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STEP BY STEP – Aquila

STEP BY STEP

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Er ist der König der Lüfte, der Bote der Götter und steht für Unsterblichkeit, Mut, Weitblick und Kraft.
Der Adler (lat. Aquila) ist seit Jahrhunderten eines der meist verwendeten Wappentiere. Charakteris-
tisch ist dabei sein Kopf und vor allem seine Schwingen, die in der Natur je nach Gattung eine Spann-
weite von bis zu 2,5 m haben können.
Seine Anmut macht den Adler auch im Custom Painting zu einem beliebten Motiv für Motorräder
oder Motorhauben. Ob majestätisch oder angriffslustig – das Motiv ist vielfach kombinierbar. Der Ve-
nezuelanische Airbrush-Künstler Iran Caro zeigt in seinem Step by Step ein eindrucksvolles Adler- und
Feuermotiv auf einer Off-Roader-Motorhaube.

KÜNSTLER PROFIL
Iran Caro
Bereits im Alter von 13 Jahre besuchte Iran Caro eine Kunstschule in Santiago/Chile, wo er Zeich-
nen lernte. 1979 zog er nach Caracas/Venezuela und begann ein Kunststudium, in dem er sich
der klassischen Malerei widmete. 1981 lernte er durch ein japanisches Buch die Airbrush-Technik
kennen. Da es keine Kurse oder Lehrmaterial auf Spanisch gab, eignet er sich die Technik selber an.
Mit seinen Airbrush-Werken stieß Iran zunächst in Kunstschule und Galerien auf Ablehnung, da
die Technik unbekannt war und ihr künstlerischer Wert gering geschätzt wurde. So nahm Iran sein
Schicksal selbst in die Hand und organisierte 1987 erstmals die Ausstellung Aerografia in Caracas,
die in 18 Jahren insgesamt neun Mal mit großem Erfolg stattfand.

Er eröffnete die erste Airbrush-Schule in Venezuela, die seit ihrer Gründung über 20.000 Studenten verzeichnete. Iran
Caro stellte seine Werke in nationalen und internationalen Ausstellungen aus und ist Gastdozent an zahlreichen Uni-
versitäten und Kunstakademien des Landes. Die Chilenische Botschaft ernannte ihn 1994 zum Abteilungsleiter Bildende
Kunst des Venezolanisch-Chilenischen Instituts für Kultur. Seit 1987 gestaltet Iran Caro eigene TV-Shows zum The-
ma Airbrush. 2007 erhielt er für seine Verdienste um die Kunst in Venezuela die Auszeichnung Venus in Gold.

www.iranatelier.com

Grundausstattung AQUILA – KING OF CUSTOM:


Airbrushpistolen: Paasche Single Action mit Außenmischung,
Paasche Double Action, Lackierpistole
Farben: Airbrush Acryl Farben, Eigenmarke Iran Atelier
Weitere Materialien: Bleistift, Klebefolie (Con-Tac Papier), doppelseitiges Klebeband, Malerkrepp,
Grundierung Grau, verschiedene Schleifpapiere (320-600), Kreis-
und Kurvenschablonen, Topfschwamm, Federn verschiedener Größe
Untergrund: Motorhaube

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STEP BY STEP – Aquila
STEP BY STEP
Bild 01
Bevor ich mit dem Motiv beginne, muss als erstes die gesamte Farbe von
der Motorhaube abgetragen werden. Danach wird die Oberfläche gründlich
gesäubert, damit weder Fett- noch Staubreste zurückbleiben. Es ist ratsam,
all die Bereiche, die nicht bemalt werden sollen, abzudecken. Dann wird mit
der Lackierpistole zur Grundierung ein Grau so gleichmäßig wie möglich auf-
getragen.

Bild 02
Es werden zwischen drei und fünf Schichten Grundierung aufgetragen. Zwi-
schen jeder Farbschicht muss die Oberfläche abgeschliffen werden, um Staub
oder Klümpchen, die nach dem Auftrag zurückbleiben, abzutragen. Dafür
wird ein Sandpapier der Stärke 360 oder 320 verwendet. Danach wird die
Oberfläche mit einem feuchten Tuch und einer entfettenden Flüssigkeit ge-
säubert.

Bild 03/04
Nun wird mit dem Auftragen einer dünnen dunkelgrünen Farb-
schicht begonnen. Diese muss vor dem Auftrag der nächsten
Schicht trocknen. Der Farbauftrag sollte so gleichmäßig wie mög-
lich erfolgen und wie zuvor sollte die Oberfläche zwischen den ein-
zelnen Farbschichten abgeschliffen werden, dieses Mal allerdings
mit feinerem Sandpapier der Stärke 400 oder 600. Nach jedem
Schleifen wird wieder gesäubert. Nach drei bis fünf Schichten ist
das Farbresultat erreicht.

Bild 05/06
Dies ist die Vorlage für die Adler-Schablone. Drucken Sie diese in der ge-
wünschten Größe aus und umhüllen Sie diese mit selbstklebender Folie. Nun
wird der Umriss mit einem Cuttermesser ausgeschnitten.

Bild 07
Auf der Rückseite des äußeren Schablonenteiles werden jetzt einige Streifen
doppelseitiges Klebeband angebracht, damit die Schablone auf der Motor-
haube nicht verrutscht. Die Schablone wird auf die Motorhaube geklebt, die
Ränder werden zusätzlich mit Papier abgedeckt.

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Bild 08
Mit einem weiß-gelblichen Farbton wird nun das Schabloneninnere bemalt.
Ich arbeite dabei vom Rand ins Innere und male die gesamte Schablone
gleichmäßig aus. Man sollte soviel Farbschichten auftragen, wie man es für
notwendig hält. Das Schleifen zwischen den einzelnen Schichten mit einem
400er oder 600er Sandpapier nicht vergessen!

Bild 09/10
Wenn dies beendet ist, wird die Schablone
vorsichtig entfernt. Falls dabei noch Reste
vom Klebeband zurückbleiben, können die-
se mit Reinigungsbenzin und einem weichen
Schwamm entfernt werden.

Bild 11
Nun wird der Adler am Rand mit doppelseitigem Klebeband abgedeckt. Da-
bei sollte immer wenigstens ein halber Millimeter des Bildes überstehen, um
trotz der Maskierung eine weiche Kontur zu erhalten. Der Rest wird mit Pa-
pier bedeckt. Das kann z.B. Telefonbuch-Papier sein, aber kein Zeitungspa-
pier, um Abfärbungen der Druckerschwärze zu vermeiden.

Bild 12/13
Mit weißer Farbe wird nun den Flammen,
die sich unterhalb des Adlers befinden, Form
verliehen. Dies geschieht freihand, immer
schwungvoll vom Rand der Motorhaube nach
oben. Danach werden alle weißen Flammen
mit Gelb übermalt, bis kein Weiß mehr zu se-
hen ist.

Bild 14
Nach dem Gelb folgt Rot. Hierbei wird mehr das Äußere der Flamme bemalt
als die Flamme selbst. Durch den Farbnebel wird anstatt eines roten ein oran-
gefarbiger Ton erreicht.

Bild 15
Dem Rot wird nun zur
Abdunkelung ein wenig
Schwarz beigemischt. Dieses wird für den Flammenrand verwendet, um ihm
eine gewisse Tiefe zu verleihen. Bei Bedarf kann dieser Farbton auch auf
andere Flammen aufgetragen werden, um so den Eindruck zu erwecken, sie
lägen weiter im Hintergrund.

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STEP BY STEP – Aquila
STEP BY STEP
Bild 16
Mit reinem Schwarz werden einige Flammen noch weiter definiert und ver-
feinert. Auch bis dahin unterlaufene Fehler oder Ungenauigkeiten können
damit behoben oder ausgebessert werden. Zur Betonung einiger Flammen,
die aus dem Feuer herausstechen sollen, kann dann nochmal reines Rot ein-
gesetzt werden.

Bild 17
Danach werden diese Flammen mit gut verdünntem Gelb übermalt. Dazu
wird eine dünne Linie so zentriert wie möglich in die rote Flammenform
gemalt. Einige Bereiche lassen sich zusätzlich mithilfe einer Kurvenschablone
formen und absetzen.

Bild 18
Dem Gelb wird etwas Weiß hinzugemischt, um es leuchtender zu machen.
Dieser Effekt wird auch auf den Rest der Flammen angewendet. Wenn die
Schablone entfernt ist, kann man das gesamte Ergebnis beurteilen.

Bild 19
Jetzt wird mit dem inneren Schablonenteil weitergearbeitet: Vorsichtig wer-
den die Füße, die Flügel und der Kopf voneinander getrennt.

Bild 20/21
Die einzelnen Teile werden in den gelben Um-
riss auf der Motorhaube eingepasst und mit
einem Bleistift umrandet. Danach wird das In-
nere von Kopf, Hals und Füßen mit Klebeband
vom Rest abgegrenzt. Dies sollte so präzise wie
möglich getan werden, um die richtige Kontur
und keine hässlichen Ecken und Kanten zu er-
halten.

Bild 22
Nun wird mit einem karamelfarbenen Ton eine
mittelgroße Feder umrandet, um einen Struk-
tur-Abdruck zu hinterlassen. So wird zunächst
eine Reihe am linken Flügelansatz begonnen.
Wenn eine Reihe Federn beendet ist, wird der
Federnrand freihand mit dem Airbrushgerät
nachgezogen. Anschließend folgt die zweite
Reihe, bei der die Federn mittig zwischen die
schon gemalten eingepasst werden.

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Bild 23
Es werden weitere Federreihen gemalt, immer in Richtung der Flügelspitze.
Bei Bedarf können auch größere Federn verwendet werden. Ansonsten wer-
den die großen Federn an den Spitzen freihand gemalt. An die Umrandung
der Federn wird ein Schatten hinzugefügt, damit der Eindruck entsteht, eine
Feder läge über der anderen.

Bild 24
Nun wird die Maskierung des rechten Beines abgenommen, während der
Bereich des Halses noch bedeckt bleibt. Der Flügel, der bereits gemalt wurde,
wird abgedeckt, um ihn vor Farbnebel zu schützen. Auf die gleiche Art, wie
die Federn des Flügels gemalt wurden, wird jetzt auch das Bein gestaltet. Die
Federn verlaufen hier in Richtung des rechten Fußes.

Bild 25
Wenn dies abgeschlossen ist, wird der Flügel wieder vorsichtig aufgedeckt. Durch die Mas-
kierung ist eine Abgrenzung zwischen Bein und Flügel entstanden. Die unterschiedliche
Laufrichtung der Federn wird deutlich. Zum Weiterarbeiten wird dann der Hals demas-
kiert. Bein und Flügel werden durch Papier abgedeckt.

Bild 26
HALS Die Halsfedern werden wie die vorheri-
FLÜGEL gen Federn gemalt. Sie zeigen diesmal
nach unten in Richtung des linken Fußes.
Bei Richtung und Größe der Federn sollte man sich genau an der Bildvorlage
orientieren, damit später die einzelnen Köperteile sowie Vorder- und Hinter-
grund von einander abzugrenzen sind.
BEIN

Bild 27
So wie der rechte Flügel bearbeitet wurde, so wird auch mit dem Rest des
Körpers und dem linken Adlerflügel verfahren. So entsteht das Federnkleid
des Adlers.

Bild 28/29
Dem karamelfarbenen Ton wird nun etwas Rot
beigemischt. Mit einer Kurvenschablone, am
besten aus Karton gefertigt, wird dem Feder-
stiel in allen Federn eine Form verliehen. Dazu
wird die Schablone wechselseitig links und
rechts vom Federstiel angelegt. Wenn ein Teil so bearbeitet wurde, sollte er anschließend noch mal mit gleicher Farbe weich
umrandet werden. Dabei müssen umliegende Körperteile des Adlers immer wieder abgedeckt werden, um die Abgrenzungen
zu erhalten.

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STEP BY STEP – Aquila
STEP BY STEP
Bild 30/31
Bei den großen Federn wird für den Federstiel
Klebeband benutzt. Mit der Kurvenschablo-
ne wird nun das abgedeckt, was nicht gemalt
werden soll. Vom Stiel zur Federspitze wird
ein Verlauf angelegt. Am besten arbeitet man
hier in mehreren Schichten. Auf die Enden der
großen Federn wird außerdem ein Blauverlauf
aufgetragen. Nachdem das Klebeband ent-
fernt ist, kann man dann die zweite Hälfte der
Federn freihand kolorieren.

Bild 32/33
Nun wird dem gleichen rötlichen Farbton, mit
dem bisher gearbeitet wurde, zur Abdunke-
lung etwas Braun und ein Tropfen Schwarz
beigemischt. Damit werden einerseits die Um-
risse der Federn deutlich, andererseits werden
Schatten gesetzt. Dieser Vorgang gilt für das
gesamte Federkleid.

Bild 34/35
Nun wird der Adlerkopf aufgedeckt. Aus der
Kopf-Schablone werden Auge und Schnabel
vom Rest getrennt, um diese einzeln zu bear-
beiten. Die Teile werden auf die freigelegte
Kopffläche gelegt und mit Bleistift umrandet.

Bild 36
Um zunächst das Auge zu malen, wird alles andere wieder maskiert. Mit dem
karamelfarbenen Ton und mit einem abgeschnittenen Stück Topfreiniger in
Form einer Scheibe erhält die Pupille des Auges eine fleckige Struktur.

Bild 37/38
Mit einer Kreisschablone und mit schwarzer Farbe wird
die Pupille ausgesprüht. Die Iris erhält noch einen bräun-
lichen Verlauf. Dann wird die Maskierung abgenommen,
mit einem Bleistift das Augenlid gezeichnet, abgeklebt
und wieder schwarz angesprüht.

Bild 39
Mit Hilfe der Kurvenschablone und Weiß wird dem Auge ein gewisses Fun-
keln verliehen.

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Bild 40/41
Nun wird der Schnabel bearbeitet, alles um-
liegende wieder mit Papier abgedeckt. Mit
Bleistift und der Schablone werden die we-
sentlichen Teile vorgezeichnet. Dann werden
die hellen Stellen des Schnabels weiß ausge-
sprüht.

Danach wird ein sanftes Gelb-Orange ge-


mischt, das für mehr Fülle im oberen und un-
teren Teil des Schnabels sorgt. Dies wird über-
wiegend freihand und nur in einigen Fällen
mit Hilfe der Kurvenschablone aufgetragen,
um die einzelnen Bereiche des Schnabel von
einander abzugrenzen

Bild 42
In einer zweiten Schicht wird die Farbe intensiviert. Danach wird der Farbe
zur Abdunkelung der Schattenbereiche einige Tropfen Braun beigemischt.

Damit wird die Form des Schnabels betont. Die Mundhöhle des Adlers wird
freigelegt und gleichmäßig schwarz ausgemalt; danach folgt die Zunge, die
einen Rosafarbton erhält. Dem Rot werden einige Tropfen Schwarz beige-
mischt, damit die Zunge einen Schatten im unteren Bereich bekommt.

Bild 43
Dem zuvor verwendeten Braun werden drei Tropfen Schwarz beigemischt,
um die Schatten und den Schnabel zu betonen. Dies sollte freihand gemacht
werden. Bei Bedarf kann dafür auch die Kurvenschablonen zur Hilfe ge-
nommen werden. Einige Lichtstellen werden noch einmal mit weißer Farbe
nachbearbeitet. Dann können die bedeckten Bereiche wieder aufgedeckt
werden.

Bild 44
Um am Federkleid des Kopfes weiterzuarbeiten, wird die Maskierung ent-
nommen und das Umfeld geschützt. Die Fläche wird so gleichmäßig wie
möglich weiß ausgesprüht.

Bild 45
Weiter geht’s mit der Ausarbeitung des Kopfes: Das Auge wird mit einer
Kurvenschablone bedeckt. Mit einem gut verdünnten Gelb wird darunter ein
schmaler Rand gezogen. Freihand in kleinen Sprühpunkten wird die Struk-
tur nahe dem Auge mit der Karamelfarbe gemalt. Um nicht auch das Auge
zu treffen, sollte man hierbei sehr nahe an den Untergrund herangehen.
Mit der gleichen Farbe werden die Bereiche um das Auge herum sowie die
Federansätze am Vorderkopf betont. Dabei immer vom Ansatz nach hinten
arbeiten!

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STEP BY STEP – Aquila
STEP BY STEP
Bild 46
Mit einem gut verdünnten Lila (Violett und Weiß) werden weitere Schatten
und Farbnuancen gesetzt. Zum Schluss werden mit dem karamelfarbenen
Ton und ein paar Tropfen Schwarz noch die Gesichtszüge des Adlers betont
und einige Federspitzen am Hinterkopf mit Federstruktur versehen.

Bild 47
Um den Übergang zwischen Schnabel und
Auge weich zu gestalten, wird dieser zunächst
mit Weiß übermalt und danach mit einem
Gelbverlauf versehen. Dann wird mit Gelb-
Orange und ein paar Tropfen Braun der Schna-
bel in Abstufungen betont. Danach wird noch
einmal die Struktur nahe dem Auge freihand
bearbeitet.

Bild 48
Die Füße werden aufgedeckt und die umliegenden Bereiche abgedeckt.

Bild 49
Mit Bleistift und danach per Airbrush mit Gelb-
Orange werden nun zunächst die Krallen und
Falten entlang der Schablone des Adlerfußes
eingezeichnet. Die Krallen werden teilweise
abgedeckt und die Füße mit der gleichen Farbe
ausgefüllt. Dies sollte so vorsichtig und sanft
wie möglich geschehen. Dabei ist die Rundung
der Krallen zu beachten. Lichtzugewandte
Stellen sind heller, tief liegende schattige Stel-
len sind dunkler.

Bild 50
Der Farbe werden nun ein paar Tropfen Braun, später auch noch ein wenig
Schwarz beigemischt. Damit werden nun die Falten und einige Schatten der
Füße betont. Dazu können auch Kurvenschablonen benutzt werden.

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Bild 51
Die Füße werden dann zum Schutz abgedeckt, bis nur noch die Krallen frei-
liegen. An der inneren gekrümmten Seite wird ein Hellblauverlauf (Blau und
Weiß) der Länge der Kralle nach eingesprüht. Das Gleiche wird mit Schwarz
wiederholt, danach wird ein Lichtschein mit Weiß daneben gesetzt. Der Über-
gang von Hellblau zu Schwarz wird mit einem Blauverlauf überarbeitet.

Bild 52
Die Umrisse der Krallen werden wieder vorsichtig entfernt. Mit Braun-
Schwarz werden nun die Übergänge von den Krallen zu den Füßen und
Schatten gesetzt.

Bild 53
Um den Adler besser in die Flammen zu integrieren, werden jetzt einige
Flammen zwischen den Krallen gemalt. Der Richtung der bereits gemalten
Flammen folgend, werden mit Weiß einfach Flammen über die Krallen ge-
malt. Dazu kann auch eine Kurvenschablone zur Hilfe genommen werden.
So erhält man den Eindruck, dass Flammen von hinten hervorflackern.

Bild 54
Die schon bei den ersten Flammen werden
auch diese vorsichtig mit gut verdünntem Gelb
und danach mit Rot übergesprüht. Gut auf den
Farbnebel achten, damit das Bild nicht zerstört
wird…

Bild 55
Wieder wird eine dünne zentrale gelbe Linie eingefügt. Mischt man dem
Gelb noch ein bisschen Weiß bei, erhöht sich die Leuchtkraft des Feuers. So
lassen sich einige Effektpunkte weiter ausarbeiten.

Bild 56
Geschafft! Die Motorhaube ist fertig. Beim Lackierer erhält sie nun noch ein
paar Schichten Lack zur Versiegelung. Viel Spaß beim Nacharbeiten!

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