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BhÅgavatam XI.11.

43–48

SvÅm≠ SadÅnanda DÅsa

(Text und Kommentar in Einheit)


© Kid Samuelsson 2006

Mir soll er opfern, in der Sonne, durch vedische Hymnen;


Mir soll er opfern, im Feuer, durch Opfergaben;
Mir soll er opfern, in weisen Gelehrten, dadurch, dass er sie als Gast dienend
bewirtet;
Mir soll er opfern, in Kühen, durch Gras und Futter;
Mir soll er opfern, im Bhakta, durch Freundschaft und edle Achtung;
Mir soll er opfern, im Raum, im Herzen, durch festwurzelndes Nachdenken über
Mich;
Mir soll er opfern, im Wind, im Atem, durch Denken daran, dass alle Wesen
PrÅœa, d.i. Vitalität, Mir verdanken;
Mir soll er opfern, im Wasser, durch Darbringen von Blumen, von Tulas≠ etc.;
Mir soll er opfern, in der Erde, durch Säuberung und Weihe des Ortes, wo er mein
Bild verehrt;
Mir soll er opfern, im eigenen Leibe, dadurch, dass er sich selbst zu essen gibt
(weil Ich in seinem Leibe wohne, dem Tempel, der Mir gehört; nich aus Lust);
Mir soll er opfern, in allen Wesen – dem ParamÅtmÅ, indem er Leid und Freude
aller Wesen als eigenes Leid und eigene Freude betrachtet.

Dann erlangt er wesentliche Bhakti (Sat-Bhakti) zu Mir, denn die Kraft, sich
immer in allen Dingen Meiner bewusst zu sein, erhält er durch dienende
Gemeinschaft mit den Meinen.
Es gibt keinen anderen Weg als den Weg der Bhakti in Gemeinschaft mit den
Meinen, denn Ich bin in den Meinen ganz gegenwärtig.