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Modul 2

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf Doppelnennungen.sowie grammatikalisch feminine Suffixe verzichtet.
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Liebe Teilnehmerinnen, liebe Teilnehmer,

wir freuen uns, Euch in unserem Projekt begrüßen zu dürfen, vor allem aber, dass Ihr
Euch entschieden habt, in Deutschland als Pflegefachkräfte arbeiten zu wollen.
Da der Bedarf an qualifiziertem Personal in Deutschland aktuell sehr hoch ist, freut es uns
in besonderem Maße, dass Ihr Teil unseres Vorbereitungskurses seid.
Um in der deutschen Pflege arbeiten zu dürfen, ist es erforderlich, dass Ihr eine soge-
nannte Fachkenntnisprüfung ablegt und besteht. Auf die Inhalte dieser Prüfung möchten
wir Euch in diesem Kurs gerne vorbereiten. Während des gesamten Vorbereitungskurses
werden wir als Lehrkräfte Euch eng begleiten und Euch bei Fragen und Problemen als
Ansprechpartner zur Verfügung stehen und Euch mit allen nötigen Unterlagen versorgen.

Wir haben immer ein offenes Ohr für Euch:

Alisa Galeski Jonas Lang Yvonne Dinkhoff


Pflegedozentin Pflegedozent Pflegedozentin
alisa.galeski@artigum.com jonas.lang@artigum.com yvonne.dinkhoff@artigum.com
Artigum GmbH Artigum GmbH Artigum GmbH

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Wir bitten darum, folgende Regeln während des Unterrichts zu beachten:

1. Wir kommen pünktlich zum Unterricht


- Es ist den anderen Kursteilnehmern gegenüber unfair, wenn sie
warten müssen
2. Wir sprechen deutsch miteinander
- Es ist wichtig für Eure Zukunft und eine gute Übung für Eure B2-
Prüfung
3. Wir behandeln uns immer mit Respekt und denken daran, dass jeder seine
eigene Meinung vertreten darf
- Diskussionen sind erwünscht, müssen aber respektvoll ablaufen
4. Handys werden ausgeschaltet

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Anatomie / Physiologie Lunge

Das Atmungssystem besteht aus den oberen (Nase, Nasenebenhöhlen, Rachen) und un-
teren (Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien, Lunge) Luftwegen. Der Gasaustausch (Aufnahme
von O2 und Abgabe von CO2) findet in den Lungenbläschen (Alveolen) durch Diffusion
statt.

Die Lunge besteht aus 2 Lungenflügeln, wovon sich der rechte, steiler abfallende Lungen-
flügel in 3, der linke Lungenflügel in 2 Lungenlappen gliedert. Zwischen den beiden Blät-
tern der Pleura liegt der Pleuraspalt mit Pleuraflüssigkeit; diese ist wichtig für die Atembe-
wegung. Die Atmung wird vom Atemzentrum des zentralen Nervensystems reguliert. Bei
der Inspiration kontrahiert das Zwerchfell, die Zwerchfellkuppel sinkt ab (aktiv) und Luft
strömt ein. Bei der Exspiration entspannt sich das Zwerchfell, die Zwerchfellkuppel wird
angehoben, Luft strömt aus (passiv). Das Atemzugvolumen (Gesamtmenge. Die pro
Atemzug ein- und ausgeatmet wird) beträgt in Ruhe ca. 500 ml.

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Dyspnoe

Definition:

Als Dyspnoe bezeichnet man eine subjektiv empfundene Atemnot bzw. eine er-
schwerte Atmung. Der Patient hat das Gefühl, nicht mehr genug Luft zu bekommen. Die
äußerlichen Zeichen einer Dyspnoe können eine flache und schnelle Atmung (Tachypnoe)
oder eine sehr tiefe Atmung sein.

Stadien:

Grad 0: Keine Dyspnoe: Keine Atemnot (nur bei deutlicher körperlicher Anstrengung)
Grad 1: Milde Dyspnoe: Kurzatmigkeit bei raschem Gehen oder leichtem Anstieg
Grad 2: Mäßige Dyspnoe: Luftnot bei Anstrengung
Grad 3: Schwere Dyspnoe: Luftnot bei leichter Anstrengung
Grad 4: Sehr schwere Dyspnoe: Luftnot auch in Ruhe

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Ursachen:

Die Ursachen für eine Dyspnoe liegen meistens in einer anderen pulmonalen oder kardi-
alen Erkrankung, wie zum Beispiel Asthma bronchiale, Bronchialkarzinom, Lungenembo-
lie, Pneumothorax, Pneumonie, Lungenödem, weiterhin bei Schmerzen oder Stress.

Diagnostik:

- klinischen Untersuchung: Auskultation und Perkussion, Inspektion


der Atemwege
- weitere diagnostische Verfahren: Röntgen Thorax, EKG, Echokardi-
ographie, Bronchoskopie, Lufu, Labor (Blutbild, BGA)

Therapie:

Die Therapie der Dyspnoe ist abhängig von der Grunderkrankung bzw. der Diagnose des
Patienten.

Pflegemaßnahmen:

- Oberkörperhochlagerung
- O2-Gabe bis max. 2 Liter ohne Arztanordnung
- Kleidung lockern
- Medikamentengabe abhängig von der Diagnose
- Frischluft
- Patient beruhigen
- AF messen
- Arztinfo

Pneumonie

Definition:

Eine Lungenentzündung ist eine Entzündung der Lungenbläschen (Alveolen) und/oder


des Lungenzwischengewebes (Lungeninterstitium).

Ursachen:

Die Pneumonie zählt zu den häufigsten Infektionserkrankungen weltweit. Verursacht wird


die Pneumonie durch Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten.

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Symptome:

Typische Pneumonie Atypische Pneumonie


Fieber bis 40°C mit Schüttelfrost Leicht erhöhte Temperatur
Produktiver Husten Trockener Husten
Von Beginn an ausgeprägte Atemnot Langsam zunehmende Atemnot
Allgemeinbefinden stark beeinträchtigt Allgemeinbefinden mäßig beeinträchtigt

Diagnostik:

- Anamnese
- Körperliche Untersuchung
- Röntgenthorax
- Erregernachweis
- Blutuntersuchungen
- Blutgasanalyse

Therapie:

Die medizinische Therapie richtet sich nach dem Erreger der Pneumonie:
- Antibiotika
- Antimykotika
- Virostatika

Hustenstillende, schleimlösende und fiebersenkende Medikamente werden nach Bedarf


eingesetzt.

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Pflege:
- Vitalparameter und Sauerstoffsättigung messen: erhöhte Puls- und
Atemfrequenz bei Sauerstoffmangel, Kontrolle der Sauerstoffsätti-
gung, kontinuierliches Monitoring; ggf. Sauerstofftherapie nach Arz-
tanordnung
- Körpertemperatur und Flüssigkeitsbilanz: Temperaturkontrolle, Trink-
menge erhöhen und bilanzieren
- Husten und Sputum: Beobachtung auf Farbe, Menge und Konsistenz
des Sputums; geben Aufschluss über Erreger (weiß: viral, gelb-grün-
lich: bakteriell; gräulich: meist abheilende bakteriell bedingte Pneu-
monie)
- Schmerzen und Allgemeinbefinden: starke Schmerzen beim Atmen
und Husten; Schmerzassessment, ggf. Gabe von Analgetika nach
AVO!
- Haut: Beobachtung auf Zyanose, Schweiß, Gänsehaut, Druckstellen,
Pilzinfektion (Mund- und Genitalbereich (Antibiotikatherapie!)), aller-
gische Reaktionen auf Antibiotika (Gefahr des anaphylaktischen
Schocks)
- Stuhlgang: Antibiotika, Flüssigkeitsmangel und Immobilität begünsti-
gen Obstipationen

Asthma bronchiale

Definition:

Asthma Bronchiale ist eine chronische Entzündung und Überempfindlichkeit der Bron-
chien. Die Schleimhaut der Atemwege reagiert krankhaft auf verschiedene Reize. Die Fol-
gen sind immer wiederkehrende Anfälle von Atemnot, Husten und Kurzatmigkeit. Das
Problem bei Asthma Bronchiale liegt in der Exspiration.

Ursachen:

Je nach Auslöser unterscheidet man zwischen allergischem und nicht-allergischem


Asthma.

• allergisches Asthma durch z.B. Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmel-


pilze, Nahrungsmittel, Medikamente
• nicht-allergisches-Asthma: Körperliche Anstrengung (Anstrengungsasthma), Kälte,
Tabakrauch, Parfüm, Stress, Metalldämpfe, Medikamente (wie ASS), Atemwegs-
infektionen

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Symptome:

Asthma ist meist durch einen Wechsel von weitestgehend symptomarmen Phasen und
plötzlich auftretenden, sich wiederholenden Asthmaanfällen geprägt. Anzeichen für
Asthma sind unter anderem:

- Husten (vor allem nachts)


- Atemnot durch einen plötzlich auftretenden Bronchialspasmus
- Kurzatmigkeit
- Engegefühl in der Brust
- Giemen (trockener, pfeifender Ton) bei der Exspiration
- mühsames, langes Ausatmen

Während eines Asthmaanfalls können sich zusätzlich folgende Symptome zeigen:

§ bläuliche Verfärbung der Lippen und Fingernägel durch Sauerstoffmangel im


Blut (Zyanose)
§ Tachykardie
§ aufgeblähter Brustkorb
§ hochgezogene Schultern
§ Erschöpfung
§ Unfähigkeit zu sprechen
§ bei schwerer Atemnot: Einziehungen am Brustkorb (zwischen den Rippen, im
Oberbauch, im Bereich der Drosselgrube)

Diagnostik:

• Anamnese
• Körperliche Untersuchungen
• Laboruntersuchungen: Blutbild: Leukozyten, Blutgasanalyse, Immunglobuline
• Allergie-Test: Prick-Test
• Lungenfunktionstest (Lufu)
• Peak-Flow-Meter
• Röntgen Thorax

Therapie:

• Medikamente:
o Kortisonhaltige Sprays à entzündungshemmend
o ß-2-Sympathomimetika à Dilatation der Atemwege
o Leukotrienantagonisten (Tabletten) à entzündungshemmend
• Stufenplan: medikamentöse Therapieempfehlung für Ärzte in fünf Stufen, bei der
die Behandlung des Asthmas von Stufe zu Stufe intensiviert werden kann
• Atemschulung:
o Vermeiden des Pressatmens oder zu schnelles Atmen (Hyperventilation).
Anleitung zum Atmen mit gespitzten Lippen (Lippenbremse), Abhusten von
Schleim, Einsatz von Klopfmassagen
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• Reizstoffe vermeiden, auf die man überempfindlich reagiert


• Ausreichend Flüssigkeit trinken, um den Schleim dünnflüssiger zu machen
• Ausdauersport treiben, am besten eignet sich schwimmen à größere Atemtiefe

Therapie eines akuten Asthma-Anfalls und Status asthmaticus

• Patient in Kutschersitz bringen (optimaler Einsatz der Atemhilfsmuskulatur)


• Anleitung zur Lippenbremse
• Patient beruhigen
• ß-2-Sympathomimetika als Dosieraerosol und Theophyllin i.v. à Erweiterung der
Bronchien
• Kortikosteroide i.v. (z.B. Decortin) à entzündungshemmend
• Bronchialsekret absaugen
• Sauerstoffgabe per Nasensonde (2 – 4 l/min); bei zunehmender Ateminsuffizienz
und drohender Erschöpfung des Patienten: Intubation und Beatmung auf der Inten-
sivstation

Status astmaticus: schwerer Asthmaanfall, der trotz Behandlung länger als 6 – 12 Stun-
den anhält; lebensbedrohliches Geschehen

Pflegemaßnahmen:

• Akutsituation:
o Kollegen rufen (wenn möglich)
o Arzt informieren
o Kortisonspray einsetzten
o Patient anleiten eine atemerleichternde Position einzunehmen (Kutscher-
sitz)
o Beruhigen und Angst nehmen
o ggf. Gabe von Sauerstoff
• Beobachtung der Atmung à Atemfrequenz, Atemgeräusche
• Patient über die Erkrankung und den Verlauf aufklären
• Hilfe zur Selbsthilfe à Atemübungen zeigen, Anleitung zum Benutzen des Sprays
• Asthmaschulung à richtiger Einsatz der Medikamente, Peak-Flow-Meter-Messung
• Asthma-Tagebuch à Messergebnisse des Peak-Flow-Meters oder Zeitpunkt und
Auslöser von Anfällen sollten festgehalten werden
• Ernährungsberatung zur Gewichtsreduktion (falls nötig)
• Entspannung: autogenes Training oder progressive Muskelentspannung
• Ausreichende Flüssigkeitszufuhr

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Chronische Bronchitis und COPD:

Zur COPD zählen die chronisch-obstruktive Bronchitis und das obstruktive Lungenemphy-
sem. Rauchen ist der wichtigste Risikofaktor. Es entwickelt sich zunächst eine chronische
Bronchitis mit vermehrter Schleimbildung (Sekretion). Wird weitergeraucht, kommt es zu
einer dauerhaften Einengung der Atemwege (chronisch-obstruktive Bronchitis). Es be-
steht Dyspnoe, zunächst nur bei Anstrengung, später auch in Ruhe. Das langjährige Rau-
chen zerstört das Bindegewebe zwischen den Lungenbläschen und es entsteht ein Lun-
genemphysem mit großen, funktionsuntüchtigen Lufträumen (Emphysemblasten). Die
Gasaustauschfläche ist drastisch vermindert.

Lungenödem:

Ansammlung von Flüssigkeit im Zellzwischenraum (interstitielles Lungenödem) und den


Lungenbläschen (alveoläres Lungenödem), die zu einer Störung des Gasaustausches
führt. Die mit Abstand häufigste Ursache des Lungenödems ist die Linksherzinsuffizienz.
Hier wird das Blut vor dem linken Herzen zurück in die Lunge gestaut (kardiales Lungen-
ödem). Auslöser des nicht kardialen Lungenödems sind z.B. eine Niereninsuffizienz, Le-
bererkrankungen oder der Kontakt mit toxischen Substanzen.

Zunächst befindet sich die Flüssigkeit im Lungeninterstitium, später dringt sie auch in die
Alveolen vor.

Pneumothorax:

Als Pneumothorax bezeichnet man den Eintritt von Luft in den Pleuraspalt (Raum zwi-
schen Lunge und Brustwand). Die Lunge kann sich in der Folge nicht mehr richtig aus-
dehnen, und es kommt zu Atemproblemen und Luftnot. In manchen Fällen wird ein
Pneumothorax kaum bemerkt, er kann jedoch auch zum lebensgefährlichen Notfall wer-
den.

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Atemgerüche und Atemgeräusche

Folgende Form pathologischer Atemgerüche lassen sich feststellen:

§ Acetongeruch: Ketoazidose (fruchtig-süßer Geruch; überreifes Obst)


§ Ammoniakgeruch: Lebererkrankungen (scharfer, beißender Geruch)
§ Fäulnisgeruch: Bronchial-CA, Diphterie (faulig-süßlicher Geruch)
§ Eitergeruch: Pneumonie, Bronchitis (süßlich-fader Geruch)
§ Foetor hepaticus (Lebergeruch): Gallenabflussstörung (Geruch nach frischer Le-
ber)
§ Foetor urämicus (Uringeruch): Nierenversagen

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Folgende Atemgeräusche lassen sich beobachten:

§ Schnarchen bei: Verengung der oberen Atemwege, Allergien, Schlafapnoe


§ Rasselgeräusche bei: Ansammlung von Flüssigkeit (Lungenödem, Pneumonie,
Bronchitis, Pneumothorax)
§ Stridor bei: Asthma, Lungenemphysem, COPD,
§ Schluckauf: bei akutem Stress, Ösophagitis, Herzinfarkt

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Onkologie

Definition Krebs:

Unkontrollierte Vermehrung und „wuchern“ von Zellen, das heißt eine bösartige Gewebe-
neubildung (maligne Neoplasie) oder eines bösartigen Tumors/Geschwürs/Geschwulst
vom deutschen Wort „Schwellung“ (Malignom).

Definition Tumor:

Ein Tumor (lat. Schwellung) ist die oft idiopathische Zunahme an Volumen von Gewebe
zum Beispiel auf der Haut. Ein Tumor kann gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) sein.
Das Volumen bei bösartigen Tumoren wächst unkontrolliert und infiltriert oft gesunde Zel-
len und Organe (Metastasierung). Spricht man von Tumorerkrankungen sind dies ma-
ligne, also bösartige Tumore (Krebs).

Eigenschaften Benigne Tumore Maligne Tumore

Größenzunahme: langsam schnell

Abgrenzung zum Nachbargewebe: meist scharf abgrenzbar infiltriert in


Gewebe und
Organe

Beweglichkeit: Position kann verändert mit Gewebe


Werden verbunden

Funktion: erhalten oft nicht erhalten

Metastasierung: nein ja (lymphogene/


hämatogene Metas-
tasierung)

Histologie: Gewebe und Zellen undifferenziert,


differenziert pathogen

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Prognose: selten bedrohlich ohne Therapie


tödlich

Gesamtorganismus: keine Auswirkungen Tumorkachexie


Anämie,
Schwäche

Maligne epitheliale Tumore = Karzinome


Maligne mesenchymale Tumore = Sarkome
Maligne Hämoblasten = Leukämie

Benigne Tumore = Lipome, Fibrome,…

à Häufigste Krebsart bei Frauen: Brustkrebs


à Häufigste Krebsart bei Männern: Prostatakrebs

Tumorklassifikation:

Um die richtige Therapie zu planen, wird der Tumor nach internationalen Kriterien klassi-
fiziert. Mit dieser Klassifizierung kann man die anatomische Ausbreitung des Tumors und
das Stadium erkennen. Eine genaue Klassifikation kann man erst nach einer Biopsie er-
folgen.

TNM-Klassifikation: „tumor, node, metastasis“

Wichtig für die Klassifikation eines Tumors ist:


- Die Größe des Primärtumors (T) 1-4
- Vorhandene Lymphknotenmetastasen (N) 0-3
- Weitere Metastasen (M) 0-1

T=Primärtumor T0= Kein Tumor nachweisbar


T1-4= Primärtumor von zunehmender Größe und Tiefe

N=Zustand der Lymphknoten N0= Kein Lymphknotenbefall nachweisbar


In Tumornähe N1-3= Zunehmender Befall von Lymphknoten

M=Fernmetastasen M0= Keine Fernmetastasen nachweisbar


M1= Nachweis von Fernmetastasen an einem oder
mehreren Orten

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Grading:
Durch eine Biopsie des Tumors wird klassifiziert, wie bösartig der Tumor ist, also wie viele
gesunde Zellen schon vom Tumor befallen sind. Es gibt 4 Stufen:

- G1: gut differenziertes Gewebe, wenig bösartige Zellen


- G2: mäßig differenziertes Gewebe
- G3: schlecht differenziertes Gewebe
- G4: nicht mehr differenzierbar, sehr viel bösartiges Gewebe

Staging:
Nach der Klassifikation aller Tumormerkmale wird das Staging des Tumors beschrieben.
Es beschreibt, in welchem Stadium sich der Tumor befindet. Das Stadium hilft bei der
Prognose der Krebserkrankung. Es gibt internationale Stadien (UICC-Stadien) von I bis
IV. IV ist die schlechteste Prognose für den Patienten, I ist die beste, da man den Tumor
noch gut Therapieren kann.

Risikofaktoren:

- Schlechte Ernährung
- Adipositas
- wenig Bewegung
- genetische Disposition
- rauchen
- Alkohol
- Umweltfaktoren
- Sonne
- Stress
- Giftstoffe (Toxine)
- Radioaktive Strahlung
- Virusinfektionen

Symptome von Krebspatienten:

- Übelkeit und Erbrechen


- Synkopen und Fieber
- starke Schmerzen
- Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust bis zur Kachexie
- reduzierter AZ
- hohes Infektionsrisiko durch Leukozytopenie bei Leukämie
- Angst und Depressionen
- Asthenie (Schwäche, kraftlos sein)
- Obstipation
- blutiger Husten
- Delir und Demenz, Depressionen
- Dyspnoe
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- urologische Symptome und Blut im Stuhl


- Hautveränderungen und Wunden
- Blässe und Anämie
- Lymphknotenvergrößerung (schmerzlose Schwellung oder schmerzliche Entzün-
dung)
- Endokrine Störungen (Cushing-Syndrom)
- Blut- und Gerinnungsveränderungen
- Milzvergrößerung (Splenomegalie) als Folge einer Leberzirrhose bei Leukämie
- (Nebenwirkungen der Chemotherapie oder Bestrahlung)

Diagnostik

Labor:

o BSG, BSR –> Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit /Blutsenkungsreak-


tion
Normalwert: 15mm in der ersten Stunde bei Männern, 20mm bei Frauen
gemessen in einem Senkröhrchen à bei Tumoren ist dieser Wert stark er-
höht
o Blutbild: kleines Blutbild (rotes Blutbild) großes Blutbild mit Thrombozyten
und verschiedenen Leukozyten
Mangel = Penie (Thrombopenie)
Überschuss = Zytose (Leukozytose)
o Hämatokrit (Hkt): Volumenanteile der festen Bestandteile im Blut
o Hämoglobingehalt (Hb): Menge des Hämoglobins pro Liter Blut
o Erythrozyten:

§ MCV= mittleres Volumen eines einzelnen Erythrozyten


§ MCH= Durchschnittlicher Hämoglobingehalt eines einzelnen Erys
§ MCHC= Durchschnittliche Hämoglobinkonzentration

o Parameter/Normwerte:

Hb g/l: Frauen 12-16; Männer 14-18


Hkt %: Frauen 37-45; Männer 42-50
MCV: 80-69 fl bei Erwachsenen
MCH: 27-33 pg bei Erwachsenen
MCHC: 330-360 g/l bei Erwachsenen

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Allgemeine Diagnostik:

- Zweitmeinung
- Röntgen
- MRT / CT
- PET
- Szyntigraphie
- Sono
- Endoskopie
- Biopsie

Therapie:

- OP à Entfernung des Tumors


- Chemotherapie mit Zytostatika (Ifosfamid, Trofosfamid, Busulfan, Treusulfan)
- Strahlentherapie
- Schmerztherapie
- Hormontherapie
- Immuntherapie
- Diät
- Homöopathie
- Remissionstherapie, bevor der Krebs „zurückkommt“

Nebenwirkungen von Zytostatika:

Massive Übelkeit und Erbrechen, Geschmack- und Geruchsempfindlichkeit, Haarausfall,


brüchige Nägel, Durchfall, Schädigung des Knochenmarks, Schädigung der Organe (Nie-
ren, Gehirn, Gehör, …) Schmerzen und Kribbeln im Hals, Brustkorb, Händen, …

Pflegemaßnahmen:

- Palliativpflege zum Beispiel im Hospiz bei schlechter Prognose


- Schmerztherapie
- Wundversorgung
- post-OP-Pflege nach Tumorresektion
- Interdisziplinäres Team
- Unterstützung bei der Chemotherapie mit Behandlung der Nebenwirkungen
- psychologische Unterstützung, Regelungen vor dem Tod
- Aromatherapie
- Musiktherapie
- Kunsttherapie
- Überwachung des AZ
- Unterstützung bei allen AEDL´s (Kommunikation, Körperpflege, Mobilität, Anklei-
den, Toilettengänge, Essen und Trinken…)
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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf Doppelnennungen.sowie grammatikalisch feminine Suffixe verzichtet.
Modul 2

Bronchialkarzinom (Bronchial-CA)

Definition:

Maligner Tumor, der von den Epithelzellen der Bronchien und Alveolen ausgeht

Risikofaktoren:

Auch für das Bronchialkarzinom ist der langjährige Zigarettenkonsum der wichtigste Risi-
kofaktor. Andere Risikofaktoren sind die allgemeine Luftverschmutzung (Feinstaubinhala-
tion), lungenkrebserzeugende Stoffe am Arbeitsplatz (z.B. Asbest, Arsen oder Nickel, io-
nisierende Strahlung), bestimmte Lungenvorerkrankungen und eine familiäre Belastung.

Einteilung:

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen von Karzinomen: das kleinzellige und das
nicht kleinzellige Bronchialkarzinom. Diese Unterscheidung ist v.a. für die spätere Thera-
pie wichtig.

Symptome:

Die klassischen Frühsymptome wie chronischer Husten und Auswurf werden meistens
nicht auf ein Karzinom zurückgeführt und daher nicht rechtzeitig erkannt, da die meisten
Patienten an einer begleitenden COPD leiden. Im fortgeschrittenen Stadium entstehen
Symptome, wenn der Tumor auf Nachbarorgane drückt oder diese infiltriert:

- Heiserkeit (-> Befall des N. laryngeus recurrens)


- Schluckstörungen (-> Kompression der Speiseröhre)
- Atemnot (-> Pleuraerguss, Zwerchfellhochstand durch Infiltration des N. phrenicus)
- Blutdruckabfall mit Schwindel (-> Perikarderguss)
- Obere Einflussstauung mit Halsvenenstauung und Schocksymptomatik (-> Kom-
pression der oberen Hohlvene)
- Pneumonie (-> bei Bronchusstenose)

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Diagnostik:

- Anamnese
- Klinische Symptome
- Röntgen Thorax
- CT
- Biopsie und histologische Untersuchung
- Staging (Tumorausbreitung)
- Lungenfunktion (Lufu)

Therapie:

Die Therapie des Bronchialkarzinoms hängt von dessen Typ ab. Standardbehandlung des
kleinzelligen Bronchialkarzinoms ist die kombinierte Polychemo- und Strahlenthera-
pie. Wenn der Tumor beide Thoraxhälften oder Nachbarorgane befallen hat, kann die
Behandlung jedoch unter palliativen Gesichtspunkten (also nicht mehr auf Heilung ange-
legt) durchgeführt werden.

Das nicht kleinzellige Bronchialkarzinom kann zum Zeitpunkt der Diagnose häufig noch
vollständig operativ entfernt werden. Postoperativ schließt sich auch hier eine Chemo-
therapie und/oder Bestrahlung an.

Kann die Erkrankung nicht mehr geheilt werden, gibt es palliative Maßnahmen, um die
Lebensqualität des Patienten zu verbessern, u.a. zählen hierzu die Einlage eines Stents
oder die gezielte endobronchiale Strahlentherapie bei Atemnot, Bestrahlung und
Schmerztherapie bei Knochenschmerzen.

Die Patienten sollten nach wie vor motiviert werden, mit dem Rauchen aufzuhören!

Beobachtungskriterien:

- Atmung und Sauerstoffsättigung: Sauerstoffgabe nach AVO, wenn Atemfrequenz


und Sauerstoffsättigung nicht im Normbereich sind oder Zyanose auftritt
- Schmerzen: Patient sollte schmerzfrei tief durchatmen und husten können, ggf. An-
passung der Schmerztherapie
- Husten/Auswurf: Sputum kann blutig sein

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Pflegemaßnahmen:

- Lagerung: atemerleichternde Lagerung


- Mobilisation: angepasste regelmäßige Bewegung verbessert Erschöpfungszu-
stände, Appetit und Motivation:
o Nicht an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gehen
o Bei Gewichtsverlust keine größere Anstrengung
o Gefahr von Frakturen bei Knochenmetastasen
- Ernährung: Wunschkost oder mitgebrachte Speisen und Getränke
- Prophylaxen: Thromboserisiko ist stark erhöht, in minderbelüfteten Lungenbezir-
ken kann sich leicht eine Pneumonie entwickeln, kachektische und immobile Pati-
enten sind extrem Dekubitus gefährdet
- Anleitung und Beraten:
o Ernährung und Bewegung
o Wirkungen, Nebenwirkungen und Komplikationen der Therapien
o Psychoonkologische und palliative Möglichkeiten
o Rehabilitation zur körperlichen und psychischen Erholung
o Unterstützung bei der Raucherentwöhnung
o Anleitung bei atemunterstützenden Maßnahmen
o Medizinische Nachsorge durch Lungenfachärzte

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Definition:

Schmerz ist "ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis“


Körperliche Schmerzen treten normalerweise im Rahmen von Verletzungen und Erkran-
kungen auf, oder als Folge von Reizen, die zu Verletzungen führen können. Wenn psy-
chische Ursachen körperliche Schmerzen bewirken, spricht man von psychosomatischen
Schmerzen.

Wie entsteht eigentlich Schmerz?

Schmerz wird durch die Wahrnehmung eines äußeren Reizes wie Temperatur, Dehnung,
Druck, chemische Stoffe, Verletzungen oder krankhafte Prozesse im Körperinneren aus-
gelöst. Spezialisierte Schmerzfühler erkennen diese Reize und leiten die Information wei-
ter zum Rückenmark, wo sie verarbeitet und an das Gehirn gesendet wird. Erst dort wird
aus dem Reiz ein bewusst wahrgenommener Schmerz.

Zeit für einen kurzen Film…. J

Nozizeptiver Schmerz ist ein Schmerz,


der von speziellen Schmerzrezeptoren
(Nozizeptoren) ausgeht. Diese können
in Haut, Bindegewebe, Muskeln, Kno-
chen und Gelenken liegen (somati-
scher Schmerz) oder in inneren Orga-
nen (viszeraler Schmerz).

Welche Funktion haben Schmerzen?

Schmerzen haben in erster Linie eine Signalfunktion.


Sie warnen vor einer drohenden Verletzung oder machen auf eine bestehende aufmerk-
sam.
Das ist sehr wichtig, denn nur so kann man die Gefahr wahrnehmen und ihr aus dem
Wege gehen. Wer mit der Hand versehentlich die heiße Herdplatte berührt, zieht sie
schnell weg, weil man Schmerzen spürt. Ein Patient mit verletztem Bein belastet dieses

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aufgrund von Schmerzen automatisch weniger oder gar nicht, ohne bewusst darüber
nachdenken zu müssen.
Wie wichtig die Schmerzfunktion ist, erkennt man, wenn sie fehlt. Menschen, die beispiels-
weise durch eine Nervenschädigung keine Schmerzen empfinden, verletzten sich viel
häufiger als gesunde Menschen. Außerdem heilen Verletzungen bei ihnen schlechter, weil
sie das geschädigte Gewebe nicht genügend schonen. Erkrankungen bemerken sie zu-
dem erst oft spät, was eine frühzeitige Behandlung zusätzlich erschwert.

Welche Arten von Schmerzen gibt es?

Somatische Schmerzen

Betrachtet man bei Schmerzen den Entstehungsort im Körper, so ergeben sich folgende
Schmerzarten:
Somatischer Schmerz entsteht durch Schäden an Haut, Bindegewebe, Muskeln, Knochen
und Gelenken. Ist nur die Haut betroffen, sprechen Mediziner von einem somatischen
Oberflächenschmerz. Eine Verletzung der anderen genannten Strukturen bewirkt einen
somatischen Tiefenschmerz.

Neuropathischer Schmerz

Neuropathische Schmerzen werden durch die direkte Schädigung eines Nerven hervor-
gerufen. Ein Beispiel für neuropathische Schmerzen ist die sogenannte Post-Zoster-Neu-
ralgie nach einer Gürtelrose.

Viszeraler Schmerz

Ein Schmerz, der an Organen oder Blutgefäßen entsteht, wird viszeraler Schmerz ge-
nannt. Das Funktionsgewebe der Organe verfügt nicht über Schmerzrezeptoren, die Kap-
seln und Häute, die sie umgeben aber schon. Wächst zum Beispiel ein Tumor in diese
Hülle ein, oder schwillt das Organ an, reizt das die Nozizeptoren. Auch in den Wänden
von Gefäßen und Hohlorganen sitzen solche Nozizeptoren.

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Akut Chronisch

Ein Schmerz, der aufgrund einer aktuel- Chronische Schmerzen sind Schmerzen,
len Verletzung oder Erkrankung entsteht, die über eine längere Dauer bestehen
ist zunächst akut und hat eine sinnvolle (mindesten 12 Wochen). Die mögliche
Funktion. Dieser akute Schmerz ist ein Ursache kann eine chronische Erkran-
Symptom und hält solange an wie die zu- kung sein. Schmerzen können sich aber
grundeliegende Gewebeschädigung. auch verselbstständigen und zu einem ei-
genen Krankheitsbild werden. Sie sind
dann nicht mehr das Symptom einer ent-
sprechenden Gewebeschädigung, son-
dern entstehen durch Veränderungen an
den Nozizeptoren und Nerven.

Akute Schmerzen können chronisch werden, wenn man sie nicht ausreichend behan-
delt. Obwohl die Krankheit oder Verletzung, die ursprünglich die Schmerzen auslöste
schon ausgeheilt ist, bleiben die Schmerzen dann trotzdem bestehen.

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1. Projizierter Schmerz 2. Übertragener Schmerz 3. Phantomschmerz

Nicht jeder Schmerz tritt da auf, Ein übertragener Schmerz ist ein Phantomschmerzen sind
wo er entsteht. Wird etwa ein Schmerz, der an einem Schmerzen, die an einer
Nerv verletzt, der ein bestimmtes bestimmten Hautareal erscheint, Körperstelle auftreten, die es
Organ oder Hautareal versorgt, so obwohl die Ursache die eigentlich gar nicht mehr gibt.
treten die Schmerzen in diesen Schädigung eines inneren Organs Klassischerweise entstehen
Versorgungsgebieten auf, auch ist. So kann zum Beispiel eine Phantomschmerzen nach
wenn der Nerv an einer anderen Bauchspeicheldrüsenentzündung Amputationen von Gliedmaßen.
Stelle geschädigt wird. zu gürtelförmigen Schmerzen am Das ist möglich, weil im Gehirn,
Oberbauch führen, oder eine also dort wo Schmerzen bewusst
Blinddarmentzündung zu verarbeitet werden, immer noch
Schmerzen im Bereich des die „Daten“ für die abgenommene
Bauchnabels. Der Grund für einen Gliedmaße vorhanden sind. Durch
übertragenen Schmerz liegt in der die Amputation werden schließlich
Verschaltung der die schmerzverarbeitenden
schmerzleitenden Nervenbahnen Neuronen angeregt, die einmal für
im Rückenmark. diese Gliedmaße zuständig
waren.

Nicht medikamentöse Schmerztherapie

- Psychologische Behandlungsmethoden
- Physikalische Behandlungsmethoden
o Physiotherapie
o Thermotherapie: Wärmetherapie, Kältetherapie
o Massagen
o Elektrotherapie
o Unterwassertherapie
- Akupunktur
- Neuraltherapie
- Biofeedback
- Entspannungstherapie
- Progressive Muskelrelaxation
- Autogenes Training
- Meditation
- Hypnose
- Manuelle Medizin und Osteopathie
- Musik- und Kunsttherapie
- Sozialberatung

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Die sogenannte patientengesteuerte


Analgesie ("patient-controlled
analgesia"; PCA) ist eine moderne
Form der Schmerzmittelapplikation,
die auf der Dosierung durch den
Patienten selbst basiert. Mit den
Begriffen "PCA-Pumpe" sowie der
umgangssprachlichen Bezeichnung
"Schmerzpumpe" ist dasselbe
Verfahren gemeint.

Nicht-medikamentöse Schmerztherapie

• Achtsamkeit
• Akupunktur und Akupressur
• Autogenes Training
• Ergotherapie
• Massage
• Physiotherapie
• Progressive Muskelrelaxation (PMR)
• Psychologische Begleitmaßnahmen/Psychotherapie
• Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)

Das WHO – Stufenchema

Das WHO-Stufenschema ist eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwi-


ckelte Empfehlung zum Einsatz von Analgetika und anderen Arzneimitteln im Rahmen der
Schmerztherapie.

• Stufe 1:
Sind etwa nichtsteroidale Antirheumatika (NSAID), Metamizol und Paracetamol
• Stufe 2:
Tramadol und Tilidin
• Stufe 3:
Morphin, Hydromorphon, Oxycodon, Fentanyl, Buprenorphin, Tapentadol und
Methadon.
• Stufe 4:
Invasive Techniken: Peridurale Injektion, Spinale Injektion, periphere Lokalanäs-
thesie, Rückenmarkstimulation, Ganglienblockade
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Die numerische Rating Skala:

Die numerische Rating-Skala, kurz NRS, ist eine eindimensionale Schmerzskala, mit der
Patienten ihren subjektiv empfundenen Schmerz einordnen können. Hierzu wird der Pa-
tient aufgefordert, seine Schmerzen einer Skala von 0-10 zuzuordnen. "10" steht für
"Stärkste vorstellbare Schmerzen", "0" für "Kein Schmerz".

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Das Betäubungsmittelgesetz

Definition:

Das Betäubungsmittelgesetz, kurz BtMG, regelt in Deutschland den Umgang mit gesetz-
lich als Betäubungsmittel deklarierten Substanzen und den zu ihrer Herstellung verwen-
deten Rohstoffen (z.B. Pflanzen).

Betäubungsmittel:

Die Betäubungsmittel sind laut Anlage I-III zu §1 des BtMG definiert und unterliegen der
ständigen Aktualisierung:

• Anlage I umfasst die "nicht verkehrsfähigen Betäubungsmittel", die keinen thera-


peutischen Nutzen und ein hohes Suchtpotential aufweisen. Hierzu zählen alle il-
legalen Drogen, u.a. Marihuana, Heroin, LSD und synthetische Drogen.
• Anlage II listet die "verkehrsfähigen nicht verschreibungsfähigen" Betäubungsmit-
tel. Als solche gelten Stoffe, die zur Herstellung therapeutisch wirksamer Betäu-
bungsmittel verwandt werden.
• Anlage III enthält die "verkehrsfähigen verschreibungspflichtigen" Betäubungsmit-
tel. Hierbei handelt es sich um Medikamente mit physischem oder psychischem
Abhängigkeitspotential, u.a.

o Morphin und Morphinderivate

o Barbiturate

o Fentanyl

o Methadon

o Tapentadol

Richtiger Umgang mit BTM

- Betäubungsmittelschrank muss stets verschlossen sein.


- Der Schlüssel für den BTM-Schrank wird von der jeweiligen Schichtleitung verwahrt
und bei Schichtwechsel der nächsten Schichtleitung persönlich und mit Unterschrift
übergeben.
- Die Lagerung erfolgt immer in der Originalverpackung des Herstellers.
- Die Packungsbeilage verbleibt in der Originalverpackung.
- Der Missbrauch von Betäubungsmitteln kann strafrechtliche Konsequenzen mit
sich ziehen!

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Arbeitsblatt
Prophylaxen 17
Obstipationsprophylaxe

• Vor dem Frühstück ein Glas Wasser oder eisgekühlten


Fruchtsaft oder eisgekühlte physiologische Kochsalzlösung
• Einweichwasser und Früchte von ca. 6 am Abend eingelegten

- • 30 g kaltgepresstes Olivenöl (nicht bei Patienten ohne Gal-


lenblase!) trinken.

Generell führt ein Wechsel der bisherigen Lebensgewohnhei-


ten zu einem geänderten Defäkationsverhalten und damit stets
latent zu einer Obstipationsgefahr. ARBEITSAUFTRAG
Hervorzuhebende Risikogruppen sind: Frühgeborene wegen
- 1 für eine Obstipation in die freien Felder eintragen.

2
besonderer Wohn- und Lebensumstände.
eine Obstipation zu verhindern?

Empfehlenswerte Instrumente zum Erfassen des Obstipations- 3


risikos gibt es derzeit nicht. Das Obstipationsrisiko lässt sich v.

und mit entsprechenden standardisierten Verfahren ableiten. 4


-
-
-
-

wenig wie möglich daran.

Ursachen für Obstipation.

psychische Faktoren,
z. B. Reise, Stress, Scham
körperliche unzureichende
Schwäche Nahrungsaufnahme Ballaststoffaufnahme
schwache ohne ausreichenden
Bauchpresse Wasserkonsum

veränderte
Obstipation
Darmflora
mangelnde
Wasseraufnahme

Unterdrücken
des Stuhlgangs
• gewohnheits- Verlust des
gemäß Entleerungs-
• bei Schmerzen reizes organisch bedingt,
(z. B. durch z. B. Tumoren, Divertikel
Hämorrhoiden)
Georg Thieme Verlag, Stuttgart ·

Intoxikation
z. B. Opiate,
Psychopharmaka, beeinträchtigende Innervation
Bleivergiftungen stoffwechselbedingt, bei Querschnittlähmung
z. B. Kalziummangel

Überprüfen Sie Ihre Lösungen mit dem Buch .

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Fallbeispielbearbeitung nach folgendem Muster

1. Fallbeispiel lesen
2. Welche Themen werden im Fallbeispiel angesprochen?

3. Welches Krankheitsbild liegt dem Patienten vor?


3.1 Definition der Erkrankung
3.2 Anatomie / Physiologie des Organsystems
3.3 Ätiologie der Erkrankung / Risikofaktoren
3.4 Symptome der Erkrankung
3.5 Diagnostik
3.6 Therapie der Erkrankung
3.7 Pflege des Patienten
3.7.1 Beobachtungskriterien bei diesem Pat. (RR, Puls, Atmung, ...)
3.7.2 Pflege des Patienten nach den AEDL´s
• Welche Unterstützung ist notwendig bei der
Kommunikation?
• Welche Unterstützung ist notwendig bei der Mobilität?
• Welche Unterstützung ist notwendig bei der Körperpflege?
• Welche Unterstützung ist notwendig bei der Ausscheidung?
• Welche Unterstützung ist notwendig beim Essen und Trin-
ken?
3.7.3 Notwendige Prophylaxen bei dieser Erkrankung?
3.7.4 Ggf. Beratung bzgl. Lebensstiländerung
3.7.5 Was können Sie hier in Bezug auf Qualitätsmanagement oder die Ent-
lassung des Patienten raten?
3.7.6 Welche geschichtlichen Aspekte fallen Ihnen auf?
3.7.7 Was können Sie zur Kompensation von eigenem Stress tun?
3.7.8 Was sind Pflegevisiten?

Folgende Fallbeispiele kommen häufig in der mündlichen Prüfung vor:


- pAVK, ACS, Angina Pectoris,Herzinfarkt, KHK, Herzinsuffizienz
- OSH-Fraktur, Radiusfraktur, Onkologie
- Apoplex, Parkinson, Demenz, Psychologie
- Diabetes mellitus, Pankreatitis, Niereninsuffizienz
- Gastroenteritis, Appendizitis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulitis
- Asthma, Lungen/Bronchial-CA, Pneumonie, Lungenembolie

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Notizen zu Woche 2:

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