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FEM

• Anwendungsspektrum
• Allgemeine Voraussetzungen und
Vorgehensweise
• 4 Beispiele: Biegebelastung am Balken,
erzwungene Verschiebung,
freie Schwingungen, Resonanzverhalten auf
äußere Anregung

CATIA V5
Klaus Thol
FEM
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FEM Berechnungen in CATIA lassen sich auf
folgende Bereiche anwenden:

• Statische Belastungen an Bauteilen und


Baugruppen

• Schweißverbindungen

• Mechanischen Belastungen aufgrund von


thermischen Randbedingungen

• Freies Schwingungsverhalten und


Resonanzverhalten

• Strömungsverhalten

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Eine numerische Belastungsanalyse erfolgt immer in einer typischen Reihenfolge:

 Die Festkörpergeometrie in PartDesign bzw. AssemblyDesign erzeugen.


Preprocessing
 Korrekturen an der Geometrie vornehmen, die die Berechnung vereinfachen
bzw. ermöglichen (Radien, Kanten etc.).

 Material zuweisen. Material kann individuell in einer Materialbibliothek angelegt werden.

 Wechseln in die die GSA Umgebung. Vernetzung bestimmen und Randbedingungen


erzeugen

 Vernetzung und Berechnung durchführen Solving

 Darstellung und Protokollierung der Ergebnisse


 Optional „Optimierung und Neuberechnung“
Postprocessing

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Einfache FEM-Berechnung am Bsp. eines Balkens.

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Wechseln in die GSA Umgebung
und „Statikanalyse“ auswählen.

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Einspannung und Last definieren.

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Die Einheit kann über Optionen angepasst werden.

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Isotrope Werkstoffe
Duktile/ spröde Werkstoffe
CATIA nur im linearer/ Hook`scher Bereich
Andere Programme sind z.B. Simulia, Ansys
Ergebnisse müssen interpretiert werden!

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2. Erzwungene Verschiebung

Part entwerfen und erste


Vernetzung generieren.

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Nach der Bestimmung der
Vernetzungsgröße werden
für zwei Kanten
benutzerdefinierte
Randbedingungen mit
Einschränkungen definiert.

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… und anschließend die mögliche Verschiebung an diesen Kanten bestimmt

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Danach erfolgt die Berechnung.

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Die Berechnung soll
optimiert werden.

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3.Schwingungssimulationen und Frequenzanalysen.
Jedes Bauteil besitzt aufgrund seiner Elastizität Eigenschwingungsverhalten (Moden), die
durch äußere Anregung zur Resonanz gebracht werden können.

Sehr eindrucksvoll können Sie dies an


sogenannten Chladni'schen Klangfiguren
sehen.

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=GtiSCBXbHAg&feature=related; 06.01.2012

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Ein Anwendungsbeispiel:
Der Resonator des Piezomotors der Firma Elliptec.

Quelle: http://www.elliptec.com/de/downloads/freie-downloads.html.

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Quelle: http://www.elliptec.com/de/downloads/freie-downloads.html.

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http://www.elliptec.com/de/downloads/freie-downloads.html.

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Auch hier ist eine Simulation des
Resonators im voraus möglich.

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Berechnung

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4. Frequenzgang.
Am Bodenblech soll gezeigt
werden mit welcher
Frequenzen und mit welcher
Intensität diese auf eine
äußere Anregung, hier
„weißes Rauschen“ antwortet
bzw. reagiert.

Da das Bodenblech in
ShapeDesign erzeugt wurde,
muss es erst ins
AssemblyDesign eingeladen
werden, um in die GSD
Umgebung zu wechseln.

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Die feste Einspannung erfolgt hier
an den Seitenflächen des Bleches,
eine Fixierung an Schweißpunkten
wäre ebenfalls möglich.

Hier kann man eine Begrenzung der zu


ermittelnden Eigenfrequenzen vornehmen.

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Anschließend wird die Frequenzberechnung der Eigenfrequenzen durchgeführt.

Über „Einfügen“ „Statischer Prozess“ wird


dieser neu erzeugt, als Referenz aber die
alten Randbedingungen übernommen.

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Es wird auf der Blechfläche eine
„Dichte der Kraft“ erzeugt.

CATIA bietet hier viele weiter


Möglichkeiten der Variation an z.B.
Unterschiedliche Kraftvektoren, die
über ein Punktefeld in einer Excel
Datei erzeugt werden uvm. . Die
Erzeugung ist entsprechend
aufwendig!

Es erfolgt danach keine Berechnung.

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Über „Einfügen“ wird jetzt
der eigentliche
Berechnungsprozess
dem Baum beigefügt.

Als Referenz wird


„Lösung für
Frequenzprozess“ aus
dem Baum gewählt.

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Als Anregungsfunktion wird „Weißes
Rauschen“ gewählt. Im Baum
erscheint der Eintrag „Modulation“.
Hier könnte ebenfalls wieder eine über
eine Text bzw Excel Datei erstellte
individuelle Funktion erstellt werden
z.B. ein zeitlich definierter Stoß.

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Im Eintrag für die
Schwingungsanalyse wird
die „Lastanregung“
aktiviert und die
entsprechenden Einträge
im Baum ausgewählt.

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Dämpfungswerte:
Starke Dämpfung  10% Analog wird der Eintrag für „Dämpfung“ bestimmt.
Stahlbetonkonstruktionen 4%
Kunststoff 2%
Stahl 0,1%

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Aus der Lösung für die
Frequenzanalyse ist zu entnehmen
in welchem Frequenzspektrum die
Berechnung erfolgen sollte.

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Anschließend erfolgt die
Berechnung und Visualisierung

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Es soll jetzt einen grafische
Auswertung erfolgen.

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