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Das Aufnahmeformat 2.

Öffnen Sie den Mixer und stellen Sie sicher, dass der
erweiterte Mixerbereich angezeigt wird.
Wenn Sie mit Effekten aufnehmen, sollten Sie 32-Bit-Float
Es gibt mehrere Möglichkeiten, um den erweiterten Mixerbereich einzu-
als Aufnahmeformat (Bit-Auflösung) wählen. Das Aufnah- blenden: Klicken Sie auf den Pfeil-Schalter (»Mixerdarstellung groß«) im
meformat können Sie im Projekteinstellungen-Dialog (im allgemeinen Bedienfeld, wählen Sie im Mixer-Kontextmenü aus dem
Projekt-Menü) einstellen. 32-Bit-Float ist aber keine zwin- Fenster-Untermenü die Option »Erweiterten Bereich anzeigen« oder ver-
gende Voraussetzung für die Aufnahme mit Effekten – Sie wenden Sie einen Tastaturbefehl (siehe »Einrichten von Tastaturbefeh-
können auch das 24- oder 16-Bit-Format auswählen. len« auf Seite 538).
Zwei Dinge sprechen jedoch für das 32-Bit-Float-Format: 3. Wählen Sie den Eingangskanal (Bus) aus, von dem
Sie aufnehmen.
• Wenn Sie das 32-Bit-Float-Format für die Aufnahme
Wenn die Eingangskanäle ausgeblendet sind, klicken Sie auf den Schalter
verwenden, tritt kein Clipping (digitale Verzerrung) in den zum Ein-/Ausblenden der Eingangskanäle im allgemeinen Bedienfeld des
aufgenommenen Dateien auf. Mixers.
Das kann natürlich auch bei 24- oder 16-Bit-Aufnahmen vermieden wer-
den, erfordert jedoch eine genaue Einstellung der Pegel.
• Cubase verarbeitet Audiomaterial wird intern im 32-Bit-
Float-Format verarbeitet – wenn Sie dasselbe Format für
die Aufnahme verwenden, bleibt die hohe Audioqualität
erhalten.
Der Grund ist, dass die Effektverarbeitung im Eingangskanal (und die EQ-
Einstellungen, die Sie vornehmen) im 32-Bit-Float-Format vorgenommen
werden. Wenn Sie mit 16 oder 24 Bit aufnehmen, wird das Audiomaterial
beim Schreiben in die Datei in eine niedrigere Auflösung umgewandelt – 4. Überprüfen Sie den Eingangspegel des Signals, das
dabei kann die Qualität der Signale beeinträchtigt werden. an Ihre Audio-Hardware geleitet wird (siehe »Einstellen
der Eingangspegel« auf Seite 79), und passen Sie ggf.
Dabei ist es nicht wichtig, mit welcher Auflösung Ihre Au- den Pegel des Quellmaterials an.
dio-Hardware arbeitet. Auch wenn die Hardware Signale
in 16-Bit-Auflösung liefert, werden diese nach dem Hinzu- 5. Öffnen Sie das Einblendmenü mit den Darstellungs-
fügen von Effekten im Eingangskanal in der Auflösung 32- optionen für den Eingangskanal und wählen Sie die Op-
Bit-Float vorliegen. tion »Insert-Effekte«.

Ein Beispiel
In diesem Beispiel soll der SoftClipper-Effekt während der
Aufnahme angewendet werden. Dies ist natürlich nur ein
möglicher Anwendungsfall – Sie können jeden beliebigen
Effekt (oder auch eine Kombination von Effekten) auf diese
Weise verwenden.
1. Richten Sie eine Audiospur für die Aufnahme ein und
wählen Sie den gewünschten Eingangsbus aus.
Darüber hinaus sollten Sie auch die Mithörfunktion einschalten, da Sie so Sie öffnen das Einblendmenü mit den Darstellungsoptionen durch Kli-
Ihre Einstellungen anhören und überprüfen können, bevor Sie mit der ei- cken auf den Pfeilschalter zwischen dem normalen und dem erweiterten
gentlichen Aufnahme beginnen. Informationen zum Mithören über Cubase Bedienfeld des Mixers.
finden Sie unter »Mithören über Cubase« auf Seite 81.
Im erweiterten Mixerbedienfeld für den Eingangskanal
werden nun die Insert-Effektschnittstellen angezeigt.
6. Klicken Sie in eine Schnittstelle und wählen Sie im an-
gezeigten Einblendmenü den gewünschten Effekt aus.
Wie Sie sehen, sind die verfügbaren Effekte in Untermenüs angeordnet
– das SoftClipper-PlugIn befindet sich im Distortion-Untermenü.

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Aufnehmen