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FREMD

salito SALITO
MAGAZIN BVS OSTERMUNDIGEN N°1

bvs magazin ostermundigen 1


Fremd
Im Deutsch Wahlfach beschäftigen wir uns zurzeit mit dem Thema "Fremd".
Wir haben dieses Thema gewählt, weil wir uns mit dem Thema „ Fremd“ aus-
einander setzten wollen. Da wir auch zurzeit ein Buch zu diesem Thema lesen.
Zu diesem Buch führen wir auch ein Leseportokoll. Und haben dazu einige kur-
ze Texte geschrieben. Fremd kann verschiedene Bedeutungen haben z.B. Reli-
gion, Hautfarbe, Kultur, Sprachen usw. Und dies können manche Menschen
nicht akzeptieren. Obwohl es menschlich ist, wenn alle gleich wären, wäre die
Welt langweilig. Wir haben in der Schule viele verschiedene Kulturen, damit
kommen wir alle klar.

Fremdarbeiter Fremdbuch Fremdgehen Fremdsprachenunterricht


Fremdartig Fremdenfeindlicht Fremdheit Fremdsprachig
Fremdartigkeit Fremdenfeindlichkeit Fremdherrschaft Fremdsprachlich
Fremdbestimmt Fremdführer Fremdkapital Fremdstämmig
Fremdbestimmung Fremdführerin Fremdkörper Fremdstämmigkeit
Fremdbeziehen Fremdheim Fremdländisch Fremdstoff
Fremdbezug Fremdenlegion Fremdling Fremdmittel
Fremde Fremdenpolizei Fremdsprache Fremdverschulden
Fremdeinwirkung Fremdsitzung Fremdsprachen- Fremdwörterbuch
Fremdeln Fremdenverkehr korrespondent Fremdwortfrei
Fremden Fremdenverkehrsamt Fremdsprachen- Fremdwortreich
Fremdenbett Fremdzimmer korrespondentin
2 bvs magazin ostermundigen
Die Fremden fährt ein Eisenbahnzug mit Fremden durch, so
sind die durchfahrenden Fremden Fremde
Karlstadt: Wir haben in der letzten Unterrichtsstunde unter Fremden, was Sie, Herr Lehrer, vielleicht
über die Kleidung des Menschen gesprochen so schnell gar nicht begreifen werden.
und zwar über das Hemd. Wer von euch kann Karlstadt: Oho! - Und was sind Einheimische?
mir nun einen Reim auf Hemd sagen? Valentin: Dem Einheimischen sind eigentlich die
Valentin: Auf Hemd reimt sich fremd! fremdesten Fremden nicht fremd. Der
Karlstadt: Gut - und wie heißt die Mehrzahl von fremd? Einheimische kennt zwar den Fremden nicht,
Valentin: Die Fremden. kennt aber am ersten Blick, daß es sich um
Karlstadt: Jawohl, die Fremden. - Und aus was bestehen einen Fremden handelt.
die Fremden? Karlstadt: Wenn aber ein Fremder von einem Fremden
Valentin: Aus "frem" und "den". eine Auskunft will?
Karlstadt: Gut - und was ist ein Fremder? Valentin: Sehr einfach: Frägt ein Fremder in einer
Valentin: Fleisch, Gemüse, Obst, Mehlspeisen und so fremden Stadt einen Fremden um irgend
weiter. etwas, was ihm fremd ist, so sagt der Fremde
Karlstadt: Nein, nein, nicht was er ißt, will ich wissen, zu dem Fremden, das ist mir leider fremd, ich
sondern wie er ist. bin hier nämlich selbst fremd.
Valentin: Ja, ein Fremder ist nicht immer ein Fremder. Karlstadt: Das Gegenteil von fremd wäre also - unfremd?
Karlstadt: Wieso?
Valentin: Fremd ist der Fremde nur in der Fremde. Valentin: Wenn ein Fremder einen Bekannten hat, so
Karlstadt: Das ist nicht unrichtig. - Und warum fühlt sich kann ihm dieser Bekannte zuerst fremd
ein Fremder nur in der Fremde fremd? gewesen sein, aber durch das gegenseitige
Valentin: Weil jeder Fremde, der sich fremd fühlt, ein Bekanntwerden sind sich die beiden nicht
Fremder ist und zwar so lange, bis er sich mehr fremd. Wenn aber die zwei mitsammen
nicht mehr fremd fühlt, dann ist er kein in eine fremde Stadt reisen, so sind diese
Fremder mehr. beiden Bekannten jetzt in der fremden Stadt
Karlstadt: Sehr richtig! - Wenn aber ein Fremder schon wieder Fremde geworden. Die beiden sind
lange in der Fremde ist, bleibt er dann immer also - das ist zwar paradox - fremde Bekannte
ein Fremder? zueinander geworden.
Valentin: Nein. Das ist nur so lange ein Fremder, bis er
alles kennt und gesehen hat, denn dann ist Karl Valentin und Lisl Karlstadt
ihm nichts mehr fremd.
Karlstadt: Es kann aber auch einem Einheimischen
etwas fremd sein!
Valentin: Gewiß, manchem Münchner zum Beispiel ist
das Hofbräuhaus nicht fremd, während ihm in
der gleichen Stadt das Deutsche Museum, die
Glyptothek, die Pinkothek und so weiter fremd
sind.
Karlstadt: Damit wollen Sie also sagen, daß der
Einheimische in mancher Hinsicht in seiner
eigenen Vaterstadt zugleich noch ein Fremder
sein kann. - Was sind aber Fremde unter
Fremden?
Valentin: Fremde unter Fremden sind: wenn Fremde
über eine Brücke fahren und unter der Brücke
fremd
wort

Inhalt............................................2
Fremdwort................................... 2
Karl Valentin................................ 3
Ablehnen..................................... 4
Bilder........................................... 6
Impressum...................................8
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Ich lehne niemand ab, egal er oder sie schwarz oder Bachrija Selimović
weiss, schwul, lesbisch, behindert usw ist.
Wenn ich zur Schule gehe schaut mir immer ein Mein kleiner Bruder erzählt mir immer Geschichten, was
Nachbar (Schweizer) komisch an. Wenn ich mal aus er in der Schule gemacht hat, aber mehrere auf einmal.
Versehen über den Rasen gehe, schreit er mich an. Vor Dann wenn ich sprechen will, spricht er einfach weiter und
vier Monaten ging ich in die Garage, um ein Buch für weiter. Einmal bin ich sauer geworden und habe ihn an-
meinen Vater zu holen. Da kam der Mann wieder und geschrien. Danach hat er das meiner Mutter erzählt. Sie hat
sagte: „Was suchst du in der Garage, willst du das Auto nur gelacht. 2 Tage später kam er wieder und erzählte mir
verkratzen?“ Er schrie mich an. Ich hasse diesen Mann. wieder seine Schulgeschichten. Ich hörte ihm wieder nicht
Ich glaube er ist ein Rassist. zu und er begann zu weinen. Danach tröstete ich ihn und er
Philemon Pararasasingam umarmte mich und sagte mir noch einmal: Heute habe ich
in der Schule, gelernt, dass man immer zuhören sollte,
Tamile-hasser auch wenn es den gegenüber nicht interessiert.
Früher habe ich unter einen alten Mann gewohnt, der Besfort Buqolli 1 4.September 201 2
immer etwas zu meckern hatte. Egal was wir machten,
es gefiel ihm nicht. Seine Frau war sehr nett zu uns. Meine Meinung zur Frage 8
Aber der Mann sah sehr böse aus. Immer wenn er Wenn ich jemanden nicht kenne, dann habe ich auch
mich sah murmelt er, etwas vor sich hin. Am schlimmsten kein Grund jemanden abzulehnen.
war es wenn ich staubsaugte. Da kam er immer hoch Ich lehne niemand ab, obwohl er oder sie schwarz, schwul,
und schrie: “Wenn du jetzt nicht aufhörst rufe ich die Pol- lesbisch, weiss, behindert usw ist.
izei“. Er hat mich mehrmals bedroht. Meine Familie und Cleyton
ich haben es nicht mehr ausgehalten und sind weggezo-
gen. Jetzt ist alles viel besser. Aber wenn ich diesen In Worbboden Schulhaus
Mann sehe schaut er mich böse an und murmelt immer Als ich im Worbboden die 7. Klasse besuchte, war in die-
noch etwas vor sich hin. Ich glaube er hasst allgemein sem Schulhaus jemand, den ich gar nicht so gern hatte. Sie
Tamilen. ist die ganze Zeit zu mir gekommen und wollte immer mit
Sahithya Kamalanathan mir sein., Aber ich wollte nicht mit ihr sein. Das hat mich so
genervt.
Ablehnen Ich habe sie gehasst, weil sie so komisch war und sich
Auf die Frage, ob ich jemanden schon mal in meinem immer komisch angezogen hat und wenn man sie gefragt
Leben abgelehnt habe oder nicht? Will ich sagen, dass hat, was sie habe, sagte sie nichts, obwohl sie etwas hatte.
ich es nicht mehr weiss, weil ich es nicht mehr im Kopf Sie hat einfach nie geredet. In der 8. Klasse, war sie nor-
habe. Ich hasse es wenn man hinter meinen Rücken mal und war immer nett zu mir und redete mit uns. In der
schlecht über mich redet! Wenn du mir was zu sagen neunten Klasse waren wir die besten Kolleginnen und
hast, sag es mir ins Gesicht. Es konnte sein, dass ich haben immer die grosse Pause zusammen verbracht.
Jemanden abgelehnt habe, denn es/sie über mich hinter Elham
dem Rücken lästerten. Man kann sich nicht immer an
alle Dinge im Leben erinnern, aber es könnte vielleicht Mein Freund erzählt mir immer Geschichten, Unnötige
sein, dass ich schon mal jemanden abgelehnt habe. Ich Dinge, die mich gar nicht interessieren. Jedes Mal wenn ich
weiss sicher nicht mehr aus welchem Grund, dass ich danach etwas dazu sagen will, hört er mir nicht zu und
ihn/sie abgelehnt habe. Aber vielleicht, ich mochte ihn/sie spricht einfach weiter.
nicht oder weil sie mich immer nervte oder auch aus an- Einmal habe ich ihm gesagt er soll damit aufhören immer
deren Gründen. Leuten rein zu reden. Aber er hat es nie begriffen, und
Amira Lazar macht heute noch weiter damit. Vor einem halben Jahr
habe ich ihn angeschrien und habe es deutlich noch einmal
Meine Freundin und ich waren vor ein paar Monaten in gesagt, und seit dem hat er damit aufgehört immer Leuten
Bern. Wir wollten shoppen. Wir spazierten in der Stadt reinzureden.
rum. Wir trafen ein paar andere Freunde und wir Melda
unterhielten uns mit ihnen. Dann gingen wir weiter und
etwa 1 0 Minuten später kamen uns zwei oder drei Män- Mein Erlebnis
ner und Frauen entgegen, die waren nicht normal an- Ich erlebe das eigentlich jeden Tag, ich schau immer auf
gezogen .Die hatten schwarze Hosen, schwarzes T-Shirt den Charakter der Menschen. Ist er falsch, bin ich nicht
und einen langen Mantel. Sie waren ganz von oben bis gerne mit ihm. So wie er zu mir ist bin ich zu ihm. Wenn er
unten schwarz angezogen. Im Gesicht waren sie so ko- falsch kommt bin ich auch falsch zu ihm. Falsch heisst für
misch geschminkt: sie sahen wie Vampire aus. Die Au- mich wenn eine Person mit schlechten Absichten oder
gen waren hässlich rot. Und da habe ich sofort zu meiner schlechtem Charakter gegenüber mir ist. Aber wenn der
Freundin gesagt:‘‘ Mit so einem Menschen würde ich nie andere höfflich und nett ist, bin ich das auch zu der Person.
reden, weil sie komisch aussehen und ich Angst habe.‘‘ Mussakhan Afridi
Das war für mich wie ein Schock so einen Menschen zu
sehen, weil ich es nicht gewöhnt bin solche Menschen zu Nachbarprobleme
sehen. Etwa vor 6 Jahre wohnten im gleichen Stockwerk ein
Mann und eine Frau. Er hatte immer mit allen gemeckert,
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wegen dem Kochen und wegen dem Kinderlärm. Er Menschen zu unterhalten, weil sie mir nur die Zeit ver-
sagte, wenn die Kinder dies und das nochmal machten, schwenden. Zum Beispiel in der Schule, da hatte ich kein-
würde er die Polizei anrufen. Doch er tat es nie. Nach ein- en Kaugummi, aber trotzdem behauptete mein Lehrer,
iger Zeit hatte er aufgehört zu meckern. Und später hatten dass ich einen habe. Obwohl ich ja besser weiss, be-
wir guten Kontakt. haupten es andere Menschen es besser zu wissen. Am
Neruya liebsten würde ich über solche Personen auch Sachen
behaupten, die nicht stimmen. Dann würden sie auch mal
Meine Meinung zu Frage 8: erfahren, wie es ist, über andere Menschen Lügen zu
Als ich klein war, habe ich mich mit allen gut verstanden erfinden. Genauso mag ich es auch nicht, wenn
und sie auch mit mir. Ich hatte keine Probleme mit ander- Menschen über mich lästern gehen, weil es dasselbe ist
en Mitschülern und kam gut mit ihnen aus. Ich bin kein wie beim Kaugummi. Ich weiss besser, was ich tue und
Rassist und habe nichts gegen andere Kulturen. Wenn je- was ich erlebe. Schlussendlich ist es mein Leben und
mand etwas gegen mich haben würde dann würde, ich mit nicht den anderen sein Leben. Solche Leute sollen sich
ihm reden und wenn er immer noch etwas gegen mich einfach erschiessen.
haben würde, dann ist mir eigentlich egal was er gegen Vithusiga Kandiah
mich hat. Ich beachte niemanden, wenn sie etwas gegen
mich haben. Ich habe noch niemanden abgelehnt und Philipino
werde es auch nicht tun. Es war 2004 in China. Ich war mit meinem Kollegen
Parham Hassani nach Hause unterwegs, dann kam eine Mann zu mir und
schlug mir mit einer Glasflasche auf der Kopf.
Als ich jemanden ablehnte Ich musste 2 Wochen im Spital bleiben. Die Polizei hat
Als ich diese Person nicht kannte und nicht wusste wer den Mann verhaftet und ins Gefängnis gebracht und ihm
das ist, wie er ist und ich misstrauisch war. ein Integrationsprogramm vorgeschlagen.
Vor 2 Jahren in der Schule als wir einen neuen Schüler Die Polizei hat den Mann gefragt, warum er mich
in der Klasse bekamen, kannte ihn niemand und fast alle geschlagen habe. Der Mann hat geantwortete, weil ich ein
waren misstrauisch, weil er böse, aggressiv und nicht nett Pilipino sei. Und das Schlimmste war: der Mann wurde
aussah lehnte ich in zuerst ab. Ein Mensch der der ag- nicht schuldig, für was er gemacht hatte. Die Polizisten
gressiv und böse aussieht hat einen furchteinflössenden waren auch Chinesen. Wir konnten auch nichts mehr
Gesichtsausdruck. machen. Seit dem, das passiert war, war ich nie mehr in
Richard Nyakeru China.
Warrenne
Mein Erlebnis
Ich habe es auch schon mal erlebt. Mein Kollege Patrick
hat mir eine peinliche Geschichte erzählt, es war so pein-
lich, dass ich einfach lachen musste. Er hat mir danach
eine Ohrfeige gegeben. Dann gab es Streit unter uns.
Später kam die Polizei und nahm uns mit, weil wir öffent-
lich gestritten haben. Als unsere Eltern zum Polizeirevier
kamen, konnten wir wieder nach Hause gehen. Ich und
mein Kollege hatten zusammen Frieden, aber mit unsere
Eltern haben wir ein sehr grosses Problem.
Saibaven
Ablehnen
Ich hasse es, wenn jemand über mich lästert, weil
wenn sie ein Problem haben, können sie- zu mir direkt
kommen und mir das direkt sagen. Ich gehe auch nicht
über jemanden lästern, den ich nicht kenne oder so. Bei
mir war Mal der Fall, dass ich mich gut mit diesen Leuten
verstand und die Person war auch nett.
Aber plötzlich fing sie an, über mich zu lästern. Also
wollte ich sie fragen, weshalb sie über mich so was
gesagt hatte. Aber alle sagten, ich soll es sein lassen, weil
ich nicht auf sie hören solle, und seitdem rede ich nicht
mehr mit ihr.
Was ich am meisten hasse, ist wenn jemand lügt. Aber
trotzdem sagt, das was sie gesagt habe, sei die Wahrheit.
Siyanee Kandiah
Ablehnen
Ich mag es einfach nicht, wenn andere über mich etwas
Besseres behaupten. Und ich hasse es mit solchen
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Bildgeschichten
Diese Geschichten wurden zu den Bildern erfunden und beschreiben die Situation
Ausgrenzung
In der Schule ist dieses Mädchen nicht gerade beliebt,
sie wird ausgeschlossen, immer allein gelassen, nicht
ernst genommen und auch immer ignoriert. Sie ist eine
Aussenseiterin, weil sie komisch aussieht. Alle Mitschü-
ler/innen reden und lachen über sie, doch sie kann nichts
dagegen tun, denn Niemand da ist, um ihr zu helfen oder
unterstützen. Sie hat keine Freunde in der Schule. Sie
versucht so gut wie möglich sich bei anderen einzuglie-
dern, aber sie hat immer das Gefühl, sie mögen sie nicht
und sie weiss nicht mal warum. Sie denkt immer sie sei
hässlich, weil sich Niemand für sie interessiert. Sie hofft,
dass es vielleicht am nächsten Tag besser wird, doch es
wird immer schlimmer und schlimmer. Nun sucht sie Hil-
fe. Sie will aus der Situation herauskommen, so wendet
sie sich an ihren Vertrauenslehrer.
Amira Lazar
Jeden Tag wenn sie in die Schule kommt, ist es nicht
leicht für das Mädchen, weil sie sich von den anderen aus-
gegrenzt fühlt. Sie wird gemobbt und von den anderen
Schülern verachtet. Es wird über sie gesprochen und die
anderen Mitschüler lachen über sie. Und das ist jeden Tag
so das eine kleine Gruppe sie mobbt, weil in der Gruppe
fühlen sich die anderen stark und haben den Mut die ande-
ren zu mobben. Sie sagen zu ihr fiese Sprüche und das
nur, weil das Mädchen sich anders anzieht als die anderen
und vielleicht ein bisschen anders aussieht. Sie fühlt sich
alleine und ist traurig weil sie keine Freunde hat. Es ist ein
schlechtes Gefühl, wenn man alleine ist und niemand da
ist, mit dem man lachen und reden kann, wenn man ein
Problem hat. Sie ist verzweifelt und hat das Gefühl, dass
sie etwas an sich ändern muss. Jeder Tag ist für sie wie ein
Alptraum denn es wird immer schlimmer.
Bachrija Selimovic

Zwei Menschen die sich gegenseitig respektieren.


Diese zwei Menschen leben in einem Land, indem
schwarze sowie weisse Menschen leben, dieses Bild ist
wahrscheinlich noch nicht so alt, weil früher man sich
nicht die Hand gegeben hatte. um zu zeigen, egal wel-
che Hautfarbe man hat man sollte sich immer gegensei-
tig respektieren. Diese zwei Menschen sind stolz, dass
alle sich gegenseitig respektieren. Auf diesem Bild sieht
es so aus, als währe sie verheiratet, weil eine Ehering
auf dem Bild zu sehen ist.
Wer: Ein schwarzer und ein weisser Mensch
Wo: In einem Land indem schwarze sowie weisse Men-
schen leben.
Wann: Dieses Bild ist wahrscheinlich noch nicht so alt.
Was: Zwei Menschen die sich gegenseitig respektieren, zeigen, dass sie sich respektieren.
es spielt keine Rolle welche Hautfarbe man hat, alle sind Warum: Weil sie sich gegenseitig Respektieren.
Menschen. Besfort
Wie: Diese zwei Menschen geben sich die Hand um zu

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Fremd
Was ist Fremd? Diese Frage stellen sich viele. Der
Grund kann aber mehrere Bedeutungen haben. Für mich
selbst ist fremd, die Hautfarbe aber natürlich auch andere
Dinge z.B. Religion, Sprache usw. Es kommt oft vor, dass
jemand gemobbt wird, weil die Hautfarbe anders ist! Auf
dem Bild sehen sie, wie eine Familie in einer Kirche ange-
schaut wird.
Heute ist Sonntag und Familie Dupont will in die Kirche
gehen. Sie sind auch Christen und gehen jeden Sonntag
in die Kirche. Sie leben in Amerika mit ihren zwei Söhnen.
Es kam schon oft vor, dass der jüngste Sohn die Schule
wechseln musste weil er schlecht behandelt worden ist.
Als sie an einem Sonntagnachmittag in die Kirche gingen,
schauten alle, die Familie Dupont an, nur weil sie eine an-
dere Hautfarbe haben. Sie sind sich eigentlich dran ge-
wöhnt, dass alle sie anschauen, weil meistens überall, wo
sie hingehen, schauen alle diese Familie an. Deshalb
nimmt diese Familie, dieses Problem nicht zu gross in die
Hand, weil sie schwarz geboren sind und können nichts
daran ändern!
Siyanee
Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber
aus dem Respekt.
Jeden Tag besuche ich das Sportzentrum in Bern, dort
habe ich neue Freunde kennengelernt. Ich bin der einzige
der eine andere Haut Farbe hat, aber das schönste daran
ist ich werde nicht ausgeschlossen.
An einem Montagmorgen war ich im Zentrum, dort hatte
es eine Gruppe mit etwa 1 5 Jungen Menschen. Ich wollte
etwas fragen und einer sagte mir - du gehörst nicht zu
uns schau dich mal an –
Als erstes wusste ich nicht was ich sagen soll, ich ging
in eine andere Richtung. Zuhause erzählte ich das und
meine Eltern sagten, es sei nicht so schlimm ich sollte mir
keinen Kopf darüber machen. Mir fiel es schwer, so einen
Vorfall zu vergessen. Eine Woche später entschuldigten
sie sich, bei mir und seit dem wurde ich nicht mehr aus-
geschlossen weil ich eine andere Farbe habe.
Jetzt besuche ich das Sportzentrum jeden Tag und das
mit Freude.
Melda
Das ist eine Gruppe, die andere Menschen ausgrenzt.
Es ist in Deutschland, Berlin.
Es könnte auch in einem anderen Land sein. Nach dem 2.
Weltkrieg, im Jahr 1 980. Die Gruppe trägt Stiefeln und
macht den Gruss der Rechtsextremisten.
Sie hassen Menschen, die anders sind als sie. Sie ha-
ben Waffen und sind gefährlich.
Sie sind Anhänger von Rechtsextremisten. Sind nicht gute
Menschen.
Die anderen Menschen fragen sich, was los ist, oder sie
wissen es sogar. Aber sie sehen nicht so ängstlich aus.
Vielleicht können sie sich währen. Die Rechtsextremisten
haben vielleicht schon Menschen getötet. Auf diesem Bild
schreien sie den anderen Menschen an. Sie sind Rassis-
ten, weil sie Menschen hassen, die anders sind als sie.
Sie sind sehr unbeliebt und sie haben kein Sozialverhal-
ten, man nennt sie auch Skinheads, weil viele von ihnen
Glatzen haben. In Deutschland gibt es am meisten von
den Skinheads. Sie machen viele Menschen Angst.
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Sc h ö ne F
es t t a g e
Ausflug nach Lenzburg/St. Gallen Bericht – Schweineherz und Lunge
Am 20.11 .1 2 (morgens) sind wir nach Lenzburg mit In der Schule haben wir ein Schweineherz und eine
dem Zug gefahren. Die Veranstaltung war Spannend und Lunge seziert. Bevor wir mit dem Sezieren begannen,
hat uns viel näher gebracht wie wichtig Entscheidungen schauten wir uns die Herzen an. Dann fingen wir an. Als
sind, Frau Freitag hat und gut betreut. Das Entschei- Materialien, arbeiteten wir mit scharfe Messer, Pinzette und
dungslabor hat mir am besten gefallen, weil wir da wich- Tücher. Zuerst mussten wir das Herz in die Lage drehen,
tige Fragen vor uns hatten und uns Entscheiden mussten wie es in der Brust liegt. Wir konnten von aussen die zwei
zwischen A und B und da konnten wir dann sehen wie Löcher sehen (Aorta und Lungenarterie). Dann fingen wir
die Anderen sich entschieden haben. an zu schneiden. In der Innere Untersuchung mussten wir
Nach dem gingen wir nach St. Gallen um dort die Ka- einen Schnitt von oben nach unten durchführen. Wir muss-
thedrale zu besuchen. Es war sehr ruhig und sehr schön ten herausfinden, welcher Unterschied zwischen der rech-
vor allem das Gebäude. ten und der linken Herzkammer ist.
Etwas am 1 6:00 dürften wir bis am 1 8:55 Uhr etwas für Lunge
uns unternehmen. Die meisten gingen im MC Donalds Bevor wir begannen, nahmen wir alle Materialien, die wir
essen. brauchten hervor und dann fingen wir an. Zuerst mussten
Am 1 8:00 gingen Mussa, Cleyton, Worrenne, Youcef wir die Lunge auseinander schneiden. Dann suchten wir die
und ich (Parham) in eine dunkle Gasse und tranken et- Luftröhre. Wir sahen Bronchien. Dann mussten wir ein
was spezielles etwas von Philippinen und hat sehr gut Stück ausschneiden und ins Wasser rein tun, um zu
geschmeckt. schauen ob es aufgeht oder nicht.
Parham Amira Lazar und Elham Ramezanpur

Impressum salito
Magazin des Berufsvorbereitendes Schuljahr
BFF (Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule Bern)
konfessionslos und unabhängig
Erscheint 3 mal
e
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Redaktion
Llamoso Warrenne Redaktions- &
s tt

Afridi Mussakhan Lazar Amira Bezugsadresse


Buqolli Besfort Nyakeru Richard
Fe

Calixto Cleyton Paravasasingam BVS Ostermundigen


Ciloglu Melda Philemon Wegmühlegässli 1 03
ne

Hassani Parham Rajaratnam 3065 Bolligen


Kamalanathan Saibaven Tel. 031 931 31 1 9


Sahithya Ramezanpur Elham salito@bffbern.ch
Sc

Kandiah Siyanee Selimovic Bachrija


Kandiah Vithusiga Sivalingam Neruya

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