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Joseph Haydn 1.

Cellokonzert
in C-Dur (bearbeitet für Flügelhorn)

Kurzbiographie: Franz Joseph Haydn wurde am 31. März 1732 im


niederösterreichischen Ort Rohrau/Leitha in bescheidenen
Verhältnissen als zweites von zwölf Kindern geboren.
Er wuchs in musikalischen Verhältnissen auf obwohl
sein Vater nur ein einfacher Bauer und seine Mutter
eine Köchin am Schloss in Rohrau waren.
Im Alter von 6 Jahren war Joseph schon engagiert
im regional gelegenen Knabenchor.

Als junger Mann zog er durch´s Land und sammelt


wertvolle musikalische Erfahrungen in vielen Kapellen
wo er häufig zum Kappelmeister gewählt wird.
Haydn war mit Mozart väterlich befreundet und hat dem
jungen Beethoven kurze Zeit Unterricht in Komposition erteilt.
Zu dieser Zeit verdiene er gutes Geld und er gewann
in Österreich sowie in Deutschland viel Aufmerksamkeit
Durch seine aktuell finanzielle Situation war es ihm möglich
nach Wien umzuziehen.
In Wien starb er auch am 30.05.1809.
Allegro Molto
Cellokonzert: Interessant bei diesem Konzert ist das es als verschollen
galt und später nach vielen Jahren eine Kopie in
London auftauchte.
Angeblich komponierte er es zu der Zeit als Kapellmeister
1761 am Hof Esterhazy.
Musikalisch betrachte bearbeitet das Orchester stellen die
dem Spätbarock ähnlich sind. Das zegt uns auch das Haydn
das Stück für ein kleiner Orchester Besetzung komponierte.
Als Blasinstrumente sind nur zwei Hörner und Oboen vorhanden
dazu ein Kammermusikalischen Orchesteraufbau.
Es kam auch dazu das Konzert ohne Dirigent zu spielen
was dem Solisten mehr Freiraum bietet.
Generell zählt der dritte Satz zu einer der schwierigsten
Cellokonzerten was in meiner Hinsicht auch im Bezug
auf Trompetenkonzerten gilt.
Meine Version wurde für Trompete bearbeitet genauer gesagt
von dem Vater des bekannten Trompeters Sergei Nakariakov,
der diese Konzert wie kein anderer Spielt, da es für viele
andere Solotrompeter eventuell zu schnell ist.

Es ist eindeutig zu erkennen das dass Konzert ursprünglich


für Cello ausgelegt war. Ich finde man kann sogar von der
genauen Articulatiion der trompete einen für Streichinstrumente
typischen Auf und Abstrich erkennen so kann der Solist gewisse
Töne von anderen abheben.
Es wirkt an verschieden Stellen so als ob zwei verschieden
Celli oder Trompeten vorhanden sind obwohl das nicht der
Fall ist dann geht die Melodie in eine mehrstimmigkeit über.
Manchmal erinnert mich an eine sehr schwere Etude oder eine
lange Doppelzungen Übung. Mit der Doppelzunge wird das
Cello mit dem dazugehörigen Bogen imitiert.
Somit werden viele Bindebögen in der Trompetenversion ausgelassen.

Wirkung: Auf mich wirkt gerade der dritte Satz sehr Frisch und der
Solist muss sich in allen Bereichen beweisen, was mich
beim ersten mal anhören extrem überforder hat z.B. den
genauen Stoß und das es sich perfekt wie zwei Instrumente
anhört. Generell bin ich sehr beeindruckt von Sergei Nakariakov
da er nicht nur Trompetenliteratur spielt.
Die ganzen Tonleitern die auf und ab gehen manchmal
chromatisch manchmal vermindert aber immer geben sie
Schwung für die nächste Phrase (siehe Partitur).Deutlicher Stoß
trägt viel zu der überragenden Eleganz bei