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UNIVERSITÉ ALASSANE OUATTARA

UFR : CMS

Département : Département d’Etudes Germaniques

SYLLABUS

ANNÉE UNIVERSITAIRE 2019 / 2020

Intitulé: Mini mémoire /Die Bachelorarbeit


Année : 2019-2020
Niveau/Spécialité : Licence 3
Volume Horaire : 10 H

2- Enseignant

Nom et prénom: Kouadio Konan Hubert


Grade : Maître-assistant (Sous la direction pédagogique M. Souanga Kouadio Denis, Maître de
conférences)
Courriel : kkonanhubertjoshua@gmail.com
Téléphone : 07196020/42737288

3- Vorlesungsverzeichnis
Einführung
1. Wie wählt man ein Thema aus?
2. Die verschiedenen Teile einer Bachelorarbeit
a) Das Titelblatt
b) Die Einführung (Einstieg in das Thema, Problematik, Gliederung)
c) Der Hauptteil
d) Der Schluss
3. Wie zitiert man?
a) Warum zitiert man?
b) Die verschiedenen Arten des Zitierens
i- Die Zitate
ii- Die Verweise
4. Die Referenzen
a) Kurbelege
b) Fußnoten
c) Bibliographie
Schlussfolgerung
Bibliographie

4- Zusammenfassung der Vorlesung


Die wissenschaftliche Arbeit ist eine akademische Übung, die von den Studierenden verlangt
wird. Sie nimmt einigermaßen an dem Lernprozess teil, am Ende dessen Kompetenzen und
Fähigkeiten der Lernenden beglaubigt werden. Sie zieht in Betracht alle Kenntnisse, die die
Studenten bei ihrer Ausbildung erworben haben. Als zugleich wissenschaftliche und
akademische Arbeit erfolgt sie selbstverständlich nicht zufällig. Sie erfordert eine Methodik, der
die Studenten unbedingt und sorgfältig folgen müssen. Dies bedeutet, dass man den Studenten
lehren soll, wie man eine wissenschaftliche Arbeit schreibt. In diesem Kontext bettet die
folgende Vorlesung mit dem Titel „Die Bachelorarbeit“ ein. Damit geht es um den Studenten
des dritten Studienjahrs die Grundlagen der wissenschaftlichen Forschung zu geben. Ihnen
liegen Methodik und Logik zugrunde. Um dieses erwünsche Ziel zu erreichen, wird die
Vorlesung in vier Teile gegliedert. Der erste Teil betrifft die Auswahl eines Themas. Da man
den Beitrag zur Wissenschaft erzielt, ist es wichtig, zu wissen, wie man ein originales und
zutreffendes Thema findet. Der zweite Teil wird den verschiedenen Gliederungen der
wissenschaftlichen Arbeit widmen. Das betrifft sowohl die Form als auch den Inhalt. Der vierte
Teil legt den Wert auf das Zitieren. Das Hilft zum Argumentieren und Nachweisen. Anders
gesagt, wie man Beweise bringt, um seine Argumentierung zu begründen. Der vierte und letzte
Teil beschäftigt sich mit der Erstellung eines Literaturverzeichnisses.

5- Vorlesungsziele

5.1- Hauptziel:
Das Hauptziel liegt darin, wie die Studenten die Methodik der Verfassung einer
wissenschaftlichen Arbeit lernen.

5.2- Nebenziele
Dafür sollen die Studenten
 wissen, wie man ein Thema auswählt;
 die verschiedenen Teile einer wissenschaftlichen Arbeit kennen;
 wie man richtig zitiert;
 wie man richtig die Referenzen schreibt.

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6- Grundvoraussetzungen
Das Referat
7- Vorlesungsart
Frontalunterricht

8- Empfohlene Lesungen und Nachschlagewerke

1. Bünting, K., Bitterlich, A. und al (2000): Schreiben im Studium: mit Erfolg. Ein Leitfaden,
Berlin: Cornelsen Verlag.
2. Ulbert, C., Conzelmann T. (2004): Hinweise zur Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten.doc
http://www.masterib.de/download/Ulbert_Conzelmann.pdf 13/04/2020.
3. Duden (Hrsg.) (1998): Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten, 5. Aufl., München:
Dudenverlag.
4. Eco, U. (1983): Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt,6. Aufl., ,
Stuttgart: UTB.
5. Franck, N., Stary, J. (2003): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens, Stuttgart: UTB.
6. Peterßen, W. H. (1994): Wissenschaftliche(s) Arbeiten. Eine Einführung für Schüler und
Studenten. 4.Aufl., München: Ehrenwirth.
7. Poenicke, K. (1988): Duden - Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten? Ein Leitfaden vom
ersten Studiensemester bis zur Promotion, 2., neu bearb. Aufl., Mannheim u.a. : C. H. Beck.
8. Stary, J., Kretschmer, H. (1994): Umgang mit wissenschaftlicher Literatur. Eine
Arbeitshilfe für das sozial- und geisteswissenschaftliche Studium, Frankfurt a.M.:
Cornelsen Scriptor.

9- Vorlesungsinhalt in Sitzungen

SITZUNG 1 ( 4 Stunden)
Einführung
Die Verfassung einer wissenschaftlichen Arbeit ist eine akademische Übung, die von den
Studenten verlangt wird. Damit müssen sie an der Entwicklung eines bestimmten
Wissensbereichs beitragen. Dennoch erfolgt diese Arbeit nicht zufällig. Sie muss nach einer
Methodik verfasst werden. In diesem Kontext bettet die vorliegende Vorlesung ein, deren

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Thema lautet: „Die Bachelorarbeit“. Bei diesem Kurs geht es darum, auf folgende Frage zu
antworten: Wie verfasst man eine wissenschaftliche Arbeit, insb. die Bachelorarbeit?

1. Wie wählt man ein Thema aus?

Man definiert das Thema als Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung, einer
künstlerischen Darstellung, eines Gesprächs. Das Thema ist die Resultante eines Problems, das
in einem Wissensbereich gelöst werden soll. Damit trägt man zur Entwicklung und
Fortführung der Wissenschaft. Normalerweise erfolgt die Auswahl eines Themas nach
Beobachtungen und besonders nach einer ständigen und tiefgreifenden Lektüre. Das hilft dazu,
Situationen zu finden, die noch nicht gelöst werden. Daraus formuliert man ein Thema. Der
Vorteil ist die Originalität.

2. Die verschiedenen Teile einer Bachelorarbeit


Die klassische Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit besteht aus folgenden Teilen: einem
Deckblatt einer Einführung, einem Hauptteil und einer Schlussfolgerung, die in den
darauffolgenden Teilen detaillieren werden.
a) Das Titelblatt
Das Deckblatt sollte folgende Angaben enthalten:
- Universität
- Fakultät
- laufendes Semester
- Name der Abteilung
- Thema der Arbeit (soll zentriert werden)
- Name des Verfassers/der Verfasserin
- Name des Betreuers (mit dem akademischen Titel)

b) Die Einleitung
Die Einleitung gehört zu den fixierten Bestandteilen einer wissenschaftlichen Arbeit. Ihre Rolle
ist deshalb relevant. Sie sollte dazu dienen, das Thema darzustellen, damit das Interesse des
Lesers erweckt wird. Sie beginnt zuerst mit einem Einstieg in das Thema. Davon ausgehend
geht man von der Allgemeinheit aus, um zur Besonderheit zu kommen, d. h, zum Thema zu
kommen.

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Dann beschäftigt sich man mit der Fragestellung oder der Problemstellung. Verlieren wir
nicht aus der Sicht, dass eine wissenschaftliche Arbeit den Wert auf ein konkretes und
spezifisches Problem legt. Es geht nicht darum, in alle Richtungen zu gehen, sondern präzise zu
sein. Das hilft zur Eingrenzung des Themas. Schließlich haben wir die Gliederung, die aus
verschiedenen Teilen besteht. Sie gibt dem Leser einen Überblick über den Inhalt der Arbeit.
Es muss dennoch hervorgehoben werden, dass die Einleitung keine Zusammenfassung der
Arbeit ist, in der Ergebnisse vorweggenommen oder die Antwort auf die Fragestellung voraus
gegeben werden, sondern ein inhaltlicher Einstieg, der zum Weiterlesen einladen soll.
Zusammenfassend, um zu wissen, ob man eine gute Einleitung erstellt hat, soll man folgende
Fragen beantworten: Was ist das Thema der Arbeit? warum ist es relevant, sich damit zu
befassen und was soll das Ziel der Arbeit sein? Zudem sollte die Einleitung nicht allzu lang
sein. Für die Studenten des dritten Studienjahrs ist eine Seite ausreichend.

c) Der Hauptteil
Der Hauptteil ist der Ort, wo man relevante Details findet. Hier sollen die Versprechen der
Einleitung und das Ergebnis ausgiebig beleuchtet werden. Er soll aus mehreren
Teilen bestehen, die je nach den Argumente n artikuliert werden sollen. Der erste
Teil könnte der Begriffsbestimmung gewidmet werden, wenn es nötig ist. Dafür
kann man Abschnitte und Absätze verwenden, denn für die Gliederung einer
wissenschaftlichen Forschung ist eine logische Einteilung in Abschnitte n bzw.
Kapiteln und Absätzen entscheidend. Das erleichtert sowohl das Lesen als auch das
Nachweisen der Idee, die in diesem Teil entwickelt w erden.
In dem Masse, wie die wissenschaftliche Arbeit zum Überzeugen erzielt, soll man richtig
argumentieren, damit die verteidigte These tadellos und überzeugend ist. Dafür soll die
Argumentation auf einer Chronologie der Tatsachen (Informationen) beruhen; sie sollen nach
ihrer Wichtigkeit organisiert, nach Unterthemen strukturiert werden. Wenn sich die
wissenschaftliche Arbeit in Unterthemen gliedern lässt, können die Unterthemen auch in
Unterkapitel aufgeteilt werden.
Des Weiteren haben sie in dem darauffolgenden Teil einige Ausdrücke (Konnektoren und
Verbindungswörter), die ihnen dazu helfen werden, den Hauptteil zu schreiben:

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1. Verbindungswörter zur Strukturierung eines Textes
Zunächst (tout d’abord) ; zuerst (d'abord) ; dann (ensuite); außerdem (en outre, par
ailleurs) ; übrigens (d'ailleurs, du reste) ; danach (à la suite de cela) ; ebenfalls
(également) ; endlich (enfin); Zum Schluß (finalement); schließlich (finalement).

2- Verbindungswörter Gegengrund
Aber (mais); doch, dennoch (mais, cependant); jedoch (cependant); dagegen (en
revanche); allerdings (toutefois).

3- Verbindungswörter Folge
Darum, deswegen, deshalb (c'est pourquoi); also (donc); infolgedessen (par conséquent).

4- Verbindungswörter Entgegensetzung
trotz + Gen (malgré); trotzdem (malgré tout); obwohl, obschon, obgleich (bien que);
zwar…, aber (certes…, mais); hoffentlich (pourvu que); einerseits (d'une part) ;
andererseits (d'autre part).

5- Verbindungswörter Begründung
Nämlich (en effet); tatsächlich (effectivement) ; denn (car).

6- Verbindungswörter Betonung
Hauptsächlich (principalement) ; besonders (en particulier, surtout) ; sicherlich,
bestimmt, gewiss (sûrement, certainement) ; wirklich (vraiment) ; zweifellos (sans aucun
doute) ; keinesfalls, auf keinen Fall (en aucun cas) ; auf jeden Fall (en tout cas) ;
unbedingt (absolument); eigentlich (à vrai dire, en fait).

7- Verbindungswörter, um teilweise Aussagen auszudrücken


fast, nahezu, beinahe (presque); gewissermaßen (en quelque sorte); teils, zum Teil,
teilweise (en partie; irgendwie: d'une certaine).

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d) Der Schluss

Der Schluss ist nach der Einleitung und dem Hauptteil der dritte größte Teil einer
wissenschaftlichen Arbeit. In der Einleitung der Arbeit ist eine Fragestellung hervorgehoben
worden und in dem Schluss soll man explizit darauf kommen. Der Schluss muss verstanden
werden als eine direkte Antwort auf die Forschungsfrage. Hier gibt man eine
Zusammenfassung der Antwort. Dann müssen die Ergebnisse interpretiert werden, indem man
sagt, welche Auswirkungen die Ergebnisse auf das zu Beginn genanntes Problem haben.
Schließlich könnte ein Ausblick gegeben werden.

Empfohlene Lesungen und Nachschlagewerke


1. Bünting, K., Bitterlich, A. und al (2000): Schreiben im Studium: mit Erfolg. Ein Leitfaden,
Berlin: Cornelsen Verlag.
2. Duden (Hrsg.) (1998): Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten, 5. Aufl., München:
Dudenverlag.
3. Eco, U. (1983): Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt,6. Aufl., ,
Stuttgart: UTB.
4. Ulbert, C., Conzelmann T. (2004): Hinweise zur Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten.doc
http://www.masterib.de/download/Ulbert_Conzelmann.pdf 13/04/2020.

SITZUNG 2 ( 4 Stunden)

3. Wie zitiert man?


a) Warum zitiert man?
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen nicht aus Ex nihilo, das heißt, nicht aus dem
Nichts. Dies bedeutet, dass sie sich auf vorhandene Arbeiten stützen. In dieser Hinsicht
formuliert der englische Wissenschaftler Isaac Newton eine schöne Metapher, die die
Tragweite des Zitierens einigermaßen hervorhebt: „Wenn ich weiter sehen konnte, so deshalb,
weil ich auf den Schultern von Riesen stand.“ Damit wird die Notwendigkeit, sich auf schon
existierendem Wissen zu beruhen, mit dem Ziel, an der Weiterentwicklung beizutragen,
deutlich gemacht. Weitere Gründe können hier auch erwähnt werden:
 Pioniere in einem Wissensbereich ehren,
 den wissenschaftlichen Hintergrund des Arbeitsgebiets beschreiben,

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 vorhergehende Arbeiten kritisieren oder korrigieren,
 frühere Arbeiten nennen, können dazu helfen, ihre eigenen Ergebnisse oder
Schlussfolgerungen zu bestätigen
 die zitierten Autoren können als Gutachter der Arbeit sein, deshalb bezieht sich man auf
ihre Publikationen, worin wir Zitate finden können.

c) Die verschiedenen Arten des Zitierens


Wir unterscheiden zwei Arten von Zitieren und zwar das direkte (Zitate) und das indirekte
(Verweise)
i- Die Zitate
Die direkte Zitierweise besteht darin, dass man die Worte eines Autors oder Forschers wörtlich
zitiert. Dies bedeutet, dass man das Zitat nimmt, wie es in der Quelle (Monographie, Artikel)
erscheint, ohne es zu modifizieren. Man verwendet ein Zitat, wenn man eine Paraphrasierung
vermeiden will. Beim Paraphrasieren könnte man die „Verwischung des Sinnes des Inhaltes“
provozieren.
Bei der Verwendung der Zitate soll man folgende Regeln beachten:
 Richtig zitieren, ohne die Worte des Autors zu verfälschen oder wichtige Teile
wegzulassen;
 Kurze Zitate (von einer bis zu drei Zeilen) müssen in den Texte eingefügt und durch
Anführungszeichen hervorgehoben werden;
 Längere Zitate (mehr als drei bis zu 5 Zeilen) müssen auch hervorgehoben werden. Sie
werden aber nicht in den Text eingebettet, sondern eingerückt werden. Sie werden auch
nicht unter Anführungszeichen gesetzt.
 Wenn es einige Stellen des Zitats sind, die man für das Nachweisen nicht wichtig findet,
kann man sie auslassen. Dafür verwendet man runde Klammer mit darin gestellten
Punkten (…).
 Ein Zitat (kurzes oder langes), das nicht in der Arbeit hervorgehoben wird, ist ein
Plagiat.
Beispiele für Zitate
 Kurzes Zitat
„Ein Zitat ohne Anführungszeichen" nennt man Plagiat“ (Eco 1993, S. 206).
Quelle des Zitats: Eco, Umberto (1993): Wie man eine wissenschaftliche
Abschlußarbeit schreibt, Heidelberg: C. F. Müller.

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 Langes Zitat
Die universelle Notwendigkeit zur individuellen Identitätskonstruktion
verweist auf das menschliche Grundbedürfnis nach Anerkennung und
Zugehörigkeit. Identität bildet ein selbstreflexives Scharnier zwischen der
inneren und der äußeren Welt. Genau in dieser Funktion wird der
Doppelcharakter von Identität sichtbar: Sie soll das unverwechselbar
Individuelle, aber auch das sozial Akzeptable darstellbar machen.

Quelle: Petzold, H. (2002): Identität: Ein Kernthema moderner Psychotherapie, Wiesbaden:


Verlag für Sozialwissenschaft, S.79.

ii- Die Verweise


Beim Schreiben der wissenschaftlichen Arbeit kann man auch die indirekte Zitierweise
verwenden. Es geht nicht um Zitate, sondern Anspielungen oder Verweise auf die Ideen oder
Thesen eines Autors. Man muss unbedingt die Quellen hinweisen, sonst würde man im Falle
eines Plagiats sein.

Empfohlene Lesungen und Nachschlagewerke


1. Franck, N., Stary, J. (2003): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens, Stuttgart: UTB.
2. Peterßen, W. H. (1994): Wissenschaftliche(s) Arbeiten. Eine Einführung für Schüler und
Studenten. 4.Aufl., München: Ehrenwirth.
3. Poenicke, K. (1988): Duden - Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten? Ein Leitfaden vom
ersten Studiensemester bis zur Promotion, 2., neu bearb. Aufl., Mannheim u.a. : C. H. Beck.

SITZUNG 3 ( 2 Stunden)

1. Die Referenzen
Die Referenzen oder Quellen sind sehr wichtig in dem Masse, wie man bei der Verfassung der
wissenschaftlichen Arbeit auf vorhandenen Arbeiten beruht. Der Forscher muss
notwendigerweise hinweisen, wo er die Informationen genommen hat. Dabei verfügt er auf
zwei Arten von Belegen und zwar die Fußnote und den Kurzbeleg.

a) Kurbelege
Der Kurzbeleg oder „Amerikanische Zitierweise“ (auch Harvard-Beleg genannt) erfolgt im Text
mit Namen des Autors, dem Erscheinungsjahr des Werkes und auch die Seite, wo die
Informationen gesammelt wird. Z.B: (Müller 1993, 345). Der Kurzbeleg erlaubt schnell zu

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zitieren, ohne die Details in Betracht zu ziehen. Der Nachteil liegt darin, dass man ständig auf
das Literaturverzeichnis verweisen muss, um andere wichtige Informationen zu entdecken. Das
könnte peinlich für das Lesen sein.
b) Fußnoten
Im Gegensatz zu dem Kurzbeleg ist es möglich, eine andere Zitierweise zu adoptieren. Es geht
darum, in den Fußnoten oder Endnoten die vollständige Titelangaben zu geben. Dies betrifft z.
B. folgende Angaben: Namen des Autors, Titel des Werkes oder der wissenschaftlichen Arbeit,
Erscheinungsort, Verlag und Erscheinungsjahr. Z. B: Petzold, H. (2002): Identität: Ein Kernthema
moderner Psychotherapie, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaft.
Es gibt vielfältige Formen zur Darstellung der Titelangaben. Sie werden bei einer anderen
Vorlesung detailliert werden.

c) Literaturverzeichnis
Am Ende der Wissenschaftlichen Arbeit wird ein Literaturverzeichnis oder eine Bibliographie
erstellt. Darin werden alle Werke, Dokumente und andere wissenschaftliche Arbeiten
aufgelistet, die zum Schreiben der Arbeit beigetragen haben, anders gesagt, die in der Arbeit
zitiert worden sind. Es sind Monographien, wissenschaftliche Artikel, Werke und auch
Internetquellen. Diese Letzteren sollten alphabetisch geordnet werden. Darin sollten nur
Literaturangaben stehen, die tatsächlich bei der Forschung verwendet wurden. Als Beispiel
dafür verweisen Sie sich auf das Literaturverzeichnis dieser Vorlesung.

Monographien
1. Bünting, K., Bitterlich, A. und al (2000): Schreiben im Studium: mit Erfolg. Ein Leitfaden,
Berlin: Cornelsen Verlag.
2. Duden (Hrsg.) (1998): Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten, 5. Aufl., München:
Dudenverlag.
3. Eco, U. (1983): Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt,6. Aufl., ,
Stuttgart: UTB.
Internetquellen
1. Leitfaden für das Verfassen von schriftlichen Arbeiten (2015):
https://www.soz.unibe.ch/e39865/e39870/e369015/files369030/Wieschreibeicheinewis
senschaftlicheArbeit_Vers19_ger.pdf 13/04/2020.

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2. Ulbert, C., Conzelmann T. (2004): Hinweise zur Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten.doc
http://www.masterib.de/download/Ulbert_Conzelmann.pdf 13/04/2020.
3. Wie Schreibt man eine gute wissenschaftliche Hausarbeit https://www.philso.uni-
augsburg.de/lehrstuehle/politik/politik1/lehre_und_studium/pdf-
Sammlung/Wissenschaftliche-Hausarbeit-3-0.pdf 13/04/2020.

Empfohlene Lesungen und Nachschlagewerke

2. Peterßen, W. H. (1994): Wissenschaftliche(s) Arbeiten. Eine Einführung für Schüler und


Studenten. 4.Aufl., München: Ehrenwirth.
3. Poenicke, K. (1988): Duden - Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten? Ein Leitfaden vom
ersten Studiensemester bis zur Promotion, 2., neu bearb. Aufl., Mannheim u.a. : C. H. Beck.
4. Stary, J., Kretschmer, H. (1994): Umgang mit wissenschaftlicher Literatur. Eine
Arbeitshilfe für das sozial- und geisteswissenschaftliche Studium, Frankfurt a.M.:
Cornelsen Scriptor.

Schlussfolgerung
Die Bachelorarbeit oder wissenschaftliche Arbeit ist eine methodische und akademische
Übung für die Studenten des dritten Studienjahrs.
Sie beinhaltet das Titelblatt, die Einleitung, den Hauptteil und den Schluss, deren
Erstellung erfordert, dass man sorgfältig den gelehrten Tipps folgt.
Die Argumentierung beruht am meisten auf dem Zitieren, das sowohl das Zitat wie den
Verweist betrifft. Dennoch gibt es für jede Zitierweise Vorgaben, die man auch beachten
soll.
Für die Referenzen sind es auch zwei Typen und zwar Kurzbelege, die im Texte zu
finden sind und die Fußnoten. Die Auswahl jedes Typs führt unvermeidlich zur
Erstellung einer Bibliographie am Ende der Arbeit. Sie soll alphabetisch geordnet
werden.

10-Bibliographie
Monographien
4. Bünting, K., Bitterlich, A. und al (2000): Schreiben im Studium: mit Erfolg. Ein Leitfaden,
Berlin: Cornelsen Verlag.

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5. Duden (Hrsg.) (1998): Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten, 5. Aufl., München:
Dudenverlag.
6. Eco, U. (1983): Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt,6. Aufl., ,
Stuttgart: UTB.
7. Franck, N., Stary, J. (2003): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens, Stuttgart: UTB.
8. Peterßen, W. H. (1994): Wissenschaftliche(s) Arbeiten. Eine Einführung für Schüler und
Studenten. 4.Aufl., München: Ehrenwirth.
9. Poenicke, K. (1988): Duden - Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten? Ein Leitfaden vom
ersten Studiensemester bis zur Promotion, 2., neu bearb. Aufl., Mannheim u.a. : C. H. Beck.
10. Stary, J., Kretschmer, H. (1994): Umgang mit wissenschaftlicher Literatur. Eine
Arbeitshilfe für das sozial- und geisteswissenschaftliche Studium, Frankfurt a.M.:
Cornelsen Scriptor.
11. Stickel-Wolf, C.; Wolf, J. (2001): Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken, Wiesbadel:
Gabler Verlag.
Internetquellen
4. Leitfaden für das Verfassen von schriftlichen Arbeiten (2015):
https://www.soz.unibe.ch/e39865/e39870/e369015/files369030/Wieschreibeicheinewis
senschaftlicheArbeit_Vers19_ger.pdf 13/04/2020.
5. Ulbert, C., Conzelmann T. (2004): Hinweise zur Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten.doc
http://www.masterib.de/download/Ulbert_Conzelmann.pdf 13/04/2020.
6. Wie Schreibt man eine gute wissenschaftliche Hausarbeit https://www.philso.uni-
augsburg.de/lehrstuehle/politik/politik1/lehre_und_studium/pdf-
Sammlung/Wissenschaftliche-Hausarbeit-3-0.pdf 13/04/2020.

11- Prüfungsart

QCM/QROC

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