Einführung in ABAQUS 6.

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Paul Weber 4. April 2008

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ABAQUS Dokumentation
Alle Handbücher liegen online und als PDF-Dokument vor: ABAQUS Analysis User’s Manual,Vol. I - V Beschreibung von ABAQUS ABAQUS Keywords Manual, Vol. I, II komplette, alphabetische Liste der ABAQUS-Kommandos ABAQUS Theory Manual die theoretischen Grundlagen von ABAQUS ABAQUS Example Problems Manual Beispieldatensätze, liegen auch als Datei vor ABAQUS Verification Manual Verifikationsdaten zum Testen der diversen ABAQUS Features, liegen auch als Dateien vor ABAQUS User Subroutine Reference Manual Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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ABAQUS Dokumentation
ABAQUS Benchmarks Manual Benchmarkprobleme zur Performanceanalyse von ABAQUS, nur online ABAQUS/CAE User’s Manual Beschreibung des interaktiven Prä- und Postprozessors ABAQUS Scripting User’s Manual Einführung und Beschreibung in die ABAQUS Skriptsprache Python, nur online ABAQUS Scripting Reference Manual Phyton Kommandos, nur online

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Spezielle Unterlagen
Getting Started with ABAQUS Eine Einführung in ABAQUS mit Beispielen; einige Beispiele und Aspekte des Kurses sind hieraus und aus dem ABAQUS/Standard Examples Manual entnommen. Die folgenden Unterlagen enthalten die Folien des entsprechenden offiziellen Kurses, der von ABAQUS durchgeführt wird: Introduction to ABAQUS/CAE Contact in ABAQUS/Standard Writing UMATs, VMATs and UELs Metal Inelasticity Wärmeleitung und Wärmespannungen mit ABAQUS Konvergente Lösungen

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Organisation des ABAQUS User’s Manual
Volume I • Introduction Kurzeinführung in ABAQUS, Syntax und Konventionen • Spatial Modeling Modellierung von Knoten, Elementen und Flächen • Execution Procedures Beschreibung des ABAQUS-Aufrufs und der verschiedenen Utilities mit den möglichen Optionen • Output Beschreibung der verschiedenen Ausgabedateien, die von ABAQUS geschrieben werden können, Ausgabe der verschiedenen Ergebnisse und Kontrollinformationen, Liste aller Ausgabegrößen • File Output Format Struktur der Ergebnisdateien, Utilities zum Zugriff auf die Ergebnisdatei

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Volume II • Analysis Procedures, Solution and Control Problemlösungen mit ABAQUS • Analysis Techniques Verschiedene Lösungtechniken, u.a. Restart, Substrukturtechnik, Bruchmechanik, Hydrostatik, Parameterstudien, Design Sensitivitätsanalysen, etc. Volume III • Materials: Introduction Allgemeine Beschreibung der ABAQUS-Stoffgesetze • Elastic Mechanical Properties Elastische Stoffgesetze in ABAQUS • Inelastic Mechanical Properties Inelastische Stoffgesetze in ABAQUS, Versagen und Zerstörung verschiedener Materialien Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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v. 3D-Solidelemente. Balken-.m. akustische Eigenschaften.• Other Material Properties Andere Materialeigenschaften wie Wärmeleitung. axialsymmetrische Kontinuumselemente und infinite Elemente • Structural Elements Stab-. u. Rigid and Capacitance Elements • Connector Elements • Special-Purpose Elements u.und Dehnungszustand. Volume IV • Elements: Introduction Allgemeine Beschreibung der Elemente. 2D-Elemente für den ebenen Spannungs. Membran. Diffusion.a.und Schalenelemente • Inertial. hydrostatische Fluidelemente Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 7 von 324 . Auswahlkriterien und Formulierungen • Continuum Elements Beschreibung der 1D-Linkelemente.

Lastfälle. Amplituden etc • Constraints • Defining Contact Interactions • Contact Property Models • Contact Elements in ABAQUS/Standard • Defining Cavity Radiation in ABAQUS/Standard Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 8 von 324 .und Randbedingungen.Volume V • Prescribed Conditions Anfangs.

Springer • H.FE-Literatur Dies ist eine rein persönliche Auswahl: • O. Schwarz Methode der Finiten Elemente. Bathe Finite-Elemente-Methoden. H. 3 Bände • K. Wessels Finite Elemente.L.J. R.C. Springer • K.R. Taylor The Finite Element Method. Teubner • NAFEMS A Finite Element Primer Publikationen: A Finite Element Dynamics Primer Introduction to Nonlinear Finite Element Analysis Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 9 von 324 . Knothe. Zienkiewicz.

de/produkte/ Zugang u.uni-karlsruhe.de/produkte/abaqus. zu den Seiten der CAE-Programme.rz.rz.Literatur und Informationen • http://www. die am RZ bereitgestellt werden.php ABAQUS-Seite Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 10 von 324 . • http://www.uni-karlsruhe.a.

com http://www.engr.analysis sci.fluid-dynamics Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 11 von 324 .adina.Weitere Informationen im WWW: http://www.mech.com http://www.mscsoftware.nafems.computational.fluids sci.civil sci.engr.ansys.mech sci.engr.org http://www.simulia.com http://www.physics.com verschiedene News-Groups: sci.

Modelldaten E-Modul: Poisson-Zahl: Kantenlänge: Dicke: Druck: 2.1· 1011 N/m2 0. Wegen der Symmetrie wird nur ein Viertel der Platte modelliert.8 m 0. Beispiel: Eingespannte Platte An allen 4 Seiten fest eingespannte quadratische Platte unter gleichmäßigem Druck.1.3 1.01 m 103 N/m2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 12 von 324 .

7.NSET=RECHTS..NSET=LINKS.SHIFT.22.11.13.0.NEWSET=OBEN 0.10 *ELEMENT.9 *NGEN 1.0.61.CHANGE NUMBER=60.12 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 13 von 324 .1 *NCOPY.9.GENERATE 1.*HEADING EINGESPANNTE QUADRATISCHE PLATTE UNTER DRUCKBELASTUNG.1.2.OBEN.67.23.6.OLDSET=UNTEN.10 *NSET.21.TYPE=S9R5 1.7.0 Leerzeile *NFILL UNTEN.NSET=UNTEN.3.GENERATE 7.GENERATE 1. S9R5-ELEMENTE ** M O D E L L D A T E N *NODE 1 7.10 *NSET.1 *NSET.0.

E3 *NODE PRINT U *ENDSTEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 14 von 324 .01 *MATERIAL.3.ELSET=PLATTE 0.NAME=METALL *ELASTIC.20.1.2.XSYMM ** B E L A S T U N G S G E S C H I C H T E *STEP *STATIC *DLOAD PLATTE.-1.MATERIAL=METALL.P.GENERATE 1.YSYMM LINKS.6 RECHTS.TYPE=ISO 2.3.6 UNTEN.1E11.3 *BOUNDARY OBEN.1 *SHELL SECTION.*ELGEN 1.ELSET=PLATTE.1.3 *ELSET.1.0.9.

fest symmetrisch fest symmetrisch Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 15 von 324 .

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 16 von 324 .

.Erzeugung der Modelldaten Aufgabe • Definition der Knoten • Vernetzung • Festlegung der Elemente und deren Eigenschaften • Stoffgesetze • Randbedingungen Werkzeuge • ABAQUS-Optionen (*NODE..). .Patran Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 17 von 324 . mit Texteditor erstellen • ABAQUS/CAE • HyperMesh • MSC. *ELGEN.

HyperMesh und MSC. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 18 von 324 .und Postprozessoren mit Schnittstellen zu verschiedenen FE-Programmen ist der ABAQUS Prä.und Postprozessor.Patran ABAQUS/CAE sind interaktive Prä. mit dem ABAQUS Modelle erzeugt und die Ergebnisse grafisch dargestellt werden können.

Belastungsgeschichte • Eingabe der Belastungsgeschichte in einzelnen Schritten (Steps) • Eingabeblöcke zwischen *STEP und *ENDSTEP • Eingabe der Analyseart (Prozedur) für jeden Schritt.B. Drucken von Knotenvariablen *NODE PRINT oder Elementvariablen *ELEMENT PRINT Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 19 von 324 . z. *STATIC. z.B. *DYNAMIC • Eingabe externer Lasten und vorgeschriebener Verschiebungen • Aufteilung eines Schrittes in Inkremente (im nichtlinearen Fall) • Auswahl der auszugebenden Größen.

fin id. id.f id.Patran und andere Postprozessoren.msg id. der beim ABAQUS-Aufruf als Job-Parameter verwendet wird.inp id. *NODE FILE. *ENERGY FILE).dat id.Dateien in ABAQUS id ist ein Identifier. wird benötigt für Postprocessing mit HyperMesh und MSC. enthält detailierte Informationen über den Ablauf der Prozeduren Output Database File id. Auswertung mit selbstgeschriebenen Programmen Ergebnisdatei in ASCII-Format (*FILE FORMAT) ABAQUS Eingabedatei Message File.odb Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 20 von 324 .fil Druckausgabedatei User FORTRAN-Subroutine Ergebnisdatei (*EL FILE.

id.res id. das die Durchführung des ABAQUS-Laufs steuert Kommunikationsfile (meist temporär) Sparse Solver Database (meist temporär) werden für Restarts benötigt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 21 von 324 . Information über die Inkremente Log-File Python-Skript.stt id.mdl id.log id.prt id.sta id.023 id.sdb Model File State File Part File Restart File Status File.com id.

id.dat. id.mdl oldid. id.res oldid.Datenfluß id.log. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 22 von 324 .sta.stt oldid.WRITE id.READ Input File Prozessor *INCLUDE INPUT-Optionen Eingabedateien *EL FILE *NODE FILE *OUTPUT id.inp oldid. id.odb Standard Analysis *ENERGY FILE id. id.res Die Dateien id.mdl. id.prt *RESTART.stt.com.prt werden ohne besondere Anforderung immer erzeugt.msg.fil *RESTART. id.

023 id.x Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 23 von 324 .f standard.x Compile-Load id.inp id.023 id.inp pre.Jobstruktur id.x id.x pre.

13.NSET=SEITE 1 7..21.11.23.3.. *ELEMENT... *HEADING EINGESPANNTE QUADRATISCHE PLATTE UNTER DRUCKBELASTUNG S9R5-ELEMENTE ** *RESTART. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum Eingabe der Elemente 24 von 324 ..9 .1.2.TYPE=S9R5..12 .22. Headerzeile zur Kommentierung des Modells Kommentarzeile Schreiben und/oder Lesen einer Restartdatei Eingabe der Knoten *NODE.. . Die farbig markierten Namen stellen Bezüge zueinander dar.ELSET=PLATTE 1.Struktur der Eingabedatei Variable Namen und Beispiele sind in dem folgenden Muster kursiv angegeben.

*STEP *STATIC .01 *MATERIAL. Lastfall statische Prozedur konzentrierte Kraft auf einzelne Knoten Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 25 von 324 ..TYPE=ISO 2.*SHELL SECTION.3 *BOUNDARY ..1E11..MATERIAL=STAHL. Zuordnung eines Materials Materialspezifikation feste Randbedingungen 1. ELSET=PLATTE 0.NAME=STAHL *ELASTIC.0. *CLOAD .. Elementeigenschaften...

NLGEOM *DYNAMIC *BOUNDARY . Lastfalls 2. *DLOAD PLATTE.. Lastfall dynamische Prozedur vorgeschriebene Verschiebungen *ENDSTEP *STEP.*NODE PRINT.P..NSET=SEITE U Drucken der Verschiebungen der Knoten des Sets mit Namen SEITE Ende des 1.E3 *ENDSTEP Druck auf die Schalenelemente im Set PLATTE Ende des 2.-1. Lastfalls Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 26 von 324 .

Leitet eine Kommentarzeile ein *INCLUDE. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 27 von 324 .INPUT=Datei-Name An der Stelle. Zeile wird in den Kopf auf jeder Seite des Outputs gedruckt. wird der Inhalt der Datei eingefügt. ** Text bis zur Spalte 80.Allgemeine Eingabeoptionen *HEADING beliebige Anzahl von Zeilen Die 1. wo die INCLUDE-Option im Eingabedeck steht.

NO}][.NO}] Für jeden Parameter. wird die entsprechende Information ausgedruckt. hier werden die Elementeigenschaften beschrieben • Materialbeschreibung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 28 von 324 . ABAQUS-PRE • ABAQUS Input Echo ECHO=YES • Bearbeitete Eingabekommandos (Options being processed).ECHO={YES. Typ. HISTORY={YES.NO}][. Knotennummer • Beschreibung der Sektionen.Struktur der ABAQUS Ausgabedatei Die Ausgabe von ABAQUS-Pre wird durch die *PREPRINT Option gesteuert: *PREPRINT[. der auf YES gesetzt ist. Eingabefehlermeldungen • Elementdefinition Nummer.NO}][.MODEL={YES.CONTACT={YES. Eigenschaftsnummer. hier stehen ggf.

• Knotengruppen (NODESET) Knotennummer. Lasten.dat möglichst klein zu halten. Plotbeschreibung. Ist das Modell fehlerfrei. Symmetrien. können alle Parameter auf NO gesetzt werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 29 von 324 . Ausgabebeschreibung für Element. um die Größe der Datei id. Koordinaten. Randbedingungen • Angaben über die Problemgröße HISTORY=YES Diese Ausgabeinformationen sind wichtig bei der Modellentwicklung. Randbedingungen • Elementgruppen MODEL=YES • Status der Kontaktpaare CONTACT=YES • Beschreibung der Steps Steuerparameter.und Knotenresultate.

Pro Step werden ausgegeben • Informationen über den Speicherbedarf des Steps und Größe der temporären Dateien • Protokoll der Prozedur • Tabelle mit den Elementresultaten • Tabelle mit den Knotenresultaten • Zusammenfassung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 30 von 324 .ABAQUS-Standard Die Ausgabe von ABAQUS-Standard wird im wesentlichen durch die Ergebnisausgabeanforderungen bestimmt.

Konventionen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 31 von 324 .

Sie werden in ABAQUS durch Nummern angesprochen.Freiheitsgrade Je nach Elementwahl werden an den Knoten Freiheitsgrade aktiv. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Verschiebung in x-Richtung Verschiebung in y-Richtung Verschiebung in z-Richtung Rotation um die x-Achse Rotation um die y-Achse Rotation um die z-Achse Verwölbungsamplitude bei Balken mit offenem Querschnitt Druck bei Sickerströmung (Pore Pressure) Elektrisches Potential Winkel im Bogenmaß Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 32 von 324 .

Temperatur (bei Schalen und Balken) 3. Bei axialsymmetrischen Elementen haben einige Freiheitsgrade eine andere Bedeutung: 1 2 5 6 Verschiebung in r-Richtung Verschiebung in z-Richtung Rotation um die z-Ache bei Elementen mit Twist Rotation in rz-Ebene Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 33 von 324 ..11 12 13 Temperatur 2.. Temperatur (bei Schalen und Balken) .

). konzentrierten Kräften und Randbedingungen: *TRANSFORM • zur Spezifikation von Materialkoordinatensystemen und lokalen Elementsystemen: *ORIENTATION globales kartesisches System Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 34 von 324 ... Geschwindigkeiten..Koordinatensysteme Standard: lokale Systeme • zur Eingabeerleichterung von Knotenkoordinaten: *NODE. *NGEN. *SYSTEM • zur Ausgabe von Knotenvariablen (Verschiebungen.

müssen nur a und b angegeben. *SYSTEM XA. in dem Knoten definiert werden (*NODE.ZC Bemerkungen • Die Datenzeilen geben die Koordinaten der Punkte a. Datzenzeile kann wegfallen. liegt eine reine Translation vor.YB.ZA. • Wird keine Datenkarte angegeben. • Falls nur Koordinaten für a angegeben werden.*NGEN). • Falls die Z’-Achse parallel zur Z-Achse ist.c im globalen System an.b.YA. wird in das globale System umgeschaltet.SYSTEM Spezifikation eines lokalen Koordinatensystems. Z' Z a b X' Y X Y' c Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 35 von 324 . Die 2.YC.ZB XC.XB.

YA. ob es sich um ein kartesisches (R.ZB Bemerkungen • Der TYPE-Parameter gibt an.und Rotationsrandbedingungen • bei der Ausgabe von vektorwertigen Knotenvariablen (Verschiebungen. • Die Datenzeile gibt die Koordinaten zweier Punkte a und b im globalen System an.TRANSFORM Das TRANSFORM-Kommando ordnet Knoten ein mitgehendes Koordinatensystem zu. . Geschwindigkeiten.ZA. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 36 von 324 .. Koordinaten werden auf das lokale System bezogen • bei der Eingabe von konzentrierten Kräften und Momenten • bei der Eingabe von Verschiebungs.NSET=Set-Name[.TYPE={R|C|S}] XA. Steuerung in *NODE PRINT und *NODE FILE *TRANSFORM. das gegenüber dem globalen System gedreht ist. deren Bedeutung vom TYPE-Parameter abhängt.YB. Default). zylindrisches (C) oder sphärisches System (S) handelt.).XB..

Type=R z' z b y' y Type=C x'=radial y'=tangential x a x' z x' z' a y' y b Type=S x'=radial y'=Umfangsrichtung z'=meridian x b x z' y' a x' y z Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 37 von 324 .

DEFINITION=Systemdefinition][. ohne Angabe einer Orientierung Kontinuumselemente: Schalen und Balken: globales System lokales System mit Angabe einer Orientierung Kontinuumselemente: Schalenelemente: mitgehendes lokales System mitgehendes lokales System.ORIENTATION Mit der *ORIENTATION Option wird ein Koordinatensystem definiert.SYSTEM=Systemtyp] Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 38 von 324 . Kräfte. Dehnungen etc. das über einen Namen in der *SOLID SECTION oder *SHELL SECTION zur Festlegung eines lokalen Systems referiert werden kann. benutzt werden. Normale muß eine der lokalen Achsen sein *ORIENTATION.NAME=Systemname[. Dieses System kann als Materialkoordinatensystem und als Ausgabesystem für Spannungen.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 39 von 324 .und y’-Achse werden durch die Knotennummern zweier Punkte a und b festgelegt. Das ist die Standardvorbesetzung.• ein Systemname muß zur eindeutigen Identifikation angegeben werden • der DEFINITION-Parameter gibt an.und y’-Achse werden durch die Koordinaten von zwei Punkten a und b festgelegt.und y’-Achse wird durch lokale Knotennummern des Elementes festgelegt. Die lokale Knotennummer 1 ist der Ursprung. DEFINITION=OFFSET TO NODES Die lokale x’. wie das System festgelegt wird: DEFINITION=COORDINATES Die lokale x’. DEFINITION=NODES Die lokale x’.

SYSTEM=Z RECTANGULAR Es handelt sich um ein kartesische System. die von der z’. SYSTEM=CYLINDRICAL Es handelt sich um ein zylindrisches System. *TRANSFORM): SYSTEM=RECTANGULAR Es handelt sich um ein kartesisches System. um welche Art von Koordinatensystem es sich handelt (s. a ist der Mittelpunkt und b legt zusammen mit a die Polarachse fest. a und b legen die Zylinderachse fest. SYSTEM=SPHERICAL Es handelt sich um ein sphärisches System.• Der SYSTEM-Parameter gibt an. a liegt auf der lokalen z’-Achse. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 40 von 324 . die von der x’.und x’-Achse aufgespannt wird. b in der Ebene. b in der Ebene.und y’-Achse aufgespannt wird. a liegt auf der lokalen x’-Achse.

ZA. Bei Schalen und Membranen bedeutet Ι außerdem die lokale Richtung.XB.YA. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 41 von 324 . Datenkarte: XA. Datenkarte: I. daß die Projektion der beiden anderen lokalen Achsen auf die Schalenebene die Materialachsen bilden sollen.Datenkarten: 1. sonst NA.YB.ZC] wenn DEFINITION=COORDIATES gesetzt ist.NB die Knotennummern der Punkte a und b 2.XC.YC. die aussagt. um die noch eine Drehung um den Winkel α durchgeführt werden kann.α Ι ist die lokale Richtung.ZB[.

0. dessen Materialachsen um 45o gegenüber dem lokalen Elementsystem gedreht ist.SYSTEM=CYLINDRICAL 0.0.0. x 2 3 1 y Die entsprechende Option lautet dann: *ORIENTATION.0.Beispiel: z Der Teil einer Zylinderschale bestehe aus einem Material.45 In diesem mitgeführten System werden die vektoriellen und tensoriellen Größen wie Spannungen.1 1. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 42 von 324 . Dehnungen etc. ausgegeben.

Ein Bereich Δx der unverformten Struktur. ergibt sich ε = ln λ das logarithmische oder wahre Dehnungsmaß (Standard) Die dazu komplementäre wahre Spannung ist σ = F/A’ Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 43 von 324 Δx’/Δx = λ . je nach geometrischer und physikalischer Eigenschaft des Modells. Das Verhältnis heißt Dehnungsquotient.Dehnungsmaße Zu einem gegebenen Verschiebungszustand lassen sich. Aus der in ABAQUS berechneten inkrementellen Verschiebung x’(t) als Funktion einer fiktiven Zeit. Eine Fläche A geht über in eine verzerrte Fläche A’. geeignete Dehnungsmaße definieren. geht unter einer Belastung über in Δx’.

1) Alle drei Maße können in ABAQUS ausgegeben werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 44 von 324 .Bei kleinen Verschiebungen und Dehnungen folgt durch Reihenentwicklung des Logarithmus: ε=λ-1 das nominale Dehnungsmaß (Biot) Die dazu komplementäre nominale Spannung ist σ = F/A Bei großen Verschiebungen und kleinen Dehnungen ist folgende Definition standard (Greensches Dehungsmaß): ε = 1/2 (λ2 .

der die Drehachse festlegt. und einen Drehwinkel Φ beschrieben. Px = Φx ⁄ Φ Py = Φy ⁄ Φ Pz = Φz ⁄ Φ 2 2 2 Φ = Φ x + Φy + Φz z P Φ y x Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 45 von 324 . Die Winkel werden im Bogenmaß angegeben.Rotationen Rotationen werden durch einen Rotationsvektor P = (PX.PY. Der Zusammenhang zwischen den beiden wird durch die Komponenten ΦX.PZ). ΦZ gegeben. ΦY.

Knotengenerierung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 46 von 324 .

bei C als zylindrische.NODE Knotendefinition durch Eingabe der Koordinaten *NODE [. INPUT=Datei-Name] N.SYSTEM={R|C|S}][. bei S als sphärische Koordinaten.X.Y.Z Bemerkungen • • • • die Knotennummern müssen nicht lückenlos aufeinander folgen bei identischen Knotennummern wird die letzte Definition verwendet die Knotennummer kann maximal 9-stellig sein die Koordinaten werden entsprechend der SYSTEM-Option interpretiert: bei R als kartesische.NSET=Set-Name][. interne Umrechnung auf kartesische Koordinaten • die Koordinaten können auch von einer Datei (INPUT) eingelesen werden • die Knotenkoordinaten beziehen sich standardmäßig auf das globale System Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 47 von 324 .

• Die REFLECT-Option gibt an.an einer Ebene (REFLECT=MIRROR) .CHANGE NUMBER=n.an einem PUNKT (REFLECT=POINT). Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 48 von 324 . daß der OLD SET polar an einem Knoten gespiegelt werden soll.MULTIPLE=m][.an einer LINIE (REFLECT=LINE) oder . • Die POLE-Option gibt an.OLD SET=Set-Name. {POLE|REFLECT={LINE|MIRROR|POINT}|SHIFT}[.NCOPY Knotendefinition durch Kopieren von existierenden Knoten *NCOPY. das auf die Knotennummer von OLD SET addiert wird und entsprechend die Knotennummern der Knoten in NEW SET erzeugt. NEW SET=Set-Name] Bemerkungen • CHANGE NUMBER gibt das Inkrement an. daß der OLD SET gespiegelt werden soll und zwar .

im Zusammenhang damit bedeutet die MULTIPLE-Option die Anzahl der Rotationen. daß der OLDSET verschoben und/oder gedreht werden soll. POLE Datenzeile: KN.XN.• Die SHIFT-Option gibt an. Abhängig von den Optionen müssen 1-2 Datenzeilen angegeben werden.YN.ZN Es müssen die Koordinaten des Pols oder die Knotennummer eines schon existierenden Polarknoten eingegeben werden KN OLDSET NEWSET Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 49 von 324 .

ZC Die Datenzeilen enthalten die Koordinaten von 3 Punkten a.REFLECT=MIRROR Datenzeilen: XA.YB.ZA.ZB XC.YC.YA. c NEWSET a b OLDSET Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 50 von 324 .b.c. die die Spiegelebene festlegen.XB.

XB.YB.ZB Die Datenzeile enthält die Koordinaten der Punkte a und b. die die Linie definieren.REFLECT=LINE Datenzeile: XA.YA. a NEWSET b OLDSET Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 51 von 324 .ZA.

YA. an dem gespiegelt wird.ZA Die Datenzeile enthält die Koordinaten des Punktes a.REFLECT=POINT Datenzeile: XA. a OLDSET NEWSET Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 52 von 324 .

als Leerzeile eingegeben werden.YA.XB. wie oft ggf. MULTIPLE gibt an.ZA.THETA Die Datenzeilen enthalten die Komponenten des Translationsvektors.: 1) b θ a t Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 53 von 324 .YB. die Koordinaten der Punkte a und b. Datenzeile muß ggf.TZ XA.SHIFT Datenzeilen: TX. die die Rotationsachse festlegen und den Rotationswinkel. eine Rotation erfolgen soll (Def.ZB. Die 2.TY.

N2.NSET=Set-Name][.NV3) ein Normalenvektor auf der Kreisebene definiert werden.NV2.Z3) wie bei *NODE Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 54 von 324 . werden die Knoten entlang einer Geraden erzeugt.NV1. Soll der Bogen einen Winkel umschließen.Z3. werden die Knoten auf dem kürzesten Bogen zwischen den Knoten N1und N2erzeugt.Y3.NGEN Knotendefinition durch inkrementelle Generierung entlang einer (geraden. muß mit (NV1. der Scheitel der Parabel entweder durch einen schon definierten Knoten mit der Knotennummer N3 oder durch Koordinaten (X3.SYSTEM={RC|C|S}] N1.Z3) spezifiziert werden.Y3. • Fehlt die LINE-Option. muß der Mittelpunkt des Kreises bzw.kreisförmigen oder parabelförmigen) Linie *NGEN[.NV3 Bemerkungen • I ist das Inkrement der Knotennumerierung (Default: 1).Y3.LINE={P|C}][. • Wird die LINE-Option gesetzt.N3. • Falls LINE=C gesetzt wird. • SYSTEM dient zur Definition der Koordinaten (X3.NV2.X3. der größer als 180 Grad ist.I.

NV2.N1 l l l l l N1 N2 N3 N1 N2 (NV1.NV3) N3 N1 N2 N2 l N3 LINE=P LINE=C Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 55 von 324 .

NFILL Knotendefinition durch Auffüllen eines Bereichs. Falls zusätzlich die TWOSTEPOption gesetzt ist. wird nur in jedem zweiten Schritt der Abstand verändert.BIAS=r[.TWOSTEP]][. Standardmäßig ist r=1.NSET2.NINC Bemerkungen • Die BIAS-Option gibt das konstante Abstandsverhältnis zweier benachbarter Knoten an. so wird der Knotenabstand in Richtung des zweiten begrenzenden Knotensatzes größer. also der Abstand konstant.NINTER.SINGULAR] NSET1. falls r>1 ist. der von zwei Knotensätzen begrenzt ist. Ist r<1. • NSET ist der Name des neuen Knotensatzes. • Die SINGULAR-Option ist bei der Erzeugung von Rißspitzen wichtig. Dieser umfaßt auch die Randknoten. *NFILL[. entsprechend kleiner.NSET=Set-Name][. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 56 von 324 .

OUTSIDE.100 INSIDE OUTSIDE 606 605 604 603 103 102 101 201 301 401 501 602 106 105 104 601 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 57 von 324 .5.NSET1 ist der Name des Startsatzes. NSET2 der des Endsatzes.5 INSIDE. Beispiel: *NFILL.BIAS=0. NINTER gibt die Anzahl der Intervalle und NINC das Inkrement der Knotennummern an (Default: 1).

Falls die GENERATE-Option gesetzt ist: NFIRST. • Falls ELSET nicht gesetzt ist.. . muß eine Datenzeile angegeben werden Datenzeilen: Falls die GENERATE-Option nicht gesetzt ist: N1. der Elemente aus dem ELSET in NSET eingefügt...N2.. werden die Knoten..NINC Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 58 von 324 ..NLAST.. oder die Namen schon existierender N-Sets.GENERATE] Bemerkungen • Falls ELSET gesetzt ist.NSET=Set-Name[.. *NSET......NSET Faßt Knoten zu einem SET zusammen.N16 N17.ELSET=Set-Name][.

Vernetzung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 59 von 324 .

N15.ELSET=Set-Name][. 9-stellig sein Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 60 von 324 . INPUT=Datei-Name] ENUM...... *ELEMENT. • ENUM kann max..N20 Bemerkungen • Der TYPE-Parameter gibt den Elementtyp an.TYPE=Elementtyp[.. mit dem die Knoten verbunden sind. • Die Elementdaten können auch über den INPUT-Parameter aus einer Datei gelesen werden..ELEMENT Die Knoten werden zu Elementen verknüpft... N16.N1.. • Es können beliebig viele Daten eingelesen werden.

Reihe inkl. *ELGEN[.INL.IER.INR.IE.ELGEN Aus einem vorgegebenen Element werden weitere Elemente generiert.NR. die generiert werden sollen (Default: 1) INR Inkrement der Nummern korrespondierender Knoten in den generierten Reihen IER Inkrement der Nummern korrespondierender Elemente in den Reihen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 61 von 324 . Master-Element IN Inkrement der Knotennummern in der Reihe (Default: 1) IE Inkrement der Elementnummern in der Reihe (Default: 1) NR Anzahl der Reihen.NE.NL. dem Master-Element.IEL Bemerkungen Mit dem ELGEN-Kommando lassen sich ausgehend von einem existierendem Element.IN.ELSET=Set-Name] ENUM. ENUM bezeichnet die Nummer des Master-Elements NE Anzahl der Elemente in der 1. weitere Elemente in drei parametrischen Richtungen erzeugen.

1.1.NL INL Anzahl der Ebenen. die generiert werden sollen Inkrement der Nummern korrespondierender Knoten in den Ebenen IEL Inkrement der Nummern korrespondierender Elemente in den Ebenen Beispieldatenzeile: 10.40 302 301 90 201 50 101 10 MasterElement 303 92 52 12 3 304 93 53 13 4 305 94 306 95 55 15 6 307 96 308 309 97 209 57 109 17 8 9 91 51 11 2 54 14 5 56 16 7 1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 62 von 324 .100.8.3.

REFLECT] Bemerkungen • Zu jedem Element des OLD SET entsteht ein neues Element. *ELCOPY. sollte der REFLECT-Parameter gesetzt werden.ELCOPY Neue Elemente entstehen aus einem Element-Satz durch Kopieren.SHIFT NODES=n[. deren Nummer um SHIFT NODES größer als die des entsprechenden alten Elementes ist.ELEMENT SHIFT=m. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 63 von 324 . Dies funktioniert nur bei Kontinuumselementen. • Falls der Umlaufsinn der Knotennummer in der Kopie sich vom Original unterscheidet. dessen Nummer um den ELEMENT SHIFT größer ist und die Knoten miteinander verbindet. NEW SET=Set-Name][.OLD SET=Set-Name.

REFLECT.ELEMENT SHIFT=5.OLD SET=GRUPPE1.NEW SET=GRUPPE2 4 3 10 18 19 GRUPPE2 GRUPPE1 1 15 2 17 16 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 64 von 324 .Beispiel: 4 10 1 3 18 19 GRUPPE1 2 17 16 *ELCOPY. SHIFT NODES=15.

.ELAST.E2.... Falls die GENERATE-Option gesetzt ist: EFIRST.. *ELSET...EINC Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 65 von 324 . oder die Namen schon existierender Element-Sets...ELSET Faßt Elemente zu einem SET zusammen (analog zu *NSET)....ELSET=Set-Name[..GENERATE] Datenzeilen: Falls die GENERATE-Option nicht gesetzt ist: E1.E16 E17.

Elementebibliothek Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 66 von 324 .

.TYPE=Elementtyp...Elementspezifikation Elemente werden festgelegt • topologisch in dem eine Menge von Knoten vernetzt werden und der Elementtyp festgesetzt wird: *ELEMENT.. 2D/3D Kontinua Balken Schalen Section *SOLID SECTION *BEAM SECTION *SHELL SECTION Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 67 von 324 . Elementtyp Stäbe. • physikalisch in dem in der SECTION-Anweisung die geometrischen Eigenschaften festgelegt werden und auf eine Materialspezifikation verwiesen wird.

3D AX PE PS GPE axialsymmetrisch ebener Dehnungszustand ebener Spannungszustand verallg.v.Elementebibliothek Namenskonvention: [prefix]typdimnum[postfix] typ: C T B S I u. 2D.m Kontinuumselemente Stabelemente Balkenelemente Schalenelemente Interfaceelemente dim: 1D. ebener Dehnungszustand num: Anzahl der Elementknoten Interpolationsordnung bei Balken 68 von 324 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum .

Akustikelement Wärmeleitung (Diffusion) hybrides Element reduziert integriertes Element inkompatibles Element Kopplung von Temperatur. Kontinuumselement mit 20 Knoten Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 69 von 324 .Prefix: Postfix: A D H R I T u.und Verschiebungsfreiheitsgraden Beispiel: S9R5 C3D20 reduziert integriertes Schalenelement mit 5 Freiheitsgraden pro Knoten dreidim.v.m.

inkompatibel Lineare Kontinuumselemente können keine Biegezustände darstellen. d. daß die numerische Integration über die Interpolationspolynome exakt ist. Für ν −> 0.5 wird elastisches Material inkompressibel (z. als zur exakten Integration nötig ist.Formulierungen von Kontinuumselementen voll integriert Es werden so viele Gaußpunkte verwendet. reduziert integriert Es wird ein Gaußpunkt weniger pro Richtung verwendet. ein beliebig großer äußerer hydrostatischer Druck erzeugt keine Knotenverschiebung. Daher werden quadratische statt lineare Interpolationsfunktionen gewählt.h. hybrid Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 70 von 324 . n-Punkt Integration ist exakt für Polynome der Ordnung < 2n-1. Solche Elemente verhalten sich weicher als exakt integrierte. Der Druck wird als zusätzlicher Freiheitsgrad behandelt.B. Gummi).

hybrid quadratisches 6-Knotenelement hybride Version Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 71 von 324 .Zweidimensionale Kontinuumselemente Ebener Dehnungszustand CPE3 CPE3H CPE4 CPE4H CPE4I CPE4IH CPE4R CPE4RH CPE6 CPE6H lineares 3-Knotenelement hybride Version bilineares 4-Knotenelement hybride Version inkompatible Version hybrid und inkompatibel reduziert integrierte Version reduziert integriert.

hybrid CPE4T CPE4HT CPE8T CPE8HT CPE8RT CPE8RHT Elemente mit gekoppeltem TemperaturVerschiebungsansatz Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 72 von 324 .CPE8 CPE8H CPE8R CPE8RH quadratisches 8-Knotenelement hybride Version reduziert integrierte Version reduziert integriert.

[T] in den Eckknoten ux. • Freiheitsgrade: ux. yy.• CPE3 und CPE3H sollten nur als Übergangselemente verwendet werden. da sie nur konstante Dehnungen liefern und daher extrem steif sind. zz. uy. xy • Elementdicke wird in *SOLID SECTION eingegeben • Knotenreihenfolge: 3 6 5 8 6 4 7 3 1 4 2 1 5 2 • Eingabekoordinaten: x. uy in den Seitenmittenknoten • Berechnete Spannungs-/Dehungskomponenten: xx. y Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 73 von 324 .

xy Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 74 von 324 .Ebener Spannungszustand CPS3 CPS4 CPS4I CPS4R CPS6 CPS8 CPS8R CPS4T CPS8T CPS8RT lineares 3-Knotenelement bilineares 4-Knotenelement inkompatible Version reduziert integrierte Version quadratisches 6-Knotenelement quadratisches 8-Knotenelement reduziert integrierte Version Elemente mit gekoppeltem TemperaturVerschiebungsansatz • Für die Elemente des ebenen Spannungszustandes gilt entsprechend dasselbe wie für die des ebenen Dehnungszustands • Berechnete Spannungs-/Dehungskomponenten: xx.yy.

CPS8 und CPS8R 4x8 CPS4. CPS4I.5 N/cm3 pR= 50 N/cm2 Die Verschiebung des Punktes x wird berechnet.175 cm .2 t = 10 cm l = 200 cm h = 100 cm p = 1. CPS4R und CPS4I Eine Balkenvergleichslösung liefert als Resultat für die Verschiebung 0.Beispiel: Eingespannter Balken mit CPS-Elementen pR p x E = 3400 kN/cm2 ν = 0. CPS4R. CPS4R und CPS4I 2x4 CPS4. Es werden 3 Vernetzungen verwendet: 1x2 CPS4. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 75 von 324 .

286 0.714 258.949 0.954 2x4 0.966 0.960 1.983 0.251 0.880 1.966 0.983 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 76 von 324 .989 4x8 0.In der folgenden Tabelle werden die auf das exakte Ergebnis normierten Resultate dargestellt: 1x2 CPS4 CPS4R CPS4I CPS8 CPS8R 0.040 0.

Eine Ausbreitung dieser Moden bei größeren Netzen wird durch die sog. • Inkompatible Elemente sind genauer als lineare Elemente. daher liefern sie die besten Resultate Ein Modell des Balkens mit 3D-Kontinuumselementen liefert qualitativ ähnliche Ergebnisse. Hourglass-Steifigkeit eingeschränkt. Nullenergiemoden auftreten. Bei zu wenigen Elementen in Querrichtung ist die Systemmatrix singulär (1x1. • Die 8-Knotenelemente sind in sich schon biegsam. da sog. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 77 von 324 . 1x2).• CPS4-Elemente können keine Biegezustände darstellen und liefern erst mit zunehmender Netzverfeinerung in Längsrichtung bessere Ergebnisse (Shear Locking). • Reduziert integrierte Elemente sind sehr weich.

15-Knotenelement (Prisma) hybride Version Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 78 von 324 . 10-Knotenelement (Tetraeder) hybride Version quadrat.Dreidimensionale Kontinumselemente C3D4 C3D4H C3D6 C3D6H C3D8 C3D8H C3D8I C3D8IH C3D8R C3D8RH C3D10 C3D10H C3D15 C3D15H lineares 4-Knotenelement (Tetraeder) hybride Version lineares 6-Knotenelement (Prisma) hybride Version lineares 8-Knotenelement (Quader) hybride Version inkompatibles Element inkompatibel und hybrid reduziert integriert hybride Version. reduziert integriert quadrat.

reduziert integriert Elemente mit gekoppeltem Temperatur-Verschiebungsansatz: C3D8T C3D20T C3D20RT C3D8HT C3D20HT C3D20RHT Bemerkungen • C3D4 und C3D4H sind nur geeignet für sehr fein vernetzte Bereiche mit kleinen Spannungsgradienten und als Übergangselement • aktive Freiheitsgrade: ux. xy. zz. 20-Knotenelement (Quader) hybride Version reduziert integriert hybride Version. [T] in den Eckknoten ux. uz in den Seitenmittenknoten • Elementeigenschaften werden über *SOLID SECTION ohne weitere Datenkarte eingegeben • Berechnete Spannungs-/Dehnungskomponenten: xx. uz. yz Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 79 von 324 . yy.C3D20 C3D20H C3D20R C3D20RH quadrat. xz. uy. uy.

hybriden und reduziert integrierten Varianten gilt dasselbe wie bei den zweidim. Kontinuumselementen. • Knotenreihenfolge: 4 10 8 9 7 1 5 4 13 1 14 7 8 16 20 5 17 12 4 11 18 13 6 10 2 80 von 324 3 6 2 12 6 11 9 8 15 3 10 5 2 15 14 7 19 3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 1 9 .• Für die inkompatiblen.

Axialsymm. Kontinuumselemente CAX3 CAX3H CAX4 CAX4H CAX4I CAX4IH CAX4R CAX4RH CAX6 CAX6H CAX8 CAX8H CAX8R CAX8RH lineares 3-Knotenelment hybride Version bilineares 4-Knotenelement hybride Version inkompatible Version hybride und inkompatible Version reduziert integrierte Version hybrid und reduziert integriert quadratisches 6-Knotenelement hybride Version biquadratisches 8-Knotenelement hybride Version reduziert integriert hybrid und reduziert integriert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 81 von 324 .

zz. • Eingabekoordinatensystem: r. z (entspr. x. uz [und T] auf den Eckknoten ur und uz auf den Seitenmittenknoten • Berechnete Spannungs-/Dehnungskomponenten: rr. y) • Freiheitsgrade: ur. hybriden und reduziert integrierten Varianten gilt dasselbe.Elemente mit gekoppeltem Temperatur-Verschiebungsansatz: CAX4T CAX4HT CAX8T CAX8HT CAX8RT CAX8RHT Bemerkungen • CAX3 und CAX3H sollten nur als Übergangselemente benutzt werden. wie bei den anderen Kontinuumselementen. Θ • Für die inkompatiblen. rz. • für Knotenkräfte muß der um den Umfang integrierte Wert eingegeben werden Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 82 von 324 .

Elemente haben einen zusätzlichen Verschiebungsfreiheitsgrad in azimuthaler Richtung (Twist) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 83 von 324 ...• Knotenreihenfolge: 3 6 5 8 6 4 7 3 1 4 2 1 5 2 • CGAX.

Kanten.und Seitennummerierung Zweidimensionale Kontinuumselemente Die Kanten werden durch die lokalen Knotennummer der Ecken definiert. Dreiecke Kante 1 Kante 2 Kante 3 Vierecke Kante 1 Kante 2 Kante 3 Kante 4 1-2 2-3 3-4 4-1 4 4 1 1 3 1-2 2-3 3-1 1 3 2 2 1 3 3 2 2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 84 von 324 .

Tetraeder Fläche 1 Fläche 2 Fläche 3 Fläche 4 Prisma Fläche 1 Fläche 2 Fläche 3 Fläche 4 Fläche 5 1-2-3 4-6-5 1-4-5-2 2-5-6-3 3-6-44 2 5 1 3 2 1 5 4 3 6 4 1-2-3 1-4-2 2-4-3 3-4-1 2 1 4 3 1 2 3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 85 von 324 .Dreidimensionale Kontinuumselemente Die Seitenflächen werden durch die lokalen Knotennummern ihrer Eckknoten definiert.

Quader Fläche 1 Fläche 2 Fläche 3 Fläche 4 Fläche 5 Fläche 6 1-2-3-4 5-8-7-6 1-5-6-2 2-6-7-3 3-7-8-4 4-8-5-1 8 2 5 6 4 3 1 1 2 5 6 4 3 7 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 86 von 324 .

Druck) • Akustik (Druck) • Piezoelektrizität (Verschiebungen und elektrisches Potential) Weitere Kontinuumselemente sind: • Membranen • Infinite Elemente • Warp-Elemente. um beliebige Balkenquerschnitte zu modellieren • Axialsymmetrische Elemente mit nichtsymmetrischer Verformung • Dreidim.Weitere Kontinuumselemente Zusätzlich zu den Kontinuumselementen für den Spannungs-/Dehnungszustand und mit gekoppelten Temperaturfreiheitsgraden gibt es noch Elemente für andere Problembereiche : • Konvektion und Diffusion von Wärme (Temperatur) • Massendiffusion (Konzentrationen) • Sickerströmung (Verschiebungen. Kontinuumselemente mit Flächenmittenknoten • Verallgemeinerte Elemente für den ebenen Dehnungszustand Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 87 von 324 .

CPS4I. CAX8R) • bei rechtwinkligen Netzen und wenn keine große Verzerrungen zu erwarten sind: inkompatible Elemente (CPE4I.CAX8) • bei großen Verzerrungen und Kontaktproblemen: linear reduzierte Elemente (CPE4R. CPS8. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 88 von 324 . CAX4I) • in Bereichen hoher Spannungskonzentrationen: quadratische. Tetraeder und Prismen sollten möglichst nur als Übergangselemente oder bei komplizierten Geometrien eingesetzt werden. CPS4. CAX4) • Dreiecke.Auswahlkriterien für Kontinuumselemente • Standard: quadratische. C3D20R. voll integrierte Elemente (CPE8. C3D8. C3D8I. CPS4R. CAX4R) • wenn keine Biegezustände erwartet werden: lineare. C3D8R. C3D20. reduziert integrierte Elemente (CPE8R. CPS8R. voll integrierte Elemente (CPE4.

Stab-Elemente Eindimensionale Elemente in 2 und 3 Dimensionen (Truss-Elemente): 2D T2D2 T2D3 lineares 2-Knotenelement quadratisches 3-Knotenelement Freiheitsgrade: ux. (uz) 3D T3D2 T3D3 T2D2H T2D3H Hybridversion T3D2H T3D3H T2D2T T2D3T Temperatur als zusätzlicher Freiheitsgrad T3D2T T3D3T Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 89 von 324 . uy.

Dadurch können sehr steife Stäbe modelliert werden.Bemerkung • Stabelemente nehmen nur Axialkräfte auf • es werden die axiale Spannung und Dehnung berechnet: E11 und S11 • Querschnittsfläche und Materialzuordnung über *SOLID SECTION • 3-Knotenelement wird für gekrümmte Versteifungen benutzt • in der Hybridversion wird die Axialkraft zusätzlich als Unbekannte behandelt. Dies ist eine Alternative zu den Rigid Elements. für starre Verbindungen. z. • Knotenreihenfolge und Normalendefinition (in 2D): n n 2 1 1 2 3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 90 von 324 .B.

ELSET=Set-Name. *SOLID SECTION. daß das Element ein Laminat beschreiben soll. ORIENTATION=Systemname] Datenzeile: • • • • Querschnittsfläche bei Stabelementen Dicke bei 2D-Elementen Laminatbeschreibung bei 3D-Elementen ELSET ist der Name der Elementgruppe. STACK DIRECTION gibt die (lokale) Richtung der Schichtung an.STACK DIRECTION={1|2|3}][. auf die sich die Option bezieht MATERIAL bezieht sich auf den Namen einer Materialdefinition in einer *MATERIAL-Option ORIENTATION bezieht sich auf den Namen eines Materialkoordinatensystems in einer *ORIENTATION-Option COMPOSITE bedeutet.{MATERIAL=Materialname| COMPOSITE}[. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 91 von 324 .SOLID SECTION Eigenschaften von Kontinuumselementen werden über die Option *SOLID SECTION festgelegt.

um den um die Normale gedreht werden soll. setzt ABAQUS intern den Wert 1. bezogen auf die Orientierung. Falls keine angegeben wird. LD NI α wird in Winkelgrad angegeben! Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 92 von 324 . Falls der COMPOSITE Parameter gesetzt ist. die durch den ORIENTATION-Parameter festgelegt ist.0 ein. muß für jede Laminatschicht eine Datenkarte eingegeben werden: Dicke der Laminatschicht Anzahl der Integrationspunkte der Schicht (Vorbesetzung: 1) M Materialname für die Schicht O oder α Name einer Orientierung für diese Schicht oder Drehwinkel im Gegenuhrzeigersinn.• Die Datenkarte ist optional.

Schalenelemente Die Ausdehnung der Struktur ist in eine Richtung wesentlich kleiner als in die zwei anderen. Das Verhältnis von Schalendicke zu charakterischen Längen in den dazu senkrechten Richtungen ist kleiner als 1/10. • Abstände zwischen Festhaltungen • Krümmungsradius • die Wellenlänge des höchsten Schwingungsmode Die Elementgröße ist kein Kriterium! Bei der Anwendung muss man unterscheiden zwischen • dicken und dünnen Schalen • "Allzweck"-Elemente.B. die sowohl für dicke als auch für dünne Schalen eingesetzt werden können • Schalenelemente für große und kleine Dehnungen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 93 von 324 . dazu orthogonalen Richtungen. Charakteristische Längen sind z.

5 DOFs/Knoten 9-Knotenelement. 5DOFs/Knoten Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 94 von 324 .Dünne Schalen • Kirchhoff-Theorie. reduziert integriert. Biegung wird durch Auslenkung der Mittelebene beschrieben • Verhältnis Schalendicke zu charakteristischen Länge < 1/15 • Namenskonvention: STRI3 STRI65 S4R5 S8R5 S9R5 flaches 3-Knotenelement 6-Knotenelement mit 5 DOFs/Knoten 4-Knotenelement. 5 DOFs/Knoten reduziert integriert. reduziert integriert. endliche Membrandehnung.

• die Reduktion der Integration bezieht sich auf die Gausspunkte in der Schalenebene • bei Elementen mit 5 Freiheitsgraden pro Knoten entfallen 3 auf die Verschiebungen und zwei auf Rotationen um die lokale 1- und 2-Achse • ein Knoten trägt 6 Freiheitsgrade (3 Verschiebungs- und 3 globale Rotationsfreiheitsgrade), wenn
- ein Rotationsfreiheitsgrad in Randbedingungen einbezogen ist (*BOUNDARY,*MPC) - er gleichzeitig zu einem Balken- oder Schalenelement gehört, das 6 Freiheitsgrade an diesem Knoten benutzt - er auf einer Knicklinie zweier Schalenelemente liegt - an ihm äußere Drehmomente angreifen

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Dicke Schalen
• Verhältnis Schalendicke zu charakt. Länge > 1/15 • Namenskonvention S8R S8RT 8-Knotenelement, reduziert integriert

8-Knotenelement, reduziert integriert, für Temperatur-Verschiebungskopplung • 6 Freiheitsgrade pro Knoten: 3 globale Verschiebungen, 3 globale Drehungen und ggf. die Temperatur an der Schalenunterseite und die Temperaturverteilung durch den Querschnitt je nach Anzahl der Integrationspunkte • Elemente haben eine endliche Schubsteifigkeit, die von ABAQUS abgeschätzt wird. Sie kann vom Benutzer auch explizit über die Option *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS eingegeben werden • alle Elemente sind auch für endliche Membrandehnungen geeignet

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Allzweck-Schalenelemente
• Namenskonventionen: 3-Knotenelement, reduziert integriert, endliche Membrandehnung S4/S4R 4-Knotenelement, reduziert integriert, endliche Membrandehnung • die Elemente Sn und SnR (n=3,4) sind identisch • je nach Schalendicke wird die Theorie für dicke Schalen bzw. für dünne Schalen angewendet • es gibt noch kontinuierliche Schalenelemente, die topologisch wie 3DKontinuumselemente aussehen (s.u.). S3/S3R

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Endliche und kleine Dehnungen
• für große, endliche Dehnungen und große Rotationen sind die folgenden Elemente geeignet:
- S3/S3R - S4/S4R

• für kleine Dehnungen und große Rotationen sind die folgenden Elemente geeignet:
STR3 S4R5 STRI65 S8R S8RT S8R5 S9R5

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Schaleneigenschaften
• Eigenschaften werden in der *SHELL SECTION oder der *SHELL GENERAL SECTION eingegeben. • Schalen können über den Querschnitt homogen oder aus verschiedenen Schichten aufgebaut sein (Laminate). • Eingabe der Knotenkoordinaten und (optional) der Richtungskosinus der Knotennormalen • Ausgabe: lokale Spannungs-und Dehnungskomponenen 11, 22, 12. Dazu kommen eine Fülle an Spannungs-, Dehnungs- und Kraftkomponenten bezogen auf Laminate oder Schichten. • Knotenreihenfolge
3 6 1 4 5 2 1 5 8 7 4 9 3 6 2

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Flächennormale
• die Richtung der Elementnormalen wird durch die Korkenzieher-Regel der Knotenreihenfolge bestimmt n
4 3

1

2

• die Austrittseite der Normale ist die Schalenoberseite, entsprechend ist dadurch auch die Schalenunterseite festgelegt

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Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 101 von 324 . so daß zusammen mit der Flächennormalen ein rechtshändiges Dreibein gebildet wird. 2-Achse: ist senkrecht zur 1-Achse.Lokales System 3 2 1 1-Achse: Projektion der globalen x-Achse auf die Fläche. falls der Winkel zwischen x-Achse und Flächennormalen kleiner als 1o ist. wird die globale z-Achse projiziert.

definiert werden. Daher muß von jedem Element der Normalenvekor in den Knoten bekannt sein. • *NORMAL:mit der *NORMAL-Option kann zu jedem Knoten eine zusätzliche Normale. Es gibt drei Möglichkeiten. Diese Methode ist nur dann gut.Knotennormale Verformungen der Schalen gehen von der Anfangskrümmung aus. Da nur eine Normale pro Knoten definiert werden kann. die Knotennormale zu spezifizieren: • keine Angabe: ABAQUS berechnet für jeden Knoten aus der Lage der Nachbarelemente die Richtungskosinus näherungsweise. ist diese Möglichkeit nur bei glatten Flächen geeignet. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 102 von 324 . bezogen auf ein Element. • *NODES: die Richtungskosinus werden in der *NODES-Option als 4. bis 6. wenn die Krümmung stetig und nicht zu groß ist. Koordinate eingegeben.

2.0.-0.1.707 3.0.1.707.1.0.0.0.707 2.0.707.0.0.2.-0.707 *NORMAL 2.*NODE 1.1.0.0 1 2 1 2 3 Komponenten des Normalenvektors Knotennummer oder Set-Name Elementnummer oder Set-Name Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 103 von 324 .0.707.

T an der Unterseite und die Temperaturverteilung durch den Querschnitt je nach Anzahl d.Axialsymmetrische Schalen Für normale und dicke Schalen. quadratisch 3-Knotenelement. Temperatur/Verschiebung gekoppelt • Eingabekoordinatensystem: r. für endliche Dehnungen: SAX1 SAX2 SAX2T 2-Knotenelement. quadratisch. φ und ggf. z (auch für Richtungskosinus) • Freiheitsgrade: ur. uz. linear 3-Knotenelement. Integrationspunkte • Knotenreihenfolge: n 2 1 1 2 3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 104 von 324 .

und ein 8-Knotenelement für die Wärmeleitungsberechnung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 105 von 324 .SAXA1n .Weitere Schalenelemente Als weitere Schalenelemente stehen zur Verfügung: • axialsymmetrische Schalen mit asymmetrischer Deformation und für dünne axialsymmetrische Schalen: .SAXA2n • ein 4.

{COMPOSITE|MATERIAL=Materialname}[. wird der COMPOSITEParameter gesetzt.DENSITY=d][.POISSON=n][. • Falls es sich bei dem Element um ein Laminat handelt. sondern über die *NODAL THICKNESS Option eingelesen.NODAL THICKNESS][. wird der MATERIAL-Parameter gesetzt und bezeichnet den Namen einer Materialdefinition in einer *MATERIAL Option. Der Materialname wird in der folgenden Datenzeile gesetzt. wichtig für Schalen mit variabler Dicke • ORIENTATION bezieht sich auf den Namen eines Koordinatensystems in einer *ORIENTATION Option und gibt das Koordinatensystem für die Materialachsen bei orthotropen oder anisotropen Materialien an Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 106 von 324 .OFFSET=q] Es folgen Datenkarten je nach Parameter.wird die Schalendicke nicht von der Datenzeile. • ist NODAL THICKNESS gesetzt. ORIENTATION=Systemname][. • Falls das Schalenelement homogen ist.ELSET=Set-Name.SHELL SECTION *SHELL SECTION.

um die Änderung der Schalendicke bei zunehmender Dehnung zu berücksichtigen. Ist q=+0.5 • einer Schalenfläche kann eine nichtstrukturelle Masse zugeordnet werden.bzw.5. so liegt die Referenzfläche auf der Schalenober.• POISSON benennt eine effektive Querkontraktionszahl und ist wichtig beim Einsatz der Elemente mit endlicher Dehnung. Tapete. Belag. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 107 von 324 . die nicht zur Steifigkeit beiträgt (z. der angibt. die normalerweise mit der Schalenmittenfläche übereinstimmt. um welchen Bruchteil der Schalendicke die Referenzfläche gegenüber der Mittenfläche nach oben (positiver Wert) oder nach unten (negativer Wert verschoben wird. Anstrich). -unterseite. Manchmal ist es vorteilhaft.B. • die Knoten legen die Referenzfläche der Schalen fest. DENSITY=q gibt den Wert der Masse pro Flächeneinheit an. Gleichzeitig muss bei der Materialdefinition für diese Elemente eine strukturelle Masse über die *DENSITY Option angegeben werden. wenn die Referenzfläche demgegenüber verschoben ist. Dies wird durch einen OFFSETWert erreicht. Standardvorbesetzung: 0.

ob der MATERIAL. die durch den ORIENTATION-Parameter oder das lokale System festgelegt ist. um den um die Normale gedreht werden soll bezogen auf die Orientierung. COMPOSITE Für jede Schicht des Laminats muß eine Datenkarte mit folgenden Angaben eingegeben werden: LD Dicke der Laminatschicht NI Anzahl der Auswertepunkte im Querschnitt. Standard: 3 M Materialname für die Schicht O oder α Name einer Orientierung für diese Schicht oder Drehwinkel im Gegenuhrzeigersinn.Die Datenzeilen hängen davon ab.oder der COMPOSITEParameter gesetzt ist. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 108 von 324 .

etc. Standard:5 Die Standardvorbesetzung für NI reicht für die meisten linearen und nichtlinearen Probleme aus. Querschnittspunkt = Schalenoberseite ausgegeben. an denen berechnete Größen ausgegeben werden. Querschnittspunkt = Schalenunterseite und am 5. Normale Standardmäßig werden Kräfte. Spannungen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 109 von 324 5 4 3 2 1 .MATERIAL Es ist nur eine Datenzeile nötig: SD Schalendicke NI Anzahl der Querschnittspunkte in Richtung der Schalendicke. In den Ausgabeanweisungen kann die Vorbesetzung übersteuert werden. am 1. In der ABAQUS-Sprache werden die Punkte als Section Points bezeichnet.

und prismenförmige Elemente sind erlaubt • die Schalendicke wird explizit modelliert • die Knoten haben nur Translationsfreiheitsgrade • Knotenreihenfolge wie bei 3D-Kontinuumselementen • Flächennummerierung wie bei 3D-Kontinuumselementen • Normalenrichtung und Richtung der Schalendicke zeigt standardmäßig von der Fläche 1 zur Fläche 2 8 3 7 2 • bei der Modellierung von Laminaten.Kontinuumsschalenelemente • Kontinuumsschalenelemente sehen aus wie 3D-Kontinuumselemente. ist 2 5 6 die Stapelrichtung (Stack Direction) 5 4 3 6 4 wichtig. 1 2 • bei Quadern kann man die Stack Direction und Richtung der Schalendicke auch in die Richtungen 1 oder 2 definieren oder in der *SHELL SECTION mittels einem *ORIENTATION Koordinatensystem • bei Prismen gibt es nur eine 3-Richtung. verhalten sich aber wie gewöhnliche Schalenelemente • nur quader. Diese stimmt standardmäßig mit 3 1 der Richtung der Schalendicke überein 1 und ist die Richtung 3. senkrecht auf einer der Dreiecksflächen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 110 von 324 .

die Dreiecksflächen bilden die Schalenflächen SC8R 8-Knoten-Hexaeder • alle Elemente sind für endliche Dehnungen geeignet • Elementeigenschaften werden in der *SHELL SECTION oder *SHELL GENERAL SECTION definiert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 111 von 324 .• Namenskonvention: SC6R 6-Knoten-Prisma.

SHELL SECTION für Kontinuumsschalen *SHELL SECTION. dieser Wert ein effektiver E-Modul in Richtung der Schalendicke. {COMPOSITE|MATERIAL=Materialname}[.POISSON und DENSITY haben dieselbe Bedeutung wie diejenigen bei der *SHELL SECTION für konventionelle Schalenelemente.MATERIAL.STACK DIRECTION={1|2|3|ORIENTATION}][.COMPOSITE. • zusammen mit dem POISSON-Parameter muss der THICKNESS MODULUS Parameter gesetzt werden. Richtung in Schalendicke an. entfällt der Parameter und ABAQUS berechnet die effektiven Werte für die Querkontraktionszahl und den EModul in Richtung der Schalendicke aus der Materialdefinition für die Schalenelemente • STACK DIRECTION gibt die Stapelrichung bzw. ORIENTATION=Systemname][. falls POISSON=MATERIAL gesetzt wird.ELSET=Set-Name. setzt man STACK DIRECTION=ORIENTATION muss über den ORIENTATIONParameter der Name einer *ORIENTATION Systemdefinition angegeben werden • Datenzeilen wie bei der *SHELL SECTION für konventionelle Schalenelemente Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 112 von 324 . THICKNESS MODULUS=E][.POISSON={n|MATERIAL}][.DENSITY=d] • Die Parameter ELSET.

Balkenelemente werden definiert in 2 und in 3 Dimensionen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 113 von 324 . Das Verhältnis zwischen Querschnittsabmessungen zu charakteristischen Längsabmessungen ist < 1/10. Entsprechend unterscheiden sie sich in ihrer Definition und ihren Freiheitsgraden.Balkenelemente Bei Balken ist die Ausdehnung in einer Richtung wesentlich größer als in den beiden anderen orthogonalen Richtungen.

t ist die Tangente an der Balkenachse. • Um die Orientierung des Balkenquerschnitts zu beschreiben. wird n2 berechnet. Ny. Falls keine Angaben gemacht werden. oder PIPE2.2D-Balken • Biegung und Dehnung • Freiheitsgrade: • Eingabekoordinaten: optional: ux. zum 2.n2) System benutzt. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 114 von 324 . Knoten n1 hat die Komponenten (0. wird ein lokales (t. die Richtungskosinus für die Balkennormale • Namenskonvention: B2....0.n1. uy.oder in der *NORMAL-Option definiert..-1) n2 wird in der *NODE. φz x. die Richtung zeigt vom 1. y Nx.

φx. lokalen Querschnittsachse • Namenskonvention: B3. Ny..n2) System: t ist die Tangente an der Balkenachse.3D-Balken • Biegung. oder PIPE3.0.n1. Nz. Knoten n1 muß in der *BEAM SECTION angegeben werden Vorbesetzung: (0. die Richtungskosinus der 2.. die Richtung zeigt vom 1.-1) n2 wird in der *NODE.. φy. uz. uy. zum 2. w • Eingabekoordinaten: x. y. Falls keine Angaben gemacht werden.. φz und ggf. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 115 von 324 . • Lokales (t. z optional: Nx.oder in der *NORMAL-Option definiert. Dehnung. wird n2 berechnet. Torsion und Verwölbung (bei Balken mit offenem Querschnitt) • Freiheitsgrade: ux.

n1 2 t 1 n2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 116 von 324 .

linear hybride Version 3-Knotenelement. quadratisch hybride Version 2-Knotenelement.2D-Balken B21 B21H B22 B22H B23 B23H 2-Knotenelement. kubisch hybride Version 2-Knotenelement. kubisch hybride Version 3D-Balken B31 B31H B32 B32H B33 B33H B34 2-Knotenelement. quadratisch hybride Version 2-Knotenelement. linear hybride Version 3-Knotenelement. kubisch Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 117 von 324 .

• Die hybriden Versionen sollten bei sehr schlanken oder sehr steifen Balken verwendet werden. die Normalen an den Knoten berechnet. • Elemente 3.über die Koordinaten in der *NODE Option Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 118 von 324 .entweder über die *NORMAL Option oder . wie bei den gekrümmten Schalen. In der *BEAM SECTION kann eine Querkontraktionszahl für die Querschnittdehnung angegeben werden. die sich bei endlicher Längsdehnung einstellt (Timoshenko-Theorie). • Bei schubweichen Balken müssen die linearen oder quadratischen Balken verwendet werden. Ordnung beschreiben schubstarre Balken (Bernoulli-Theorie) • bei gekrümmten Balken werden. Bei sehr starker Krümmung bzw. Knicken sollte die Normalenrichtung explizit eingegeben werden .

voller Querschnitt hexagonaler. voller Querschnitt trapezförmiger Querschnitt Je nach Querschnittstyp sind die Querschnittspunkte festgelegt. Als Querschnittstyp sind u.SECTION=Querschnittstyp. je nach Querschnittstyp.a. MATERIAL=Materialname[. zugelassen: ARBITRARY BOX CIRC HEX I L PIPE RECT TRAPEZOID beliebiger Querschnitt rechteckiger. hohler Querschnitt I-Profil L-Profil kreisförmiger. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 119 von 324 . hohler Querschnitt rechteckiger. hohler Querschnitt kreisförmiger.ELSET=Set-Name][.POISSON=ν] Es folgen Datenkarten.BEAM SECTION Die Balkenquerschnitte werden in der *BEAM SECTION oder *BEAM GENERAL SECTION festgelegt: *BEAM SECTION.

3.11.7.15 120 von 324 . Beispiel: SECTION=CIRC 2 5 4 3 2 17 1 1 13 15 12 14 16 2 11 10 8 1 6 2 3 4 5 9 7 1 2D-Balken 3D-Balken Ausgabepunkte von Spannungen (Default): Punkte 1 und 5 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum Punkte 3.Die Beschreibung der Balkenquerschnitte und der Datenkarten findet man in Abschnitt 23.9 des User´s Manual.

NI2 Es bedeuten: R Ni Radius Koordinaten von n1. Standard: 8 121 von 324 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum . Standard: 5 Anzahl der Querschnittspunkte in radialer Richtung. max.3 Datenkarten in der *BEAM SECTION: R Nx. Default: 0. Querschnittspunkte. NI1 2D-Balken: 3D-Balken: NI2 Anzahl d.0.-1 Falls hier ein Eintrag bei 2D-Balken steht. 9.0.Nz NI1. muß er (0.Ny.-1) sein. Standard: 3 Anzahl der Querschnittspunkte in Umfangsrichtung.

die diesen Querschnitt besitzen sollen • Rohre (PIPE) • Rohrkrümmer (ELBOW) • Dämpfer (DASHPOT) • Kontaktelemente (GAP) • Kontaktelemente mit starrer Oberfläche (IRS) • Angerissene Schalen (LINE SPRING) • Federelemente (SPRING) • Interface-Elemente (INTER) • Gleitlinien.m.und -flächenelemente • u.Weitere Elemente • WARP-Elemente sind 2D-Elemente. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 122 von 324 . mit denen allgemeine Balkenquerschnitte modelliert werden.v. Referenz auf diese Elemente über die *BEAM GENERAL SECTION der Balken.

Materialeigenschaften Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 123 von 324 .

Die Materialoption und die Daten beschreiben das Stoffverhalten.. Im Kurs wird nur elastisches Materialverhalten betrachtet Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 124 von 324 .NAME=Materialname *Materialoption Daten *Materialoption Daten .Materialeigenschaften Die allgemeine Struktur der Materialeingabe ist: *MATERIAL..

σ 11 σ 22 σ 33 τ 12 τ 13 τ 23 = D 1111 D 1122 D 1133 D 1112 D 1113 D 1123 D 2222 D 2233 D 2212 D 2213 D 2223 D 3333 D 3312 D 3313 D 3323 D 1212 D 1213 D 1223 D 1313 D 1323 D 2323 ε 11 ε 22 ε 33 γ 12 γ 13 γ 23 anisotropes Material *ELASTIC.D1113.D2222.D1223.TYPE=ANISOTROPIC D1111.D1112.D3323.D1313.D3313.D1123 D2223.D3333.D1213.D1323.D2323 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 125 von 324 .D1122.D1133.D2213.D1212.D2212 D3312.D2233.

D1133.D2222.D1212.TYPE=ORTHOTROPIC D1111.orthotropes Material *ELASTIC.D3333.D1122.D2233.D1313 D2323 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 126 von 324 .

0 E2 E2 1 ----E3 0 0 0 0 0 0 0 0 1 -------.0 G 12 1 -------. Die Inverse der Spannungs/Dehnungsmatrix lautet ν 12 ν 13 1 ----.0 G 13 1 -------G 23 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 127 von 324 .∠ ------. Schubmodul und Poisson-Zahl spezifizieren.∠ ------.∠ ------.Orthotrope Materialien lassen sich auch durch Eingabe der Konstanten wie E-Modul.0 E1 E1 E1 ν 23 1 ----.

ν23.*ELASTIC.E2.G23 Isotrope Materialien (Standard) *ELASTIC. so daß noch weniger Konstanten benötigt werden: *ELASTIC.ν Das Materialverhalten kann von der Temperatur und anderen Feldgrößen abhängig gemacht werden. bei Schalen ist σ33 = 0.TYPE=LAMINA E1.ν12.G13 G23 Für orthotrope Materialien im ebenen Spannungszustand wie z. Dazu gibt man zu jeder Temperatur einen kompletten Satz von Materialkonstanten und der zugehörigen Temperatur ein.ν12.TYPE=ENGINEERING CONSTANTS E1.G13.ν13.E2.G12.TYPE=ISOTROPIC E.E3. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 128 von 324 .B.G12.

. En.Beispiel für ein isotropes Material: *ELASTIC E1.T2 .Tn *EXPANSION α E ν T Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 129 von 324 .νn.T1 E2.ν1.ν2.

die keinen Zug oder Druck übertragen poröse Stoffe u.v.m. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum Wärmeleitfähigkeit Dichte Wärmeausdehnungskoeff.Weitere Materialeigenschaften: *CONDUCTIVITY *DENSITY *EXPANSION *SPECIFIC HEAT u. Gummi) Hypoelastisch Versagen bei Materialien. spez. Lehm) Kriechen Drucker-Prager Beton Hyperelastisch (z.v. Weitere Stoffgesetze: Plastizität und Clay Plastizität (z.B.B. Wärme 130 von 324 .m.

und S8RT und den linearen und quadratischen Balken B21. Diese kann durch *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS überschrieben werden. B22. Falls die Materialeingabe keinen "elastischen Anteil" hat.TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS Bei den dicken Schalen S4R. B31. Falls in der Materialeingabe eine *ELASTIC-Option vorkommt. muss die Schubsteifigkeit eingegeben werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 131 von 324 .S8R. berechnet ABAQUS aus den Parametern für das elastische Verhalten eine effektive Schubsteifigkeit. *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS muss direkt hinter der *SECTION Anweisung stehen.B32 treten bei Biegung über den Querschnitt Schubspannungen auf.

Bei Schalen: *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS K13. • Bei 2D-Balken braucht nur K23 angegeben werden.K23 Bei Balken: *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS K23. wird für beide Richtungen derselbe Wert genommen. 3 2 2 1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 132 von 324 1 .K13 • Falls nur ein Zahlenwert angegeben wird.

Beispiel: Verbundplatte Eine Platte aus zwei Schichten steht unter gleichförmigen Druck. Die Platte ist bezüglich des globalen Systems verschoben und gedreht. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 133 von 324 .45o zu den Plattenseiten. z z' y' c b a x' y x Zur Knoteneingabe im gestrichenen System wird die *SYSTEM Option gesetzt.2. Die beiden Laminate haben eine Orientierung von +/.

2.25 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 134 von 324 .5) (2.Ursprungskoordinaten: Koordinaten von a: Koordinaten von b: Abmessungen der Platte: Last: (1.3.2 inch p = 100 lb/inch2 Die Stoffeigenschaften sind für orthotropes Material im ebenen Spannungszustand durch E11 = 40 x 106 lb/inch2 E22 = 106 lb/inch2 G12 = G13 = G23 =0.6) a = 10 inch h = 0.5) (0.3.5 x 106 lb/inch2 ν12 = 0.

werden sie im gestrichenen Koordinatensystem ausgegeben. Um die Verschiebungen bequem zu interpretieren zu können. Dies erreicht man durch die *TRANSFORM-Option mit den Richtungsvektoren 2 1 1 a= 3 ∠ 2 = 1 5 5 0 0 1 ∠1 b= 3 ∠ 2 = 1 1 6 5 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 135 von 324 .Die Platte liegt in der x’y’-Ebene.

1617.. *NGEN.TOP.10... NSET=TOP 1601.0.1617.10.0.1.6.0.NSET=ALL 1.NSET=BOT 1.TYPE=R.5. 1601.0.5.. -1.GEN 1.... *NSET.0...1.10..NSET=YPAR.1.100 17.NSET=ALL BOT.. ..17 *NGEN.1617 *NFILL.16..0 17.10.3..0.*HEADING TWO LAYER COMPOSITE PLATE +/. 0. 0.100 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 136 von 324 ....0. 2.100 *TRANSFORM.1601.45 DEG ORIENTATION *SYSTEM 1..2..3. *NODE 1.

E6.1.-45...NAME=LAMINA *ELASTIC.102 *ELGEN.TYPE=LAMINA 40..5E6.2.1...101.5.17 1601.25.1..1.LAMINA.GEN 1.ELSET=PLATE..203.0E7. *ORIENTATION.45.8.1. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 137 von 324 .E6.LAMINA.3.202.5E6.0E7 *MATERIAL.COMPOSITE .201. 3.2.1.SYSTEM=R 1.*NSET.-1.0.NAME=LAYER1.-1..TYPE=S9R5 1..103.LAYER1 .3.SYSTEM=R 1.1. 3.8..200.1..0.LAYER2 *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS 5.3.ELSET=PLATE 1.1.1.8 *SHELL SECTION..NSET=XPAR..1617 *ELEMENT.5E6 *ORIENTATION..1.NAME=LAYER2.

*END STEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 138 von 324 .3 YPAR.POSITION=AVERAGED AT NODES SF. *EL PRINT.1 YPAR.*STEP *STATIC *BOUNDARY XPAR.P. *NODE PRINT U. SE.3 *DLOAD PLATE.100.2.

Lösungsalgorithmen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 139 von 324 .

u=K als lineares Gleichungssystem zu lösen ist. u so daß A. anderer Freiheitsgrade). u steht für den Gesamtvektor der Verschiebungen (und evt. Im nichtlinearen Fall muß die Gleichung iterativ gelöst werden.Lösungsalgorithmen Im FE-Modell ist folgende Gleichgewichtsbedingung zu lösen: R(u) = K wobei R(u) die Summe aller inneren Kräfte und K die Summe der äußeren Kräfte ist. statischen Fall ist R(u) = A . Im linearen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 140 von 324 .

Ψ1 => δu1 u2 = u1 + δu1 Ψ2 = Ψ(u2) Ψ(ui+1) ≅ Ψ (ui) + (δΨ/δu)i δui=0 δu1 u1 u2 δu2 u3 u (δΨ/δu)i δui = Ai+1 δui = .Ψi+1 => δui ui+1 = ui+ δui Ψi+1 = Ψ(ui+1) K A Ψ1 A1 2 Ψ 2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 141 von 324 .Newton-Raphson Ψ(u) = R(u)-K = 0 R(u) A1 u = K =>uu1 Ψ1 = Ψ1 1) (u Ψ(u2) ≅ Ψ (u1) + (δΨ/δu)1 δu1=0 (δΨ/δu)1 δu1 = A2 δu1 = .

i K A δu1 δu2 u1 u2 u3 u Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 142 von 324 .Modifizierter Newton-Raphson R(u) Iterationsalgorithmus wie beim Newton-Raphson. Statt einer Tangentensteifigkeitsmatrix A wird immer dieselbe Anfangsmatrix verwendet.

Ψi. Ψi+1 wird aus Ai+1 δui = -(Ψi-Ψi+1) eine neue Steifigkeitsmatrix berechnet. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 143 von 324 . u3 u δu1 u1 u2 δu2 Standardmäßig wird die Steifigkeitsmatrix alle 8 Iterationen neu berechnet.Quasi-Newton R(u) K A Ψ1 A0 1 Ψ2 Ai δui = -Ψ(ui) =>δui ui+1 = ui + δui Ψi+1 = Ψ(ui+1) Mit dem neuen δui.

Modifizierter Newton-Raphson Es muß nur einmal die Steifigkeitsmatrix gebildet werden. Die Steifigkeitsmatrix kann bei bestimmten Materialeigenschaften unsymmetrisch werden. Nachteil: Langsamere Konvergenz Vorteil: Quasi-Newton Vorteil: Schnellere Konvergenz. Größerer Konvergenzradius. In ABAQUS wird der BFGSAlgorithmus benutzt.Vergleich Newton-Raphson Vorteil: Schnelle Konvergenz Nachteil: Nach jeder Iteration muß eine neue Steifigkeitsmatrix gebildet werden. erhält die Matrixsymmetrie. Nachteil: Unter Umständen größerer Rechenaufwand für die Sekantenberechnung. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 144 von 324 . zur Aktualisierung der Matrix.

daß die Lösung innerhalb einer vorgegebenen Iterationsanzahl konvergiert. Bei nichtlinearen Problemen oder bei zeitabhängigen Lasten. wird die Last in Inkremente aufgeteilt. wobei die Größe des Inkrements von ABAQUS so gesteuert wird. wobei jedes Inkrement ein Zeitschritt bedeutet. Jeder Zeitschritt wird iteriert. Kn+1 K Kn+1 Kn u tn tn+1 t=1 Die Last ist im statischen Fall eine lineare Funktion der Zeit. Also auch statische Lasten werden in einem Zeitintervall aufgebracht. Kn Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 145 von 324 .Inkremente Bei statischen linearen Problemen wird die Lösung in einem Zeitschritt iteriert.

• Alle Werte zur Steuerung der Iterationen können über *CONTROLS verändert werden. Falls im Inkrement nach 16 Iterationen keine Konvergenz erreicht wird.0E-3. je nach Problem alle drei Verfahren. Die Standardwerte sind ausreichend für die meisten Anwendungen. damit im i-ten Iterationsschritt Konvergenz erreicht wird: . . wobei K eine über die Struktur gemittelter Wert für die Kraft ist . Nach 5 solchen Cut-Backs ohne Konvergenz wird die Berechnung abgebrochen.Lösungsalgorithmen in ABAQUS • ABAQUS verwendet.bei zyklischen Vorgängen (quasistatisch): modifizierter Newton-Raphson mit gelegentlichem Matrix-Update .δui / ui+1 < 1.Ψi / K < 5. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 146 von 324 . wird das Inkrement verkleinert. Anforderung über *SOLUTION TECHNIQUE • Zwei Kriterien müssen erfüllt sein.0E-3 • Die Inkremente werden automatisch gesteuert.bei großen Systemen und wenn die Matrix sich beim Update nur wenig ändert. bei starker Nichtlinearität und Anwendung des Line Search Verfahrens: Quasi-Newton.bei stark nichtlinearen Problemen: Newton-Raphson .

Multifrontal-Solver • besonders geeignet für nichtkompakte Strukturen • parallelisiert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 147 von 324 . CG-Verfahren In ABAQUS wird standardmäßig ein Sparse Solver verwendet: • ein sog.iterative Verfahren. z.Gauß’sche Eliminationsverfahren (direkte Verfahren) . Dies geschieht meist in zwei Schritten: • Aufbau der Gesamtsteifigkeitsmatrix aus den Elementsteifigkeitsmatrizen (Assemblierung) • Lösen des Gleichungssystems. häufig verwendete Algorithmen sind .Gleichungslösung Bei linear statischen Problemen und bei den Iterationsverfahren muß die SystemMatrix aufgestellt und das Gleichungssystem gelöst werden.B.

bei der die gesamte Struktur in nichtüberlappende Bereiche zerlegt wird und jeder Bereich für sich gelöst wird. Der Algorithmus folgt der Domain Decomposition Methode.Ein iterativer Solver steht für statische Probleme und stationäre Wärmeübergangsprobleme zur Verfügung. Einige Bedinungen für einen sinnvollen Einsatz sind: • kompakte Strukturen mit Kontinuumselementen • mehrere Millionen Freiheitsgrade • möglichst homogenes Material • kein von Kontaktwechselswirkungen dominiertes Problem • keine Constraints. in denen große Flächen miteinander gekoppelt werden (*TIE) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 148 von 324 . Mehr als dreifache Performancesteigerung gegenüber dem Sparse Solver ist möglich. jedoch nur bei sehr gut konditionierten Systemen.

ABAQUS-Environment-File muß parallel={supernode|tree} gesetzt werden Iterativer Solver die einzelnen Domänen werden auf die angeforderten Prozessoren verteilt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 149 von 324 .Parallelisierung Sparse Solver • 2 Parallelisierungsstrategien .supernode die Abarbeitung einzelner Fronten erfolgt parallelisiert .tree mehrere Fronten werden parallel abgearbeitet • Performanceverbesserung nur bei großen Problemen • im ABAQUS-Aufruf bzw.

Belastungsgeschichte Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 150 von 324 .

und *ENDSTEP eingeschlossen ist. Ein Berechnungsschritt ist logisch ein Lastfall. die zwischen *STEP.Belastungsgeschichte Die Belastungsgeschichte ist eine Folge von Berechnungsschritten.. Ein Berechnungsschritt enthält • Prozeduren (= Analysearten) • Lastarten • Randbedingungen • Ausgabeanforderungen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 151 von 324 . .. also eine komplette Problembeschreibung.

RAMP}][. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 152 von 324 .STEP *STEP[. der Parameter kann fast immer weggelassen werden. Die Standardvorbesetzung sollte nicht geändert werden. wie die Last in dem Berechnungsschritt aufgebracht wird.AMPLITUDE={STEP.][SOLVER=DDM] Datenkarte: Untertitel für den Step (optional) Bemerkungen: • Der AMPLITUDE-Parameter beschreibt. Der Default hängt von der Prozedur ab und ist bei statischen Problemen vom Typ RAMP.INC=NINC][. PERTURBATION. d.NLGEOM][. Die Last wird linear über den Step aufgebracht. STEP: RAMP: Die gesamte Last wird als Ganzes sofort aufgebracht.h.

am aktuellen Arbeitspunkt der Kraft-Verschiebungskurve (base state) wird eine lineare Tangentensteifigkeitsmatrix konstruiert und darauf basierend das Strukturverhalten berechnet. wird auf dem Endzustand des letzten vorherigen Step aufgesetzt. • Der PERTURBATION-Parameter linearisiert das Problem.h. der kein Perturbation-Step ist .der erste Step ist. wenn das Problem geometrisch nichtlinear berechnet werden soll. d.einige Prozeduren sind automatisch Perturbation-Steps (z. Falls der Perturbation-Step . *FREQUENCY) • SOLVER=DDM schaltet den iterativen Solver ein Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 153 von 324 .ein späterer Step ist.• INC gibt die maximale Anzahl der Inkremente in diesem Berechnungsschritt an (Default: 10) • Der NLGEOM-Parameter muß gesetzt werden. wird auf den Anfangsbedingungen aufgesetzt .B. Der Parameter ist wirksam für alle folgende Steps.

Prozeduren Einige wichtige Prozeduren. die ABAQUS anbietet: *BUCKLE *COUPLED TEMPERATUREDISPLACEMENT *DYNAMIC *FREQUENCY *COMPLEX FREQUENCY *HEAT TRANSFER *MODAL DYNAMIC *RESPONSE SPECTRUM *STATIC *STEADY STATE DYNAMICS Stabilitätsberechnung gekoppelte TemperaturVerschiebungsberechnung dynamische Berechnung. Modenüberlagerung Anwortverhalten Statik stationärer Zustand bei harmonischer Anregung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 154 von 324 . direkte Zeitintegration Eigenfrequenzen und Eigenmoden komplexe Eigenfrequenzen und Eigenmoden Wärmeausbreitung dynamische Berechnung.

Statik Im Kurs befassen wir uns zunächst nur mit linear statischen Lastfällen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 155 von 324 .DIRECT] TINI.TMAX Bemerkungen: Wenn der DIRECT-Parameter gesetzt ist.TMIN. ist dies das konstante Zeitinkrement Gesamtzeit des Berechnungsschrittes kleinstes zugelassenes Inkrement größtes zugelassenes Inkrement Die beiden letzten Parameter haben nur Sinn. TINI TTOTAL TMIN TMAX anfängliches Zeitinkrement. Ansonsten wird die Schrittweite von ABAQUS variabel gewählt. Die Datenkarte kann dann meistens entfallen.TTOTAL. modifiziert. wenn das Inkrement variabel ist. *STATIC[. falls DIRECT gesetzt ist. muß der Benutzer in der folgenden Datenkarte die konstante Schrittweite angeben. wird von ABAQUS ggf.

Für die meisten Fälle braucht die Datenkarte zu *STATIC nicht eingegeben werden. Das bedeutet: TINI = 1.0 TTOTAL = 1. Die Standardvorbesetzungen für die Daten und auch für die verschiedenen Konvergenzkriterien sind kompliziert und von den Prozeduren abhängig.0 TMIN = 10-5 TMAX = 1.0 Maximale Anzahl an Gleichgewichtsiterationen pro Inkrement: 16 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 156 von 324 . Im Standardfall versucht ABAQUS die Last in einem Zeitschritt aufzubringen.

sog. in denen Freiheitsgrade zu Null gesetzt werden. In ABAQUS können Freiheitsgrade voneinander abhängig gesetzt werden. Multipoint Constraints (MPCs). wenn es sich um zeitlich veränderliche Randbedingungen handelt oder um fixe Randbedingungen.Randbedingungen Randbedingungen werden in ABAQUS über die *BOUNDARY-Option festgesetzt. Dazu gibt es die Optionen *MPC und *EQUATION. falls es sich um fixe Randbedingungen handelt. oder • in der Belastungsgeschichte. Weitere kinematische Zwangsbedingungen sind Anfangswerte (*INITIAL CONDITIONS) Restarts (*RESTART) Funktionsverläufe für Lasten und Verschiebungen (*AMPLITUDE). in denen Freiheitsgrade auf einen endlichen Wert gesetzt werden. Dabei kann die Option • in der Modelleingabe stehen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 157 von 324 . Wir behandeln nur fixe Randbedingungen.

MOD}|FIXED}] OP=NEW OP=MOD FIXED evt. sollen im aktuellen Step auf diesem Wert gehalten werden Es gibt weitere Parameter. bestehenden hinzu mit diesem Parameter muß die *BOUNDARY-Option im History-Teil des Eingabedatensatzes stehen.{OP={NEW. früher gesetzte Randbedingungen sind nicht mehr gültig die spezifizierten Randbedingungen kommen zu schon evt. die in einem vorherigen Step mittels *BOUNDARY im History-Teil gesetzt wurden. Randbedingungen werden im • direkten Format • Type-Format eingegeben.BOUNDARY *BOUNDARY[. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 158 von 324 . Alle Werte von Variablen. die hier nicht relevant sind.

Wert den der (oder die) Freiheitsgrad(e) annehmen sollen. die festgesetzt werden sollen. VAL Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 159 von 324 . für die die Randbedinung gelten soll ist der erste Freiheitsgrad ist der letzte Freiheitsgrad eines Bereiches. sind die Verschiebungen oder Rotationen. auf Null gesetzt. Falls das Feld leer bleibt. die durch DOF1 bis DOFL gekennzeichnet sind.DOFL. wird nur der Freiheitsgrad DOF1 festgesetzt.Direktes Format N oder N-SET.VAL N N-SET DOF1 DOFL bezeichnet die Knotennummer oder die Knotengruppe. Falls dieses Feld leer bleibt.DOF1.

Type-Format
Bei reinen Spannungs-/Dehnungsanalysen können auch SymmetrieRandbedingungen angegeben werden. Desgleichen können Randbedingungstypen spezifiziert werden: N oder N-SET,TYP XSYMM YSYMM ZSYMM Symmetrieebene X = const (ux = φy = φz = 0) Symmetrieebene Y = const (uy = φx = φz = 0) Symmetrieebene Z = const (uz = φx = φy = 0)

Entsprechend gibt es auch XASYMM, YASYMM und ZASYMM für Antisymmetriebedingungen. Weitere Typen sind ENCASTRE PINNED alle Verschiebungs- und Rotationsfreiheitsgrade von N oder in N-SET sind Null alle Verschiebungsfreiheitsgrade von N oder in N-SET sind Null

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Lasten
Im Kurs werden nur Knotenlasten (*CLOAD) und verteilte Lasten (*DLOAD) behandelt. Beide Optionen haben einen AMPLITUDE- und einen OP-Parameter. AMPLITUDE Standardmäßig wird die Last in der Weise aufgebracht, wie es der AMPLITUDEParameter in der *STEP Option vorsieht. Es läßt sich mit der *AMPLITUDE Option eine Zeitfunktion definieren, die die Variation der Last über den Berechnungsschritt beschreibt. Der AMPLITUDE-Parameter referiert diese Funktion. OP Falls mehrere Berechnungsschritte aufeinanderfolgen, besteht die Möglichkeit, daß die Lastbeschreibung aus einem vorherigen Step modifiziert, weiter gültig bleibt oder vollkommen neu definiert wird.

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OP=NEW

alle früheren Lastbeschreibungen des gleichen Typs sind nicht mehr gültig und werden durch die Beschreibung in der folgenden Datenkarte ersetzt. Folgt keine Datenkarte, so werden alle Lastarten dieses Typs entfernt. Alle Lastbeschreibungen von vorherigen Steps bleiben gültig, die Last, die durch die folgende Datenkarte beschrieben wird, kommt hinzu. Falls diese Last sich auf dieselben Knoten bzw. Elemente bezieht, wie die Last desselben Typs in einem vorherigen Step, so wird diese ersetzt.

OP=MOD

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Beispiel: *STEP *STATIC *DLOAD A1,BX,20. B1,BY,50. *CLOAD N1,1,100. *ENDSTEP *STEP *CLOAD,OP=NEW *DLOAD,OP=MOD C1,BZ,10. A1,BX,30. *ENDSTEP Volumenkräfte der Größe 20 in X-Richtung auf die Elementgruppe A1 und der Größe 50 in Y-Richtung auf B1. Knotenkräfte in Richtung des ersten Freiheitsgrades der Größe 100. Die konzentrierten Kräfte verschwinden, eine Volumenkraft der Größe 10 auf C1 in Z-Richtung kommt hinzu und die Volumenkraft auf A1 wird von 20 auf 30 geändert.

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Konzentrierte Kräfte
*CLOAD[,AMPLITUDE=AMPLITUDE-Name][, OP={MOD|NEW}][,FOLLOWER] N oder N-SET,DOF,VAL

N N-SET DOF VAL

Knoten oder Knotengruppe, auf die die Kraft oder das Moment wirkt Nummer des Freiheitsgrades, auf den die Last wirkt Größe der Last, wird ggf. noch mit der AMPLITUDE multipliziert

Bei Balken oder Schalen treten an den Knoten Rotationen auf. Falls die Kraftrichtung sich mit der Rotation am Knoten mitdrehen soll, muß der FOLLOWER-Parameter gesetzt werden. Dies ist nur wichtig bei großen Verschiebungen und Drehungen.

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Verteilte Lasten
*DLOAD[,AMPLITUDE=AMPLITUDE-Name][,OP={MOD|NEW}] E oder E-SET,TYP,VAL

E E-SET TYP VAL

Element oder Elementgruppe, auf die die Last wirkt Lastart, hängt vom Elementtyp ab. Größe der Last, wird ggf. noch mit der AMPLITUDE multipliziert

Je nach Elementtyp sind unterschiedliche Lastarten zugelassen. Eine vollständige Beschreibung für jedes Elements findet man im 14. Kapitel des ABAQUS User‘s Manual.

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und Schalenelementen Druck auf das Schalenelement.und Schalenelementen Volumenkräfte bei axialsymmetrischen Kontinuums. 2-Richtung. BZ BR. P2 Pn Volumenkräfte bei Kontinuums. positiv in Richtung der Normalen Kraft pro Einheitslänge bei Balken Kraft pro Einheitslänge bei Balken in Richtung der lokalen 1.Wichtige Lastarten sind: BX. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 166 von 324 . BY.bzw. BZ P PX. Gleichförmiger Druck auf die n-te Seite bei Kontinuumselementen (2D und 3D) . Die Seitennummer des Elements hängt von der lokalen Knotennummerierung ab. PZ P1. Richtung in das Element hinein. PY.

Restart Die *RESTART Option veranlaßt das Schreiben oder das Lesen (oder beides) von Restart-Dateien. beendet werden kann Die *RESTART Option steht • im Modelleingabeteil.B. wenn ein Restart-File gelesen werden soll • in der Belastungsgeschichte. um mittels der *POST OUTPUT Option aus einem abgeschlossenen ABAQUS-Lauf zusätzliche Druckausgabe oder Ausgabe in eine Datei zu erzielen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 167 von 324 . wegen Zeitüberschreitung. z. wenn ein Restart-File geschrieben werden soll Ein Restart-File ist ebenfalls Voraussetzung. so daß ein ABAQUS-Lauf • mit einem weiteren Step fortgesetzt werden kann • in einem Step mit einer neuen Prozedur fortgesetzt werden kann • in einem schon berechneten Step wieder aufsetzen kann • einen Step. der aus Systemgründen abgebrochen wurde.

*RESTART.INC=NINC][. wird das alte überschrieben. jedes wievielte Inkrement auf das Restart-File geschrieben werden soll (Default: 1). Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 168 von 324 . Jedesmal wenn ein Inkrement gesichert wird. so wird immer nur ein Inkrement im Restart-File gehalten. END STEP][.STEP=NSTEP] Bemerkungen: • mindestens READ oder WRITE muß angegeben werden. FREQUENCY=0 beendet das Beschreiben des Restart-Files.OVERLAY][. • FREQUENCY gibt an. • Nach Maßgabe des FREQUENCY-Parameters wird jedes N-te Inkrement hintereinander auf das Restart-File geschrieben.FREQUENCY=N][. Das letzte Inkrement eines Steps wird immer gesichert. Gibt man den OVERLAYParameter ein.{READ|WRITE}[.

• Ein *RESTART. END STEP gesetzt wird. gibt man die Step-Nummer und die Nummer des Inkrementes in diesem Step mit den Parametern STEP und INC an. wird auf das letzte Inkrement im Step positioniert. Falls kein Step-Parameter angegeben wird. daß an dieser Stelle der momentane Step als abgeschlossen betrachtet werden soll. Im Eingabedatensatz muß dann allerdings eine *STEP Option folgen. • Restart-Files werden nicht verlängert. in der sie bearbeitet werden numeriert.• Um einen Punkt im Restart-File zum Lesen exakt ansteuern zu können. bis ein weiteres *RESTART. INC=NINC. Steps werden in der Reihenfolge. die einen neuen Step definiert. jeder ABAQUS-Lauf erzeugt ein neues Restart-File Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 169 von 324 . • Falls zu einer Kombination STEP=NSTEP. Falls kein INC-Parameter angegeben wird. so bedeutet das.WRITE vorkommt.WRITE gilt für alle folgenden Steps. wird auf den letzten Step in dem Restart-File positioniert.

Inkrement im 1 Step und das 4..WRITE.Beispiel: *RESTART...INC=20 *STATIC . und 5. *STEP. und 6. Step können in einem folgenden Restart-Lauf angesprochen werden... *ENDSTEP *STEP. *ENDSTEP t STEP 1 5 3 2 1 4 6 1 2 3 4 5 STEP 2 Jeweils das 4. Inkrement im 2..FREQ=4 .INC=30 *DYNAMIC . Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 170 von 324 .

STEP=1. Fortsetzung eines abgebrochenen ABAQUS-Jobs: *HEADING Restart eines abgebrochenen Laufes *RESTART.und INC-Parameter wegfällt. der auf einem ABAQUS-Job mit Identifier job1 basiert. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 171 von 324 .Weitere Beispiele Im Folgenden soll immer ein Restart erfolgen. Der Restart-Job hat den Identfier job2. Aufruf: abaqus job=job2 oldjob=job1 1.READ. setzt ABAQUS automatisch auf den letzten Step und das letzte Inkrement auf.INC=increment Wenn der STEP.

READ.INC=increment.STEP=1.2.INC=last-increment *STEP neue Step Definition *ENDSTEP 3. um den Lastverlauf zu ändern. den Endzeitpunkt einer dynamischen Rechnung zu verlängern etc. *HEADING Restart eines abgeschlossenen Laufes *RESTART. Aufsetzen in einem abgeschlossenen Step.END STEP *STEP modifizierte Step-Definition *ENDSTEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 172 von 324 . Fortsetzung mit einem weiteren Step *HEADING Restart mit einem neuen Step *RESTART.READ.STEP=1.

ABAQUS-Ausgabe Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 173 von 324 .

Weit über 300 Ausgabevariable sind je nach Prozedur.m Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 174 von 324 .1 des ABAQUS User’s Manual. Ausgabeformen sind • Druckausgabe • Ausgabe auf eine Datei (für Postprocessing mit HyperMesh.a. ABAQUS/Viewer) • Restart-Datei Ausgabeanweisungen unterscheiden zwischen Knotenvariable Elementvariable Verschiebungen. Druck. 4. Kräfte.Patran u. Element und Lastfall möglich. und andere Freiheitsgrade Spannungen. Eine Tabelle findet man in Kap. Geschwindigkeiten. MSC.) • Ausgabe auf die Output Database (für Postprocessing mit ABAQUS/CAE bzw. Querschnittsvariable bei Schalen und Balken u. Dehnungen.2.v. Temperaturen.

Knotenvariable U Un URn WARP NT RF RFn RMn CF CFn CMn alle Verschiebungs.2. Koordinaten. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 175 von 324 . ..und Rotationskomponenten n-te Verschiebungskomponente (n=1..3) n-te Rotationskomponente Verwölbung Temperaturen alle Komponenten der Reaktionskräfte und -momente n-te Komponente der Reaktionskraft n-te Komponente des Reaktionsmoments alle Komponenten der konzentrierten Kräfte und Momente n-te Punktkraftkomponente n-te Punktmomentkomponente Geschwindigkeiten. Beschleunigungen.

TRESC. PRESS.INV3) MISES-Vergleichsspannung Tresca Druck ( p = .σii) alle Dehnungskomponenten ij-te Dehnungskomponente alle Hauptdehnungskomponenten n-te Hauptdehnungskomponente alle Energiedichten elastische Dehnungsenergie Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 176 von 324 .Elementvariable S Sij SP SPn SINV MISES TRESC PRESS E Eij EP EPn ENER SENER alle Spannungskomponenten ij-te Spannungskomponente (1≤ i ≤ j ≤ 3) alle Hauptspannungskomponenten n-te Hauptspannungskomponente alle Stressinvarianten (MISES.

.SF SFn SMn SE SEn Querschnittskräfte Querschnittskräfte im n-ten Section Point Querschnittsmomente im n-ten Section Point alle Dehnungen. Krümmungen und Verwindungen im Querschnitt Dehnungen im n-ten Section Point logarithm.. elastische und plastische Dehnungsanteile. Dehnungskomponenten.. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 177 von 324 .. nominale Dehnungskomponenten. Schubspannungskomponenten.

• NSET gibt die Knotengruppe an.GLOBAL={NO|YES}][. Datenzeilen: Es folgen ein oder mehrere Datenzeilen. NSET=Set-Name][. kann diese durch GLOBAL=YES übersteuert werden und die Knotenvariablen werden im globalen System ausgegeben. FREQUENCY=0 unterdrückt die Ausgabe. Minimum und den Gesamtwert der Variablen in jeder Spalte aus. die jede eine Knotenvariable oder eine Liste von Knotenvariablen enthält. nach jedem wievieltem Inkrement die Ausgabe erfolgen soll (Default: 1).Druckausgabe Knotenvariable *NODE PRINT[.SUMMARY={YES|NO}][. • Wenn eine *TRANSFORM Option gesetzt ist.FREQUENCY=I][. • SUMMARY und TOTALS geben das Maximum. Falls die *NODE PRINT Option nicht gesetzt wird. erfolgt keine Ausgabe. Default: alle Knoten.TOTALS={YES|NO}] Bemerkungen: • FREQUENCY gibt an. deren Ergebnisse ausgegeben werden sollen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 178 von 324 .

wie die Elementvariable ausgegeben werden sollen: AVERAGED AT NODES Die Elementvariable werden von den Integrationspunkten zu den Knoten extrapoliert.Elementvariable *EL PRINT[. SUMMARY={YES|NO}][.FREQUENCY=I][ELSET=Set-Name][. CENTROIDAL Elementvariable werden in der Elementmitte ausgewertet. POSITION={AVERAGED AT NODES|CENTROIDAL| INTEGRATION POINTS|NODES}][. Über alle Beiträge an einem Knoten wird gemittelt. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 179 von 324 .TOTAL={YES|NO}] Bemerkungen: Der POSITION-Parameter gibt an.

Punkt. Falls diese Karte fehlt. und der 5. Die folgenden Datenzeilen enthalten die Elementvariablen. aber nicht gemittelt. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 180 von 324 .INTEGRATION POINTS Elementvariable werden an den Integrationspunkten ausgewertet. an denen die Variablen ausgegeben werden sollen. Wird keine Druckausgabe angefordert erfolgt keine Ausgabe. NODES Elementvariable werden von den Integrationspunkten zu den Knoten extrapoliert. werden die Standardwerte genommen.oder Schalenelemente. Bei Schalen ist das der 1. Datenzeilen: Liste der Section Points bei Balken. bei Balken hängt es vom Querschnitt ab.

Falls SOLVE=YES gesetzt ist.*ENERGY PRINT[.RESIDUAL={YES|NO}][. *PRINT[.FREQUENCY=I][. SOLVE={YES|NO}] Informationen über die Residuen bei den Iterationen werden ausgegeben.FREQUENCY=I] Gibt Informationen über die gesamte Energie im Modell aus.msg geschrieben. werden Informationen über die Gleichungen und die Wavefront ausgegeben. Die Informationen werden in das Message-File id. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 181 von 324 .

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 182 von 324 . Tensorgröße.Patran und anderen Postprozessoren benötigt. Man kann die Datei auch im ASCII-Format erzeugen. Dazu gibt man die Option *FILE FORMAT=ASCII ein. Die Ausgabedatei ist im binären Format und wird für das Postprocessing mit HyperMesh.Ausgabe auf Ergebnis-Datei Die Ausgabe auf Datei ist ähnlich wie die Druckausgabe gesteuert.bzw. Es können im Unterschied zur Druckausgabe nicht einzelne Komponenten geschrieben werden. MSC. *NODE FILE *EL FILE *ENERGY FILE mit denselben Parametern und Datenzeilen wie bei der Druckausgabe. sondern immer nur die gesamte Vektor.

odb wird von ABAQUS/CAE bzw. Animationen.{FIELD|HISTORY}[.PRESELECT}] fordert Variable an für Kontourplots. ergänzt (ADD) werden.h.B.Ausgabe in die ODB Die Datei id. FIELD oder HISTORY) und derselben Häufigkeit (FREQUENCY) ersetzt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 183 von 324 . HISTORY fordert Variable für XY-Plots an (z. Energievariable. Verschiebungsplots usw. Bei REPLACE wird eine OUTPUTAnweisung desselben Typs (d. einzelne Komponenten an speziellen Orten im Modell) FIELD MODE LIST OP fordert Eigenmodes an bei *MODAL DYNAMIC bei Folgesteps kann die OUTPUT-Anweisung komplett ersetzt (NEW) bzw.FREQUENCY=I][.MODE LIST] [.VARIABLE={ALL. ABAQUS/Viewer für das Postprocessing gelesen.OP={NEW|ADD|REPLACE}][. Prozedurspezifische Ausgabe *OUTPUT.

Vol.3 Datenzeilen: Liste von Eigenmodes. die bei der Prozedur möglich sind. die in das ODB-File geschrieben werden sollen (wenn der Parameter MODE LIST gesetzt ist). prozedurspezifisch gewählt werden (PRESELECT) oder alle Variable (ALL).und Energievariablen. I. Knoten. 4. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 184 von 324 .1. Eine Tabelle findet man im User’s Manual.VARIABLE es kann eine bestimmte Vorauswahl von Element-. Kap. angefordert werden.

POSITION={CENTROIDAL|INTEGRATION POINTS|NODES] *NODE OUTPUT[.PRESELECT}] [.ELSET=Set-Name][.PRESELECT}] *ENERGY OUTPUT[.VARIABLE={ALL.ELSET=Set-Name][.Ausgabe von ausgewählten Variablen *OUTPUT. die in das ODB-File geschrieben werden sollen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 185 von 324 .NSET=Set-Name][.{FIELD|HISTORY}[.VARIABLE={ALL.OP={NEW|ADD|REPLACE}] Dazu kommen dann weitere Anweisungen: *ELEMENT OUTPUT[. Falls die VARIABLE-Option nicht gesetzt ist.VARIABLE={ALL. folgen Datenzeilen mit den Variablennamen.PRESELECT}] und weitere.FREQUENCY=I][.

Suchen und Finden von Beispielen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 186 von 324 .

Schlüsselwörter Häufig sucht man ein ABAQUS-Beispiel. nach den Schlüsselwörter samt Parametern und Werten durchsucht. die ausgegeben werden. 100 pro Manual bzw. sonst in die Standardausgabe max-output limitiert die Anzahl an Beispielen. Unterlage Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 187 von 324 . job-name das Ergebnis der Suche wird in eine Datei job_name. abaqus findkeyword [job=job-name][maximum=max-output] Es folgen beliebig viele Zeilen. die in den Example Manuals. Es werden alle Beispieldatensätze.dat geschrieben. Def. *ORIENTATION. in dem ein Schlüsselwort vorkommt. z.B.SYSTEM=CYLINDRICAL. Eine Leerzeile stößt die Suche an. Verification Manuals und Seminarunterlagen für ABAQUS/Standard und ABAQUS/Explicit vorkommen. die Schlüsselwörter enthalten.

. SYSTEM = CYLINDRICAL Common matches : 16 discbrake_3d discbrake_3d_extrapara_300c discbrake_3d_xpl laminpanel_s4_prebuckle laminpanel_s9r5_prebuckle modelchangedemo_continuum thinsheetstretching_m3d9r thinsheetstretching_s4r : 16 boltpipeflange_3d_ortho discbrake_3d_extrapara discbrake_3d_separated dsatire_model laminpanel_s4r5_prebuckle laminpanel_stri65_prebuckle submerged_cyl_cylinder thinsheetstretching_s4 . 16 Datensätze aus dem ABAQUS/Standard Example Manual mit der Zeile: *ORIENTATION....Beispiel: abaqus findkeyword *orientation... Searching in ABAQUS Example Problems Matches for line: ORIENTATION.system=cylindrical Ausgabe: ......SYSTEM=CYLINDRICAL Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 188 von 324 . Es gibt also u.a..

Extrahieren von Datensätzen Will man einen Beispieldatensatz nachrechnen oder für das eigene Problem modifizieren. zieht man ihn aus der Beispielsammlung. die im ABAQUSInstallationsverzeichnis liegt heraus. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 189 von 324 .Der Datensatz wird dann im Arbeitsverzeichnis abgelegt. den das extrahierte Beispiel erhalten soll. abaqus fetch job=job-name [input=input-file] Dabei ist job-name der Name der Beispieldatei input-file ein alternativer Name.

ABAQUS Umgebung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 190 von 324 .

7-1/site/abaqus_v6.env abaqus_v6.1).3.env • Benutzer-Home-Verzeichnis: • Arbeitsverzeichnis: abaqus_v6. die die Ressourcen und den Verlauf des ABAQUS-Jobs festlegen.env Man kann durch Anlegen und editieren einer Datei abaqus_v6.ABAQUS Environment File Im Environment-File sind Parameter gesetzt. Eine Beschreibung findet man im ABAQUS Site Guide und im ABAQUS Analysis User’s Manual I (3.env das ABAQUS Environment verändern. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 191 von 324 . die aktuelle Besetzung erhält man durch Eingabe von abaqus job=id information=environment ABAQUS wertet 3 Environment-Files aus in der Reihenfolge • im Installationsverzeichnis: /installationsverzeichnis/abaqus/6. in dem man hier die Vorbesetzungen der Parameter ändert.

nötig. Manche sollten jedoch an das ABAQUS-Problem angepaßt werden. den Wert zu ändern. auch in MByte angegeben werden: pre_memory="256mb" standard_memory="256mb" Das Scratchfilesystem kann durch den Parameter scratch=directory gesetzt werden. Standardmäßig ist scratch=/tmp gesetzt. Je nach Plattenplatzbedarf oder auch an speziellen Rechnern ist es u.Die meisten Parameter sollten vom Benutzer nicht geändert werden. Diese sind (mit ihren Werten im Standard-Environment-File): pre_memory=33554432 standard_memory=33554432 Memory für ABAQUS-Pre in 64-Bit-Worten Memory für ABAQUS-Standard in 64-Bit Worten Das entspricht jeweils 256 MByte. Die Größen können u. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 192 von 324 .U.a.

21E+11 -----------3.07 1 ---MAX 5100 --------5100 1.28/172.47/197.. der die Ein-/Ausgabeoperation minimiert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 193 von 324 .28/172.07 • die ABAQUS-Environmentvariable standard_memory muss mindestens den Wert in der Spalte unter MINIMUM MEMORY REQUIRED haben • in der Spalte MEMORY TO MINIMIZE I/O steht der Wert des Speicherbedarfs.03 ------------------------------------276.03 1.24 1.Hauptspeicherbedarf • Informationen über den Hauptspeicherbedarf während der Analyse erhält man aus der Druckausgabedatei: abaqus datacheck job=id .53/36.47/197. • für jeden Step werden Informationen über benötigte Ressourcen ausgegeben M E M O R Y A N D D I S K E S T I M A T E SUMMARY FOR CURRENT NODE ORDERING (NOTE THAT IF NODE ORDERING CHANGES THE SIZE ESTIMATES FOR THE STEPS WILL CHANGE) STEP MAXIMUM DOF WAVEFRONT FLOATING PT OPERATIONS PER ITERATION 3..24 MEMORY TO MINIMIZE I/O (GBYTES/MWORDS) REQUIRED DISKSPACE (GBYTES/GWORDS) 1.53/36.21E+11 MINIMUM MEMORY REQUIRED (MBYTES/MWORDS) 276.

• Der Hauptspeicherbedarf für ABAQUS-PRE pre_memory muß abgeschätzt werden und hängt von der Anzahl der Freiheitsgrade ab: P R O B L E M S I Z E NUMBER OF ELEMENTS IS NUMBER OF NODES IS NUMBER OF NODES DEFINED BY THE USER TOTAL NUMBER OF VARIABLES IN THE MODEL 53752 59694 59694 179082 (DEGREES OF FREEDOM PLUS ANY LAGRANGE MULTIPLIER VARIABLES) • die Vorbesetzung von 256 MBytes für pre_memory ist für 250 000 Freiheitsgrade ausreichend Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 194 von 324 ..• Der ABAQUS-Lauf kann anschließend mit abaqus continue job=id .. fortgesetzt werden.

Typischer Zusammenhang zwischen Freiheitsgraden und Pre_Memory Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 195 von 324 .

152 0.126 ------172.290 16.650 1.fct . das Scratchfilesystem ausgewählt werden Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 196 von 324 .066 1.Plattenplatzbedarf • während der Analyse werden große temporäre Dateien erzeugt ESTIMATED FILE SIZES FILE MWORDS GBYTES .opr ------TOTAL 154.010 0.U.282 • anhand dieser Informationen muss u.120 ------1.nck .

Linux Berechnung großer Probleme • Erzeugung der Eingabedatei an irgendeiner Maschine mit einem Editor. einschließlich Linux. Am RZ kann ABAQUS auf 4 Ebenen genutzt werden: HP XC6000 Cluster (XC1) HP XC4000 Cluster (XC2) Workstations PC’s unter Windows.Patran • Rechnung im Batch an einem der Parallelrechner • Postprocessing an irgendeiner Maschine mit ABAQUS/CAE. HyperMesh oder MSC. ABAQUS/Viewer.ABAQUS am RZ ABAQUS gibt es für alle gängigen Unix-Systeme. ABAQUS/CAE. HyperMesh oder MSC. und für Windows NT/2000/XP.Patran Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 197 von 324 .

ABAQUS-Aufruf Aufruf: abaqus job=id [analysis|datacheck|continue|help|syntaxcheck| information={environment|local|memory|release|status}] [input=input-file][user=source-file][oldjob=oldjob-id] [fil={append|new}][memory=memsize] [interactive|background][scratch=scratch-dir] [parallel={supernode|tree}][cpus=anzahl_der_cpus] [output_precision={single|full}] Viele Parameter können auch (alternativ) im ABAQUS Environment-File gesetzt werden.2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 198 von 324 . Genaue Beschreibungen aller möglichen Parameter stehen im ABAQUS Analysis User’s Manual. 3.2. Kap.

READ vorkommt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 199 von 324 .Standardaufruf: abaqus job=id [input=input-file][oldjob=oldjob-id] id ist die Kennung des Jobs. muß ihr Name hier angegeben werden oldjob-id ist die Job-Id eines vorherigen ABAQUS-Jobs auf den ein Restart aufsetzt.inp heißt. wenn im Eingabe-File ein *RESTART. Dieser Parameter muß also immer vorhanden sein.extension input-file falls die Eingabedatei nicht id. alle erzeugten Dateien erhalten den Namen id.

die mit einem Quadrics II Kommunikationsnetzwerk verbunden sind.und Fileserverknoten und viele TBytes große Dateisysteme. Das JMS richtet die Job-Umgebung ein und stellt die Ressourcen wie CPU-Zeit. die mit einem InfiniBand Interconnect verbunden sind.de/ssck/ssck. Hauptspeicher und Anzahl der Prozessoren bereit. HP XC4000 Dazu kommen jeweils noch weitere Service. ist ein System aus 750 Rechenknoten mit jeweils zwei Dual Core Opteron Prozessoren. Genaue Informationen findet man auf der RZ Webseite http://www.ABAQUS auf den Linux Clustern Das Rechenzentrum betreibt als Höchstleistungsrechner zwei Linux-Cluster: HP XC6000 ist ein System aus 101 Rechenknoten mit jeweils 2 Itanium2 Prozessoren und 2 Rechenknoten mit jeweils 8 Prozessoren.php Große Probleme sollten unter Kontrolle des Job Management Systems gerechnet werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 200 von 324 .rz.uni-karlsruhe.

führt über die Möglichkeit. Da das Verzeichnis den Namen dynamisch bezieht. also: scratch="/home/ssck/groupid/userid" • Es gibt an jedem Knoten ein lokales Filesystem. • Der komfortableste Weg. welches als Scratchfilesystem oder auch als temporäres Filesystem verwendet werden kann. kennt man ihn nicht im Vorhinein. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 201 von 324 . Auch hier muß man wegen des $-Zeichens das Verzeichnis explizit angeben. das als Scratchfilesystem genutzt werden kann. Im ABAQUS Environmentfile werden $-Zeichen nicht interpretiert.environ[’WORK’] entsprechend auch für TEMP. Daher muß man den Inhalt von $WORK explizit angeben. im ABAQUS-Environmentfile Python-Script-Anweisungen platzieren zu können: import os scratch=os. die Dateien sind am Ende des ABAQUS-Jobs automatisch gelöscht.h. das lokale Filesystem wird über die Variable $TEMP angesprochen. Scratch-Verzeichnisse festzulegen. Der Zugang erfolgt üblicherweise über die Umgebungsvariable $WORK.Scratchfilesysteme • SFS ist ein globales Filesystem. d.

environ[’WORK’] Je nach Bedarf sollte der Anwender eine oder mehrere dieser Variable in seinem lokalen ABAQUS Environmentfile modifizieren. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 202 von 324 .ABAQUS Umgebung auf den HP XC Clustern ABAQUS Environmentvariable (mit Vorbesetzung): pre_memory="256mb" standard_memory="1024mb" import os scratch=os.

Realzeit in Minuten (Vorbesetzung: 1. die nicht id.inp heißt.) f für dicke (fat) Knoten=Knoten mit 8 Prozessoren -T time max. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 203 von 324 .Job-Submit auf den HP XC Clustern abqjob -j id -t time -m memory [-c jobclass][-p procs] [-d node][-T time][-i inputfile][-o oldjob-id][-f {append|new}] [-u source-file][-D direct_solver][-s optionstring] -j id -t time -m memory -p procs Jobkennung CPU-Zeit in Minuten Hauptspeicherbedarf in MByte Anzahl der Prozessoren (Vorbestetzung: 1) -d Knotentyp t für dünne (thin) Knoten=Knoten mit 2 Prozessoren (=Vorbes.1*CPU-Zeit) -i inputfile Name einer Eingabedatei.

-o oldjob-id Kennung eines schon gerechneten Jobs. -s string Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 204 von 324 . sonst wird der DDM Solver verwendet hier können weitere Optionen aus dem ABAQUS-Aufrufen (eingeschlossen in ") eingegeben werden. muß " -D y " angegeben werden. wenn ein Restart erfolgen soll -u user-sub Name eines Fortran-Quellprogramms oder Objekt-Files.-c jobclass es gibt zwei Jobklassen: p für Production (=Vorbesetzung) und d für Development Durch Eingabe von job_class bekommt man die Ressourcen dieser Klassen angezeigt. das in den ABAQUS-Job eingebunden werden soll -D solver wenn parallel gerechnet wird (p<1) und der direkte Solver benutzt werden soll.

Spezielle Problemlösungen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 205 von 324 .

wie der EIGENSOLVERParameter gesetzt ist.NORMALIZATION={DISPLACEMENT|MASS}][. • Der NORMALIZATION-Parameter legt fest. BIAS=α][. • die Struktur kann vorbelastet werden • als Unteroption von *ELASTIC muß die Dichte angegeben werden (*DENSITY) *FREQUENCY[. EIGENSOLVER={LANCZOS|SUBSPACE}][.USER BOUNDARIES][. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 206 von 324 . durch den die Extraktionsmethode für die Eigenwerte und vektoren gewählt wird.NUMBER INTERVALL=N] • Es folgen 1 oder 2 Datenzeilen. abhängig davon. wie die Eigenvektoren normiert werden.Eigenfrequenzen und -moden Die *FREQUENCY-Prozedur zieht aus der Schwingungsgleichung ·· Mu ( t ) + Ku ( t ) = 0 die Eigenfrequenzen und Eigenmoden.

wie es Frequenzbereiche gibt. falls dieser Parameter fehlt. Diese legen Bereichsgrenzen des Frequenzintervalls fest. wird 1 Bereich angenommen bestimmt die Bereichsgrenzen bi: i 1 ∠ αb i = ( ω max ∠ ω min ) ⋅ ----------------. Es müssen mindestens so viele CPU’s angefordert werden.Falls die Lanczos-Methode gewählt wird und parallelisiert gerechnet werden soll. BIAS und USER BOUNDARIES schließen sich gegenseitig aus! Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 207 von 324 . können weitere Parameter gesetzt werden. wenn α=1 gewählt wird der Bereich in N gleiche Intervalle unterteilt. USER BOUNDARIES Bereichsgrenzen werden in einer Datenzeile festgelegt.α ≠ 1 . das berechnet werden soll. NUMBER INTERVALL BIAS Anzahl der Frequenzbereiche.i ≤ N ∠ 1 N 1∠α ωmax und ωmin sind die Grenzen des Frequenzbereiches..

die berechnet werden sollen νMIN. werden extrahiert Weitere Daten in der Zeile werden nicht besprochen. müssen diese Werte gesetzt werden N λ Verschiebungspunkt. falls NUMBER INTERVALL > 1 ist.νMAX. maximale Frequenz. die diesem Punkt am nächsten liegen.νMin.λ Anzahl der Eigenwerte und -moden. bis zu der die Eigenwerte und moden berechnet werden sollen. Hierfür werden die Standardvorbesetzungen empfohlen. die Eigenwerte. Frequenzbereich muß in Intervalle aufgeteilt werden. pro CPU wird ein Intervall bearbeitet 1.Lanczos-Methode • besonders für eine große Anzahl von Eigenwerten-/moden geeignet • parallelisiert. Datenzeile: N.νMAX minimale bzw. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 208 von 324 .

die die Frequenzbereichsgrenzen festlegen. Es müssen genau N-1 Werte eingegeben werden. Diese Datenzeile muß eingegeben werden. wenn NUMBER INTERVALL=N > 1 USER BOUNDARIES und in der *FREQUENCY-Option angegeben wurde. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 209 von 324 . Datenzeile: Hier werden bis zu 8 Zahlen pro Zeile eingegeben.2.

Subspace-Iteration-Methode Datenzeile: N.IMAX N νMAX λ NV IMAX Anzahl der Eigenwerte und -moden. als auch νMAX angegeben werden. bis zu der die Eigenwerte und -moden berechnet werden sollen Verschiebungspunkt. aber um so mehr Hauptspeicher ist nötig. die Eigenwerte diesem Punkt am nächsten liegen.νMAX.NV. die für die Unterraum-Iteration verwendet werden sollen (Default: das System wählt aus) Maximale Anzahl an Iterationen (Default: 30) • falls sowohl N. die berechnet werden sollen maximale Frequenz. werden extrahiert Anzahl der Vektoren. NV~2N Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 210 von 324 . das zuerst erfüllt ist • je größer NV ist. desto schneller konvergiert das Verfahren.λ. wird das Kriterium genommen.

Beispiel: Schwingungen eines Kabels unter Spannung P Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 211 von 324 . wenn die Struktur Starrkörperfreiheitsgrade (und somit Nullfrequenzmoden) hat. Die niedrigsten N Werte von |ωmax2 -λ| werden berechnet.Bemerkungen • die Frequenzen werden in [Umdrehungen/Zeiteinheit] gemessen • der Verschiebungspunkt λ muß in [Umdrehungen/Zeiteinheit]2 angegeben werden • die Angabe eines Verschiebungspunktes ist notwendig.

NLGEOM 1.RF.500.E *NODE PRINT U. Step: Vorspannung des Kabels *STATIC *CLOAD 14.MISES. *NODE FILE U *EL PRINT S. .1.CF *END STEP ******************************* *STEP Step 2: Die ersten 4 Eigenwerte *FREQUENCY 4 *END STEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 212 von 324 . *STEP.*HEADING .

Dynamische Probleme Zu lösende Differentialgleichung ·· · Mu ( t ) + Cu ( t ) + Ku ( t ) = P ( t ) M C K P u ist die Massenmatrix die Dämpfungsmatrix die Steifigkeitsmatrix der Lastvektor der Verschiebungsvektor Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 213 von 324 .

es müssen keine Gleichungssysteme gelöst werden Nachteil: • bedingte Stabilität • Zeitinkrement muß kleiner als eine kritische Größe 2/ωmax sein.Explizite Zeitintegration • Diskretisierung der Zeit und der Zeitableitung (zentrale Differenzenmethode) • Auswertung der Bewegungsgleichung zur Zeit t • u(t+Δt) hängt ausschließlich von Größen zur Zeit t und früher ab Vorteil: Häufig sind M und C diagonal. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 214 von 324 . wobei ωmax die größte signifikante Eigenfrequenz der Struktur ist • daher nur für kurzzeitige Prozesse mit wenigen Zeitschritten geeignet.

Houboltsche Methode . unterscheidet man verschiedene Methoden. β. aber aufwendig.Newmarksche Methode Die Wilsonsche und die Newmarksche Methode enthalten freie Parameter (Θ bzw. .γ) über die man das Stabilitätsverhalten der Lösung verbessern kann. Implizite Verfahren sind stabil. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 215 von 324 . z. daß u(t+Δt) durch Lösen von Gleichungssystemen in jedem Zeitschritt ermittelt werden muß • nach der Art. wie die Zeit und die Zeitableitungen diskretisiert werden.B.Wilsonsche Θ-Methode .Implizite Zeitintegration • u(t+Δt) hängt auch von anderen Größen zur Zeit t+Δt ab • das bedeutet.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 216 von 324 .Modale Superposition • Entwicklung von u nach den ersten p Eigenmoden der Struktur • die Ordnung des Systems reduziert sich von n auf p • falls die Dämpfung vernachlässigt oder durch eine Diagonalmatrix approximiert werden kann. sind alle Matrizen diagonal und das System entkoppelt in p Gleichungen zu je einem Freiheitsgrad • Zeitintegration wird exakt durchgeführt Die Methode ist sehr ökonomisch bei linearen Systemen. da die Transformation und Rücktransformation nur einmal durchgeführt werden muß.

Dynamische Berechnungen in ABAQUS explizite Verfahren spezielles Programm ABAQUS/Explicit für kurzzeitdynamische Vorgänge und geometrisch nichtlineare Probleme mit großen Verschiebungen Hilber-Hughes-Taylor (=modifizierte Newmark-Methode) Unterraum-Projektionsmethode über *DYNAMIC modale Superposition über *MODAL DYNAMIC implizite Verfahren Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 217 von 324 .

TMAX Die Hilber-Hughes-Taylor-Methode enthält einen freien Parameter α zur Steuerung der numerischen Dämpfung: α ∈ [ ∠ 1 ⁄ 3. wird mit fester Schrittweite TINC bis TTOTAL integriert.ALPHA=α][.TMIN.DYNAMIC Hilber-Hughes-Taylor *DYNAMIC[.05 keine Dämpfung maximale Dämpfung Standard Wenn der DIRECT-Parameter gesetzt ist.NOHALF] Datenzeile: TINC. 0 ] α=0 α=-1/3 α=-0.HAFTOL=haftol][. Der NOHALF-Parameter unterdrückt dann die Berechnung des Half-Step-Residuums Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 218 von 324 . INITIAL=NO][.TTOTAL.DIRECT][.

wird das Inkrement verkleinert.10-5TTOTAL) TMAX maximal zugelassenes Zeitinkrement (keine Vorbesetzung) Mit dem HAFTOL-Parameter wird die Schrittweite gesteuert. TMIN ist ein minimales Zeitinkrement (Standardvorbesetzung: MIN(TINC. wobei TINC ein anfängliches Inkrement ist. Gleichgewicht herrscht.Wenn der HALFTOL-Parameter gesetzt wird. In der Mitte zwischen 2 Zeitschritten. also bei t+Δt/2. bis innerhalb einer Toleranz. Zu jedem Zeitpunkt wird iteriert. Falls R größer als haftol ist. wird das Residuum ·· · Mu + Cu + Ku ∠ P = R t + Δt ⁄ 2 berechnet. wird mit variabler Schrittweite gerechnet. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 219 von 324 .

wird auf die Beschleunigung des vorigen Steps aufgesetzt.Empfehlung für haftol: 0.1 .und HAFTOL-Parameter schließen sich gegenseitig aus. Der DIRECT. Falls INITIAL=NO gesetzt ist.10 mal Größenordnung von P (ohne Reibung) 1 -100 mal der Größenordnung von P bei Systemen mit Reibung ABAQUS berechnet standardmäßig zu Beginn eines jeden Steps die Beschleunigung. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 220 von 324 .

. *STEP *DYNAMIC.Unterraum-Projektion Der Verschiebungsvektor wird nach den ersten p Eigenmodes entwickelt.4/ωmax) gewählt.0. wobei ωmax die höchste der p Eigenfrequenzen ist. Die somit entkoppelten p Bewegungsgleichungen werden mit einem expliziten Verfahren integriert. *STEP *FREQUENCY p .VECTORS=p TINC.SUBSPACE. Die p Eigenmodes müssen vorher in einem *FREQUENCYStep ermittelt werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 221 von 324 .TTOTAL Als festes Zeitinkrement wird MIN(TINC.

wobei abgeschätzt werden muß.NO}] TINC.CONTINUE={YES. werden für die Geschwindigkeiten Anfangsbedingungen gesetzt • bei einem ersten *MODAL DYNAMIC Step aus *INITIAL CONDITION.TYPE=VELOCITY • bei einem Folge-Step: aus den Geschwindigkeiten am Ende des vorigen Steps • Ausgabe von speziellen modalen Größen über *MODAL OUTPUT *MODAL PRINT *MODAL FILE Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 222 von 324 .TTOTAL Dieser Anweisung muß ein *FREQUENCY-Step vorangehen um die ersten p Eigenmodes zu bestimmen. *MODAL DYNAMIC[. Falls CONTINUE=YES gesetzt wird.MODAL DYNAMIC Für lineare Probleme ist die modale Superposition die geeignete Integrationsmethode. wieviele Modes signifikant sind.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 223 von 324 .TYPE=VELOCITY[. der die Richtung der Anfangsbedinung festlegt Größe der Geschwindingkeitskomponente Es können beliebig viele Datenzeilen eingegeben werden.VEL N N-SET DOF VEL bezeichnet die Knotennummer bzw. für die die Anfangsbedingung gelten soll der Verschiebungsfreiheitsgrad.INPUT=inputfile] N oder N-SET. können sie auch über den INPUT-Parameter eingelesen werden.DOF.Anfangsbedingungen Anfangsgeschwindigkeiten können an jedem Knoten in Richtung und Größe vorgegeben werden: *INITIAL CONDITION. Wenn die Datenzeilen in einer Datei inputfile stehen. die Knotengruppe.

• Dämpfung aufgrund der Materialeigenschaften wird .Masse und Dämpfung • Die Masse muß über die *DENSITY-Option in das System eingeführt werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 224 von 324 .bei direkten Integrationsverfahren (explizit oder implizit) durch die *DAMPING-Option .bei indirekten Verfahren (modale Superposition) durch die *MODAL DAMPING-Option berücksichtigt.

m sind Zahlen. Falls m fehlt.m. gilt das Dämpfungsmaß nur für den n-ten Mode Es können beliebig viele Zeilen eingegeben werden. n.ξ .Kritische Dämpfung Dämpfungsmaß des i-ten Modes: ξi= ci/cr. die einen Moden-Bereich bezeichnen. cr ist die kritische Dämpfung ξi liegt zwischen 1% und 10% *MODAL DAMPING. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 225 von 324 . für die das Dämpfungsmass ξ gelten soll.DIRECT n. .

m sind Zahlen. Falls m fehlt. wobei M die Massenmatrix und K die Steifigkeitsmatrix ist Bei direkter Integration: *DAMPING.αR.BETA=βR Bei modaler Superposition: *MODAL DAMPING. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 226 von 324 . n.βR .m. .Rayleigh Dämpfung Dämpfungsmatrix: C = αRM + βRK.ALPHA=αR. gilt das Dämpfungsmaß nur für den n-ten Mode Es können beliebig viele Zeilen eingegeben werden.RAYLEIGH n. die einen Moden-Bereich bezeichnen. für die die Konstanten αR und βR gelten soll.

m .m sind Zahlen.Materialabhängige Dämpfung Es werden im *FREQUENCY-Step die Dämpfungsmaße für jedes Material berücksichtigt und daraus das Dämpfungsmaß für die Modes berechnet. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 227 von 324 . . In jeder Material-Definition muß das für dieses Material gewünschte Dämpfungsmaß gesetzt werden: *DAMPING. die einen Moden-Bereich bezeichnen Es können beliebig viele Zeilen eingegeben werden. n.COMPOSITE=ξm Im *MODAL DYNAMIC-Step folgt dann: *MODAL DAMPING.MODAL=COMPOSITE n.

Höhe: 5 mm • E-Modul: 2*105 N/mm2. Poisson-Zahl: 0.3. Step: 2.3. lineare Analyse: Auslenkung des Balkens dynamische Analyse: Schwingungen des Balkens Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 228 von 324 . Breite: 50 mm. Step: statische.3*10-5 kg/mm3 • senkrechte Kraft auf das freie Ende: 1200 N 1. Dichte: 2. Beispiel: Eingespannter Balken Einseitig eingespannter Balken mit rechteckigem Querschnitt • Länge: 200 mm.

00.ALPHA=0.000.000 7. 80.E5. 9..000 11. 5. 40.ELSET=BEAMS 1. 160.*HEADING 3. 200. 0.1.000 9. 3 2. 0.000 *NSET.3E-5 *DAMPING.MATERIAL=MATEA 50. *MATERIAL. 0. 0.25.2 1. 5.000 5.NAME=MATEA *ELASTIC 2. 7. 0. 3.BETA=0.SECTION=RECT..TYPE=B21.00.6 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 229 von 324 .000. 0. 5 3.000. BEISPIEL: EINGESPANNTER BALKEN *NODE 1.3 *DENSITY 2.000 3. 120.003 *BOUNDARY 1. 0. 7 4.00. 1. 11 *BEAM SECTION.NSET=SPITZE 11 *ELEMENT.ELSET=BEAMS. 9 5.

*STEP AUSLENKUNG AUS DER RUHELAGE *STATIC *CLOAD 11. -1200.1.5.0 *CLOAD 11.HISTORY. . *OUTPUT.0 *END STEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 230 von 324 .0.NSET=SPITZE U *END STEP *STEP.HAFTOL=1200. 2.2.INC=100 AUSSCHWINGEN *DYNAMIC.FREQUENCY=1 *NODE OUTPUT.INITIAL=YES.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 231 von 324 .

stationäre oder instationäre Probleme können ebenfalls gelöst werden. Statik. wie z. Dynamik können auch Wärmetransport-Probleme mithilfe der *HEAT TRANSFER Prozedur gelöst werden. · · ∇ ⎛ k ⋅ ∇θ⎞ + q = ρcθ ⎝ ⎠ · q =Wärmequellen (-senken) dichte Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 232 von 324 . Dabei können die Probleme • Wärmeleitung • Wärmeströmung (Konvektion) • Wärmestrahlung behandelt werden.B. Lineare oder nichtlineare.Wärmetransport Neben den anderen Berechnungsarten.

Randbedingungen • Vorgegebene Temperatur auf den Randknoten θ = θ1 • Wärmeübergang durch den Rand q2= h(θ2 − θ∞) • Strahlung q3= σε(θ34 − θ∞4) k=Wärmeleitfähigkeit h=Wärmeübergangskoeffizient σ=Stefan-Boltzmann-Konstante ε = Emissivität θ3 θ1 q2 θ∞ θ2 θ(x. t) q3 θ∞ Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 233 von 324 .

instationär: · θ≠0 · · mit ( q ≠ 0 ) oder ohne ( q = 0 ) Wärmequellen (-senken) stationär: · θ = 0 mit oder ohne Wärmequellen (-senken) nichtlinear: Materialkonstanten oder Randbedingungen sind temperaturabhängig Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 234 von 324 .

daß sie direkt von dem entsprechenden Verschiebungs-Element als „Belastung“ über die *TEMPERATURE-Option übernommen werden kann. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 235 von 324 . Beispiel: CPS4 ist das zu DC2D4 äquivalente Spannungselement.Elemente mit Temperatur-Freiheitsgrad Heat Transfer Elemente beginnen entweder mit • DCnDm • DCCnDm • DSm Kontinuums-Wärmeleitungselemente oder Kontinuums-Wärmeleitungselemente mit Konvektion Schalenelemente mit Wärmeleitung Sämtliche Heat Transfer Elemente unterstützen die Ausgabe von Temperatur in der Art.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 236 von 324 . Beispiel: Kennwerte für einen Kalksandstein *MATERIAL.Beschreibung der Materialeigenschaften Im Material-Eingabedatensatz unter der *MATERIAL-Option muß die • Wärmeleitfähigkeit (*CONDUCTIVITY) • im instationären Fall zusätzlich sowohl die spezifische Wärmekapazität (*SPECIFIC HEAT) als auch die Dichte (*DENSITY) eingegeben werden.NAME=KALK *CONDUCTIVITY 1. *DENSITY 2000.6 *SPECIFIC HEAT 1000.

Es können beliebig viele Datenzeilen eingegeben werden.Anfangsbedingungen Die Option *INITIAL CONDITIONS kann in Verbindung mit dem Parameter TYPE=TEMPERATURE dazu verwendet werden.T(1). *INITIAL CONDITIONS. N oder N-Set T(i) Knoten oder Knotengruppe auf die sich die Option bezieht. Wenn die Datenzeilen in einer Datei inputfile stehen. Diese Option kann auch bei gekoppelter Temperatur-Spannungsberechnung verwendet werden. Anfangswert der Knoten. einzelnen Knoten oder Knotengruppen eine Anfangstemperatur zuzuweisen. können sie auch über den INPUT-Parameter eingelesen werden. wird der Wert standardmäßig zu Null gesetzt.INPUT=inputfile] N oder N-Set. Sollte eine solche Zuweisung fehlen.T(2).TYPE=TEMPERATURE][. wobei mehrere Werte erscheinen können und zwar für Schalenelemente je nach Anzahl der Querschnittspunkte.etc. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 237 von 324 .

.... . *BOUNDARY ... *CFLUX... *STEP *HEAT TRANSFER... . . Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 238 von 324 . *DFLUX... *ENDSTEP Die Angabe von STEADY STATE vermittelt ABAQUS. *FILM .Stationärer Fall Eingabemuster eines stationären Wärmeübergangsproblems....... daß es sich hierbei um einen stationären Vorgang handelt......STEADY STATE . .

END={SS|PERIOD}] TINI.TMIN.TMAX.TTOTAL.DELTMX=DTMAX][.DELTA Dabei bedeuten DTMAX SS oder PERIOD TINI TTOTAL TMIN TMAX DELTA Die maximal zulässige Temperaturänderung während eines Inkrements Eine Abbruchbedingung für den Step Anfangs Zeitschritt Gesamtzeit Minimal zulässiger Zeitschritt Maximal zulässiger Zeitschritt steht nur in Verbindung mit dem Parameter END=SS.Instationärer Fall *HEAT TRANSFER[. und stellt eine untere Grenze für die Temperaturveränderung dar Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 239 von 324 .

Falls die Schranke unterschritten wird. Für TMIN gilt eine untere Schranke: ρc Δt ≥ ----. kann die Zeitintegration instabil werden.TMAX kann beliebig gewählt werden (in sinnvoller Weise). Seitenlänge der Elemente. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 240 von 324 .Δl 2 6k Δl ist der charakteristische Knotenabstand bzw.

*STEP *HEAT TRANSFER. .OP=MOD. *DFLUX... .END= . *ENDSTEP Durch die Eingabe von DELTMX und/oder END wird ABAQUS vermittelt... ... Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 241 von 324 . daß es sich um einen instationären Vorgang handelt.. *CFLUX. ...Typische Struktur für den Aufruf eines instationären Fall....... .... ........ .. *FILM.DELTMX= ...

B. W=J/sec Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 242 von 324 . Es gibt zwei Möglichkeiten: Eingabe einer konzentrierten Wärmezufuhr CFLUX 800 W 4 1 3 2 Die Einheit ist Leistung=Energie/Zeit. z.Lastarten bei Heat Transfer Bei Wärmeleitungsproblemen wird die äußere Wärmezufuhr als Lastart behandelt.

R.AMPLITUDE=Name][. 12.11. DOF=11) Referenzwert des Wärmefluß • Anstelle von DOF=11 kann man auch ein Leerzeichen oder eine 0 eingeben. mit der ein zeitabhängiger Fluß definiert werden kann.d. DS8) haben die Temperatur-freiheitsgrade durch den Querschnitt die Nummern 11.OP={MOD|NEW}] N oder N-Set. .CFLUX *CFLUX[.DOF. Der AMPLITUDE-Parameter bezieht sich auf ein *AMPLITUDE. • Falls eine Amplitude referiert wird... Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 243 von 324 . Bei Schalenelemente (DS4. wird ein Wert für CFLUX ignoriert.800 Knoten oder Knotenset auf die sich die Belastung bezieht Freiheitsgrad (i.CFLUX N oder N-Set DOF CFLUX Beispiel: *CFLUX 4.

wird ein Wert für DFLUX ignoriert.B.DFLUX Eingabe einer verteilten Wärmezufuhr DFLUX 750 W/m2 S4 DC2D4 S3 S2 S1 auf eine Elementseite (2D und 3D) oder auf den Randknoten eines Elements (1D). Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 244 von 324 . z. W/m2 Falls eine Amplitude referiert wird. mit der ein zeitabhängiger Fluß definiert werden kann. Der AMPLITUDE-Parameter bezieht sich auf ein *AMPLITUDE. Die Einheit ist Leistung/Fläche.

DFLUX *DFLUX[.AMPLITUDE=Name][.DFLUX E oder E-Set Sn DFLUX Element oder Elementset n kennzeichnet Flächen.S4. das beansprucht wird. Referenzwert der Wärmezufuhr Auf das Beispiel bezogen folgt die Eingabe *DFLUX 1.750 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 245 von 324 .oder Seitennummer des Elements.Sn.OP={MOD|NEW}] E oder E-Set.

Wärmeübergang durch eine Oberfläche Dieses Problem wird in ABAQUS mit der *FILM Option beschrieben. Dabei berechnet sich der Wärmefluß bezogen auf die Fläche mit der Formel q=h(θ .θ∞) h θ θ∞ : ist der Wärmeübergangskoeffizient Einheit: Leistung/Fläche : ist die aktuelle Temperatur an der Oberfläche : ist die Umgebungstemperatur Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 246 von 324 .

oder Seitennummer des Elements. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 247 von 324 . Umgebungstemperatur Übergangskoeffizient TU H Falls eine der beiden oder beide Amplituden referiert werden.AMPLITUDE=Name][.FILM *FILM[. hat der entsprechende Wert in der Datenkarte keine Bedeutung.H E oder E-Set Fn Element oder Elementset n kennzeichnet die Flächen.TU.das beansprucht wird. um eine Zeitabhängigkeit der jeweiligen Größe festzulegen.FILMAMPLITUDE=Name][. OP={NEW|MOD}] E oder E-Set.Fn.

θ∞= 288 K h=23 W/m2K Oberfl.Temp. θ El=1 (DC2D4) Wärmeübergang von der Luft in das Mauerwerk. dabei stellt h den Wärmeübergangskoeffizienten zwischen der Luft und der Oberfläche des Mauerwerks dar.288. Auf das Beispiel bezogen folgt die Eingabe *FILM 1.Beispiel aus der Bauphysik: Lufttemp.23 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 248 von 324 .F4.

0 1000 2000 DC1D3 Putz 0.2 1000 2000 SI-Einh. Zuerst erfolgt eine stationäre Berechnung. Die Dicke der Mauer beträgt 36 cm auf jeder Seite sind 2 cm Putz vorhanden.32 0.02 θ∞= 285 K h=8 W/m2K Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 249 von 324 . W/m K J/kg K kg/m3 0. Die Wärmeübergangskoeffizienten betragen außen 23 und innen 8 W/m2K. Wärmekapazität spez.02 0. an diese schließt sich eine instationäre Wärmeberechnung an.4. Gewicht Elementtyp: θ∞= 285 K h=23 W/m2K Stein 1. Materialkennwerte: Wärmeleitfähigkeit spez. Es wird zum einen die Außentemperatur und die Strahlungsintensität durch eine Funktion beschrieben. Beispiel: Wärmetransport In diesem Beispiel ist ein Wärmetransportproblem durch eine Mauer dargestellt.

.0.ELSET=ELALL 1.34.1 *SOLID SECTION.0.0.ELSET=PUTZ 1.0 *SPECIFIC HEAT 1000.0.0.3.*HEADING BERECHNUNG DER TEMPERATUR-VERTEILUNG IM MAUERWERK *RESTART.9.1 3..4.0.3 *ELGEN.0.0. 3. 11.WRITE *NODE 1.5..1 *ELEMENT.11.1 9.2.MATERIAL=STEIN *MATERIAL.36. *NGEN 1.0.1.0..0.ELSET=STEIN.ELSET=STEIN.0.NAME=STEIN *CONDUCTIVITY 1. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 250 von 324 .02.TYPE=DC1D3 1.2.GENERATE 2.1 *ELSET.5 *ELSET.. 9.

*DENSITY 2000. *SOLID SECTION,ELSET=PUTZ,MATERIAL=PUTZ *MATERIAL,NAME=PUTZ *CONDUCTIVITY 0.2 *SPECIFIC HEAT 1000. *DENSITY 2000. *AMPLITUDE,NAME=SINK,VALUE=ABSOLUTE 0., 285., 37800., 290.7, 54000., 295., 86400., 290. *AMPLITUDE,NAME=STINT,VALUE=ABSOLUTE 0., 0., 21000., 0., 22000., 150., 25200., 20. 36900., 600., 42300., 720., 45000., 720., 51000., 600. 57000., 300., 61800., 0., 86400., 0. *STEP,INC=100 BERECHNUNG DER STARTWERTE ALS AUSGANGSTEMPERATUR *HEAT TRANSFER,STEADY STATE *FILM 1,F1,285.,23. 5,F2,285.,8. *EL PRINT,FREQUENCY=0 *NODE PRINT NT *END STEP

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*STEP,INC=100 BERECHNUNG DES TEMPERATUR-VERLAUFS UEBER EINEN TAG *HEAT TRANSFER,DELTMX=3.0 130.,86400.,130.,2000. *FILM,OP=MOD,AMPLITUDE=SINK 1,F1, ,23. 5,F2, ,8. *DFLUX,AMPLITUDE=STINT 1,S1,1.0 *EL PRINT,FREQUENCY=0 *NODE PRINT NT *END STEP

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Temperatur-Spannungsberechnung
Ein typischer Berechnungsvorgang eines thermischen Spannungsproblems besteht aus zwei ABAQUS Jobs: • einer *HEAT TRANSFER Analyse zur Ermittlung der Temperaturverteilung • und anschließend einer Spannungs-/Dehnungs-Analyse aufgrund der Wärmeausdehnung. Das Temperaturfeld wird als Lastfall behandelt.

Die Knoten- und Elementnummerierung muß beibehalten werden. Die Elemente für die beiden Analysen müssen äquivalent sein.

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Materialeigenschaften
Neben E-Modul und Querkontraktionszahl und evt. Suboptionen von *ELASTIC, wie z.B. *PLASTIC, muß der Wärmeausdehnungs-koeffizient (*EXPANSION ) angegeben werden.

Beispiel:
*MATERIAL,NAME=Materialname *ELASTIC E-Modul,ν *PLASTIC σi,εpli σi+1,εpli+1 *EXPANSION[,TYPE={ISO|ORTHO|ANISO}]

αth

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Belastungsgeschichte
Die sich ergebenden Spannungen resultieren aus der Verformung des Werkstoffs auf Grund geänderter Temperatur relativ zur Referenztemperatur oder zu Temperaturanfangswerten.

Muster für die Prozedur *STATIC:
*STEP *STATIC ..... *BOUNDARY ..... *TEMPERATURE,... ..... *END STEP

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Temperatur
Die Option *TEMPERATURE dient der Beschreibung eines Temperaturfelds. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten: 1. Eingabe von Stützstellen durch den Parameter AMPLITUDE *TEMPERATURE,AMPLITUDE=Name 2. Einlesen eines Input-Files *TEMPERATURE,INPUT=name.inp 3. Beschreibung durch eine User-Subroutine UTEMP *TEMPERATURE,USER 4. Einlesen der Daten von einem Results-File eines vorherigen ABAQUS Laufs (id.fil oder id.fin) *TEMPERATURE,FILE=Name[,ASCII][,BSTEP][, BINC][,ESTEP][,EINC]

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• Als Prozedur muß *COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT gewählt werden. • Die Elementnamen haben ein T als Suffix. als auch stationär gerechnet werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 257 von 324 . • Mit *COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT kann sowohl transient.als auch Temperaturfreiheitsgrade.Temperatur-Verschiebungskopplung • Die Kopplung von Temperatur und Verschiebung kann auch auf Element-Ebene erfolgen. • Die Knoten haben dann sowohl Verschiebungs. • Es müssen sowohl mechanische als auch thermische Kenngrößen bei Materialeigenschaft angegeben werden.

εpli σi+1.Beispiel für Materialeingabe: *MATERIAL.NAME=Materialname *ELASTIC E-Modul.ν *PLASTIC σi.TYPE={ISO|ORTHO|ANISO}] αth CONDUCTIVITY λ *SPECIFIC HEAT c *DENSITY ρ Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 258 von 324 .εpli+1 *EXPANSION[.

COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT *COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT[. erfolgt eine stationäre Rechnung. DELTMX=TEMPMAX] • falls STEADY STATE angegeben wird. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 259 von 324 .STEADY STATE][. Datenkarte wie bei *HEAT TRANSFER (außer DELTA). andernfalls wird transient gerechnet • DELTMX gibt die maximal zugelassene Temperaturänderung pro Inkrement an.

Kontakt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 260 von 324 .

die proportional zur Normalkomponente der äußeren Kraft ist. die von der Tangentialkomponente der äußeren Kraft. • in Normalenrichtung wird die Kontaktspannung übertragen.Beschreibung Kontakt entsteht. der Kontaktspannung und der Oberflächenbeschaffenheit. Kontakt wird modelliert zwischen Körpern. dem Reibungskoeffizient. Kontakt kann über Flächen verteilt oder lokal konzentriert sein. • in Tangentialrichtung entsteht eine Scherkraft. abhängt. Kontakt ist ein extrem nichtlinearer Effekt: es gibt keinen stetigen Übergang zwischen Kontakt und Nichtkontakt. von denen • einer deformierbar ist und der andere starr • beide deformierbar sind • Sonderfall: Selbstkontakt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 261 von 324 . wenn sich zwei feste Körper berühren und Kräfte über die gemeinsame Berührungsfläche übertragen werden.

Der Übergang zwischen Kontakt und Nichtkontakt kann stetig gewählt werden (weicher Kontakt). in der alle Punkte. beschichtete oder adhäsive Oberflächen. Dichtungen. z. usw. wenn die Kontaktbedingung Toleranzen hat oder die Kontaktflächen weich sind (z. die Kontakt haben können berücksichtigt werden. für die gilt h < 0 h > 0 wenn keine der Freiheitsgrade ui in Kontakt ist wenn mindestens für einen Freiheitsgrad ein Kontakt hergestellt ist Diese Form von Kontakt heißt harter Kontakt.B.B.Bei der Kontaktmodellierung wird unterschieden zwischen • Finite Sliding: die Verschiebung der beiden Körper gegeneinander kann beliebig sein • Small Sliding: die relative Verschiebung ist klein Kontakt wird durch eine Zwangsbedingung beschrieben.) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 262 von 324 . h(ui) ist eine nichtlineare Funktion der Verschiebungsfreiheitsgrade.

Kontaktbedingung wird in ABAQUS als LagrangeMultiplikator im Energiefunktional eingeführt: Π*(u. Variation von Π* enthält die Krümmung der Kontaktfläche. • Die Kontaktfläche sollte so glatt wie möglich sein.p) = Π(u. Konvergenz von Kontaktbedingungen.Lagrange-Formulierung h h < 0 --> Kontaktrandbedingung erfüllt h > 0 --> Kontaktrandbedingung nicht erfüllt Im Allgemeinen ist h = h(ui). Dieser liefert einen nichtsymmetrischen Beitrag zur Steifigkeitsmatrix bei Finite Sliding.h(u) Kontaktdruck Kontaktfläche • Die 2. • Die Lagrangemultiplikatoren werden intern als zusätzliche Freiheitsgrade behandelt (Informationen in ABAQUS-Pre). Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 263 von 324 . Knicke führen zu Singularitäten in der Krümmung und verhindern u.A.p) + p.U.

die andere der Slave • da die Struktur diskretisiert ist. sind auch die Kontaktflächen diskretisiert • die Knoten des Slaves kontaktieren die Segmente des Master Master Slave Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 264 von 324 . Master-Slave-Verfahren. • eine Fläche ist der Master.Master-Slave-Prinzip Behandlung der Kontaktflächen erfolgt nach dem sog.

entsprechend auch die Normalkomponente der Kontaktkraft • Reibungskräfte sind tangential zur Master-Oberfläche Überlappungen und Durchdringungen der Kontaktoberflächen verletzen die allgemeine Kompatibilitätsbedingung der Finite-Elemente-Methode • fehlerhafte Ergebnisse • lokale Oszillationenen der Kontaktspannungen Daher • die Slave-Oberfläche muß dichter vernetzt sein als die Master-Oberfläche • bei gleicher Netzdichte sollte der Master "fester" sein als der Slave Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 265 von 324 .• Slave-Knoten können die Master-Oberfläche (Segmente) nicht durchdringen • Knoten auf der Master-Oberfläche können die Slave-Oberfläche durchdringen • Kontaktrichtung ist normal zur Master-Oberfläche.

Die Spezifikation kann • explizit oder • automatisch erfolgen. -flächen gehören.Kontaktflächen Bei einem Kontaktproblem muß festgelegt werden: • woraus setzen sich die Kontaktflächen zusammen • welche Flächen treten (paarweise) in Kontakt • welche Fläche ist Master bzw. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 266 von 324 . Slave Zur Kontaktfläche müssen alle Elementkanten bzw. die in Kontakt treten können.

S4 1.S1 3.S2 Elementkante oder -fläche Element-Nummer oder Element-Set Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 267 von 324 .S1 3.NAME=Flächenname 1.S1 2.Explizite Definition von Kontaktflächen S4 1 S1 2 S1 3 S1 S2 *SURFACE.

da die Normale nicht eindeutig ist Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 268 von 324 .• die Orientierung der Elemente sollte so sein. daß die Element-Normalen in Richtung des Kontaktes zeigen .bei Slave-Oberflächen wird dies empfohlen .bei Master-Oberflächen ist das obligatorisch • 3D-Balken und -Stäbe können keine Master-Oberfläche bilden.

Automatische Definition von Kontaktflächen • bei Kontinuumselementen • ABAQUS setzt automatisch die freien Kanten (Flächen) des Elementes bzw. 9. 12. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 269 von 324 . 10.NAME=Flächenname 8. 11. Element-Sets zur Kontaktflächen zusammen 4 8 12 1 5 9 2 6 10 3 7 11 *SURFACE.

Elemente.h. der die Fläche nicht verlässt. müssen • dieselbe Dimension haben (2D oder 3D) • dieselbe Ordnung haben (1. oder 2. die eine Kontaktfläche bilden. Ordnung) • entweder deformierbar oder starr sein (keine Mischungen) • entweder eben oder axisymmetrisch sein (keine Mischungen) • Master-Flächen müssen stetig sein. zwei beliebige Punkte der Fläche müssen sich durch einen Pfad verbinden lassen. d. gültige Flächen ungültige Flächen Lücke nur 1 Punkt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 270 von 324 .

6 *ELSET.ELSET=TOP 20.TOP *SURFACE.3.4.1.5.SPOS 2 1 3 6 5 4 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 271 von 324 .Inkonsistente Normalen führen zu unstetigen Flächen Beispiel: *ELEMENT.TYPE=B21.6 *ELEMENT.NAME=SURF BEAMS.5 21.ELSET=BOTTOM 10.ELSET=BEAMS BOTTOM.TYPE=B21.2 11.3 12.2.

da auch hier eine Elementnormale definiert ist.SPOS TOP.NPOS 2 1 3 6 5 4 Die Parameter SPOS bzw. ob der Kontakt aus der Richtung der positiven bzw. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 272 von 324 .NAME=SURF BOTTOM. negativen Normalenrichtung kommt. Dasselbe trifft zu bei Verwendung von Schalen und Membranen.Statt dessen: *SURFACE. NPOS geben an.

Bei der analytische Methode sind nur relativ einfache Geometrien möglich.Starre Kontaktflächen Kontakt zwischen deformierbaren und starren Körpern wird dann modelliert • wenn einer der Kontaktpartner sehr steif ist • die Spannungsverteilung in einem der Kontaktpartner nicht von Interesse ist Der starre Körper wird durch nur max. Modellierung der starren Oberfläche • analytisch • durch starre Elemente (Rigid Elements) • durch User Subroutinen Die starre Oberfläche muß immer Master sein. 6 Freiheitsgrade repräsentiert. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 273 von 324 .

Das Vektorprodukt dieser Richtung mit der z-Koordinate legt für jedes Segment eine Normalenrichtung fest. Ecken abzurunden Durch die Reihenfolge der Segmentdefinitionen ist eine Richtung vorgegeben. XY-Ebene • Definition von Liniensegmenten • Startkoordinate • Endpunkte von Linien • Endpunkte und Mittelpunkt von Kreissegmenten • Endpunkte und Mittelpunkt von Parabelsegmenten • Angabe eines Fillet-Radius um evt.Analytische starre Oberflächen • Definition von Koordinaten auf der Kontaktfläche • Referenzknoten 2D-Kontaktflächen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 274 von 324 .

y2) n n = z x s n (x1.NAME=RSURF.TYPE=SEGMENTS.X1.Y1 CIRCL.REF NODE=1001 START.y3) y s x (x2.X0.*RIGID SURFACE.Y0 LINE.Y2.y1) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 275 von 324 .Y3 (x0.y0) *1001 s (x3.X2.X3.

REF NODE=1001 XA.TYPE=CYLINDER..YC.XB. *1001 n s c z a b n = z x s Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 276 von 324 . kartesisch oder zylindrisch • Definition von Liniensegmenten im lokalen System • Projektion des Segmentes in die lokale z-Richtung.YA. .ZC START...ZA.3D Kontaktflächen • Definition eines lokalen Koordinatensystems. unendlich ausgedehnt (TYPE=CYLINDER) oder Rotation des Segmentes um die lokale z-Achse *RIGID SURFACE.YB.ZB XC.NAME=CYLSURF.

ZB START.*RIGID SURFACE..REF NODE=1000 XA.ZA. z b n a r Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 277 von 324 . ..XB.YB.TYPE=REVOLUTION.NAME=SURF.YA..

Rigid Elements • allgemeinere Geometrien. -flächen • evt. als mit analytischen starren Oberflächen • in 2D: R2D2 RAX2 2 1 • in 3D R3D3 R3D4 3 1 2 1 2 4 3 • Normalenvektoren sind definiert • Glättung der Kanten mit Bezierkurven bzw. mit expliziter Normalendefinition die Glättung steuern Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 278 von 324 .

*ELEMENT,TYPE=R3D4,ELSET=ERIGID ... ... *RIGID BODY,ELSET=ERIGID,REF NODE=9999 *SURFACE,NAME=SRIGID ERIGID,SPOS ... ...

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Kontaktbeschreibung
• über *CONTACT PAIR die Kontaktpartner paarweise zuordnen; als erste Fläche muß die Slave-Oberfläche stehen, als zweites die Master-Oberfläche • Kontaktoberflächen können in mehreren solchen Zuordnungen stehen. • über *SURFACE INTERACTION die Kontaktwechselwirkung beschreiben; dies geht über Suboptionen, z.B. *FRICTION
*SURFACE,NAME=ASURF ... <Definition der Fläche ASURF (Slave)> ... *SURFACE,NAME=BSURF ... <Definition der Fläche BSURF (Master)> ... *CONTACT PAIR,INTERACTION=INTER, ... ASURF,BSURF *SURFACE INTERACTION=INTER *FRICTION ... <Reibungskoeffizienten>

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CONTACT PAIR
*CONTACT PAIR,INTERACTION=Interaction-Name[,SMALL SLIDING][, SLIDE DISTANCE=r][,SMOOTH=s][,ADJUST=a][,TIED]

Datenzeilen:
Slave1,Master1 Slave2,Master2 ....

INTERACTION SMALL SLIDING

bezieht sich auf den Namen einer *SURFACE INTERACTION Definition wird dieser Parameter gesetzt, handelt es sich um einen Small Sliding Kontakt, ansonsten um einen Finite Sliding Kontakt gibt den Radius an, bis zu dem die Gleitwege bei Finite Sliding beschränkt sind gibt die Glättung für Master Oberflächen vor Anpassen von Kontaktflächen im Anfangszustand hefted die Kontaktflächen permanent aneinander
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SLIDE DISTANCE SMOOTH ADJUST TIED

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Finite Sliding
• • • • beliebig große Verschiebung der Kontaktflächen gegeneinander beliebige Deformation und Rotation der Kontaktflächen wenn *STEP,NLGEOM gesetzt ist, ist Finite Sliding Default es entstehen unsymmetrische Terme in der Systemmatrix, bei stark gekrümmter Master Oberfläche sollte *STEP,UNSYMM=YES gesetzt werden

Die Master Oberfläche muß glatt sein, damit die Normale überall eindeutig definiert ist, ansonsten gibt es Konvergenzprobleme. Daher glättet ABAQUS Knickstellen der Master Oberfläche standardmäßig. Default: SMOOTH=0.2 Keine Glättung: SMOOTH=0

Parabel l1 0.2*l1 l2 0.2*l2

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Bei zweidimensionalen Flächen wird der Bereich, der geglättet wird vom Rand aus festgelegt: f*l2 l2 f*l1 l1 SMOOTH=f

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Maximale Gleitstrecke
• große Master Oberflächen bedeuten bei Finite Sliding große Wavefronten • wenn man voraussetzen kann, daß die Knoten der Slave Flächen sich nur innerhalb von festen Bereichen auf dem Master bewegen, kann man diesen als Radius angeben und dementsprechend die Wavefront verringern: SLIDE DISTANCE=r • falls während der Berechnung ein Knoten diesen Bereich verläßt, wird eine Warnung ausgegeben r Master Slave

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linke Fläche: die Seiten A und B gehören nicht zur Oberflächen.und Endknoten besteht. da jetzt keine Elementseite aus Eck. rechte Fläche:die Kontaktfläche wird um die Ecken herumgezogen. die Oberfläche ist getrimmt.Surface Trimming Was heißt Trimming? A B A B Die gefüllten Elemente werden zur Definition einer Kontaktfläche benutzt. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 285 von 324 . da sie sowohl einen Eckknoten als auch einen Endknoten enthalten.

daß bei der Definition der Master-Fläche *SURFACE. da sonst ein Slave-Knoten sich entlang der Achse bewegen kann. Dies wird dadurch erreicht. um Ecken herum erweitert sein • Ausnahme: Bei axialsymmetrischen Problemen muß die Symmetrieachse getrimmt sein.TRIM=YES gesetzt wird. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 286 von 324 .Surface Trimming bei Finite Sliding: Master Slave • bei getrimmter Master Oberfläche können die Slave-Knoten hinter die Master Oberfläche wandern • daher sollte die Master Oberfläche nicht getrimmt sein bzw.NAME=Master.

als Kontaktfläche definiert sein.alle Flächen werden getrimmt .Master Slave • Kontaktspannungen werden auf der Kontaktfläche berechnet. dann wird die Masterfläche nicht getrimmt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 287 von 324 . • Standardvorbesetzung in ABAQUS: .außer bei Finite Sliding. • Slave Oberflächen sollten getrimmt sein. die in Kontakt treten kann. daher sollte auch nur die Fläche. da sonst die Kontaktspannungen an den Rändern falsch berechnet werden.

. .. werden verschoben *CONTACT PAIR.ADJUST=a ..ADJUST=node-set.ADJUST • Slave-Knoten. denn dann werden die Slave-Knoten auf die Master-Fläche verschoben • die Verschiebung erzeugt keine Dehnungen 2 Formen *CONTACT PAIR.R. Alle Slave-Knoten. sowohl von außen. haben i. Die Knoten im Nodeset node-set werden auf die Master-Fläche geschoben. den ADJUST-Parameter zu verwenden.d. als auch von innen. liegen im Master-Bereich • dadurch muß der gewünschte Anfangszustand herbei iteriert werden • einfacher ist es. die im Anfangszustand auf der Master-Fläche liegen sollen. deren Abstand zur Master-Fläche kleiner als a ist.. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 288 von 324 . numerisch dennoch einen Abstand bzw.

verlassen • Bereiche mit inkompatiblen Netzen können einfach gekoppelt werden *CONTACT PAIR. bleiben den Rest der Analyse frei und können ggf.TIED.ADJUST=a. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 289 von 324 .TIED • Gibt man zusätzlich die TIED-Option an. bleiben alle Slave-Knoten. d. in der weiteren Analyse können diese Knoten die Master-Fläche . .noch durchdringen .h.noch parallel dazu gleiten • Gilt nur für Translationsfreiheitsgrade. die anfangs in Kontakt mit der Master-Fläche sind permanent in Kontakt. die Master-Fläche durchdringen bzw.weder verlassen . die anfänglich nicht in Kontakt sind.. Rotationsfreiheitsgrade bleiben frei • Slave-Knoten..

.Small Sliding x0 Master Kontaktebene Slave • die Kontaktbedingung wird durch die Normale auf der Kontaktebene gegenüber den Knoten auf dem Slave festgelegt.. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 290 von 324 . • der Kontaktverlauf ist so. daß sich der Ankerpunkt x0 nur wenig bewegt • die Slave-Knoten wechselwirken nur mit wenigen Master-Knoten • die Kontaktbedingung wird nur einmal und zwar zu Beginn festgelegt und bleibt dann unverändert während der Analyse • Knoten der Slave-Fläche können die Kontaktebene nicht überschreiten • Syntax: *CONTACT PAIR. .SMALL SLIDING.

Dieser Fußpunkt heißt Ankerpunkt. . auf dem die Normale senkrecht steht.oder als Mittelwert der Normalen von angrenzenden Elemente • zwischen den Knotennormalen wird der Normalenvektor N(x0) isoparametrisch interpoliert • Der Fußpunkt x0 wird so gewählt. • Kontaktebene ist die Ebene durch den Ankerpunkt.Normale. Ankerpunkt N1 N(x0) N2 • in jedem Knoten der Master-Fläche ist eine Normale definiert. daß die Normale auf den Kontaktknoten des Slave zeigt. Kontaktebene. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 291 von 324 .entweder explizit durch die *NORMAL Option .

U. wenn getrimmt wird. • bei symmetrischen Problemen legt ABAQUS die Normale in die Symmetrieebene Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 292 von 324 .. gibt es aber Slave-Knoten.. . die Teil der *SURFACE sind • bei Small Sliding wird die Master-Fläche standardmäßig getrimmt um korrekte Normalen zu berechnen • u.TRIM=NO. die keinen Ankerpunkt auf dem Master haben und daher die Masterfläche durchdringen können.• die Normale in den Masterknoten wird aus den Segmenten ermittelt. Abhilfe: *SURFACE.

Ebenso ändert sich die Orientierung der Kontaktebenen nicht.der Ankerpunkt bleibt auch während der Analyse immer an seinem isoparametrischen Punkt Bei starker Deformation kann sich daher der Ankerpunkt sehr weit von seinem zugeordneten Slave-Knoten entfernen. Es kann daher zu Durchdringungen kommen. die ebenso bei starker Deformation nicht mehr die MasterFläche einhüllen. daß die Kontaktebenen die Flächen gut approximieren • Problem: Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 293 von 324 .NLGEOM Master-Fläche so vernetzen. • Abhilfe: man setze *STEP.

wenn NLGEOM gesetzt ist. Der Ankerpunkt liegt genau auf einem Master-Knoten: dann übernimmt der Master-Knoten genau die Kraft vom Slave-Knoten 2. 3. Die Anpassung der Kräfte an die Verschiebungen wird nur vorgenommen. der Slave-Knoten gleitet entlang der Kontaktebene. Der Ankerpunkt liegt zwischen zwei Masterknoten bzw. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 294 von 324 . dann wird die Kraft auf drei Knoten aufgeteilt im Verhältnis ihres Abstandes vom Drehpunkt (Drehmoment).Kraftübertragung Bei Kontakt werden Kräfte übertragen übertragen. Es gibt 2 Möglichkeiten: 1.

wenn eine Kontaktfläche sich faltet und mit sich selbst in Kontakt kommt.. oder CONTACT PAIR. . . • Syntax: CONTACT PAIR.. surface. als auch Slave ist und somit die Fläche Kräfte auf sich selbst überträgt. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 295 von 324 ..surface • entspricht einer symmetrischen Master-Slave Formulierung • Ergebnisinterpretation ist kompliziert. da die Fläche sowohl Master..Selbstkontakt Selbstkontakt entsteht. surface.

deshalb nur bei extremer Masterfläche • Aktivierung: *CONTACT PAIR. • sowohl bei Small Sliding als auch bei Finite Sliding Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 296 von 324 . muss die Slave-Fläche dichter vernetzt sein als der Master • der Kontaktmechanismus basiert auf der Bewegung der Slave-Knoten in Richtung der Master-Fläche. .Surface-to-Surface Kontakt • das Master-Slave Prinzip ist unsymmetrisch • damit bei stark gekrümmten Masterflächen keine Durchdringungen vorkommen...TYPE=SURFACE TO SURFACE. dass in dieser Umgebung keine Durchdringungen vorkommen • Nachteil: erheblich höherer Rechenaufwand. Node-to-Surface Kontakt • der Surface-to-Surface Kontakt berücksichtigt auch die Umgebung der SlaveKnoten und sorgt dafür.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 297 von 324 .

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 298 von 324 .106 N/cm2. Beispiel: Hertz-Kontakt * 1. Last: gleichförmiger Druck auf den Balken von 1000 N/cm. Balken aus CPS4-Elementen E-Modul: 3.05 6 Starrer Zylinder.5 0.45 0.5.

*HEADING 5.20 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 299 von 324 .21 101.Beispiel: Kontakt..101 *NSET.95 *NGEN. 121.2.NSET=MITTE 11 *NSET. 101.-2.-2. 1.NSET=LINKS 1.95 21.. Balken .-1.3.121 ** *ELEMENT.-3.TYPE=CPS4R 1.121 *NSET..NSET=RECHTS 21.starrer Zylinder ** ** 2D-Balken ** *NODE 1.102.101 *ELGEN.3.NSET=ALL 1.-1..ELSET=BALKEN 1.-3.

ELSET=BALKEN.REFNODE=2000 ** ** Kontaktflaechen ** *SURFACE. ELSET=RBODY 1000.1.0.3 ** ** Starrer Zylinder ** *NODE 2000. 1000 *ELGEN.0 1023..5.1 *RIGID BODY. 1001 1023.*SOLID SECTION.345.MATERIAL=MAT1 *MATERIAL..0 *NGEN.0 *NODE.1.ELSET=RBODY.SYSTEM=C 1000. 1023.1 ** *ELEMENT.0.NAME=MAT1 *ELASTIC 30.NAME=DSURF BALKEN..1.E6.0..1023.NSET=CYLINDER.23.LINE=C 1000.5.1.ELSET=RBODY 1000.S3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 300 von 324 .0. TYPE=R2D2 . 1000.2000.

.ELSET=BALKEN S.CONTACT=YES *BOUNDARY LINKS.2.1.NAME=RSURF RBODY..0.1.INC=1000 *STATIC .6 LINKS.46 RECHTS.E Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 301 von 324 .0.2.1 ** ** 1.NAME=INT1 ** ** Randbedingungen ** *BOUNDARY 2000.1 RECHTS.RSURF *SURFACE INTERACTION. Step: Verschiebung des Balkens bis zum Kontakt ** *STEP.NLGEOM.05.46 *EL PRINT.*SURFACE.SNEG *CONTACT PAIR.1 MITTE.INTERACTION=INT1 DSURF. *PRINT.2 2000.

OP=NEW 2000.SLAVE=DSURF *END STEP ** ** 2.1 *DLOAD BALKEN.2 2000.1000. *END STEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 302 von 324 .001.6 MITTE.1. *BOUNDARY. Step: Aufbringen der Balkenlast ** *STEP.*NODE PRINT.MASTER=RSURF.P1.INC=1000 *STATIC .NSET=ALL U *CONTACT PRINT.NLGEOM.1.

Time=0 Inkrement=15. Time=0. Time=1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 303 von 324 .Inkrement=1.01 Inkrement=52.

B. unter Druck (Presspassung) Es findet keine Verschiebung der Knoten statt. sodaß • bei anfänglichem Abstand (v < 0) Kontakt besteht • bei anfänglichem Überlapp (v > 0) ebenfalls Kontakt besteht.U. aber u. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 304 von 324 .Anpassung von Kontaktflächen Als Anfangszustand kann eine Überlappung oder ein Abstand der Kontaktflächen vorgegeben werden (z.v(t) < 0 wobei v(t) eine linear abfallende Funktion ist: V t Die Kontaktbedingung wird im Step gelöst. Im ersten Step wird dann die Kontaktbedingung h(t) < 0 ersetzt durch h(t) . v).

1. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 305 von 324 . Möglichkeit: *CLEARANCE.master.SHRINK] slave.MASTER=master. • Gilt auch für Finite Sliding. wenn der SHRINK-Parameter nicht gesetzt ist.V • Der Abstand V muß angegeben werden.{VALUE=V|TABULAR} Datenzeile(n) (nur bei TABULAR): N oder NSET.V • geht nur bei Small Sliding • ist Teil der Modelldefinition 2. Möglichkeit: *CONTACT INTERFERENCE[.SLAVE=slave.

Ankerpunkte und Kontaktebene müssen in jedem Inkrement aktualisiert werden • der Kontaktzustand (offen/geschlossen) muß für jeden in Frage kommenden Slave-Knoten berechnet werden In Steps.{REMOVE|ADD} slave1. in denen Kontakt keine Rolle spielt. plötzliche Entlastungen von Strukturen zu berechnen. sehr aufwendig • bei NLGEOM und Finite Sliding: die Kontaktbedingung muß in jedem Inkrement neu bestimmt werden • bei NLGEOM und Small Sliding: Normale. daher ist es möglich..master1 slave2.Entfernen und Einsetzen von Kontaktpaaren Die Behandlung von Kontaktpaaren während einer Analyse ist u.. können daher Kontaktpaare vorübergehend entfernt und später wieder hinzugefügt werden: *MODEL CHANGE. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 306 von 324 .TYPE=CONTACT PAIR.master2 .U.. Die Wirkung von *MODEL CHANGE ist instantan.

• die Einspannung wird durch eine Querschnittsfläche (bei 3D Solid-Elementen) oder durch einen Punkt (bei Balken und Stäben) beschrieben. über die die Kraft eingeleitet wird. • Einleitung der Vorspannung als konzentrierte Kraft am Pre-Tension Knoten: *CLOAD 1000.15000 Vorspannungskraft Freiheitsgrad Nummer der Pre-Tension Knotens • Erzeugung der Vorspannung als Längenänderung (Verkürzung) an der PreTension Section über eine Randbedingung: *BOUNDARY 1000. der nur einen Freiheitsgrad besitzt.Pre-Tension • zur Beschreibung von Festhaltungen durch Bolzen. • Die Pre-Tension Section wird durch einen Pre-Tension Knoten kontrolliert. Klammern etc. Nieten..1. Schrauben.0.1. die Pre-Tension Section.01 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 307 von 324 .

Die Vorspannung wird eingefroren durch: *BOUNDARY. Die Normalenrichtung muß nicht mit der Flächennormalen übereinstimmen. kann aber auch durch explizite Definition als Datenzeile bei der *PRE-TENSION Option vorgegeben werden.FIXED 1000. geht durch den 2. n *1000 7 2 Pre-Tension Section * Pre-Tension Section. Weitere Lasten werden in Folgesteps eingeleitet.1 • Die Richtung der Vorspannung ist parallel zur Normalen der Pre-Tension Section. Knoten 1000 7 8 1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 308 von 324 .• Die Vorspannung wird in einem eigenen Step aufgebracht.

Bei Balken oder Stäbe: *PRE-TENSION. folgen als Datenzeile für die Normalendefinition die 3 Komponenten des Normalenvektors. Ausgabeinformationen: am Pre-Tension Knoten • CF1 über den Querschnitt geleitete Kraft • RF1 über den Querschnitt geleitete Reaktionskraft • U1 Längenänderung an der Pre-Tension Section Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 309 von 324 .NODE=nodenum Ggf.SURFACE=surfacename.ELEMENT=elnum.NODE=nodenum Bei Solid Elementen: *PRE-TENSION.

05 *ENDSTEP *STEP *STATIC *BOUNDARY.SURFACE=QUER. *STEP.FIXED 1000...NODE=1000 ..NAME=QUER CROSS.S3 *PRE-TENSION SECTION..1 .NLGEOM *STATIC *CLOAD oder *BOUNDARY 1000.1.Beispiel: *HEADING .ELSET=CROSS 7.8 *SURFACE DEFINITION.1...12000 1000. *ELSET. *ENDSTEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 310 von 324 .0..

• bei quadratischen Elementen sind die konsistenten Knotenkräfte . die in allen Knoten gleich groß ist.Kontinuumselemente unter verteilter Last Falls in einem Kontaktproblem als Last ein gleichförmiger Druck auf eine Fläche wirkt.L/2 2/3. • bei linearen Elementen gibt es keine Probleme. da der Druck in konsistente Knotenkräfte umgerechnet wird.L/6 p L Konzentrierte Kräfte auf Eckknoten: F/6 Konzentrierte Kraft auf Mittenknoten: 2F/3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 311 von 324 .L Konzentrierte Kräfte auf die Eckknoten: F/2 p.sowohl ungleich .L p.L/2 p.von unterschiedlicher Richtung p L Gesamtkraft: F = p.p. setzt sich dieser auf die Kontaktflächen fort.

die Eckknoten übertragen keine Kraft. ABAQUS ändert daher bei den quadratischen Elementen. C3D20R --> C3D27R C3D15 --> C3D15V • Bei 6-Knoten Dreiecke bzw. Schalen: Quader: Prismen: S8R5 --> S9R5 C3D20 --> C3D27.h.• Dies führt zu ungleichförmiger Spannungsverteilung auf den Kontaktflächen und somit zu Konvergenzproblemen. C3D10M Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 312 von 324 . Man wähle daher: CPS6M bzw. in dem Flächenmittenknoten eingeführt werden. • Bei 3D Elementen und Schalen gibt es analoge Effekte. Daher bei 2D Solids lineare Elemente wählen. deren Flächen Slave-Flächen bilden den Elementtyp. 10-Knoten Tetraeder wird ein konstanter Druck auf 3 konzentrierte Kräfte in den Kantenmittenknoten umgerechnet. d.

NAME=name *SURFACE BEHAVIOUR[.AUGMENTED LAGRANGE][. das die Kontaktbedingung verstärkt und numerisch stabiler ist.NO SEPARATION][.B. PRESSURE-OVERCLOSURE={HARD|EXPONENTIAL|LINEAR|TABULAR}] Datenzeile NO SEPARATION nach Kontakt trennen sich die Flächen nicht mehr (z.. jedoch mehr Iterationen erfordert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 313 von 324 .Kontaktarten Harter Kontakt: Druck Abstand Alternativen: *CONTACT PAIR. *SURFACE INTERACTION...INTERACTION=name . bei adhäsiven Oberflächen) AUGMENTED LAGRANGE Verfahren.

hi Wertepaare für stückweise lineare Funktion. verbesserte Konvergenz) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 314 von 324 .Datenzeile: PRESSURE-OVERCLOSURE=HARD keine Daten PRESSURE-OVERCLOSURE=LINEAR k Steigung der linearen Funktion c p kmax PRESSURE-OVERCLOSURE=TABULAR pi. • Flächen in Kontakt trennen sich erst. monoton steigend (p1=0) PRESSURE-OVERCLOSURE=EXPONENTIAL c. wenn eine Dehnung p wirkt: (adhäsive Flächen.p.kmax harter Kontakt mit Toleranzen: • Flächen haben erst Kontakt bei einem Überlapp von c.

p = Kontaktdruck μ = Reibungskoeffizient τ τkrit γkrit τ2 = τ12 + τ22 • • • • Δγ Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 315 von 324 .p. Scherspannung • kein Gleiten wenn τ < τkrit • τkrit = μ.Reibung Scherkräfte entstehen bei rauhen Oberflächen ab einem kritischen Wert gleiten die Flächen parallel gegeneinander starker nichtlinearer Effekt Reibung kann durch Lagrange-Multiplikator oder Penalty-Methode eingeführt werden • isotrope Coulomb-Reibung und Penalty-Methode ist allgemein üblich.

2 ist. Konvergenz langsamer. beliebig starke Reibung (unendliches μ) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 316 von 324 .NAME=name *FRICTION[.• ideale Coulomb-Reibung birgt numerische Probleme. wird der unsymmetrische Solver gewählt.p) Reibung wird als Unteroption von *SURFACE INTERACTION angegeben: *SURFACE INTERACTION. Dieser Wert wird von ABAQUS intern gewählt. Lagrange-Formulierung. das Ergebnis ist korrekt. τkrit = max(τmax. daher läßt ABAQUS bis zu einem γkrit ein elastisches Gleiten zu. • Für τkrit kann ein Maximum angegeben werden. • Weitere Optionen zur Beschreibung von Reibung: anisotrope Coulomb-Reibung. • Der symmetrische Solver kann erzwungen werden.μ.TAUMAX=τmax] μ • Falls μ>0. so daß gilt.

CONTACT={YES|NO} FINITE SLIDING RIGID 2D ELEMENT(S) GENERATED INTERNALLY SLAVE SURFACE : DSURF MASTER SURFACE : RSURF SURFACE INTERACTION : INT1 REFERENCE NODE : 2000 ELEMENT SLAVE NUMBER NODE(S) 21 121 9974 101 9975 102 .54401 SLAVE SURFACE DSURF MASTER SURFACE RSURF NODE NUMBER 110 INITIALLY OPENED BY ...... Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 317 von 324 .msg File *PRINT.Ausgabeinformationen bei Kontakt • Informationen über Kontaktmodellierung im .11707E-02 .dat File *PREPRINT... SLAVE SURFACE DSURF MASTER SURFACE RSURF NODE NUMBER 108 OVERCLOSED BY 3....CONTACT={NO|YES} DETAILED OUTPUT OF CONTACT CHANGES DURING ITERATION REQUESTED SLAVE SURFACE DSURF MASTER SURFACE RSURF NODE NUMBER 109 INITIALLY OPENED BY .48531 ... • Informationen über die Kontaktiterationen im ..

20000 .dat File: S U R F A C E NAME INT1 THICKNESS/AREA I N T E R A C T I O N S 1.30000 .15000 R I G I D PROPERTY NUMBER 4 RIGID BODY REFERENCE NODE = 2000 B O D Y P R O P E R T I E S ---------------------- Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 318 von 324 .0000 C O N T A C T P A I R (S) FILLET RADIUS CHARACTERISTIC EXTENSION OR SMOOTH LENGTH RATIO NOTE .10000 FINITE SLIDING SLAVE DSURF MASTER RSURF INTERACTION INT1 HCRIT .Weitere Informationen im .

082 1.60 ---------------------319 von 324 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum .S U R F A C E D E F I N I T I O N S SURFACE NAME DSURF DIMENSION 2D SURFACE TYPE NOT RIGID NUMBER OF FACETS 20 ELEMENT 1 2 3 20 FACE S3 S3 S3 S3 NODE(S) FORMING THE FACET 101 102 103 120 102 103 104 121 I N I T I A L SLAVE SURFACE: MASTER SURFACE: NODE NUMBER STATUS DSURF RSURF C O N T A C T S T A T U S CLEARANCE NOTE 101 102 103 OPEN OPEN OPEN 2.842 1.

C O N T A C T P R I N T THE FOLLOWING TABLE IS PRINTED AT EVERY 1 INCREMENT FOR SLAVE SURFACE DSURF AND MASTER SURFACE RSURF SUMMARIES WILL BE PRINTED WHERE APPLICABLE TABLE 2 CPRESS CSHEAR1 COPEN CSLIP1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 320 von 324 .

2-Richtung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 321 von 324 . 2-Richtung Akkumulierter Gleitweg in 1.• Anforderungen von Ergebnissen durch *CONTACT PRINT *CONTACT FILE *CONTACT OUTPUT in Kombination mit *OUTPUT • Ausgabevariable: CPRESS COPEN CSHEAR1/2 CSLIP1/2 u.bzw. Kontaktdruck Zustand der Kontaktflächen (offen oder in Kontakt) Scherspannung in 1.bzw.v.m.

*CONTACT OUTPUT[. NSET=nodeset][.• Ausgabeinformation kann auf spezielle Master/Slave Flächen eingeschränkt werden: *CONTACT{PRINT|FILE}[.SLAVE=slavename.FREQUENCY=I][.VARIABLE={ALL.PRESELECT}] Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 322 von 324 . NSET=nodeset][.TOTAL] Die beiden letzten Optionen sind nur bei PRINT zugelassen.MASTER=mastername][.SUMMARY][.SLAVE=slavename.MASTER=mastername][.

0000E+00 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 323 von 324 .0000E+00 COPEN .661 1.0000E+00 .065 1.0000E+00 .0465E-02 2.0000E+00 .463 2.Pro Inkrement C O N T A C T O U T P U T CONTACT OUTPUT FOR SLAVE SURFACE DSURF AND MASTER SURFACE RSURF NODE 101 102 103 104 STATUS OP OP OP OP CPRESS CSHEAR1 .4011 .0000E+00 .0000E+00 .0000E+00 .297 .2334 9.4181E-02 CSLIP1 2.

0107 0.001055 0.001582 0.01 1.01 1.sta File: SUMMARY OF JOB INFORMATION: STEP INC ATT SEVERE EQUIL TOTAL DISCON ITERS ITERS ITERS TOTAL TIME/ FREQ STEP TIME/LPF INC OF TIME/LPF DOF IF MONITOR RIKS ---------------------2 2 2 2 2 8 9 10 11 12 1 1 1 1 1 0 1 2 1 1 3 4 3 7 6 3 5 5 8 7 1.001582 ---------------------- • Severe Discontinuity Iterations (SDI) sind Iterationen.00910 0.0123 0.0004687 0.0007031 0.01 1.01 0.Im .00734 0. bei denen sich der Status von Kontaktknoten ändert: OPEN oder CLOSE • Default: 12 SDIs pro Inkrement • Änderung der Standardvorbesetzungen in *CONTROL Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 324 von 324 .01 1.00805 0.

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