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DIN EN ISO 18274:2011-04

Nationales Vorwort
Dieses Dokument (EN ISO 18274:2010) wurde vom Technischen Komitee ISO/TC 44 „Welding and allied
processes“ in Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee CEN/TC 121 „Schweißen“ (Sekretariat: DIN,
Deutschland) erarbeitet. Das zuständige deutsche Gremium ist der Arbeitsausschuss NA 092-00-03 AA
„Schweißzusätze (DVS AG W 5)“ im Normenausschuss Schweißtechnik (NAS).

Anfragen zur offiziellen Auslegung irgendeines Teiles dieser Internationalen Norm sollten über die nationale
Normenstelle an das Sekretariat von ISO/TC 44/SC 3 gerichtet werden; eine vollständige Auflistung kann
unter www.iso.org eingesehen werden.

Für die in diesem Dokument zitierten Internationalen Normen wird im Folgenden auf die entsprechenden
Deutschen Normen hingewiesen:

ISO 544 siehe DIN EN ISO 544


ISO 14344 siehe DIN EN ISO 14344

Änderungen

Gegenüber DIN EN ISO 18274:2006-05 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

a) Legierungen Ni 1024, Ni 6035, Ni 6043, Ni 6045, Ni 6054, Ni 6055, Ni 6058, Ni 6073 und Ni 6693
aufgenommen;

b) Legierungen Ni 6704 gestrichen;

c) Nickelgehalt für Ni 6650 gesenkt;

d) Zugfestigkeitswerte im Anhang C ergänzt.

Frühere Ausgaben

DIN 1736-1: 1966-08, 1975-01, 1979-06, 1985-08


DIN 1736-2: 1980-04, 1985-08
DIN EN ISO 18274: 2004-05, 2006-05

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DIN EN ISO 18274:2011-04

Nationaler Anhang NA
(informativ)

Literaturhinweise

DIN EN ISO 544, Schweißzusätze — Technische Lieferbedingungen für Schweißzusätze und Pulver — Art
des Produktes, Maße, Grenzabmaße und Kennzeichnung

DIN EN ISO 14344, Schweißzusätze — Beschaffung von Schweißzusätzen

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DIN EN ISO 18274:2011-04

— Leerseite —

4
EUROPÄISCHE NORM EN ISO 18274
EUROPEAN STANDARD
NORME EUROPÉENNE Dezember 2010

ICS 25.160.20 Ersatz für EN ISO 18274:2004

Deutsche Fassung

Schweißzusätze —
Draht- und Bandelektroden, Massivdrähte und -stäbe zum
Schmelzschweißen von Nickel und Nickellegierungen —
Einteilung
(ISO 18274:2010)

Welding consumables — Produits consommables pour le soudage —


Solid wire electrodes, solid strip electrodes, solid wires and Fils-électrodes pleins, feuillards pleins, fils pleins et
solid rods for fusion welding of nickel and nickel alloys — baguettes pleines pour le soudage par fusion du nickel et
Classification des alliages de nickel —
(ISO 18274:2010) Classification
(ISO 18274:2010)

Diese Europäische Norm wurde vom CEN am 14. Dezember 2010 angenommen.

Die CEN-Mitglieder sind gehalten, die CEN/CENELEC-Geschäftsordnung zu erfüllen, in der die Bedingungen festgelegt sind, unter denen
dieser Europäischen Norm ohne jede Änderung der Status einer nationalen Norm zu geben ist. Auf dem letzten Stand befindliche Listen
dieser nationalen Normen mit ihren bibliographischen Angaben sind beim Management-Zentrum des CEN-CENELEC oder bei jedem CEN-
Mitglied auf Anfrage erhältlich.

Diese Europäische Norm besteht in drei offiziellen Fassungen (Deutsch, Englisch, Französisch). Eine Fassung in einer anderen Sprache,
die von einem CEN-Mitglied in eigener Verantwortung durch Übersetzung in seine Landessprache gemacht und dem Management-
Zentrum mitgeteilt worden ist, hat den gleichen Status wie die offiziellen Fassungen.

CEN-Mitglieder sind die nationalen Normungsinstitute von Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich,
Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen,
Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, Ungarn, dem Vereinigten
Königreich und Zypern.

EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR NORMUNG


EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION
COMITÉ EUROPÉEN DE NORMALISATION

Management-Zentrum: Avenue Marnix 17, B-1000 Brüssel

© 2010 CEN Alle Rechte der Verwertung, gleich in welcher Form und in welchem Ref. Nr. EN ISO 18274:2010 D
Verfahren, sind weltweit den nationalen Mitgliedern von CEN vorbehalten.
DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Inhalt
Seite

Vorwort ................................................................................................................................................................3
Einleitung.............................................................................................................................................................4
1 Anwendungsbereich .............................................................................................................................5
2 Normative Verweisungen ......................................................................................................................5
3 Einteilung................................................................................................................................................5
4 Kennzeichen und Anforderungen ........................................................................................................5
4.1 Kurzzeichen für die Produktform .........................................................................................................5
4.2 Kurzzeichen für die chemische Zusammensetzung ..........................................................................5
5 Mechanische Eigenschaften des reinen Schweißgutes ..................................................................13
6 Chemische Analyse .............................................................................................................................13
7 Rundungsregel.....................................................................................................................................13
8 Wiederholungsprüfung .......................................................................................................................13
9 Technische Lieferbedingungen..........................................................................................................13
10 Bezeichnung.........................................................................................................................................14
Anhang A (informativ) Beschreibung und Anwendungen von Schweißzusatzlegierungen .....................15
A.1 Allgemeines..........................................................................................................................................15
A.2 Nickel ....................................................................................................................................................15
A.3 Nickel – Kupfer.....................................................................................................................................15
A.4 Nickel – Chrom.....................................................................................................................................15
A.5 Nickel – Chrom – Eisen .......................................................................................................................16
A.6 Nickel – Molybdän................................................................................................................................18
A.7 Nickel – Chrom – Molybdän................................................................................................................19
A.8 Nickel – Chrom – Kobalt .....................................................................................................................21
A.9 Nickel – Chrom – Wolfram ..................................................................................................................22
Anhang B (informativ) System zur Bezeichnung von Schweißzusätzen.....................................................23
Anhang C (informativ) Entsprechende nationale Einteilungen und typische Werte für die
Zugfestigkeit des Schweißgutes ........................................................................................................24
Literaturhinweise ..............................................................................................................................................26

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Vorwort
Dieses Dokument (EN ISO 18274:2010) wurde vom Technischen Komitee ISO/TC 44 „Welding and allied
processes“ in Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee CEN/TC 121 „Schweißen“ erarbeitet, dessen
Sekretariat vom DIN gehalten wird.

Diese Europäische Norm muss den Status einer nationalen Norm erhalten, entweder durch Veröffentlichung
eines identischen Textes oder durch Anerkennung bis Juni 2011, und etwaige entgegenstehende nationale
Normen müssen bis Juni 2011 zurückgezogen werden.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass einige Texte dieses Dokuments Patentrechte berühren können.
CEN [und/oder CENELEC] sind nicht dafür verantwortlich, einige oder alle diesbezüglichen Patentrechte zu
identifizieren.

Dieses Dokument ersetzt EN ISO 18274:2004 + AC:2007.

Entsprechend der CEN/CENELEC-Geschäftsordnung sind die nationalen Normungsinstitute der folgenden


Länder gehalten, diese Europäische Norm zu übernehmen: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland,
Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg,
Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei,
Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Anerkennungsnotiz

Der Text von ISO 18274:2010 wurde vom CEN als EN ISO 18274:2010 ohne irgendeine Abänderung
genehmigt.

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EN ISO 18274:2010 (D)

Einleitung
Für Nickel-Schweißzusatzwerkstoffe gibt es keine feste Zuordnung zwischen Produktform (Drahtelektrode,
Bandelektrode, Massivdraht oder Massivstab) und dem angewendeten Schweißprozess (z. B. Metall-
Schutzgasschweißen, Wolfram-Schutzgasschweißen, Plasmaschweißen, Unterpulverschweißen,
Bandplattieren, Laserstrahlschweißen oder andere Schweißprozesse). Deshalb können Drahtelektrode,
Bandelektrode, Massivdraht oder Massivstab nach irgendeiner der oben aufgeführten Produktformen
eingeteilt und gegebenenfalls für mehr als einen der oben aufgeführten Schweißprozesse verwendet werden.

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EN ISO 18274:2010 (D)

1 Anwendungsbereich
Diese Internationale Norm legt Anforderungen für die Einteilung von Drahtelektroden, Bandelektroden,
Massivdrähten und Massivstäben zum Schmelzschweißen von Nickel und Nickellegierungen fest. Die
Einteilung der Drahtelektroden, Bandelektroden, Massivdrähte und Massivstäbe erfolgt nach ihrer chemischen
Zusammensetzung.

2 Normative Verweisungen
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung dieses Dokuments erforderlich. Bei datierten
Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte
Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen).

ISO 544, Welding consumables — Technical delivery conditions for welding filler materials and fluxes — Type
of product, dimensions, tolerances and markings
(Schweißzusätze — Technische Lieferbedingungen für Schweißzusätze und Pulver — Art des Produktes,
Maße, Grenzabmaße und Kennzeichnung)

ISO 14344, Welding consumables — Procurement of filler materials and fluxes


(Schweißzusätze — Beschaffung von Schweißzusätzen)

ISO 80000-1:2009, Quantities and units — Part 1: General


(Größen und Einheiten — Teil 1: Allgemeines)

3 Einteilung
Die Einteilung setzt sich aus zwei Merkmalen zusammen:

a) das erste Merkmal kennzeichnet die Produktform Drahtelektrode, Bandelektrode, Massivdraht oder
Massivstab, siehe 4.1;

b) das zweite Merkmal gibt durch eine numerische Bezeichnung die chemische Zusammensetzung des
Massivdrahtes, des Massivbandes oder des Massivstabes an, siehe Tabelle 1.

4 Kennzeichen und Anforderungen

4.1 Kurzzeichen für die Produktform

Das Kurzzeichen für die Drahtelektrode, den Massivdraht und den Massivstab ist S. Das Kurzzeichen für die
Bandelektrode ist B.

ANMERKUNG Eine Produktform kann für mehrere Schweißprozesse verwendet werden.

4.2 Kurzzeichen für die chemische Zusammensetzung

Das erste Kurzzeichen "Ni" in Tabelle 1 kennzeichnet den Schweißzusatz als eine Nickellegierung. Die
folgenden vier Ziffern kennzeichnen die chemische Zusammensetzung der Drahtelektrode, des Massivdrahtes
oder des Massivstabes, die nach den Bedingungen in Abschnitt 6 ermittelt wurde. Die erste Ziffer beschreibt
die Legierungsgruppe wie folgt:

1) deutliche Zulegierung von Molybdän ohne deutliche Zulegierung von Chrom (Nickel-Molybdän-
Legierungen);

2) keine Legierungselemente von Bedeutung;

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

4) deutliche Zulegierung von Kupfer (Nickel-Kupfer-Legierungen);

5) deutliche Zulegierung von Kupfer mit Aluminium und Titan zum Ausscheidungshärten;

6) deutliche Zulegierung von Chrom, Eisen weniger als 25 % (Massenanteil) (Nickel-Chrom-Eisen- und
Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen);

7) wie 6, jedoch mit Aluminium und Titan zum Ausscheidungshärten;

8) deutliche Zulegierung von Chrom, mit Eisen über 25 % (Massenanteil) (Nickel-Eisen-Chrom-


Legierungen).

Die übrigen Ziffern bezeichnen die Legierungszusammensetzung des Schweißzusatzes. Eine Beschreibung
von üblichen Einsatzgebieten einer jeden Schweißzusatzlegierung ist im Anhang A aufgeführt. Die Grundlage
des Bezeichnungssystems ist in Anhang B beschrieben.

ANMERKUNG Zusätzlich kann das chemische Legierungskurzzeichen verwendet werden.

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EN ISO 18274:2010 (D)

Tabelle 1 — Kurzzeichen und Anforderungen für die chemische Zusammensetzung der Draht- und Bandelektroden sowie Massivdrähte und -stäbe

Legierungskurzzeichen Chemische Zusammensetzung


% (Massenanteil)a
Numerisch Chemisch C Mn Fe Si Cu Nib Co Al Ti Cr Nbc Mo W Sonstiged e
NICKEL
2,0 bis
Ni 2061 NiTi3 0,15 1,0 1,0 0,7 0,25 • 92,0 – 1,5 – – – – P 0,03
3,5
NICKEL — KUPFER
28,0 bis 1,5 bis
Ni 4060 NiCu30Mn3Ti 0,15 4,0 2,5 1,2 • 62,0 – 1,2 – 0,3 – – –
32,0 3,0
28,0 bis
Ni 4061 NiCu30Mn3Nb 0,15 4,0 2,5 1,25 • 60,0 – 1,0 1,0 – 3,0 – – –
32,0
63,0 bis 2,0 bis 0,3 bis
Ni 5504 NiCu25Al3Ti 0,25 1,5 2,0 1,0 • 20,0 – – – – – P 0,03
70,0 4,0 1,0
NICKEL — CHROM
0,01 bis 0,3 bis 42,0 bis
Ni 6072 NiCr44Ti 0,20 0,50 0,20 0,50 • 52,0 – – – – – –
0,10 1,0 46,0
P 0,02,
0,75 bis 0,25 bis 36,0 bis 0,25 bis S 0,015
Ni 6073 NiCr38AlNbTi 0,03 0,50 1,0 0,30 0,30 • 63,0 1,0 0,50
1,20 0,75 39,0 1,00 B 0,003
Zr 0,02
0,08 bis 0,15 bis 19,0 bis
Ni 6076 NiCr20 1,0 2,00 0,30 0,50 • 75,0 – 0,4 – – – P 0,03
0,15 0,50 21,0
2,5 bis 18,0 bis 2,0 bis
Ni 6082 NiCr20Mn3Nb 0,10 3,0 0,5 0,5 • 67,0 – – 0,7 – – P 0,03
3,5 22,0 3,0
NICKEL — CHROM — EISEN
0,05 bis 17,0 bis 0,5 bis 20,5 bis 8,0 bis 0,2 bis P 0,04
Ni 6002 NiCr21Fe18Mo9 1,0 1,0 0,5 • 44,0 – – –
0,15 20,0 2,5 23,0 10,0 1,0 S 0,03
0,15 bis 8,0 bis 1,8 bis 0,1 bis 24,0 bis Y 0,05 bis 0,12;
Ni 6025 NiCr25Fe10AlY 0,5 0,5 0,1 • 59,0 1,0 – – –
0,25 11,0 2,4 0,2 26,0 Zr 0,01 bis 0,10
13,0 bis 1,0 bis 28,0 bis 0,3 bis 4,0 bis 1,5 bis P 0,04
Ni 6030 NiCr30Fe15Mo5W 0,03 1,5 0,8 • 36,0 5,0 – –
17,0 2,4 31,5 1,5 6,0 4,0 S 0,02
7,0 bis 28,0 bis 1,0 bis
Ni 6043 NiCr30Fe9Nb2 0,04 3,0 0,5 0,30 • 54,0 – 0,50 0,5 0,50 – –
12,0 31,5 2,5

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Tabelle 1 (fortgesetzt)

Legierungskurzzeichen Chemische Zusammensetzung


% (Massenanteil)a
Numerisch Chemisch C Mn Fe Si Cu Nib Co Al Ti Cr Nbc Mo W Sonstiged e
0,05 bis 21,0 bis 2,5 bis 26,0 bis P 0,020
Ni 6045 NiCr28Fe23Si3 1,0 0,3 • 40,0 1,0 0,30 -
0,12 25,0 3,0 29,0 S 0,010
7,0 bis 28,0 bis
Ni 6052 NiCr30Fe9 0,04 1,0 0,5 0,3 • 54,0 – 1,1 1,0 0,10 0,5 – Al + Ti < 1,5
11,0 31,5
7,0 bis 28,0 bis 0,5 bis P 0,02
Ni 6054 NiCr29Fe9 0,04 1,0 0,50 0,30 • 51,0 0,12 1,10 1,0 0,50 –
11,0 31,5 1,0 S 0,015
P 0,02
52,0 bis 28,5 bis 2,1 bis 3,0 bis S 0,015
Ni 6055 NiCr29Fe5Mo4Nb3 0,03 1,0 14,4 0,50 0,30 0,10 0,50 0,50 –
62,0 31,0 4,0 5,0 B 0,003
Zr 0,02
6,0 bis 14,0 bis 1,5 bis
Ni 6062 NiCr15Fe8Nb 0,08 1,0 0,3 0,5 • 70,0 – – – – – P 0,03
10,0 17,0 3,0
5,5 bis 15,0 bis
Ni 6176 NiCr16Fe6 0,05 0,5 0,5 0,1 • 76,0 0,05 – – – – – –
7,5 17,0
58,0 bis 1,0 bis 21,0 bis
Ni 6601 NiCr23Fe15Al 0,10 1,0 20,0 0,5 1,0 – – – – – P 0,03
63,0 1,7 25,0
2,5 bis 2,5 bis 27,0 bis 0,5 bis P 0,03
Ni 6693 NiCr29Fe4Al3 0,15 1,0 0,5 0,5 • 53,0 – 1,0 – –
6,0 4,0 31,0 2,5 S 0,01
0,35 bis 0,5 bis 0,5 bis 42,0 bis 33,0 bis 0,8 bis
Ni 6701 NiCr36Fe7Nb 7,0 – – – – – – –
0,50 2,0 2,0 48,0 39,0 1,8
10,0 bis 0,7 bis 0,70 bis 23,0 bis 5,0 bis P 0,03
Ni 6975 NiCr25Fe13Mo6 0,03 1,0 1,0 • 47,0 – – – –
17,0 1,2 1,50 26,0 7,0 S 0,03
18,0 bis 1,5 bis 21,0 bis 6,0 bis P 0,04
Ni 6985 NiCr22Fe20Mo7Cu2 0,01 1,0 1,0 • 40,0 5,0 – – 0,50 1,5
21,0 2,5 23,5 8,0 S 0,03
5,0 bis 0,4 bis 2,0 bis 14,0 bis 0,70 bis
Ni 7069 NiCr15Fe7Nb 0,08 1,0 0,50 0,50 • 70,0 – – – P 0,03
9,0 1,0 2,7 17,0 1,20
2,0 bis 2,5 bis 14,0 bis
Ni 7092 NiCr15Ti3Mn 0,08 8,0 0,3 0,5 • 67,0 – – – – – P 0,03
2,7 3,5 17,0
50,0 bis 0,2 bis 0,7 bis 17,0 bis 4,8 bis 2,8 bis B 0,006,
Ni 7718 NiCr19Fe19Nb5Mo3 0,08 0,3 24,0 0,3 0,3 – –
55,0 0,8 1,1 21,0 5,5 3,3 P 0,015

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Tabelle 1 (fortgesetzt)

Legierungskurzzeichen Chemische Zusammensetzung


% (Massenanteil)a
Numerisch Chemisch C Mn Fe Si Cu Nib Co Al Ti Cr Nbc Mo W Sonstiged e
1,0 bis 1,5 bis 35,0 bis 27,0 bis 2,5 bis
Ni 8025 NiFe30Cr29Mo 0,02 30,0 0,5 – 0,2 1,0 – – –
3,0 3,0 40,0 31,0 4,5
1,5 bis 38,0 bis 0,6 bis 19,5 bis 2,5 bis P 0,03
Ni 8065 NiFe30Cr21Mo3 0,05 1,0 • 22,0 0,5 – 0,2 – –
3,0 46,0 1,2 23,5 3,5 S 0,03
1,0 bis 1,5 bis 37,0 bis 23,0 bis 3,5 bis
Ni 8125 NiFe26Cr25Mo 0,02 30,0 0,5 – 0,2 1,0 – – –
3,0 3,0 42,0 27,0 7,5
NICKEL — MOLYBDÄN
4,0 bis 26,0 bis V 0,20 bis 0,40
Ni 1001 NiMo28Fe 0,08 1,0 1,0 0,5 • 55,0 2,5 – – 1,0 – 1,0
7,0 30,0 S 0,03
0,04 bis 6,0 bis 15,0 bis V 0,50
Ni 1003 NiMo17Cr7 1,0 5,0 1,0 0,50 • 65,0 0,20 – – – 0,50
0,08 8,0 18,0 S 0,02
V 0,60
4,0 bis 4,0 bis 23,0 bis
Ni 1004 NiMo25Cr5Fe5 0,12 1,0 1,0 0,5 • 62,0 2,5 – – – 1,0 P 0,04
7,0 6,0 26,0
S 0,03
0,5 bis 18,0 bis 2,0 bis
Ni 1008 NiMo19WCr 0,1 1,0 10,0 0,50 0,50 • 60,0 – – – – –
3,5 21,0 4,0
0,3 bis 19,0 bis 2,0 bis
Ni 1009 NiMo20WCu 0,1 1,0 5,0 0,5 • 65,0 – 1,0 – – – –
1,3 22,0 4,0
7,0 bis 24,0 bis P 0,030
Ni 1024 NiMo25 0,03 0,80 2,0 0,80 0,50 • 59,0 1,0 0,50 – – –
9,0 26,0 S 0,015
5,0 bis 6,0 bis 21,0 bis
Ni 1062 NiMo24Cr8Fe6 0,01 1,0 0,1 0,5 • 62,0 – 0,5 – – – –
8,0 10,0 25,0
26,0 bis P 0,04
Ni 1066 NiMo28 0,02 1,0 2,0 0,1 0,5 • 64,0 1,0 – 0,5 1,0 – 1,0
30,0 S 0,03
1,0 bis 1,0 bis 27,0 bis V 0,20
Ni 1067 NiMo30Cr 0,01 3,0 0,1 0,2 • 65,0 3,0 0,5 0,2 0,2 3,0
3,0 3,0 32,0 P 0,03
2,0 bis 0,1 bis 0,5 bis 26,0 bis
Ni 1069 NiMo28Fe4Cr 0,01 1,0 0,1 0,5 • 65,0 1,0 0,3 0,5 – –
5,0 0,5 1,5 30,0

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Tabelle 1 (fortgesetzt)

Legierungskurzzeichen Chemische Zusammensetzung


% (Massenanteil)a
Numerisch Chemisch C Mn Fe Si Cu Nib Co Al Ti Cr Nbc Mo W Sonstiged e
NICKEL — CHROM — MOLYBDÄN
20,0 bis 8,0 bis
Ni 6012 NiCr22Mo9 0,05 1,0 3,0 0,5 0,5 • 58,0 – 0,4 0,4 1,5 – –
23,0 10,0
2,0 bis 20,0 bis 12,5 bis 2,5 bis
Ni 6022 NiCr21Mo13Fe4W3 0,01 0,5 0,08 0,5 • 49,0 2,5 – – – V 0,3
6,0 22,5 14,5 3,5
V 0,20
32,25 bis 7,60 bis
Ni 6035 NiCr33Mo8 0,05 0,5 2,0 0,6 0,30 • 49,0 1,00 0,40 0,20 0,50 0,60 P 0,030
34,25 9,00
S 0,015
V 0,4
29,0 bis 10,0 bis
Ni 6057 NiCr30Mo11 0,02 1,0 2,0 1,0 – • 53,0 – – – – – P 0,04
31,0 12,0
S 0,03
N 0,02 bis 0,15
20,0 bis 19,0 bis
Ni 6058 NiCr21Mo20 0,01 0,5 1,5 0,10 0,50 • 52,0 0,3 0,4 – – 0,3 P 0,015
23,0 21,0
S 0,010
0,1 bis 22,0 bis 15,0 bis
Ni 6059 NiCr23Mo16 0,01 0,5 1,5 0,1 0,5 • 56,0 0,3 0,5 – – V 0,3
0,4 24,0 16,5
1,3 bis 22,0 bis 15,0 bis
Ni 6200 NiCr23Mo16Cu2 0,01 0,5 3,0 0,08 • 52,0 2,0 0,5 – – – P 0,025
1,9 24,0 17,0
24,0 bis 14,0 bis
Ni 6205 NiCr25Mo16 0,03 0,5 1,0 0,5 0,2 • 55,0 0,2 0,4 0,4 – 0,3 –
26,0 16,0
V 0,35
4,0 bis 14,5 bis 15,0 bis 3,0 bis
Ni 6276 NiCr15Mo16Fe6W4 0,02 1,0 0,08 0,5 • 50,0 2,5 – – – P 0,04
7,0 16,5 17,0 4,5
S 0,03
19,0 bis 14,0 bis
Ni 6452 NiCr20Mo15 0,01 1,0 1,5 0,1 0,5 • 56,0 – – – 0,4 – V 0,4
21,0 16,0
14,0 bis 14,0 bis P 0,04
Ni 6455 NiCr16Mo16Ti 0,01 1,0 3,0 0,08 0,5 • 56,0 2,0 – 0,7 – 0,5
18,0 18,0 S 0,03
20,0 bis 3,0 bis 8,0 bis
Ni 6625 NiCr22Mo9Nb 0,1 0,5 5,0 0,5 0,5 • 58,0 – 0,4 0,4 – –
23,0 4,1 10,0

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Tabelle 1 (fortgesetzt)

Legierungskurzzeichen Chemische Zusammensetzung


% (Massenanteil)a
Numerisch Chemisch C Mn Fe Si Cu Nib Co Al Ti Cr Nbc Mo W Sonstiged e
N 0,05 bis 0,20;
12,0 bis 0,05 bis 19,0 bis 0,05 bis 9,5 bis 0,5 bis
Ni 6650 NiCr20Fe14Mo11WN 0,03 0,5 0,5 0,3 • 44,0 1,0 – S 0,010
16,0 0,50 21,0 0,50 12,5 2,5
V 0,30
21,0 bis 9,0 bis 2,0 bis
Ni 6660 NiCr22Mo10W3 0,03 0,5 2,0 0,5 0,3 • 58,0 0,2 0,4 0,4 0,2 –
23,0 11,0 4,0
19,0 bis 15,0 bis 3,0 bis
Ni 6686 NiCr21Mo16W4 0,01 1,0 5,0 0,08 0,5 • 49,0 – 0,5 0,25 – S 0,02
23,0 17,0 4,4
55,0 bis 1,0 bis 19,0 bis 2,75 bis 7,0 bis
Ni 7725 NiCr21Mo8Nb3Ti 0,03 0,3 • 8,0 0,20 – – 0,35 – –
59,0 1,7 22,5 4,00 9,5
NICKEL — CHROM — KOBALT
0,02 bis 2,4 bis 27,0 bis 0,2 bis 26,0 bis
Ni 6160 NiCr28Co30Si3 1,0 3,5 0,5 • 30,0 0,40 0,3 0,7 0,5 P 0,03
0,10 3,0 32,0 0,6 29,0
0,05 bis 10,0 bis 0,8 bis 20,0 bis 8,0 bis
Ni 6617 NiCr22Co12Mo9 1,0 3,0 1,0 0,5 • 44,0 0,6 – 0,5 P 0,03
0,15 15,0 1,5 24,0 10,0
15,0 bis 1,0 bis 2,0 bis 18,0 bis
Ni 7090 NiCr20Co18Ti3 0,13 1,0 1,5 1,0 0,2 • 50,0 – – – f
18,0 2,0 3,0 21,0
AlTi
2,4 bis 2,8;
0,04 bis 19,0 bis 0,3 bis 1,9 bis 19,0 bis 5,6 bis S ” 0,007
Ni 7263 NiCr20Co20Mo6Ti2 0,6 0,7 0,4 0,2 • 47,0 – –
0,08 21,0 0,6 2,4 21,0 6,1 Ag ” 0,000 5
B ” 0,005
Bi ” 0,000 1
NICKEL — CHROM — WOLFRAM
0,05 bis 0,3 bis 0,25 bis 0,2 bis 20,0 bis 1,0 bis 13,0 bis
Ni 6231 NiCr22W14Mo2 3,0 0,50 • 48,0 5,0 – – P 0,03
0,15 1,0 75 0,5 24,0 3,0 15,0

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Tabelle 1 (fortgesetzt)

Legierungskurzzeichen Chemische Zusammensetzung


% (Massenanteil)a
Numerisch Chemisch C Mn Fe Si Cu Nib Co Al Ti Cr Nbc Mo W Sonstiged e
JEDE ANDERE VEREINBARTE ZUSAMMENSETZUNG
NiZg
a Einzelwerte für alle Elemente sind Höchstwerte, es sei denn, sie sind mit • gekennzeichnet.
b Bis zu 1 % (Massenanteil) des Nickelgehaltes kann als Kobalt vorliegen, wenn es nicht anders gefordert ist. Wenn in Sonderfällen ein niedrigerer Kobaltgehalt erforderlich ist, ist er zwischen den Vertragspartnern
zu vereinbaren.
c Bis zu 20 % (Massenanteil) des Niobgehaltes können durch Tantal ersetzt werden.
d Die Summe der nicht festgelegten Elemente darf 0,5 % (Massenanteil) nicht überschreiten.
e Wenn nicht anders angegeben: Phosphor max. 0,020 % (Massenanteil) und Schwefel max. 0,015 % (Massenanteil).
f Ag d 0,000 5 % (Massenanteil), B d 0,020 % (Massenanteil), Bi d 0,000 1 % (Massenanteil), Pb d 0,002 0 % (Massenanteil), Zr d 0,15 % (Massenanteil).
g Schweißzusätze, für die keine chemische Zusammensetzung aufgeführt ist, müssen ähnlich und mit den vorangestellten Buchstaben NiZ gekennzeichnet werden. Die Bereiche für die chemische
Zusammensetzung sind nicht festgelegt. Es besteht die Möglichkeit, dass zwei Elektroden mit der gleichen Z-Einteilung nicht gegeneinander austauschbar sind.

ANMERKUNG Entsprechende nationale Bezeichnungen sind in Anhang C enthalten.

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5 Mechanische Eigenschaften des reinen Schweißgutes


Die mechanischen Eigenschaften des reinen Schweißgutes sind nicht Bestandteil der Einteilung.

ANMERKUNG Informationen zu typischen Zugfestigkeitswerten des Schweißgutes, sofern vorhanden, sind im


Anhang C aufgeführt.

6 Chemische Analyse
Die chemische Analyse ist an Proben des Produktes oder der Charge durchzuführen, aus der es hergestellt
wurde. Jede Analysenmethode darf angewendet werden, im Zweifelsfall muss die Analyse in Abstimmung
zwischen den Vertragspartnern nach eingeführten, veröffentlichten Verfahren vorgenommen werden.

ANMERKUNG 1 Das Schutzgas oder Pulver kann die chemische Zusammensetzung des reinen Schweißgutes im
Vergleich zur chemischen Analyse des Produkts oder der Charge beeinflussen.

ANMERKUNG 2 Siehe Anhang B.

7 Rundungsregel
Zum Nachweis, dass die Anforderungen dieser Internationalen Norm erfüllt werden, müssen die
Prüfergebnisse nach den Regeln in ISO 80000-1:2009, Anhang B, Regel A, gerundet werden. Wurden die
Messwerte mit einer Einrichtung ermittelt, die in abweichenden Einheiten zu dieser Internationalen Norm
kalibriert wurde, müssen die Messwerte vor dem Runden in die Einheiten dieser Internationalen Norm
umgerechnet werden. Wenn ein Mittelwert mit den Anforderungen dieser Internationalen Norm zu vergleichen
ist, muss das Runden erst nach Berechnen des Mittelwertes vorgenommen werden. Falls eine Prüfnorm, die
in den normativen Verweisungen dieser Internationalen Norm aufgeführt ist, Anweisungen für die Rundung
enthält, die den Anweisungen dieser Internationalen Norm widersprechen, sind die Rundungsvorgaben der
Prüfnorm anzuwenden. Die gerundeten Ergebnisse müssen die Anforderungen der entsprechenden Tabelle
der überprüften Einteilung erfüllen.

8 Wiederholungsprüfung
Wenn eine Prüfung der Anforderung nicht genügt, dann ist diese Prüfung zweimal zu wiederholen. Die
Ergebnisse beider Wiederholungsprüfungen müssen die Anforderung erfüllen. Proben für die
Wiederholungsprüfung können dem ursprünglichen oder einem neuen Prüfstück entnommen werden. Für die
chemische Analyse ist eine Wiederholung nur für diejenigen Elemente erforderlich, die der Anforderung nicht
genügten. Wenn die Ergebnisse einer oder beider Wiederholungsprüfungen der Anforderung nicht genügen,
dann ist der geprüfte Schweißzusatz so zu betrachten, dass er die Anforderungen dieser Norm zur Einteilung
nicht erfüllt.

Wird während der Vorbereitung oder nach Abschluss einer Prüfung eindeutig festgestellt, dass beim
Herstellen des Prüfstücks, der Probe(n) oder bei der Versuchsdurchführung vorgeschriebene oder
sachgemäße Vorgaben nicht eingehalten wurden, dann wird die Prüfung als ungültig erklärt. Dabei wird keine
Rücksicht darauf genommen, ob die Prüfung aktuell ergänzt wurde oder ob die Prüfergebnisse die
Anforderung erfüllten oder nicht. Der Versuch ist nach sachgemäßen vorgeschriebenen Vorgaben zu
wiederholen. In diesem Fall entfällt die Forderung nach der doppelten Probenzahl.

9 Technische Lieferbedingungen
Die Technischen Lieferbedingungen müssen die Anforderungen nach ISO 544 und ISO 14344 erfüllen.

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DIN EN ISO 18274:2011-04
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10 Bezeichnung
Die Bezeichnung der Drahtelektroden, Bandelektroden, Massivdrähte und Massivstäbe erfolgt nach dem
gleichen Prinzip wie in den nachfolgenden Beispielen:

BEISPIEL 1 Ein Massivdraht (S) zum Metall-Schutzgasschweißen mit einer chemischen Zusammensetzung
innerhalb der Grenzen für das Legierungskurzzeichen Ni 6625 (NiCr22Mo9Nb) nach Tabelle 1 wird
bezeichnet:

ISO 18274 — S Ni 6625

oder wahlweise

ISO 18274 — S Ni 6625 (NiCr22Mo9Nb)

BEISPIEL 2 Ein Massivstab (S) zum Wolfram-Schutzgasschweißen wird bezeichnet:

ISO 18274 — S Ni 6625

oder wahlweise

ISO 18274 — S Ni 6625 (NiCr22Mo9Nb)

BEISPIEL 3 Ein Massivband (B) zum Unterpulver- oder Elektroschlackeschweißen wird bezeichnet:

ISO 18274 — B Ni 6625

oder wahlweise

ISO 18274 — B Ni 6625 (NiCr22Mo9Nb)

Dabei ist

ISO 18274 die Nummer dieser Internationalen Norm;

S oder B die Produktform (siehe 4.1);

Ni 6625 das Kurzzeichen für die chemische Zusammensetzung des Schweißzusatzes (siehe
Tabelle 1);

NiCr22Mo9Nb das zusätzlich anwendbare Legierungskurzzeichen für die chemische


Zusammensetzung des Schweißzusatzes (siehe Tabelle 1).

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Anhang A
(informativ)

Beschreibung und Anwendungen von Schweißzusatzlegierungen

A.1 Allgemeines
Die nachfolgenden Einzelheiten, die nicht vollständig sind, wurden angefügt, um Hinweise auf die typischen
Anwendungsfälle für die einzelnen Schweißzusatzklassen zu geben. Ausführlichere Auskunft über die
Auswahl der Schweißzusätze und anwendungstechnische Informationen zu den Schweißzusätzen, die ein
Schweißgut aus Nickellegierung ergeben, sind beim Hersteller einzuholen.

A.2 Nickel
Ni 2061

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Knet- und Gusswerkstoffen aus technisch
reinem Nickel (z. B. UNS N02200 oder UNS N02201) und zum Schweißen der Plattierungsauflage von
nickelplattiertem Stahl sowie zum Auftragschweißen mit Stahl für Schweißverbindungen aus artverschiedenen
Metallen verwendet.

A.3 Nickel – Kupfer


Ni 4060, Ni 4061

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Kupfer-Legierungen untereinander


(z. B. UNS N04400) zum Schweißen von Plattierungsauflagen aus Nickel-Kupfer-Legierung auf Stahl und
zum Auftragschweißen auf Stahl verwendet.

Ni 5504

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von aushärtbaren Nickel-Kupfer-Legierungen


(UNS N05500) untereinander durch Wolfram-Schutzgas-, Metall-Schutzgas-, Unterpulver- und Plasma-
schweißen verwendet. Das Schweißgut ist durch Wärmebehandlung aushärtbar.

A.4 Nickel – Chrom


Ni 6072

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Metall-Schutzgas- und Wolfram-Schutzgasschweißen von


50/50 (Massenanteil) Nickel-Chrom-Legierung, zum Auftragschweißen auf Stahl, zum Plattieren von Nickel-
Chrom-Legierung auf Nickel-Eisen-Chrom-Rohre und zum Instandsetzen von Gusswerkstoffen verwendet.
Das Schweißgut ist beständig gegen Heißkorrosion einschließlich Ölaschen-Korrosion in schwefel- und
vanadinhaltigen Atmosphären.

Ni 6073

Die Nennzusammensetzung dieser Einteilung ist 60 Ni, 38 Cr, 0,9 Al und 0,5 Nb, wobei die Zahlen
prozentuale Massenanteile darstellen. Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Auftragschweißen auf
Stahl bei Hochtemperatur-Anwendungen, zum Schweißen der Nickel-Chrom-Eisen-Legierung UNS N06690
untereinander und mit Stählen verwendet. Schweißgut dieser Zusammensetzung besitzt besonders guten
Widerstand gegen Hochtemperatur-Oxidation, Aufkohlung und Schwefelaufnahme.

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Ni 6076

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Eisen-Legierungen verwendet


(z. B. UNS N06600, UNS N06075) untereinander, von Plattierungsauflagen aus Nickel-Chrom-Eisen-
Legierung auf Stahl, zum Auftragschweißen von Stahl mit Nickel-Chrom-Eisen-Legierung und zum Verbinden
von Stahl mit Nickellegierungen durch Wolfram-Schutzgas-, Metall-Schutzgas-, Unterpulver- und Plasma-
schweißen.

Ni 6082

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Legierungen verwendet (z. B.
UNS N06075, UNS N07080), Nickel-Chrom-Eisen-Legierungen (z. B. UNS N06600, UNS N06601) und
Nickel-Eisen-Chrom-Legierungen (z. B. UNS N08800 und UNS N08801). Sie sind auch geeignet zum Auftrag-
schweißen und für Schweißverbindungen zwischen artverschiedenen Metallen. Außerdem können sie zum
Schweißen kaltzäher Nickelstähle eingesetzt werden.

A.5 Nickel – Chrom – Eisen


Ni 6002

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen mit


niedrigem Kohlenstoffgehalt verwendet (insbesondere von UNS N06002) von Plattierungsauflagen aus
Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung mit niedrigem Kohlenstoffgehalt auf Stahl und zum Verbinden von Nickel-
Chrom-Molybdän-Legierungen mit niedrigem Kohlenstoffgehalt mit Stahl und anderen Nickellegierungen.

Ni 6025

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickellegierungen ähnlicher Zusammen-
setzung (z. B. UNS N06025, UNS N06603) verwendet. Das Schweißgut ist beständig gegen Oxidation,
Aufkohlung und Schwefelaufnahme und wird bis zu 1 200 °C eingesetzt.

Ni 6030

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung (z. B.


UNS N06030) untereinander, mit Stahl und anderen Nickellegierungen sowie zum Auftragen von Nickel-
Chrom-Molybdän-Legierung auf Stahl durch Wolfram-Schutzgas-, Metall-Schutzgas- und Plasmaschweißen
verwendet.

Ni 6043

Schweißzusätze dieser Einteilung werden für korrosionsbeständige Auftragschweißungen auf niedriglegierten


und nichtrostenden Stählen verwendet. Sie können auch zum Schweißen von Nickel-Chrom-Legierungen mit
hohem Chromgehalt (z. B. UNS N06690) und für artverschiedene Verbindungen eingesetzt werden.

Ni 6045

Schweißzusätze dieser Einteilung enthalten nominell 46 Ni, 28 Cr, 23 Fe und 2,7 Si, wobei die Zahlen
prozentuale Massenanteile darstellen. Sie werden zum Schweißen der Nickel-Chrom-Eisen-Legierung
UNS N06045 untereinander, mit Stahl und anderen Nickellegierungen verwendet.

Ni 6052

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Legierungen mit hohem
Chromgehalt verwendet (z. B. UNS N06690). Sie sind ebenfalls geeignet für korrosionsbeständige
Auftragschweißungen auf niedriglegierten und nichtrostenden Stählen und für Schweißverbindungen
zwischen artverschiedenen Metallen.

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Ni 6054

Schweißzusätze dieser Einteilung enthalten nominell 60 Ni, 29 Cr, 9 Fe und 0,75 Nb, wobei die Zahlen
prozentuale Massenanteile darstellen. Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen der Nickel-
Chrom-Eisen-Legierung UNS N06690 untereinander, mit Stahl und zum Auftragschweißen auf Stahl
verwendet. Schweißgut dieser Zusammensetzung besitzt besonders guten Widerstand gegen Heißrisse
infolge von Verformbarkeitsabfall (en: ductility-dip cracking, DDC) und Oxid-Einschlüssen.

Ni 6055

Schweißzusätze dieser Einteilung enthalten nominell 57 Ni, 29 Cr, 8 Fe, 4 Mo und 2,5 Nb, wobei die Zahlen
prozentuale Massenanteile darstellen. Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen der Nickel-
Chrom-Eisen-Legierung UNS N06690 untereinander, mit Stahl und zum Auftragschweißen auf Stahl
verwendet. Schweißgut dieser Zusammensetzung besitzt besonders guten Widerstand gegen Heißrisse
infolge von Verformbarkeitsabfall (en: ductility-dip cracking, DDC) und Oxid-Einschlüssen.

Ni 6062

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Eisen-Chrom-Legierungen


untereinander (z. B. UNS N06600) durch Wolfram-Schutzgas-, Metall-Schutzgas-, Unterpulver- und
Plasmaschweißen verwendet. Der höhere Niob-Gehalt dieser Schweißzusätze reduziert die Rissneigung
infolge hoher Schweißspannungen z. B. in dickwandigen Bauteilen.

Ni 6176

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Eisen-Legierungen verwendet


(z. B. UNS N06600 und UNS N06601) von Plattierungsauflagen aus Nickel-Chrom-Eisen-Legierung auf Stahl
und zum Auftragschweißen auf Stahl. Sie sind gut für Schweißverbindungen zwischen artverschiedenen
Metallen geeignet. Das Schweißgut ist für Temperaturen bis zu 980 °C anwendbar, jedoch nehmen oberhalb
von 820 °C Oxidationswiderstand und Festigkeit ab.

Ni 6601

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen der Nickel-Chrom-Eisen-Aluminium-Legierung


(z. B. UNS N06601) untereinander und mit anderen Hochtemperaturvarianten nach dem Wolfram-Schutzgas-
Prozess verwendet. Das Schweißgut ist geeignet für erhöhte Anforderungen, wo die Temperatur 1 150 °C
überschreiten kann.

Ni 6693

Schweißzusätze dieser Einteilung enthalten nominell 59 Ni, 29 Cr, 4 Fe und 3 Al, wobei die Zahlen
prozentuale Massenanteile darstellen. Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen der Nickel-
Chrom-Eisen-Legierung UNS N06693 untereinander, mit Stahl und zum Auftragschweißen auf Stahl.
Schweißgut dieser Zusammensetzung besitzt einen besonders guten Widerstand gegen „metal dusting“ in
chemischen und petrochemischen Anlagen. Die Legierung ist widerstandsfähig gegen Aufkohlung,
Aufschwefelung und andere Formen der Heißkorrosion.

Ni 6701

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum artgleichen Schweißen von Nickel-Chrom-Eisen-Legierungen


untereinander und ihrer Schweißverbindungen mit Hochtemperaturlegierungen für Betriebstemperaturen bis
zu 1 200 °C verwendet.

Ni 6975

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen der Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung


(UNS N06975) untereinander, mit Stahl und mit anderen Nickellegierungen und zum Auftragschweißen von
Stahl mit Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung durch Wolfram-Schutzgas-, Metall-Schutzgas-, Unterpulver- und
Plasmaschweißen verwendet.

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Ni 6985

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Eisen-Molybdän-Legierungen


(UNS N066007, UNS N06985) untereinander, mit Stahl, mit anderen Nickellegierungen und zum
Auftragschweißen von Stahl mit Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung.

Ni 7069

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Auftragen von Stahl mit Nickel-Chrom-Eisen-Legierung und
zum Verbinden von Stahl mit Nickellegierungen durch Wolfram-Schutzgas-, Metall-Schutzgas-, Unterpulver-
und Plasmaschweißen verwendet. Das Schweißgut ist durch Wärmebehandlung aushärtbar.

Ni 7092

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Eisen-Chrom-Legierungen (z. B.


UNS N08800) und Nickel-Chrom-Eisen-Legierungen (z. B. UNS N06600) untereinander und besonders für
artverschiedene Verbindungen verwendet. Sie können für Temperaturen bis etwa 980 °C eingesetzt werden;
ihr Schweißgut besitzt aber keinen optimalen Oxidationswiderstand und Festigkeit über 820 °C.

Ni 7718

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen der Nickel-Chrom-Niob-Molybdän-Legierung


verwendet (z. B. UNS N07718) untereinander nach dem Wolfram-Schutzgasschweißen. Das Schweißgut ist
durch Wärmebehandlung aushärtbar. Über Einzelheiten zum Aushärten informiert der Lieferant oder seine
technische Literatur.

Ni 8025

Schweißzusätze dieser Einteilung liefern Schweißgut mit höherem Chromgehalt als die Schweißzusätze
Ni 8125 oder Ni 8065. Sie werden zum Schweißen kupferlegierter Chrom-Nickel-Molybdän-Legierungen
verwendet (z. B. UNS N08904) und Nickel-Eisen-Chrom-Molybdän-Legierungen (z. B. UNS N08825). Sie sind
auch zum Auftragschweißen auf Stahl geeignet.

Ni 8065, Ni 8125

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen kupferlegierter Chrom-Nickel-Molybdän-


Legierungen (z. B. UNS N08904) und Nickel-Eisen-Chrom-Molybdän-Legierungen (z. B. UNS N08825)
verwendet. Sie sind ebenfalls zum Auftragschweißen auf Stahl geeignet, üblicherweise mit einer Pufferlage
aus einer Nickellegierung.

A.6 Nickel – Molybdän


Ni 1001

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen der Nickel-Molybdän-Legierung UNS N10001
verwendet.

Ni 1003

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Verbinden der Nickel-Molybdän-Legierung verwendet (z. B.
UNS N10003) untereinander, mit Stahl und anderen Nickellegierungen sowie zum Auftragen von Stahl mit
Nickel-Molybdän-Legierungen durch Wolfram-Schutzgas- und Metall-Schutzgasschweißen.

Ni 1004

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Herstellen artverschiedener Schweißverbindungen zwischen


Nickel-, Kobalt- und Eisenlegierungen verwendet.

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Ni 1008, Ni 1009

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Verbinden von 9 % (Massenanteil) Nickelstahl (z. B.
UNS K81340) durch Wolfram-Schutzgas-, Metall-Schutzgas- und Unterpulverschweißen verwendet.

Ni 1024

Schweißzusätze dieser Einteilung enthalten nominell 65 Ni, 25 Mo und 8 Cr, wobei die Zahlen prozentuale
Massenanteile darstellen. Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Molybdän-
Legierung (UNS N10242) untereinander und zum Auftragen von Stahl mit Nickel-Molybdän-Legierung durch
Wolfram-Schutzgas- und Metall-Schutzgasschweißen verwendet.

Ni 1062

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Molybdän-Legierungen verwendet


(insbesondere UNS N10629) von Plattierungsauflagen aus Nickel-Molybdän-Legierung auf Stahl und von
Verbindungen zwischen Nickel-Molybdän-Legierungen und Stahl sowie anderen Nickellegierungen.

Ni 1066

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Molybdän-Legierungen verwendet


(insbesondere UNS N10665) von Plattierungsauflagen aus Nickel-Molybdän-Legierung auf Stahl und von
Verbindungen zwischen Nickel-Molybdän-Legierungen und Stahl sowie anderen Nickellegierungen.

Ni 1067

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen der Nickel-Molybdän-Legierung (z. B.


UNS N10675) untereinander verwendet, von Plattierungsauflagen aus Nickel-Molybdän-Legierung auf Stahl
und von Verbindungen zwischen Nickel-Molybdän-Legierungen und Stahl sowie anderen Nickellegierungen
durch Wolfram-Schutzgas-, Metall-Schutzgas- und Plasmaschweißen.

Ni 1069

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Herstellen artverschiedener Schweißverbindungen zwischen


Nickel-, Kobalt- und Eisenlegierungen verwendet.

A.7 Nickel – Chrom – Molybdän


Ni 6012

Der Schweißzusatz ist zum Schweißen austenitischer korrosionsbeständiger Stähle mit 6 % Mo vorgesehen.
Das Schweißgut besitzt sehr hohen Widerstand gegen Loch- und Spaltkorrosion in chloridhaltigen Medien.
Der niedrige Niob-Gehalt verbessert die Schweißeignung.

Ni 6022

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen mit


niedrigem Kohlenstoffgehalt verwendet (insbesondere UNS N06022) von austenitischen korrosions-
beständigen Chrom-Nickel-Molybdän-Stählen, von Plattierungsauflagen aus Nickel-Chrom-Molybdän-
Legierung mit niedrigem Kohlenstoffgehalt auf Stahl und von Verbindungen zwischen Nickel-Chrom-
Molybdän-Legierungen mit niedrigem Kohlenstoffgehalt und Stahl sowie anderen Nickellegierungen und zum
Auftragschweißen von Stahl mit Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen.

Ni 6035

Die Nennzusammensetzung von Schweißzusätzen dieser Einteilung ist 58 Ni, 33 Cr und 8 Mo, wobei die
Zahlen prozentuale Massenanteile darstellen. Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von
Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung UNS N06035 und zum Auftragschweißen von Stahl mit Nickel-Chrom-
Molybdän-Legierung verwendet.

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Ni 6057

Die Nennzusammensetzung von Schweißzusätzen dieser Einteilung ist 60 Ni, 30 Cr und 10 Mo, wobei die
Zahlen prozentuale Massenanteile darstellen. Schweißzusätze dieser Einteilung werden für
korrosionsbeständige Schweißplattierungen (besonders beständig gegen Spaltkorrosion) verwendet, die
durch Wolfram-Schutzgas-, Metall-Schutzgas- und Plasmaschweißen hergestellt werden.

Ni 6058

Die Nennzusammensetzung von Schweißzusätzen dieser Einteilung ist 58 Ni, 21 Cr, 20 Mo und 1 Fe, wobei
die Zahlen prozentuale Massenanteile darstellen. Schweißzusätzen dieser Einteilung werden zum Schweißen
der Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung (insbesondere von UNS N06058) untereinander, mit Stahl und
anderen Nickellegierungen sowie zum Auftragen von Stahl mit Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung verwendet.

Ni 6059

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen mit


niedrigem Kohlenstoffgehalt (insbesondere UNS N06059) und austenitischen korrosionsbeständigen Chrom-
Nickel-Molybdänstählen, von Plattierungsauflagen aus Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung mit niedrigem
Kohlenstoffgehalt auf Stahl und von Verbindungen zwischen Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen mit
niedrigem Kohlenstoffgehalt und Stahl sowie anderen Nickellegierungen

Ni 6200

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen der Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung


UNS N06200 untereinander verwendet, ihrer Verbindung mit Stahl und anderen Nickellegierungen sowie zum
Schweißplattieren von Stahl.

Ni 6205

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen


(insbesondere UNS N06058) untereinander, von austenitischen korrosionsbeständigen Chrom-Nickel-
Molybdänstählen, ihrer Verbindung mit Stahl und anderen Nickellegierungen sowie zum Schweißplattieren
von Stahl verwendet.

Ni 6276

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen mit


niedrigem Kohlenstoffgehalt verwendet (insbesondere UNS N10276) von Plattierungsauflagen aus Nickel-
Chrom-Molybdän-Legierung mit niedrigem Kohlenstoffgehalt auf Stahl und von Verbindungen zwischen
Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen mit niedrigem Kohlenstoffgehalt und Stahl sowie anderen Nickel-
legierungen.

Ni 6452, Ni 6455

Schweißzusätze dieser Einteilungen werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen mit


niedrigem Kohlenstoffgehalt verwendet (insbesondere UNS N06455), von Plattierungsauflagen aus Nickel-
Chrom-Molybdän-Legierung mit niedrigem Kohlenstoffgehalt auf Stahl und von Verbindungen zwischen
Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen mit niedrigem Kohlenstoffgehalt und Stahl sowie anderen Nickel-
legierungen.

Ni 6625

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen


verwendet (insbesondere UNS N06625) untereinander und mit Stahl sowie für Schweißplattierungen aus
Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen auf Stahl. Der Korrosionswiderstand des Schweißgutes ist vergleichbar
mit dem von UNS N06625.

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Ni 6650

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen mit


niedrigem Kohlenstoffgehalt und von austenitischen korrosionsbeständigen Chrom-Nickel-Molybdän-Stählen
für Anwendungsfälle im Offshore-Bereich und in der chemischen Industrie verwendet (z. B. UNS N08926). Sie
sind gleichfalls geeignet zum Schweißplattieren und für Schweißverbindungen zwischen artverschiedenen
Metallen wie zwischen Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen mit niedrigem Kohlenstoffgehalt und
Kohlenstoffstahl oder Nickellegierungen. Sie können auch zum Schweißen des 9 % Nickelstahls eingesetzt
werden.

Ni 6660

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Metall-Schutzgas- und Wolfram-Schutzgasschweißen von


Superduplexstählen, von superaustenitischen Stählen, von kaltzähen 9 % Nickelstählen und zum Schweiß-
plattieren niedriglegierter Stähle verwendet. Im Vergleich zu Ni 6625 weist das Schweißgut einen höheren
Korrosionswiderstand, Sicherheit gegen Heißrisse und eine gute Tieftemperaturzähigkeit auf.

Ni 6686

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen mit


niedrigem Kohlenstoffgehalt verwendet (insbesondere UNS N06686) von austenitischen Chrom-Nickel-
Molybdän-Stählen, von Plattierungsauflagen aus Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung mit niedrigem
Kohlenstoffgehalt auf Stahl und von Verbindungen zwischen Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen mit
niedrigem Kohlenstoffgehalt und Stahl sowie anderen Nickellegierungen. Sie sind auch geeignet für
Schweißplattierungen aus Nickel-Chrom-Molybdän-Wolfram-Legierungen auf Stahl.

Ni 7725

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von hochfesten korrosionsbeständigen Nickel-
legierungen (insbesondere UNS N07725 und UNS N09925) untereinander und mit Stahl sowie für
Schweißplattierungen aus einer hochfesten Nickel-Chrom-Molybdän-Legierung verwendet. Zum Erreichen der
höchstmöglichen Festigkeit ist Ausscheidungshärten nach dem Schweißen notwendig; verschiedene
Wärmebehandlungen sind möglich.

A.8 Nickel – Chrom – Kobalt


Ni 6160

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen der Nickel-Kobalt-Chrom-Silizium-Legierung


(UNS N12160) mit dem Wolfram-Schutzgas-, Metall-Schutzgas- und Plasmaprozess verwendet. Die
Legierung reagiert empfindlich auf Eisenaufnahme. Deshalb sind für Verbindungen dieser Legierung mit
eisenhaltigen Metallen andere Schweißzusätze erforderlich. Das Schweißgut besitzt ausgezeichneten
Widerstand gegen Schwefelaufnahme und gegen Chloride sowohl in reduzierenden als auch in oxidierenden
Medien und ist beständig bis zu Temperaturen von 1 200 °C.

Ni 6617

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Schweißen von Nickel-Chrom-Kobalt-Molybdän-Legierungen


mit niedrigem Kohlenstoffgehalt (insbesondere UNS N06617) untereinander und mit Stahl sowie zum
Schweißplattieren von Stahl verwendet. Sie sind auch geeignet zum Verbinden artverschiedener
Hochtemperatur-Legierungen, bei denen Warmfestigkeit und Oxidationswiderstand bis etwa 1 150 °C
gefordert werden (z. B. für UNS N08800, UNS N08811 und gegossene Legierungen mit hohem Nickelgehalt).

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DIN EN ISO 18274:2011-04
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Ni 7090

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Verbinden von Nickel-Chrom-Kobalt-Legierungen (z. B.


UNS N07090) durch Wolfram-Schutzgasschweißen verwendet. Das Schweißgut ist durch Wärmebehandlung
aushärtbar. Über Einzelheiten zum Aushärten informiert der Lieferant oder seine technische Literatur.

Ni 7263

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Verbinden von Nickel-Chrom-Kobalt-Molybdän-Legierungen


(z. B. UNS N07263) untereinander und mit anderen Legierungen durch Wolfram-Schutzgasschweißen
verwendet. Das Schweißgut ist durch Wärmebehandlung aushärtbar. Über Einzelheiten zum Aushärten
informiert der Lieferant oder seine technische Literatur.

A.9 Nickel – Chrom – Wolfram


Ni 6231

Schweißzusätze dieser Einteilung werden zum Verbinden der Nickel-Chrom-Kobalt-Molybdän-Legierung


(z. B. UNS N06617) durch Wolfram-Schutzgas- und Metall-Schutzgasschweißen sowie Plasmaschweißen
verwendet.

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Anhang B
(informativ)

System zur Bezeichnung von Schweißzusätzen

Die in dieser Internationalen Norm verwendeten Bezeichnungen haben ihren Ursprung im Projekt des
Internationalen Instituts für Schweißen, die im Literaturhinweis [5] beschrieben sind und regelmäßig in den
Literaturhinweisen [8] und [9] aktualisiert und veröffentlicht werden. Das Ziel ist die Erstellung von
international anerkannten Bezeichnungen für Schweißzusätze, da nationale Bezeichnungssysteme nicht ohne
weiteres geändert werden und ein generisches System Vergleichbarkeit zwischen den verschiedenartigen
nationalen Vorgaben schafft.

Das System sieht einen oder zwei Anfangsbuchstaben vor; der erste Buchstabe beschreibt die Form des
Schweißzusatzes und der zweite das Legierungssystem. Eine vierstellige Nummer folgt den Anfangsbuch-
staben; für mehrere Schweißzusatzlegierungen stimmt diese Bezeichnung mit dem „Vereinheitlichten
Nummerierungssystem (en: Unified Numbering System, UNS)“ überein. Auf diese Weise werden die
Schweißzusätze häufig den Grundwerkstoffen zugeordnet, für die sie oft verwendet werden (siehe
Anhang A). 1)

1) Weitere Information siehe Literaturhinweise.

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Anhang C
(informativ)

Entsprechende nationale Einteilungen und typische Werte für die


Zugfestigkeit des Schweißgutes
Tabelle C.1 — Entsprechende nationale Einteilungen

Typische
Numerisches Chemisches AWS A5.14/ BS 2901-5: DIN 1736: JIS Z3334:
Zugfestigkeit
Kurzzeichen Kurzzeichen A5.14M:2005[1] 1990[2] 1985[4] 1999[6]
MPac
Ni 2061 NiTi3 ERNi-1 NA32 2.4155 YNi-1 380
NICKEL — KUPFER
Ni 4060 NiCu30Mn3Ti ERNiCu-7 NA33 2.4377 YNiCu-7 480
Ni 4061 NiCu30Mn3Nb – – – YNiCu-1 480
Ni 5504 NiCu25Al3Ti ERNiCu-8 – 2.4373a – 690d
NICKEL — CHROM
Ni 6072 NiCr44Ti ERNiCr-4 – – – 690
Ni 6073 NiCr38AlNbTi ERNiCr-7 – – – 690
Ni 6076 NiCr20 ERNiCr-6 NA34 2.4639 – 550
Ni 6082 NiCr20Mn3Nb ERNiCr-3 NA35 2.4806 YNiCr-3 550
NICKEL — CHROM — EISEN
Ni 6002 NiCr21Fe18Mo9 ERNiCrMo-2 NA40 2.4613b YNiCrMo-2 690
Ni 6025 NiCr25Fe10AlY ERNiCrFe-12 – 2.4649b – 660
Ni 6030 NiCr30Fe15Mo5W ERNiCrMo-11 – 2.4659a – 690
Ni 6043 NiCr30Fe9Nb2 – – – – –
Ni 6045 NiCr28Fe23Si3 ERNiCrFeSi-1 – 2.4889b – 620
Ni 6052 NiCr30Fe9 ERNiCrFe-7 – 2.4642b – 550
Ni 6054 NiCr29Fe9 ERNiCrFe-7A – 2.4642b – 590
Ni 6055 NiCr29Fe5Mo4Nb3 ERNiCrFe-13 – – – 590
Ni 6062 NiCr16Fe8Nb ERNiCrFe-5 – – YNiCrFe-5 550
Ni 6176 NiCr16Fe6 – – 2.4817b – 550
Ni 6601 NiCr23Fe15Al ERNiCrFe-11 NA49 2.4626 – 650
Ni 6693 NiCr29Fe4Al3 ERNiCrFeAl-1 – – – 590
Ni 6701 NiCr36Fe7Nb – – – – –
Ni 6975 NiCr25Fe13Mo6 ERNiCrMo-8 – 2.4693b YNiCrMo-8 590
Ni 6985 NiCr22Fe20Mo7Cu2 ERNiCrMo-9 – 2.4619b – 590
Ni 7069 NiCr15Fe7Nb ERNiCrFe-8 – 2.4669b – 860e
Ni 7092 NiCr15Ti3Mn ERNiCrFe-6 NA39 – YNiCrFe-6 550
Ni 7718 NiFe19Cr19Nb5Mo3 ERNiFeCr-2 NA51 2.4667 – 1 140f
Ni 8025 NiFe30Cr29Mo – – 2.4656 – 550
Ni 8065 NiFe30Cr21Mo3 ERNiFeCr-1 NA41 2.4858b YNiFeCr-1 550
Ni 8125 NiFe26Cr25Mo – – 2.4655 – 550
NICKEL — MOLYBDÄN
Ni 1001 NiMo28Fe ERNiMo-1 NA44b – YNiMo-1 690
Ni 1003 NiMo17Cr7 ERNiMo-2 – – – 690

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Tabelle C.1 (fortgesetzt)

Typische
Numerisches Chemisches AWS A5.14/ BS 2901-5: DIN 1736: JIS Z3334:
Zugfestigkeit
Kurzzeichen Kurzzeichen A5.14M:2005[1] 1990[2] 1985[4] 1999[6]
MPac
Ni 1004 NiMo25Cr5Fe5 ERNiMo-3 – – YNiMo-3 690
Ni 1008 NiMo19WCr ERNiMo-8 – – – 660
Ni 1009 NiMo20WCu ERNiMo-9 – – – 660
Ni 1024 NiMo25 ERNiMo-12 – 2.4710b – 690
Ni 1062 NiMo24Cr8Fe6 – – 2.4702b – 690
Ni 1066 NiMo28 ERNiMo-7 – 2.4615 YNiMo-7 760
Ni 1067 NiMo30Cr ERNiMo-10 – 2.4600b – 760
Ni 1069 NiMo28Fe4Cr ERNiMo-11 – 2.4701b – 690
NICKEL — CHROM — MOLYBDÄN
Ni 6012 NiCr22Mo9 – – – – –
Ni 6022 NiCr21Mo13Fe4W3 ERNiCrMo-10 – 2.4635b – 690
Ni 6035 NiCr33Mo8 ERNiCrMo-22 – – – 590
Ni 6057 NiCr30Mo11 ERNiCrMo-16a – – – 590
Ni 6058 NiCr21Mo20 ERNiCrMo-19 – – – 830
Ni 6059 NiCr23Mo16 ERNiCrMo-13 – 2.4607b – 760
Ni 6200 NiCr23Mo16Cu2 ERNiCrMo-17a – 2.4698b – 690
Ni 6205 NiCr25Mo16 ERNiCrMo-21 – – – 780
Ni 6276 NiMo16Cr15Fe6W4 ERNiCrMo-4 NA48 2.4886 YNiCrMo-4 690
Ni 6452 NiCr20Mo15 – – 2.4839 – 690
Ni 6455 NiCr16Mo16Ti ERNiCrMo-7 NA45 2.4611 – 690
Ni 6625 NiCr22Mo9Nb ERNiCrMo-3 NA43 2.4831 YNiCrMo-3 760
Ni 6650 NiCr20Fe14Mo11WN ERNiCrMo-18a – 2.4849b – 660
Ni 6660 NiCr22Mo10W3 ERNiCrMo-20 – – – 750
Ni 6686 NiCr21Mo16W4 ERNiCrMo-14 – 2.4606b – 760
Ni 7725 NiCr21Mo8Nb3Ti ERNiCrMo-15 – – – 1 200g
NICKEL — CHROM — KOBALT
Ni 6160 NiCr28Co30Si3 ERNiCoCrSi-1 – 2.4880b – 760
Ni 6617 NiCr22Co12Mo9 ERNiCrCoMo-1 NA50 2.4627 – 620
Ni 7090 NiCr20Co18Ti3 – NA36 2.4632b – –
Ni 7263 NiCr20Co20Mo6Ti2 – NA38 2.4650b – 760
NICKEL — CHROM — WOLFRAM
Ni 6231 NiCr22W14Mo2 ERNiCrWMo-1 – 2.4733b – 760
a Diese Legierung wurde für die nächste Überarbeitung der betreffenden Norm angenommen.
b Diese Legierung entspricht am ehesten dem Typ in der nationalen Norm.
c Zugfestigkeit im Schweißzustand, sofern verfügbar und falls nicht anders angegeben.
d Ausscheidungsgehärtet: wärmebehandelt 2 h bei 800 °C plus 16 h bei 600 °C, dann Abkühlung im Ofen mit 15 °C/h bis 500 °C,
dann Ofenabkühlung.
e Ausscheidungsgehärtet: wärmebehandelt 2 h bei 1 060 °C plus 20 h bei 700 °C, dann Abkühlung an Luft.
f Ausscheidungsgehärtet: wärmebehandelt 8 h bei 720 °C, dann Abkühlung im Ofen mit 50 °C/h bis 620 °C und 8 h gehalten, dann
Abkühlung an Luft.
g Ausscheidungsgehärtet: wärmebehandelt 1 h bei 1 040 °C plus 8 h bei 730 °C, dann Abkühlung im Ofen mit 50 °C/h bis 620 °C
und 8 h gehalten, dann Abkühlung an Luft.

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DIN EN ISO 18274:2011-04
EN ISO 18274:2010 (D)

Literaturhinweise

[1] AWS A5.14/A5.14M:2005, Specification for Nickel and Nickel Alloy Bare Welding Electrodes and
Rods 2)

[2] BS 2901-5:1990, Specification for nickel and nickel alloys 3)

[3] BS 6783 (all parts), Sampling and analysis of nickel, ferronickel and nickel alloys

[4] DIN 1736:1985, Welding filler metals for nickel and nickel alloys — Composition, application and
technical delivery conditions 4 ) IIW Document XII-1141-89, Generic system for designating welding
filler metals — Proposal for submission to ISO

[5] IIW Document XII-1141-89, Generic system for designating welding filler metals — Proposal for
submission to ISO

[6] JIS Z3334:1999, Nickel and nickel alloy filler rods and solid wires for arc welding

[7] CHEMIKERAUSSCHUSS DER GESELLSCHAFT DEUTSCHER METALLHÜTTEN UND


BERGLEUTE [Chemical committee of the German Society of Metalworkers and Miners]. Analyse der
Metalle: Band 1 — Schiedsanalysen [Metals analysis: Vol 1 — Separation analyses], 1966 (146 p.) or
Ergänzungsband zu den Bänden: 1 — Schiedsanalysen; 2 — Betriebsanalysen; 3 — Probenahme
[Supplement to volumes: 1 — Separation analyses; 1 — Working analyses; 3 — Sampling], 1980,
(214 p.). Berlin: Springer

[8] THOMAS, R. D., Jr., 1996, Generic system for designation of welding filler metals, Weld. World 1996,
37 (3), pp. 155-160

[9] THOMAS, R. D., Jr., 1998, Generic system for designation of welding filler metals, Weld. J. 1998, 77(2),
pp. 29-32

2) ersetzt durch ANSI/AWS A5.14/A5.14M:2009


3) ersetzt durch ISO 18274:2004
4) ersetzt durch ISO 14172:2003 und ISO 18274:2004

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