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Die amerikanische Anerkennung der Marokkanität der Sahara, ein

ausschlagegebender Wendepunkt für Frieden und Stabilität in der


gesamten Region (italienische Experten)

Rom-Der amerikanische Entscheid, der die volle und vollständige Souveränität


Marokkos über dessen Sahara anerkennt, läutet einen auschlaggebenden
Wendepunkt ein, der bessere Aussichten hinsichtlich der Verfestigung von
Frieden, Stabilität, Investitionen und wirtschaftlicher Integration in der gesamten
Region anbietet, stellten hochrangige italienische Politikwissenschaftler und
Journalisten fest.

In Artikeln, die in der Esteri-Ausgabe des italienischen Magazins Formiche für


den Monat Februar veröffentlicht wurden, liefern diese italienischen Experten
ihre Analysen und Erkenntnisse über die weitreichenden und positiven Folgen
des amerikanischen Entscheids als äußerst wichtigen Akt auf dem Weg, die
Beilegung des regionalen Konflikts um die marokkanische Sahara zu
bewerkstelligen, wobei die Unterstützung der Vereinigten Staaten zugunsten der
seitens Marokkos vorgeschlagenen Autonomieinitiative als einziger Basis für
eine definitive Lösung dieses Konflikts unterstrichen wird.

In dieser Marokko gewidmeten Ausgabe befassten sich diese Experten darüber


hinaus mit der zentralen Rolle des Königreichs im Friedensprozess im Nahen
Osten, mit dessen Engagement im Kampf gegen den Terrorismus und mit dessen
Führungsrolle bei der Förderung des interreligiösen Dialogs.

Der Journalist Massimiliano Boccolini schreibt in diesem Zusammenhang, dass


"der Konflikt um die Sahara kurz vor dessen Ende steht", nach dem
amerikanischen Entscheid und der Unterstützung der Vereinigten Staaten
zugunsten des seitens Marokkos vorgeschlagenen Autonomieplans, der als die
einzige glaubwürdige und gangbare Basis für die Beendigung dieses regionalen
Konflikts angesehen wird.

"Die Blockierung der Pufferzone El Guerguarat im vergangenen November, die


von der Front Polisario inszeniert wurde, um den Handelsverkehr zwischen
Marokko und Mauretanien zu unterbinden, löste einen kontraproduktiven
Mechanismus für die in Tinduf, in Algerien, ansässige Separatistengruppe aus",
schreibt der Journalist „als Epilog dessen, was von dieser Gruppe in der Sahara-
Krise als Flucht nach vorne angesehen wird, war der Besuch des
stellvertretenden Außenministers der Vereinigten Staaten, der mit Fragen des
Nahen Ostens, Ost-und-Nordafrikas betraut ist, David Schenker, in Laâyoune
und Dakhla, der mit der Einweihung eines amerikanischen Konsulats in dieser
Stadt am 10. Januar 2021 sanktioniert wurde“.

Der Journalist betont das Klima der Stabilität in den südlichen Provinzen des
Königreichs, wo rund zwanzig Konsulate aus verschiedenen Staaten der Welt,
inbegriffen der Vereinigten Staaten, eingeweiht wurden und amerikanische
Investitionen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar in der Region eingespritzt
werden werden.

Auf der anderen Seite ließ er das „zunehmende terroristische Risiko“ der
Milizen der Front Polisario in der Sahelo-Sahara-Region und deren Vernetzung
mit Drogenhändlern und organisierten Kriminalitätsgruppen unter die Lupe
nehmen.

Der ehemalige italienische Abgeordnete Khalid Chaouki stellt seinerseits die


Behauptung auf, dass „die Sahara-Region heute ein Gebiet von äußerstem
Interesse für internationale Investoren ist, weil sie ein Tor zum afrikanischen
Kontinent darstellt“, nachschiebend, dass „Marokko seit langem enorme
Ressourcen zwecks der Entwicklung der Region aufgewendet hat, wie es sich
aus den im Entwicklungsplan 2016-2021 zugunsten der südlichen Provinzen
vorgesehenen Projekten und Investitionen ablesen lässt.“

Das jüngste trilaterale Abkommen zwischen Marokko, den Vereinigten Staaten


und Israel und die Anerkennung der marokkanischen Souveränität über die
Sahara durch die Vereinigten Staaten haben zweifelsohne den Weg für neue
Perspektiven, nämlich für die wirtschaftliche Erholung der Region, für die
Förderung ausländischer Investitionen und für die Konsolidierung des
Königreichs als ein stabiles Gesprächspartner, ein Freund und ein strategischer
Verbündeter in sensiblen Fragen wie der Sicherheit in der Sahelzone und als ein
positiver Vermittler bei den anhaltenden Krisen in Libyen und im Nahen Osten
geebnet, fuhr er fort.

Betitelt „Marokko, ein Beispiel für Mäßigung“ hob der italienische


Universitätsprofessor Paolo Branca seinerseits hervor, dass Marokko „ein
Beispiel für Mäßigung und Respekt gegenüber Minderheiten“ darstellt, wobei an
die Unterzeichnung einer Erklärung im Januar 2016 in Marrakesch über die
Rechte religiöser Minderheiten in der islamischen Welt und an den Besuch im
Königreich vom Papst Franziskus erinnert wird.
"In der riesigen Galaxie der muslimischen Welt, die weitgehend vom
Fundamentalismus erschüttert wird, gibt es ein Land, das durch seine Mäßigung
und seinen Respekt für die hierzulande lebenden Minderheiten hervorsticht",
erinnert er daran, Bezug auf Marokko nehmend.

Die Journalistin der Gedi-Gruppe, Karima Moual, rüttelt Italien gegenüber, dem
amerikanischen Beispiel in seinen Beziehungen zum Königreich zu folgen, und
stellte die großen Fortschritte in den Mittelpunkt, die in Marokko dank
hellsichtiger Entscheide und präziser Positionierung des Königreichs als
Ausnahme der Stabilität in der Region und in den Staaten erzielt wurden, denen
es gelungen ist, einen sehr dynamischen und akzeptablen Markt und eine
akzeptable Wirtschaft zu entwickeln.“

Sie führt das Beispiel von Vorzeigeprojekten in Marokko auf, wie dem größten
afrikanischen Hafen in Tanger, dem gigantischen Noor-Solarkraftwerk in
Ouarzazate und dem günstigen Klima der wirtschaftlichen
Wettbewerbsfähigkeit im Königreich, feststellend, dass Marokko „seine
Grundpfeiler auf einer ernsthaften und soliden Basis ausbaut“.

Die Journalistin erinnert überdies an die klare und eindeutige Position der
Vereinigten Staaten im Hinblick auf die Frage der marokkanischen Sahara und
stellte fest, dass dieser Konflikt seitens Algeriens aufrechterhalten und
ausgenutzt wird, um "das Wachstum Marokkos strategisch zu dessen Gunsten
einzuschränken. Jedoch ist die Zeit immer der Träger der Wahrheit, und schon
heute können wir uns einen Einblick in die Politik von Algier verschaffen, das
einen Schatz an Gas unter dessen Boden bereithält, sich aber, anstatt sich unter
den reichsten Mächten der Welt zu positionieren, heute schmerzhaft unter den
instabilsten Staaten befindet und mit schwerwiegenden wirtschaftlichen
Problemen zu hadern hat“.

Der Journalist und Experte für die islamische Welt, Carlo Panella, der Journalist
und Schriftsteller Francesco De Palo, der ehemalige italienische Außenminister
und Präsident des Weltausschusses für Rechtsstaatlichkeit „Marco Pannella“
Giulio Terzi di Sant'Agata fokussierten auf die neuen geopolitischen Fragen und
auf die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Frieden im Nahen
Osten, die Rolle Marokkos in der Weltdiplomatie, auf dem
Mittelmeerschachbrett, in Afrika und im darauffolgenden Friedensprozess im
Nahen Osten im Zuge des trilateralen Abkommens Marokko-USA-Israel ins
Rampenlicht rückend.
In seinem von der Zeitschrift veröffentlichten Beitrag stellte der marokkanische
Botschafter in Italien, Youssef Balla, seinerseits fest, dass „die Vereinigten
Staaten, in dem sie eine Investition in Höhe von 5 Milliarden Dollar
angekündigt haben und ein Wirtschaftskonsulat in der marokkanischen Sahara
eingeweiht haben, Marokkos Position als Plattform in Richtung afrikanischer
Tiefe bestätigt haben“.

Der amerikanische Entscheid, Marokkos Souveränität über die Sahara


anzuerkennen, wird sich auf regionaler Ebene stark positiv einwirken, da er den
politischen Prozess der Vereinten Nationen auf der Suche nach einer politischen
Lösung für den künstlichen regionalen Konflikt um die marokkanische
Souveränität beschleunigen wird, worin Algerien die Rolle eines
Hauptstockholders einzunehmen hat, nachschiebend, dass "diese Lösung
ausschließlich auf der marokkanischen Autonomieinitiative im Rahmen der
Souveränität und der territorialen Integrität des Königreichs abstützen könne".

„Zu den wirtschaftlichen Einwirkungen steuert diese afrikanische Dimension der


marokkanisch-amerikanischen strategischen Partnerschaft dazu bei, die
regionale Verbindung zwischen Stabilität und Sicherheit zu verstärken, die einen
zentralen Platz einnehmen wird, zum Nutzen der derzeitigen beispielhaften
Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern in diesem speziellen Bereich
und ihr gegenseitiges Engagement im Kampf gegen Terrorismus,
Radikalisierung und alle Arten illegalem Handels“, unterstrich er.

Was die Wiederaufnahme der Beziehungen zwischen Marokko und Israel


anbelangt, so war das Königreich immer ein Land des Friedens, des Dialogs und
des Zusammenlebens zwischen verschiedenen Religionen. Diese
Wiederaufnahme werde zur Ankurbelung von Frieden und Stabilität in der
Region des Nahen Ostens durch die Wiederaufnahme des Friedensprozesses
zwischen Palästinensern und Israelis mit der Zwei-Staaten-Lösung zwecks der
Friedensstiftung anderer Staaten in der Region ihren Beitrag leisten.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com