaufgabe ist es, Trends in der Mode, bei Schmuck, Software, Lifestyle, Möbel und
Spielwaren zu analysieren und zu definieren.

Assenssment-Center. Assenssment-Center ist ein psychologisches Testverfahren.

Jobhopping – dieser Begriff bezeichnet einen häufigen Arbeitswechsel.

6) Besonderheiten der Fachsprache unter stilistischem Aspekt

Die Schwierigkeit der Festlegung des Begriffes Fachsprache liegt darin, dass er
kontrastierend zum Begriff Gemeinsprache gebraucht wird und so unterschiedliche
Bereiche wie handwerkliche, technische oder wissenschaftliche Sprache und ihre
Übergangsformen abdeckt. Diese als Fachsprachen bezeichneten Gebilde erscheinen
in der deutschen sprachwissenschaftlichen Fachforschung unter Benennungen wie
Arbeitssprache, Berufssprache.

7) Metaphorischer Gebrauch der Berufsjargonismen

Ziemlich verbreitet ist die Meinung, dass Jargon ein “Sonderwortschatz? oder ein
“spezielles Wörtersystem” sei (St. Stoikov, I. V. Arnold, M. K. Moren). (Zitiert nach B.
Larin, 1928) Aber es gibt auch eine andere Einsicht in den Jargon, als in eine
Gesamtheit von lexikalischen, grammatischen und phonetischen Besonderheiten, die
durch eine bestimmte Systemorganisation und ein Normvorhandensein kennzeichnend
sind. Die phonetischen und morphologischen Elemente des Jargons können auf
verschiedene Urquellen zurückgeführt werden, aber nirgendwo kann solche oder
gleiche Gesamtheit der Elemente und deren Struktur angegeben werden.” (B. Larin,
1928: 157)

8) Soziale Jargonismen

Der Jargon ist eine Gesamtheit der nicht nur lexikalischen, son- dern auch
grammatischen und phonetischen Besonderheiten, die durch eine bestimmte
Systemorganisation und ein Normvorhandensein gekennzeichnet werden.

Der Jargon hat seine Phonetik und Morphologie


9) Argotismen

Argotismen sind Wörter des Argots, einer Sonderlexik volksfremder Elemente, eine Art
Geheimlexik und Phraseologie. Die wichtigste stilistische Funktion der Argotismen
besteht in der Schaffung eines bestimmten sozialen Kolorits. Die Vulgarismen können –
je nach der Sprechsituation – verschiedenen Ausdruckswert, ja sogar verschiedene
Schattierungen aufweisen. Das Wort “das Luder” ist im Rahmen des literarisch-
gemeinschaftlichen Wortschatzes

-===========================================================

CORONA-Neologismen: Corona, Homeoffice, Systemrelevante, homeschooling,


hochfahren, lockdown, shutdown, social distancing , absondern.

===============================================================

Das könnte Ihnen auch gefallen