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Viren

• Viren sind infektiöse Partikel


• bestehen nur aus Nukleinsäure geschützt durch Proteinmantel / enthalten DNA oder
RNA / Unempfindlich gegenüber Antibiotika / passieren bakteriendichte Filter
• Krankheiten heißen Virosen
• Virion=Viruspartikel außerhalb der Zelle
• Viroide= kleinste infektiöse Krankheit (ssRNA ohne Protein)
• Virosen=lokale Infektion / Symptome= Mosaik, Vergilbung, Ringflecken, Missbildungen
• Ein Virus kann auf verschiedenen Wirten unterschiedliche Symptome auslösen
• Strukturen viraler Genome= Bei RNA- Viren : einzelsträngig, doppelsträngig
Bei DNA = einzel-doppel, kovalent, zirkulär
• RNA – Viren : + Stang RNA Viren ( RNA dient bei Translation als mRNA)
- Strang RNA Viren ( RNA muss erst in mRNA umgeschrieben werden- Leserichtung
entspricht nicht der mRNA)
• Einzelsträngige DNA (Geminvirus)
Maize streak Virus (streifige Aufhellung / Vektor:Zikaden)
• Doppelsträngige DNA
Cauliflower mosaic virus ( streifige Aufhellung, Vektor: Blattlaus)
• Einzelsträngige + RNA (meisten Pflanzenviren)
Gelbzwergungsvirus ( Vergilbung und Zwergwuchs, Vektor: Blattlaus)
Tomato mosaic virus (Helle Flecken und Nekrosen, Vektor mechanisch)
Wurzelbärtigkeit ( Blattaufhellung , Kleinwüchsig, Welke, Vektor: bodenbürtiger Pilz)
Scharkakrankheit ( vorzeitiger Abfall der Früchte, Vektor: Blattlaus und Zikaden)
Gurkenmosaicvirus ( gelb-grüne Scheckung, Vektor :Blattlaus)
• Tabakmosaicvirus ( Mosaikscheckung, Vektor: mechanisch)
• Resistente Sorte ist Xanthi mit dem N-Gen, daher Eingrenzung der Flecken (Resistenz)
Organisation des Virus-Genoms = Gen A – Replikase durch RNA Polymerase, Gen D
ebenfalls, Gen B für Zell zu Zell Verbreitung, Gen C Mantel Protein-Kapsomer=Kapsomer
aus je 158 Aminosäuren
• Kapsomere lösen sich bei der Replikation und gehen später wieder dran, Kapsid übernimmt
die Schutzfuntion
• Einzelsträngig -RNA
Potato yellow dwarf virus (Verzwergung, Vergilbung, Fehlbildung der Knolle,Vektor:Zikade
• Doppelsträngige RNA
Rice ragged stunt virus (Unterenwicklung, verdrillte Blätter, Vektor:Zikade)
Verbreitung über die Wurzeln durch Milben,Nematoden oder Pilzen
• Viren Verbreitung durch Insekten:(Persistenz= Überdauerung im Vektor)
• Nicht-persistente -Viren= schnelle Virusaufnahme und Übertragung, Übertragbarkeit
nimmt schnell ab
• Semi-persistente Viren= längere Aufnahmezeit nötig, benso lange dauert Übertragung
• Persistente Viren= 100h im Insekt aktiv
• Popagative Viren= Zirkulation und Vermehrung im Vektor , sonst bei Keinem
• systemische Verbreitung= fängt an einem Blatt an= Verbreitet sich in ganzer Pflanze
über das Phloem übertragen oder dem Massenfluss
• Verbreitung von Viren von Zelle zu Zelle =mit „Movement Protein“, er bindet an
Plasmodesmos und erweitert diese
• Virusnachweis= Elektronenmikroskop und PCR
• Virus-Kontrolle= chem. Pflanzenschutz ,Resistenzzüchtung, Gentschnik und
pflanzenbauliche Maßnahmen
Bakterien
• Prokaryonten (kein Zellkern)
• DNA frei im Cytoplasma / Vermehrung durch Teilung / zirkuläre DNA =Plasmid / Geißel
• aerob = benötigt Sauerstoff / obligat anaerob= Sauerstoff ist Gift / fakultativ anaerob=
tolerant gegenüber Sauerstoff / autotroph= Photo-Chemosynthese / heterotroph=
Symbionten,Parasiten
• In Bakerienzelle Genom,Plasmid und Ribosome
• Tierzellen gibt es noch Reticulum und Golgi apparat und in Pflanzenzelle Chloroplasten und
Mitochodrien
• Bakterienform= Kokken (Kugeln), Streptokokken (Zellfäden). Staphylokokken
(Zellhaufen), Sprillen ( schraubig), Stäbchen (Zylinder)
• Begeißelungstypen= polar monotrich (Xanthomonas), polar polytrich ( Pseudomonas),
peritrich ( Agrobacterium) , polarlateral monotrich ( Rhizomonas)
• Geißel=Flagellum: rotierende Zellenhänge, Antrieb bei Abwinkelung (Protonemotor)
• Unterschiede bei Bakterien durch die unterschiedliche Zellwand(Färbung mit Kristallviolett)
• Bakterienzellwand Gram positiv:
Zellwand= Peptidoglycan und Teichonsäure / periplasmatischen Spalt / Plasmamembran mit
Proteinen und Lipoteichonsäure
• Bakterienzellwand Gram- Negativ:
äußere Membran: Porin und Lipopolysaccaride / Periplasmatische Raum mit Lipoprotein
und peptidoglycan / Plasmamembran mit Proteinen
• Phytopathogene Bakterien: Eindringen über natürliche Öffnungen, Schädigung des Wirts
durch Toxine,Zellwandabbauende Enzyme
• wichtige Phytopathogene: Agrobacterium, Erwinia und Pseudomonas
• Krankheitssymtome= Blattflecken, Welke und Fäule bzw. Brände
• Wurzelhalsgalle durch Agrobacterium
• Agrobacterium tumefaciens: ubiquitär (weit verbreitet) , Bodenbakterium, gram-negativ
peritriche Flagellen
enthält Virulenz Gene und T-DNA (Transfer DNA), T-DNA wird in Wirtszelle geschleust -
durch Proteine in Zellkern transportiert- Integration ins pfl. Genom – Expression =
Tumorbildung
• Infektionsschlauch von Agrobacterium:
1. in verwundete Pflanze
2. Virulenz Gene (Acetosyringon=phenolische Substanz, löst Transkription aus)
3. Aktiviert T-DNA Synthese
4. Transfer der T- DNA ( Ti-Plasmid= enthält genetische Info für Tumorbildung)
5. Integration in Zellkern
6. Auxine und Cytokine Bildung = Tumorbildung
7. Opine (Aminosäure ähnliche Substanz / Stickstoffquelle für das Bakterium )
• Genfähre= Ti – Plasmid mit gewünschten Gen einbauen / Genübertragung in
Zellkern=transformierte Pfanzenzelle / Regeneration = transformierte Pflanze
• Feuerbrand= Verursacher Erwinia / an Kernobst und Zierpflanzen (Birne, Apfel)
Schadbild= Blüten welken, Verfärbung von gelb zu schwarz / Früchte stoßen sich nicht ab
Verbreitung durch: Bakterienschleim über Insekten, Menschen und Vögel und dringt in
Stomata ein
• Bekämpfung: Wahl resistenter Sorte, Importverbot in Schweiz für Wirtspflanzen
Mycosim= direkte Wirkung / Biopro= antagonistische Bakterien konkurrieren mit Erwinia /
Plantomycin = Antibiotikum und Regalis =Bioregulator (Hemmung Biosynthese)
• Pseudomonas syringae tabaci= Verursacher Wildfeuer an Tabak (Läsionenbildung)
Bekämpfung= Sterilisation der Saaterde, Selektion kranker Pflanzen
Pilze
• gehören zu verschiedenen Reichen an= Prokaryotische Domäne und Eukaryotische
Domäne (Reich Fungi und Reich Protista)
• parasitisch= Leben und ernähren auf Kosten der Wirtspflanze (Ascomycota (Mehltau)
• saprophytisch=Ernährung vom toten Material ( Zygomycota (Schimmelpilz)
• mutualistisch=Leben in wechselseitigem Vorteil (Glomeromycota (Mykorrhiza)
• anällig=pathogener Organismus besiedelt Pflanze
• resistent= Fähigkeit der Pflanze , die Entwicklung eines Pathogens zu verhindern
• Parthogenität= Krankheitserscheinungen hervorrufen
• Virulenz=genetisch bedingte Eigenschaft, einen Wirt zu befallen
• Kompatibel=Wirt-Parasit-Interaktion resultiert eine Krankheit
• Inkompatibel=füht nicht zu einem Krankheitsausbruch
• Reich Fungi= C-heterotroph: Aufnahme von Kohlenhydrat notwendig
Thallus -Aufbau= Fruchtkörper aus einem Mycel aus Hyphen
Zellwand aus Chitin und Vermehrung asexuell (Konidien) und sexuel über Sporen
• Glomeromycota= arbuskuläre Mykorrhiza
positive Eigenschaft auf Pflanzenwachstum / Schutz gegen Pathogene / Vergrößerung der
Wurzeloberfläche / Salztoleranz
Endomykorrhiza ( Pilzwachstum innerhalb der Zellen = Arbuskelbildung)
Enktomykorrhiza (Pilzwachstum zwischen Zellen=Hartigsches Netzwerk ausbilden
• Arbuskuläre Mykorrhiza lebt endophytisch (innerhalb der Wirtspflanze)- Dringen nicht in
Protoplasten ein
• Vermehrung durch Chlamydosporen
• Ascomycota (Schlauchpilze) = Mykotoxine ( Fusarium gramiearum), echter
Mehltau(Fusarium graminis), Weißährigkeit (Fusarium), Mutterkorn (Claviceps purpurea)
• Vermehrung= asexuell: Konidien oder sexuell über Ascosporen
• Infektion: (Uredospore)Konidium (Keimschlauch) -Appresorium-Vesikel – Infektionshyphe
-dort Haustorium bilden-extrahaustoriale Matrix
• Basidiomycota (Hutpilz)-Bränden und Fäule
Rostpilze ( Bohnenrost) ,Weizenrost (Puccinia graminis), Braun-Schwarzrost= obligat
biotroph / Haustoriumbildung / bilden Rostpusteln
• Entwicklungszyklus= Basidiosporen zu Uredosporen und dann zu Teleutosporen und wieder
zu Basidisporen
• Bekämpfung= Vernichtung Ausfallgetreide, Räumliche Trennung Winter-Sommergetreide,
Beizen mit Triadimenol
• Fungizideinsatz= Anilazin(Azol-Fungizid greift in Biosynthese ein) / Fenpropimorph
( Morpholin=Zellwandaufbau beteiligt)
• Parasitismus= Biotroph und Necrotroph
• Biotrophie=mutualistische Symbionten ernähren sich von lebenden Zellen über
Haustorium (Bsp:Maisbeulenbrand) , Eindringen über Zellwand-abbauende - Enzyme
• Necrotrophie= Parasitische Lebensform töten Wirtszellen ab (tote Gewebereiche-
Toxinausscheidung), Zellwand-abbauende Enzyme
• Hemibiotrophie= Zuerst kein abtöten aber später dann schon
• Stadien der Krankheitsentwicklung:
1. Inokulation (Inkontaktbringen Erreger mit Wirt) (Inokolum=Menge des Erregers der in
Kontakt geht)
2. Keimung=Keimschlauch zielgerichtet
3. Anhaftung= Ausscheiden von Schleimen
4. Eindringen=Penetration durch Cuticula oder natürliche Öffnungen (Stromata)
• erfolgreiche Krankheitsentwicklung durch Zellulase und Cutinasen
• Anamorphe= asexuelle Fortplflanzung der Pilze
• Appressorium= Haftorgan der Pilze
• Autözisch= wirtswechselnde Pilze
• heterözisch=nicht wirtswechselnde Pilze
• Chlorose= Vergilbung durch Pathogenbefall
• Ektoparasit=Pathogen außerhalb der Wirtszelle , bildet Haustorium aus
• Endoparasit=im inneren eines Organs lebendes Pathogen
• Fungistatisch= Substanzen die das Wachstum hemmen
• Konidien=asexuell gebildete Fortpflanzungstruktur
• Latenzzeit= Zeitraum der Infektion bis zur ersten Krankheitssymptomen
• Myzel=Gesamtheit der Hyphen
• obligat biotroph= Pathogen kann sich nur von lebenden Zellen ernähren
• Pathotyp=Untereinheit eines phytopathogenen Pilz
• Pathovar= Bakterien mit gleichen Merkmalen
• Systemisch= gleichmäßige Ausbreitung von Erregern
• Teleomorphe= Form der sexuellen Vermehrung der Pilze
• Thallus=gesamte Masse eines Pilzes

Nematoden
• Fadenwürmer / ernähren sich von Pflanzen (phytophag) /Nahrungsaufnahme durch
Stylet /häufig an Getreide, Banane,Hülsenfrüchte
• Symptome= Wachstumshemmung, Welkerscheinung, Fäuke, Nekrosen
• Zystennematoden: dringt in Wurzel ein und wandert durch Leitgefäße, Larve wird sesshaft
(2.Larvenstadien)
• Sycytium(umgebende Zellen fusionieren) = ernähren sich davon
• Weibchen machen Eier und Männchen verlassen die Wurzel
Weibchen stirbt und bildet eine Zyste, überwintert in Erde – Larve schlüpft = erneute
Besiedlung
• Wurzelgallen=Bildung von Riesenzellen – schwillt zu einer Galle an – Entwicklungszyklus
ähnelt der Zystennematoden
• Wurzelläsionsnematoden=bleiben stets mobil
• Stängelnematoden
• Blattnematoden
• Bekämpfung: Pflanzenhygiene (Resistente Sorten) / Biologische Maßnahmen ( Anbau von
Feindpflanzen)
Wirt-Parasit-Interaktion
• Strukturelle Barrieren verhindern Infektionen: Cuticula, Zellwand, Cutin
• Biochemische Barrieren: Phytoalexine (Flavonoide,Alkaloide= Niedermolekular wirkende
Substanz- nach Kontakt mit dem Erreger gebildet), Keimungsinhibitoren
• Antimikrobielle Proteine (PR -Proteine): Chitinasen, Glukanasen
• Hypersensitive Reaktion= Zelltod (Reaktion auf den Angriff)
• Häufige Abwehrreaktion= Papillen, HR , PR- Proteine, Phytoalexine ,
Sauerstoffradikale (tauchen erst bei Angriff von Pathogenen auf)
• Wodurch erkennt Pflanze den Angriff? = Pflanze erkennt Oberflächenmoleküle der Pilze=
PAMP ( Pathogen-Associated-Molecular-Pattern) – Beispiele= Chitin in Hyphenwänden
daher Bildung von Chitinasen (Abbauende Enzym), Glucan in Wänden von Oomyceten oder
Flagellin in den Geißeln
• Reaktive Sauerstoff Spezies= Akiviert Lignin Synthese, ist Toxisch gegen Pathogene und
ist ein Signal für den Zelltod und Abwehrgenen
• Arten von Immunität (Resistenz)=
Innate Immunity(angeborene Immunsystem)= enthält strukturelle und biochemische
konstitutive und induzierbare Abwehrelemente am weitesten verbreitet
Monogene Resistenzen= dominant vererbte Gene = Abwehrreaktion oder Zelltod
Erkennung von mikrobiellen Elicitoren (pilzliches Oberflächenmolekül) durch
Pflanzenrezeptor durch Signaltransduktion über Zellkern werden Abwehrproteine hergestellt
• Gen für Gen Modell= Avirulenzgen interagiert mit Resistenzgen nach dem Schlüssel –
Schloss- Prinzip= Pathogen nicht erkannt= Anfälligkeit der Pflanze
Bei Erkennung des Elicitors= Resistenzbildung
• Systemische Resistenz= chemische Aktivierung durch Induktor oder Biologisch durch
Virus
Lokale Infektion= Zelltod, von dort aus geht eine Signalkette zu den anderen Organen der
Pflanze = Aktivierung der Resistenz ( Jasmon-Salicylsäure)
• Virulenz=genetische Fähigkeit eines Erregers den Widerstand des Wirts zu überwinden

Oomyceten
• pilzähnliche Organismen / gehört mehreren Reichen an = Reich Protista
• Einzellig aus unseptierten vielkernigen Hyphen / Zellwand aus Zellulose statt Chitin /
2geißelige Zoosporen(anstatt unbegeißelte Sporen) / sexuelle Vermehrung durch
Kopulation von Gametangien / Überdauerung mittels Oosporen / alle Arten des falschen
Mehltaus
• Phytophtora infestans an Kartoffeln oder Tomaten= Sporangium(entstanden aus Oospore),
dann zur Zoospore, Sporen keimen,bilden Hyphen und treten an Stroma wieder aus
(Blattunterseite)- bilden dort Sporangienträger mit Sporangien, darin entwickeln sich
Zoosporen
• Befruchtung Oogoniums durch Antheridium
• Antheridium= vielkerniges männliches Gametangium
• Heterothallisch=männliche und weibliche Sexualorgane entstehen auf verschiedenen
Individuen
• Homothalisch=auf selben Individuum
• Oogamie =geschlechtliche Fortpflanzung
• Oogonium= ein bis viele Eizellen in einer Struktur
• Oospore= dickwandige Zygote
• Zoospore= entstehen aus ungeschlechtlicher Fortpflanzung (2 Geißeln)

Mykotoxine
• sekundäre Metaboliten, die von mikrobiellen Pilzen gebildet werden und toxisch
gegenüber Mensch und Tier wirken / kontaminiert in Nahrungsmitteln / schwächen
pflanzlicher Abwehr / Pilze erstellen ein breites Spektrum unterschiedlichen Mykotoxine
1. Befall von Kulturpflanzen
2. Befall von Nahrungsmitteln
3. Übetragung in Nahruungskette
• Nachweis von Mycotoxinen durch HPLC (liquid chromatography) und ELISA
• Wirkung= Leberdegeneration, Carcinomentstehung, Störung Imunsystem, Erbschäden
1. pflanzenpathogene Pilze (Don,Zon,NIV)
2. Lagerpilze
• Claviceps purpurea Ascomycota=Sympton : Mutterkorn /Toxin: Lysergsäure
Ergotism= Gliederschmerzen, Lähmungen (Massenvergiftung)
• Fusarium Toxine= Trichothecene
Typ A= Pilz Fusarium / Effekt: hämorrhagisches Syndrom bei Schweinen
Bei Mensch= Alimentäre toxische Aleukie=Faulfieber(Schrumpfung des Knochenmarks)
Typ B= Effekt= Zelltoxisch / Durchfälle/ carcinogen (Wirt ist Getreide)
DON= Doppelbindung mit O
• ZON= Unfruchtbarkeit und Carcinogen
• Fumonisins=Carcinogen und fruchtschädigend (Wirt Mais)
• Reduzierter Befall durch pflanzenbauliche Maßnahmen= Fruchtfolge, Bearbeitung mit Pflug
• Fungizideinsatz (Juwel Top, Opus Top und Stratego)
• Lagerpilze= (schlecht bei hoher Temp. und Feuchte bei Lagerung)
Aflatoxin an Pilz Aspergillus / Toxin Synthese ab 25-40°C / Effekt= Lberschäden und
mutagen / betroffen sind Nüsse und Samen und Bohnen (Getreide)
Aflatoxikose=Massenvergiftung von Hühnern durch Fütterung mit verschimmelten
Erdnussmehl / chronisch toxisch für Menschen=Gelbsucht und Blutungen
Ochratoxin= Pilz Penicillium / Effekt=Leberschäden, Nierenschäden / Quelle= Getreide,
Gewürze, Nüsse
Balkan-Nephropathie=chronische Nierenerkrankung (verunreinigtes Mehl)

Chemische Pflanzenschutz
• Schutz vor Krankheiten / Wachstum regulieren oder Keimung hemmen
• Bekämpfung gewünschten Schaderreger mit minimaler Nebenwirkung und Nullrückstände
in Lebensmitteln , keine Grundwasserbelastung
• Fungizid=Pilze / Herbizid=Unkräuter / Akarizide= Milben/ Molluskizide=Schnecken
• Reduzierung von Erregern durch:
Kulturtechnisch=Standortverbessern durch Bodenbearbeitung, Fruchtfolge, Düngung
Physikalisch= mechanische Vernichtung, thermische Verfahren (Wärmetherapie)
chemisch=Pflanzenschutzmittel
• Erhöhung der Widerstandsfähigkeit durch Resistenzzüchtung oder Resistenzinduktion
• Applikationstechniken= Spritzen,Nebeln, Stäuben, Räuchern,Beizen(Saatgut)
• Wirkungsart= Protektiv: Schutz vor Befall / kurativ= heilende Wirkung nach Befall /
Eradikativ= Bekämpfung ausgebrochener Erkrankung
• Wirkort= Strobilurine= Mitochondrienatmung und Anilinpyrimidine= Hemmung der
Aminosäuresynthese (Single Site Mechanismus)
Chlothalonil=Hemmung der Aktivität der Enzyme ( Multi Site Mechanismus)
• Besonders gefährdet sind Krankheitserreger mit mehreren Entwicklungszyklen pro
Vegetationsperiode
• Quecksilberverbindung als Beizmittel=wurde dann verboten
• Kupfer=gegen Mehltau und Kaffeerost / protektiv / Schwermetalle gelangen in den Boden
• Schwefel= Rost und Mehltau / Bildung H2S in Pilzen / Schwermetall im Boden (negativ)
• Azole= wirken protektiv und kurativ / Transport systemisch akropetal / Störung der
Zellmembranzellstruktur
Triazole (Triadimefon=wirksam gegen Ascomycoten)
Imidazole (Imazalil=Saatgutbehandlung) und (Prochloraz=Bekämpfung
Getreidekrankheiten)
• Azol- Effekt=positive Wirkung auf Pflanzenwachstum, Förderung der Xhlorophyllsynthese
und erhöhung der Blattdicke (auch als Wachstumsregler)
Resistenzbildung wird nicht in einer Generation auftreten =shifting (abnehmender
Bekämpfungserfolg)
• Strobilurine=Naturstoff / Single site Inhibitor /Qo-Inhibitoren= blockieren äußere
Andockstelle, enorme Wirkungsbreite ,greening – Effekt ( Ertragsteigerung)
Wirkung=gelangt über Diffusion durch die Wachsschicht, schwach systemische Wirkung /
akropetal im Xylem verlagert / translaminare Wirkung=auch Blattunterseite geschützt
Wirkungsmechanismus=Hemmung des mitochondrialen Elektronentransports, dadurch
ATP-Bildung gehemmt=Pilz verhungert
• Wirkstoffresistenz= Pathogene passen sich an Umweltbedingungen an
1. Durch ununterbrochene Anwendung von gleichen Wirkstoff
2. schnelle Generationsfolge, hohe Vermehrungsrate
3. Mutationen, Rekombinationen
• Formen der Resistenz=
1. Qualitative Wirkstoffresistenz: alle Individuen mit dieser Mutation sind resistent / keine
Abtötung
2. Quantitative Wirkstoffresistenz: enzymatischer Abbau des Wirkstoffs, shifting
• Shifting: von Population zu Population werden die Pathogene resistenter , verlieren aber an
Fitness
• Mutation: Fitness bleibt erhalten, qualitative resistenten
• Sensitivität= Empfindlichkeit gegenüber Wirkstoff
Resistenz=stabile, vererbbare Anpassung eines Pilzes
Kreuzresistenz= Resistenz eines Erregers gegenüber Wirkstoffen mit gleichem
Wirkmechanismus
• Lösung gegen Resistenzen= Wirkstoffvielfalt ist die Lösung
• Resistenzmanagement= 3 Säulen
1. Strobilturine= breites Wirkungsspektrum, verbessert Qualität
2. Kontaktfungizid=Anti-Resistenz-Baustein
3. Triazol= Kurativität, anti-Resistenz,systemisch= verlangsamt shifting
• Labortests auf Umweltverhalten= Screeningtests (Ökotoxikologie)
Risikoabschätzung = Gefahr ( Toxisch) und Exposition
Biotechnologie
• DNS in Chloroplasten,Zellkern, Mitochondrien
• DNS in Chromosomen=Erbinfo in Form von Genen= Instruktionen für Bildung eines
Proteins
• Gesamtheit alle Gene=Genom
• Agrobacterium als Genfähre= Genübertragung durch T-DNS Einzelstrang in Zellkern
einer Pflanzenzelle ( aus Einzelzelle regeneriert ganze Pflanze) ( Ausgansmaterial= unreifer
Embryo)
• weitere Methoden des Gentransfers= Elektroporation, Mikroinjektion und Partikel
Transfer
• Nachweis von Trangenen=Reportergene, PCR , Northern ( mRNA)-Westen(Potein)-
Southern (genomische DNA) Blotting
• Einsatz von Biotechnologie:
1. Gesundheitswesen
2. Umweltschutz
3. Landwirtschutz
4. Lebensmittelproduktion
• Beispiel= Präperate für Bluter und Insulin für Diabetiker
• Gentechnik nicht gefährlich, bis jetzt keine Tote
• Bio- Produktion nicht so gesund wie gedacht, weil dort Pilze sein können oder hohe
Kupferpräperate oder Gifte von Mykotoxinen
• Lebensmittelallergien: Pollen-basierte Nahrungsallergien
Pollenallergie+Möhrenallergie (allergenes Protein PR10)
Hemmung des allergenen Proteins durch Agrobacterium (Einbau in T-DNS)

Biotechnologie 2
• Molecular Farming= Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen in pflanzlichen
Biofabriken (Antikörper – Antigene - Impfstoffe)
• pflanzliche Produktionssysteme=Transformation von pflanzlichen Zellen
• Pflanzeschutz durch Insekten als Ressource für antimikrobielle Peptide ( Gene aus
Biene)
Wirkt Keimungshemmend (Thanatin)
Tabakmosaic hemmen durch gezielte Genexpressin am Ort der Infektion
BT- Pflanzen für Mais und Baumwolleproduktion ( aus Bacillus thuringensis)
BT-Toxin wirkt nicht gegen alle Insekten, weil es auf spezielle Rezeptoren bindet
Durch BT-Mais wird Mykotoxingehalt vermindert in der Pflanze
PRO= hohe Wirksamkeit, weniger Insektizide , hoher Ertrag
Contra= Resistenzenbildung (unwirksam), Effekte auf harmlose Insekten
• Amylopektin (Amflora mit veränderten Stärkequalität)=Erhöht Stärkegewinnung
Stärke=Amylose (in Chloroplasten)+Amylopektin (in Amyloplasten)
Reine Amylopektin gut für Papier-Kleb-Baustoffe (idealer Verdicker)= nicht für Ernährung
• Bioenergie= Pflanzenöl,Bioethanol, Bioerdgas
Ethanol aus Cellulose erfordert technischen Fortschritt
• Chitinase – Gen= baut Chitin von krankheiterregenden Pilzen ab
• Trichoderma als biologische Pflanzenschutz
• Gefahr vom Aufbau transgener Pflanzen= (ökologisches Risiko)
1. Verbreitung der Pollen
2. Effekte auf Insekten
3. Chitinasen sind nicht schädlich und nicht allergen

Dr.Montag
• Gibt immer weniger Ackerland für immer mehr Menschen
• steigender Wohlstand=Erhöhung Fleischkonsum
• Krankheit=Schädliche Abweichung von normalen Ablauf physiologischer Prozesse /
Herabsetzung der Leistung
Abiotische Ursachen: Trockenheit, Salzstress, Sonne
Biotische = Viren, Bakterien, Unkraut, Pilze
• Pflanzenschutz=Gesamtheit der Bemühungen die Leistungsminderungen zu verhindern
• Fungistatika= pilzhemmende Substanz
• Fungizid= pilzabtötende Substanz
• kurativ= bei Latenzzeit wirkend und eridikativ bei Sporulation
• systemisch= akropetal: Transport in Blattspitze (Xylem)
Basipetal:Tranport in Stiel (Phloem)
translaminar= unter,oberhalb Blattsegment
Applikation in den Wurzelraum
• Strobilurin=Qol-Fungizid= Blockiert Elektronentransport der mitochondrialen Atmung
hemmt Myzelwachstum
• ED 50= je niedriger , desto sensitiver das Isolat
• Je höher der Resistenzfaktor, desto sensitiver das Isolat
• Resistenzmanagement=vorbeugend planen
Wirkstoff wechseln, Soloanwendung vermeiden,nicht zu viele Applikationen, Optimierung
der Fruchtfolge, Anbau resistenter Sorten
• Anforderung an Pflanzenschutzmittel= hohe Wirkungssicherheit / gute Verträglichkeit/
rascher Abbau / Anwendungsfreundlich / wirtschaftlich
• Sicherheit= Einfluss der Substanz auf Organismen , Vögel ,Tiere , Pflanzen , Grundwasser
und Rückstände in Tier und Pflanze
• NOAEL ( Unwirksame Dosis beim Tier)= Fütterungsversuche / Ermittlung unwirksame
Dosis
• ADI= Zulässige Dosis für Menschen
Biologische Pflanzenschutz

• Antagonismus= Hyperparasitismus (Weizenrost-Puccinia graminis mit Verticillium),


anitibiotische Effekte (Enzyme, Toxine), Konkurrenz, induzierte Resistenz
• Suppressive Böden= Bodenbürtige Pthogene entwickeln nur schwache Symptome an
Pflanzen ( Bso: Fusarium, Phytophtora,Pythium)
• antagonistische Mikrosorganismen= Pseudomonas, Penicillium
• Verticillium bildet hydrolytische Enzyme , die Rostporen zerstören
• biologische Pfl.schutz= Trichoderma (umwickeln das Pathogen-Zellwand zerstörend)gegen
Bodenbürtige Patoghene / Agrobacterium gegen Wurzelgalle / Bacillen gegen Inskten /
Pseudomonas fluorescence wirkt antibiotisch auf pathogene Pilze
• Nährstoffkonkurrenz= Siderophore=transport von Eisen zurück in die Zellen / Pflanze
kann mit Eisenmangel leben aber Pathogene nicht
• induzierte Resistenz= Injektion pfl. Abwehr durch Induktor ( synthetische Substanzen-
bilden Resistenzen)
Salicylsäure (Resistenzinduktor, besser wirksam mit seinen Derivaten)wird gebildet bei
Pilzattacke
• Induktoren wirken protektiv , nicht kurativ
• Symbiose= Mutualismus(gegenseitiger Nutzen) oder Parasitismus (einseitiger Nutzen)
Mykorrhiza -Pilz= Piriformospora indica / fakultativ biotroph /axenisch
kultivierbar(wirtschaftlich)
Ertragsteigerung, besseres Wachstum, frühes Blühen
• Kontrolle Maiszünsler durch Bacillus thuringensis= Bt Mais ist somit widerstandfähiger
durch Nutzen des bakteriellen Gens (auch als Bioinsektizid)
Wirkungsweise Cry Toxins:
1. Insekt nimmt Toxin auf (Entlassung von Kristallen)
2. Kristall löst sich im Darm
3. Protoxin wird durch Proteasen des Insekt prozessiert (Lösung bei alkalischem Milieu)
4. aktiviertes Toxin bindt an Rezeptor imDarmepithel
5. Insertion des Toxins in Membran und Porenbildung (Rezeptorbindung)
6. osmotische Lyse der Epithelzellen, Tod des Insekts (Aufhebung Ionengradienten)