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PVIS

Anwendersoftware

Systembeschreibung – Sach-Nr. 21 696-03


Alle Rechte an dieser Dokumentation sind der Pilz GmbH & Co. KG vorbehalten. Kopien
für den innerbetrieblichen Bedarf des Benutzers dürfen angefertigt werden.

Hinweise und Anregungen zur Verbesserung dieser Dokumentation nehmen wir gerne
entgegen.

Die verwendeten Produkt-, Waren- und Technologiebezeichnungen sind eingetragene


Warenzeichen der jeweiligen Firmen. Automation Workbench®, Pilz®, PIT®, PMI®, PNOZ®,
Primo®, PSS®, SafetyBUS p® sind eingetragene Warenzeichen der Pilz GmbH & Co. KG.
Inhalt

Inhalt

Inhalt Seite

Kapitel 1 Einführung
1.1 Gültigkeit der Dokumentation 1-1
1.2 Übersicht über diese Dokumentation 1-2

Kapitel 2 Diagnose und Visualisierung mit PVIS


2.1 Ziel der Diagnose und Visualisierung 2-1
2.2 Überblick über die Vorgehensweise 2-2
2.3 Unterstützte Hardware und Software 2-4

Kapitel 3 PVIS-Diagnosekonfiguration
3.1 Einleitung 3-1
3.2 Ereignismeldungen und Abhilfe 3-3
3.2.1 Prioritäten 3-4
3.2.2 Bereiche 3-6
3.2.3 Zuständigkeiten 3-6
3.2.4 Ereignisliste 3-7
3.3 Geräte-Diagnosekonfiguration 3-9
3.4 Diagnosekonfiguration für Schutzeinrich- 3-10
tungen
3.4.1 Kopien 3-10
3.4.2 Nur PSS: Instanzen 3-11
3.5 Operanden-Diagnosekonfiguration 3-13
3.5.1 Diagnosetyp Bit 3-13
3.5.2 Nur PSS: Diagnosetyp "Wort" 3-13

Kapitel 4 PVIS OPC Server


4.1 Funktion des PVIS OPC Servers 4-1
4.2 PVIS OPC Server installieren 4-2
4.2.1 Systemvoraussetzungen 4-2
4.2.2 Lizenzierung 4-2
4.2.3 Installation auf einem PC 4-3
4.2.4 Installation auf einem PMIvisu/PMIopen 4-5
4.3 PVIS OPC Configurator installieren 4-8
4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur 4-9
Sicherheit
4.4.1 DCOM-Konfiguration unter Windows 2000 4-10
4.4.1.1 DCOM-Konfiguration auf allen PCs 4-10
4.4.1.2 DCOM-Konfiguration auf dem PC mit dem 4-13
PVIS OPC Server
4.4.2 DCOM-Konfiguration unter Windows XP 4-23
4.4.2.1 DCOM-Konfiguration auf allen PCs 4-23
4.4.2.2 DCOM-Konfiguration auf dem PC mit dem 4-30
PVIS OPC Server

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Inhalt

4.4.3 Rechtefreigabe unter Windows Vista 4-38


4.4.4 Firewalls und Sicherheitseinstellungen 4-39
4.5 PVIS OPC-Projekt 4-40
4.5.1 Aufbau eines PVIS OPC-Projekts 4-40
4.5.2 Sprachverwaltung 4-41
4.6 Ereignis-Protokoll 4-43
4.7 Inbetriebnahme des PVIS OPC Servers 4-44

Kapitel 5 PVIS ActiveX Control


5.1 Funktion des PVIS ActiveX Control 5-1
5.2 PVIS ActiveX Control installieren 5-2
5.2.1 Installation auf einem PC 5-2
5.2.2 Installation auf einem PMIvisu/PMIopen 5-2
5.3 PVIS ActiveX Control konfigurieren 5-4
5.4 PVIS ActiveX Control betreiben 5-8
5.4.1 Geteiltes Fenster ("split window") 5-8
5.4.2 Einzelnes Fenster ("single window") 5-10
5.4.3 Ereignis-Protokoll ("event log") 5-12
5.4.4 Info-Fenster 5-14
5.4.5 Symbole 5-14
5.4.6 Filterung 5-15
5.5 PVIS ActiveX Control im Browser starten 5-17

Kapitel 6 Namespace
6.1 Grundlagen 6-1
6.1.1 Zeichenerklärung 6-1
6.2 Struktur des Namespace 6-2
6.2.1 OPCProjectName 6-2
6.2.2 SummaryInformation 6-3
6.2.3 OverviewInformation 6-5
6.2.4 CentralDevices 6-6
6.2.5 PSS: SafetyBUSp 6-7
6.2.6 PSS: Interfaces 6-7
6.2.7 PSS: IOGroups 6-8
6.2.8 PSS: Subscribers 6-9
6.2.9 SafetyDevices 6-10
6.2.10 Operands 6-12
6.2.11 DetailInformation 6-13
6.2.12 EventList 6-14
6.2.13 Actions 6-16
6.2.14 SystemInfo 6-17
6.2.15 PNOZ: PNOZmultiProject 6-18
6.2.16 PNOZ: DiagnosticConfig 6-18
6.2.17 PSS: DiagnosticConfig 6-20
6.2.18 PSS: FSProgram 6-22

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Inhalt

6.2.19 Generischer Prozessdatenzugriff 6-23


6.2.20 PNOZ: Generic 6-24
6.2.21 PSS: Generic/FS und Generic/ST 6-25
6.2.22 PSS: Generic/FS 6-26
6.2.23 PSS: Symbolischer Prozessdatenzugriff 6-28
6.2.24 EventLog 6-29
6.2.25 Licence und Versions 6-31

Kapitel 7 Anwendungsbeispiele
7.1 Diagnose einer PSS auf einem PMImicro 7-1
diag
7.1.1 Diagnosekonfiguration erstellen 7-1
7.1.2 Download der Diagnosekonfiguration auf 7-2
die PSS
7.1.3 Download der Diagnosekonfiguration auf 7-2
das PMImicro diag
7.2 Diagnose eines PNOZmulti auf einem PMI- 7-3
micro diag
7.2.1 Diagnosekonfiguration erstellen 7-3
7.2.2 Download der Diagnosekonfiguration auf 7-4
das PNOZmulti
7.2.3 Download der Diagnosekonfiguration auf 7-4
das PMImicro diag

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1 Einführung

1.1 Gültigkeit der Dokumentation

1000
1.1
Einführung
Gültigkeit
1100
1- der Dokumentation

Diese Bedienungsanleitung beschreibt die erweiterte Diagnose PVIS für


alle PVIS-fähigen Steuerungen von PILZ.

Diese Bedienungsanleitung ist gültig für:


` PVIS OPC Server ab Version 1.4.0
` PVIS ActiveX Control ab Version 1.4.0
` PVIS OPC Configurator ab Version 1.4.0

Sie gilt, bis eine neue Dokumentation erscheint.

Diese Dokumentation dient der Instruktion. Bewahren Sie die Dokumen-


tation für künftige Verwendung auf.

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1 Einführung

1.2 Übersicht über diese Dokumentation

1.2
Übersicht
1200
1- über diese Dokumentation

1 Einführung

Die Einführung macht Sie vertraut mit dem Inhalt und der Struktur dieser
Systembeschreibung.

2 Diagnose und Visualisierung mit PVIS

Dieses Kapitel erläutert das Ziel und die Funktionsweise der erweiterten
Diagnose PVIS.

3 PVIS Diagnosekonfiguration

Dieses Kapitel beschreibt die Bestandteile der PVIS Diagnosekonfigura-


tion.

4 PVIS OPC Server

In diesem Kapitel wird die Funktion und die Handhabung des PVIS OPC
Servers beschrieben.

5 PVIS ActiveX Control

Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie die Diagnose mit einem PVIS ActiveX
Control ausführen.

6 Namespace

Dieses Kapitel stellt die Struktur und den Inhalt des Namespace dar, in
dem die Diagnosedaten und Visualisierungsdaten abgelegt sind.

7 Beispiele

Dieses Kapitel enthält Checklisten, wie eine Diagnosekonfiguration er-


stellt und auf das Diagnosegerät übertragen wird.

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2 Diagnose und Visualisierung mit PVIS

2.1 Ziel der Diagnose und Visualisierung

2000der Diagnose
Diagnose
2.1
Ziel
2100
2- und Visualisierung
und Visualisierung
mit PVIS

PVIS ist ein Konzept zur erweiterten Diagnose. Was soll durch die erwei-
terte Diagnose PVIS erreicht werden?
` PVIS minimiert Maschinenstillstandszeiten durch schnelle, effektive
Fehlerbehebung.

Wie wird es erreicht?


` Zu jedem Ereignis gibt es detaillierte Klartextmeldungen.
` Ortsinformationen als Klartext oder als BMK (Betriebsmittelkennzei-
chen) zeigen an, wo ein Problem liegt.
` Prioritäten signalisieren, auf welche Ereignisse sofort reagiert werden
muss.
` Zuständigkeiten sagen, wer das Problem beheben kann.
` Die Abhilfe führt Schritt für Schritt zur Lösung.
` Nur aktuelle Meldungen werden angezeigt.
` PVIS unterscheidet zwischen Erstfehler und Folgefehler. Nur Erstfehler
werden angezeigt.
` Der Anwender kann vorgegebene Meldungen ändern und anpassen.
` Der PVIS OPC Server bietet eine standardisierte Schnittstelle zu Visu-
alisierungssystemen.

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2 Diagnose und Visualisierung mit PVIS

2.2 Überblick über die Vorgehensweise

2.2
Überblick
2200
2- über die Vorgehensweise

Für alle PVIS-fähigen Steuerungen können Diagnosekonfigurationen er-


stellt werden. Dies geschieht mit der jeweiligen Systemsoftware der
Steuerung, z. B. mit PSS WIN-PRO oder dem PNOZmulti Configurator.

Die Diagnosekonfiguration enthält Ereignismeldungen, die z. B. bei Feh-


lern in oder an der Steuerung, Betriebszustandswechseln der Steuerung
oder definierten Zuständen von Schutzeinrichtungen angezeigt werden
können.

Die Diagnosekonfiguration kann von einem PVIS-fähigen Anzeigegerät


wie dem PMI m107 diag direkt verarbeitet werden. Dazu wird die Diag-
nosekonfiguration auf die Steuerung und das Anzeigegerät übertragen
und dann das Anzeigegerät an die Steuerung angeschlossen (siehe Dar-
stellung: Diagnose ohne PVIS OPC Server).

PVIS-fähiges
Steuerung Anzeigegerät

Diagnosekonfiguration Diagnosekonfiguration

Fig. 2-1: Diagnose ohne PVIS OPC Server

Um die Ereignismeldungen in einer Visualisierung anzuzeigen, wird der


PVIS OPC Server eingesetzt. Der PVIS OPC Server wird auf einem PC,
einem PMIvisu oder einem PMIopen installiert. Mit dem PVIS OPC Con-
figurator wird ein OPC-Projekt erstellt, das die Diagnosekonfigurationen
und die OPC-Daten der einzelnen Steuerungen enthält.

Der PVIS OPC Server nimmt Verbindung mit den Steuerungen auf, liest
die Daten ein und stellt sie im Namespace zur Verfügung. Im Name-
space sind nicht nur die Ereignismeldungen abrufbar, sondern zusätz-
lich Statusinformationen und die Prozessdaten der Steuerungen (siehe
Darstellung: Diagnose mit PVIS OPC Server).

Um die Ereignismeldungen einer Steuerung vom PVIS OPC Server ab-


zurufen und in einer Visualisierungssoftware anzuzeigen, kann das PVIS
ActiveX Control verwendet werden.

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2 Diagnose und Visualisierung mit PVIS

2.2 Überblick über die Vorgehensweise

Visualisierungssoftware/
Steuerung PMI-PRO/PMI-PROopen

Diagnosekonfiguration mit/ohne
PVIS ActiveX Control

Visualisierungssoftware/
Steuerung PVIS OPC Server PMI-PRO/PMI-PROopen

Diagnosekonfiguration Namespace mit/ohne


(Diagnosekonfiguration, PVIS ActiveX Control
Prozessdaten)

Visualisierungssoftware/
Steuerung PMI-PRO/PMI-PROopen

Diagnosekonfiguration
mit/ohne
PVIS ActiveX Control

Fig. 2-2: Diagnose mit PVIS OPC Server und mehreren Clients zur
Visualisierung

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2 Diagnose und Visualisierung mit PVIS

2.3 Unterstützte Hardware und Software

2.3
Unterstützte
2300
2- Hardware und Software

Die Funktionen der erweiterten Diagnose PVIS werden von den Steue-
rungen, der Systemsoftware und den Anzeige- oder Visualisierungsge-
räten wie folgt unterstützt:

Diagnose der PSS mit PMImicro diag:


` PSS ab Betriebssystemversion 47
` PSS WIN-PRO ab Version 1.4.0
` PMI m107 diag ab Version 1.0
` PMI m309 diag ab Version 1.0

Diagnose des PNOZmulti mit PMImicro diag:


` PNOZmulti-Basisgeräte ab den folgenden Versionen:
– PNOZ m0p ab Version 2.0
– PNOZ m1p ab Version 5.0
– PNOZ m2p ab Version 2.0
` PNOZmulti Configurator ab Version 5.0.0
` PMI m107 diag ab Version 1.4
` PMI m309 diag ab Version 1.0

Diagnose des PNOZmulti mit dem PVIS OPC Server:


` PNOZmulti-Basisgeräte ab den folgenden Versionen:
– PNOZ m0p ab Version 2.0
– PNOZ m1p ab Version 5.0
– PNOZ m2p ab Version 2.0
` PVIS OPC Server ab Version 1.4.0
` PVIS ActiveX Control ab Version 1.4.0
` PVIS OPC Configurator ab Version 1.4.0

Diagnose der PSS mit dem PVIS OPC Server:


` Wenn nur die Ereignisliste angezeigt werden soll:
– PSS ab Betriebssystemversion 53
– PSS WIN-PRO ab Version 1.4.0
– PVIS OPC Server ab Version 1.3.0
– PVIS ActiveX Control ab Version 1.3.0
– PVIS OPC Configurator ab Version 1.3.0
` Wenn die Ereignisliste angezeigt werden soll, die SummaryInformation
und die Detailinformation abrufbar sein sollen und generischer und
symbolischer Prozessdatenzugriff möglich sein soll:
– PSS ab Betriebssystemversion 53
– PVIS OPC Server ab Version 1.4.0
– PVIS ActiveX Control ab Version 1.4.0
– PVIS OPC Configurator ab Version 1.4.0

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2 Diagnose und Visualisierung mit PVIS

2.3 Unterstützte Hardware und Software

Diagnosekonfigurationen, die für das PMImicro diag erstellt worden


sind, können für den PVIS OPC Server weiterverwendet werden.

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2 Diagnose und Visualisierung mit PVIS

2.3 Unterstützte Hardware und Software

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3 PVIS-Diagnosekonfiguration

3.1 Einleitung

3000
3100
Einleitung
3.1
3-
PVIS-Diagnosekonfiguration

Die Diagnosekonfiguration enthält alle Informationen, die für eine erwei-


terte Diagnose erforderlich sind. Die Diagnosekonfiguration ermöglicht
die Anzeige von Ereignismeldungen bei:
` Fehlern in oder an der Steuerung
` Betriebszustandswechseln der Steuerung
` definierten Zuständen von Schutzeinrichtungen
– PSS: MBS-Bausteinen
– PNOZmulti: Elemente
` PSS: definierte Zustände von Eingängen, Ausgängen und Merkern
` PSS: Fehlern in oder an SafetyBUS p-Busteilnehmern
` PSS: Betriebszustandswechsel der I/O-Groups im SafetyBUS p
` PNOZmulti: definierte Zustände von Diagnosepunkten (Eingänge,
Ausgänge und Anschlusspunkte)

Außerdem können die Ereignismeldungen der Steuerung um Zusatzin-


formationen ergänzt werden, die bei der Diagnose hilfreich sind.

Bei der erweiterten Diagnose wird ein Diagnosegerät (z. B. das PMImic-
ro diag oder der PVIS OPC Server) an die Steuerung angeschlossen. Bei
einem Ereignis in oder an der Steuerung wird ein Ereignistelegramm an
das Diagnosegerät gesendet. Im Diagnosegerät wird das Ereignistele-
gramm bewertet, d. h. es wird entschieden, ob die zum Ereignis gehö-
rende Ereignismeldung angezeigt und in die Ereignisliste eingetragen
wird. Die Ereignismeldung enthält eine Beschreibung des Ereignisses.
Zu jeder Ereignismeldung kann eine Abhilfe angezeigt werden. In der
Abhilfe wird beschrieben, wie auf das Ereignis reagiert werden soll. Die
Abhilfe enthält maximal 8 Arbeitsschritte, die so genannten "Aktionen".

Die Diagnosekonfiguration besteht aus drei unabhängigen Teilen:


` Geräte-Diagnosekonfiguration
Umfasst die Ereignismeldungen, die bei Fehlern in oder an der Steue-
rung ausgegeben werden oder bei Betriebszustandswechseln der
Steuerung
` Diagnosekonfiguration für Schutzeinrichtungen
Umfasst die Ereignismeldungen, die bei definierten Zuständen von
Schutzeinrichtungen ausgegeben werden
` Operanden-Diagnosekonfiguration
– PSS: Umfasst Ereignismeldungen, die bei definierten Zuständen von
Eingängen, Ausgängen und Merkern ausgegeben werden
– PNOZmulti: Umfasst Ereignismeldungen, die bei definierten Zustän-
den von Eingängen, Ausgängen und Anschlusspunkten ausgegeben
werden

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3 PVIS-Diagnosekonfiguration

3.1 Einleitung

Die Diagnosekonfiguration ist projektbezogen, d. h. für jedes PNOZmul-


ti- oder PSS-Projekt wird eine eigene Diagnosekonfiguration erstellt.

Die Diagnosekonfiguration wird auf die Steuerung und auf das Diagno-
segerät übertragen. Dabei wird nicht die komplette Diagnosekonfigura-
tion übertragen, sondern nur die Daten der Diagnosekonfiguration, die
von der Steuerung und von dem Diagnosegerät benötigt werden. Die
Geräte-Diagnosekonfiguration wird gar nicht auf die Steuerung übertra-
gen, weil sie Teil des Betriebssystems der Steuerung ist.

Diagnosekonfiguration

Geräte- Steuerung
Diagnose-
konfiguration

Diagnose-
konfiguration
für Schutz-
einrichtungen

Operanden- Diagnosegerät
Diagnose-
konfiguration

Fig. 3-3: Diagnosekonfiguration übertragen

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3 PVIS-Diagnosekonfiguration

3.2 Ereignismeldungen und Abhilfe

3.2
Ereignismeldungen
3200
3- und Abhilfe

Bei einem Ereignis in oder an der diagnostizierten Steuerung wird die zu-
gehörige Ereignismeldung angezeigt. Die Ereignismeldung enthält eine
Beschreibung des Ereignisses. Zu jeder Ereignismeldung kann eine Ab-
hilfe angezeigt werden. In der Abhilfe wird beschrieben, wie auf das Er-
eignis reagiert werden soll. Die Abhilfe enthält maximal 8 Arbeitsschritte,
die sogenannten "Aktionen".

Bestandteile einer Ereignismeldung


` Priorität
Wichtigkeit der Ereignismeldung
` Bereich
Grobe Einordnung der Ereignismeldung
` Beschreibung des Ereignisses
Beschreibung, was passiert ist
` Ortsinformation
Angabe des Ortes, an dem das Ereignis aufgetreten ist.
Die Ortsangabe kann aus folgenden Informationen bestehen:
– Gerät
Name des Geräts/der Baugruppe, Angabe des fehlerhaften Objekts
(z. B. PSS-Konfiguration), Typ der Schutzeinrichtung (z. B. Schutz-
tür) oder Information zu dem Operanden (z. B. Rücksetzeingang)
– BMK
Betriebsmittelkennzeichen des Geräts/der Baugruppe oder symbo-
lischer Name der Schutzeinrichtung oder des Operanden
– Adresse
Genauere Angabe, wo auf einem Gerät das Ereignis aufgetreten ist,
z. B. Angabe der Klemmen
– Ortsbeschreibung
Textuelle Beschreibung des Orts, z. B. Angabe des Schaltschranks,
in dem sich das Gerät befindet.

Bestandteile einer Aktion


` Bereich
Grobe Einordnung der Aktion
` Zuständigkeit
Angabe, wer die Aktion ausführen soll.
` Beschreibung der Aktion
Beschreibung, was getan werden muss.

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3.2 Ereignismeldungen und Abhilfe

` Ortsinformation
Angabe des Ortes, an dem die Aktion auszuführen ist.
Die Ortsangabe kann aus folgenden Informationen bestehen:
– Gerät
Name des Geräts/der Baugruppe, Angabe eines Programmteils
(z. B. PSS-Konfiguration), Typ der Schutzeinrichtung (z. B. Schutz-
tür) oder Information zu einem Operanden (z. B. Rücksetzeingang)
– BMK
Betriebsmittelkennzeichen des Geräts/der Baugruppe oder symbo-
lischer Name der Schutzeinrichtung oder des Operanden
– Adresse
Genauere Angabe, wo auf einem Gerät die Aktion auszuführen ist,
z. B. Angabe der Klemmen
– Ortsbeschreibung
Textuelle Beschreibung des Orts, z. B. Angabe des Schaltschranks,
in dem sich das Gerät befindet.
– Bild 1 und Bild 2
Bilder des Geräts, der Schutzeinrichtung oder zu dem Operanden,
jeweils zum Ereignis und zur Abhilfe
Wenn zwei Bilder hinterlegt sind, dann wechseln sich diese zwei Bil-
der in der Anzeige circa alle 1,5 s ab.
Die Bilder werden nur verwendet, wenn zur Diagnose das PVIS Ac-
tiveX Control von Pilz eingesetzt wird oder wenn im Namespace des
PVIS OPC Servers auf die Bilder zugegriffen wird.

3.2.1 Prioritäten
3-
Prioritäten

Jeder Ereignismeldung wird eine Priorität zugewiesen, die die Wichtig-


keit einer Ereignismeldung beschreibt. Es können 15 Prioritäten definiert
werden. Davon sind die Priorität 3 "Störung", Priorität 8 "Warnung" und
Priorität 13 "Statusinformation" von Pilz vordefiniert.

Sie können den Namen der vordefinierten Prioritäten ändern, aber Sie
können sie nicht löschen.

Priorität 1 ist die höchste Priorität und Priorität 15 die niedrigste.

Die 15 Prioritäten sind in drei Prioritätenklassen aufgeteilt:


` Störung
In diese Prioritätenklasse gehören Ereignismeldungen, auf die der An-
wender sofort reagieren muss. Diese Ereignismeldungen informieren
über Zustände einer technischen Einrichtung, in der Funktionen aus-
gefallen oder beeinträchtigt sind.

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3 PVIS-Diagnosekonfiguration

3.2 Ereignismeldungen und Abhilfe

Die Prioritätenklasse "Störung" enthält unter anderem die vordefinier-


te Priorität "Störung".
` Warnung
In diese Prioritätenklasse gehören Ereignismeldungen, die die Auf-
merksamkeit des Anwenders erfordern. Diese Ereignismeldungen
warnen den Anwender vor möglichen oder sich anbahnenden kriti-
schen Maschinenzuständen.
Die Prioritätenklasse "Warnung" enthält unter anderem die vordefi-
nierte Priorität "Warnung".
` Statusinformation
In diese Prioritätenklasse gehören Ereignismeldungen, die den aktuel-
len Zustand des Prozesses und/oder der Maschine beschreiben. Die-
se Ereignismeldungen dienen zur Information; der Produktionsablauf
ist nicht behindert oder beeinträchtigt.
Die Prioritätenklasse "Statusinformation" enthält unter anderem die
vordefinierte Priorität "Statusinformation".

Prioritätenklasse Priorität Name der Priorität


Störung 1
2
3 Störung
4
5
Warnung 6
7
8 Warnung
9
10
Statusinformation 11
12
13 Statusinformation
14
15

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3 PVIS-Diagnosekonfiguration

3.2 Ereignismeldungen und Abhilfe

3.2.2 Bereiche
3-
Bereiche

Jede Ereignismeldung und jede Aktion kann einem Bereich zugeordnet


werden. Der Bereich beschreibt grob, um welche Art Ereignis/Aktion es
sich handelt.

Es können 15 Bereiche definiert werden. Pilz hat drei Bereiche vordefi-


niert, die aber geändert werden können.

Vordefinierte Bereiche:
` Anlage/Gerät
Mechanik, Elektrik, Elektronik oder Software sind betroffen.
Beispiele: Gerätedefekt, Peripheriefehler (z. B. Verdrahtung, Aktor/
Sensor oder Versorgungsspannung ist fehlerhaft), Fehler in der Projek-
tierung (z. B. PNOZmulti-Konfiguration, PSS-Konfiguration oder An-
wenderprogramm ist fehlerhaft), Busfehler (z. B. Fehler im
SafetyBUS p oder im Standard-Feldbus)
` Prozess
Ablauf oder Bedienung ist betroffen.
Beispiele: Ablauffehler (Zylinder erreicht keine Endlage), Schutzein-
richtung wurde ausgelöst (z. B. NOT-AUS betätigt)
` Kommunikation
Datenübertragung zwischen der Steuerung und dem Diagnosegerät
ist gestört
` ---
Es ist keine Angabe des Bereichs möglich oder nötig.

3.2.3 Zuständigkeiten
3-
Zuständigkeiten

Jeder Aktion kann eine Zuständigkeit zugeordnet werden. Die Zustän-


digkeit steht für die Person oder den Personenkreis, der die Aktion aus-
führen soll.

Es gibt von Pilz vordefinierte Zuständigkeiten und es können maximal 15


Zuständigkeiten vom Anwender definiert werden. Von den vordefinier-
ten Zuständigkeiten kann der Anwender den Namen ändern, gelöscht
werden können sie nicht.

Vordefinierte Zuständigkeiten:
` Schutzeinrichtung
Die Aktion enthält das Freimachen, Betätigen oder Bedienen einer
Schutzeinrichtung.
Zuständige Person: z. B. Bediener der Anlage

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3 PVIS-Diagnosekonfiguration

3.2 Ereignismeldungen und Abhilfe

` Peripherie
Die Aktion bezieht sich auf die außerhalb der Pilz-Geräte liegende Me-
chanik/Elektrik/Elektronik, z. B. Kurzschluss beheben, Versorgungs-
spannung prüfen, Schaltkontakte prüfen.
Zuständige Person: z. B. Instandhalter
` Gerätefehlfunktion
Die Aktion bezieht sich direkt auf einen Fehler im Gerät, z. B. Gerät
prüfen, Gerät tauschen.
Zuständige Person: z. B. Instandhalter
` Projektierung
Die Aktion ist nur mit dem Progammiergerät (PSS) oder mit dem
PNOZmulti Configurator (PNOZmulti) ausführbar, oder Programmier-
wissen ist notwendig, z. B. Konfiguration prüfen oder anpassen, Pro-
grammierung prüfen oder anpassen.
Zuständige Person: z. B. Instandhalter, Programmierer, Projektierer
` Bus
Die Aktion ist ausführbar, wenn technisches Verständnis für den Safe-
tyBUS p/Feldbus vorhanden ist, z. B. Buslast prüfen, Kabellängen
prüfen.
Zuständige Person: z. B. Instandhalter, Busspezialist
` Ablauf
Die Reihenfolge eines Vorgangs war falsch und muss korrigiert wer-
den.
Zuständige Person: z. B. Bediener, Instandhalter, Programmierer,
Projektierer
` ---
Es ist keine Angabe der Zuständigkeit möglich oder nötig.

3.2.4 Ereignisliste
3-
Ereignisliste

Die Ereignisliste wird im Diagnosegerät geführt. Im Diagnosegerät ge-


hen die Ereignistelegramme von der diagnostizierten Steuerung ein. Für
jedes Ereignistelegramm wird untersucht, ob die zum Ereignis gehören-
de Ereignismeldung angezeigt und in die Ereignisliste eingetragen wer-
den muss. Handelt es sich z. B. um ein Ereignis, das in der Folge eines
vorangegangenen Ereignisses aufgetreten ist, dann wird das Ereigniste-
legramm ignoriert.

Weiterhin wird untersucht, ob der Anwender zu einem Ereignis weitere


Informationen benötigt. Meldet die PSS z. B. den Stopp einer I/O-Group
im SafetyBUS p, dann ruft das Diagnosegerät den Fehler-Stack des Ge-
räts ab, das den Stopp ausgelöst hat, zeigt die entsprechenden Ereig-
nismeldungen an und trägt sie in die Ereignisliste ein.

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3 PVIS-Diagnosekonfiguration

3.2 Ereignismeldungen und Abhilfe

Außerdem werden Ereignismeldungen wieder aus der Ereignisliste ge-


löscht, sobald deren Ursache behoben ist.

Die Ereignisliste unterscheidet sich wesentlich vom Fehler-Stack des


PNOZmulti und der PSS. Im Fehler-Stack werden einfach alle auftreten-
den Ereignisse der Reihe nach eingetragen.

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3 PVIS-Diagnosekonfiguration

3.3 Geräte-Diagnosekonfiguration

3-
3300
Geräte-Diagnosekonfiguration
3.3

Die Geräte-Diagnosekonfiguration umfasst die Ereignismeldungen, die


bei Fehlern in oder an der diagnostizierten Steuerung ausgegeben wer-
den oder bei Betriebszustandswechseln der diagnostizierten Steuerung.

Die Geräte-Diagnosekonfiguration wird komplett von Pilz zur Verfügung


gestellt und kann vom Anwender nicht verändert werden.

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3 PVIS-Diagnosekonfiguration

3.4 Diagnosekonfiguration für Schutzeinrichtungen

3.4
Diagnosekonfiguration
3400
3- für Schutzeinrichtungen

Die Diagnosekonfiguration für Schutzeinrichtungen umfasst die Ereig-


nismeldungen, die bei definierten Zuständen von Schutzeinrichtungen
ausgegeben werden.

Schutzeinrichtungen sind:
` PSS:
– MBS-Bausteine
– Sensoren, die durch MBS-Bausteine überwacht werden
` PNOZmulti:
– Elemente
– Sensoren, die durch Eingangselemente überwacht werden

Für jede gängige Schutzeinrichtung gibt es einen vordefinierten Diagno-


setyp "Schutzeinrichtung" von Pilz. Der Diagnosetyp enthält für jeden
möglichen Zustand der Schutzeinrichtung, d. h. für jedes Ereignis, eine
Ereignismeldung inklusive Abhilfe. Die von Pilz vordefinierten Diagnose-
typen für Schutzeinrichtungen können vom Anwender nicht verändert
werden. Damit dennoch eine individuelle Anpassung möglich ist, kön-
nen Kopien erstellt werden. Bei der PSS können auch Instanzen erstellt
werden. Kopien oder Instanzen können in beschränktem Umfang edi-
tiert werden.

3.4.1 Kopien
3-
Kopien

Kopien eines Diagnosetyps "Schutzeinrichtung" ermöglichen die An-


passung der Ereignismeldung und der Abhilfen, wenn ein MBS-Baustein
oder ein Eingangselement für einen alternativen Verwendungszweck
eingesetzt wird, z. B.:
` PSS: Der MBS-Baustein SB060 "NOT-AUS" soll nicht zur Überwa-
chung eines NOT-AUS-Tasters eingesetzt werden, sondern zur Über-
wachung eines Endschalters.
` PNOZmulti: Das Eingangselement "NOT-AUS" soll nicht zur Überwa-
chung eines NOT-AUS-Tasters eingesetzt werden, sondern zur Über-
wachung eines Endschalters.

Eine Kopie ist für denselben MBS-Baustein bzw. dasselbe Eingangsele-


ment gültig wie das Original.

Kopien können von jedem von Pilz vordefinierten Diagnosetyp "Schutz-


einrichtung" erstellt werden. Auch von Kopien können wieder Kopien er-
stellt werden. Eine Kopie erhält einen Default-Namen, der geändert
werden kann.

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3 PVIS-Diagnosekonfiguration

3.4 Diagnosekonfiguration für Schutzeinrichtungen

Ereignisse können aus der Kopie nicht gelöscht werden, aber sie kön-
nen bearbeitet werden. Die Priorität, der Bereich für das Ereignis und die
Beschreibung des Ereignisses können geändert werden.

Die Abhilfe kann beliebig geändert werden: bestehende Aktionen kön-


nen bearbeitet, Aktionen können gelöscht und neue Aktionen können
hinzufügt werden.

3.4.2 Nur PSS: Instanzen


Nur PSS: Instanzen
3-

Instanzen von Diagnosetypen ermöglichen die dynamische Anpassung


der Diagnose während des Betriebs der PSS. Dies ist nur bei Spezialan-
wendungen erforderlich, z. B. wenn nach dem Abschalten eines Anla-
genteils andere Ereignismeldungen angezeigt werden sollen als vorher.

INFO
Instanzen können für die von Pilz vordefinierten Diagnosetypen
"Schutzeinrichtung" und für die Kopien der von Pilz vordefinier-
ten Diagnosetypen erstellt werden, nicht für den Diagnosetyp
"Bit" oder "Wort".

Die Zählung der Instanzen beginnt bei "0". Die Nummer der Instanz wird
in eckigen Klammern dargestellt, z. B. "[2]".

Die Instanzen >= [1] können vom Anwender bearbeitet werden. Es kön-
nen keine Ereignisse aus der Instanz gelöscht werden, aber die Ereignis-
meldung kann bearbeitet werden. Die Abhilfe kann beliebig verändert
werden, es können bestehende Aktionen bearbeitet oder gelöscht wer-
den und es können neue Aktionen hinzugefügt werden.

Die Instanz [0] eines von Pilz vordefinierten Diagnosetyps, entspricht


dem Original und kann vom Anwender nicht verändert werden. Die In-
stanz [0] eines kopierten Diagnosetyps kann genau wie die Instanzen >=
[1] bearbeitet werden.

Die SSNR des im Anwenderprogramm verwendeten MBS-Bausteins


wird in die Diagnoseliste eingetragen. Der SSNR wird der gewünschte
Diagnosetyp zugewiesen.

Eine anstehende Meldung wird nicht gelöscht, falls danach die Diagno-
se der zugehörigen SSNR deaktiviert wird. Erst mit einer Änderung im
zugehörigen Diagnosewort wird die Meldung gelöscht.

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3 PVIS-Diagnosekonfiguration

3.4 Diagnosekonfiguration für Schutzeinrichtungen

Wenn für diesen Diagnosetyp Instanzen erstellt wurden, dann kann von
einer Instanz auf eine andere umgeschaltet werden. Dies geschieht im
DB018 des ST-Projektteils. Im DB018 kann die Diagnose für einen Bau-
stein auch komplett abgeschaltet werden. Der DB018 muss vom An-
wender angelegt werden.

Belegung des DB018:

Datenwort Inhalt
0 frei
1 DR: Nummer der Instanz von SSNR 1, die aktiv sein soll.
DL: wenn DL = 1, dann wird für den Baustein mit der SSNR 1 keine Diagnose ausgeführt.
2 DR: Nummer der Instanz von SSNR 2, die aktiv sein soll.
DL: wenn DL = 1, dann wird für den Baustein mit der SSNR 2 keine Diagnose ausgeführt.
... ...
x DR: Nummer der Instanz der größten SSNR, die im Anwenderprogramm verwendet wird (max.
SSNR 600) und die aktiv sein soll.
DL: wenn DL = 1, dann wird für diesen Baustein keine Diagnose ausgeführt.

INFO
Bevor Sie Instanzen erstellen können, müssen Sie die Funktion
einschalten.

In der Online-Hilfe von PSS WIN-PRO ist beschrieben, wie diese Funk-
tion eingeschaltet wird.

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3 PVIS-Diagnosekonfiguration

3.5 Operanden-Diagnosekonfiguration

3-
3500
Operanden-Diagnosekonfiguration
3.5

Die Operanden-Diagnosekonfiguration
` PSS: Umfasst Ereignismeldungen, die bei definierten Zuständen von
Eingängen, Ausgängen und Merkern ausgegeben werden.
` PNOZmulti: Umfasst Ereignismeldungen, die bei definierten Zustän-
den von Eingängen, Ausgängen und Anschlusspunkten ausgegeben
werden.

Für jedes beliebige Bit können Sie einen Diagnosetyp "Bit" konfigurieren
und für jedes Wort einen Diagnosetyp "Wort" (nur PSS).

3.5.1 Diagnosetyp Bit


Diagnosetyp Bit
3-

Bit-Operanden sind:
` PSS
– Eingangs- und Ausgangsbits
– Merkerbits
` PNOZmulti
– Eingänge und Ausgänge
– Eingänge und Ausgänge von Elementen im PNOZmulti Configurator

Für Bit-Operanden kann der Diagnosetyp "Bit" konfiguriert werden. Ein


neuer Diagnosetyp "Bit" erhält einen Default-Namen, den Sie ändern
können.

Der Diagnosetyp "Bit" enthält genau eine Ereignismeldung inklusive Ab-


hilfen. Bei der Diagnose wird die Ereignismeldung angezeigt, wenn der
Operand den Zustand "1" annimmt. Bei einem PNOZmulti ist außerdem
eine Auswertung nach steigender oder fallender Flanke möglich.

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3 PVIS-Diagnosekonfiguration

3.5 Operanden-Diagnosekonfiguration

3.5.2 Nur PSS: Diagnosetyp "Wort"


Nur PSS: Diagnosetyp "Wort"
3-

Für Wort-Operanden (Eingangs-, Ausgangs- und Merkerworte) kann der


Diagnosetyp "Wort" konfiguriert werden. Ein neuer Diagnosetyp "Wort"
erhält einen Default-Namen, den Sie ändern können.

In dem Diagnosetyp "Wort" kann für jedes einzelne Bit des Worts eine
Ereignismeldung inklusive Abhilfe definiert werden. Bei der Diagnose
wird die Ereignismeldung angezeigt, wenn das entsprechende Bit des
Wort-Operanden den Zustand "1" annimmt. Für Ereignisse, bei denen
mehrere Bits des Wort-Operanden gleichzeitig den Zustand "1" anneh-
men, können keine speziellen Ereignismeldungen definiert werden. In
diesem Fall werden bei der Diagnose alle Ereignismeldungen der betrof-
fenen Bits angezeigt.

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4 PVIS OPC Server

4.1 Funktion des PVIS OPC Servers

4000 OPCdes
PVIS
4.1
Funktion
4100
4- Server
PVIS OPC Servers

OPC steht für Openess, Productivity, Collaboration (Offenheit, Produk-


tivität, Zusammenarbeit). OPC ist eine standardisierte Software-Schnitt-
stelle, die es Anwendungen unterschiedlichster Hersteller ermöglicht,
Daten auszutauschen. Für Pflege und Verbreitung des Standards ist die
OPC Foundation zuständig. Ihr gehören mittlerweile einige hundert Un-
ternehmen an, darunter Pilz.

Der PVIS OPC Server ist eine Software, die als Diagnosegerät dient und
auf einem PMIvisu/PMIopen oder einem PC läuft. Der PVIS OPC Server
liest die Daten der angeschlossenen Steuerungen ein und stellt sie im
Namespace dar. Dort werden sie von PVIS ActiveX Control oder durch
einen anderen OPC-Client abgerufen. Alle Einstellungen für den PVIS
OPC Server werden vom PVIS OPC Configurator vorgenommen und als
OPC-Projekt auf den PVIS OPC Server übertragen.

Die erweiterte Diagnose PVIS ist auch ohne den PVIS OPC Server mög-
lich, z. B. mit einem PMI m107 diag. Mit dem PVIS OPC Server ist es
möglich, die Diagnosedaten, die Prozessdatenanzeige und zusätzliche
Informationen an beliebige Visualisierungssoftware oder andere Anwen-
dungen zu übertragen.

Die wichtigsten Eigenschaften des PVIS OPC Servers sind:


` OPC-Spezifikation mit
– Data Access 1.0a (bei Installation auf einem PC)
– Data Access 2.05
– Data Access 3.0
` OPC-Interfaces mit
– allen "Mandatory Interfaces" nach Data-Access-Spezifikation
– generischem Zugriff auf Prozessdaten im Namespace mit vordefi-
nierter Syntax
– symbolischem Zugriff auf Prozessdaten im Namespace (nur PSS)
` OPC-Datentypen sind:
– VARIANT UI1, I1, UI2, I2, UI4, I4, R4, R8, BOOL
– Felder aus diesen Datentypen
– BSTR

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4-1
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4 PVIS OPC Server

4.2 PVIS OPC Server installieren

4.2.1 Systemvoraussetzungen
4.2 OPC Server installieren
PVIS
4200
4-

4-
Systemvoraussetzungen

Der PVIS OPC Servers kann auf den folgenden Diagnosegeräten instal-
liert werden:
` PC mit Betriebssystem:
– Windows 2000
– Windows 2003 Server
– Windows XP
– Windows Vista

oder
` PMIvisu oder PMIopen Generation 3 (PMI v3xx/PMI o3xx) oder höher

Bei der Installation auf einem PC ist „.NET Framework“ ab Version 2.0
erforderlich. „.NET Framework“ ist auf der Internet-Seite von Microsoft
erhältlich. Bei der Installation unter Windows Vista sind besondere Ein-
stellungen zu Benutzerrechten erforderlich (siehe auch Abschnitt 4.4.3).

Zur Darstellung und Visualisierung der Daten wird außerdem eine OPC-
fähige Visualisierungssoftware benötigt. PMIvisu enthält bereits eine
solche Visualisierungssoftware, PMI-PRO, so dass keine weitere Soft-
ware notwendig ist.

4.2.2 Lizenzierung
4-
Lizenzierung

Nach der Installation läuft der PVIS OPC Server im Demo-Modus. Im


Demo-Modus sendet der PVIS OPC Server vier Stunden lang Daten,
dann schickt er keine neuen Meldungen mehr an die OPC-Clients (z. B.
PMI m309 diag, PVIS Active X,...). Der Demo-Modus wird im PVIS Acti-
veX angezeigt.

Damit Sie den gewünschten Lizenzmodus erhalten, müssen Sie den


OPC-Server lizenzieren. Verwenden Sie dazu den Lizenz-Manager des
PVIS OPC Configurators.

Nach der Lizenzierung muss der PVIS OPC Server neu gestartet wer-
den, damit die Änderungen wirksam werden.

Es gibt zwei verschiedene Lizenzen für den PVIS OPC Server auf einem
PC:
` Point-to-Point-Lizenz
Ein OPC Client (Anzeigegerät) und eine diagnostizierte Steuerung.
` Full-Lizenz
Beliebig viele OPC Clients (Anzeigegeräte) und diagnostizierte Steue-
rungen.

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4 PVIS OPC Server

4.2 PVIS OPC Server installieren

Es gibt zwei verschiedene Lizenzen für den PVIS OPC Server auf einem
PMI:
` Point-to-Point-Lizenz
Ein OPC Client (Anzeigegerät) und eine diagnostizierte Steuerung.
` Full-Lizenz
Die Summe aus diagnostizierten Steuerungen und OPC Clients (An-
zeigegeräte) ist maximal 8, z. B. ein PMI und sieben Steuerungen.

Bei einer Lizenz mit einer begrenzten Anzahl an Verbindungen gilt: Die
Geräte werden in der Reihenfolge bedient, in der sie sich am PVIS OPC
Server anmelden. Wenn die zulässige Anzahl an Verbindungen erreicht
ist, werden alle weiteren Geräte zurückgewiesen. Wenn mehr Geräte
konfiguriert werden, als zulässig sind, dann startet der PVIS OPC Server
im Demo-Modus.

4.2.3 Installation auf einem PC


Installation auf einem PC
4-

Wenn der PVIS OPC Server auf einem PC betrieben wird, ergibt sich
z. B. der folgende Aufbau:

PC PC PC
Diagnosegerät

Anzeigegerät PVIS OPC Server


PVIS OPC Configurator
PVIS ActiveX Control (Anzeigegerät Diagnosekonfigurationen
Visualisierungssoftware
PVIS ActiveX Control
Visualisierungssoftware)

ETH COM/ETH

PMI PSS PSS

COM
Steuerung Steuerung
Anzeigegerät
PVIS ActiveX Control
Visualisierungssoftware PSS PNOZmulti

Steuerung COM
Steuerung

Fig. 4-4: Beispiel: PVIS OPC Server auf einem PC im Netzwerk

Der PVIS OPC Server und der PVIS OPC Configurator sind im Diagramm
auf verschiedenen PCs installiert, die über ein Netzwerk (Ethernet) oder
eine serielle Schnittstelle (COM) verbunden sind. Der PVIS OPC Server
und der PVIS OPC Configurator können auch auf ein und demselben PC
installiert werden. Sowohl über ein Netzwerk als auch über die serielle
Schnittstelle können mehrere Steuerungen diagnostiziert werden.

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4 PVIS OPC Server

4.2 PVIS OPC Server installieren

Installieren Sie von der CD "PVIS OPC Tools" die folgenden Programme
und Komponenten:
` PVIS OPC Server
` PVIS OPC Configurator

Der PVIS OPC Server wird auf dem PC installiert, der als Diagnosegerät
dient. Das Diagnosegerät kann gleichzeitig als Anzeigegerät dienen (im
Diagramm in Klammern dargestellt).

Die OPC Core Components werden automatisch zusammen mit dem


PVIS OPC Server und dem PVIS OPC Configurator installiert. Die OPC
Core Components sind verschiedene Hilfsprogramme und Software-
Komponenten für OPC-Server.

Vorgehen zur erstmaligen Installation des PVIS OPC Servers auf einem
PC:
` Starten Sie den PC, auf dem der PVIS OPC Server installiert werden
soll.
` Legen Sie die CD "PVIS OPC Tools" in Ihr CD-ROM-Laufwerk.
` Wählen Sie "PVIS OPC Server auf PC installieren".
` Führen Sie die Installation anhand der Anweisung auf dem Bildschirm
aus.

Bei der Installation wird die Datei "PilzPVISTransfer.exe" automatisch in


das Autostart-Menü des PCs aufgenommen. Diese Datei muss ausge-
führt werden, damit der PVIS OPC Configurator Daten an den PVIS OPC
Server übertragen kann.

Vorgehen zu einem Update des PVIS OPC Servers oder einer erneuten
Installation auf demselben PC:
` Starten Sie den PC, auf dem der PVIS OPC Server installiert werden
soll.
` Trennen Sie alle OPC-Clients vom PVIS OPC Server.
` Stoppen Sie den PVIS OPC Server, indem Sie auf das Programmsym-
bol in der Task-Leiste klicken und das Programm über das Menü be-
enden.
` Legen Sie die CD "PVIS OPC Tools" in Ihr CD-ROM-Laufwerk.
` Wählen Sie "PVIS OPC Server auf PC installieren".
` Wählen Sie im "InstallShield Wizard" die Option "Reparieren", um alle
Programmteile erneut zu installieren.
` Führen Sie die Installation anhand der Anweisung auf dem Bildschirm
aus.
` Geben Sie im PVIS OPC Configurator den Lizenzschlüssel ein.
` Starten Sie den Rechner neu, wenn das Installationsprogramm Sie
auffordert.

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4 PVIS OPC Server

4.2 PVIS OPC Server installieren

4.2.4 Installation auf einem PMIvisu/PMIopen


Installation auf einem PMIvisu/PMIopen
4-

Wenn der PVIS OPC Server auf einem PMIvisu/PMIopen betrieben wird,
ergibt sich z. B. der folgende Aufbau:

PC PMI PC
Diagnosegerät

Anzeigegerät PVIS OPC Server


PVIS OPC Configurator
PVIS ActiveX Control (Anzeigegerät Diagnosekonfigurationen
Visualisierungssoftware
PVIS ActiveX Control
Visualisierungssoftware)

ETH USB

PMI PSS PSS

COM
Steuerung Steuerung
Anzeigegerät

PVIS ActiveX Control


Visualisierungssoftware PSS PNOZmulti

Steuerung COM
Steuerung

Fig. 4-5: Beispiel: PVIS OPC Server auf einem PMIvisu/PMIopen im


Netzwerk

Der PVIS OPC Server wird auf dem PMIvisu/PMIopen installiert, der als
Diagnosegerät dient. Das Diagnosegerät kann gleichzeitig als ein Anzei-
gegerät dienen (im Diagramm in Klammern dargestellt). Sowohl über ein
Netzwerk als auch über die serielle Schnittstelle können mehrere Steu-
erungen diagnostiziert werden.

Installieren Sie von der CD "PVIS OPC Tools" die folgenden Programme
und Komponenten:
` PVIS OPC Server
wird auf einem PMIvisu/PMIopen installiert.
` PVIS OPC Configurator
wird auf einem PC installiert.

Voraussetzung zur Installation mit ActiveSync/ Windows Mobile Device


Manager:
` Zwischen dem PC mit der CD "PVIS OPC Tools" und dem PMIvisu/
PMIopen muss eine Verbindung über USB-Kabel bestehen.

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4.2 PVIS OPC Server installieren

` ActiveSync muss installiert sein und es muss eine Verbindung zum


PMIvisu/PMIopen bestehen (bei Windows Vista muss der Windows
Mobile Device Manager mit der Version 6.1 oder höher installiert sein).
– Sie finden ActiveSync auf der CD "PVIS OPC Tools".

Vorgehen:
` Starten Sie Ihren PC.
` Legen Sie die CD "PVIS OPC Tools" in Ihr CD-ROM-Laufwerk. Die CD
startet automatisch.
` Schalten Sie Ihr PMIvisu/PMIopen ein.
` Starten Sie von der CD-ROM auf dem PC die Datei
"PVIS OPC Server.PMI3xx.exe".
Durch die Installation wird auf dem PMIvisu/PMIopen das Verzeichnis
\IPSM\PVISOPCServer angelegt.
` Bestätigen Sie das vorgeschlagene Datenverzeichnis oder wählen Sie
ein anderes Datenverzeichnis für den PVIS OPC Server auf dem PMI.
Bitte beachten Sie, dass auf einem PMI bei jedem Neustart alle Ver-
zeichnisse gelöscht werden, die der Anwender außerhalb des Ver-
zeichnisses \IPSM anlegt.
` Geben Sie im PVIS OPC Configurator den Lizenzschlüssel ein.

Alternativ ist eine Übertragung über FTP/Ethernet-Verbindung oder CF-


Card möglich. Vorgehen:
` Starten Sie Ihren PC.
` Legen Sie die CD "PVIS OPC Tools" in Ihr CD-ROM-Laufwerk. Die CD
startet automatisch.
` Schalten Sie Ihr PMIvisu/PMIopen ein.
` Auf der CD "PVIS OPC Tools" finden Sie die folgende CAB-Datei:
"PVIS OPC Server.PMI3xx.CAB"
Kopieren Sie diese CAB-Datei von dem CD-ROM-Laufwerk des PCs
in das Verzeichnis \IPSM des PMIvisu/PMIopen.
` Öffnen Sie auf dem PMIvisu/PMIopen den Windows Explorer. Gehen
Sie in das Verzeichnis \IPSM\PVISOPCServer.
` Starten Sie die CAB-Datei. Der Installationsvorgang startet. Durch die
Installation wird die CAB-Datei im Verzeichnis \IPSM des PMIvisu/
PMIopen gelöscht.
` Geben Sie im PVIS OPC Configurator den Lizenzschlüssel ein.

Der benötigt freie Speicherplatz beträgt ungefähr:


` 3,5 MB für den PVIS OPC Server mit den dazugehörigen Komponen-
ten
` 1 MB für PVIS ActiveX Control
` Speicherbedarf für das OPC-Projekt (hängt vom Umfang ab):
– ab 2 MB je Geräteprojekt

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4.2 PVIS OPC Server installieren

Wenn Sie das Installationsverzeichnis ändern, müssen Sie dies später


im PVIS OPC Configurator in den OPC-Projekteigenschaften angeben.

Bei der Installation wird im Verzeichnis \IPSM\PVISOPCServer die Datei


OPCEnum.exe angelegt. Dieses Programm muss für den Zugriff auf den
PVIS OPC Server durch ein anderes PMIvisu/PMIopen oder einen PC
gestartet werden. Das Programm OPCEnum.exe kann in die Startdatei
des PMIvisu/PMIopen aufgenommen werden, damit es automatisch ge-
startet wird.

Wenn ein PMI-PRO-Projekt auf ein anderes PMIvisu/PMIopen kopiert


wird, dann muss der PVIS OPC Server auch auf dem anderen PMIvisu/
PMIopen installiert und lizenziert werden.

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4.3 PVIS OPC Configurator installieren

4.3 OPC Configurator installieren


PVIS
4300
4-

Der OPC Configurator wird auf einem PC installiert. Die folgenden Be-
triebssysteme werden unterstützt:
` Windows 2000
` Windows 2003 Server
` Windows XP
` Windows Vista

Ein HTML 3.2-kompatibler Browser ist zum Anzeigen der Online-Hilfe


erforderlich, z. B. der Internet Explorer ab Version 5.0. Bei der Installati-
on unter Windows Vista sind besondere Einstellungen zu Benutzerrech-
ten erforderlich (siehe auch Abschnitt 4.4.3).

Vorgehen zur Installation des PVIS OPC Configurators:


` Starten Sie den PC, auf dem der PVIS OPC Configurator installiert
werden soll.
` Legen Sie die CD "PVIS OPC Tools" in Ihr CD-ROM-Laufwerk.
` Wählen Sie "PVIS OPC Configurator installieren".
` Führen Sie die Installation anhand der Anweisung auf dem Bildschirm
aus.

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4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

4.4
Einstellungen
4400
4- zur Kommunikation und zur Sicherheit

Die folgenden DCOM-Konfigurationen sind nur dann erforderlich, wenn


` der PVIS OPC Server auf einem PC betrieben wird und
` über ein Netzwerk auf den PVIS OPC Server zugegriffen werden soll.

In diesem Fall sind auf allen beteiligten PCs bestimmte DCOM-Konfigu-


rationen erforderlich, um den Netzwerkzugriff auf den PVIS OPC Server
zu ermöglichen. Die PCs sollten in derselben Domäne angemeldet sein.

Auf dem PC mit dem PVIS OPC Server sind bestimmte, zusätzliche
DCOM-Konfigurationen erforderlich. Im Folgenden ist die DCOM-Konfi-
guration für die Betriebssysteme Windows 2000 und Windows XP be-
schrieben. Die Eingabemasken können je nach Windows-Version
abweichen. In der Windows-Hilfe finden Sie weitere Hinweise.

Diese DCOM-Konfigurationen räumen Zugriffsrechte auf den PVIS OPC


Server für andere Benutzer im Netzwerk ein. Bei der Installation unter
Windows Vista sind besondere Einstellungen zu Benutzerrechten erfor-
derlich (siehe auch Abschnitt 4.4.3).

Eine falsche Konfiguration kann die Sicherheit und die Stabilität des Be-
triebssystems beeinträchtigen. Ein Netzwerkadministrator kann diese
Konfigurationen optimieren, um den Server vor unbefugtem Zugriff zu
schützen.

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4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

4.4.1 DCOM-Konfiguration unter Windows 2000


DCOM-Konfiguration unter Windows 2000
4-

4.4.1.1 DCOM-Konfiguration auf allen PCs


DCOM-Konfiguration auf allen PCs
4-

Die folgenden DCOM-Konfigurationen müssen auf dem PC mit dem


PVIS OPC Server und auf allen angeschlossenen PCs ausgeführt wer-
den, die mit dem PVIS OPC Server kommunizieren sollen.

Fig. 4-6: dcomcnfg.exe aufrufen


` Wählen Sie im Windows Startmenü Ausführen...
` Geben Sie "dcomcnfg" ein.
` Klicken Sie auf OK.

Das Fenster "Eigenschaften von DCOM-Konfiguration" öffnet sich.

Pilz GmbH & Co. KG, Felix-Wankel-Straße 2, 73760 Ostfildern, Deutschland


4-10
Telefon: +49 711 3409-0, Telefax: +49 711 3409-133, E-Mail: pilz.gmbh@pilz.de
4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-7: Karteikarte "Standardeigenschaften"


` Wählen Sie die Karteikarte "Standardeigenschaften"
` Aktivieren Sie DCOM.
` Wählen Sie "Kein" unter "Standardauthentifizierungsebene".
` Wählen Sie "Identifizieren" unter "Standardidentitätswechselebene".

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-8: Karteikarte "Standardprotokolle"


` Wählen Sie die Karteikarte "Standardprotokolle".
` Falls noch nicht vorhanden: Fügen Sie das Protokoll "Verbindungsori-
entiertes TCP/IP" hinzu.
` Verschieben Sie das Protokoll "Verbindungsorientiertes TCP/IP" an
die oberste Stelle (mit der Schaltfläche "Nach oben").

Die DCOM-Eigenschaften sind nun korrekt eingestellt.


` Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen und alle Einstellungen
zu speichern.

Dadurch beenden Sie dcomcnfg.exe. Beim nächsten Neustart des PCs


sind die Änderungen aktiv.

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

4.4.1.2 DCOM-Konfiguration auf dem PC mit dem PVIS OPC Server


DCOM-Konfiguration auf dem PC mit dem PVIS OPC Server
4-

Die folgenden DCOM-Konfigurationen müssen ausschließlich auf dem


PC ausgeführt werden, auf dem der PVIS OPC Server installiert ist.

Fig. 4-9: Karteikarte "Anwendungen"


` Wählen Sie im Windows Startmenü Ausführen...
` Geben Sie "dcomcnfg" ein.
` Klicken Sie auf OK.

Das Fenster "Eigenschaften von DCOM-Konfiguration" öffnet sich.


` Wählen Sie die Karteikarte "Anwendungen".
` Wählen Sie die Anwendung "Pilz PVIS OPC Server DA".
` Klicken Sie auf Eigenschaften...

Das Fenster "Eigenschaften von Pilz PVIS OPC Server DA" öffnet sich.

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-10: Karteikarte "Allgemein"


` Wählen Sie die Karteikarte "Allgemein".
` Wählen Sie "Kein" unter "Authentifizierungsebene".

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-11: Karteikarte "Standort"


` Wählen Sie die Karteikarte "Standort".
` Aktivieren Sie "Anwendung auf diesem Computer ausführen".

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-12: Karteikarte "Sicherheit"


` Wählen Sie die Karteikarte "Sicherheit".
` Aktivieren Sie überall die benutzerdefinierten Berechtigungen.

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-13: Benutzerdefinierte Zugriffsberechtigung/AccessPermissi-


on
` Klicken Sie auf "Bearbeiten..." bei "Benutzerdefinierte Zugriffsberech-
tigung".
` Fügen Sie die folgenden Benutzer hinzu
– INTERAKTIVE
– Jeder
– NETWORK
– SYSTEM
` Wählen Sie überall "Zugriff erlauben".

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-14: Benutzerdefinierte Startberechtigung/LaunchPermission


` Klicken Sie "Bearbeiten..." bei "Benutzerdefinierte Startberechtigung".
` Fügen Sie die folgenden Benutzer hinzu
– INTERAKTIVE
– Jeder
– NETWORK
– SYSTEM
` Wählen Sie überall "Starten zulassen".

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-15: Benutzerdefinierte Konfigurationsberechtigungen


` Klicken Sie "Bearbeiten..." bei "Benutzerdefinierte Konfigurationsbe-
rechtigungen".
– Wählen Sie überall "Uneingeschränkter Zugriff".

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-16: Karteikarte "Identität"


` Wählen Sie die Karteikarte "Identität".
` Aktivieren Sie "Interaktiver Benutzer".

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-17: Karteikarte "Endpunkte"


` Wählen Sie die Karteikarte "Endpunkte".
` Falls nicht vorhanden: Fügen Sie "Standardsystemprotokolle..." hinzu.
` Klicken Sie auf OK.

Die Eigenschaften von "Pilz PVIS OPC Server DA" sind nun korrekt ein-
gestellt.

Als nächstes müssen die gleichen Konfigurationen für "OPCEnum" ein-


gestellt werden.
` Wählen Sie die Anwendung "OPCEnum".
` Klicken Sie auf Eigenschaften...

Das Fenster "Eigenschaften von "OPCEnum" öffnet sich.


` Führen Sie die gleichen Schritte aus wie für "Pilz PVIS OPC Server
DA".
` Einziger Unterschied: Aktivieren Sie "Systemkonto (nur Dienste)" in
der Karteikarte "Identität"

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4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Die DCOM-Eigenschaften sind nun korrekt eingestellt.


` Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen und alle Einstellungen
zu speichern.

Dadurch beenden Sie dcomcnfg.exe. Nach einem Neustart des PCs


sind die Änderungen aktiv.

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

4.4.2 DCOM-Konfiguration unter Windows XP


DCOM-Konfiguration unter Windows XP
4-

4.4.2.1 DCOM-Konfiguration auf allen PCs


DCOM-Konfiguration auf allen PCs
4-

Die folgenden DCOM-Konfigurationen müssen auf dem PC mit dem


PVIS OPC Server und auf allen angeschlossenen PCs ausgeführt wer-
den, die mit dem PVIS OPC Server kommunizieren sollen.

Fig. 4-18: dcomcnfg.exe aufrufen


` Wählen Sie im Windows Startmenü Ausführen...
` Geben Sie "dcomcnfg" ein.
` Klicken Sie auf OK.

Das Fenster "Komponentendienste" öffnet sich.

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-19: Fenster "Komponentendienste"


` Wählen Sie in der Symbolleiste Arbeitsplatz konfigurieren, indem Sie
mit der rechten Maustaste auf das Arbeitsplatz-Symbol klicken.

Das Fenster "Arbeitsplatz" öffnet sich.

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4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-20: Karteikarte "Standardeigenschaften"


` Wählen Sie die Karteikarte "Standardeigenschaften".
` Aktivieren Sie DCOM.
` Wählen Sie "Keine" unter "Standardauthentifizierungsebene".
` Wählen Sie "Identität annehmen" oder "Identifizieren" unter "Standar-
didentitätswechselebene".

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4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-21: Karteikarte "Standardprotokolle"


` Wählen Sie die Karteikarte "Standardprotokolle".
` Falls noch nicht vorhanden: Fügen Sie das Protokoll "Verbindungsori-
entiertes TCP/IP" hinzu.
` Verschieben Sie das Protokoll "Verbindungsorientiertes TCP/IP" an
die oberste Stelle (mit der Schaltfläche "Nach oben").

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Telefon: +49 711 3409-0, Telefax: +49 711 3409-133, E-Mail: pilz.gmbh@pilz.de
4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-22: Karteikarte "COM-Sicherheit"


` Wählen Sie die Karteikarte "COM-Sicherheit".
` Klicken Sie auf "Limits bearbeiten" unter "Zugriffsberechtigungen".

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4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-23: Karteikarte "Zugriffsberechtigung"


` Fügen Sie die folgenden Benutzer hinzu (Hinzufügen... – Erweitert –
Jetzt suchen):
– ANONYMUS-ANMELDUNG
– INTERAKTIV
– Jeder
– NETZWERK
– SYSTEM
` Aktivieren Sie lokalen Zugriff und Remotezugriff für alle Benutzer.
` Klicken Sie auf OK.
` Klicken Sie auf "Limits bearbeiten" unter "Start- und Aktivierungsbe-
rechtigungen".

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4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-24: Karteikarte "Startberechtigung"


` Aktivieren Sie alle Startberechtigungen.
` Klicken Sie auf OK.

Die DCOM-Eigenschaften sind nun korrekt eingestellt.


` Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen und alle Einstellungen
zu speichern.

Dadurch beenden Sie die Komponentendienste. Beim nächsten Neu-


start des PCs sind die Änderungen aktiv.

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4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

4.4.2.2 DCOM-Konfiguration auf dem PC mit dem PVIS OPC Server


DCOM-Konfiguration auf dem PC mit dem PVIS OPC Server
4-

Die folgenden DCOM-Konfigurationen müssen ausschließlich auf dem


PC ausgeführt werden, auf dem der PVIS OPC Server installiert ist.

Fig. 4-25: "DCOM-Konfiguration"


` Wählen Sie im Windows Startmenü Ausführen...
` Geben Sie "dcomcnfg" ein.
` Klicken Sie auf OK.
` Öffnen Sie im Fenster "Komponentendienste" das Verzeichnis
"DCOM-Konfiguration".
` Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Anwendung "Pilz PVIS
OPC Server DA".
` Klicken Sie auf "Eigenschaften...".

Das Fenster "Eigenschaften von Pilz PVIS OPC Server DA" öffnet sich.

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4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-26: Karteikarte "Allgemein"


` Wählen Sie die Karteikarte "Allgemein".
` Wählen Sie "Keine" unter "Authentifizierungsebene".

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Telefon: +49 711 3409-0, Telefax: +49 711 3409-133, E-Mail: pilz.gmbh@pilz.de
4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-27: Karteikarte "Ausführungsort"


` Wählen Sie die Karteikarte "Ausführungsort".
` Aktivieren Sie "Anwendung auf diesem Computer ausführen".

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Telefon: +49 711 3409-0, Telefax: +49 711 3409-133, E-Mail: pilz.gmbh@pilz.de
4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-28: Karteikarte "Sicherheit"


` Wählen Sie die Karteikarte "Sicherheit".
– Aktivieren Sie überall "Anpassen".
` Klicken Sie auf "Übernehmen".

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-29: Benutzerdefinierte Zugriffsberechtigung


` Klicken Sie auf "Bearbeiten..." bei "Zugriffsberechtigung".
` Fügen Sie die folgenden Benutzer hinzu:
– INTERAKTIV
– Jeder
– NETZWERK
– SYSTEM
` Aktivieren Sie überall "Lokaler Zugriff" und "Remotezugriff".
` Klicken Sie "Bearbeiten..." bei "Konfigurationsberechtigungen".
– Fügen Sie dieselben Gruppen wie bei der Zugriffsberechtigung hin-
zu und aktivieren Sie "Lesen zulassen" und "Vollzugriff".
` Klicken Sie "Bearbeiten..." bei "Start- und Aktivierungsberechtigun-
gen".
– Fügen Sie dieselben Gruppen wie bei der Zugriffsberechtigung hin-
zu und aktivieren Sie "Starten zulassen".

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4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-30: Karteikarte "Identität"


` Wählen Sie die Karteikarte "Identität".
` Aktivieren Sie "Interaktiver Benutzer".

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Telefon: +49 711 3409-0, Telefax: +49 711 3409-133, E-Mail: pilz.gmbh@pilz.de
4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Fig. 4-31: Karteikarte "Endpunkte"


` Wählen Sie die Karteikarte "Endpunkte".
` Falls nicht vorhanden: Fügen Sie "Standardsystemprotokolle..." hinzu.

Die Eigenschaften von "Pilz PVIS OPC Server DA" sind nun korrekt ein-
gestellt.

Als nächstes müssen die gleichen Konfigurationen für "OPCEnum" ein-


gestellt werden.
` Wählen Sie die Anwendung "OPCEnum".
` Klicken Sie auf Eigenschaften...

Das Fenster "Eigenschaften von "OPCEnum" öffnet sich.


` Führen Sie die gleichen Schritte aus wie für "Pilz PVIS OPC Server
DA".
` Einziger Unterschied: Aktivieren Sie "Systemkonto (nur Dienste)" in
der Karteikarte "Identität"

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4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Die DCOM-Eigenschaften sind nun korrekt eingestellt.


` Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen und alle Einstellungen
zu speichern.

Dadurch beenden Sie dcomcnfg.exe. Nach einem Neustart des PCs


sind die Änderungen aktiv.

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4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

4.4.3 Rechtefreigabe unter Windows Vista


Rechtefreigabe unter Windows Vista
4-

Unter Windows Vista müssen die gleichen DCOM-Einstellungenen vor-


genommen werden wie unter Windows XP. Zusätzlich zu den Einstellun-
gen wie unter Windows XP müssen die Benutzerrechte von Windows
Vista konfiguriert werden.

Vorgehensweise:
` Öffnen Sie mit Administratorrechten im Windows Explorer das Ver-
zeichnis, in dem der PVIS OPC Server installiert ist.
` Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis und wählen
Sie Sicherheit -> Gruppen- oder Benutzername -> Bearbeiten.
Das Fenster Berechtigungen für PVIS OPC Server öffnet sich.
` Wählen Sie Benutzer unter Gruppen- und Benutzernamen.
` Wählen Sie Vollzugriff unter Berechtigungen an.
` Wenn der PVIS OPC Server weitere Verzeichnisse für die Speicherung
von Daten verwendet, müssen dieselben Berechtigungen auch in die-
sen Verzeichnissen erteilt werden.

Für die Installation des PVIS OPC Servers auf einem PMI muss "Win-
dows Mobile Device Center" in der Version 6.1 oder höher installiert
sein.

Das Pilz-Transfer-Tool kann bei der Installation ausschließlich als Benut-


zer "User" Verzeichnisse und Dateien ablegen. Damit beide Benutzer
(Administrator und User) auf dasselbe OPC Projekt Zugriff haben, müs-
sen die folgenden Einstellungen nach der Installation des PVIS OPC Ser-
vers durchgeführt werden.
` Starten Sie den Windows Explorer.
` Öffnen Sie den Ordner, in dem der PVIS OPC Server installiert ist.
` Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis und wählen
Sie Eigenschaften.
` Klicken Sie in der Karteikarte Sicherheit bei Gruppen- oder Benut-
zername auf Bearbeiten.
` Wählen Sie aus Gruppen- oder Benutzername den Eintrag Benut-
zer.
` Wählen Sie im Feld Berechtigungen für Benutzer den Vollzugriff an.

Ab Version 1.4.0 des PVIS OPC Servers muss diese Einstellung zusätz-
lich für den Datenordner durchgeführt werden, der bei der Installation
angegeben wurde. Diese Einstellung muss bei jeder Änderung des Da-
tenverzeichnisses durchgeführt werden.

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4 PVIS OPC Server

4.4 Einstellungen zur Kommunikation und zur Sicherheit

Auf dem PC müssen der PVIS OPC Server und der OPC-Client die glei-
chen Rechte haben. Daher müssen den Programmen nach der Installa-
tion Administratorrechte vergeben werden

Vorgehen:
` Starten Sie den Windows Explorer.
` Öffnen Sie den Ordner, in dem das Programm installiert ist.
` Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis und wählen
Sie Eigenschaften.
` Klicken Sie auf die Karteikarte Kompatibilität.
` Wählen Sie Programm als Administrator ausführen im Feld Be-
rechtigungsstufe an.

4.4.4 Firewalls und Sicherheitseinstellungen


Firewalls und Sicherheitseinstellungen
4-

Eine Firewall oder andere Sicherheitsvorkehrungen auf dem PC und im


Netzwerk können verhindern, dass der PVIS OPC Server mit den ange-
schlossenen Geräten korrekt kommuniziert. In diesem Fall müssen die
Sicherheitseinstellungen und die Einstellungen der Firewall angepasst
werden. Auf den Internet-Seiten der OPC-Foundation finden Sie unter
"Downloads" und "White Papers" die aktuellen Dokumente zu den erfor-
derlichen Sicherheitseinstellungen:
www.opcfoundation.org
Firewalls gestatten explizit angemeldeten Programmen den Zugriff. Die
folgenden Programme müssen Zugriff haben:
` Alle OPC-Clients
` Microsoft Management Console
` OPCenum.exe

Außerdem muss ein Port für den Datenaustausch freigegeben werden:


` Name: DCOM
` Portnummer 135
` Protokoll: TCP

Diese Freigaben räumen Zugriffsrechte auf den PC für andere Benutzer


im Netzwerk oder aus dem Internet ein. Ein Netzwerkadministrator kann
die Einstellungen der Firewall optimieren, um den Server vor unbefug-
tem Zugriff zu schützen.

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4 PVIS OPC Server

4.5 PVIS OPC-Projekt

4.5.1 Aufbau eines PVIS OPC-Projekts


4.5 OPC-Projekt
PVIS
4500
4-

Aufbau eines PVIS OPC-Projekts


4-

Für den Betrieb eines PVIS OPC Servers ist ein OPC-Projekt erforder-
lich. Das OPC-Projekt enthält alle Informationen, die der PVIS OPC Ser-
ver benötigt, um im Namespace die erforderlichen Daten für das PVIS
ActiveX Control oder eine andere Visualisierung zur Verfügung zu stel-
len.

OPC-Projekt

OPC-Projekt-Eigenschaften

Geräteprojekt 1 ... Geräteprojekt n

Geräteprojekt-Eigenschaften Geräteprojekt-Eigenschaften

Diagnosekonfiguration Diagnosekonfiguration

OPC-Daten OPC-Daten

Fig. 4-32: PVIS OPC-Projekt

Ein OPC-Projekt besteht aus folgenden Teilen:


` OPC-Projekt-Eigenschaften
Angaben zum OPC-Projekt, wie zum Beispiel der Name des OPC-Pro-
jekts und Informationen zur Verbindung zwischen dem PC, auf dem
der PVIS OPC Configurator installiert ist und dem PVIS OPC Server.
` Geräteprojekte
Ein Gerät wie z. B. eine PSS besitzt ein Geräteprojekt. Das Gerätepro-
jekt wird mit der Systemsoftware des Geräts erstellt, z. B. ein PSS-
Projekt mit der Systemsoftware PSS WIN-PRO. In dem Geräteprojekt
sind die Diagnosekonfiguration und die OPC-Daten des Geräts ge-
speichert.
– Diagnosekonfiguration
Die Diagnosekonfiguration enthält die Ereignismeldungen und Abhil-

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4-40
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4 PVIS OPC Server

4.5 PVIS OPC-Projekt

fen, die bei definierten Zuständen des Geräts angezeigt werden sol-
len.
– OPC-Daten
Daten, die der PVIS OPC Server benötigt, um im Namespace alle In-
formationen des Geräts bereitzustellen. Enthält ein Geräteprojekt
keine OPC-Daten, kann zum Beispiel "OverviewInformation" nicht
bereitgestellt werden.

Für jedes am PVIS OPC Server angeschlossene Gerät wird das zugehö-
rige Geräteprojekt in das OPC-Projekt eingebunden. Das heißt, im OPC-
Projekt wird ein Link auf das Geräteprojekt gespeichert. Wie viele OPC-
Projekte einem Geräteprojekte hinzugefügt werden können, hängt von
der Lizenz ab.

Im OPC-Projekt wird jedes Geräteprojekt um die sogenannten "Geräte-


projekt-Eigenschaften" ergänzt. Dieses sind Angaben, wie zum Beispiel
der Name des Geräteprojekts, Informationen zur Verbindung zwischen
dem Gerät und dem PVIS OPC Server und die Default-Sprache.

4.5.2 Sprachverwaltung
4-
Sprachverwaltung

Der Anwender legt im OPC Configurator fest, welche Sprachen auf den
PVIS OPC Server übertragen werden. Diese Sprachen müssen in jedem
Geräteprojekt des OPC-Projekts vorhanden sein. Der Anwender legt die
Sprachen der Geräteprojekte fest, wenn er die Diagnosekonfiguration im
Diagnosekonfigurator der Systemsoftware (PSS WIN-PRO oder PNOZ-
multi Configurator) erstellt. Die Diagnosekonfiguration eines Gerätepro-
jekts setzt sich zusammen aus dem von Pilz vordefinierten Teil und dem
vom Anwender erstellten Teil.

Der Anwender legt für beide Teile die gewünschte Sprache fest:
` Pilz-Diagnosesprache/Ersatzsprache
Sprache der Geräte-Diagnosekonfiguration und der von Pilz vordefi-
nierten Diagnosetypen für Schutzeinrichtungen
` Projektsprache
In dieser Sprache erstellt der Anwender die Texte für die Diagnose-
konfiguration, z. B. Gerätenamen, BMKs und Anwender-Diagnosety-
pen

Außerdem legt der Anwender die Default-Sprache fest. Die Default-


Sprache hat folgenden Sinn: Falls PVIS ActiveX Control oder eine ande-
re Visualisierung Ereignismeldungen in einer Sprache anfordert, die
nicht vorhanden ist, zeigt der PVIS OPC Server die Ereignismeldungen
in der Default-Sprache an.

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4 PVIS OPC Server

4.5 PVIS OPC-Projekt

Beispiel: Für ein OPC-Projekt sind bestimmte Sprachen gewählt wor-


den. Das PVIS ActiveX Control ruft Informationen vom PVIS OPC Server
in einer dieser Sprachen ab. Wenn in einem Geräteprojekt diese Spra-
che nicht vorhanden ist, dann erhält das PVIS ActiveX Control die Infor-
mationen in der Default-Sprache.

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4 PVIS OPC Server

4.6 Ereignis-Protokoll

4-
4600
Ereignis-Protokoll
4.6

Im Ereignis-Protokoll speichert der PVIS OPC Server alle Ereignismel-


dungen ab. Das Ereignis-Protokoll ist ein Ringspeicher, d. h. es werden
die letzten Ereignismeldungen gespeichert. Die Anzahl der Ereignisse im
Ringspeicher ist konfigurierbar.

Der PVIS OPC Server sollte mit allen angeschlossenen Steuerungen


synchronisiert werden, damit die Ereignisse mit dem korrekten Zeit-
stempel im Ereignis-Protokoll abgelegt werden.

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4 PVIS OPC Server

4.7 Inbetriebnahme des PVIS OPC Servers

4.7
Inbetriebnahme
4700
4- des PVIS OPC Servers

Mit dem PVIS OPC Configurator können Sie Diagnosekonfigurationen


auf einen PVIS OPC Server übertragen.

Voraussetzung:
` Der PVIS OPC Configurator ist installiert.
` Die Diagnosekonfigurationen liegen vor. Der PVIS OPC Configurator
kann auf die Diagnosekonfigurationen zugreifen.
` Der PVIS OPC Server ist installiert.
Wenn der PVIS OPC Server auf einem PMIvisu/PMIopen ausgeführt
wird, muss eine Verbindung zwischen dem PC mit dem PVIS OPC
Configurator und dem PMIvisu/PMIopen bestehen:
– Variante 1:
ActiveSync muss installiert sein (bei Windows Vista muss der Win-
dows Mobile Device Manager mit der Version 6.1 oder höher instal-
liert sein). Sie finden ActiveSync auf der CD "PVIS OPC Tools".
– Variante 2:
Eine Verbindung über Ethernet ist ohne ActiveSync möglich.
` Die PSS und das PNOZmulti sind an den PC oder PMIvisu/PMIopen
angeschlossen, auf dem der PVIS OPC Server läuft. Dies ist in den Be-
dienungsanleitungen des PMIvisu/PMIopen, der PSS und des PNOZ-
multi beschrieben.

PVIS OPC Configurator starten:


` Wählen Sie im Windows Startmenü Programme -> Pilz -> PVIS OPC
Configurator.

Vorgehen zur Übertragung der Diagnosekonfigurationen:


` Erstellen Sie ein OPC-Projekt.
` Starten Sie die Übertragung.

Die Schritte sind in der Online-Hilfe des PVIS OPC Configurators be-
schrieben.

Wenn der PVIS OPC Configurator keinen Kontakt mit einem PVIS OPC
Server auf einem PC aufnehmen kann, wird möglicherweise die Datei
"PilzPVISTransfer.exe" auf dem PC mit dem PVIS OPC Server nicht aus-
geführt. Sie können dies im Windows Task Manager überprüfen (siehe
Abschnitt "PVIS OPC Server installieren").

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4 PVIS OPC Server

4.7 Inbetriebnahme des PVIS OPC Servers

Der PVIS OPC Server muss nicht manuell gestartet werden, sondern er
startet automatisch durch das PVIS ActiveX Control der Visualisierungs-
software oder durch einen anderen OPC-Client. Der PVIS OPC Server
lädt das OPC-Projekt mit jedem Neustart. Um den PVIS OPC Server bei
einem neuen OPC-Projekt neu zu starten, können Sie:
` Alle laufenden Visualisierungen mit PVIS ActiveX Control beenden und
neu starten.
` Den PVIS OPC Server manuell beenden. Je nach Konfiguration der
OPC-Clients:
– Der OPC-Client startet den PVIS OPC Server automatisch neu.
– Den OPC-Client neu starten. Der OPC-Client startet dann den PVIS
OPC Server neu.

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4 PVIS OPC Server

4.7 Inbetriebnahme des PVIS OPC Servers

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5 PVIS ActiveX Control

5.1 Funktion des PVIS ActiveX Control

5000 ActiveX
PVIS
5.1
Funktion
5100
5- des PVIS
Control
ActiveX Control

ActiveX ist ein Softwarekomponenten-Modell von Microsoft für aktive


Inhalte wie Makros oder Applets, das auf dem Component Object Model
(COM) basiert. ActiveX-Elemente können in verschiedenen Umgebun-
gen verwendet werden, z. B. in Browsern, in einer Visualisierungssoft-
ware oder in gängigen Programmierumgebungen (z. B. Microsoft Visual
Studio).

PVIS ActiveX Control ist ein OPC-Client und dient der Anzeige der Dia-
gnosedaten aus dem Namespace eines PVIS OPC Servers in der Visu-
alisierungssoftware. Dazu muss PVIS ActiveX Control konfiguriert
werden. Wie Sie PVIS ActiveX Control in Ihre Visualisierungssoftware
einbinden und wie Sie die Konfiguration aufrufen, ist in der Beschrei-
bung oder in der Online-Hilfe der Visualisierungssoftware beschrieben.

Für die Visualisierungssoftware PMI-PRO (open) finden Sie eine detail-


lierte Beschreibung in der Anleitung "PMI-PRO (open) – ActiveX-Ele-
mente".

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5 PVIS ActiveX Control

5.2 PVIS ActiveX Control installieren

5.2.1 Installation auf einem PC


5.2 ActiveX Control installieren
PVIS
5200
5-

Installation auf einem PC


5-

Vorgehen:
` Starten Sie Ihren PC.
` Legen Sie die CD "PVIS OPC Tools" in Ihr CD-ROM-Laufwerk.
` Wählen Sie "PVIS ActiveX Control auf PC installieren". Bei der Instal-
lation unter Windows Vista sind besondere Einstellungen zu Benutzer-
rechten erforderlich (siehe auch Abschnitt 4.4.3).
` Führen Sie die Installation anhand der Anweisung auf dem Bildschirm
aus.

5.2.2 Installation auf einem PMIvisu/PMIopen


Installation auf einem PMIvisu/PMIopen
5-

Voraussetzung zur Installation mit ActiveSync/Windows Mobile Device


Manager:
` Zwischen dem PC mit der CD "PVIS OPC Tools" und dem PMIvisu/
PMIopen muss eine Verbindung über USB-Kabel oder Ethernet beste-
hen.
` ActiveSync muss installiert sein und es muss eine Verbindung zum
PMIvisu/PMIopen bestehen (bei Windows Vista muss der Windows
Mobile Device Manager mit der Version 6.1 oder höher installiert sein).
– Sie finden ActiveSync auf der CD "PVIS OPC Tools".

Vorgehen:
` Starten Sie Ihren PC.
` Legen Sie die CD "PVIS OPC Tools" in Ihr CD-ROM-Laufwerk. Die CD
startet automatisch.
` Schalten Sie Ihr PMIvisu/PMIopen ein.
` Starten Sie von der CD-ROM auf dem PC die Datei
"PVIS ActiveX Control.PMI3xx.exe".
` Führen Sie die Installation anhand der Anweisung auf dem Bildschirm
aus.

Alternativ ist eine Übertragung über FTP/Ethernet-Verbindung oder CF-


Card möglich. Vorgehen:
` Starten Sie Ihren PC.
` Legen Sie die CD "PVIS OPC Tools" in Ihr CD-ROM-Laufwerk. Die CD
startet automatisch.
` Schalten Sie Ihr PMIvisu/PMIopen ein.
` Öffnen Sie auf dem PMIvisu/PMIopen den Windows Explorer.
` Kopieren Sie die Datei "PVIS ActiveX Control.PMI3xx.CAB" von dem
CD-ROM-Laufwerk des PCs in das Verzeichnis \IPSM des PMIvisu/
PMIopen.

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5 PVIS ActiveX Control

5.2 PVIS ActiveX Control installieren

` Starten Sie die CAB-Datei. Der Installationsvorgang startet. Durch die


Installation wird die CAB-Datei im Verzeichnis \IPSM des PMIvisu/
PMIopen gelöscht.

Wenn ein PMI-PRO-Projekt auf ein anderes PMIvisu kopiert wird, dann
muss das PVIS ActiveX Control auf dem anderen PMIvisu auch installiert
werden.

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5 PVIS ActiveX Control

5.3 PVIS ActiveX Control konfigurieren

5.3 ActiveX Control konfigurieren


PVIS
5300
5-

Im Konfigurationsmenü des PVIS ActiveX Control können Sie die folgen-


den Festlegungen treffen:

Fig. 5-33: PVIS ActiveX Control-Konfigurationsmenü

Auf der Karteikarte General können Sie die folgenden Festlegungen


treffen:
` OPC server address
Geben Sie die IP-Adresse oder den logischen Namen des PVIS OPC
Servers ein.

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5 PVIS ActiveX Control

5.3 PVIS ActiveX Control konfigurieren

Default: "localhost"
"localhost" ist der gültige logische Name, wenn sich der PVIS OPC
Server und die Visualisierungssoftware auf demselben Rechner befin-
den.
` OPC project
Geben Sie den Namen des OPC-Projekts ein, wie er mit dem OPC
Configurator festgelegt wurde.
` Device project
Geben Sie den Namen des Geräteprojekts ein, das zu dem gewünsch-
ten Gerät gehört.
` Language
Wählen Sie die Sprache, in der die Diagnosetexte und die Oberfläche
des PVIS ActiveX Control angezeigt werden sollen. Welche Sprachen
für die Diagnosetexte zur Verfügung stehen, haben Sie bei der Erstel-
lung der Diagnosekonfiguration festgelegt. Wenn Sie als Diagnose-
sprache eine Sprache wählen, die für die Oberfläche nicht zur
Verfügung steht, dann wird die Oberfläche auf Englisch angezeigt. Die
Oberfläche kann in den folgenden Sprachen angezeigt werden:
– Deutsch
– Englisch
– Französisch
– Spanisch
– Italienisch
– Niederländisch
– Chinesisch
– Japanisch
` Display
Wählen Sie:
– "Single window"
Ereignismeldungen und Abhilfen erscheinen in separaten Fenstern.
– "Split window"
Ereignismeldungen und Abhilfen erscheinen untereinander in einem
geteilten Fenster.
– "Event log"
Anstelle der aktuellen Ereignismeldungen und Abhilfen erscheinen
die Einträge des Ereignis-Protokolls mit den zurückliegenden Ereig-
nissen.
` Optimize for QVGA
Wählen Sie diese Option, um die Bildschirmausgabe für das QVGA-
Format zu optimieren. QVGA ist ein Standard für kleine Bildschirme
mit 320 x 240 Pixeln ("Quarter VGA"), z. B. beim PMI v315.
` Use keyboard
Wählen Sie diese Option, um die Bedienung mit der Tastatur zu er-
möglichen.
` Font type
Wählen Sie die Schriftart
` Font size
Wählen Sie die Schriftgröße
` Allow filtration

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5 PVIS ActiveX Control

5.3 PVIS ActiveX Control konfigurieren

Wählen Sie, ob eine Filtrierung der Meldungen nach einem konfigurier-


baren Kriterium möglich ist.

Auf der Karteikarte Split Window 1 können Sie Festlegungen treffen, die
die Anordnung und die Größe der Fensterbereiche betreffen. Diese Fest-
legungen sind wirksam, wenn Sie Split Window unter Display gewählt
haben:
` Pane configuration
Wählen Sie zwischen zwei Fensteranordnungen.
– Horizontal geteilt
– Horizontal und vertikal geteilt
` Pane height
Passen Sie die Höhe der Fensterbereiche in Prozent der gesamten
Fensterhöhe an.
` Pane width
Passen Sie die Breite der Fensterbereiche in Prozent der gesamten
Fensterbreite an.
` Line height
Passen Sie die Höhe der Tabellenzeile in Vielfachen der Texthöhe an.

Auf der Karteikarte Split Window 2 können Sie Festlegungen zu den an-
gezeigten Felder treffen. Diese Festlegungen sind wirksam, wenn Sie
Split Window unter Display gewählt haben:
` Columns in event list
Wählen Sie die Felder, die im Fenster der Ereignismeldungen ange-
zeigt werden, und ihre Position und Breite in der Tabelle.
` Columns in remedy list
Wählen Sie die Felder, die im Fenster der Abhilfen angezeigt werden,
und ihre Position und Breite in der Tabelle.

Die Einstellungen zum Aufbau der Fenster können Sie mit der Voransicht
überprüfen. Diese Voransicht wird mit Blinddaten gefüllt.

Auf der Karteikarte Event Log können Sie Festlegungen zur Darstellung
des Ereignis-Protokolls treffen:
` Die Fensterbreite der Felder in Pixel für die Darstellung des Ereignis-
Protokolls
` Die maximale Anzahl der Ereignismeldungen, die in einem Fenster an-
gezeigt werden.

Die folgenden Eigenschaften können während der Laufzeit geändert


werden:
` OPC server address, OPC project und Device project
Bei einer Änderung dieser Eigenschaften wird das PVIS ActiveX Con-
trol neu initialisiert.
` Language

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5 PVIS ActiveX Control

5.3 PVIS ActiveX Control konfigurieren

Die aktuelle Sprache der Diagnosetexte wird mit einem Kürzel ("de",
"en",...) auf einem Button des PVIS ActiveX Control angezeigt. Mit
dem Button wird ein Fenster geöffnet, in dem Sie zwischen den ver-
fügbaren Sprachen umschalten können.

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5 PVIS ActiveX Control

5.4 PVIS ActiveX Control betreiben

5.4.1 Geteiltes Fenster ("split window")


5.4 ActiveX Control betreiben
PVIS
5400
5-

Geteiltes Fenster ("split window")


5-

Während die Diagnose ausgeführt wird, sehen Sie im oberen Teil des
Fensters die Ereignisliste. Wenn Sie ein Ereignis markieren, erscheint die
Tabellenzeile blau und Sie sehen im unteren Teil die Abhilfe zu diesem
Ereignis. Wenn Sie eine Abhilfe markieren, erscheint die Tabellenzeile
des Ereignisses grau und die Tabellenzeile der Abhilfe blau.

Fig. 5-34: Fenster mit horizontaler und vertikaler Unterteilung

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5 PVIS ActiveX Control

5.4 PVIS ActiveX Control betreiben

Fig. 5-35: Fenster mit horizontaler Unterteilung

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5 PVIS ActiveX Control

5.4 PVIS ActiveX Control betreiben

Tastaturbelegung

Fokus befindet sich in einer Zeile...


...der Ereignis-Liste ...der Abhilfe-Liste ...des Ereignis-Protokolls
Cursor auf zum vorherigen Ereignis zur vorherigen Abhilfe zum vorherigen Ereignis
Cursor ab zum nächsten Ereignis zur nächsten Abhilfe zum nächsten Ereignis
Enter Abhilfe und Bild zum mar- Bild zur Abhilfe anzeigen keine Funktion
kierten Ereignis anzeigen
ESC Abhilfe und Bild zum Ereig- Fokus auf die Ereignis-Liste, Wechsel zum Info-Fenster
nis werden gelöscht Abhilfe und Bild zum Ereig-
nis werden gelöscht
F1 keine Funktion Ereignis-Protokoll aktuali-
sieren
F2 Wechsel zum Info-Fenster Ereignis-Protokoll als Log-
Datei speichern
F3 vorherige 10 Ereignisse keine Funktion vorherige 10 Ereignisse
F4 nächste 10 Ereignisse nächste 10 Ereignisse

INFO
Die Einstellung "Split window" ist für die Geräte PMI 309 und
PMI 315 aufgrund der Bildauflösung ungeeignet.

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5 PVIS ActiveX Control

5.4 PVIS ActiveX Control betreiben

5.4.2 Einzelnes Fenster ("single window")


Einzelnes Fenster ("single window")
5-

Wenn Sie unter "Display" in der Grundkonfiguration "Single window" ge-


wählt haben, werden die Ereignisliste und die Abhilfen in separaten
Fenstern angezeigt.

Fig. 5-36: Einzelnes Fenster mit Ereignisliste in VGA-Auflösung

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5 PVIS ActiveX Control

5.4 PVIS ActiveX Control betreiben

Fig. 5-37: Einzelnes Fenster mit Ereignisliste in QVGA-Auflösung

Während die Diagnose ausgeführt wird, rufen Sie durch Klicken auf "Ab-
hilfe" die Abhilfe zu einem Ereignis auf.

Während die Diagnose ausgeführt wird, rufen Sie durch Klicken auf
"Bild" ein Bild zu dieser Aktion auf.

Sie können im Betrieb aus dieser Ansicht auf die Ansicht "Event log" und
wieder zurück wechseln.

Tastaturbelegung

Fokus befindet sich...


...in einem Ereignis ...in einer Abhilfe ...im Ereignis-Protokoll
Cursor auf zum vorherigen Ereignis zur vorherigen Abhilfe zum vorherigen Ereignis
Cursor ab zum nächsten Ereignis zur nächsten Abhilfe zum nächsten Ereignis
Enter Abhilfe zum markierten Er- keine Funktion keine Funktion
eignis anzeigen
ESC keine Funktion Wechsel zum Ereignis-An- Wechsel zum Info-Fenster
sicht
F1 Bild zum Ereignis Bild zur Abhilfe wird ange- Ereignis-Protokoll aktuali-
anzeigen (1) zeigt (1) sieren
F2 Wechsel zum Info-Fenster keine Funktion Ereignis-Protokoll als Log-
Datei speichern
F3 vorherige 10 Ereignisse vorherige 10 Ereignisse
F4 nächste 10 Ereignisse nächste 10 Ereignisse

(1)
Das Bild wird mit ESC wieder geschlossen.

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5.4 PVIS ActiveX Control betreiben

5.4.3 Ereignis-Protokoll ("event log")


Ereignis-Protokoll ("event log")
5-

Die Ereignisse des Ereignis-Protokolls werden in Form einer Liste ange-


zeigt. Die Länge der Liste wird während der Konfiguration unter Event
Log festgelegt. Es werden die neuesten Ereignisse angezeigt.

Wenn die Option "Optimize for QVGA" gewählt ist, wird immer nur ein
Ereignis angezeigt.

Fig. 5-38: Ereignis-Protokoll

Mit dem Button "Speichern" wird das aktuelle Ereignis-Protokoll gespei-


chert. Das Ereignis-Protokoll wird komplett gespeichert, unabhängig
davon, wie viele Ereignisse in der Option "Event log display size" festge-
legt wurden. Das Ereignis-Protokoll wird im Wurzelverzeichnis der Daten
des OPC-Projeks mit der Endung ".log" auf dem PVIS OPC Server ge-
speichert. Eine bestehende Ereignis-Protokoll-Datei in diesem Verzeich-
nis wird beim Speichern überschrieben.

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5 PVIS ActiveX Control

5.4 PVIS ActiveX Control betreiben

Tastaturbelegung

Cursor auf zum vorherigen Ereignis


Cursor ab zum nächsten Ereignis
Enter Sprache auswählen
F1 Ereignis-Protokoll aktualisieren
F2 Ereignis-Protokoll als Log-Datei speichern
F3 vorherige 10 Ereignisse
F4 nächste 10 Ereignisse

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5 PVIS ActiveX Control

5.4 PVIS ActiveX Control betreiben

5.4.4 Info-Fenster
5-
Info-Fenster

Im Info-Fenster werden verschiedene Programmstati angezeigt, unter


anderem:
` Projektname, Integrität, Prüfsumme und Zeitstempel des FS-Pro-
gramms
` Projektname, Integrität und Zeitstempel des ST-Programms
` Projektname, Integrität und Zeitstempel der Diagnosekonfiguration
` Version und Lizenz des PVIS OPC Servers
` Version des PVIS ActiveX Control

Tastaturbelegung

Cursor auf durch Karteikarte vorwärts scrollen (1)


Cursor ab durch Karteikarte rückwärts scrollen (1)
ESC zurück zur Ereignisliste
F1 keine Funktion
F2 nächste Karteikarte öffnen
F3 Sprache auswählen
F4 Ereignis-Protokoll öffnen

(1)
Bei der QVGA-Ansicht wechselt die Anzeige auf den nächsten bzw.
den vorherigen Datensatz.

5.4.5 Symbole
5-
Symbole

Die Symbole in der oberen linken Ecke des Fensters weisen auf die Art
der Ereignisse hin:

Symbole im Fenster "Diagnose"

Symbol Bedeutung
Status-Information

Warnung

Fehler

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5 PVIS ActiveX Control

5.4 PVIS ActiveX Control betreiben

5.4.6 Filterung
5-
Filterung

Bei der Filterung wird der Wert der Adresse mit dem Filterkriterium ver-
glichen. Bei der Konfiguration des PVIS ActiveX muss Allow Filtration
angewählt werden, damit die Filterung möglich wird. Diese Konfigurati-
onseinstellung kann während der Laufzeit geändert werden, sofern es
der Container zulässt, in dem das ActiveX eingebettet ist. Für die Filte-
rung kann somit das Property FilterCriterion mit dem gewünschten Fil-
terkriterium belegt, und der Filtervorgang durch Setzen der Property
FiltrationActive auf "1" aktiviert werden. Ob die Filterung aktiviert ist,
können Sie anhand des Filtersymbols in der Statusleiste erkennen.

Anwendungsbeispiel für Microsoft Visual C++-Container:


` Instanz des ActiveX: m_AX
` Filterkriterium setzen:
m_AX.SetFilterCriterion(_T("MW 010.16"))
` Filtration starten:
m_AX.SetFiltrationActive(1)
` Filtermodus beenden:
m_AX.SetFiltrationActive(0)

Bei einer PSS sind folgende Kriterien sind möglich:


` Filter auf einzelne SSNR:
– z. B.: SSNR 23
– Bereich: SSNR 1 – SSNR 600
– Geben Sie die Zahl ohne führende Nullen, mit einem Leerzeichen
von "SSNR" getrennt ein.
` Filter auf einzelne benutzerdefinierte Meldung:
– z. B.: MW 070.00
– Geben Sie die Zahl mit führenden Nullen und mit einem Leerzeichen
von "MW" getrennt ein.
` Filter auf einen SafetyBUS-Teilnehmer:
– z. B.: 35
– Bereich: 32-95 und 132-195
– Geben Sie die Zahl ohne führenden Nullen und ohne Zusatz ein.
` Filter auf ein zentrales Gerät:
– z. B.: 1 (Steckplatz 1)
– Bereich: 0 – 31
– Geben Sie die Zahl ohne führenden Nullen und ohne Zusatz ein.

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5 PVIS ActiveX Control

5.4 PVIS ActiveX Control betreiben

Bei einem PNOZmulti sind folgende Kriterien sind möglich:


` Filter auf einzelnen Diagnosepunkt (DPID):
– z. B.: DPID 1
– Geben Sie die Zahl ohne führende Nullen, mit einem Leerzeichen
von "DPID" getrennt ein.
` Filter auf einzelnen Safety Block (SBID):
– z. B.: SBID 3
– Geben Sie die Zahl ohne führende Nullen, mit einem Leerzeichen
von "SBID" getrennt ein.
` Filter auf Module:
– z. B.: Module 1
– Bereich: -4 – 8
– Geben Sie die Zahl ohne führende Nullen, mit einem Leerzeichen
von "Module" getrennt ein.

Vorgehen, um die Filterung in PMI-PRO zu aktivieren.


` Öffnen Sie die Projektierung der Bedienoberfläche.
` Legen Sie Variablen an über Werkzeuge -> Variablenliste...
` Definieren Sie eine String-Variable für das Filterkriterium. Der Name ist
beliebig, z. B.: "Kriterium"
` Definieren Sie eine Bit-Variable für das Starten der Filterung. Der
Name ist beliebig, z. B.: "FilterModus".
` Legen Sie für das Filterkriterium ein PMI-PRO-Element vom Typ "Ver-
knüpfter Text" an und verknüpfen Sie es mit der String-Variable.
` Legen Sie für das Starten der Filterung ein PMI-PRO-Element vom Typ
"Schalter" an und verknüpfen Sie es mit der Bit-Variable.
` Melden Sie diese Variablen im PVIS ActiveX an, indem Sie im Kontext-
menü des ActiveX Eigenschaften.. wählen
` Klicken Sie auf Variable. Bei der Wahl der Variablen ist folgende Rei-
henfolge einzuhalten: Zuerst die Variable für das Filterkriterium und
dann die Variable für den Start der Filterung auswählen.

Vorgehen, um das Filterkriterium zur Laufzeit zu setzten:


` Doppelklicken Sie auf das Element Verknüpfter Text.
` Geben Sie im Textfeld des Eingabefensters das Filterkriterium ein.

Während der Filtervorgang läuft, wird ein Meldungsfenster angezeigt.


Nach Beendigung des Filtervorgangs verschwindet das Meldungsfens-
ter automatisch, und es werden die gefilterten Ereignisse angezeigt.

Wenn kein Ereignis mit dem vorgegebenen Filterkriterium gefunden


wird, dann wird folgende Meldung angezeigt:
` "Keine Ereignisse zum vorgegebenen Filterkriterium gefunden."

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5 PVIS ActiveX Control

5.5 PVIS ActiveX Control im Browser starten

5.5 ActiveX Control im Browser starten


PVIS
5500
5-

Das PVIS ActiveX Control kann mit einer HTML-Datei direkt in einem
Browser auf einem PMIopen gestartet werden. Der Browser muss Acti-
ve-X-fähig sein, wie z. B. der Microsoft Internet Explorer. Eine Visualisie-
rungssoftware ist nicht erforderlich. Ein Beispiel für solch eine HTML-
Datei steht im Downloadbereich der Pilz Homepage zur Verfügung. Sie
können anhand der folgenden Beispiele eine HTML-Datei auch selbst
erstellen.

Vereinfachtes Beispiel für einen HTML-Code:

<html>
<head>
</head>
<body scroll=no>
<OBJECT ID="PilzDiag" WIDTH=320 HEIGHT=240
style="vertical-align:left; margin-left:-10px; margin-top:-15px;"
CLASSID="CLSID:75678BBA-5CB8-4C20-9976-E9D23688C164">
<PARAM NAME="OPCServer" VALUE="localhost">
<PARAM NAME="OPCNodeEntry" VALUE="Zentr_PSS">
<PARAM NAME="OPCRoot" VALUE="Zentr_PSS_OPC">
<PARAM NAME="ViewLanguage" VALUE=8>
<PARAM NAME="ViewSettings" VALUE=0>
<PARAM NAME="OptQVGA" VALUE=0>
<PARAM NAME="UseKeyboard" VALUE=1>
<PARAM NAME="FontSize" VALUE=14>
<PARAM NAME="SelectedFont" VALUE="Arial">
</OBJECT>
</body>
</html>

Erweitertes Beispiel für einen HTML-Code mit allen Properties:

<html>
<head>
</head>
<body scroll=no>
<OBJECT ID="PilzDiag" WIDTH=640 HEIGHT=480
style="vertical-align:left; margin-left:-10px; margin-top:-15px;"
CLASSID="CLSID:75678BBA-5CB8-4C20-9976-E9D23688C164">
<PARAM NAME="OPCServer" VALUE="localhost">
<PARAM NAME="OPCNodeEntry" VALUE="Zentr_PSS">
<PARAM NAME="OPCRoot" VALUE="Zentr_PSS_OPC">
<PARAM NAME="ViewLanguage" VALUE=8>
<PARAM NAME="ViewSettings" VALUE=1>

Pilz GmbH & Co. KG, Felix-Wankel-Straße 2, 73760 Ostfildern, Deutschland


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Telefon: +49 711 3409-0, Telefax: +49 711 3409-133, E-Mail: pilz.gmbh@pilz.de
5 PVIS ActiveX Control

5.5 PVIS ActiveX Control im Browser starten

<PARAM NAME="OptQVGA" VALUE=0>


<PARAM NAME="UseKeyboard" VALUE=1>
<PARAM NAME="SelectedFont" VALUE="Arial">
<PARAM NAME="FontSize" VALUE="14">
<PARAM NAME="AllowFiltration" VALUE=0>
<PARAM NAME="FiltrationActive" VALUE=0>
<PARAM NAME="FilterCriterion" VALUE="">
<PARAM NAME="ReportDisplay" VALUE=20>
<PARAM NAME="Layout" VALUE=0>
<PARAM NAME="HeightPane1" VALUE=35>
<PARAM NAME="HeightPane2" VALUE=35>
<PARAM NAME="HeightPane3" VALUE=30>
<PARAM NAME="WidthPane1" VALUE=50>
<PARAM NAME="WidthPane2" VALUE=50>
<PARAM NAME="LineHeightFactor" VALUE="2">
<PARAM NAME="EvtCol1" VALUE=0>
<PARAM NAME="EvtCol2" VALUE=1>
<PARAM NAME="EvtCol3" VALUE=2>
<PARAM NAME="EvtCol4" VALUE=3>
<PARAM NAME="EvtCol5" VALUE=4>
<PARAM NAME="EvtCol6" VALUE=5>
<PARAM NAME="EvtCol7" VALUE=6>
<PARAM NAME="EvtCol8" VALUE=7>
<PARAM NAME="EvtCol9" VALUE=8>
<PARAM NAME="EvtColWidth1" VALUE=120>
<PARAM NAME="EvtColWidth2" VALUE=20>
<PARAM NAME="EvtColWidth3" VALUE=120>
<PARAM NAME="EvtColWidth4" VALUE=120>
<PARAM NAME="EvtColWidth5" VALUE=120>
<PARAM NAME="EvtColWidth6" VALUE=120>
<PARAM NAME="EvtColWidth7" VALUE=120>
<PARAM NAME="EvtColWidth8" VALUE=120>
<PARAM NAME="EvtColWidth9" VALUE=120>
<PARAM NAME="RmdCol1" VALUE=0>
<PARAM NAME="RmdCol2" VALUE=1>
<PARAM NAME="RmdCol3" VALUE=2>
<PARAM NAME="RmdCol4" VALUE=3>
<PARAM NAME="RmdCol5" VALUE=4>
<PARAM NAME="RmdCol6" VALUE=5>
<PARAM NAME="RmdColWidth1" VALUE=120>
<PARAM NAME="RmdColWidth2" VALUE=120>
<PARAM NAME="RmdColWidth3" VALUE=120>
<PARAM NAME="RmdColWidth4" VALUE=120>
<PARAM NAME="RmdColWidth5" VALUE=120>
<PARAM NAME="RmdColWidth6" VALUE=120>

Pilz GmbH & Co. KG, Felix-Wankel-Straße 2, 73760 Ostfildern, Deutschland


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5 PVIS ActiveX Control

5.5 PVIS ActiveX Control im Browser starten

<PARAM NAME="ReportColWidth1" VALUE=20>


<PARAM NAME="ReportColWidth2" VALUE=120>
<PARAM NAME="ReportColWidth3" VALUE=20>
<PARAM NAME="ReportColWidth4" VALUE=120>
<PARAM NAME="ReportColWidth5" VALUE=120>
<PARAM NAME="ReportColWidth6" VALUE=120>
<PARAM NAME="ReportColWidth7" VALUE=120>
<PARAM NAME="ReportColWidth8" VALUE=120>
<PARAM NAME="ReportColWidth9" VALUE=120>
<PARAM NAME="ReportColWidth10" VALUE=120>
</OBJECT>
</body>
</html>

Diese HTML-Datei kann wie folgt konfiguriert werden:


` <body scroll=no>
Schaltet die vertikale Bildlaufleiste des Internet Explorers aus.
` WIDTH=a; HEIGHT=b
Größe des Fensters in Pixeln, in dem das PVIS ActiveX Control darge-
stellt wird.
` style="vertical-align:left; margin-left:-10px; margin-top:-15px;"
Ausrichtung links, -10 Pixel Abstand vom linken Rand und -15 Pixel
Abstand vom oberen Rand zur besseren Darstellung
` CLASSID="CLSID:75678BBA-5CB8-4C20-9976-E9D23688C164"
Class-ID des PVIS Active X

Allgemeine Properties des PVIS ActiveX:


` "OPCServer"
Die IP-Adresse oder der logische Name des PVIS OPC Servers. "local-
host" ist der gültige logische Name, wenn sich der PVIS OPC Server
und das PVIS ActiveX Control auf demselben Rechner befinden.
` "OPCNodeEntry"
Name des OPC-Projekts, wie er mit dem OPC Configurator festgelegt
wurde.
` "OPCRoot"
Name des Geräteprojekts
` "ViewSettings"
Darstellung der Fenster
– 0 = "single window"
– 1 = "split window"
– 2 = "event view"
` "OptQVGA"
Bildschirmausgabe optimiert für das QVGA-Format
– 0 = nicht aktiviert
– 1 = aktiviert

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5 PVIS ActiveX Control

5.5 PVIS ActiveX Control im Browser starten

` "ViewLanguage"
Sprache der Diagnosetexte
– 0 = Afrikaans
– 1 = Albanisch
– 2 = Dänisch
– 3 = Niederländisch
– 4 = Englisch
– 5 = Estnisch
– 6 = Finnisch
– 7 = Französisch
– 8 = Deutsch
– 9 = Isländisch
– 10 = Italienisch
– 11 = Norwegisch
– 12 = Portugiesisch
– 13 = Spanisch
– 14 = Schwedisch
– 15 = Chinesisch
– 16 = Japanisch
` "UseKeyboard"
Bedienung über Tastatur
– 0 = nicht aktiviert
– 1 = aktiviert
` "FontSize"
Schriftgröße in Punkt
` "SelectedFont
Name der Schriftart, wie er auf dem PC erscheint
(nicht der Dateiname der Schriftart)
` FilterCriterion
Filterkriterium (zur Syntax siehe Abschnitt "Filterung")
` FiltrationActive
Filterung aktiviert
– 0 = nicht aktiviert
– 1 = aktiviert
` AllowFiltration
Filterung zugelassen
– 0 = nicht zugelassen
– 1 = zugelassen

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5 PVIS ActiveX Control

5.5 PVIS ActiveX Control im Browser starten

Properties für die Darstellung als Split Window:


` Layout
– 0 = entspricht dem Layout 1 (horizontale Unterteilung)
– 1 = entspricht dem Layout 2 (horizontale und vertikale Unterteilung)
` HeightPane1
– Layout 1: Prozentuale Höhe des Ereignisfensters
– Layout 2: Prozentuale Höhe des Ereignis- und Ereignisbildfensters
` HeightPane2
– Layout 1: Prozentuale Höhe des Abhilfefensters
– Layout 2: Prozentuale Höhe des Abhilfe- und Abhilfebildfensters
` HeightPane3
– Layout 1: Prozentuale Höhe der Ereignisbild- und Abhilfebildfenster
– Layout 2: Kein Einfluss, muss aber 0 sein
` WidthPane1
– Layout 1: Prozentuale Breite des Ereignisbildfensters
– Layout 2: Prozentuale Breite des Ereignis- und Abhilfefensters
` WidthPane2
– Layout 1: Prozentuale Breite des Abhilfebildfensters
– Layout 2: Prozentuale Breite des Ereignisbild- und Abhilfebildfens-
ters
` LineHeightFactor
– Z. B. "3" (in Anführungszeichen)

Bei der Property "Layout" muss folgendes beachtet werden:


` Die Properties "HeightPane1", "HeightPane2" und "HeightPane3"
müssen angegeben werden.
` Bei Layout 2 muss "HeightPane3" = 0 sein.
` Die Summe der Werte von "HeightPane1", "HeightPane2" und
"HeightPane3" muss 100 ergeben.
` "WidthPane1" und "WidthPane2" sind optional, aber:
– Entweder werden beide oder keiner der beiden Parameter angege-
ben.
– Die Summe der Werte von "WidthPane1" und "WidthPane2" muss
100 ergeben.

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5.5 PVIS ActiveX Control im Browser starten

Properties für die Darstellung als Split Window 2:


` EvtColN (Spalten N von 1 bis 9: EvtCol1, EvtCol2 bis EvtCol9)
– 0 = Timestamp
– 1 = Priority icon
– 2 = Priority text
– 3 = Scope
– 4 = Event
– 5 = Device
– 6 = Equipment ID
– 7 = Address
– 8 = Location description
– -1 = Spalte nicht sichtbar
` EvtColWidthN (Spalten N von 1 bis 9: EvtColWidth1, EvtColWidth2 bis
EvtColWidth9)
Breite der Spalte in Pixel
` RmdColN (Spalten N von 1 bis 6: RmdCol1, RmdCol2 bis RmdCol6)
– 0 = Responsibility
– 1 = Remedy for selected event
– 2 = Device
– 3 = Equipment ID
– 4 = Address
– 5 = Location description
– -1 = Spalte nicht sichtbar
` RmdColWidthN (Spalten N von 1 bis 6: RmdColWidth1,
RmdColWidth2 bis RmdColWidth6)
Breite der Spalte in Pixel

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5 PVIS ActiveX Control

5.5 PVIS ActiveX Control im Browser starten

Bei den Properties für die Ereignisse muss folgendes beachtet werden:
` Die Properties "EvtColN" sind optional.
– Aber: Entweder es wird keines dieser Properties oder aber es wer-
den alle angegeben.
– Wenn die Properties "EvtColN" angegeben werden, dann müssen
auch alle Properties "EvtColWidthN" angegeben werden.
` Die Properties "RmdColN" sind optional.
– Aber: Entweder es wird keines dieser Properties oder aber es wer-
den alle angegeben.
– Wenn die Properties "RmdColN" angegeben werden, dann müssen
auch alle Properties "RmdColWidthN" angegeben werden.
` Die Werte 0 bis 8 bzw. 0 bis 5 dürfen jeweils nur einmal vorkommen.
` Der Wert -1 darf immer nur in der jeweils höchsten Spaltennummer zu-
gewiesen werden.
Beispiel: Letzte drei Spalten sollen unsichtbar sein.
` Richtige Konfigurierung:
– RmdCol1=3
– RmdCol2=2
– RmdCol3=1
– RmdCol4=-1
– RmdCol5=-1
– RmdCol6=-1
` Falsche Konfigurierung:
– RmdCol1=3
– RmdCol2=2
– RmdCol3=1
– RmdCol4=-1
– RmdCol5=4
– RmdCol6=5

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5 PVIS ActiveX Control

5.5 PVIS ActiveX Control im Browser starten

Mit den Properties "ReportColWidthN" wird die Breite der Spalten in der
Ereignisprotokoll-Tabelle bei der Ansicht "Event Log" festgelegt. Die
Werte sind in Pixeln. Die Reihenfolge der Spalten ist nicht veränderbar.
` ReportColWidth1
– Inhalt: "In/out" icon
` ReportColWidth2
– Inhalt: Timestamp
` ReportColWidth3
– Inhalt: Priority icon
` ReportColWidth4
– Inhalt: Priority
` ReportColWidth5
– Inhalt: Scope
` ReportColWidth6
– Inhalt: Event
` ReportColWidth7
– Inhalt: Device
` ReportColWidth8
– Inhalt: Equipment ID
` ReportColWidth9
– Address
` ReportColWidth10
– Location description

Die HTML-Datei kann nach dem Booten des PMI automatisch gestartet
werden. Dazu sind folgende zusätzliche Zeilen in der Datei
"PMIStart.cmd" nötig:

copy \IPSM\PVIS_ActiveX_DE_Resources.dll \windows


copy \IPSM\PVIS_ActiveX_EN_Resources.dll \windows
start \windows\iexplore.exe \IPSM\<Name der HTML-Datei>

Wenn Sie weitere Sprachen einsetzen, dann müssen Sie die Ressource-
Dateien dieser Sprache hier ebenfalls einbinden (Mit "FR", "IT", "NL"
etc. statt "DE" im Dateinamen).

Ersetzen Sie den Platzhalter <Name der HTML-Datei> durch den Namen
der HTML-Datei auf Ihrem PMI.

Um den Internet-Explorer im Vollbildmodus zu starten, muss ein Eintrag


in der Windows- Registrierungsdatenbank angelegt werden:
` Wählen Sie im Windows Startmenü Ausführen...
` Geben Sie "regedit" ein und klicken Sie auf OK, um die Registrierungs-
datenbank zu öffnen.

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5 PVIS ActiveX Control

5.5 PVIS ActiveX Control im Browser starten

` Gehen Sie zu "HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet


Explorer\Main"
` Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag Main, wählen
Sie Neu und Schlüssel.
` Legen Sie den Schlüssel "StartUpInFullScreen" an und weisen Sie
dem Schlüssel den Wert "1" zu.
` Speichern Sie und schließen Sie die Windows-Registrierungsdaten-
bank.

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5-26
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6 Namespace

6.1 Grundlagen

6.1.1 Zeichenerklärung
6000
6100
Grundlagen
6.1
6-
Namespace

6-
Zeichenerklärung

In den Darstellungen und Tabellen werden die folgenden Symbole ver-


wendet:
` Namen in spitzen Klammern (<...>) sind Platzhalter und werden durch
die jeweils aktuellen Namen ersetzt. Aus <OPCProjectName> wird
z. B. MyProject.
` Kleine Zahlen unter einem Kästchen bezeichnen die mögliche Anzahl
der Knoten. "1 .. 2" bedeutet, dass bis zu zwei Knoten vorhanden sind.
Die Lemniskate (∞) bedeutet, dass die Anzahl der Knoten offen ist,
dass also beliebig viele Knoten vorhanden sein können. Die tatsächli-
che Anzahl der Knoten hängt von der Konfiguration des OPC-Projek-
tes ab.
` Die Angabe "PSS" über einem Kästchen bedeutet, dass dieser Knoten
und alles, was darunter liegt, nur für die PSS gilt. Die Angabe "PNOZ"
über einem Kästchen bedeutet, dass dieser Knoten und alles, was
darunter liegt, nur für das PNOZmulti gilt.

Der Namespace ist ein Speicherbereich, in dem der PVIS OPC Server
alle Diagnosedaten und Prozessdaten der angeschlossenen Steuerun-
gen ablegt. Der Namespace kann zum größten Teil mit dem Browser ei-
nes OPC-Clients betrachtet werden.

Weitere Hinweise zu Versionen finden sie im Abschnitt "Unterstützte


Hardware und Software" im Kapitel "Diagnose und Visualisierung mit
PVIS".

Das PVIS ActiveX Control liest automatisch die Diagnosedaten aus dem
Namespace und stellt sie für den Anwender dar. Der Zugriff auf die Pro-
zessdaten muss vom Anwender selbst programmiert werden.

Im Namespace gibt es lesenden und schreibenden Zugriff auf die Vari-


ablen des ST-Teils der PSS. Auf alle anderen Variablen gibt es aus-
schließlich lesenden Zugriff.

Im Folgenden ist der Namespace in einer Baumstruktur dargestellt. Je


nach Browser kann die Form der Darstellung anders sein. Die Struktur
jedoch bleibt die gleiche. Die übergeordneten Knoten dienen der Struk-
turierung der Daten. Die Daten befinden sich ausschließlich auf der un-
tersten Ebene.

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6-1
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.1 OPCProjectName
6.2
Struktur
6200
6- des Namespace

6-
OPCProjectName

SummaryInformation

OverviewInformation

DetailInformation

Generic

<OPCProjectName> <DeviceProjectName>
PSS
1 ..
8

Symbolic

EventLog

Licence

Versions

Fig. 6-39: <OPCProjectName>

Knotenname Inhalt
<OPCProjectName> Name des OPC-Projekts
Beispiel: "MyProject"
<DeviceProjectName> Name des Geräteprojekts
Beispiel: "MyDevice"

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6-2
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.2 SummaryInformation
6-
SummaryInformation

Event Collective

Process

Error

Device

Communication

Collective

SummaryInformation
Process

Warning

Device

Communication

Collective

Process

Status

Device

Communication

Fig. 6-40: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/SummaryIn-


formation

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6-3
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

Knotenname Inhalt
SummaryInformation Informationen, ob Einträge in der Ereignisliste vorhanden sind,
von welcher Prioritätenklasse sie sind und welcher Bereich be-
troffen ist.
Event Zeigt an, ob ein Ereignis aufgetreten ist.
FALSE = kein Ereignis aufgetreten
TRUE = Ereignis aufgetreten
Error Informationen zu Ereignismeldungen der Prioritätenklasse
"Fehler"
Collective Zeigt an, ob eine Ereignismeldung der Prioritätenklasse "Feh-
ler" vorhanden ist.
FALSE = kein Fehler
TRUE = Fehler
Process Zeigt an, ob eine Ereignismeldung der Prioritätenklasse "Feh-
ler" vorhanden ist, die in den Bereich "Prozess" gehört.
Device Zeigt an, ob eine Ereignismeldung der Prioritätenklasse "Feh-
ler" vorhanden ist, die in den Bereich "Anlage/Gerät" gehört.
Communication Zeigt an, ob eine Ereignismeldung der Prioritätenklasse "Feh-
ler" vorhanden ist, die in den Bereich "Kommunikation" gehört.
Warning Informationen zu Ereignismeldungen der Prioritätenklasse
"Warnung"
Collective Zeigt an, ob eine Ereignismeldung der Prioritätenklasse "War-
nung" vorhanden ist.
FALSE = keine Warnung
TRUE = Warnung
Process Zeigt an, ob eine Ereignismeldung der Prioritätenklasse "War-
nung" vorhanden ist, die in den Bereich "Prozess" gehört.
Device Zeigt an, ob eine Ereignismeldung der Prioritätenklasse "War-
nung" vorhanden ist, die in den Bereich "Anlage/Gerät" gehört.
Communication Zeigt an, ob eine Ereignismeldung der Prioritätenklasse "War-
nung" vorhanden ist, die in den Bereich "Kommunikation" ge-
hört.
Status Informationen zu Ereignismeldungen der Prioritätenklasse
"Status-Information"
Collective Zeigt an, ob eine Ereignismeldung der Prioritätenklasse "Sta-
tus-Information" vorhanden ist.
FALSE = keine Status-Information
TRUE = Status-Information
Process Zeigt an, ob eine Ereignismeldung der Prioritätenklasse "Sta-
tus-Information" vorhanden ist, die in den Bereich "Prozess"
gehört.
Device Zeigt an, ob eine Ereignismeldung der Prioritätenklasse "Sta-
tus-Information" vorhanden ist, die in den Bereich "Anlage/Ge-
rät" gehört.
Communication Zeigt an, ob eine Ereignismeldung der Prioritätenklasse "Sta-
tus-Information" vorhanden ist, die in den Bereich "Kommuni-
kation" gehört.

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6-4
Telefon: +49 711 3409-0, Telefax: +49 711 3409-133, E-Mail: pilz.gmbh@pilz.de
6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.3 OverviewInformation
6-
OverviewInformation

CentralDevices

PSS

SafetyBUSp

OverviewInformation

SafetyDevices

Operands

Fig. 6-41: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/OverviewIn-


formation

Knotenname Inhalt
OverviewInformation Informationen zu den zentralen Baugruppen (PSS), Modulen (PNOZ), dem
SafetyBUS p (PSS), den Schutzeinrichtungen und den Operanden

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6-5
Telefon: +49 711 3409-0, Telefax: +49 711 3409-133, E-Mail: pilz.gmbh@pilz.de
6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.4 CentralDevices
6-
CentralDevices

CentralDevices <Slot> Status


PSS: 1 ..

8
PNOZ: -6 .. 8
PSS

SafetyBUSp

OverviewInformation

SafetyDevices

Operands

Fig. 6-42: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/OverviewIn-


formation/CentralDevices

Knotenname Inhalt
CentralDevices Informationen zu zentralen Baugruppen (PSS) oder Modulen (PNOZ)
<Slot> Steckplatznummer der zentralen Baugruppe (PSS) oder des Moduls (PNOZ)
Beispiel: "3"
Status Bit 0: Zeigt an, ob ein Ereignis für diese Baugruppe oder Modul aufgetreten und in
die Ereignisliste eingetragen worden ist.
FALSE = kein Ereignis
TRUE = Ereignis aufgetreten

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6-6
Telefon: +49 711 3409-0, Telefax: +49 711 3409-133, E-Mail: pilz.gmbh@pilz.de
6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.5 PSS: SafetyBUSp


PSS: SafetyBUSp
6-

CentralDevices Interfaces

PSS

SafetyBUSp IOGroups

OverviewInformation

SafetyDevices Subscribers

Operands

Fig. 6-43: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/OverviewIn-


formation/SafetyBUSp

Knotenname Inhalt
SafetyBUSp Informationen zu SafetyBUS p

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6-7
Telefon: +49 711 3409-0, Telefax: +49 711 3409-133, E-Mail: pilz.gmbh@pilz.de
6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.6 PSS: Interfaces


PSS: Interfaces
6-

Interfaces <InterfaceNumber> Status


1 .. 2

PSS

SafetyBUSp IOGroups

Subscribers

Fig. 6-44: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/OverviewIn-


formation/SafetyBUSp/Interfaces

Knotenname Inhalt
Interfaces Informationen zu den SafetyBUS p-Anschaltungen
(SafetyBUS p 0 / SafetyBUS p 1)
<InterfaceNumber> Nummer der SafetyBUS p-Anschaltung
Beispiel: "0" oder "1"
Status Bit 0: Zeigt an, ob ein Ereignis für diese SafetyBUS p-Anschaltung aufgetreten und
in die Ereignisliste eingetragen worden ist.
FALSE = kein Ereignis
TRUE = Ereignis aufgetreten

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6-8
Telefon: +49 711 3409-0, Telefax: +49 711 3409-133, E-Mail: pilz.gmbh@pilz.de
6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.7 PSS: IOGroups


PSS: IOGroups
6-

Interfaces

PSS

SafetyBUSp IOGroups <IOGroupNumber> Status


0 .. 31
100 .. 131

Subscribers

Fig. 6-45: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/OverviewIn-


formation/SafetyBUSp/IOGroups

Knotenname Inhalt
IOGroups Informationen zu I/O-Groups
<IOGroupNumber> Nummer der I/O-Group
Beispiel: "12"
Status Bit 0: Zeigt an, ob ein Ereignis für diese I/O-Group aufgetreten und in die Ereignis-
liste eingetragen worden ist.
FALSE = kein Ereignis
TRUE = Ereignis aufgetreten

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6-9
Telefon: +49 711 3409-0, Telefax: +49 711 3409-133, E-Mail: pilz.gmbh@pilz.de
6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.8 PSS: Subscribers


PSS: Subscribers
6-

Interfaces

PSS

SafetyBUSp IOGroups

Status

Subscribers <DeviceAddress>
1 ..

8
Active

Fig. 6-46: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/OverviewIn-


formation/SafetyBUSp/Subscribers

Knotenname Inhalt
Subscribers Informationen zu Busteilnehmern
<DeviceAddress> Device-Adresse des Busteilnehmers
Beispiel: "95"
Status Bit 0: Zeigt an, ob ein Ereignis für diesen Busteilnehmer aufgetreten und in die Er-
eignisliste eingetragen worden ist.
FALSE = kein Ereignis
TRUE = Ereignis aufgetreten
Active Bit 0: Zeigt an, ob der Busteilnehmer aktiv am Busverkehr teilnimmt.
FALSE = nicht aktiv
TRUE = aktiv

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6-10
Telefon: +49 711 3409-0, Telefax: +49 711 3409-133, E-Mail: pilz.gmbh@pilz.de
6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.9 SafetyDevices
6-
SafetyDevices

CentralDevices

PSS

SafetyBUSp

OverviewInformation

SafetyDevices <NR> Status


1 ..

8
Operands

Fig. 6-47: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/OverviewIn-


formation/SafetyDevices

Knotenname Inhalt
SafetyDevices Informationen zu Schutzeinrichtungen
<NR> PSS: Schutzschaltungsnummer, SSNR
PNOZ: Anschlusspunkt, Element-ID des Safety Blocks
Beispiel: "1"
Status Bit 0: Schutzeinrichtung inaktiv
FALSE = Aktiv
TRUE = Inaktiv
Bit 1: Schutzeinrichtung ausgelöst
FALSE = Nicht ausgelöst
TRUE = Ausgelöst
Bit 2: Schutzeinrichtung quittierbereit
FALSE = Nicht quittierbereit
TRUE = Quittierbereit
Bit 3: Funktionstest
FALSE = Nicht erforderlich
TRUE = Erforderlich
Bit 4: Anwenderfehler
FALSE = Liegt nicht vor
TRUE = Liegt vor
Bit 5: Plausibilitätsfehler
FALSE = Liegt nicht vor
TRUE = Liegt vor
Bit 6 – Bit 14: Reserviert
Bit 15: Gerätefehler
FALSE = Liegt nicht vor
TRUE = Liegt vor

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6-11
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.10 Operands
6-
Operands

CentralDevices

SafetyBUSp

OverviewInformation

SafetyDevices

Operands <AbsoluteAddress> Status


1 ..

8
Fig. 6-48: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/OverviewIn-
formation/Operands

Knotenname Inhalt
Operands Informationen zu den Operanden, für die eine Operandendiagnose konfiguriert ist.
<AbsoluteAddress> PSS: Adresse des Operanden
PNOZ: Operanden-ID
Beispiel: "MW 064.16"
Status Bit 0: Zeigt an, ob ein Ereignis für diesen Operanden in der Ereignisliste eingetra-
gen ist.
FALSE = kein Ereignis
TRUE = Ereignis aufgetreten

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6-12
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.11 DetailInformation
6-
DetailInformation

SummaryInformation

OverviewInformation EventList

PSS
DetailInformation SystemInfo

<OPCProjectName> <DeviceProjectName>
PNOZ
Generic SystemInfo

PSS
Symbolic

EventLog

Fig. 6-49: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/DetailInfor-


mation

Knotenname Inhalt
DetailInformation Ereignisliste: Versionsinformationen zur Diagnosekonfiguration und zu den Gerä-
teprojekten

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6-13
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.12 EventList
6-
EventList

Timestamp

Priority

Scope

Description

Event

DeviceName

EventList Event<Number>
10 EquipmentID

Actions LocationDescription

Parameter

Image1

Image2

Fig. 6-50: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/DetailInfor-


mation/EventList

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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

Knotenname Inhalt
EventList Ereignisliste mit den 10 aktuellsten Ereignissen
Event<Number> Nummer des Ereignisses
Beispiel: "Event 8"
Event Details zum Ereignis
Timestamp Zeitstempel
Priority Priorität
Scope Bereich
Description Beschreibung
DeviceName Gerätename
EquipmentID Betriebsmittelkennzeichen (BMK)
LocationDescription Ortsbeschreibung
Parameter Genauere Angabe, wo ein Ereignis aufgetreten ist, z. B. Angabe einer Eingangs-
klemme ("E3.0")
Image1 Angabe des Pfades, wo das erste Bild zu einem Ereignis abgelegt ist.
Beispiel: "OPCProject/visu/links/Pic123a.jpg"
Image2 Angabe des Pfades, wo das zweite Bild zu einem Ereignis abgelegt ist.
Beispiel: "OPCProject/visu/links/Pic123a.jpg"

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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.13 Actions
6-
Actions

Scope

Responsability

Event Description

Event<Number> DeviceName
10

Actions Action<Number> EquipmentID


8

LocationDescription

Parameter

Image1

Image2

Fig. 6-51: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/DetailInfor-


mation/EventList/Event<Number>/Actions

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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

Knotenname Inhalt
Actions Aktionen für ein Ereignis
<ActionNumber> Nummer der Aktion
Beispiel: "Action 5"
(8 Knoten)
Scope Bereich
Responsability Zuständigkeit
Description Beschreibung
DeviceName Gerätenamen
EquipmentID Betriebsmittelkennzeichen (BMK)
LocationDescription Ortsbeschreibung
Parameter Genauere Angabe, wo eine Aktion auszuführen ist, z. B. Angabe einer Eingangs-
klemme ("E3.0")
Image1 Angabe des Pfades, wo das erste Bild zu einer Aktion abgelegt ist.
Beispiel: "OPCProject/visu/links/Pic123a.jpg"
Image2 Angabe des Pfades, wo das zweite Bild zu einer Aktion abgelegt ist.
Beispiel: "OPCProject/visu/links/Pic123a.jpg"

6.2.14 SystemInfo
6-
SystemInfo

EventList

DiagnosticConfig_1
DetailInformation PSS
SystemInfo

FSProgram
PNOZ
SystemInfo

Fig. 6-52: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/DetailInfor-


mation/SystemInfo

Knotenname Inhalt
SystemInfo (PSS) Versionsinformationen zum PSS-Projekt und der Diagnosekonfiguration
SystemInfo (PNOZ) Versionsinformationen zum PNOZmulti-Projekt und der Diagnosekonfiguration

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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.15 PNOZ: PNOZmultiProject


PNOZ: PNOZmultiProject
6-

PSS
DiagnosticConfig

SystemInfo ProjectName
PNOZ

DiagnosticConfig

CRC

Fig. 6-53: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/DetailInfor-


mation/SystemInfo/DiagnosticConfig

Knotenname Inhalt
DiagnosticConfig Knoten für Daten über das PNOZmulti-Programm
ProjectName Name des Projekts, zu dem das Programm gehört
CRC CRC-Prüfsumme des Programms

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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.16 PNOZ: DiagnosticConfig


PNOZ: DiagnosticConfig
6-

Name

DiagnosticConfigPNOZmulti VersionInfo

Status
PNOZ

DiagnosticConfig Integrity

Name

DiagnosticConfigDisplayUnit VersionInfo

Status

Fig. 6-54: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/DetailInfor-


mation/SystemInfo/DiagnosticConfig

Knotenname Inhalt
DiagnosticConfig Knoten für alle Knoten des Typs "Integrity" (s. unten)
Integrity Knoten für alle PNOZmulti-Programmteile
DiagnosticConfigPNOZmulti Knoten für alle Daten der Diagnosekonfiguration, die zum PNOZmulti gehören
Name Name des Projekts, zu dem das Programm gehört
VersionInfo Zeitstempel des Downloads
Status Integritätsinformation zur Diagnosekonfiguration:
0 = Die Diagnosekonfiguration ist in Ordnung.
1 = Die Diagnosekonfiguration gehört zu einem anderen Projekt.
2 = Es gibt keine Information zur aktuellen Diagnosekonfiguration.
4 = Die Diagnosekonfiguration ist veraltet.
DiagnosticConfigDisplayUnit Knoten für alle Daten der Diagnosekonfiguration, die zum Visualisierungsgerät ge-
hören
Name siehe DiagnosticConfigPNOZmulti-Name/VersionInfo/Status
VersionInfo
Status

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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.17 PSS: DiagnosticConfig


PSS: DiagnosticConfig
6-

Name

FSProgram VersionInfo

Status

Name

STProgram VersionInfo

Status

PSS
DiagnosticConfig Integrity

Name

DiagnosticConfigPSS VersionInfo

Status

Name

DiagnosticConfigDisplayUnit VersionInfo

Status

Fig. 6-55: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/DetailInfor-


mation/SystemInfo/DiagnosticConfig

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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

Knotenname Inhalt
DiagnosticConfig Versionsinformationen zur Diagnosekonfiguration
Integrity Informationen zur Integritätsprüfung
FSProgram Informationen zum FS-Programm
Name Name des Projekts, zu dem das FS-Programm gehört
VersionInfo Zeitstempel der Übertragung des FS-Programms auf die PSS
Status Integritätsinformation zum FS-Programm der PSS:
0 = Das FS-Programm ist in Ordnung.
1 = Das FS-Programm gehört zu einem anderen Projekt.
2 = Es gibt keine Information zum FS-Programm.
4 = Das FS-Programm ist veraltet.
STProgram Informationen zum ST-Programm
Name Name des Projekts, zu dem das ST-Programm gehört
VersionInfo Zeitstempel der Übertragung des ST-Programms auf die PSS
Status Integritätsinformation zum ST-Programm der PSS:
0 = Das ST-Programm ist in Ordnung.
1 = Das ST-Programm gehört zu einem anderen Projekt.
2 = Es gibt keine Information zum ST-Programm.
4 = Das ST-Programm ist veraltet.
DiagnosticConfigPSS Informationen zur Diagnosekonfiguration auf der PSS
Name Name des Projekts, zu dem die Diagnosekonfiguration gehört
VersionInfo Zeitstempel der Übertragung der Diagnosekonfiguration auf
die PSS
Status Integritätsinformation zur Diagnosekonfiguration:
0 = Die Diagnosekonfiguration ist in Ordnung.
1 = Die Diagnosekonfiguration gehört zu einem anderen Pro-
jekt.
2 = Es gibt keine Information zur aktuellen Diagnosekonfigura-
tion.
4 = Die Diagnosekonfiguration ist veraltet.
DiagnosticConfigDisplayUnit Informationen zur Diagnosekonfiguration auf dem PVIS OPC
Server
Name Name des Projekts, zu dem die Diagnosekonfiguration gehört
VersionInfo Zeitstempel der Übertragung der Diagnosekonfiguration auf
den PVIS OPC Server
Status Integritätsinformation zur Diagnosekonfiguration:
0 = Die Konfiguration ist in Ordnung.
1 = Die Konfiguration gehört zu einem anderen Projekt.
2 = Es gibt keine Information zur aktuellen Diagnosekonfigura-
tion.
4 = Die Konfiguration ist veraltet.

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6-21
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.18 PSS: FSProgram


PSS: FSProgram
6-

Name

DetailInformation
FSProgram LinkTime
PSS

SystemInfo

DiagnosticConfig CRC
PNOZ
SystemInfo

Fig. 6-56: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/DetailInfor-


mation/SystemInfo/FSProgram

Knotenname Inhalt
FSProgram Versionsinformation zum FS-Programm
Name Name des Projekts, zu dem das FS-Programm gehört
LinkTime Zeitstempel, wann das FS-Programm gebunden wurde.
CRC CRC-Summe des FS-Programms

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6-22
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.19 Generischer Prozessdatenzugriff


Generischer Prozessdatenzugriff
6-

SummaryInformation

OverviewInformation

DetailInformation

Generic

<OPCProjectName> <DeviceProjectName>
PSS
1 ..
8

Symbolic

EventLog

Licence

Versions

Fig. 6-57: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/Generic

Knotenname Inhalt
Generic Zugriff auf die Prozessdaten über die absoluten Adressen

Die Navigation im Namespace ab "Generic" ist mit einem Browser nicht


möglich. Die Navigation ist ausschließlich über eine Pfadangabe mög-
lich, falls dies konfiguriert ist.

Beispiel für eine komplette Pfadangabe:


"Namespace1/Project1/Generic/FS/E/3.01"

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6-23
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.20 PNOZ: Generic


PNOZ: Generic
6-

I <BitAddress>

O <BitAddress>

IW <WordAddress>

Generic

OW <WordAddress>

Ivirtual <BitAddress>

Ovirtual <BitAddress>

Fig. 6-58: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/Generic

Knotenname Inhalt
I/<BitAddress> Eingangsbits
Beispiel: "I/3.1"
O/<BitAddress> Ausgangsbits
Beispiel: "O/-4.1"
IW/<WordAddress> Eingangsworte und Kanalnummer (0 oder 1)
Beispiel: "IW/3.0"
OW/<WordAddress> Ausgangsworte und Kanalnummer (0 oder 1)
Beispiel: "OW/1.1"
Ivirtual/<BitAddress> Eingangsbits
Beispiel: "Ivirtual/0.1"
Ovirtual/<BitAddress> Ausgangsbits
Beispiel: "Ovirtual/0.5"

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6-24
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.21 PSS: Generic/FS und Generic/ST


PSS: Generic/FS und Generic/ST
6-

FS

PSS
Generic

ST

Fig. 6-59: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/Generic/FS

Knotenname Inhalt
FS Daten des FS-Teils
ST Daten des ST-Teils. Die Struktur der Daten ist mit der des FS-Teils identisch.

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6-25
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.22 PSS: Generic/FS


PSS: Generic/FS
6-

E <BitAddress>

EB <ByteAddress>

EW <WordAddress>

A <BitAddress>

AB <ByteAddress>

AW <WordAddress>

FS M <BitAddress>

MB <ByteAddress>

MW <WordAddress>

DB <DBnr> DW <DataWordNumber>

T <TimerNumber>

Z <CounterNumber>

ZW <CounterNumber>

Fig. 6-60: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/Generic/FS

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6-26
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

Knotenname Inhalt
E/<BitAddress> Eingangsbits
Beispiel: "E/3.01"
EB/<ByteAddress> Eingangsbytes
Beispiel: "EB/3.08"
EW/<WordAddress> Eingangsworte
Beispiel: "EW/3.00"
A/<BitAddress> Ausgangsbits
Beispiel: "A/4.01"
AB/<ByteAddress> Ausgangsbytes
Beispiel: "AB/4.08"
AW/<WordAddress> Ausgangsworte
Beispiel: "AW/4.16"
M/<BitAddress> Merkerbits
Beispiel: "M/64.06"
MB/<ByteAddress> Merkerbytes
Beispiel: "MB/64.08"
MW/<WordAddress> Merkerworte
Beispiel: "MW/64.16"
DB/<DBnr>/DW/ Datenworte
<DataWordNumber> Beispiel: "DB/10/DW/45"
T/<TimerNumber> Timerstatus
Beispiel: "T/64"
Z/<CounterNumber> Zählerstatus
Beispiel: "Z/65"
ZW/<CounterNumber> Zählerwort
Beispiel: "ZW/65"

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6-27
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.23 PSS: Symbolischer Prozessdatenzugriff


PSS: Symbolischer Prozessdatenzugriff
6-

FS <Tag> Value
1 ..

8
PSS

Symbolic

ST

Fig. 6-61: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/Symbolic

Knotenname Inhalt
Symbolic Zugriff auf die Prozessdaten der PSS über die symbolischen Namen
FS Daten des FS-Teils.
ST Daten des ST-Teils. Die Struktur der Daten ist mit der des FS-Teils identisch.
<Tag> Symbol, das in der Zuweisungsliste für den Operanden definiert wurde.
Beispiel: "Schalter_1"
Value Inhalt des Operanden

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6-28
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.24 EventLog
6-
EventLog

Event <Number>
0 .. n

Number

EventLog

Reset

Save

Fig. 6-62: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/EventLog

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6-29
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

Knotenname Inhalt
EventLog Zugriff auf das Ereignis-Protokoll
Event<Number> Zugriff auf die einzelnen Ereignisse des Ereignis-Protokolls
Beispiel: "Event 499"
Die Einträge zu den Ereignissen sind Zeichenketten. Die einzelnen Informationen
sind durch <tab> getrennt:
Die maximale Anzahl der Events ist konfigurierbar.
IO <<+>>: Neue Ereignismeldung
<<->>: Ereignismeldung gegangen
Timestamp Zeitstempel
Priority Priorität
PriorityText Beschreibung der Priorität
Scope Bereich
Description Beschreibung
DeviceName Gerätename
EquipmentID Betriebsmittelkennzeichen (BMK)
EquipmentDescription Ortsbeschreibung
Parameter Genauere Angabe, wo ein Ereignis aufgetreten
ist.
Beispiel:
<<+>><tab>2007-03-19 14:45<tab>12<tab>Warnung<tab>Bereich1<tab>Ereig-
nis 2 ist eingetreten<tab>Gerät 23<tab>BMK 7<tab>Ort<tab>Klemme E3.0
Number Anzahl der Ereignisse im Ereignis-Protokoll
Reset Löschen des Ereignis-Protokolls:
0 = Das Ereignis-Protokoll nicht löschen.
1 = Das Ereignis-Protokoll löschen.
Das Bit wird von dem OPC-Client gesetzt und an den PVIS OPC Server übertra-
gen.
Save Speichern des Ereignis-Protokolls in einer Export-Datei:
<Name der Export-Datei > = Ereignis-Protokoll wird gespeichert.
Der Dateiname der Export-Datei wird von dem OPC-Client gesetzt und an den
PVIS OPC Server übertragen. Wenn eine Datei mit dem selben Namen bereits exi-
stiert, wird sie überschrieben
Die Export-Datei wird im Wurzelverzeichnis der Daten des OPC-Projekts gespei-
chert. In <Name der Export-Datei > kann stattdessen auch ein absoluter oder re-
lativer Pfad zum Speicherort der Datei eingegeben werden.

Die Navigation im Namespace ab "EventLog" ist mit einem Browser


nicht möglich. Die Navigation ist ausschließlich über eine Pfadangabe
möglich. Wenn das Ereignis-Protokoll im PVIS OPC Configurator ausge-
schaltet ist, dann kann im Namespace nicht darauf zugegriffen werden.
Beispiel für eine komplette Pfadangabe:
"Namespace1/Project1/EventLog/Event 499"

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6-30
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

6.2.25 Licence und Versions


Licence und Versions
6-

<OPCProjectName> <DeviceProjectName>
1 .. Licence Info

8
Versions PilzOPCServerDA

Fig. 6-63: <OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/Licence und


<OPCProjectName>/<DeviceProjectName>/Versions

Knotenname Inhalt
Licence Informationen über die Lizenzierung des PVIS OPC Servers
Info Lizenz
Versions Informationen über die Versionsnummer des PVIS OPC Servers
PilzOPCServerDA Version

Pilz GmbH & Co. KG, Felix-Wankel-Straße 2, 73760 Ostfildern, Deutschland


6-31
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6 Namespace

6.2 Struktur des Namespace

Pilz GmbH & Co. KG, Felix-Wankel-Straße 2, 73760 Ostfildern, Deutschland


6-32
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7 Anwendungsbeispiele

7.1 Diagnose einer PSS auf einem PMImicro diag

7.1.1 Diagnosekonfiguration erstellen


7000
7.1
Anwendungsbeispiele
Diagnose
7100
7- einer PSS auf einem PMImicro diag

Diagnosekonfiguration erstellen
7-

Die Diagnosekonfiguration ist projektbezogen, d. h. für jedes PSS-Pro-


jekt müssen Sie eine eigene Diagnosekonfiguration erstellen.

Die Diagnosekonfiguration ist sowohl für den ST- als auch den FS-Teil
gültig und kann sowohl im FS- als auch im ST-Modus von
PSS WIN-PRO erstellt werden.

Arbeitsschritte:
` Diagnosesprache wählen
` Prioritäten definieren
Diesen Arbeitsschritt müssen Sie nur ausführen, wenn Sie die von Pilz
vordefinierten Prioritäten ändern möchten oder wenn Sie eigene Prio-
ritäten definieren möchten.
` Bereiche definieren
Diesen Arbeitsschritt müssen Sie nur ausführen, wenn Sie die von Pilz
vordefinierten Bereiche ändern möchten oder wenn Sie eigene Berei-
che definieren möchten.
` Zuständigkeiten definieren
Diesen Arbeitsschritt müssen Sie nur ausführen, wenn Sie die von Pilz
vordefinierten Zuständigkeiten ändern möchten oder wenn Sie eigene
Zuständigkeiten definieren möchten.
` Diagnosetypen konfigurieren
Diesen Arbeitsschritt müssen Sie nur ausführen, wenn Sie eine Ope-
randen-Diagnosekonfiguration erstellen oder wenn Sie eigene Diag-
nosetypen "Schutzeinrichtung" erstellen möchten.
` Diagnoseliste bearbeiten
Diesen Arbeitsschritt müssen Sie nur ausführen, wenn Sie eine Ope-
randen-Diagnosekonfiguration oder eine Diagnoskonfiguration für
Schutzeinrichtungen erstellen.
` Gerätenamen und BMK definieren
Diesen Arbeitsschritt müssen Sie nur ausführen, wenn bei der Geräte-
Diagnose nicht die von Pilz vordefinierten Gerätenamen angezeigt
werden sollen, sondern selbstdefinierte Gerätenamen oder, wenn zu-
sätzlich die BMKs der Geräte angezeigt werden sollen.
` Ortsinformation eingeben
Die Eingabe von Ortsinformation ist nicht zwingend erforderlich. Wenn
Sie keine eigenen Eingaben vornehmen, werden teilweise Default-Ein-
träge genutzt oder die entsprechenden Felder bleiben bei der Anzeige
der Ereignismeldungen und Abhilfen leer.
` Diagnosekonfiguration binden
Die Diagnosekonfiguration muss vor der Übertragung auf die PSS ge-
bunden werden.

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7-1
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7 Anwendungsbeispiele

7.1 Diagnose einer PSS auf einem PMImicro diag

Jetzt kann die Diagnosekonfiguration auf die PSS und das Anzeigegerät
übertragen werden.

7.1.2 Download der Diagnosekonfiguration auf die PSS


Download der Diagnosekonfiguration auf die PSS
7-

Die Diagnosekonfiguration muss auf die PSS und auf das Diagnosegerät
übertragen werden. Ausnahme: wenn Sie nur die Geräte-Diagnose aus-
führen, muss die Diagnosekonfiguration nur auf das Diagnosegerät
übertragen werden. Die Diagnosekonfiguration kann im FS-Modus oder
im ST-Modus übertragen werden. Nach dem Übertragen der Diagnose-
konfiguration auf die PSS wird die Diagnose auf der PSS automatisch
ausgeführt. D. h. alle in der Diagnosekonfiguration vorhandenen Teile
sind eingeschaltet. Umfasst die Diagnosekonfiguration z. B. keine Diag-
nosekonfiguration für Schutzeinrichtungen, so ist die Diagnose der
Schutzeinrichtungen automatisch ausgeschaltet. Die Geräte-Diagnose
wird immer eingeschaltet, da sie Teil des Betriebssystems der PSS ist
und somit immer vorhanden ist. Die Ausführung der einzelnen Teile der
Diagnose (Geräte-Diagnose, Diagnose der Schutzeinrichtungen und
Operanden-Diagnose) lässt sich einzeln ausschalten.

Die Diagnosedaten werden nicht nullspannungssicher abgelegt.

INFO
Wenn Sie nur die Geräte-Diagnose nutzen und die Diagnosekon-
figuration nicht auf die PSS übertragen, müssen Sie die Geräte-
Diagnose manuell einschalten. Dies ist in der Online-Hilfe zu
PSS WIN-PRO beschrieben.

7.1.3 Download der Diagnosekonfiguration auf das PMImicro diag


Download der Diagnosekonfiguration auf das PMImicro diag
7-

Die Diagnosekonfiguration wird mit dem PMImicro-Konfigurator auf das


Anzeigegerät PMI m107 diag übertragen.

Die Schritte zum Anschluss des PMImicro diag an eine PSS und zur In-
betriebnahme sind in der Bedienungsanleitung zum PMI m107 diag be-
schrieben.

Beachten Sie bitte auch die Bedienungsanleitung der PSS.

Die PSS wird mit einem RS 232- oder RS 485-Downloadkabel mit dem
PMImicro diag verbunden. Das Downloadkabel ist als Zubehör zur PSS
erhältlich.

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7-2
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7 Anwendungsbeispiele

7.2 Diagnose eines PNOZmulti auf einem PMImicro diag

7.2.1 Diagnosekonfiguration erstellen


7.2
Diagnose
7200
7- eines PNOZmulti auf einem PMImicro diag

Diagnosekonfiguration erstellen
7-

Die Diagnosekonfiguration ist projektbezogen, d. h. für jedes PNOZmul-


ti-Projekt müssen Sie eine eigene Diagnosekonfiguration erstellen.

Arbeitsschritte:
` Diagnosesprache wählen
` Prioritäten definieren
Diesen Arbeitsschritt müssen Sie nur ausführen, wenn Sie die von Pilz
vordefinierten Prioritäten ändern möchten oder wenn Sie eigene Prio-
ritäten definieren möchten.
` Bereiche definieren
Diesen Arbeitsschritt müssen Sie nur ausführen, wenn Sie die von Pilz
vordefinierten Bereiche ändern möchten oder wenn Sie eigene Berei-
che definieren möchten.
` Zuständigkeiten definieren
Diesen Arbeitsschritt müssen Sie nur ausführen, wenn Sie die von Pilz
vordefinierten Zuständigkeiten ändern möchten oder wenn Sie eigene
Zuständigkeiten definieren möchten.
` Erweiterte Diagnose aktivieren
Sie müssen die erweitere Diagnose PVIS zuerst aktivieren, wenn Sie
die erweiterte Diagnose PVIS verwenden möchten oder wenn Sie bei
der Elemente-Konfiguration eigene Diagnosetypen erstellen möchten.
Sie können die Diagnosetypen unabhängig voneinander aktivieren.
` Diagnosetypen konfigurieren
Diesen Arbeitsschritt müssen Sie nur ausführen, wenn Sie eine Ope-
randen-Diagnosekonfiguration erstellen oder wenn Sie eigene Diag-
nosetypen "Schutzeinrichtung" erstellen möchten. Sie haben zwei
gleichwertige Möglichkeiten zur Konfiguration der Diagnosetypen. Die
Diagnosetypen "Schutzeinrichtung" und "Bit" können Sie im Diagno-
se-Konfigurator oder bei der Elemente-Konfiguration ändern und er-
stellen. Für den Diagnosetyp "Bit" ist ein eigenes Element vorhanden:
der "Diagnosepunkt". Damit die erweiterte Diagnose PVIS für ein in
der Konfiguration verwendetes Element ausgeführt wird, muss der Di-
agnosetyp dem Element zugewiesen werden.
` Gerätenamen und BMK definieren
Diesen Arbeitsschritt müssen Sie nur ausführen, wenn bei der Geräte-
Diagnose nicht die von Pilz vordefinierten Gerätenamen angezeigt
werden sollen, sondern selbstdefinierte Gerätenamen oder, wenn zu-
sätzlich die BMKs der Geräte angezeigt werden sollen.

Anschließend muss die Diagnosekonfiguration auf das PNOZmulti und


das Anzeigegerät übertragen werden.

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7 Anwendungsbeispiele

7.2 Diagnose eines PNOZmulti auf einem PMImicro diag

7.2.2 Download der Diagnosekonfiguration auf das PNOZmulti


Download der Diagnosekonfiguration auf das PNOZmulti
7-

Nach dem Erstellen muss die Diagnosekonfiguration auf das PNOZmulti


und auf das Diagnosegerät übertragen werden. Ausnahme: wenn Sie
nur die Geräte-Diagnose ausführen möchten, muss die Diagnosekonfi-
guration nur auf das Diagnosegerät übertragen werden. Die Diagnose-
konfiguration wird zusammen mit dem Projekt auf das PNOZmulti
übertragen.

Die Diagnosekonfiguration wird mit speziellen Konfiguratoren auf das


Diagnosegerät übertragen. Bitte informieren Sie sich in der Bedienungs-
anleitung Ihres Anzeigegeräts, welchen Konfigurator Sie verwenden
müssen. Für das Anzeigegerät PMI m107 diag wird z. B. der PMImicro-
Konfigurator eingesetzt. Für den PVIS OPC Server wird der PVIS OPC
Configurator eingesetzt.

Nach dem Übertragen der Diagnosekonfiguration auf das PNOZmulti


wird die Diagnose auf dem PNOZmulti automatisch ausgeführt.

Die Diagnosekonfiguration eines anderen Projekts kann in ein geöffne-


tes Projekt importiert werden.

7.2.3 Download der Diagnosekonfiguration auf das PMImicro diag


Download der Diagnosekonfiguration auf das PMImicro diag
7-

Die Diagnosekonfiguration wird mit dem PMImicro-Konfigurator auf das


Anzeigegerät PMI m107 diag übertragen.

Die Schritte zum Anschluss des PMImicro diag an eine PSS und zur In-
betriebnahme sind in der Bedienungsanleitung zum PMI m107 diag be-
schrieben.

Beachten Sie bitte auch die Bedienungsanleitung des PNOZmulti.

Das PNOZmulti wird mit einem RS 232 0-Modem-Kabel mit dem


PMImicro diag verbunden.

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