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KBE Fortrac® Natur S

Einbauanleitung
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Einbauanleitung
Kunststoff-Bewehrte-Erde (KBE) mit Fortrac® Geogittern

Inhalt
1. Allgemeines 3

2. Kurzbeschreibung 3

3. Systemkomponenten 3
3.1 Bewehrung
3.2 Schalung
3.3 Erosionsschutz

4. Anlieferung und Lagerung 4

5. Ausführung 4-5
5.1 Sicherheit
5.2 Baugeräte und Ausrüstung
5.3 Planum
5.4 Geogitter
5.5 Füllmaterial
5.6 Randeinfassung
5.7 Dränage
5.8 Begrünung

6. Referenzen 6

7. Einbauschritte 7
3

1. Allgemeines 3.2 Schalung


Als verlorene Schalung werden vorgebogene, unverzinkte Stahl-
Die vorliegenden Einbauhinweise erläutern den Aufbau des gitterwinkel verwendet. Ein Korrosionsschutz ist nicht erforderlich,
Stützwandsystems KBE Fortrac® Natur S und ermöglichen dessen da sie nach Fertigstellung des Bauwerks keine statische Funktion
erfolgreiche Umsetzung. Es handelt sich hierbei um eine verallge- übernehmen. Um die gewünschte Wand- bzw. Böschungsneigung
meinerte Darstellung, die die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zu erreichen, können die Schalungselemente mit unterschiedlichen
und Varianten von geokunststoffbewehrten Stützkonstruktionen Öffnungswinkeln vorkonfektioniert werden (Bild 2).
mit Fortrac® Geogittern nicht komplett abdeckt. Da örtliche Gegeben-
heiten, Randbedingungen und weitere Einflüsse Anpassungen des
Bauablaufs erfordern können, ersetzt dieses Dokument keine
Ausführungsplanung. Die einzelnen Arbeitsschritte sind graphisch
dargestellt und beschrieben. Weiterhin sind die hier angegebenen
Werte und Maße lediglich Empfehlungen, die ggf. projektspezifisch
angepasst werden müssen. Für weitere Informationen und bei
Fragen sprechen Sie uns bitte an. HUESKER berät Sie gerne, von
der Planung bis zur Ausführung Ihrer Baumaßnahme.

2. Kurzbeschreibung Bild 2: Abmessungsbeispiel für ein Stahlgitterwinkelelement mit Schlaufen

KBE Fortrac® Natur S ist eine begrünbare Systemlösung zur Ergänzend kann die Böschungsneigung mit einem horizontalen
Errichtung von geokunststoffbewehrten Stützkonstruktionen. Versatz der übereinander angeordneten Stahlgitterelemente
Zum Lieferumfang gehören Fortrac® Geogitter, vorgebogene erreicht werden (Bild 3). Ein geringer Versatz der Stahlgitterwinkel
Stahlgitterwinkel und Erosionsschutzmatten. ist in jedem Fall zu gewährleisten, um eine Einleitung von vertikalen
Kräften in die Front zu verhindern. Die Schalungselemente werden
Die Standsicherheit der Stützkonstruktion wird durch die Fortrac® zusammen mit den benötigten Abspannhaken geliefert. Um die
Geogitter und das verdichtete Füllmaterial gewährleistet. Die Verletzungsgefahr durch herausstehende Stabenden zu vermeiden,
Geokunststoffbewehrungen werden lagenweise verlegt und front- wird die Verwendung von Schlaufenmatten empfohlen.
seitig zurückgeschlagen. Die vorgebogenen Stahlgitterwinkel dienen
als verlorene Schalung und haben über die Bauphase hinaus keine
statische Funktion. Die Erosionsschutzmatte wird hinter den
Stahlgitterwinkeln eingelegt, um ein Herausrieseln des Füllmaterials
zu verhindern. Das System KBE Fortrac® Natur S kann für Kon-
struktionen mit unterschiedlichen Höhen und Neigungen von 45°
bis 90° eingesetzt werden. Eine dauerhafte und unterhaltungsfreie
Begrünung der Außenhaut ist meist bis zu einer Frontneigung
von 70° möglich.

3. Systemkomponenten
3.1 Bewehrung
Fortrac® ist ein flexibles und dehnsteifes Geogitter, welches aus
verschiedenen, dauerhaften synthetischen Garnen hergestellt wird
und in unterschiedlichen Maschenweiten und Festigkeiten lieferbar
ist. Die jeweilige in Frage kommende Produkttype sowie die Lagen-
abstände und Verankerungslängen werden innerhalb der statischen Bild 3: Variable Böschungsneigung durch Versatz
Bemessung gemäß Eurocode 7 [1] in Verbindung mit DIN 1054 [2]
und DIN 4084 [3] sowie EBGEO [4] festgelegt. Die Fortrac® Geogitter 3.3 Erosionsschutz
werden standardmäßig in 5 m breiten Bahnen geliefert. Beim Die im Frontbereich vorzusehende Erosionsschutz- bzw. Begrü-
Zuschneiden und Verlegen ist auf die richtige Ausrichtung der nungsmatte kann grundsätzlich aus unterschiedlichen Materialien
Geogitterbahnen zu achten. Die Hauptzugrichtung der Geogitter bestehen. Sie ist zwischen den Bewehrungslagen ausreichend zu
entspricht in der Regel der Abrollrichtung (Bild 1). verankern. Falls eine spätere Anspritzbegrünung vorgesehen ist,
sollte ein Gittergewebe verwendet werden (z.B. HaTe® 23.142/GR)
Aus der Bezeichnung der unterschiedlichen Fortrac® Typen sind die (Bild 4). Alternativ kann die Begrünung durch Verwendung einer
Kurzzeitfestigkeit in Längs- und Querrichtung sowie die Maschen- Kokosmatte mit eingearbeitetem Saatgut erfolgen. Bei unbegrünten
weite ableitbar: Stützkonstruktionen bietet sich die Wahl eines Vliesstoffes
Fortrac® 110/30-20 T: Kurzzeitfestigkeit in Längsrichtung 110 kN/m (z.B. Typ BS12) an.
Kurzzeitfestigkeit in Querrichtung 30 kN/m
Maschenweite zirka 20 mm

Bild 1: Quer- und Hauptzugrichtung Bild 4: Gittergewebe HaTe® 23.142/GR als Erosionsschutz
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4. Anlieferung und Lagerung 5. Ausführung


Fortrac® Geogitter werden als Rollenware in einer Schutzfolie 5.1 Sicherheit
verpackt geliefert. Jede Geogitterrolle ist entsprechend DIN EN ISO Beim Bau von geokunststoffbewehrten Konstruktionen gelten die
10320 [5] eindeutig identifizierbar und somit im Rahmen des Quali- gesetzlichen Bestimmungen und sonstigen Vorgaben zur Sicherheit
tätssicherungssystems rückverfolgbar (Bild 5). Ferner ist darauf auf der Baustelle.
zu achten, dass das gelieferte Material den Projektspezifikationen
entspricht. Die von HUESKER gelieferten Fortrac® Geogitter sind CE 5.2 Baugeräte und Ausrüstung
zertifiziert und haben das ivg. Produktzertifikat. Letzteres erspart Eine geokunststoffbewehrte Stützkonstruktion kann mittels üblicher
die nach ZTV E-StB [6] notwendige Baustelleneingangsprüfung. Erdbaugeräte errichtet werden. Zusätzlich sind während des Bau-
ablaufs u.a. Cuttermesser/Akkumesser, Maßband, Farbspray, Binde-
draht, Beißzange sowie ein geschlitztes Kunststoffrohr hilfreich.

5.3 Planum
Die Vorbereitung des Planums sollte gemäß ZTV E-StB [6] erfolgen.
Falls eine Böschung besteht, muss diese gegen Erosion und
Absturz gesichert werden. Ein Verformungsmodul EV2 von mindestens
45 MN/m² sollte eingehalten werden, sofern nicht anders vorge-
geben. Desweiteren sind die Anforderungen an die Verdichtung in
Abhängigkeit des anstehenden Bodenmaterials gemäß ZTV E-StB [6]
zu beachten. Sollten die Mindestanforderungen an die Tragfähig-
keit nicht eingehalten sein, sind besondere Maßnahmen (z.B. eine
Bodenverbesserung oder ein geokunststoffbewehrtes Gründungs-
polster) vorzusehen.

Bild 5: Etikettenbeispiel Fortrac® 110/30-20 T 5.4 Geogitter


Die Fortrac® Geogitter sind gemäß der statisch erforderlichen
Die Entladung kann durch Stapler (mit Dorn), Selbstentlader Längen zzgl. der für Hochführung und Rückumschlag benötigten
oder geeignetes Baustellengerät, z.B. Hebe-/ Verlegehilfe erfolgen Längen zuzuschneiden (Bild 7).
(Bild 6). Eine Beschädigung der Rollen ist unbedingt zu vermeiden.
Die Geogitterrollen sind abseits des Baustellenverkehrs auf einer
ebenen, trockenen und sauberen Fläche zu lagern. Die Rollen
können gestapelt werden und sind gegen Verrutschen oder Aus-
einanderrollen zu sichern. Unverpackte Ware sollte nicht länger
als einen Monat ungeschützt der UV-Strahlung ausgesetzt werden.
Die Verarbeitungshinweise aus dem „Merkblatt für die Anwendung
von Geokunststoffen im Erdbau des Straßenbaus, M Geok E“ [7]
sollten berücksichtigt werden.

Die Stahlgitterwinkel und die Erosionsschutzmatten sind eben-


falls trocken und sicher zu lagern. Um ein Keimen des Saatgutes
vor Einbau zu vermeiden, sind die ggf. eingesetzten Kokosmatten
zusätzlich vor Licht zu schützen.

Bild 7: Gesamtlänge des Fortrac® Geogitters

Der Zuschnitt der Bahnen kann mittels handelsüblichen Cutter- oder


Akkumesser erfolgen und durch die Verwendung eines Abrollbocks
erleichtert werden (Bild 8). Teilweise kann es für die Baustellen-
logistik sinnvoll sein, einen zentralen Zuschnittplatz einzurichten,
auf dem die Bahnen in entsprechenden Längen abgelängt, zusam-
mengelegt und geordnet gelagert werden (Bild 9). Die Hauptzug-
richtung der Geogitter entspricht in der Regel der Abrollrichtung der
Rollen und sollte per Farbmarkierung gekennzeichnet werden.

Bild 6: Lagerung der Rollen auf der Baustelle und Verwendung der Hebe-/Verlegehilfe Bild 8: Abrollbock erleichtert das Zuschneiden der Bahnen
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5.6 Randeinfassung
Eventuell notwendige Anpassungen der KBE-Konstruktion an
vorhandene Bauwerke oder anschließende Böschungen sind
projektbezogen zu betrachten und, falls erforderlich, in der
Ausführungsplanung zu berücksichtigen.

5.7 Dränage
Im Zuge der Ausführungsplanung sollte eine ausreichend
dimensionierte Dränage integriert werden. Oberflächlich
abfließendes Wasser sollte gesammelt, über Abläufe abgeführt
und nicht über die Böschung der Stützkonstruktion geleitet
werden.

5.8 Begrünung
Im Frontbereich sollte ein Gemisch aus Füllmaterial und vege-
tationsfähigem Boden in einer Stärke von ca. 20 -30 cm eingebaut
werden (Bild 10-11). Um eine vollflächige und standortgerechte
Bild 9: Zugeschnitte und platzsparend gelagerte Geogitter Begrünung zu gewährleisten, die die Ansichtsfläche gegen UV-
Strahlung sichert, sollte ein Garten- und Landschaftsarchitekt
Generell gilt, dass die abgelängten Bewehrungsbahnen horizontal hinzugezogen werden. Die Auswahl einer geeigneten Saatgut-
und mit ihrer Hauptzugrichtung senkrecht zur Böschungs- bzw. mischung und/oder geeigneter Stecklinge bzw. Rankengewächse
Wandfront zu verlegen sind. Bei der Verlegung ist auf die richtige ist den örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Vorzugsweise
Ausrichtung der Geogitterbahnen zu achten. In Hauptzugrichtung empfehlen wir eine extensive bzw. naturnahe Bepflanzung, die
dürfen Überlappungen ohne rechnerischen Nachweis nicht ausge- sich nach dem Anwachsen weitgehend selbst erhält. Die Pflege
führt werden. Eine seitliche Mindestüberlappung von 10 cm wird der Begrünung während und nach der Bewuchsphase sollte von
aus konstruktiven Gründen empfohlen. fachkundigen Unternehmen geplant und durchgeführt werden.

Die Geogitter sind straff und faltenfrei zu verlegen, so dass eine


sofortige Kraftaufnahme möglich ist. Ein explizites Vorspannen ist
jedoch nicht notwendig. Um die Bildung von Falten zu verhindern,
erfolgt das Überschütten des Geogitters beginnend an der
Böschungsseite in Richtung Geogitterende. Die Geogitter dürfen
nicht direkt befahren werden, es muss eine minimale Bodenüber-
deckung von 20 cm vorhanden sein. Das Schüttmaterial ist im
„Vor-Kopf-Verfahren“ einzubauen und lagenweise zu verdichten.

Bei einer Bauunterbrechung sollten die bereits ausgelegten Gitter


überschüttet werden.

5.5 Füllmaterial
Das Füllmaterial muss gut verdichtbar und weitestgehend wasser-
unempfindlich sein sowie mindestens die in der Statik und Planung Bild 10: Bereich ermöglicht dauerhafte Bergrünung
im vorderen vegetationsfähigen Boden
angesetzten Eigenschaften (z. B. Scherfestigkeit, Wichte, Kornver-
teilung, etc.) aufweisen. Durch geeignete Zusatzmaßnahmen
können auch wasserempfindliche bzw. bindige Böden eingesetzt
werden. Die Eignung ist jeweils durch Eignungsprüfungen gemäß
ZTV E-StB [6] festzustellen.

Nach EBGEO [4] gelten die in DIN 18196 [8] genannten Bodenarten
als grundsätzlich verwendbar, soweit die anwendungsspezifische
Eignung nachgewiesen werden kann bzw. die Bodeneigenschaften
anwendungsspezifisch berücksichtigt werden.

Es handelt sich um:

• grobkörnige Bodenarten der Gruppe SW, SI, SW, GW, GI, GE


• gemischtkörnige Bodenarten der Gruppe SU, ST, GU, GT, SU*,
GT*, GU*, ST*
• feinkörnige Bodenarten der Gruppe UL, UM, TL, TM

Das Füllmaterial ist lagenweise einzubauen und zu verdichten. Das


Größtkorn ist auf 2/3 der Schüttlagenstärke zu beschränken. Zudem
sind die Anweisungen und speziellen Anforderungen für bewehrte
Stützkonstruktionen gemäß ZTV E-StB [6] zu beachten. Wenn keine
Vorgaben gemacht werden, wird empfohlen einen Verdichtungsgrad
von mindestens DPr = 97% zu erzielen. Bei hochbelasteten Bau-
werken sind ggf. höhere Verdichtungsgrade von DPr = 100-103%
sicherzustellen.
Bild 11: Begrüntes System KBE Fortrac® Natur S
6

Referenzen

[1] DIN EN 1997-1: 2009-09, Eurocode 7: Entwurf, Berechnung und


Bemessung in der Geotechnik – Teil 1: Allgemeine Regeln.
[2] DIN 1054: 2005, Baugrund – Sicherheitsnachweise im Erd- und
Grundbau .
[3] DIN 4084: 2009, Baugrund – Geländebruchberechnungen.
[4] Empfehlungen für den Entwurf und die Berechnung von
Erdkörpern mit Bewehrungen aus Geokunststoffen (EBGEO),
Ausgabe 2010, Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e.V.
[5] DIN EN ISO 10320: 1999, Geotextilien und geotextilverwandte
Produkte - Identifikation auf der Baustelle.
[6] Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien
für Erdarbeiten im Straßenbau, Ausgabe 2009, Forschungs-
gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Arbeitsgruppe
Erd- und Grundbau, Köln, FGSV Heft Nr. 599.
[7] Merkblatt über die Anwendung von Geokunststoffen im Erdbau
des Straßenbaus, Ausgabe 2005, Forschungsgesellschaft für
Straßen- und Verkehrswesen, Arbeitsgruppe Erd- und Grundbau,
Köln, FGSV Heft Nr. 535.
[8] DIN 18196: 2011-05, Erd- und Grundbau – Bodenklassifikation
für bautechnische Zwecke.
7

Einbauschritte

1
1) Nach der Herstellung des Planums wird die erste Reihe der
vorgebogenen Stahlgitterwinkel aufgestellt und ausgerichtet. Die
Stahlgitterelemente sollten seitlich konstruktiv 10 cm überlappen
(1 Maschenweite). Ggf. sollten die Elemente verbunden werden
und z. B. mit Bindedraht fixiert werden.

2 2) Die Erosionsschutzmatte wird längs zum Stahlgitter in einer


Breite von ca. 1,20 m eingelegt und am Stahlgitter, mit geringem
Spielraum, fixiert. Oben und unten soll diese um ca. 25 cm zu-
rückgeführt werden. Um ein Verhaken des Geogitterumschlages
am Stahlgitter zu verhindern und zur Fixierung der Erosions-
schutzmatte, kann ein geschlitztes Rohr als Einbauhilfe auf das
3 Front­gitter gesteckt werden.

3) Das abgelängte Fortrac® Geogitter muss horizontal und mit


der Hauptzugrichtung senkrecht zur Böschungsfront faltenfrei
verlegt werden. Für die Rückumschläge wird mindestens eine
Länge von 1,50 m empfohlen, soweit statisch nicht größere
4 Längen erforderlich werden. Benachbarte Bahnen sollten sich
etwa um 10 cm überlappen. Ein direktes Befahren der Geogitter
ist unbedingt zu vermeiden. Zudem dürfen Überlappungen in
Hauptzugrichtung, ohne rechnerischen Nachweis, nicht ausge-
führt werden.

5 4) Abspannhaken werden in gleichmäßigen Abständen (ca. 40-


50 cm) eingehängt. In den Randbereichen der Stahlgitterwinkel
müssen Abspannhaken vorhanden sein. Die Abspannhaken
werden an den Kreuzungspunkten von Längs- und Querstab am
Boden- und Frontgitter platziert. Die Erosionsschutzmatte und
die Querstränge des Geogitters sind hierfür einzuschneiden.
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5) Der vegetationsfähige Boden an der Front und das Füllmate-
rial werden in der ersten Lage in einer Dicke von 20-30 cm vor
Kopf eingebracht und verdichtet. Die Verdichtung soll von der
Böschungsfront aus nach hinten fortgeführt werden. Nahe der
Böschungsfront ist leichtes Verdichtungsgerät zu verwenden. Es
ist zudem darauf zu achten, dass die Stahlgitter und die Abspann-
7
haken beim Verdichten nicht verformt werden. In einem Abstand
größer als 1,50 m können Walzen (≤ 12,5 t) verwendet werden.

6) Danach wird das Füllmaterial im Frontbereich in einer Breite


von 50 cm eingebracht und verdichtet, bis die vorgesehene
Schicht­dicke (normalerweise zwischen 40-60 cm) erreicht wird.
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7) Das Geogitter wird nun zurückgeschlagen und mit Stahlnägeln


oder Schüttmaterial so fixiert, dass es sich an der Abtreppung
mit Abstand über dem Boden straff spannt.

8) Die Erosionsschutzmatte muss ebenfalls zurückgeschlagen


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und der Rest der nächsten Schüttlage eingebracht und verdichtet
werden.

9) Die weiteren Stahlgitterelemente dürfen nicht direkt überein-


ander gestellt werden, sondern müssen je nach gewünschter
Böschungsneigung oder Konstruktionshöhe mit Versatz
10 eingebaut werden.

10) Wiederholung der Schritte von 1 bis 9.


Fortrac® und HaTe® sind registrierte Marken der HUESKER Synthetic GmbH.
12/14 B Copyright by HUESKER Synthetic GmbH, Gescher

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