Einführung in ABAQUS 6.

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Paul Weber 4. April 2008

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ABAQUS Dokumentation
Alle Handbücher liegen online und als PDF-Dokument vor: ABAQUS Analysis User’s Manual,Vol. I - V Beschreibung von ABAQUS ABAQUS Keywords Manual, Vol. I, II komplette, alphabetische Liste der ABAQUS-Kommandos ABAQUS Theory Manual die theoretischen Grundlagen von ABAQUS ABAQUS Example Problems Manual Beispieldatensätze, liegen auch als Datei vor ABAQUS Verification Manual Verifikationsdaten zum Testen der diversen ABAQUS Features, liegen auch als Dateien vor ABAQUS User Subroutine Reference Manual Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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ABAQUS Dokumentation
ABAQUS Benchmarks Manual Benchmarkprobleme zur Performanceanalyse von ABAQUS, nur online ABAQUS/CAE User’s Manual Beschreibung des interaktiven Prä- und Postprozessors ABAQUS Scripting User’s Manual Einführung und Beschreibung in die ABAQUS Skriptsprache Python, nur online ABAQUS Scripting Reference Manual Phyton Kommandos, nur online

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Spezielle Unterlagen
Getting Started with ABAQUS Eine Einführung in ABAQUS mit Beispielen; einige Beispiele und Aspekte des Kurses sind hieraus und aus dem ABAQUS/Standard Examples Manual entnommen. Die folgenden Unterlagen enthalten die Folien des entsprechenden offiziellen Kurses, der von ABAQUS durchgeführt wird: Introduction to ABAQUS/CAE Contact in ABAQUS/Standard Writing UMATs, VMATs and UELs Metal Inelasticity Wärmeleitung und Wärmespannungen mit ABAQUS Konvergente Lösungen

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Organisation des ABAQUS User’s Manual
Volume I • Introduction Kurzeinführung in ABAQUS, Syntax und Konventionen • Spatial Modeling Modellierung von Knoten, Elementen und Flächen • Execution Procedures Beschreibung des ABAQUS-Aufrufs und der verschiedenen Utilities mit den möglichen Optionen • Output Beschreibung der verschiedenen Ausgabedateien, die von ABAQUS geschrieben werden können, Ausgabe der verschiedenen Ergebnisse und Kontrollinformationen, Liste aller Ausgabegrößen • File Output Format Struktur der Ergebnisdateien, Utilities zum Zugriff auf die Ergebnisdatei

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Volume II • Analysis Procedures, Solution and Control Problemlösungen mit ABAQUS • Analysis Techniques Verschiedene Lösungtechniken, u.a. Restart, Substrukturtechnik, Bruchmechanik, Hydrostatik, Parameterstudien, Design Sensitivitätsanalysen, etc. Volume III • Materials: Introduction Allgemeine Beschreibung der ABAQUS-Stoffgesetze • Elastic Mechanical Properties Elastische Stoffgesetze in ABAQUS • Inelastic Mechanical Properties Inelastische Stoffgesetze in ABAQUS, Versagen und Zerstörung verschiedener Materialien Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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und Schalenelemente • Inertial.• Other Material Properties Andere Materialeigenschaften wie Wärmeleitung. Rigid and Capacitance Elements • Connector Elements • Special-Purpose Elements u. akustische Eigenschaften. Diffusion. Auswahlkriterien und Formulierungen • Continuum Elements Beschreibung der 1D-Linkelemente.v. 2D-Elemente für den ebenen Spannungs. Membran. 3D-Solidelemente.a. axialsymmetrische Kontinuumselemente und infinite Elemente • Structural Elements Stab-. Balken-.und Dehnungszustand. hydrostatische Fluidelemente Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 7 von 324 .m. u. Volume IV • Elements: Introduction Allgemeine Beschreibung der Elemente.

Volume V • Prescribed Conditions Anfangs. Amplituden etc • Constraints • Defining Contact Interactions • Contact Property Models • Contact Elements in ABAQUS/Standard • Defining Cavity Radiation in ABAQUS/Standard Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 8 von 324 . Lastfälle.und Randbedingungen.

Taylor The Finite Element Method.C.FE-Literatur Dies ist eine rein persönliche Auswahl: • O. Springer • K. Schwarz Methode der Finiten Elemente. H. R. Bathe Finite-Elemente-Methoden.J. Springer • H. Teubner • NAFEMS A Finite Element Primer Publikationen: A Finite Element Dynamics Primer Introduction to Nonlinear Finite Element Analysis Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 9 von 324 . Knothe.R. Wessels Finite Elemente. 3 Bände • K.L. Zienkiewicz.

de/produkte/abaqus.de/produkte/ Zugang u.a. • http://www.rz.php ABAQUS-Seite Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 10 von 324 .rz.Literatur und Informationen • http://www. zu den Seiten der CAE-Programme.uni-karlsruhe.uni-karlsruhe. die am RZ bereitgestellt werden.

engr.org http://www.engr.analysis sci.mech sci.com http://www.engr.com http://www.fluid-dynamics Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 11 von 324 .adina.physics.fluids sci.computational.simulia.Weitere Informationen im WWW: http://www.ansys.com verschiedene News-Groups: sci.mech.com http://www.civil sci.nafems.mscsoftware.

8 m 0. Modelldaten E-Modul: Poisson-Zahl: Kantenlänge: Dicke: Druck: 2.1· 1011 N/m2 0.3 1. Wegen der Symmetrie wird nur ein Viertel der Platte modelliert.1.01 m 103 N/m2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 12 von 324 . Beispiel: Eingespannte Platte An allen 4 Seiten fest eingespannte quadratische Platte unter gleichmäßigem Druck.

NSET=RECHTS.OLDSET=UNTEN.CHANGE NUMBER=60.NSET=UNTEN.NSET=LINKS.TYPE=S9R5 1.10 *NSET.61.10 *ELEMENT.GENERATE 1.21.7.12 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 13 von 324 .1.13.SHIFT.2.3.OBEN.0.6.7.GENERATE 1.1 *NSET.0 Leerzeile *NFILL UNTEN.67.NEWSET=OBEN 0..11.23.22.1 *NCOPY.GENERATE 7.9. S9R5-ELEMENTE ** M O D E L L D A T E N *NODE 1 7.9 *NGEN 1.0.10 *NSET.*HEADING EINGESPANNTE QUADRATISCHE PLATTE UNTER DRUCKBELASTUNG.0.

1E11.3 *ELSET.2.MATERIAL=METALL.20.1.ELSET=PLATTE 0.1.6 RECHTS.-1.GENERATE 1.XSYMM ** B E L A S T U N G S G E S C H I C H T E *STEP *STATIC *DLOAD PLATTE.6 UNTEN.9.3.*ELGEN 1.NAME=METALL *ELASTIC.YSYMM LINKS.TYPE=ISO 2.0.3 *BOUNDARY OBEN.E3 *NODE PRINT U *ENDSTEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 14 von 324 .3.P.1 *SHELL SECTION.ELSET=PLATTE.1.01 *MATERIAL.

fest symmetrisch fest symmetrisch Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 15 von 324 .

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 16 von 324 .

.Erzeugung der Modelldaten Aufgabe • Definition der Knoten • Vernetzung • Festlegung der Elemente und deren Eigenschaften • Stoffgesetze • Randbedingungen Werkzeuge • ABAQUS-Optionen (*NODE. mit Texteditor erstellen • ABAQUS/CAE • HyperMesh • MSC. . *ELGEN.Patran Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 17 von 324 .)..

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 18 von 324 . mit dem ABAQUS Modelle erzeugt und die Ergebnisse grafisch dargestellt werden können.HyperMesh und MSC.Patran ABAQUS/CAE sind interaktive Prä.und Postprozessor.und Postprozessoren mit Schnittstellen zu verschiedenen FE-Programmen ist der ABAQUS Prä.

*DYNAMIC • Eingabe externer Lasten und vorgeschriebener Verschiebungen • Aufteilung eines Schrittes in Inkremente (im nichtlinearen Fall) • Auswahl der auszugebenden Größen.B.B.Belastungsgeschichte • Eingabe der Belastungsgeschichte in einzelnen Schritten (Steps) • Eingabeblöcke zwischen *STEP und *ENDSTEP • Eingabe der Analyseart (Prozedur) für jeden Schritt. z. z. *STATIC. Drucken von Knotenvariablen *NODE PRINT oder Elementvariablen *ELEMENT PRINT Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 19 von 324 .

*NODE FILE.dat id. id.inp id.Patran und andere Postprozessoren. enthält detailierte Informationen über den Ablauf der Prozeduren Output Database File id. *ENERGY FILE).Dateien in ABAQUS id ist ein Identifier.odb Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 20 von 324 .fin id. der beim ABAQUS-Aufruf als Job-Parameter verwendet wird. wird benötigt für Postprocessing mit HyperMesh und MSC.fil Druckausgabedatei User FORTRAN-Subroutine Ergebnisdatei (*EL FILE.f id. Auswertung mit selbstgeschriebenen Programmen Ergebnisdatei in ASCII-Format (*FILE FORMAT) ABAQUS Eingabedatei Message File.msg id.

stt id.prt id.res id.sdb Model File State File Part File Restart File Status File.log id. Information über die Inkremente Log-File Python-Skript.sta id.mdl id.id. das die Durchführung des ABAQUS-Laufs steuert Kommunikationsfile (meist temporär) Sparse Solver Database (meist temporär) werden für Restarts benötigt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 21 von 324 .com id.023 id.

READ Input File Prozessor *INCLUDE INPUT-Optionen Eingabedateien *EL FILE *NODE FILE *OUTPUT id.Datenfluß id.res Die Dateien id.res oldid.mdl oldid.dat. id. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 22 von 324 . id.sta.prt werden ohne besondere Anforderung immer erzeugt.log. id.inp oldid. id.stt.odb Standard Analysis *ENERGY FILE id.WRITE id.mdl.fil *RESTART.com. id.msg.stt oldid. id. id.prt *RESTART.

x pre.x Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 23 von 324 .f standard.inp id.023 id.Jobstruktur id.x Compile-Load id.x id.023 id.inp pre.

..3.22... *HEADING EINGESPANNTE QUADRATISCHE PLATTE UNTER DRUCKBELASTUNG S9R5-ELEMENTE ** *RESTART.13. *ELEMENT. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum Eingabe der Elemente 24 von 324 .23...Struktur der Eingabedatei Variable Namen und Beispiele sind in dem folgenden Muster kursiv angegeben.21.1.ELSET=PLATTE 1.TYPE=S9R5. Die farbig markierten Namen stellen Bezüge zueinander dar.NSET=SEITE 1 7. Headerzeile zur Kommentierung des Modells Kommentarzeile Schreiben und/oder Lesen einer Restartdatei Eingabe der Knoten *NODE.9 .12 .11. .2..

Elementeigenschaften. Zuordnung eines Materials Materialspezifikation feste Randbedingungen 1.MATERIAL=STAHL.3 *BOUNDARY .*SHELL SECTION..1E11.01 *MATERIAL..0.TYPE=ISO 2.... Lastfall statische Prozedur konzentrierte Kraft auf einzelne Knoten Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 25 von 324 .NAME=STAHL *ELASTIC. *CLOAD .. *STEP *STATIC . ELSET=PLATTE 0.

NSET=SEITE U Drucken der Verschiebungen der Knoten des Sets mit Namen SEITE Ende des 1. Lastfall dynamische Prozedur vorgeschriebene Verschiebungen *ENDSTEP *STEP.P.*NODE PRINT.NLGEOM *DYNAMIC *BOUNDARY .-1.. *DLOAD PLATTE.E3 *ENDSTEP Druck auf die Schalenelemente im Set PLATTE Ende des 2.. Lastfalls 2. Lastfalls Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 26 von 324 .

Allgemeine Eingabeoptionen *HEADING beliebige Anzahl von Zeilen Die 1. ** Text bis zur Spalte 80. wo die INCLUDE-Option im Eingabedeck steht. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 27 von 324 .INPUT=Datei-Name An der Stelle. wird der Inhalt der Datei eingefügt. Zeile wird in den Kopf auf jeder Seite des Outputs gedruckt. Leitet eine Kommentarzeile ein *INCLUDE.

Eingabefehlermeldungen • Elementdefinition Nummer.NO}] Für jeden Parameter.CONTACT={YES.NO}][. der auf YES gesetzt ist.ECHO={YES. hier werden die Elementeigenschaften beschrieben • Materialbeschreibung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 28 von 324 . Knotennummer • Beschreibung der Sektionen.NO}][. HISTORY={YES.MODEL={YES. Eigenschaftsnummer.NO}][. hier stehen ggf.Struktur der ABAQUS Ausgabedatei Die Ausgabe von ABAQUS-Pre wird durch die *PREPRINT Option gesteuert: *PREPRINT[. wird die entsprechende Information ausgedruckt. Typ. ABAQUS-PRE • ABAQUS Input Echo ECHO=YES • Bearbeitete Eingabekommandos (Options being processed).

können alle Parameter auf NO gesetzt werden.dat möglichst klein zu halten. Ist das Modell fehlerfrei. Symmetrien. Koordinaten. Plotbeschreibung.und Knotenresultate. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 29 von 324 . Lasten.• Knotengruppen (NODESET) Knotennummer. Randbedingungen • Angaben über die Problemgröße HISTORY=YES Diese Ausgabeinformationen sind wichtig bei der Modellentwicklung. Randbedingungen • Elementgruppen MODEL=YES • Status der Kontaktpaare CONTACT=YES • Beschreibung der Steps Steuerparameter. Ausgabebeschreibung für Element. um die Größe der Datei id.

ABAQUS-Standard Die Ausgabe von ABAQUS-Standard wird im wesentlichen durch die Ergebnisausgabeanforderungen bestimmt. Pro Step werden ausgegeben • Informationen über den Speicherbedarf des Steps und Größe der temporären Dateien • Protokoll der Prozedur • Tabelle mit den Elementresultaten • Tabelle mit den Knotenresultaten • Zusammenfassung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 30 von 324 .

Konventionen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 31 von 324 .

Freiheitsgrade Je nach Elementwahl werden an den Knoten Freiheitsgrade aktiv. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Verschiebung in x-Richtung Verschiebung in y-Richtung Verschiebung in z-Richtung Rotation um die x-Achse Rotation um die y-Achse Rotation um die z-Achse Verwölbungsamplitude bei Balken mit offenem Querschnitt Druck bei Sickerströmung (Pore Pressure) Elektrisches Potential Winkel im Bogenmaß Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 32 von 324 . Sie werden in ABAQUS durch Nummern angesprochen.

Bei axialsymmetrischen Elementen haben einige Freiheitsgrade eine andere Bedeutung: 1 2 5 6 Verschiebung in r-Richtung Verschiebung in z-Richtung Rotation um die z-Ache bei Elementen mit Twist Rotation in rz-Ebene Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 33 von 324 .. Temperatur (bei Schalen und Balken) .11 12 13 Temperatur 2.. Temperatur (bei Schalen und Balken) 3.

*NGEN...Koordinatensysteme Standard: lokale Systeme • zur Eingabeerleichterung von Knotenkoordinaten: *NODE. Geschwindigkeiten..). konzentrierten Kräften und Randbedingungen: *TRANSFORM • zur Spezifikation von Materialkoordinatensystemen und lokalen Elementsystemen: *ORIENTATION globales kartesisches System Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 34 von 324 . *SYSTEM • zur Ausgabe von Knotenvariablen (Verschiebungen.

Z' Z a b X' Y X Y' c Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 35 von 324 .XB.b. liegt eine reine Translation vor.YC. wird in das globale System umgeschaltet.ZA. müssen nur a und b angegeben.c im globalen System an. *SYSTEM XA.YA.SYSTEM Spezifikation eines lokalen Koordinatensystems. • Wird keine Datenkarte angegeben. • Falls nur Koordinaten für a angegeben werden.ZB XC. Die 2. • Falls die Z’-Achse parallel zur Z-Achse ist. Datzenzeile kann wegfallen.YB.ZC Bemerkungen • Die Datenzeilen geben die Koordinaten der Punkte a.*NGEN). in dem Knoten definiert werden (*NODE.

XB. zylindrisches (C) oder sphärisches System (S) handelt.NSET=Set-Name[.. das gegenüber dem globalen System gedreht ist. Steuerung in *NODE PRINT und *NODE FILE *TRANSFORM.YA.YB. deren Bedeutung vom TYPE-Parameter abhängt. Default).TRANSFORM Das TRANSFORM-Kommando ordnet Knoten ein mitgehendes Koordinatensystem zu. . • Die Datenzeile gibt die Koordinaten zweier Punkte a und b im globalen System an.TYPE={R|C|S}] XA.und Rotationsrandbedingungen • bei der Ausgabe von vektorwertigen Knotenvariablen (Verschiebungen..ZB Bemerkungen • Der TYPE-Parameter gibt an. Geschwindigkeiten. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 36 von 324 . ob es sich um ein kartesisches (R.ZA.). Koordinaten werden auf das lokale System bezogen • bei der Eingabe von konzentrierten Kräften und Momenten • bei der Eingabe von Verschiebungs.

Type=R z' z b y' y Type=C x'=radial y'=tangential x a x' z x' z' a y' y b Type=S x'=radial y'=Umfangsrichtung z'=meridian x b x z' y' a x' y z Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 37 von 324 .

Normale muß eine der lokalen Achsen sein *ORIENTATION. benutzt werden. ohne Angabe einer Orientierung Kontinuumselemente: Schalen und Balken: globales System lokales System mit Angabe einer Orientierung Kontinuumselemente: Schalenelemente: mitgehendes lokales System mitgehendes lokales System.ORIENTATION Mit der *ORIENTATION Option wird ein Koordinatensystem definiert. DEFINITION=Systemdefinition][.NAME=Systemname[. das über einen Namen in der *SOLID SECTION oder *SHELL SECTION zur Festlegung eines lokalen Systems referiert werden kann.SYSTEM=Systemtyp] Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 38 von 324 . Dehnungen etc. Kräfte. Dieses System kann als Materialkoordinatensystem und als Ausgabesystem für Spannungen.

und y’-Achse wird durch lokale Knotennummern des Elementes festgelegt. Das ist die Standardvorbesetzung.und y’-Achse werden durch die Knotennummern zweier Punkte a und b festgelegt.• ein Systemname muß zur eindeutigen Identifikation angegeben werden • der DEFINITION-Parameter gibt an. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 39 von 324 . Die lokale Knotennummer 1 ist der Ursprung. DEFINITION=NODES Die lokale x’. DEFINITION=OFFSET TO NODES Die lokale x’. wie das System festgelegt wird: DEFINITION=COORDINATES Die lokale x’.und y’-Achse werden durch die Koordinaten von zwei Punkten a und b festgelegt.

a liegt auf der lokalen x’-Achse. b in der Ebene. SYSTEM=SPHERICAL Es handelt sich um ein sphärisches System. SYSTEM=CYLINDRICAL Es handelt sich um ein zylindrisches System. *TRANSFORM): SYSTEM=RECTANGULAR Es handelt sich um ein kartesisches System. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 40 von 324 . um welche Art von Koordinatensystem es sich handelt (s. die von der x’.und y’-Achse aufgespannt wird. a liegt auf der lokalen z’-Achse. SYSTEM=Z RECTANGULAR Es handelt sich um ein kartesische System. die von der z’.• Der SYSTEM-Parameter gibt an.und x’-Achse aufgespannt wird. b in der Ebene. a ist der Mittelpunkt und b legt zusammen mit a die Polarachse fest. a und b legen die Zylinderachse fest.

YA. Bei Schalen und Membranen bedeutet Ι außerdem die lokale Richtung.Datenkarten: 1.XC. daß die Projektion der beiden anderen lokalen Achsen auf die Schalenebene die Materialachsen bilden sollen.ZC] wenn DEFINITION=COORDIATES gesetzt ist. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 41 von 324 .α Ι ist die lokale Richtung. Datenkarte: XA. die aussagt.YC. Datenkarte: I. um die noch eine Drehung um den Winkel α durchgeführt werden kann. sonst NA.ZB[.NB die Knotennummern der Punkte a und b 2.ZA.XB.YB.

Beispiel: z Der Teil einer Zylinderschale bestehe aus einem Material. dessen Materialachsen um 45o gegenüber dem lokalen Elementsystem gedreht ist.0.0.0.0. Dehnungen etc. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 42 von 324 .45 In diesem mitgeführten System werden die vektoriellen und tensoriellen Größen wie Spannungen.SYSTEM=CYLINDRICAL 0.1 1. x 2 3 1 y Die entsprechende Option lautet dann: *ORIENTATION. ausgegeben.

geht unter einer Belastung über in Δx’. ergibt sich ε = ln λ das logarithmische oder wahre Dehnungsmaß (Standard) Die dazu komplementäre wahre Spannung ist σ = F/A’ Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 43 von 324 Δx’/Δx = λ . Ein Bereich Δx der unverformten Struktur.Dehnungsmaße Zu einem gegebenen Verschiebungszustand lassen sich. geeignete Dehnungsmaße definieren. Das Verhältnis heißt Dehnungsquotient. Eine Fläche A geht über in eine verzerrte Fläche A’. je nach geometrischer und physikalischer Eigenschaft des Modells. Aus der in ABAQUS berechneten inkrementellen Verschiebung x’(t) als Funktion einer fiktiven Zeit.

Bei kleinen Verschiebungen und Dehnungen folgt durch Reihenentwicklung des Logarithmus: ε=λ-1 das nominale Dehnungsmaß (Biot) Die dazu komplementäre nominale Spannung ist σ = F/A Bei großen Verschiebungen und kleinen Dehnungen ist folgende Definition standard (Greensches Dehungsmaß): ε = 1/2 (λ2 .1) Alle drei Maße können in ABAQUS ausgegeben werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 44 von 324 .

Die Winkel werden im Bogenmaß angegeben. Px = Φx ⁄ Φ Py = Φy ⁄ Φ Pz = Φz ⁄ Φ 2 2 2 Φ = Φ x + Φy + Φz z P Φ y x Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 45 von 324 . Der Zusammenhang zwischen den beiden wird durch die Komponenten ΦX.PY.Rotationen Rotationen werden durch einen Rotationsvektor P = (PX. ΦZ gegeben. und einen Drehwinkel Φ beschrieben. ΦY.PZ). der die Drehachse festlegt.

Knotengenerierung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 46 von 324 .

NSET=Set-Name][.Y. interne Umrechnung auf kartesische Koordinaten • die Koordinaten können auch von einer Datei (INPUT) eingelesen werden • die Knotenkoordinaten beziehen sich standardmäßig auf das globale System Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 47 von 324 .Z Bemerkungen • • • • die Knotennummern müssen nicht lückenlos aufeinander folgen bei identischen Knotennummern wird die letzte Definition verwendet die Knotennummer kann maximal 9-stellig sein die Koordinaten werden entsprechend der SYSTEM-Option interpretiert: bei R als kartesische.X.NODE Knotendefinition durch Eingabe der Koordinaten *NODE [. bei S als sphärische Koordinaten. INPUT=Datei-Name] N. bei C als zylindrische.SYSTEM={R|C|S}][.

OLD SET=Set-Name. das auf die Knotennummer von OLD SET addiert wird und entsprechend die Knotennummern der Knoten in NEW SET erzeugt.an einem PUNKT (REFLECT=POINT). daß der OLD SET gespiegelt werden soll und zwar .an einer LINIE (REFLECT=LINE) oder .an einer Ebene (REFLECT=MIRROR) . NEW SET=Set-Name] Bemerkungen • CHANGE NUMBER gibt das Inkrement an. • Die POLE-Option gibt an. • Die REFLECT-Option gibt an.MULTIPLE=m][. daß der OLD SET polar an einem Knoten gespiegelt werden soll.NCOPY Knotendefinition durch Kopieren von existierenden Knoten *NCOPY. {POLE|REFLECT={LINE|MIRROR|POINT}|SHIFT}[.CHANGE NUMBER=n. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 48 von 324 .

Abhängig von den Optionen müssen 1-2 Datenzeilen angegeben werden. POLE Datenzeile: KN.XN.ZN Es müssen die Koordinaten des Pols oder die Knotennummer eines schon existierenden Polarknoten eingegeben werden KN OLDSET NEWSET Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 49 von 324 .• Die SHIFT-Option gibt an. im Zusammenhang damit bedeutet die MULTIPLE-Option die Anzahl der Rotationen.YN. daß der OLDSET verschoben und/oder gedreht werden soll.

YA.ZA.YB.b.XB.c.REFLECT=MIRROR Datenzeilen: XA. c NEWSET a b OLDSET Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 50 von 324 .YC. die die Spiegelebene festlegen.ZC Die Datenzeilen enthalten die Koordinaten von 3 Punkten a.ZB XC.

XB.REFLECT=LINE Datenzeile: XA.YB.YA.ZA.ZB Die Datenzeile enthält die Koordinaten der Punkte a und b. a NEWSET b OLDSET Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 51 von 324 . die die Linie definieren.

YA. a OLDSET NEWSET Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 52 von 324 . an dem gespiegelt wird.REFLECT=POINT Datenzeile: XA.ZA Die Datenzeile enthält die Koordinaten des Punktes a.

TY. als Leerzeile eingegeben werden.SHIFT Datenzeilen: TX.XB. die die Rotationsachse festlegen und den Rotationswinkel. MULTIPLE gibt an. wie oft ggf.TZ XA.THETA Die Datenzeilen enthalten die Komponenten des Translationsvektors. die Koordinaten der Punkte a und b.ZB.ZA.YA.: 1) b θ a t Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 53 von 324 . eine Rotation erfolgen soll (Def. Datenzeile muß ggf. Die 2.YB.

N3. der Scheitel der Parabel entweder durch einen schon definierten Knoten mit der Knotennummer N3 oder durch Koordinaten (X3. • Falls LINE=C gesetzt wird.kreisförmigen oder parabelförmigen) Linie *NGEN[.NV3 Bemerkungen • I ist das Inkrement der Knotennumerierung (Default: 1). Soll der Bogen einen Winkel umschließen.NV1.Y3.Y3.N2.NV3) ein Normalenvektor auf der Kreisebene definiert werden. muß mit (NV1.SYSTEM={RC|C|S}] N1.LINE={P|C}][.I. • Fehlt die LINE-Option. der größer als 180 Grad ist. muß der Mittelpunkt des Kreises bzw.NV2.Z3) wie bei *NODE Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 54 von 324 . werden die Knoten entlang einer Geraden erzeugt. • Wird die LINE-Option gesetzt.NSET=Set-Name][.NV2.X3. • SYSTEM dient zur Definition der Koordinaten (X3.Z3.Y3.NGEN Knotendefinition durch inkrementelle Generierung entlang einer (geraden. werden die Knoten auf dem kürzesten Bogen zwischen den Knoten N1und N2erzeugt.Z3) spezifiziert werden.

N1 l l l l l N1 N2 N3 N1 N2 (NV1.NV3) N3 N1 N2 N2 l N3 LINE=P LINE=C Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 55 von 324 .NV2.

NINTER. • NSET ist der Name des neuen Knotensatzes.NINC Bemerkungen • Die BIAS-Option gibt das konstante Abstandsverhältnis zweier benachbarter Knoten an. wird nur in jedem zweiten Schritt der Abstand verändert. entsprechend kleiner.NSET=Set-Name][. falls r>1 ist. Dieser umfaßt auch die Randknoten.TWOSTEP]][. Falls zusätzlich die TWOSTEPOption gesetzt ist.BIAS=r[. Standardmäßig ist r=1. der von zwei Knotensätzen begrenzt ist. *NFILL[. • Die SINGULAR-Option ist bei der Erzeugung von Rißspitzen wichtig. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 56 von 324 . so wird der Knotenabstand in Richtung des zweiten begrenzenden Knotensatzes größer. also der Abstand konstant.NFILL Knotendefinition durch Auffüllen eines Bereichs. Ist r<1.NSET2.SINGULAR] NSET1.

NSET1 ist der Name des Startsatzes.5 INSIDE. Beispiel: *NFILL. NINTER gibt die Anzahl der Intervalle und NINC das Inkrement der Knotennummern an (Default: 1).OUTSIDE.BIAS=0. NSET2 der des Endsatzes.100 INSIDE OUTSIDE 606 605 604 603 103 102 101 201 301 401 501 602 106 105 104 601 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 57 von 324 .5.

N2.NSET=Set-Name[..NLAST.. Falls die GENERATE-Option gesetzt ist: NFIRST.. der Elemente aus dem ELSET in NSET eingefügt....ELSET=Set-Name][. oder die Namen schon existierender N-Sets. werden die Knoten..NSET Faßt Knoten zu einem SET zusammen. . muß eine Datenzeile angegeben werden Datenzeilen: Falls die GENERATE-Option nicht gesetzt ist: N1.GENERATE] Bemerkungen • Falls ELSET gesetzt ist.... *NSET...N16 N17.. • Falls ELSET nicht gesetzt ist.NINC Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 58 von 324 .

Vernetzung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 59 von 324 .

.TYPE=Elementtyp[. N16. INPUT=Datei-Name] ENUM. • Es können beliebig viele Daten eingelesen werden...N1. • ENUM kann max. • Die Elementdaten können auch über den INPUT-Parameter aus einer Datei gelesen werden.ELSET=Set-Name][.. *ELEMENT... mit dem die Knoten verbunden sind..ELEMENT Die Knoten werden zu Elementen verknüpft.N15.. 9-stellig sein Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 60 von 324 .N20 Bemerkungen • Der TYPE-Parameter gibt den Elementtyp an....

*ELGEN[.NL.IER. dem Master-Element.NR.IEL Bemerkungen Mit dem ELGEN-Kommando lassen sich ausgehend von einem existierendem Element.INL.NE. Master-Element IN Inkrement der Knotennummern in der Reihe (Default: 1) IE Inkrement der Elementnummern in der Reihe (Default: 1) NR Anzahl der Reihen.IN. ENUM bezeichnet die Nummer des Master-Elements NE Anzahl der Elemente in der 1. weitere Elemente in drei parametrischen Richtungen erzeugen.INR.ELSET=Set-Name] ENUM.ELGEN Aus einem vorgegebenen Element werden weitere Elemente generiert. Reihe inkl.IE. die generiert werden sollen (Default: 1) INR Inkrement der Nummern korrespondierender Knoten in den generierten Reihen IER Inkrement der Nummern korrespondierender Elemente in den Reihen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 61 von 324 .

40 302 301 90 201 50 101 10 MasterElement 303 92 52 12 3 304 93 53 13 4 305 94 306 95 55 15 6 307 96 308 309 97 209 57 109 17 8 9 91 51 11 2 54 14 5 56 16 7 1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 62 von 324 .1.NL INL Anzahl der Ebenen.100. die generiert werden sollen Inkrement der Nummern korrespondierender Knoten in den Ebenen IEL Inkrement der Nummern korrespondierender Elemente in den Ebenen Beispieldatenzeile: 10.1.3.8.

sollte der REFLECT-Parameter gesetzt werden.OLD SET=Set-Name. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 63 von 324 .SHIFT NODES=n[.ELCOPY Neue Elemente entstehen aus einem Element-Satz durch Kopieren. *ELCOPY. Dies funktioniert nur bei Kontinuumselementen. dessen Nummer um den ELEMENT SHIFT größer ist und die Knoten miteinander verbindet.REFLECT] Bemerkungen • Zu jedem Element des OLD SET entsteht ein neues Element. NEW SET=Set-Name][.ELEMENT SHIFT=m. • Falls der Umlaufsinn der Knotennummer in der Kopie sich vom Original unterscheidet. deren Nummer um SHIFT NODES größer als die des entsprechenden alten Elementes ist.

Beispiel: 4 10 1 3 18 19 GRUPPE1 2 17 16 *ELCOPY.REFLECT.NEW SET=GRUPPE2 4 3 10 18 19 GRUPPE2 GRUPPE1 1 15 2 17 16 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 64 von 324 .ELEMENT SHIFT=5. SHIFT NODES=15.OLD SET=GRUPPE1.

EINC Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 65 von 324 . *ELSET.ELAST.GENERATE] Datenzeilen: Falls die GENERATE-Option nicht gesetzt ist: E1.ELSET=Set-Name[....E16 E17...E2. Falls die GENERATE-Option gesetzt ist: EFIRST....ELSET Faßt Elemente zu einem SET zusammen (analog zu *NSET).. oder die Namen schon existierender Element-Sets.....

Elementebibliothek Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 66 von 324 .

. Elementtyp Stäbe.TYPE=Elementtyp. 2D/3D Kontinua Balken Schalen Section *SOLID SECTION *BEAM SECTION *SHELL SECTION Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 67 von 324 ..Elementspezifikation Elemente werden festgelegt • topologisch in dem eine Menge von Knoten vernetzt werden und der Elementtyp festgesetzt wird: *ELEMENT. • physikalisch in dem in der SECTION-Anweisung die geometrischen Eigenschaften festgelegt werden und auf eine Materialspezifikation verwiesen wird...

ebener Dehnungszustand num: Anzahl der Elementknoten Interpolationsordnung bei Balken 68 von 324 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum .v.m Kontinuumselemente Stabelemente Balkenelemente Schalenelemente Interfaceelemente dim: 1D.Elementebibliothek Namenskonvention: [prefix]typdimnum[postfix] typ: C T B S I u. 2D. 3D AX PE PS GPE axialsymmetrisch ebener Dehnungszustand ebener Spannungszustand verallg.

und Verschiebungsfreiheitsgraden Beispiel: S9R5 C3D20 reduziert integriertes Schalenelement mit 5 Freiheitsgraden pro Knoten dreidim.v.Prefix: Postfix: A D H R I T u.m. Kontinuumselement mit 20 Knoten Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 69 von 324 . Akustikelement Wärmeleitung (Diffusion) hybrides Element reduziert integriertes Element inkompatibles Element Kopplung von Temperatur.

Solche Elemente verhalten sich weicher als exakt integrierte. n-Punkt Integration ist exakt für Polynome der Ordnung < 2n-1. ein beliebig großer äußerer hydrostatischer Druck erzeugt keine Knotenverschiebung. inkompatibel Lineare Kontinuumselemente können keine Biegezustände darstellen. reduziert integriert Es wird ein Gaußpunkt weniger pro Richtung verwendet. Daher werden quadratische statt lineare Interpolationsfunktionen gewählt. daß die numerische Integration über die Interpolationspolynome exakt ist.Formulierungen von Kontinuumselementen voll integriert Es werden so viele Gaußpunkte verwendet.B. Gummi).h. d. Für ν −> 0. hybrid Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 70 von 324 .5 wird elastisches Material inkompressibel (z. Der Druck wird als zusätzlicher Freiheitsgrad behandelt. als zur exakten Integration nötig ist.

Zweidimensionale Kontinuumselemente Ebener Dehnungszustand CPE3 CPE3H CPE4 CPE4H CPE4I CPE4IH CPE4R CPE4RH CPE6 CPE6H lineares 3-Knotenelement hybride Version bilineares 4-Knotenelement hybride Version inkompatible Version hybrid und inkompatibel reduziert integrierte Version reduziert integriert. hybrid quadratisches 6-Knotenelement hybride Version Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 71 von 324 .

CPE8 CPE8H CPE8R CPE8RH quadratisches 8-Knotenelement hybride Version reduziert integrierte Version reduziert integriert. hybrid CPE4T CPE4HT CPE8T CPE8HT CPE8RT CPE8RHT Elemente mit gekoppeltem TemperaturVerschiebungsansatz Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 72 von 324 .

uy in den Seitenmittenknoten • Berechnete Spannungs-/Dehungskomponenten: xx. y Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 73 von 324 . • Freiheitsgrade: ux. yy. da sie nur konstante Dehnungen liefern und daher extrem steif sind. uy.• CPE3 und CPE3H sollten nur als Übergangselemente verwendet werden. xy • Elementdicke wird in *SOLID SECTION eingegeben • Knotenreihenfolge: 3 6 5 8 6 4 7 3 1 4 2 1 5 2 • Eingabekoordinaten: x. zz. [T] in den Eckknoten ux.

yy.Ebener Spannungszustand CPS3 CPS4 CPS4I CPS4R CPS6 CPS8 CPS8R CPS4T CPS8T CPS8RT lineares 3-Knotenelement bilineares 4-Knotenelement inkompatible Version reduziert integrierte Version quadratisches 6-Knotenelement quadratisches 8-Knotenelement reduziert integrierte Version Elemente mit gekoppeltem TemperaturVerschiebungsansatz • Für die Elemente des ebenen Spannungszustandes gilt entsprechend dasselbe wie für die des ebenen Dehnungszustands • Berechnete Spannungs-/Dehungskomponenten: xx.xy Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 74 von 324 .

CPS4I.Beispiel: Eingespannter Balken mit CPS-Elementen pR p x E = 3400 kN/cm2 ν = 0. CPS8 und CPS8R 4x8 CPS4. CPS4R.2 t = 10 cm l = 200 cm h = 100 cm p = 1. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 75 von 324 . Es werden 3 Vernetzungen verwendet: 1x2 CPS4.5 N/cm3 pR= 50 N/cm2 Die Verschiebung des Punktes x wird berechnet. CPS4R und CPS4I 2x4 CPS4.175 cm . CPS4R und CPS4I Eine Balkenvergleichslösung liefert als Resultat für die Verschiebung 0.

880 1.949 0.286 0.251 0.714 258.In der folgenden Tabelle werden die auf das exakte Ergebnis normierten Resultate dargestellt: 1x2 CPS4 CPS4R CPS4I CPS8 CPS8R 0.954 2x4 0.960 1.966 0.989 4x8 0.983 0.983 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 76 von 324 .966 0.040 0.

• Inkompatible Elemente sind genauer als lineare Elemente. Hourglass-Steifigkeit eingeschränkt. da sog. 1x2). Eine Ausbreitung dieser Moden bei größeren Netzen wird durch die sog. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 77 von 324 . • Die 8-Knotenelemente sind in sich schon biegsam. Bei zu wenigen Elementen in Querrichtung ist die Systemmatrix singulär (1x1. Nullenergiemoden auftreten. daher liefern sie die besten Resultate Ein Modell des Balkens mit 3D-Kontinuumselementen liefert qualitativ ähnliche Ergebnisse. • Reduziert integrierte Elemente sind sehr weich.• CPS4-Elemente können keine Biegezustände darstellen und liefern erst mit zunehmender Netzverfeinerung in Längsrichtung bessere Ergebnisse (Shear Locking).

10-Knotenelement (Tetraeder) hybride Version quadrat.Dreidimensionale Kontinumselemente C3D4 C3D4H C3D6 C3D6H C3D8 C3D8H C3D8I C3D8IH C3D8R C3D8RH C3D10 C3D10H C3D15 C3D15H lineares 4-Knotenelement (Tetraeder) hybride Version lineares 6-Knotenelement (Prisma) hybride Version lineares 8-Knotenelement (Quader) hybride Version inkompatibles Element inkompatibel und hybrid reduziert integriert hybride Version. reduziert integriert quadrat. 15-Knotenelement (Prisma) hybride Version Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 78 von 324 .

reduziert integriert Elemente mit gekoppeltem Temperatur-Verschiebungsansatz: C3D8T C3D20T C3D20RT C3D8HT C3D20HT C3D20RHT Bemerkungen • C3D4 und C3D4H sind nur geeignet für sehr fein vernetzte Bereiche mit kleinen Spannungsgradienten und als Übergangselement • aktive Freiheitsgrade: ux. [T] in den Eckknoten ux. xy. yy. uy. 20-Knotenelement (Quader) hybride Version reduziert integriert hybride Version. uz. uy. yz Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 79 von 324 . uz in den Seitenmittenknoten • Elementeigenschaften werden über *SOLID SECTION ohne weitere Datenkarte eingegeben • Berechnete Spannungs-/Dehnungskomponenten: xx.C3D20 C3D20H C3D20R C3D20RH quadrat. xz. zz.

Kontinuumselementen. hybriden und reduziert integrierten Varianten gilt dasselbe wie bei den zweidim. • Knotenreihenfolge: 4 10 8 9 7 1 5 4 13 1 14 7 8 16 20 5 17 12 4 11 18 13 6 10 2 80 von 324 3 6 2 12 6 11 9 8 15 3 10 5 2 15 14 7 19 3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 1 9 .• Für die inkompatiblen.

Kontinuumselemente CAX3 CAX3H CAX4 CAX4H CAX4I CAX4IH CAX4R CAX4RH CAX6 CAX6H CAX8 CAX8H CAX8R CAX8RH lineares 3-Knotenelment hybride Version bilineares 4-Knotenelement hybride Version inkompatible Version hybride und inkompatible Version reduziert integrierte Version hybrid und reduziert integriert quadratisches 6-Knotenelement hybride Version biquadratisches 8-Knotenelement hybride Version reduziert integriert hybrid und reduziert integriert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 81 von 324 .Axialsymm.

rz. • für Knotenkräfte muß der um den Umfang integrierte Wert eingegeben werden Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 82 von 324 . y) • Freiheitsgrade: ur. wie bei den anderen Kontinuumselementen. zz. z (entspr. x. • Eingabekoordinatensystem: r. uz [und T] auf den Eckknoten ur und uz auf den Seitenmittenknoten • Berechnete Spannungs-/Dehnungskomponenten: rr.Elemente mit gekoppeltem Temperatur-Verschiebungsansatz: CAX4T CAX4HT CAX8T CAX8HT CAX8RT CAX8RHT Bemerkungen • CAX3 und CAX3H sollten nur als Übergangselemente benutzt werden. Θ • Für die inkompatiblen. hybriden und reduziert integrierten Varianten gilt dasselbe.

• Knotenreihenfolge: 3 6 5 8 6 4 7 3 1 4 2 1 5 2 • CGAX.. Elemente haben einen zusätzlichen Verschiebungsfreiheitsgrad in azimuthaler Richtung (Twist) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 83 von 324 ..

und Seitennummerierung Zweidimensionale Kontinuumselemente Die Kanten werden durch die lokalen Knotennummer der Ecken definiert. Dreiecke Kante 1 Kante 2 Kante 3 Vierecke Kante 1 Kante 2 Kante 3 Kante 4 1-2 2-3 3-4 4-1 4 4 1 1 3 1-2 2-3 3-1 1 3 2 2 1 3 3 2 2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 84 von 324 .Kanten.

Dreidimensionale Kontinuumselemente Die Seitenflächen werden durch die lokalen Knotennummern ihrer Eckknoten definiert. Tetraeder Fläche 1 Fläche 2 Fläche 3 Fläche 4 Prisma Fläche 1 Fläche 2 Fläche 3 Fläche 4 Fläche 5 1-2-3 4-6-5 1-4-5-2 2-5-6-3 3-6-44 2 5 1 3 2 1 5 4 3 6 4 1-2-3 1-4-2 2-4-3 3-4-1 2 1 4 3 1 2 3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 85 von 324 .

Quader Fläche 1 Fläche 2 Fläche 3 Fläche 4 Fläche 5 Fläche 6 1-2-3-4 5-8-7-6 1-5-6-2 2-6-7-3 3-7-8-4 4-8-5-1 8 2 5 6 4 3 1 1 2 5 6 4 3 7 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 86 von 324 .

um beliebige Balkenquerschnitte zu modellieren • Axialsymmetrische Elemente mit nichtsymmetrischer Verformung • Dreidim. Kontinuumselemente mit Flächenmittenknoten • Verallgemeinerte Elemente für den ebenen Dehnungszustand Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 87 von 324 .Weitere Kontinuumselemente Zusätzlich zu den Kontinuumselementen für den Spannungs-/Dehnungszustand und mit gekoppelten Temperaturfreiheitsgraden gibt es noch Elemente für andere Problembereiche : • Konvektion und Diffusion von Wärme (Temperatur) • Massendiffusion (Konzentrationen) • Sickerströmung (Verschiebungen. Druck) • Akustik (Druck) • Piezoelektrizität (Verschiebungen und elektrisches Potential) Weitere Kontinuumselemente sind: • Membranen • Infinite Elemente • Warp-Elemente.

C3D20. CPS8.CAX8) • bei großen Verzerrungen und Kontaktproblemen: linear reduzierte Elemente (CPE4R. CAX4) • Dreiecke. CAX8R) • bei rechtwinkligen Netzen und wenn keine große Verzerrungen zu erwarten sind: inkompatible Elemente (CPE4I. CPS8R. voll integrierte Elemente (CPE4. reduziert integrierte Elemente (CPE8R. CAX4I) • in Bereichen hoher Spannungskonzentrationen: quadratische. C3D8. voll integrierte Elemente (CPE8. CPS4R. C3D8R. Tetraeder und Prismen sollten möglichst nur als Übergangselemente oder bei komplizierten Geometrien eingesetzt werden. C3D20R. C3D8I. CPS4I. CAX4R) • wenn keine Biegezustände erwartet werden: lineare.Auswahlkriterien für Kontinuumselemente • Standard: quadratische. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 88 von 324 . CPS4.

Stab-Elemente Eindimensionale Elemente in 2 und 3 Dimensionen (Truss-Elemente): 2D T2D2 T2D3 lineares 2-Knotenelement quadratisches 3-Knotenelement Freiheitsgrade: ux. (uz) 3D T3D2 T3D3 T2D2H T2D3H Hybridversion T3D2H T3D3H T2D2T T2D3T Temperatur als zusätzlicher Freiheitsgrad T3D2T T3D3T Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 89 von 324 . uy.

für starre Verbindungen.Bemerkung • Stabelemente nehmen nur Axialkräfte auf • es werden die axiale Spannung und Dehnung berechnet: E11 und S11 • Querschnittsfläche und Materialzuordnung über *SOLID SECTION • 3-Knotenelement wird für gekrümmte Versteifungen benutzt • in der Hybridversion wird die Axialkraft zusätzlich als Unbekannte behandelt. z. • Knotenreihenfolge und Normalendefinition (in 2D): n n 2 1 1 2 3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 90 von 324 .B. Dadurch können sehr steife Stäbe modelliert werden. Dies ist eine Alternative zu den Rigid Elements.

{MATERIAL=Materialname| COMPOSITE}[. daß das Element ein Laminat beschreiben soll.SOLID SECTION Eigenschaften von Kontinuumselementen werden über die Option *SOLID SECTION festgelegt. *SOLID SECTION. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 91 von 324 . ORIENTATION=Systemname] Datenzeile: • • • • Querschnittsfläche bei Stabelementen Dicke bei 2D-Elementen Laminatbeschreibung bei 3D-Elementen ELSET ist der Name der Elementgruppe.STACK DIRECTION={1|2|3}][. auf die sich die Option bezieht MATERIAL bezieht sich auf den Namen einer Materialdefinition in einer *MATERIAL-Option ORIENTATION bezieht sich auf den Namen eines Materialkoordinatensystems in einer *ORIENTATION-Option COMPOSITE bedeutet.ELSET=Set-Name. STACK DIRECTION gibt die (lokale) Richtung der Schichtung an.

Falls der COMPOSITE Parameter gesetzt ist. setzt ABAQUS intern den Wert 1. muß für jede Laminatschicht eine Datenkarte eingegeben werden: Dicke der Laminatschicht Anzahl der Integrationspunkte der Schicht (Vorbesetzung: 1) M Materialname für die Schicht O oder α Name einer Orientierung für diese Schicht oder Drehwinkel im Gegenuhrzeigersinn. bezogen auf die Orientierung.0 ein. Falls keine angegeben wird.• Die Datenkarte ist optional. LD NI α wird in Winkelgrad angegeben! Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 92 von 324 . die durch den ORIENTATION-Parameter festgelegt ist. um den um die Normale gedreht werden soll.

die sowohl für dicke als auch für dünne Schalen eingesetzt werden können • Schalenelemente für große und kleine Dehnungen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 93 von 324 .Schalenelemente Die Ausdehnung der Struktur ist in eine Richtung wesentlich kleiner als in die zwei anderen. Das Verhältnis von Schalendicke zu charakterischen Längen in den dazu senkrechten Richtungen ist kleiner als 1/10. Charakteristische Längen sind z. • Abstände zwischen Festhaltungen • Krümmungsradius • die Wellenlänge des höchsten Schwingungsmode Die Elementgröße ist kein Kriterium! Bei der Anwendung muss man unterscheiden zwischen • dicken und dünnen Schalen • "Allzweck"-Elemente. dazu orthogonalen Richtungen.B.

endliche Membrandehnung. reduziert integriert. 5 DOFs/Knoten reduziert integriert. 5DOFs/Knoten Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 94 von 324 . reduziert integriert. 5 DOFs/Knoten 9-Knotenelement. Biegung wird durch Auslenkung der Mittelebene beschrieben • Verhältnis Schalendicke zu charakteristischen Länge < 1/15 • Namenskonvention: STRI3 STRI65 S4R5 S8R5 S9R5 flaches 3-Knotenelement 6-Knotenelement mit 5 DOFs/Knoten 4-Knotenelement.Dünne Schalen • Kirchhoff-Theorie.

• die Reduktion der Integration bezieht sich auf die Gausspunkte in der Schalenebene • bei Elementen mit 5 Freiheitsgraden pro Knoten entfallen 3 auf die Verschiebungen und zwei auf Rotationen um die lokale 1- und 2-Achse • ein Knoten trägt 6 Freiheitsgrade (3 Verschiebungs- und 3 globale Rotationsfreiheitsgrade), wenn
- ein Rotationsfreiheitsgrad in Randbedingungen einbezogen ist (*BOUNDARY,*MPC) - er gleichzeitig zu einem Balken- oder Schalenelement gehört, das 6 Freiheitsgrade an diesem Knoten benutzt - er auf einer Knicklinie zweier Schalenelemente liegt - an ihm äußere Drehmomente angreifen

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Dicke Schalen
• Verhältnis Schalendicke zu charakt. Länge > 1/15 • Namenskonvention S8R S8RT 8-Knotenelement, reduziert integriert

8-Knotenelement, reduziert integriert, für Temperatur-Verschiebungskopplung • 6 Freiheitsgrade pro Knoten: 3 globale Verschiebungen, 3 globale Drehungen und ggf. die Temperatur an der Schalenunterseite und die Temperaturverteilung durch den Querschnitt je nach Anzahl der Integrationspunkte • Elemente haben eine endliche Schubsteifigkeit, die von ABAQUS abgeschätzt wird. Sie kann vom Benutzer auch explizit über die Option *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS eingegeben werden • alle Elemente sind auch für endliche Membrandehnungen geeignet

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Allzweck-Schalenelemente
• Namenskonventionen: 3-Knotenelement, reduziert integriert, endliche Membrandehnung S4/S4R 4-Knotenelement, reduziert integriert, endliche Membrandehnung • die Elemente Sn und SnR (n=3,4) sind identisch • je nach Schalendicke wird die Theorie für dicke Schalen bzw. für dünne Schalen angewendet • es gibt noch kontinuierliche Schalenelemente, die topologisch wie 3DKontinuumselemente aussehen (s.u.). S3/S3R

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Endliche und kleine Dehnungen
• für große, endliche Dehnungen und große Rotationen sind die folgenden Elemente geeignet:
- S3/S3R - S4/S4R

• für kleine Dehnungen und große Rotationen sind die folgenden Elemente geeignet:
STR3 S4R5 STRI65 S8R S8RT S8R5 S9R5

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Schaleneigenschaften
• Eigenschaften werden in der *SHELL SECTION oder der *SHELL GENERAL SECTION eingegeben. • Schalen können über den Querschnitt homogen oder aus verschiedenen Schichten aufgebaut sein (Laminate). • Eingabe der Knotenkoordinaten und (optional) der Richtungskosinus der Knotennormalen • Ausgabe: lokale Spannungs-und Dehnungskomponenen 11, 22, 12. Dazu kommen eine Fülle an Spannungs-, Dehnungs- und Kraftkomponenten bezogen auf Laminate oder Schichten. • Knotenreihenfolge
3 6 1 4 5 2 1 5 8 7 4 9 3 6 2

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Flächennormale
• die Richtung der Elementnormalen wird durch die Korkenzieher-Regel der Knotenreihenfolge bestimmt n
4 3

1

2

• die Austrittseite der Normale ist die Schalenoberseite, entsprechend ist dadurch auch die Schalenunterseite festgelegt

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Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 101 von 324 . wird die globale z-Achse projiziert. falls der Winkel zwischen x-Achse und Flächennormalen kleiner als 1o ist.Lokales System 3 2 1 1-Achse: Projektion der globalen x-Achse auf die Fläche. so daß zusammen mit der Flächennormalen ein rechtshändiges Dreibein gebildet wird. 2-Achse: ist senkrecht zur 1-Achse.

ist diese Möglichkeit nur bei glatten Flächen geeignet. Diese Methode ist nur dann gut. bezogen auf ein Element. definiert werden. die Knotennormale zu spezifizieren: • keine Angabe: ABAQUS berechnet für jeden Knoten aus der Lage der Nachbarelemente die Richtungskosinus näherungsweise. Es gibt drei Möglichkeiten. wenn die Krümmung stetig und nicht zu groß ist. Da nur eine Normale pro Knoten definiert werden kann. • *NODES: die Richtungskosinus werden in der *NODES-Option als 4. • *NORMAL:mit der *NORMAL-Option kann zu jedem Knoten eine zusätzliche Normale.Knotennormale Verformungen der Schalen gehen von der Anfangskrümmung aus. bis 6. Koordinate eingegeben. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 102 von 324 . Daher muß von jedem Element der Normalenvekor in den Knoten bekannt sein.

0.-0.0.1.0.707.707 2.0.0.1.2.2.1.0.707 *NORMAL 2.0.707.707.707 3.0.0.0 1 2 1 2 3 Komponenten des Normalenvektors Knotennummer oder Set-Name Elementnummer oder Set-Name Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 103 von 324 .*NODE 1.-0.0.1.

quadratisch. quadratisch 3-Knotenelement. z (auch für Richtungskosinus) • Freiheitsgrade: ur.Axialsymmetrische Schalen Für normale und dicke Schalen. für endliche Dehnungen: SAX1 SAX2 SAX2T 2-Knotenelement. Temperatur/Verschiebung gekoppelt • Eingabekoordinatensystem: r. φ und ggf. Integrationspunkte • Knotenreihenfolge: n 2 1 1 2 3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 104 von 324 . linear 3-Knotenelement. uz. T an der Unterseite und die Temperaturverteilung durch den Querschnitt je nach Anzahl d.

Weitere Schalenelemente Als weitere Schalenelemente stehen zur Verfügung: • axialsymmetrische Schalen mit asymmetrischer Deformation und für dünne axialsymmetrische Schalen: .SAXA1n .SAXA2n • ein 4.und ein 8-Knotenelement für die Wärmeleitungsberechnung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 105 von 324 .

ELSET=Set-Name. Der Materialname wird in der folgenden Datenzeile gesetzt.DENSITY=d][. {COMPOSITE|MATERIAL=Materialname}[.NODAL THICKNESS][.OFFSET=q] Es folgen Datenkarten je nach Parameter. wichtig für Schalen mit variabler Dicke • ORIENTATION bezieht sich auf den Namen eines Koordinatensystems in einer *ORIENTATION Option und gibt das Koordinatensystem für die Materialachsen bei orthotropen oder anisotropen Materialien an Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 106 von 324 .SHELL SECTION *SHELL SECTION. ORIENTATION=Systemname][. wird der COMPOSITEParameter gesetzt. • ist NODAL THICKNESS gesetzt.wird die Schalendicke nicht von der Datenzeile.POISSON=n][. sondern über die *NODAL THICKNESS Option eingelesen. wird der MATERIAL-Parameter gesetzt und bezeichnet den Namen einer Materialdefinition in einer *MATERIAL Option. • Falls das Schalenelement homogen ist. • Falls es sich bei dem Element um ein Laminat handelt.

Anstrich). um die Änderung der Schalendicke bei zunehmender Dehnung zu berücksichtigen. Tapete. die nicht zur Steifigkeit beiträgt (z. die normalerweise mit der Schalenmittenfläche übereinstimmt. Ist q=+0. -unterseite. Belag.5.• POISSON benennt eine effektive Querkontraktionszahl und ist wichtig beim Einsatz der Elemente mit endlicher Dehnung. der angibt. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 107 von 324 . Manchmal ist es vorteilhaft.5 • einer Schalenfläche kann eine nichtstrukturelle Masse zugeordnet werden. DENSITY=q gibt den Wert der Masse pro Flächeneinheit an. Gleichzeitig muss bei der Materialdefinition für diese Elemente eine strukturelle Masse über die *DENSITY Option angegeben werden. so liegt die Referenzfläche auf der Schalenober.B. wenn die Referenzfläche demgegenüber verschoben ist. • die Knoten legen die Referenzfläche der Schalen fest. Standardvorbesetzung: 0. um welchen Bruchteil der Schalendicke die Referenzfläche gegenüber der Mittenfläche nach oben (positiver Wert) oder nach unten (negativer Wert verschoben wird.bzw. Dies wird durch einen OFFSETWert erreicht.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 108 von 324 . die durch den ORIENTATION-Parameter oder das lokale System festgelegt ist.Die Datenzeilen hängen davon ab.oder der COMPOSITEParameter gesetzt ist. ob der MATERIAL. um den um die Normale gedreht werden soll bezogen auf die Orientierung. Standard: 3 M Materialname für die Schicht O oder α Name einer Orientierung für diese Schicht oder Drehwinkel im Gegenuhrzeigersinn. COMPOSITE Für jede Schicht des Laminats muß eine Datenkarte mit folgenden Angaben eingegeben werden: LD Dicke der Laminatschicht NI Anzahl der Auswertepunkte im Querschnitt.

an denen berechnete Größen ausgegeben werden. Spannungen. am 1.MATERIAL Es ist nur eine Datenzeile nötig: SD Schalendicke NI Anzahl der Querschnittspunkte in Richtung der Schalendicke. Standard:5 Die Standardvorbesetzung für NI reicht für die meisten linearen und nichtlinearen Probleme aus. Normale Standardmäßig werden Kräfte. etc. In der ABAQUS-Sprache werden die Punkte als Section Points bezeichnet. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 109 von 324 5 4 3 2 1 . In den Ausgabeanweisungen kann die Vorbesetzung übersteuert werden. Querschnittspunkt = Schalenoberseite ausgegeben. Querschnittspunkt = Schalenunterseite und am 5.

verhalten sich aber wie gewöhnliche Schalenelemente • nur quader. ist 2 5 6 die Stapelrichtung (Stack Direction) 5 4 3 6 4 wichtig. senkrecht auf einer der Dreiecksflächen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 110 von 324 .Kontinuumsschalenelemente • Kontinuumsschalenelemente sehen aus wie 3D-Kontinuumselemente. Diese stimmt standardmäßig mit 3 1 der Richtung der Schalendicke überein 1 und ist die Richtung 3. 1 2 • bei Quadern kann man die Stack Direction und Richtung der Schalendicke auch in die Richtungen 1 oder 2 definieren oder in der *SHELL SECTION mittels einem *ORIENTATION Koordinatensystem • bei Prismen gibt es nur eine 3-Richtung.und prismenförmige Elemente sind erlaubt • die Schalendicke wird explizit modelliert • die Knoten haben nur Translationsfreiheitsgrade • Knotenreihenfolge wie bei 3D-Kontinuumselementen • Flächennummerierung wie bei 3D-Kontinuumselementen • Normalenrichtung und Richtung der Schalendicke zeigt standardmäßig von der Fläche 1 zur Fläche 2 8 3 7 2 • bei der Modellierung von Laminaten.

• Namenskonvention: SC6R 6-Knoten-Prisma. die Dreiecksflächen bilden die Schalenflächen SC8R 8-Knoten-Hexaeder • alle Elemente sind für endliche Dehnungen geeignet • Elementeigenschaften werden in der *SHELL SECTION oder *SHELL GENERAL SECTION definiert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 111 von 324 .

{COMPOSITE|MATERIAL=Materialname}[. setzt man STACK DIRECTION=ORIENTATION muss über den ORIENTATIONParameter der Name einer *ORIENTATION Systemdefinition angegeben werden • Datenzeilen wie bei der *SHELL SECTION für konventionelle Schalenelemente Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 112 von 324 .POISSON und DENSITY haben dieselbe Bedeutung wie diejenigen bei der *SHELL SECTION für konventionelle Schalenelemente.POISSON={n|MATERIAL}][. Richtung in Schalendicke an. falls POISSON=MATERIAL gesetzt wird. ORIENTATION=Systemname][.ELSET=Set-Name. THICKNESS MODULUS=E][.MATERIAL.STACK DIRECTION={1|2|3|ORIENTATION}][.SHELL SECTION für Kontinuumsschalen *SHELL SECTION. dieser Wert ein effektiver E-Modul in Richtung der Schalendicke. • zusammen mit dem POISSON-Parameter muss der THICKNESS MODULUS Parameter gesetzt werden.COMPOSITE.DENSITY=d] • Die Parameter ELSET. entfällt der Parameter und ABAQUS berechnet die effektiven Werte für die Querkontraktionszahl und den EModul in Richtung der Schalendicke aus der Materialdefinition für die Schalenelemente • STACK DIRECTION gibt die Stapelrichung bzw.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 113 von 324 . Balkenelemente werden definiert in 2 und in 3 Dimensionen.Balkenelemente Bei Balken ist die Ausdehnung in einer Richtung wesentlich größer als in den beiden anderen orthogonalen Richtungen. Entsprechend unterscheiden sie sich in ihrer Definition und ihren Freiheitsgraden. Das Verhältnis zwischen Querschnittsabmessungen zu charakteristischen Längsabmessungen ist < 1/10.

0. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 114 von 324 ..n1. y Nx... die Richtung zeigt vom 1. die Richtungskosinus für die Balkennormale • Namenskonvention: B2..oder in der *NORMAL-Option definiert. Falls keine Angaben gemacht werden. zum 2.n2) System benutzt.-1) n2 wird in der *NODE. • Um die Orientierung des Balkenquerschnitts zu beschreiben. Ny. Knoten n1 hat die Komponenten (0. oder PIPE2.2D-Balken • Biegung und Dehnung • Freiheitsgrade: • Eingabekoordinaten: optional: ux. t ist die Tangente an der Balkenachse. wird ein lokales (t. φz x. wird n2 berechnet. uy.

die Richtungskosinus der 2.0. z optional: Nx. Dehnung. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 115 von 324 .-1) n2 wird in der *NODE. uz. Knoten n1 muß in der *BEAM SECTION angegeben werden Vorbesetzung: (0. Nz. φy. w • Eingabekoordinaten: x. zum 2.n1.. φx.3D-Balken • Biegung. uy. • Lokales (t. Torsion und Verwölbung (bei Balken mit offenem Querschnitt) • Freiheitsgrade: ux. y.. φz und ggf.. wird n2 berechnet. lokalen Querschnittsachse • Namenskonvention: B3. die Richtung zeigt vom 1. Ny.oder in der *NORMAL-Option definiert.. oder PIPE3. Falls keine Angaben gemacht werden.n2) System: t ist die Tangente an der Balkenachse.

n1 2 t 1 n2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 116 von 324 .

kubisch Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 117 von 324 . kubisch hybride Version 2-Knotenelement. quadratisch hybride Version 2-Knotenelement. kubisch hybride Version 3D-Balken B31 B31H B32 B32H B33 B33H B34 2-Knotenelement. linear hybride Version 3-Knotenelement.2D-Balken B21 B21H B22 B22H B23 B23H 2-Knotenelement. linear hybride Version 3-Knotenelement. quadratisch hybride Version 2-Knotenelement.

wie bei den gekrümmten Schalen. • Bei schubweichen Balken müssen die linearen oder quadratischen Balken verwendet werden.• Die hybriden Versionen sollten bei sehr schlanken oder sehr steifen Balken verwendet werden. Ordnung beschreiben schubstarre Balken (Bernoulli-Theorie) • bei gekrümmten Balken werden. In der *BEAM SECTION kann eine Querkontraktionszahl für die Querschnittdehnung angegeben werden. • Elemente 3. die Normalen an den Knoten berechnet. Knicken sollte die Normalenrichtung explizit eingegeben werden . Bei sehr starker Krümmung bzw.entweder über die *NORMAL Option oder . die sich bei endlicher Längsdehnung einstellt (Timoshenko-Theorie).über die Koordinaten in der *NODE Option Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 118 von 324 .

voller Querschnitt hexagonaler. Als Querschnittstyp sind u.ELSET=Set-Name][.BEAM SECTION Die Balkenquerschnitte werden in der *BEAM SECTION oder *BEAM GENERAL SECTION festgelegt: *BEAM SECTION. voller Querschnitt trapezförmiger Querschnitt Je nach Querschnittstyp sind die Querschnittspunkte festgelegt.a. hohler Querschnitt kreisförmiger. hohler Querschnitt rechteckiger. je nach Querschnittstyp. MATERIAL=Materialname[.SECTION=Querschnittstyp. hohler Querschnitt I-Profil L-Profil kreisförmiger. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 119 von 324 .POISSON=ν] Es folgen Datenkarten. zugelassen: ARBITRARY BOX CIRC HEX I L PIPE RECT TRAPEZOID beliebiger Querschnitt rechteckiger.

15 120 von 324 . Beispiel: SECTION=CIRC 2 5 4 3 2 17 1 1 13 15 12 14 16 2 11 10 8 1 6 2 3 4 5 9 7 1 2D-Balken 3D-Balken Ausgabepunkte von Spannungen (Default): Punkte 1 und 5 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum Punkte 3.3.9 des User´s Manual.11.7.Die Beschreibung der Balkenquerschnitte und der Datenkarten findet man in Abschnitt 23.

-1) sein.Ny. Standard: 5 Anzahl der Querschnittspunkte in radialer Richtung. 9. Querschnittspunkte. Standard: 3 Anzahl der Querschnittspunkte in Umfangsrichtung.0. Standard: 8 121 von 324 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum .3 Datenkarten in der *BEAM SECTION: R Nx. muß er (0.-1 Falls hier ein Eintrag bei 2D-Balken steht.Nz NI1.0. Default: 0. max. NI1 2D-Balken: 3D-Balken: NI2 Anzahl d.NI2 Es bedeuten: R Ni Radius Koordinaten von n1.

Weitere Elemente • WARP-Elemente sind 2D-Elemente. Referenz auf diese Elemente über die *BEAM GENERAL SECTION der Balken.v.und -flächenelemente • u.m. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 122 von 324 . mit denen allgemeine Balkenquerschnitte modelliert werden. die diesen Querschnitt besitzen sollen • Rohre (PIPE) • Rohrkrümmer (ELBOW) • Dämpfer (DASHPOT) • Kontaktelemente (GAP) • Kontaktelemente mit starrer Oberfläche (IRS) • Angerissene Schalen (LINE SPRING) • Federelemente (SPRING) • Interface-Elemente (INTER) • Gleitlinien.

Materialeigenschaften Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 123 von 324 .

NAME=Materialname *Materialoption Daten *Materialoption Daten ..Materialeigenschaften Die allgemeine Struktur der Materialeingabe ist: *MATERIAL. Im Kurs wird nur elastisches Materialverhalten betrachtet Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 124 von 324 . Die Materialoption und die Daten beschreiben das Stoffverhalten..

D1212.D2222.D2233.D1122.D3333.σ 11 σ 22 σ 33 τ 12 τ 13 τ 23 = D 1111 D 1122 D 1133 D 1112 D 1113 D 1123 D 2222 D 2233 D 2212 D 2213 D 2223 D 3333 D 3312 D 3313 D 3323 D 1212 D 1213 D 1223 D 1313 D 1323 D 2323 ε 11 ε 22 ε 33 γ 12 γ 13 γ 23 anisotropes Material *ELASTIC.D2213.D3313.D2212 D3312.D1113.D2323 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 125 von 324 .D1133.D1213.D1112.D1123 D2223.D3323.TYPE=ANISOTROPIC D1111.D1313.D1223.D1323.

D1212.D1133.D1313 D2323 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 126 von 324 .D3333.D2222.orthotropes Material *ELASTIC.D1122.D2233.TYPE=ORTHOTROPIC D1111.

Schubmodul und Poisson-Zahl spezifizieren.0 G 13 1 -------G 23 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 127 von 324 .Orthotrope Materialien lassen sich auch durch Eingabe der Konstanten wie E-Modul. Die Inverse der Spannungs/Dehnungsmatrix lautet ν 12 ν 13 1 ----.∠ ------.0 G 12 1 -------.∠ ------.∠ ------.0 E2 E2 1 ----E3 0 0 0 0 0 0 0 0 1 -------.0 E1 E1 E1 ν 23 1 ----.

ν Das Materialverhalten kann von der Temperatur und anderen Feldgrößen abhängig gemacht werden.ν12.G12.B.G12.G13. bei Schalen ist σ33 = 0.TYPE=ISOTROPIC E.ν13.TYPE=ENGINEERING CONSTANTS E1.E2. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 128 von 324 . Dazu gibt man zu jeder Temperatur einen kompletten Satz von Materialkonstanten und der zugehörigen Temperatur ein. so daß noch weniger Konstanten benötigt werden: *ELASTIC.G13 G23 Für orthotrope Materialien im ebenen Spannungszustand wie z.G23 Isotrope Materialien (Standard) *ELASTIC.ν23.*ELASTIC.E2.E3.ν12.TYPE=LAMINA E1.

Beispiel für ein isotropes Material: *ELASTIC E1.νn.Tn *EXPANSION α E ν T Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 129 von 324 . En.T2 .T1 E2.ν2.ν1. .

spez.Weitere Materialeigenschaften: *CONDUCTIVITY *DENSITY *EXPANSION *SPECIFIC HEAT u.B.B.v. Lehm) Kriechen Drucker-Prager Beton Hyperelastisch (z.m. Wärme 130 von 324 . Gummi) Hypoelastisch Versagen bei Materialien. die keinen Zug oder Druck übertragen poröse Stoffe u. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum Wärmeleitfähigkeit Dichte Wärmeausdehnungskoeff. Weitere Stoffgesetze: Plastizität und Clay Plastizität (z.m.v.

Falls die Materialeingabe keinen "elastischen Anteil" hat.TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS Bei den dicken Schalen S4R. B22. muss die Schubsteifigkeit eingegeben werden. berechnet ABAQUS aus den Parametern für das elastische Verhalten eine effektive Schubsteifigkeit. B31. Diese kann durch *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS überschrieben werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 131 von 324 .B32 treten bei Biegung über den Querschnitt Schubspannungen auf. Falls in der Materialeingabe eine *ELASTIC-Option vorkommt. *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS muss direkt hinter der *SECTION Anweisung stehen.S8R. und S8RT und den linearen und quadratischen Balken B21.

K23 Bei Balken: *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS K23.K13 • Falls nur ein Zahlenwert angegeben wird. wird für beide Richtungen derselbe Wert genommen.Bei Schalen: *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS K13. • Bei 2D-Balken braucht nur K23 angegeben werden. 3 2 2 1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 132 von 324 1 .

2. Die beiden Laminate haben eine Orientierung von +/. z z' y' c b a x' y x Zur Knoteneingabe im gestrichenen System wird die *SYSTEM Option gesetzt. Die Platte ist bezüglich des globalen Systems verschoben und gedreht. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 133 von 324 . Beispiel: Verbundplatte Eine Platte aus zwei Schichten steht unter gleichförmigen Druck.45o zu den Plattenseiten.

3.2 inch p = 100 lb/inch2 Die Stoffeigenschaften sind für orthotropes Material im ebenen Spannungszustand durch E11 = 40 x 106 lb/inch2 E22 = 106 lb/inch2 G12 = G13 = G23 =0.25 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 134 von 324 .5) (0.3.2.6) a = 10 inch h = 0.5) (2.Ursprungskoordinaten: Koordinaten von a: Koordinaten von b: Abmessungen der Platte: Last: (1.5 x 106 lb/inch2 ν12 = 0.

Die Platte liegt in der x’y’-Ebene. werden sie im gestrichenen Koordinatensystem ausgegeben. Um die Verschiebungen bequem zu interpretieren zu können. Dies erreicht man durch die *TRANSFORM-Option mit den Richtungsvektoren 2 1 1 a= 3 ∠ 2 = 1 5 5 0 0 1 ∠1 b= 3 ∠ 2 = 1 1 6 5 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 135 von 324 .

100 17.NSET=ALL 1..5.NSET=YPAR.10..5.*HEADING TWO LAYER COMPOSITE PLATE +/.0..NSET=ALL BOT..2.100 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 136 von 324 . 0.. NSET=TOP 1601.1. 0. 1617..10...0 17...TYPE=R.0. .0. -1.. *NODE 1..10. *NGEN.TOP. *NSET.10. 2.100 *TRANSFORM. 1601.GEN 1..0.NSET=BOT 1.0.45 DEG ORIENTATION *SYSTEM 1.0.3.1601.6..1..16.1617 *NFILL.1617...3..1.17 *NGEN..0.

-45.NAME=LAYER1.E6.25.ELSET=PLATE 1..1.1.5E6 *ORIENTATION.0E7.SYSTEM=R 1..LAMINA..1.1. *ORIENTATION..ELSET=PLATE.LAYER1 .NAME=LAMINA *ELASTIC.201..3.-1.101.45.3..GEN 1.*NSET. 3.0.200. 3.0.103...1.202.5..0E7 *MATERIAL..5E6.2..1.203.SYSTEM=R 1.1.5E6.8. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 137 von 324 .8 *SHELL SECTION.1.TYPE=S9R5 1.17 1601.1.TYPE=LAMINA 40.NSET=XPAR.2.3..1.1617 *ELEMENT.-1.102 *ELGEN.1.COMPOSITE .LAYER2 *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS 5.LAMINA.E6.NAME=LAYER2.8...

3 YPAR. *EL PRINT.*STEP *STATIC *BOUNDARY XPAR.3 *DLOAD PLATE.P. *NODE PRINT U.2. *END STEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 138 von 324 . SE.1 YPAR.POSITION=AVERAGED AT NODES SF.100.

Lösungsalgorithmen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 139 von 324 .

Lösungsalgorithmen Im FE-Modell ist folgende Gleichgewichtsbedingung zu lösen: R(u) = K wobei R(u) die Summe aller inneren Kräfte und K die Summe der äußeren Kräfte ist. u steht für den Gesamtvektor der Verschiebungen (und evt. anderer Freiheitsgrade). statischen Fall ist R(u) = A .u=K als lineares Gleichungssystem zu lösen ist. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 140 von 324 . u so daß A. Im linearen. Im nichtlinearen Fall muß die Gleichung iterativ gelöst werden.

Ψ1 => δu1 u2 = u1 + δu1 Ψ2 = Ψ(u2) Ψ(ui+1) ≅ Ψ (ui) + (δΨ/δu)i δui=0 δu1 u1 u2 δu2 u3 u (δΨ/δu)i δui = Ai+1 δui = .Newton-Raphson Ψ(u) = R(u)-K = 0 R(u) A1 u = K =>uu1 Ψ1 = Ψ1 1) (u Ψ(u2) ≅ Ψ (u1) + (δΨ/δu)1 δu1=0 (δΨ/δu)1 δu1 = A2 δu1 = .Ψi+1 => δui ui+1 = ui+ δui Ψi+1 = Ψ(ui+1) K A Ψ1 A1 2 Ψ 2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 141 von 324 .

Modifizierter Newton-Raphson R(u) Iterationsalgorithmus wie beim Newton-Raphson. Statt einer Tangentensteifigkeitsmatrix A wird immer dieselbe Anfangsmatrix verwendet. i K A δu1 δu2 u1 u2 u3 u Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 142 von 324 .

Quasi-Newton R(u) K A Ψ1 A0 1 Ψ2 Ai δui = -Ψ(ui) =>δui ui+1 = ui + δui Ψi+1 = Ψ(ui+1) Mit dem neuen δui. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 143 von 324 . u3 u δu1 u1 u2 δu2 Standardmäßig wird die Steifigkeitsmatrix alle 8 Iterationen neu berechnet. Ψi+1 wird aus Ai+1 δui = -(Ψi-Ψi+1) eine neue Steifigkeitsmatrix berechnet.Ψi.

Die Steifigkeitsmatrix kann bei bestimmten Materialeigenschaften unsymmetrisch werden.Vergleich Newton-Raphson Vorteil: Schnelle Konvergenz Nachteil: Nach jeder Iteration muß eine neue Steifigkeitsmatrix gebildet werden. Modifizierter Newton-Raphson Es muß nur einmal die Steifigkeitsmatrix gebildet werden. zur Aktualisierung der Matrix. In ABAQUS wird der BFGSAlgorithmus benutzt. erhält die Matrixsymmetrie. Nachteil: Unter Umständen größerer Rechenaufwand für die Sekantenberechnung. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 144 von 324 . Nachteil: Langsamere Konvergenz Vorteil: Quasi-Newton Vorteil: Schnellere Konvergenz. Größerer Konvergenzradius.

daß die Lösung innerhalb einer vorgegebenen Iterationsanzahl konvergiert. Also auch statische Lasten werden in einem Zeitintervall aufgebracht. Kn+1 K Kn+1 Kn u tn tn+1 t=1 Die Last ist im statischen Fall eine lineare Funktion der Zeit. Bei nichtlinearen Problemen oder bei zeitabhängigen Lasten. Kn Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 145 von 324 . wird die Last in Inkremente aufgeteilt.Inkremente Bei statischen linearen Problemen wird die Lösung in einem Zeitschritt iteriert. Jeder Zeitschritt wird iteriert. wobei die Größe des Inkrements von ABAQUS so gesteuert wird. wobei jedes Inkrement ein Zeitschritt bedeutet.

bei starker Nichtlinearität und Anwendung des Line Search Verfahrens: Quasi-Newton.bei zyklischen Vorgängen (quasistatisch): modifizierter Newton-Raphson mit gelegentlichem Matrix-Update .δui / ui+1 < 1. Anforderung über *SOLUTION TECHNIQUE • Zwei Kriterien müssen erfüllt sein. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 146 von 324 . wird das Inkrement verkleinert. . Nach 5 solchen Cut-Backs ohne Konvergenz wird die Berechnung abgebrochen. je nach Problem alle drei Verfahren.0E-3.Ψi / K < 5.bei stark nichtlinearen Problemen: Newton-Raphson .bei großen Systemen und wenn die Matrix sich beim Update nur wenig ändert. • Alle Werte zur Steuerung der Iterationen können über *CONTROLS verändert werden.Lösungsalgorithmen in ABAQUS • ABAQUS verwendet. wobei K eine über die Struktur gemittelter Wert für die Kraft ist . Die Standardwerte sind ausreichend für die meisten Anwendungen. damit im i-ten Iterationsschritt Konvergenz erreicht wird: .0E-3 • Die Inkremente werden automatisch gesteuert. Falls im Inkrement nach 16 Iterationen keine Konvergenz erreicht wird.

B.iterative Verfahren. Dies geschieht meist in zwei Schritten: • Aufbau der Gesamtsteifigkeitsmatrix aus den Elementsteifigkeitsmatrizen (Assemblierung) • Lösen des Gleichungssystems. häufig verwendete Algorithmen sind . z.Gleichungslösung Bei linear statischen Problemen und bei den Iterationsverfahren muß die SystemMatrix aufgestellt und das Gleichungssystem gelöst werden. CG-Verfahren In ABAQUS wird standardmäßig ein Sparse Solver verwendet: • ein sog.Gauß’sche Eliminationsverfahren (direkte Verfahren) . Multifrontal-Solver • besonders geeignet für nichtkompakte Strukturen • parallelisiert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 147 von 324 .

Der Algorithmus folgt der Domain Decomposition Methode. Einige Bedinungen für einen sinnvollen Einsatz sind: • kompakte Strukturen mit Kontinuumselementen • mehrere Millionen Freiheitsgrade • möglichst homogenes Material • kein von Kontaktwechselswirkungen dominiertes Problem • keine Constraints. jedoch nur bei sehr gut konditionierten Systemen. bei der die gesamte Struktur in nichtüberlappende Bereiche zerlegt wird und jeder Bereich für sich gelöst wird. in denen große Flächen miteinander gekoppelt werden (*TIE) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 148 von 324 .Ein iterativer Solver steht für statische Probleme und stationäre Wärmeübergangsprobleme zur Verfügung. Mehr als dreifache Performancesteigerung gegenüber dem Sparse Solver ist möglich.

Parallelisierung Sparse Solver • 2 Parallelisierungsstrategien . ABAQUS-Environment-File muß parallel={supernode|tree} gesetzt werden Iterativer Solver die einzelnen Domänen werden auf die angeforderten Prozessoren verteilt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 149 von 324 .tree mehrere Fronten werden parallel abgearbeitet • Performanceverbesserung nur bei großen Problemen • im ABAQUS-Aufruf bzw.supernode die Abarbeitung einzelner Fronten erfolgt parallelisiert .

Belastungsgeschichte Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 150 von 324 .

die zwischen *STEP.. Ein Berechnungsschritt enthält • Prozeduren (= Analysearten) • Lastarten • Randbedingungen • Ausgabeanforderungen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 151 von 324 . . Ein Berechnungsschritt ist logisch ein Lastfall.Belastungsgeschichte Die Belastungsgeschichte ist eine Folge von Berechnungsschritten. also eine komplette Problembeschreibung. und *ENDSTEP eingeschlossen ist..

der Parameter kann fast immer weggelassen werden. Die Last wird linear über den Step aufgebracht.AMPLITUDE={STEP.INC=NINC][.STEP *STEP[. PERTURBATION.RAMP}][.][SOLVER=DDM] Datenkarte: Untertitel für den Step (optional) Bemerkungen: • Der AMPLITUDE-Parameter beschreibt. Die Standardvorbesetzung sollte nicht geändert werden.h. d.NLGEOM][. STEP: RAMP: Die gesamte Last wird als Ganzes sofort aufgebracht. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 152 von 324 . Der Default hängt von der Prozedur ab und ist bei statischen Problemen vom Typ RAMP. wie die Last in dem Berechnungsschritt aufgebracht wird.

Falls der Perturbation-Step . • Der PERTURBATION-Parameter linearisiert das Problem. Der Parameter ist wirksam für alle folgende Steps.B. am aktuellen Arbeitspunkt der Kraft-Verschiebungskurve (base state) wird eine lineare Tangentensteifigkeitsmatrix konstruiert und darauf basierend das Strukturverhalten berechnet. wird auf den Anfangsbedingungen aufgesetzt .h.ein späterer Step ist. wird auf dem Endzustand des letzten vorherigen Step aufgesetzt. wenn das Problem geometrisch nichtlinear berechnet werden soll. *FREQUENCY) • SOLVER=DDM schaltet den iterativen Solver ein Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 153 von 324 . d.• INC gibt die maximale Anzahl der Inkremente in diesem Berechnungsschritt an (Default: 10) • Der NLGEOM-Parameter muß gesetzt werden. der kein Perturbation-Step ist .der erste Step ist.einige Prozeduren sind automatisch Perturbation-Steps (z.

Modenüberlagerung Anwortverhalten Statik stationärer Zustand bei harmonischer Anregung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 154 von 324 . direkte Zeitintegration Eigenfrequenzen und Eigenmoden komplexe Eigenfrequenzen und Eigenmoden Wärmeausbreitung dynamische Berechnung.Prozeduren Einige wichtige Prozeduren. die ABAQUS anbietet: *BUCKLE *COUPLED TEMPERATUREDISPLACEMENT *DYNAMIC *FREQUENCY *COMPLEX FREQUENCY *HEAT TRANSFER *MODAL DYNAMIC *RESPONSE SPECTRUM *STATIC *STEADY STATE DYNAMICS Stabilitätsberechnung gekoppelte TemperaturVerschiebungsberechnung dynamische Berechnung.

Die Datenkarte kann dann meistens entfallen. Ansonsten wird die Schrittweite von ABAQUS variabel gewählt.DIRECT] TINI.TMAX Bemerkungen: Wenn der DIRECT-Parameter gesetzt ist. modifiziert. *STATIC[. muß der Benutzer in der folgenden Datenkarte die konstante Schrittweite angeben. ist dies das konstante Zeitinkrement Gesamtzeit des Berechnungsschrittes kleinstes zugelassenes Inkrement größtes zugelassenes Inkrement Die beiden letzten Parameter haben nur Sinn.TMIN. TINI TTOTAL TMIN TMAX anfängliches Zeitinkrement.Statik Im Kurs befassen wir uns zunächst nur mit linear statischen Lastfällen. wird von ABAQUS ggf. wenn das Inkrement variabel ist.TTOTAL. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 155 von 324 . falls DIRECT gesetzt ist.

0 Maximale Anzahl an Gleichgewichtsiterationen pro Inkrement: 16 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 156 von 324 . Die Standardvorbesetzungen für die Daten und auch für die verschiedenen Konvergenzkriterien sind kompliziert und von den Prozeduren abhängig.0 TMIN = 10-5 TMAX = 1. Das bedeutet: TINI = 1.0 TTOTAL = 1.Für die meisten Fälle braucht die Datenkarte zu *STATIC nicht eingegeben werden. Im Standardfall versucht ABAQUS die Last in einem Zeitschritt aufzubringen.

falls es sich um fixe Randbedingungen handelt.Randbedingungen Randbedingungen werden in ABAQUS über die *BOUNDARY-Option festgesetzt. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 157 von 324 . wenn es sich um zeitlich veränderliche Randbedingungen handelt oder um fixe Randbedingungen. Dabei kann die Option • in der Modelleingabe stehen. Dazu gibt es die Optionen *MPC und *EQUATION. sog. in denen Freiheitsgrade auf einen endlichen Wert gesetzt werden. in denen Freiheitsgrade zu Null gesetzt werden. Weitere kinematische Zwangsbedingungen sind Anfangswerte (*INITIAL CONDITIONS) Restarts (*RESTART) Funktionsverläufe für Lasten und Verschiebungen (*AMPLITUDE). oder • in der Belastungsgeschichte. Multipoint Constraints (MPCs). Wir behandeln nur fixe Randbedingungen. In ABAQUS können Freiheitsgrade voneinander abhängig gesetzt werden.

die hier nicht relevant sind. früher gesetzte Randbedingungen sind nicht mehr gültig die spezifizierten Randbedingungen kommen zu schon evt. Alle Werte von Variablen. die in einem vorherigen Step mittels *BOUNDARY im History-Teil gesetzt wurden. Randbedingungen werden im • direkten Format • Type-Format eingegeben. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 158 von 324 .{OP={NEW.MOD}|FIXED}] OP=NEW OP=MOD FIXED evt. sollen im aktuellen Step auf diesem Wert gehalten werden Es gibt weitere Parameter.BOUNDARY *BOUNDARY[. bestehenden hinzu mit diesem Parameter muß die *BOUNDARY-Option im History-Teil des Eingabedatensatzes stehen.

Direktes Format N oder N-SET.DOFL. die durch DOF1 bis DOFL gekennzeichnet sind. auf Null gesetzt.DOF1. Wert den der (oder die) Freiheitsgrad(e) annehmen sollen.VAL N N-SET DOF1 DOFL bezeichnet die Knotennummer oder die Knotengruppe. für die die Randbedinung gelten soll ist der erste Freiheitsgrad ist der letzte Freiheitsgrad eines Bereiches. VAL Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 159 von 324 . wird nur der Freiheitsgrad DOF1 festgesetzt. Falls das Feld leer bleibt. die festgesetzt werden sollen. Falls dieses Feld leer bleibt. sind die Verschiebungen oder Rotationen.

Type-Format
Bei reinen Spannungs-/Dehnungsanalysen können auch SymmetrieRandbedingungen angegeben werden. Desgleichen können Randbedingungstypen spezifiziert werden: N oder N-SET,TYP XSYMM YSYMM ZSYMM Symmetrieebene X = const (ux = φy = φz = 0) Symmetrieebene Y = const (uy = φx = φz = 0) Symmetrieebene Z = const (uz = φx = φy = 0)

Entsprechend gibt es auch XASYMM, YASYMM und ZASYMM für Antisymmetriebedingungen. Weitere Typen sind ENCASTRE PINNED alle Verschiebungs- und Rotationsfreiheitsgrade von N oder in N-SET sind Null alle Verschiebungsfreiheitsgrade von N oder in N-SET sind Null

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Lasten
Im Kurs werden nur Knotenlasten (*CLOAD) und verteilte Lasten (*DLOAD) behandelt. Beide Optionen haben einen AMPLITUDE- und einen OP-Parameter. AMPLITUDE Standardmäßig wird die Last in der Weise aufgebracht, wie es der AMPLITUDEParameter in der *STEP Option vorsieht. Es läßt sich mit der *AMPLITUDE Option eine Zeitfunktion definieren, die die Variation der Last über den Berechnungsschritt beschreibt. Der AMPLITUDE-Parameter referiert diese Funktion. OP Falls mehrere Berechnungsschritte aufeinanderfolgen, besteht die Möglichkeit, daß die Lastbeschreibung aus einem vorherigen Step modifiziert, weiter gültig bleibt oder vollkommen neu definiert wird.

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OP=NEW

alle früheren Lastbeschreibungen des gleichen Typs sind nicht mehr gültig und werden durch die Beschreibung in der folgenden Datenkarte ersetzt. Folgt keine Datenkarte, so werden alle Lastarten dieses Typs entfernt. Alle Lastbeschreibungen von vorherigen Steps bleiben gültig, die Last, die durch die folgende Datenkarte beschrieben wird, kommt hinzu. Falls diese Last sich auf dieselben Knoten bzw. Elemente bezieht, wie die Last desselben Typs in einem vorherigen Step, so wird diese ersetzt.

OP=MOD

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Beispiel: *STEP *STATIC *DLOAD A1,BX,20. B1,BY,50. *CLOAD N1,1,100. *ENDSTEP *STEP *CLOAD,OP=NEW *DLOAD,OP=MOD C1,BZ,10. A1,BX,30. *ENDSTEP Volumenkräfte der Größe 20 in X-Richtung auf die Elementgruppe A1 und der Größe 50 in Y-Richtung auf B1. Knotenkräfte in Richtung des ersten Freiheitsgrades der Größe 100. Die konzentrierten Kräfte verschwinden, eine Volumenkraft der Größe 10 auf C1 in Z-Richtung kommt hinzu und die Volumenkraft auf A1 wird von 20 auf 30 geändert.

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Konzentrierte Kräfte
*CLOAD[,AMPLITUDE=AMPLITUDE-Name][, OP={MOD|NEW}][,FOLLOWER] N oder N-SET,DOF,VAL

N N-SET DOF VAL

Knoten oder Knotengruppe, auf die die Kraft oder das Moment wirkt Nummer des Freiheitsgrades, auf den die Last wirkt Größe der Last, wird ggf. noch mit der AMPLITUDE multipliziert

Bei Balken oder Schalen treten an den Knoten Rotationen auf. Falls die Kraftrichtung sich mit der Rotation am Knoten mitdrehen soll, muß der FOLLOWER-Parameter gesetzt werden. Dies ist nur wichtig bei großen Verschiebungen und Drehungen.

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Verteilte Lasten
*DLOAD[,AMPLITUDE=AMPLITUDE-Name][,OP={MOD|NEW}] E oder E-SET,TYP,VAL

E E-SET TYP VAL

Element oder Elementgruppe, auf die die Last wirkt Lastart, hängt vom Elementtyp ab. Größe der Last, wird ggf. noch mit der AMPLITUDE multipliziert

Je nach Elementtyp sind unterschiedliche Lastarten zugelassen. Eine vollständige Beschreibung für jedes Elements findet man im 14. Kapitel des ABAQUS User‘s Manual.

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Wichtige Lastarten sind: BX. P2 Pn Volumenkräfte bei Kontinuums.und Schalenelementen Druck auf das Schalenelement. BZ BR. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 166 von 324 .bzw. BY. positiv in Richtung der Normalen Kraft pro Einheitslänge bei Balken Kraft pro Einheitslänge bei Balken in Richtung der lokalen 1. PY. 2-Richtung. Die Seitennummer des Elements hängt von der lokalen Knotennummerierung ab. Richtung in das Element hinein. Gleichförmiger Druck auf die n-te Seite bei Kontinuumselementen (2D und 3D) . BZ P PX.und Schalenelementen Volumenkräfte bei axialsymmetrischen Kontinuums. PZ P1.

der aus Systemgründen abgebrochen wurde. beendet werden kann Die *RESTART Option steht • im Modelleingabeteil. um mittels der *POST OUTPUT Option aus einem abgeschlossenen ABAQUS-Lauf zusätzliche Druckausgabe oder Ausgabe in eine Datei zu erzielen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 167 von 324 .B. wenn ein Restart-File gelesen werden soll • in der Belastungsgeschichte. so daß ein ABAQUS-Lauf • mit einem weiteren Step fortgesetzt werden kann • in einem Step mit einer neuen Prozedur fortgesetzt werden kann • in einem schon berechneten Step wieder aufsetzen kann • einen Step.Restart Die *RESTART Option veranlaßt das Schreiben oder das Lesen (oder beides) von Restart-Dateien. wenn ein Restart-File geschrieben werden soll Ein Restart-File ist ebenfalls Voraussetzung. wegen Zeitüberschreitung. z.

{READ|WRITE}[. END STEP][.INC=NINC][. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 168 von 324 .FREQUENCY=N][. • Nach Maßgabe des FREQUENCY-Parameters wird jedes N-te Inkrement hintereinander auf das Restart-File geschrieben.OVERLAY][. • FREQUENCY gibt an. Gibt man den OVERLAYParameter ein.*RESTART. wird das alte überschrieben. Jedesmal wenn ein Inkrement gesichert wird. so wird immer nur ein Inkrement im Restart-File gehalten. Das letzte Inkrement eines Steps wird immer gesichert.STEP=NSTEP] Bemerkungen: • mindestens READ oder WRITE muß angegeben werden. jedes wievielte Inkrement auf das Restart-File geschrieben werden soll (Default: 1). FREQUENCY=0 beendet das Beschreiben des Restart-Files.

• Um einen Punkt im Restart-File zum Lesen exakt ansteuern zu können. Steps werden in der Reihenfolge. wird auf das letzte Inkrement im Step positioniert.WRITE gilt für alle folgenden Steps.WRITE vorkommt. so bedeutet das. jeder ABAQUS-Lauf erzeugt ein neues Restart-File Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 169 von 324 . END STEP gesetzt wird. • Falls zu einer Kombination STEP=NSTEP. • Ein *RESTART. Falls kein INC-Parameter angegeben wird. INC=NINC. bis ein weiteres *RESTART. in der sie bearbeitet werden numeriert. • Restart-Files werden nicht verlängert. die einen neuen Step definiert. wird auf den letzten Step in dem Restart-File positioniert. Im Eingabedatensatz muß dann allerdings eine *STEP Option folgen. Falls kein Step-Parameter angegeben wird. daß an dieser Stelle der momentane Step als abgeschlossen betrachtet werden soll. gibt man die Step-Nummer und die Nummer des Inkrementes in diesem Step mit den Parametern STEP und INC an.

... *ENDSTEP *STEP. und 5.FREQ=4 . und 6.. Inkrement im 1 Step und das 4. *STEP..WRITE..Beispiel: *RESTART. Inkrement im 2. *ENDSTEP t STEP 1 5 3 2 1 4 6 1 2 3 4 5 STEP 2 Jeweils das 4.INC=20 *STATIC . Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 170 von 324 .INC=30 *DYNAMIC . Step können in einem folgenden Restart-Lauf angesprochen werden.

Aufruf: abaqus job=job2 oldjob=job1 1. der auf einem ABAQUS-Job mit Identifier job1 basiert.Weitere Beispiele Im Folgenden soll immer ein Restart erfolgen. setzt ABAQUS automatisch auf den letzten Step und das letzte Inkrement auf. Fortsetzung eines abgebrochenen ABAQUS-Jobs: *HEADING Restart eines abgebrochenen Laufes *RESTART.INC=increment Wenn der STEP.und INC-Parameter wegfällt. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 171 von 324 .STEP=1. Der Restart-Job hat den Identfier job2.READ.

STEP=1.INC=last-increment *STEP neue Step Definition *ENDSTEP 3.2. Fortsetzung mit einem weiteren Step *HEADING Restart mit einem neuen Step *RESTART.END STEP *STEP modifizierte Step-Definition *ENDSTEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 172 von 324 .STEP=1.READ. Aufsetzen in einem abgeschlossenen Step. *HEADING Restart eines abgeschlossenen Laufes *RESTART.INC=increment. um den Lastverlauf zu ändern. den Endzeitpunkt einer dynamischen Rechnung zu verlängern etc.READ.

ABAQUS-Ausgabe Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 173 von 324 .

2.m Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 174 von 324 . Eine Tabelle findet man in Kap.v.) • Ausgabe auf die Output Database (für Postprocessing mit ABAQUS/CAE bzw. Geschwindigkeiten. Dehnungen. Druck. und andere Freiheitsgrade Spannungen. ABAQUS/Viewer) • Restart-Datei Ausgabeanweisungen unterscheiden zwischen Knotenvariable Elementvariable Verschiebungen. Querschnittsvariable bei Schalen und Balken u. 4. MSC.1 des ABAQUS User’s Manual. Temperaturen.Weit über 300 Ausgabevariable sind je nach Prozedur.Patran u. Ausgabeformen sind • Druckausgabe • Ausgabe auf eine Datei (für Postprocessing mit HyperMesh.a. Element und Lastfall möglich. Kräfte.

Koordinaten.und Rotationskomponenten n-te Verschiebungskomponente (n=1.3) n-te Rotationskomponente Verwölbung Temperaturen alle Komponenten der Reaktionskräfte und -momente n-te Komponente der Reaktionskraft n-te Komponente des Reaktionsmoments alle Komponenten der konzentrierten Kräfte und Momente n-te Punktkraftkomponente n-te Punktmomentkomponente Geschwindigkeiten.Knotenvariable U Un URn WARP NT RF RFn RMn CF CFn CMn alle Verschiebungs. . Beschleunigungen...2. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 175 von 324 .

PRESS.INV3) MISES-Vergleichsspannung Tresca Druck ( p = .Elementvariable S Sij SP SPn SINV MISES TRESC PRESS E Eij EP EPn ENER SENER alle Spannungskomponenten ij-te Spannungskomponente (1≤ i ≤ j ≤ 3) alle Hauptspannungskomponenten n-te Hauptspannungskomponente alle Stressinvarianten (MISES. TRESC.σii) alle Dehnungskomponenten ij-te Dehnungskomponente alle Hauptdehnungskomponenten n-te Hauptdehnungskomponente alle Energiedichten elastische Dehnungsenergie Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 176 von 324 .

Krümmungen und Verwindungen im Querschnitt Dehnungen im n-ten Section Point logarithm..SF SFn SMn SE SEn Querschnittskräfte Querschnittskräfte im n-ten Section Point Querschnittsmomente im n-ten Section Point alle Dehnungen.. Schubspannungskomponenten. nominale Dehnungskomponenten. Dehnungskomponenten. .. elastische und plastische Dehnungsanteile. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 177 von 324 .

Druckausgabe Knotenvariable *NODE PRINT[. nach jedem wievieltem Inkrement die Ausgabe erfolgen soll (Default: 1). NSET=Set-Name][.FREQUENCY=I][. • NSET gibt die Knotengruppe an. Minimum und den Gesamtwert der Variablen in jeder Spalte aus. deren Ergebnisse ausgegeben werden sollen. • Wenn eine *TRANSFORM Option gesetzt ist. Falls die *NODE PRINT Option nicht gesetzt wird. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 178 von 324 . Datenzeilen: Es folgen ein oder mehrere Datenzeilen.SUMMARY={YES|NO}][. FREQUENCY=0 unterdrückt die Ausgabe. erfolgt keine Ausgabe. Default: alle Knoten.TOTALS={YES|NO}] Bemerkungen: • FREQUENCY gibt an. kann diese durch GLOBAL=YES übersteuert werden und die Knotenvariablen werden im globalen System ausgegeben.GLOBAL={NO|YES}][. • SUMMARY und TOTALS geben das Maximum. die jede eine Knotenvariable oder eine Liste von Knotenvariablen enthält.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 179 von 324 . CENTROIDAL Elementvariable werden in der Elementmitte ausgewertet.TOTAL={YES|NO}] Bemerkungen: Der POSITION-Parameter gibt an.Elementvariable *EL PRINT[. POSITION={AVERAGED AT NODES|CENTROIDAL| INTEGRATION POINTS|NODES}][.FREQUENCY=I][ELSET=Set-Name][. wie die Elementvariable ausgegeben werden sollen: AVERAGED AT NODES Die Elementvariable werden von den Integrationspunkten zu den Knoten extrapoliert. Über alle Beiträge an einem Knoten wird gemittelt. SUMMARY={YES|NO}][.

bei Balken hängt es vom Querschnitt ab. und der 5. werden die Standardwerte genommen. NODES Elementvariable werden von den Integrationspunkten zu den Knoten extrapoliert.INTEGRATION POINTS Elementvariable werden an den Integrationspunkten ausgewertet. an denen die Variablen ausgegeben werden sollen. Punkt.oder Schalenelemente. Die folgenden Datenzeilen enthalten die Elementvariablen. aber nicht gemittelt. Wird keine Druckausgabe angefordert erfolgt keine Ausgabe. Datenzeilen: Liste der Section Points bei Balken. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 180 von 324 . Falls diese Karte fehlt. Bei Schalen ist das der 1.

SOLVE={YES|NO}] Informationen über die Residuen bei den Iterationen werden ausgegeben.*ENERGY PRINT[. werden Informationen über die Gleichungen und die Wavefront ausgegeben. *PRINT[.RESIDUAL={YES|NO}][.FREQUENCY=I][.FREQUENCY=I] Gibt Informationen über die gesamte Energie im Modell aus. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 181 von 324 . Falls SOLVE=YES gesetzt ist. Die Informationen werden in das Message-File id.msg geschrieben.

MSC. *NODE FILE *EL FILE *ENERGY FILE mit denselben Parametern und Datenzeilen wie bei der Druckausgabe.bzw. Tensorgröße. Es können im Unterschied zur Druckausgabe nicht einzelne Komponenten geschrieben werden.Ausgabe auf Ergebnis-Datei Die Ausgabe auf Datei ist ähnlich wie die Druckausgabe gesteuert. Die Ausgabedatei ist im binären Format und wird für das Postprocessing mit HyperMesh. sondern immer nur die gesamte Vektor.Patran und anderen Postprozessoren benötigt. Dazu gibt man die Option *FILE FORMAT=ASCII ein. Man kann die Datei auch im ASCII-Format erzeugen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 182 von 324 .

MODE LIST] [. ergänzt (ADD) werden.PRESELECT}] fordert Variable an für Kontourplots.B.Ausgabe in die ODB Die Datei id. FIELD oder HISTORY) und derselben Häufigkeit (FREQUENCY) ersetzt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 183 von 324 .VARIABLE={ALL.{FIELD|HISTORY}[. Prozedurspezifische Ausgabe *OUTPUT. Verschiebungsplots usw.OP={NEW|ADD|REPLACE}][. HISTORY fordert Variable für XY-Plots an (z. Energievariable.h. einzelne Komponenten an speziellen Orten im Modell) FIELD MODE LIST OP fordert Eigenmodes an bei *MODAL DYNAMIC bei Folgesteps kann die OUTPUT-Anweisung komplett ersetzt (NEW) bzw.FREQUENCY=I][. Bei REPLACE wird eine OUTPUTAnweisung desselben Typs (d. Animationen. ABAQUS/Viewer für das Postprocessing gelesen.odb wird von ABAQUS/CAE bzw.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 184 von 324 . I. 4. Vol. Knoten. angefordert werden.und Energievariablen.1. prozedurspezifisch gewählt werden (PRESELECT) oder alle Variable (ALL). Eine Tabelle findet man im User’s Manual. Kap. die in das ODB-File geschrieben werden sollen (wenn der Parameter MODE LIST gesetzt ist).3 Datenzeilen: Liste von Eigenmodes.VARIABLE es kann eine bestimmte Vorauswahl von Element-. die bei der Prozedur möglich sind.

folgen Datenzeilen mit den Variablennamen.VARIABLE={ALL.NSET=Set-Name][.VARIABLE={ALL. die in das ODB-File geschrieben werden sollen.Ausgabe von ausgewählten Variablen *OUTPUT.PRESELECT}] *ENERGY OUTPUT[.ELSET=Set-Name][.PRESELECT}] [.ELSET=Set-Name][.FREQUENCY=I][. Falls die VARIABLE-Option nicht gesetzt ist.POSITION={CENTROIDAL|INTEGRATION POINTS|NODES] *NODE OUTPUT[.OP={NEW|ADD|REPLACE}] Dazu kommen dann weitere Anweisungen: *ELEMENT OUTPUT[. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 185 von 324 .PRESELECT}] und weitere.VARIABLE={ALL.{FIELD|HISTORY}[.

Suchen und Finden von Beispielen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 186 von 324 .

dat geschrieben. abaqus findkeyword [job=job-name][maximum=max-output] Es folgen beliebig viele Zeilen. Eine Leerzeile stößt die Suche an. die in den Example Manuals.B.SYSTEM=CYLINDRICAL. 100 pro Manual bzw. die Schlüsselwörter enthalten. Es werden alle Beispieldatensätze. *ORIENTATION. in dem ein Schlüsselwort vorkommt. die ausgegeben werden.Schlüsselwörter Häufig sucht man ein ABAQUS-Beispiel. sonst in die Standardausgabe max-output limitiert die Anzahl an Beispielen. Unterlage Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 187 von 324 . nach den Schlüsselwörter samt Parametern und Werten durchsucht. Def. z. job-name das Ergebnis der Suche wird in eine Datei job_name. Verification Manuals und Seminarunterlagen für ABAQUS/Standard und ABAQUS/Explicit vorkommen.

SYSTEM = CYLINDRICAL Common matches : 16 discbrake_3d discbrake_3d_extrapara_300c discbrake_3d_xpl laminpanel_s4_prebuckle laminpanel_s9r5_prebuckle modelchangedemo_continuum thinsheetstretching_m3d9r thinsheetstretching_s4r : 16 boltpipeflange_3d_ortho discbrake_3d_extrapara discbrake_3d_separated dsatire_model laminpanel_s4r5_prebuckle laminpanel_stri65_prebuckle submerged_cyl_cylinder thinsheetstretching_s4 .......a. 16 Datensätze aus dem ABAQUS/Standard Example Manual mit der Zeile: *ORIENTATION...Beispiel: abaqus findkeyword *orientation... Es gibt also u..system=cylindrical Ausgabe: .. Searching in ABAQUS Example Problems Matches for line: ORIENTATION.SYSTEM=CYLINDRICAL Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 188 von 324 .

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 189 von 324 . den das extrahierte Beispiel erhalten soll.Extrahieren von Datensätzen Will man einen Beispieldatensatz nachrechnen oder für das eigene Problem modifizieren. zieht man ihn aus der Beispielsammlung.Der Datensatz wird dann im Arbeitsverzeichnis abgelegt. die im ABAQUSInstallationsverzeichnis liegt heraus. abaqus fetch job=job-name [input=input-file] Dabei ist job-name der Name der Beispieldatei input-file ein alternativer Name.

ABAQUS Umgebung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 190 von 324 .

env Man kann durch Anlegen und editieren einer Datei abaqus_v6.7-1/site/abaqus_v6.env das ABAQUS Environment verändern.env abaqus_v6.1).env • Benutzer-Home-Verzeichnis: • Arbeitsverzeichnis: abaqus_v6.3.ABAQUS Environment File Im Environment-File sind Parameter gesetzt. die die Ressourcen und den Verlauf des ABAQUS-Jobs festlegen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 191 von 324 . in dem man hier die Vorbesetzungen der Parameter ändert. Eine Beschreibung findet man im ABAQUS Site Guide und im ABAQUS Analysis User’s Manual I (3. die aktuelle Besetzung erhält man durch Eingabe von abaqus job=id information=environment ABAQUS wertet 3 Environment-Files aus in der Reihenfolge • im Installationsverzeichnis: /installationsverzeichnis/abaqus/6.

auch in MByte angegeben werden: pre_memory="256mb" standard_memory="256mb" Das Scratchfilesystem kann durch den Parameter scratch=directory gesetzt werden. Je nach Plattenplatzbedarf oder auch an speziellen Rechnern ist es u. nötig. Die Größen können u. den Wert zu ändern. Standardmäßig ist scratch=/tmp gesetzt.Die meisten Parameter sollten vom Benutzer nicht geändert werden. Diese sind (mit ihren Werten im Standard-Environment-File): pre_memory=33554432 standard_memory=33554432 Memory für ABAQUS-Pre in 64-Bit-Worten Memory für ABAQUS-Standard in 64-Bit Worten Das entspricht jeweils 256 MByte.a. Manche sollten jedoch an das ABAQUS-Problem angepaßt werden.U. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 192 von 324 .

28/172.03 ------------------------------------276.28/172.. • für jeden Step werden Informationen über benötigte Ressourcen ausgegeben M E M O R Y A N D D I S K E S T I M A T E SUMMARY FOR CURRENT NODE ORDERING (NOTE THAT IF NODE ORDERING CHANGES THE SIZE ESTIMATES FOR THE STEPS WILL CHANGE) STEP MAXIMUM DOF WAVEFRONT FLOATING PT OPERATIONS PER ITERATION 3.24 1. der die Ein-/Ausgabeoperation minimiert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 193 von 324 .47/197.47/197.07 1 ---MAX 5100 --------5100 1..53/36.Hauptspeicherbedarf • Informationen über den Hauptspeicherbedarf während der Analyse erhält man aus der Druckausgabedatei: abaqus datacheck job=id .21E+11 -----------3.03 1.24 MEMORY TO MINIMIZE I/O (GBYTES/MWORDS) REQUIRED DISKSPACE (GBYTES/GWORDS) 1.07 • die ABAQUS-Environmentvariable standard_memory muss mindestens den Wert in der Spalte unter MINIMUM MEMORY REQUIRED haben • in der Spalte MEMORY TO MINIMIZE I/O steht der Wert des Speicherbedarfs.21E+11 MINIMUM MEMORY REQUIRED (MBYTES/MWORDS) 276.53/36.

• Der ABAQUS-Lauf kann anschließend mit abaqus continue job=id . fortgesetzt werden... • Der Hauptspeicherbedarf für ABAQUS-PRE pre_memory muß abgeschätzt werden und hängt von der Anzahl der Freiheitsgrade ab: P R O B L E M S I Z E NUMBER OF ELEMENTS IS NUMBER OF NODES IS NUMBER OF NODES DEFINED BY THE USER TOTAL NUMBER OF VARIABLES IN THE MODEL 53752 59694 59694 179082 (DEGREES OF FREEDOM PLUS ANY LAGRANGE MULTIPLIER VARIABLES) • die Vorbesetzung von 256 MBytes für pre_memory ist für 250 000 Freiheitsgrade ausreichend Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 194 von 324 .

Typischer Zusammenhang zwischen Freiheitsgraden und Pre_Memory Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 195 von 324 .

fct .120 ------1.650 1.010 0.066 1. das Scratchfilesystem ausgewählt werden Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 196 von 324 .152 0.290 16.282 • anhand dieser Informationen muss u.nck .opr ------TOTAL 154.Plattenplatzbedarf • während der Analyse werden große temporäre Dateien erzeugt ESTIMATED FILE SIZES FILE MWORDS GBYTES .126 ------172.U.

Patran Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 197 von 324 .ABAQUS am RZ ABAQUS gibt es für alle gängigen Unix-Systeme. und für Windows NT/2000/XP. einschließlich Linux. Linux Berechnung großer Probleme • Erzeugung der Eingabedatei an irgendeiner Maschine mit einem Editor. HyperMesh oder MSC. ABAQUS/Viewer.Patran • Rechnung im Batch an einem der Parallelrechner • Postprocessing an irgendeiner Maschine mit ABAQUS/CAE. ABAQUS/CAE. HyperMesh oder MSC. Am RZ kann ABAQUS auf 4 Ebenen genutzt werden: HP XC6000 Cluster (XC1) HP XC4000 Cluster (XC2) Workstations PC’s unter Windows.

3.ABAQUS-Aufruf Aufruf: abaqus job=id [analysis|datacheck|continue|help|syntaxcheck| information={environment|local|memory|release|status}] [input=input-file][user=source-file][oldjob=oldjob-id] [fil={append|new}][memory=memsize] [interactive|background][scratch=scratch-dir] [parallel={supernode|tree}][cpus=anzahl_der_cpus] [output_precision={single|full}] Viele Parameter können auch (alternativ) im ABAQUS Environment-File gesetzt werden.2. Genaue Beschreibungen aller möglichen Parameter stehen im ABAQUS Analysis User’s Manual.2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 198 von 324 . Kap.

muß ihr Name hier angegeben werden oldjob-id ist die Job-Id eines vorherigen ABAQUS-Jobs auf den ein Restart aufsetzt. Dieser Parameter muß also immer vorhanden sein.READ vorkommt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 199 von 324 . wenn im Eingabe-File ein *RESTART.Standardaufruf: abaqus job=id [input=input-file][oldjob=oldjob-id] id ist die Kennung des Jobs. alle erzeugten Dateien erhalten den Namen id.inp heißt.extension input-file falls die Eingabedatei nicht id.

Das JMS richtet die Job-Umgebung ein und stellt die Ressourcen wie CPU-Zeit.und Fileserverknoten und viele TBytes große Dateisysteme.php Große Probleme sollten unter Kontrolle des Job Management Systems gerechnet werden. ist ein System aus 750 Rechenknoten mit jeweils zwei Dual Core Opteron Prozessoren.uni-karlsruhe. HP XC4000 Dazu kommen jeweils noch weitere Service. Hauptspeicher und Anzahl der Prozessoren bereit.ABAQUS auf den Linux Clustern Das Rechenzentrum betreibt als Höchstleistungsrechner zwei Linux-Cluster: HP XC6000 ist ein System aus 101 Rechenknoten mit jeweils 2 Itanium2 Prozessoren und 2 Rechenknoten mit jeweils 8 Prozessoren.rz. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 200 von 324 . Genaue Informationen findet man auf der RZ Webseite http://www. die mit einem Quadrics II Kommunikationsnetzwerk verbunden sind. die mit einem InfiniBand Interconnect verbunden sind.de/ssck/ssck.

kennt man ihn nicht im Vorhinein. • Der komfortableste Weg. im ABAQUS-Environmentfile Python-Script-Anweisungen platzieren zu können: import os scratch=os. Auch hier muß man wegen des $-Zeichens das Verzeichnis explizit angeben. d. also: scratch="/home/ssck/groupid/userid" • Es gibt an jedem Knoten ein lokales Filesystem. welches als Scratchfilesystem oder auch als temporäres Filesystem verwendet werden kann. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 201 von 324 . das lokale Filesystem wird über die Variable $TEMP angesprochen. Im ABAQUS Environmentfile werden $-Zeichen nicht interpretiert.Scratchfilesysteme • SFS ist ein globales Filesystem. das als Scratchfilesystem genutzt werden kann.environ[’WORK’] entsprechend auch für TEMP.h. führt über die Möglichkeit. Daher muß man den Inhalt von $WORK explizit angeben. die Dateien sind am Ende des ABAQUS-Jobs automatisch gelöscht. Der Zugang erfolgt üblicherweise über die Umgebungsvariable $WORK. Da das Verzeichnis den Namen dynamisch bezieht. Scratch-Verzeichnisse festzulegen.

ABAQUS Umgebung auf den HP XC Clustern ABAQUS Environmentvariable (mit Vorbesetzung): pre_memory="256mb" standard_memory="1024mb" import os scratch=os. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 202 von 324 .environ[’WORK’] Je nach Bedarf sollte der Anwender eine oder mehrere dieser Variable in seinem lokalen ABAQUS Environmentfile modifizieren.

inp heißt.1*CPU-Zeit) -i inputfile Name einer Eingabedatei. die nicht id. Realzeit in Minuten (Vorbesetzung: 1. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 203 von 324 .) f für dicke (fat) Knoten=Knoten mit 8 Prozessoren -T time max.Job-Submit auf den HP XC Clustern abqjob -j id -t time -m memory [-c jobclass][-p procs] [-d node][-T time][-i inputfile][-o oldjob-id][-f {append|new}] [-u source-file][-D direct_solver][-s optionstring] -j id -t time -m memory -p procs Jobkennung CPU-Zeit in Minuten Hauptspeicherbedarf in MByte Anzahl der Prozessoren (Vorbestetzung: 1) -d Knotentyp t für dünne (thin) Knoten=Knoten mit 2 Prozessoren (=Vorbes.

-s string Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 204 von 324 .-c jobclass es gibt zwei Jobklassen: p für Production (=Vorbesetzung) und d für Development Durch Eingabe von job_class bekommt man die Ressourcen dieser Klassen angezeigt. -o oldjob-id Kennung eines schon gerechneten Jobs. wenn ein Restart erfolgen soll -u user-sub Name eines Fortran-Quellprogramms oder Objekt-Files. das in den ABAQUS-Job eingebunden werden soll -D solver wenn parallel gerechnet wird (p<1) und der direkte Solver benutzt werden soll. sonst wird der DDM Solver verwendet hier können weitere Optionen aus dem ABAQUS-Aufrufen (eingeschlossen in ") eingegeben werden. muß " -D y " angegeben werden.

Spezielle Problemlösungen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 205 von 324 .

durch den die Extraktionsmethode für die Eigenwerte und vektoren gewählt wird.NORMALIZATION={DISPLACEMENT|MASS}][. EIGENSOLVER={LANCZOS|SUBSPACE}][.USER BOUNDARIES][. BIAS=α][. abhängig davon.NUMBER INTERVALL=N] • Es folgen 1 oder 2 Datenzeilen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 206 von 324 . wie die Eigenvektoren normiert werden. wie der EIGENSOLVERParameter gesetzt ist. • die Struktur kann vorbelastet werden • als Unteroption von *ELASTIC muß die Dichte angegeben werden (*DENSITY) *FREQUENCY[.Eigenfrequenzen und -moden Die *FREQUENCY-Prozedur zieht aus der Schwingungsgleichung ·· Mu ( t ) + Ku ( t ) = 0 die Eigenfrequenzen und Eigenmoden. • Der NORMALIZATION-Parameter legt fest.

können weitere Parameter gesetzt werden. das berechnet werden soll.α ≠ 1 . wird 1 Bereich angenommen bestimmt die Bereichsgrenzen bi: i 1 ∠ αb i = ( ω max ∠ ω min ) ⋅ ----------------. falls dieser Parameter fehlt. Diese legen Bereichsgrenzen des Frequenzintervalls fest.Falls die Lanczos-Methode gewählt wird und parallelisiert gerechnet werden soll. Es müssen mindestens so viele CPU’s angefordert werden. NUMBER INTERVALL BIAS Anzahl der Frequenzbereiche. USER BOUNDARIES Bereichsgrenzen werden in einer Datenzeile festgelegt.i ≤ N ∠ 1 N 1∠α ωmax und ωmin sind die Grenzen des Frequenzbereiches. wie es Frequenzbereiche gibt. wenn α=1 gewählt wird der Bereich in N gleiche Intervalle unterteilt.. BIAS und USER BOUNDARIES schließen sich gegenseitig aus! Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 207 von 324 .

falls NUMBER INTERVALL > 1 ist. die berechnet werden sollen νMIN. werden extrahiert Weitere Daten in der Zeile werden nicht besprochen. Hierfür werden die Standardvorbesetzungen empfohlen. bis zu der die Eigenwerte und moden berechnet werden sollen. Datenzeile: N. pro CPU wird ein Intervall bearbeitet 1.νMAX. die diesem Punkt am nächsten liegen.νMAX minimale bzw.Lanczos-Methode • besonders für eine große Anzahl von Eigenwerten-/moden geeignet • parallelisiert. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 208 von 324 .λ Anzahl der Eigenwerte und -moden. müssen diese Werte gesetzt werden N λ Verschiebungspunkt. maximale Frequenz. die Eigenwerte.νMin. Frequenzbereich muß in Intervalle aufgeteilt werden.

Datenzeile: Hier werden bis zu 8 Zahlen pro Zeile eingegeben. wenn NUMBER INTERVALL=N > 1 USER BOUNDARIES und in der *FREQUENCY-Option angegeben wurde. Es müssen genau N-1 Werte eingegeben werden. Diese Datenzeile muß eingegeben werden.2. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 209 von 324 . die die Frequenzbereichsgrenzen festlegen.

die Eigenwerte diesem Punkt am nächsten liegen.Subspace-Iteration-Methode Datenzeile: N. NV~2N Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 210 von 324 .NV.IMAX N νMAX λ NV IMAX Anzahl der Eigenwerte und -moden.νMAX. bis zu der die Eigenwerte und -moden berechnet werden sollen Verschiebungspunkt. die berechnet werden sollen maximale Frequenz. als auch νMAX angegeben werden. werden extrahiert Anzahl der Vektoren. desto schneller konvergiert das Verfahren. aber um so mehr Hauptspeicher ist nötig. die für die Unterraum-Iteration verwendet werden sollen (Default: das System wählt aus) Maximale Anzahl an Iterationen (Default: 30) • falls sowohl N. das zuerst erfüllt ist • je größer NV ist. wird das Kriterium genommen.λ.

wenn die Struktur Starrkörperfreiheitsgrade (und somit Nullfrequenzmoden) hat. Die niedrigsten N Werte von |ωmax2 -λ| werden berechnet.Bemerkungen • die Frequenzen werden in [Umdrehungen/Zeiteinheit] gemessen • der Verschiebungspunkt λ muß in [Umdrehungen/Zeiteinheit]2 angegeben werden • die Angabe eines Verschiebungspunktes ist notwendig. Beispiel: Schwingungen eines Kabels unter Spannung P Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 211 von 324 .

Step: Vorspannung des Kabels *STATIC *CLOAD 14.E *NODE PRINT U.500.1.CF *END STEP ******************************* *STEP Step 2: Die ersten 4 Eigenwerte *FREQUENCY 4 *END STEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 212 von 324 .*HEADING . .RF.NLGEOM 1.MISES. *STEP. *NODE FILE U *EL PRINT S.

Dynamische Probleme Zu lösende Differentialgleichung ·· · Mu ( t ) + Cu ( t ) + Ku ( t ) = P ( t ) M C K P u ist die Massenmatrix die Dämpfungsmatrix die Steifigkeitsmatrix der Lastvektor der Verschiebungsvektor Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 213 von 324 .

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 214 von 324 .Explizite Zeitintegration • Diskretisierung der Zeit und der Zeitableitung (zentrale Differenzenmethode) • Auswertung der Bewegungsgleichung zur Zeit t • u(t+Δt) hängt ausschließlich von Größen zur Zeit t und früher ab Vorteil: Häufig sind M und C diagonal. es müssen keine Gleichungssysteme gelöst werden Nachteil: • bedingte Stabilität • Zeitinkrement muß kleiner als eine kritische Größe 2/ωmax sein. wobei ωmax die größte signifikante Eigenfrequenz der Struktur ist • daher nur für kurzzeitige Prozesse mit wenigen Zeitschritten geeignet.

Implizite Verfahren sind stabil. daß u(t+Δt) durch Lösen von Gleichungssystemen in jedem Zeitschritt ermittelt werden muß • nach der Art. aber aufwendig.Newmarksche Methode Die Wilsonsche und die Newmarksche Methode enthalten freie Parameter (Θ bzw. .B.Wilsonsche Θ-Methode .Houboltsche Methode .Implizite Zeitintegration • u(t+Δt) hängt auch von anderen Größen zur Zeit t+Δt ab • das bedeutet. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 215 von 324 .γ) über die man das Stabilitätsverhalten der Lösung verbessern kann. β. z. unterscheidet man verschiedene Methoden. wie die Zeit und die Zeitableitungen diskretisiert werden.

Modale Superposition • Entwicklung von u nach den ersten p Eigenmoden der Struktur • die Ordnung des Systems reduziert sich von n auf p • falls die Dämpfung vernachlässigt oder durch eine Diagonalmatrix approximiert werden kann. sind alle Matrizen diagonal und das System entkoppelt in p Gleichungen zu je einem Freiheitsgrad • Zeitintegration wird exakt durchgeführt Die Methode ist sehr ökonomisch bei linearen Systemen. da die Transformation und Rücktransformation nur einmal durchgeführt werden muß. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 216 von 324 .

Dynamische Berechnungen in ABAQUS explizite Verfahren spezielles Programm ABAQUS/Explicit für kurzzeitdynamische Vorgänge und geometrisch nichtlineare Probleme mit großen Verschiebungen Hilber-Hughes-Taylor (=modifizierte Newmark-Methode) Unterraum-Projektionsmethode über *DYNAMIC modale Superposition über *MODAL DYNAMIC implizite Verfahren Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 217 von 324 .

NOHALF] Datenzeile: TINC.TMAX Die Hilber-Hughes-Taylor-Methode enthält einen freien Parameter α zur Steuerung der numerischen Dämpfung: α ∈ [ ∠ 1 ⁄ 3.05 keine Dämpfung maximale Dämpfung Standard Wenn der DIRECT-Parameter gesetzt ist.TTOTAL.ALPHA=α][.DIRECT][.DYNAMIC Hilber-Hughes-Taylor *DYNAMIC[. 0 ] α=0 α=-1/3 α=-0.TMIN. wird mit fester Schrittweite TINC bis TTOTAL integriert. INITIAL=NO][. Der NOHALF-Parameter unterdrückt dann die Berechnung des Half-Step-Residuums Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 218 von 324 .HAFTOL=haftol][.

Zu jedem Zeitpunkt wird iteriert. wobei TINC ein anfängliches Inkrement ist. wird das Inkrement verkleinert. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 219 von 324 . bis innerhalb einer Toleranz. also bei t+Δt/2. Gleichgewicht herrscht. wird das Residuum ·· · Mu + Cu + Ku ∠ P = R t + Δt ⁄ 2 berechnet.10-5TTOTAL) TMAX maximal zugelassenes Zeitinkrement (keine Vorbesetzung) Mit dem HAFTOL-Parameter wird die Schrittweite gesteuert. Falls R größer als haftol ist.Wenn der HALFTOL-Parameter gesetzt wird. In der Mitte zwischen 2 Zeitschritten. TMIN ist ein minimales Zeitinkrement (Standardvorbesetzung: MIN(TINC. wird mit variabler Schrittweite gerechnet.

1 . Der DIRECT.und HAFTOL-Parameter schließen sich gegenseitig aus.10 mal Größenordnung von P (ohne Reibung) 1 -100 mal der Größenordnung von P bei Systemen mit Reibung ABAQUS berechnet standardmäßig zu Beginn eines jeden Steps die Beschleunigung. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 220 von 324 .Empfehlung für haftol: 0. wird auf die Beschleunigung des vorigen Steps aufgesetzt. Falls INITIAL=NO gesetzt ist.

TTOTAL Als festes Zeitinkrement wird MIN(TINC.VECTORS=p TINC. *STEP *FREQUENCY p . Die somit entkoppelten p Bewegungsgleichungen werden mit einem expliziten Verfahren integriert. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 221 von 324 . wobei ωmax die höchste der p Eigenfrequenzen ist. .SUBSPACE.0.Unterraum-Projektion Der Verschiebungsvektor wird nach den ersten p Eigenmodes entwickelt.4/ωmax) gewählt. Die p Eigenmodes müssen vorher in einem *FREQUENCYStep ermittelt werden. *STEP *DYNAMIC.

NO}] TINC.CONTINUE={YES.TYPE=VELOCITY • bei einem Folge-Step: aus den Geschwindigkeiten am Ende des vorigen Steps • Ausgabe von speziellen modalen Größen über *MODAL OUTPUT *MODAL PRINT *MODAL FILE Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 222 von 324 . Falls CONTINUE=YES gesetzt wird. wieviele Modes signifikant sind.MODAL DYNAMIC Für lineare Probleme ist die modale Superposition die geeignete Integrationsmethode. wobei abgeschätzt werden muß. *MODAL DYNAMIC[. werden für die Geschwindigkeiten Anfangsbedingungen gesetzt • bei einem ersten *MODAL DYNAMIC Step aus *INITIAL CONDITION.TTOTAL Dieser Anweisung muß ein *FREQUENCY-Step vorangehen um die ersten p Eigenmodes zu bestimmen.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 223 von 324 .INPUT=inputfile] N oder N-SET.VEL N N-SET DOF VEL bezeichnet die Knotennummer bzw. können sie auch über den INPUT-Parameter eingelesen werden. die Knotengruppe.DOF. der die Richtung der Anfangsbedinung festlegt Größe der Geschwindingkeitskomponente Es können beliebig viele Datenzeilen eingegeben werden.TYPE=VELOCITY[. für die die Anfangsbedingung gelten soll der Verschiebungsfreiheitsgrad.Anfangsbedingungen Anfangsgeschwindigkeiten können an jedem Knoten in Richtung und Größe vorgegeben werden: *INITIAL CONDITION. Wenn die Datenzeilen in einer Datei inputfile stehen.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 224 von 324 .bei indirekten Verfahren (modale Superposition) durch die *MODAL DAMPING-Option berücksichtigt. • Dämpfung aufgrund der Materialeigenschaften wird .Masse und Dämpfung • Die Masse muß über die *DENSITY-Option in das System eingeführt werden.bei direkten Integrationsverfahren (explizit oder implizit) durch die *DAMPING-Option .

gilt das Dämpfungsmaß nur für den n-ten Mode Es können beliebig viele Zeilen eingegeben werden.Kritische Dämpfung Dämpfungsmaß des i-ten Modes: ξi= ci/cr. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 225 von 324 .m sind Zahlen.ξ .DIRECT n. cr ist die kritische Dämpfung ξi liegt zwischen 1% und 10% *MODAL DAMPING. . Falls m fehlt. die einen Moden-Bereich bezeichnen.m. für die das Dämpfungsmass ξ gelten soll. n.

BETA=βR Bei modaler Superposition: *MODAL DAMPING. für die die Konstanten αR und βR gelten soll.m. Falls m fehlt. gilt das Dämpfungsmaß nur für den n-ten Mode Es können beliebig viele Zeilen eingegeben werden.αR.Rayleigh Dämpfung Dämpfungsmatrix: C = αRM + βRK.m sind Zahlen. . die einen Moden-Bereich bezeichnen. wobei M die Massenmatrix und K die Steifigkeitsmatrix ist Bei direkter Integration: *DAMPING. n.ALPHA=αR. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 226 von 324 .βR .RAYLEIGH n.

In jeder Material-Definition muß das für dieses Material gewünschte Dämpfungsmaß gesetzt werden: *DAMPING. .m sind Zahlen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 227 von 324 .MODAL=COMPOSITE n. n.Materialabhängige Dämpfung Es werden im *FREQUENCY-Step die Dämpfungsmaße für jedes Material berücksichtigt und daraus das Dämpfungsmaß für die Modes berechnet. die einen Moden-Bereich bezeichnen Es können beliebig viele Zeilen eingegeben werden.COMPOSITE=ξm Im *MODAL DYNAMIC-Step folgt dann: *MODAL DAMPING.m .

3*10-5 kg/mm3 • senkrechte Kraft auf das freie Ende: 1200 N 1.3. Höhe: 5 mm • E-Modul: 2*105 N/mm2. Breite: 50 mm. Dichte: 2. lineare Analyse: Auslenkung des Balkens dynamische Analyse: Schwingungen des Balkens Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 228 von 324 .3. Beispiel: Eingespannter Balken Einseitig eingespannter Balken mit rechteckigem Querschnitt • Länge: 200 mm. Poisson-Zahl: 0. Step: statische. Step: 2.

000 5..E5. 11 *BEAM SECTION.000 9. 0.003 *BOUNDARY 1. 7. 0. 5. 3 2.1. 3. 40.*HEADING 3.BETA=0.SECTION=RECT.000 *NSET.3 *DENSITY 2.3E-5 *DAMPING.000.NAME=MATEA *ELASTIC 2. 0. 200.TYPE=B21.00. 7 4. 120. 80. 5. BEISPIEL: EINGESPANNTER BALKEN *NODE 1.000.000 3.000 7. 0.2 1.25. 160. 9 5. 9. 1. 5 3.ELSET=BEAMS.6 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 229 von 324 .000 11. 0.00. 0.ELSET=BEAMS 1.ALPHA=0. *MATERIAL. 0.000.00..NSET=SPITZE 11 *ELEMENT.MATERIAL=MATEA 50.

5.0.NSET=SPITZE U *END STEP *STEP. .*STEP AUSLENKUNG AUS DER RUHELAGE *STATIC *CLOAD 11.2.HAFTOL=1200.1. -1200.INC=100 AUSSCHWINGEN *DYNAMIC.0 *CLOAD 11.FREQUENCY=1 *NODE OUTPUT.0 *END STEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 230 von 324 .INITIAL=YES. *OUTPUT. 2.HISTORY.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 231 von 324 .

B. Lineare oder nichtlineare. · · ∇ ⎛ k ⋅ ∇θ⎞ + q = ρcθ ⎝ ⎠ · q =Wärmequellen (-senken) dichte Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 232 von 324 . wie z. stationäre oder instationäre Probleme können ebenfalls gelöst werden. Dynamik können auch Wärmetransport-Probleme mithilfe der *HEAT TRANSFER Prozedur gelöst werden. Statik.Wärmetransport Neben den anderen Berechnungsarten. Dabei können die Probleme • Wärmeleitung • Wärmeströmung (Konvektion) • Wärmestrahlung behandelt werden.

Randbedingungen • Vorgegebene Temperatur auf den Randknoten θ = θ1 • Wärmeübergang durch den Rand q2= h(θ2 − θ∞) • Strahlung q3= σε(θ34 − θ∞4) k=Wärmeleitfähigkeit h=Wärmeübergangskoeffizient σ=Stefan-Boltzmann-Konstante ε = Emissivität θ3 θ1 q2 θ∞ θ2 θ(x. t) q3 θ∞ Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 233 von 324 .

instationär: · θ≠0 · · mit ( q ≠ 0 ) oder ohne ( q = 0 ) Wärmequellen (-senken) stationär: · θ = 0 mit oder ohne Wärmequellen (-senken) nichtlinear: Materialkonstanten oder Randbedingungen sind temperaturabhängig Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 234 von 324 .

Beispiel: CPS4 ist das zu DC2D4 äquivalente Spannungselement. daß sie direkt von dem entsprechenden Verschiebungs-Element als „Belastung“ über die *TEMPERATURE-Option übernommen werden kann. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 235 von 324 .Elemente mit Temperatur-Freiheitsgrad Heat Transfer Elemente beginnen entweder mit • DCnDm • DCCnDm • DSm Kontinuums-Wärmeleitungselemente oder Kontinuums-Wärmeleitungselemente mit Konvektion Schalenelemente mit Wärmeleitung Sämtliche Heat Transfer Elemente unterstützen die Ausgabe von Temperatur in der Art.

6 *SPECIFIC HEAT 1000. Beispiel: Kennwerte für einen Kalksandstein *MATERIAL.Beschreibung der Materialeigenschaften Im Material-Eingabedatensatz unter der *MATERIAL-Option muß die • Wärmeleitfähigkeit (*CONDUCTIVITY) • im instationären Fall zusätzlich sowohl die spezifische Wärmekapazität (*SPECIFIC HEAT) als auch die Dichte (*DENSITY) eingegeben werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 236 von 324 . *DENSITY 2000.NAME=KALK *CONDUCTIVITY 1.

können sie auch über den INPUT-Parameter eingelesen werden. Wenn die Datenzeilen in einer Datei inputfile stehen.T(1). Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 237 von 324 .TYPE=TEMPERATURE][. Anfangswert der Knoten. N oder N-Set T(i) Knoten oder Knotengruppe auf die sich die Option bezieht.etc.T(2). einzelnen Knoten oder Knotengruppen eine Anfangstemperatur zuzuweisen. Sollte eine solche Zuweisung fehlen.INPUT=inputfile] N oder N-Set. Es können beliebig viele Datenzeilen eingegeben werden. wobei mehrere Werte erscheinen können und zwar für Schalenelemente je nach Anzahl der Querschnittspunkte. wird der Wert standardmäßig zu Null gesetzt. Diese Option kann auch bei gekoppelter Temperatur-Spannungsberechnung verwendet werden. *INITIAL CONDITIONS.Anfangsbedingungen Die Option *INITIAL CONDITIONS kann in Verbindung mit dem Parameter TYPE=TEMPERATURE dazu verwendet werden.

... *STEP *HEAT TRANSFER...... Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 238 von 324 .STEADY STATE . daß es sich hierbei um einen stationären Vorgang handelt. .. *ENDSTEP Die Angabe von STEADY STATE vermittelt ABAQUS... . . ... *CFLUX. *FILM ... *BOUNDARY ... *DFLUX..Stationärer Fall Eingabemuster eines stationären Wärmeübergangsproblems......

END={SS|PERIOD}] TINI.TMAX. und stellt eine untere Grenze für die Temperaturveränderung dar Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 239 von 324 .DELTMX=DTMAX][.DELTA Dabei bedeuten DTMAX SS oder PERIOD TINI TTOTAL TMIN TMAX DELTA Die maximal zulässige Temperaturänderung während eines Inkrements Eine Abbruchbedingung für den Step Anfangs Zeitschritt Gesamtzeit Minimal zulässiger Zeitschritt Maximal zulässiger Zeitschritt steht nur in Verbindung mit dem Parameter END=SS.TTOTAL.Instationärer Fall *HEAT TRANSFER[.TMIN.

Falls die Schranke unterschritten wird. Seitenlänge der Elemente. Für TMIN gilt eine untere Schranke: ρc Δt ≥ ----. kann die Zeitintegration instabil werden.TMAX kann beliebig gewählt werden (in sinnvoller Weise).Δl 2 6k Δl ist der charakteristische Knotenabstand bzw. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 240 von 324 .

*DFLUX.... *FILM. ... *CFLUX. . Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 241 von 324 ..... daß es sich um einen instationären Vorgang handelt..END= .. . .. . ....Typische Struktur für den Aufruf eines instationären Fall........ *STEP *HEAT TRANSFER... . *ENDSTEP Durch die Eingabe von DELTMX und/oder END wird ABAQUS vermittelt..OP=MOD....DELTMX= .

Es gibt zwei Möglichkeiten: Eingabe einer konzentrierten Wärmezufuhr CFLUX 800 W 4 1 3 2 Die Einheit ist Leistung=Energie/Zeit. z.Lastarten bei Heat Transfer Bei Wärmeleitungsproblemen wird die äußere Wärmezufuhr als Lastart behandelt. W=J/sec Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 242 von 324 .B.

11. wird ein Wert für CFLUX ignoriert. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 243 von 324 .CFLUX N oder N-Set DOF CFLUX Beispiel: *CFLUX 4. DOF=11) Referenzwert des Wärmefluß • Anstelle von DOF=11 kann man auch ein Leerzeichen oder eine 0 eingeben. .AMPLITUDE=Name][.800 Knoten oder Knotenset auf die sich die Belastung bezieht Freiheitsgrad (i.R. • Falls eine Amplitude referiert wird.d.. Bei Schalenelemente (DS4. Der AMPLITUDE-Parameter bezieht sich auf ein *AMPLITUDE. mit der ein zeitabhängiger Fluß definiert werden kann. DS8) haben die Temperatur-freiheitsgrade durch den Querschnitt die Nummern 11.. 12.CFLUX *CFLUX[.OP={MOD|NEW}] N oder N-Set.DOF.

wird ein Wert für DFLUX ignoriert.B.DFLUX Eingabe einer verteilten Wärmezufuhr DFLUX 750 W/m2 S4 DC2D4 S3 S2 S1 auf eine Elementseite (2D und 3D) oder auf den Randknoten eines Elements (1D). z. Die Einheit ist Leistung/Fläche. W/m2 Falls eine Amplitude referiert wird. mit der ein zeitabhängiger Fluß definiert werden kann. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 244 von 324 . Der AMPLITUDE-Parameter bezieht sich auf ein *AMPLITUDE.

Sn.OP={MOD|NEW}] E oder E-Set.DFLUX E oder E-Set Sn DFLUX Element oder Elementset n kennzeichnet Flächen. Referenzwert der Wärmezufuhr Auf das Beispiel bezogen folgt die Eingabe *DFLUX 1.S4.AMPLITUDE=Name][. das beansprucht wird.oder Seitennummer des Elements.750 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 245 von 324 .DFLUX *DFLUX[.

Dabei berechnet sich der Wärmefluß bezogen auf die Fläche mit der Formel q=h(θ .θ∞) h θ θ∞ : ist der Wärmeübergangskoeffizient Einheit: Leistung/Fläche : ist die aktuelle Temperatur an der Oberfläche : ist die Umgebungstemperatur Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 246 von 324 .Wärmeübergang durch eine Oberfläche Dieses Problem wird in ABAQUS mit der *FILM Option beschrieben.

um eine Zeitabhängigkeit der jeweiligen Größe festzulegen.TU. hat der entsprechende Wert in der Datenkarte keine Bedeutung.Fn.H E oder E-Set Fn Element oder Elementset n kennzeichnet die Flächen. Umgebungstemperatur Übergangskoeffizient TU H Falls eine der beiden oder beide Amplituden referiert werden.AMPLITUDE=Name][. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 247 von 324 .FILMAMPLITUDE=Name][. OP={NEW|MOD}] E oder E-Set.das beansprucht wird.FILM *FILM[.oder Seitennummer des Elements.

Temp.23 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 248 von 324 .F4.288. Auf das Beispiel bezogen folgt die Eingabe *FILM 1. dabei stellt h den Wärmeübergangskoeffizienten zwischen der Luft und der Oberfläche des Mauerwerks dar. θ∞= 288 K h=23 W/m2K Oberfl. θ El=1 (DC2D4) Wärmeübergang von der Luft in das Mauerwerk.Beispiel aus der Bauphysik: Lufttemp.

02 0. Beispiel: Wärmetransport In diesem Beispiel ist ein Wärmetransportproblem durch eine Mauer dargestellt. Zuerst erfolgt eine stationäre Berechnung. Wärmekapazität spez. Es wird zum einen die Außentemperatur und die Strahlungsintensität durch eine Funktion beschrieben. Materialkennwerte: Wärmeleitfähigkeit spez.32 0. W/m K J/kg K kg/m3 0. Gewicht Elementtyp: θ∞= 285 K h=23 W/m2K Stein 1.4. an diese schließt sich eine instationäre Wärmeberechnung an.2 1000 2000 SI-Einh.0 1000 2000 DC1D3 Putz 0. Die Wärmeübergangskoeffizienten betragen außen 23 und innen 8 W/m2K. Die Dicke der Mauer beträgt 36 cm auf jeder Seite sind 2 cm Putz vorhanden.02 θ∞= 285 K h=8 W/m2K Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 249 von 324 .

1 9.5.NAME=STEIN *CONDUCTIVITY 1. *NGEN 1.WRITE *NODE 1..0.GENERATE 2.0.0 *SPECIFIC HEAT 1000. 9..11.02.ELSET=STEIN.0. 11.0.2.0. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 250 von 324 .1. 3..3.0.1 *ELSET.0.1 *SOLID SECTION.36.MATERIAL=STEIN *MATERIAL.*HEADING BERECHNUNG DER TEMPERATUR-VERTEILUNG IM MAUERWERK *RESTART.ELSET=ELALL 1..0.2.0.5 *ELSET.9.TYPE=DC1D3 1.0.3 *ELGEN.4.ELSET=PUTZ 1..0.1 3.ELSET=STEIN.1 *ELEMENT.34.0.

*DENSITY 2000. *SOLID SECTION,ELSET=PUTZ,MATERIAL=PUTZ *MATERIAL,NAME=PUTZ *CONDUCTIVITY 0.2 *SPECIFIC HEAT 1000. *DENSITY 2000. *AMPLITUDE,NAME=SINK,VALUE=ABSOLUTE 0., 285., 37800., 290.7, 54000., 295., 86400., 290. *AMPLITUDE,NAME=STINT,VALUE=ABSOLUTE 0., 0., 21000., 0., 22000., 150., 25200., 20. 36900., 600., 42300., 720., 45000., 720., 51000., 600. 57000., 300., 61800., 0., 86400., 0. *STEP,INC=100 BERECHNUNG DER STARTWERTE ALS AUSGANGSTEMPERATUR *HEAT TRANSFER,STEADY STATE *FILM 1,F1,285.,23. 5,F2,285.,8. *EL PRINT,FREQUENCY=0 *NODE PRINT NT *END STEP

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*STEP,INC=100 BERECHNUNG DES TEMPERATUR-VERLAUFS UEBER EINEN TAG *HEAT TRANSFER,DELTMX=3.0 130.,86400.,130.,2000. *FILM,OP=MOD,AMPLITUDE=SINK 1,F1, ,23. 5,F2, ,8. *DFLUX,AMPLITUDE=STINT 1,S1,1.0 *EL PRINT,FREQUENCY=0 *NODE PRINT NT *END STEP

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Temperatur-Spannungsberechnung
Ein typischer Berechnungsvorgang eines thermischen Spannungsproblems besteht aus zwei ABAQUS Jobs: • einer *HEAT TRANSFER Analyse zur Ermittlung der Temperaturverteilung • und anschließend einer Spannungs-/Dehnungs-Analyse aufgrund der Wärmeausdehnung. Das Temperaturfeld wird als Lastfall behandelt.

Die Knoten- und Elementnummerierung muß beibehalten werden. Die Elemente für die beiden Analysen müssen äquivalent sein.

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Materialeigenschaften
Neben E-Modul und Querkontraktionszahl und evt. Suboptionen von *ELASTIC, wie z.B. *PLASTIC, muß der Wärmeausdehnungs-koeffizient (*EXPANSION ) angegeben werden.

Beispiel:
*MATERIAL,NAME=Materialname *ELASTIC E-Modul,ν *PLASTIC σi,εpli σi+1,εpli+1 *EXPANSION[,TYPE={ISO|ORTHO|ANISO}]

αth

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Belastungsgeschichte
Die sich ergebenden Spannungen resultieren aus der Verformung des Werkstoffs auf Grund geänderter Temperatur relativ zur Referenztemperatur oder zu Temperaturanfangswerten.

Muster für die Prozedur *STATIC:
*STEP *STATIC ..... *BOUNDARY ..... *TEMPERATURE,... ..... *END STEP

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Temperatur
Die Option *TEMPERATURE dient der Beschreibung eines Temperaturfelds. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten: 1. Eingabe von Stützstellen durch den Parameter AMPLITUDE *TEMPERATURE,AMPLITUDE=Name 2. Einlesen eines Input-Files *TEMPERATURE,INPUT=name.inp 3. Beschreibung durch eine User-Subroutine UTEMP *TEMPERATURE,USER 4. Einlesen der Daten von einem Results-File eines vorherigen ABAQUS Laufs (id.fil oder id.fin) *TEMPERATURE,FILE=Name[,ASCII][,BSTEP][, BINC][,ESTEP][,EINC]

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• Die Elementnamen haben ein T als Suffix. als auch stationär gerechnet werden. • Es müssen sowohl mechanische als auch thermische Kenngrößen bei Materialeigenschaft angegeben werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 257 von 324 .als auch Temperaturfreiheitsgrade. • Die Knoten haben dann sowohl Verschiebungs.Temperatur-Verschiebungskopplung • Die Kopplung von Temperatur und Verschiebung kann auch auf Element-Ebene erfolgen. • Mit *COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT kann sowohl transient. • Als Prozedur muß *COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT gewählt werden.

ν *PLASTIC σi.TYPE={ISO|ORTHO|ANISO}] αth CONDUCTIVITY λ *SPECIFIC HEAT c *DENSITY ρ Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 258 von 324 .εpli σi+1.εpli+1 *EXPANSION[.NAME=Materialname *ELASTIC E-Modul.Beispiel für Materialeingabe: *MATERIAL.

DELTMX=TEMPMAX] • falls STEADY STATE angegeben wird. Datenkarte wie bei *HEAT TRANSFER (außer DELTA). andernfalls wird transient gerechnet • DELTMX gibt die maximal zugelassene Temperaturänderung pro Inkrement an. erfolgt eine stationäre Rechnung.STEADY STATE][.COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT *COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT[. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 259 von 324 .

Kontakt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 260 von 324 .

Kontakt wird modelliert zwischen Körpern. Kontakt kann über Flächen verteilt oder lokal konzentriert sein. • in Normalenrichtung wird die Kontaktspannung übertragen. von denen • einer deformierbar ist und der andere starr • beide deformierbar sind • Sonderfall: Selbstkontakt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 261 von 324 .Beschreibung Kontakt entsteht. Kontakt ist ein extrem nichtlinearer Effekt: es gibt keinen stetigen Übergang zwischen Kontakt und Nichtkontakt. wenn sich zwei feste Körper berühren und Kräfte über die gemeinsame Berührungsfläche übertragen werden. dem Reibungskoeffizient. die proportional zur Normalkomponente der äußeren Kraft ist. • in Tangentialrichtung entsteht eine Scherkraft. abhängt. der Kontaktspannung und der Oberflächenbeschaffenheit. die von der Tangentialkomponente der äußeren Kraft.

die Kontakt haben können berücksichtigt werden. wenn die Kontaktbedingung Toleranzen hat oder die Kontaktflächen weich sind (z.) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 262 von 324 . für die gilt h < 0 h > 0 wenn keine der Freiheitsgrade ui in Kontakt ist wenn mindestens für einen Freiheitsgrad ein Kontakt hergestellt ist Diese Form von Kontakt heißt harter Kontakt. Dichtungen. z.B. h(ui) ist eine nichtlineare Funktion der Verschiebungsfreiheitsgrade.B. usw. in der alle Punkte. beschichtete oder adhäsive Oberflächen.Bei der Kontaktmodellierung wird unterschieden zwischen • Finite Sliding: die Verschiebung der beiden Körper gegeneinander kann beliebig sein • Small Sliding: die relative Verschiebung ist klein Kontakt wird durch eine Zwangsbedingung beschrieben. Der Übergang zwischen Kontakt und Nichtkontakt kann stetig gewählt werden (weicher Kontakt).

Kontaktbedingung wird in ABAQUS als LagrangeMultiplikator im Energiefunktional eingeführt: Π*(u.p) + p. Konvergenz von Kontaktbedingungen. • Die Lagrangemultiplikatoren werden intern als zusätzliche Freiheitsgrade behandelt (Informationen in ABAQUS-Pre).U. Variation von Π* enthält die Krümmung der Kontaktfläche. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 263 von 324 . Knicke führen zu Singularitäten in der Krümmung und verhindern u. Dieser liefert einen nichtsymmetrischen Beitrag zur Steifigkeitsmatrix bei Finite Sliding.Lagrange-Formulierung h h < 0 --> Kontaktrandbedingung erfüllt h > 0 --> Kontaktrandbedingung nicht erfüllt Im Allgemeinen ist h = h(ui). • Die Kontaktfläche sollte so glatt wie möglich sein.p) = Π(u.h(u) Kontaktdruck Kontaktfläche • Die 2.A.

sind auch die Kontaktflächen diskretisiert • die Knoten des Slaves kontaktieren die Segmente des Master Master Slave Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 264 von 324 . die andere der Slave • da die Struktur diskretisiert ist. • eine Fläche ist der Master. Master-Slave-Verfahren.Master-Slave-Prinzip Behandlung der Kontaktflächen erfolgt nach dem sog.

entsprechend auch die Normalkomponente der Kontaktkraft • Reibungskräfte sind tangential zur Master-Oberfläche Überlappungen und Durchdringungen der Kontaktoberflächen verletzen die allgemeine Kompatibilitätsbedingung der Finite-Elemente-Methode • fehlerhafte Ergebnisse • lokale Oszillationenen der Kontaktspannungen Daher • die Slave-Oberfläche muß dichter vernetzt sein als die Master-Oberfläche • bei gleicher Netzdichte sollte der Master "fester" sein als der Slave Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 265 von 324 .• Slave-Knoten können die Master-Oberfläche (Segmente) nicht durchdringen • Knoten auf der Master-Oberfläche können die Slave-Oberfläche durchdringen • Kontaktrichtung ist normal zur Master-Oberfläche.

Slave Zur Kontaktfläche müssen alle Elementkanten bzw.Kontaktflächen Bei einem Kontaktproblem muß festgelegt werden: • woraus setzen sich die Kontaktflächen zusammen • welche Flächen treten (paarweise) in Kontakt • welche Fläche ist Master bzw. Die Spezifikation kann • explizit oder • automatisch erfolgen. die in Kontakt treten können. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 266 von 324 . -flächen gehören.

S2 Elementkante oder -fläche Element-Nummer oder Element-Set Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 267 von 324 .Explizite Definition von Kontaktflächen S4 1 S1 2 S1 3 S1 S2 *SURFACE.S1 3.S1 2.S1 3.S4 1.NAME=Flächenname 1.

bei Master-Oberflächen ist das obligatorisch • 3D-Balken und -Stäbe können keine Master-Oberfläche bilden.• die Orientierung der Elemente sollte so sein. da die Normale nicht eindeutig ist Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 268 von 324 . daß die Element-Normalen in Richtung des Kontaktes zeigen .bei Slave-Oberflächen wird dies empfohlen .

Automatische Definition von Kontaktflächen • bei Kontinuumselementen • ABAQUS setzt automatisch die freien Kanten (Flächen) des Elementes bzw. Element-Sets zur Kontaktflächen zusammen 4 8 12 1 5 9 2 6 10 3 7 11 *SURFACE. 10. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 269 von 324 . 12. 11.NAME=Flächenname 8. 9.

Elemente. die eine Kontaktfläche bilden.h. oder 2. müssen • dieselbe Dimension haben (2D oder 3D) • dieselbe Ordnung haben (1. der die Fläche nicht verlässt. gültige Flächen ungültige Flächen Lücke nur 1 Punkt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 270 von 324 . zwei beliebige Punkte der Fläche müssen sich durch einen Pfad verbinden lassen. Ordnung) • entweder deformierbar oder starr sein (keine Mischungen) • entweder eben oder axisymmetrisch sein (keine Mischungen) • Master-Flächen müssen stetig sein. d.

5.3.TYPE=B21.ELSET=BEAMS BOTTOM.Inkonsistente Normalen führen zu unstetigen Flächen Beispiel: *ELEMENT.3 12.TYPE=B21.SPOS 2 1 3 6 5 4 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 271 von 324 .4.5 21.6 *ELEMENT.ELSET=TOP 20.NAME=SURF BEAMS.2.ELSET=BOTTOM 10.2 11.6 *ELSET.1.TOP *SURFACE.

NAME=SURF BOTTOM.Statt dessen: *SURFACE. Dasselbe trifft zu bei Verwendung von Schalen und Membranen.NPOS 2 1 3 6 5 4 Die Parameter SPOS bzw. ob der Kontakt aus der Richtung der positiven bzw.SPOS TOP. negativen Normalenrichtung kommt. NPOS geben an. da auch hier eine Elementnormale definiert ist. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 272 von 324 .

6 Freiheitsgrade repräsentiert. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 273 von 324 .Starre Kontaktflächen Kontakt zwischen deformierbaren und starren Körpern wird dann modelliert • wenn einer der Kontaktpartner sehr steif ist • die Spannungsverteilung in einem der Kontaktpartner nicht von Interesse ist Der starre Körper wird durch nur max. Bei der analytische Methode sind nur relativ einfache Geometrien möglich. Modellierung der starren Oberfläche • analytisch • durch starre Elemente (Rigid Elements) • durch User Subroutinen Die starre Oberfläche muß immer Master sein.

Das Vektorprodukt dieser Richtung mit der z-Koordinate legt für jedes Segment eine Normalenrichtung fest. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 274 von 324 . Ecken abzurunden Durch die Reihenfolge der Segmentdefinitionen ist eine Richtung vorgegeben.Analytische starre Oberflächen • Definition von Koordinaten auf der Kontaktfläche • Referenzknoten 2D-Kontaktflächen. XY-Ebene • Definition von Liniensegmenten • Startkoordinate • Endpunkte von Linien • Endpunkte und Mittelpunkt von Kreissegmenten • Endpunkte und Mittelpunkt von Parabelsegmenten • Angabe eines Fillet-Radius um evt.

*RIGID SURFACE.X2.X0.y0) *1001 s (x3.REF NODE=1001 START.y3) y s x (x2.NAME=RSURF.y2) n n = z x s n (x1.Y0 LINE.X3.X1.Y1 CIRCL.TYPE=SEGMENTS.Y2.Y3 (x0.y1) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 275 von 324 .

*1001 n s c z a b n = z x s Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 276 von 324 .ZA.. kartesisch oder zylindrisch • Definition von Liniensegmenten im lokalen System • Projektion des Segmentes in die lokale z-Richtung. unendlich ausgedehnt (TYPE=CYLINDER) oder Rotation des Segmentes um die lokale z-Achse *RIGID SURFACE. .YB.TYPE=CYLINDER.REF NODE=1001 XA.ZC START..3D Kontaktflächen • Definition eines lokalen Koordinatensystems.XB.NAME=CYLSURF..ZB XC.YC.YA.

z b n a r Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 277 von 324 .YA.*RIGID SURFACE.XB.YB.TYPE=REVOLUTION..NAME=SURF..ZA.ZB START. .REF NODE=1000 XA..

als mit analytischen starren Oberflächen • in 2D: R2D2 RAX2 2 1 • in 3D R3D3 R3D4 3 1 2 1 2 4 3 • Normalenvektoren sind definiert • Glättung der Kanten mit Bezierkurven bzw. -flächen • evt.Rigid Elements • allgemeinere Geometrien. mit expliziter Normalendefinition die Glättung steuern Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 278 von 324 .

*ELEMENT,TYPE=R3D4,ELSET=ERIGID ... ... *RIGID BODY,ELSET=ERIGID,REF NODE=9999 *SURFACE,NAME=SRIGID ERIGID,SPOS ... ...

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Kontaktbeschreibung
• über *CONTACT PAIR die Kontaktpartner paarweise zuordnen; als erste Fläche muß die Slave-Oberfläche stehen, als zweites die Master-Oberfläche • Kontaktoberflächen können in mehreren solchen Zuordnungen stehen. • über *SURFACE INTERACTION die Kontaktwechselwirkung beschreiben; dies geht über Suboptionen, z.B. *FRICTION
*SURFACE,NAME=ASURF ... <Definition der Fläche ASURF (Slave)> ... *SURFACE,NAME=BSURF ... <Definition der Fläche BSURF (Master)> ... *CONTACT PAIR,INTERACTION=INTER, ... ASURF,BSURF *SURFACE INTERACTION=INTER *FRICTION ... <Reibungskoeffizienten>

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CONTACT PAIR
*CONTACT PAIR,INTERACTION=Interaction-Name[,SMALL SLIDING][, SLIDE DISTANCE=r][,SMOOTH=s][,ADJUST=a][,TIED]

Datenzeilen:
Slave1,Master1 Slave2,Master2 ....

INTERACTION SMALL SLIDING

bezieht sich auf den Namen einer *SURFACE INTERACTION Definition wird dieser Parameter gesetzt, handelt es sich um einen Small Sliding Kontakt, ansonsten um einen Finite Sliding Kontakt gibt den Radius an, bis zu dem die Gleitwege bei Finite Sliding beschränkt sind gibt die Glättung für Master Oberflächen vor Anpassen von Kontaktflächen im Anfangszustand hefted die Kontaktflächen permanent aneinander
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SLIDE DISTANCE SMOOTH ADJUST TIED

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Finite Sliding
• • • • beliebig große Verschiebung der Kontaktflächen gegeneinander beliebige Deformation und Rotation der Kontaktflächen wenn *STEP,NLGEOM gesetzt ist, ist Finite Sliding Default es entstehen unsymmetrische Terme in der Systemmatrix, bei stark gekrümmter Master Oberfläche sollte *STEP,UNSYMM=YES gesetzt werden

Die Master Oberfläche muß glatt sein, damit die Normale überall eindeutig definiert ist, ansonsten gibt es Konvergenzprobleme. Daher glättet ABAQUS Knickstellen der Master Oberfläche standardmäßig. Default: SMOOTH=0.2 Keine Glättung: SMOOTH=0

Parabel l1 0.2*l1 l2 0.2*l2

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Bei zweidimensionalen Flächen wird der Bereich, der geglättet wird vom Rand aus festgelegt: f*l2 l2 f*l1 l1 SMOOTH=f

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Maximale Gleitstrecke
• große Master Oberflächen bedeuten bei Finite Sliding große Wavefronten • wenn man voraussetzen kann, daß die Knoten der Slave Flächen sich nur innerhalb von festen Bereichen auf dem Master bewegen, kann man diesen als Radius angeben und dementsprechend die Wavefront verringern: SLIDE DISTANCE=r • falls während der Berechnung ein Knoten diesen Bereich verläßt, wird eine Warnung ausgegeben r Master Slave

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und Endknoten besteht. die Oberfläche ist getrimmt. da sie sowohl einen Eckknoten als auch einen Endknoten enthalten.Surface Trimming Was heißt Trimming? A B A B Die gefüllten Elemente werden zur Definition einer Kontaktfläche benutzt. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 285 von 324 . linke Fläche: die Seiten A und B gehören nicht zur Oberflächen. rechte Fläche:die Kontaktfläche wird um die Ecken herumgezogen. da jetzt keine Elementseite aus Eck.

Surface Trimming bei Finite Sliding: Master Slave • bei getrimmter Master Oberfläche können die Slave-Knoten hinter die Master Oberfläche wandern • daher sollte die Master Oberfläche nicht getrimmt sein bzw.NAME=Master.TRIM=YES gesetzt wird. da sonst ein Slave-Knoten sich entlang der Achse bewegen kann. daß bei der Definition der Master-Fläche *SURFACE. Dies wird dadurch erreicht. um Ecken herum erweitert sein • Ausnahme: Bei axialsymmetrischen Problemen muß die Symmetrieachse getrimmt sein. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 286 von 324 .

daher sollte auch nur die Fläche.alle Flächen werden getrimmt . da sonst die Kontaktspannungen an den Rändern falsch berechnet werden.Master Slave • Kontaktspannungen werden auf der Kontaktfläche berechnet. • Standardvorbesetzung in ABAQUS: . dann wird die Masterfläche nicht getrimmt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 287 von 324 . die in Kontakt treten kann. als Kontaktfläche definiert sein. • Slave Oberflächen sollten getrimmt sein.außer bei Finite Sliding.

d. Alle Slave-Knoten. numerisch dennoch einen Abstand bzw. Die Knoten im Nodeset node-set werden auf die Master-Fläche geschoben. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 288 von 324 ... deren Abstand zur Master-Fläche kleiner als a ist. liegen im Master-Bereich • dadurch muß der gewünschte Anfangszustand herbei iteriert werden • einfacher ist es. sowohl von außen. haben i. den ADJUST-Parameter zu verwenden.R.ADJUST=node-set. denn dann werden die Slave-Knoten auf die Master-Fläche verschoben • die Verschiebung erzeugt keine Dehnungen 2 Formen *CONTACT PAIR.ADJUST=a . die im Anfangszustand auf der Master-Fläche liegen sollen.. werden verschoben *CONTACT PAIR.ADJUST • Slave-Knoten. .. als auch von innen.

die Master-Fläche durchdringen bzw.TIED.TIED • Gibt man zusätzlich die TIED-Option an. bleiben den Rest der Analyse frei und können ggf. Rotationsfreiheitsgrade bleiben frei • Slave-Knoten.weder verlassen .h. die anfangs in Kontakt mit der Master-Fläche sind permanent in Kontakt.ADJUST=a. bleiben alle Slave-Knoten. in der weiteren Analyse können diese Knoten die Master-Fläche . .noch parallel dazu gleiten • Gilt nur für Translationsfreiheitsgrade... verlassen • Bereiche mit inkompatiblen Netzen können einfach gekoppelt werden *CONTACT PAIR.noch durchdringen . Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 289 von 324 . die anfänglich nicht in Kontakt sind. d.

.Small Sliding x0 Master Kontaktebene Slave • die Kontaktbedingung wird durch die Normale auf der Kontaktebene gegenüber den Knoten auf dem Slave festgelegt. daß sich der Ankerpunkt x0 nur wenig bewegt • die Slave-Knoten wechselwirken nur mit wenigen Master-Knoten • die Kontaktbedingung wird nur einmal und zwar zu Beginn festgelegt und bleibt dann unverändert während der Analyse • Knoten der Slave-Fläche können die Kontaktebene nicht überschreiten • Syntax: *CONTACT PAIR. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 290 von 324 . • der Kontaktverlauf ist so. .SMALL SLIDING..

daß die Normale auf den Kontaktknoten des Slave zeigt.entweder explizit durch die *NORMAL Option . . Ankerpunkt N1 N(x0) N2 • in jedem Knoten der Master-Fläche ist eine Normale definiert. Dieser Fußpunkt heißt Ankerpunkt.oder als Mittelwert der Normalen von angrenzenden Elemente • zwischen den Knotennormalen wird der Normalenvektor N(x0) isoparametrisch interpoliert • Der Fußpunkt x0 wird so gewählt. auf dem die Normale senkrecht steht. • Kontaktebene ist die Ebene durch den Ankerpunkt. Kontaktebene. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 291 von 324 .Normale.

TRIM=NO.U. Abhilfe: *SURFACE. die Teil der *SURFACE sind • bei Small Sliding wird die Master-Fläche standardmäßig getrimmt um korrekte Normalen zu berechnen • u.• die Normale in den Masterknoten wird aus den Segmenten ermittelt.. die keinen Ankerpunkt auf dem Master haben und daher die Masterfläche durchdringen können. gibt es aber Slave-Knoten.. . wenn getrimmt wird. • bei symmetrischen Problemen legt ABAQUS die Normale in die Symmetrieebene Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 292 von 324 .

Ebenso ändert sich die Orientierung der Kontaktebenen nicht. • Abhilfe: man setze *STEP. die ebenso bei starker Deformation nicht mehr die MasterFläche einhüllen.NLGEOM Master-Fläche so vernetzen. daß die Kontaktebenen die Flächen gut approximieren • Problem: Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 293 von 324 .der Ankerpunkt bleibt auch während der Analyse immer an seinem isoparametrischen Punkt Bei starker Deformation kann sich daher der Ankerpunkt sehr weit von seinem zugeordneten Slave-Knoten entfernen. Es kann daher zu Durchdringungen kommen.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 294 von 324 .Kraftübertragung Bei Kontakt werden Kräfte übertragen übertragen. Die Anpassung der Kräfte an die Verschiebungen wird nur vorgenommen. der Slave-Knoten gleitet entlang der Kontaktebene. Der Ankerpunkt liegt zwischen zwei Masterknoten bzw. Der Ankerpunkt liegt genau auf einem Master-Knoten: dann übernimmt der Master-Knoten genau die Kraft vom Slave-Knoten 2. 3. wenn NLGEOM gesetzt ist. dann wird die Kraft auf drei Knoten aufgeteilt im Verhältnis ihres Abstandes vom Drehpunkt (Drehmoment). Es gibt 2 Möglichkeiten: 1.

surface • entspricht einer symmetrischen Master-Slave Formulierung • Ergebnisinterpretation ist kompliziert.Selbstkontakt Selbstkontakt entsteht. .. oder CONTACT PAIR.. wenn eine Kontaktfläche sich faltet und mit sich selbst in Kontakt kommt. . surface. surface. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 295 von 324 . da die Fläche sowohl Master. • Syntax: CONTACT PAIR. als auch Slave ist und somit die Fläche Kräfte auf sich selbst überträgt...

TYPE=SURFACE TO SURFACE. • sowohl bei Small Sliding als auch bei Finite Sliding Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 296 von 324 . dass in dieser Umgebung keine Durchdringungen vorkommen • Nachteil: erheblich höherer Rechenaufwand. Node-to-Surface Kontakt • der Surface-to-Surface Kontakt berücksichtigt auch die Umgebung der SlaveKnoten und sorgt dafür. deshalb nur bei extremer Masterfläche • Aktivierung: *CONTACT PAIR..Surface-to-Surface Kontakt • das Master-Slave Prinzip ist unsymmetrisch • damit bei stark gekrümmten Masterflächen keine Durchdringungen vorkommen. muss die Slave-Fläche dichter vernetzt sein als der Master • der Kontaktmechanismus basiert auf der Bewegung der Slave-Knoten in Richtung der Master-Fläche. ..

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5 0.5.45 0. Beispiel: Hertz-Kontakt * 1.106 N/cm2. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 298 von 324 .05 6 Starrer Zylinder. Last: gleichförmiger Druck auf den Balken von 1000 N/cm. Balken aus CPS4-Elementen E-Modul: 3.

95 21.NSET=RECHTS 21. 101.starrer Zylinder ** ** 2D-Balken ** *NODE 1.*HEADING 5..102.-2.-3.NSET=ALL 1..3.-1.Beispiel: Kontakt. 121.NSET=MITTE 11 *NSET..TYPE=CPS4R 1.20 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 299 von 324 .121 *NSET.101 *NSET. 1..-3.ELSET=BALKEN 1.121 ** *ELEMENT. Balken .2.95 *NGEN.-1.3.21 101.NSET=LINKS 1.101 *ELGEN.-2.

0.1.S3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 300 von 324 .2000. ELSET=RBODY 1000.0.1 ** *ELEMENT.MATERIAL=MAT1 *MATERIAL..23.3 ** ** Starrer Zylinder ** *NODE 2000.1. 1001 1023.REFNODE=2000 ** ** Kontaktflaechen ** *SURFACE.5.0 *NODE.ELSET=RBODY.ELSET=RBODY 1000.5.1. 1023.0.. 1000 *ELGEN.SYSTEM=C 1000.LINE=C 1000. 1000...1 *RIGID BODY.1023. TYPE=R2D2 .0.0 *NGEN.1.NSET=CYLINDER.0 1023.NAME=MAT1 *ELASTIC 30.*SOLID SECTION.ELSET=BALKEN.E6.345.NAME=DSURF BALKEN.

E Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 301 von 324 ..2 2000. Step: Verschiebung des Balkens bis zum Kontakt ** *STEP.05.NAME=RSURF RBODY..1.INTERACTION=INT1 DSURF. *PRINT.0.INC=1000 *STATIC .2.1 ** ** 1.0.ELSET=BALKEN S.RSURF *SURFACE INTERACTION.1 RECHTS.46 RECHTS.*SURFACE.CONTACT=YES *BOUNDARY LINKS.1 MITTE.NAME=INT1 ** ** Randbedingungen ** *BOUNDARY 2000.46 *EL PRINT.2.NLGEOM.1.6 LINKS.SNEG *CONTACT PAIR.

1000.2 2000.SLAVE=DSURF *END STEP ** ** 2.OP=NEW 2000.INC=1000 *STATIC .MASTER=RSURF. *END STEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 302 von 324 .NSET=ALL U *CONTACT PRINT.1. *BOUNDARY. Step: Aufbringen der Balkenlast ** *STEP.1 *DLOAD BALKEN.*NODE PRINT.P1.001.6 MITTE.1.NLGEOM.

Time=0 Inkrement=15.01 Inkrement=52.Inkrement=1. Time=1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 303 von 324 . Time=0.

B. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 304 von 324 .v(t) < 0 wobei v(t) eine linear abfallende Funktion ist: V t Die Kontaktbedingung wird im Step gelöst.Anpassung von Kontaktflächen Als Anfangszustand kann eine Überlappung oder ein Abstand der Kontaktflächen vorgegeben werden (z. v). sodaß • bei anfänglichem Abstand (v < 0) Kontakt besteht • bei anfänglichem Überlapp (v > 0) ebenfalls Kontakt besteht. unter Druck (Presspassung) Es findet keine Verschiebung der Knoten statt. aber u. Im ersten Step wird dann die Kontaktbedingung h(t) < 0 ersetzt durch h(t) .U.

V • geht nur bei Small Sliding • ist Teil der Modelldefinition 2.SHRINK] slave. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 305 von 324 . Möglichkeit: *CONTACT INTERFERENCE[.V • Der Abstand V muß angegeben werden. • Gilt auch für Finite Sliding. wenn der SHRINK-Parameter nicht gesetzt ist. Möglichkeit: *CLEARANCE.MASTER=master.master.SLAVE=slave.{VALUE=V|TABULAR} Datenzeile(n) (nur bei TABULAR): N oder NSET.1.

master2 .TYPE=CONTACT PAIR.master1 slave2.Entfernen und Einsetzen von Kontaktpaaren Die Behandlung von Kontaktpaaren während einer Analyse ist u. Ankerpunkte und Kontaktebene müssen in jedem Inkrement aktualisiert werden • der Kontaktzustand (offen/geschlossen) muß für jeden in Frage kommenden Slave-Knoten berechnet werden In Steps. Die Wirkung von *MODEL CHANGE ist instantan.{REMOVE|ADD} slave1. sehr aufwendig • bei NLGEOM und Finite Sliding: die Kontaktbedingung muß in jedem Inkrement neu bestimmt werden • bei NLGEOM und Small Sliding: Normale.U. plötzliche Entlastungen von Strukturen zu berechnen. in denen Kontakt keine Rolle spielt. daher ist es möglich... Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 306 von 324 .. können daher Kontaktpaare vorübergehend entfernt und später wieder hinzugefügt werden: *MODEL CHANGE.

Pre-Tension • zur Beschreibung von Festhaltungen durch Bolzen.1. über die die Kraft eingeleitet wird. • die Einspannung wird durch eine Querschnittsfläche (bei 3D Solid-Elementen) oder durch einen Punkt (bei Balken und Stäben) beschrieben.0. • Die Pre-Tension Section wird durch einen Pre-Tension Knoten kontrolliert. die Pre-Tension Section. Klammern etc.15000 Vorspannungskraft Freiheitsgrad Nummer der Pre-Tension Knotens • Erzeugung der Vorspannung als Längenänderung (Verkürzung) an der PreTension Section über eine Randbedingung: *BOUNDARY 1000. Nieten. Schrauben..1.01 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 307 von 324 . • Einleitung der Vorspannung als konzentrierte Kraft am Pre-Tension Knoten: *CLOAD 1000. der nur einen Freiheitsgrad besitzt.

Die Vorspannung wird eingefroren durch: *BOUNDARY. kann aber auch durch explizite Definition als Datenzeile bei der *PRE-TENSION Option vorgegeben werden.FIXED 1000. Knoten 1000 7 8 1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 308 von 324 .1 • Die Richtung der Vorspannung ist parallel zur Normalen der Pre-Tension Section.• Die Vorspannung wird in einem eigenen Step aufgebracht. Weitere Lasten werden in Folgesteps eingeleitet. n *1000 7 2 Pre-Tension Section * Pre-Tension Section. geht durch den 2. Die Normalenrichtung muß nicht mit der Flächennormalen übereinstimmen.

SURFACE=surfacename.NODE=nodenum Ggf.Bei Balken oder Stäbe: *PRE-TENSION.ELEMENT=elnum. Ausgabeinformationen: am Pre-Tension Knoten • CF1 über den Querschnitt geleitete Kraft • RF1 über den Querschnitt geleitete Reaktionskraft • U1 Längenänderung an der Pre-Tension Section Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 309 von 324 .NODE=nodenum Bei Solid Elementen: *PRE-TENSION. folgen als Datenzeile für die Normalendefinition die 3 Komponenten des Normalenvektors.

NLGEOM *STATIC *CLOAD oder *BOUNDARY 1000. *ENDSTEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 310 von 324 . *ELSET...1 .ELSET=CROSS 7...NODE=1000 .S3 *PRE-TENSION SECTION.0. *STEP..05 *ENDSTEP *STEP *STATIC *BOUNDARY.Beispiel: *HEADING .NAME=QUER CROSS.1.SURFACE=QUER.8 *SURFACE DEFINITION..1..FIXED 1000.12000 1000.

p.sowohl ungleich . da der Druck in konsistente Knotenkräfte umgerechnet wird.Kontinuumselemente unter verteilter Last Falls in einem Kontaktproblem als Last ein gleichförmiger Druck auf eine Fläche wirkt.von unterschiedlicher Richtung p L Gesamtkraft: F = p. • bei linearen Elementen gibt es keine Probleme. • bei quadratischen Elementen sind die konsistenten Knotenkräfte . setzt sich dieser auf die Kontaktflächen fort.L/2 p.L/6 p L Konzentrierte Kräfte auf Eckknoten: F/6 Konzentrierte Kraft auf Mittenknoten: 2F/3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 311 von 324 .L p.L Konzentrierte Kräfte auf die Eckknoten: F/2 p. die in allen Knoten gleich groß ist.L/2 2/3.

deren Flächen Slave-Flächen bilden den Elementtyp. Schalen: Quader: Prismen: S8R5 --> S9R5 C3D20 --> C3D27. Man wähle daher: CPS6M bzw.• Dies führt zu ungleichförmiger Spannungsverteilung auf den Kontaktflächen und somit zu Konvergenzproblemen. ABAQUS ändert daher bei den quadratischen Elementen. d. die Eckknoten übertragen keine Kraft. C3D10M Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 312 von 324 . C3D20R --> C3D27R C3D15 --> C3D15V • Bei 6-Knoten Dreiecke bzw. • Bei 3D Elementen und Schalen gibt es analoge Effekte.h. Daher bei 2D Solids lineare Elemente wählen. in dem Flächenmittenknoten eingeführt werden. 10-Knoten Tetraeder wird ein konstanter Druck auf 3 konzentrierte Kräfte in den Kantenmittenknoten umgerechnet.

NO SEPARATION][.. bei adhäsiven Oberflächen) AUGMENTED LAGRANGE Verfahren. *SURFACE INTERACTION.Kontaktarten Harter Kontakt: Druck Abstand Alternativen: *CONTACT PAIR.B. jedoch mehr Iterationen erfordert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 313 von 324 . das die Kontaktbedingung verstärkt und numerisch stabiler ist..AUGMENTED LAGRANGE][.INTERACTION=name .. PRESSURE-OVERCLOSURE={HARD|EXPONENTIAL|LINEAR|TABULAR}] Datenzeile NO SEPARATION nach Kontakt trennen sich die Flächen nicht mehr (z.NAME=name *SURFACE BEHAVIOUR[.

Datenzeile: PRESSURE-OVERCLOSURE=HARD keine Daten PRESSURE-OVERCLOSURE=LINEAR k Steigung der linearen Funktion c p kmax PRESSURE-OVERCLOSURE=TABULAR pi.hi Wertepaare für stückweise lineare Funktion. verbesserte Konvergenz) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 314 von 324 . • Flächen in Kontakt trennen sich erst. monoton steigend (p1=0) PRESSURE-OVERCLOSURE=EXPONENTIAL c. wenn eine Dehnung p wirkt: (adhäsive Flächen.kmax harter Kontakt mit Toleranzen: • Flächen haben erst Kontakt bei einem Überlapp von c.p.

Reibung Scherkräfte entstehen bei rauhen Oberflächen ab einem kritischen Wert gleiten die Flächen parallel gegeneinander starker nichtlinearer Effekt Reibung kann durch Lagrange-Multiplikator oder Penalty-Methode eingeführt werden • isotrope Coulomb-Reibung und Penalty-Methode ist allgemein üblich. Scherspannung • kein Gleiten wenn τ < τkrit • τkrit = μ.p. p = Kontaktdruck μ = Reibungskoeffizient τ τkrit γkrit τ2 = τ12 + τ22 • • • • Δγ Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 315 von 324 .

Lagrange-Formulierung.μ. beliebig starke Reibung (unendliches μ) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 316 von 324 . τkrit = max(τmax. • Weitere Optionen zur Beschreibung von Reibung: anisotrope Coulomb-Reibung. wird der unsymmetrische Solver gewählt.2 ist.p) Reibung wird als Unteroption von *SURFACE INTERACTION angegeben: *SURFACE INTERACTION. Dieser Wert wird von ABAQUS intern gewählt. das Ergebnis ist korrekt. so daß gilt. daher läßt ABAQUS bis zu einem γkrit ein elastisches Gleiten zu.TAUMAX=τmax] μ • Falls μ>0.NAME=name *FRICTION[. • Für τkrit kann ein Maximum angegeben werden.• ideale Coulomb-Reibung birgt numerische Probleme. Konvergenz langsamer. • Der symmetrische Solver kann erzwungen werden.

.msg File *PRINT.CONTACT={YES|NO} FINITE SLIDING RIGID 2D ELEMENT(S) GENERATED INTERNALLY SLAVE SURFACE : DSURF MASTER SURFACE : RSURF SURFACE INTERACTION : INT1 REFERENCE NODE : 2000 ELEMENT SLAVE NUMBER NODE(S) 21 121 9974 101 9975 102 . • Informationen über die Kontaktiterationen im . SLAVE SURFACE DSURF MASTER SURFACE RSURF NODE NUMBER 108 OVERCLOSED BY 3.Ausgabeinformationen bei Kontakt • Informationen über Kontaktmodellierung im .......dat File *PREPRINT. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 317 von 324 ...11707E-02 .CONTACT={NO|YES} DETAILED OUTPUT OF CONTACT CHANGES DURING ITERATION REQUESTED SLAVE SURFACE DSURF MASTER SURFACE RSURF NODE NUMBER 109 INITIALLY OPENED BY .....54401 SLAVE SURFACE DSURF MASTER SURFACE RSURF NODE NUMBER 110 INITIALLY OPENED BY .48531 .

15000 R I G I D PROPERTY NUMBER 4 RIGID BODY REFERENCE NODE = 2000 B O D Y P R O P E R T I E S ---------------------- Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 318 von 324 .20000 .dat File: S U R F A C E NAME INT1 THICKNESS/AREA I N T E R A C T I O N S 1.30000 .0000 C O N T A C T P A I R (S) FILLET RADIUS CHARACTERISTIC EXTENSION OR SMOOTH LENGTH RATIO NOTE .10000 FINITE SLIDING SLAVE DSURF MASTER RSURF INTERACTION INT1 HCRIT .Weitere Informationen im .

082 1.60 ---------------------319 von 324 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum .842 1.S U R F A C E D E F I N I T I O N S SURFACE NAME DSURF DIMENSION 2D SURFACE TYPE NOT RIGID NUMBER OF FACETS 20 ELEMENT 1 2 3 20 FACE S3 S3 S3 S3 NODE(S) FORMING THE FACET 101 102 103 120 102 103 104 121 I N I T I A L SLAVE SURFACE: MASTER SURFACE: NODE NUMBER STATUS DSURF RSURF C O N T A C T S T A T U S CLEARANCE NOTE 101 102 103 OPEN OPEN OPEN 2.

C O N T A C T P R I N T THE FOLLOWING TABLE IS PRINTED AT EVERY 1 INCREMENT FOR SLAVE SURFACE DSURF AND MASTER SURFACE RSURF SUMMARIES WILL BE PRINTED WHERE APPLICABLE TABLE 2 CPRESS CSHEAR1 COPEN CSLIP1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 320 von 324 .

bzw. 2-Richtung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 321 von 324 .m. Kontaktdruck Zustand der Kontaktflächen (offen oder in Kontakt) Scherspannung in 1.v. 2-Richtung Akkumulierter Gleitweg in 1.• Anforderungen von Ergebnissen durch *CONTACT PRINT *CONTACT FILE *CONTACT OUTPUT in Kombination mit *OUTPUT • Ausgabevariable: CPRESS COPEN CSHEAR1/2 CSLIP1/2 u.bzw.

SUMMARY][. NSET=nodeset][.• Ausgabeinformation kann auf spezielle Master/Slave Flächen eingeschränkt werden: *CONTACT{PRINT|FILE}[.TOTAL] Die beiden letzten Optionen sind nur bei PRINT zugelassen.SLAVE=slavename. *CONTACT OUTPUT[.SLAVE=slavename.FREQUENCY=I][.VARIABLE={ALL.MASTER=mastername][.MASTER=mastername][. NSET=nodeset][.PRESELECT}] Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 322 von 324 .

0000E+00 .Pro Inkrement C O N T A C T O U T P U T CONTACT OUTPUT FOR SLAVE SURFACE DSURF AND MASTER SURFACE RSURF NODE 101 102 103 104 STATUS OP OP OP OP CPRESS CSHEAR1 .0465E-02 2.661 1.4181E-02 CSLIP1 2.0000E+00 .463 2.297 .4011 .0000E+00 .2334 9.065 1.0000E+00 .0000E+00 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 323 von 324 .0000E+00 .0000E+00 .0000E+00 COPEN .

00910 0.001582 ---------------------- • Severe Discontinuity Iterations (SDI) sind Iterationen.Im .00734 0.001055 0.01 1. bei denen sich der Status von Kontaktknoten ändert: OPEN oder CLOSE • Default: 12 SDIs pro Inkrement • Änderung der Standardvorbesetzungen in *CONTROL Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 324 von 324 .0007031 0.001582 0.0123 0.01 1.0004687 0.01 1.01 0.00805 0.01 1.0107 0.sta File: SUMMARY OF JOB INFORMATION: STEP INC ATT SEVERE EQUIL TOTAL DISCON ITERS ITERS ITERS TOTAL TIME/ FREQ STEP TIME/LPF INC OF TIME/LPF DOF IF MONITOR RIKS ---------------------2 2 2 2 2 8 9 10 11 12 1 1 1 1 1 0 1 2 1 1 3 4 3 7 6 3 5 5 8 7 1.