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Exotische Kräuter

Eine Teepflanze für den Garten


Tee im eigenen Garten anzubauen war bislang undenkbar. Jetzt ist es einem Holländer aus der Ortschaft
Braband gelungen, eine Teepflanze zu kultivieren, die auch in unseren Breitengraden einfach im Garten
wächst.

Vor zehn Jahren war der Unternehmer in China und ist dort zum Teeliebhaber geworden. Zurück in den
Niederlanden hatte er die Idee, selbst Tee anzubauen.  Er recherchierte in ganz Europa, aber ohne Erfolg. Es
gab einfach keine winterharte Teepflanze. Also begann er selbst zu züchten und hatte nun endlich Erfolg.
Die Teepflanze Tea by me® wurde jetzt auf der Internationalen Gartenmesse in Essen vorgestellt (Camellia
sinensis).Sie verspricht eine Teeernte aus dem eigenen Garten. Die Pflanze verträgt Frost bis minus zehn
Grad und ist auch hervorragend für Fensterbank, Wintergarten und den Anbau im Kübel geeignet. Die
Teepflanze Tea by me®' kann bis zu 1,50 m hoch werden. Ein Rückschnitt ist im Frühjahr sinnvoll. Die
Pflanze blüht ab April.

Standort  und Pflege

Teepflanzen lieben es warm und sonnig. Ein sonniger bis halbschattiger Platz ist deshalb am besten
geeignet. Die Teepflanze "Tea by me" fühlt sich im Kübel wohl, kann aber auch direkt ins Beet gesetzt
werden. Der Kübel sollte einen Durchmesser von mindestens 40 Zentimeter haben, damit sich die Wurzeln
schön entfalten können. Wächst die Pflanze im Kübel, kann sie im Winter bei starken Frostgraden einfach in
den Wintergarten umziehen. Auf dem Beet muss sie besonders geschützt werden, denn bei Temperaturen
unter minus zehn Grad erfriert die Pflanze. Lockere, durchlässige Blumenerde ist am besten geeignet.
Teepflanzen müssen regelmäßig aber mäßig gegossen werden.

Auf einen Blick - Pflanzensteckbrief

Heimat China

Pflanzenfamilie Camellia sinensis

Wuchs als Strauch buschig wachsend, bis 1,50 Meter hoch

Blüte ab April

Standort hell, warm, Südseite

Boden durchlässig, sandig, eher sauer

Winterhart bedingt bis minus 10 Grad

Mehrjährig ja

Verarbeitung

Die Blätter der Teepflanze Tea by me® (Camellia sinensis) sind je nach Verarbeitungszustand für Weiß-,
Grün-, oder Schwarztee geeignet. Grundsätzlich gilt: Teeblätter nie in der Sonne trocknen.

Schwarzer Tee
1. Wählen Sie die beiden oberen Blätter und die Knospe. Solange die Pflanze klein ist, sollte nicht zu viel
geerntet werden.
2. Legen Sie die Blätter auf ein feines Raster oder Backblech und lassen Sie die Blätter für ca. 20 Stunden
trocknen (bis sie 60% Wasser verloren haben). Die Blätter sind dann weich und schlaff.
3.  Die Blätter können jetzt mit den Fingern zusammengerollt werden. So werden die Zellen der Blätter
gebrochen und durch den freigesetzten Saft werden die Blätter braun. 
4. Legen Sie die Blätter auf ein Backblech und lassen Sie sie ca. 3 Stunden bei Raumtemperatur (ca. 24° C)
fermentieren. 
5. Nach dem Fermentationsvorgang müssen die Blätter getrocknet werden. Legen Sie sie in einen vorgeheizten
Ofen (110° C bis 125° C) und lassen Sie sie in ca. 20 Minuten trocknen. Die Blätter sind bereit für den Tee,
wenn sie knackig und völlig trocken sind. Lassen Sie sie abkühlen und genießen Sie Ihren hausgemachten
schwarzen Tee.

Grüner Tee

Für Grüntee verwenden Sie die jungen Blätter der Teepflanze. Sie wachsen an noch hellen Zweigen, Triebe
des Vorjahres sind bereits braun.

Blätter auf einem Sieb oder Backblech trocknen lassen, bis sie wieder etwa 60% Wasser verloren haben.

1. Blätter zwischen den Fingern rollen.


2. Danach auf ein Backblech legen und etwa 3 Stunden bei Raumtemperatur (bei ca. 24° C) fermentieren. 
3. Wasser in einem Dämpfer aufkochen. Teeblätter in den Dämpfer legen und 1 bis 2 Minuten dämpfen bis die
Blätter olivgrün werden. Blätter anschließend mit kaltem Wasser abspülen.
4. Teeblätter in einem vorgeheizten Ofen, zwischen 110° C und 125° C trocknen lassen. Hin und wieder
bewegen. Die Blätter sollten nach etwa zwölf Minuten trocken und knackig sein.

Fakten rund um die Teezubereitung * Teesorten enthalten Koffein. Um den Koffeingehalt zu mindern,
nutzen Sie den zweiten Aufguss.

* Grüner Tee bekommt einen bitteren Geschmack, wenn er mit heißem Wasser hergestellt wird. Verwenden
Sie deshalb kein Wasser über 80° C.

* Teesorten schmecken besser, wenn sie mit der richtigen Wassertemperatur zubereitet wurden.

Wassertemperatur direkt nach dem Aufkochen ~ 95°C (Ideal für Schwarzen Tee und Früchtetee)
Wassertemperatur 1 min nach dem Aufkochen ~ 80°C  (Grüne und Weiße Tees)
Wassertemperatur 3-4 min nach dem Aufkochen ~ 70°C (Grüne und Weiße Tees)
Wassertemperatur 8-9 min nach dem Aufkochen ~ 60°C (japanische Grüne Tees)

Ziehzeit Je nach Sorte sollte Tee unterschiedlich lange ziehen. Lesen Sie deshalb die Hinweise der Hersteller
auf der Verpackung. Es gibt aber Richtwerte für die Ziehzeit: Wer Körper und Geist beleben will, sollte Tee
nur kurz ziehen lassen. Häufig reichen schon drei oder vier Minuten. Tee wirkt beruhigend, wenn er lange,
also bis zu zehn Minuten zieht. Früchte- und Kräutertees brauchen etwa eine Viertelstunde, um den vollen
Geschmack zu entfalten. Doch Vorsicht: Zieht Tee zu lange, kann er bitter werden.

https://www.mdr.de/mdr-garten/pflanzen/teepflanze-anbauen-tea-by-me100.html

Aussaat und Anzucht mit LED-Pflanzenlampen


 Gemüseanzucht in der Stadt

Mit dem neuen Jahr startet auch ganz langsam die Gartensaison, denn schon ab Januar oder Februar können
von einigen Sorten die ersten Jungpflanzen vorgezogen werden.

Wir wohnen in einer sehr schönen, aber nicht besonders hellen Altbauwohnung. Die sonnigen Südfenster
mit tiefen Fenstersimsen – die für die Pflanzenanzucht ideal wären – sucht man bei uns leider vergeblich. Da
Pflanzen immer zum Licht wachsen, werden sie bei Lichtmangel automatisch lang, dünn und dadurch
schwach. Anfangs habe ich versucht, dies durch kühle Temperaturen und eine möglichst späte Aussaat zu
vermeiden, war mit dem Ergebnis aber nicht wirklich glücklich.

Letztes Jahr habe ich, inspiriert von meinem Instagram-Freund Francesco ein Pflanzregal mit LED-
Pflanzenlampen angeschafft – der Beginn einer neuen Ära und aus meiner Sicht eine super empfehlenswerte
Investition. In diesem Artikel erkläre ich zunächst die Basics der Aussaat für Gartenanfänger. Falls Ihr damit
schon Erfahrung habt, könnt Ihr hier auch direkt zum Abschnitt über Pflanzenlampen springen.

Gemüsepflanzen selbst vorziehen


Vorteile des Jungpflanzen selbst vorziehen

Einen Großteil meiner Pflanzen säe ich selbst aus, da ich dadurch auch exotische Pflanzen (wie meinen heiß
geliebten Wasserspinat) oder alte Gemüse-Sorten (z.B. besondere Tomaten) anbauen kann, für die es keine
Jungpflanzen im Handel gibt. Zusätzlich habe ich mehr Kontrolle über den Einsatz von Dünger und
Pflanzenschutzmitteln – denn nicht alle im Handel erhältlichen Pflanzen stammen aus Bio-Anbau.

Welche Pflanzen werden im Haus vorgezogen, welche direkt ins Beet gesät?

1. Frostempfindliche Pflanzen, die eine Voranzucht benötigen


Hierzu zählen alle frostempfindlichen Gemüsesorten wie Tomaten, Chilli und Paprika, die ohne
Frosteinwirkung eigentlich auch mehrjährig wachsen könnten. Sie haben meist eine lange Kulturdauer –
wenn man sie erst nach dem Frost direkt säen würde, würden die Früchte nicht bis zum Herbst ausreifen.
2. Frostempfindliche Pflanzen, die vorgezogen werden sollten
Eine Gruppe recht schnell wachsender Arten wie Gurken, Kürbis und Zucchini kann auch direkt gesät
werden, eine Vorzucht ist jedoch empfehlenswert, da auf diese Weise viel früher geerntet werden kann.
3. Pflanzen, die sowohl direkt gesät als auch mit Voranzucht funktionieren
Hierzu zählen Salate, aber auch Kohlrabi oder Fenchel. Sie sind entweder schnell wachsend oder
kältetolerant und können ggf. direkt gesät werden. Im Schrebergarten bevorzuge ich wegen der anfangs
fehlenden Bewässerung und der Gefahr durch Schnecken jedoch, die Pflänzchen im Haus zu starten und erst
als kräftige Jungpflanzen in den Garten zu setzen.
4. Pflanzen, die nur direkt gesät werden
Hauptvertreter dieser Gruppe sind die Wurzelgemüse. Viele Pflanzen nehmen uns das Umpflanzen im
wahrsten Sinne des Wortes krumm und wachsen danach nicht gut. Ich säe sie daher lieber mit Hilfe von
Saatbändern direkt ins Freiland. Auch Kulturen, die großflächig ausgestreut werden (wie Spinat,
Winterportulak oder Feldsalat) werden am besten direkt ins Beet gesät.

Gemüse aussäen – welche Erde eignet sich?

Für die Anzucht eignet sich am besten mageres, nährstoffarmes Substrat. Ihr könnt dafür entweder spezielle
Anzucht- bzw. Kräutererde oder Quelltöpfe aus Kokos kaufen. Alternativ könnt Ihr auch Gartenerde
1:1 gemischt mit Kompost verwenden. Die magere Erde regt bei den Keimlingen ein starkes
Wurzelwachstum an, wodurch sich die Pflanze später deutlich besser mit Nährstoffen versorgen kann.

Gemüse aussäen – die besten Töpfe und Gefäße

Je nach Sorte säe ich entweder in flache Saatschalen (feine Samen von Salaten oder Kohlsorten), direkt in
kleine Töpfchen (dicke Samen von Zucchini oder Kürbis) oder in Kokos-Quelltöpfe (kostbare mittelgroße
Samen, von den ich nur wenige habe, z.B. spezielle Tomaten). Letztes Jahr habe ich einige Ideen für
Upcycling-Anzuchtgefäße zusammengestellt – schau doch dort auch mal vorbei.

Das passende Saatgut finden

Seit wir unseren Garten haben, nutze ich unter anderem das Bio-Saatgut von Magic Garden Seeds. In diesem
Jahr habe ich einige Saatgut-Sets mit meinen Favoriten zusammengestellt, die Ihr nun exklusiv in meinem
Shop bekommt. Von essbaren Blüten und Kräutern über pflegeleichte Anfängergemüse, bis zu einem
Schrebergarten Komplettpaket. Die Sets sind in einer wunderschönen Schachtel verpackt und eignen sich
daher auch toll als Geschenk.

Aussaat und Vorkultur von Gemüse – in 7 Schritten erklärt

 Das Saatgut idealerweise über Nacht einweichen. Ich nehme lauwarmes Wasser und ein kleines Schälchen.
Dadurch werden die Samen durchfeuchtet, quellen auf und keimen später schneller und zuverlässiger.
 Ein Aussaatgefäß mit Substrat füllen.
 Die eingeweichten Samen nach Vorgaben auf der Packung aussäen (beachtet dabei die Saattiefe und ob es
sich um Licht- oder Dunkelkeimer handelt.) Danach ggf. dünn mit Erde bedecken.
 Die Aussaat vorsichtig angießen. Ich benutze eine feine Handbrause (Affiliate Link), da ich damit das Wasser gut
dosieren kann und feine Samen nicht weggespült werden.
 Die meisten Gemüse-Saaten benötigen zum Start der Keimung Temperaturen um 20-25°C. Um diese zu
erreichen, könnt Ihr eine Heizmatte nutzen, die Aussaat auf ein warmes Fensterbrett stellen oder mit
heißem Wasser angießen. Kaltkeimer bilden eine Ausnahme – diese erkläre ich euch bei Gelegenheit in
einem extra Artikel.
 Ideal für die Keimung ist ein Kleinklima mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Aussaat daher am besten mit einem
umgestülpten Einmachglas, einer Plastikhaube oder einer Folie abdecken. Ich benutze gerne
Einwegverpackungen von Weintrauben als Mini-Gewächshäuser.
 Die Aussaaten möglichst hell stellen und täglich gießen. (Die Ballbrause vom Foto gibt es z.B. bei
Manufactum.) Nach einigen Tagen (je nach Sorte) könnt Ihr wahrscheinlich schon das erste Grün in Form der
Keimblätter bewundern.

Handbrause

Viele von Euch haben nach einer Bezugsquelle für die kleine Handbrause (Affiliate Link)  gefragt. Ich habe sie
auf dem Foto verlinkt.

Aussaatkalender für die Voranzucht im Haus

Ich habe hier einige Klassiker und meine Lieblingsgemüse aufgelistet und jeweils dem
Monat zugeordnet, in dem die Aussaat für die Voranzucht in der Wohnung erstmals
sinnvoll ist. Die meisten Sorten könnt Ihr auch 4 Wochen später noch säen, die Ernte
verzögert sich dadurch nur entsprechend etwas. Die Angaben beziehen sich auf einen
Ort mit optimaler Beleuchtung. Falls Ihr sehr wenig Licht habt, solltet Ihr die Aussaaten
möglichst spät planen – frische, noch kleine Jungpflanzen holen im Garten oder auf dem Balkon besser auf
als ältere, die lange mit wenig Licht auskommen mussten..

Januar  Blumenkohl
 Rotkohl
 Paprika  Weißkohl
 Chili  Wirsing
 Aubergine  Pak Choi
 Artischocke  Gemüsezwiebeln
 Physalis oder Andenbeere  Mais

Februar April

 Wasserspinat  Tomaten
 Kohlrabi  Kürbis
 Robuste Salate wie Römersalat, Endivien,  Zucchini
Eisberg  Gurke
 Tomatillo
 Melonen Mai
 Lauch (Sommerernte)
 Knollensellerie  Grünkohl
 Palmkohl
März  Braunkohl
 Rosenkohl
 Fenchel
 Mangold Juni
 Brokkoli
 Lauch (Winterernte)

Keimlinge pflegen und Pflanzen pikieren

Nach der Keimung bildet sich zuerst ein besonderes Blattpaar, das Keimblätter genannt wird. In diesem
Stadium benötigt die Kultur regelmäßig Licht und Wasser. Achtet aber darauf, nicht übermäßig zu gießen,
um Staunässe zu vermeiden. Sobald nach den Keimblättern das erste richtige Blattpaar erschienen ist,
können die Pflänzchen pikiert (vereinzelt und umgetopft) werden. Dazu stecht Ihr neben dem Stängel mit
einem langen dünnen Gegenstand, z.B. mit einem Bleistift vorsichtig, tief in die Erde und hebelt die Pflanze
vorsichtig heraus. Achtet darauf, dabei die Wurzeln möglichst wenig zu beschädigen.

Falls Ihr zu viele Keimlinge habt, wählt jeweils die stärksten Pflänzchen aus – sie werden sich auch weiter
besser entwickeln. Die pikierten Pflänzchen könnt Ihr nun in eigene Töpfe setzen. Ich verwende dazu gerne
gebrauchte quadratische Pflanztöpfe, wie man sie beim Staudenkauf bekommt. Sie sind stabil, lange haltbar
und lassen sich platzsparend aufstellen. In diesen verbleiben die Jungpflanzen dann bis sie in den Garten
kommen.

Welche Erde beim Eintopfen verwenden?

Bei der Frage, welche Erde für dieses Pflanzen-Stadium am besten ist, scheiden sich die Geister. Einige
Gärtner bevorzugen nährstoffarme Erde, um das Wurzelwachstum weiter anzuregen, ich setze die
Pflänzchen direkt in torffreie Bio-Gemüse-Erde, da ich das Gefühl habe, dass der Nährstoffmangel das
Wachstum sonst zu stark verlangsamt. Die meisten Arten (besonders aber Tomaten) sollten nach dem
Pikieren tiefer gesetzt werden. Ich positioniere die Keimlinge so, dass die Keimblätter gerade noch aus der
Erde gucken. So bilden sich seitlich weitere Wurzeln und der Stängel wird kurz und kompakt gehalten.
Kohlrabi bildet eine Ausnahme. Achtet darauf, Kohlrabi Keimlinge nicht zu tief zu setzen, da sich sonst
später ggf. keine Knollen bilden.

Jungpflanzen pflegen

Gekeimte Jungpflanzen sollten möglichst hell und eher kühl stehen, um ein kompaktes Wachstum zu
fördern. Da wir in der Wohnung nicht genug Tageslicht haben, stelle ich die getopften Pflanzen in mein
beleuchtetes Pflanzenregal. Es hat 3 Etagen und mit etwas Planung bringe ich dort meine komplette
Gemüseanzucht unter. Um Platzproblemen vorzubeugen, säe ich nicht alles auf einmal aus, sondern beginne
mit robusten Salaten, Kohlrabi etc., die ich sobald die Erde im Garten aufgetaut ist, ins Frühbeet setze.
Damit entsteht im März und April wieder Platz für neue Aussaaten in der Wohnung.

Jungpflanzen Anzucht mit LED-Pflanzenlampen


Vorteile von der Anzucht mit Pflanzenlampen

Wenn man Kunstlicht nutz, kann man mit der Aussaat schon früher beginnen, da es in den meisten
Regionen im Januar und Februar noch zu dunkel für eine Aussaat mit Tageslicht ist. Eure Pflanzen
wachsen mit Kunstlicht kräftiger und deutlich kompakter und müssen später nicht so lange abgehärtet
werden. Die unviversell einsetzbaren Pflanzenlampen ermöglichen eine Anzuch auch in dunklen
Wohnungen oder bei schmalen Fensterbrettern.Theoretisch könnt Ihr damit die Anzucht sogar in den Keller
verlagern. Mit einem Pflanzregal könnt Ihr außerdem viele Pflanzen bei geringer Stellfläche anbauen.

Anzucht mit künstlichem Licht – welche Pflanzenlampen sind am besten?

Prinzipiell rate ich Euch zu Leuchten aus LEDs, da sie wenig Strom verbrauchen und kaum Wärme
abstrahlen. Während bei Lampen zur Raumbeleuchtung die Lichtstärke und Ausleuchtung in LUX und
Lumen gemessen wird und vor allem die Helligkeit eine Rolle spielen, ist bei Pflanzenlampen in erster
Linie die sogenannte photosynthetisch aktive Strahlung (PAR) relevant.

Für die Photosynthese sind vor allem rote und blaue Lichtstrahlen verantwortlich, weshalb einige
Pflanzenlampen nur aus blauen und roten LEDs bestehen. Für einen Aufbau im Wohnbereich sind diese
m.E. ungeeignet, da dadurch das Zimmer in einen ungemütlichen lila Schein versetzt wird. Ich habe daher
nach einem System gesucht, bei dem das Licht auch grüne Bestandteile besitzt und somit insgesamt weiß
erscheint.

Wenn Ihr verschieden Leuchten vergleichen möchtet, ist vor allem die Angabe des PFFD Wertes relevant.
Er beschreibt, wie viele Photonen auf einem Quadratmeter bei einem definierten Abstand ankommen. Je
höher der Wert, desto besser ist die Leuchte.

Achtet, wenn Ihr Euer System selbst konfiguriert, später beim Aufbau auf einen möglichst geringen Abstand
der Lichtquelle und auch darauf, dass sich die Pflanzen durch die Blätter nicht gegenseitig verschatten.

IKEA Pflanzenregal VÄXER/KRYDDA zur Jungpflanzenanzucht

Seit letztem Jahr habe ich ein beleuchtetes Pflanzenregal von IKEA. Es besteht aus drei verzinkten
„Tabletts“, die in Etagen übereinander angeordnet sind. Jede Etage wird mit einer Pflanzenlampe
bestückt und diese werden unter dem Regal versteckt gekoppelt. Ich steuere die Beleuchtung über eine
Zeitschaltuhr, die das System morgens ein- und abends wieder ausschaltet.

Ihr könnt natürlich auch erst mal mit einer kleineren Pflanzenleuchte starten – das Regal hat für mich den
Vorteil, dass ich alle meine Jungpflanzen auf einer kleinen Stellfläche unterbringe. Leider gibt es das
VÄXER/KRYDDA* System bei IKEA gerade nur noch mit zwei Etagen, Ihr könnt das Prinzip aber aus
jeden beliebigen Regal nachbauen. Stellt dafür einige Aussaaten auf ein Regalbrett und befestigt jeweils am
darüber liegenden Fachboden eine ausreichend dimensionierte Pflanzenlampe.

Leider habe ich im letzten Frühjahr keine Fotos von meinem befüllten Pflanzregal in Benutzung gemacht.
Das werde ich in den nächsten Wochen nachholen und aktuelle Bilder hier einfügen.

Wieviel Strom brauchen Pflanzenwachstumslampen?

Moderne LEDs benötigen deutlich weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen. In meinem Pflanzregal
sind 3 Leuchten verbaut. Eine liefert im Durchschnitt 100 μmol/m²/s und verbraucht monatlich ca. 4,5 KW
pro Lampe bei 16 h Betrieb am Tag. Der Betrieb der gesamten Einheit kostet also ca. 4, – €/Monat.

Schädlingen und Problemen bei der Jungpflanzenanzucht vorbeugen


Trauermücken

Die größte Gefahr für die feinen Pflänzchen besteht m.E. durch Trauermücken. Einen Befall könnt Ihr an
winzigen Fliegen erkennen, die bei Bewegung aus der Erde hochschwirren. Die Mücken entwickeln sich
häufig in dauerfeuchter Erde (auch bei Zimmerpflanzen), und sie breiten sich dann schnell auf alle Töpfe
aus. Die Fliegen legen ihre Eier in die feuchte Erde, wo kurz darauf die Larven schlüpfen. Diese ernähren
sich von den Pflanzenwurzeln und können diese so weit schädigen, dass die Jungpflanzen absterben.

Trauermücken vorbeugen

 Achtet darauf, keine Schädlinge von außen einzuschleppen. Neu zugekaufte Jungpflanzen oder neue
Zimmerpflanzen stelle ich meist für ein paar Tage in Quarantäne in einen separaten Raum und beobachte,
ob Schädlinge vorhanden sind.
 Bedeckt die Oberfläche der Pflanztöpfchen mit etwas Sand. Dieser dient als Barriere und hindert ggf.
vorhandene Mücken an der Eiablage.
 Bringt in der Nähe der Pflanztöpfchen einige klebende Gelbstecker an. Evtl. schon vorhandene Mücken
werden angelockt und bleiben kleben.
 Sparsam gießen und Staunässe vermeiden! Trauermücken lieben stark durchfeuchtete Erde. Benutzt daher
zum Gießen am besten eine kleine feine Handbrause, da Ihr mit ihr das Wasser gezielt und sparsam dosieren
könnt.
 Trauermückenlarven sind in gekaufter Erde oft schon vorhanden. Zur Vorbeugung kann es helfen, diese vor
der Aussaat für 10 Minuten im Backofen auf über 100°C zu erhitzen. Leider werden dadurch auch alle
anderen Bodenlebewesen und Bakterien abgetötet – hier gilt es also Kosten und Nutzen abzuwägen.

Trauermücken bekämpfen

Bei beginnendem Befall könnt Ihr versuchen, die Erde einmal komplett austrocknen zu lassen (leider
welken dabei auch die Pflanzen) und bereits vorhandene Mücken mit Gelbsteckern zu fangen. Auch
Umtopfen in frische nicht “verseuchte” Erde kann helfen. Bei stärkerem Befall oder einer großen Menge an
Pflanzen hilft aus meiner Sicht nur das Gießen mit speziellen Nematoden (Fadenwürmern), die sich von
den Trauermückenlarven ernähren. Diese werden in Form eines feinen Pulvers angeboten, das nach genauer
Anleitung ins Gießwasser gegeben wird. Diese Methode habe ich schon selbst ausprobiert und sie
funktioniert wirklich zuverlässig. Wenige Tage nach dem Gießen ist der Spuk vorbei – die nützlichen
Nematoden sterben nach getaner Arbeit von selbst ab.

Blattläuse

Läuse an Jungpflanzen kommen fast immer von außen und können (da im Zimmer keine natürlichen Feinde
vorhanden sind) schnell zu einer Plage werden. Aber keine Panik – man kriegt sie durch Abspülen ganz gut
in den Griff. Ihr könnt dazu entweder einen Blumensprüher benutzen, damit die Blätter mit Wasser benetzen
und ggf. die Läuse zusätzlich vorsichtig abstreifen. Pflänzchen in einzelnen Töpfchen spüle ich auch
einfach unter dem Wasserhahn ab. Achtet nur darauf beim Entfernen der Läuse empfindliche Blättchen nicht
zu beschädigen und den Topf beim Abspülen so zu kippen, dass nicht die Pflanzerde herausgespült wird.

Hilfe, meine Erde schimmelt!

Immer wieder lese ich von schimmliger Pflanzerde. Ich hatte bisher damit nur einmal Probleme, und damals
lag es an minderwertigem Substrat, weil ich auf die Schnelle keine gute Erde bekommen hatte. Achtet daher
bereits bei der Aussaat und beim Umpflanzen auf Anzeichen von Schimmel wie weißen Flaum oder
muffigen Geruch. Schimmel wird wie Trauermücken auch durch Staunässe begünstigt. Versucht also auch
deshalb sparsam zu gießen. Taucht dennoch Schimmel auf, könnt einige Tropfen Teebaumöl ins Gießwasser
geben oder die befallene Erde dünn mit Aktivkohle bestreuen. Falls beides nicht wirkt, solltet Ihr die
Pflanzen in frische Erde umtopfen.

Nun steht Eurem Gartenstart eigentlich nichts mehr im Weg. Schaut doch mal bei meinem Artikel
zur Mischkultur vorbei, falls Ihr noch Ideen zur Planung Eures Gemüsegartens benötigt. Und
vielleicht habt Ihr ja auch Lust, mir zu verraten, was Ihr diese Saison so alles anbauen werdet?

https://www.hauptstadtgarten.de/aussaat-anzucht-led-pflanzenlampen/

Tee im Garten anbauen


Tee kann nach Wasser als das zweithäufigste Getränk der Welt eingestuft werden. Teepflanzen (Camellia
sinensis) sind ein immergrüner Strauch mit kleinen Blätter und Knospen. Diese werden zur Herstellung von
getrocknetem Tee verwendet.

Die Teepflanze wird hauptsächlich in Regionen wie Asien, Afrika, Südamerika und rund um das schwarze
und kaspische Meer angebaut. Aber auch in Teegärten in Großbritannien, Australien, Neuseeland und
Deutschland kann Tee angebaut werden.

klassische Teeanbaugebiete

China, Indien, Sri Lanka und Kenia spielen eine wichtige Rolle in der weltweiten Teeindustrie als die
größten Tee produzierenden Länder der Welt.

Klima und Geographie sind die Schlüsselfaktoren, die die Anbaugebiete und die Qualität des fertigen Tees
bestimmen. Die Teepflanze ist sehr anpassungsfähig und wird in einer Vielzahl von Bedingungen angebaut.
Eine Teepflanze kann mit leichtem Frost und Schnee umgehen, aber nicht mit starken Frost oder
anhaltenden kalten Wintern.
Klimatische Bedingungen beeinflussen direkt die chemische Zusammensetzung des Tees und chemische
Veränderungen, die bei der Verarbeitung von Teeblättern auftreten.

Deutschland ist ein Land mit einem gemäßigten Klima und hat keine längeren Perioden mit heißem oder
kaltem Wetter. Da Tee unter sehr unterschiedlichen geografischen und klimatischen Bedingungen angebaut
wird, scheint der Anbau von Tee in vielen Regionen Deutschlands möglich zu sein. Jeder kann eine Tasse
selbstgemachten Tee auch ohne großen Garten genießen. Es ist möglich, Teepfanzen in einem Gewächshaus
oder in einem Topf anzubauen, der in kalten Wintern ins Haus gebracht werden kann.

Die Teepflanze ist ein kleiner Strauch mit einer Höhe von ca. 1-2 Metern und sollte regelmäßig geschnitten
werden, um zu vermeiden, dass sie als großer Baum wächst. Teesträucher blühen mit duftenden weißen
Blüten, die es ihnen ermöglichen, sie als Zierpflanze zu verwenden.

Da Teepflanzen gut auf gut durchlässigem, saurem Sandboden angebaut werden, müssen sie dem
Pflanzboden etwas Torfmoos hinzufügen. Im Allgemeinen dauert es etwa 3 Jahre, bis die ersten Teeblätter
aus dem Teestrauch gepflückt sind, und es ist notwendig, zwei Blätter und eine Knospe zu pflücken, um am
Ende eine gute Qualität zu erhalten.

Camellia sinensis

Tee kann mit Hilfe von Teesamen oder kleinen Teepflanzen angebaut werden. Hier sind die Schritte zum
Anbau von Teepflanzen und zur Verarbeitung von Teeblättern.
Anbau von Tee aus Teesamen

 Weichen Sie die Samen für eine Nacht in Wasser ein, bevor Sie sie auspflanzen.
 Füllen Sie den gut durchlässigen sauren Sandboden in eine Samenschale oder Eierschalen.
 Pflanzen Sie die eingeweichten Samen in die Samenschale oder die Eierschalen und lassen Sie sie unter
einem Schatten stehen, bis sie anfangen zu sprießen.
 Befeuchten Sie den Boden mit einer Spritze.
 Sobald die Samen gekeimt sind, bringen Sie sie an einen sonnigen Ort oder in ein Treibhaus.
 Das Keimen beginnt etwa 6 Wochen und sobald die Wurzeln sich entwickelt haben, sollten die Setzlinge in
einen größeren Topf übergehen (Eierschalen können so gepflanzt werden, wie sie sind, ohne die Schale zu
entfernen).

Anbau von Teepflanzen

 Kleine Teepflanzen können über den Pflanzenhandel bezogen werden.


 Pflanzen, die in wärmeren Monaten im Freien angebaut werden sollen.

Die gepflückten Teeblätter sollten sorgfältig verarbeitet werden, um den fertigen Tee zu erhalten

Verarbeitung von Schwarzen Tee

1. Zupfen von zwei zarten Blättern und einer Knospe


2. Rollen und reiben Sie die Blätter mit den Handflächen beider Hände, bis sie rötlich dunkel werden.
3. Die Blätter auf einem Tablett verteilen und an einem kühlen Ort für ca. 2-3 Tage ruhen lassen.
4. Trocknen Sie sie im Ofen bei 250F für ca. 20 Minuten.
5. Bewahren Sie den zubereiteten Tee in einem luftdichten Behälter auf.
Kann einen kleinen Prozentsatz getrockneter Kräuter, Blütenblätter oder Gewürze hinzufügen, um eine
spezielle Mischung aus Ihrem schwarzen Tee herzustellen.

Verarbeitung von Grünem Tee

1. Zupfen von zwei zarten Blättern und einer Knospe


2. Trocknen Sie alle Blätter einige Stunden lang unter einem Schatten.
3. Die Teeblätter dämpfen (ähnlich wie beim Dämpfen von Gemüse).
4. Alle gedämpften Blätter in einem Ofen 250F ca. 20 Minuten trocknen.
5. Bewahren Sie den zubereiteten Tee in einem luftdichten Behälter auf.

Kann einen kleinen Prozentsatz getrockneter Kräuter oder Blütenblätter hinzufügen, um eine spezielle
Mischung aus Ihrem grünen Tee herzustellen. Es ist jedoch besser, grünen Tee zu trinken, so wie er ist, ohne
etwas hinzuzufügen.

Wie eine perfekte Tasse selbstgemachten Tee zubereitet wird

1. Trockene Teeblätter mit Stößel und Mörser zu einem groben Korn mahlen.
2. 125 ml Trinkwasser in einem Wasserkocher bis zum Siedepunkt erwärmen (100 C).
3. Vorheizen und die Teetasse und Teekanne mit kochendem Wasser waschen, um sie warm zu halten, bis der
Tee serviert wird.
4. Geben Sie 1 Teelöffel gemahlenen Tee in die Teekanne.
5. Gießen Sie das kochende Wasser aus dem Wasserkocher in die Teekanne und decken Sie es mit dem Deckel
ab.
6. Nach 2 Minuten die Teeblätter umrühren und den Deckel wieder aufsetzen.
7. Halten Sie weitere 2 oder 3 Minuten, um den gewünschten Geschmack des Tees zu erhalten.
8. Mit einem Sieb den Tee von der Teekanne in die Tasse geben.
9. Füge Milch/Zucker nach Wunsch hinzu.

Lasst uns eine Tasse hausgemachten Tee genießen!

Derzeit werden weitere Experimente durchgeführt, um bessere Vorschläge für den Anbau von Tee in Nicht-
Teekulturländern als kommerziellen Anbau zu finden.

https://hausfarm.de/gaertnern/tee-im-garten-anbauen/

Tee selber anbauen: Camellia sinensis Pflanze züchten | Pflege


Tee kennen viele Menschen aufgebrüht in der Tasse und so mancher Pflanzenliebhaber hält eine Camellia
sinensis ohne zu wissen, dass es sich hierbei um die echte Teepflanze handelt. Wenn Sie selbst Tee anbauen
wollen, ist das im kleinen Umfang auf der Fensterbank oder im Gewächshaus möglich. Um Teepflanzen
erfolgreich zu züchten, benötigen diese eine gute Pflege, da schon ein falscher Standort oder eine zu hohe
Temperatur zu geringeren Erträgen führt.

Geeignete Varietäten

Zwar bilden alle der vier Camellia sinensis-Varietäten Blätter aus, die Sie ernten, trocknen und aufbrühen
können. Jedoch haben sich die folgenden zwei über die letzten Jahrtausende als besonders aromatisch
herausgestellt:
 Camellia sinensis var. sinensis (bekannt als „Chinatee“): helle Farbe, leicht, sanftes Aroma
 Camellia sinensis var. assamica (bekannt als „Assamtee“): dunkle Farbe, kräftig, intensives Aroma

Diese finden ausschließlich im kommerziellen Teeanbau Verwendung. Zwar finden sich Tees der Varietäten
Dehungensis und Pubilimba, nur ist bei diesen das Aroma nicht so stark ausgeprägt. Jedoch können Sie
diese ebenfalls verwenden, wenn Sie selbst Teepflanzen züchten wollen. Die Pflege der einzelnen Varietäten
unterscheidet sich in keiner Form.

Tipp: Äußerst selten wird Tee aus der Art Camellia japonica gewonnen, die deutlich häufiger in den
heimischen Gärten zu finden ist. Diese ermöglicht als einzige Art neben Camellia sinensis und deren
Varietäten ein ansprechendes Aroma, ist aber deutlich intensiver in Bezug auf den Geschmack und hat
einen deutlich höheren Koffeingehalt.

Anzucht

Die Anzucht einer Teepflanze ist nicht kompliziert, sobald der Platz und die Temperatur stimmen. Sie
können Teepflanzen über Samen züchten, die Sie entweder über das Internet oder den Fachhandel bestellen
können. Wenn Sie selbst stolzer Besitzer einer Teepflanze sind, können Sie die Samen einfach von August
bis Oktober selbst sammeln. Diese befinden sich in den Kapselfrüchten, die Sie von der Pflanze sammeln,
aufbrechen und anschließend verwenden können. Sobald Sie Samen zur Verfügung haben, gehen Sie wie
folgt vor:

Schritt für Schritt zur Teepflanze

1. Zeitpunkt

Sie können das gesamte Jahr über Tee anbauen. Da Camellia sinensis in Mitteleuropa ausschließlich als
Kübelpflanze gehalten wird, ist ganzjähriges Ziehen möglich.

2. Samen vorbereiten

Rauen Sie die Schale der Samen mit ein wenig Sandpapier vorsichtig an. Diese müssen nun für 24 Stunden
in lauwarmem Wasser einweichen und können danach in einzelne Töpfe gesät werden. Als Substrat nutzen
Sie klassisches Anzuchtsubstrat und ein wenig Torf oder durchlässige Erde mit Torfanteil.

3. Aussaat

Füllen Sie die Töpfe mit dem Substrat und feuchten Sie dieses gut an. Es sollte aber nicht nass sein. Nun
stecken Sie den Samen einen Zentimeter tief in das angefeuchtete Substrat.

4. Standort

Die Gefäße werden nun an einen Platz mit dauerhaften 20 °C bis 25 °C gestellt. Besonders gut empfiehlt
sich ein Zimmergewächshaus. Alternativ nutzen Sie Frischhaltefolie, die Sie über die Töpfe spannen.

5. Keimung

Über die nächsten 14 bis 40 Tage lüften Sie in regelmäßigen Abständen das Zimmergewächshaus und die
Töpfe. In dieser Zeit fangen die Samen an zu keimen und Sie sind Ihrem eigenen Tee ein Schritt näher.
6. Umtopfen

Nun warten Sie noch eine Weile, bis die Keimlinge groß und kräftig genug sind. Danach werden diese in
frische Töpfe umgefüllt und an den endgültigen Platz in Ihren Wohnräumen gestellt.

Tipp: Wenn Sie Samen gekauft haben und diese nicht sofort verwenden können, sollten Sie diese kühl bei 4
°C im Kühlschrank lagern. Achten Sie darauf, dass die Samen nicht zu nass liegen, da sie sonst schimmeln
und somit eine Anzucht unmöglich ist.

Pflege

Die Pflege der Teepflanze geht wirklich einfach von Hand, da sie sehr pflegeleicht ist und mit dem richtigen
Standort nur noch auf die richtigen Wasserzugaben angewiesen ist. Selbst das Überwintern gestaltet sich
recht unproblematisch und solange sie nicht zu warm und trocken steht, übersteht das Gewächs die kalte
Jahreszeit ohne Probleme. Das Beste: Von April bis November bietet sich die Möglichkeit, die aromatischen
Teeblätter zu bestimmten Terminen abzuernten.

Standort

Wenn Sie Tee ziehen wollen, benötigt die standorttreue Pflanze einen idealen Platz auf der Fensterbank und
über den Sommer im Freien oder dem Gewächshaus. Wichtig ist, dass die Camellia sinensis danach nicht
mehr bewegt, ebenfalls nicht gedreht wird, da sie sonst aus Stress Blüten und Blätter abwirft. Folgend die
Eigenschaften des Standorts:

 Lichtbedarf: hell bis halbschattig  hohe Luftfeuchtigkeit


 keine direkte Sonne  windgeschützt
 nicht zu warm

Teepflanzen werden schon im Frühjahr in den Garten transportiert, da sich ein Platz im Freien mit
dauerhafter Frischluft gut auf ihr Wachstum auswirkt. Wenn Sie die Pflanze unter Glas, zum Beispiel ins
Gewächshaus stellen, benötigt sie ausreichend Schatten und es darf nicht dauerhaft heiß sein.

Substrat

Als Substrat zum Ziehen der Pflanzen nach dem Keimen wird eines mit den folgenden Eigenschaften
benötigt:

 durchlässig  kalkfrei
 nährstoffreich  pH-Wert: 4,5 – 5,5 (leicht sauer)
 frisch

Besonders gut zum Anbauen hat sich klassische Erde für Kübelpflanzen etabliert, die ohne Kalk
auskommen. Alternativ ist ein Substrat aus den folgenden Komponenten im Verhältnis 1:1:1 zu empfehlen:

 Komposterde (kalkfrei)  grobe Lauberde


 Torf (sauer)
Egal für welches Sie sich entscheiden, die Durchlässigkeit wird durch die Zugabe folgender Drainagemittel
verbessert:

 Blähton  Kies (fein)


 Splitt  Lavagrus

Mehr müssen Sie beim Substrat nicht beachten.

Tipp: Als Alternative zum Ziehen von Tee hat sich Kokohum Kultursubstrat etabliert. Dieses wird
hauptsächlich von Neudorff hergestellt und bietet sich ideal an, wenn Sie Camellia sinensis anbauen wollen.

Umtopfen

Wenn sich Ihr Tee gut entwickelt, müssen Sie ihn im Abstand von zwei Jahren vor dem neuen Austrieb im
März umtopfen. Auf jeden Fall ist das notwendig, wenn die Erde komplett durchwurzelt ist. Dafür
verwenden Sie das gleiche Substrat, einen nur minimal größeren Topf und eine Drainageschicht aus Kies am
Boden. Dadurch beugen Sie Staunässe vor. Je älter Ihr Tee wird, desto seltener müssen Sie diesen umtopfen.

Schnitt

Schnittmaßnahmen sind bei Tee nicht notwendig, wenn Sie die kleinen Bäume regelmäßig abernten. Falls
Sie jedoch zu groß für Ihre Wohnung wird, denn das Gewächs kann zwischen einem und neun Meter hoch
werden, lohnt sich ein Schnitt. Dieser ist in den meisten Fällen nach vier bis fünf Jahren im Frühjahr
notwendig, da die Pflanze ab dieser Zeit weniger Blätter ausbildet. Kürzen Sie das Gewächs einfach mit
einer scharfen, desinfizierten Schere auf die gewünschte Höhe ein. Lichten Sie zudem ein wenig, um das
Wachstum anzuregen.

Gießen

Teepflanzen müssen selbst im Sommer nur wenig gegossen werden. Sie benötigen aber ein dauerhaft
feuchtes Substrat, das jedoch nicht nass sein darf. Sie gießen regelmäßig das gesamte Jahr über, egal ob die
Pflanze über die Sommermonate im Garten oder ausschließlich auf der Fensterbank oder im Wintergarten
verweilt. Überprüfen Sie am besten über eine Fingerprobe, ob das Substrat trocken ist. Überschüssiges
Wasser im Untersetzer wird nach dem Gießen weggeschüttet. Zudem sollten Sie regelmäßig zur
Sprühflasche greifen und den Tee mit kalkarmen Wasser besprühen, da die Pflanze eine dauerhaft hohe
Luftfeuchtigkeit benötigt. Das ist ebenfalls im Winter notwendig.

Düngen

Gedüngt wird die Kamelie von April bis September, da sie sich dort in ihrer hauptsächlichen
Vegetationsphase befindet. Verwenden Sie dafür einen hochwertigen, flüssigen Rhododendrondünger, den
Sie über das Gießwasser im zwei- bis dreiwöchigen Rhythmus verabreichen. Über den Winter düngen Sie
nicht.

Überwintern

Beim Überwintern kommt es eigentlich nur auf den richtigen Standort an. Sobald der erste Frost näher rückt,
sollten Sie Exemplare im Freien wieder ins Haus holen und in ihr angestammtes Winterquartier befördern.
Dieses sollte folgende Eigenschaften haben:
 Temperatur: 8 °C – 15 °C
 Temperaturen über 15 °C unbedingt vermeiden
 niedrigere Temperaturen werden kurzzeitig toleriert
 hell
 vor direkter Sonne schützen

Besonders gut geeignet sind Wintergärten, unbeheizte Räume wie das Gästezimmer und helle Flure oder
Treppenhäuser, die über ausreichend Licht verfügen. Zu hohen Temperaturen sollten Sie die Pflanze über
den Winter nicht aussetzen, weil sie dann ihre Blätter verliert und mit der Zeit schwächelt. Ist es dann noch
zu trocken, folgt ein Schädlingsbefall, hauptsächlich durch Spinnmilben. Ab den ersten, neuen Austrieben
Ende März oder Anfang April können Sie anschließend wieder düngen und die Pflanze langsam an den
Garten gewöhnen.

Ernten

Das Ernten der Blätter ist schon im ersten Jahr möglich, empfiehlt sich aber vor allem im zweiten Jahr, da
die Teepflanze zu diesem Zeitpunkt schon kräftig genug ist. Geerntet werden können die Teeblätter zu vier
verschiedenen Zeitpunkten im Jahr, die mit Bezeichnungen versehen sind, die Ihnen vielleicht schon einmal
beim Einkaufen untergekommen sind:

 First Flush: Anfang März – Mitte April


 In Between: Anfang April – Mitte Mai
 Second Flush: Anfang Mai – Ende Juni
 Autumnal: Anfang Oktober – Mitte November

Die höchste Qualität liefern First Flush-Tees. Autumnal sind häufig weniger aromatisch. Die Ernte findet in
einem ausgewählten Zeitraum in einem Rhythmus von sechs bis 14 Tagen statt, indem Sie einfach mit drei
Fingern zwei, vorzugsweise jüngere, Blätter gleichzeitig fassen und abknipsen. Scheren werden nicht
benötigt. Die Kapselfrüchte Ihrer Teepflanze ernten Sie im Herbst und sind dann zur Anzucht weiterer
Pflanzen nutzbar.

Teeblätter verarbeiten

Nach dem Ernten müssen die Blätter auf eine bestimmte Weise verarbeitet werden, um als Tee verwendet zu
werden. Die Schritte in typischer Reihenfolge sind:

 welken  trocknen
 rollen  sieben
 fermentieren  sortieren

Auf diese Weise wird Schwarztee hergestellt. Grünen Tee müssen Sie nach dem Welken kurz erhitzen um
die Fermentation zu verhindern. Denn das ist der Unterschied zwischen den Sorten – schwarzer Tee wird
fermentiert, Grüntee nicht. Die Herstellung von Weißem oder Oolong-Tee ist noch einmal anders und sehr
aufwendig.

Für den Heimgebrauch reicht es meistens aus, wenn Sie die Blätter über einen langen Zeitraum in einem gut
belüfteten Raum oder unter der Sonne trocknen lassen. Anschließend in einen Korb aus Bambus füllen und
diesen schütteln. Damit die Zellstrukturen der Blätter aufbrechen können. Danach in einem dunklen, gut
belüfteten Raum fermentieren lassen. Beim Fermentieren verändert sich die Farbe deutlich und Sie können
immer mal wieder einige Blätter austesten und entscheiden, welcher Fermentationsgrad Ihnen besonders
mundet. Alternativ können Sie die aufgebrochenen Blätter auch 1-3 Tage in einer Plastiktüte „schwitzen“
lassen. Dabei sollten diese jedoch nicht schimmeln. Anschließend können Sie die Blätter trocknen und Ihr
Tee ist fertig.

https://www.plantopedia.de/tee-selber-anbauen/

Buntes Licht für mehr Aroma


Blaues und rotes Licht sorgen für mehr Aroma im Tee

Unter blauem und rotem Licht gewachsen, reichert die Teepflanze Camellia sinensis vermehrt eigene
Aromastoffe an. Sie produziert dabei genau so viel Biomasse wie unter weißem LED-Licht.
Teeproduzenten können also ohne Ertragseinbußen noch vor der Ernte am Geschmack des weltweit
beliebten Trunks feilen – eine vielversprechende Erkenntnis.

So wie Salat unter rotem Licht mehr Antioxidantien produziert, enthalten Erdbeeren und Tomaten mehr
Aromastoffe, wenn sie bei diesem Lichtspektrum wachsen. Dieser Zusammenhang, dass monochromatische
Belichtung nicht nur die lebensnotwendigen Stoffwechselfunktionen einer Pflanze beeinflusst, sondern auch
die sekundären Pflanzenstoffe, wird immer mal wieder in Studien gezeigt. Doch der Mechanismus dahinter
ist bisher noch nicht ergründet worden. Wissenschaftler haben nun den ersten Schritt hin zum detaillierteren
Verständnis am Beispiel der Teepflanze geschafft.

Licht – nicht nur Energiequelle

Licht gehört neben Temperatur zu den wichtigsten Umweltfaktoren für Pflanzen: Es ist vor allem die
primäre Energiequelle, darüber hinaus aber auch ein externes Signal, das Wachstum und Entwicklung
beeinflusst. Für die Photosynthese ist rotes Licht (660 nm) und blaues Licht (470 nm) besonders wichtig.
Denn diese Spektren regen die beiden Photosysteme am optimalsten an. Kürzlich konnten Wissenschaftler
zeigen, dass das gleiche Spektrum auch die Anreicherung und die Produktion von Aromastoffen in der
Teepflanze Camellia sinensis fördert.

Charakteristisch: sekundäre Pflanzenstoffe

Aromastoffe sind chemische Verbindungen, die einen charakteristischen Eigengeschmack oder Duft haben
und die sich schnell verflüchtigen (griech.: Aroma = Gewürz). Minimale Konzentrationen reichen aus, um
sie wahrzunehmen. Dieser niedrige „odor threshold“ und das Verhältnis der Konzentrationen zueinander, in
der die Aromastoffe vorliegen, entscheiden schließlich über den Duft und Geschmack einer Pflanze. Über
1.000 verschiedene pflanzliche Aromastoffe gibt es, die Lavendel, Minze, Rose oder eben auch dem Tee
ihre unverkennbare Note verleihen.

Rotes Licht (660 nm) und blaues Licht (470 nm) sind für die Photosynthese besonders wichtig. Denn diese Spektren
regen die beiden Photosysteme am optimalsten an. Wissenschaftler konnte zeigen, dass das gleiche Spektrum auch
die Anreicherung und die Produktion von Aromastoffen in der Teepflanze Camellia sinensis fördert.

Eine Pflanze, unzählige Sorten

Das Aroma des Tees wird sowohl durch die Anbaubedingungen geformt, als auch durch die
Produktionsschritte. Am besten wächst Camellia sinensis auf Höhen zwischen 500 und 2.000 Meter, sie
bevorzugt heiße, feuchte Sommer und milde Winter. Je später im Jahr geerntet wird, desto kräftiger das
Aroma und somit hochwertiger der Tee. Nach dem Pflücken werden die Blätter getrocknet und mechanisch
bearbeitet. Durch diese Zerstörung der Zellen und andere Stressfaktoren entfalten sie maßgeblich ihr Aroma.
Je nach Sorte werden sie anschließend fermentiert und durch Zugabe anderer Pflanzen auch weiterführend
aromatisiert. Earl Grey zum Beispiel ist fermentiert und mit Bergamotte versetzt. Jasmintee ist
halbfermentiert und mit Jasminblüten vermischt. So entstehen aus einer einzigen Pflanze unzählige
Teesorten.

Monochromatische Beleuchtung

Laut einer jetzt erschienenen Studie lässt sich das Aroma auch schon vor der Ernte verstärken, und zwar
durch die Bestrahlung der Teepflanze mit bestimmten Wellenlängen. Forscher bestrahlten Blätter von
Camellia sinensis vor und nach der Ernte für mehrere Tage ausschließlich mit rotem und blauem Licht.
Sowohl nach drei als auch nach 14 Tagen enthielten die Blätter vor der Ernte signifikant mehr von den
meisten eigenproduzierten Aromastoffen. Nach der Ernte hatte die Lichtbehandlung keinen Effekt mehr. Die
Forscher verglichen den Effekt von blauem und rotem Licht mit dem, einer normale LED-Lampe (weißes
Licht) und mit dem Effekt von Dunkelheit. Denn vorherige Studien hatten gezeigt, dass Camellia sinensis
bei Beschattung ebenfalls Aromen anhäuft, dass der Lichtmangel jedoch die Biomasseproduktion
beeinträchtigt und die Blätter verkümmern. Dem Schatten und der Kontrolle gegenüber hat die Behandlung
mit 470 nm und 660 nm also einen klaren Vorteil in der Anwendung.

Teepflanzen wachsen in Form von Sträuchern oder kleinen Bäumen. Bevorzugt werden heiße, feuchte Sommer und
milde Winter.

Erster Nachweis

Auch die Zwischenprodukte, die während der Produktion der Aromastoffe entstehen, konnten in den bunt
bestrahlten Blättern nachgewiesen werden. Das werten die Wissenschaftler als starken Hinweis darauf, dass
durch das blaue und rote Licht die Gene aktiviert werden, die in die Produktion der Aromastoffe involviert
sind. Substanzen aus jeder der drei Gruppen, in die alle pflanzlichen Aromastoffe eingeordnet sind - leicht
flüchtige Fettsäurederivate (volatile fatty acid derivatives VFAD), leicht flüchtige
Phenylpropanoide/Benzoide (volatile phenylpropanoids/benzoids VPB), und die leicht flüchtigen Terpene
(volatile terpenes VT) – waren in den bunt bestrahlten Blättern vorhanden. Laut Studie ist dies der erste
Nachweis für einen Zusammenhang zwischen einzelnen Wellenlängen des Lichts und der Exprimierung von
Genen, die in die Produktion von flüchtigen Aromastoffen involviert sind.

Offen ist noch, über welchen Mechanismus die beiden Lichtspektren die hier entscheidenden Gene
aktivieren. Studien, die die funktionalen Zusammenhänge von Lichtrezeptoren und der Produktion
sekundärer Pflanzenstoffe beleuchten, können hier Aufschluss geben. Die hiesigen Autoren haben ein
Argument geliefert, dass es sich lohnt, in dieser Richtung weiter zu forschen. Ist der Mechanismus bekannt,
kann auch nach alternativen Aktivatoren gesucht werden, die zu einem definierten Zeitpunkt die
Transkription der Gene beeinflussen. 

Ob die Ergebnisse allerdings auf andere Pflanzen übertragbar sind, ist fraglich. Denn interessanterweise
wurden die Aromastoffe, die Camellia sinensis unter Rot- und Blaulicht anreicherte, in anderen ebenso
bestrahlten Pflanzen nicht gefunden. Je nach Pflanze und Gewebe, in dem sie vorliegen, zeigen die
Substanzen offenbar eine ganz unterschiedliche Resonanz.  

Für den Teeanbau ist mit der Studie in jedem Fall ein Grundstein für bessere Qualitäten gelegt worden: Mit
monochromatischer Beleuchtung können Teebauern das Aroma ihrer Pflanzen verstärken und so die
Qualität ihrer Ware erhöhen – ganz ohne gentechnische Eingriffe oder chemische Behandlung. Angesichts
der allein in Deutschland 2013 konsumierten 28,9 Tausend Tonnen Tee ist die Wahrscheinlichkeit nicht
gering, dass die Teetrinker dieser Welt die Nachfrage an immer wieder neuen und besseren Teesorten
aufrechterhalten werden.

https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/buntes-licht-fuer-mehr-aroma-blaues-und-
rotes-licht-sor-10543

Hydroponik – Blumen und Gemüse mit minimaler Zeit anbauen


Wussten Sie, dass Sie immer noch Ihre eigenen schönen Blumen und Gemüsepflanzen anbauen können,
ohne jede Woche viele Stunden damit zu verbringen, sich um Ihren Garten zu kümmern?

Eines der größten Probleme, vor denen viele Gärtner stehen, ist, dass sie nie genug Zeit haben, ihren Garten
zu pflegen. Es gibt immer Unkraut zu entfernen, Insekten und andere Schädlinge zu kümmern, und Schritte
zu ergreifen, um zu verhindern, dass Pflanzen erkranken. Selbst die Bewässerung des Gartens kann sehr
zeitaufwendig sein, es sei denn, es gibt eine automatische Sprinkleranlage.

Wenn Sie einen Garten haben wollen, aber nur wenig Zeit haben, sich um ihn zu kümmern, ist Hydroponik
eine gute Option. Hydroponik bietet viele zeitsparende Vorteile gegenüber herkömmlichen
Gartenbaumethoden.

Einige dieser Vorteile sind:

1. Kein Jäten erforderlich.

Beim Hydroponik-Gartenbau werden die Pflanzen in einer Lösung von in Wasser gelösten Nährstoffen
anstelle von Erde angebaut. Sie müssen sich keine Sorgen über Unkräuter machen, die zwischen Ihren
Pflanzen sprießen, weil der Boden nicht genutzt wird.

2. Weniger Probleme mit Schädlingen und Krankheiten.

Wenn Sie hydroponisch wachsen, haben Sie weniger typische Probleme mit Schädlingen wie Schnecken,
Schnecken und Raupen, die Ihre Pflanzen angreifen.

Obwohl die Nährstofflösung Ihres Hydrokulturgartens regelmäßig gewechselt werden muss, ist dies im
Vergleich zur herkömmlichen Gartenpflege nur ein Bruchteil der Zeit – z. Gewächshausgartenbau, bei dem
der Boden zwischen den Pflanzen ausgetauscht werden muss, um Krankheiten vorzubeugen.

3. Sie müssen keine Zeit damit verbringen, Ihre Pflanzen zu bewässern.

Pflanzen, die in einem Hydrokulturgarten wachsen, haben eine unbegrenzte Wasserversorgung. Sie müssen
sich nie Sorgen machen, dass Ihre Pflanzen zu viel oder zu wenig Wasser bekommen.

4. Verabschiede dich, in deinen Garten zu graben.

Bei der Vorbereitung eines herkömmlichen Gartens wird der Boden gelockert, um den Wurzeln der Pflanze
Sauerstoff zu entziehen. Da Boden nicht mit Hydroponik verwendet wird, bedeutet dies wiederum, dass Sie
weniger zeitaufwendig arbeiten müssen.
Pflanzen, die hydroponisch wachsen, extrahieren Sauerstoff aus der Nährlösung über ihre Wurzeln. Der
Sauerstoff kann sehr schnell verbraucht werden, daher ist es wichtig, dass er ausgetauscht wird. Wie es
ersetzt wird, hängt davon ab, welches System verwendet wird. Das gebräuchlichste hydroponische System
ist das passive System, bei dem ein Aquariumspender verwendet wird, um Sauerstoff zurück in die Lösung
zu bringen.

Pflanzen können ohne die Sorgen des regelmäßigen Gartenbaus schnell angebaut werden. Obwohl ein
Hydroponik-System einige Zeit braucht, um sich einzurichten, wird es sich lohnen.

Eigenschaften

 Gesamtgröße - Länge: 76 cm, Breite: 19 cm, Höhe: 15 cm (Modell A).


 chalenmaße - Länge: 16 cm, Breite: 9,5 cm, Höhe: 12 cm.
 Die 7 kleinen Saatschalen ermöglichen die problemlose Anzucht unterschiedlichster Pflanzenarten.
 de Anzuchtschale hat 2 kleine Löcher im Boden, so dass einfach über die Wanne bewässert werden kann
 Ideal auch für die Fensterbank. Dauerheizung mit 13 Watt.

Anzuchtkasten 76 x 19 x 15 cm

Gesamtgröße -  Länge: 76 cm, Breite: 19 cm, Höhe: 15 cm


Schalenmaße - Länge: 16 cm, Breite: 9,5 cm, Höhe: 12 cm

Elektrisch beheizte Anzuchtkästen bieten das optimale Kleinklima, das Samen, Keimlinge und Jungpflanzen
benötigen,
denn die integrierten, energiesparenden Heizungen sorgen für gleichmäßige Wärmeverteilung.
Der Anzuchtkasten besteht aus stabilem Kunststoff, hat transparente, schlagfeste Abdeckhauben mit fein
abstimmbarer
Belüftung und wird mit steckerfertigem Anschlusskabel geliefert.
Die 7 kleinen Saatschalen ermöglichen die problemlose Anzucht unterschiedlichster Pflanzenarten. Jede
Anzuchtschale
hat 2 kleine Löcher im Boden, so dass einfach über die Wanne bewässert werden kann.
Ideal auch für die Fensterbank. Dauerheizung mit 13 Watt.

Eigenschaften

 Garantiert schnelles Wachstum Ihrer Pflanzen


 Umfasst 4 aeros-Module und einen separaten Nährlösungshauptbehälter mit Füllstandanzeige.
 Umfasst dazu zwei Doppel-Abluftpumpen und einen tauchfähigen Sprudelstein
 Hochwertige Pumpe garantiert die Versorgung jeder Pflanze mit der richtigen Menge Nährlösung
 Ungefähre Breite: 1000 mm / Tiefe: 1000 mm / Höhe: 303mm

Eigenschaften

 Das ganze Jahr über Gärtnern. Mit diesem intelligenten Gartenset können Sie frische Kräuter, Salate, frisches
Gemüse und vieles mehr anpflanzen.
 Züchten Sie bis zu 6 Pflanzen gleichzeitig. Die Pflanzen wachsen in wa-sser... Nicht in der Erde.
Fortschrittlichste Hydrokulturen und einfache Anwendung.
 Das leistungsstarke 20 Watt LED Vollspektrum-Beleuchtungssystem ist genau dem richtigen Spektrum
angepa-sst, das Pflanzen benötigen, um ihre Photosynthese zu maximieren.
 Leicht verständliches Bedienfeld, über das automatisch die Lampen ein- und ausgeschaltet werden und Sie
daran erinnert, Pflanzennahrung hinzuzufügen.
 Inklusive einem 6-Topf "Gourmet-Kräuter" Samenkit mit: Basilikum Genovese, krause Petersilie, Dill,
Thymian, Thai-Basilikum. 85g patentierte Pflanzennahrung (eine volle Wachstumsperiode)

Eigenschaften

 Version 2018. Das Anzuchtsystem mit einem Untersetzer als Wasserwanne eine Kapillar-Bewässerungsmatte
(3l/m2) für eine automatisierte Bewässerung als Kapillarsystem (Wasser wandert automatisch aus der
Wanne zu der Topfunterseite).
 Die 60er Topfplatte bietet ausreichend Platz für die Vermehrung aus Samen oder kleinen Stecklingen. Jetzt
als Version 2018 mit stabilerer Topfplatte.
 Eine einfache und leichte Abdeckhaube aus dünnem und weichem Kunststoff schafft eine erhöhte
Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Nutzhöhe unter der Haube: 5 bis 7cm.
 Das Zimmergewächshaus im Profi-Format ca. 53x31x15cm für die einfache und professionelle Anzucht.
 Auch optional lieferbar mit 24, 144, 240 oder 576 Töpfen (siehe green-24 Amazon-Shop)

Der professionelle Anzuchtbedarf für die Aussaat und Anzucht von Jungpflanzen. Qualität aus dem
Gartenbau für die einfache und komfortable Vermehrung von Saatgut und Stecklingen. Nicht kompatibel
mit unseren Jiffy Torfquelltöpfen. Bitte das Gewächshaus nicht kontinuierlich der vollen Sonne aussetzen,
da es i.d.R. den Pflanzen schadet und anhand der schwarzen Farbe und dadurch überdurchschnittlicher
Aufheizung zu Verformungen der Struktur führen kann.

Eigenschaften

 GREEN24 - PROFI-VERSION inkl. 40 Jiffys, baugleich mit unseren Hydroponik-Modellen, jedoch mit sehr
stabiler Topfplatte (Quickpot Multitopfplatte). Das Anzuchtsystem enthält einen stabilen Untersetzer als
Wasserwanne eine Kapillar-Bewässerungsmatte (3L/m2) für eine automatische Bewässerung als
Kapillarsystem (Wasser wandert automatisch aus der Wanne zu den Topfunterseiten).
 Die 40er Topfplatte bietet ausreichend Platz für die Vermehrung aus Samen oder kleinen Stecklingen. Die
Töpfe haben die Größe zur Verwendung der GREEN24 Jiffy Torfquelltöpfe.
 Eine einfache und leichte Abdeckhaube aus dünnem und weichem Kunststoff schafft eine erhöhte
Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Nutzhöhe unter der Haube: 5 bis 7cm.
 Das stabile Zimmergewächshaus im Profi-Format ca. 53x31x15cm für die professionelle Anzucht.
 Auch optional lieferbar ohne Jiffys oder mit 104 Töpfen (siehe green-24 Amazon-Shop)

(1) Wasserwanne, (2) Kapillar Matte, (3) Profi-Topfplatte, (4) elastische Haube, (5) 40 Stck Jiffy Torf
Quelltabletten. Profi-Qualität für dem Gartenbau für die einfache und komfortable Vermehrung von Saatgut
und Stecklingen. Kompatibel mit unseren Torfquelltöpfen.

https://www.echte-pflanzen.de/hydroponik-blumen-und-gemuese-mit-minimaler-zeit-anbauen/

Grow Lights for Indoor Plants and Indoor Gardening: An Overview


Mar 02, 2018

Brian Barth

Warm vs cool? "Full-spectrum?" LED, CFL, or HID? Here's what you need to know about indoor grow
lights for starting seeds, gardening inside, or houseplants.
Indoor growing offers many advantages. The biggest benefits are the most obvious: garden pests can’t get at
your plants, and you have total control over the weather.

Yet unless you’re lucky enough to have a solarium or greenhouse attached to your home, providing
sufficient light to your plants will likely be an obstacle (shade-tolerant houseplants excepted). South-facing
windows may provide enough light for a tray or two of seedlings, but if you want to grow vegetables, or any
other sun-loving plants, to maturity, you’re going to need grow lights.

The indoor lighting found in most homes does little to support photosynthesis. Traditional incandescent
bulbs do not have the proper spectrum of light, or intensity, to supplant the sun. Household fluorescent bulbs
can make effective grow lights, but only if they are placed in within a few inches of the foliage and left on
for 16 hours per day – not ideal.

Warm vs Cool: Understanding Color Spectrum in Grow Lights

When shopping for grow lights, you’ll notice they are labeled with numbers like 2700K or 4000K. This
refers to their relative warmth or coolness on the color spectrum – the higher the number, the cooler the
light. Foliage growth is generally best around 6500K, though many plants need a period of warmer light,
around 3000K, in order to produce flowers, and thus fruit.

In other words, if your goal is to simply produce seedlings, leafy green vegetables, or root crops, you only
need higher spectrum bulbs. If you want to grow flowers, marijuana, or any fruiting plant (cucumbers,
tomatoes, peppers, lemons, etc.), you’ll also require low spectrum bulbs. You can some types of bulbs are
available in full-spectrum form, however, simplifying things.

Types of Grow Lights

There are three main types of grow lights.

Fluorescent Grow Lights

The standard fluorescent bulb, commonly denoted T12, makes a decent grow light for houseplants, starting
seeds, supplementing the natural light of a window, and other situations where lighting needs are modest.
They are fairly weak in light intensity, however, and must be placed within a few inches of the foliage to
have much of an effect.

, which are narrower in diameter than T12s (but still widely available wherever lightbulbs are sold), have a
much higher light intensity, making them suitable as a sole light source for sun-loving plants. Compact
fluorescent bulbs (CFLs) are an option for small spaces, or if you don’t like the look of long rectangular
fluorescent light fixtures – CFLs will screw into an ordinary incandescent light fixture.

Look for specialized full-spectrum fluorescent grow bulbs (like this , or , which fits into a standard socket)
to provide the right balance of light for flowering plants.

LED Grow Lights

While they are considerably more expensive than fluorescent bulbs, LEDs use half the electricity and last
five times longer, more than paying for themselves in the long run. The average LED bulb from the
hardware store is not designed for plant growth, however – you need special , a relatively new technology
that is increasingly available from horticultural suppliers.

LED grow bulbs are capable of much greater light intensity than fluorescent bulbs and are available in full-
spectrum form. An easy rule of thumb: Fluorescent bulbs are often used when growing just a handful of
plants; LEDs are preferable for larger quantities since you can achieve higher light intensity per square foot.
Another advantage of LEDs? They produce very little heat compared to other bulbs – an issue that can
become problematic when you have a lot of lights in a small space.

HID Grow Lights

Before the advent of LED grow lights, were the main option for large indoor plantings. They are extremely
powerful, but are expensive to purchase, consume electricity inefficiently, require special light fixtures, and
give off a lot of heat. All that said, they are very effective and are still widely used. If you want to grow
large plants like tomatoes or lemon bushes, HIDs are good bet because the light penetrates farther into the
foliage than with other bulbs.

There are two types of HID bulbs. High-pressure sodium (HPS) bulbs are best for flowering (low spectrum),
while MH (metal halide) bulbs are required to support vegetative growth (high spectrum); the two types are
often used in conjunction. Unfortunately, each type requires its own fixture.

How to Install Grow Lights

Installation requirements vary drastically depending on the scope of your indoor garden and the type of bulb
used. But here are a few basic steps to get you started.

Figure out how many bulbs you need.


Most edible plants require at least 30 watts per square foot, but fruiting species (like tomatoes) generally
won’t produce abundant high-quality crops without 40 to 50 watts per square foot. Wattage is always
indicated on the bulb package. Simply multiply the square footage of your growing area by the number of
watts you plan to provide (between 30 and 50); then divide by the number of watts supplied by the bulbs you
plan to use.

Devise a light rack.


You’ll need a way to support the bulbs over the plants at the proper height. And unless you’re growing
something that will remain at more or less the same height throughout its lifespan, you’ll also need a way to
raise the light rack as the plants grow. This is usually accomplished through some sort of pulley system or
by hanging the light fixtures with metal chain – that way you can easily adjust the height by changing the
link the light fixture is home from. are also available for purchase online.

Add the necessary accoutrements.


It is generally wise to plug your lights into a timer to ensure they get the proper amount of light, and that
they get it at the same time each day. are available for indoor growing, though a standard also works. If your
lights bring the temperature above 80 degrees or so in your growing area, install a ventilation system to
prevent heat stress. Aficionados make use of reflectors and all sorts of other grow light accessories to
achieve optimum results.
How Long Should I Leave Grow Lights On?

Plants grown indoors require more hours of light than those grown outdoors. 14 to 18 hours of light per day
is recommended for most edible species when grown under artificial lighting. Don’t be tempted to leave the
lights on 24-7, however – at least six hours of darkness each day is essential to plant health.

As the plants grow, raise the light fixture accordingly to maintain the optimal distance, which varies
depending on the type of bulb used and its wattage (the higher the wattage, the farther away the bulb can
be).

https://modernfarmer.com/2018/03/grow-lights-for-indoor-plants-and-indoor-gardening/

What Type Of Grow Light Is Best For My Tea Garden?


In my previous post, I talked about growing your own tea. Specifically I talked about growing tea indoors in
a small grow tent. I know it’s been a really long time since that post, so let’s begin this one with a quick
recap.

Basically, I had gotten a lot of questions from people about whether it was possible to grow tea indoors. I
figured it was, but I did research and found that there are actually quite a few people doing this already.

I recommended a smaller grow tent, because I assumed most of my readers would be starting out small with
only a few plants. If you’re making a larger garden, you would use a much larger tent or you could just use a
room in your home. Naturally you could grow it outdoors, too, but only if you have the appropriate climate
in your area.

Tea needs high humidity and a lot of rain to grow properly. The weather can’t be too cold either, but it can
be high altitude weather in a subtropical climate. All of the world’s good oolong teas are grown in such
areas: Darjeeling in India, Fujian in China and the mountains of Taiwan.

Growing indoors, the two main things you need to worry about are water and light. Plants need both to grow
and when they are outdoors they get that naturally. But indoors they either get no light at all or insufficient
light, so you will have to give them some artificial lighting to make up for the lack of natural sunlight. They
don’t get any water, so you have to provide all of that.

In the previous post I mentioned two types of lights. I mentioned LED grow lights and fluorescent lights.
Both are great for tea. The other options like ceramic metal halide or regular metal halide are probably not
worth dealing with for a small grower. They give off a lot of heat and use a lot of energy. Plus, if you use
them, someone might notice your high energy usage and you could have the police knocking on your door,
thinking you are growing marijuana. You don’t want that.

High-pressure sodium bulbs make no sense, because they are mainly for flowering, with a reddish spectrum.
Tea plants don’t need to flower. They only need to grow, so you would want a light with more blue
spectrum light. LEDs are great because you can get them with any spectrum you want and they use less
power and they give off less heat. Much less actually than metal halide lights. The drawback is that they cost
a lot. That said, it is possible to get quite reasonably priced ones. Check out Grow Light Info for
great reviews of the best inexpensive grow lights on the market.
Since tea plants don’t need to flower, however, fluorescent lights might actually make a lot of sense. For a
small garden that is. For larger garden, you have to buy a lot of them in they end up using a lot of power and
giving off a lot of heat. They are actually less efficient than metal halide lights in this regard, but because
they are generally weaker, you will notice until you have a lot of them.

They also needs to have their bulbs changed often, so that adds to the expense. LEDs do not need these bulb
changes. You can grow with them for 7 to 10 years without ever having to change the bulbs. At least for
quality ones. If you buy a really cheap one from China, you might be changing the bulbs much more
quickly. More likely, it simply won’t grow.

In conclusion, I stick by my recommendation from last time. I made that one hastily, but I’ve done a lot of
research since. I still think LED grow lights are the way to go. Check out Grow Light Info and get one of the
lights they recommend. That is probably the best way to spend your money on these things. They are much
less expensive than the highest quality lights, but they are still high-quality enough to do the job. And that’s
really all you need for a small tea garden, isn’t it?

http://www.distinguishedleaves.com/what-type-of-grow-light-is-best-for-my-tea-garden/

Which Grow Light Is Best For My Indoor Tea or Coffee Garden


Feb 11th, 2017 at 12:05 am

So, if you’ve read my last post, you might now be thinking of starting your own coffee garden. Or, similarly,
you might want a tea garden. Also you’ve likely deduced that you can’t grow this outside, because of the
climate in your area.

If that is not the case, you are lucky. You live in an area with a good climate for growing tea or coffee, so
you can grow outdoors. This will naturally present a bunch of additional problems that you wouldn’t have
when growing indoors, but you also avoid a lot of problems, like the need for artificial lighting and for
watering.

Places where you might be able to grow outdoors in the US include the South and, of course, Hawaii.
Hawaii actually already has a pretty good tea growing reputation. There’s a fairly good oolong tea being
grown on the slopes of Hawaii. This shouldn’t be surprising, since the climate in Hawaii is fairly similar to
the climate in the mountains of southern China, where the world’s most famous oolong teas come from.
Similarly, Taiwan has that same kind of climate. It is the other area with famous oolong teas.

Anyway, if you are one of the ones having to grow indoors, then the rest of this post is for you. You will
want to get some artificial lighting. And we will discuss which ones are the best for this.

Since tea does not need to flower and the same is true of coffee, you can stick to fluorescent lighting. It is
cheaper and it generally gives you enough output to foster plant growth, but not enough to really get plants
flowering well. Again, since tea and coffee plants don’t need to bloom, fluorescent lights are great. If you
have a large garden, however, then you need a lot of fluorescent lights, which will cost a lot in terms of
power costs and bulb changes. They also generate quite a bit of heat.

HID lighting is another option, but this generates even more heat and uses even more power. Overall it is
more efficient than fluorescent lighting, though, so it makes more sense for a larger garden.
HID lighting is further split up into high-pressure sodium and metal halide lighting. High-pressure sodium
lighting has a lot of red spectrum light and is great for flowering and blooming. For tea and coffee you do
not need this, so you can go ahead and forget about these bulbs. There is no point in buying them.

Metal halide lighting has a spectrum similar to fluorescent and to the daylight sun. It has more blue light and
is perfect for vegging plants. A good metal halide system would work wonderful for a larger tea or coffee
garden.

If you can afford it, you might want to go with LED grow lights. They are much more expensive to
purchase, but they use far less power and emit far less heat. For this reason they are much cheaper to
operate.

Again, for a small garden it wouldn’t make as much sense. You could get one LED grow light fixture, but
you might as well just get a fluorescent light. But if your garden is larger, you can save a lot of money. I
would recommend one of the more cost-effective, but not one of the cheaper brands.

There are some cheaper ones that just won’t work well. While they do veg decently, if anything goes wrong
you’ll have trouble getting it replaced. I would definitely recommend going with a more reputable company.
You do not need to get the most powerful and most expensive ones, however.

A brand like platinum LED would be perfect for this. Their line of advanced platinum LED lights are
cheaper than other similar lights, but they are are still high quality and would work excellently for this
function.

These are the lights I would consider getting. They have six different wattages and something in the middle
might be best, but it really depends on the size of your indoor garden. You can find a lot more info on the
advanced platinum line of lights here.

So whatever light you go for, it will cost you some money. But if you do a good job with your tea you can
sell that tea for money and make your expenses back. And even if you just drink all the tea yourself, you
should still be able to make it back, since you won’t have to buy any more tea. But ideally, your tea will be
very high quality and you can sell it for a pretty good price. Good luck with the growing!

http://www.javamadeespecially4u.com/which-grow-light-is-best-for-my-indoor-tea-or-coffee-garden/