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Wien: Balkan Fever mit ungarischen Teilnehmern

16:08 23. April 2012

Meszecsinka und Fókatelep treten auf dem Balkan Fever Festival auf, die zwischen 26.
April und 13. Mai 2012 in Wien organisiert wird. Fünf Konzerte, zwölf Nationen in allen
möglichen Stil- und Musikformkombinationen warten auf die Interessenten.

Nach einem Jahr Pause meldet sich die größte, zeitgenössische Balkanmusik vorführende
Eventreihe Europas − Balkan Fever – die zwischen 26. April und 13. Mai 2012 in der
österreichischen Hauptstadt organisiert wird.

Auf dem grenzüberschreitenden und Nationen verbindenden Festival kann das anspruchsvolle
Publikum folklorferner, trotzdem interessanter traditioneller Musik, Jazz aller Arten,
Undergound-Rock oder auch Independent- und elektronischer Musik begegnen.

An der Eventreihe an fünf Spielorten nehmen MusikerInnen aus zwölf Ländern teil und
führen eine ganze Kavalkade der musikalischen Mischungsverhältnissen und
Stilkombinationen vor. Die chansonartigen Lieder der bosnischen Natasa Mirkovics werden
mit introspektiven Jazz-Melodien von den serbischen Nenad Vasilics ausgehoben. Die beiden
sind im jugoslawischen Pop der 80er Jahre sozialisiert.

Die Pero Defformero, eine der verrücktesten Bands Serbiens, kreuzt Hard-Rock und Heavy
Metal mit orientalisch-elegischen Vokal-Melismen und deftigem Balkan-Folk. Arbeiter- und
Partisanlieder, zeitgenössische kritische Popsongs machen das Portfolio der Wiener Hor 29
Novembar aus, die auf der offiziellen Eröffnung auftreten werden.

Ebenfalls am Eröffnungsabend kann das Publikum der rumänischen Fanfare Shukar


begegnen. Die zünftige Roma-Brass-Band stammt – genauso wie die Fanfare Ciocarlia – aus
Zece Prajin, das mittlerweile zur Pilgerstätte für World-Music-Afficiandos avancierte Dorf.
Die traditionellen Tänze – Geamparale, Sirba und Ruseasca − werden durch südbalkanische
und orientalische Themen und fiebrige Latin-Music ergänzt.

Als psychedelic-Folk wird die Musik der Meszecsinka und Fókatalep apostrophiert. Ihr
Auftritt am 11. Mai ist eine Entdeckung wert. Meszecsinka baut eher auf lateinamerikanische
Sounds mit akustischen World-Beat Tendenzen, während Fókatelep mehr zu Rock, Trip-Hop
und indischem Ragga-Rock tendiert, aber die Konzerten beider Bands sind von der alles
überragenden Stimme von Oláh Annamária und von funkigen Beats voll.

Quelle: http://www.turizmusonline.hu/aktualis/cikk/becs__balkan_laz_magyar_resztvevokkel
(02.05.2012 14:53)