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Satzung der Freundschaftsgesellschaft BRD - Die Ehrenmitgliedschaft ist beitragsfrei.

Den An-
Kuba e.V. trag auf Ernennung kann jedes Mitglied des Ver-
eins mit einer ausführlichen Begründung beim
§ 1 Name und Sitz des Vereins Bundesvorstand oder einer BDK stellen.
Der Verein führt den Namen „Freundschaftsgesell-
schaft Bundesrepublik Deutschland (BRD) - Kuba. Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den
Die abgekürzte Schreibweise des Vereins ist: „FG Verein. Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzule-
BRD – Kuba e.V.“ Der Verein ist in das Vereinsre- gen. Über die Aufnahme entscheidet die Orts- bzw.
gister eingetragen. Er führt den Namenszusatz Regionalgruppe. Wo keine Regionalgruppe
„eingetragener Verein“, in der abgekürzten Form besteht, entscheidet der Bundesvorstand.
„e.V.“. Der Verein hat seinen Sitz in Köln. Die Ehrenmitgliedschaft entsteht durch die Ernen-
nung durch den Bundesvorstand und die Betäti-
§ 2 Zweck des Vereins gung durch die folgende BDK, die Ernennung ist
§ 2.1. Zweck des Vereins ist es, die Freundschaft schriftlich festzuhalten.
zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der
Republik Kuba, zwischen den Völkern beider Staa- Eine Ablehnung eines Aufnahmeantrages ist in an-
ten, zu fördern und zu vertiefen. Deshalb arbeitet gemessener Zeit schriftlich zu begründen. Gegen
der Verein daran, die Beziehungen zwischen bei- die Ablehnung kann die/der Betroffene beim Bun-
den Ländern auf der Grundlage des Völkerrechts desvorstand Einspruch einlegen. Wird dem Ein-
zu verbessern. Zu diesem Zweck wird der Verein spruch nicht stattgegeben, befindet die nächste
Informationen über und zwischen den beiden Bundesdelegiertenkonferenz abschließend.
Staaten, die Beziehungen vor allem auf dem Ge-
biet von Kultur und Wirtschaft fördern. Insofern Mitglieder des Vereins können auf lokaler Ebene
dient die Tätigkeit des Vereins auch den Interes- nicht-rechtsfähige Orts- bzw. Regionalgruppen bil-
sen der staatsbürgerlichen Bildung. Unter dieser den. Sie wählen sich für die Planung und Organi-
Prämisse wird angestrebt, ein weit gefächertes sation ihrer Tätigkeit im Sinne des Vereins einen
Bild von Kuba unter Einbeziehung von innen- und Vorstand. Mehrere Gruppen am gleichen Ort sind
außenpolitischen Aspekten zu verbreiten. Der Ver- nicht möglich. Die örtlichen bzw. regionalen Glie-
ein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemein- derungen werden durch den Bundesvorstand ein-
nützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeits- geteilt.
verordnung vom 23. Dezember 1990. Sämtliche
Einnahmen des Vereins sind zur Erfüllung des Zur Durchführung ihrer Aufgaben erhalten die
Vereinszwecks zu verwenden. Orts- bzw Regionalgruppen einen von der Bundes-
§ 2.2 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt delegiertenkonferenz zu beschließenden Prozent-
nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. anteil vom Beitragsaufkommen. Orts- bzw. Regio-
§ 2.3 Mittel des Vereins dürfen nur für die sat- nalvorstände sind für die satzungsgemäße Ver-
zungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die wendung dieser Gelder dem Bundesvorstand ge-
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mit- genüber verantwortlich
teln des Vereins.
§ 2.4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die § 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder
dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder Die Rechte und Pflichten ergeben sich aus der
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen be- Satzung. Alle Rechte und Pflichten sind an die sat-
günstigt werden. zungsgemäße Beitragszahlung gebunden. Jede
§ 2.5 Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Änderung der Wohnadresse hat das Mitglied dem
Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen. Bundesvorstand mitzuteilen.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft § 5 Beendigung der Mitgliedschaft


Mitglied des Vereins kann werden, wer den Ver- Die Mitgliedschaft im Verein endet
einszweck anerkennt, wie er in der Satzung fest- a) durch Austritt, der nur dann wirksam wird,
gelegt ist, und sich für die Förderung des Vereins wenn er spätestens 6 Wochen vor Ende des Ge-
und seiner Ziele einzusetzen bereit ist und einsetzt. schäftsjahres durch schriftliche Kündigung ge-
Die FG BRD-Kuba e.V. hat ordentliche und genüber dem Bundesvorstand erklärt ist.
Ehrenmitglieder b) durch Ausschluss
§ 3.1 Ordentliches Mitglied des FG BRD-Kuba c) durch Tod
e.V. kann jede natürliche Person werden. Die Mitgliedschaft kann durch den Bundesvor-
§ 3.2 Eine Ehrenmitgliedschaft kann auf Be- stand für beendet erklärt werden, wenn das Mit-
schluss des Bundesvorstandes natürlichen Per- glied länger als 3 Monate mit seinem Beitrag im
sonen, die keine andere Mitgliedschaft in der FG Rückstand ist und eine Stundung nicht beantragt
BRD-Kuba e.V. innehaben, verliehen werden, die hat.
sich insbesondere Verdienste bei der Unterstüt- Die Beitragspflicht für die Zeit bis zur Beendigung
zung bzw. Verwirklichung der Vereinszwecke er- der Mitgliedschaft bleibt bestehen. Mit der Beendi-
worben haben. Sie ist von der auf die Verleihung gung der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte und
folgende BDK zu bestätigen bzw. abzulehnen. Pflichten.
§ 9 Geschäftsjahr
§ 6 Ausschluss von Mitgliedern Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Ausschluss eines Mitglieds kann erfolgen,
wenn es § 10 Organe des Vereins
a) die Mitgliedschaft durch unrichtige Angaben Organe des Vereins sind:
oder durch verschweigen wichtiger, der Aufnah- a) die Mitgliederversammlungen der Orts- bzw.
me entgegenstehender Tatsachen erlangt hat Regionalgruppen,
b) sich Handlungen hat zuschulden kommen b) die Bundesdelegiertenkonferenz,
lässt, die eine grobe Schädigung des Vereins c) der Vorstand des Vereins,
oder der Interessen der Mitglieder in sich schlie- d) die Revisionskommission.
ßen. Bei Wahlen und Beschlüssen bestimmen allein die
c) die Satzung und die satzungsgemäßen Be- Mitglieder unter Wahrung demokratischer Grund-
schlüsse des Vereins missachtet. sätze.
Einen Antrag auf Ausschluss kann jedes Vereins- Vorstandswahlen werden in geheimer Abstimmung
mitglied stellen. durchgeführt. Alle weiteren Wahlen können in offe-
Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet ner Abstimmung stattfinden, sofern sich alle Wahl-
der Vorstand. Bei Ausschluss hat der/die Betroffe- berechtigten dafür aussprechen.
ne das Recht, schriftlich beim Vorstand Einspruch
einzulegen. In diesem Fall beschließt die Bundes- § 11 Bundesdelegiertenkonferenz
delegiertenkonferenz endgültig. Die Bundesdelegiertenkonferenz ist das höchste
Bis zur Entscheidung durch die Bundesdelegier- Organ des Vereins. Die Delegierten der Bundes-
tenkonferenz ruhen sämtliche Rechte des ausge- delegiertenkonferenz werden von den Mitgliedern
schlossenen Mitglieds. in den lokalen Gruppen auf einer Mitgliederver-
sammlung gewählt. Falls die Bundesdelegierten-
§ 7 Arbeitsgemeinschaften konferenz keine Delegiertenschlüssel festlegt, wird
Der Vorstand kann zu seiner fachlichen Beratung, dieser durch den Bundesvorstand bestimmt. Sie
zur Erarbeitung von Dokumenten, zur Vorberei- ist mindestens alle zwei Jahre unter Einhaltung ei-
tung von Veranstaltungen und zur Erhöhung der ner Frist von vier Wochen mit Bekanntgabe der Ta-
Wirkungsbreite des Vereins im Sinne seiner sat- gesordnung und der Wahlordnung einzuberufen.
zungsgemäßen Ziele Arbeitsgruppen einsetzen, Sie ist ferner einzuberufen, wenn
deren Ziele und Dauer in einer entsprechenden a) mindestens ein Drittel der Vereinsmitglieder
Beschreibung festzulegen sind und deren Vorsit- dieses durch einen schriftlich begründeten Antrag
zende berufen bzw. abberufen. beim Vorstand verlangen.
Jedes Mitglied des Vereins kann die Einrichtung b) mindestens die Hälfte der Bundesvorstands-
einer oben beschriebenen Arbeitsgemeinschaft mitglieder dies verlangt.
beantragen. Bei Ablehnung durch den Bundesvor- In beiden Fällen muss die Einberufung spätestens
stand hat der/die AntragstellerIn das Recht, schrift- sechs Wochen nach Antragsstellung erfolgen.
lich beim Vorstand Einspruch einzulegen. In die- Ordentliche Anträge zur Bundesdelegiertenkonfe-
sem Fall beschließt die Bundesdelegiertenkonfe- renz können die lokalen Gruppen und der Bundes-
renz endgültig. vorstand stellen.
Der Bundesvorstand benennt entsprechende An- Alles Weitere regelt die Geschäftsordnung der
sprechpartnerInnen. Während ihrer Dauer haben Bundesdelegiertenkonferenz.
sie das Recht eine/n Delegierte/ zu den Bundes- Mitglieder des Vereins können an der Bundesdele-
delegiertenkonferenzen zu wählen. Über ein Bud- giertenkonferenz teilnehmen.
get entscheidet der Bundesvorstand. Beschlussfähig ist jede ordentlich einberufene
Bundesdelegiertenkonferenz.
§ 8 Beiträge Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst.
Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten, dessen Höhe in Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Änderungen
der Beitrags- und Finanzordnung geregelt ist, die die der Satzung bedürfen der Zustimmung von min-
jeweilige Bundesdelegiertenkonferenz verabschiedet. destens drei Viertel der anwesenden Delegierten.
Darüber hinaus kann jedes Mitglied höhere Beiträge Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts-
zahlen. Der Beitrag ist monatlich im voraus zu zah- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen ver-
len. Er kann viertel-, halb- oder jährlich gezahlt wer- langt werden, kann der Bundesvorstand von sich
den und wird in der Regel durch Lastschrift ein- aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müs-
gezogen. sen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mit-
Einem ordentlichen Mitglied, das unverschuldet in geteilt werden.
eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Bei- Die Bundesdelegiertenkonferenz gibt sich eine
trag gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz Geschäftsordnung. Über die Beschlüsse der Bun-
oder teilweise erlassen werden. Über ein Stun- desdelegiertenkonferenz ist ein Protokoll zu führen.
dungs oder Erlassgesuch entscheidet der Vor- Die Beschlüsse werden den Mitgliedern in ge-
stand. eigneter Form zugestellt. Das Protokoll wird von
der/dem Vorsitzenden der Versammlungsleitung
der Bundesdelegiertenkonferenz durch Unter- Vereinszweck nicht widersprechen. Diese Sat-
zeichnung bekundet. zungsänderungen werden der Mitgliedschaft um-
Zu den Aufgaben der Bundesdelegiertenkonferenz gehend in geeigneter Form mitgeteilt.
gehören insbesondere: Der Bundesvorstand kann Beschlüsse auch in
a) den Geschäfts- und Kassenbericht des Bun- Form von online- oder Telefonkonferenzen fassen.
desvorstandes und der Revisionskommission
entgegenzunehmen und den Vorstand zu entlas- § 13 Revisionskommission
ten. Die Revisionskommission besteht aus zwei Mit-
b) den Bundesvorstand und die Revisionskom- gliedern und zwei Ersatzmitgliedern, die von der
mission zu wählen. Bundesdelegiertenkonferenz für zwei Jahre ge-
c) über Anträge zu beschließen. wählt werden. Die Revisoren dürfen nicht Mitglie-
d) Änderungen der Satzung vorzunehmen der des Vorstandes oder Angestellte des Verein
sein. Die Revisionskommission wählt eine/n Vorsit-
§ 12 Bundesvorstand zende/n. Die Revisionskommission ist jederzeit zur
Der Bundesvorstand wird für die Dauer von zwei Kontrolle berechtigt und hat mindestens einmal im
Jahren gewählt und besteht aus: Jahr zu prüfen und die Jahresabrechnung des Vor-
• der/dem Vorsitzenden standes zu kontrollieren.
• der/dem oder den stellvertretenden Vorsitzen- Über jede Revision ist ein Protokoll aufzunehmen,
den das dem Vorstand zuzuleiten ist. Die Revisions-
• dem/der Kassierer/in kommission gibt auf der Bundesdelegiertenkonfe-
• den weiteren Vorstandsmitgliedern renz einen Bericht über ihre Arbeit.
oder:
• Sprecher/innen § 14 Auflösung des Vereins, Beendigung aus ande-
• dem/der Kassierer/in ren Gründen, Wegfall steuerbegünstigter Zwecke
• den weiteren Vorstandsmitgliedern Der Verein kann durch Beschluss der Bundesdele-
giertenkonferenz mit der Mehrheit von mindestens
Der bisherige Bundesvorstand bleibt geschäftsfüh- drei Viertel der erschienenen stimmberechtigten
rend bis zur Wahl eines neuen Bundesvorstandes Delegierten aufgelöst werden. Im Falle der Auflö-
im Amt. sung des Vereins sind der / die Vorsitzende und
Die Bundesdelegiertenkonferenz entscheidet sein / ihre StellvertreterIn gemeinsam vertretungs-
• über die Zusammensetzung des Vorstandes in berechtigte Liquidatoren, falls die Bundesdelegier-
der einen oder anderen Form tenkonferenz keine anderen Personen beruft.
• über die Anzahl der stellvertretenden Vorsitzen- Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder
den bzw. die Anzahl der Sprecher/innen und bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
• über die Gesamtzahl der Vorstandsmitglieder Vermögen des Vereins an eine juristische Person
Der Bundesvorstand wird in geheimer Wahl in vor- des öffentlichen Rechts oder eine andere steuer-
her zu beschließender Stärke von der Bundesde- begünstigte Körperschaft, zwecks Verwendung für
legiertenkonferenz gewählt. Sprechen sich alle solidarische Projekte in Kuba oder anderen Län-
Wahlberechtigten dafür aus, kann eine offene Ab- dern.
stimmung stattfinden. Vorschlagsrecht für die Kan- Die vorstehenden Bestimmungen gelten entspre-
didatInnen haben alle ordentlichen Mitglieder des chend, wenn dem Verein die Rechtsfähigkeit ent-
Vereins. Die Wahlen zur/zum Vorsitzenden bzw. zu zogen wurde.
den Sprecher/innen und zum/zur Kassierer/in so-
wie den weiteren Vorstandmitglieder erfolgt in ge- Die Änderung wurde beschlossen am von der
trennten Wahlgängen. Bundesdelegiertenkonferenz am 19./20.9.2020.
Dem Bundesvorstand obliegt insbesondere Sie tritt in Kraft am 1.1.2021
1. die Einhaltung der Satzung zu überwachen.
2. alle Aufgaben durchzuführen, die sich aus der Eingetragen im VR des Amtsgerichts Köln, Nr.
Satzung und den Beschlüssen der Bundesdele- 9906
giertenkonferenz ergeben und die Geschäfte des
Vereins in diesem Sinne zu führen.
3. der Verein wird im Sinne des § 26 BGB durch
je zwei Mitglieder des Bundesvorstandes gericht-
lich und außergerichtlich vertreten.
4. der Bundesvorstand kann eine/n Geschäfts-
führer/in bestellen. Der Bundesvorstand ist dieser
Person gegenüber weisungsbefugt; diese Person
ist gegenüber dem Bundesvorstand rechen-
schaftspflichtig.
5. Der Bundesvorstand ist berechtigt, Satzungs-
änderungen vorzunehmen, die vom zuständigen
Amtsgericht oder vom zuständigen Finanzamt
verfügt oder angestrengt werden, soweit sie dem