Sie sind auf Seite 1von 3

Schriftliche Kommunikation

Erörterung
Soll es kostenlose psychologische Betreuung für Menschen
mit Depressionen geben?
Seit dem Anfang der Coronaviruspandemie leidet ein wesentlicher
Teil der Bevölkerung an Depressionen wegen der heutigen
Unsicherheit. Die Besuche bei Psychologen sind aus diesem Grund
stark gestiegen und es taucht die Frage auf, ob die Betreuung
kostenlos werden soll.
Der wichtigste Einwand bezieht sich auf die Notwendigkeit von
genügenden Gehältern für die entsprechenden Spezialisten. Die
meisten von ihnen arbeiten bei privaten Zentren, nicht bei
öffentlichen welchen. Deshalb setzt sich das Einkommen eines
Psychologen aus den Gebühren der konkreten Dienstleistung
zusammen. Wenn jeder eine kleine Summe von zum Beispiel 5% -
10% des eigenen Lohns je nach der finanziellen Lage monatlich für
psychologische Betreuung ausgibt, reicht die Bezahlung von solchen
Experten mit Sicherheit aus und sogar erhöht sich.
Weiterhin ist zu beachten, dass Psychologen den Tertiärsektor
bedienen. Es wäre gerechter, wenn sie auch wie andere in dem
dritten Wirtschaftszweig Tarife aufstellen. Ihre Arbeit ist von genauso
großer Bedeutung wie diese zum Beispiel von Laboranten,
Kosmetikern, privaten Lehrern und Bildungsberatern, die eine
Bezahlung von den Kunden erfordern. Dabei könnte ihre Dankbarkeit
durch Geld geäußert werden.
Daraus ergibt sich die Idee für Schätzung der Bemühung von
psychologischen Spezialisten. Alle Banknoten und Münzen sind nicht
das, was im Leben am meisten zählt, natürlich, aber stellen eine Form
von Anerkennung dar und befriedigen die menschlichen materiellen
Bedürfnisse. Die sich mit Depressionen beschäftigenden Psychologen
empfinden die emotionelle Wirkung total deprimierter Menschen.
Außerdem gibt es keinen bedeutenderen Genuss für diese Experte als
diesen geschätzt zu werden, weil sie jemanden wieder ruhig und
glücklich gemacht haben.
Andererseits was für die kostenlose psychologische Betreuung
spricht, ist die Chance für ein vergrößertes Interesse daran. Eigentlich
will niemand viel Geld für so etwas geben und wird auf diese
Therapie leicht verzichten. Die reichen Leute bevorzugen auch ganz
frei von dieser Dienstleistung Gebrauch zu machen. Die ärmeren
welchen werden selbstverständlich nach Unterstützung für ihre
Depression suchen, wenn sie nichts bezahlen sollen. Als Folge von
den zahlreichen Besuchen bei einem Psychologen werden die Fälle
dieser geistigen Störung sinken.
Ein weiteres Argument für die im Thema vorgeschlagene Maßnahme
besteht in den vielen Möglichkeiten für Menschen mit niedrigem
Einkommen. Falls die Betreuung kostenlos wird, fühlen sich solche
Patienten nicht mehr von der Armut abhängig. Auf diese Weise
verringern sich die riesigen Unterschiede zwischen den einzelnen
sozialen Schichten. Das höhere Selbstbewusstsein von ärmeren
Menschen und die größere Toleranz ihnen gegenüber in unserer
Gesellschaft gehören zu den Konsequenzen.
Darauf beruht der Hauptvorteil der Einführung einer unentgeltlichen
psychologischen Betreuung für die Leidenden an Depressionen. Die
auf den ersten Blick utopische Vision der Gleichheit aller Menschen
könnte in Erfüllung gehen. Völlig unterschiedlich beispielsweise in
Beruf, Herkunft, Einkommen und Charakter werden die Leute gleich
in ihrer Trauer. Die Reichen geraten manchmal auch in einen
Teufelskreis der Sorgen und des Leids trotz ihres Wohlstands. Und
kein Geld und keine neuen Anschaffungen sind in der Lage, ihre
Stimmung zu verbessern. Das erreichen die hilfreichen Ratschläge,
durch die jeder selbst seine Depression überwinden kann.
Aus dem Geschriebenen schließe ich, dass eine kostenlose
psychologische Betreuung eine sinnvolle Maßnahme ist. Sie soll
deswegen ergriffen werden, damit die Menschen nicht nur in der
jetzigen schweren Zeitspanne, sondern auch danach Depressionen
nicht erleben und stattdessen eine ausgezeichnete geistige
Gesundheit schützen.