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Übersicht der Gewindearten

Whitworth-Gewinde
Metrisches ISO-Gewinde
Metrisches ISO-Feingewinde
Sägengewinde
Rundgewinde
Flachgewinde
Trapezgewinde
Metrisches Regelgewinde (ISO Gewinnde)
Das metrische ISO-Gewinde ist das mit Abstand am häufigsten genutzte
Gewinde und den Gewindearten.Hier laufen die Außenkanten keilförmig
zusammen und dienen so schon an sich der Befestigung, sprich die Schraube ist
hier selbsthemmend und löst sich hierdurch nicht von alleine.

Metrisches Feingewinde (ISO Fein-Gewinde)


Ein Metrisches ISO Feingewinde hat eine kleinere Steigung als eine Schraube
mit einem Regelgewinde.Das Bedeutet der Abstand zwischen zwei
Gewindestufen bei einer Umdrehung ist geringer.Dies erreicht man durch ein
engeres Gewindeprofil,das weniger tief eingeschnitten wird als das Profil einer
Schraube mit Regelgewinde.Beim Feingewinde kann deutlich mehr Zugkraft
übertragen werden.

Quelle
Whitworth-Gewinde
Das Whiteworth-Gewinde ist ein Zollgewinde.
Heute wird das Whitworth-Gewinde oft bei Rohrverbindungen genutzt und wird
umgangssprachlich auch als Rohrgewinde bezeichnet.
Im Gegensatz zum metrischen Gewinde wird nicht in Millimeter, sondern in Zoll
anegeben.
Das britisch genormte Whitworth-Gewinde kennt zwei unterschiedliche Arten.
Zum einen das BSW (British Standard Whitworth), als das Whitworth Regelgewinde
und das BSF (British Standard Fine Thread) also das Whitworth-Feingewinde.

Quelle
Einleitung zur herstellung eines Innengewinde per Hand
Bevor Sie den Vorbohrer ansetzen, sollten Sie die gewünschte Stelle ankörnern mit einem Körner. Diesen
halten Sie auf die gewünschte Stelle und geben einen kontrollierten Hammerschlag rauf dann kann die
Bohrung durchgeführt werden.Auf das kernloch kommt man, wenn man den Nennmaß minus die Steigung
des Gewindes nehmt.
Der folgende Arbeitsgang ist das Ansenken des Materials. Hierfür benötigen Sie einen Versenker. Durch das
Absenken am oberen Rand des vorgebohrten Kernlochs erhalten Sie einen sauberen Ansatz für den
Gewindebohrer.
Für den letzten Arbeitsschritt brauchen Sie den passenden Handgewindebohrer und das entsprechende
Windeisen
In der Regel erhalten Sie die Gewindebohrer in einem Set. Dieses besteht aus Vorschneider,
Mittelschneider und Fertigschneider. Der Vorschneider schneidet hierbei erstmal nur dünne Rillen in das
Material. Die weiteren Schneider vervollständigen nach und nach das Gewinde.
Am besten Sie verwenden bei diesem Vorgang Schneidöl, so erhalten Sie einen reibungslosen Ablauf.
Mit dem Schneidöl wird der Gewindebohrer vor dem ersten Einführen eingeschmiert.

Alle ein bis drei Umdrehungen, können Sie den Gewindebohrer zurückdrehen, so brechen zu lange Späne
des Materials ab, das Schneidöl kann nachlaufen und Sie erhalten ein ordentliches und funktionales
Gewinde. Diesen Vorgang wiederholen Sie so lange bis Ihr Gewinde fertig ist
Vergewissern Sie sich, dass der Gewindebohrer im rechten Winkel zum Werkstoff steht
drehen Sie den Bohrer langsam und mit Gefühl in das vorgebohrte Loch ein. Halten Sie dabei das Windeisen
mit beiden Händen fest, so erhalten Sie die optimale Verteilung der Kraft. Quelle:
Einleitung zur herstellung eines Aussengewinde per Hand

Für das Schneiden von Außengewinden braucht man einen Rundstab, welcher später das
Gewinde tragen soll, sowie ein Schneideisen und einen Schneideisenhalter. Setzen Sie das
Schneideisen in die vorgesehene Halterung ein und achten Sie darauf, dass die Löcher für
die Verschraubung an der richtigen Stelle sitzen. Nun können Sie die Feststellschrauben zu
ziehen.
Nun nehmen wir den Rundstab, spannen ihn in einen Schraubstock und feilen die scharfen
Kanten konisch an, dadurch entsteht eine Art Kegelkuppe. Hierdurch lässt sich das
Schneideisen besonders einfach ansetzen.
Wie schon beim Schneiden des Innengewindes in der vorherigen Anleitung, schmieren Sie
das Schneideisen mit Schneidöl ein und drehen Sie es nach jeder vollen Umdrehung eine
halbe Umdrehung zurück. Hierdurch brechen die anfallenden Späne ab. Die Späne
werden über die Ausbuchtungen mit der Kleeblattform, welche man als Spanlöcher
bezeichnet vom Rundstab weggeführt. Besonders wichtig ist es wieder die Halterung mit
beiden Händen zu halten und natürlich das Ganze senkrecht zum Rudstab.

Quelle:
Maschinelles fertigungverfahren für
Gewinde herstellung
Gewindefräsen
Beim Gewindefräsen handelt es sich ebenfalls um ein Spanendes
Verfahren. Der Gewindefräser kann ein Innen- sowie Außengewinde
fräsen und ist auch bei dünnwandigen Werkstücken anwendbar. Es
besteht die Möglichkeit die Bohrungs- und Gewindeherstellung in einem
Arbeitsprozess zu tätigen. Der Gewindefräser ist beinah an allen
Werkstoffen einsatzfähig.
Vorteile:
Ein Gewindefräser für verschiedene Größen nötig. Es ist nur Werkzeug für
Links- und Rechtsgewinde nötig. Keine Probleme mit Spänen da diese im
einem schnittgang geschnitten werden ohne den span zu brechen.
Hohe Schnittgeschwindigkeit und Vorschub.
Nachteile:
Es ergeben sich Profilabweichungen bei kleinem Gewindeprofilwinkel
und grober Steigung. Das Gewindeprofil definiert sich durch Zähne, die
das Gewinde schneiden.