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STORM Motormanagement Typ. EMS – Stadtwerke Wittenberg Kom.Nr. 1.031.

954

Bedienungsanleitung Storm Motormanagement

August Storm GmbH & Co.KG


August-Storm-Str. 6
48480 Spelle

Telefon: +49 (0) 5977 73 -0


Telefax: +49 (0) 5977 73 -138

E-Mail: info@a-storm.com

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INHALTSVERZEICHNISS

2. ALLGEMEINES

2.1 Kontaktadresse 4
2.2 Warnhinweise 4
2.3 Funktionsumfang 4

3. AUFBAU

3.1 Komponenten 5
3.2 Elektrischer Anschluss 5

4. Bedienung

4.1 Tasten der Bedieneinheit 6


4.2 Ändern von Einstellungen und Parametern 7
4.3 Beschreibung der Menüs 7
4.3.1 Startseite.........................................................................................................7
4.3.2 Drehzahlregler und Notstromregler Status......................................................8
4.3.2 Drehzahlregler Parameter...............................................................................8
4.3.3 Notstromregler Parameter...............................................................................9
4.3.4 Leistungsregler Status ....................................................................................9
4.3.5 Leistungsregler Parameter............................................................................10
4.3.6 Leistungsregler Hand- und Automatikbetrieb ................................................10
4.3.7 Be – und Entlastungseinstellung...................................................................11
4.3.8 Gemischregler Status....................................................................................12
4.3.9 Gemischreglerpositionen Gasart 1 und Gasart 2 ..........................................12
4.3.10 Lastpunkte Speichern .................................................................................13
4.3.11 Gemischregler Parameter ...........................................................................13
4.4 Grafiken 14
4.4.1 Grafikanzeige Leistung .................................................................................14
4.4.2 Grafikanzeige Ladedruck ..............................................................................14
4.4.3 Grafikanzeige Gemischtemperatur ...............................................................14
4.4.4 Grafikanzeige Klopfsignale ...........................................................................14
4.5 Einstellen der Messbereiche 15
4.5.1 Einstellen Messbereich Leistung...................................................................15
4.5.2 Einstellen Messbereich Ladedruck ...............................................................15
4.5.3 Einstellen Messbereich Gemischtemperatur.................................................16
4.5.4 Einstellen Messbereich Mischerpoti..............................................................16
4.6.1 P-Reduktionen Klopfsignal Sensor 1 und 2...................................................17
4.6.2 P-Reduktionen Gemischtemperatur Fase 1 und 2 ........................................17
4.6.3 Aussetzerzählung .................................................................................................... 19

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5. GRENZWERTE UND ZUSTANDSWERTE

5.1 Grenzwerte 20
5.3 Werte 22
5.4 Alarme 23

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2. ALLGEMEINES

2.1 Kontaktadresse

August Storm GmbH & Co.KG


August-Storm-Str. 6
48480 Spelle

Telefon: +49 (0) 5977 73 -0


Telefax: +49 (0) 5977 73 -138

E-Mail: info@a-storm.com

2.2 Warnhinweise

Diese Dokumentation wendet sich an Personen, welche die erforderliche technische


Qualifikation für Inbetriebnahme, den Betrieb und die Wartung des nachfolgend
beschriebenen Produktes besitzen.
Der Eingriff nicht qualifizierter Personen oder das Nichtbeachten der Anweisungen
dieses Dokuments kann schwerwiegende Folgen für die Sicherheit des
Betriebspersonals sowie der Anlagen nach sich ziehen.

Bei gegebenenfalls anfallenden Unklarheiten oder Fragen, wenden Sie sich bitte an
die oben angeführten Kontaktadressen.

2.3 Funktionsumfang

1.) Drehzahlregelung des Verbrennungsmotors mit zwei getrennt einstellbaren


Parametersätzen für Leerlauf- und Notstrombetrieb.

2.) Leistungsregelung des Motors mit individuell einstellbaren


Leistungsreduzierungen durch:

• Gemischtemperatur
• Klopfsignale
• Aussetzererkennung

3.) Schadstoffregelung des Motors.

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3. AUFBAU

3.1 Komponenten

Die Motorsteuerung besteht aus:

a) Einer speicherprogrammierbaren Steuerung des Typs VIPA 214-DP. Diese ist


mit einem Digital Ein-Ausgangsmodul (zur Erfassung bzw. Ausgabe von
binären Signalen) und einem Analogeingangsmodul (zur Erfassung von
analogen Signalen) bestückt. Alle Bauteile sind auf einer Trägerplatte vorver-
drahtet, so das von der EMS zum neuen System 1:1 umgeklemmt werden
kann. Hinzu kommt eine Zählerbaugruppe die zur Auswertung der Zähl-
impulse vom Pick up ein Peripherieeingangswort macht was dann in der CPU
weiter verarbeitet wird. Die speicherprogrammierbare Steuerung ist mit der
Software zur Ausführung der Regelung und Steuerung der Anlagen zuständig.

b) Einem vollgrafischen Touch-panel


des Typs Siemens TP170 - 270
Color (je nach Kunden-
wunsch).Dieses Bedienterminal hat
die Aufgabe, aktuelle Be-
triebszustände und gegebenen-
falls auftretende Fehlermeldung
auszugeben. Die Eingabe aller
Einstellwerte und Parameter
erfolgt über dieses Bedienterminal.
Die Montage des Displays erfolgt
normalerweise an der Stelle der
EMS kann auf Wunsch auch
anderwärtig montiert werden.

3.2 Elektrischer Anschluss

Der elektrische Anschluss aller Komponenten ist entsprechend den beigelegten


Anschlussplänen durchzuführen.

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4. BEDIENUNG

4.1 Tasten der Bedieneinheit


Das Navigieren in den Menüs oder der Aufruf der gewünschten Menüseiten erfolgt
durch einfaches Betätigen der entsprechenden Felder (rot eingekreist).

4 1

Tastenfeld 1
Direktanwahltasten für Kurvendarstellung, Fehlerspeicher und Analogwerte.
Tastenfeld 2
Ändert sich in den verschiedenen Bildern mit HOME kommt man immer wieder auf
die Startseite, mit SETUP in das Einstellmenue.
Tastenfeld 3
Diese Taste dient zum Quittieren aufgetretener Alarme. Sie erscheint nur dann, wenn
ein Alarm aufgetreten ist und wird nach erfolgreichem Quittieren wieder unsichtbar.
Tastenfeld 4
Unsichtbare Tastefläche, durch drücken auf die Abgasmittelwerttemperatur gelangt
man zur Zylinderübersicht.

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4. BEDIENUNG

4.2 Ändern von Einstellungen und Parametern

Durch Betätigen eines entsprechenden


Feldes wird ein numerischer Tastenblock zur
Ansicht gebracht, mit welchem die
gewünschten Werte eingegeben werden. Die
neuen Werte werden durch Betätigen der
„RETURN“ Taste übernommen.

4.3 Beschreibung der Menüs

4.3.1 Startseite

STATUS: Wechsel zwischen den Statusmeldungen auf der Jenbacher


Textanzeige.
STÖRUNG: Wechsel zwischen den Störmeldungen auf der Jenbacher
Textanzeige.
RESET: Quittieren von aufgetretenen Störungen bzw. Alarmen.
HANDSTART: Manuelles Starten des Moduls.
HANDSTOP: Manuelles Abstellen des Moduls.
TRENDS: Aufruf der Trenddarstellung (Kurvenschreiber)
HISTORIE: Aufruf des Fehlerspeichers
WERTE: Aufruf der Auflistung aller erfassten Analogwerte, sowie deren
bei Fehlereintritt eingefrorenen Werte.

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4. BEDIENUNG

4.3.2 Drehzahlregler und Notstromregler Status

Diese Seite gibt den aktuellen Status


des Drehzahlreglers wieder.

 Die aktuelle Drehzahl in den


verschiedenen Betriebszuständen
(Start, Leerlauf, Netzparallel).

 Den berechneten Setpoint , den


„process value“ (pv) = aktuelle
Drehzahl und die Regeldifferenz (xd)
des Reglers.

 Die gegenwärtige Aktion des


Reglers (Drosselklappe öffnen
oder schließen).

4.3.2 Drehzahlregler Parameter

Hier werden alle für das


Regelverhalten des Reglers wichtigen
Parameter eingestellt. Des weiteren
wird die aktuelle Drehzahl angezeigt

kp: Proportionalbeiwert des Reglers


ti: Integrierzeit des Reglers
td: Differenzierzeit des Reglers
out_max: Obere Begrenzung der Stellgröße (zwischen 0 und 100%)
out_min: Untere Begrenzung der Stellgröße (zwischen 0 und 100%)
Zähne: Anzahl der Zähne für Erfassung vom Pickup
n_sp: Vorwahl der Nenndrehzahl
act_hl: Aktueller Hochlaufwert
act_st: Aktueller Startwert
act_nhl: Erreichen der Mindestdrehzahl zur Umschaltung in die Regelung
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4. BEDIENUNG

4.3.3 Notstromregler Parameter

Hier werden alle für das Regel-


verhalten des Reglers wichtigen
Parameter eingestellt. Des weiteren
wird die aktuelle Drehzahl und die Ist-
leistung angezeigt und in der rechten
Grafik für Langzeitüberwachung mit
aufgezeichnet.

kp: Proportionalbeiwert des Reglers


ti: Integrierzeit des Reglers
td: Differenzierzeit des Regler
out_max: Obere Begrenzung der Stellgröße (zwischen 0 und 100%)
out_min: Untere Begrenzung der Stellgröße (zwischen 0 und 100%)
n_sp: Vorwahl der Nenndrehzahl

4.3.4 Leistungsregler Status

Diese Seite gibt den aktuellen Status


des Leistungsreglers wieder.
 Die aktuelle Istleistung in dem
Betriebszustand
Netzparallelbetrieb(Generatorschalter
ein).
 Den berechneten Setpoint , den
„process value“ (pv) = aktuelle
Leistung und die Regeldifferenz (xd)
des Reglers.
 Die Stellgrösse des Reglers gibt die
Leistung vor.
 Die gegenwärtige Aktion des
Reglers (Drosselklappe öffnen
oder schließen).

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4. BEDIENUNG

4.3.5 Leistungsregler Parameter

Das Einstellen des Leistungsreglers


geht nur über die Parameter der
Drosselklappe. Hier müssen die
Werte vorgegeben werden die
wiederum auch von der Gasart
abhängig sind. Angezeigt werden
 die aktuelle Drehzahl
.
 Soll und Istleistung in kw und %
Im Stillstand kann die Drosselklappe
per Hand durch Vorwahl „DRK
einstellen“ in eine beliebige Stellung
gefahren werden.

kp: Proportionalbeiwert des Reglers


ti: Integrierzeit des Reglers
td: Differenzierzeit des Reglers
out_max: Obere Begrenzung der Stellgröße (zwischen 0 und 100%)
out_min: Untere Begrenzung der Stellgröße (zwischen 0 und 100%)
P_voll/kW: Nennleistung des Aggregates
P_max : Die maximal zulässige Leistung

4.3.6 Leistungsregler Hand- und Automatikbetrieb

Diese Seite gibt den aktuellen Status


des Leistungsreglers Hand/Automatik
wieder.
 Die aktuelle Sollleistung in dem
Betriebszustand
 Den „process value“ (pv) = aktuelle
Leistung in kw und % .
 Die berechnete Sollleistung (sp)der
Stellgröße in kw und %.

Im Automatikbetrieb können keine Werte verändert werden, daher schaltet man auf
Handbetrieb um und kann dann eine neue Sollleistung vorgeben

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4. BEDIENUNG

Diese Seite gibt den aktuellen Status


des Leistungsreglers Hand/Automatik
wieder.
 Die aktuelle Sollleistung in dem
Betriebszustand
 Den „process value“ (pv) = aktuelle
Leistung in kw und % .
 Die berrechnete Sollleistung (sp)der
Stellgröße in kw und %.

P_soll %: Einstellen des Sollwertes in % für Handbetrieb, der Sollwert kann auch
über die +/- Tasten um 5KW je Tastendruck verändert werden.

4.3.7 Be – und Entlastungseinstellung

Bei der Be- und


Entlastungseinstellung werden die
Angaben pro Zeiteinheit angegeben,
um welcher Zeit jeweils die kW – Zahl
erhöht oder erniedrigt werden soll.
Die zwei Entlastungszeiten sind nötig
um im Normalfall die Anlage
herunterzufahren oder im
Leistungsreduzierungsfall schnell
herunterzufahren.

up_norm: Vorgabe Hochlaufzeit pro kW


do_norm: Einstellen der normalen Herunterlaufzeit pro kW
do_fast: Eingabe eines Wertes für schnellen Herunterlauf.

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4. BEDIENUNG

4.3.8 Gemischregler Status

Diese Seite gibt den aktuellen Status


des Gemischreglers wieder.

 Die aktuelle Position des


Gasmischers in den verschiedenen
Betriebszuständen (Start, Leerlauf,
Netzparallel, Notstrom oder Regler im
Automatikbetrieb).
 Den berechneten Setpoint , den
„process value“ (pv) = aktueller
Ladedruck und die Regeldifferenz (xd)
des Reglers.
 Die Stellgröße des Reglers
(entspricht der tatsächlichen
Gasmischerposition)

4.3.9 Gemischreglerpositionen Gasart 1 und Gasart 2

Die Einstellungen zu den Gemischreglerpositionen 1und 2 sind Identisch und werden


hier am Beispiel Gasart 1 gezeigt. Diese Einstellungen bestimmen nicht die
Reglerparameter die zuvor eingegeben wurden.

Die aktuelle Position wird oben links


angezeigt, die anderen lassen sich für
die Jeweilige Betriebsart einstellen.

Leerlauf: Gemischreglerposition bei Leerlaufbetrieb


Start: Gemischreglerposition bei der Startbedingung
Netzparallel: Einstellen der Gemischreglerposition im Netzparallelbetrieb
Notstrom: Einstellen der Gemischreglerposition im Notstrombetrieb

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4. BEDIENUNG

4.3.10 Lastpunkte Speichern

Die oberen Werte sind nur zur An-


zeige da und zeigen den Ladedruck,
Istleistung, Gemischtemperatur und
die Mischerposition an. Hier werden
über das speichern von zwei Last-
punkten die Arbeitsgerade berechnet
um so den Ladedruck zu bestimmen.
Die aktuell gespeicherten Werte
werden dann rechts angezeigt.
Zum Bestimmen der Arbeitsgerade
können die Punkte auch von Hand
eingegeben werden. Allerdings muss
hier die Arbeitsgerade beachtet
werden, Sie kann durch verstellen der Werte eine andere Steigung bekommen
wonach der Ladedruck berechnet wird. Durch die Anwahl „Einstellbetrieb“ gibt es die
Möglichkeit die Sollleistung und Mischersollvorgabe zu ändern. Wird der
Einstellbetrieb wieder verlassen so werden die Werte Sollleistung und
Mischersollvorgabe aus der Automatik wieder übernommen.

4.3.11 Gemischregler Parameter

Es werden in der obersten Reihe die


Werte vom Laderdruck, Regelab-
weichung vom Ladedruck, Gemisch-
temperatur und die aktuelle Leistung
angezeigt.
Eingestellt werden :
 der Regler mit kp und ti

 die Puls/Pausen Zeiten

 die Schalthysterese

 und die Ladedrucköffnung in 10°


Abschnitten
kp: Proportionalbeiwert des Reglers
ti: Integrierzeit des Reglers
p_time: Ist die Zeit für die Impulslänge
b_time: Gibt den Wert für die Pausenzeit vor
m_time:
reg_vg:
hyst_st: Die Hysterese gibt den Bereich vor der erreicht werden muss
LdrAuf/10°: Bestimmt den Stellwinkel wie weit der Gasmischer im Verhältnis öffnet

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4. BEDIENUNG

4.4 Grafiken

4.4.1 Grafikanzeige Leistung

In den Grafiken werden die Werte

● Aktuelle Istleistung
● Sollleistung
● Leistungsvorgabe aufgezeichnet

4.4.2 Grafikanzeige Ladedruck

In den Grafiken werden die Werte


● Aktueller Ladedruck
● Ladedrucksetpoint (Sollladedruck)
● Leistung aufgezeichnet
● Mischerposition

4.4.3 Grafikanzeige Gemischtemperatur


In den Grafiken werden die Werte
● Gemischtemperatur
● Ladedrucksetpoint
● Istleistung aufgezeichnet
● Ladedrucksetpoint (Sollladedruck)

Durch Betätigen der entsprechenden Felder kann zwischen den Grafiken 5 min, 60
min und 12 h gewechselt werden. Das Feld HM dient zur Rückkehr in das Haupt-
menü.

4.4.4 Grafikanzeige Klopfsignale

In den Grafiken werden die Werte


● vom Klopfsensor 1

● vom Klopfsensor 2

● Istleistung

● Gemischtemperatur aufgezeichnet

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4. BEDIENUNG

4.5 Einstellen der Messbereiche

4.5.1 Einstellen Messbereich Leistung

Signal 0,4-20mA: Eingabe der Art des Messsignals 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA.
MB UGR Umformer: Eingabe der Untergrenze Messbereich des
Messumformers.
MB OGR Umformer: Eingabe der Obergrenze Messbereich des
Messumformers.
Messwert am Eingang: Tatsächliches Strommesswert am Analogeingang der
speicherprogrammierbaren Steuerung.
P-Messwert: Messwert der Istleistung in Kilowatt und Prozent.

4.5.2 Einstellen Messbereich Ladedruck

Signal 0,4-20mA: Eingabe der Art des Messsignals 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA
MB UGR Umformer: Eingabe der Untergrenze Messbereich des
Messumformers
MB OGR Umformer: Eingabe der Obergrenze Messbereich des
Messumformers
Messwert am Eingang: Tatsächliches Strommesswert am Analogeingang der
speicherprogrammierbaren Steuerung
Ld-Messwert: Messwert des Ladedruckes in bar und Prozent

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4. BEDIENUNG

4.5.3 Einstellen Messbereich Gemischtemperatur

Signal 0,4-20mA: Eingabe der Art des Messsignals 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA
MB UGR Umformer: Eingabe der Untergrenze Messbereich des
Messumformers
MB OGR Umformer: Eingabe der Obergrenze Messbereich des
Messumformers
Messwert am Eingang: Tatsächliches Strommesswert am Analogeingang der
speicherprogrammierbaren Steuerung
Gt-Messwert: Messwert der Gemischtemperatur in Grad Celsius

4.5.4 Einstellen Messbereich Mischerpoti

Durch Betätigen der Taste „Start“ wird die automatische Kalibrierung des
Potentiometers des Mischermotors aktiviert. Nach dem selbsttätigen Ansteuern der
oberen und unteren Endlagen des Mischerantriebes, und des Speicherns deren
Messwerte, wird aus diesen die tatsächliche Position des Mischers errechnet. Dieses
Menü kann erst nach abgeschlossener Kalibrierung verlassen werden. Eine
Kalibrierung ist nur möglich wenn der Betriebswahlschalter des Moduls auf Position
Stop geschaltet ist.

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4. BEDIENUNG

4.6 P-Reduktionen

4.6.1 P-Reduktionen Klopfsignal Sensor 1 und 2

Anfang: Eingabe des Wertes des Klopfsignals , bei welchem die Leistungs-
reduktion aktiv wird
Ende: Eingabe des Wertes des Klopfsignals, bei welchem die Leistungs-
reduktion den in Parameter „P_min“ eingestellten Wert erreicht
P_min: Eingabe des minimalen Leistungssollwerts welcher durch die Reduktion
erreicht werden kann
P_soll (KS1): Aktuelle Sollleistungsvorgabe durch Leistungsreduktion über
Klopfsensor 1 oder 2
Klopfsigna1: Aktueller Wert des Signals von Klopfsensor 1 oder 2

4.6.2 P-Reduktionen Gemischtemperatur Stufe 1 und 2

Anfang: Eingabe des Wertes der Gemischtemperatur , bei welchem die


Leistungsreduktion aktiv wird
Ende: Eingabe des Wertes der Gemischtemperatur, bei welchem die
Leistungsreduktion den in Parameter „P_min“ eingestellten Wert
erreicht
P_min: Eingabe des minimalen Leistungssollwerts welcher durch die Reduktion
erreicht werden kann
P_soll (Gt1): Aktuelle Sollleistungsvorgabe durch Leistungsreduktion über
Gemischtemperatur Stufe 1 und 2
Gt-Messwert:Aktuelle Gemischtemperatur in Grad Celsius

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4. BEDIENUNG

4.6.2 P-Reduktion Heizwassertemperatur

Anfang: Eingabe des Wertes der Heizwassertemperatur , bei welchem die


Leistungsreduktion aktiv wird
Ende: Eingabe des Wertes der Heizwassertemperatur, bei welchem die
Leistungsreduktion den in Parameter „P_min“ eingestellten Wert
erreicht
Max.Temp.: maximale Heizwassertemperatur bei der der Motor abschaltet
P_min: Eingabe des minimalen Leistungssollwerts welcher durch die Reduktion
erreicht werden kann
P_soll : Aktuelle Sollleistungsvorgabe durch Leistungsreduktion über
Heizwassertemperatur
Hw-Messwert: Aktuelle Heizwassertemperatur in Grad Celsius

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4. BEDIENUNG

4.6.3 Aussetzerzählung

RESET ZÄHLER / P-REDUKTIUON: Durch Betätigen dieser Taste wird die


Sollleistungsvorgabe durch Aussetzer auf
100 Prozent gesetzt und der Zählerstand des
Aussetzerzählers mit null initialisiert
P_soll (Auss.): Aktuelle Sollleistungsvorgabe durch
Aussetzerzählung
Zählerstand: Aktueller Zählerstand des Aussetzerzähler.
Vier Aussetzer innerhalb von zehn Sekunden
ergeben einen Aussetzerimpuls welcher über
einen digitalen Ausgang an die Aggregat-
steuerung des Moduls gemeldet

Da bei manchen Anlagen eine Externe Überwachung der Zündaussetzer noch einge-
setzt wird, kann durch die Taste Disabled die hier angewendete Zündaussetzerer-
kennung abgeschaltet werden.

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5. GRENZWERTE UND ZUSTANDSWERTE

5.1 Grenzwerte einstellen

Gem.reg xd max: Regeldifferenz Gemischregler zu hoch


xd_max: Wert des Ladedruckes der ein Auslösen dieser Störung bewirkt
t_delay: Die Dauer der Überschreitung des in Parameter „xd_max“
eingegebenen Wertes, welche mindestens gegeben sein muss,
um ein Auslösen der Störung zu bewirken Leistung zu hoch:
GW_ein: Wert der Leistung der ein Auslösen dieser Störung bewirkt
GW_aus: GW_aus ergibt sich aus GW_ein abzüglich gewünschtem
Hysteresewert.
t_delay: Die Dauer der Überschreitung der in den Parametern „GW_ein“
bzw. „GW_aus“ eingegebenen Werte, welche mindestens
gegeben sein muss, um ein Auslösen der Störung zu bewirken
Klopf_st.sensor: Klopfstörung Sensor 1 und 2
GW_ein: Wert des Klopfsignals von Klopfsensor 1 oder 2 der ein Auslösen
dieser Störung bewirkt
GW_aus: GW_aus ergibt sich aus GW_ein abzüglich gewünschtem
Hysteresewert
t_delay: Die Dauer der Überschreitung der in den Parametern „GW_ein“
bzw. „GW_aus“ eingegebenen Werte, welche mindestens
gegeben sein muss, um ein Auslösen der Störung zu bewirken

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5. GRENZWERTE UND ZUSTANDSWERTE

Rückleistung: Die maximale Rückleistung die entnommen werden darf.


GW_ein: Wert der Leistung der ein Auslösen dieser Störung bewirkt
GW_aus: GW_aus ergibt sich aus GW_ein abzüglich gewünschtem
Hysteresewert.
t_delay: Die Dauer der Überschreitung der in den Parametern „GW_ein“
bzw. „GW_aus“ eingegebenen Werte, welche mindestens
gegeben sein muss, um
Auslösen der Störung zu bewirken
Gemischt. <<: Gemischtemperatur zu niederig
GW_ein: Wert der Gemischtemperatur der ein Auslösen dieser Störung
bewirkt
GW_aus: GW_aus ergibt sich aus GW_ein abzüglich gewünschtem
Hysteresewert
Gemischt. zu hoch: Gemischtemperatur zu hoch
GW_ein: Wert der Gemischtemperatur der ein Auslösen dieser Störung
bewirkt
GW_aus: GW_aus ergibt sich aus GW_ein abzüglich gewünschtem
Hysteresewert

Abgasmitteltemperatur

Die maximale Abgastemperaturabweichung vom Mittelwert.


GW/°C: Der Maximale Grenzwert der überschritten wird um eine Störung
auszulösen.
t_delay: Die Dauer der Überschreitung der in dem Parameter GW/°C
eingegebenen Werte, welche mindestens gegeben sein muss,
um Auslösen der Störung zu bewirken

Abgastemp. max: Die maximale Abgastemperatur.


GW/°C: Der Maximale Grenzwert der überschritten wird um eine Störung
auszulösen.
t_delay: Die Dauer der Überschreitung der in dem Parameter GW/°C
eingegebenen Werte, welche mindestens gegeben sein muss,
um Auslösen der Störung zu bewirken

Anlasserdrehzahl
U/min. bei erreichen des Wertes wird der digitale Ausgang gesetzt

Überdrehzahl bei erreichen des Wertes wird der digitale Ausgang gesetzt

Heizwassertemp. bei erreichen des Wertes wird die Maschine abgeschaltet

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5. GRENZWERTE UND ZUSTANDSWERTE

5.2 Abgastemperaturen

Zur Leistungs- und


Abgastemperaturregulierung werden
jeweils die vorhandenen Zylinder
überwacht.

5.3 Werte

Hier werden die Ist- und Sollwerte wiedergegeben.<

Die Werte beim Eintreten einer Störung werden bis zum wiederholten Eintreten einer
Störung gespeichert.

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5. GRENZWERTE UND ZUSTANDSWERTE

5.4 Alarme

Das Auftreten eines Alarmes wird durch überschreiten von Grenzwerten oder
abfallen eines digitalen Signals mitgeteilt.

Ausgabe, Speicherung und Quittieren der Alarme siehe Abschnitt 4.1.

Auflistung möglicher Alarme:

Klopfstörung Sensor1 Das Klopfsignal von Klopfsensor1 hat den


zulässigen
Grenzwert überschritten
Klopfstörung Sensor2 Das Klopfsignal von Klopfsensor2 hat den
zulässigen
Grenzwert überschritten
Leistungsmessung Das Messsignal der Leistungsmessung befindet
ausgefallen sich in einem unzulässigen Bereich.
Ladedruckmessung Das Messsignal der Ladedruckmessung befindet
ausgefallen sich in einem unzulässigen Bereich.
Gemischtemp. Messung Das Messsignal der Gemischtemperaturmessung ist
ausgefallen ausgefallen.
Gemischregelung xd Die Regeldifferenz des Gemischreglers hat den
maximum zulässigen Grenzwert überschritten.

Generator Rückleistung Das Modul hat Leistung aus dem Netz bezogen

Gemischtemperatur zu nieder Gemischtemperatur zu niedrig

Gemischtemperatur zu hoch Gemischtemperatur zu hoch

Leistungsmessung Das Messsignal der Leistungsmessung ist


ausgefallen ausgefallen

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