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2008

NEUHEITEN 2008
L o k s, Wagen u nd
*
z ube hö r vo n

Liebe z u M d e Ta iL
sp ur n bi s ho

JAHRE

Vorbild für Originaltreue


*
2008
JUbIläUm/ N e u H e i t e N v o N B R AWA :
ANNIvErsAry M i t M e H R A l s 1 1 0 s Ac H e N d u R c H s j u B i l ä u M s j A H R 2 0 0 8

Willkommen zu 60 spannenden Seiten, auf denen es jede stehen rund 20 neue Modelle am Start: acht Loks, zwei
Menge neuer Modelle zu entdecken gibt. Mit mehr als verschiedene Triebwagen und neun Wagen. Was übrigens
110 Neuheiten in drei Spurweiten sind es so viele wie nie für viele Modellbahner immer noch eine schöne Über­
zuvor. Allen voran die Königsklasse H0, die mit 83 neuen raschung ist: BRAWA Modelle sind für Gleich­ und Wech­
Produkten besonders stark vertreten ist. Ein Glanzstück selstrom erhältlich und damit für die gängigen Gleis­
unter den neuen Loks: die Preußische Schnellzuglokomo­ systeme geeignet. Auf Liebe zum Detail muss also niemand
tive der Klasse S9 und die Variante BR 14 der DRG – beide verzichten. In diesem Sinne wünscht BRAWA viel Spaß
faszinieren durch höchste Originaltreue. Auch bei den mit den Neuheiten 2008.
JAHRE Wagen steht die Liebe zum Detail Pate. Zum Beispiel bei
den so genannten Polnischen Hechten, die 2008 frisch Apropos 2008: Es ist ein besonderes Jahr für BRAWA,
auf die Schiene kommen. Eine weitere Besonderheit ist denn wir feiern unser 60­jähriges Bestehen. Unter dem
der Rollenprüfstand für H0, der in die eigene Modellbahn­ Motto „60 Jahre Vorbild für Originaltreue“ gibt es das
anlage integriert werden kann. In Spurweite TT gibt es ganze Jahr über Aktionen sowie ein Jubiläumsprodukt.
mit der E 95 der DRG eine neue Ellok, und in Spurweite N Lassen Sie sich überraschen und feiern Sie mit!

Vorbild für Originaltreue


spur h0 spur n spur TT zubehör
Loks S. 4 Loks S. 50 Loks S. 50 Rollenprüfstand S. 58
Triebwagen S. 20 Wagen S. 54
Wagen S. 24

Hotline: Montag – Donnerstag 13.00 bis 15.00 Uhr +49 (0) 7151 97935­68
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g A N Z s c H Ö N P R e u s s i s c H :
d i e s 9 i s t W i e d e R dA . M i t At l A N t i s c H e N d e tA i l s.

Preussische schnellzuglokomotive der Klasse s9 Betriebs­Nr. 908 1_Sound- und r auchgenerat or ei nge-
baut , bzw. für den e i nbau v or ber ei t et

Rund 20 Jahre beherrschten die Lokomotiven der Achs­ vorragender Laufruhe und leistungsfähiger als die H i gH l i gH t s 2_Vi el e ext ra angeset zt e tei l e
folge 2B (also Loks mit vorlaufendem Drehgestell und 2B­Vorgänger. Für die weiter steigenden Anforderungen 3_or i gi nal get r eue n achbi l dung der
zwei Treibachsen) den Schnellzug­ und Personenzug­ jedoch bald nicht mehr leistungsfähig genug. Die Hanno­ tender r ückwand
dienst der Europäischen Eisenbahnen. Allein die preußi­ versche S7 wurde zu einer Art „Super­Atlantic“ weiter­ 2 4_br emsbacken i n r adebene
sche Staatsbahn hatte 3472 Maschinen dieser Achsfolge entwickelt, es entstand die Gattung S9.
5_epochenger echt e b el eucht ung,
beschafft, die letzten davon erst im Jahr 1913. Bereits Bei der Hanomag in Hannover konstruiert und gebaut,
mehr t ei l i ges Lampengehäuse
an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurden die wurden ab 1908 99 Stück geliefert. Mit ihren hervorra­
Zuggewichte immer größer und die 2B Loks gelangten genden Laufeigenschaften und dem leistungsfähigen
häufig an ihre Leistungsgrenze. Um auf den Loks einen Kessel war die S9 wie geschaffen für Schnellzüge im (abbi l dungen zei gen h andmust er )

leistungsfähigeren Kessel unterzubringen, musste eine flachen Norddeutschland. Ihre zugelassene Höchstge­
weitere Laufachse angefügt werden. Damit war die Achs­ schwindigkeit betrug 110 km/h, mit ihrem großen Tender
folge 2B1, die so genannte Atlantic geboren. Der Name waren Langläufe über eine Entfernung von mehr als
dieser Lokbauart stammt vom ersten Betreiber der Lok, 250 km möglich. Sie war auch optisch sehr gelungen und
der Atlantic Coast Line in den USA. Unter Kennern gelten gilt als eine der schönsten preußischen Lokomotiven.
1
die Atlantic­Lokomotiven als die elegantesten und form­ Es verwundert allerdings, dass bei diesen Loks nicht das
schönsten Dampfloks überhaupt, zudem waren sie wesent­ damals schon bewährte Heißdampfverfahren zum Ein­
lich leistungsfähiger als ihre Vorgänger und extrem lauf­ satz kam. Man wollte dies im Jahr 1914 korrigieren und
ruhig. Atlantic Lokomotiven erreichten Geschwindigkeiten die Loks mit neuen Heißdampfkesseln ausrüsten. Der
bis 200 km/h. Die K.P.E.V. (Königlich Preußische Eisen­ Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhinderte dies und nur
bahn Verwaltungen) beschafften als erste Atlantic ab zwei Loks wurden umgebaut. Diese waren jedoch noch
1902 die Gattung S7 in zwei Bauformen – die Hannover­ leistungsfähiger geworden.
sche Bauform und die Graffenstadener Bauform, benannt L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8
jeweils nach den Lieferfirmen. Die Loks waren von her­

Best.­Nr. 40270 Best.­Nr. 40271

Best.­Nr. 40272 Best.­Nr. 40273 ke SSe L , L o k - c h a SSiS, u m L au f u n d


te n d e r g e h ä u Se au S zi n k d ru c k g u SS

f r e i e r d u r c h b Li c k z w i S c h e n
r a h me n u n d ke SSe L

o r i g i n a Lg e tr e u e f e i n St e S p e i c h e n r ä d e r
k eSSe L r ü c k wa n d au S zi n k d ru c k g u SS

L ok führ e r un d he i z e r i m führ e r Stan d, epochengerechte b e Leu chtu ng,


führ e r S tan d b e Le uc ht e t mehrteiL igeS Lampengehäu S e

be we gLiche tü re n

21-p oL ige u nd 8-p oL ige


SchnittSte LLe im te nde r

federpu ffer

handmuster

4 dA M P f l o K s dA M P f l o K s 5
schnellzuglokomotive BR 14 der dRg Betriebs­Nr. 14 031

Nach dem ersten Weltkrieg mussten 17 Loks nach Bel­ jetzt keine leichten und schnellen Züge mehr gefahren.
gien und 4 an französische Bahnen abgegeben werden. Es fuhren wesentlich weniger Züge als vor dem Krieg,
Bei der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft erhielten diese waren aber schwerer und langsamer geworden.
die Preußische S 9 die Baureihe 14.0 zugewiesen. Von Für diese Anforderungen war die preußische S9 bzw die

originalfoto: bellingrodt, Sammlung beck


den noch vorhandenen Loks wurden 53 im vorläufigen Baureihe 14.0 wie alle zweifach gekuppelten Lokomo­
Umzeichnungsplan der Deutschen Reichsbahn von 1923 tiven denkbar ungeeignet. Daher wurden die 3 letzten
berücksichtigt. Im endgültigen Umzeichnungsplan von Maschinen bereits 1926 ausgemustert. In Belgien lagen
1925 waren jedoch nur noch 3 Lokomotiven der Bau­ die Dinge jedoch anders, dort wurden im Flachland wei­
reihe 14.0 eingereiht. Das waren die beiden umgebauten terhin schnelle und leichte Züge gefahren. Daher setzte
Heißdampfloks als 14 001 und 14 002 und noch eine die belgische Staatsbahn die „Beuteloks“ S9 als Bau­
Nassdampflok als 14 031. Alle 3 Maschinen waren beim reihe 69 weiterhin mit großem Erfolg in diesen Diensten
Bw Hannover Hbf beheimatet. ein. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurden die letzten
Die Verkehrsverhältnisse hatten sich aber aufgrund des S9 ausgemustert, sicher auch ein Beweis für deren Lei­
verlorenen Krieges und der daraus resultierenden wirt­ stungsfähigkeit und gute Konstruktion.
schaftlichen Schwierigkeiten total gewandelt. Es wurden L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8

originalfoto: hubert, Sammlung beck

Best.­Nr. 40274 Best.­Nr. 40275

Best.­Nr. 40276 Best.­Nr. 40277

Modell: kessel, Lok-chassis, umlauf und tendergehäuse aus zinkdruckguss; freier durchblick zwischen rahmen und kessel; motor
und antrieb sitzen in der Lok; feinste Speichenräder aus zinkdruckguss; zwei haftreifen; geeignet für mindestradius 360 mm; 21-polige
und 8-polige Schnittstelle im tender; exakte und originalgetreue Lackierung; federpuffer; originalgetreue kesselrückwand; Lokführer und
heizer im führerstand; führerstandsbeleuchtung; bewegliche türen; epochengerechte beleuchtung, mehrteiliges Lampengehäuse;
Sound- und rauchgenerator eingebaut, bzw. für den einbau vorbereitet

originalgetreue farbgestaltung: aufbau, kessel, zylinder, führerhaus und wasserkasten schwarz; rahmen, räder und
pufferbohlen rot

Passend zu: abteilwagen der drg auf Seite 24/25

6 dA M P f l o K s dA M P f l o K s 7
dampflok tn der K.W.st.e. Betriebs­Nr. 1008

Bei der Königlich Württembergischen Staats Eisenbahn damals 500.000 Reichsmark. Im Dezember 1922 wurden
wanderten ältere Lokomotiven nach und nach in unter­ noch 2 Ersatzkessel für die Tn bestellt, geliefert am
geordnete Dienste wie Nebenbahnen, Arbeitszüge und 1. September zum Stückpreis von 19,8 Millionen Reichs­
Baudienst ab. Durch den Lokmangel im ersten Weltkrieg mark – es herrschte Inflation im Deutschen Reich.
wurden aber alle noch brauchbaren Loks auf den Haupt­ Die 30 Maschinen wurden nach ersten Versuchsfahrten
strecken benötigt, auf den Nebenbahnen wurde inzwi­ sofort auf die Nebenbahnen Württembergs verteilt, wo sie
schen völlig überaltertes Lokmaterial gefahren. Daher überalterte Lokomotiven ablösten. Eine Besonderheit der
bestellte die Generaldirektion der Württembergischen Tn war der Einbau eines Kleinrohrüberhitzers, der nicht
Staatseisenbahn (zu diesem Zeitpunkt nicht mehr „könig­ sehr verbreitet war. Das weckte auch das Interesse der
lich“) im Januar 1920 bei der Maschinenfabrik Esslingen Schmidt Heißdampfgesellschaft. In Anwesenheit einiger
eine Serie von 30 neuen Lokomotiven für den Neben­ Ingenieure dieser Gesellschaft fanden im Mai 1923
bahndienst. ausgedehnte Versuchsfahrten auf den Strecken Rottweil –
Die Lokomotiven sollten den Nebenbahndienst gründlich Villingen und Rottweil – Spaichingen statt. Dabei bewährte
renovieren, dazu benötigte man eine leichte Lokomotive sich diese Überhitzerbauart, dennoch setzte sich der
(geplant waren 12,5 t maximale Achslast) mit ausrei­ Großrohrüberhitzer allgemein durch. Alle 30 Maschinen
chender Zugkraft. Diese Forderungen ließen sich nur mit der Klasse Tn wurden von der Deutschen Reichsbahn
einer fünffach gekuppelten Lokomotive unter einen Hut übernommen, sie erhielten die Loknummern 94 101 bis
bringen. Wichtig waren auch ein problemloses Befahren 94 130. Allerdings war die maximale Achslast auf Neben­
von engen Kurvenradien bis zu 100 m sowie eine gefor­ bahnen von der DRG inzwischen auf 15 t erhöht worden,
derte Geschwindigkeit von 50 km/h. Das Egebnis war so daß die Tn auf Nebenbahnen durch andere Maschinen
eine fünffach gekuppelte Heißdampflok mit 1150 mm ersetzt wurden, sie kamen hauptsächlich in den Rangier­
Treibraddurchmesser und einer maximalen Achslast von dienst. Das dokumentiert auch die Lokverteilung im Jahr
13 t – die Maschinen waren nun doch etwas schwerer 1925, die Loks waren damals in Stuttgart­Rosenstein
geworden als geplant. Nach gut einem Jahr Bauzeit wur­ (21 Loks), Freudenstadt (4 Loks) und Geislingen (5 Loks)
den die ersten 5 Loks im Februar 1921 ausgeliefert, die beheimatet.
letzte der bestellten 30 Loks im Juni 1921. Eine Tn kostete L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8

originalfoto, Sammlung: beck

Best.­Nr. 40300 Best.­Nr. 40301

Best.­Nr. 40302 Best.­Nr. 40303

8 dA M P f l o K s dA M P f l o K s 9
4

dampflok BR 94.1 der dB Betriebs­Nr. 94 109

Alle 30 Loks überstanden mehr oder weniger beschädigt Bis 1956 blieb es weitgehend bei dieser Verteilung und
auch den Zweiten Weltkrieg. Einige Loks waren im Krieg Aufgabenstellung, dann jedoch begann der Stern der 3
nach Bayern zum Bw Passau versetzt worden, eine fand BR 94.1 rapide zu sinken. Im Jahr 1956 wurden die
sich gar in der Tschechoslowakei wieder. Alle wurden ersten Maschinen von der Ausbesserung zurückgestellt
jedoch wieder an die Direktion Stuttgart zurückgegeben. und ausgemustert.
Nach den erforderlichen Reparatur­ und Instandsetzungs­ Zum Jahresbeginn 1959 waren noch 19 Maschinen bei
1_fei ne g rav ur en und n i et enbänder
arbeiten wurden auch alle 30 Maschinen von der DB den Bw Aalen, Freudenstadt, Plochingen, Stuttgart und
2_Vi el e fr ei st ehende Lei t ungen
übernommen. Nach der Normalisierung der Verhältnisse, Tübingen vorhanden. Die Ausmusterungen kamen jetzt
d. h. Wiederherstellung der alten Direktionsgrenzen, waren immer schneller, und bereits 2 Jahre später schieden mit H i gH l i gH t s 3_Vor bi l dger echt er kohl ekast en
im Jahr 1953 die Loks in den Bw Stuttgart­Rosenstein der 94 109 und der 94 113 die beiden letzten aus dem 4_fi l i grane St euer ung, fei nst e
(16), Kornwestheim (7), Tübingen (4) und Freudenstadt Dienst. Erhalten wurde leider keine Lokomotive der Spei chenr äder aus z i nkdr uckguss
(3) beheimatet. An ihrem Einsatzgebiet hatte sich nichts Klasse Tn, 1961 war die Zeit noch nicht reif für Museums­ 2 5_ext ra angeset zt e Luft pumpe
geändert: Hauptsächlich Rangierdienst auf großen Bahn­ lokomotiven.
höfen und Nachschieben auf Rampenstrecken. L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8
(abbi l dungen zei gen h andmust er )

Best.­Nr. 40304 Best.­Nr. 40305


1

Best.­Nr. 40306 Best.­Nr. 40307

k e S S eL , c haS S i S un d waS S e r k aSt e n r au c h g e n e r ato r u n d So u n d d e c o d e r e i n g e b au t


auS zi n k druc k g uS S b z w. f ü r e i n b au Vo r b e r e i te t

m otor 5 - p o L i g,
S c hr äg g e n u te t

fe inSte Sp e iche nräde r au S z i n k druc k g uS S

p L atz z u m e i n b au Vo n S o u n d d e c o d e r
u n d L au tS p r e c h e r

2 1 - po Lige SchnittS te LLe

e p o c h e n g e r e c h te be L e u c h tu n g,
me h rte i L i g e S L a mp e n g e h ä u Se

federpuffer

handmuster

10 dA M P f l o K s dA M P f l o K s 11
dampflok s 2/6 der K.Bay.sts.e.B. Betriebs­Nr. 3201 dampflok BR 06 der dRg Betriebs­Nr. 06 001
Nach alten Quellen war der Regel­ Die Deutsche Reichsbahn lackierte
anstrich bayerischer Dampfloko­ Mitte der dreißiger Jahre ihre Strom­
motiven grün mit grünen Rädern. linienlokomotiven in elegantem
Verziert wurde das Ganze mit zahl­ dunklem Rot. Auch die BR 06 soll
reichen Teilen wie beispielsweise einen solchen Anstrich bekommen
die Kesselringe aus poliertem Mes­ haben. Einige Illustrationen belegen
sing. Das Fahrgestell dagegen war dies.
schwarz. Mit dieser Optik harmoni­ L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8
siert die S 2/6 bestens mit den
anderen bayerischen Dampfloks.
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8

Best.­Nr. 40254 Best.­Nr. 40255 Best.­Nr. 40204 Best.­Nr. 40205

Best.­Nr. 40256 Best.­Nr. 40257 Best.­Nr. 40206 Best.­Nr. 40207

Modell: vollbewegliche nachbildung der modellspezifischen tenderdrehgestelle; kurzkupplung zwischen Lok und tender; Modell: inneneinrichtung im führerstand komplett; mit Lokführer und heizer; filigrane Steuerung; gestänge aus metall;
mit Lokführer und heizer; detailgetreue nachbildung des barrenrahmens; feinste Speichenräder aus metall; maßstabsgetreue Länge original getreue nachbildung der bremsbacken und bremsgestänge an der unterseite der Lok; feinste Speichenräder aus metall;
über puffer; schräggenuteter 5-poliger motor mit zwei Schwungmassen tenderabstand variabel einstellbar; antrieb in der Lok

1_Vor bi l dger echt e n achbi l dung


dampflok BR 19.10 der dRg Betriebs­Nr. 19 1001 der d ampfmot or en

Für Stromlinienlokomotiven der 2_fei nst e g rav ur en und b edr uckung


Deutschen Reichsbahn war ab Ende an der tender r ückwand
1940 ein anthrazitgrauer Anstrich 3_Lupenr ei ne b eschr i ft ung
vorgeschrieben. Dies betraf zwar und Lacki er ung
hauptsächlich die Neulieferungen
der Baureihen 01.10 und 03.10, 1
aber auch vorhandene Lokomotiven
mussten laut dieser Vorschrift bei
Neulackierungen den grauen
Anstrich erhalten.
L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8

H ig Hl ig H ts

Best.­Nr. 40134 Best.­Nr. 40135

3
Best.­Nr. 40136 Best.­Nr. 40137

12 dA M P f l o K s dA M P f l o K s 13
tenderlok 75 001 der dB Betriebs­Nr. 75 001
Die württembergische T5 erhielt
nach der 16. Maschine eine andere
Domanordnung auf dem Kesselschei­
tel. Aus Gewichtsgründen wurde der
Dampfdom nach hinten verlegt, der
Sanddom kam nach vorne. Durch
Kesseltausch in den Ausbesserungs­
werken kamen die neueren Kessel
auch auf Lokomotiven mit niedrigen
Betriebsnummern. So erhielt die
75 001 im Jahr 1946 den Kessel aus
der 75 025. Die 75 001 war als erst­
gebaute Maschine mehr als 50 Jahre
in Betrieb, erst nach einem Unfall
wurde sie 1960 ausgemustert. Best.­Nr. 40016 Best.­Nr. 40017
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

Best.­Nr. 40018 Best.­Nr. 40019

Modell: abweichend von der abbildung wird beim modell der kessel mit gedrehten domen ausgeliefert

dampflok BR 89 der dRg Betriebs­Nr. 89 407


Die kleinen Tenderloks der Klasse T3
wurden über 65 Jahre von den
K.W.St.E. und der DRG eingesetzt,
dabei wurden sie den geänderten
Einsatzbedingungen angepasst.
So erhielten fast alle T3 spätestens
bei der DRG größere Rangiertritte
und Aufsätze auf dem Kohlenkasten.
Die Sicherheitsventile waren schon
zum Ende der Länderbahnzeit bei
vielen Maschinen auf die Kessel­
mitte zwischen den Domen versetzt
worden. Trotz beginnender Aus­
musterung in den dreißiger Jahren
kamen einige wenige T3 noch kurz Best.­Nr. 40034 Best.­Nr. 40035
zur DB.
L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8

Die Wind und Wetter ausgesetzten dampflok fc. der K.W.st.e. Betriebs­Nr. 719
Bekleidungsbleche der Lokomotiven
mussten schon immer gegen Korro­
sion geschützt werden. Anstriche mit
Farben mussten sehr oft erneuert
werden, daher wurde ab etwa 1880
verschiedentlich sogenanntes Glanz­
blech verwendet. Die württembergi­
schen Staatseisenbahnen beschafften
einige Lokomotiven mit Glanzblech­
verkleidung, so in den Jahren 1907
und 1908 insgesamt 11 Loks der
Klasse Fc. Die Maschinen hatten
gegenüber der Normalausführung
einen Preisaufschlag von 1100 Mark
für das Glanzblech. Insgesamt be­ Best.­Nr. 40052 Best.­Nr. 40053
währte sich die Glanzblechbekleidung
aber nicht, da sie genau so schnell
rostete wie das bisher verwendete
lackierte Blech.
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

14 dA M P f l o K s dA M P f l o K s 15
ellok e 77 der dRg Betriebs­Nr. E 77 31 diesellok BR 119 der dR Betriebs­Nr. 119 049­5
Ab 1920 erhielten die Elektroloko­ Die Deutsche Reichsbahn beschaffte
motiven der Gruppenverwaltung ab 1977 aus Rumänien 200 Dieselloks
Bayern einen braunen Anstrich des der Reihe 119. Die sechsachsigen
Lokkastens sowie rote oder schwarze Maschinen hatten zwei getrennte
Räder und Triebwerksteile. Dies betraf Maschinenanlagen mit hydraulischer
auch die ab 1924 nach Bayern gelie­ Kraftübertragung. Es wurden rumä­
ferten Güterzugloks der Gattung EG3, nische Lizenzbauten eines MTU­
ab August 1926 Baureihe E 77. Alle Dieselmotors mit 990 kW Leistung
31 gebauten Loks kamen an das verwendet. Die Achslast von 16 t
Bw München Hauptbahnhof. Sie ermöglichte einen Einsatz auf Neben­
wurden auf den von München aus­ strecken. Wegen der sechs runden
gehenden elektrifizierten Strecken „Bullaugen“ an den Seitenwänden
im Güterzugdienst eingesetzt. erhielten die Lokomotiven den Spitz­
namen „U­Boote“.
AucH
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

Best.­Nr. 43032 Best.­Nr. 43033 Best.­Nr. 41084 Best.­Nr. 41085 jetZt uNd L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8
o
Mit s

Best.­Nr. 41086 Best.­Nr. 41087


Modell: federpuffer; dachaufbauten epochengerecht überarbeitet; pantograph mit jeweils vier eingesetzten mikrofedern;
angesetzte Scheibenwischer aus metall

diesellok BR 114 der dR Betriebs­Nr. 114 252­0 diesellok v 160 der dB Betriebs­Nr. V 160 061
Die Lokomotiven der DR­Baureihe Die Standard­Streckendiesellok der DB
V 100 erwiesen sich als gelungene war die einmotorige V 160 und die
und zuverlässige Konstruktion. Ein­ von dieser Lok abgewandelten Bauar­
zig die Leistung von 735 kW/1000 PS ten. Den 10 Vorserienloks von 1960
erwies sich für viele Zwecke als zu und 1963 folgten von 1964 bis 1968
gering. Durch gezielte Weiterent­ die 214 Serienmaschinen. Die Loko­
wicklung des installierten 12­Zylin­ motiven wurden von Krupp, Henschel,
der­Motors gelang eine Leistungs­ Krauss­Maffei und KHD gebaut. Von
steigerung auf 1100 kW/1500 PS. Hamburg­Altona bis Trier waren die
In 61 Maschinen der Baureihe 110 Loks über das gesamte Bundesgebiet
wurde zwischen 1983 und 1990 verstreut in 16 Bahnbetriebswerken
dieses Aggregat eingebaut. Die so beheimatet.
entstandene stärkste Variante der L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8
V 100 erhielt bei der DR die Bau­
AucH AucH
reihenbezeichnung 114. Best.­Nr. 41014 Best.­Nr. 41015 jetZt uNd Best.­Nr. 41124 Best.­Nr. 41125 jetZt uNd
o o
L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8 Mit s Mit s

Best.­Nr. 41016 Best.­Nr. 41017 Best.­Nr. 41126 Best.­Nr. 41127

Modell: neues getriebe aus metall; Led-beleuchtung; 21-polige Schnittstelle; für Sound vorbereitet bzw. eingebaut

diesellok BR 132 der dR Betriebs­Nr. 132 659­4


Nach den Baureihen 130 (Höchst­
geschwindigkeit 140 km/h) und 131
(100 km/h) stellte die DR ab 1974
die Baureihe 132 (120 km/h) mit
elektrischer Heizeinrichtung in Dienst.
Mit dieser Konfiguration war die für
die DR optimale Maschine gefunden.
Daher beschaffte die DR 709 Loko­ unser vorbild ist das original,
motiven vom Werk in Woroschilow­
unser antrieb die Liebe zum detail.
grad. Nach einigen Anfangsproble­
men stand damit dem Betriebsdienst das erfahren Sie spätestens, wenn Sie mit augen und fingerspitzen immer
eine zuverlässige und vielseitig ver­ neue raffinessen an unseren modellen entdecken.
wendbare Maschine zur Verfügung.

AucH
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8
Best.­Nr. 41048 Best.­Nr. 41049 jetZt uNd
o
Mit s

Best.­Nr. 41050 Best.­Nr. 41051

16 elloK/dieselloKs dieselloKs 17
diesellok Köf ii der dB Betriebs­Nr. Köf 6565 diesellok v22 der Bundeswehr Betriebs­Nr. 53
Die ab 1934 gebauten Kleinlokomoti­ Der VEB Lokomotivbau Karl Marx in
ven der Einheitsbauart hatten sich so Babelsberg lieferte einige Dieselloko­
sehr bewährt, dass die DB die Grund­ motiven der Typen V18B und V22B
konzeption beibehielt und lediglich auch an die nationale Volksarmee
stärkere Motoren und moderne der DDR. Sie wurden dort in Depots
Getriebe einbauen ließ. Nach diesem und Lagern für den internen Rangier­
Konzept entstanden von 1948 bis dienst eingesetzt. Nach der Auflö­
1965 weitere 736 Kleinlokomotiven sung der NVA im Jahr 1990 wurden
für die DB. Die offene Ausführung des einige davon noch für kurze Zeit von
Führerstandes entsprach dabei noch der Bundeswehr übernommen.
immer der Vorkriegsbauart. Erst ab Darunter war auch die Lok 53, die
1971 wurden einige Köf nachträglich 1976 an das Ministerium für natio­
mit einem geschlossenen Führerhaus nale Verteidigung geliefert wurde.
ausgerüstet. Die Lok war in Neubrandenburg bis
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8 Best.­Nr. 42502 Best.­Nr. 42503 Best.­Nr. 42602 Best.­Nr. 42603 1999 vorhanden und befindet sich
heute bei den Eisenbahnfreunden
Zollernbahn in Tübingen.
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8
Modell: griffstangen aus metall; passgenaue und bedruckte fenstereinsätze; durchbrochenes Lüftergitter; federpuffer;
Lichtwechsel weiß/weiß; maximales gewicht durch komplette zinkdruckguss-bauweise; 21-polige Schnittstelle

diesellok Köf ii der Meggle Milchindustrie diesellok BR 101 der dR Betriebs­Nr. 101 280­6
Im Jahr 1882 gründete Josef Anton Als Nachfolgerin der Köf II entstand
Meggle eine kleine Käserei. Daraus bei LKM Babelsberg die Rangierloko­
entstand in 125 Jahren ein Großun­ motive V 15. Nach der Baumusterlok
ternehmen der Milchindustrie, die aus dem Jahr 1958 entstand ab 1959
Meggle AG. Für den immensen Güter­ eine Nullserie von 20 Maschinen,
umschlag auf der Schiene wurde eine denen ab 1960 die 249 Serienloks
eigene Lokomotive eingesetzt, eine der Reihe V 15.20 folgten. Bei der
Köf. Die 1959 von Gmeinder in Mos­ Ablieferung waren die Lokomotiven
bach als Köf 6382 erbaute Kleinlok der Baureihe V 15 der DR blau
erhielt später die Betriebsnummer lackiert. Ab 1970 wurden die Loks
322 520 und wurde bis 1980 von der der Baureihe V 15 als Baureihe 101
DB eingesetzt. Die Firma Meggle AG bezeichnet.
erwarb die Lok 1983 und setzte sie L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8
bis 2003 ein. Heute ist die Lok im
Eisenbahnmuseum in Heilbronn Best.­Nr. 42504 Best.­Nr. 42505 Best.­Nr. 42601
beheimatet. Die blaue Lokomotive
trägt an beiden Seiten das Logo der
Meggle AG, das Kleeblatt.
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8 Modell: griffstangen aus metall; passgenaue und bedruckte fenstereinsätze; durchbrochenes Lüftergitter; federpuffer;
Lichtwechsel weiß/weiß; maximales gewicht durch komplette zinkdruckguss-bauweise; 21-polige Schnittstelle

diesellok 323 der dB Betriebs­Nr. 323 722­9


Kritikpunkt bei den Köf war die offene
Ausführung des Führerhauses. Um
die Arbeitsbedingungen der Bedie­
ner zu verbessern, wurden die Köf
„winterfest“ gemacht. Beim Umbau
Auf dieser Seite sind es fünf von über 110 Sachen,
wurde das Führerhaus mit Fenstern
mit denen wir durch unser Jubiläumsjahr fahren.
und Türen versehen und eine Warm­
BRAWA wird 60 Jahre jung und natürlich wird ein
luftheizung installiert. In den Jahren
solches Jubiläum vorbildlich gefeiert. Getreu dem
1971 bis 1976 wurden 403 Loks in
Motto „60 Jahre Vorbild für Originaltreue“ gibt es
den Aw Bremen und Nürnberg „win­
das ganze Jahr über Aktionen sowie ein Jubiläums­
terfest“ gemacht. Mindestens wei­ JAHRE produkt. Es lohnt sich also noch mehr, regelmäßig
tere 44 Köf wurden vor Ort in den
auf unserer Website vorbeizuschauen oder gleich
Bahnbetriebswerken umgebaut.
den BRAWA Newsletter zu abonnieren und immer
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8
aktuell informiert zu sein, was gerade läuft.
Best.­Nr. 42506 Best.­Nr. 42507
Vorbild für Originaltreue

Modell: griffstangen aus metall; passgenaue und bedruckte fenstereinsätze; durchbrochenes Lüftergitter; federpuffer;
Lichtwechsel weiß/weiß; maximales gewicht durch komplette zinkdruckguss-bauweise; 21-polige Schnittstelle

18 RANgieRloKs RANgieRloKs 19
triebwagen et 65 der dRg Betriebs­Nr. Stg 1204 und Stg 2204
Für den Nahverkehr beschaffte die
Reichsbahndirektion Stuttgart 1933
bei der Maschinenfabrik Esslingen
elektrische Triebwagen der späteren
Baureihe ET 65. Mit den 17 Trieb­
und 16 Steuerwagen wurde schon
damals ein getakteter Nahverkehr,
Vorbild der heutigen S­Bahnen, auf
der Strecke Plochingen – Stuttgart –
Ludwigsburg eingerichtet. Zum Erfolg
trug sicher auch das attraktive Äus­
sere der modernen und schnellen
Triebwagen bei. Die ET 65 waren
bei ihrer Auslieferung dunkelrot und
beige lackiert und entsprachen damit Best.­Nr. 44082 Best.­Nr. 44083
dem seit 1932 gültigen Farbschema
für Triebwagen.
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8

Mittelwagen eM 65 der dRg Betriebs­Nr. Stg 2656 und Stg 2657


4
Die elektrischen Triebwagen für den
Nahverkehr in Stuttgart sollten in der
Regel in der Reihung Triebwagen­
Mittelwagen­Steuerwagen verkehren.
Als Mittelwagen wurden jedoch
jedoch keine neuen Fahrzeuge
beschafft. Man verwendete die sehr
gut bewährten und damals noch 3
recht neuen Doppelwagen der Stahl­
bauert. Die Wagen wurden im RAW
Cannstatt umgerüstet. Neben der
erforderlichen elektrischen Einrich­
tung erhielten sie auch eine attrak­ Best.­Nr. 45071
tive, zu den Triebwagen passende
H ig Hl ig H ts
zweifarbige Lackierung.
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8

triebwagen et 65 der dB Betriebs­Nr. 465 005­1 und 865 611­8


Zwischen 1961 und 1963 wurden
alle noch vorhandenen 23 Triebwagen
dem Bw Stuttgart­Bad Cannstatt
zugeführt und komplett überarbeitet.
Am auffälligsten war die komplette
Erneuerung der Frontpartie sowie die 1
durch Gummiwülste wettergeschütz­
ten Übergänge zwischen den Wagen.
In der modernisierten Form standen
die Triebwagen ET 65 bzw. ab 1968
als 465 bis zu ihrer Ablösung durch 1_or i gi nal get r eue n achbi l dung der
die S­Bahn 1977 täglich zuverlässig wer beaufschr i ft „Jäger mei st er “
im Dienst. Anfänglich waren die 2_Li cht w echsel r ot /w ei ß
modernisierten ET 65 wie bisher dun­ AucH 3_exakt l acki er t e z i er l i ni en
kelrot lackiert, ab Ende der sechziger Best.­Nr. 44084 Best.­Nr. 44085 jetZt uNd
o
Jahre erhielten die Triebwagen Außen­ Mit s 4_Vi el e ext ra angeset zt e tei l e
am d r ehgest el l
werbung. Die ET 65 fuhren fortan für
Best.­Nr. 44086 Best.­Nr. 44087
„Jägermeister“ Reklame.
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8

20 tRieBWAgeN tRieBWAgeN 21
triebwagen talent BR 644 der dB, 3-teiler Betriebs­Nr. 644 539­9
Wegen ihrer Optik werden die ver­
schiedenen Triebwagen der Talent­
Familie gern „ICE des Nahverkehrs“
genannt. Die Kopfformen von ICE
und Talent sehen sich doch recht
ähnlich, kein Zufall sicher, denn ein
gelungenes Äußeres ist immer auch
ein gutes Verkaufsargument. Vor den
diesel­mechanischen Talenten der
Baureihe 643 wurden die diesel­elek­
trischen Triebzüge der Baureihe 644
ausgeliefert. Diese sind für den S­Bahn­
AucH
artigen Verkehr um Köln bestimmt jetZt uNd
o
und haben eine Motorleistung von Mit s
1000 kW (gegen die 570 kW des 643). Best.­Nr. 44052 Best.­Nr. 44053
Dies erlaubt in Verbindung mit der
elektrischen Leistungsübertragung
Best.­Nr. 44054 Best.­Nr. 44055
eine sehr gute Beschleunigung von
1,0 m/s, während die Höchstgeschwin­
digkeit von 120 km/h der des 643
entspricht. Die 644 sind beinahe 4 m
länger und haben doppelt soviel
Türen wie die 643, um einen reibungs­
losen Fahrgastfluss zu ermöglichen.
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8

1 2 3 4 5 6

1_fahrwe rk mit vie le n extra 4_ext ra angeset zt e k l i makäst en


ange s e tzte n deta i l s und z ul ei t ungen

2_nachbildung de r wankstützen 5_Lupenr ei ne Lacki er ung


3_e inze ln ange s e tzte a ggregate und b edr uckung

auf de m dach 6_dr ei di mensi onal e fr ont


(details 1–3 zeigen best.-nr. 44052 ff.) or i gi nal get r eu w i eder gegeben

(details 4–6 zeigen best.-nr. 44100 ff.)

triebwagen BR 426 der dB Betriebs­Nr. 426 034­5


Die Regionaltriebwagen der Bau­
reihe 426 werden flächendeckend
im gesamten Bereich der DB AG
eingesetzt. Der Triebzug der Bau­
reihe 426 ist zweiteilig und erreicht
eine Höchstgeschwindigkeit von
160 km/h. Die beiden Enddrehge­
stelle sind angetrieben, das mittlere
Jakobsdrehgestell ist antriebslos.
Die installierte Gesamtleistung
beträgt 1175 kW. Bei Bremsungen
kann elektrische Energie ins Netz
AucH
gespeist und freiwerdende Wärme jetZt uNd
o
zur Beheizung verwendet werden. Mit s
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8 Best.­Nr. 44100 Best.­Nr. 44101

Best.­Nr. 44102 Best.­Nr. 44103

22 tRieBWAgeN tRieBWAgeN 23
Abteilwagen 2. Klasse der dRg Betriebs­Nr. 20 580 Abteilwagen 2./3. Klasse der dRg Betriebs­Nr. 30 446
Auch beim früheren ABC entfiel das
Bis nach dem Zweiten Weltkrieg war im Personenverkehr Klasse ausgeführt, hatten jedoch gemeinsame Baumerk­ Erstklassabteil, die Wagen liefen
eine Wagenbauart vorherrschend, die heute kaum mehr male. So hatten alle Wagen dasselbe Untergestell und fortan unter BC4 Pr 00 oder BC4 Pr
bekannt und überhaupt nicht mehr gebräuchlich ist, der das erhöhte Bremserhaus. Mit diesen 700 Wagen wurden 98a. Die Wagen wurden stetig den
Abteilwagen. Die ersten Wagen dieser Bauart waren ab­ zusammen mit den ähnlichen Bauarten die Eilzüge in geänderten Erfordernissen ange­
geleitet vom Wagenkasten einer Postkutsche. Mehrere ganz Preußen bestückt, gelegentlich kamen sie auch ins passt, so erhielten sie schon früh
solcher Kutschenkästen wurden hintereinander auf ein benachbarte Ausland, so nach Sachsen, Baden und Hülsenpuffer anstelle der Korbpuffer
Eisenbahnfahrgestell gesetzt. Kennzeichnend waren die Bayern. Obwohl nach dem Ersten Weltkrieg zahlreiche sowie andere Bremsschläuche. Auch

handmuster
Türen von den Abteilen aus direkt ins Freie, dies erlaubte Abteilwagen an die Siegermächte abgegeben werden die „Bachmann­Kappen“ an den
einen unerreicht schnellen Fahrgastwechsel in den Stati­ mussten, kam der größte Teil des Bestandes zur Deut­ Oberlichtern wurden durch Wendler­
onen. Vor allem die Preußische Staatsbahn pflegte den schen Reichsbahn. Dort wurden die Wagen weiterhin im Sauger ersetzt.
Abteilwagen in den verschiedensten Ausführungen. Für hochwertigen Eilzugdienst verwendet. Erst ab 1930 L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8

Personenzüge gab es zweiachsige und später vor allem waren so viel modernere Wagen vorhanden, dass die Best.­Nr. 45251
dreiachsige Abteilwagen. Für Eilzüge wurden ab 1890 vierachsigen Abteilwagen nach und nach in normalen
vierachsige Abteilwagen eingeführt. Nach verschiedenen Personenzügen Verwendung fanden. Dort wurden viele
Versuchsbauarten wurden ab 1895 die ersten Abteilwa­ auch noch bei der Bundesbahn verwendet. Erst die An­
gen nach Musterblättern geliefert. Diesen ersten „Nor­ lieferung neuer Wagen und das Umbauprogramm Mitte Passend zu: Schnellzuglokomotive br 14 der drg auf Seite 6
malen Wagen“ folgten ab 1900 insgesamt 700 etwas der fünfziger Jahre ermöglichte das Ausmustern dieser
längere und verbesserte Wagen nach den Musterblättern Fahrzeuge.
D.I.21 bis D.I. 23. Die Aufbauten waren den Erfordernis­ L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8
sen der entsprechenden
Abteilwagen 3. Klasse der dRg Betriebs­Nr. 41 676
Bei den Drittklasswagen der Gattung
C4 Pr 02 blieb es bei den 76 Sitz­
plätzen Dritter Klasse. Alle sonstigen
Best.­Nr. 45250
Modernisierungen wurden jedoch
auch an diesen Wagen durchgeführt,
wie moderne Hülsenpuffer und Aus­
Passend zu: Schnellzuglokomotive br 14 der drg auf Seite 6 rüstung mit doppelten Bremsschläu­
chen in Tieflage sowie die Wendler­

handmuster
Sauger am Oberlichtdach. So waren
die Fahrzeuge noch lange im Eilzug­
und Personenzugdienst eingesetzt.
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8
Best.­Nr. 45252

Passend zu: Schnellzuglokomotive br 14 der drg auf Seite 6


fü r i nne nbe L e u chtu ng Vor b e r e i t e t

i n n e n e i n r i c ht un g e i n g e b aut

fe i n St e be druc k un g un d L ac k i e run g e i n z e Ln an g e Se tz te L ü f te r V i e L e e x tr a a n g e Se tz te g r i f f Sta n g e n

e x tr a a n g e Se tz te S br e mSe r h au S

m eh rt ei Li g eS S c hwa ne nhaLSdre hge Ste LL

g r i f f Sta n g e au S me ta L L

handmuster

24 WAgeN WAgeN 25
Abteilwagen 1. / 2. Klasse der K.P.e.v. Betriebs­Nr. Hannover 145 d-Zugwagen c4ü der dRg Betriebs­Nr. 18 862 Berlin
Von 1900 bis 1906 wurden 200 Die Deutsche Reichsbahn Gesell­
„Vierachsige Abtheilwagen Erster schaft DRG wurde im Jahr 1937
und Zweiter Klasse mit 3 Aborten“ verstaatlicht, die Hauptverwaltung
nach Musterblatt D.I.21 gebaut. der DRG in das Reichsverkehrsmi­
Die Wagen hatten fünf Abteile nisterium integriert. Der bisherige
Zweiter Klasse und in der Wagen­ Generaldirektor der Reichsbahn
mitte zwei der Ersten. Die drei wurde Verkehrsminister. Der Wech­
Aborte waren so angeordnet, dass sel der Besitzverhältnisse wurde
von jedem Abteil aus über einen schnell auch durch geänderte

illustration
Vorraum eine Toilette erreichbar Beschriftungen an den Fahrzeugen
war. dokumentiert. Bei den Personen­
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8 wagen wurde das runde Emblem
Best.­Nr. 45256 Best.­Nr. 45209 der DRG durch einen stilisierten
Reichsadler an den Wagenseiten­
wänden ersetzt. So ausgestattet
liefen die „Eisernen Preußen“ auch
Modell: wiegenfeder als doppelfeder erkennbar; drehgestell mehrteilig, daher: runde Sekundärfeder; maßstäbliche Seitenwangen; hinter den Stromlinienloks der
integrierte Stromabnahme; radsätze in Spitzenlagerung; faltenbalg ein- oder ausgefahren (tauschbar); mehrteilige bremsanlage mit
Baureihen 06 und 19.10.
bremsbacken in radebene
L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8
Passend zu: best.-nr. 40134 und 40204 (Seite 12) sowie zu allen br 06 und br 19

Abteilwagen 1. / 2. / 3. Klasse der K.P.e.v. Betriebs­Nr. Hannover 825 d-Zugwagen B4ü der dRg Betriebs­Nr. 15 463 Berlin
Ebenfalls 200 Exemplare wurden
vom Abteilwagen Erster, Zweiter
und Dritter Klasse gebaut. Sie ent­
standen nach Musterblatt D.I.22
zwischen 1901 und 1906. Entspre­
chend der Klassenzugehörigkeit
waren die Wagen außen lackiert,
braun im Bereich der Dritten Klasse,
grün in der Zweiten und Ersten –

illustration
mit einer gelben Umrahmung der
Ersten Klasse. So konnte jeder Fahr­
gast, auch wenn er nicht lesen konnte,
schnell und zuverlässig seinen Sitz­ Best.­Nr. 45257 Best.­Nr. 45210
platz finden.
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8

Modell: wiegenfeder als doppelfeder erkennbar; drehgestell mehrteilig, daher: runde Sekundärfeder; maßstäbliche Seitenwangen;
integrierte Stromabnahme; radsätze in Spitzenlagerung; faltenbalg ein- oder ausgefahren (tauschbar); mehrteilige bremsanlage mit
bremsbacken in radebene

Passend zu: best.-nr. 40134 und 40204 (Seite 12) sowie zu allen br 06 und br 19

Abteilwagen 3. Klasse der K.P.e.v. Betriebs­Nr. Hannover 1641 d-Zugwagen c4ü der dRg Betriebs­Nr. 13 958 Berlin
Die größte Stückzahl erreichte natur­
gemäß der Wagen Dritter Klasse,
300 Stück davon entstanden zwischen
1902 und 1906 nach dem Muster­
blatt D.I.23. Die Wagen hatten 9 Ab­
teile und 5 Aborte, die im Gegensatz
zu den Wagen der höheren Klassen
keinen Vorraum hatten, sondern von
den Abteilen her direkt zu betreten
illustration

waren.
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8

Best.­Nr. 45258 Best.­Nr. 45211

Modell: wiegenfeder als doppelfeder erkennbar; drehgestell mehrteilig, daher: runde Sekundärfeder; maßstäbliche Seitenwangen;
integrierte Stromabnahme; radsätze in Spitzenlagerung; faltenbalg ein- oder ausgefahren (tauschbar); mehrteilige bremsanlage mit
bremsbacken in radebene

Passend zu: best.-nr. 40134 und 40204 (Seite 12) sowie zu allen br 06 und br 19

26 WAgeN WAgeN 27
gepäckwagen Pw4ü Pr16 der dRg Betriebs­Nr. 107 977 Berlin

* Ein großer Teil der eisernen D­Zug­


Packwagen kamen zur DRG, die
nach 1920 gebauten Wagen wurden
PAc K e N d e d e tA i l s alle direkt übernommen. Sie erhielten
v o N d e N Ac H s e N B i s Z u M dAc H dort die Bezeichnung Pw4ü Pr 16.
Aufgrund der hohen Stückzahl war
ihr Einsatz nicht auf die norddeut­
Die beiden Vierachser eiserner Bauart machten Anfang der zwanziger Jahre Karriere als schen Direktionen beschränkt, sie
Gepäckwagen in D­Zügen der K.P.E.V. und der DRG. In Norddeutschland und im ganzen Reichsgebiet. wurden über das gesamte Reichs­
gebiet verteilt. Sie dominierten bis
zur verstärkten Anlieferung von Ein­
heits­Packwagen Ende der zwanziger
Best.­Nr. 45404 Jahre das Bild der Eil­ und D­Züge in
Deutschland.
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8

Modell: mehrteilige bremsanlage mit bremsbacken in radebene; nachbildung der innenliegenden Vergitterung der fenster;
feinst detailliertes, dreidimensionales drehgestell

Passend zu: best.-nr. 40134 und 40204 (Seite 12) sowie zu allen br 06 und br 19

gepäckwagen PPi der egd stuttgart Betriebs­Nr. Stuttgart 53


Die Königlich Württembergischen
Staats Eisenbahnen (K.W.St.E.)
beschafften ab 1845 insgesamt
350 vierachsige Personenwagen.
Passend zu den Sitzwagen wurden
auch 64 Gepäckwagen in vierachsi­
ger Ausführung beschafft. Außer­
gewöhnlich groß waren die beiden
gepäckwagen der K.P.e.v. Betriebs­Nr. 05789 Ladetüren. Unter dem Wagenboden
war noch ein zusätzliches Hundeab­
Die Königlich Preußischen Eisenbahn Verwaltungen mit Faltenbalgübergängen für D­Züge, einige wenige teil angebracht. Zwei Wagen kamen
K.P.E.V. beschafften auch vierachsige Packwagen in auch ohne Übergänge zum Einsatz zusammen mit den 1920 noch zur EGD Stuttgart.
eiserner Bauart. Die Hauptabmessungen und der Grund­ vierachsigen Abteilwagen. Alle Packwagen der K.P.E.V. Best.­Nr. 45051 L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8
riss der bisherigen, bewährten Wagen wurde beibehalten. hatten den braunen Anstrich der Güter­ und Packwagen.
Bis 1922 entstanden so rund 300 Wagen, der größte Teil L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8

Best.­Nr. 45405

Modell: mehrteilige bremsanlage mit bremsbacken in radebene; nachbildung der innenliegenden Vergitterung der fenster;
feinst detailliertes, dreidimensionales drehgestell Personenwagen c. der K.W.st.e. Betriebs­Nr. C. 37
Die Königlich Württembergischen
Staats Eisenbahnen (K.W.St.E.)
beschafften ab 1845 insgesamt
350 vierachsige Personenwagen.
Diese wurden durch ständige
Umbauten den steigenden Anfor­
derungen angepasst. Im Jahr 1899
lief ein großes Umbauprogramm an,
bei dem ein Teil der Wagen neue
Aufbauten mit modernen Doppel­
fenstern erhielten. Als vierachsige
Wagen der dritten Klasse wurden
Best.­Nr. 45705 sie in die Gattung C. eingereiht. In
dieser modernisierten Form erreich­
ten manche der alten Wagen ein
Alter von mehr als 100 Jahren.
Modell: radsätze in Spitzenlagerung; radlager und federpaket extra angesetzt; maßstäbliche Seitenwangen; extra angesetzte
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8
gasbehälter; komplett lackierter wagenkasten, gehäuse und dach mit rußspuren; angesetzte griffstangen und trittstufen in
geringer materialstärke

Passend zu: best.-nr. 45103 (Seite 38)

28 WAgeN WAgeN 29
* 4

5
a n g e l n s i e s i C H e i n e n
P O l n i s C H e n H e C H t

schnellzugwagen 1. Klasse a4ü 30/52a der DB Betriebs-Nr. 250 084


3
Der Staat Polen entstand nach dem ersten Weltkrieg neu und C sowie entsprechende Pack- und Postwagen. Im
aus Gebieten, die zuvor zum Deutschen Reich, Österreich Verlauf des Zweiten Weltkriegs fiel ein großer Teil des
oder Russland gehört hatten. Entsprechend basierte das polnischen Eisenbahnmaterials der Deutschen Reichs-
Eisenbahnwesen des neuen Staates auf deutscher, öster- bahn zu. Die Reichsbahn reihte zahlreiche polnische 1_fal t enbal g ei n- oder ausgefahr en
reichischer oder russischer Technik, mit Schwerpunkt auf Hechte in ihren Bestand ein und vergab dafür den Num-
(t auschbar )
dem deutschen Einfluss. Die weitere Entwicklung der mernkreis 250 081 bis 250 942. Dieser Nummernkreis
H i gH l i gH t s 2_feder n aus m et al l
polnischen Eisenbahn war daher in der Folgezeit eng mit umfasste allerdings auch ältere Wagen preußischer und
3_fei nst e Lacki er ung und b edr uckung
der deutschen Eisenbahn verknüpft. Als die polnische österreichischer Bauart, so dass kein direkter Rückschluss
Staatsbahn PKP Ende der zwanziger Jahre mit der radi- auf die tatsächliche Zahl der übernommenen polnischen 4_Lager deckel ext ra angeset zt
2 5_fei nst grav i er t e n i et en
kalen Modernisierung des Schnellzugverkehrs begann, Hechte gezogen werden kann; es dürften jedoch rund
kamen frühere deutsche Entwürfe zum Zug. 700 Stück gewesen sein.
Die Deutsche Reichsbahn hatte ab 1920 eine neue Gene- Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war eine große Anzahl (abbi l dungen zei gen h andmust er )
ration von Schnellzugwagen bauen lassen, die in einigen dieser Wagen bei den beiden deutschen Bahnen vorhan-
Punkten richtungsweisend waren. Sie bestanden ganz den. Da ein Wagenaustausch zwischen der DB und der
aus Stahl. Ihre stark abgeschrägten Enden, die den Luft- PKP nicht zustande kam, verblieben die Wagen bei der
widerstand verringern sollten, brachten ihnen den Namen DB und wurden Anfang der fünfziger Jahre in verschiede-
„Hechtwagen“ oder „Hechte“ ein. Die Wagen wurden nen Versionen umgebaut. Dabei erhielten die Fahrzeuge
nicht nur für die Deutsche Reichsbahn hergestellt, son- deutsche Normteile, um die Instandhaltung zu verein-
dern auch nach Bulgarien und in die Türkei exportiert. fachen. Außerdem wurden die Wagen Dritter Klasse mit
Aus diesen bewährten Fahrzeugen entwickelte die PKP gepolsterten Sitzen ausgestattet – im Hinblick auf die 1
eigene Wagen, die viel größere Stückzahlen erreichen geplante, aber erst 1956 durchgeführte Klassenreform
sollten als die deutsche Ursprungsbauart. Folgerichtig eine vorausschauende Maßnahme. In dieser Bauart
werden diese „polnische Hechte“ genannt. waren die Fahrzeuge eine Stütze des Schnellzugverkehrs.
Ab 1928 liefen die Beschaffungen bei den drei großen Die DB musterte die letzten erst Anfang der achtziger
polnischen Waggonfabriken an, hunderte Wagen ver- Jahre aus. Bei Museumsbahnen sind einige der unver-
schiedener Ausführungen wurden bis 1941 gebaut. wüstlichen Wagen noch immer im Einsatz.
Die Wagen hatten eine einheitliche Länge über Puffer Ab November 2008 gibt es dieses spannende Stück Zeit-
von 22.020 mm und einen Drehgestellachsstand von geschichte als Modelle von BRAWA – ausgestattet mit
14.600 mm. Sie liefen auf Drehgestellen amerikanischer feinen Details.
Bauart. Es gab Wagen der Bauarten A, AB, B, ABC, BC L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8

Best.-Nr. 45300

i n n e n e i n r i c h tu n G e i n G e b au t
Passend zu: best.-nr. 41120 und 41122 (siehe www.brawa.de)
me h rte i L i G e s s c h wa n e n h a Lsd r e h G e ste L L

f ü r inne nbe L e u chtu nG vorbe re ite t e x t r a an Ge s e t z t e br e m s- u n d h e i z a n L aG e 3 - P u n k t- L aG e ru n G

dur c hb r oc he n e dac h Lüft e r

f r e i s t ehen d e
G r if f s ta n Gen

k u r z k u P P L u n Gs- k i n e matik

e x tr a a nG esetzte tritte
i n f e i n ste r materiaL stärke

handmuster

30 Wagen Wagen 31
schnellzugwagen 1./2. Klasse aB4ü 30/52a der DB Betriebs-Nr. 250 341 schnellzugwagen aüe der DB Betriebs-Nr. 50 80 18-11 001-7
Aus den BC 4ü-30 PKP ließ die DB Selbst in der Epoche IV konnte die
diese Wagen umbauen, ab 1952 DB auf Vorkriegswagen nicht ver-
waren verschiedene Waggonfabri- zichten, sie waren dringend benötig-
ken an diesem Umbauprogramm ter Bestandteil des Schnellzugwa-

originalfoto: heinz künneth, archiv michael meinhold


beteiligt. Die Wagen waren die genparks. Erst Anfang der achziger
früheren ABhuxz der PKP. Jahre musterte die DB ihre letzten
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8 „polnischen Hechte“ aus.
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8

illustration
Best.-Nr. 45303

Best.-Nr. 45301

schnellzugwagen aBüe 324 der DB Betriebs-Nr. 50 80 39-11 019-4


Die früheren AB4ü 30/52a erhielten
bei der Umstellung auf die interna-
tional einheitliche Bezeichnung ab
1966 die Bauart ABüe 324 zugeteilt.

* Einer dieser Wagen wurde zu einem


Gesellschaftswagen umgebaut, er
ist noch in Würzburg vorhanden.
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8
F r i s C H au F D i e s C H i e n e
m i t l e C K e r e n D e ta i l s

illustration
Best.-Nr. 45304

schnellzugwagen 2. Klasse B4üw 30/52 der DB Betriebs-Nr. 250 872


Die früheren Drittklasswagen wur-
den bei der Klassenreform 1956 alle
zu Zweitklasswagen hochgestuft.
Die Fahrzeuge entstanden ebenfalls
ab 1952 aus den C4ü-30 PKP, den
schnellzugwagen Büe 368 der DB Betriebs-Nr. 50 80 20-11 170-6
originalfoto: Joachim claus, archiv michael meinhold

vorigen Chuxz der PKP.


Aus den B4üw 30/52 wurden ab
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8
1966 die Büe 368. Ein Wagen dieses
Typs ist noch im Eisenbahnmuseum
in Heilbronn erhalten.
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8

illustration
Best.-Nr. 45302 Best.-Nr. 45305

32 Wagen Wagen 33
Personenwagen Bid 21 der DB Betriebs-Nr. 81 047 Stg Personenwagen Bid der Dr Betriebs-Nr. 340-403
Eine große Anzahl der Cid 21 kamen Zwischen 1921 und 1923 entstanden
nach dem Zweiten Weltkrieg zur DB. 2633 Wagen der Bauarten Di 21und
Diese konnte auf die noch recht Di 21a. Die Wagen boten 66 Sitzplätze
neuen Wagen nicht verzichten und in der vierten Klasse. Bei einer Länge
setzte sie im Personenzugdienst im über Puffer von 13 920 mm hatten
gesamten Bundesgebiet ein. Als sie einen Radstand von 8500 mm.
1956 die Dritte Wagenklasse abge- Nach Abschaffung der vierten Klasse
schafft wurde, wurden die Cid in die im Jahre 1928 wurden die Wagen in
Zweite Klasse hochgestuft und liefen Cid 21 umbenannt. Nach dem Krieg
fortan als Bid 21. Somit bezahlte der verblieb eine große Zahl dieser Wagen
Fahrgast den Komfort der 1928 abge- bei der DR in der „sowjetischen
schafften Vierten Wagenklasse mit Besatzungszone“. Die DR konnte auf
einer Fahrkarte der neuen Zweiten Best.-Nr. 45757 Best.-Nr. 45760 die relativ modernen Fahrzeuge lange
Klasse! nicht verzichten, die meisten erlebten
L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8 auch noch die Heraufstufung in die
2. Klasse. Bis spät in die sechziger
Jahre waren diese Wagen im Perso-
nenzugdienst anzutreffen.
L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8

Personenwagen Bid 21 der DB Betriebs-Nr. 80 963 Stg Personenwagen Cid 21 der Drg Betriebs-Nr. 80 095 Stuttgart
Die letzten 2-achsigen Wagen der Zwischen 1921 und 1923 entstanden
Holzbauart, die bei der DB noch im 2236 Wagen der Bauart Di 21, mit
regulären Personenzugdienst stan- leicht abweichender Inneneinrich-
den, waren die Bid 21. Der letzte tung noch 397 Wagen der Bauart
Wagen wurde erst 1964, also kurz Di 21a. Kein anderer deutscher Per-
vor der Umzeichnung auf UIC-fähige sonenwagen sollte je wieder eine
Wagennummern, ausgemustert. Als solche Stückzahl erreichen. Die
Bauzugwagen wurden viele von ihnen Wagen boten 66 Sitzplätze in der
weiter verwendet. Einige kamen so vierten Klasse. Bei einer Länge über
noch zu Museumsbahnen, wo sie Puffer von 13 920 mm hatten sie
heute in verschiedenen Erhaltungs- einen Radstand von 8500 mm, was
zuständen noch vorhanden sind. einen ruhigen Wagenlauf ergab.
L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8 Best.-Nr. 45758 Best.-Nr. 45761 Nach Abschaffung der vierten Klasse
im Jahre 1928 wurden die Wagen in
die Dritte Klasse hochgestuft und in
Cid 21 umbenannt.
modell: passgenaue fenster; extra angesetzte wendlerlüfter; achsen in metall gelagert; fenster mit Öffnungsgriff; originalgetreue
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8
inneneinrichtung; bremsbacken in radebene

Post-/Personenwagen BPostid 21 der DB Betriebs-Nr. 99 505 Stg Post/Personenwagen CPostid 21 der Drg Betriebs-Nr. 99 505 Stuttgart
Für Nebenstrecken, auf denen sich Das Reichsbahn-Ausbesserungswerk
die Mitführung eines ganzen Post- Karlsruhe baute 1930 in 5 Wagen
wagens nicht lohnte, wurden häufig der Bauart Cid 21 ein Postabteil ein.
gemischte Sitz-/Postwagen einge- Diese CPostid 21 scheinen sich
setzt. Neue Wagen dieser Bauart bewährt zu haben, denn 1934 wur-
beschaffte die DB nicht mehr, der den weitere 30 Wagen umgebaut.
Bedarf musste mit Vorkriegswagen Dabei wurde die Hälfte des Wagens
gedeckt werden. Daher wurden abgeteilt und erhielt die für Postwa-
auch die früheren CPostid 21 noch gen erforderliche Ausstattung. Die
lange weiter verwendet. Das Sitzab- Stirntüre auf der Postseite entfiel,
teil wurde zur Zweiten Klasse hoch- da der Durchgang durch Postwagen
gestuft, die Wagen liefen jetzt als oder Postabteile Reisenden und
BPostid 21. Best.-Nr. 45759 Best.-Nr. 45762 auch dem Bahnpersonal untersagt
L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8 war.
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8

modell: angesetzte Griffstangen und trittstufen in geringer materialstärke; mehrteilige bremsanlage mit bremsbacken in rade-
bene; filigranes sprengwerk aus schlagzähem kunststoff

34 Wagen Wagen 35
*
V i e r e i n H e i t s Wag e n, K e i n e i n H e i t s l O O K
s O n D e r n j e D e m e n g e V i e l Fa lt u n D D e ta i l s

Die DRG variierte ein einheitliches Untergestell mit unterschiedlichsten Aufbauten – bis hin zum Zellenwagen für
Gefangene. Die vielfältige Einsetzbarkeit machte den Einheitswagen zu einem Bestseller seiner Zeit.

einheits-nebenbahnwagen Bi 24 der Drg Betriebs-Nr. 29 864 Breslau einheits-nebenbahnpackwagen Pwi 29a der Drg Betriebs-Nr. 117 502 Breslau
Im Jahr 1926 lieferte die Waggonfa- Als Ergänzung zu den Personen-
brik Wegmann 5 Wagen der 2. Klasse, wagen beschaffte die DRG im Jahr
Gattung Bi 24. Alle fünf wurden 1929 auch Packwagen für Neben-
sofort in der Reichsbahn-Direktion bahnen, die in den Hauptabmessun-
Breslau als Beiwagen zu elektrischen gen den Personenwagen entsprachen,
Triebwagen eingesetzt. Im Jahr 1942 aber nur auf einer Seite eine Bühne
wurden zwei davon umgebaut und hatten. Alle 7 Packwagen wurden
in den normalen Personenwagen- als Beiwagen zu elektrischen Trieb-
park eingereiht. Dabei erhielten sie wagen in der Direktion Breslau ein-
auch die damals gültige Standard- gesetzt. Im Jahr 1942 wurden zwei
Lackierung für Personenwagen mit davon umgebaut und in den norma-
dem gelben „Pleitegeier“ an den len Personenwagenpark eingereiht.
Seitenwänden. Best.-Nr. 45807 Best.-Nr. 45809 Dabei erhielten sie auch die damals
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8 gültige Standard-Lackierung für
Personenwagen.
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8
modell: Griffstangen aus schlagzähem kunststoff; passgenau eingesetzte fenster; detaillierter wagenboden mit vielen angesetzten modell: Griffstangen aus schlagzähem kunststoff; passgenau eingesetzte fenster; detaillierter wagenboden mit vielen angesetzten
teilen; dachlüfter extra angesetzt; filigrane trittstufen; kurzkupplungskinematik nach nem-norm teilen; dachlüfter extra angesetzt; filigrane trittstufen; kurzkupplungskinematik nach nem-norm

einheits-nebenbahnwagen Cid 24 der Drg Betriebs-Nr. 90 973 Breslau einheits-Zellenwagen Z 28 der Drg Betriebs-Nr. 10 020 Frankfurt
Die größte Stückzahl der Einheits- Zellenwagen wurden in reguläre
Nebenbahnwagen erreichte der Personenzüge eingestellt und ver-
Viertklasswagen Di 24. Orenstein kehrten nach speziellen Fahrplänen.
und Koppel lieferte in den Jahren Als Ergänzung gab es noch Bahn-
1926 und 1927 insgesamt 40 Wagen. hofsgefängnisse, falls der Gefange-
Nach der 1928 erfolgten Abschaf- nentransport wegen Übernachtung
fung der vierten Klasse wurden sie oder aus fahrplantechnischen Grün-
als Drittklasswagen geführt, aber den unterbrochen werden musste.
nur zum geringen Teil wurde die Die Deutsche Reichsbahn beschaffte
Inneneinrichtung geändert. Die ab 1928 eine Serie von 40 Einheiten
Drittklasswagen mit der Innenein- des Zellenwagens Z 28 bei der Wag-
richtung der alten vierten Klasse gonfabrik Wegmann. Die Wagen
erhielten das Gattungszeichen Cid. Best.-Nr. 45808 Best.-Nr. 45810 hatten 10 Zweiplatz- und 2 Vierplatz-
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8 zellen und boten weiteren Raum
für vier Begleiter. Zusätzlich war ein
Abort und eine vom Wagenzug
modell: Griffstangen aus schlagzähem kunststoff; passgenau eingesetzte fenster; detaillierter wagenboden mit vielen angesetzten modell: Griffstangen aus schlagzähem kunststoff; passgenau eingesetzte fenster; detaillierter wagenboden mit vielen angesetzten
unabhängige Heizung vorhanden.
teilen; dachlüfter extra angesetzt; filigrane trittstufen; kurzkupplungskinematik nach nem-norm teilen; dachlüfter extra angesetzt; filigrane trittstufen; kurzkupplungskinematik nach nem-norm
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

36 Wagen Wagen 37
Personenwagen e der K.W.st.e. Betriebs-Nr. 2894
Ab 1904 beschaffte die K.W.St.E.
(Königlich Württembergische Staats
Eisenbahnen) diese Drittklasswagen
in großer Zahl. Von den Vorgänger-
bauarten hatte man die Abmessun-
gen und die bewährte Raumeintei-
lung übernommen. Die früheren
kleinen Doppelfenster wurden jedoch
durch große Scheiben ersetzt. Zwi-
schen 1904 und 1907 lieferten Ess-
lingen, Rastatt und Fuchs in Heidel-
berg insgesamt 325 dieser damals
sehr modernen Wagen. Best.-Nr. 45103
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8

Personenwagen Bi der Drg Betriebs-Nr. 36 020 Stuttgart


Im Jahre 1883 lieferte die Maschi-
nenfabrik Esslingen 10 Personen-
wagen an die K.W.St.E., die eine
Besonderheit im Wagenpark dar-
stellten. Die Wagen wichen stark
vom zeitgenössischen Erschei-
nungsbild der württembergischen
Personenwagen ab, sie hatten
mehr preußische Baumerkmale.
Die Fahrzeuge, die ursprünglich
die erste und zweite Wagenklasse
führten, wurden später zu reinen
Zweitklasswagen umgebaut. Zwei Best.-Nr. 45606
davon kamen in den zwanziger
Jahren noch kurz zur Deutschen
Reichsbahn.
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

Personenwagen Bi der Weg Betriebs-Nr. 14


Die Württembergische Eisenbahn
Gesellschaft AG wurde 1899 in
Stuttgart gegründet. Sie eröffnete
nach und nach 7 Nebenbahnen im
Königreich Württemberg, davon eine
schmalspurig. Zum Ersatz oder zur
Ergänzung ihres Fuhrparks kaufte
die WEG häufig von der Staatsbahn
ausrangierte Fahrzeuge und adap-
tierte sie für ihre Zwecke. Diese
Fahrzeuge erwiesen sich danach
noch als erstaunlich langlebig, viele
erhielten sogar noch die Lackierung Best.-Nr. 45605
als Triebwagen-Anhänger. In der
schicken rot/beigen Lackierung roll-
ten sie dann bis in die sechziger
Jahre durch die Lande.
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

38 Wagen Wagen 39
gedeckter güterwagen der Drg, 3-er set Betriebs-Nr. 11 855, 29 978, 34 263
Vom gedeckten Güterwagen der
Verbandsbauart und seinen Vorgän-
gern nach Länderbauart wurden
zusammen etwa 180 000 Wagen
hergestellt. Schon aufgrund dieser
enormen Stückzahl waren diese
Fahrzeuge im Gesamtbild der Güter-
züge der Deutschen Reichsbahn
vorherrschend. In jedem Güterzug
waren in der Regel mehrere dieser
Wagen eingereiht. Dabei wurde
betrieblich nicht zwischen den
Wagen der Verbandsbauart und Best.-Nr. 48212
ihren Vorgängern z. B. aus Württem-
berg unterschieden.
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8
modell: metallachslager; achsstege aus metall; original wiedergegebener, dreidimensionaler rahmenaufbau; einzeln angesetzte
signalstützen; einzeln aufgesetzte Lagerdeckel; unterboden mit extra angesetzter bremsanlage; kurzkupplungskinematik nach
nem-norm

gedeckter güterwagen g10 der DB Betriebs-Nr. 124 573 gedeckter güterwagen g der Dr Betriebs-Nr. 05-51-73
Die Deutsche Bundesbahn hatte Auch zur Deutschen Reichsbahn in
Anfang der fünfziger Jahre noch fast der sowjetisch besetzten Zone kamen
40 000 gedeckte Güterwagen der zahlreiche gedeckte Güterwagen der
Verbandsbauart im Bestand. Der zu Verbandsbauart. Dort waren sie noch
dieser Zeit häufigste gedeckte Güter- lange eine wichtige Stütze des Güter-
wagen der DB erhielt ab 1951 die zugdienstes. Die Wagen erhielten
neue Bezeichnung G 10. Zwar waren die Schlüsselnummer 05. Selbst
die Wagen verstärkt worden, um Mitte der sechziger Jahre war für

handmuster
die Belastungen durch Einbau von diese Wagen noch ein Nummernkreis
Druckluftbremsen und durch die für 9000 Fahrzeuge reserviert.
erhöhten Geschwindigkeiten aufzu- L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8
fangen. Bis zum Schluss standen
jedoch noch Wagen der Ursprungs- Best.-Nr. 48214 Best.-Nr. 48215
ausführung in Dienst. Da sie anstelle
der Luftdruckbremse eine durchge-
hende Luftleitung hatten, wurden
modell: metallachslager; achsstege aus metall; original wiedergegebener, dreidimensionaler rahmenaufbau; einzeln angesetzte modell: metallachslager; achsstege aus metall; original wiedergegebener, dreidimensionaler rahmenaufbau; einzeln angesetzte
sie „Leitungswagen“ genannt.
signalstützen; einzeln aufgesetzte Lagerdeckel; unterboden mit extra angesetzter bremsanlage; kurzkupplungskinematik nach signalstützen; einzeln aufgesetzte Lagerdeckel; unterboden mit extra angesetzter bremsanlage; kurzkupplungskinematik nach
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8 nem-norm nem-norm

gedeckter güterwagen K3 rotes Kreuz der sBB, 3-er set Betriebs-Nr. 134 125, 134 128, 194 643
Auch in der Schweiz wurden gedeckte
Güterwagen der Verbandsbauart
eingesetzt. Sowohl nach dem ersten,
als auch nach dem zweiten Welt-
krieg verblieben zahlreiche dieser
Fahrzeuge in der Schweiz. Im Zweiten
Weltkrieg wurden sie unter anderem
zur Versorgung der Bevölkerung mit
Lebensmitteln und Arznei eingesetzt.
Um den zahlreichen Tieffliegern in
Grenznähe eindeutig den Status
als Schweizer Fahrzeuge zu zeigen,
waren auf den Dächern große Best.-Nr. 48217
Schweizer- und Rote Kreuze auf-
gemalt.
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8

40 Wagen Wagen 41
gedeckter güterwagen g Karlsruhe der Drg Betriebs-Nr. 25 105 Offener güterwagen Om Königsberg der Drg Betriebs-Nr. 16 853
Zahlreiche gedeckte Güterwagen Die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft
der Verbandsbauart wurden ab Werk ordnete ihren Güterwagen soge-
mit einer Bremse ausgerüstet. Das nannte Gattungsbezirke zu. Das
war nach damaligem Stand der Tech- waren Städtenamen, am Anfang
nik eine Handbremse. Der Bremser jeweils Sitz einer Reichsbahn-Direk-
fand Platz in einem erhöhten Brem- tion, die an den entsprechenden
serhaus, von dem aus der gesamte Güterwagen angeschrieben wurden.
Zug zu überblicken war. Auf Pfeif- Güterwagen gleicher Bauart, teil-
signale von der Lokomotive wurden weise auch Herkunft, erhielten den-
die Bremsen angezogen oder gelöst. selben Gattungsbezirk. Die von 1927
Bei schlechtem Wetter war das unge- bis 1933 sowie von 1940 und 1942
heizte Bremserhaus sicher kein sehr gebauten 19 979 offene Wagen der
angenehmer Arbeitsplatz. Austauschbauart erhielten den Gat-
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8 Best.-Nr. 48213 Best.-Nr. 48407 tungsbezirk „Königsberg“.
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

modell: wagenboden aus zinkdruckguss; buckelblech auch innen dreidimensional nachgebildet; alle Griffstangen einzeln
angesetzt; extra angesetzte Lagerdeckel; einzeln angesetzte bremsumstellhebel; radsätze auch innen profiliert; inkl. echter kohle

*
Offener güterwagen Om 21 der DB Betriebs-Nr. 754 281
Die bis dahin unabhängigen Länder-
bahnen gingen 1920 auf die Deutsche
Reichsbahn über. Eine der ersten Maß- au F e r F O l g g e e i C H t:
nahmen der Deutschen Reichsbahn O F F e n e r g Ü t e r Wag e n O m 2 1 D e r au s tau s C H Baua rt
war die Normierung sämtlicher Teile,
die bei Loks und Wagen verwendet
wurden, z. B. bei Gewinden und Pas-
sungen – aber auch bei ganzen Bau-
1 2 3
gruppen. Während bei Lokomotiven
die ganzen Fahrzeuge neu konstruiert
wurden, wurden bewährte Wagen-
Konstruktionen häufig so überarbei- 1_buckel bl ech auch i nnen
tet, dass alle Teile gegeneinander dr ei di mensi onal nachgebi l det
tauschbar waren. Der offene Güter- Best.-Nr. 48405 2_radsät ze auch i nnen pr ofi l i er t
wagen Om, der aus der Verbands-
3_ei nzel n angeset zt e ver r i egel ungen
bauart A 10 weiterentwickelt wurde,
der b or dw ände
war eine der ersten Konstruktionen
in sogenannter „Austauschbauart“. modell: wagenboden aus zinkdruckguss; buckelblech auch innen dreidimensional nachgebildet; alle Griffstangen einzeln
angesetzt; extra angesetzte Lagerdeckel; einzeln angesetzte bremsumstellhebel; radsätze auch innen profiliert; inkl. echter kohle
Die bewährten Hauptabmessungen
behielt man bei. Die meisten offenen
Wagen kamen später zur DB, wo sie
1951 als Om 21 eingereiht wurden. Offener güterwagen Om 21 der DB Betriebs-Nr. 753 146 Offener güterwagen Omu der Dr Betriebs-Nr. 41-38-13
In den fünfziger Jahren wurden viele
der Wagen für ein Umbauprogramm
zerlegt und aus den noch brauchba-
ren Teilen neue Wagen mit höherem
Ladegewicht aufgebaut. Im Jahr 1961
waren jedoch immer noch 390 dieser
Wagen vorhanden. Die letzten wur-
den erst 1969 ausgemustert.
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

Best.-Nr. 48406 Best.-Nr. 48408

modell: wagenboden aus zinkdruckguss; buckelblech auch innen dreidimensional nachgebildet; alle Griffstangen einzeln modell: wagenboden aus zinkdruckguss; buckelblech auch innen dreidimensional nachgebildet; alle Griffstangen einzeln
angesetzt; extra angesetzte Lagerdeckel; einzeln angesetzte bremsumstellhebel; radsätze auch innen profiliert; inkl. echter kohle angesetzt; extra angesetzte Lagerdeckel; einzeln angesetzte bremsumstellhebel; radsätze auch innen profiliert; inkl. echter kohle

42 Wagen Wagen 43
Kühlwagen interFrigO der DB Betriebs-Nr. 524 029 tiefladewagen der DB Betriebs-Nr. 980 804
Die Deutsche Bundesbahn hatte selbst Die zwischen 1879 und 1901 beschaff-
keine St. 1 Kühlwagen beschafft, es ten „Tiefgangwagen“ verschiedener
gab sie ausschließlich als Privatwagen Herkunft erwiesen sich als erstaun-
der Firma Interfrigo. Die in Deutsch- lich langlebig. Einzelne dieser „Me-
land eingestellten Wagen hatten in thusalems der Schienen“ kamen
der Regel keine elektrische Belüf- sogar noch zur DB, wo man erst
tung. Merkmal waren hier die 8 Flett- nach der Beschaffung neuer Tieflade-
ner Rotoren verschiedener Bauart wagen mit höherer Tragkraft auf sie
auf dem Dach. Der Fahrtwind trieb verzichten konnte.
über diese Rotoren Lüfter im Innen- L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8
raum an, die für eine gleichmäßige
Verteilung der kalten Luft im Wagen-
innern sorgten. Best.-Nr. 48307 Best.-Nr. 47906
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

gedeckter güterwagen gghrsz der Dr Betriebs-Nr. 15-50-53 Kohlensäurewagen der Drg Betriebs-Nr. 543 121
Bei der DR waren die vierachsigen Auf der Basis der Tiefgangwagen
gedeckten Güterwagen ein wichtiger beschaffte die Kohlensäure-Industrie
Bestandteil des Güterwagenparks. Dr. Raydt AG zwei vierachsige Koh-
Ausgehend von Entwicklungen lensäurewagen. Da die Ladefläche
während des Krieges entstanden naturgemäß niedrig lag, konnten die
verschiedene Bauarten von gedeck- Druckflaschen stehend transportiert
ten Güterwagen, die in großen Stück- werden. Als die Dr. Raydt AG in der
zahlen beschafft wurden. Am Ende Eyacher Kohlensäure aufging, wurden
der Entwicklung stand die ab 1966 die beiden bewährten Kohlensäure-
beschaffte Bauart GGhrsz. Später wagen mit übernommen und weiter-
wurden diese Wagen als Gagmrs-v, hin zum Transport flüssiger Kohlen-
dann als Gags Gattungsschlüssel- säure verwendet.
nummer 1992 bezeichnet. Mit dieser Best.-Nr. 48381 Best.-Nr. 47907 L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8
Bauart wurde die endgültige Form
der vierachsigen gedeckten Wagen
der Deutschen Reichsbahn gefun-
den, sie wurden daher in großer
Stückzahl beschafft. Die Fahrzeuge
hatten eine LüP von 16,52 m und
eine Tragfähigkeit von 57 t. Der Auf-
bau war aus Blechen zusammenge-
schweißt, der Fußboden war aus gedeckter güterwagen gags der Dr Betriebs-Nr. 31-50-1990365-9 tiefladewagen der sBB Betriebs-Nr. 93 501
Holz. Im Bestand der Schweizerischen
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8 Bundesbahnen befand sich auch ein
Privatwagen der Lokomotivfabrik SLM
aus Winterthur. Der Wagen wurde
primär zum Transport von Lokomoti-
ven und Maschinenteilen der SLM
eingesetzt, aber auch Zulieferer der
SLM, wie die Firma Escher Wyss & Cie
konnten diesen Wagen nutzen.
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

Best.-Nr. 48382 Best.-Nr. 47908

44 Wagen Wagen 45
schwerlastwagen rrym der Dr, mit ladegut Betriebs-Nr. 60-02-28 schwerlastwagen samms-u der DB ag, mit ladegut Betriebs-Nr. 31 80 486 7 243-6
Die Deutsche Reichsbahn in der Von den sechsachsigen Flachwagen
ehemaligen DDR beschaffte ab 1952 der früheren Gattung RRym 60
die sechsachsigen Flachwagen mit übernahm die DB AG noch 1044
niederen Bordwänden der Gattung Exemplare und bezeichnete sie als
RRym 60. Sie waren ursprünglich für Samm 451. Damit konnte die DB AG
den Transport von Militärfahrzeugen ihren Kunden, wie z. B. der Rohrwerk
gedacht, wurden von der DR jedoch Maxhütte GmbH ein universelles
universell eingesetzt. Mit ihnen wur- Fahrzeug anbieten. Die Rohrwerk
den sowohl schwere Einzellasten Maxhütte GmbH ist aus der 1852/53
wie Fahrzeuge oder Maschinenteile gegründeten Maxhütte hervorge-
als auch Stahlwerkserzeugnisse wie gangen und produziert noch heute
Profilbündel transportiert. Stahlrohre in hoher Qualität.
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8 Best.-Nr. 47003 Best.-Nr. 47004 L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8

Kohlenwagen OOt Oldenburg der Drg, 3er-set Betriebs-Nr. 709, 725, 746
Mit der Bestellung der ersten 520
Serienwagen 1927 war die Grund-
form der bis heute gebauten Selbst-
entladewagen gefunden. Diese
ersten bis 1932 beschafften Wagen
hatten noch keine Drehgestelle, son-
dern 4 Lenkachsen in einem Rahmen.
Die im Gattungsbezirk Oldenburg
eingereihten Wagen waren ein erster,
erfolgreicher Versuch, den Massen-
transport von Schüttgütern zu ratio-
nalisieren.
L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8

Best.-Nr. 47022

erzwagen OOtz 23 der DB Betriebs-Nr. 610 142 güterzugpackwagen der K.P.e.V. Betriebs-Nr. Frankfurt 4623
Von den ersten Selbstentladewagen Die Königlich Preußischen Eisenbahn
für Kohle übernahm die Deutsche Verwaltungen K.P.E.V. führten mit
Bundesbahn noch 134 Stück. Die DB den überarbeiteten Normalien von
bezeichnete diese Wagen als OOtz 23, 1883 für Güterzugpackwagen eine
wobei das Nebengattungszeichen eigene Bauart mit Musterzeichnung
„z“ die Verwendung für den Erztrans- ein. Die preußischen Packwagen für
port bedeutete, denn ab Mitte der Güterzugdienst hatten an einem
vierziger Jahre wurden die Wagen Ende ein erhöhtes Dienstabteil, das
ausschließlich für Erztransporte ver- von einer offenen Endplattform aus
wendet. Darauf deutet auch die große zugänglich war. Daran schlossen
Aufschrift „Erz III“ an den Seiten sich Toilette und Dienstraum an. Der
hin. Diese Art der Beschriftung wurde Bedarf an Packwagen war sehr groß,
1937 eingeführt und bedeutet hier Best.-Nr. 47023 Best.-Nr. 48352 da früher in jedem Güterzug ein Pack-
„Wagen darf nur noch für Erzver- wagen laufen musste. Nicht nur
kehr verwendet werden und ist innerhalb Preußens, auch im benach-
3,98 m hoch“. barten Ausland liefen diese Pack-
L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8 wagen.
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

46 Wagen Wagen 47
Kesselwagen sHell der DB Betriebs-Nr. 582 521 Kesselwagen gasOlin der DB Betriebs-Nr. 587 963
Die große Zeit der bunten Kesselwa- Die Deutsche Gasolin Aktiengesell-
gen waren die fünfziger und sechziger schaft wurde 1926 in Berlin-Charlot-
Jahre. Damals war die Markenvielfalt tenburg gegründet. Über die Gasolin
an Benzinmarken noch wesentlich sollte vor allem das Leuna-Benzin
größer als heute und fast alle Firmen vertrieben werden, es wurden jedoch
nutzten die Kesselwagen als Werbe- auch andere Mineralölprodukte
fläche. Die größte Zahl an bunten gehandelt. Im Jahre 1956 wurde
Kesselwagen setzte die Shell ein. Gasolin mit der Nitag-Tankstellen-
Deren gelbe Kesselwagen brachten kette der Wintershall verschmolzen,
Abwechslung in das ansonsten vor- die „Deutsche Gasolin-Nitag AG“
herrschende Braun und Grau der mit Firmensitz in Hannover war
Güterzüge. damals eine der größten deutschen
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8 Best.-Nr. 47044 Best.-Nr. 47045 Tankstellenketten. In eigenen Kes-
selwagen wurden die Erdölprodukte
transportiert.
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8

Kesselwagen D.a.P.g. der Drg Betriebs-Nr. 524 301 Kesselwagen Zeller & gmelin der K.W.st.e. Betriebs-Nr. 502 065
Gemeinsam mit der amerikanischen Albert Traugott Zeller gründete
„Standard Oil of Ohio“ gründeten 1867 in Eislingen an der Fils eine
1890 deutsche Kaufleute die „Deutsch- Mineralölraffinerie. Das Unterneh-
Amerikanische Petroleum Gesell- men entwickelte sich in den folgen-
schaft“ (D.A.P.G.). Die D.A.P.G. ver- den Jahren zum größten seiner Art
trieb ihr Benzin bis 1931 unter dem im Königreich Württemberg. Die
Markennamen „Dapolin“, danach direkt an der Bahnlinie Stuttgart-
wurden die Kraftstoffe unter „Stan- Ulm gelegene Firma verwendete
dard Benzin“ und „Super Esso“ zum Transport der Roh- und Fertig-
vertrieben. Dabei bedeutete Esso produkte eigene Kesselwagen in
die Aussprache der beiden Anfangs- großer Zahl. Im Jahr 1911 hatte
buchstaben von „Standard Oil“. Zeller und Gmelin 21 Kesselwagen
Zum Transport der Ölprodukte hatte Best.-Nr. 47805 Best.-Nr. 47806 in Betrieb, mehr als jede andere
die D.A.P.G. eine große Zahl eigener Firma in Württemberg.
Kesselwagen bei der Deutschen L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8
Reichsbahn eingestellt, die zum Teil
großformatig mit den Firmenemble-
men beschriftet waren.
L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8

Offener güterwagen ealos 053 der DB Betriebs-Nr. 592 8 011-1 niederbordwagen erfurt der Drg Betriebs-Nr. 7328
Zum Transport von Holzschnipseln Die Deutsche Reichsbahn übernahm
überarbeitete die DB AG offene auch zahlreiche Niederbordwagen
Güterwagen der Gattung Eas 070. der ehemaligen Bayerischen Staats-
Um für das leichte Ladegut mehr bahn. Sie erhielten die braune
Raum zu schaffen, wurden die Wände Einheits-Lackierung der Reichsbahn-
erhöht. Insgesamt 378 nun als Ealos Güterwagen und wurden als Arbeits-
053 bezeichnete Wagen entstanden wagen in den Gattungsbezirk Erfurt
so durch Umbau in den Jahren 1995 eingereiht. So versahen sie noch für
und 1996. Weitere 198 äußerlich einige Zeit nützliche Dienste auf den
ähnliche Ealos-x entstanden aus Gleisen der Reichsbahn.
anderen Basiswagen. Mit den L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8
Wagen werden, oft in Ganzzügen,
zerkleinerte Holzabfälle von den Best.-Nr. 48500 Best.-Nr. 48006
Abfallbetrieben zur Weiterverarbei-
tung zu Pressholzplatten befördert.
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8

48 Wagen Wagen 49
ellok e 95 der Drg Betriebs-Nr. E 95 05 ellok e77 der Drg Betriebs-Nr.E 77 31
Die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft Ab 1920 erhielten die Elektroloko-
wurde 1937 per Gesetz aufgelöst und motiven der Gruppenverwaltung
die Deutsche Reichsbahn als Sonder- Bayern einen braunen Anstrich des
vermögen direkt dem Verkehrsmini- Lokkastens sowie rote oder schwarze
ster als Mitglied der Reichsregierung Räder und Triebwerksteile. Dies betraf
unterstellt. Die neue Rechtsform zeigte auch die ab 1924 nach Bayern gelie-

foto zeigt h0-modell

foto zeigt h0-modell


sich auch äußerlich an den Lokomo- ferten Güterzugloks der Gattung EG3,
tiven, die ein neues Eigentumsschild ab August 1926 Baureihe E 77. Alle
erhielten. Auch die 6 Lokomotiven 31 gebauten Loks kamen an das
der Baureihe E 95 erhielten nach Bw München Hauptbahnhof. Sie
und nach dieses neue Symbol. Alle wurden im Güterzugdienst auf den
Loks der Baureihe E 95 waren zu von München ausgehenden elektri-
diesem Zeitpunkt im Bw Hirschberg Best.-Nr. 53001 Best.-Nr. 63000 fizierten Strecken im Güterzugdienst
in Schlesien stationiert. eingesetzt.
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8 L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

Diesellok Br 232 der DB Betriebs-Nr. 232 675-9


Erneut hat der DB-Konzern seinen
„Auftritt“ verändert. Das bekannte
DB-Logo wird zukünftig durch die
Zugehörigkeit zu „Mobility“, „Net-
works“ und „Logistics“ ergänzt.

* Da Railion zu DB Logistics gerechnet


wird, werden auch auf den Railion

foto zeigt h0-modell


Loks die Eigentumsbezeichnungen
geändert. Die Ausführung zeigt den

Neues iN spur N einfachen Schriftzug „Railion“ ohne


die bekannten Kästchen, ergänzt
durch „DB Logistics“. Eine der ersten
K l eine S p u rwe i t e , g r o S S e D e ta i lli e r un g
betroffen Loks ist die 232 675-9.
Best.-Nr. 61004
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

Auch in der beliebten Spurweite N im Maßstab 1 : 160 bietet BRAWA 2008 attraktive Neuheiten.
Insgesamt 19 Modelle, darunter acht Loks, zwei verschiedene Triebwagen und neun Wagen.

Dampflok Br 65.10 der Dr Betriebs-Nr. 65 1057-2 Diesellok Br 114 der Dr Betriebs-Nr. 114 252-0
Die Deutsche Reichsbahn in der DDR Die Lieferung der Serienloks der
plante ab 1951 ihren überalterten Baureihe V 100 begann im Januar
Lokpark langfristig zu erneuern. 1967 mit der V 100 004. Die Serien-
Dabei sollten auch Dampflokomotiven loks erhielten den Regelanstrich der
den alten Bestand ergänzen. 1952 DR. Der weinrote Aufbau der Loko-
wurde ein Bauprogramm aufgestellt, motive wurde durch einen hellen

foto zeigt h0-modell


das 7 verschiedene Loktypen enthielt. Streifen aufgelockert. Der Rahmen
4 Typen dieses Programms wurden war schwarz und die Drehgestelle
tatsächlich realisiert. In der Leistungs- grau lackiert. Der Hauptrahmen der
klasse der ehemals preußischen P 8 Lokomotiven war in der Mitte nach
und T 18 entstand die Tenderlok unten fischbauchartig verstärkt. In
BR 65.10. Nach der Beseitigung kon- dieser Form wurden die Maschinen
struktionsbedingter „Kinderkrankhei- Best.-Nr. 60000 Best.-Nr. 61104 bis zur V 100 043 geliefert.
ten“ erwies sich die BR 65.10 als L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8
eine zuverlässige, beliebte Lok.
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8

50 e l l O K s / Da m P F l O K s ellOKs/DiesellOKs 51
Diesellok Br 119 der Dr Betriebs-Nr. 119 049-5 Diesellok Br 216 der Wiebe gleisbautechnik Betriebs-Nr. 216 032-3
Da die DDR durch die Verträge des Die DB AG hat bereits mit der Aus-
RGW nur Lokomotiven bis 2000 PS musterung der Lokomotiven der
bauen durfte, wurde der Auftrag be- Baureihe V 160/216 begonnen.
reits im Jahr 1974 an die „Lokomo- Die frühere 216 032 hingegen wird
tivfabrik 23. August“ in Bukarest von die Wiebe Gleisbau Maschinen
vergeben. Nach der Lieferung zweier GmbH noch im gesamten Bundes-

foto zeigt h0-modell


Baumuster begann im Jahr 1978 der gebiet eingesetzt. Die 216 032 kam
Bau der dieselhydraulischen Lokomo- über den Umweg Francesco Ventura
tiven BR 119. Die mit zwei Maschi- in Paola/Italien zur Wiebe Gleisbau
nenanlagen und elektrischer Zug- Maschinen GmbH.
heizung ausgerüsteten Loks waren L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8
anfangs recht störanfällig und wenig
zuverlässig. Durch mehrfache Umbau- Best.-Nr. 61122 Best.-Nr. 61201
ten und den Tausch von Motoren
und Getrieben konnten die 120 km/h
schnellen Fahrzeuge später sogar im
modell: normschacht nach nem 355; 5-poliger motor; alle achsen angetrieben; spitzenlicht in fahrtrichtung wechselnd
Reisezugdienst eingesetzt werden.
L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

Diesellok Br 216 der DB Betriebs-Nr. V 160 072 Diesellok Br 118 der Dr Betriebs-Nr. 118 755-8
Die Standard-Streckendiesellok der Die Diesellokomotiven der Baureihe
DB war die einmotorige V 160 und V 180 waren die letzte Entwicklung
die von dieser Lok abgewandelten von Großdieselloks aus der DDR. Da
Bauarten. Den 10 Vorserienloks von die 4-achsigen Loks für viele Strecken
1960 und 1963 folgten von 1964 bis der DR zu schwer waren, wurde eine
1968 die 214 Serienmaschinen. 6-achsige Variante mit geringerem

foto zeigt h0-modell


Die Lokomotiven wurden von Krupp, Achsdruck entwickelt. Zwischen 1966
Henschel, Krauss-Maffei und KHD und 1970 beschaffte die Deutsche
gebaut. Von Hamburg-Altona bis Trier Reichsbahn insgesamt 206 Lokomo-
waren die Loks über das gesamte tiven der 6-achsigen Ausführung,
Bundesgebiet verstreut in 16 Bahn- die auf dem gesamten Netz der DR
betriebswerken beheimatet. eingesetzt werden konnten.
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8 Best.-Nr. 61200 Best.-Nr. 61181 L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

triebwagen talent der nWB, 2-teiler Betriebs-Nr. VT 703


Die Nordwestbahn GmbH NWB
betreibt in Niedersachsen und Nord-
rhein-Westfalen Personennahver-
kehr auf der Schiene. Die Gesell-
schafter sind die Connex-Gruppe,
die Stadtwerke Osnabrück und die
Oldenburger Verkehr und Wasser
GmbH. Auch die NWB vertraut auf
die zuverlässigen Triebwagen aus
der Talent-Familie.
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8

foto zeigt h0-modell

Best.-Nr. 64003

52 DiesellOKs/trieBWagen DiesellOKs 53
triebwagen talent Br 643 der DB, 3-teiler Betriebs-Nr. 643 071-4
Wegen ihrer Optik werden die ver-
schiedenen Triebwagen der Talent-
Familie gern „ICE des Nahverkehrs“
genannt. Die Kopfformen von ICE
und Talent sehen sich doch recht
ähnlich, kein Zufall sicher, denn ein
gelungenes Äußeres ist immer auch
ein gutes Verkaufsargument.
L i e f e rt e r m i n : 4 . Q ua rta L 2 0 0 8

Best.-Nr. 64002

Kühlwagen der sBB, 3er-set Betriebs-Nr. 082 7 613-8, 083 0 025-6, 805 7 012-8
Die Schweizer St.1 Wagen unter-
scheiden sich von der üblichen Bau-
art durch eine Tür aus Aluminium
und die geänderte Ventilationsum-
schaltung.
L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8

Best.-Nr. 67100

Kühlwagen interFrigO der DB Betriebs-Nr. 524 029 Kohlenwagen OOt der Drg Betriebs-Nr. 725
Die Deutsche Bundesbahn hatte selbst Mit der Bestellung der ersten 520
keine St. 1 Kühlwagen beschafft, es Serienwagen 1927 war die Grund-
gab sie ausschließlich als Privatwagen form der bis heute gebauten Selbst-
der Firma Interfrigo. Die in Deutsch- entladewagen gefunden. Diese ersten
land eingestellten Wagen hatten in bis 1932 beschafften Wagen hatten
der Regel keine elektrische Belüf- noch keine Drehgestelle, sondern
tung. Merkmal waren hier die 8 Flett- 4 Lenkachsen in einem Rahmen.
ner Rotoren verschiedener Bauart Die im Gattungsbezirk Oldenburg
auf dem Dach. Der Fahrtwind trieb eingereihten Wagen waren ein erster
über diese Rotoren Lüfter im Innen- erfolgreicher Versuch, den Massen-
raum an, die für eine gleichmäßige transport von Schüttgütern zu ratio-
Verteilung der kalten Luft im Wagen- nalisieren.
innern sorgten. Best.-Nr. 67101 Best.-Nr. 67031 L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8
L i e f e rt e r m i n : 1 . Q ua rta L 2 0 0 8

54 trieBWagen/Wagen trieBWagen/Wagen 55
Personenwagen Ci 05 der DB Betriebs-Nr. 092 947 Personenwagen Di 05 der Drg Betriebs-Nr. 50 236
Die DRG übernahm fast alle der
Die Personenwagen der Epoche III
württembergischen Viertklasswa-
wurden bei der DB für Sonderzüge
gen der Bauarten 1908 und 1912.
(Ski-Express von Stuttgart auf die
Letztere wurden bis 1928 als Di 12
Schwäbische Alb) und sogar für
bezeichnet, nach Abschaffung der
Wendezüge mit Dieselloks einge-
4. Klasse als Cid 12. Noch lange
setzt.
waren diese Fahrzeuge eine Stütze
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8
im Personenverkehr der Reichsbahn-
direktion Stuttgart.
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8

Best.-Nr. 65002 Best.-Nr. 65005

Personenwagen Bi 05 der DB Betriebs-Nr. 094 407 schwerlastwagen samm der Dr, mit ladegut Betriebs-Nr. 60-02-28
Die Personenwagen der Epoche III Die Deutsche Reichsbahn in der
wurden bei der DB für Sonderzüge ehemaligen DDR beschaffte ab 1952
(Ski-Express von Stuttgart auf die die sechsachsigen Flachwagen mit
Schwäbische Alb) und sogar für niederen Bordwänden der Gattung
Wendezüge mit Dieselloks einge- RRym 60. Sie waren ursprünglich für
setzt. den Transport von Militärfahrzeugen

foto zeigt h0-modell


L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8 gedacht, wurden von der DR jedoch
universell eingesetzt. Mit ihnen wur-
den sowohl schwere Einzellasten
wie Fahrzeuge oder Maschinenteile
als auch Stahlwerkserzeugnisse wie
Profilbündel transportiert.
Best.-Nr. 65003 Best.-Nr. 67003 L i e f e rt e r m i n : 2 . Q ua rta L 2 0 0 8

Personenwagen Ci 05 der Drg Betriebs-Nr. 40 061 schwerlastwagen samm der DB, mit ladegut Betriebs-Nr. 31 80 486 7 243-6
Die württembergischen Personen-
Von den sechsachsigen Flachwagen
wagen dritter Klasse von 1905
der früheren Gattung RRym 60
reihte die DRG unter der Bezeich-
übernahm die DB AG noch 1044
nung Ci 05 in ihren Wagenpark ein.
Exemplare und bezeichnete sie als
Einige der Wagen waren zu Viert-
Samm 451. Damit konnte die DB AG
klasswagen umgebaut worden, das
ihren Kunden, wie z. B. der Rohrwerk
Gros stand jedoch als Wagen dritter

foto zeigt h0-modell


Maxhütte GmbH ein universelles
Klasse zur Verfügung. Der größte Teil
Fahrzeug anbieten. Die Rohrwerk
der Wagen kam später noch zur DB.
Maxhütte GmbH ist aus der 1852/53
L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8
gegründeten Maxhütte hervorge-
gangen und produziert noch heute
Stahlrohre in hoher Qualität.
Best.-Nr. 65004 Best.-Nr. 67004 L i e f e rt e r m i n : 3 . Q ua rta L 2 0 0 8

56 Wagen Wagen 57
*
t e s t e n W i e D i e P r O F i s
Liebe immer eiNe spur
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58 r O l l e n P r Ü F s ta n D 59
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