Einführung in ABAQUS 6.

7
Paul Weber 4. April 2008

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

1 von 324

ABAQUS Dokumentation
Alle Handbücher liegen online und als PDF-Dokument vor: ABAQUS Analysis User’s Manual,Vol. I - V Beschreibung von ABAQUS ABAQUS Keywords Manual, Vol. I, II komplette, alphabetische Liste der ABAQUS-Kommandos ABAQUS Theory Manual die theoretischen Grundlagen von ABAQUS ABAQUS Example Problems Manual Beispieldatensätze, liegen auch als Datei vor ABAQUS Verification Manual Verifikationsdaten zum Testen der diversen ABAQUS Features, liegen auch als Dateien vor ABAQUS User Subroutine Reference Manual Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

2 von 324

ABAQUS Dokumentation
ABAQUS Benchmarks Manual Benchmarkprobleme zur Performanceanalyse von ABAQUS, nur online ABAQUS/CAE User’s Manual Beschreibung des interaktiven Prä- und Postprozessors ABAQUS Scripting User’s Manual Einführung und Beschreibung in die ABAQUS Skriptsprache Python, nur online ABAQUS Scripting Reference Manual Phyton Kommandos, nur online

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

3 von 324

Spezielle Unterlagen
Getting Started with ABAQUS Eine Einführung in ABAQUS mit Beispielen; einige Beispiele und Aspekte des Kurses sind hieraus und aus dem ABAQUS/Standard Examples Manual entnommen. Die folgenden Unterlagen enthalten die Folien des entsprechenden offiziellen Kurses, der von ABAQUS durchgeführt wird: Introduction to ABAQUS/CAE Contact in ABAQUS/Standard Writing UMATs, VMATs and UELs Metal Inelasticity Wärmeleitung und Wärmespannungen mit ABAQUS Konvergente Lösungen

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

4 von 324

Organisation des ABAQUS User’s Manual
Volume I • Introduction Kurzeinführung in ABAQUS, Syntax und Konventionen • Spatial Modeling Modellierung von Knoten, Elementen und Flächen • Execution Procedures Beschreibung des ABAQUS-Aufrufs und der verschiedenen Utilities mit den möglichen Optionen • Output Beschreibung der verschiedenen Ausgabedateien, die von ABAQUS geschrieben werden können, Ausgabe der verschiedenen Ergebnisse und Kontrollinformationen, Liste aller Ausgabegrößen • File Output Format Struktur der Ergebnisdateien, Utilities zum Zugriff auf die Ergebnisdatei

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

5 von 324

Volume II • Analysis Procedures, Solution and Control Problemlösungen mit ABAQUS • Analysis Techniques Verschiedene Lösungtechniken, u.a. Restart, Substrukturtechnik, Bruchmechanik, Hydrostatik, Parameterstudien, Design Sensitivitätsanalysen, etc. Volume III • Materials: Introduction Allgemeine Beschreibung der ABAQUS-Stoffgesetze • Elastic Mechanical Properties Elastische Stoffgesetze in ABAQUS • Inelastic Mechanical Properties Inelastische Stoffgesetze in ABAQUS, Versagen und Zerstörung verschiedener Materialien Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

6 von 324

Membran. 3D-Solidelemente.und Schalenelemente • Inertial. 2D-Elemente für den ebenen Spannungs.a.• Other Material Properties Andere Materialeigenschaften wie Wärmeleitung.und Dehnungszustand. Balken-. Diffusion. akustische Eigenschaften.m. Rigid and Capacitance Elements • Connector Elements • Special-Purpose Elements u. hydrostatische Fluidelemente Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 7 von 324 . Volume IV • Elements: Introduction Allgemeine Beschreibung der Elemente.v. Auswahlkriterien und Formulierungen • Continuum Elements Beschreibung der 1D-Linkelemente. axialsymmetrische Kontinuumselemente und infinite Elemente • Structural Elements Stab-. u.

und Randbedingungen.Volume V • Prescribed Conditions Anfangs. Amplituden etc • Constraints • Defining Contact Interactions • Contact Property Models • Contact Elements in ABAQUS/Standard • Defining Cavity Radiation in ABAQUS/Standard Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 8 von 324 . Lastfälle.

C. Wessels Finite Elemente. Bathe Finite-Elemente-Methoden.FE-Literatur Dies ist eine rein persönliche Auswahl: • O. Knothe. 3 Bände • K. Springer • K.R.J.L. Zienkiewicz. Taylor The Finite Element Method. R. H. Springer • H. Teubner • NAFEMS A Finite Element Primer Publikationen: A Finite Element Dynamics Primer Introduction to Nonlinear Finite Element Analysis Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 9 von 324 . Schwarz Methode der Finiten Elemente.

de/produkte/ Zugang u.Literatur und Informationen • http://www.de/produkte/abaqus. zu den Seiten der CAE-Programme.uni-karlsruhe.rz. die am RZ bereitgestellt werden.a. • http://www.uni-karlsruhe.rz.php ABAQUS-Seite Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 10 von 324 .

mech sci.adina.computational.ansys.fluid-dynamics Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 11 von 324 .physics.simulia.nafems.com verschiedene News-Groups: sci.engr.mech.analysis sci.engr.fluids sci.Weitere Informationen im WWW: http://www.com http://www.com http://www.civil sci.engr.mscsoftware.org http://www.com http://www.

01 m 103 N/m2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 12 von 324 . Beispiel: Eingespannte Platte An allen 4 Seiten fest eingespannte quadratische Platte unter gleichmäßigem Druck.3 1. Modelldaten E-Modul: Poisson-Zahl: Kantenlänge: Dicke: Druck: 2.8 m 0. Wegen der Symmetrie wird nur ein Viertel der Platte modelliert.1· 1011 N/m2 0.1.

61.GENERATE 1.7.GENERATE 1.21.OLDSET=UNTEN.22.2.13.9 *NGEN 1.0 Leerzeile *NFILL UNTEN.0.10 *NSET.NEWSET=OBEN 0.0.CHANGE NUMBER=60.12 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 13 von 324 .7.67.9.NSET=UNTEN.SHIFT.6.NSET=LINKS.*HEADING EINGESPANNTE QUADRATISCHE PLATTE UNTER DRUCKBELASTUNG.TYPE=S9R5 1.11.1.3.1 *NCOPY..NSET=RECHTS.0.OBEN.23.GENERATE 7.10 *ELEMENT.1 *NSET.10 *NSET. S9R5-ELEMENTE ** M O D E L L D A T E N *NODE 1 7.

6 RECHTS.GENERATE 1.1 *SHELL SECTION.1E11.9.3.ELSET=PLATTE 0.-1.01 *MATERIAL.P.ELSET=PLATTE.YSYMM LINKS.2.1.20.TYPE=ISO 2.XSYMM ** B E L A S T U N G S G E S C H I C H T E *STEP *STATIC *DLOAD PLATTE.1.3 *ELSET.3 *BOUNDARY OBEN.*ELGEN 1.NAME=METALL *ELASTIC.E3 *NODE PRINT U *ENDSTEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 14 von 324 .0.3.1.6 UNTEN.MATERIAL=METALL.

fest symmetrisch fest symmetrisch Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 15 von 324 .

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 16 von 324 .

*ELGEN..Erzeugung der Modelldaten Aufgabe • Definition der Knoten • Vernetzung • Festlegung der Elemente und deren Eigenschaften • Stoffgesetze • Randbedingungen Werkzeuge • ABAQUS-Optionen (*NODE.). mit Texteditor erstellen • ABAQUS/CAE • HyperMesh • MSC.Patran Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 17 von 324 . ..

und Postprozessor. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 18 von 324 .und Postprozessoren mit Schnittstellen zu verschiedenen FE-Programmen ist der ABAQUS Prä.Patran ABAQUS/CAE sind interaktive Prä. mit dem ABAQUS Modelle erzeugt und die Ergebnisse grafisch dargestellt werden können.HyperMesh und MSC.

z. *DYNAMIC • Eingabe externer Lasten und vorgeschriebener Verschiebungen • Aufteilung eines Schrittes in Inkremente (im nichtlinearen Fall) • Auswahl der auszugebenden Größen. Drucken von Knotenvariablen *NODE PRINT oder Elementvariablen *ELEMENT PRINT Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 19 von 324 .B. *STATIC.B.Belastungsgeschichte • Eingabe der Belastungsgeschichte in einzelnen Schritten (Steps) • Eingabeblöcke zwischen *STEP und *ENDSTEP • Eingabe der Analyseart (Prozedur) für jeden Schritt. z.

Auswertung mit selbstgeschriebenen Programmen Ergebnisdatei in ASCII-Format (*FILE FORMAT) ABAQUS Eingabedatei Message File.odb Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 20 von 324 .inp id.dat id. *ENERGY FILE).fin id.Dateien in ABAQUS id ist ein Identifier. *NODE FILE.fil Druckausgabedatei User FORTRAN-Subroutine Ergebnisdatei (*EL FILE.f id. id. der beim ABAQUS-Aufruf als Job-Parameter verwendet wird.msg id. enthält detailierte Informationen über den Ablauf der Prozeduren Output Database File id.Patran und andere Postprozessoren. wird benötigt für Postprocessing mit HyperMesh und MSC.

das die Durchführung des ABAQUS-Laufs steuert Kommunikationsfile (meist temporär) Sparse Solver Database (meist temporär) werden für Restarts benötigt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 21 von 324 .prt id. Information über die Inkremente Log-File Python-Skript.stt id.log id.id.com id.sta id.mdl id.res id.023 id.sdb Model File State File Part File Restart File Status File.

Datenfluß id.mdl oldid. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 22 von 324 . id.READ Input File Prozessor *INCLUDE INPUT-Optionen Eingabedateien *EL FILE *NODE FILE *OUTPUT id. id.prt *RESTART.odb Standard Analysis *ENERGY FILE id.WRITE id.com. id.dat.res Die Dateien id.stt oldid.inp oldid.mdl. id.msg.fil *RESTART.sta.stt.res oldid. id.prt werden ohne besondere Anforderung immer erzeugt. id.log. id.

x pre.inp pre.x Compile-Load id.f standard.023 id.x Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 23 von 324 .Jobstruktur id.023 id.x id.inp id.

Die farbig markierten Namen stellen Bezüge zueinander dar.22.ELSET=PLATTE 1..21. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum Eingabe der Elemente 24 von 324 .23.. *ELEMENT.2.. *HEADING EINGESPANNTE QUADRATISCHE PLATTE UNTER DRUCKBELASTUNG S9R5-ELEMENTE ** *RESTART..3.9 .1... Headerzeile zur Kommentierung des Modells Kommentarzeile Schreiben und/oder Lesen einer Restartdatei Eingabe der Knoten *NODE.11. .TYPE=S9R5.13.NSET=SEITE 1 7.12 .Struktur der Eingabedatei Variable Namen und Beispiele sind in dem folgenden Muster kursiv angegeben..

01 *MATERIAL.3 *BOUNDARY ... *CLOAD .0.. Lastfall statische Prozedur konzentrierte Kraft auf einzelne Knoten Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 25 von 324 . Zuordnung eines Materials Materialspezifikation feste Randbedingungen 1.1E11.*SHELL SECTION. ELSET=PLATTE 0.TYPE=ISO 2..MATERIAL=STAHL. Elementeigenschaften. *STEP *STATIC .NAME=STAHL *ELASTIC...

*DLOAD PLATTE..P.NSET=SEITE U Drucken der Verschiebungen der Knoten des Sets mit Namen SEITE Ende des 1.. Lastfalls 2.NLGEOM *DYNAMIC *BOUNDARY . Lastfalls Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 26 von 324 . Lastfall dynamische Prozedur vorgeschriebene Verschiebungen *ENDSTEP *STEP.*NODE PRINT.-1.E3 *ENDSTEP Druck auf die Schalenelemente im Set PLATTE Ende des 2.

INPUT=Datei-Name An der Stelle. wo die INCLUDE-Option im Eingabedeck steht. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 27 von 324 .Allgemeine Eingabeoptionen *HEADING beliebige Anzahl von Zeilen Die 1. Leitet eine Kommentarzeile ein *INCLUDE. Zeile wird in den Kopf auf jeder Seite des Outputs gedruckt. ** Text bis zur Spalte 80. wird der Inhalt der Datei eingefügt.

hier werden die Elementeigenschaften beschrieben • Materialbeschreibung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 28 von 324 .Struktur der ABAQUS Ausgabedatei Die Ausgabe von ABAQUS-Pre wird durch die *PREPRINT Option gesteuert: *PREPRINT[.ECHO={YES. Eigenschaftsnummer. Knotennummer • Beschreibung der Sektionen.CONTACT={YES.NO}][. der auf YES gesetzt ist.NO}] Für jeden Parameter.NO}][. ABAQUS-PRE • ABAQUS Input Echo ECHO=YES • Bearbeitete Eingabekommandos (Options being processed). wird die entsprechende Information ausgedruckt. Eingabefehlermeldungen • Elementdefinition Nummer.MODEL={YES.NO}][. Typ. HISTORY={YES. hier stehen ggf.

Koordinaten. um die Größe der Datei id. können alle Parameter auf NO gesetzt werden.• Knotengruppen (NODESET) Knotennummer. Ausgabebeschreibung für Element. Plotbeschreibung. Lasten. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 29 von 324 . Randbedingungen • Angaben über die Problemgröße HISTORY=YES Diese Ausgabeinformationen sind wichtig bei der Modellentwicklung. Ist das Modell fehlerfrei.dat möglichst klein zu halten. Randbedingungen • Elementgruppen MODEL=YES • Status der Kontaktpaare CONTACT=YES • Beschreibung der Steps Steuerparameter.und Knotenresultate. Symmetrien.

ABAQUS-Standard Die Ausgabe von ABAQUS-Standard wird im wesentlichen durch die Ergebnisausgabeanforderungen bestimmt. Pro Step werden ausgegeben • Informationen über den Speicherbedarf des Steps und Größe der temporären Dateien • Protokoll der Prozedur • Tabelle mit den Elementresultaten • Tabelle mit den Knotenresultaten • Zusammenfassung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 30 von 324 .

Konventionen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 31 von 324 .

Sie werden in ABAQUS durch Nummern angesprochen. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Verschiebung in x-Richtung Verschiebung in y-Richtung Verschiebung in z-Richtung Rotation um die x-Achse Rotation um die y-Achse Rotation um die z-Achse Verwölbungsamplitude bei Balken mit offenem Querschnitt Druck bei Sickerströmung (Pore Pressure) Elektrisches Potential Winkel im Bogenmaß Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 32 von 324 .Freiheitsgrade Je nach Elementwahl werden an den Knoten Freiheitsgrade aktiv.

Bei axialsymmetrischen Elementen haben einige Freiheitsgrade eine andere Bedeutung: 1 2 5 6 Verschiebung in r-Richtung Verschiebung in z-Richtung Rotation um die z-Ache bei Elementen mit Twist Rotation in rz-Ebene Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 33 von 324 . Temperatur (bei Schalen und Balken) .. Temperatur (bei Schalen und Balken) 3..11 12 13 Temperatur 2.

konzentrierten Kräften und Randbedingungen: *TRANSFORM • zur Spezifikation von Materialkoordinatensystemen und lokalen Elementsystemen: *ORIENTATION globales kartesisches System Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 34 von 324 .. *NGEN... *SYSTEM • zur Ausgabe von Knotenvariablen (Verschiebungen.Koordinatensysteme Standard: lokale Systeme • zur Eingabeerleichterung von Knotenkoordinaten: *NODE.). Geschwindigkeiten.

Die 2. • Wird keine Datenkarte angegeben.b. • Falls nur Koordinaten für a angegeben werden. Datzenzeile kann wegfallen. Z' Z a b X' Y X Y' c Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 35 von 324 . müssen nur a und b angegeben. *SYSTEM XA.c im globalen System an.YA.XB. wird in das globale System umgeschaltet. liegt eine reine Translation vor.ZB XC.YB.ZC Bemerkungen • Die Datenzeilen geben die Koordinaten der Punkte a.*NGEN).ZA. • Falls die Z’-Achse parallel zur Z-Achse ist.YC.SYSTEM Spezifikation eines lokalen Koordinatensystems. in dem Knoten definiert werden (*NODE.

XB.NSET=Set-Name[.YA..ZA. Koordinaten werden auf das lokale System bezogen • bei der Eingabe von konzentrierten Kräften und Momenten • bei der Eingabe von Verschiebungs.). zylindrisches (C) oder sphärisches System (S) handelt. Default). ob es sich um ein kartesisches (R. Steuerung in *NODE PRINT und *NODE FILE *TRANSFORM.TRANSFORM Das TRANSFORM-Kommando ordnet Knoten ein mitgehendes Koordinatensystem zu. • Die Datenzeile gibt die Koordinaten zweier Punkte a und b im globalen System an. Geschwindigkeiten. das gegenüber dem globalen System gedreht ist.ZB Bemerkungen • Der TYPE-Parameter gibt an.und Rotationsrandbedingungen • bei der Ausgabe von vektorwertigen Knotenvariablen (Verschiebungen. ..TYPE={R|C|S}] XA. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 36 von 324 . deren Bedeutung vom TYPE-Parameter abhängt.YB.

Type=R z' z b y' y Type=C x'=radial y'=tangential x a x' z x' z' a y' y b Type=S x'=radial y'=Umfangsrichtung z'=meridian x b x z' y' a x' y z Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 37 von 324 .

Kräfte.ORIENTATION Mit der *ORIENTATION Option wird ein Koordinatensystem definiert. Dehnungen etc.NAME=Systemname[. DEFINITION=Systemdefinition][. benutzt werden.SYSTEM=Systemtyp] Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 38 von 324 . ohne Angabe einer Orientierung Kontinuumselemente: Schalen und Balken: globales System lokales System mit Angabe einer Orientierung Kontinuumselemente: Schalenelemente: mitgehendes lokales System mitgehendes lokales System. das über einen Namen in der *SOLID SECTION oder *SHELL SECTION zur Festlegung eines lokalen Systems referiert werden kann. Dieses System kann als Materialkoordinatensystem und als Ausgabesystem für Spannungen. Normale muß eine der lokalen Achsen sein *ORIENTATION.

Das ist die Standardvorbesetzung.und y’-Achse wird durch lokale Knotennummern des Elementes festgelegt.• ein Systemname muß zur eindeutigen Identifikation angegeben werden • der DEFINITION-Parameter gibt an. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 39 von 324 . DEFINITION=NODES Die lokale x’. wie das System festgelegt wird: DEFINITION=COORDINATES Die lokale x’.und y’-Achse werden durch die Koordinaten von zwei Punkten a und b festgelegt.und y’-Achse werden durch die Knotennummern zweier Punkte a und b festgelegt. Die lokale Knotennummer 1 ist der Ursprung. DEFINITION=OFFSET TO NODES Die lokale x’.

b in der Ebene. b in der Ebene. a und b legen die Zylinderachse fest. a liegt auf der lokalen x’-Achse. SYSTEM=SPHERICAL Es handelt sich um ein sphärisches System. die von der z’. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 40 von 324 . a ist der Mittelpunkt und b legt zusammen mit a die Polarachse fest.und x’-Achse aufgespannt wird.und y’-Achse aufgespannt wird. SYSTEM=CYLINDRICAL Es handelt sich um ein zylindrisches System. *TRANSFORM): SYSTEM=RECTANGULAR Es handelt sich um ein kartesisches System. a liegt auf der lokalen z’-Achse. um welche Art von Koordinatensystem es sich handelt (s. die von der x’. SYSTEM=Z RECTANGULAR Es handelt sich um ein kartesische System.• Der SYSTEM-Parameter gibt an.

NB die Knotennummern der Punkte a und b 2. Datenkarte: I. Bei Schalen und Membranen bedeutet Ι außerdem die lokale Richtung.ZA. sonst NA. daß die Projektion der beiden anderen lokalen Achsen auf die Schalenebene die Materialachsen bilden sollen.YC. Datenkarte: XA.ZC] wenn DEFINITION=COORDIATES gesetzt ist. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 41 von 324 .YA.XB.YB. die aussagt.α Ι ist die lokale Richtung.XC.Datenkarten: 1.ZB[. um die noch eine Drehung um den Winkel α durchgeführt werden kann.

Dehnungen etc.0.0.SYSTEM=CYLINDRICAL 0.45 In diesem mitgeführten System werden die vektoriellen und tensoriellen Größen wie Spannungen.0. x 2 3 1 y Die entsprechende Option lautet dann: *ORIENTATION. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 42 von 324 . ausgegeben.1 1. dessen Materialachsen um 45o gegenüber dem lokalen Elementsystem gedreht ist.0.Beispiel: z Der Teil einer Zylinderschale bestehe aus einem Material.

Das Verhältnis heißt Dehnungsquotient. Eine Fläche A geht über in eine verzerrte Fläche A’. geht unter einer Belastung über in Δx’. geeignete Dehnungsmaße definieren. ergibt sich ε = ln λ das logarithmische oder wahre Dehnungsmaß (Standard) Die dazu komplementäre wahre Spannung ist σ = F/A’ Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 43 von 324 Δx’/Δx = λ . je nach geometrischer und physikalischer Eigenschaft des Modells.Dehnungsmaße Zu einem gegebenen Verschiebungszustand lassen sich. Aus der in ABAQUS berechneten inkrementellen Verschiebung x’(t) als Funktion einer fiktiven Zeit. Ein Bereich Δx der unverformten Struktur.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 44 von 324 .Bei kleinen Verschiebungen und Dehnungen folgt durch Reihenentwicklung des Logarithmus: ε=λ-1 das nominale Dehnungsmaß (Biot) Die dazu komplementäre nominale Spannung ist σ = F/A Bei großen Verschiebungen und kleinen Dehnungen ist folgende Definition standard (Greensches Dehungsmaß): ε = 1/2 (λ2 .1) Alle drei Maße können in ABAQUS ausgegeben werden.

Der Zusammenhang zwischen den beiden wird durch die Komponenten ΦX. der die Drehachse festlegt.PY. und einen Drehwinkel Φ beschrieben.Rotationen Rotationen werden durch einen Rotationsvektor P = (PX. Px = Φx ⁄ Φ Py = Φy ⁄ Φ Pz = Φz ⁄ Φ 2 2 2 Φ = Φ x + Φy + Φz z P Φ y x Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 45 von 324 .PZ). ΦZ gegeben. Die Winkel werden im Bogenmaß angegeben. ΦY.

Knotengenerierung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 46 von 324 .

Z Bemerkungen • • • • die Knotennummern müssen nicht lückenlos aufeinander folgen bei identischen Knotennummern wird die letzte Definition verwendet die Knotennummer kann maximal 9-stellig sein die Koordinaten werden entsprechend der SYSTEM-Option interpretiert: bei R als kartesische. bei C als zylindrische.NSET=Set-Name][. interne Umrechnung auf kartesische Koordinaten • die Koordinaten können auch von einer Datei (INPUT) eingelesen werden • die Knotenkoordinaten beziehen sich standardmäßig auf das globale System Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 47 von 324 .Y. INPUT=Datei-Name] N.SYSTEM={R|C|S}][.X.NODE Knotendefinition durch Eingabe der Koordinaten *NODE [. bei S als sphärische Koordinaten.

an einer LINIE (REFLECT=LINE) oder . Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 48 von 324 . daß der OLD SET polar an einem Knoten gespiegelt werden soll. NEW SET=Set-Name] Bemerkungen • CHANGE NUMBER gibt das Inkrement an.CHANGE NUMBER=n.OLD SET=Set-Name.an einer Ebene (REFLECT=MIRROR) .MULTIPLE=m][. • Die REFLECT-Option gibt an. • Die POLE-Option gibt an. das auf die Knotennummer von OLD SET addiert wird und entsprechend die Knotennummern der Knoten in NEW SET erzeugt. daß der OLD SET gespiegelt werden soll und zwar .an einem PUNKT (REFLECT=POINT). {POLE|REFLECT={LINE|MIRROR|POINT}|SHIFT}[.NCOPY Knotendefinition durch Kopieren von existierenden Knoten *NCOPY.

ZN Es müssen die Koordinaten des Pols oder die Knotennummer eines schon existierenden Polarknoten eingegeben werden KN OLDSET NEWSET Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 49 von 324 .XN. daß der OLDSET verschoben und/oder gedreht werden soll.• Die SHIFT-Option gibt an.YN. POLE Datenzeile: KN. im Zusammenhang damit bedeutet die MULTIPLE-Option die Anzahl der Rotationen. Abhängig von den Optionen müssen 1-2 Datenzeilen angegeben werden.

YB.XB.YC.ZA.b. c NEWSET a b OLDSET Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 50 von 324 .ZC Die Datenzeilen enthalten die Koordinaten von 3 Punkten a. die die Spiegelebene festlegen.c.ZB XC.REFLECT=MIRROR Datenzeilen: XA.YA.

YB.ZB Die Datenzeile enthält die Koordinaten der Punkte a und b.YA.REFLECT=LINE Datenzeile: XA.XB.ZA. die die Linie definieren. a NEWSET b OLDSET Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 51 von 324 .

ZA Die Datenzeile enthält die Koordinaten des Punktes a. a OLDSET NEWSET Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 52 von 324 .REFLECT=POINT Datenzeile: XA. an dem gespiegelt wird.YA.

eine Rotation erfolgen soll (Def. Datenzeile muß ggf.YA. MULTIPLE gibt an. als Leerzeile eingegeben werden.ZA.: 1) b θ a t Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 53 von 324 .ZB.THETA Die Datenzeilen enthalten die Komponenten des Translationsvektors.XB.TY. die die Rotationsachse festlegen und den Rotationswinkel.YB. wie oft ggf.SHIFT Datenzeilen: TX. die Koordinaten der Punkte a und b.TZ XA. Die 2.

Y3.kreisförmigen oder parabelförmigen) Linie *NGEN[.LINE={P|C}][.NV3) ein Normalenvektor auf der Kreisebene definiert werden.X3. muß der Mittelpunkt des Kreises bzw. werden die Knoten auf dem kürzesten Bogen zwischen den Knoten N1und N2erzeugt.Z3) spezifiziert werden. • SYSTEM dient zur Definition der Koordinaten (X3. der größer als 180 Grad ist. muß mit (NV1.NV3 Bemerkungen • I ist das Inkrement der Knotennumerierung (Default: 1).SYSTEM={RC|C|S}] N1. werden die Knoten entlang einer Geraden erzeugt.N2.I. • Falls LINE=C gesetzt wird.NV2.NV1. Soll der Bogen einen Winkel umschließen. • Fehlt die LINE-Option.Z3.Z3) wie bei *NODE Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 54 von 324 .NGEN Knotendefinition durch inkrementelle Generierung entlang einer (geraden.NSET=Set-Name][. • Wird die LINE-Option gesetzt.Y3.N3.Y3.NV2. der Scheitel der Parabel entweder durch einen schon definierten Knoten mit der Knotennummer N3 oder durch Koordinaten (X3.

NV3) N3 N1 N2 N2 l N3 LINE=P LINE=C Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 55 von 324 .N1 l l l l l N1 N2 N3 N1 N2 (NV1.NV2.

BIAS=r[.TWOSTEP]][. Dieser umfaßt auch die Randknoten.NSET2. • NSET ist der Name des neuen Knotensatzes. Ist r<1. • Die SINGULAR-Option ist bei der Erzeugung von Rißspitzen wichtig.NINTER. *NFILL[. Standardmäßig ist r=1. wird nur in jedem zweiten Schritt der Abstand verändert.NSET=Set-Name][. falls r>1 ist. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 56 von 324 .NINC Bemerkungen • Die BIAS-Option gibt das konstante Abstandsverhältnis zweier benachbarter Knoten an. also der Abstand konstant.NFILL Knotendefinition durch Auffüllen eines Bereichs.SINGULAR] NSET1. so wird der Knotenabstand in Richtung des zweiten begrenzenden Knotensatzes größer. entsprechend kleiner. der von zwei Knotensätzen begrenzt ist. Falls zusätzlich die TWOSTEPOption gesetzt ist.

5. Beispiel: *NFILL.100 INSIDE OUTSIDE 606 605 604 603 103 102 101 201 301 401 501 602 106 105 104 601 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 57 von 324 .NSET1 ist der Name des Startsatzes.BIAS=0. NINTER gibt die Anzahl der Intervalle und NINC das Inkrement der Knotennummern an (Default: 1).OUTSIDE. NSET2 der des Endsatzes.5 INSIDE.

..N16 N17... oder die Namen schon existierender N-Sets.NSET Faßt Knoten zu einem SET zusammen.. Falls die GENERATE-Option gesetzt ist: NFIRST. werden die Knoten. *NSET.NSET=Set-Name[...NLAST. der Elemente aus dem ELSET in NSET eingefügt. • Falls ELSET nicht gesetzt ist. muß eine Datenzeile angegeben werden Datenzeilen: Falls die GENERATE-Option nicht gesetzt ist: N1....NINC Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 58 von 324 ..ELSET=Set-Name][.GENERATE] Bemerkungen • Falls ELSET gesetzt ist. .N2...

Vernetzung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 59 von 324 .

*ELEMENT....... mit dem die Knoten verbunden sind.... 9-stellig sein Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 60 von 324 .. • Es können beliebig viele Daten eingelesen werden. N16..N20 Bemerkungen • Der TYPE-Parameter gibt den Elementtyp an.ELSET=Set-Name][. • ENUM kann max.ELEMENT Die Knoten werden zu Elementen verknüpft. • Die Elementdaten können auch über den INPUT-Parameter aus einer Datei gelesen werden.N15. INPUT=Datei-Name] ENUM.TYPE=Elementtyp[.N1.

Master-Element IN Inkrement der Knotennummern in der Reihe (Default: 1) IE Inkrement der Elementnummern in der Reihe (Default: 1) NR Anzahl der Reihen.NE.INL.NL.ELSET=Set-Name] ENUM.IER.IEL Bemerkungen Mit dem ELGEN-Kommando lassen sich ausgehend von einem existierendem Element.IE. weitere Elemente in drei parametrischen Richtungen erzeugen. ENUM bezeichnet die Nummer des Master-Elements NE Anzahl der Elemente in der 1. dem Master-Element.ELGEN Aus einem vorgegebenen Element werden weitere Elemente generiert.INR.IN. Reihe inkl. die generiert werden sollen (Default: 1) INR Inkrement der Nummern korrespondierender Knoten in den generierten Reihen IER Inkrement der Nummern korrespondierender Elemente in den Reihen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 61 von 324 . *ELGEN[.NR.

die generiert werden sollen Inkrement der Nummern korrespondierender Knoten in den Ebenen IEL Inkrement der Nummern korrespondierender Elemente in den Ebenen Beispieldatenzeile: 10.1.8.NL INL Anzahl der Ebenen.3.1.40 302 301 90 201 50 101 10 MasterElement 303 92 52 12 3 304 93 53 13 4 305 94 306 95 55 15 6 307 96 308 309 97 209 57 109 17 8 9 91 51 11 2 54 14 5 56 16 7 1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 62 von 324 .100.

• Falls der Umlaufsinn der Knotennummer in der Kopie sich vom Original unterscheidet. dessen Nummer um den ELEMENT SHIFT größer ist und die Knoten miteinander verbindet. sollte der REFLECT-Parameter gesetzt werden. NEW SET=Set-Name][. deren Nummer um SHIFT NODES größer als die des entsprechenden alten Elementes ist.ELCOPY Neue Elemente entstehen aus einem Element-Satz durch Kopieren.ELEMENT SHIFT=m.REFLECT] Bemerkungen • Zu jedem Element des OLD SET entsteht ein neues Element. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 63 von 324 .SHIFT NODES=n[. *ELCOPY. Dies funktioniert nur bei Kontinuumselementen.OLD SET=Set-Name.

ELEMENT SHIFT=5.REFLECT.OLD SET=GRUPPE1. SHIFT NODES=15.NEW SET=GRUPPE2 4 3 10 18 19 GRUPPE2 GRUPPE1 1 15 2 17 16 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 64 von 324 .Beispiel: 4 10 1 3 18 19 GRUPPE1 2 17 16 *ELCOPY.

.GENERATE] Datenzeilen: Falls die GENERATE-Option nicht gesetzt ist: E1..E16 E17..ELSET Faßt Elemente zu einem SET zusammen (analog zu *NSET)..E2... oder die Namen schon existierender Element-Sets... *ELSET.ELAST.ELSET=Set-Name[.. Falls die GENERATE-Option gesetzt ist: EFIRST...EINC Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 65 von 324 ...

Elementebibliothek Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 66 von 324 .

Elementtyp Stäbe.. 2D/3D Kontinua Balken Schalen Section *SOLID SECTION *BEAM SECTION *SHELL SECTION Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 67 von 324 ...TYPE=Elementtyp..Elementspezifikation Elemente werden festgelegt • topologisch in dem eine Menge von Knoten vernetzt werden und der Elementtyp festgesetzt wird: *ELEMENT. • physikalisch in dem in der SECTION-Anweisung die geometrischen Eigenschaften festgelegt werden und auf eine Materialspezifikation verwiesen wird.

2D. ebener Dehnungszustand num: Anzahl der Elementknoten Interpolationsordnung bei Balken 68 von 324 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum .m Kontinuumselemente Stabelemente Balkenelemente Schalenelemente Interfaceelemente dim: 1D.v. 3D AX PE PS GPE axialsymmetrisch ebener Dehnungszustand ebener Spannungszustand verallg.Elementebibliothek Namenskonvention: [prefix]typdimnum[postfix] typ: C T B S I u.

Kontinuumselement mit 20 Knoten Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 69 von 324 .m.v. Akustikelement Wärmeleitung (Diffusion) hybrides Element reduziert integriertes Element inkompatibles Element Kopplung von Temperatur.Prefix: Postfix: A D H R I T u.und Verschiebungsfreiheitsgraden Beispiel: S9R5 C3D20 reduziert integriertes Schalenelement mit 5 Freiheitsgraden pro Knoten dreidim.

Gummi). Für ν −> 0.h. n-Punkt Integration ist exakt für Polynome der Ordnung < 2n-1.B.5 wird elastisches Material inkompressibel (z. als zur exakten Integration nötig ist. ein beliebig großer äußerer hydrostatischer Druck erzeugt keine Knotenverschiebung. daß die numerische Integration über die Interpolationspolynome exakt ist. Daher werden quadratische statt lineare Interpolationsfunktionen gewählt. Solche Elemente verhalten sich weicher als exakt integrierte. d. hybrid Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 70 von 324 . inkompatibel Lineare Kontinuumselemente können keine Biegezustände darstellen.Formulierungen von Kontinuumselementen voll integriert Es werden so viele Gaußpunkte verwendet. reduziert integriert Es wird ein Gaußpunkt weniger pro Richtung verwendet. Der Druck wird als zusätzlicher Freiheitsgrad behandelt.

Zweidimensionale Kontinuumselemente Ebener Dehnungszustand CPE3 CPE3H CPE4 CPE4H CPE4I CPE4IH CPE4R CPE4RH CPE6 CPE6H lineares 3-Knotenelement hybride Version bilineares 4-Knotenelement hybride Version inkompatible Version hybrid und inkompatibel reduziert integrierte Version reduziert integriert. hybrid quadratisches 6-Knotenelement hybride Version Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 71 von 324 .

CPE8 CPE8H CPE8R CPE8RH quadratisches 8-Knotenelement hybride Version reduziert integrierte Version reduziert integriert. hybrid CPE4T CPE4HT CPE8T CPE8HT CPE8RT CPE8RHT Elemente mit gekoppeltem TemperaturVerschiebungsansatz Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 72 von 324 .

• Freiheitsgrade: ux. da sie nur konstante Dehnungen liefern und daher extrem steif sind. [T] in den Eckknoten ux. xy • Elementdicke wird in *SOLID SECTION eingegeben • Knotenreihenfolge: 3 6 5 8 6 4 7 3 1 4 2 1 5 2 • Eingabekoordinaten: x. zz.• CPE3 und CPE3H sollten nur als Übergangselemente verwendet werden. uy. y Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 73 von 324 . uy in den Seitenmittenknoten • Berechnete Spannungs-/Dehungskomponenten: xx. yy.

Ebener Spannungszustand CPS3 CPS4 CPS4I CPS4R CPS6 CPS8 CPS8R CPS4T CPS8T CPS8RT lineares 3-Knotenelement bilineares 4-Knotenelement inkompatible Version reduziert integrierte Version quadratisches 6-Knotenelement quadratisches 8-Knotenelement reduziert integrierte Version Elemente mit gekoppeltem TemperaturVerschiebungsansatz • Für die Elemente des ebenen Spannungszustandes gilt entsprechend dasselbe wie für die des ebenen Dehnungszustands • Berechnete Spannungs-/Dehungskomponenten: xx.yy.xy Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 74 von 324 .

CPS8 und CPS8R 4x8 CPS4. CPS4I. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 75 von 324 . CPS4R und CPS4I 2x4 CPS4. Es werden 3 Vernetzungen verwendet: 1x2 CPS4.5 N/cm3 pR= 50 N/cm2 Die Verschiebung des Punktes x wird berechnet.175 cm .Beispiel: Eingespannter Balken mit CPS-Elementen pR p x E = 3400 kN/cm2 ν = 0.2 t = 10 cm l = 200 cm h = 100 cm p = 1. CPS4R und CPS4I Eine Balkenvergleichslösung liefert als Resultat für die Verschiebung 0. CPS4R.

966 0.714 258.983 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 76 von 324 .251 0.040 0.949 0.954 2x4 0.In der folgenden Tabelle werden die auf das exakte Ergebnis normierten Resultate dargestellt: 1x2 CPS4 CPS4R CPS4I CPS8 CPS8R 0.286 0.966 0.983 0.960 1.880 1.989 4x8 0.

1x2). daher liefern sie die besten Resultate Ein Modell des Balkens mit 3D-Kontinuumselementen liefert qualitativ ähnliche Ergebnisse.• CPS4-Elemente können keine Biegezustände darstellen und liefern erst mit zunehmender Netzverfeinerung in Längsrichtung bessere Ergebnisse (Shear Locking). • Reduziert integrierte Elemente sind sehr weich. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 77 von 324 . Eine Ausbreitung dieser Moden bei größeren Netzen wird durch die sog. • Inkompatible Elemente sind genauer als lineare Elemente. Bei zu wenigen Elementen in Querrichtung ist die Systemmatrix singulär (1x1. Nullenergiemoden auftreten. da sog. Hourglass-Steifigkeit eingeschränkt. • Die 8-Knotenelemente sind in sich schon biegsam.

10-Knotenelement (Tetraeder) hybride Version quadrat.Dreidimensionale Kontinumselemente C3D4 C3D4H C3D6 C3D6H C3D8 C3D8H C3D8I C3D8IH C3D8R C3D8RH C3D10 C3D10H C3D15 C3D15H lineares 4-Knotenelement (Tetraeder) hybride Version lineares 6-Knotenelement (Prisma) hybride Version lineares 8-Knotenelement (Quader) hybride Version inkompatibles Element inkompatibel und hybrid reduziert integriert hybride Version. reduziert integriert quadrat. 15-Knotenelement (Prisma) hybride Version Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 78 von 324 .

[T] in den Eckknoten ux. xz. zz. yz Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 79 von 324 . reduziert integriert Elemente mit gekoppeltem Temperatur-Verschiebungsansatz: C3D8T C3D20T C3D20RT C3D8HT C3D20HT C3D20RHT Bemerkungen • C3D4 und C3D4H sind nur geeignet für sehr fein vernetzte Bereiche mit kleinen Spannungsgradienten und als Übergangselement • aktive Freiheitsgrade: ux. uy.C3D20 C3D20H C3D20R C3D20RH quadrat. yy. 20-Knotenelement (Quader) hybride Version reduziert integriert hybride Version. uz. uz in den Seitenmittenknoten • Elementeigenschaften werden über *SOLID SECTION ohne weitere Datenkarte eingegeben • Berechnete Spannungs-/Dehnungskomponenten: xx. uy. xy.

hybriden und reduziert integrierten Varianten gilt dasselbe wie bei den zweidim.• Für die inkompatiblen. Kontinuumselementen. • Knotenreihenfolge: 4 10 8 9 7 1 5 4 13 1 14 7 8 16 20 5 17 12 4 11 18 13 6 10 2 80 von 324 3 6 2 12 6 11 9 8 15 3 10 5 2 15 14 7 19 3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 1 9 .

Axialsymm. Kontinuumselemente CAX3 CAX3H CAX4 CAX4H CAX4I CAX4IH CAX4R CAX4RH CAX6 CAX6H CAX8 CAX8H CAX8R CAX8RH lineares 3-Knotenelment hybride Version bilineares 4-Knotenelement hybride Version inkompatible Version hybride und inkompatible Version reduziert integrierte Version hybrid und reduziert integriert quadratisches 6-Knotenelement hybride Version biquadratisches 8-Knotenelement hybride Version reduziert integriert hybrid und reduziert integriert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 81 von 324 .

uz [und T] auf den Eckknoten ur und uz auf den Seitenmittenknoten • Berechnete Spannungs-/Dehnungskomponenten: rr.Elemente mit gekoppeltem Temperatur-Verschiebungsansatz: CAX4T CAX4HT CAX8T CAX8HT CAX8RT CAX8RHT Bemerkungen • CAX3 und CAX3H sollten nur als Übergangselemente benutzt werden. wie bei den anderen Kontinuumselementen. • für Knotenkräfte muß der um den Umfang integrierte Wert eingegeben werden Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 82 von 324 . z (entspr. Θ • Für die inkompatiblen. rz. x. • Eingabekoordinatensystem: r. zz. y) • Freiheitsgrade: ur. hybriden und reduziert integrierten Varianten gilt dasselbe.

. Elemente haben einen zusätzlichen Verschiebungsfreiheitsgrad in azimuthaler Richtung (Twist) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 83 von 324 ..• Knotenreihenfolge: 3 6 5 8 6 4 7 3 1 4 2 1 5 2 • CGAX.

und Seitennummerierung Zweidimensionale Kontinuumselemente Die Kanten werden durch die lokalen Knotennummer der Ecken definiert.Kanten. Dreiecke Kante 1 Kante 2 Kante 3 Vierecke Kante 1 Kante 2 Kante 3 Kante 4 1-2 2-3 3-4 4-1 4 4 1 1 3 1-2 2-3 3-1 1 3 2 2 1 3 3 2 2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 84 von 324 .

Tetraeder Fläche 1 Fläche 2 Fläche 3 Fläche 4 Prisma Fläche 1 Fläche 2 Fläche 3 Fläche 4 Fläche 5 1-2-3 4-6-5 1-4-5-2 2-5-6-3 3-6-44 2 5 1 3 2 1 5 4 3 6 4 1-2-3 1-4-2 2-4-3 3-4-1 2 1 4 3 1 2 3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 85 von 324 .Dreidimensionale Kontinuumselemente Die Seitenflächen werden durch die lokalen Knotennummern ihrer Eckknoten definiert.

Quader Fläche 1 Fläche 2 Fläche 3 Fläche 4 Fläche 5 Fläche 6 1-2-3-4 5-8-7-6 1-5-6-2 2-6-7-3 3-7-8-4 4-8-5-1 8 2 5 6 4 3 1 1 2 5 6 4 3 7 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 86 von 324 .

Druck) • Akustik (Druck) • Piezoelektrizität (Verschiebungen und elektrisches Potential) Weitere Kontinuumselemente sind: • Membranen • Infinite Elemente • Warp-Elemente.Weitere Kontinuumselemente Zusätzlich zu den Kontinuumselementen für den Spannungs-/Dehnungszustand und mit gekoppelten Temperaturfreiheitsgraden gibt es noch Elemente für andere Problembereiche : • Konvektion und Diffusion von Wärme (Temperatur) • Massendiffusion (Konzentrationen) • Sickerströmung (Verschiebungen. um beliebige Balkenquerschnitte zu modellieren • Axialsymmetrische Elemente mit nichtsymmetrischer Verformung • Dreidim. Kontinuumselemente mit Flächenmittenknoten • Verallgemeinerte Elemente für den ebenen Dehnungszustand Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 87 von 324 .

C3D20. C3D20R. C3D8I. CPS4I. CPS8. CAX4I) • in Bereichen hoher Spannungskonzentrationen: quadratische. Tetraeder und Prismen sollten möglichst nur als Übergangselemente oder bei komplizierten Geometrien eingesetzt werden. CPS8R. CPS4.CAX8) • bei großen Verzerrungen und Kontaktproblemen: linear reduzierte Elemente (CPE4R. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 88 von 324 .Auswahlkriterien für Kontinuumselemente • Standard: quadratische. reduziert integrierte Elemente (CPE8R. CAX4R) • wenn keine Biegezustände erwartet werden: lineare. voll integrierte Elemente (CPE8. C3D8. CPS4R. CAX4) • Dreiecke. CAX8R) • bei rechtwinkligen Netzen und wenn keine große Verzerrungen zu erwarten sind: inkompatible Elemente (CPE4I. C3D8R. voll integrierte Elemente (CPE4.

uy. (uz) 3D T3D2 T3D3 T2D2H T2D3H Hybridversion T3D2H T3D3H T2D2T T2D3T Temperatur als zusätzlicher Freiheitsgrad T3D2T T3D3T Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 89 von 324 .Stab-Elemente Eindimensionale Elemente in 2 und 3 Dimensionen (Truss-Elemente): 2D T2D2 T2D3 lineares 2-Knotenelement quadratisches 3-Knotenelement Freiheitsgrade: ux.

B.Bemerkung • Stabelemente nehmen nur Axialkräfte auf • es werden die axiale Spannung und Dehnung berechnet: E11 und S11 • Querschnittsfläche und Materialzuordnung über *SOLID SECTION • 3-Knotenelement wird für gekrümmte Versteifungen benutzt • in der Hybridversion wird die Axialkraft zusätzlich als Unbekannte behandelt. • Knotenreihenfolge und Normalendefinition (in 2D): n n 2 1 1 2 3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 90 von 324 . für starre Verbindungen. z. Dies ist eine Alternative zu den Rigid Elements. Dadurch können sehr steife Stäbe modelliert werden.

ORIENTATION=Systemname] Datenzeile: • • • • Querschnittsfläche bei Stabelementen Dicke bei 2D-Elementen Laminatbeschreibung bei 3D-Elementen ELSET ist der Name der Elementgruppe. daß das Element ein Laminat beschreiben soll.{MATERIAL=Materialname| COMPOSITE}[.ELSET=Set-Name. STACK DIRECTION gibt die (lokale) Richtung der Schichtung an. auf die sich die Option bezieht MATERIAL bezieht sich auf den Namen einer Materialdefinition in einer *MATERIAL-Option ORIENTATION bezieht sich auf den Namen eines Materialkoordinatensystems in einer *ORIENTATION-Option COMPOSITE bedeutet.SOLID SECTION Eigenschaften von Kontinuumselementen werden über die Option *SOLID SECTION festgelegt.STACK DIRECTION={1|2|3}][. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 91 von 324 . *SOLID SECTION.

die durch den ORIENTATION-Parameter festgelegt ist. bezogen auf die Orientierung. setzt ABAQUS intern den Wert 1.0 ein. Falls der COMPOSITE Parameter gesetzt ist. LD NI α wird in Winkelgrad angegeben! Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 92 von 324 . muß für jede Laminatschicht eine Datenkarte eingegeben werden: Dicke der Laminatschicht Anzahl der Integrationspunkte der Schicht (Vorbesetzung: 1) M Materialname für die Schicht O oder α Name einer Orientierung für diese Schicht oder Drehwinkel im Gegenuhrzeigersinn. Falls keine angegeben wird.• Die Datenkarte ist optional. um den um die Normale gedreht werden soll.

B. Das Verhältnis von Schalendicke zu charakterischen Längen in den dazu senkrechten Richtungen ist kleiner als 1/10. die sowohl für dicke als auch für dünne Schalen eingesetzt werden können • Schalenelemente für große und kleine Dehnungen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 93 von 324 . • Abstände zwischen Festhaltungen • Krümmungsradius • die Wellenlänge des höchsten Schwingungsmode Die Elementgröße ist kein Kriterium! Bei der Anwendung muss man unterscheiden zwischen • dicken und dünnen Schalen • "Allzweck"-Elemente.Schalenelemente Die Ausdehnung der Struktur ist in eine Richtung wesentlich kleiner als in die zwei anderen. dazu orthogonalen Richtungen. Charakteristische Längen sind z.

reduziert integriert. reduziert integriert. endliche Membrandehnung. 5 DOFs/Knoten reduziert integriert. 5DOFs/Knoten Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 94 von 324 . 5 DOFs/Knoten 9-Knotenelement.Dünne Schalen • Kirchhoff-Theorie. Biegung wird durch Auslenkung der Mittelebene beschrieben • Verhältnis Schalendicke zu charakteristischen Länge < 1/15 • Namenskonvention: STRI3 STRI65 S4R5 S8R5 S9R5 flaches 3-Knotenelement 6-Knotenelement mit 5 DOFs/Knoten 4-Knotenelement.

• die Reduktion der Integration bezieht sich auf die Gausspunkte in der Schalenebene • bei Elementen mit 5 Freiheitsgraden pro Knoten entfallen 3 auf die Verschiebungen und zwei auf Rotationen um die lokale 1- und 2-Achse • ein Knoten trägt 6 Freiheitsgrade (3 Verschiebungs- und 3 globale Rotationsfreiheitsgrade), wenn
- ein Rotationsfreiheitsgrad in Randbedingungen einbezogen ist (*BOUNDARY,*MPC) - er gleichzeitig zu einem Balken- oder Schalenelement gehört, das 6 Freiheitsgrade an diesem Knoten benutzt - er auf einer Knicklinie zweier Schalenelemente liegt - an ihm äußere Drehmomente angreifen

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

95 von 324

Dicke Schalen
• Verhältnis Schalendicke zu charakt. Länge > 1/15 • Namenskonvention S8R S8RT 8-Knotenelement, reduziert integriert

8-Knotenelement, reduziert integriert, für Temperatur-Verschiebungskopplung • 6 Freiheitsgrade pro Knoten: 3 globale Verschiebungen, 3 globale Drehungen und ggf. die Temperatur an der Schalenunterseite und die Temperaturverteilung durch den Querschnitt je nach Anzahl der Integrationspunkte • Elemente haben eine endliche Schubsteifigkeit, die von ABAQUS abgeschätzt wird. Sie kann vom Benutzer auch explizit über die Option *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS eingegeben werden • alle Elemente sind auch für endliche Membrandehnungen geeignet

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

96 von 324

Allzweck-Schalenelemente
• Namenskonventionen: 3-Knotenelement, reduziert integriert, endliche Membrandehnung S4/S4R 4-Knotenelement, reduziert integriert, endliche Membrandehnung • die Elemente Sn und SnR (n=3,4) sind identisch • je nach Schalendicke wird die Theorie für dicke Schalen bzw. für dünne Schalen angewendet • es gibt noch kontinuierliche Schalenelemente, die topologisch wie 3DKontinuumselemente aussehen (s.u.). S3/S3R

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

97 von 324

Endliche und kleine Dehnungen
• für große, endliche Dehnungen und große Rotationen sind die folgenden Elemente geeignet:
- S3/S3R - S4/S4R

• für kleine Dehnungen und große Rotationen sind die folgenden Elemente geeignet:
STR3 S4R5 STRI65 S8R S8RT S8R5 S9R5

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

98 von 324

Schaleneigenschaften
• Eigenschaften werden in der *SHELL SECTION oder der *SHELL GENERAL SECTION eingegeben. • Schalen können über den Querschnitt homogen oder aus verschiedenen Schichten aufgebaut sein (Laminate). • Eingabe der Knotenkoordinaten und (optional) der Richtungskosinus der Knotennormalen • Ausgabe: lokale Spannungs-und Dehnungskomponenen 11, 22, 12. Dazu kommen eine Fülle an Spannungs-, Dehnungs- und Kraftkomponenten bezogen auf Laminate oder Schichten. • Knotenreihenfolge
3 6 1 4 5 2 1 5 8 7 4 9 3 6 2

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

99 von 324

Flächennormale
• die Richtung der Elementnormalen wird durch die Korkenzieher-Regel der Knotenreihenfolge bestimmt n
4 3

1

2

• die Austrittseite der Normale ist die Schalenoberseite, entsprechend ist dadurch auch die Schalenunterseite festgelegt

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

100 von 324

falls der Winkel zwischen x-Achse und Flächennormalen kleiner als 1o ist. 2-Achse: ist senkrecht zur 1-Achse. wird die globale z-Achse projiziert. so daß zusammen mit der Flächennormalen ein rechtshändiges Dreibein gebildet wird. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 101 von 324 .Lokales System 3 2 1 1-Achse: Projektion der globalen x-Achse auf die Fläche.

bezogen auf ein Element.Knotennormale Verformungen der Schalen gehen von der Anfangskrümmung aus. Koordinate eingegeben. wenn die Krümmung stetig und nicht zu groß ist. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 102 von 324 . • *NORMAL:mit der *NORMAL-Option kann zu jedem Knoten eine zusätzliche Normale. Da nur eine Normale pro Knoten definiert werden kann. bis 6. Diese Methode ist nur dann gut. definiert werden. • *NODES: die Richtungskosinus werden in der *NODES-Option als 4. die Knotennormale zu spezifizieren: • keine Angabe: ABAQUS berechnet für jeden Knoten aus der Lage der Nachbarelemente die Richtungskosinus näherungsweise. Es gibt drei Möglichkeiten. ist diese Möglichkeit nur bei glatten Flächen geeignet. Daher muß von jedem Element der Normalenvekor in den Knoten bekannt sein.

2.1.0.0.0.707.2.0.1.*NODE 1.0 1 2 1 2 3 Komponenten des Normalenvektors Knotennummer oder Set-Name Elementnummer oder Set-Name Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 103 von 324 .707 3.1.0.0.707 2.1.707 *NORMAL 2.-0.0.0.0.707.0.-0.707.

z (auch für Richtungskosinus) • Freiheitsgrade: ur. T an der Unterseite und die Temperaturverteilung durch den Querschnitt je nach Anzahl d. uz. für endliche Dehnungen: SAX1 SAX2 SAX2T 2-Knotenelement. φ und ggf. quadratisch 3-Knotenelement. Temperatur/Verschiebung gekoppelt • Eingabekoordinatensystem: r. linear 3-Knotenelement. quadratisch.Axialsymmetrische Schalen Für normale und dicke Schalen. Integrationspunkte • Knotenreihenfolge: n 2 1 1 2 3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 104 von 324 .

SAXA2n • ein 4.Weitere Schalenelemente Als weitere Schalenelemente stehen zur Verfügung: • axialsymmetrische Schalen mit asymmetrischer Deformation und für dünne axialsymmetrische Schalen: .und ein 8-Knotenelement für die Wärmeleitungsberechnung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 105 von 324 .SAXA1n .

ORIENTATION=Systemname][. sondern über die *NODAL THICKNESS Option eingelesen. Der Materialname wird in der folgenden Datenzeile gesetzt.SHELL SECTION *SHELL SECTION. wird der COMPOSITEParameter gesetzt. • Falls das Schalenelement homogen ist. wichtig für Schalen mit variabler Dicke • ORIENTATION bezieht sich auf den Namen eines Koordinatensystems in einer *ORIENTATION Option und gibt das Koordinatensystem für die Materialachsen bei orthotropen oder anisotropen Materialien an Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 106 von 324 .DENSITY=d][.POISSON=n][.OFFSET=q] Es folgen Datenkarten je nach Parameter.wird die Schalendicke nicht von der Datenzeile. • Falls es sich bei dem Element um ein Laminat handelt.ELSET=Set-Name. • ist NODAL THICKNESS gesetzt.NODAL THICKNESS][. wird der MATERIAL-Parameter gesetzt und bezeichnet den Namen einer Materialdefinition in einer *MATERIAL Option. {COMPOSITE|MATERIAL=Materialname}[.

Anstrich).• POISSON benennt eine effektive Querkontraktionszahl und ist wichtig beim Einsatz der Elemente mit endlicher Dehnung. -unterseite. Belag.5. Gleichzeitig muss bei der Materialdefinition für diese Elemente eine strukturelle Masse über die *DENSITY Option angegeben werden. wenn die Referenzfläche demgegenüber verschoben ist. so liegt die Referenzfläche auf der Schalenober. DENSITY=q gibt den Wert der Masse pro Flächeneinheit an. Manchmal ist es vorteilhaft. Ist q=+0.5 • einer Schalenfläche kann eine nichtstrukturelle Masse zugeordnet werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 107 von 324 .B. der angibt. die nicht zur Steifigkeit beiträgt (z.bzw. Dies wird durch einen OFFSETWert erreicht. • die Knoten legen die Referenzfläche der Schalen fest. die normalerweise mit der Schalenmittenfläche übereinstimmt. Standardvorbesetzung: 0. Tapete. um welchen Bruchteil der Schalendicke die Referenzfläche gegenüber der Mittenfläche nach oben (positiver Wert) oder nach unten (negativer Wert verschoben wird. um die Änderung der Schalendicke bei zunehmender Dehnung zu berücksichtigen.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 108 von 324 . Standard: 3 M Materialname für die Schicht O oder α Name einer Orientierung für diese Schicht oder Drehwinkel im Gegenuhrzeigersinn. ob der MATERIAL.Die Datenzeilen hängen davon ab. um den um die Normale gedreht werden soll bezogen auf die Orientierung. COMPOSITE Für jede Schicht des Laminats muß eine Datenkarte mit folgenden Angaben eingegeben werden: LD Dicke der Laminatschicht NI Anzahl der Auswertepunkte im Querschnitt. die durch den ORIENTATION-Parameter oder das lokale System festgelegt ist.oder der COMPOSITEParameter gesetzt ist.

Normale Standardmäßig werden Kräfte. In den Ausgabeanweisungen kann die Vorbesetzung übersteuert werden. an denen berechnete Größen ausgegeben werden. In der ABAQUS-Sprache werden die Punkte als Section Points bezeichnet. am 1. Querschnittspunkt = Schalenunterseite und am 5. etc. Spannungen. Standard:5 Die Standardvorbesetzung für NI reicht für die meisten linearen und nichtlinearen Probleme aus.MATERIAL Es ist nur eine Datenzeile nötig: SD Schalendicke NI Anzahl der Querschnittspunkte in Richtung der Schalendicke. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 109 von 324 5 4 3 2 1 . Querschnittspunkt = Schalenoberseite ausgegeben.

ist 2 5 6 die Stapelrichtung (Stack Direction) 5 4 3 6 4 wichtig. Diese stimmt standardmäßig mit 3 1 der Richtung der Schalendicke überein 1 und ist die Richtung 3.und prismenförmige Elemente sind erlaubt • die Schalendicke wird explizit modelliert • die Knoten haben nur Translationsfreiheitsgrade • Knotenreihenfolge wie bei 3D-Kontinuumselementen • Flächennummerierung wie bei 3D-Kontinuumselementen • Normalenrichtung und Richtung der Schalendicke zeigt standardmäßig von der Fläche 1 zur Fläche 2 8 3 7 2 • bei der Modellierung von Laminaten. senkrecht auf einer der Dreiecksflächen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 110 von 324 .Kontinuumsschalenelemente • Kontinuumsschalenelemente sehen aus wie 3D-Kontinuumselemente. verhalten sich aber wie gewöhnliche Schalenelemente • nur quader. 1 2 • bei Quadern kann man die Stack Direction und Richtung der Schalendicke auch in die Richtungen 1 oder 2 definieren oder in der *SHELL SECTION mittels einem *ORIENTATION Koordinatensystem • bei Prismen gibt es nur eine 3-Richtung.

die Dreiecksflächen bilden die Schalenflächen SC8R 8-Knoten-Hexaeder • alle Elemente sind für endliche Dehnungen geeignet • Elementeigenschaften werden in der *SHELL SECTION oder *SHELL GENERAL SECTION definiert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 111 von 324 .• Namenskonvention: SC6R 6-Knoten-Prisma.

dieser Wert ein effektiver E-Modul in Richtung der Schalendicke. {COMPOSITE|MATERIAL=Materialname}[.ELSET=Set-Name. THICKNESS MODULUS=E][. ORIENTATION=Systemname][. setzt man STACK DIRECTION=ORIENTATION muss über den ORIENTATIONParameter der Name einer *ORIENTATION Systemdefinition angegeben werden • Datenzeilen wie bei der *SHELL SECTION für konventionelle Schalenelemente Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 112 von 324 . • zusammen mit dem POISSON-Parameter muss der THICKNESS MODULUS Parameter gesetzt werden. falls POISSON=MATERIAL gesetzt wird. Richtung in Schalendicke an.MATERIAL.DENSITY=d] • Die Parameter ELSET.SHELL SECTION für Kontinuumsschalen *SHELL SECTION.POISSON={n|MATERIAL}][. entfällt der Parameter und ABAQUS berechnet die effektiven Werte für die Querkontraktionszahl und den EModul in Richtung der Schalendicke aus der Materialdefinition für die Schalenelemente • STACK DIRECTION gibt die Stapelrichung bzw.COMPOSITE.POISSON und DENSITY haben dieselbe Bedeutung wie diejenigen bei der *SHELL SECTION für konventionelle Schalenelemente.STACK DIRECTION={1|2|3|ORIENTATION}][.

Balkenelemente Bei Balken ist die Ausdehnung in einer Richtung wesentlich größer als in den beiden anderen orthogonalen Richtungen. Entsprechend unterscheiden sie sich in ihrer Definition und ihren Freiheitsgraden. Das Verhältnis zwischen Querschnittsabmessungen zu charakteristischen Längsabmessungen ist < 1/10. Balkenelemente werden definiert in 2 und in 3 Dimensionen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 113 von 324 .

2D-Balken • Biegung und Dehnung • Freiheitsgrade: • Eingabekoordinaten: optional: ux. oder PIPE2. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 114 von 324 . wird ein lokales (t.n1. die Richtung zeigt vom 1..n2) System benutzt.0. wird n2 berechnet.. • Um die Orientierung des Balkenquerschnitts zu beschreiben.-1) n2 wird in der *NODE. φz x.oder in der *NORMAL-Option definiert. zum 2. y Nx. t ist die Tangente an der Balkenachse. Ny. Knoten n1 hat die Komponenten (0. Falls keine Angaben gemacht werden... uy. die Richtungskosinus für die Balkennormale • Namenskonvention: B2.

n1. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 115 von 324 .. zum 2.3D-Balken • Biegung.-1) n2 wird in der *NODE. φz und ggf. oder PIPE3. die Richtungskosinus der 2. y. w • Eingabekoordinaten: x. Falls keine Angaben gemacht werden. Ny. Dehnung. • Lokales (t. Torsion und Verwölbung (bei Balken mit offenem Querschnitt) • Freiheitsgrade: ux. φx.. die Richtung zeigt vom 1. lokalen Querschnittsachse • Namenskonvention: B3. Knoten n1 muß in der *BEAM SECTION angegeben werden Vorbesetzung: (0.oder in der *NORMAL-Option definiert. uz. Nz. wird n2 berechnet. uy. z optional: Nx.0. φy...n2) System: t ist die Tangente an der Balkenachse.

n1 2 t 1 n2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 116 von 324 .

linear hybride Version 3-Knotenelement. kubisch hybride Version 3D-Balken B31 B31H B32 B32H B33 B33H B34 2-Knotenelement. kubisch hybride Version 2-Knotenelement. quadratisch hybride Version 2-Knotenelement.2D-Balken B21 B21H B22 B22H B23 B23H 2-Knotenelement. linear hybride Version 3-Knotenelement. quadratisch hybride Version 2-Knotenelement. kubisch Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 117 von 324 .

die sich bei endlicher Längsdehnung einstellt (Timoshenko-Theorie). • Elemente 3.über die Koordinaten in der *NODE Option Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 118 von 324 . Knicken sollte die Normalenrichtung explizit eingegeben werden . In der *BEAM SECTION kann eine Querkontraktionszahl für die Querschnittdehnung angegeben werden. Bei sehr starker Krümmung bzw. wie bei den gekrümmten Schalen.• Die hybriden Versionen sollten bei sehr schlanken oder sehr steifen Balken verwendet werden. die Normalen an den Knoten berechnet.entweder über die *NORMAL Option oder . • Bei schubweichen Balken müssen die linearen oder quadratischen Balken verwendet werden. Ordnung beschreiben schubstarre Balken (Bernoulli-Theorie) • bei gekrümmten Balken werden.

a. je nach Querschnittstyp. voller Querschnitt trapezförmiger Querschnitt Je nach Querschnittstyp sind die Querschnittspunkte festgelegt.POISSON=ν] Es folgen Datenkarten.ELSET=Set-Name][.SECTION=Querschnittstyp. hohler Querschnitt I-Profil L-Profil kreisförmiger. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 119 von 324 . MATERIAL=Materialname[.BEAM SECTION Die Balkenquerschnitte werden in der *BEAM SECTION oder *BEAM GENERAL SECTION festgelegt: *BEAM SECTION. zugelassen: ARBITRARY BOX CIRC HEX I L PIPE RECT TRAPEZOID beliebiger Querschnitt rechteckiger. hohler Querschnitt rechteckiger. voller Querschnitt hexagonaler. Als Querschnittstyp sind u. hohler Querschnitt kreisförmiger.

7.3.15 120 von 324 .9 des User´s Manual.Die Beschreibung der Balkenquerschnitte und der Datenkarten findet man in Abschnitt 23. Beispiel: SECTION=CIRC 2 5 4 3 2 17 1 1 13 15 12 14 16 2 11 10 8 1 6 2 3 4 5 9 7 1 2D-Balken 3D-Balken Ausgabepunkte von Spannungen (Default): Punkte 1 und 5 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum Punkte 3.11.

muß er (0. max. Standard: 8 121 von 324 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum . NI1 2D-Balken: 3D-Balken: NI2 Anzahl d.Nz NI1.-1 Falls hier ein Eintrag bei 2D-Balken steht. Standard: 5 Anzahl der Querschnittspunkte in radialer Richtung. 9.0. Standard: 3 Anzahl der Querschnittspunkte in Umfangsrichtung.NI2 Es bedeuten: R Ni Radius Koordinaten von n1. Querschnittspunkte. Default: 0.3 Datenkarten in der *BEAM SECTION: R Nx.-1) sein.0.Ny.

m. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 122 von 324 . Referenz auf diese Elemente über die *BEAM GENERAL SECTION der Balken. die diesen Querschnitt besitzen sollen • Rohre (PIPE) • Rohrkrümmer (ELBOW) • Dämpfer (DASHPOT) • Kontaktelemente (GAP) • Kontaktelemente mit starrer Oberfläche (IRS) • Angerissene Schalen (LINE SPRING) • Federelemente (SPRING) • Interface-Elemente (INTER) • Gleitlinien.Weitere Elemente • WARP-Elemente sind 2D-Elemente. mit denen allgemeine Balkenquerschnitte modelliert werden.und -flächenelemente • u.v.

Materialeigenschaften Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 123 von 324 .

NAME=Materialname *Materialoption Daten *Materialoption Daten ... Im Kurs wird nur elastisches Materialverhalten betrachtet Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 124 von 324 . Die Materialoption und die Daten beschreiben das Stoffverhalten.Materialeigenschaften Die allgemeine Struktur der Materialeingabe ist: *MATERIAL.

D1213.D1112.D2233.D3323.D1223.D1133.D2323 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 125 von 324 .TYPE=ANISOTROPIC D1111.D1323.σ 11 σ 22 σ 33 τ 12 τ 13 τ 23 = D 1111 D 1122 D 1133 D 1112 D 1113 D 1123 D 2222 D 2233 D 2212 D 2213 D 2223 D 3333 D 3312 D 3313 D 3323 D 1212 D 1213 D 1223 D 1313 D 1323 D 2323 ε 11 ε 22 ε 33 γ 12 γ 13 γ 23 anisotropes Material *ELASTIC.D2213.D2212 D3312.D3313.D2222.D1122.D1123 D2223.D1313.D1212.D3333.D1113.

D3333.D1313 D2323 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 126 von 324 .D2233.D1133.D2222.TYPE=ORTHOTROPIC D1111.orthotropes Material *ELASTIC.D1212.D1122.

0 E1 E1 E1 ν 23 1 ----.Orthotrope Materialien lassen sich auch durch Eingabe der Konstanten wie E-Modul.0 G 13 1 -------G 23 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 127 von 324 .0 E2 E2 1 ----E3 0 0 0 0 0 0 0 0 1 -------.∠ ------.0 G 12 1 -------. Schubmodul und Poisson-Zahl spezifizieren. Die Inverse der Spannungs/Dehnungsmatrix lautet ν 12 ν 13 1 ----.∠ ------.∠ ------.

G13 G23 Für orthotrope Materialien im ebenen Spannungszustand wie z. Dazu gibt man zu jeder Temperatur einen kompletten Satz von Materialkonstanten und der zugehörigen Temperatur ein. so daß noch weniger Konstanten benötigt werden: *ELASTIC.G13.ν23. bei Schalen ist σ33 = 0.G23 Isotrope Materialien (Standard) *ELASTIC.ν12.ν Das Materialverhalten kann von der Temperatur und anderen Feldgrößen abhängig gemacht werden.G12.TYPE=LAMINA E1. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 128 von 324 .B.E2.ν13.E2.TYPE=ENGINEERING CONSTANTS E1.*ELASTIC.TYPE=ISOTROPIC E.G12.ν12.E3.

Tn *EXPANSION α E ν T Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 129 von 324 . En.ν2. .T1 E2.νn.ν1.T2 .Beispiel für ein isotropes Material: *ELASTIC E1.

Wärme 130 von 324 . Gummi) Hypoelastisch Versagen bei Materialien. Weitere Stoffgesetze: Plastizität und Clay Plastizität (z.B.v.m.Weitere Materialeigenschaften: *CONDUCTIVITY *DENSITY *EXPANSION *SPECIFIC HEAT u.B.m. spez.v. Lehm) Kriechen Drucker-Prager Beton Hyperelastisch (z. die keinen Zug oder Druck übertragen poröse Stoffe u. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum Wärmeleitfähigkeit Dichte Wärmeausdehnungskoeff.

B32 treten bei Biegung über den Querschnitt Schubspannungen auf. Falls in der Materialeingabe eine *ELASTIC-Option vorkommt. Diese kann durch *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS überschrieben werden. und S8RT und den linearen und quadratischen Balken B21. *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS muss direkt hinter der *SECTION Anweisung stehen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 131 von 324 . berechnet ABAQUS aus den Parametern für das elastische Verhalten eine effektive Schubsteifigkeit. B31. muss die Schubsteifigkeit eingegeben werden. B22. Falls die Materialeingabe keinen "elastischen Anteil" hat.TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS Bei den dicken Schalen S4R.S8R.

K23 Bei Balken: *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS K23. wird für beide Richtungen derselbe Wert genommen.K13 • Falls nur ein Zahlenwert angegeben wird.Bei Schalen: *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS K13. • Bei 2D-Balken braucht nur K23 angegeben werden. 3 2 2 1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 132 von 324 1 .

45o zu den Plattenseiten. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 133 von 324 . Beispiel: Verbundplatte Eine Platte aus zwei Schichten steht unter gleichförmigen Druck. z z' y' c b a x' y x Zur Knoteneingabe im gestrichenen System wird die *SYSTEM Option gesetzt. Die Platte ist bezüglich des globalen Systems verschoben und gedreht.2. Die beiden Laminate haben eine Orientierung von +/.

3.2 inch p = 100 lb/inch2 Die Stoffeigenschaften sind für orthotropes Material im ebenen Spannungszustand durch E11 = 40 x 106 lb/inch2 E22 = 106 lb/inch2 G12 = G13 = G23 =0.3.6) a = 10 inch h = 0.5 x 106 lb/inch2 ν12 = 0.5) (2.25 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 134 von 324 .Ursprungskoordinaten: Koordinaten von a: Koordinaten von b: Abmessungen der Platte: Last: (1.5) (0.2.

Die Platte liegt in der x’y’-Ebene. Dies erreicht man durch die *TRANSFORM-Option mit den Richtungsvektoren 2 1 1 a= 3 ∠ 2 = 1 5 5 0 0 1 ∠1 b= 3 ∠ 2 = 1 1 6 5 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 135 von 324 . Um die Verschiebungen bequem zu interpretieren zu können. werden sie im gestrichenen Koordinatensystem ausgegeben.

NSET=ALL 1.1617.NSET=YPAR..0. 0..2.0.5...0.1. -1...3..100 17.5.0.10. 0.1. 1601.1601...0 17.NSET=BOT 1.100 *TRANSFORM..1.10.6.GEN 1.10.... 2... *NSET.TOP.100 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 136 von 324 .0.17 *NGEN.*HEADING TWO LAYER COMPOSITE PLATE +/.16. .0. 1617. NSET=TOP 1601.NSET=ALL BOT..TYPE=R...3.10.45 DEG ORIENTATION *SYSTEM 1. *NODE 1.0.1617 *NFILL.. *NGEN.

103.1.NAME=LAYER2.17 1601.3..1. 3..TYPE=S9R5 1.SYSTEM=R 1.200.202.8..-1.0...1. 3.5.2.COMPOSITE .1.NAME=LAYER1..25.203.45.0E7 *MATERIAL.-1.0E7.3.LAMINA.TYPE=LAMINA 40.5E6 *ORIENTATION.1.LAMINA.3.ELSET=PLATE 1..NSET=XPAR. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 137 von 324 ..-45..5E6.1..SYSTEM=R 1. *ORIENTATION.LAYER1 .1.1617 *ELEMENT.1.1..E6.LAYER2 *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS 5..2.*NSET.1.ELSET=PLATE.0..8 *SHELL SECTION.201.102 *ELGEN.101.5E6.1..NAME=LAMINA *ELASTIC.8.GEN 1.E6.

1 YPAR. *END STEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 138 von 324 . *EL PRINT.P. SE.100.3 YPAR.2.3 *DLOAD PLATE.POSITION=AVERAGED AT NODES SF. *NODE PRINT U.*STEP *STATIC *BOUNDARY XPAR.

Lösungsalgorithmen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 139 von 324 .

u steht für den Gesamtvektor der Verschiebungen (und evt.u=K als lineares Gleichungssystem zu lösen ist. Im linearen. Im nichtlinearen Fall muß die Gleichung iterativ gelöst werden.Lösungsalgorithmen Im FE-Modell ist folgende Gleichgewichtsbedingung zu lösen: R(u) = K wobei R(u) die Summe aller inneren Kräfte und K die Summe der äußeren Kräfte ist. u so daß A. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 140 von 324 . statischen Fall ist R(u) = A . anderer Freiheitsgrade).

Newton-Raphson Ψ(u) = R(u)-K = 0 R(u) A1 u = K =>uu1 Ψ1 = Ψ1 1) (u Ψ(u2) ≅ Ψ (u1) + (δΨ/δu)1 δu1=0 (δΨ/δu)1 δu1 = A2 δu1 = .Ψ1 => δu1 u2 = u1 + δu1 Ψ2 = Ψ(u2) Ψ(ui+1) ≅ Ψ (ui) + (δΨ/δu)i δui=0 δu1 u1 u2 δu2 u3 u (δΨ/δu)i δui = Ai+1 δui = .Ψi+1 => δui ui+1 = ui+ δui Ψi+1 = Ψ(ui+1) K A Ψ1 A1 2 Ψ 2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 141 von 324 .

Modifizierter Newton-Raphson R(u) Iterationsalgorithmus wie beim Newton-Raphson. i K A δu1 δu2 u1 u2 u3 u Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 142 von 324 . Statt einer Tangentensteifigkeitsmatrix A wird immer dieselbe Anfangsmatrix verwendet.

u3 u δu1 u1 u2 δu2 Standardmäßig wird die Steifigkeitsmatrix alle 8 Iterationen neu berechnet. Ψi+1 wird aus Ai+1 δui = -(Ψi-Ψi+1) eine neue Steifigkeitsmatrix berechnet.Ψi. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 143 von 324 .Quasi-Newton R(u) K A Ψ1 A0 1 Ψ2 Ai δui = -Ψ(ui) =>δui ui+1 = ui + δui Ψi+1 = Ψ(ui+1) Mit dem neuen δui.

Nachteil: Unter Umständen größerer Rechenaufwand für die Sekantenberechnung.Vergleich Newton-Raphson Vorteil: Schnelle Konvergenz Nachteil: Nach jeder Iteration muß eine neue Steifigkeitsmatrix gebildet werden. Modifizierter Newton-Raphson Es muß nur einmal die Steifigkeitsmatrix gebildet werden. erhält die Matrixsymmetrie. Nachteil: Langsamere Konvergenz Vorteil: Quasi-Newton Vorteil: Schnellere Konvergenz. Die Steifigkeitsmatrix kann bei bestimmten Materialeigenschaften unsymmetrisch werden. Größerer Konvergenzradius. zur Aktualisierung der Matrix. In ABAQUS wird der BFGSAlgorithmus benutzt. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 144 von 324 .

Jeder Zeitschritt wird iteriert. Kn+1 K Kn+1 Kn u tn tn+1 t=1 Die Last ist im statischen Fall eine lineare Funktion der Zeit. wird die Last in Inkremente aufgeteilt. wobei die Größe des Inkrements von ABAQUS so gesteuert wird. wobei jedes Inkrement ein Zeitschritt bedeutet. Kn Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 145 von 324 . daß die Lösung innerhalb einer vorgegebenen Iterationsanzahl konvergiert.Inkremente Bei statischen linearen Problemen wird die Lösung in einem Zeitschritt iteriert. Also auch statische Lasten werden in einem Zeitintervall aufgebracht. Bei nichtlinearen Problemen oder bei zeitabhängigen Lasten.

bei stark nichtlinearen Problemen: Newton-Raphson . wird das Inkrement verkleinert. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 146 von 324 .Lösungsalgorithmen in ABAQUS • ABAQUS verwendet. bei starker Nichtlinearität und Anwendung des Line Search Verfahrens: Quasi-Newton. Die Standardwerte sind ausreichend für die meisten Anwendungen. Anforderung über *SOLUTION TECHNIQUE • Zwei Kriterien müssen erfüllt sein. • Alle Werte zur Steuerung der Iterationen können über *CONTROLS verändert werden.bei zyklischen Vorgängen (quasistatisch): modifizierter Newton-Raphson mit gelegentlichem Matrix-Update .Ψi / K < 5. Nach 5 solchen Cut-Backs ohne Konvergenz wird die Berechnung abgebrochen.0E-3.0E-3 • Die Inkremente werden automatisch gesteuert.bei großen Systemen und wenn die Matrix sich beim Update nur wenig ändert. wobei K eine über die Struktur gemittelter Wert für die Kraft ist .δui / ui+1 < 1. Falls im Inkrement nach 16 Iterationen keine Konvergenz erreicht wird. je nach Problem alle drei Verfahren. . damit im i-ten Iterationsschritt Konvergenz erreicht wird: .

häufig verwendete Algorithmen sind . Dies geschieht meist in zwei Schritten: • Aufbau der Gesamtsteifigkeitsmatrix aus den Elementsteifigkeitsmatrizen (Assemblierung) • Lösen des Gleichungssystems.iterative Verfahren.Gauß’sche Eliminationsverfahren (direkte Verfahren) . CG-Verfahren In ABAQUS wird standardmäßig ein Sparse Solver verwendet: • ein sog.B. Multifrontal-Solver • besonders geeignet für nichtkompakte Strukturen • parallelisiert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 147 von 324 .Gleichungslösung Bei linear statischen Problemen und bei den Iterationsverfahren muß die SystemMatrix aufgestellt und das Gleichungssystem gelöst werden. z.

Einige Bedinungen für einen sinnvollen Einsatz sind: • kompakte Strukturen mit Kontinuumselementen • mehrere Millionen Freiheitsgrade • möglichst homogenes Material • kein von Kontaktwechselswirkungen dominiertes Problem • keine Constraints. jedoch nur bei sehr gut konditionierten Systemen. in denen große Flächen miteinander gekoppelt werden (*TIE) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 148 von 324 . Mehr als dreifache Performancesteigerung gegenüber dem Sparse Solver ist möglich. Der Algorithmus folgt der Domain Decomposition Methode.Ein iterativer Solver steht für statische Probleme und stationäre Wärmeübergangsprobleme zur Verfügung. bei der die gesamte Struktur in nichtüberlappende Bereiche zerlegt wird und jeder Bereich für sich gelöst wird.

Parallelisierung Sparse Solver • 2 Parallelisierungsstrategien .tree mehrere Fronten werden parallel abgearbeitet • Performanceverbesserung nur bei großen Problemen • im ABAQUS-Aufruf bzw. ABAQUS-Environment-File muß parallel={supernode|tree} gesetzt werden Iterativer Solver die einzelnen Domänen werden auf die angeforderten Prozessoren verteilt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 149 von 324 .supernode die Abarbeitung einzelner Fronten erfolgt parallelisiert .

Belastungsgeschichte Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 150 von 324 .

Ein Berechnungsschritt enthält • Prozeduren (= Analysearten) • Lastarten • Randbedingungen • Ausgabeanforderungen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 151 von 324 . also eine komplette Problembeschreibung. und *ENDSTEP eingeschlossen ist.Belastungsgeschichte Die Belastungsgeschichte ist eine Folge von Berechnungsschritten. die zwischen *STEP. .. Ein Berechnungsschritt ist logisch ein Lastfall..

Der Default hängt von der Prozedur ab und ist bei statischen Problemen vom Typ RAMP. der Parameter kann fast immer weggelassen werden. Die Last wird linear über den Step aufgebracht.][SOLVER=DDM] Datenkarte: Untertitel für den Step (optional) Bemerkungen: • Der AMPLITUDE-Parameter beschreibt.NLGEOM][. d.STEP *STEP[.AMPLITUDE={STEP. wie die Last in dem Berechnungsschritt aufgebracht wird. Die Standardvorbesetzung sollte nicht geändert werden. PERTURBATION.h. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 152 von 324 .INC=NINC][. STEP: RAMP: Die gesamte Last wird als Ganzes sofort aufgebracht.RAMP}][.

wird auf dem Endzustand des letzten vorherigen Step aufgesetzt.h. Der Parameter ist wirksam für alle folgende Steps. wird auf den Anfangsbedingungen aufgesetzt . der kein Perturbation-Step ist . wenn das Problem geometrisch nichtlinear berechnet werden soll.ein späterer Step ist.einige Prozeduren sind automatisch Perturbation-Steps (z. am aktuellen Arbeitspunkt der Kraft-Verschiebungskurve (base state) wird eine lineare Tangentensteifigkeitsmatrix konstruiert und darauf basierend das Strukturverhalten berechnet. Falls der Perturbation-Step . d.der erste Step ist.B. *FREQUENCY) • SOLVER=DDM schaltet den iterativen Solver ein Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 153 von 324 . • Der PERTURBATION-Parameter linearisiert das Problem.• INC gibt die maximale Anzahl der Inkremente in diesem Berechnungsschritt an (Default: 10) • Der NLGEOM-Parameter muß gesetzt werden.

Modenüberlagerung Anwortverhalten Statik stationärer Zustand bei harmonischer Anregung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 154 von 324 . direkte Zeitintegration Eigenfrequenzen und Eigenmoden komplexe Eigenfrequenzen und Eigenmoden Wärmeausbreitung dynamische Berechnung.Prozeduren Einige wichtige Prozeduren. die ABAQUS anbietet: *BUCKLE *COUPLED TEMPERATUREDISPLACEMENT *DYNAMIC *FREQUENCY *COMPLEX FREQUENCY *HEAT TRANSFER *MODAL DYNAMIC *RESPONSE SPECTRUM *STATIC *STEADY STATE DYNAMICS Stabilitätsberechnung gekoppelte TemperaturVerschiebungsberechnung dynamische Berechnung.

*STATIC[.TMAX Bemerkungen: Wenn der DIRECT-Parameter gesetzt ist.TTOTAL. TINI TTOTAL TMIN TMAX anfängliches Zeitinkrement. muß der Benutzer in der folgenden Datenkarte die konstante Schrittweite angeben. modifiziert. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 155 von 324 . Ansonsten wird die Schrittweite von ABAQUS variabel gewählt. Die Datenkarte kann dann meistens entfallen.Statik Im Kurs befassen wir uns zunächst nur mit linear statischen Lastfällen. ist dies das konstante Zeitinkrement Gesamtzeit des Berechnungsschrittes kleinstes zugelassenes Inkrement größtes zugelassenes Inkrement Die beiden letzten Parameter haben nur Sinn. wenn das Inkrement variabel ist. falls DIRECT gesetzt ist.DIRECT] TINI.TMIN. wird von ABAQUS ggf.

0 TMIN = 10-5 TMAX = 1. Das bedeutet: TINI = 1.0 Maximale Anzahl an Gleichgewichtsiterationen pro Inkrement: 16 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 156 von 324 .0 TTOTAL = 1. Im Standardfall versucht ABAQUS die Last in einem Zeitschritt aufzubringen. Die Standardvorbesetzungen für die Daten und auch für die verschiedenen Konvergenzkriterien sind kompliziert und von den Prozeduren abhängig.Für die meisten Fälle braucht die Datenkarte zu *STATIC nicht eingegeben werden.

In ABAQUS können Freiheitsgrade voneinander abhängig gesetzt werden. sog.Randbedingungen Randbedingungen werden in ABAQUS über die *BOUNDARY-Option festgesetzt. wenn es sich um zeitlich veränderliche Randbedingungen handelt oder um fixe Randbedingungen. Dazu gibt es die Optionen *MPC und *EQUATION. oder • in der Belastungsgeschichte. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 157 von 324 . Wir behandeln nur fixe Randbedingungen. in denen Freiheitsgrade zu Null gesetzt werden. falls es sich um fixe Randbedingungen handelt. Dabei kann die Option • in der Modelleingabe stehen. in denen Freiheitsgrade auf einen endlichen Wert gesetzt werden. Multipoint Constraints (MPCs). Weitere kinematische Zwangsbedingungen sind Anfangswerte (*INITIAL CONDITIONS) Restarts (*RESTART) Funktionsverläufe für Lasten und Verschiebungen (*AMPLITUDE).

{OP={NEW.BOUNDARY *BOUNDARY[. Alle Werte von Variablen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 158 von 324 . Randbedingungen werden im • direkten Format • Type-Format eingegeben. sollen im aktuellen Step auf diesem Wert gehalten werden Es gibt weitere Parameter. bestehenden hinzu mit diesem Parameter muß die *BOUNDARY-Option im History-Teil des Eingabedatensatzes stehen. früher gesetzte Randbedingungen sind nicht mehr gültig die spezifizierten Randbedingungen kommen zu schon evt. die in einem vorherigen Step mittels *BOUNDARY im History-Teil gesetzt wurden.MOD}|FIXED}] OP=NEW OP=MOD FIXED evt. die hier nicht relevant sind.

DOFL.DOF1. wird nur der Freiheitsgrad DOF1 festgesetzt. Wert den der (oder die) Freiheitsgrad(e) annehmen sollen.Direktes Format N oder N-SET. VAL Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 159 von 324 . Falls das Feld leer bleibt. die festgesetzt werden sollen. Falls dieses Feld leer bleibt. die durch DOF1 bis DOFL gekennzeichnet sind. für die die Randbedinung gelten soll ist der erste Freiheitsgrad ist der letzte Freiheitsgrad eines Bereiches. auf Null gesetzt. sind die Verschiebungen oder Rotationen.VAL N N-SET DOF1 DOFL bezeichnet die Knotennummer oder die Knotengruppe.

Type-Format
Bei reinen Spannungs-/Dehnungsanalysen können auch SymmetrieRandbedingungen angegeben werden. Desgleichen können Randbedingungstypen spezifiziert werden: N oder N-SET,TYP XSYMM YSYMM ZSYMM Symmetrieebene X = const (ux = φy = φz = 0) Symmetrieebene Y = const (uy = φx = φz = 0) Symmetrieebene Z = const (uz = φx = φy = 0)

Entsprechend gibt es auch XASYMM, YASYMM und ZASYMM für Antisymmetriebedingungen. Weitere Typen sind ENCASTRE PINNED alle Verschiebungs- und Rotationsfreiheitsgrade von N oder in N-SET sind Null alle Verschiebungsfreiheitsgrade von N oder in N-SET sind Null

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

160 von 324

Lasten
Im Kurs werden nur Knotenlasten (*CLOAD) und verteilte Lasten (*DLOAD) behandelt. Beide Optionen haben einen AMPLITUDE- und einen OP-Parameter. AMPLITUDE Standardmäßig wird die Last in der Weise aufgebracht, wie es der AMPLITUDEParameter in der *STEP Option vorsieht. Es läßt sich mit der *AMPLITUDE Option eine Zeitfunktion definieren, die die Variation der Last über den Berechnungsschritt beschreibt. Der AMPLITUDE-Parameter referiert diese Funktion. OP Falls mehrere Berechnungsschritte aufeinanderfolgen, besteht die Möglichkeit, daß die Lastbeschreibung aus einem vorherigen Step modifiziert, weiter gültig bleibt oder vollkommen neu definiert wird.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

161 von 324

OP=NEW

alle früheren Lastbeschreibungen des gleichen Typs sind nicht mehr gültig und werden durch die Beschreibung in der folgenden Datenkarte ersetzt. Folgt keine Datenkarte, so werden alle Lastarten dieses Typs entfernt. Alle Lastbeschreibungen von vorherigen Steps bleiben gültig, die Last, die durch die folgende Datenkarte beschrieben wird, kommt hinzu. Falls diese Last sich auf dieselben Knoten bzw. Elemente bezieht, wie die Last desselben Typs in einem vorherigen Step, so wird diese ersetzt.

OP=MOD

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

162 von 324

Beispiel: *STEP *STATIC *DLOAD A1,BX,20. B1,BY,50. *CLOAD N1,1,100. *ENDSTEP *STEP *CLOAD,OP=NEW *DLOAD,OP=MOD C1,BZ,10. A1,BX,30. *ENDSTEP Volumenkräfte der Größe 20 in X-Richtung auf die Elementgruppe A1 und der Größe 50 in Y-Richtung auf B1. Knotenkräfte in Richtung des ersten Freiheitsgrades der Größe 100. Die konzentrierten Kräfte verschwinden, eine Volumenkraft der Größe 10 auf C1 in Z-Richtung kommt hinzu und die Volumenkraft auf A1 wird von 20 auf 30 geändert.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

163 von 324

Konzentrierte Kräfte
*CLOAD[,AMPLITUDE=AMPLITUDE-Name][, OP={MOD|NEW}][,FOLLOWER] N oder N-SET,DOF,VAL

N N-SET DOF VAL

Knoten oder Knotengruppe, auf die die Kraft oder das Moment wirkt Nummer des Freiheitsgrades, auf den die Last wirkt Größe der Last, wird ggf. noch mit der AMPLITUDE multipliziert

Bei Balken oder Schalen treten an den Knoten Rotationen auf. Falls die Kraftrichtung sich mit der Rotation am Knoten mitdrehen soll, muß der FOLLOWER-Parameter gesetzt werden. Dies ist nur wichtig bei großen Verschiebungen und Drehungen.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

164 von 324

Verteilte Lasten
*DLOAD[,AMPLITUDE=AMPLITUDE-Name][,OP={MOD|NEW}] E oder E-SET,TYP,VAL

E E-SET TYP VAL

Element oder Elementgruppe, auf die die Last wirkt Lastart, hängt vom Elementtyp ab. Größe der Last, wird ggf. noch mit der AMPLITUDE multipliziert

Je nach Elementtyp sind unterschiedliche Lastarten zugelassen. Eine vollständige Beschreibung für jedes Elements findet man im 14. Kapitel des ABAQUS User‘s Manual.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

165 von 324

Gleichförmiger Druck auf die n-te Seite bei Kontinuumselementen (2D und 3D) .und Schalenelementen Druck auf das Schalenelement.Wichtige Lastarten sind: BX. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 166 von 324 .und Schalenelementen Volumenkräfte bei axialsymmetrischen Kontinuums. 2-Richtung. positiv in Richtung der Normalen Kraft pro Einheitslänge bei Balken Kraft pro Einheitslänge bei Balken in Richtung der lokalen 1. BZ BR. P2 Pn Volumenkräfte bei Kontinuums. PZ P1. BY. Die Seitennummer des Elements hängt von der lokalen Knotennummerierung ab. BZ P PX. Richtung in das Element hinein.bzw. PY.

B. z. wegen Zeitüberschreitung. beendet werden kann Die *RESTART Option steht • im Modelleingabeteil. um mittels der *POST OUTPUT Option aus einem abgeschlossenen ABAQUS-Lauf zusätzliche Druckausgabe oder Ausgabe in eine Datei zu erzielen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 167 von 324 .Restart Die *RESTART Option veranlaßt das Schreiben oder das Lesen (oder beides) von Restart-Dateien. wenn ein Restart-File geschrieben werden soll Ein Restart-File ist ebenfalls Voraussetzung. der aus Systemgründen abgebrochen wurde. so daß ein ABAQUS-Lauf • mit einem weiteren Step fortgesetzt werden kann • in einem Step mit einer neuen Prozedur fortgesetzt werden kann • in einem schon berechneten Step wieder aufsetzen kann • einen Step. wenn ein Restart-File gelesen werden soll • in der Belastungsgeschichte.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 168 von 324 .{READ|WRITE}[. Jedesmal wenn ein Inkrement gesichert wird. • FREQUENCY gibt an. Das letzte Inkrement eines Steps wird immer gesichert. jedes wievielte Inkrement auf das Restart-File geschrieben werden soll (Default: 1).*RESTART. Gibt man den OVERLAYParameter ein. wird das alte überschrieben. END STEP][.INC=NINC][. FREQUENCY=0 beendet das Beschreiben des Restart-Files.FREQUENCY=N][.OVERLAY][. so wird immer nur ein Inkrement im Restart-File gehalten.STEP=NSTEP] Bemerkungen: • mindestens READ oder WRITE muß angegeben werden. • Nach Maßgabe des FREQUENCY-Parameters wird jedes N-te Inkrement hintereinander auf das Restart-File geschrieben.

so bedeutet das. bis ein weiteres *RESTART.• Um einen Punkt im Restart-File zum Lesen exakt ansteuern zu können. Falls kein INC-Parameter angegeben wird. Steps werden in der Reihenfolge. in der sie bearbeitet werden numeriert. • Restart-Files werden nicht verlängert. INC=NINC. die einen neuen Step definiert. Im Eingabedatensatz muß dann allerdings eine *STEP Option folgen.WRITE gilt für alle folgenden Steps. wird auf den letzten Step in dem Restart-File positioniert. gibt man die Step-Nummer und die Nummer des Inkrementes in diesem Step mit den Parametern STEP und INC an. END STEP gesetzt wird. jeder ABAQUS-Lauf erzeugt ein neues Restart-File Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 169 von 324 . Falls kein Step-Parameter angegeben wird. • Falls zu einer Kombination STEP=NSTEP. wird auf das letzte Inkrement im Step positioniert. • Ein *RESTART.WRITE vorkommt. daß an dieser Stelle der momentane Step als abgeschlossen betrachtet werden soll.

*STEP.Beispiel: *RESTART.INC=20 *STATIC .INC=30 *DYNAMIC .FREQ=4 .WRITE. *ENDSTEP *STEP.. *ENDSTEP t STEP 1 5 3 2 1 4 6 1 2 3 4 5 STEP 2 Jeweils das 4.. Step können in einem folgenden Restart-Lauf angesprochen werden.. Inkrement im 1 Step und das 4.. und 6. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 170 von 324 .. Inkrement im 2. und 5..

INC=increment Wenn der STEP.READ. der auf einem ABAQUS-Job mit Identifier job1 basiert. Der Restart-Job hat den Identfier job2. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 171 von 324 .Weitere Beispiele Im Folgenden soll immer ein Restart erfolgen. Aufruf: abaqus job=job2 oldjob=job1 1.und INC-Parameter wegfällt. Fortsetzung eines abgebrochenen ABAQUS-Jobs: *HEADING Restart eines abgebrochenen Laufes *RESTART. setzt ABAQUS automatisch auf den letzten Step und das letzte Inkrement auf.STEP=1.

2.INC=increment.STEP=1. *HEADING Restart eines abgeschlossenen Laufes *RESTART.READ. den Endzeitpunkt einer dynamischen Rechnung zu verlängern etc. um den Lastverlauf zu ändern.READ.END STEP *STEP modifizierte Step-Definition *ENDSTEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 172 von 324 .STEP=1. Fortsetzung mit einem weiteren Step *HEADING Restart mit einem neuen Step *RESTART. Aufsetzen in einem abgeschlossenen Step.INC=last-increment *STEP neue Step Definition *ENDSTEP 3.

ABAQUS-Ausgabe Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 173 von 324 .

Geschwindigkeiten. Element und Lastfall möglich. Kräfte. Eine Tabelle findet man in Kap. Temperaturen.m Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 174 von 324 . und andere Freiheitsgrade Spannungen.1 des ABAQUS User’s Manual.) • Ausgabe auf die Output Database (für Postprocessing mit ABAQUS/CAE bzw. Querschnittsvariable bei Schalen und Balken u. ABAQUS/Viewer) • Restart-Datei Ausgabeanweisungen unterscheiden zwischen Knotenvariable Elementvariable Verschiebungen.v. Ausgabeformen sind • Druckausgabe • Ausgabe auf eine Datei (für Postprocessing mit HyperMesh.a.Patran u.2. Druck. MSC. Dehnungen.Weit über 300 Ausgabevariable sind je nach Prozedur. 4.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 175 von 324 .3) n-te Rotationskomponente Verwölbung Temperaturen alle Komponenten der Reaktionskräfte und -momente n-te Komponente der Reaktionskraft n-te Komponente des Reaktionsmoments alle Komponenten der konzentrierten Kräfte und Momente n-te Punktkraftkomponente n-te Punktmomentkomponente Geschwindigkeiten.Knotenvariable U Un URn WARP NT RF RFn RMn CF CFn CMn alle Verschiebungs. . Beschleunigungen. Koordinaten..und Rotationskomponenten n-te Verschiebungskomponente (n=1..2.

INV3) MISES-Vergleichsspannung Tresca Druck ( p = .Elementvariable S Sij SP SPn SINV MISES TRESC PRESS E Eij EP EPn ENER SENER alle Spannungskomponenten ij-te Spannungskomponente (1≤ i ≤ j ≤ 3) alle Hauptspannungskomponenten n-te Hauptspannungskomponente alle Stressinvarianten (MISES.σii) alle Dehnungskomponenten ij-te Dehnungskomponente alle Hauptdehnungskomponenten n-te Hauptdehnungskomponente alle Energiedichten elastische Dehnungsenergie Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 176 von 324 . PRESS. TRESC.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 177 von 324 .. Krümmungen und Verwindungen im Querschnitt Dehnungen im n-ten Section Point logarithm. Schubspannungskomponenten. . elastische und plastische Dehnungsanteile. Dehnungskomponenten..SF SFn SMn SE SEn Querschnittskräfte Querschnittskräfte im n-ten Section Point Querschnittsmomente im n-ten Section Point alle Dehnungen.. nominale Dehnungskomponenten.

SUMMARY={YES|NO}][. NSET=Set-Name][. Default: alle Knoten.Druckausgabe Knotenvariable *NODE PRINT[. • SUMMARY und TOTALS geben das Maximum.GLOBAL={NO|YES}][. Datenzeilen: Es folgen ein oder mehrere Datenzeilen. • NSET gibt die Knotengruppe an. Minimum und den Gesamtwert der Variablen in jeder Spalte aus.TOTALS={YES|NO}] Bemerkungen: • FREQUENCY gibt an. Falls die *NODE PRINT Option nicht gesetzt wird. erfolgt keine Ausgabe. FREQUENCY=0 unterdrückt die Ausgabe. kann diese durch GLOBAL=YES übersteuert werden und die Knotenvariablen werden im globalen System ausgegeben. • Wenn eine *TRANSFORM Option gesetzt ist.FREQUENCY=I][. die jede eine Knotenvariable oder eine Liste von Knotenvariablen enthält. deren Ergebnisse ausgegeben werden sollen. nach jedem wievieltem Inkrement die Ausgabe erfolgen soll (Default: 1). Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 178 von 324 .

POSITION={AVERAGED AT NODES|CENTROIDAL| INTEGRATION POINTS|NODES}][. Über alle Beiträge an einem Knoten wird gemittelt. CENTROIDAL Elementvariable werden in der Elementmitte ausgewertet.TOTAL={YES|NO}] Bemerkungen: Der POSITION-Parameter gibt an.FREQUENCY=I][ELSET=Set-Name][.Elementvariable *EL PRINT[. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 179 von 324 . SUMMARY={YES|NO}][. wie die Elementvariable ausgegeben werden sollen: AVERAGED AT NODES Die Elementvariable werden von den Integrationspunkten zu den Knoten extrapoliert.

NODES Elementvariable werden von den Integrationspunkten zu den Knoten extrapoliert. Falls diese Karte fehlt. Bei Schalen ist das der 1. Wird keine Druckausgabe angefordert erfolgt keine Ausgabe. Datenzeilen: Liste der Section Points bei Balken. an denen die Variablen ausgegeben werden sollen. Punkt. Die folgenden Datenzeilen enthalten die Elementvariablen.INTEGRATION POINTS Elementvariable werden an den Integrationspunkten ausgewertet. werden die Standardwerte genommen.oder Schalenelemente. aber nicht gemittelt. und der 5. bei Balken hängt es vom Querschnitt ab. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 180 von 324 .

msg geschrieben.FREQUENCY=I][.*ENERGY PRINT[. *PRINT[.FREQUENCY=I] Gibt Informationen über die gesamte Energie im Modell aus. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 181 von 324 .RESIDUAL={YES|NO}][. Die Informationen werden in das Message-File id. Falls SOLVE=YES gesetzt ist. werden Informationen über die Gleichungen und die Wavefront ausgegeben. SOLVE={YES|NO}] Informationen über die Residuen bei den Iterationen werden ausgegeben.

Ausgabe auf Ergebnis-Datei Die Ausgabe auf Datei ist ähnlich wie die Druckausgabe gesteuert. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 182 von 324 . Man kann die Datei auch im ASCII-Format erzeugen. Die Ausgabedatei ist im binären Format und wird für das Postprocessing mit HyperMesh. Es können im Unterschied zur Druckausgabe nicht einzelne Komponenten geschrieben werden. Tensorgröße.Patran und anderen Postprozessoren benötigt. MSC. *NODE FILE *EL FILE *ENERGY FILE mit denselben Parametern und Datenzeilen wie bei der Druckausgabe. sondern immer nur die gesamte Vektor. Dazu gibt man die Option *FILE FORMAT=ASCII ein.bzw.

Prozedurspezifische Ausgabe *OUTPUT. ergänzt (ADD) werden.FREQUENCY=I][. FIELD oder HISTORY) und derselben Häufigkeit (FREQUENCY) ersetzt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 183 von 324 . einzelne Komponenten an speziellen Orten im Modell) FIELD MODE LIST OP fordert Eigenmodes an bei *MODAL DYNAMIC bei Folgesteps kann die OUTPUT-Anweisung komplett ersetzt (NEW) bzw. Verschiebungsplots usw.h. Energievariable.odb wird von ABAQUS/CAE bzw.{FIELD|HISTORY}[. Bei REPLACE wird eine OUTPUTAnweisung desselben Typs (d. HISTORY fordert Variable für XY-Plots an (z.MODE LIST] [.OP={NEW|ADD|REPLACE}][.Ausgabe in die ODB Die Datei id. ABAQUS/Viewer für das Postprocessing gelesen. Animationen.VARIABLE={ALL.B.PRESELECT}] fordert Variable an für Kontourplots.

prozedurspezifisch gewählt werden (PRESELECT) oder alle Variable (ALL).1. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 184 von 324 . angefordert werden. Kap. die bei der Prozedur möglich sind.3 Datenzeilen: Liste von Eigenmodes. Vol. die in das ODB-File geschrieben werden sollen (wenn der Parameter MODE LIST gesetzt ist).und Energievariablen. 4.VARIABLE es kann eine bestimmte Vorauswahl von Element-. Eine Tabelle findet man im User’s Manual. Knoten. I.

NSET=Set-Name][. folgen Datenzeilen mit den Variablennamen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 185 von 324 .OP={NEW|ADD|REPLACE}] Dazu kommen dann weitere Anweisungen: *ELEMENT OUTPUT[.PRESELECT}] *ENERGY OUTPUT[.Ausgabe von ausgewählten Variablen *OUTPUT.POSITION={CENTROIDAL|INTEGRATION POINTS|NODES] *NODE OUTPUT[.PRESELECT}] [. Falls die VARIABLE-Option nicht gesetzt ist.VARIABLE={ALL.VARIABLE={ALL. die in das ODB-File geschrieben werden sollen.ELSET=Set-Name][.VARIABLE={ALL.FREQUENCY=I][.ELSET=Set-Name][.{FIELD|HISTORY}[.PRESELECT}] und weitere.

Suchen und Finden von Beispielen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 186 von 324 .

die ausgegeben werden. Verification Manuals und Seminarunterlagen für ABAQUS/Standard und ABAQUS/Explicit vorkommen. abaqus findkeyword [job=job-name][maximum=max-output] Es folgen beliebig viele Zeilen. die Schlüsselwörter enthalten. in dem ein Schlüsselwort vorkommt. 100 pro Manual bzw. sonst in die Standardausgabe max-output limitiert die Anzahl an Beispielen. job-name das Ergebnis der Suche wird in eine Datei job_name. Eine Leerzeile stößt die Suche an.Schlüsselwörter Häufig sucht man ein ABAQUS-Beispiel. Es werden alle Beispieldatensätze. Def.SYSTEM=CYLINDRICAL. *ORIENTATION. die in den Example Manuals.dat geschrieben. nach den Schlüsselwörter samt Parametern und Werten durchsucht. Unterlage Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 187 von 324 . z.B.

system=cylindrical Ausgabe: ... Searching in ABAQUS Example Problems Matches for line: ORIENTATION..... SYSTEM = CYLINDRICAL Common matches : 16 discbrake_3d discbrake_3d_extrapara_300c discbrake_3d_xpl laminpanel_s4_prebuckle laminpanel_s9r5_prebuckle modelchangedemo_continuum thinsheetstretching_m3d9r thinsheetstretching_s4r : 16 boltpipeflange_3d_ortho discbrake_3d_extrapara discbrake_3d_separated dsatire_model laminpanel_s4r5_prebuckle laminpanel_stri65_prebuckle submerged_cyl_cylinder thinsheetstretching_s4 . Es gibt also u....SYSTEM=CYLINDRICAL Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 188 von 324 . 16 Datensätze aus dem ABAQUS/Standard Example Manual mit der Zeile: *ORIENTATION.Beispiel: abaqus findkeyword *orientation...a..

den das extrahierte Beispiel erhalten soll. abaqus fetch job=job-name [input=input-file] Dabei ist job-name der Name der Beispieldatei input-file ein alternativer Name.Extrahieren von Datensätzen Will man einen Beispieldatensatz nachrechnen oder für das eigene Problem modifizieren.Der Datensatz wird dann im Arbeitsverzeichnis abgelegt. zieht man ihn aus der Beispielsammlung. die im ABAQUSInstallationsverzeichnis liegt heraus. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 189 von 324 .

ABAQUS Umgebung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 190 von 324 .

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 191 von 324 .7-1/site/abaqus_v6. die die Ressourcen und den Verlauf des ABAQUS-Jobs festlegen. in dem man hier die Vorbesetzungen der Parameter ändert. die aktuelle Besetzung erhält man durch Eingabe von abaqus job=id information=environment ABAQUS wertet 3 Environment-Files aus in der Reihenfolge • im Installationsverzeichnis: /installationsverzeichnis/abaqus/6.env Man kann durch Anlegen und editieren einer Datei abaqus_v6. Eine Beschreibung findet man im ABAQUS Site Guide und im ABAQUS Analysis User’s Manual I (3.1).env • Benutzer-Home-Verzeichnis: • Arbeitsverzeichnis: abaqus_v6.ABAQUS Environment File Im Environment-File sind Parameter gesetzt.env abaqus_v6.3.env das ABAQUS Environment verändern.

auch in MByte angegeben werden: pre_memory="256mb" standard_memory="256mb" Das Scratchfilesystem kann durch den Parameter scratch=directory gesetzt werden. nötig. den Wert zu ändern.a. Je nach Plattenplatzbedarf oder auch an speziellen Rechnern ist es u. Die Größen können u. Manche sollten jedoch an das ABAQUS-Problem angepaßt werden.Die meisten Parameter sollten vom Benutzer nicht geändert werden. Standardmäßig ist scratch=/tmp gesetzt. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 192 von 324 . Diese sind (mit ihren Werten im Standard-Environment-File): pre_memory=33554432 standard_memory=33554432 Memory für ABAQUS-Pre in 64-Bit-Worten Memory für ABAQUS-Standard in 64-Bit Worten Das entspricht jeweils 256 MByte.U.

28/172. der die Ein-/Ausgabeoperation minimiert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 193 von 324 .21E+11 -----------3.24 MEMORY TO MINIMIZE I/O (GBYTES/MWORDS) REQUIRED DISKSPACE (GBYTES/GWORDS) 1.53/36.28/172.07 • die ABAQUS-Environmentvariable standard_memory muss mindestens den Wert in der Spalte unter MINIMUM MEMORY REQUIRED haben • in der Spalte MEMORY TO MINIMIZE I/O steht der Wert des Speicherbedarfs.53/36.03 ------------------------------------276.07 1 ---MAX 5100 --------5100 1.47/197.47/197.03 1. • für jeden Step werden Informationen über benötigte Ressourcen ausgegeben M E M O R Y A N D D I S K E S T I M A T E SUMMARY FOR CURRENT NODE ORDERING (NOTE THAT IF NODE ORDERING CHANGES THE SIZE ESTIMATES FOR THE STEPS WILL CHANGE) STEP MAXIMUM DOF WAVEFRONT FLOATING PT OPERATIONS PER ITERATION 3.Hauptspeicherbedarf • Informationen über den Hauptspeicherbedarf während der Analyse erhält man aus der Druckausgabedatei: abaqus datacheck job=id ..21E+11 MINIMUM MEMORY REQUIRED (MBYTES/MWORDS) 276.24 1..

.. • Der Hauptspeicherbedarf für ABAQUS-PRE pre_memory muß abgeschätzt werden und hängt von der Anzahl der Freiheitsgrade ab: P R O B L E M S I Z E NUMBER OF ELEMENTS IS NUMBER OF NODES IS NUMBER OF NODES DEFINED BY THE USER TOTAL NUMBER OF VARIABLES IN THE MODEL 53752 59694 59694 179082 (DEGREES OF FREEDOM PLUS ANY LAGRANGE MULTIPLIER VARIABLES) • die Vorbesetzung von 256 MBytes für pre_memory ist für 250 000 Freiheitsgrade ausreichend Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 194 von 324 . fortgesetzt werden.• Der ABAQUS-Lauf kann anschließend mit abaqus continue job=id .

Typischer Zusammenhang zwischen Freiheitsgraden und Pre_Memory Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 195 von 324 .

Plattenplatzbedarf • während der Analyse werden große temporäre Dateien erzeugt ESTIMATED FILE SIZES FILE MWORDS GBYTES .fct .152 0.126 ------172. das Scratchfilesystem ausgewählt werden Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 196 von 324 .120 ------1.650 1.290 16.nck .282 • anhand dieser Informationen muss u.066 1.010 0.opr ------TOTAL 154.U.

HyperMesh oder MSC. Linux Berechnung großer Probleme • Erzeugung der Eingabedatei an irgendeiner Maschine mit einem Editor. Am RZ kann ABAQUS auf 4 Ebenen genutzt werden: HP XC6000 Cluster (XC1) HP XC4000 Cluster (XC2) Workstations PC’s unter Windows.ABAQUS am RZ ABAQUS gibt es für alle gängigen Unix-Systeme. ABAQUS/Viewer. und für Windows NT/2000/XP.Patran Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 197 von 324 .Patran • Rechnung im Batch an einem der Parallelrechner • Postprocessing an irgendeiner Maschine mit ABAQUS/CAE. ABAQUS/CAE. einschließlich Linux. HyperMesh oder MSC.

2 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 198 von 324 . 3.2. Genaue Beschreibungen aller möglichen Parameter stehen im ABAQUS Analysis User’s Manual.ABAQUS-Aufruf Aufruf: abaqus job=id [analysis|datacheck|continue|help|syntaxcheck| information={environment|local|memory|release|status}] [input=input-file][user=source-file][oldjob=oldjob-id] [fil={append|new}][memory=memsize] [interactive|background][scratch=scratch-dir] [parallel={supernode|tree}][cpus=anzahl_der_cpus] [output_precision={single|full}] Viele Parameter können auch (alternativ) im ABAQUS Environment-File gesetzt werden. Kap.

alle erzeugten Dateien erhalten den Namen id. wenn im Eingabe-File ein *RESTART.Standardaufruf: abaqus job=id [input=input-file][oldjob=oldjob-id] id ist die Kennung des Jobs.READ vorkommt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 199 von 324 .inp heißt. muß ihr Name hier angegeben werden oldjob-id ist die Job-Id eines vorherigen ABAQUS-Jobs auf den ein Restart aufsetzt. Dieser Parameter muß also immer vorhanden sein.extension input-file falls die Eingabedatei nicht id.

php Große Probleme sollten unter Kontrolle des Job Management Systems gerechnet werden. ist ein System aus 750 Rechenknoten mit jeweils zwei Dual Core Opteron Prozessoren. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 200 von 324 . die mit einem Quadrics II Kommunikationsnetzwerk verbunden sind. Genaue Informationen findet man auf der RZ Webseite http://www. die mit einem InfiniBand Interconnect verbunden sind.uni-karlsruhe. Das JMS richtet die Job-Umgebung ein und stellt die Ressourcen wie CPU-Zeit.rz.ABAQUS auf den Linux Clustern Das Rechenzentrum betreibt als Höchstleistungsrechner zwei Linux-Cluster: HP XC6000 ist ein System aus 101 Rechenknoten mit jeweils 2 Itanium2 Prozessoren und 2 Rechenknoten mit jeweils 8 Prozessoren. Hauptspeicher und Anzahl der Prozessoren bereit.de/ssck/ssck. HP XC4000 Dazu kommen jeweils noch weitere Service.und Fileserverknoten und viele TBytes große Dateisysteme.

das als Scratchfilesystem genutzt werden kann. die Dateien sind am Ende des ABAQUS-Jobs automatisch gelöscht. im ABAQUS-Environmentfile Python-Script-Anweisungen platzieren zu können: import os scratch=os. das lokale Filesystem wird über die Variable $TEMP angesprochen.environ[’WORK’] entsprechend auch für TEMP. führt über die Möglichkeit. Der Zugang erfolgt üblicherweise über die Umgebungsvariable $WORK. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 201 von 324 . • Der komfortableste Weg. Auch hier muß man wegen des $-Zeichens das Verzeichnis explizit angeben. Daher muß man den Inhalt von $WORK explizit angeben. kennt man ihn nicht im Vorhinein. Scratch-Verzeichnisse festzulegen. welches als Scratchfilesystem oder auch als temporäres Filesystem verwendet werden kann.Scratchfilesysteme • SFS ist ein globales Filesystem. d. Im ABAQUS Environmentfile werden $-Zeichen nicht interpretiert. also: scratch="/home/ssck/groupid/userid" • Es gibt an jedem Knoten ein lokales Filesystem. Da das Verzeichnis den Namen dynamisch bezieht.h.

ABAQUS Umgebung auf den HP XC Clustern ABAQUS Environmentvariable (mit Vorbesetzung): pre_memory="256mb" standard_memory="1024mb" import os scratch=os. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 202 von 324 .environ[’WORK’] Je nach Bedarf sollte der Anwender eine oder mehrere dieser Variable in seinem lokalen ABAQUS Environmentfile modifizieren.

Job-Submit auf den HP XC Clustern abqjob -j id -t time -m memory [-c jobclass][-p procs] [-d node][-T time][-i inputfile][-o oldjob-id][-f {append|new}] [-u source-file][-D direct_solver][-s optionstring] -j id -t time -m memory -p procs Jobkennung CPU-Zeit in Minuten Hauptspeicherbedarf in MByte Anzahl der Prozessoren (Vorbestetzung: 1) -d Knotentyp t für dünne (thin) Knoten=Knoten mit 2 Prozessoren (=Vorbes.1*CPU-Zeit) -i inputfile Name einer Eingabedatei. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 203 von 324 .) f für dicke (fat) Knoten=Knoten mit 8 Prozessoren -T time max.inp heißt. Realzeit in Minuten (Vorbesetzung: 1. die nicht id.

das in den ABAQUS-Job eingebunden werden soll -D solver wenn parallel gerechnet wird (p<1) und der direkte Solver benutzt werden soll. wenn ein Restart erfolgen soll -u user-sub Name eines Fortran-Quellprogramms oder Objekt-Files.-c jobclass es gibt zwei Jobklassen: p für Production (=Vorbesetzung) und d für Development Durch Eingabe von job_class bekommt man die Ressourcen dieser Klassen angezeigt. -o oldjob-id Kennung eines schon gerechneten Jobs. sonst wird der DDM Solver verwendet hier können weitere Optionen aus dem ABAQUS-Aufrufen (eingeschlossen in ") eingegeben werden. muß " -D y " angegeben werden. -s string Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 204 von 324 .

Spezielle Problemlösungen Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 205 von 324 .

durch den die Extraktionsmethode für die Eigenwerte und vektoren gewählt wird. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 206 von 324 . wie die Eigenvektoren normiert werden. BIAS=α][. wie der EIGENSOLVERParameter gesetzt ist. EIGENSOLVER={LANCZOS|SUBSPACE}][. • die Struktur kann vorbelastet werden • als Unteroption von *ELASTIC muß die Dichte angegeben werden (*DENSITY) *FREQUENCY[.USER BOUNDARIES][. • Der NORMALIZATION-Parameter legt fest.NUMBER INTERVALL=N] • Es folgen 1 oder 2 Datenzeilen.Eigenfrequenzen und -moden Die *FREQUENCY-Prozedur zieht aus der Schwingungsgleichung ·· Mu ( t ) + Ku ( t ) = 0 die Eigenfrequenzen und Eigenmoden. abhängig davon.NORMALIZATION={DISPLACEMENT|MASS}][.

i ≤ N ∠ 1 N 1∠α ωmax und ωmin sind die Grenzen des Frequenzbereiches.. Es müssen mindestens so viele CPU’s angefordert werden. können weitere Parameter gesetzt werden.α ≠ 1 . NUMBER INTERVALL BIAS Anzahl der Frequenzbereiche. wenn α=1 gewählt wird der Bereich in N gleiche Intervalle unterteilt. falls dieser Parameter fehlt. wird 1 Bereich angenommen bestimmt die Bereichsgrenzen bi: i 1 ∠ αb i = ( ω max ∠ ω min ) ⋅ ----------------. das berechnet werden soll. Diese legen Bereichsgrenzen des Frequenzintervalls fest. BIAS und USER BOUNDARIES schließen sich gegenseitig aus! Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 207 von 324 . USER BOUNDARIES Bereichsgrenzen werden in einer Datenzeile festgelegt.Falls die Lanczos-Methode gewählt wird und parallelisiert gerechnet werden soll. wie es Frequenzbereiche gibt.

pro CPU wird ein Intervall bearbeitet 1.Lanczos-Methode • besonders für eine große Anzahl von Eigenwerten-/moden geeignet • parallelisiert. die berechnet werden sollen νMIN. maximale Frequenz. Frequenzbereich muß in Intervalle aufgeteilt werden. Hierfür werden die Standardvorbesetzungen empfohlen.λ Anzahl der Eigenwerte und -moden.νMAX minimale bzw. müssen diese Werte gesetzt werden N λ Verschiebungspunkt.νMAX. bis zu der die Eigenwerte und moden berechnet werden sollen. die Eigenwerte. werden extrahiert Weitere Daten in der Zeile werden nicht besprochen. falls NUMBER INTERVALL > 1 ist. die diesem Punkt am nächsten liegen. Datenzeile: N. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 208 von 324 .νMin.

die die Frequenzbereichsgrenzen festlegen.2. Es müssen genau N-1 Werte eingegeben werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 209 von 324 . Diese Datenzeile muß eingegeben werden. wenn NUMBER INTERVALL=N > 1 USER BOUNDARIES und in der *FREQUENCY-Option angegeben wurde. Datenzeile: Hier werden bis zu 8 Zahlen pro Zeile eingegeben.

νMAX. das zuerst erfüllt ist • je größer NV ist. wird das Kriterium genommen. die für die Unterraum-Iteration verwendet werden sollen (Default: das System wählt aus) Maximale Anzahl an Iterationen (Default: 30) • falls sowohl N.Subspace-Iteration-Methode Datenzeile: N. als auch νMAX angegeben werden. die Eigenwerte diesem Punkt am nächsten liegen. desto schneller konvergiert das Verfahren.IMAX N νMAX λ NV IMAX Anzahl der Eigenwerte und -moden. bis zu der die Eigenwerte und -moden berechnet werden sollen Verschiebungspunkt. werden extrahiert Anzahl der Vektoren. die berechnet werden sollen maximale Frequenz.λ. aber um so mehr Hauptspeicher ist nötig. NV~2N Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 210 von 324 .NV.

Bemerkungen • die Frequenzen werden in [Umdrehungen/Zeiteinheit] gemessen • der Verschiebungspunkt λ muß in [Umdrehungen/Zeiteinheit]2 angegeben werden • die Angabe eines Verschiebungspunktes ist notwendig. Beispiel: Schwingungen eines Kabels unter Spannung P Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 211 von 324 . Die niedrigsten N Werte von |ωmax2 -λ| werden berechnet. wenn die Struktur Starrkörperfreiheitsgrade (und somit Nullfrequenzmoden) hat.

.NLGEOM 1.CF *END STEP ******************************* *STEP Step 2: Die ersten 4 Eigenwerte *FREQUENCY 4 *END STEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 212 von 324 .*HEADING .RF.MISES. *NODE FILE U *EL PRINT S. Step: Vorspannung des Kabels *STATIC *CLOAD 14. *STEP.E *NODE PRINT U.1.500.

Dynamische Probleme Zu lösende Differentialgleichung ·· · Mu ( t ) + Cu ( t ) + Ku ( t ) = P ( t ) M C K P u ist die Massenmatrix die Dämpfungsmatrix die Steifigkeitsmatrix der Lastvektor der Verschiebungsvektor Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 213 von 324 .

es müssen keine Gleichungssysteme gelöst werden Nachteil: • bedingte Stabilität • Zeitinkrement muß kleiner als eine kritische Größe 2/ωmax sein.Explizite Zeitintegration • Diskretisierung der Zeit und der Zeitableitung (zentrale Differenzenmethode) • Auswertung der Bewegungsgleichung zur Zeit t • u(t+Δt) hängt ausschließlich von Größen zur Zeit t und früher ab Vorteil: Häufig sind M und C diagonal. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 214 von 324 . wobei ωmax die größte signifikante Eigenfrequenz der Struktur ist • daher nur für kurzzeitige Prozesse mit wenigen Zeitschritten geeignet.

Implizite Zeitintegration • u(t+Δt) hängt auch von anderen Größen zur Zeit t+Δt ab • das bedeutet.Houboltsche Methode .γ) über die man das Stabilitätsverhalten der Lösung verbessern kann. Implizite Verfahren sind stabil. unterscheidet man verschiedene Methoden. β. .B.Wilsonsche Θ-Methode . Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 215 von 324 . daß u(t+Δt) durch Lösen von Gleichungssystemen in jedem Zeitschritt ermittelt werden muß • nach der Art. z.Newmarksche Methode Die Wilsonsche und die Newmarksche Methode enthalten freie Parameter (Θ bzw. wie die Zeit und die Zeitableitungen diskretisiert werden. aber aufwendig.

sind alle Matrizen diagonal und das System entkoppelt in p Gleichungen zu je einem Freiheitsgrad • Zeitintegration wird exakt durchgeführt Die Methode ist sehr ökonomisch bei linearen Systemen. da die Transformation und Rücktransformation nur einmal durchgeführt werden muß.Modale Superposition • Entwicklung von u nach den ersten p Eigenmoden der Struktur • die Ordnung des Systems reduziert sich von n auf p • falls die Dämpfung vernachlässigt oder durch eine Diagonalmatrix approximiert werden kann. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 216 von 324 .

Dynamische Berechnungen in ABAQUS explizite Verfahren spezielles Programm ABAQUS/Explicit für kurzzeitdynamische Vorgänge und geometrisch nichtlineare Probleme mit großen Verschiebungen Hilber-Hughes-Taylor (=modifizierte Newmark-Methode) Unterraum-Projektionsmethode über *DYNAMIC modale Superposition über *MODAL DYNAMIC implizite Verfahren Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 217 von 324 .

TTOTAL.ALPHA=α][.TMAX Die Hilber-Hughes-Taylor-Methode enthält einen freien Parameter α zur Steuerung der numerischen Dämpfung: α ∈ [ ∠ 1 ⁄ 3.05 keine Dämpfung maximale Dämpfung Standard Wenn der DIRECT-Parameter gesetzt ist.DIRECT][. 0 ] α=0 α=-1/3 α=-0. Der NOHALF-Parameter unterdrückt dann die Berechnung des Half-Step-Residuums Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 218 von 324 .HAFTOL=haftol][. INITIAL=NO][.TMIN. wird mit fester Schrittweite TINC bis TTOTAL integriert.NOHALF] Datenzeile: TINC.DYNAMIC Hilber-Hughes-Taylor *DYNAMIC[.

Falls R größer als haftol ist. wird das Residuum ·· · Mu + Cu + Ku ∠ P = R t + Δt ⁄ 2 berechnet. also bei t+Δt/2. wird das Inkrement verkleinert. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 219 von 324 . wobei TINC ein anfängliches Inkrement ist. Zu jedem Zeitpunkt wird iteriert.Wenn der HALFTOL-Parameter gesetzt wird. In der Mitte zwischen 2 Zeitschritten.10-5TTOTAL) TMAX maximal zugelassenes Zeitinkrement (keine Vorbesetzung) Mit dem HAFTOL-Parameter wird die Schrittweite gesteuert. wird mit variabler Schrittweite gerechnet. bis innerhalb einer Toleranz. Gleichgewicht herrscht. TMIN ist ein minimales Zeitinkrement (Standardvorbesetzung: MIN(TINC.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 220 von 324 . Falls INITIAL=NO gesetzt ist.1 .und HAFTOL-Parameter schließen sich gegenseitig aus. wird auf die Beschleunigung des vorigen Steps aufgesetzt.Empfehlung für haftol: 0. Der DIRECT.10 mal Größenordnung von P (ohne Reibung) 1 -100 mal der Größenordnung von P bei Systemen mit Reibung ABAQUS berechnet standardmäßig zu Beginn eines jeden Steps die Beschleunigung.

*STEP *FREQUENCY p . Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 221 von 324 .0.TTOTAL Als festes Zeitinkrement wird MIN(TINC. *STEP *DYNAMIC. Die somit entkoppelten p Bewegungsgleichungen werden mit einem expliziten Verfahren integriert. .VECTORS=p TINC.4/ωmax) gewählt. Die p Eigenmodes müssen vorher in einem *FREQUENCYStep ermittelt werden.Unterraum-Projektion Der Verschiebungsvektor wird nach den ersten p Eigenmodes entwickelt.SUBSPACE. wobei ωmax die höchste der p Eigenfrequenzen ist.

CONTINUE={YES.TYPE=VELOCITY • bei einem Folge-Step: aus den Geschwindigkeiten am Ende des vorigen Steps • Ausgabe von speziellen modalen Größen über *MODAL OUTPUT *MODAL PRINT *MODAL FILE Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 222 von 324 . wieviele Modes signifikant sind.MODAL DYNAMIC Für lineare Probleme ist die modale Superposition die geeignete Integrationsmethode.NO}] TINC. *MODAL DYNAMIC[. werden für die Geschwindigkeiten Anfangsbedingungen gesetzt • bei einem ersten *MODAL DYNAMIC Step aus *INITIAL CONDITION.TTOTAL Dieser Anweisung muß ein *FREQUENCY-Step vorangehen um die ersten p Eigenmodes zu bestimmen. wobei abgeschätzt werden muß. Falls CONTINUE=YES gesetzt wird.

INPUT=inputfile] N oder N-SET. für die die Anfangsbedingung gelten soll der Verschiebungsfreiheitsgrad.TYPE=VELOCITY[. der die Richtung der Anfangsbedinung festlegt Größe der Geschwindingkeitskomponente Es können beliebig viele Datenzeilen eingegeben werden. Wenn die Datenzeilen in einer Datei inputfile stehen.VEL N N-SET DOF VEL bezeichnet die Knotennummer bzw.DOF. die Knotengruppe. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 223 von 324 . können sie auch über den INPUT-Parameter eingelesen werden.Anfangsbedingungen Anfangsgeschwindigkeiten können an jedem Knoten in Richtung und Größe vorgegeben werden: *INITIAL CONDITION.

bei indirekten Verfahren (modale Superposition) durch die *MODAL DAMPING-Option berücksichtigt. • Dämpfung aufgrund der Materialeigenschaften wird .Masse und Dämpfung • Die Masse muß über die *DENSITY-Option in das System eingeführt werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 224 von 324 .bei direkten Integrationsverfahren (explizit oder implizit) durch die *DAMPING-Option .

n.m.m sind Zahlen. .ξ . die einen Moden-Bereich bezeichnen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 225 von 324 . Falls m fehlt.Kritische Dämpfung Dämpfungsmaß des i-ten Modes: ξi= ci/cr. cr ist die kritische Dämpfung ξi liegt zwischen 1% und 10% *MODAL DAMPING.DIRECT n. für die das Dämpfungsmass ξ gelten soll. gilt das Dämpfungsmaß nur für den n-ten Mode Es können beliebig viele Zeilen eingegeben werden.

m. wobei M die Massenmatrix und K die Steifigkeitsmatrix ist Bei direkter Integration: *DAMPING.ALPHA=αR. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 226 von 324 . für die die Konstanten αR und βR gelten soll. die einen Moden-Bereich bezeichnen.Rayleigh Dämpfung Dämpfungsmatrix: C = αRM + βRK. gilt das Dämpfungsmaß nur für den n-ten Mode Es können beliebig viele Zeilen eingegeben werden.αR.βR . n.BETA=βR Bei modaler Superposition: *MODAL DAMPING. .m sind Zahlen.RAYLEIGH n. Falls m fehlt.

die einen Moden-Bereich bezeichnen Es können beliebig viele Zeilen eingegeben werden.m . . Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 227 von 324 .COMPOSITE=ξm Im *MODAL DYNAMIC-Step folgt dann: *MODAL DAMPING.Materialabhängige Dämpfung Es werden im *FREQUENCY-Step die Dämpfungsmaße für jedes Material berücksichtigt und daraus das Dämpfungsmaß für die Modes berechnet. n.m sind Zahlen.MODAL=COMPOSITE n. In jeder Material-Definition muß das für dieses Material gewünschte Dämpfungsmaß gesetzt werden: *DAMPING.

Breite: 50 mm.3*10-5 kg/mm3 • senkrechte Kraft auf das freie Ende: 1200 N 1. Dichte: 2.3.3. Step: statische. Beispiel: Eingespannter Balken Einseitig eingespannter Balken mit rechteckigem Querschnitt • Länge: 200 mm. Step: 2. Poisson-Zahl: 0. lineare Analyse: Auslenkung des Balkens dynamische Analyse: Schwingungen des Balkens Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 228 von 324 . Höhe: 5 mm • E-Modul: 2*105 N/mm2.

. 5 3. 80.NAME=MATEA *ELASTIC 2.MATERIAL=MATEA 50.00.ELSET=BEAMS.000.1.ELSET=BEAMS 1. 7 4.. 3.TYPE=B21. 0. 120. *MATERIAL.3 *DENSITY 2.SECTION=RECT. 0.003 *BOUNDARY 1. 0. 9.25.000 11.000 7. 0.000 3. 40. 11 *BEAM SECTION. 0.000 9.2 1.*HEADING 3.E5. 1.000 *NSET.3E-5 *DAMPING. 160.00. 9 5.6 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 229 von 324 . 5. 3 2. 5.000 5. 7. 0.00.BETA=0.NSET=SPITZE 11 *ELEMENT. 200. BEISPIEL: EINGESPANNTER BALKEN *NODE 1.000. 0.000.ALPHA=0.

*OUTPUT. 2.2.*STEP AUSLENKUNG AUS DER RUHELAGE *STATIC *CLOAD 11.INITIAL=YES.NSET=SPITZE U *END STEP *STEP. -1200.1. .INC=100 AUSSCHWINGEN *DYNAMIC.5.FREQUENCY=1 *NODE OUTPUT.0.HAFTOL=1200.0 *CLOAD 11.0 *END STEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 230 von 324 .HISTORY.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 231 von 324 .

Dabei können die Probleme • Wärmeleitung • Wärmeströmung (Konvektion) • Wärmestrahlung behandelt werden. wie z.Wärmetransport Neben den anderen Berechnungsarten. Dynamik können auch Wärmetransport-Probleme mithilfe der *HEAT TRANSFER Prozedur gelöst werden.B. Statik. Lineare oder nichtlineare. · · ∇ ⎛ k ⋅ ∇θ⎞ + q = ρcθ ⎝ ⎠ · q =Wärmequellen (-senken) dichte Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 232 von 324 . stationäre oder instationäre Probleme können ebenfalls gelöst werden.

Randbedingungen • Vorgegebene Temperatur auf den Randknoten θ = θ1 • Wärmeübergang durch den Rand q2= h(θ2 − θ∞) • Strahlung q3= σε(θ34 − θ∞4) k=Wärmeleitfähigkeit h=Wärmeübergangskoeffizient σ=Stefan-Boltzmann-Konstante ε = Emissivität θ3 θ1 q2 θ∞ θ2 θ(x. t) q3 θ∞ Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 233 von 324 .

instationär: · θ≠0 · · mit ( q ≠ 0 ) oder ohne ( q = 0 ) Wärmequellen (-senken) stationär: · θ = 0 mit oder ohne Wärmequellen (-senken) nichtlinear: Materialkonstanten oder Randbedingungen sind temperaturabhängig Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 234 von 324 .

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 235 von 324 . daß sie direkt von dem entsprechenden Verschiebungs-Element als „Belastung“ über die *TEMPERATURE-Option übernommen werden kann. Beispiel: CPS4 ist das zu DC2D4 äquivalente Spannungselement.Elemente mit Temperatur-Freiheitsgrad Heat Transfer Elemente beginnen entweder mit • DCnDm • DCCnDm • DSm Kontinuums-Wärmeleitungselemente oder Kontinuums-Wärmeleitungselemente mit Konvektion Schalenelemente mit Wärmeleitung Sämtliche Heat Transfer Elemente unterstützen die Ausgabe von Temperatur in der Art.

6 *SPECIFIC HEAT 1000.NAME=KALK *CONDUCTIVITY 1.Beschreibung der Materialeigenschaften Im Material-Eingabedatensatz unter der *MATERIAL-Option muß die • Wärmeleitfähigkeit (*CONDUCTIVITY) • im instationären Fall zusätzlich sowohl die spezifische Wärmekapazität (*SPECIFIC HEAT) als auch die Dichte (*DENSITY) eingegeben werden. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 236 von 324 . *DENSITY 2000. Beispiel: Kennwerte für einen Kalksandstein *MATERIAL.

Diese Option kann auch bei gekoppelter Temperatur-Spannungsberechnung verwendet werden.INPUT=inputfile] N oder N-Set. Sollte eine solche Zuweisung fehlen. können sie auch über den INPUT-Parameter eingelesen werden.T(2).Anfangsbedingungen Die Option *INITIAL CONDITIONS kann in Verbindung mit dem Parameter TYPE=TEMPERATURE dazu verwendet werden. Es können beliebig viele Datenzeilen eingegeben werden. *INITIAL CONDITIONS. Wenn die Datenzeilen in einer Datei inputfile stehen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 237 von 324 .etc. N oder N-Set T(i) Knoten oder Knotengruppe auf die sich die Option bezieht. wird der Wert standardmäßig zu Null gesetzt. einzelnen Knoten oder Knotengruppen eine Anfangstemperatur zuzuweisen. wobei mehrere Werte erscheinen können und zwar für Schalenelemente je nach Anzahl der Querschnittspunkte.T(1). Anfangswert der Knoten.TYPE=TEMPERATURE][.

...Stationärer Fall Eingabemuster eines stationären Wärmeübergangsproblems.. *ENDSTEP Die Angabe von STEADY STATE vermittelt ABAQUS..STEADY STATE . *FILM ..... *DFLUX.. *STEP *HEAT TRANSFER. . Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 238 von 324 .. *BOUNDARY ..... *CFLUX. daß es sich hierbei um einen stationären Vorgang handelt.... ... .....

END={SS|PERIOD}] TINI.DELTMX=DTMAX][.DELTA Dabei bedeuten DTMAX SS oder PERIOD TINI TTOTAL TMIN TMAX DELTA Die maximal zulässige Temperaturänderung während eines Inkrements Eine Abbruchbedingung für den Step Anfangs Zeitschritt Gesamtzeit Minimal zulässiger Zeitschritt Maximal zulässiger Zeitschritt steht nur in Verbindung mit dem Parameter END=SS.TTOTAL. und stellt eine untere Grenze für die Temperaturveränderung dar Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 239 von 324 .TMAX.Instationärer Fall *HEAT TRANSFER[.TMIN.

Für TMIN gilt eine untere Schranke: ρc Δt ≥ ----. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 240 von 324 . kann die Zeitintegration instabil werden.Δl 2 6k Δl ist der charakteristische Knotenabstand bzw. Falls die Schranke unterschritten wird. Seitenlänge der Elemente.TMAX kann beliebig gewählt werden (in sinnvoller Weise).

Typische Struktur für den Aufruf eines instationären Fall.OP=MOD. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 241 von 324 .. *CFLUX....... *FILM. *DFLUX. .. .. .DELTMX= . .. .... ......END= . ........ daß es sich um einen instationären Vorgang handelt.. *STEP *HEAT TRANSFER. *ENDSTEP Durch die Eingabe von DELTMX und/oder END wird ABAQUS vermittelt...

Es gibt zwei Möglichkeiten: Eingabe einer konzentrierten Wärmezufuhr CFLUX 800 W 4 1 3 2 Die Einheit ist Leistung=Energie/Zeit. W=J/sec Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 242 von 324 .Lastarten bei Heat Transfer Bei Wärmeleitungsproblemen wird die äußere Wärmezufuhr als Lastart behandelt. z.B.

R.d.CFLUX N oder N-Set DOF CFLUX Beispiel: *CFLUX 4. wird ein Wert für CFLUX ignoriert.800 Knoten oder Knotenset auf die sich die Belastung bezieht Freiheitsgrad (i. Bei Schalenelemente (DS4...DOF. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 243 von 324 . mit der ein zeitabhängiger Fluß definiert werden kann.AMPLITUDE=Name][. DOF=11) Referenzwert des Wärmefluß • Anstelle von DOF=11 kann man auch ein Leerzeichen oder eine 0 eingeben. 12.OP={MOD|NEW}] N oder N-Set. • Falls eine Amplitude referiert wird.11.CFLUX *CFLUX[. . DS8) haben die Temperatur-freiheitsgrade durch den Querschnitt die Nummern 11. Der AMPLITUDE-Parameter bezieht sich auf ein *AMPLITUDE.

z. Die Einheit ist Leistung/Fläche.B. mit der ein zeitabhängiger Fluß definiert werden kann. wird ein Wert für DFLUX ignoriert. W/m2 Falls eine Amplitude referiert wird. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 244 von 324 . Der AMPLITUDE-Parameter bezieht sich auf ein *AMPLITUDE.DFLUX Eingabe einer verteilten Wärmezufuhr DFLUX 750 W/m2 S4 DC2D4 S3 S2 S1 auf eine Elementseite (2D und 3D) oder auf den Randknoten eines Elements (1D).

Sn. das beansprucht wird.DFLUX *DFLUX[.S4.750 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 245 von 324 .DFLUX E oder E-Set Sn DFLUX Element oder Elementset n kennzeichnet Flächen.OP={MOD|NEW}] E oder E-Set.oder Seitennummer des Elements. Referenzwert der Wärmezufuhr Auf das Beispiel bezogen folgt die Eingabe *DFLUX 1.AMPLITUDE=Name][.

θ∞) h θ θ∞ : ist der Wärmeübergangskoeffizient Einheit: Leistung/Fläche : ist die aktuelle Temperatur an der Oberfläche : ist die Umgebungstemperatur Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 246 von 324 . Dabei berechnet sich der Wärmefluß bezogen auf die Fläche mit der Formel q=h(θ .Wärmeübergang durch eine Oberfläche Dieses Problem wird in ABAQUS mit der *FILM Option beschrieben.

um eine Zeitabhängigkeit der jeweiligen Größe festzulegen. hat der entsprechende Wert in der Datenkarte keine Bedeutung. Umgebungstemperatur Übergangskoeffizient TU H Falls eine der beiden oder beide Amplituden referiert werden.FILMAMPLITUDE=Name][. OP={NEW|MOD}] E oder E-Set.TU. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 247 von 324 .AMPLITUDE=Name][.FILM *FILM[.oder Seitennummer des Elements.Fn.H E oder E-Set Fn Element oder Elementset n kennzeichnet die Flächen.das beansprucht wird.

F4. θ El=1 (DC2D4) Wärmeübergang von der Luft in das Mauerwerk. θ∞= 288 K h=23 W/m2K Oberfl.288. Auf das Beispiel bezogen folgt die Eingabe *FILM 1.Beispiel aus der Bauphysik: Lufttemp. dabei stellt h den Wärmeübergangskoeffizienten zwischen der Luft und der Oberfläche des Mauerwerks dar.Temp.23 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 248 von 324 .

Es wird zum einen die Außentemperatur und die Strahlungsintensität durch eine Funktion beschrieben. Beispiel: Wärmetransport In diesem Beispiel ist ein Wärmetransportproblem durch eine Mauer dargestellt. Wärmekapazität spez.2 1000 2000 SI-Einh. an diese schließt sich eine instationäre Wärmeberechnung an. Materialkennwerte: Wärmeleitfähigkeit spez. Die Dicke der Mauer beträgt 36 cm auf jeder Seite sind 2 cm Putz vorhanden. Gewicht Elementtyp: θ∞= 285 K h=23 W/m2K Stein 1. W/m K J/kg K kg/m3 0.4.02 θ∞= 285 K h=8 W/m2K Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 249 von 324 .02 0. Zuerst erfolgt eine stationäre Berechnung. Die Wärmeübergangskoeffizienten betragen außen 23 und innen 8 W/m2K.32 0.0 1000 2000 DC1D3 Putz 0.

3 *ELGEN.NAME=STEIN *CONDUCTIVITY 1.36.2.34.0.ELSET=STEIN.0.ELSET=STEIN.MATERIAL=STEIN *MATERIAL..9.1 *SOLID SECTION. *NGEN 1.WRITE *NODE 1. 3.0.1.5.1 3.1 *ELEMENT.0.0.3.. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 250 von 324 .0.0.11.1 *ELSET.0. 11.0.0.ELSET=ELALL 1.4.0 *SPECIFIC HEAT 1000.2..5 *ELSET.0.TYPE=DC1D3 1. 9.1 9.0..ELSET=PUTZ 1.02.GENERATE 2..*HEADING BERECHNUNG DER TEMPERATUR-VERTEILUNG IM MAUERWERK *RESTART.

*DENSITY 2000. *SOLID SECTION,ELSET=PUTZ,MATERIAL=PUTZ *MATERIAL,NAME=PUTZ *CONDUCTIVITY 0.2 *SPECIFIC HEAT 1000. *DENSITY 2000. *AMPLITUDE,NAME=SINK,VALUE=ABSOLUTE 0., 285., 37800., 290.7, 54000., 295., 86400., 290. *AMPLITUDE,NAME=STINT,VALUE=ABSOLUTE 0., 0., 21000., 0., 22000., 150., 25200., 20. 36900., 600., 42300., 720., 45000., 720., 51000., 600. 57000., 300., 61800., 0., 86400., 0. *STEP,INC=100 BERECHNUNG DER STARTWERTE ALS AUSGANGSTEMPERATUR *HEAT TRANSFER,STEADY STATE *FILM 1,F1,285.,23. 5,F2,285.,8. *EL PRINT,FREQUENCY=0 *NODE PRINT NT *END STEP

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

251 von 324

*STEP,INC=100 BERECHNUNG DES TEMPERATUR-VERLAUFS UEBER EINEN TAG *HEAT TRANSFER,DELTMX=3.0 130.,86400.,130.,2000. *FILM,OP=MOD,AMPLITUDE=SINK 1,F1, ,23. 5,F2, ,8. *DFLUX,AMPLITUDE=STINT 1,S1,1.0 *EL PRINT,FREQUENCY=0 *NODE PRINT NT *END STEP

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

252 von 324

Temperatur-Spannungsberechnung
Ein typischer Berechnungsvorgang eines thermischen Spannungsproblems besteht aus zwei ABAQUS Jobs: • einer *HEAT TRANSFER Analyse zur Ermittlung der Temperaturverteilung • und anschließend einer Spannungs-/Dehnungs-Analyse aufgrund der Wärmeausdehnung. Das Temperaturfeld wird als Lastfall behandelt.

Die Knoten- und Elementnummerierung muß beibehalten werden. Die Elemente für die beiden Analysen müssen äquivalent sein.

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

253 von 324

Materialeigenschaften
Neben E-Modul und Querkontraktionszahl und evt. Suboptionen von *ELASTIC, wie z.B. *PLASTIC, muß der Wärmeausdehnungs-koeffizient (*EXPANSION ) angegeben werden.

Beispiel:
*MATERIAL,NAME=Materialname *ELASTIC E-Modul,ν *PLASTIC σi,εpli σi+1,εpli+1 *EXPANSION[,TYPE={ISO|ORTHO|ANISO}]

αth

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

254 von 324

Belastungsgeschichte
Die sich ergebenden Spannungen resultieren aus der Verformung des Werkstoffs auf Grund geänderter Temperatur relativ zur Referenztemperatur oder zu Temperaturanfangswerten.

Muster für die Prozedur *STATIC:
*STEP *STATIC ..... *BOUNDARY ..... *TEMPERATURE,... ..... *END STEP

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

255 von 324

Temperatur
Die Option *TEMPERATURE dient der Beschreibung eines Temperaturfelds. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten: 1. Eingabe von Stützstellen durch den Parameter AMPLITUDE *TEMPERATURE,AMPLITUDE=Name 2. Einlesen eines Input-Files *TEMPERATURE,INPUT=name.inp 3. Beschreibung durch eine User-Subroutine UTEMP *TEMPERATURE,USER 4. Einlesen der Daten von einem Results-File eines vorherigen ABAQUS Laufs (id.fil oder id.fin) *TEMPERATURE,FILE=Name[,ASCII][,BSTEP][, BINC][,ESTEP][,EINC]

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

256 von 324

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 257 von 324 . • Die Elementnamen haben ein T als Suffix.Temperatur-Verschiebungskopplung • Die Kopplung von Temperatur und Verschiebung kann auch auf Element-Ebene erfolgen. • Es müssen sowohl mechanische als auch thermische Kenngrößen bei Materialeigenschaft angegeben werden. • Mit *COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT kann sowohl transient. als auch stationär gerechnet werden. • Als Prozedur muß *COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT gewählt werden.als auch Temperaturfreiheitsgrade. • Die Knoten haben dann sowohl Verschiebungs.

Beispiel für Materialeingabe: *MATERIAL.εpli+1 *EXPANSION[.TYPE={ISO|ORTHO|ANISO}] αth CONDUCTIVITY λ *SPECIFIC HEAT c *DENSITY ρ Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 258 von 324 .ν *PLASTIC σi.NAME=Materialname *ELASTIC E-Modul.εpli σi+1.

DELTMX=TEMPMAX] • falls STEADY STATE angegeben wird. andernfalls wird transient gerechnet • DELTMX gibt die maximal zugelassene Temperaturänderung pro Inkrement an. Datenkarte wie bei *HEAT TRANSFER (außer DELTA). erfolgt eine stationäre Rechnung.COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT *COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT[.STEADY STATE][. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 259 von 324 .

Kontakt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 260 von 324 .

• in Tangentialrichtung entsteht eine Scherkraft. die proportional zur Normalkomponente der äußeren Kraft ist. Kontakt wird modelliert zwischen Körpern. abhängt. • in Normalenrichtung wird die Kontaktspannung übertragen.Beschreibung Kontakt entsteht. die von der Tangentialkomponente der äußeren Kraft. dem Reibungskoeffizient. wenn sich zwei feste Körper berühren und Kräfte über die gemeinsame Berührungsfläche übertragen werden. Kontakt ist ein extrem nichtlinearer Effekt: es gibt keinen stetigen Übergang zwischen Kontakt und Nichtkontakt. der Kontaktspannung und der Oberflächenbeschaffenheit. Kontakt kann über Flächen verteilt oder lokal konzentriert sein. von denen • einer deformierbar ist und der andere starr • beide deformierbar sind • Sonderfall: Selbstkontakt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 261 von 324 .

usw.) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 262 von 324 . beschichtete oder adhäsive Oberflächen. für die gilt h < 0 h > 0 wenn keine der Freiheitsgrade ui in Kontakt ist wenn mindestens für einen Freiheitsgrad ein Kontakt hergestellt ist Diese Form von Kontakt heißt harter Kontakt. h(ui) ist eine nichtlineare Funktion der Verschiebungsfreiheitsgrade.B. wenn die Kontaktbedingung Toleranzen hat oder die Kontaktflächen weich sind (z.B.Bei der Kontaktmodellierung wird unterschieden zwischen • Finite Sliding: die Verschiebung der beiden Körper gegeneinander kann beliebig sein • Small Sliding: die relative Verschiebung ist klein Kontakt wird durch eine Zwangsbedingung beschrieben. z. die Kontakt haben können berücksichtigt werden. Der Übergang zwischen Kontakt und Nichtkontakt kann stetig gewählt werden (weicher Kontakt). in der alle Punkte. Dichtungen.

A.h(u) Kontaktdruck Kontaktfläche • Die 2. • Die Lagrangemultiplikatoren werden intern als zusätzliche Freiheitsgrade behandelt (Informationen in ABAQUS-Pre).U. Variation von Π* enthält die Krümmung der Kontaktfläche. Kontaktbedingung wird in ABAQUS als LagrangeMultiplikator im Energiefunktional eingeführt: Π*(u. • Die Kontaktfläche sollte so glatt wie möglich sein. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 263 von 324 .Lagrange-Formulierung h h < 0 --> Kontaktrandbedingung erfüllt h > 0 --> Kontaktrandbedingung nicht erfüllt Im Allgemeinen ist h = h(ui). Dieser liefert einen nichtsymmetrischen Beitrag zur Steifigkeitsmatrix bei Finite Sliding.p) + p. Konvergenz von Kontaktbedingungen. Knicke führen zu Singularitäten in der Krümmung und verhindern u.p) = Π(u.

Master-Slave-Prinzip Behandlung der Kontaktflächen erfolgt nach dem sog. sind auch die Kontaktflächen diskretisiert • die Knoten des Slaves kontaktieren die Segmente des Master Master Slave Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 264 von 324 . • eine Fläche ist der Master. die andere der Slave • da die Struktur diskretisiert ist. Master-Slave-Verfahren.

entsprechend auch die Normalkomponente der Kontaktkraft • Reibungskräfte sind tangential zur Master-Oberfläche Überlappungen und Durchdringungen der Kontaktoberflächen verletzen die allgemeine Kompatibilitätsbedingung der Finite-Elemente-Methode • fehlerhafte Ergebnisse • lokale Oszillationenen der Kontaktspannungen Daher • die Slave-Oberfläche muß dichter vernetzt sein als die Master-Oberfläche • bei gleicher Netzdichte sollte der Master "fester" sein als der Slave Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 265 von 324 .• Slave-Knoten können die Master-Oberfläche (Segmente) nicht durchdringen • Knoten auf der Master-Oberfläche können die Slave-Oberfläche durchdringen • Kontaktrichtung ist normal zur Master-Oberfläche.

Die Spezifikation kann • explizit oder • automatisch erfolgen.Kontaktflächen Bei einem Kontaktproblem muß festgelegt werden: • woraus setzen sich die Kontaktflächen zusammen • welche Flächen treten (paarweise) in Kontakt • welche Fläche ist Master bzw. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 266 von 324 . Slave Zur Kontaktfläche müssen alle Elementkanten bzw. die in Kontakt treten können. -flächen gehören.

S4 1.NAME=Flächenname 1.Explizite Definition von Kontaktflächen S4 1 S1 2 S1 3 S1 S2 *SURFACE.S1 3.S1 3.S1 2.S2 Elementkante oder -fläche Element-Nummer oder Element-Set Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 267 von 324 .

bei Slave-Oberflächen wird dies empfohlen . daß die Element-Normalen in Richtung des Kontaktes zeigen . da die Normale nicht eindeutig ist Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 268 von 324 .• die Orientierung der Elemente sollte so sein.bei Master-Oberflächen ist das obligatorisch • 3D-Balken und -Stäbe können keine Master-Oberfläche bilden.

11. 12. Element-Sets zur Kontaktflächen zusammen 4 8 12 1 5 9 2 6 10 3 7 11 *SURFACE. 10.Automatische Definition von Kontaktflächen • bei Kontinuumselementen • ABAQUS setzt automatisch die freien Kanten (Flächen) des Elementes bzw. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 269 von 324 . 9.NAME=Flächenname 8.

Elemente. d. müssen • dieselbe Dimension haben (2D oder 3D) • dieselbe Ordnung haben (1.h. oder 2. gültige Flächen ungültige Flächen Lücke nur 1 Punkt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 270 von 324 . Ordnung) • entweder deformierbar oder starr sein (keine Mischungen) • entweder eben oder axisymmetrisch sein (keine Mischungen) • Master-Flächen müssen stetig sein. zwei beliebige Punkte der Fläche müssen sich durch einen Pfad verbinden lassen. die eine Kontaktfläche bilden. der die Fläche nicht verlässt.

5.3.Inkonsistente Normalen führen zu unstetigen Flächen Beispiel: *ELEMENT.ELSET=BOTTOM 10.TYPE=B21.TOP *SURFACE.NAME=SURF BEAMS.TYPE=B21.3 12.6 *ELSET.SPOS 2 1 3 6 5 4 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 271 von 324 .ELSET=BEAMS BOTTOM.2 11.4.2.5 21.1.6 *ELEMENT.ELSET=TOP 20.

negativen Normalenrichtung kommt. Dasselbe trifft zu bei Verwendung von Schalen und Membranen. NPOS geben an.Statt dessen: *SURFACE. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 272 von 324 . ob der Kontakt aus der Richtung der positiven bzw.NPOS 2 1 3 6 5 4 Die Parameter SPOS bzw.SPOS TOP. da auch hier eine Elementnormale definiert ist.NAME=SURF BOTTOM.

Bei der analytische Methode sind nur relativ einfache Geometrien möglich. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 273 von 324 . Modellierung der starren Oberfläche • analytisch • durch starre Elemente (Rigid Elements) • durch User Subroutinen Die starre Oberfläche muß immer Master sein.Starre Kontaktflächen Kontakt zwischen deformierbaren und starren Körpern wird dann modelliert • wenn einer der Kontaktpartner sehr steif ist • die Spannungsverteilung in einem der Kontaktpartner nicht von Interesse ist Der starre Körper wird durch nur max. 6 Freiheitsgrade repräsentiert.

Analytische starre Oberflächen • Definition von Koordinaten auf der Kontaktfläche • Referenzknoten 2D-Kontaktflächen. XY-Ebene • Definition von Liniensegmenten • Startkoordinate • Endpunkte von Linien • Endpunkte und Mittelpunkt von Kreissegmenten • Endpunkte und Mittelpunkt von Parabelsegmenten • Angabe eines Fillet-Radius um evt. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 274 von 324 . Das Vektorprodukt dieser Richtung mit der z-Koordinate legt für jedes Segment eine Normalenrichtung fest. Ecken abzurunden Durch die Reihenfolge der Segmentdefinitionen ist eine Richtung vorgegeben.

*RIGID SURFACE.Y3 (x0.Y1 CIRCL.NAME=RSURF.X2.X1.y3) y s x (x2.Y2.TYPE=SEGMENTS.X3.Y0 LINE.y1) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 275 von 324 .REF NODE=1001 START.X0.y2) n n = z x s n (x1.y0) *1001 s (x3.

ZA.. kartesisch oder zylindrisch • Definition von Liniensegmenten im lokalen System • Projektion des Segmentes in die lokale z-Richtung. .XB.ZB XC. *1001 n s c z a b n = z x s Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 276 von 324 .3D Kontaktflächen • Definition eines lokalen Koordinatensystems.YA.. unendlich ausgedehnt (TYPE=CYLINDER) oder Rotation des Segmentes um die lokale z-Achse *RIGID SURFACE.ZC START.YC.YB.NAME=CYLSURF..REF NODE=1001 XA.TYPE=CYLINDER.

.ZB START. z b n a r Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 277 von 324 . .NAME=SURF.*RIGID SURFACE.TYPE=REVOLUTION.YB.ZA...YA.REF NODE=1000 XA.XB.

-flächen • evt.Rigid Elements • allgemeinere Geometrien. als mit analytischen starren Oberflächen • in 2D: R2D2 RAX2 2 1 • in 3D R3D3 R3D4 3 1 2 1 2 4 3 • Normalenvektoren sind definiert • Glättung der Kanten mit Bezierkurven bzw. mit expliziter Normalendefinition die Glättung steuern Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 278 von 324 .

*ELEMENT,TYPE=R3D4,ELSET=ERIGID ... ... *RIGID BODY,ELSET=ERIGID,REF NODE=9999 *SURFACE,NAME=SRIGID ERIGID,SPOS ... ...

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

279 von 324

Kontaktbeschreibung
• über *CONTACT PAIR die Kontaktpartner paarweise zuordnen; als erste Fläche muß die Slave-Oberfläche stehen, als zweites die Master-Oberfläche • Kontaktoberflächen können in mehreren solchen Zuordnungen stehen. • über *SURFACE INTERACTION die Kontaktwechselwirkung beschreiben; dies geht über Suboptionen, z.B. *FRICTION
*SURFACE,NAME=ASURF ... <Definition der Fläche ASURF (Slave)> ... *SURFACE,NAME=BSURF ... <Definition der Fläche BSURF (Master)> ... *CONTACT PAIR,INTERACTION=INTER, ... ASURF,BSURF *SURFACE INTERACTION=INTER *FRICTION ... <Reibungskoeffizienten>

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

280 von 324

CONTACT PAIR
*CONTACT PAIR,INTERACTION=Interaction-Name[,SMALL SLIDING][, SLIDE DISTANCE=r][,SMOOTH=s][,ADJUST=a][,TIED]

Datenzeilen:
Slave1,Master1 Slave2,Master2 ....

INTERACTION SMALL SLIDING

bezieht sich auf den Namen einer *SURFACE INTERACTION Definition wird dieser Parameter gesetzt, handelt es sich um einen Small Sliding Kontakt, ansonsten um einen Finite Sliding Kontakt gibt den Radius an, bis zu dem die Gleitwege bei Finite Sliding beschränkt sind gibt die Glättung für Master Oberflächen vor Anpassen von Kontaktflächen im Anfangszustand hefted die Kontaktflächen permanent aneinander
281 von 324

SLIDE DISTANCE SMOOTH ADJUST TIED

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

Finite Sliding
• • • • beliebig große Verschiebung der Kontaktflächen gegeneinander beliebige Deformation und Rotation der Kontaktflächen wenn *STEP,NLGEOM gesetzt ist, ist Finite Sliding Default es entstehen unsymmetrische Terme in der Systemmatrix, bei stark gekrümmter Master Oberfläche sollte *STEP,UNSYMM=YES gesetzt werden

Die Master Oberfläche muß glatt sein, damit die Normale überall eindeutig definiert ist, ansonsten gibt es Konvergenzprobleme. Daher glättet ABAQUS Knickstellen der Master Oberfläche standardmäßig. Default: SMOOTH=0.2 Keine Glättung: SMOOTH=0

Parabel l1 0.2*l1 l2 0.2*l2

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

282 von 324

Bei zweidimensionalen Flächen wird der Bereich, der geglättet wird vom Rand aus festgelegt: f*l2 l2 f*l1 l1 SMOOTH=f

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

283 von 324

Maximale Gleitstrecke
• große Master Oberflächen bedeuten bei Finite Sliding große Wavefronten • wenn man voraussetzen kann, daß die Knoten der Slave Flächen sich nur innerhalb von festen Bereichen auf dem Master bewegen, kann man diesen als Radius angeben und dementsprechend die Wavefront verringern: SLIDE DISTANCE=r • falls während der Berechnung ein Knoten diesen Bereich verläßt, wird eine Warnung ausgegeben r Master Slave

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

284 von 324

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 285 von 324 .Surface Trimming Was heißt Trimming? A B A B Die gefüllten Elemente werden zur Definition einer Kontaktfläche benutzt. die Oberfläche ist getrimmt. rechte Fläche:die Kontaktfläche wird um die Ecken herumgezogen.und Endknoten besteht. linke Fläche: die Seiten A und B gehören nicht zur Oberflächen. da jetzt keine Elementseite aus Eck. da sie sowohl einen Eckknoten als auch einen Endknoten enthalten.

daß bei der Definition der Master-Fläche *SURFACE.NAME=Master.Surface Trimming bei Finite Sliding: Master Slave • bei getrimmter Master Oberfläche können die Slave-Knoten hinter die Master Oberfläche wandern • daher sollte die Master Oberfläche nicht getrimmt sein bzw. Dies wird dadurch erreicht. um Ecken herum erweitert sein • Ausnahme: Bei axialsymmetrischen Problemen muß die Symmetrieachse getrimmt sein.TRIM=YES gesetzt wird. da sonst ein Slave-Knoten sich entlang der Achse bewegen kann. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 286 von 324 .

• Standardvorbesetzung in ABAQUS: . daher sollte auch nur die Fläche. • Slave Oberflächen sollten getrimmt sein. die in Kontakt treten kann. da sonst die Kontaktspannungen an den Rändern falsch berechnet werden. dann wird die Masterfläche nicht getrimmt Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 287 von 324 .Master Slave • Kontaktspannungen werden auf der Kontaktfläche berechnet. als Kontaktfläche definiert sein.alle Flächen werden getrimmt .außer bei Finite Sliding.

als auch von innen. die im Anfangszustand auf der Master-Fläche liegen sollen. deren Abstand zur Master-Fläche kleiner als a ist. liegen im Master-Bereich • dadurch muß der gewünschte Anfangszustand herbei iteriert werden • einfacher ist es.ADJUST=node-set. den ADJUST-Parameter zu verwenden.d.R. Die Knoten im Nodeset node-set werden auf die Master-Fläche geschoben.. . haben i..ADJUST • Slave-Knoten. werden verschoben *CONTACT PAIR. numerisch dennoch einen Abstand bzw. sowohl von außen... Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 288 von 324 . Alle Slave-Knoten.ADJUST=a . denn dann werden die Slave-Knoten auf die Master-Fläche verschoben • die Verschiebung erzeugt keine Dehnungen 2 Formen *CONTACT PAIR.

noch parallel dazu gleiten • Gilt nur für Translationsfreiheitsgrade. in der weiteren Analyse können diese Knoten die Master-Fläche . verlassen • Bereiche mit inkompatiblen Netzen können einfach gekoppelt werden *CONTACT PAIR. . bleiben den Rest der Analyse frei und können ggf. Rotationsfreiheitsgrade bleiben frei • Slave-Knoten.noch durchdringen .weder verlassen .TIED. die Master-Fläche durchdringen bzw. die anfänglich nicht in Kontakt sind. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 289 von 324 . d. bleiben alle Slave-Knoten.h..TIED • Gibt man zusätzlich die TIED-Option an. die anfangs in Kontakt mit der Master-Fläche sind permanent in Kontakt..ADJUST=a.

. • der Kontaktverlauf ist so. daß sich der Ankerpunkt x0 nur wenig bewegt • die Slave-Knoten wechselwirken nur mit wenigen Master-Knoten • die Kontaktbedingung wird nur einmal und zwar zu Beginn festgelegt und bleibt dann unverändert während der Analyse • Knoten der Slave-Fläche können die Kontaktebene nicht überschreiten • Syntax: *CONTACT PAIR.SMALL SLIDING.. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 290 von 324 ..Small Sliding x0 Master Kontaktebene Slave • die Kontaktbedingung wird durch die Normale auf der Kontaktebene gegenüber den Knoten auf dem Slave festgelegt.

.Normale. Dieser Fußpunkt heißt Ankerpunkt. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 291 von 324 . auf dem die Normale senkrecht steht. Ankerpunkt N1 N(x0) N2 • in jedem Knoten der Master-Fläche ist eine Normale definiert. Kontaktebene. • Kontaktebene ist die Ebene durch den Ankerpunkt.entweder explizit durch die *NORMAL Option . daß die Normale auf den Kontaktknoten des Slave zeigt.oder als Mittelwert der Normalen von angrenzenden Elemente • zwischen den Knotennormalen wird der Normalenvektor N(x0) isoparametrisch interpoliert • Der Fußpunkt x0 wird so gewählt.

Abhilfe: *SURFACE.• die Normale in den Masterknoten wird aus den Segmenten ermittelt.TRIM=NO.U. gibt es aber Slave-Knoten.. . wenn getrimmt wird. • bei symmetrischen Problemen legt ABAQUS die Normale in die Symmetrieebene Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 292 von 324 .. die Teil der *SURFACE sind • bei Small Sliding wird die Master-Fläche standardmäßig getrimmt um korrekte Normalen zu berechnen • u. die keinen Ankerpunkt auf dem Master haben und daher die Masterfläche durchdringen können.

Ebenso ändert sich die Orientierung der Kontaktebenen nicht. die ebenso bei starker Deformation nicht mehr die MasterFläche einhüllen. Es kann daher zu Durchdringungen kommen.der Ankerpunkt bleibt auch während der Analyse immer an seinem isoparametrischen Punkt Bei starker Deformation kann sich daher der Ankerpunkt sehr weit von seinem zugeordneten Slave-Knoten entfernen. • Abhilfe: man setze *STEP. daß die Kontaktebenen die Flächen gut approximieren • Problem: Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 293 von 324 .NLGEOM Master-Fläche so vernetzen.

Es gibt 2 Möglichkeiten: 1. Die Anpassung der Kräfte an die Verschiebungen wird nur vorgenommen. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 294 von 324 .Kraftübertragung Bei Kontakt werden Kräfte übertragen übertragen. 3. dann wird die Kraft auf drei Knoten aufgeteilt im Verhältnis ihres Abstandes vom Drehpunkt (Drehmoment). Der Ankerpunkt liegt genau auf einem Master-Knoten: dann übernimmt der Master-Knoten genau die Kraft vom Slave-Knoten 2. wenn NLGEOM gesetzt ist. der Slave-Knoten gleitet entlang der Kontaktebene. Der Ankerpunkt liegt zwischen zwei Masterknoten bzw.

• Syntax: CONTACT PAIR. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 295 von 324 .Selbstkontakt Selbstkontakt entsteht. oder CONTACT PAIR.. surface. wenn eine Kontaktfläche sich faltet und mit sich selbst in Kontakt kommt. surface. ... .. da die Fläche sowohl Master. als auch Slave ist und somit die Fläche Kräfte auf sich selbst überträgt.surface • entspricht einer symmetrischen Master-Slave Formulierung • Ergebnisinterpretation ist kompliziert.

. • sowohl bei Small Sliding als auch bei Finite Sliding Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 296 von 324 . muss die Slave-Fläche dichter vernetzt sein als der Master • der Kontaktmechanismus basiert auf der Bewegung der Slave-Knoten in Richtung der Master-Fläche. Node-to-Surface Kontakt • der Surface-to-Surface Kontakt berücksichtigt auch die Umgebung der SlaveKnoten und sorgt dafür. deshalb nur bei extremer Masterfläche • Aktivierung: *CONTACT PAIR. dass in dieser Umgebung keine Durchdringungen vorkommen • Nachteil: erheblich höherer Rechenaufwand.TYPE=SURFACE TO SURFACE..Surface-to-Surface Kontakt • das Master-Slave Prinzip ist unsymmetrisch • damit bei stark gekrümmten Masterflächen keine Durchdringungen vorkommen. .

Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 297 von 324 .

5. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 298 von 324 . Balken aus CPS4-Elementen E-Modul: 3. Beispiel: Hertz-Kontakt * 1.45 0.5 0. Last: gleichförmiger Druck auf den Balken von 1000 N/cm.05 6 Starrer Zylinder.106 N/cm2.

NSET=ALL 1.*HEADING 5.3.101 *ELGEN.NSET=RECHTS 21.-1.2..121 *NSET.Beispiel: Kontakt.-1..NSET=MITTE 11 *NSET. 101.starrer Zylinder ** ** 2D-Balken ** *NODE 1.101 *NSET.-2.20 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 299 von 324 .95 *NGEN.-2.102.3.95 21. 121.ELSET=BALKEN 1.21 101.-3..TYPE=CPS4R 1. Balken .NSET=LINKS 1. 1.-3.121 ** *ELEMENT..

E6.ELSET=BALKEN.SYSTEM=C 1000. TYPE=R2D2 ..345.1023.NAME=DSURF BALKEN.0 1023. 1001 1023. 1000 *ELGEN..5.0.*SOLID SECTION.. ELSET=RBODY 1000.1.1 *RIGID BODY.0 *NGEN.0.2000.0.1 ** *ELEMENT.23. 1023.ELSET=RBODY.0.ELSET=RBODY 1000.MATERIAL=MAT1 *MATERIAL.0 *NODE.NAME=MAT1 *ELASTIC 30.1..1.1.REFNODE=2000 ** ** Kontaktflaechen ** *SURFACE.LINE=C 1000. 1000.S3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 300 von 324 .5.3 ** ** Starrer Zylinder ** *NODE 2000.NSET=CYLINDER.

INTERACTION=INT1 DSURF.*SURFACE. Step: Verschiebung des Balkens bis zum Kontakt ** *STEP.2.46 RECHTS. *PRINT.6 LINKS.1 MITTE..INC=1000 *STATIC .1 ** ** 1.0.46 *EL PRINT.CONTACT=YES *BOUNDARY LINKS.ELSET=BALKEN S.NAME=INT1 ** ** Randbedingungen ** *BOUNDARY 2000.1.2.0.E Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 301 von 324 .1.SNEG *CONTACT PAIR..NAME=RSURF RBODY.05.2 2000.RSURF *SURFACE INTERACTION.NLGEOM.1 RECHTS.

MASTER=RSURF.*NODE PRINT. Step: Aufbringen der Balkenlast ** *STEP.001.1.6 MITTE.1.1 *DLOAD BALKEN.P1.SLAVE=DSURF *END STEP ** ** 2. *BOUNDARY.NSET=ALL U *CONTACT PRINT.2 2000.1000.OP=NEW 2000.NLGEOM. *END STEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 302 von 324 .INC=1000 *STATIC .

Inkrement=1.01 Inkrement=52. Time=0. Time=0 Inkrement=15. Time=1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 303 von 324 .

v). Im ersten Step wird dann die Kontaktbedingung h(t) < 0 ersetzt durch h(t) .Anpassung von Kontaktflächen Als Anfangszustand kann eine Überlappung oder ein Abstand der Kontaktflächen vorgegeben werden (z.v(t) < 0 wobei v(t) eine linear abfallende Funktion ist: V t Die Kontaktbedingung wird im Step gelöst. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 304 von 324 . aber u. sodaß • bei anfänglichem Abstand (v < 0) Kontakt besteht • bei anfänglichem Überlapp (v > 0) ebenfalls Kontakt besteht.U. unter Druck (Presspassung) Es findet keine Verschiebung der Knoten statt.B.

wenn der SHRINK-Parameter nicht gesetzt ist.V • Der Abstand V muß angegeben werden.V • geht nur bei Small Sliding • ist Teil der Modelldefinition 2.master. Möglichkeit: *CONTACT INTERFERENCE[.SLAVE=slave.MASTER=master. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 305 von 324 .1. • Gilt auch für Finite Sliding.{VALUE=V|TABULAR} Datenzeile(n) (nur bei TABULAR): N oder NSET. Möglichkeit: *CLEARANCE.SHRINK] slave.

U..master1 slave2. plötzliche Entlastungen von Strukturen zu berechnen. Ankerpunkte und Kontaktebene müssen in jedem Inkrement aktualisiert werden • der Kontaktzustand (offen/geschlossen) muß für jeden in Frage kommenden Slave-Knoten berechnet werden In Steps.. daher ist es möglich. können daher Kontaktpaare vorübergehend entfernt und später wieder hinzugefügt werden: *MODEL CHANGE. Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 306 von 324 .Entfernen und Einsetzen von Kontaktpaaren Die Behandlung von Kontaktpaaren während einer Analyse ist u. Die Wirkung von *MODEL CHANGE ist instantan. in denen Kontakt keine Rolle spielt.TYPE=CONTACT PAIR.master2 . sehr aufwendig • bei NLGEOM und Finite Sliding: die Kontaktbedingung muß in jedem Inkrement neu bestimmt werden • bei NLGEOM und Small Sliding: Normale.{REMOVE|ADD} slave1..

• die Einspannung wird durch eine Querschnittsfläche (bei 3D Solid-Elementen) oder durch einen Punkt (bei Balken und Stäben) beschrieben.1.. • Die Pre-Tension Section wird durch einen Pre-Tension Knoten kontrolliert.1.Pre-Tension • zur Beschreibung von Festhaltungen durch Bolzen.15000 Vorspannungskraft Freiheitsgrad Nummer der Pre-Tension Knotens • Erzeugung der Vorspannung als Längenänderung (Verkürzung) an der PreTension Section über eine Randbedingung: *BOUNDARY 1000. • Einleitung der Vorspannung als konzentrierte Kraft am Pre-Tension Knoten: *CLOAD 1000. Schrauben. der nur einen Freiheitsgrad besitzt. Klammern etc. die Pre-Tension Section.01 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 307 von 324 .0. über die die Kraft eingeleitet wird. Nieten.

geht durch den 2. Weitere Lasten werden in Folgesteps eingeleitet. kann aber auch durch explizite Definition als Datenzeile bei der *PRE-TENSION Option vorgegeben werden.• Die Vorspannung wird in einem eigenen Step aufgebracht.FIXED 1000. Knoten 1000 7 8 1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 308 von 324 . n *1000 7 2 Pre-Tension Section * Pre-Tension Section. Die Vorspannung wird eingefroren durch: *BOUNDARY.1 • Die Richtung der Vorspannung ist parallel zur Normalen der Pre-Tension Section. Die Normalenrichtung muß nicht mit der Flächennormalen übereinstimmen.

ELEMENT=elnum.Bei Balken oder Stäbe: *PRE-TENSION.NODE=nodenum Bei Solid Elementen: *PRE-TENSION.NODE=nodenum Ggf. folgen als Datenzeile für die Normalendefinition die 3 Komponenten des Normalenvektors. Ausgabeinformationen: am Pre-Tension Knoten • CF1 über den Querschnitt geleitete Kraft • RF1 über den Querschnitt geleitete Reaktionskraft • U1 Längenänderung an der Pre-Tension Section Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 309 von 324 .SURFACE=surfacename.

1..ELSET=CROSS 7.FIXED 1000.NODE=1000 .. *ELSET..Beispiel: *HEADING .8 *SURFACE DEFINITION.NAME=QUER CROSS.S3 *PRE-TENSION SECTION.12000 1000.NLGEOM *STATIC *CLOAD oder *BOUNDARY 1000.1. *STEP....0. *ENDSTEP Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 310 von 324 ..1 .SURFACE=QUER.05 *ENDSTEP *STEP *STATIC *BOUNDARY.

die in allen Knoten gleich groß ist. • bei linearen Elementen gibt es keine Probleme.L/2 2/3.L Konzentrierte Kräfte auf die Eckknoten: F/2 p. setzt sich dieser auf die Kontaktflächen fort.Kontinuumselemente unter verteilter Last Falls in einem Kontaktproblem als Last ein gleichförmiger Druck auf eine Fläche wirkt. da der Druck in konsistente Knotenkräfte umgerechnet wird.L p.sowohl ungleich .p.L/2 p.L/6 p L Konzentrierte Kräfte auf Eckknoten: F/6 Konzentrierte Kraft auf Mittenknoten: 2F/3 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 311 von 324 . • bei quadratischen Elementen sind die konsistenten Knotenkräfte .von unterschiedlicher Richtung p L Gesamtkraft: F = p.

h. deren Flächen Slave-Flächen bilden den Elementtyp. Daher bei 2D Solids lineare Elemente wählen. C3D20R --> C3D27R C3D15 --> C3D15V • Bei 6-Knoten Dreiecke bzw. Schalen: Quader: Prismen: S8R5 --> S9R5 C3D20 --> C3D27. • Bei 3D Elementen und Schalen gibt es analoge Effekte. 10-Knoten Tetraeder wird ein konstanter Druck auf 3 konzentrierte Kräfte in den Kantenmittenknoten umgerechnet. in dem Flächenmittenknoten eingeführt werden. d. ABAQUS ändert daher bei den quadratischen Elementen. C3D10M Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 312 von 324 . Man wähle daher: CPS6M bzw. die Eckknoten übertragen keine Kraft.• Dies führt zu ungleichförmiger Spannungsverteilung auf den Kontaktflächen und somit zu Konvergenzproblemen.

das die Kontaktbedingung verstärkt und numerisch stabiler ist.NAME=name *SURFACE BEHAVIOUR[.NO SEPARATION][. PRESSURE-OVERCLOSURE={HARD|EXPONENTIAL|LINEAR|TABULAR}] Datenzeile NO SEPARATION nach Kontakt trennen sich die Flächen nicht mehr (z. jedoch mehr Iterationen erfordert Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 313 von 324 ..AUGMENTED LAGRANGE][. bei adhäsiven Oberflächen) AUGMENTED LAGRANGE Verfahren.Kontaktarten Harter Kontakt: Druck Abstand Alternativen: *CONTACT PAIR..B.INTERACTION=name .. *SURFACE INTERACTION.

kmax harter Kontakt mit Toleranzen: • Flächen haben erst Kontakt bei einem Überlapp von c. wenn eine Dehnung p wirkt: (adhäsive Flächen. monoton steigend (p1=0) PRESSURE-OVERCLOSURE=EXPONENTIAL c.hi Wertepaare für stückweise lineare Funktion.p.Datenzeile: PRESSURE-OVERCLOSURE=HARD keine Daten PRESSURE-OVERCLOSURE=LINEAR k Steigung der linearen Funktion c p kmax PRESSURE-OVERCLOSURE=TABULAR pi. • Flächen in Kontakt trennen sich erst. verbesserte Konvergenz) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 314 von 324 .

Scherspannung • kein Gleiten wenn τ < τkrit • τkrit = μ.Reibung Scherkräfte entstehen bei rauhen Oberflächen ab einem kritischen Wert gleiten die Flächen parallel gegeneinander starker nichtlinearer Effekt Reibung kann durch Lagrange-Multiplikator oder Penalty-Methode eingeführt werden • isotrope Coulomb-Reibung und Penalty-Methode ist allgemein üblich. p = Kontaktdruck μ = Reibungskoeffizient τ τkrit γkrit τ2 = τ12 + τ22 • • • • Δγ Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 315 von 324 .p.

• Der symmetrische Solver kann erzwungen werden. Dieser Wert wird von ABAQUS intern gewählt.p) Reibung wird als Unteroption von *SURFACE INTERACTION angegeben: *SURFACE INTERACTION.2 ist. beliebig starke Reibung (unendliches μ) Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 316 von 324 . Lagrange-Formulierung. so daß gilt.TAUMAX=τmax] μ • Falls μ>0.• ideale Coulomb-Reibung birgt numerische Probleme. • Weitere Optionen zur Beschreibung von Reibung: anisotrope Coulomb-Reibung. wird der unsymmetrische Solver gewählt.μ.NAME=name *FRICTION[. τkrit = max(τmax. Konvergenz langsamer. • Für τkrit kann ein Maximum angegeben werden. das Ergebnis ist korrekt. daher läßt ABAQUS bis zu einem γkrit ein elastisches Gleiten zu.

.... Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 317 von 324 .11707E-02 .CONTACT={YES|NO} FINITE SLIDING RIGID 2D ELEMENT(S) GENERATED INTERNALLY SLAVE SURFACE : DSURF MASTER SURFACE : RSURF SURFACE INTERACTION : INT1 REFERENCE NODE : 2000 ELEMENT SLAVE NUMBER NODE(S) 21 121 9974 101 9975 102 .dat File *PREPRINT.Ausgabeinformationen bei Kontakt • Informationen über Kontaktmodellierung im .msg File *PRINT....48531 ..54401 SLAVE SURFACE DSURF MASTER SURFACE RSURF NODE NUMBER 110 INITIALLY OPENED BY .CONTACT={NO|YES} DETAILED OUTPUT OF CONTACT CHANGES DURING ITERATION REQUESTED SLAVE SURFACE DSURF MASTER SURFACE RSURF NODE NUMBER 109 INITIALLY OPENED BY .... • Informationen über die Kontaktiterationen im ... SLAVE SURFACE DSURF MASTER SURFACE RSURF NODE NUMBER 108 OVERCLOSED BY 3.

0000 C O N T A C T P A I R (S) FILLET RADIUS CHARACTERISTIC EXTENSION OR SMOOTH LENGTH RATIO NOTE .10000 FINITE SLIDING SLAVE DSURF MASTER RSURF INTERACTION INT1 HCRIT .dat File: S U R F A C E NAME INT1 THICKNESS/AREA I N T E R A C T I O N S 1.15000 R I G I D PROPERTY NUMBER 4 RIGID BODY REFERENCE NODE = 2000 B O D Y P R O P E R T I E S ---------------------- Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 318 von 324 .20000 .30000 .Weitere Informationen im .

842 1.S U R F A C E D E F I N I T I O N S SURFACE NAME DSURF DIMENSION 2D SURFACE TYPE NOT RIGID NUMBER OF FACETS 20 ELEMENT 1 2 3 20 FACE S3 S3 S3 S3 NODE(S) FORMING THE FACET 101 102 103 120 102 103 104 121 I N I T I A L SLAVE SURFACE: MASTER SURFACE: NODE NUMBER STATUS DSURF RSURF C O N T A C T S T A T U S CLEARANCE NOTE 101 102 103 OPEN OPEN OPEN 2.60 ---------------------319 von 324 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum .082 1.

C O N T A C T P R I N T THE FOLLOWING TABLE IS PRINTED AT EVERY 1 INCREMENT FOR SLAVE SURFACE DSURF AND MASTER SURFACE RSURF SUMMARIES WILL BE PRINTED WHERE APPLICABLE TABLE 2 CPRESS CSHEAR1 COPEN CSLIP1 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 320 von 324 .

2-Richtung Akkumulierter Gleitweg in 1.m.v.bzw. 2-Richtung Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 321 von 324 . Kontaktdruck Zustand der Kontaktflächen (offen oder in Kontakt) Scherspannung in 1.bzw.• Anforderungen von Ergebnissen durch *CONTACT PRINT *CONTACT FILE *CONTACT OUTPUT in Kombination mit *OUTPUT • Ausgabevariable: CPRESS COPEN CSHEAR1/2 CSLIP1/2 u.

PRESELECT}] Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 322 von 324 .FREQUENCY=I][.SLAVE=slavename.• Ausgabeinformation kann auf spezielle Master/Slave Flächen eingeschränkt werden: *CONTACT{PRINT|FILE}[. *CONTACT OUTPUT[. NSET=nodeset][.SUMMARY][.VARIABLE={ALL.MASTER=mastername][.MASTER=mastername][.TOTAL] Die beiden letzten Optionen sind nur bei PRINT zugelassen. NSET=nodeset][.SLAVE=slavename.

Pro Inkrement C O N T A C T O U T P U T CONTACT OUTPUT FOR SLAVE SURFACE DSURF AND MASTER SURFACE RSURF NODE 101 102 103 104 STATUS OP OP OP OP CPRESS CSHEAR1 .0000E+00 .0000E+00 COPEN .463 2.4011 .0000E+00 .065 1.297 .2334 9.0000E+00 .0000E+00 .661 1.0000E+00 .0465E-02 2.0000E+00 .4181E-02 CSLIP1 2.0000E+00 Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 323 von 324 .

sta File: SUMMARY OF JOB INFORMATION: STEP INC ATT SEVERE EQUIL TOTAL DISCON ITERS ITERS ITERS TOTAL TIME/ FREQ STEP TIME/LPF INC OF TIME/LPF DOF IF MONITOR RIKS ---------------------2 2 2 2 2 8 9 10 11 12 1 1 1 1 1 0 1 2 1 1 3 4 3 7 6 3 5 5 8 7 1.00910 0.01 0.00805 0.001055 0.00734 0.Im . bei denen sich der Status von Kontaktknoten ändert: OPEN oder CLOSE • Default: 12 SDIs pro Inkrement • Änderung der Standardvorbesetzungen in *CONTROL Universität Karlsruhe (TH) Rechenzentrum 324 von 324 .001582 ---------------------- • Severe Discontinuity Iterations (SDI) sind Iterationen.0107 0.01 1.0004687 0.01 1.001582 0.0123 0.01 1.01 1.0007031 0.

Sign up to vote on this title
UsefulNot useful