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Musterbeschreibung

Ergänzend zum oben besprochenen Text liegt auch eine kombinierte Grafik mit dem Titel "Woher die
Treibhausgase stammen" vor. Sie wurde von Nicholas Stern, Holtsmark publiziert, ein Datum liegt 
nicht vor. Die erste Grafik ist ein Kreisdiagramm. Es zeigt, wodurch weltweit Treibhausgase frei-
gesetzt werden. Die Angaben sind in Prozent gemacht. Wir können erkennen, dass die Boden-
nutzung und die Landwirtschaft mit zusammen fast einem Drittel (32%) für den größten Teil der 
Treibhausgase verantwortlich ist. Auf der zweiten Stelle folgt die Energiegewinnung mit ungefähr
einem Viertel (24%). (Vergleich 1) Auffällig ist auch, dass die Industrie nur für 14% der Emissionen 
Verantwortung trägt und dass der Anteil privater CO2-Emissionen mit 8 Prozent relativ gering ist. 
(Vergleich 2) Wir sollten also bedenken, dass wir nicht nur unsere Industrie umweltfreundlicher 
machen sollten, sondern vor allem auch weniger Bäume fällen (Bodennutzung) sollten und die
Landwirtschaft auch nachhaltiger machen sollten. (Interpretation)
Die Grafik darunter ist ein Liniendiagramm. Es zeigt die Pro-Kopf-Emissionen an CO2 in ausge-
wählten Ländern von 1965 bis 2050. Die Angaben sind in Tonnen CO2 gemacht. Es lässt sich 
feststellen, dass die Industrieländer mit 10 Tonnen pro Kopf im Jahre 2050 zwar immer noch den 
höchsten Wert haben wird, dieser seit 1965 aber recht stabil geblieben ist. (Vergleich 1) Auf der 
anderen Seite hat sich der Pro-Kopf-Anteil in diesem Zeitraum aber von 4 auf 8 Tonnen verdoppelt 
und besonders auffällig ist, dass die Pro-Kopf-Menge in den Entwicklungsländern von circa 0,5 
Tonnen im Jahre 1965 auf fast 8 Tonnen im Jahre 2050 rapide ansteigt. (Vergleich 2) Dies lässt mich 
vermuten, dass die größte Gefahr für unser Klima in Zukunft von dem Wirtschaftswachstum der
Entwicklungsländer ausgeht.
Weltweite Internetnutzung: Türkei macht den größten Sprung
 
Deutsch Türkische Nachrichten 22.02.16
72 Prozent aller Türken sind einer US-Studie zufolge aktiv im Netz
unterwegs. Das hat zumindest eine US-Studie zur weltweiten
Internetnutzung ergeben. Doch auch die anderen Schwellenländern holen
nach und nach auf.
Themen: Computer, Internet, Nutzung, Smartphone, Studie, Türkei

Die prozentuale Verteilung der Internetuser in den einzelnen Staaten.


(Graphik: http://www.pewglobal.org)
Südkorea hat einer US-Studie zufolge den höchsten Anteil aktiver
Internetnutzer. Laut der Untersuchung des Pew Search Centers in 40
Ländern weltweit sind 94 Prozent der Südkoreaner mindestens
gelegentlich online oder haben ein Smartphone. Auf Rang zwei
folgt Australien (93) vor Kanada (90). Deutschland erreicht mit 85 Prozent
den achten Platz. Schlusslicht ist Äthiopien mit 8 Prozent.
Für die Studie wurden 2015 mehr als 45 000 Menschen in 40 Ländern
– von Industrienationen bis zu Entwicklungsländern – befragt. Im
weltweiten Schnitt sind demnach zwei Drittel (67 Prozent) im Netz
aktiv. Die ausgewerteten afrikanischen Länder kommen insgesamt auf eine
Anteil von 25 Prozent. Zum Vergleich: In den europäischen Nationen
nutzen 80 Prozent, in den USA 89 Prozent aktiv das Netz.
 
Die Forscher fanden auch heraus, dass in einigen Schwellenländern die
Zahl der Internetnutzer rapide steigt. Ein großer Auftrieb komme von
aufstrebenden Märkten wie Malaysia und China, hieß es. Den größten
Sprung machte die Türkei. Dort wuchs der Anteil in zwei Jahren von 41 auf
72 Prozent.
Bei den Smartphone-Besitzern liegt ebenfalls Südkorea, als Heimatland
der Hersteller Samsung und LG, auf Rang eins. Dort gaben 88 Prozent an,
ein internetfähiges Handy zu besitzen. Dahinter folgen Australien (77) und
Israel (74). In Deutschland sind es der Erhebung zufolge 60 Prozent. Wie
zu erwarten stehen arme Länder wie Tansania (11 Prozent), Uganda (4
Prozent) und Äthiopien (4 Prozent) auf den hinteren Rängen.
Generell gilt für alle Länder, egal ob in Industriestaaten, Schwellen- oder in
Entwicklungsländern: Menschen mit besserem Bildungsstatus und
höherem Einkommen nutzen eher das Internet oder sind im Besitz eines
Computerhandys.
Laut der Studie, die zum Auftakt der Mobilfunk-Messe Mobile World
Congress am Montag in Barcelona veröffentlicht wurde, sind drei Viertel
der Internetnutzer (76 Prozent) aus den ausgewerteten 40 Ländern bei
sozialen Netzwerken aktiv. Dabei sind die Angebote im Mittleren Osten, wo
86 Prozent der Internetnutzer bei Facebook und Co unterwegs sind, und
Lateinamerika (82 Prozent) besonders beliebt. Auch Afrika (76 Prozent)
liege da noch vor den USA (71 Prozent) und Europa (65 Prozent).