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Sahara: Frankreich und Europa dürfen sich nicht von der neuen Dynamik

fernhalten (Mehrheitsabgeordnete)

Paris-Frankreich und Europa dürfen sich nicht von der neuen Dynamik in der
Frage der Sahara fernhalten, nachdem die Vereinigten Staaten die volle
marokkanische Souveränität über die südlichen Provinzen des Königreichs
Marokko anerkannt haben, stellte Marie-Christine Verdier-Jouclas, die
stellvertretende Sprecherin der Republik im Marsch (Präsidentschaftsmehrheit)
innerhalb der Nationalversammlung die Behauptung auf.

Die amerikanische Anerkennung, ein „wichtiges“ Ereignis auf internationaler


politischer Bühne, stellt einen „wichtigen politischen Akt“ dar, der somit „die
Qualitätsarbeit der marokkanischen Diplomatie unter der Führung seiner
Majestät des Königs Mohammed VI. markiert“, bemerkt Frau Verdier-Jouclas,
ebenfalls Vize-Präsidentin der Freundschaftsgruppe Frankreich-Marokko, in
einer Kolumne, die auf dem Blog ihrer Stellvertreterin veröffentlicht wurde,
während sie seiner Majestät dem König gegenüber "für seinen Wunsch, den
Frieden wiederherzustellen, im Besonderen im Hinblick auf die Nord-Süd-
Zusammenarbeit", huldigt.

Das andere wichtige Ereignis, schiebt sie nach, ist die Wiederherstellung der
diplomatischen Beziehungen zwischen Marokko und Israel, die einen
„Strukturierungsakt für mehr Frieden und Stabilität in dieser Region der Welt
darstellt, einen Bereich, der für Europa ein wichtiges Thema der kollektiven
Sicherheit darbiete”.

In ihren Augen könnte die amerikanische Position "nicht nur ein Faktor der
politischen Stabilisierung" sein, sondern auch ein "starker Hebel für die
wirtschaftliche Entwicklung", im Besonderen vermittels der Einweihung eines
amerikanischen Konsulats mit wirtschaftlicher Berufung vor einigen Tagen in
Dakhla“, merkte Frau Verdier-Jouclas an.

In diesem Kontext bekräftigt die französische Abgeordnete, bei zwei der Region
Dakhla abgestatteten Besuchen das „wirtschaftliche Potenzial der
marokkanischen Sahara“, im Besonderen im Bereich der erneuerbaren Energien,
festgestellt zu haben.

„Als solche verfügt die Region Dakhla über alle Voraussetzungen, um sich
schnell als Region der grünen und blauen Wirtschaft in Afrika und als echte
Drehscheibe zwischen Nord und Süd zu positionieren“, hebt sie hervor.
„Nachdem ich mit meinen saharawischen Gesprächspartnern vor Ort darüber
gesprochen habe, bin ich davon überzeugt, dass diese tugendhafte Dynamik nur
den Bewohnern dieses Territoriums zugutekommen kann“, sichert die
Parlamentarierin zu, die die Ansicht vertritt, dass „Frankreich und Europa sich
von dieser neuen Dynamik nicht fernhalten dürfen“.

Sie bereute ferner die Tatsache, dass die noch bestehende „Zurückhaltung“ und
der „Widerstand“ auf „geopolitischen Maßstäben und Realitäten beruhen, die
heute von der Bedeutung der Geschichte und den Herausforderungen, denen wir
uns jetzt zu stellen haben, überholt werden“ und dass „wir schrittweise
sicherstellen müssen, dass sie behoben werden“, hegt sie die Empfehlung.

"Ich hoffe darauf, dass Frankreich dieser neuen geopolitischen Situation nicht
gleichgültig gegenübersteht und in der Lage ist, sein Engagement zugunsten der
marokkanischen Sahara einzulösen, indem es eine proaktive Haltung zu diesem
Thema einnimmt", fügt Frau Verdier-Jouclas hinzu.

Und dies würde es bewerkstelligen, die Zentralrolle in den Beziehungen


zwischen Europa und Afrika zu verfestigen, im Besonderen in Fragen der
Migration bzw. der Bekämpfung des Terrorismus.

In diesem neuen Zusammenhang muss Frankreich aufgrund seiner historischen


Verbindungen zu Marokko und infolge seiner Einbindung an den
marokkanischen Autonomieplan „eine federführende Rolle bei der Initiierung
einer breiten Unterstützungsbewegung innerhalb der europäischen Behörden
wahrnehmen können“.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com

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