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Übungen zur beliebten Online-Grammatik für Deutschlerner

Übungsbuch
Deutsche Grammatik 2.0
Band 2
Grammatikübungen für Deutsch als Fremdsprache

Ulrich C. Mattmüller
Übungen zur beliebten Online-Grammatik für Deutschlerner

Übungsbuch
Deutsche Grammatik 2.0
Band 2
Grammatikübungen für Deutsch als Fremdsprache

Ulrich C. Mattmüller
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www.deutschegrammatik20.de

Dieses Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehal-
ten. Nachdruck, auch auszugsweise verboten. Unrechtmäßige Verbreitung in elekt-
ronischen Medien wird verfolgt und zur Anzeige gebracht.

Fassung vom Mai 2016

Verantwortlich für den Inhalt und ©:

Ulrich C. Mattmüller, Hauffstraße 6, D-71149 Bondorf


Ebenfalls als pdf-Bücher erschienen:

Deutsche Grammatik 2.0


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Übungsbuch
Deutsche Grammatik 2.0
Band 1
Grammatikübungen für Deutsch als Fremdsprache
von Ulrich C. Mattmüller

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Vorwort zu Band 2

Das Übungsbuch zur Deutschen Grammatik 2.0 richtet sich an Lerner von Deutsch
als Fremdsprache, die Grammatikthemen aus dem Unterricht selbständig vor- oder
nachbereiten möchten.

Es stellt Unterrichtenden des Fachs Deutsch als Fremdsprache Übungsmaterial und


Ideen für den Grammatikunterricht zur Verfügung. Die Übungstypen orientieren
sich am Grammatikunterricht Deutsch als Fremdsprache.

Das Übungsbuch zur Deutschen Grammatik 2.0 umfasst zwei Bände. Der vorliegen-
de Band 2 enthält Übungen zum Konjunktiv, zum Passiv und zur Grammatik kom-
plexer Sätze.

Wie die Deutsche Grammatik 2.0 versteht sich das Übungsbuch als „Work-in-Pro-
gress“, das durch den engen Kontakt von Lesern und Autor ständig verbessert und
weiterentwickelt werden soll. Hinweise auf Tippfehler, Ungenauigkeiten, schwer zu
verstehende Übungsaufgaben oder sonstige Verbesserungsvorschläge sind deshalb
willkommen.

Sie können z. B. über die Kommentarfunktion der Webseiten oder über die Profile
der Deutschen Grammatik 2.0 in den sozialen Medien an den Autor übermittelt
werden. Sie werden gegebenenfalls in zukünftigen Versionen des Übungsbuchs
berücksichtigt.

Einige, aber nicht alle Übungen aus dem Übungsbuch stehen auch auf den Seiten
der Deutschen Grammatik 2.0 im Internet zum Download zur Verfügung.
Hinweise zur Benutzung

Lösungen

Die Lösungen zu den Übungen befinden sich am Ende des jeweiligen Kapitels in
derselben Reihenfolge wie die Übungen. Sie sind anhand der Überschriften leicht
zuzuordnen. Die Lösungen sind beispielhaft; bei Übungen, die sich nicht auf die
reine Grammatikform beschränken, gibt es häufig weitere mögliche Lösungen.

Reihenfolge der Übungen

Die Übungskapitel beginnen meist mit Formübungen. Darauf folgen Sprechübun-


gen zur Partnerarbeit sowie Übungen zu allgemeinen und aktuellen Themen. Al-
lerdings ist der Aufbau der Übungskapitel nicht immer gleich. Formübungen und
Partnerübungen sind nur in den Kapiteln enthalten, in denen dies sinnvoll erschien.

Schwierigkeitsgrad der Übungen

Meist steigt der Schwierigkeitsgrad der Übungen, sowohl die grammatische Kom-
plexität als auch den Wortschatz betreffend, vom Beginn des Kapitels zum Ende hin
an.

Thematische Zuordnung der Übungen

Zahlreiche Übungen könnten zu mehreren Kapiteln der Grammatik zugordnet


werden. Deshalb finden sich am Ende des Übungskapitels unmittelbar nach den
Lösungen Querverweise zu Kapiteln, die weitere Übungen zum jeweiligen Gramma-
tikthema enthalten.

Inhaltsverzeichnis und Index

Das Inhaltsverzeichnis befindet sich am Beginn, ein Index am Ende des Buches. Die
Seitenzahlen im Inhaltsverzeichnis und im Index sind klickbar und führen direkt zum
jeweiligen Kapitel.
Inhaltsverzeichnis

Inhalt
Vorwort zu Band 2 6

Hinweise zur Benutzung 7

Kapitel 10: Der Konjunktiv 10


Konjunktiv II 11

Konjunktiv I 32

Kapitel 11: Das Passiv 58


Präsens Passiv 59

Weitere Zeitformen des Passivs 81

Passiv mit Modalverb 111

Konjunktiv Passiv 124

Zustandspassiv 132

Passiversatz 137

Gemischte Übungen zum Passiv 147

Kapitel 12: Relativsätze 162

Kapitel 13: Partizipialattribute 196

Kapitel 14: Komplexe Sätze 218


Kausale Satzverbindung  219

Temporale Satzverbindung 258

Modale Satzverbindung 276

Gemischte Übungen zur Satzverbindung 291

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 15: Wortposition (II) 312

Kapitel 16: Nominalisierung und Verbalisierung 321

Kapitel 17: Prüfungsaufgaben 352

Index 406
Index 407

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Kapitel 10: Der Konjunktiv

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Konjunktiv II

Konjunktiv II

1 - Konjunktiv II Gegenwart

Bilden Sie den Konjunktiv II Gegenwart mit dem Hilfsverb werden.

Indikativ Präsens Konjunktiv II Gegenwart

ich mache ich würde machen

er kauft

wir fahren

es schläft

Sie kommen

ihr trinkt

sie sagt

du singst

ich fliege

sie bleiben

er repariert

es gibt

ihr bezahlt

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Konjunktiv II

2 - Konjunktiv II Gegenwart

Bilden Sie den Konjunktiv II Gegenwart aus dem Präteritumstamm.

Indikativ Prä- Konjunktiv II Indikativ Prä- Konjunktiv II


sens Gegenwart sens Gegenwart

ich mache ich machte ich komme ich käme

er kauft sie gibt

du sagst ihr geht

ihr hört er lässt

sie fragt wir stehen

sie spielen er heißt

ich suche sie liegen

ihr zeigt er sieht

Sie erklären sie bleibt

wir brauchen ihr findet

er lebt sie erhalten

sie erzählt wir nehmen

es gehört du tust

du meinst sie scheint

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Konjunktiv II

3 - Wie heißt der Konjunktiv II Vergangenheit?

Ergänzen Sie die Formen in der Tabelle.

ich bin gekommen ich wäre gekommen

er hat gegessen

du bist gefahren

ihr habt geschlafen

sie haben besucht

ihr seid eingestiegen

ich habe gearbeitet

sie ist gewesen

wir sind geblieben

du hast begonnen

wir haben gewusst

sie sind umgezogen

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Konjunktiv II

4 - Wie heißt der Konjunktiv II Vergangenheit?

Ergänzen Sie die Formen in der Tabelle.

ich habe gegessen ich hätte gegessen

er kam

du hattest geschlafen

wir sangen

sie waren gegangen

sie hatte geliebt

sie ritten

du heiratetest

ihr seid gekommen

er wusch

sie brachten

ihr habt gerechnet

wir hatten gewartet

sie fanden

du hast getrunken

ihr nahmt

Sie verdienten

er hatte gefragt

wir suchten

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Konjunktiv II

5 - Was wäre besser?

Bilden Sie Sätze mit dem Konjunktiv II.


Er raucht 50 Zigaretten am Tag.
-> Es wäre besser, wenn er weniger rauchen würde.

01. Er treibt nie Sport.

02. Sie sitzen den ganzen Tag vor dem Fernseher.

03. Sie isst jeden Tag drei Stück Sahnetorte.

04. Sie gehen nie spazieren.

05. Er trinkt sehr viel Alkohol.

06. Sie essen zu viele Süßigkeiten.

07. Er kauft nie Obst und Gemüse ein.

08. Sie macht ständig Diäten.

09. Er fährt immer mit dem Auto zum Zigarettenautomaten.

10. Sie trinkt fünfmal am Tag Kaffee.

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Konjunktiv II

6 - Was wäre gewesen, wenn?

Ergänzen Sie die Lücken mit dem Konjunktiv II.


Wenn Michael klüger gewesen wäre (sein), ...

Wenn Michael nicht zu der Party ________________ ________________

(gehen), dann ________________ er nicht so viel ________________ (trin-

ken). Er ________________ nicht so schnell ________________ (fahren)

und er ________________ die rote Ampel ________________ (sehen). Die

Polizei ________________ ihn nicht ________________ (anhalten) und

________________ (kontrollieren). Michael ________________ nicht mit den Poli-

zisten ________________ (streiten) und er ________________ die Polizisten nicht

________________ (beleidigen). Die Polizisten ________________ ihn nicht ins Kran-

kenhaus ________________ (bringen) und sie ________________ keine Blutprobe

________________ (nehmen). Dann ________________ Michael jetzt seinen Führer-

schein noch (haben).

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Konjunktiv II

7 - Wenn du mich nicht verlassen hättest

Ergänzen Sie die Verben im Konjunktiv II.


Wenn ich klüger gewesen wäre (sein), ...

Wenn du mich nicht ________________ ________________ (verlassen), dann

________________ wir ________________ (heiraten). Wir ________________ ein

paar nette Kinder ________________ (bekommen) und ________________ glück-

lich ________________ (sein). Ich ________________ nicht ________________

(anfangen) zu trinken und ________________ meinen Job nicht ________________

(verlieren). Ich ________________ nicht obdachlos ________________ (wer-

den) und ________________ nicht auf der Straße ________________ (landen).

Ich ________________ nicht den Supermarkt ________________ (überfallen)

und ________________ nicht ins Gefängnis ________________ (kommen). Dann

________________ ich heute keine Schulden (haben) und ________________ immer

noch ein glücklicher Mensch (sein).

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Konjunktiv II

8 - Alex ist pleite

Was denkt er? Schreiben Sie irreale Wunschsätze im Konjunktiv II Vergangenheit.

Was hat Alex gemacht? Was denkt er?

00. Er hat ein neues Auto gekauft. „Hätte ich doch nur kein neues Auto
gekauft.“

01. Er hat einen Kredit bei der Bank


genommen.

02. Er hat seine Arbeit gekündigt.

03. Er hat sechs Wochen Urlaub in


der Karibik gemacht.

04. Er hat eine teure Wohnungsein-


richtung bestellt.

05. Er ist übers Wochenende zum


Shopping nach London geflogen.

06. Er hat seine Freunde ständig


eingeladen.

07. Er hat seiner Freundin einen


Diamantring geschenkt.

08. Er hat seiner Freundin ein Hoch-


zeitsfest mit 500 Gästen verspro-
chen.

09. Er hat nicht überlegt, was das


alles kostet.

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Konjunktiv II

9 - Die schönsten Tage des Jahres

Bilden Sie Sätze im Perfekt und im Konjunktiv II Vergangenheit.

Realität Wunsch
00. mit dem Auto fahren mit dem Flugzeug fliegen
01. in den Bergen Urlaub gemacht ans Meer fahren
02. ein Hotel buchen eine Ferienwohnung nehmen
03. das billigste Angebot nehmen ein besseres Angebot suchen
04. eine Pauschalreise machen individuell reisen
05. in der Hochsaison verreisen im September in Urlaub gehen
06. mit Müllers fahren alleine Urlaub machen
07. die Katze und den Hund mitnehmen die Katze und den Hund zu Hause
lassen

Beispiel: Wir sind mit dem Auto gefahren, aber es wäre besser gewesen, wenn wir mit
dem Flugzeug geflogen wären.

b.) Bilden Sie aus den Sätzen im Konjunktiv II irreale Wunschsätze.

Wir sind mit dem Auto gefahren, aber es wäre besser gewesen, wenn wir mit dem
Flugzeug geflogen wären.
-> Wären wir doch mit dem Flugzeug geflogen.

c.) Bilden Sie Sätze im Konjunktiv II mit dem Modalverb sollen.

Wir sind mit dem Auto gefahren, aber es wäre besser gewesen, wenn wir mit dem
Flugzeug geflogen wären.
-> Wir hätten mit dem Flugzeug fliegen sollen.

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Konjunktiv II

10 - Klatsch

Bilden Sie Sätze im Konjunktiv II. Achten Sie auf Gegenwart bzw. Vergangenheit.

„Hast du schon gehört?“

00. „Sandra hat sich ein Kleid für 500 „Ich hätte mir nie ein Kleid für 500 Euro
Euro gekauft.“ gekauft.“

01. „Sie gibt wahnsinnig viel Geld für


Kleider aus.“

02. „Außerdem geht sie alle vier Wo-


chen zum Friseur.“

03. „Und im Fitness-Studio bezahlt


sie 100 Euro monatlich.“

04. „Deshalb hat sie einen Kredit


aufgenommen.“

05. „Eine Putzfrau leistet sie sich


auch noch.“

06. „Dafür spart sie beim Essen.“

07. „Jetzt hat sie auch noch einen


ganz schlecht bezahlten Job ange-
nommen.“

08. „Und dann hat sie sich noch


heimlich mit ihrem Chef getroffen.“

09. „Und ist ohne ihren Mann und


die Kinder in Urlaub gefahren.“

10. „Sie kümmert sich sowieso über-


haupt nicht um ihren Mann und ihre
Kinder.“

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Konjunktiv II

11 - Man macht viele Fehler im Leben

Bilden Sie Sätze im Konjunktiv II Vergangenheit mit dem Modalverb sollen.


Ich habe nicht studiert. -> Ich hätte studieren sollen.

01. Ich habe geheiratet.

02. Ich habe nicht gespart.

03. Ich habe nicht gesund gelebt.

04. Ich habe keinen Sport getrieben.

05. Ich habe mich scheiden lassen.

06. Ich habe meine Arbeit gekündigt.

07. Ich bin nie ins Ausland gefahren.

08. Ich bin nicht viel gereist.

09. Ich habe das ganze Leben nur gearbeitet.

10. Ich habe nur für die Kinder gelebt.

11. Ich habe nur Hausarbeit gemacht.

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Konjunktiv II

12 - Was wäre, wenn es keine Menschen mehr auf der Erde geben würde?

Bilden Sie Sätze im Konjunktiv II.


Die Natur wird sich die Erde zurück erobern.
Die Natur würde sich die Erde zurück erobern.

01. Zuerst wird es auf der Erde ganz ruhig. Der Lärm von Autos, Fabriken und Baustel-
len erstirbt.

02. Dann kommt die nächtliche Dunkelheit. Ohne Elektrizität endet die Lichtver-
schmutzung.

03. Nach und nach fallen alle technischen Anlagen und Geräte aus.

04. Relativ schnell zerfallen die Gebäude, weil in allen Ecken Pflanzen wachsen, deren
Wurzeln Fenster, Türen, Beton und Mauerwerk aufbrechen.

05. Stürme und Frost beschleunigen den Untergang der Gebäude.

06. Kernkraftwerke bleiben dank ihrer massiven Betonhüllen am längsten bestehen.

07. Auch massive Gebäude wie Schlösser, Kirchen oder Tempel können sich Jahrtau-
sende lang erhalten. Ihre Überreste sind wahrscheinlich noch in 10 000 Jahren zu
erkennen.

08. Urwälder werden die Anbauflächen der menschlichen Landwirtschaft zurücker-


obern.

09. Wildtiere nehmen diesen Lebensraum wieder in Besitz.

10. Die Haustiere verwildern. Am besten gelingt das den Hauskatzen wegen ihres gut
erhaltenen Jagdinstinkts. Dagegen sterben Hunde bald aus.

11. Am längsten brauchen die Ozeane, um sich vom Menschen zu erholen. Am Mee-
resgrund bleibt eine Schicht mit Schwermetallen und radioaktiven Isotopen aus den
geschmolzenen Kernen der Atomkraftwerke zurück.

12. In einigen 10 000 Jahren sind aber fast alle Spuren der menschlichen Existenz auf
der Erdoberfläche verschwunden.

13. Außerirdische, die in 100 000 Jahre auf die Erde kommen, finden keine Hinweise
mehr auf die menschliche Zivilisation.

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Konjunktiv II

13 - Düstere Aussichten für Jugendliche

Bilden Sie irreale Bedingungssätze.


Viele Jugendliche haben keinen Hauptschulabschluss. Deshalb haben sie keine
Chance auf einen Ausbildungsplatz.
-> Wenn die Jugendlichen einen Hauptschulabschluss hätten, hätten sie eine
Chance auf einen Ausbildungsplatz.

1. Es gibt wenige Ausbildungsplätze. Deshalb schauen viele Jugendliche skeptisch in


die Zukunft.

2. Viele Jugendliche vertrauen den Politikern nicht. Deshalb interessieren sie sich
nicht für Politik.

3. Viele Jugendliche haben in der Schule Probleme mit der deutschen Sprache. Des-
halb können sie keinen guten Schulabschluss bekommen.

4. Viele Jugendliche fühlen sich unsicher. Deshalb neigen sie zu Gewalt.

5. Viele Jugendliche denken, dass Chemie und Technik die Umwelt zerstören. Deshalb
finden sie Chemie und Technik nicht gut.

6. Viele Jugendliche wollen unabhängig sein. Deshalb gibt es oft Streit in den Famili-
en.

7. Früher hatten viele Jugendliche nicht so viel Geld. Deshalb mussten sie mehr arbei-
ten.

8. Früher war die wirtschaftliche Situation besser. Deshalb haben sich viele Jugendli-
che sicher gefühlt.

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Konjunktiv II

14 - Fußball: Die Fans wissen alles besser

Setzen Sie sie Sätze in den Konjunktiv II Vergangenheit.


Die Mannschaft hat schlecht gespielt, deshalb hat sie das Spiel verloren.
Die Fans sagen: Wenn die Mannschaft gut gespielt hätte, dann hätte sie das Spiel
gewonnen.

01. Der Schiedsrichter hat einen Spieler vom Platz gestellt, deshalb hat die
Mannschaft am Ende keine Kraft mehr gehabt.

Wenn …

02. Der Torwart hat den Eckball nicht gefangen, deshalb konnte der gegnerische
Stürmer ein Tor machen.

03. Der Stürmer hat schwach geschossen, deshalb konnte der Torwart den Elfmeter
halten.

04. Die Zuschauer haben die Mannschaft zu wenig unterstützt, deshalb hat sie nicht
gekämpft.

05. Es hat geregnet, deshalb sind die Spieler auf dem nassen Boden ständig aus-
gerutscht.

06. Der Manager hat die falschen Spieler gekauft, deshalb ist die Mannschaft abges-
tiegen.

07. Der Abwehrspieler hat den Stürmer nicht gehindert, deshalb konnte er frei auf

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Konjunktiv II

das Tor schießen.

08. Der Trainer hat den besten Spieler ausgewechselt, deshalb hat die Mannschaft
verloren.

09. Der Schiedsrichter hat einen Elfmeter gegeben, deshalb hat die gegnerische
Mannschaft gewonnen.

10. Die Mannschaft hat defensiv gespielt, deshalb hat sie wenig Chancen her-
ausgespielt.

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Konjunktiv II

15 - Die Firma hätte gerettet werden können

Schreiben Sie Sätze im Konjunktiv II Vergangenheit Passiv mit Modalverb.


Wie hätte die Firma gerettet werden können?
Man hat keine Mitarbeiter entlassen. -> Mitarbeiter hätten entlassen werden sollen.

01. Man hat die Produktionsanlagen nicht erneuert.

02. Man hat keine neuen Produkte entwickelt.

03. Man hat die Lehrlinge nicht gut ausgebildet.

04. Man hat keine Fortbildungen für die Mitarbeiter organisiert.

05. Man hat keine Vertriebspartner im Ausland gesucht.

06. Man hat bei der Forschung nicht mit anderen Firmen zusammengearbeitet.

07. Man hat auf das Marketing verzichtet.

08. Man hat keine regelmäßigen Buchprüfungen durchgeführt.

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Konjunktiv II

Lösungen: Konjunktiv II

1 - Konjunktiv II Gegenwart

er würde kaufen / wir würden fahren / es würde schlafen / Sie würden kommen / ihr
würdet trinken / sie würde sagen / du würdest singen / ich würde fliegen / sie wür-
den bleiben / er würde reparieren / es würde geben / ihr würdet bezahlen

2 - Konjunktiv II Gegenwart

ich machte / er kaufte / du sagtest / ihr hörtet / sie fragte / sie spielten / ich suchte
/ ihr zeigtet / Sie erklärten / wir brauchten / er lebte / sie erzählte / es gehörte / du
meintest / ich käme / sie gäbe / ihr ginget / er ließe / wir ständen / er hieße / sie lägen
/ er sähe / sie bliebe / ihr fändet / sie erhielten / wir nähmen / du tätest / sie schiene

3 - Wie heißt der Konjunktiv II Vergangenheit?

er hätte gegessen / du wär(e)st gefahren / ihr hättet geschlafen / sie hätten besucht /
ihr wär(e)t eingestiegen / ich hätte gearbeitet / sie wäre gewesen / wir wären geblie-
ben / du hättest begonnen / wir hätten gewusst / sie wären umgezogen

4 - Wie heißt der Konjunktiv II Vergangenheit? (II)

er wäre gekommen / du hättest geschlafen / wir hätten gesungen / sie wären gegan-
gen / sie hätte geliebt / sie wären geritten / du hättest geheiratet / ihr wär(e)t gekom-
men / er hätte gewaschen / sie hätten gebracht / ihr hättet gerechnet / wir hätten
gewartet / sie hätten gefunden / du hättest getrunken / ihr hättet genommen / Sie
hätten verdient / er hätte gefragt / wir hätten gesucht /

5 - Was wäre besser?

01. Es wäre besser, wenn er (manchmal, öfter) Sport treiben würde. 02. Es wäre bes-
ser, wenn sie nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen würden. 03. Es wäre bes-
ser, wenn sie nicht jeden Tag drei Stück Sahnetorte essen würde. 04. Es wäre besser,
wenn sie (manchmal, öfter) spazieren gehen würden. 05. Es wäre besser, wenn er
weniger (keinen) Alkohol trinken würde. 06. Es wäre besser, wenn sie nicht so viele
(weniger) Süßigkeiten essen würden. 07. Es wäre besser, wenn er (manchmal, öfter)
Obst und Gemüse kaufen würde. 08. Es wäre besser, wenn sie nicht ständig Diäten
machen würde. 09. Es wäre besser, wenn er nicht immer mit dem Auto zum Ziga-
rettenautomaten fahren würde. 10. Es wäre besser, wenn sie nicht fünfmal am Tag
Kaffee trinken würde.

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Konjunktiv II

6- Was wäre gewesen wenn?

Wenn Michael nicht zu der Party gegangen wäre, dann hätte er nicht so viel getrun-
ken. Er wäre nicht so schnell gefahren und er hätte die rote Ampel gesehen. Die Poli-
zei hätte ihn nicht angehalten und kontrolliert. Michael hätte nicht mit den Polizisten
gestritten und er hätte die Polizisten nicht beleidigt. Die Polizisten hätten ihn nicht
ins Krankenhaus gebracht und sie hätten keine Blutprobe genommen. Dann hätte
[Gegenwart!] Michael jetzt seinen Führerschein noch.

7 - Wenn du mich nicht verlassen hättest

Wenn du mich nicht verlassen hättest, dann hätten wir geheiratet. Wir hätten ein paar
nette Kinder bekommen und wären glücklich gewesen. Ich hätte nicht angefangen
zu trinken und hätte meinen Job nicht verloren. Ich wäre nicht obdachlos geworden
und (wäre) nicht auf der Straße gelandet. Ich hätte nicht den Supermarkt überfallen
und wäre nicht ins Gefängnis gekommen. Dann hätte ich heute keine Schulden und
wäre immer noch ein glücklicher Mensch.

8 - Alex ist pleite

01. Hätte ich doch nur keinen Kredit bei der Bank genommen. 02. Hätte ich doch nur
meine Arbeit nicht gekündigt. 03. Hätte ich doch nur keine sechs Wochen Urlaub
in der Karibik gemacht. 04. Hätte ich doch nur keine teure Wohnungseinrichtung
bestellt. 05. Wäre ich doch nur nicht übers Wochenende zum Shopping nach London
geflogen. 06. Hätte ich doch nur nicht meine Freunde ständig eingeladen. 07. Hätte
ich doch nur meiner Freundin keinen Diamantring geschenkt. 08. Hätte ich doch nur
meiner Freundin kein Hochzeitsfest mit 500 Gästen versprochen. 09. Hätte ich doch
nur überlegt, was das alles kostet.

9 - Die schönsten Tage des Jahres

a.) 01. Wir haben in den Bergen Urlaub gemacht, aber es wäre besser gewesen, wenn
wir ans Meer gefahren wären. 02. Wir haben ein Hotel gebucht, aber es wäre besser
gewesen, wenn wir eine Ferienwohnung genommen hätten. 03. Wir haben das bil-
ligste Angebot genommen, aber es wäre besser gewesen, wenn wir ein besseres An-
gebot gesucht hätten. 04. Wir haben eine Pauschalreise gemacht, aber es wäre besser
gewesen, wenn wir individuell gereist wären. 05. Wir sind in der Hochsaison verreist,
aber es wäre besser gewesen, wenn wir im September in Urlaub gegangen wären. 06.
Wir sind mit Müllers gefahren, aber es wäre besser gewesen, wenn wir alleine Urlaub
gemacht hätten. 07. Wir haben die Katze und den Hund mitgenommen, aber es wäre
besser gewesen, wenn wir die Katze und den Hund zu Hause gelassen hätten.

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Konjunktiv II

b.) 01. Wären wir doch ans Meer gefahren. 02. Hätten wir doch eine Ferienwohnung
genommen. 03. Hätten wir doch ein besseres Angebot gesucht. 04. Wären wir doch
individuell gereist. 05. Wären wir doch im September in Urlaub gegangen. 06. Hätten
wir doch alleine Urlaub gemacht. 07. Hätten wir doch die Katze und den Hund zu
Hause gelassen.

c.) 01. Wir hätten ans Meer fahren sollen. 02. Wir hätten eine Ferienwohnung nehmen
sollen. 03. Wir hätten ein besseres Angebot suchen sollen. 04. Wir hätten individuell
reisen sollen. 05. Wir hätten im September in Urlaub gehen sollen. 06. Wir hätten
alleine Urlaub machen sollen. 07. Wir hätten die Katze und den Hund zu Hause lassen
sollen.

10 - Klatsch

01. „Ich würde nie wahnsinnig viel Geld für Kleider ausgeben.“ 02. „Ich würde nie alle
vier Wochen zum Friseur gehen.“ 03. „Ich würde nie im Fitness-Studio 100 Euro mo-
natlich bezahlen.“ 04. „Ich hätte nie einen Kredit aufgenommen.“ 05. „Ich würde mir
nie eine Putzfrau leisten.“ 06. „Ich würde nie beim Essen sparen.“ 07. „Ich hätte nie ei-
nen ganz schlecht bezahlten Job angenommen.“ 08. „Ich hätte mich nie heimlich mit
meinem Chef getroffen.“ 09. „Ich wäre nie ohne meinen Mann und die Kinder in Ur-
laub gefahren.“ 10. „Ich würde mich um meinen Mann und meine Kinder kümmern.“

11 - Man macht viele Fehler im Leben

01. Ich hätte nicht heiraten sollen. 02. Ich hätte (mehr) sparen sollen. 03. Ich hätte ge-
sund (gesünder) leben sollen. 04. Ich hätte (mehr) Sport treiben sollen. 05. Ich hätte
mich nicht scheiden lassen sollen. 06. Ich hätte meine Arbeit nicht kündigen sollen.
07. Ich hätte (öfter) ins Ausland fahren sollen. 08. Ich hätte viel (mehr) reisen sollen.
09. Ich hätte nicht das ganze Leben nur arbeiten sollen. 10. Ich hätte nicht nur für die
Kinder leben sollen. 11. Ich hätte nicht nur Hausarbeit machen sollen.

12 - Was wäre, wenn es keine Menschen mehr auf der Erde geben würde?

01. Zuerst würde es auf der Erde ganz ruhig. Der Lärm von Autos, Fabriken und Bau-
stellen würde ersterben. 02. Dann würde die nächtliche Dunkelheit kommen. Ohne
Elektrizität würde die Lichtverschmutzung enden. 03. Nach und nach würden alle
technischen Anlagen und Geräte ausfallen. 04. Relativ schnell würden die Gebäude
zerfallen, weil in allen Ecken Pflanzen wachsen würden, deren Wurzeln Fenster, Türen,
Beton und Mauerwerk aufbrechen würden. 05. Stürme und Frost würden den Unter-
gang der Gebäude beschleunigen. 06. Kernkraftwerke würden dank ihrer massiven
Betonhüllen am längsten bestehen bleiben. 07. Auch massive Gebäude wie Schlös-
ser, Kirchen oder Tempel könnten sich Jahrtausende lang erhalten. Ihre Überreste
wären wahrscheinlich noch in 10 000 Jahren zu erkennen. 08. Urwälder würden die

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Konjunktiv II

Anbauflächen der menschlichen Landwirtschaft zurückerobern. 09. Wildtiere würden


diesen Lebensraum wieder in Besitz nehmen. 10. Die Haustiere würden verwildern.
Am besten würde das den Hauskatzen wegen ihres gut erhaltenen Jagdinstinkts
gelingen. Dagegen würden Hunde bald aussterben. 11. Am längsten würden die
Ozeane brauchen, um sich vom Menschen zu erholen. Am Meeresgrund würde eine
Schicht mit Schwermetallen und radioaktiven Isotopen aus den geschmolzenen
Kernen der Atomkraftwerke zurückbleiben. 12. In einigen 10 000 Jahren wären aber
fast alle Spuren der menschlichen Existenz auf der Erdoberfläche verschwunden.
13. Außerirdische, die in 100 000 Jahre auf die Erde kommen würden, würden keine
Hinweise mehr auf die menschliche Zivilisation finden.

13 - Düstere Aussichten für Jugendliche

01. Wenn es mehr Ausbildungsplätze geben würde. würden die Jugendlichen nicht
(so) skeptisch in die Zukunft schauen. 02. Wenn die Jugendlichen den Politikern
vertrauen würden, würden sie sich (mehr) für Politik interessieren. 03. Wenn die Ju-
gendlichen in der Schule keine Probleme mit der deutschen Sprache hätten, könnten
sie einen guten Schulabschluss bekommen. 04. Wenn sich die Jugendlichen sicher
fühlen würden, würden sie nicht zu Gewalt neigen. 05. Wenn die Jugendlichen nicht
denken würden, dass Chemie und Technik die Umwelt zerstören, würden sie Chemie
und Technik gut finden. 06. Wenn die Jugendlichen nicht unabhängig sein wollten,
würde es nicht (so) oft Streit in den Familien geben. 07. Wenn die Jugendlichen
früher mehr Geld gehabt hätten, hätten sie weniger arbeiten müssen. 08. Wenn die
wirtschaftliche Situation früher schlechter gewesen wäre, hätten sich die Jugendli-
chen nicht sicher gefühlt.

14 - Fußball: Die Fans wissen alles besser.

01. Wenn der Schiedsrichter keinen Spieler vom Platz gestellt hätte, hätte die Mann-
schaft am Ende noch Kraft gehabt. 02. Wenn der Torwart den Eckball gefangen hätte,
hätte der gegnerische Stürmer kein Tor machen können. 03. Wenn der Stürmer stark
geschossen hätte, hätte der Torwart den Elfmeter nicht halten können. 04. Wenn die
Zuschauer die Mannschaft mehr unterstützt hätten, hätte sie gekämpft. 05. Wenn es
nicht geregnet hätte, wären die Spieler auf dem nassen Boden nicht ständig ausge-
rutscht. 06. Wenn der Manager die richtigen Spieler gekauft hätte, wäre die Mann-
schaft nichtabgestiegen. 07. Wenn der Abwehrspieler den Stürmer gehindert hätte,
hätte er nicht frei auf das Tor schießen können. 08. Wenn der Trainer den besten
Spieler nicht ausgewechselt hätte, hätte die Mannschaft nicht verloren. 09. Wenn der
Schiedsrichter keinen Elfmeter gegeben hätte, hätte die gegnerische Mannschaft
nicht gewonnen. 10. Wenn die Mannschaft offensiv gespielt hätte, hätte sie viele
Chancen herausgespielt.

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Konjunktiv II

15 - Die Firma hätte gerettet werden können

01. Die Produktionsanlagen hätten erneuert werden sollen. 02. Neue Produkte hätten
entwickelt werden sollen. 03. Die Lehrlinge hätten gut ausgebildet werden sollen. 04.
Fortbildungen für die Mitarbeiter hätten organisiert werden sollen. 05. Vertriebspart-
ner im Ausland hätten gesucht werden sollen. 06. Bei der Forschung hätte mit ande-
ren Firmen zusammengearbeitet werden sollen. 07. Auf das Marketing hätte nicht
verzichtet werden sollen. 08. Regelmäßige Buchprüfungen hätten durchgeführt
werden sollen.

Weitere Übungen zum Konjunktiv II im Kapitel: „Konjunktiv Passiv“

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Konjunktiv I

Konjunktiv I
1 - Konjunktiv I Gegenwart

Bilden Sie den Konjunktiv I Gegenwart.

Indikativ Prä- Konjunktiv I Indikativ Prä- Konjunktiv I


sens Gegenwart sens Gegenwart

ich mache ich mache ich komme ich komme

er kauft sie gibt

du sagst ihr geht

ihr hört er lässt

sie fragt wir stehen

sie spielen er heißt

ich suche sie liegen

ihr zeigt er sieht

Sie erklären sie bleibt

wir brauchen ihr findet

er lebt sie erhalten

sie erzählt wir nehmen

es gehört du tust

du meinst sie scheint

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Konjunktiv I

2 - Konjunktiv I und II Gegenwart

Bilden Sie den Konjunktiv I und II Gegenwart.

Konjunktiv II Gegen- Konjunktiv I Gegen-


wart (aus Präteritum- wart
stamm)

ich komme ich käme ich komme

ich mache

er kauft

sie gibt

ihr hört

du sagst

ihr geht

er lässt

er heißt

ich suche

sie liegen

ihr zeigt

er sieht

Sie erklären

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Konjunktiv I

sie bleibt

wir brauchen

ihr findet

er lebt

sie erhalten

sie erzählt

wir nehmen

es gehört

du tust

du meinst

sie scheint

sie fragt

wir stehen

sie spielen

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Konjunktiv I

3 - Wie heißt der Konjunktiv I Vergangenheit?

Ergänzen Sie die Formen in der Tabelle.

ich bin gekommen ich sei gekommen

er hat gegessen

du bist gefahren

ihr habt geschlafen

sie haben besucht

ihr seid eingestiegen

ich habe gearbeitet

sie ist gewesen

wir sind geblieben

du hast begonnen

wir haben gewusst

sie sind umgezogen

er ist gerannt

Sie haben gesungen

sie ist gereist

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Konjunktiv I

4 - Wie heißt der Konjunktiv I Vergangenheit?

Ergänzen Sie die Formen in der Tabelle.

ich habe gegessen ich habe gegessen

er kam

du hattest geschlafen

wir sangen

sie waren gegangen

sie hatte geliebt

sie ritten

du heiratetest

ihr seid gekommen

er wusch

sie brachten

ihr habt gerechnet

wir hatten gewartet

sie fanden

du hast getrunken

ihr nahmt

Sie verdienten

er hatte gefragt

wir suchten

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Konjunktiv I

5 - Tom, Susie und Marisol

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.


Tom erzählt: „Ich komme aus Kanada.“
Tom erzählt, er komme aus Kanada.

Tom erzählt:

„Ich komme aus Kanada, aber ich wohne jetzt in Berlin. Ich bin Lehrer von Beruf. Im
Moment lerne ich Deutsch. Ich gehe jeden Vormittag zum Deutschkurs. Der Deutsch-
kurs dauert von 9 bis 12 Uhr. Am Nachmittag mache ich die Hausaufgaben. Danach
übe ich Gitarre und spiele ein paar Computerspiele. Abends gehe ich meistens mit
Freunden aus, aber manchmal bleibe ich auch zu Hause und sehe fern.“

Susie erzählt:

„Ich komme aus Taiwan. Ich bin mit einem deutschen Mann verheiratet. Ich lebe in
München. Ich studiere an der Uni München. Mein Mann arbeitet bei Siemens. Nach
dem Studium will ich auch arbeiten. Später will ich ein Kind haben. Meine Eltern und
Geschwister leben in Taiwan. Meine Eltern sind Rentner. Mein Bruder studiert Ma-
schinenbau und meine beiden Schwestern gehen noch zur Schule. Ich telefoniere
mehrmals in der Woche mit meinen Eltern oder meinen Geschwistern. Ich vermisse
alle sehr.“

Marisol erzählt:

„Ich komme aus Spanien. Ich habe einen deutschen Freund. Wir wohnen zusammen
in Düsseldorf. Mein Freund ist Software-Entwickler. Er verdient nicht schlecht. Ich
arbeite auch bei einer Softwarefirma. In meiner Freizeit höre ich viel Musik und tanze
gerne. Mein Freund interessiert sich nur für Fußball. Er möchte immer zu Hause blei-
ben, aber ich möchte ausgehen. Wir streiten manchmal. Ich gehe dann mit meiner
Freundin tanzen, aber mein Freund ist sehr eifersüchtig.“

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Konjunktiv I

6 - Als Au-pair in Deutschland

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.


Monica erzählt: „Ich komme aus Italien.“
Monica erzählt, sie komme aus Italien.

Monica erzählt:

„Ich habe in Italien das Abitur gemacht. Dann bin ich ein Jahr in Deutschland gewe-
sen und habe als Au-pair gearbeitet. Als Au-pair habe ich manchmal geputzt und
aufgeräumt oder die Wäsche gebügelt. Aber meistens habe ich zu Hause mit den
Kindern gespielt oder wir sind zusammen auf den Spielplatz gegangen. Ab und zu
haben wir auch in der Stadt etwas unternommen. Meine Gastfamilie hat vier Kinder
gehabt. In meiner Freizeit habe ich Deutsch gelernt. Am Wochenende bin ich oft mit
meiner Freundin aus dem Deutschkurs ausgegangen. In einem Club habe ich meinen
Freund kennen gelernt. Als er mich angesprochen hat, hat er mir gleich gefallen und
ich habe mich in ihn verliebt.“

Monica erzählt, sie habe in Italien das Abitur gemacht. ...

7 - Mario M. - alleinerziehender Vater

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.


Mario erzählt: „Ich bin alleinerziehender Vater von zwei Söhnen.“
Mario erzählt, er sei alleinerziehender Vater von zwei Söhnen.

Mario erzählt:

„Ich bin alleinerziehender Vater von zwei Söhnen. Natürlich habe ich mir das nicht so
vorgestellt. Meine Ex-Frau hat sich 2006 scheiden lassen. Ich bin Koch von Beruf. Ich
arbeitete damals in einem Restaurant. Ich stand von 10 oder 11 Uhr morgens bis nach
Mitternacht in der Küche. Natürlich konnte ich mich da nur wenig um die Familie
kümmern. Meine Frau und ich haben uns deshalb immer weiter auseinandergelebt.
Wir haben viel gestritten, bis meine Frau schließlich ausgezogen ist. Zuerst lebten
meine Söhne bei meiner Frau, aber nachdem sie eine neue Familie gegründet hat,
hat sie sich damit einverstanden erklärt, dass die Kinder bei mir wohnen. Wir teilen
uns das Sorgerecht.

Wenn man zwei Kinder alleine erzieht und noch voll arbeiten muss, ist das ein hartes
Stück Arbeit. Wir stehen jeden Morgen um 6.00 Uhr auf. Zum Glück sind die Jungs
jetzt schon groß genug, um sich selbst waschen und anziehen zu können. Nach dem
Frühstück bringe ich die Kinder zur Schule und fahre dann direkt zu meiner Arbeit.
Ich habe jetzt ein eigenes Restaurant. Das ist fast noch mehr Arbeit als früher, aber
das Restaurant läuft gut und ich habe einen Geschäftsführer eingestellt, Deshalb
kann ich mich jetzt öfter um meine Kinder kümmern.“

Mario erzählt, er sei alleinerziehender Vater von zwei Söhnen. ...

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Konjunktiv I

8 - Sabine L. - alleinerziehende Mutter

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.


Sabine erzählt: „Ich habe meinen Ex-Mann im Italien-Urlaub kennen gelernt.“
Sabine erzählt, sie habe ihren Ex-Mann im Italien-Urlaub kennen gelernt.

Sabine erzählt:

„Ich habe meinen Ex-Mann im Italien-Urlaub in einer Disko kennen gelernt. Zwischen
uns hat es sofort gefunkt. Schon nach relativer kurzer Zeit haben wir dann geheiratet
und bald darauf ist unsere Tochter zur Welt gekommen.

Ich habe damals noch studiert und mein Mann war die ganze Woche beruflich in
einer anderen Stadt. Am Wochenende zu Hause wollte er dann nur entspannen. Mit
unserer Tochter konnte er nichts anfangen. Deshalb haben wir immer öfter gestritten.
Nach drei Jahren Ehe hatte ich die Nase voll und habe die Scheidung eingereicht.

Zum Glück hatte ich auch schon Vollzeit gearbeitet, als ich noch verheiratet war. Mein
Arbeitgeber ist sehr kinderfreundlich. Ich kann meine Arbeitszeit frei einteilen, und
wenn das Kind krank ist auch mal zu Hause bleiben. Trotzdem hat man es als Alleiner-
ziehende natürlich nicht leicht. Acht Stunden Arbeit, Haushalt und Kinderbetreuung
sind schon ziemlich stressig. Deshalb fühle ich mich oft müde und ausgelaugt.

Seit zwei Jahren habe ich wieder einen neuen Partner, der mich unterstützt. Auch
meine Eltern kümmern sich um meine Tochter, wenn ich mal keine Zeit habe und
helfen mir finanziell. Ohne diese Hilfe wäre alles noch schwerer.“

Sabine erzählt, sie habe ihren Ex-Mann im Italien-Urlaub in einer Disko kennen ge-
lernt. ...

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Konjunktiv I

9 - Amelie

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.


Amelie erzählt: „Ich komme aus dem Senegal.
Amelie erzählt, sie komme aus dem Senegal.

Amelie erzählt:

„Ich komme aus dem Senegal. Ich hatte schon in meinem Heimatland ein bisschen
Deutsch gelernt, aber hier in Deutschland war alles ganz anders. Am Anfang hatte
ich große Probleme mit der deutschen Sprache. Ich habe fast nichts verstanden.
Die Menschen sprechen ganz anders als die Deutschlehrer in meinem Heimatland.
Zum Glück habe ich einen guten Deutschkurs gefunden. Die Lehrerinnen und Lehrer
waren sehr nett und freundlich. Wir mussten zwar viele Hausaufgaben machen, aber
dadurch haben wir schnell gelernt. Nach einem halben Jahr hatte ich mein Deutsch
schon deutlich verbessert und ich konnte alles besser verstehen. Ich habe nicht nur
Deutsch gelernt, sondern auch viel über die Kultur und das Alltagsleben der Deut-
schen erfahren. Im Deutschkurs habe ich auch viele neue Freundschaften mit ande-
ren Studenten geschlossen. Meine neuen Freundinnen und Freunde kommen aus
aller Welt. Nachdem ich letzten Monat die Deutschprüfung bestanden habe, studiere
ich jetzt an der Uni. Ich habe immer noch einige Schwierigkeiten den Vorlesungen zu
folgen, aber ich bin sicher, dass ich dieses Problem auch noch lösen werde.“

Amelie erzählt, sie komme aus dem Senegal. ...

10 - Pavlos

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.


Pavlos erzählt: „Ich komme aus Griechenland.“
Pavlos erzählt, er komme aus Griechenland.

Pavlos erzählt:

Ich komme aus Griechenland. In meinem Heimatland habe ich früher als Kellner in
einem kleinen Restaurant gearbeitet, aber wegen der Krise war ich zwei Jahre ar-
beitslos. Ich hatte fast kein Geld und es ging mir nicht gut. Deshalb musste ich meine
Heimat verlassen. Ich bin nach Deutschland gekommen, weil ich gehofft habe eine
gute Arbeit zu bekommen. Ich konnte auch schnell eine Stelle finden, aber sie war
sehr schlecht bezahlt. Die Arbeit war sehr hart und ich musste viele Stunden arbeiten.
Eigentlich wollte ich meiner Familie in Griechenland helfen, aber ich musste so viel
für die Miete und das Essen bezahlen, dass am Ende des Monats fast kein Geld übrig-
blieb.

Pavlos erzählt, er komme aus Griechenland. ...

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Konjunktiv I

11 - Thomas A.

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.


Thomas erzählt: „Ich bin neu in Stuttgart.“
Thomas erzählt, er sei neu in Stuttgart.

Thomas erzählt:

„Ich bin neu in Stuttgart. Ich komme aus Norddeutschland, aber meine Frau ist hier
geboren. Wir sind erst vor zwei Monaten hier hergezogen, deshalb kenne ich mich in
der Stadt noch nicht gut aus.

Vorher haben wir in Berlin gewohnt. Ich habe die letzten zwei Jahre bei einer Tele-
kommunikationsfirma gearbeitet. Nachdem ich mein Studium abgeschlossen hatte,
sind wir zuerst in die USA gegangen. Ich hatte ein gutes Jobangebot. Aber nach
einem Jahr ist die Firma pleitegegangen und wir sind nach Deutschland zurückge-
kehrt. Da war ich zuerst einmal arbeitslos. Aber dann habe ich die Stelle in Berlin
bekommen.

Meine Frau hat auch studiert, aber ab Januar wird sie zu Hause bleiben und sich um
unser Baby kümmern. Wenn unser Kind etwas größer ist, würden wir gerne wieder
ins Ausland gehen. Meine Frau möchte gerne einmal für ein paar Jahre in Asien le-
ben. Mich würde Afrika mehr interessieren.“

Thomas erzählt, er sei neu in Stuttgart. ...

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Konjunktiv I

12 - Studenten erzählen, wo sie am liebsten lernen

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.


Sabine erzählt: „Ich lerne immer in der Mensa.“
Sabine erzählt, sie lerne immer in der Mensa.

Felix:

„Ich fange immer erst kurz vor den Prüfungen mit dem Lernen an. Um mir den Stoff
einzutrichtern, büffle ich täglich in der Uni-Bibliothek. Meistens bleibe ich den gan-
zen Tag sitzen und lese Bücher. Einen besseren Lernort gibt es für mich nicht. Manch-
mal treffe ich mich mit meinen Kommilitonen. Dann pauken wir den Lernstoff zusam-
men durch.“

Katja:

„Ich lerne am liebsten zu Hause. In der gewohnten Umgebung paukt es sich einfach
am besten. Außerdem muss ich mich nicht lange schick machen. Ich beginne immer
um die gleiche Zeit und mache immer zur gleichen Zeit Pause. Manchmal lege ich
mich auf mein Bett und verteile meine Papiere und Bücher um mich herum. Zum
Glück bin ich noch nie eingeschlafen, obwohl mein Bett einfach super kuschelig ist.“

Claudia:

„Ich kann mir den Lernstoff am besten bei absoluter Ruhe einprägen, deshalb arbeite
ich oft nachts, besonders wenn Prüfungen vor der Tür stehen. Aber ich lerne oft auch
unterwegs, weil ich von mir zu Hause über eine Stunde bis zur Uni brauche. Im Bus
und in der S-Bahn lese ich Texte oder suche Informationen im Internet.“

Jan:

„Ich bin beim Lernen gern in der Natur. Wenn die Sonne lacht und die Vögel zwit-
schern, fällt mir das Konzentrieren leichter. Ich liebe Parks. Leider lasse ich mich im-
mer viel zu schnell ablenken. Wenn Freunde vorbeikommen, tauschen wir die Bücher
ziemlich schnell gegen ein Bier aus. Das entspannt und macht den Kopf wieder frei.“

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Konjunktiv I

13 - Alexander L. studiert an einer Privathochschule

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.

Alexander L. erzählt:

Ich studiere an einer privaten Hochschule. Ich habe einen ganz speziellen Studien-
gang gesucht, den ich an keiner staatlichen Hochschule gefunden habe. Das Auf-
nahmeverfahren war sehr hart, denn nur ca. zehn Prozent der Bewerber bekommen
einen Studienplatz.

Ich musste gute Noten im Abitur nachweisen, einen ganztägigen Test in Mathematik,
Deutsch und Englisch bestehen und in mehreren Einzelgesprächen mit Professoren
meine Motivation für das Studium erklären.

Dafür sind die Studienbedingungen an meiner Uni traumhaft. In den Seminaren


sitzen maximal 30 Teilnehmer und die Türen der Professoren stehen für uns jederzeit
offen.

Darüber hinaus bietet meine Uni unglaublich viele Aktivitäten vom Rudersport bis
zur Start-up-Gründung.

Natürlich ist das Studium an einer Privatuni nicht gerade günstig. Insgesamt kostet
mich das Studium über 40 000 Euro, aber ich denke, dass sich der finanzielle Aufwand
lohnt. Ich möchte später entweder bei einer Beratungsfirma oder als Diplomat Kar-
riere machen.

Alexander L. erzählt, dass er an einer privaten Hochschule studiere. ..

14 - Studienabbrecher: Harry S

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.

Harry S. erzählt:

Ich habe an einer Fachhochschule angefangen Maschinenbau zu studieren. Mir war


von Anfang an klar, dass das nicht leicht wird.

Viele Kommilitonen haben schon nach einem oder zwei Semestern aufgehört, aber
ich wollte unbedingt weitermachen, weil mich das Fach wirklich interessiert hat.

Allerdings machte mir das Studieren keinen besonderen Spaß. Das hatte auch damit
zu tun, dass ich bei meinen Eltern wohnte und jeden Tag mehr als eineinhalb Stun-
den bis zur Uni gebraucht habe.

Deshalb habe ich öfter mal geschwänzt und bin einfach zu Hause geblieben. Da-

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Konjunktiv I

durch habe ich natürlich wenig Kontakt mit anderen Studenten bekommen.

Bis zur Zwischenprüfung war ich trotzdem optimistisch, dass ich es schaffe, aber
dann habe ich die Mathe-Klausur zweimal nicht bestanden.

Zum Glück bin ich kein Typ, der lange frustriert zu Hause sitzt. Im Internet habe ich
das Angebot der Technik-Akademie einer großen Firma gesehen. Dort habe ich mich
für eine betriebliche Ausbildung im Bereich Maschinenbau beworben.

Inzwischen arbeite ich als Montageleiter und komme viel rum, vor allem im Ausland.
Für mich ist das perfekt, denn ich erlebe gern Neues und draußen auf der Baustelle
fühle ich mich viel wohler als in einem Büro.

Harry S. erzählt, er habe an einer Fachhochschule angefangen Maschinenbau zu


studieren. ..

15 - Das Handy als Portemonnaie

Setzen Sie den Text in die indirekte Rede.


Sprecher: “Die NFC-Technik ist eigentlich nicht neu.”
Der Sprecher sagt, die NFC-Technik sei eigentlich nicht neu.

Sprecher im Radio:

„Das Smartphone wird durch NFC zum Alleskönner. Es soll zum Beispiel den Ticket-
kauf im Nahverkehr erleichtern. Finanzunternehmen halten ihre Systeme für sicher.
Sie sehen die Technik als bewährt an. Deshalb glauben sie fest an den Durchbruch
der neuen Technik. Auch die Deutsche Bahn setzt auf NFC. Aber auf der Kundenseite
fehlt es noch an Geräte mit integrierter NFC-Funktion. Und Kritiker warnen vor Da-
tenschutzproblemen. Auch manche Konsumenten fürchten um die Sicherheit ihrer
persönlichen Daten. Trotzdem wird sich die neue Technik nach Meinung der Fachleu-
te durchsetzen.“

Der Sprecher im Radio sagte, ..

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Konjunktiv I

16 - KIT-Präsident plädiert für Studiengebühren

Setzen Sie die Sätze in die direkte Rede.

Der Präsident des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) spricht sich für Studienge-
bühren an deutschen Hochschulen aus.

Er sagte, Studiengebühren seien nicht nur eine Frage der internationalen Wettbe-
werbsfähigkeit, sondern auch ein Beitrag zur Gerechtigkeit. Es sei nicht einzusehen,
dass der Besuch eines Kindergartens Geld koste, der Besuch einer Hochschule aber
nicht. Die Studiengebühr sei notwendig, um die Betreuung der Studenten zu ver-
bessern. In Deutschland komme im günstigsten Fall ein Professor auf 60 Studenten,
dagegen liege das Betreuungsverhältnis bei guten Universitäten in England oder
den USA viel niedriger. Zudem führe die Studiengebühr dazu, dass die Studenten
das Studium ernster nähmen. Was nichts koste, werde als wertlos empfunden. Nach
Abschaffung der Studiengebühren steige die durchschnittliche Studiendauer wieder
an. Dies zeige die Erfahrung. Studiengebühren seien auch ein Signal an ausländische
Studenten, dass Deutschland seine Hochschulen wertschätzen würde. Ausländische
Studenten seien bereit, in anderen Ländern viel Geld für ein Studium zu bezahlen.
Dass das Studium in Deutschland nichts koste, komme ihnen komisch vor.

Der Präsident des KIT sagte: „Studiengebühren sind nicht nur eine Frage der internati-
onalen Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch der Gerechtigkeit. ...“

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Konjunktiv I

17 - Steigende Studentenzahlen an der Dualen Hochschule

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.


Ein Sprecher berichtet: „Die Duale Hochschule ist ein Erfolgsmodell“.
Ein Sprecher berichtet, die Duale Hochschule sei ein Erfolgsmodell.

(Aus der Presse) Ein Sprecher der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW)
berichtet:

„Im Wintersemester studieren 27 700 Studenten an der Dualen Hochschule. Damit


hat sich die Zahl der Studierenden seit 1999 fast verdoppelt. Der Ausbau der Studi-
enplätze auf 30 000 wird im nächsten Jahr abgeschlossen werden. Wir gehen davon
aus, dass die Nachfrage nach Studienplätzen an der DHBW weiter zunehmen wird.
Bei uns ist das Studium mit einem Ausbildungsplatz in einem Unternehmen verbun-
den. Der akute Fachkräftemangel in den Unternehmen wird dazu führen, dass die
Unternehmen auch weiterhin Ausbildungsplätze für die Studenten anbieten werden.
Ein großes Problem stellt die Finanzierung des Hochschulausbaus dar. Die Hälfte der
Studienplätze wird über das Ausbauprogramm für die Hochschulen finanziert, das
2017 enden soll. Danach wissen wir nicht, wie es weitergehen wird. Auf Grund dieser
Unsicherheit werden zur Zeit viele Mitarbeiter nur befristet eingestellt und Räume
nur auf Zeit angemietet. Die Duale Hochschule hofft, dass die Finanzen von der
neuen Regierung in Baden-Württemberg bald auf ein stabileres Fundament gestellt
werden.“

Ein Sprecher der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) berichtet, dass im


Wintersemester 27 700 Studenten an der Dualen Hochschule studiert hätten.

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Konjunktiv I

18 - Das Erdbeben

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.


Ein Mann erzählt: „Am Tag des Erdbebens bin ich ...“
Ein Mann erzählt, am Tag des Erdbebens sei er ...

Ein Mann erzählt:

„Am Tag des Erdbebens bin ich vormittags in mein Büro gegangen. Weil es ziemlich
warm war, sind alle Fenster offen gestanden. Plötzlich begann ein starker Wind zu
wehen und die Vögel draußen vor dem Fenster wurden stumm. Dann sind sie auf ein-
mal weggeflogen. Kurze Zeit später fing das Erdbeben an. Unser Bürogebäude wurde
erdbebensicher geplant und gebaut. Trotzdem wankte das Gebäude extrem stark.
Ich habe versucht ins Freie zu kommen, aber das war zu gefährlich. Deshalb setzte ich
mich unter meinen Schreibtisch und habe mich daran festgehalten. Ich hatte riesige
Angst.“

Ein Mann erzählt, am Tag des Erdbebens sei er vormittags in sein Büro gegangen. ..

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Konjunktiv I

19 - Was zeichnet einen guten Chef aus?

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.


Ein Berater sagt: „Ein guter Chef braucht natürlich fachliche Kompetenz ...“
Ein Berater sagt, ein guter Chef brauche natürlich fachliche Kompetenz ...“

Ein Unternehmensberater sagt:

„Ein guter Chef braucht natürlich fachliche Kompetenz. Das alleine reicht aber nicht
aus. Er muss ein gutes Team von Mitarbeitern hinter sich haben. Ein Chef sollte die
Arbeit delegieren und eher als Moderator für die Mitarbeiter zur Verfügung stehen.
Eine Führungskraft muss in der Lage sein eine Unternehmenskultur aufzubauen, die
die Menschen motiviert, sich für das Unternehmen einzusetzen. Das erreicht man
nur mit Respekt und Vertrauen gegenüber den Mitarbeitern. Die Zusammensetzung
der Mitarbeiter wird immer bunter. Noch vor nicht allzu langer Zeit bildeten Männer
im mittleren Alter die Masse der Mitarbeiter. Heute dagegen steigt der Anteil von
Frauen, älteren Arbeitnehmern und Menschen mit Migrationshintergrund ständig
an. In multinationalen Unternehmen gilt es zusätzlich unterschiedliche Arbeitskultu-
ren zu integrieren. In der Praxis sind aber viele Führungskräfte weit davon entfernt,
diese Anforderungen zu erfüllen. Stattdessen gibt es immer mehr Controlling- und
Überwachungsmaßnahmen. Eigeninitiative und Eigenverantwortung der Mitarbeiter
sind für viele Chefs immer noch Fremdworte. Sie sehen in den Mitarbeitern vor allem
Befehlsempfänger. Dies führt auf Seiten der Mitarbeiter zu einem Anwachsen von
Problemen wie Burn-out oder der inneren Kündigung.“

Ein Unternehmensberater sagt, dass ein guter Chef fachliche Kompetenz brauche. ...

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Konjunktiv I

20 - Der Tierfriedhof von Asnières

Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede.


Der Friedhofwärter erzählt: „ Ich arbeite seit einigen Jahren auf dem Tierfriedhof.“
Der Friedhofwärter erzählt, er arbeite seit einigen Jahren auf dem Tierfriedhof.“

a.) In Asnières-sur-Seine nordöstlich des Zentrums von Paris befindet sich ein Tier-
friedhof. Der Friedhofswärter erzählt:

„Asnières ist der erste Tierfriedhof der Welt. Hier sind Zehntausende Tiere bestattet.
Manche Menschen kommen täglich, um die Gräber ihrer Lieblinge zu pflegen. Sogar
Ausländer lassen ihre Tiere bei uns beerdigen. Zunächst war der Tierfriedhof für viele
Menschen eine Provokation. Bis Ende des 19. Jahrhunderts landeten tote Hunde oder
Katzen meist im Hausmüll, im Wald oder in der Seine. Weil das zu einem hygienischen
Problem geworden war, erlaubten die Behörden die Einrichtung des ersten Tierfried-
hofs. Für viele Leute mag es schockierend sein, aber manche Menschen trauern um
ihr Haustier mehr als um ihre menschlichen Angehörigen.“

Der Friedhofswärter erzählt, dass Asnières der erste Tierfriedhof der Welt sei. ...

b.) Der Direktor eines Tierbestattungsinstituts erklärt die menschliche Liebe zu den
Tieren:

„Die intensive Liebe der Menschen zum Tier ist ein neuzeitliches Phänomen. Frü-
her sind Tiere hauptsächlich unter Nutzungsaspekten angesehen worden. Katzen
hielt man sich zum Mäusefangen und Hunde als Wachhund oder zur Jagd. Mit dem
Wachstum der Städte sind die Tiere aber für viele Menschen zum Lebensbegleiter
geworden. Viele Menschen fühlen sich einsam, auch wenn sie nicht unbedingt alleine
leben. Anders als ein Mensch bleibt ein Tier immer wie ein Kind. Es enttäuscht einen
oder verlässt einen nicht. Deshalb lieben die Menschen ihre Tiere so sehr.“

Der Direktor eines Tierbestattungsinstituts erklärt, dass die intensive Liebe der Men-
schen zum Tier ein neuzeitliches Phänomen sei. ...

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Konjunktiv I

Lösungen: Konjunktiv I

1- Konjunktiv I Gegenwart

er kaufe / du sagest / ihr höret / sie frage / sie spielen / ich suche / ihr zeiget / Sie
erklären / wir brauchen / er lebe / sie erzähle / es gehöre / du meinest / sie gebe / ihr
gehet / er lasse / wir stehen / er heiße / sie liegen / er sehe / sie bleibe / ihr findet / sie
erhalten / wir nehmen / du tuest / sie scheine

2 -Konjunktiv I und II Gegenwart

ich machte - ich mache / er kaufte - er kaufe / sie gäbe - sie gebe / ihr hörtet - ihr
höret / du sagtest - du sagest / ihr ginget - ihr gehet / er ließe - er lasse / er hieße - er
heiße / ich suchte - ich suche / sie lägen - sie liegen / ihr zeigtet - ihr zeiget / er sähe
- er sehe / Sie erklärten - Sie erklären / sie bliebe - sie bleibe / wir brauchten - wir
brauchen / ihr fändet - ihr findet / er lebte - er lebe / sie erhielten - sie erhalten / sie
erzählte - sie erzähle / wir nähmen - wir nehmen / es gehörte - es gehöre / du tätest -
du tuest / du meintest - du meinest / sie schiene - sie scheine / sie fragte - sie frage /
wir ständen - wir stehen / sie spielten - sie spielen

3 - Wie heißt der Konjunktiv I Vergangenheit?

er habe gegessen / du sei(e)st gefahren / ihr habet geschlafen / sie haben besucht /
ihr sei(e)et eingestiegen / ich habe gearbeitet / sie sei gewesen / wir seien geblieben
/ du habest begonnen / wir haben gewusst / sie seien umgezogen / er sei gerannt /
Sie haben gesungen / sie sei gereist

4 - Wie heißt der Konjunktiv I Vergangenheit?

er sei gekommen / du habest geschlafen / wir haben gesungen / sie seien gegangen
/ sie habe geliebt / sie seien geritten / du habest geheiratet / ihr sei(e)et gekommen /
er habe gewaschen / sie haben gebracht / ihr habet gerechnet / wir haben gewartet /
sie haben gefunden / du habest getrunken / ihr habet genommen / Sie haben ver-
dient / er habe gefragt / wir haben gesucht

5 - Tom, Susie und Marisol

Tom erzählt, er komme aus Kanada, aber er wohne jetzt in Berlin. Er sei Lehrer von
Beruf. Im Moment lerne er Deutsch. Er gehe jeden Vormittag zum Deutschkurs. Der
Deutschkurs dauere von 9 bis 12 Uhr. Am Nachmittag mache er die Hausaufgaben.
Danach übe er Gitarre und spiele ein paar Computerspiele. Abends gehe er meistens

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Konjunktiv I

mit Freunden aus, aber manchmal bleibe er auch zu Hause und sehe fern.

Susie erzählt, sie komme aus Taiwan. Sie sei mit einem deutschen Mann verheiratet.
Sie lebe in München. Sie studiere an der Uni München. Ihr Mann arbeite bei Siemens.
Nach dem Studium wolle sie auch arbeiten. Später wolle sie ein Kind haben. Ihre
Eltern und Geschwister würden in Taiwan leben. Ihre Eltern seien Rentner. Ihr Bruder
studiere Maschinenbau und ihre beiden Schwestern würden noch zur Schule gehen.
Sie telefoniere mehrmals in der Woche mit ihren Eltern oder ihren Geschwistern. Sie
vermisse alle sehr.“

Marisol erzählt, sie komme aus Spanien. Sie habe einen deutschen Freund. Sie wür-
den zusammen in Düsseldorf wohnen. Ihr Freund sei Software-Entwickler. Er ver-
diene nicht schlecht. Sie arbeite auch bei einer Softwarefirma. In ihrer Freizeit höre
sie viel Musik und tanze gerne. Ihr Freund interessiere sich nur für Fußball. Er wolle
immer zu Hause bleiben, aber sie wolle ausgehen. Sie würden manchmal streiten. Sie
gehe dann mit ihrer Freundin tanzen, aber ihr Freund sei sehr eifersüchtig.

6 - Als Au-pair in Deutschland

Monica erzählt, sie habe in Italien das Abitur gemacht. Dann sei sie ein Jahr in
Deutschland gewesen und habe als Au-pair gearbeitet. Als Au-pair habe sie manch-
mal geputzt und aufgeräumt oder die Wäsche gebügelt. Aber meistens habe sie zu
Hause mit den Kindern gespielt oder sie seien zusammen auf den Spielplatz gegan-
gen. Ab und zu hätten sie auch in der Stadt etwas unternommen. Ihre Gastfamilie
habe vier Kinder gehabt. In ihrer Freizeit habe sie Deutsch gelernt. Am Wochenende
sei sie oft mit ihrer Freundin aus dem Deutschkurs ausgegangen. In einem Club habe
sie ihren Freund kennen gelernt. Als er sie angesprochen habe, habe er ihr gleich
gefallen und sie habe sich in ihn verliebt.“

7 - Mario M. - alleinerziehender Vater

Mario erzählt, er sei alleinerziehender Vater von zwei Söhnen. Natürlich habe er sich
das nicht so vorgestellt. Seine Ex-Frau habe sich 2006 scheiden lassen. Er sei Koch von
Beruf. Er habe damals in einem Restaurant gearbeitet. Er sei (habe) von 10 oder 11
Uhr morgens bis nach Mitternacht in der Küche gestanden. Natürlich habe er sich da
nur wenig um die Familie kümmern können. Seine Frau und er hätten sich deshalb
immer weiter auseinandergelebt. Sie hätten viel gestritten, bis seine Frau schließlich
ausgezogen sei. Zuerst hätten seine Söhne bei seiner Frau gelebt, aber nachdem sie
eine neue Familie gegründet habe, habe sie sich damit einverstanden erklärt, dass
die Kinder bei ihm wohnen würden. Sie würden sich das Sorgerecht teilen.

Wenn man zwei Kinder alleine erziehe und noch voll arbeiten müsse, sei das ein har-
tes Stück Arbeit. Sie würden jeden Morgen um 6.00 Uhr aufstehen. Zum Glück seien
die Jungs jetzt schon groß genug, um sich selbst waschen und anziehen zu können.
Nach dem Frühstück bringe er die Kinder zur Schule und fahre dann direkt zu seiner

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 51


Konjunktiv I

Arbeit. Er habe jetzt ein eigenes Restaurant. Das sei fast noch mehr Arbeit als früher,
aber das Restaurant laufe gut und er habe einen Geschäftsführer eingestellt, Deshalb
könne er sich jetzt öfter um seine Kinder kümmern.

8 - Sabine L. - alleinerziehende Mutter

Sabine erzählt, sie habe ihren Ex-Mann im Italien-Urlaub in einer Disko kennen ge-
lernt. Zwischen ihnen habe es sofort gefunkt. Schon nach relativer kurzer Zeit hätten
sie dann geheiratet und bald darauf sei ihre Tochter zur Welt gekommen.

Sie habe damals noch studiert und ihr Mann sei die ganze Woche beruflich in einer
anderen Stadt gewesen. Am Wochenende zu Hause habe er dann nur entspannen
wollen. Mit ihrer Tochter habe er nichts anfangen können. Deshalb hätten sie immer
öfter gestritten. Nach drei Jahren Ehe habe sie die Nase voll gehabt und habe die
Scheidung eingereicht.

Zum Glück habe sie auch schon Vollzeit gearbeitet, als sie noch verheiratet gewesen
sei. Ihr Arbeitgeber sei sehr kinderfreundlich. Sie könne ihre Arbeitszeit frei einteilen,
und wenn das Kind krank sei auch mal zu Hause bleiben. Trotzdem habe man es als
Alleinerziehende natürlich nicht leicht. Acht Stunden Arbeit, Haushalt und Kinder-
betreuung seien schon ziemlich stressig. Deshalb fühle sie sich oft müde und ausge-
laugt.

Seit zwei Jahren habe sie wieder einen neuen Partner, der sie unterstütze. Auch ihre
Eltern würden sich um ihre Tochter kümmern, wenn sie mal keine Zeit habe und wür-
den ihr finanziell helfen. Ohne diese Hilfe wäre alles noch schwerer.

9 - Amelie

Amelie erzählt, sie komme aus dem Senegal. Sie habe schon in ihrem Heimatland ein
bisschen Deutsch gelernt, aber hier in Deutschland sei alles ganz anders gewesen.
Am Anfang habe sie große Probleme mit der deutschen Sprache gehabt. Sie habe
fast nichts verstanden. Die Menschen würden ganz anders als die Deutschlehrer in
ihrem Heimatland sprechen. Zum Glück habe sie einen guten Deutschkurs gefun-
den. Die Lehrerinnen und Lehrer seien sehr nett und freundlich gewesen. Sie hätten
zwar viele Hausaufgaben machen müssen, aber dadurch hätten sie schnell gelernt.
Nach einem halben Jahr habe sie ihr Deutsch schon deutlich verbessert und sie habe
alles besser verstehen können. Sie habe nicht nur Deutsch gelernt, sondern auch viel
über die Kultur und das Alltagsleben der Deutschen erfahren. Im Deutschkurs habe
sie auch viele neue Freundschaften mit anderen Studenten geschlossen. Ihre neu-
en Freundinnen und Freunde würden aus aller Welt kommen. Nachdem sie letzten
Monat die Deutschprüfung bestanden habe, studiere sie jetzt an der Uni. Sie habe
immer noch einige Schwierigkeiten den Vorlesungen zu folgen, aber sie sei sicher,
dass sie dieses Problem auch noch lösen werde.“

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Konjunktiv I

10 - Pavlos

Pavlos erzählt, er komme aus Griechenland. In seinem Heimatland habe er früher als
Kellner in einem kleinen Restaurant gearbeitet, aber wegen der Krise sei er zwei Jahre
arbeitslos gewesen. Er habe fast kein Geld gehabt und es sei ihm nicht gut gegangen.
Deshalb habe er seine Heimat verlassen müssen. Er sei nach Deutschland gekom-
men, weil er gehofft habe eine gute Arbeit zu bekommen. Er habe auch schnell eine
Stelle finden können, aber sie sei sehr schlecht bezahlt gewesen. Die Arbeit sei sehr
hart gewesen und er habe viele Stunden arbeiten müssen. Eigentlich habe er seiner
Familie in Griechenland helfen wollen, aber er habe so viel für die Miete und das Es-
sen bezahlen müssen, dass am Ende des Monats fast kein Geld übriggeblieben sei.

11 - Thomas A.

Thomas erzählt, er sei neu in Stuttgart. Er komme aus Norddeutschland, aber seine
Frau sei hier geboren. Sie seien erst vor zwei Monaten hier hergezogen, deshalb ken-
ne er sich in der Stadt noch nicht gut aus.

Vorher hätten sie in Berlin gewohnt. Er habe die letzten zwei Jahre bei einer Telekom-
munikationsfirma gearbeitet. Nachdem er sein Studium abgeschlossen habe, seien
sie zuerst in die USA gegangen. Er habe ein gutes Jobangebot gehabt. Aber nach
einem Jahr sei die Firma pleitegegangen und sie seien nach Deutschland zurück-
gekehrt. Da sei er zuerst einmal arbeitslos gewesen. Aber dann habe er die Stelle in
Berlin bekommen.

Seine Frau habe auch studiert, aber ab Januar werde sie zu Hause bleiben und sich
um ihr Baby kümmern. Wenn ihr Kind etwas größer sei, würden sie gerne wieder ins
Ausland gehen. Seine Frau wolle gerne einmal für ein paar Jahre in Asien leben. Ihn
würde Afrika mehr interessieren.“

12 - Studenten erzählen, wo sie am liebsten lernen

Felix erzählt, er fange immer erst kurz vor den Prüfungen mit dem Lernen an. Um sich
den Stoff einzutrichtern, büffle er täglich in der Uni-Bibliothek. Meistens bleibe er
den ganzen Tag sitzen und lese Bücher. Einen besseren Lernort gebe es für ihn nicht.
Manchmal treffe er sich mit seinen Kommilitonen. Dann würden sie den Lernstoff
zusammen durchpauken.

Katja erzählt, sie lerne am liebsten zu Hause. In der gewohnten Umgebung pauke es
sich einfach am besten. Außerdem müsse sie sich nicht lange schick machen. Sie be-
ginne immer um die gleiche Zeit und mache immer zur gleichen Zeit Pause. Manch-
mal lege sie sich auf ihr Bett und verteile ihre Papiere und Bücher um sich herum.
Zum Glück sei sie noch nie eingeschlafen, obwohl ihr Bett einfach super kuschelig sei.

Claudia erzählt, sie könne sich den Lernstoff am besten bei absoluter Ruhe einprä-
gen, deshalb arbeite sie oft nachts, besonders wenn Prüfungen vor der Tür stehen

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Konjunktiv I

würden. Aber sie lerne oft auch unterwegs, weil sie von sich zu Hause über eine Stun-
de bis zur Uni brauche. Im Bus und in der S-Bahn lese sie Texte oder suche Informatio-
nen im Internet.

Jan erzählt, er sei beim Lernen gern in der Natur. Wenn die Sonne lache und die Vögel
zwitschern würden, falle ihm das Konzentrieren leichter. Er liebe Parks. Leider lasse
er sich immer viel zu schnell ablenken. Wenn Freunde vorbeikommen würden, wür-
den sie die Bücher ziemlich schnell gegen ein Bier austauschen. Das entspanne und
mache den Kopf wieder frei.

13 - Alexander L. studiert an einer Privathochschule

Alexander L. erzählt, er studiere an einer privaten Hochschule. Er habe einen ganz


speziellen Studiengang gesucht, den er an keiner staatlichen Hochschule gefunden
habe. Das Aufnahmeverfahren sei sehr hart gewesen, denn nur ca. zehn Prozent der
Bewerber würden einen Studienplatz bekommen. (bekämen)

Er habe gute Noten im Abitur nachweisen, einen ganztägigen Test in Mathematik,


Deutsch und Englisch bestehen und in mehreren Einzelgesprächen mit Professoren
meine Motivation für das Studium erklären müssen.

Dafür seien die Studienbedingungen an seiner Uni traumhaft. In den Seminaren wür-
den maximal 30 Teilnehmer sitzen (säßen) und die Türen der Professoren würden für
sie jederzeit offenstehen. (ständen)

Darüber hinaus biete seine Uni unglaublich viele Aktivitäten vom Rudersport bis zur
Start-up-Gründung.

Natürlich sei das Studium an einer Privatuni nicht gerade günstig. Insgesamt koste
ihn das Studium über 40 000 Euro, aber er denke, dass sich der finanzielle Aufwand
lohne. Er wolle später entweder bei einer Beratungsfirma oder als Diplomat Karriere
machen.

14 - Studienabbrecher: Harry S

Harry S. erzählt, er habe an einer Fachhochschule angefangen Maschinenbau zu


studieren. Ihm sei von Anfang an klar gewesen, dass das nicht leicht (werden) würde.
Viele Kommilitonen hätten schon nach einem oder zwei Semestern aufgehört, aber
er habe unbedingt weitermachen wollen, weil ihn das Fach wirklich interessiert habe.
Allerdings habe ihm das Studieren keinen besonderen Spaß gemacht. Das habe auch
damit zu tun gehabt, dass er bei seinen Eltern gewohnt und jeden Tag mehr als ein-
einhalb Stunden bis zur Uni gebraucht habe. Deshalb habe er öfter mal geschwänzt
und sei einfach zu Hause geblieben. Dadurch habe er natürlich wenig Kontakt mit an-
deren Studenten bekommen. Bis zur Zwischenprüfung sei er trotzdem optimistisch
gewesen, dass er es schaffe, aber dann habe er die Mathe-Klausur zweimal nicht
bestanden. Zum Glück sei er kein Typ, der lange frustriert zu Hause sitze. Im Internet

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Konjunktiv I

habe er das Angebot der Technik-Akademie einer großen Firma gesehen. Dort habe
er sich für eine betriebliche Ausbildung im Bereich Maschinenbau beworben. Inzwi-
schen arbeite er als Montageleiter und komme viel rum, vor allem im Ausland. Für ihn
sei das perfekt, denn er erlebe gern Neues und draußen auf der Baustelle fühle er sich
viel wohler als in einem Büro.

15 - Das Handy als Portemonnaie

Der Sprecher im Radio sagte, das Smartphone werde durch NFC zum Alleskönner.
Es solle zum Beispiel den Ticketkauf im Nahverkehr erleichtern. Finanzunternehmen
würden ihre Systeme für sicher halten. Sie sähen die Technik als bewährt an. (würden
.. ansehen) Deshalb würden sie fest an den Durchbruch der neuen Technik glauben.
Auch die Deutsche Bahn setze auf NFC. Aber auf der Kundenseite fehle es noch an
Geräte mit integrierter NFC-Funktion. Und Kritiker würden vor Datenschutzproble-
men warnen. Auch manche Konsumenten würden um die Sicherheit ihrer persön-
lichen Daten fürchten. Trotzdem werde sich die neue Technik nach Meinung der
Fachleute durchsetzen.

16 - KIT-Präsident plädiert für Studiengebühren

ist / kostet / ist / kommt / liegt / führt / nehmen / kostet / wird / steigt an / zeigt / sind
/ wertschätzen / sind / kostet / kommt

17 - Steigende Studentenzahlen an der Dualen Hochschule

(Aus der Presse) Ein Sprecher der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW)
berichtet, im Wintersemester würden 27 700 Studenten an der Dualen Hochschule
studieren. Damit habe sich die Zahl der Studierenden seit 1999 fast verdoppelt. Der
Ausbau der Studienplätze auf 30 000 werde im nächsten Jahr abgeschlossen werden.
Sie würden davon ausgehen, dass die Nachfrage nach Studienplätzen an der DHBW
weiter zunehmen werde. Bei ihnen sei das Studium mit einem Ausbildungsplatz in
einem Unternehmen verbunden. Der akute Fachkräftemangel in den Unternehmen
werde dazu führen, dass die Unternehmen auch weiterhin Ausbildungsplätze für die
Studenten anbieten würden. Ein großes Problem stelle die Finanzierung des Hoch-
schulausbaus dar. Die Hälfte der Studienplätze werde über das Ausbauprogramm
für die Hochschulen finanziert, das 2017 enden solle. Danach würden sie nicht wis-
sen, wie es weitergehen werde. Auf Grund dieser Unsicherheit würden zur Zeit viele
Mitarbeiter nur befristet eingestellt und Räume nur auf Zeit angemietet. Die Duale
Hochschule hoffe, dass die Finanzen von der neuen Regierung in Baden-Württem-
berg bald auf ein stabileres Fundament gestellt würden.

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Konjunktiv I

18 - Das Erdbeben

Am Tag des Erdbebens sei er vormittags in sein Büro gegangen. Weil es ziemlich
warm gewesen sei, seien alle Fenster offen gestanden. Plötzlich habe ein starker Wind
zu wehen begonnen und die Vögel draußen vor dem Fenster seien stumm geworden.
Dann seien sie auf einmal weggeflogen. Kurze Zeit später habe das Erdbeben ange-
fangen. Ihr Bürogebäude sei erdbebensicher geplant und gebaut worden. Trotzdem
habe das Gebäude extrem stark gewankt. Er habe versucht ins Freie zu kommen, aber
das sei zu gefährlich gewesen. Deshalb habe er sich unter seinen Schreibtisch gesetzt
und habe sich daran festgehalten. Er habe riesige Angst gehabt.

19 - Was zeichnet einen guten Chef aus?

Ein Unternehmensberater sagt, ein guter Chef brauche natürlich fachliche Kompe-
tenz. Das alleine reiche aber nicht aus. Er müsse ein gutes Team von Mitarbeitern
hinter sich haben. Ein Chef sollte die Arbeit delegieren und eher als Moderator für die
Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Eine Führungskraft müsse in der Lage sein eine
Unternehmenskultur aufzubauen, die die Menschen motiviere, sich für das Unterneh-
men einzusetzen. Das erreichen man nur mit Respekt und Vertrauen gegenüber den
Mitarbeitern.

Die Zusammensetzung der Mitarbeiter werde immer bunter. Noch vor nicht allzu lan-
ger Zeit hätten Männer im mittleren Alter die Masse der Mitarbeiter gebildet. Heute
dagegen steige der Anteil von Frauen, älteren Arbeitnehmern und Menschen mit
Migrationshintergrund ständig an. In multinationalen Unternehmen gelte es zusätz-
lich unterschiedliche Arbeitskulturen zu integrieren.

In der Praxis seien aber viele Führungskräfte weit davon entfernt, diese Anforderun-
gen zu erfüllen. Stattdessen gebe es immer mehr Controlling- und Überwachungs-
maßnahmen. Eigeninitiative und Eigenverantwortung der Mitarbeiter seine für viele
Chefs immer noch Fremdworte. Sie würden in den Mitarbeitern vor allem Befehls-
empfänger sehen. Dies führe auf Seiten der Mitarbeiter zu einem Anwachsen von
Problemen wie Burn-out oder der inneren Kündigung.“

20 - Der Tierfriedhof von Asnières:

a.) „Asnières sei der erste Tierfriedhof der Welt. Hier seien Zehntausende Tiere be-
stattet. Manche Menschen kämen täglich (würden kommen), um die Gräber ihrer
Lieblinge zu pflegen. Sogar Ausländer würden ihre Tiere bei ihnen beerdigen lassen.
Zunächst sei der Tierfriedhof für viele Menschen eine Provokation gewesen. Bis Ende
des 19. Jahrhunderts seien tote Hunde oder Katzen meist im Hausmüll, im Wald oder
in der Seine gelandet. Weil das zu einem hygienischen Problem geworden sei, hätten
die Behörden die Einrichtung des ersten Tierfriedhofs erlaubt. Für viele Leute möge
es schockierend sein, aber manche Menschen würden um ihr Haustier mehr trauern
als um ihre menschlichen Angehörigen.“

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Konjunktiv I

b.) „Die intensive Liebe der Menschen zum Tier sei ein neuzeitliches Phänomen. Frü-
her seien Tiere hauptsächlich unter Nutzungsaspekten angesehen worden. Katzen
habe man sich zum Mäusefangen und Hunde als Wachhund oder zur Jagd gehalten.
Mit dem Wachstum der Städte seien die Tiere aber für viele Menschen zum Lebens-
begleiter geworden. Viele Menschen würden sich einsam fühlen, auch wenn sie nicht
unbedingt alleine leben würden. Anders als ein Mensch bleibe ein Tier immer wie ein
Kind. Es enttäusche einen oder verlasse einen nicht. Deshalb würden die Menschen
ihre Tiere so sehr lieben.“

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Kapitel 11: Das Passiv

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Präsens Passiv

Präsens Passiv
1 - Koffer packen

Wie heißt das Passiv?

der Koffer (packen) Der Koffer wird gepackt.

das Haus (planen)

der Fahrplan (ändern)

das Baby (füttern)

die Grammatik (erklären)

das Fleisch (braten)

das Brot (backen)

das Kind (tragen)

die Polizei (anrufen)

das Essen (bringen)

das Buch (übersetzen)

das Fleisch (grillen)

das Zimmer (putzen)

der Flug (buchen)

der Verletzte (retten)

das Spiel (spielen)

das Obst (verkaufen)

die Wäsche (waschen)

der Brief (schreiben)

das Gemüse (wiegen)

die Bank (überfallen)

die Schüler (unterrichten)

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Präsens Passiv

2 - Du fragst

Wie heißt das Passiv?

du fragst du wirst gefragt

er korrigiert

er prüft

wir retten

sie füttert

ich hole ab

er untersucht

sie wäscht

es wiegt

ihr ladet ein

er verlässt

du betrügst

er tötet

ihr sucht

sie fördern

sie bilden aus

wir bereiten vor

ihr benachrichtigt

er hält

wir greifen an

sie nehmen auf

er erschlägt

ich schlage

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Präsens Passiv

3 - Wo wird viel Kaffee getrunken?

Sprechen Sie mit dem Partner.


Kaffee - Deutschland
A: Wo wird viel Kaffee getrunken?
B: In Deutschland wird viel Kaffee getrunken.

01. Bier – England 02. Wein - Frankreich 03. Tee - China 04. Kaffee - Kolumbien 05.

Orangensaft - Griechenland 06. Whiskey – Schottland 07. Wodka - Russland 08. Caipi-

rinha – Brasilien 09. Zwetschgenwasser - Deutschland 10. Grappa - Italien

4 - Wo werden Autos gebaut?

Sprechen Sie mit dem Partner.


Autos - Stuttgart
A: Wo werden Autos gebaut?
B: In Stuttgart werden Autos gebaut.

01. Computer – München 02. Waschmaschinen – Berlin 03. Fahrräder – Köln 04. Ma-

schinen – Frankfurt 05. Lastwagen – Hannover 06. Schiffe – Bremen 07. Flugzeugteile

– Hamburg 08. Chemieanlagen – Dortmund 09. Turbinen – Rostock 10. Möbel - Stutt-

gart

5 - So viele Baustellen

Ergänzen Sie zuerst die Artikel und sprechen Sie dann mit dem Partner.
[die Schule]
A: Können Sie mir sagen, was hier gebaut wird?
B: Hier wird eine Schule gebaut.

01. _____ Haus 02. _____ Kindergarten 03. _____ Fabrik 04. _____ Hotel 05. _____

Altenheim 06. _____ Straße 07. _____ Bahnhof 08. _____ Schwimmbad 09. _____

Kaufhaus 10. _____ Einkaufszentrum

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Präsens Passiv

6 - Was wird zu Hause gemacht?

Bilden Sie Passivsätze.


das Auto (waschen) -> Das Auto wird gewaschen.

01. die Wäsche (waschen) 02. das Bad (putzen) 03. die Kleider (aufräumen) 04. das

Geschirr (spülen) 05. die Möbel (abstauben) 06. der Boden (wischen) 07. die Blumen

(gießen) 08. das Bett (überziehen) 09. der Müll (raustragen) 10. das Essen (kochen) 11.

die Gardinen (aufhängen) 12. der Teppich (saugen)

7 - In einer fremden Stadt

Bilden Sie Passivsätze wie im Beispiel.


Jemand ruft mich. -> Ich werde gerufen.

01. Jemand grüßt mich. 02. Jemand hilft mir. 03. Jemand lädt mich ein. 04. Jemand

wechselt mir Geld. 05. Jemand fotografiert mich. 06. Jemand empfiehlt mir ein Hotel.

07. Jemand erklärt mir den Weg. 08. Jemand versteht mich nicht. 09. Jemand erzählt

mir etwas über eine Sehenswürdigkeit. 10. Jemand zeigt mir die Stadt. 11. Jemand

stiehlt mir die Kamera. 12. Jemand wünscht mir eine gute Reise.

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Präsens Passiv

8 - Im Büro

Schreiben Sie Sätze im Präsens Passiv.

00. Briefe schreiben Briefe werden geschrieben.

01. Briefe diktieren

02. Hotels reservieren

03. Angebote überarbeiten

04. Anzeigen entwerfen

05. Texte korrigieren

06.Termine vereinbaren

07. Reisekosten abrechnen

08. Faxe senden

09. Geschäftspartner anrufen

10. Preise absprechen

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Präsens Passiv

9 - Die Stadt erwacht

Schreiben Sie Sätze im Präsens Passiv.

00. Lichter einschalten Die Lichter werden eingeschaltet.

01. Geschäfte öffnen

02. Autos starten

03. Türen aufschließen

04. Müll abholen

05. Straßenlaternen ausschalten

06. Zeitungen austragen

07. Straßen reinigen

08. Gehwege kehren

09. Wohnungen lüften

10. Vorhänge aufziehen

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Präsens Passiv

10 - Was wird wo gemacht?

Schreiben Sie Sätze im Präsens Passiv.

00. Apotheke - Medikamente In der Apotheke werden Medika-


verkaufen mente verkauft.

01. Schreinerei - Möbel bauen

02. Reinigung - Kleider reinigen

03. Bäckerei - Brot backen

04. Autowerkstatt - Autos reparie-


ren

05. Schneiderei - Kleider ändern

06. Bibliothek - Bücher ausleihen

07. Brauerei - Bier brauen

08. Kunstmuseum - Kunstwerke


ausstellen

09. Kino - Filme zeigen

10. Metzgerei - Wurst verkaufen

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Präsens Passiv

11 - Deutsche Kultur

Schreiben Sie Sätze im Präsens Passiv.

00. In Deutschland trinkt man viel In Deutschland wird viel Kaffee ge-
Kaffee. trunken.

01. In Deutschland isst man viel


Fleisch.

02. In Deutschland tanzt man selten.

03. In Deutschland hört man gern


Volksmusik.

04. In Deutschland erzieht man die


Kinder nicht so streng.

05. In Deutschland kauft man gern


teure Autos.

06. In Deutschland feiert man Ge-


burtstage.

07. In Deutschland arbeitet man


nicht so viel.

08. In Deutschland macht man oft


Urlaub.

09. In Deutschland spricht man viel


über Umweltschutz.

10. In Deutschland sieht man viel


fern.

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Präsens Passiv

12 - In der Schule (I)

Bilden Sie Passivsätze.


Der Lehrer fragt den Schüler.
-> Der Schüler wird (vom Lehrer) gefragt.

01. Der Lehrer zeigt einen Film.

02. Der Lehrer erklärt die Grammatik.

03. Ein Schüler liest einen Text vor.

04. Der Direktor ermahnt einen Schüler.

05. Der Lehrer kontrolliert die Hausaufgaben.

06. Die Schüler schreiben einen Test.

07. Der Lehrer begrüßt die Schüler am Morgen.

08. Der Lehrer wischt die Tafel.

09. Der Lehrer präsentiert eine Grafik.

10. Ein Schüler hält ein Referat.

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Präsens Passiv

13 - In der Schule (II)

Bilden Sie Passivsätze.


Der Lehrer fragt den Schüler.
-> Der Schüler wird (vom Lehrer) gefragt.

01. Der Chemielehrer führt ein Experiment durch.

02. Der Lehrer trägt die verspäteten Schüler ein.

03. Die Englischlehrerin fragt die Vokabeln ab.

04. Der Sportlehrer bringt den Schülern den Salto bei.

05. Die Schüler bereiten einen Ausflug vor.

06. Die Schüler zeichnen ein Haus ab.

07. Die Theatergruppe führt ein Theaterstück auf.

08. Die Schüler bringen Fotos mit.

09. Ein Schüler singt ein Lied vor.

10. Der Mathelehrer rechnet eine Aufgabe an der Tafel vor.

11. Eine Schülerin schreibt die Hausaufgaben ab.

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Präsens Passiv

14 - Im Restaurant

Bilden Sie Sätze im Präsens Passiv.

00. Man empfiehlt mir das Restau- Mir wird das Restaurant empfohlen.
rant.

01. Man reserviert mir einen Tisch


am Fenster.

02. Man nimmt mir den Mantel ab.

03. Man reicht mir die Speisekarte.

04. Man rät mir zu einem Menu.

05. Man erklärt mir die Speisefolge.

06. Man hilft mir bei der Auswahl


des Weins.

07. Man empfiehlt mir einen Wein.

08. Man zeigt mir den Fisch.

09. Man serviert mir das Essen.

10. Man bringt mir die Getränke.

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Präsens Passiv

15 - Im Krankenhaus

Schreiben Sie Sätze im Präsens Passiv.


Um 6.00 Uhr weckt die Krankenschwester den Patienten.
-> Um 6.00 Uhr wird der Patient von der Krankenschwester geweckt.

01. Um 6.15 Uhr wäscht ihn die Krankenschwester.

02. Um 6.30 Uhr bringt sie ihm Medizin.

03. Um 7.00 Uhr misst sie seine Temperatur.

04. Um 8.00 Uhr untersucht ihn der Arzt.

05. Um 8.30 Uhr gibt ihm die Krankenschwester eine Spritze.

06. Danach macht sie das Bett.

07. Um 10.00 Uhr fahren ihn zwei Krankenpfleger in den Operationssaal.

08. Um 10.30 Uhr operiert ihn der Chefarzt.

09. Nach der Operation legen ihn die Krankenpfleger in ein Zimmer.

10. Sie beobachten ihn die ganze Zeit.

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Präsens Passiv

16 - Der Bäcker backt

Aktiv oder Passiv? Entscheiden Sie selbst.


Der Bäcker (backen) – Der Bäcker backt.
Das Brot (backen) – Das Brot wird gebacken.

a.)

01. Der Friseur (schneiden) Haare

02. Die Haare (schneiden)

03. Der Mechaniker (reparieren)


das Auto

04. Das Auto (reparieren)

05. Der Lehrer (unterrichten) die


Schüler

06. Die Schüler (unterrichten)

07. Der Arzt (untersuchen) die


Patienten

08. Die Patienten (untersuchen)

09. Der Musiker (singen) ein Lied

10. Das Lied (singen)

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Präsens Passiv

b.)

01. Die Wurst (verkaufen)

02. Die Verkäuferin (verkaufen)


Wurst

03. Der Journalist (interviewen)


einen Politiker.

04. Der Politiker (interviewen)

05. Der Mann (aufräumen) das


Zimmer

06. Das Zimmer (aufräumen)

07. Die Industrie (produzieren)


Waren

08. Die Waren (produzieren)

09. Arzt (operieren) die Patienten

10. Die Patienten (operieren)

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Präsens Passiv

17 - Die Frau wäscht

Aktiv oder Passiv? Entscheiden Sie selbst.


Die Frau (waschen) – Die Frau wäscht.

01. die Wäsche (waschen)

02. der Mann (singen)

03. der Student (schlafen)

04. der Brief (schreiben)

05. das Obst (verkaufen)

06. das Kind (spielen)

07. das Auto (reparieren)

08. die Hausfrau (putzen)

09. die Wohnung (aufräumen)

10. der Teppich (saugen)

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Präsens Passiv

18 - Die Hochzeit des Jahres – Der Tagesablauf des Hochzeitstages.

Aktiv oder Passiv? Ergänzen Sie die Verben in der richtigen Form.
8.00 Uhr: Kate steht auf. (aufstehen)

09.30 Uhr: Kate ________________ in einer Hotelsuite von fünf Stylisten

________________ und ________________. (schminken/frisieren)

11.50 Uhr: Kate ________________ ihr Hotel ________________ und

________________ per Rolls Royce zur Westminster Abbey ________________. (ver-

lassen/fahren)

12.00 Uhr: Das Brautpaar ________________ in der Kirche ________________. Das

Brautpaar ________________ von 2000 Hochzeitsgästen ________________. Die

Trauung ________________ bis 13.00 Uhr ________________. (eintreffen/erwarten/

dauern)

13.15 Uhr: Das Brautpaar ________________ die Kirche ________________. Wei-

ße Tauben ________________ ________________ und ________________ in den

Himmel ________________. Das Paar ________________ in einer Kutsche zum Palast

________________. (verlassen/freilassen/fliegen/fahren)

14.25 Uhr: Das Paar ________________ sich am Balkon des Buckingham-Palasts

________________ und ________________ von hunderttausenden Fans und hun-

derten Fotografen ________________. (küssen/fotografieren)

15.00 Uhr: Die Königin von England ________________ das Brautpaar

________________. (empfangen)

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Präsens Passiv

20.00 Uhr: William und Kate ________________ zum Buckingham-Palast

________________. (zurückbringen)

Dort ________________ der Empfang für 300 geladene Gäste ________________.

(stattfinden)

19 - Automobilproduktion

Bilden Sie Sätze im Präsens Passiv.


Designabteilung/Autos/entwerfen
In der Designabteilung werden Autos entworfen.

01. Konstruktionsabteilung/alle Einzelteile des Autos/konstruieren

02. Gießerei/Motorblöcke/gießen

03. Presswerk/Blechteile/pressen

04. Rohbau/Blechteile/zusammenschweißen

05. Lackiererei/Karosserie/lackieren

07. Komponentenfertigung/Großbauteile/vorfertigen

08. Montage/Sitze/einbauen

09. Endkontrolle/alle Fahrzeugteile/überprüfen

10. Vertrieb/Autos/verkaufen

11. Kundencenter/Autos/an die Kunden übergeben

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Präsens Passiv

Lösungen: Präsens Passiv

1 - Koffer packen - Wie heißt das Passiv?

Das Haus wird geplant. / Der Fahrplan wird geändert. / Das Baby wird gefüttert. / Die
Grammatik wird erklärt. / Das Fleisch wird gebraten. / Das Brot wird gebacken. / Das
Kind wird getragen. / Die Polizei wird angerufen. / Das Essen wird gebracht. / Das
Buch wird übersetzt. / Das Fleisch wird gegrillt. / Das Zimmer wird geputzt. / Der
Flug wird gebucht. / Der Verletzte wird gerettet.

Das Spiel wird gespielt. / Das Obst wird verkauft. / Die Wäsche wird gewaschen. / Der
Brief wird geschrieben. / Das Gemüse wird gewogen. / Die Bank wird überfallen. / Die
Schüler werden unterrichtet.

2 - Du fragst - Wie heißt das Passiv?

er wird korrigiert / er wird geprüft / wir werden gerettet / sie wird gefüttert / ich wer-
de abgeholt / er wird untersucht / sie wird gewaschen / es wird gewogen / ihr wer-
det eingeladen / er wird verlassen / du wirst betrogen / er wird getötet / ihr werdet
gesucht / sie werden gefördert / sie werden ausgebildet / wir werden vorbereitet /
ihr werdet benachrichtigt / er wird gehalten / wir werden angegriffen / sie werden
aufgenommen / er wird erschlagen / ich werde geschlagen

3 - Wo wird viel Kaffee getrunken?

01. In England wird viel Bier getrunken. 02. In Frankreich wird viel Wein getrunken.
03. In China wird viel Tee getrunken. 04. In Kolumbien wird viel Kaffee getrunken. 05.
In Griechenland wird viel Orangensaft getrunken. 06. In Schottland wird viel Whiskey
getrunken. 07. In Russland wird viel Wodka getrunken. 08. In Brasilien wird viel Cai-
pirinha getrunken. 09. In Deutschland wird viel Zwetschgenwasser getrunken. 10. In
Italien wird viel Grappa getrunken.

4 - Wo werden Autos gebaut?

01. In München werden Computer gebaut. 02. In Berlin werden Waschmaschinen


gebaut. 03. In Köln werden Fahrräder gebaut. 04. In Frankfurt werden Maschinen
gebaut. 05. In Hannover werden Lastwagen gebaut. 06. In Bremen werden Schiffe
gebaut. 07. In Hamburg werden Flugzeugteile gebaut. 08. In Dortmund werden Che-
mieanlagen gebaut. 09. In Rostock werden Turbinen gebaut.10. In Stuttgart werden
Möbel gebaut.

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Präsens Passiv

5 - So viele Baustellen

01. das Haus – ein 02. der Kindergarten – ein 03.die Fabrik – eine 04. das Hotel – ein
05. das Altenheim – ein 06. die Straße – eine 07. der Bahnhof – ein 08. das Schwimm-
bad – ein 09. das Kaufhaus – ein 10. das Einkaufszentrum – ein

6 - Was wird zu Hause gemacht?

01. Die Wäsche wird gewaschen. 02. Das Bad wird geputzt. 03. Die Kleider werden
aufgeräumt. 04. Das Geschirr wird gespült. 05. Die Möbel werden abgestaubt. 06. Der
Boden wird gewischt. 07. Die Blumen werden gegossen. 08. Das Bett wird überzogen.
09. Der Müll wird rausgetragen. 10. Das Essen wird gekocht. 11. Die Gardinen werden
aufgehängt. 12. Der Teppich wird gesaugt.

7 - In einer fremden Stadt

01. Ich werde gegrüßt. 02. Mir wird geholfen. 03. Ich werde eingeladen. 04. Mir wird
Geld gewechselt. 05. Ich werde fotografiert. 06. Mir wird ein Hotel empfohlen. 07. Mir
wird der Weg erklärt. 08. Ich werde nicht verstanden. 09. Mir wird etwas über eine
Sehenswürdigkeit erzählt. 10. Mir wird die Stadt gezeigt. 11. Mir wird die Kamera
gestohlen. 12. Mir wird eine gute Reise gewünscht.

8 - Im Büro

01. Briefe werden diktiert. 02. Hotels werden reserviert. 03. Angebote werden über-
arbeitet. 04. Anzeigen werden entworfen. 05. Texte werden korrigiert. 06. Termine
werden vereinbart. 07. Reisekosten werden abgerechnet. 08. Faxe werden gesendet.
09. Geschäftspartner werden angerufen. 10. Preise werden abgesprochen.

9 - Die Stadt erwacht

01. Geschäfte werden geöffnet. 02. Autos werden gestartet. 03. Türen werden auf-
geschlossen. 04. Müll wird abgeholt. 05. Straßenlaternen werden ausgeschaltet. 06.
Zeitungen werden ausgetragen. 07. Straßen werden gereinigt. 08. Gehwege werden
gekehrt. 09. Wohnungen werden gelüftet. 10. Vorhänge werden aufgezogen.

10 - Was wird wo gemacht?

01. In der Schreinerei werden Möbel gebaut. 02. In der Reinigung werden Kleider
gereinigt. 03. In der Bäckerei wird Brot gebacken. 04. In der Autowerkstatt werden
Autos repariert. 05. In der Schneiderei werden Kleider geändert. 06. In der Bibliothek

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Präsens Passiv

werden Bücher ausgeliehen. 07. In der Brauerei wird Bier gebraut. 08. Im Kunstmu-
seum werden Kunstwerke ausgestellt. 09. Im Kino werden Filme gezeigt. 10. In der
Metzgerei wird Wurst verkauft.

11- Deutsche Kultur

01. In Deutschland wird viel Fleisch gegessen. 02. In Deutschland wird selten getanzt.
03. In Deutschland wird gern Volksmusik gehört. 04. In Deutschland werden die
Kinder nicht so streng erzogen. 05. In Deutschland werden gern teure Autos gekauft.
06. In Deutschland werden Geburtstage gefeiert. 07. In Deutschland wird nicht so viel
gearbeitet. 08. In Deutschland wird oft Urlaub gemacht. 09. In Deutschland wird viel
über Umweltschutz gesprochen. 10. In Deutschland wird viel ferngesehen.

12 - In der Schule (I)

01. Ein Film wird (vom Lehrer) gezeigt. 02. Die Grammatik wird (vom Lehrer) erklärt.
03. Ein Text wird (von einem Schüler) vorgelesen. 04. Ein Schüler wird (vom Direktor)
ermahnt. 05. Die Hausaufgaben werden (vom Lehrer) kontrolliert. 06. Ein Test wird
(von den Schülern) geschrieben. 07. Die Schüler werden am Morgen (vom Lehrer)
begrüßt. 08. Die Tafel wird (vom Lehrer) gewischt. 09. Eine Grafik wird (vom Lehrer)
präsentiert. 10. Ein Referat wird (von einem Schüler) gehalten.

13 - In der Schule (II)

01. Ein Experiment wird (vom Chemielehrer) durchgeführt. 02. Die verspäteten Schü-
ler werden (vom Lehrer) eingetragen. 03. Die Vokabeln werden von der Englischleh-
rerin abgefragt. 04. Der Salto wird den Schülern (vom Sportlehrer) beigebracht. 05.
Ein Ausflug wird (von den Schülern) vorbereitet. 06. Ein Haus wird (von den Schülern)
abgezeichnet. 07. Ein Theaterstück wird (von der Theatergruppe) aufgeführt. 08.
Fotos werden (von den Schülern) mitgebracht. 09. Ein Lied wird (von einem Schüler)
vorgesungen. 10. Eine Aufgabe wird (vom Mathelehrer) an der Tafel vorgerechnet. 11.
Die Hausaufgaben werden (von einer Schülerin) abgeschrieben.

14 - Im Restaurant

01. Mir wird ein Tisch am Fenster reserviert. 02. Mir wird der Mantel abgenommen.
03. Mir wird die Speisekarte gereicht. 04. Mir wird zu einem Menu geraten. 05. Mir
wird die Speisefolge erklärt. 06. Mir wird bei der Auswahl des Weins geholfen. 07.
Mir wird ein Wein empfohlen. 08. Mir wird der Fisch gezeigt. 09. Mir wird das Essen
serviert. 10. Mir werden die Getränke gebracht.

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Präsens Passiv

15 - Im Krankenhaus

01. Um 6.15 Uhr wird er von der Krankenschwester gewaschen. 02. Um 6.30 Uhr wird
ihm von ihr Medizin gebracht. 03. Um 7.00 Uhr wird von ihr seine Temperatur gemes-
sen. 04. Um 8.00 Uhr wird er von dem Arzt (vom Arzt) untersucht. 05. Um 8.30 Uhr
wird ihm von der Krankenschwester eine Spritze gegeben. 06. Danach wird von ihr
das Bett gemacht. 07. Um 10.00 Uhr wird er von zwei Krankenpflegern in den Opera-
tionssaal gefahren. 08. Um 10.30 Uhr wird er von dem Chefarzt (vom Chefarzt) ope-
riert. 09. Nach der Operation wird er von den Krankenpflegern in ein Zimmer gelegt.
10. Er wird die ganze Zeit von ihnen beobachtet.

16 - Der Bäcker backt

a.)

01. Der Friseur schneidet die Haare. 02. Die Haare werden geschnitten. 03. Der Me-
chaniker repariert das Auto. 04. Das Auto wird repariert. 05. Der Lehrer unterrichtet
die Schüler. 06. Die Schüler werden unterrichtet. 07. Der Arzt untersucht die Patien-
ten. 08. Die Patienten werden untersucht. 09. Der Musiker singt ein Lied. 10. Das Lied
wird gesungen.

b.)

01. Die Wurst wird verkauft. 02. Die Verkäuferin verkauft (die) Wurst. 03. Der Journalist
interviewt einen Politiker. 04. Der Politiker wird interviewt. 05. Der Mann räumt das
Zimmer auf. 06. Das Zimmer wird aufgeräumt. 07. Die Industrie produziert Waren.
08. Die Waren werden produziert. 09. Arzt operiert die Patienten. 10. Die Patienten
werden operiert.

17 - Die Frau wäscht

01. Die Wäsche wird gewaschen. 02. Der Mann singt. 03. Der Student schläft. 04. Der
Brief wird geschrieben. 05. Das Obst wird verkauft. 06. Das Kind spielt. 07. Das Auto
wird repariert. 08. Die Hausfrau putzt. 09. Die Wohnung wird aufgeräumt. 10. Der
Teppich wird gesaugt.

18 - Die Hochzeit des Jahres – Der Tagesablauf des Hochzeitstages

wird geschminkt / frisiert / verlässt / wird gefahren / trifft ein / wird erwartet / dauert
/ verlässt / werden freigelassen / fliegen / wird gefahren / küsst / wird fotografiert /
empfängt / werden zurückgebracht / findet statt

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Präsens Passiv

19 - Automobilproduktion

01. In der Konstruktionsabteilung werden alle Einzelteile des Autos konstruiert. 02.
In der Gießerei werden Motorblöcke gegossen. 03. Im Presswerk werden Blechteile
gepresst. 04. Im Rohbau werden Blechteile zusammengeschweißt. 05. In der Lackie-
rerei werden Karosserie lackiert. 07. In der Komponentenfertigung werden Großbau-
teile vorgefertigt. 08. In der Montage werden Sitze eingebaut. 09. In der Endkontrolle
werden alle Fahrzeugteile überprüft. 10. Im Vertrieb werden Autos verkauft. 11. Im
Kundencenter werden Autos an die Kunden übergeben.

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Weitere Zeitformen des Passivs

Weitere Zeitformen des Passivs

1 - Ein Banküberfall

Ergänzen sie die passenden Verben im Präteritum Passiv.

Verben: bewachen, verhaften, betreuen, überfallen, bringen, beobachten, verurteilen,


verhören, fahnden, freilassen, vorführen

00. Die Bank wurde von der Polizei nicht bewacht.

01. Eine Bank ______________ von einem Bankräuber ______________.

02. Der Bankräuber ______________ von einem Zeugen ______________.

03. Von der Polizei ______________ nach dem Bankräuber ______________.

04. Der Bankräuber ______________ von der Polizei ______________.

05. Der Bankräuber ______________ von zwei Kriminalpolizisten ______________.

06. Der Bankräuber ______________ ins Gefängnis ______________.

07. Nach ein paar Tagen ______________ der Bankräuber einem Richter

______________.

08. Der Bankräuber ______________ von dem Richter zu vier Jahren Gefängnis

______________.

09. Nach drei Jahren ______________ der Bankräuber wieder ______________.

10. Der Bankräuber ______________ von einem Sozialarbeiter ______________.

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Weitere Zeitformen des Passivs

2 - Verkehrspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg

Bilden Sie Sätze im Präteritum Passiv.


Man vernachlässigte den Schutz der Umwelt.
-> Der Schutz der Umwelt wurde vernachlässigt.

Das passierte nach dem Zweiten Weltkrieg in deutschen Städten:

01. Man bevorzugte den Autoverkehr.

02. Man schuf viele Parkmöglichkeiten für die Autos.

03. Man baute große Tiefgaragen und Parkplätze.

04. Man riss schöne alte Häuser ab.

05. Man veränderte die Straßenführungen.

06. Man verlegte die Straßenbahnen unter die Erde.

07. Man verdrängte die Fußgänger von den Straßen.

08. Man betonierte die Städte zu.

09. Man verbreiterte die Straßen.

10. Man vertrieb die Bewohner aus den lnnenstädten.

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Weitere Zeitformen des Passivs

3 - Schlagzeilen in der Zeitung

a.) Geben Sie die verkürzten Schlagzeilen im Präteritum Passiv wieder.


b.) Erzählen Sie die Schlagzeile einem Freund im Perfekt Passiv.
Vergessen Sie bei den Nomen nicht die Artikel.
Polizist von Kollegen erschossen
a.) Ein Polizist wurde von seinen Kollegen erschossen.
b.) Ein Polizist ist von seinen Kollegen erschossen worden.

01. Mann von Dieb niedergeschlagen

02. Diskobrand von kleinem Kind ausgelöst

03. Einbrecher bei Schießerei mit Polizei getötet

04. Terrorchef von Saudi-Arabien angeblich verhaftet

05. Unbekannter bei Unfall schwer verletzt

06. Teurer Porsche aus Garage gestohlen

07. Rentner von eigenem Sohn erschlagen

08. Entführte Deutsche freigelassen

09. Ausländer von Neonazis angegriffen

10. Arbeiter wegen Diebstahl einer Schraube entlassen

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Weitere Zeitformen des Passivs

4 - Was passierte bei dem Orkan „Emma“?

a.) Formulieren Sie die Sätze im Präteritum Passiv.


b.) Wie heißen die Sätze im Perfekt Passiv.
Der Sturm deckte Häuser ab.
a.) Häuser wurden abgedeckt.
b.) Häuser sind abgedeckt worden.

01. Der Sturm riss Schilder und Bauzäune heraus.

02. Er brach eine Kirchturmspitze ab.

03. Er machte Straßen unpassierbar.

04. Er knickte Bäume um.

05. Er brachte Felsbrocken zum Herabstürzen.

06. Er entwurzelte Bäume und Sträucher.

07. Er kippte Autos und Wohnwagen um.

08. Er warf Mülltonnen um.

09. Ein Baum erschlug einen Autofahrer.

10. Eine Windbö begrub eine Frau unter ihrem Wohnwagen.

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Weitere Zeitformen des Passivs

5 - Das Jahrhunderthochwasser

Bilden Sie Passivsätze.


Die Regierung ergriff Maßnahmen zum Hochwasserschutz.
-> Von der Regierung wurden Maßnahmen zum Hochwasserschutz ergriffen.

01. Ein Orkan verursachte das schlimmste Hochwasser seit 50 Jahren.

02. Der Orkan knickte Bäume um.

03. Das Wasser überschwemmte die Straßen.

04. Man maß den höchsten Pegelstand seit 1824.

05. Man löste Katastrophenalarm aus.

06. Die Helfer bauten Barrieren aus Sandsäcken.

07. Die Feuerwehr pumpte viele Keller leer.

08. Das Hochwasser überraschte viele Menschen in ihren Wohnungen.

09. Die Polizei evakuierte Menschen mit Booten aus ihren Wohnungen.

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Weitere Zeitformen des Passivs

6 - Erfindungen und Entdeckungen

Bilden Sie Sätze im Präteritum Passiv.


1679: Erste Erwähnung des Dualzahlsystems.
-> 1679 wurde das Dualzahlsystem zum ersten Mal erwähnt.

1769: Entscheidende Verbesserung der Dampfmaschine

1774: Erstmalige Wiederverwertung von Altpapier

1825: Bau der ersten Eisenbahnstrecke

1886: Erfindung des Automobils

1492: Entdeckung Amerikas

1941: Fertigstellung des ersten funktionstüchtigen Computers

1946: Erster Abwurf einer Atombombe über Hiroshima

1971: Versendung der ersten E-Mail in Cambridge (USA)

1919: Erste Atlantiküberquerung mit dem Flugzeug

1970: Entwicklung der ersten Mikroprozessoren

1977: Vorstellung des ersten zusammengebauten Mikrocomputers

1980: Bau des ersten Personal-Computers

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Weitere Zeitformen des Passivs

7 - Deutsche Geschichte

Bilden Sie Sätze im Präteritum Passiv.


1918: Ausrufung der Republik -> 1918 wurde die Republik ausgerufen.

1918: Abschaffung der Monarchie

1919: Verabschiedung der Weimarer Verfassung

1933: Machtübernahme durch Hitler

1945: Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen

1946: Urteilsverkündung im ersten Nürnberger Kriegsverbrecherprozess

1949: Gründung der BRD und der DDR

1956: Verbot der Kommunistischen Partei in Westdeutschland

1961: Bau der Berliner Mauer

1969: Wahl von Willy Brandt zum Bundeskanzler der BRD

1970: Unterzeichnung des Warschauer Vertrages

1977: Entführung und Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schley-

er

1989: Öffnung der Berliner Mauer

1990: Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten

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Weitere Zeitformen des Passivs

8 - Kennen Sie die deutsche Kultur?

Bilden Sie Fragen mit Präteritum Passiv und antworten Sie, wenn Sie können.
das Theaterstück „Faust“ - schreiben
-> Vom wem wurde das Theaterstück „Faust“ geschrieben?
-> Das Theaterstück „Faust“ wurde von Goethe geschrieben.

01. „Die Zauberflöte“ - komponieren

02. das Theaterstück „Dantons Tod“ - schreiben

03. „Eine kleine Nachtmusik“ - komponieren

04. die Hamburger Elbphilharmonie - entwerfen

05. das Lied „La Paloma“ - singen

06. im Film „Goodbye Lenin“ - Regie führen

07. die Hauptrolle in „Lola rennt“ - spielen

08. „Der Zauberberg“ - verfasst

09. Das Gedicht „Die Glocke“ - schreiben

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Weitere Zeitformen des Passivs

9 - Was ist in der Autowerkstatt gemacht worden?

Bilden Sie Sätze im Perfekt Passiv.

00. Öl wechseln Das Öl ist gewechselt worden.

01. Reifendruck prüfen

02. Kühlwasser kontrollieren

03. Bremsen erneuern

04. Batterie austauschen

05. Motor reparieren

06. Zündung einstellen

07. Luftfilter reinigen

08. Wasser für Scheibenwischanlage


nachfüllen

09. Innenraum putzen

10. Winterreifen tauschen

11. Türscharniere ölen

12. Löcher zuschweißen

13. Lampen ersetzen

14. Stoßstange ausbeulen

15. Tür lackieren

16. Kotflügel spachteln

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Weitere Zeitformen des Passivs

10 - Die Kriminalität hat zugenommen

Was ist passiert? Bilden Sie Sätze im Perfekt Passiv.

00. Jemand hat einen Politiker er- Ein Politiker ist erpresst worden.
presst.

01. Jemand hat ein Auto gestohlen.

02. Jemand hat eine Bombe gelegt.

03. Jemand hat eine Bank überfallen.

04. Jemand hat einen Anschlag


verübt.

05. Jemand hat eine Frau vergewal-


tigt.

06. Jemand hat einen jungen Mann


verprügelt.

07. Jemand hat zwei alte Frauen


ausgeraubt.

08. Jemand hat einen Touristen mit


Falschgeld betrogen.

09. Jemand hat einen Rentner er-


mordet.

10. Jemand hat ein Flugzeug ent-


führt.

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Weitere Zeitformen des Passivs

11 - Der Chef vergisst alles

Zum Glück hat er fleißige Mitarbeiter, die schon alle Aufgaben erledigt haben.
Bilden Sie Sätze im Perfekt Passiv.

Der Chef sagt: Seine Sekretärin antwortet:

00. Wir müssen noch die Emails be- Die Emails sind schon beantwortet
antworten. worden.

01. Wir müssen noch den Anrufbeant-


worter neu besprechen.

02. Wir müssen noch die Löhne für die


Mitarbeiter überweisen.

03. Wir müssen noch die Materialbe-


stellung aufgeben.

04. Wir müssen noch die Steuerklä-


rung fertigstellen.

05. Wir müssen noch Termine mit un-


serem chinesischen Geschäftspartner
vereinbaren.

06. Wir müssen noch den Lastwagen


zur Reparatur bringen.

07. Wir müssen noch das Bargeld auf


der Bank einzahlen.

08. Wir müssen noch die Verträge


unterschreiben.

09. Wir müssen noch die Einrichtung


der neuen Fabrik planen.

10. Wir müssen noch die Putzkolon-


nen benachrichtigen.

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Weitere Zeitformen des Passivs

12 - Kurzschlagzeilen in der Zeitung

Aktiv oder Passiv. Entscheiden Sie selbst. Schreiben Sie Sätze im Perfekt. Vergessen Sie
die Artikel nicht.
Regierung abgesetzt -> Die Regierung ist abgesetzt worden.

01. Bundespräsident zurückgetreten

02. Schloss abgerissen

03. Bahnhof fertiggestellt

04. Haushaltsdefizit gewachsen

05. Museum eröffnet

06. Oberbürgermeister wieder gewählt

07. Haus abgebrannt

08. Schwimmbad renoviert

09. Benzinpreise gestiegen

10. Gasleitung explodiert

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Weitere Zeitformen des Passivs

13 - Weitere Schlagzeilen in der Zeitung

Schreiben Sie die Sätze im Perfekt Passiv. Denken Sie auch an die Artikel.
Zwanzig Autos von umstürzenden Bäumen beschädigt
-> Hast du schon gehört, dass zwanzig Autos von umstürzenden Bäumen beschä-
digt worden sind.

01. Vier Kinder bei Wohnungsbrand verletzt

02. Zwei Rentner von Blitz erschlagen

03. Weite Teile Ostdeutschlands am Samstag überschwemmt

04. Tausende bei Flutwelle getötet

05. Teile Süddeutschlands in der Nacht zum Sonntag von Erdbeben erschüttert

06. Fünf Menschen bei Bergrutsch verschüttet

07. Drei deutsche Skifahrer von Lawine überrascht

08. Zwei Bergsteiger aus Gletscherspalte gerettet

09. Mehrere Häuser durch Feuer zerstört

10. Zahlreiche Bäume von Orkan umgeknickt

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Weitere Zeitformen des Passivs

14 - Ein verunglückter Fahrradfahrer

Setzen Sie die Sätze ins Passiv.


Nachdem der Autofahrer den Fahrradfahrer angefahren hatte, hat man den Fahr-
radfahrer ins Krankenhaus eingeliefert.
-> Nachdem der Fahrradfahrer angefahren worden war, ist er ins Krankenhaus ein-
geliefert worden.

01. Nachdem man den Fahrradfahrer ins Krankenhaus eingeliefert hatte, hat man ihn
geröntgt.

02. Nachdem man ihn geröntgt hatte, hat man ihn noch mal gründlich untersucht.

03. Nachdem man ihn gründlich untersucht hatte, hat man ihn operiert.

04. Nachdem man ihn operiert hatte, hat man ihn auf die Station gebracht.

05. Nachdem man ihn auf die Station gebracht hatte, hat man ihn gewaschen.

06. Nachdem man ihn gewaschen hatte, hat man ihn ins Bett gelegt.

07. Nachdem man ihn zwei Wochen beobachtet hatte, hat man ihn aus dem Kranken-
haus entlassen.

08. Nachdem man ihn aus dem Krankenhaus entlassen hatte, hat ihn sein Hausarzt
behandelt.

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Weitere Zeitformen des Passivs

15 - Jahresrückblick 2011: Welt

Setzen Sie die Sätze vom Präteritum Passiv ins Perfekt Aktiv.
Im Juli wurde die Infektionsquelle für die aggressive Form des EHEC-Bakteriums
gefunden.
-> Im Juli hat man die Infektionsquelle für die aggressive Form des EHEC-Bakteri-
ums gefunden.

01. In einigen arabischen Ländern wurden die Regierungen nach Massenprotesten


vom Volk abgesetzt.

02. Osama bin Laden, der Anführer des Terror-Netzwerks Al-Quaida, wurde in seinem
Haus in Pakistan von einem US- Spezialkommando erschossen.

03. In Spanien wurden von Demonstranten in einer Serie landesweiter Proteste sozia-
le und politische Reformen gefordert.

04. Der lybische Machthaber Muammar al-Gaddafi wurde durch einen internationa-
len Militäreinsatz gestürzt.

05. Der Nordosten Japans wurde durch ein Erdbeben der Stärke 9,0 und einen Tsuna-
mi verwüstet.

06. Im Sudan wurde durch die Teilung des Landes der 21 Jahre dauernde Sezessions-
krieg zwischen Norden und Süden beendet.

07. Bei einer Cyber-Attacke wurden aus der Kundendatenbank des Elektronikriesen
Sony 77 Millionen Kundendaten gestohlen.

08. Dominique Strauss-Kahn, der Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF)


wurde wegen des Verdachts der Vergewaltigung in New York verhaftet.

09. Um die Staatspleite abzuwenden, wurde vom griechischen Parlament ein umfas-
sendes Sparpaket beschlossen.

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Weitere Zeitformen des Passivs

10. Vom UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Hag wurde gegen den mutmaßlichen


serbischen Kriegsverbrecher Radko Mladic Anklage erhoben.

11. Das in London erscheinende Boulevardblatt News of the World wurde wegen
eines Abhörskandals nach 168 Jahren eingestellt.

12. Die Bonität vieler hoch verschuldeter Staaten wurde von amerikanischen Rating-
agenturen heruntergestuft.

16 - Lebenslauf von Joachim Gauck

Ergänzen Sie das passende Verb im Präteritum Aktiv oder Passiv.

Verben: gebären, studieren, verhaften, unterliegen, zurückkehren, werden, stattfinden,


verleihen, nominieren, arbeiten, deportieren, leiten, kandidieren, begnadigen

00. Am 24. Januar 1940 wurde Joachim Gauck wird in Rostock als Sohn eines See-

manns geboren.

01. 1951 ________________ Gaucks Vater ________________ und nach Sibirien

________________.

02. 1955 ________________ er ________________ und ________________ nach

Rostock ________________.

03. Von 1958 bis 1965 ________________ Gauck in Rostock Theologie.

04. Seit 1965 ________________ er bei der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche

Mecklenburg.

05. 1989/90 ________________ er wöchentliche Gottesdienste mit anschließender

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Weitere Zeitformen des Passivs

Großdemonstration in Rostock.

06. Im Dezember 1991 ________________ Gauck “Bundesbeauftragter für die Unter-

lagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR” .

07. 1999 ________________ ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Rostock

________________.

08. Im Jahr 2010 ________________ Gauck nach dem Rücktritt von Bundespräsident

Horst Köhler (CDU) von SPD und Bündnis90/Die Grünen als Kandidat für das Bundes-

präsidentenamt ________________.

09. Am 30. Juni 2010 ________________ Gauck im dritten Wahlgang dem Kandidaten

der Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP Christian Wulff (CDU).

10. Nach dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff ________________

Gauck als überparteilicher Kandidat zum zweiten Mal für das Amt des Bundespräsi-

denten.

11. Die Wahl durch die Bundesversammlung ________________ am 18. März

________________.

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Weitere Zeitformen des Passivs

17 - Schutz- und Rettungsmaßnahmen

Setzen Sie die Sätze vom Perfekt Aktiv ins Passiv.


Die japanische Regierung hat die Evakuierungszone ausgeweitet.
-> Die Evakuierungszone ist von der japanischen Regierung ausgeweitet worden.

01. Experten haben die Betreiberfirma vor dem Unglück vor hohen Tsunamiwellen
gewarnt.

02. Die Helfer haben schwangere Frauen und Kinder aus einem Umkreis von 30 Kilo-
metern um den Reaktor herausgeholt.

03. Die Stadtverwaltung hat 240 000 Flaschen mit Trinkwasser an Familien mit Klein-
kindern verteilt.

04. Man hat viele Menschen aus der Sperrzone fortgebracht.

05. Viele Einwohner haben die Dörfer in der Umgebung des Kernkraftwerks freiwillig
verlassen.

06. Man hat die Kinder in Schulen außerhalb der Schutzzone eingeschult.

07. Die Retter haben die Flüchtlinge in Notunterkünften untergebracht.

08. Das Rote Kreuz hat Jodtabletten an die Bevölkerung verteilt.

09. Die Regierung hat Meldungen über die aktuelle Strahlendosis publiziert.

10. Der Bürgermeister hat die Einwohner über den Ablauf der Evakuierung informiert.

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Weitere Zeitformen des Passivs

18 - London 2012 - Die Eröffnungsfeier

Aktiv und Passiv. Kreuzen Sie die richtige Lösung an.

01. Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele

a.) wurde am Freitag stattgefunden.

b.) fand am Freitag statt.

c.) ist am Freitag stattgefunden.

02. Das dreistündige Ereignis

a.) wurdet von Königin Elizabeth II. eröffnet.

b.) ist von Königin Elizabeth II. eröffnet worden.

c.) eröffnete von Königin Elizabeth II.

03. Die Olympische Flagge

a.) wurde von Sportlern, Politikern und Nobelpreisträgern ins Stadion getragt.

b.) ist von Sportlern, Politikern und Nobelpreisträgern ins Stadion getragen.

c.) wurde von Sportlern, Politikern und Nobelpreisträgern ins Stadion getragen.

04. Das Olympische Feuer

a.) ist von David Beckham per Boot zum Stadion gebracht geworden.

b.) ist von David Beckham per Boot zum Stadion gebracht worden.

c.) hat David Beckham per Boot zum Stadion gebracht worden.

05. David Beckham

a.) übergabte die Fackel an die Ruder-Legende Sir Redgrave.

b.) hat die Fackel an die Ruder-Legende Sir Redgrave übergegeben.

c.) hat die Fackel an die Ruder-Legende Sir Redgrave übergeben.

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Weitere Zeitformen des Passivs

06. Den Olympischen Eid

a.) wurde von Taekwondo-Star Sarah Stevenson gesprochen.

b.) sprach Taekwondo-Star Sarah Stevenson.

c.) ist von Taekwondo-Star Sarah Stevenson gesprochen worden.

07. Die Show

a.) beendete mit dem Lied “Hey Jude” von Paul McCartney.

b.) wurde mit dem Lied “Hey Jude” von Paul McCartney geendet.

c.) wurde mit dem Lied “Hey Jude” von Paul McCartney beendet.

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Weitere Zeitformen des Passivs

19 - Lebenslauf von Angela Merkel

Setzen Sie die Sätze vom Präsens ins Perfekt Aktiv bzw. Passiv.
Angela Dorothea Kasner wird am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren.
-> Angela Dorothea Kasner ist am 17.Juli 1954 in Hamburg geboren worden.

01. Später zieht die Familie nach Templin um.

02. 1973 legt Angela Kasner an der Erweiterten Oberschule in Templin das Abitur ab.

03. 1973 zieht sie wegen ihres Physikstudiums nach Leipzig um.

04. 1977 heiratet Angela Kasner ihren Kommilitonen Ulrich Merkel.

05. Mit ihrem Mann geht sie nach dem Studium nach Ost-Berlin.

06. Hier forscht die junge Wissenschaftlerin am Zentralinstitut für Physikalische Che-
mie an der Akademie der Wissenschaften.

07. 1981 trennen sich die Eheleute und lassen sich im Jahr darauf scheiden.

08. 1986 promoviert Angela Merkel.

09. Nach dem Herbst 89 engagiert sich Angela Merkel beim “Demokratischen Auf-
bruch”.

10. Bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl im Dezember 1990 bewirbt sie
sich um einen Sitz im Deutschen Bundestag und gewinnt ihren Wahlkreis Stralsund.

11. Am 18. Januar 1991 wird die 36-jährige Abgeordnete Angela Merkel als Bundes-
ministerin für Frauen und Jugend vereidigt.

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Weitere Zeitformen des Passivs

12. 1994 wechselt die Ministerin zum Bundesumweltministerium.

13. Im November 1998 wird Angela Merkel zur Generalsekretärin ihrer Partei, der
Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) gewählt.

14. Im Jahr 2000 übernimmt sie den Vorsitz ihrer Partei.

15. Nach der Bundestagswahl 2002 wird Angela Merkel außerdem Vorsitzende der
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.

16. Im Mai 2005 wird Frau Merkel von der CDU und CSU zur Kanzlerkandidatin be-
stimmt.

17. Bei der Bundestagswahl im September 2005 gewinnt Angela Merkel gegen Bun-
deskanzler Gerhard Schröder.

18. Am 28. Oktober 2009 wählt der Deutsche Bundestag Angela Merkel zum zweiten
Mal zur Bundeskanzlerin.

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Weitere Zeitformen des Passivs

20 - Globalisierung

Setzen Sie die Sätze zuerst in das Perfekt Aktiv und dann in das Perfekt Passiv.
Viele Unternehmen investieren viel Geld im Ausland.
a.) Viele Unternehmen haben viel Geld im Ausland investiert.
b.) Von vielen Unternehmen ist viel Geld im Ausland investiert worden.

01. Die Globalisierer erschließen im Ausland neue Märkte.

02. Deutsche Firmen produzieren ihre Waren im Ausland billiger.

03. Viele Unternehmen kaufen Vorprodukte für die Produktion im Ausland.

04. Ein Unternehmen wendet 40% des Umsatzes für Logistik und neue Produktions-
stätten auf.

05. Die Unternehmen bauen im Ausland einen eigenen Kundendienst auf.

06. Ein schwäbischer Maschinenbauer schafft Arbeitsplätze in den Ländern mit den
niedrigsten Arbeitskosten.

07. Andere Unternehmen verlagern ihre Produktion ebenfalls in Niedriglohnländer.

08. Im Ausland bilden die Unternehmen neue Mitarbeiter aus.

09. Investitionen im Ausland stärken auch die Wirtschaft zu Hause.

10. Wirtschaftsforscher studieren die Motive für die Standortwahl im Ausland.

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Weitere Zeitformen des Passivs

Lösungen: Weitere Zeitformen des Passivs

1 - Ein Banküberfall

01. Eine Bank wurde von einem Bankräuber überfallen. 02. Der Bankräuber wurde
von einem Zeugen beobachtet. 03. Von der Polizei wurde nach dem Bankräuber
gefahndet. 04. Der Bankräuber wurde von der Polizei verhaftet. 05. Der Bankräuber
wurde von zwei Kriminalpolizisten verhört. 06. Der Bankräuber wurde ins Gefängnis
gebracht. 07. Nach ein paar Tagen wurde der Bankräuber einem Richter vorgeführt.
08. Der Bankräuber wurde von dem Richter zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. 09.
Nach drei Jahren wurde der Bankräuber wieder freigelassen. 10. Der Bankräuber wur-
de von einem Sozialarbeiter betreut.

2 - Verkehrspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg

01. Der Autoverkehr wurde bevorzugt. 02. Viele Parkmöglichkeiten für die Autos wur-
den geschaffen. 03. Große Tiefgaragen und Parkplätze wurden gebaut. 04. Schöne
alte Häuser wurden abgerissen. 05. Die Straßenführungen wurden verändert. 06. Die
Straßenbahnen wurden unter die Erde verlegt. 07. Die Fußgänger wurden von den
Straßen verdrängt. 08. Die Städte wurden zubetoniert. 09. Die Straßen wurden ver-
breitert. 10. Die Bewohner wurden aus den Innenstädten vertrieben.

3 - Schlagzeilen in der Zeitung

a.) 01. Ein Mann wurde von einem Dieb niedergeschlagen. 02. Ein Diskobrand wurde
von einem kleinen Kind ausgelöst. 03. Ein Einbrecher wurde bei einer Schießerei mit
der Polizei getötet. 04. Der Terrorchef von Saudi-Arabien wurde angeblich verhaftet.
05. Ein Unbekannter wurde bei einem Unfall schwer verletzt. 06. Ein teurer Porsche
wurde aus einer (der) Garage gestohlen. 07. Ein Rentner wurde von seinem eigenen
Sohn erschlagen. 08. Eine entführte Deutsche wurde freigelassen. / Entführte Deut-
sche wurden freigelassen. 09. Ein Ausländer wurde von Neonazis angegriffen./ Aus-
länder wurden von Neonazis angegriffen. 10. Ein Arbeiter wurde wegen des Dieb-
stahls einer Schraube entlassen.

b.)

01. Ein Mann ist von einem Dieb niedergeschlagen worden. 02. Ein Diskobrand ist
von einem kleinen Kind ausgelöst worden. 03. Ein Einbrecher ist bei einer Schießerei
mit der Polizei getötet worden. 04. Der Terrorchef von Saudi-Arabien ist angeblich
verhaftet worden. 05. Ein Unbekannter ist bei einem Unfall schwer verletzt worden.
06. Ein teurer Porsche ist aus einer (der) Garage gestohlen worden. 07. Ein Rentner ist
von seinem eigenen Sohn erschlagen worden. 08. Eine entführte Deutsche ist freige-
lassen worden. / Entführte Deutsche sind freigelassen worden. 09. Ein Ausländer ist
von Neonazis angegriffen worden./ Ausländer sind von Neonazis angegriffen wor-

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Weitere Zeitformen des Passivs

den. 10. Ein Arbeiter ist wegen des Diebstahls einer Schraube entlassen worden.

4 - Was passierte bei dem Orkan „Emma“?

a.)

01. Schilder und Bauzäune wurden herausgerissen. 02. Eine Kirchturmspitze wurde
abgebrochen. 03. Straßen wurden unpassierbar gemacht. 04. Bäume wurden umge-
knickt. 05. Felsbrocken wurden zum Herabstürzen gebracht. 06. Bäume und Sträu-
cher wurden entwurzelt. 07. Autos und Wohnwagen wurden umgekippt. 08. Müllton-
nen wurden umgeworfen. 09. Ein Autofahrer wurde erschlagen. 10. Eine Frau wurde
unter ihrem Wohnwagen begraben.

b.)

01. Schilder und Bauzäune sind herausgerissen worden. 02. Eine Kirchturmspitze ist
abgebrochen worden. 03. Straßen sind unpassierbar gemacht worden. 04. Bäume
sind umgeknickt worden. 05. Felsbrocken sind zum Herabstürzen gebracht worden.
06. Bäume und Sträucher sind entwurzelt worden. 07. Autos und Wohnwagen sind
umgekippt worden. 08. Mülltonnen sind umgeworfen worden. 09. Ein Autofahrer ist
erschlagen worden. 10. Eine Frau ist unter ihrem Wohnwagen begraben worden.

5 - Das Jahrhunderthochwasser

01. Das schlimmste Hochwasser seit 50 Jahren wurde von einem Orkan verursacht.
02. Von dem Orkan wurden Bäume umgeknickt. 03. Die Straßen wurden vom Wasser
überschwemmt. 04. Der höchste Pegelstand seit 1824 wurde gemessen. 05. Katastro-
phenalarm wurde ausgelöst. 06. Von den Helfern wurden Barrieren aus Sandsäcken
gebaut. 07. Von der Feuerwehr wurden viele Keller leer gepumpt. 08. Viele Menschen
wurden vom Hochwasser in ihren Wohnungen überrascht. 09. Von der Polizei wurden
Menschen mit Booten aus ihren Wohnungen evakuiert.

6 - Erfindungen und Entdeckungen

1769 wurde die Dampfmaschine entscheidend verbessert. / 1774 wurde erstmalig


Altpapier wiederverwertet. / 1825 wurde die erste Eisenbahnstrecke gebaut. / 1886
wurde das Automobil erfunden. / 1492 wurde Amerika entdeckt. / 1941 wurde der
erste funktionstüchtige Computers fertiggestellt. / 1946 wurde die erste Atombom-
be über Hiroshima abgeworfen. / 1971 wurde die erste E-Mail in Cambridge (USA)
versendet. / 1919 wurde zum ersten Mal mit dem Flugzeug der Atlantik überquert. /
1970 wurden die Mikroprozessoren entwickelt. / 1977 wurde der erste zusammenge-
baute Mikrocomputer vorgestellt. / 1980 wurde der erste Personal-Computer gebaut.

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Weitere Zeitformen des Passivs

7 - Deutsche Geschichte

1918 wurde die Monarchie abgeschafft. / 1919 wurde die Weimarer Verfassung ver-
abschiedet. / 1933 wurde durch (von) Hitler die Macht übernommen. / 1945 wurde
Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. / 1946 wurde(n) im ersten Nürn-
berger Kriegsverbrecherprozess das Urteil (die Urteile) verkündet. / 1949 wurden
die BRD und die DDR gegründet. / 1956 wurde die Kommunistische Partei in West-
deutschland verboten. / 1961 wurde die Berliner Mauer gebaut. / 1969 wurde Willy
Brandt zum Bundeskanzler der BRD gewählt. / 1970 wurde der Warschauer Vertrag
unterzeichnet. / 1977 wurde der Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer ent-
führt und ermordet. / 1989 wurde die Berliner Mauer geöffnet. / 1990 wurden die
beiden deutschen Staaten wiedervereinigt.

8 - Kennen Sie die deutsche Kultur?

Fragen: 01. Von wem wurde „Die Zauberflöte“ komponiert? 02. Von wem wurde das
Theaterstück „Dantons Tod“ geschrieben? 03. Von wem wurde „Eine kleine Nachtmu-
sik“ komponiert? 04. Von wem wurde die Hamburger Elbphilharmonie entworfen?
05. Von wem wurde das Lied „La Paloma“ gesungen? 06. Von wem wurde im Film
„Goodbye Lenin“ Regie geführt? 07. Von wem wurde die Hauptrolle in „Lola rennt“
gespielt? 08. Von wem wurde „Der Zauberberg“ verfasst? 09. Von wem wurde das
Gedicht „Die Glocke“ geschrieben?

Antworten: 01. „Die Zauberflöte“ wurde von Wolfgang Amadeus Mozart komponiert.
02. Das Theaterstück „Dantons Tod“ wurde von Georg Büchner geschrieben. 03. „Eine
kleine Nachtmusik“ wurde (auch) von Mozart komponiert. 04. Die Hamburger Elb-
philharmonie wurde von den Architekten Herzog & de Meuron entworfen. 05. Das
Lied „La Paloma“ wurde (u.a.) von Hans Albers gesungen. 06. Im Film „Goodbye Lenin“
wurde von Wolfgang Becker Regie geführt. 07. Die Hauptrolle in „Lola rennt“ wurde
von Franka Potente gespielt. 08. „Der Zauberberg“ wurde von Thomas Mann verfasst.
09. Das Gedicht „Die Glocke“ wurde von Friedrich Schiller geschrieben.

9 - Was ist in der Autowerkstatt gemacht worden?

01. Der Reifendruck ist geprüft worden. 02. Das Kühlwasser ist kontrolliert worden.
03. Die Bremsen sind erneuert worden. 04. Die Batterie ist ausgetauscht worden. 05.
Der Motor ist repariert worden. 06. Die Zündung ist eingestellt worden. 07. Der Luft-
filter ist gereinigt worden. 08. Das Wasser für die Scheibenwischanlage ist nachgefüllt
worden. 09. Der Innenraum ist geputzt worden. 10. Die Winterreifen sind getauscht
worden. 11. Die Türscharniere sind geölt worden. 12. Die Löcher sind zugeschweißt
worden. 13. Die Lampen sind ersetzt worden. 14. Die Stoßstange ist ausgebeult wor-
den. 15. Die Tür ist lackiert worden. 16. Die Kotflügel sind gespachtelt worden.

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Weitere Zeitformen des Passivs

10 - Die Kriminalität hat zugenommen

01. Ein Auto ist gestohlen worden. 02. Eine Bombe ist gelegt worden. 03. Eine Bank ist
überfallen worden. 04. Ein Anschlag ist verübt worden. 05. Eine Frau ist vergewaltigt
worden. 06. Ein junger Mann ist verprügelt worden. 07. Zwei alte Frauen sind ausge-
raubt worden. 08. Ein Tourist ist mit Falschgeld betrogen worden. 09. Ein Rentner ist
ermordet worden. 10. Ein Flugzeug ist entführt worden.

11 - Der Chef vergisst alles

01. Der Anrufbeantworter ist schon neu besprochen worden. 02. Die Löhne für die
Mitarbeiter sind schon überwiesen worden. 03. Die Materialbestellung ist schon
aufgegeben worden. 04. Die Steuerklärung ist schon fertiggestellt worden. 05. Ter-
mine mit unserem chinesischen Geschäftspartner sind schon vereinbart worden. 06.
Der Lastwagen ist schon zur Reparatur gebracht worden. 07. Das Bargeld ist schon
auf der Bank eingezahlt worden. 08. Die Verträge sind schon unterschrieben worden.
09. Die Einrichtung der neuen Fabrik ist schon geplant worden. 10. Die Putzkolonnen
sind schon benachrichtigt worden.

12 - Kurzschlagzeilen in der Zeitung

01. Der Bundespräsident ist zurückgetreten. 02. Das Schloss ist abgerissen worden.
03. Der Bahnhof ist fertiggestellt worden. 04. Das Haushaltsdefizit ist gewachsen. 05.
Das (Ein) Museum ist eröffnet worden. 06. Der Oberbürgermeister ist wieder gewählt
worden. 07. Ein Haus ist abgebrannt. 08. Das Schwimmbad ist renoviert worden. 09.
Die Benzinpreise sind gestiegen. 10. Eine Gasleitung ist explodiert.

13 - Weitere Schlagzeilen in der Zeitung

Hast du schon gehört, .. 01. dass vier Kinder bei einem Wohnungsbrand verletzt wor-
den sind. 02. dass zwei Rentner von einem Blitz erschlagen worden sind. 03. dass wei-
te Teile Ostdeutschlands am Samstag überschwemmt worden sind. 04. dass Tausende
bei einer Flutwelle getötet worden sind. 05. dass Teile Süddeutschlands in der Nacht
zum Sonntag von einem Erdbeben erschüttert worden sind. 06. dass fünf Menschen
bei einem Bergrutsch verschüttet worden sind. 07. dass drei deutsche Skifahrer von
einer Lawine überrascht worden sind. 08. dass zwei Bergsteiger aus einer Gletscher-
spalte gerettet worden sind. 09. dass mehrere Häuser durch (ein) Feuer zerstört wor-
den sind. 10. dass zahlreiche Bäume von einem Orkan umgeknickt worden sind.

14 - Ein verunglückter Fahrradfahrer

01. Nachdem der Fahrradfahrer ins Krankenhaus eingeliefert worden war, ist er
geröntgt worden. 02. Nachdem er geröntgt worden war, ist er noch mal gründlich

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Weitere Zeitformen des Passivs

untersucht worden. 03. Nachdem er gründlich untersucht worden war, ist er operiert
worden. 04. Nachdem er operiert worden war, ist er auf die Station gebracht worden.
05. Nachdem er auf die Station gebracht worden war, ist er gewaschen worden. 06.
Nachdem er gewaschen worden war, ist er ins Bett gelegt worden. 07. Nachdem er
zwei Wochen beobachtet worden war, ist er aus dem Krankenhaus entlassen worden.
08. Nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen worden war, ist er von seinem Haus-
arzt behandelt worden.

15 - Jahresrückblick 2011: Welt

01. In einigen arabischen Ländern hat man nach Massenprotesten die Regierung
abgesetzt. 02. Ein US-Spezialkommando hat Osama bin Laden, den Anführer des
Terror-Netzwerks Al-Quaida, in seinem Haus in Pakistan erschossen. 03. In Spanien
haben Demonstranten in einer Serie landesweiter Proteste soziale und politische
Reformen gefordert. 04. Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi ist durch
einen internationalen Militäreinsatz gestürzt worden. 05. Ein Erdbeben der Stärke
9,0 und ein Tsunami haben den Nordosten Japans verwüstet. 06. Die Teilung des
Landes hat im Sudan den 21 Jahre dauernden Sezessionskrieg zwischen Norden und
Süden beendet. 07. Bei einer Cyber-Attacke hat man aus der Kundendatenbank des
Elektronikriesen Sony 77 Millionen Kundendaten gestohlen. 08. Man hat Dominique
Strauss-Kahn, den Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen des
Verdachts der Vergewaltigung in New York verhaftet. 09. Um die Staatspleite abzu-
wenden, hat das griechische Parlament ein umfassendes Sparpaket beschlossen. 10.
Das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag hat gegen den mutmaßlichen serbi-
schen Kriegsverbrecher Radko Mladic Anklage erhoben. 11. Man hat das in London
erscheinende Boulevardblatt News of the World wegen eines Abhörskandals nach
168 Jahren eingestellt. 12. Amerikanische Ratingagenturen haben die Bonität vieler
hoch verschuldeter Staaten heruntergestuft.

16 - Lebenslauf von Joachim Gauck

01. 1951 wurde Gaucks Vater verhaftet und nach Sibirien deportiert. 02. 1955 wurde
er begnadigt und kehrte nach Rostock zurück. 03. Von 1958 bis 1965 studierte Gauck
in Rostock Theologie. 04. Seit 1965 arbeitete er bei der Evangelisch-Lutherischen
Landeskirche Mecklenburg. 05. 1989/90 leitete er wöchentliche Gottesdienste mit
anschließender Großdemonstration in Rostock. 06. Im Dezember 1991 wurde Gauck
“Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemali-
gen DDR”. 07. 1999 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Rostock verlie-
hen. 08. Im Jahr 2010 wurde Gauck nach dem Rücktritt von Bundespräsident Horst
Köhler (CDU) von SPD und Bündnis90/Die Grünen als Kandidat für das Bundespräsi-
dentenamt nominiert. 09. Am 30. Juni 2010 unterlag Gauck im dritten Wahlgang dem
Kandidaten der Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP Christian Wulff (CDU).
10. Nach dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff kandidierte Gauck als
überparteilicher Kandidat zum zweiten Mal für das Amt des Bundespräsidenten. 11.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 108


Weitere Zeitformen des Passivs

Die Wahl durch die Bundesversammlung fand am 18. März statt.

17 - Schutz- und Rettungsmaßnahmen in Japan

01. Die Betreiberfirma ist von Experten vor dem Unglück vor hohen Tsunamiwellen
gewarnt worden. 02. Schwangere Frauen und Kinder sind von Helfern aus einem
Umkreis von 30 Kilometern um den Reaktor herausgeholt worden. 03. 240 000 Fla-
schen mit Trinkwasser sind von der Stadtverwaltung an Familien mit Kleinkindern
verteilt worden. 04. Viele Menschen sind aus der Sperrzone fortgebracht worden.
05. Die Dörfer in der Umgebung des Kernkraftwerks sind von vielen Einwohnern
freiwillig verlassen worden. 06. Die Kinder sind in Schulen außerhalb der Schutzzone
eingeschult worden. 07. Die Flüchtlinge sind von den Rettern in Notunterkünften
untergebracht worden. 08. Vom Roten Kreuz sind Jodtabletten an die Bevölkerung
verteilt worden. 09. Von der Regierung sind Meldungen über die aktuelle Strahlendo-
sis publiziert worden. 10. Die Einwohner sind vom Bürgermeister über den Ablauf der
Evakuierung informiert worden.

18 - London 2012 - Die Eröffnungsfeier

01. b. 02. b. 03. c. 04. b. 05. c. 06. b. 07. c.

19 - Lebenslauf Angela Merkel

01. Später ist die Familie nach Templin umgezogen. 02. 1973 hat Angela Kasner an
der Erweiterten Oberschule in Templin das Abitur abgelegt. 03. 1973 ist sie wegen
ihres Physikstudiums nach Leipzig umgezogen. 04. 1977 heiratet Angela Kasner ihren
Kommilitonen Ulrich Merkel. 05. Mit ihrem Mann ist sie nach dem Studium nach Ost-
Berlin gegangen. 06. Hier hat die junge Wissenschaftlerin am Zentralinstitut für Physi-
kalische Chemie an der Akademie der Wissenschaften geforscht. 07. 1981 haben sich
die Eheleute getrennt und sich im Jahr darauf scheiden lassen. 08. 1986 hat Angela
Merkel promoviert. 09. Nach dem Herbst 89 hat sich Angela Merkel beim „Demokra-
tischen Aufbruch“ engagiert. 10. Bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl
im Dezember 1990 hat sie sich um einen Sitz im Deutschen Bundestag beworben
und ihren Wahlkreis Stralsund gewonnen. 11. Am 18. Januar 1991 ist die 36-jährige
Abgeordnete Angela Merkel als Bundesministerin für Frauen und Jugend vereidigt
worden. 12. 1994 hat die Ministerin zum Bundesumweltministerium gewechselt. 13.
Im November 1998 ist Angela Merkel zur Generalsekretärin ihrer Partei, der Christlich
Demokratischen Union Deutschlands (CDU) gewählt worden. 14. Im Jahr 2000 hat sie
den Vorsitz ihrer Partei übernommen. 15. Nach der Bundestagswahl 2002 ist Ange-
la Merkel außerdem Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
geworden. 16. Im Mai 2005 ist Frau Merkel von der CDU und CSU zur Kanzlerkandi-
datin bestimmt worden. 17. Bei der Bundestagswahl im September 2005 hat Angela
Merkel gegen Bundeskanzler Gerhard Schröder gewonnen. 18. Am 28. Oktober 2009

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Weitere Zeitformen des Passivs

hat der Deutsche Bundestag Angela Merkel zum zweiten Mal zur Bundeskanzlerin
gewählt.

20 - Globalisierung

a.)

01. Die Globalisierer haben im Ausland neue Märkte erschlossen. 02. Deutsche Fir-
men haben ihre Waren im Ausland billiger produziert. 03. Viele Unternehmen ha-
ben Vorprodukte für die Produktion im Ausland gekauft. 04. Ein Unternehmen hat
40% des Umsatzes für Logistik und neue Produktionsstätten aufgewendet. 05. Die
Unternehmen haben im Ausland einen eigenen Kundendienst aufgebaut. 06. Ein
schwäbischer Maschinenbauer hat Arbeitsplätze in den Ländern mit den niedrigsten
Arbeitskosten geschaffen. 07. Andere Unternehmen haben ihre Produktion ebenfalls
in Niedriglohnländer verlagert. 08. Im Ausland haben die Unternehmen neue Mitar-
beiter ausgebildet. 09. Investitionen im Ausland haben auch die Wirtschaft zu Hause
gestärkt. 10. Wirtschaftsforscher haben die Motive für die Standortwahl im Ausland
studiert.

b.)

01. Von den Globalisierern sind im Ausland neue Märkte erschlossen worden. 02.
Von deutschen Firmen sind (ihre) Waren im Ausland billiger produziert worden. 03.
Von vielen Unternehmen sind Vorprodukte für die Produktion im Ausland gekauft
worden. 04. Von einem Unternehmen sind 40% des Umsatzes für Logistik und neue
Produktionsstätten aufgewendet worden. 05. Von den Unternehmen ist im Ausland
einen eigenen Kundendienst aufgebaut worden. 06. Von einem schwäbischen Ma-
schinenbauer sind Arbeitsplätze in den Ländern mit den niedrigsten Arbeitskosten
geschaffen worden. 07. Von anderen Unternehmen ist ihre Produktion ebenfalls in
Niedriglohnländer verlagert worden. 08. Im Ausland sind von den Unternehmen
neue Mitarbeiter ausgebildet worden. 09. Von Investitionen im Ausland ist auch die
Wirtschaft zu Hause gestärkt worden. 10. Von Wirtschaftsforschern sind die Motive
für die Standortwahl im Ausland studiert worden.

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Passiv mit Modalverb

Passiv mit Modalverb

1 - Das Baby

Was muss gemacht werden? Bilden Sie Passivsätze mit Modalverb.

00. waschen Das Baby muss gewaschen werden.

01. wickeln

02. füttern

03. wiegen

04. in den Schlaf singen

05. im Kinderwagen spazieren


fahren

06. zum Arzt bringen

07. untersuchen

08. tragen

09. den Freunden zeigen

10. beruhigen

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Passiv mit Modalverb

2 - Was muss nach der Party gemacht werden?

Bilden Sie Passivsätze mit Modalverb. Vergessen Sie nicht die Artikel.

00. Bad putzen Das Bad muss geputzt werden.

01. Geschirr in Küche bringen

02. Leere Flaschen in Keller tragen

03. Aschenbecher in Mülleimer


leeren

04. CDs in Regal räumen

05. Gläser spülen

06. Wohnzimmer aufräumen

07. Teppichboden saugen

08. Alle Zimmer lüften

09. CD-Player reparieren

10. Nachbarn beruhigen

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Passiv mit Modalverb

3 - Was ist im Park alles verboten?

Schreiben Sie Sätze im Präsens Passiv mit Modalverb.

00. rauchen Im Park darf nicht geraucht werden.

01. Fahrrad fahren

02. Alkohol trinken

03. den Rasen betreten

04. den Abfall auf die Straße wer-


fen

05. Hunde ohne Leine spazieren


führen

06. im Teich schwimmen

07. die Enten füttern

08. auf den Parkbänken schlafen

09. laut Musik hören

10. grillen

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Passiv mit Modalverb

4 - Der Antrag muss vollständig ausgefüllt werden

Übersetzen Sie die Amtssprache. Bilden Sie Aktivsätze.


Der Antrag muss vollständig ausgefüllt werden.
-> Sie müssen den Antrag vollständig ausfüllen.

01. Alle Dokumente müssen vollständig eingereicht werden.

02. Alle Papiere müssen vor der Abgabe sorgfältig geprüft werden.

03. Die Gebühr muss sofort bezahlt werden.

04. Die Papiere müssen von einer amtlichen Stelle beglaubigt werden.

05. Ein amtliches Führungszeugnis muss vorlegt werden.

06. Beschwerden müssen immer schriftlich formuliert werden.

07. Alle Papiere müssen von einem vereidigten Übersetzer übersetzt werden.

08. Der Antrag muss fristgerecht gestellt werden.

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Passiv mit Modalverb

5 - Die Hausordnung

Müssen oder nicht dürfen. Entscheiden Sie und schreiben Sie Sätze im Präsens Passiv.
Miete pünktlich bezahlen: Die Miete muss pünktlich bezahlt werden.

01. in der Wohnung Tiere halten

02. bis 7.00 Uhr morgens Schnee räumen

03. Kinderwagen im Treppenhaus abstellen

04. während der Mittagsruhe die Musik aufdrehen

05. jeden Samstag das Treppenhaus putzen

06. das Auto direkt vor dem Hauseingang parken

07. ab 22.00 Uhr die Haustüre abschließen

08. nach 20.00 Uhr mit der Bohrmaschine Löcher bohren

09. auf dem Balkon grillen

10. Die Wände alle drei Jahre neu streichen

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Passiv mit Modalverb

6 - Arbeitsalltag von Frau Müller im Heimbüro

Setzen Sie die Sätze ins Passiv.


Frau Müller muss viele Dinge erledigen.
Viele Dinge müssen (von Frau Müller) erledigt werden.

01. Nach dem Frühstück muss Frau Müller zuerst E-Mails beantworten.

02. In einer Telefonkonferenz muss Frau Müller aktuelle Preise und Lieferfristen ver-
einbaren.

03. Frau Müller muss für die Kunden aktuelle Angebote zusammenstellen.

04. Vor dem Mittagessen muss Frau Müller die Kinder im Kindergarten abholen.

05. Nach dem Mittagessen kann Frau Müller die Hausarbeit erledigen.

06. Um 14.30 Uhr muss Frau Müller eilige Aufträge bearbeiten.

07. Vorher muss Frau Müller die Kinder wieder im Kindergarten abliefern.

08. Am späteren Nachmittag muss Frau Müller Unterlagen für ein geschäftliches Mee-
ting vorbereiten.

09. Danach kann Frau Müller in aller Ruhe wichtige Einkäufe erledigen.

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Passiv mit Modalverb

7 - Die neue Regierung

Bilden Sie Sätze mit Passiv und Modalverb.


Die neue Regierung möchte:
Elektrofahrzeuge anschaffen: Elektrofahrzeuge sollen angeschafft werden.

Die neue Regierung möchte:

01. den Atomausstieg einleiten

02. alte Kernkraftwerke stilllegen

03. die Windkraft ausbauen

04. keine neuen Kredite aufnehmen

05. die Grunderwerbssteuer erhöhen

06. eine bessere Kleinkindbetreuung finanzieren

07. den Spitzensteuersatz anheben

08. erneuerbare Energien fördern

09. gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere verbieten

10. Ganztagesschulen überall anbieten

11. die Studiengebühren streichen

12. Schiene und Straße gleichberechtigt ausbauen

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Passiv mit Modalverb

8 - Empfohlene Schutzmaßnahmen bei einem Atomunfall

Setzen Sie die Sätze ins Passiv.


Man soll so schnell wie möglich die Wohnung aufsuchen.
-> Die Wohnung soll so schnell wie möglich aufgesucht werden.

01. Man soll die Fenster schließen.

02. Man soll die Türen abdichten.

03. Man soll den Durchzug der radioaktiven Wolke abwarten.

04. Man soll Jodtabletten an die Bevölkerung ausgeben.

05. Man soll abwaschbare Kleidung tragen.

06. Man soll keine radioaktiv kontaminierten Lebensmittel essen.

07. Man soll kein Leitungswasser trinken.

08. Man soll die Haare waschen.

09. Man soll Teppiche und Fußböden absaugen.

10. Man soll die kontaminierte Gegend möglichst schnell verlassen.

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Passiv mit Modalverb

9 - Forderungen der Parteien zur Bundestagswahl (I)

Bilden Sie Passivsätze mit Modalverb.


Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes
-> Ein gesetzlicher Mindestlohn soll eingeführt werden.

Das fordern die Parteien:

01. Verbot von Rüstungsexporten

02. Erhöhung des Spitzensteuersatzes

03. Begrenzung des Mietpreises bei Neuvermietungen

04. Abschaffung der doppelten Staatsangehörigkeit

05. Einführung einer Nutzungsgebühr für die Autobahnen

06. Keine Speicherung von Kommunikationsdaten

07. Austritt Deutschlands aus der Euro-Zone

08. Stärkere staatliche Regulierung des Strompreises

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Passiv mit Modalverb

10 - Forderungen der Parteien zur Bundestagswahl (II)

Bilden Sie Nominalphrasen.


Ein gesetzlicher Mindestlohn soll eingeführt werden.
-> Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes

01. Der Neubau von Kohlekraftwerken soll gestoppt werden.

02. Das gesetzliche Renteneintrittsalter soll gesenkt werden.

03. Die Video-Überwachung im öffentlichen Raum soll ausgebaut werden.

04. Eine größere Zahl von Flüchtlingen soll aufgenommen werden.

05. Die finanzielle Förderung für die ökologische Landwirtschaft soll erhöht werden.

06. Einreisekontrollen an allen deutschen Grenzen sollen wiedereingeführt werden.

07. Menschen mit Migrationshintergrund sollen verstärkt im öffentlichen Dienst ein-


gestellt werden.

08. Die Nebeneinkünfte von Abgeordneten des Bundestags sollen offengelegt wer-
den.

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Passiv mit Modalverb

Lösungen: Passiv mit Modalverb

1 - Das Baby

01. Das Baby muss gewickelt werden. 02. Das Baby muss gefüttert werden. 03. Das
Baby muss gewogen werden. 04. Das Baby muss in den Schlaf gesungen werden. 05.
Das Baby muss im Kinderwagen spazieren gefahren werden. 06. Das Baby muss zum
Arzt gebracht werden. 07. Das Baby muss untersucht werden. 08. Das Baby muss ge-
tragen werden. 09. Das Baby muss den Freunden gezeigt werden. 10. Das Baby muss
beruhigt werden.

2 - Was muss nach der Party gemacht werden?

01. Das Geschirr muss in die Küche gebracht werden. 02. Die leeren Flaschen müssen
in den Keller getragen werden. 03. Der Aschenbecher muss in den Mülleimer geleert
werden. 04. Die CDs müssen ins Regal geräumt werden. 05. Die Gläser müssen ge-
spült werden. 06. Das Wohnzimmer muss aufgeräumt werden. 07. Der Teppichboden
muss gesaugt werden. 08. Alle Zimmer müssen gelüftet werden. 09. Der CD-Player
muss repariert werden. 10. Die Nachbarn müssen beruhigt werden.

3 - Was ist im Park alles verboten?

01. Im Park darf nicht Fahrrad gefahren werden. 02. Im Park darf kein Alkohol getrun-
ken werden. 03. Im Park darf der Rasen nicht betreten werden. 04. Im Park darf der
Abfall nicht auf die Straße geworfen werden. 05. Im Park dürfen Hunde nicht ohne
Leine spazieren geführt werden. 06. Im Park darf nicht im Teich geschwommen wer-
den. 07. Im Park dürfen die Enten nicht gefüttert werden. 08. Im Park darf nicht auf
den Parkbänken geschlafen werden. 09. Im Park darf nicht laut Musik gehört werden.
10. Im Park darf nicht gegrillt werden.

4 - Der Antrag muss vollständig ausgefüllt werden

01. Sie müssen alle Dokumente vollständig einreichen. 02. Sie müssen alle Papiere
vor der Abgabe sorgfältig prüfen. 03. Sie müssen die Gebühr sofort bezahlen. 04.
Eine amtliche Stelle muss die Papiere beglaubigen. 05. Sie müssen ein amtliches
Führungszeugnis vorlegen. 06. Sie müssen Beschwerden immer schriftlich formulie-
ren. 07. Ein vereidigter Übersetzer muss alle Papiere übersetzen. 08. Sie müssen den
Antrag fristgerecht stellen.

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Passiv mit Modalverb

5 - Die Hausordnung

01. In der Wohnung dürfen keine Tiere gehalten werden. 02. Bis 7.00 Uhr morgens
muss Schnee geräumt werden. 03. Kinderwagen dürfen nicht im Treppenhaus abge-
stellt werden. 04. Während der Mittagsruhe darf die Musik nicht aufgedreht werden.
05. Jeden Samstag muss das Treppenhaus geputzt werden. 06. Das Auto darf nicht
direkt vor dem Hauseingang geparkt werden. 07. Ab 22.00 Uhr muss die Haustüre ab-
geschlossen werden. 08. Nach 20.00 Uhr dürfen mit der Bohrmaschine keine Löcher
gebohrt werden. 09. Auf dem Balkon darf nicht gegrillt werden. 10. Die Wände müs-
sen alle drei Jahre neu gestrichen werden.

6 - Arbeitsalltag von Frau Müller im Heimbüro

01. Nach dem Frühstück müssen von Frau Müller zuerst Emails beantwortet werden.
02. In einer Telefonkonferenz müssen von Frau Müller aktuelle Preise und Lieferfristen
vereinbart werden. 03. Von Frau Müller müssen für die Kunden aktuelle Angebote
zusammengestellt werden. 04. Vor dem Mittagessen müssen von Frau Müller die
Kinder im Kindergarten abgeholt werden. 05. Nach dem Mittagessen kann von Frau
Müller die Hausarbeit erledigt werden. 06. Um 14.30 Uhr müssen von Frau Müller eili-
ge Aufträge bearbeitet werden. 07. Vorher müssen von Frau Müller die Kinder wieder
im Kindergarten abgeliefert werden. 08. Am späteren Nachmittag müssen von Frau
Müller Unterlagen für ein geschäftliches Meeting vorbereitet werden. 09. Danach
können von Frau Müller in aller Ruhe wichtige Einkäufe erledigt werden.

7 - Die neue Regierung

01. Der Atomausstieg soll eingeleitet werden. 02. Alte Kernkraftwerke sollen stillge-
legt werden. 03. Die Windkraft soll ausgebaut werden. 04. Keine neuen Kredite sollen
aufgenommen werden. 05. Die Grunderwerbssteuer soll erhöht werden. 06. Eine bes-
sere Kleinkindbetreuung soll finanziert werden. 07. Der Spitzensteuersatz soll ange-
hoben werden. 08. Erneuerbare Energien sollen gefördert werden. 09. Gentechnisch
veränderte Pflanzen und Tiere sollen verboten werden. 10. Ganztagesschulen sollen
überall angeboten werden. 11. Die Studiengebühren sollen gestrichen werden. 12.
Schiene und Straße sollen gleichberechtigt ausgebaut werden.

8 - Empfohlene Schutzmaßnahmen bei einem Atomunfall

01. Die Fenster sollen geschlossen werden. 02. Die Türen sollen abgedichtet werden.
03. Der Durchzug der radioaktiven Wolke soll abgewartet werden. 04. Jodtabletten
sollen an die Bevölkerung ausgegeben werden. 05. Abwaschbare Kleidung soll getra-
gen werden. 06. Keine radioaktiv kontaminierten Lebensmittel sollen gegessen wer-
den. 07. Kein Leitungswasser soll getrunken werden. 08. Die Haare sollen gewaschen
werden. 09. Teppiche und Fußböden sollen abgesaugt werden. 10. Die kontaminierte
Gegend soll möglichst schnell verlassen werden.

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Passiv mit Modalverb

9 - Forderungen der Parteien zur Bundestagswahl (I)

01. Rüstungsexporte sollen verboten werden. 02. Der Spitzensteuersatz soll erhöht
werden. 03. Der Mietpreis bei Neuvermietungen soll begrenzt werden. 04. Die dop-
pelte Staatsangehörigkeit soll abgeschafft werden. 05. Eine Nutzungsgebühr für die
Autobahnen soll eingeführt werden. 06. Kommunikationsdaten sollen nicht gespei-
chert werden. 07. Deutschland soll aus der Euro-Zone austreten. 08. Der Strompreis
soll stärker staatlich reguliert werden.

10 - Forderungen der Parteien zur Bundestagswahl (II)

01. Stopp des Neubaus von Kohlekraftwerken 02. Senkung des gesetzlichen Renten-
eintrittsalters 03. Ausbau der Video-Überwachung im öffentlichen Raum 04. Aufnah-
me einer größeren Zahl von Flüchtlingen 05. Erhöhung der finanziellen Förderung für
die ökologische Landwirtschaft 06. Wiedereinführung von Einreisekontrollen an allen
deutschen Grenzen 07. Verstärkte Einstellung von Menschen mit Migrationshinter-
grund im öffentlichen Dienst 08. Offenlegung von Nebeneinkünften von Abgeordne-
ten des Bundestags

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Konjunktiv Passiv

Konjunktiv Passiv

1 - Was wäre gut für die Umwelt?

Bilden Sie Sätze im Konjunktiv II Passiv Gegenwart.


Wasser sparen – Es wäre gut, wenn Wasser gespart würde.

01. weniger Müll produzieren

02. Müll sortieren

03. Energie sparen

04. öffentliche Verkehrsmittel benützen

05. weniger Plastik verbrauchen

06. Luft weniger verschmutzen

07. weniger Auto fahren

08. Abgase filtern

09. Abfall wiederverwerten

10. Solarenergie fördern

Man hätte schon vor zwanzig Jahren mehr für die Umwelt tun sollen.
Bilden Sie aus den Beispielen oben Sätze wie im Beispiel.

Beispiel:
Es wäre gut gewesen, wenn schon vor zwanzig Jahren Wasser gespart worden wäre.

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Konjunktiv Passiv

2 - Mögliche Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrs

Schreiben Sie Sätze mit dem Modalverb können im Konjunktiv 2 Gegenwart.


neuen Tunnel bauen: Ein neuer Tunnel könnte gebaut werden.

01. Straßen verbreitern

02. Neue Straßen bauen

03. Mehr Parkplätze schaffen

04. Parkplatzsituation in der Innenstadt verbessern

05. LKW-Verkehr umleiten

06. Fahrradwegenetz erweitern

07. Öffentlichen Verkehr ausbauen

08. Fußgängerzonen vergrößern

09. Spielstraßen ausweisen

10. Anwohnerparkzonen einrichten

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Konjunktiv Passiv

3 - Hinweise des Hochwasserwarndienstes

Bilden Sie Passivsätze mit Modalverb im Konjunktiv II Gegenwart.


Fahrzeuge aus der Gefahrenzone bringen
-> Fahrzeuge sollten aus der Gefahrenzone gebracht werden.

Hinweise des Hochwasserwarndienstes. Bitte beachten Sie die folgenden Maßnah-


men:

01. Gebäude durch Sandsäcke schützen

02. Öltanks und elektrische Anlagen sichern

03. Vom Wasser Abstand halten

04. Kellerräume nicht betreten

05. Das Radio einschalten und regelmäßig Nachrichten hören

06. Aktuelle Hinweise von Polizei und Feuerwehr beachten

07. Die Rettungskräfte nicht behindern

08. Lebensmittel für mehrere Tage einkaufen

09. Alte Menschen in die oberen Stockwerke bringen

10. Alle Fenster und Türen im Erdgeschoss und im Keller schließen

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Konjunktiv Passiv

4 - Wie hätte die Firma gerettet werden können?

Schreiben Sie Sätze im Konjunktiv II Vergangenheit mit Modalverb.


Man hat keine Mitarbeiter entlassen.
-> Mitarbeiter hätten entlassen werden sollen.

01. Man hat die Produktionsanlagen nicht erneuert.

02. Man hat keine neuen Produkte entwickelt.

03. Man hat die Lehrlinge nicht gut ausgebildet.

04. Man hat keine Fortbildungen für die Mitarbeiter organisiert.

05. Man hat keine Vertriebspartner im Ausland gesucht.

06. Man hat bei der Forschung nicht mit anderen Firmen zusammengearbeitet.

07. Man hat auf das Marketing verzichtet.

08. Man hat keine regelmäßigen Buchprüfungen durchgeführt.

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Konjunktiv Passiv

5 - Nach den Wahlen

Schreiben Sie Sätze im Konjunktiv II Passiv Vergangenheit.


Man hat die Steuern erhöht.
-> Ich würde es besser finden, wenn die Steuern nicht erhöht worden wären.

01. Man hat keine zusätzlichen Betreuungsplätze für Kleinkinder geschaffen.

02. Man hat die Studiengebühren nicht abgeschafft.

03. Man hat die Arbeitslosigkeit nicht bekämpft.

04. Man hat die Militärausgaben nicht gesenkt.

05. Man hat die Diäten erhöht.

06. Man hat das Kindergeld gestrichen.

07. Man hat die Bürokratie nicht abgebaut.

08. Man hat die Straßen nicht ausgebessert.

09. Man hat die alten Gebäude nicht saniert.

10. Man hat die Altbausanierung nicht gefördert.

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Konjunktiv Passiv

6 - Wie hätten die Patienten behandelt werden müssen?

Schreiben Sie Sätze im Konjunktiv II Passiv Vergangenheit mit Modalverb.


Der Patient wurde nicht sofort untersucht.
Der Patient hätte sofort untersucht werden müssen.

01. Der Blutdruck des 90-Jährigen wurde nicht kontrolliert.

02. Dem Patienten mit den Magenbeschwerden wurde kein Blut abgenommen.

03. Die Patientin mit der Hüftoperation ist nicht über die Operationsrisiken aufge-
klärt worden.

04. Der Patient mit dem Operationstermin ist nicht über die Verschiebung der Opera-
tion informiert worden.

05. Bei dem Kleinkind wurde kein Fieber gemessen.

06. Das Unfallopfer wurde nicht geröngt.

07. Dem Krebspatienten wurden keine schmerzstillenden Mittel gegeben.

08. Dem Bauarbeiter mit dem Alkoholproblem sind die falschen Tabletten verordnet
worden.

09. Der Lehrerin mit dem Beinbruch wurde keine Krankheitsbescheinigung ausge-
stellt.

10. Die ältere Dame ist nicht entlassen worden.

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Konjunktiv Passiv

Lösungen: Konjunktiv Passiv

1 - Was wäre gut für die Umwelt?

Es wäre gut wenn, ..

01. weniger Müll produziert würde. 02. Müll sortiert würde. 03. Energie gespart
würde. 04. öffentliche Verkehrsmittel benützt würden. 05. weniger Plastik verbraucht
würde. 06. die Luft weniger verschmutzt würde. 07. weniger Auto gefahren würde.
08. Abgase gefiltert würden. 09. (der) Abfall wiederverwertet würde. 10. Solarenergie
gefördert würde.

Es wäre gut gewesen, wenn schon vor zwanzig Jahren ..

01. weniger Müll produziert worden wäre. 02. Müll sortiert worden wäre. 03. Energie
gespart worden wäre. 04. öffentliche Verkehrsmittel benützt worden wären. 05. weni-
ger Plastik verbraucht worden wäre. 06. die Luft weniger verschmutzt worden wäre.
07. weniger Auto gefahren worden wäre. 08. Abgase gefiltert worden wären. 09. (der)
Abfall wiederverwertet worden wäre. 10. Solarenergie gefördert worden wäre.

2 - Mögliche Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrs

01. Straßen könnten verbreitert werden. 02. Neue Straßen könnten gebaut werden.
03. Mehr Parkplätze könnten geschaffen werden. 04. Die Parkplatzsituation in der
Innenstadt könnte verbessert werden. 05. Der LKW-Verkehr könnte umgeleitet wer-
den. 06. Das Fahrradwegenetz könnte erweitert werden. 07. Der öffentliche Verkehr
könnte ausgebaut werden. 08. Fußgängerzonen könnten vergrößert werden. 09.
Spielstraßen könnten ausgewiesen werden. 10. Anwohnerparkzonen könnten einge-
richtet werden.

3 - Hinweise des Hochwasserwarndienstes

01. Gebäude sollten durch Sandsäcke geschützt werden. 02. Öltanks und elektrische
Anlagen sollten gesichert werden. 03. Vom Wasser sollte Abstand gehalten werden.
04. Kellerräume sollten nicht betreten werden. 05. Das Radio sollte eingeschaltet
und regelmäßig Nachrichten gehört werden. 06. Aktuelle Hinweise von Polizei und
Feuerwehr sollten beachtet werden. 07. Die Rettungskräfte sollten nicht behindert
werden. 08. Lebensmittel für mehrere Tage sollten eingekauft werden. 09. Alte Men-
schen sollten in die oberen Stockwerke gebracht werden. 10. Alle Fenster und Türen
im Erdgeschoss und im Keller sollten geschlossen werden.

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Konjunktiv Passiv

4 - Die Firma hätte gerettet werden können

01. Die Produktionsanlagen hätten erneuert werden sollen. 02. Neue Produkte hätten
entwickelt werden sollen. 03. Die Lehrlinge hätten gut ausgebildet werden sollen. 04.
Fortbildungen für die Mitarbeiter hätten organisiert werden sollen. 05. Vertriebspart-
ner im Ausland hätten gesucht werden sollen. 06. Bei der Forschung hätte mit ande-
ren Firmen zusammengearbeitet werden sollen. 07. Auf das Marketing hätte nicht
verzichtet werden sollen. 08. Regelmäßige Buchprüfungen hätten durchgeführt
werden sollen.

5 - Nach den Wahlen

Ich würde es besser finden,

01. wenn man zusätzlichen Betreuungsplätze für Kleinkinder geschaffen hätte. 02.
wenn man die Studiengebühren abgeschafft hätte. 03. wenn man die Arbeitslosig-
keit bekämpft hätte. 04. wenn man die Militärausgaben gesenkt hätte. 05. wenn man
die Diäten nicht erhöht hätte. 06. wenn man das Kindergeld nicht gestrichen hätte.
07. wenn man die Bürokratie abgebaut hätte. 08. wenn man die Straßen ausgebes-
sert hätte. 09. wenn man die alten Gebäude saniert hätte. 10. wenn man die Alt-
bausanierung gefördert hätte.

6 - Wie hätten die Patienten behandelt werden müssen?

01. Der Blutdruck des 90-Jährigen hätte kontrolliert werden müssen. 02. Dem Pati-
enten mit den Magenbeschwerden hätte Blut abgenommen werden müssen. 03.
Die Patientin mit der Hüftoperation hätte über die Operationsrisiken aufgeklärt
werden müssen. 04. Der Patient mit dem Operationstermin hätte über die Verschie-
bung der Operation informiert werden müssen. 05. Bei dem Kleinkind hätte Fieber
gemessen werden müssen. 06. Das Unfallopfer hätte geröngt werden müssen. 07.
Dem Krebspatienten hätten schmerzstillende Mittel gegeben werden müssen. 08.
Dem Bauarbeiter mit dem Alkoholproblem hätten die richtigen Tabletten verordnet
werden müssen. 09. Der Lehrerin mit dem Beinbruch hätte eine Krankheitsbescheini-
gung ausgestellt werden müssen. 10. Die ältere Dame hätte entlassen werden müs-
sen.

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Zustandspassiv

Zustandspassiv

1 - Urlaubsvorbereitungen

Sprechen Sie mit dem Partner.


A: Hast du die Wäsche schon gewaschen?
B: Natürlich, die Wäsche ist schon längst gewaschen.

01. Geld wechseln 02. Reisepässe verlängern 03. Koffer packen 04. Auto voll tanken

05. Reiselektüre ausleihen 06. Reiseproviant vorbereiten 07. Sonnenbrillen kaufen 08.

Badekleidung einpacken 09. Post abbestellen 10. Heizung abschalten 11. Briefkasten

leeren 12. Flüge buchen 13. Hotel reservieren

2 - Sind die Hochzeitsvorbereitungen erledigt?

Entscheiden Sie selbst und sprechen Sie mit dem Partner.


die Gäste - einladen
A: Hast du schon die Gäste eingeladen?
B: Ja, die Gäste sind schon eingeladen. / Nein, die Gäste sind noch nicht eingela-
den.

01. die Einladungskarten verschicken 02. den Blumenschmuck im Blumengeschäft

aussuchen 03. das Brautkleid abholen 04. den Termin mit dem Fotografen verein-

baren 05. die Hochzeit beim Standesamt anmelden 06. den Ablauf der Hochzeit mit

dem Pfarrer besprechen 07. das Hochzeitsauto mieten 08. das Hochzeitsmenu im Re-

staurant auswählen 09. die Kosmetikerin ins Haus bestellen 10. die Hochzeitsannonce

bei der Zeitung aufgeben

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Zustandspassiv

3 - In Petras Haushalt ist alles schon erledigt

Sprechen Sie wie im Beispiel.


das Geschirr abwaschen
-> Petra möchte das Geschirr abwaschen, aber das Geschirr ist schon abgewaschen.

01. das Essen kochen 02. den Tisch decken 03. den Müll rausbringen 04. die Wäsche

waschen 05. die Spülmaschine ausräumen 06. den Boden wischen 07. die Toilette

putzen 08. die Hemden bügeln 09. die Kellertreppe fegen 10. die Kleider aufräumen

4 - Die WM-Vorbereitungen sind abgeschlossen

a.) Setzen Sie die Sätze ins Zustandspassiv.


b.) Setzen Sie die Sätze ins Perfekt Aktiv.
c.) Setzen Sie die Sätze ins Perfekt Passiv.
Man schließt die WM-Vorbereitungen ab.
a.) Die WM-Vorbereitungen sind abgeschlossen.
b.) Man hat die WM-Vorbereitungen abgeschlossen.
c.) Die WM-Vorbereitungen sind abgeschlossen worden.

01. Man baut neue Fußballarenen.

a.

b.

c.

02. Man renoviert die alten Stadien.

a.

b.

c.

03. Man wählt die WM-Städte aus.

a.

b.

c.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 133


Zustandspassiv

04. Man verstärkt die Sicherheitsvorkehrungen.

a.

b.

c.

05. Man verkauft Karten.

a.

b.

c.

06. Man lädt die Ehrengäste ein.

a.

b.

c.

07. Man richtet ein Presse-Zentrum ein.

a.

b.

c.

08. Man stellt den Spielplan zusammen.

a.

b.

c.

09. Man bereitet die Eröffnungsfeier vor.

a.

b.

c.

10. Man eröffnet die Weltmeisterschaft.

a.

b.

c.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 134


Zustandspassiv

Lösungen: Zustandspassiv

1 - Urlaubsvorbereitungen

01. Hast du schon Geld gewechselt? 02. Hast du schon die Reisepässe verlängert? 03.
Hast du schon den (die) Koffer gepackt? 04. Hast du schon das Auto voll getankt? 05.
Hast du schon Reiselektüre ausgeliehen? 06. Hast du schon Reiseproviant vorberei-
tet? 07. Hast du schon Sonnenbrillen gekauft? 08. Hast du schon (die) Badekleidung
eingepackt? 09. Hast du schon die Post abbestellt? 10. Hast du schon die Heizung ab-
geschaltet? 11. Hast du schon den Briefkasten geleert? 12. Hast du schon (die) Flüge
gebucht? 13. Hast du schon ein (das) Hotel reserviert?

2 - Sind die Hochzeitsvorbereitungen erledigt?

01. Hast du schon die Einladungskarten verschickt? 02. Hast du schon den Blumen-
schmuck im Blumengeschäft ausgesucht? 03. Hast du schon das Brautkleid abgeholt?
04. Hast du schon den Termin mit dem Fotografen vereinbart? 05. Hast du schon die
Hochzeit beim Standesamt angemeldet? 06. Hast du schon den Ablauf der Hochzeit
mit dem Pfarrer besprochen? 07. Hast du schon das Hochzeitsauto gemietet? 08. Hast
du schon das Hochzeitsmenu im Restaurant ausgewählt? 09. Hast du schon die Kos-
metikerin ins Haus bestellt? 10. Hast du schon die Hochzeitsannonce bei der Zeitung
aufgegeben?

3 - In Petras Haushalt ist alles schon erledigt

01. Petra möchte das Essen kochen, aber das Essen ist schon gekocht. 02. Petra
möchte den Tisch decken, aber der Tisch ist schon gedeckt. 03. Petra möchte den
Müll rausbringen, aber der Müll ist schon rausgebracht. 04. Petra möchte die Wäsche
waschen, aber die Wäsche ist schon gewaschen. 05. Petra möchte die Spülmaschi-
ne ausräumen, aber die Spülmaschine ist schon ausgeräumt. 06. Petra möchte den
Boden wischen, aber der Boden ist schon gewischt. 07. Petra möchte die Toilette
putzen, aber die Toilette ist schon geputzt. 08. Petra möchte die Hemden bügeln,
aber die Hemden sind schon gebügelt. 09. Petra möchte die Kellertreppe fegen, aber
die Kellertreppe ist schon gefegt. 10. Petra möchte die Kleider aufräumen, aber die
Kleider sind schon aufgeräumt.

4 - Die WM-Vorbereitungen sind abgeschlossen.

a.) 01. Neue Fußballarenen sind gebaut. 02. Die alten Stadien sind renoviert. 03. Die
WM-Städte sind ausgewählt. 04. Die Sicherheitsvorkehrungen sind verstärkt. 05.
Karten sind verkauft. 06. die Ehrengäste sind eingeladen. 07. Ein Presse-Zentrum ist
eingerichtet. 08. Der Spielplan ist zusammengestellt. 09. Die Eröffnungsfeier ist vor-

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Zustandspassiv

bereitet. 10. Die Weltmeisterschaft ist eröffnet.

b.) 01. Man hat neue Fußballarenen gebaut. 02. Man hat die alten Stadien renoviert.
03. Man hat die WM-Städte ausgewählt. 04. Man hat die Sicherheitsvorkehrungen
verstärkt. 05. Man hat Karten verkauft. 06. Man hat die Ehrengäste eingeladen. 07.
Man hat ein Presse-Zentrum eingerichtet. 08. Man hat den Spielplan zusammenge-
stellt. 09. Man hat die Eröffnungsfeier vorbereitet. 10. Man hat die Weltmeisterschaft
eröffnet.

c.) 01. Neue Fußballarenen sind gebaut worden. 02. Die alten Stadien sind renoviert
worden. 03. Die WM-Städte sind ausgewählt worden. 04. Die Sicherheitsvorkehrun-
gen sind verstärkt worden. 05. Karten sind verkauft worden. 06. die Ehrengäste sind
eingeladen worden. 07. Ein Presse-Zentrum ist eingerichtet worden. 08. Der Spielplan
ist zusammengestellt worden. 09. Die Eröffnungsfeier ist vorbereitet worden. 10. Die
Weltmeisterschaft ist eröffnet worden.

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Passiversatz

Passiversatz

1 - Kann man dieses Problem lösen?

Entscheiden Sie selbst. Antworten Sie mit der Passiversatzform -bar.


A: Kann man dieses Problem lösen?
B: Ja, dieses Problem ist lösbar. / Nein, dieses Problem ist nicht lösbar.

01. Kann man diese Pilze essen? 02. Kann man dieses Wasser trinken? 03. Kann man

diese Krankheit heilen? 04. Kann man dieses Auto reparieren? 05. Kann man diese

Pullover waschen? 06. Kann man diesen Termin verschieben? 07. Kann man diesen

Mantel abändern? 08. Kann man diese Ideen verwirklichen? 09. Kann man dieses

Fenster abschließen? 10. Kann man diese Prüfungen wiederholen?

2 - Die Aufgabe war unlösbar

Bilden Sie Passivsätze.


Die Aufgabe war unlösbar. -> Die Aufgabe konnte nicht gelöst werden.

01. Die Straße war befahrbar. 02. Die Katastrophe war unvorhersehbar. 03. Der Plan

war undurchführbar. 04. Das Projekt war unbezahlbar. 05. Die Absicht war durch-

schaubar. 06. Die Kritik war unüberhörbar. 07. Die Geldverschwendung war unent-

schuldbar. 08. Die Argumente waren widerlegbar. 09. Das Ziel war erreichbar.10. Die

Hindernisse waren überwindbar. 11. Seine Schrift war unlesbar. 12. Der Mitarbeiter

war unverzichtbar.

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Passiversatz

3 - Der Fehler kann nicht korrigiert werden

Bilden Sie Sätze mit Passiversatzformen.


Der Fehler kann nicht korrigiert werden.
a.) Der Fehler ist nicht zu korrigieren.
b.) Der Fehler lässt sich nicht korrigieren.
c.) Der Fehler ist nicht korrigierbar.

01. Die Krankheit kann nicht geheilt werden.

02. Das Problem kann nicht gelöst werden.

03. Der Termin kann nicht geändert werden.

04. Der Pullover kann nicht gewaschen werden.

05. Die Fahrkarte kann nicht übertragen werden.

06. Der Park kann nicht erweitert werden.

07. Die Idee kann nicht realisiert werden.

08. Das Wetter kann nicht vorhergesehen werden.

09. Der Tumor kann nicht operiert werden.

10. Die Aussage kann nicht überprüft werden.

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Passiversatz

4 - Gentechnik

Formen Sie die Passiversatzformen in Passiv mit Modalverb um.


Pflanzen lassen sich durch Gentechnik schädlingsresistent machen.
-> Pflanzen können durch Gentechnik schädlingsresistent gemacht werden.

01. Die Risiken der Gentechnik für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen
sind noch nicht absehbar.

02. Nach Meinung der Befürworter ist durch Gentechnik das Problem der Hungersnö-
te besiegbar.

03. Zur Bekämpfung der Hungersnot lassen sich gentechnisch veränderte Pflanzen
einsetzen.

04. Die weltweite Nahrungsmittelproduktion lässt sich durch Gentechnik leicht ver-
doppeln.

05. Das Misstrauen gegen genmanipulierte Lebensmittel ist sich nach Meinung der
Befürworter der Gentechnik nur mit dem ausgeprägten Sicherheitsdenken der Deut-
schen erklärbar.

06. Es stellt sich aber die Frage, ob die Risiken gentechnischer Eingriffe in die Natur
heute wirklich schon abzuschätzen sind.

07. Es lässt sich nicht verhindern, dass sich genmanipuliertes Saatgut durch den Wind
auch auf konventionell angebauten Äckern ausbreitet.

08. Alternative Züchtungsmethoden beweisen längst, dass die Visionen der Gen-
techniker auch auf konventionellem Weg z. B. durch Rückbesinnung auf traditionelle
Sorten erreichbar sind.

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Passiversatz

5 - Mit Gesten Computer steuern

Formen Sie die Konstruktion mit sich lassen in Passiv mit Modalverb um
Das Problem lässt sich lösen. -> Das Problem kann gelöst werden.

01. In naher Zukunft werden sich die wenigsten Geräte noch über Tasten oder
herkömmliche Fernbedienungen bedienen lassen.

02. Schon länger wird intensiv daran geforscht, wie sich technische Geräte mit
Sprachbefehlen, Blicken oder Gesten steuern lassen.

03. Es lässt sich allerdings nicht vorhersagen, in welchen Bereichen sich diese Technik
durchsetzen wird.

04. Durch die Bedienung von Radio, Navi oder Klimaanlage per Sprache lässt sich die
Sicherheit beim Autofahren erhöhen.

05. Fernsehgeräte von Samsung und Lenovo lassen sich schon von diesem Jahr an
auch im Gestenmodus steuern.

06. Wahrscheinlich werden sich in Zukunft sämtliche Geräte, die um den Fernseher
und die Musikanlage versammelt sind, auch mit Sprachbefehlen bedienen lassen.

07. Auch wenn es nach Science Fiction klingt, lässt sich diese Technik auf den Stän-
den der Computer-Messe Cebit schon jetzt bestaunen.

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Passiversatz

6 - Moderne Autotechnik

Ersetzen Sie sich lassen durch Adjektive mit der Endung -bar.
Das Fahrtziel lässt sich im Navigationssystem vorwählen.
-> Das Fahrtziel ist im Navigationssystem vorwählbar.

01. Die Scheinwerfer lassen sich automatisch verstellen.

02. Die Seitenspiegel lassen sich einklappen.

03. Die Türen lassen sich mit einer Fernsteuerung verschließen.

04. Die Sitze lassen sich in der Höhe verstellen.

05. Die Sitze lassen sich im Winter beheizen.

06. Die Temperatur lässt sich automatisch regeln.

07. Die Fahrgeschwindigkeit lässt sich mit dem Tempomat einstellen.

08. Die Radioprogramme lassen sich abspeichern.

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Passiversatz

7 - Wirtschaft

Formen Sie die Sätze ins Passiv um. Achten Sie auf das Tempus.
Die Pleite der Firma war nicht mehr zu vermeiden.
-> Die Pleite der Firma konnte nicht vermieden werden.

01. Die Firma ließ sich nicht retten.

02. Durch die Verlagerung der Produktion ins Ausland lassen sich höhere Gewinne
erreichen.

03. Die Firmenleitung ließ sich nicht von der Änderung ihrer Entscheidung überzeu-
gen.

04. Ein neuer Job ist nicht leicht zu finden.

05. Langzeitarbeitslose sind vom Arbeitsamt kaum vermittelbar.

06. Der Antrag auf Arbeitslosenhilfe ist jedes Jahr neu zu stellen.

07. Die Steuern sind vom Arbeitgeber direkt ans Finanzamt zu überweisen.

08. Kosten für die Fahrt zur Arbeit und für Berufskleidung sind von der Steuer absetz-
bar.

09. Bei Krankheit ist der Lohn sechs Wochen lang fortzuzahlen.

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Passiversatz

8 - Meine Mutter schickt mir ein Paket

Formulieren Sie die Sätze mit Hilfe des bekommen-Passivs wie im Beispiel.
Meine Mutter schickt mir ein Paket mit Lebensmitteln.
Ich bekomme von meiner Mutter ein Paket mit Lebensmitteln geschickt.

a. Schule

Der Deutschlehrer erklärt den Schülern die Grammatik.

Die Sportlehrerin bringt den Schülern den Salto bei.

Der Grundschullehrer erzählt den Kindern eine Geschichte.

Der Direktor verbietet den Schülern das Rauchen auf dem Schulhof.

Die Klassenlehrerin stellt den Schülern die neue Mitschülerin vor.

Der Mathematiklehrer zeigt den Abiturienten den Lösungsweg der Aufgabe.

b. Urlaub

Der Arzt verschreibt dem Afrikaurlauber ein Mittel zur Malariaprophylaxe.

Ein Passant beschreibt den Touristen den Weg zum Bahnhof.

Der Reiseleiter zeigt den Reisenden die Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Der Taxifahrer empfiehlt den Touristen ein gutes Hotel.

Die Marktfrau schenkt den Touristen eine Orange.

Mein Freund leiht mir für den Urlaub sein Fahrrad.

c. Betrieb

Die Firmenleitung hat den Mitarbeitern der Versandabteilung die Entlassung mitge-
teilt.

Der Abteilungsleiter hat der Mitarbeiterin eine Gehaltserhöhung versprochen.

Der Chef hat den besten Mitarbeitern attraktive Stellen im Ausland angeboten.

Der Projektleiter beschreibt den Mitarbeitern den Projektplan.

Der Meister hat den Auszubildenden das Ausbildungszentrum gezeigt.

Die Firma liefert den Kunden die Waren innerhalb einer Woche.

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Passiversatz

Lösungen: Passiversatz

1 - Kann man dieses Problem lösen?

01. Diese Pilze sind essbar. 02. Dieses Wasser ist trinkbar. 03. Diese Krankheit ist heil-
bar. 04. Dieses Auto ist reparierbar. 05. Diese Pullover sind waschbar. 06. Dieser Ter-
min ist verschiebbar. 07. Dieser Mantel ist abänderbar. 08. Diese Ideen sind verwirk-
lichbar. 09. Dieses Fenster ist abschließbar. 10. Diese Prüfungen sind wiederholbar.

2 - Die Aufgabe war unlösbar

01. Die Straße konnte befahren werden. 02. Die Katastrophe konnte nicht vorge-
hersehen werden. 03. Der Plan konnte nicht durchgeführt werden. 04. Das Projekt
konnte nicht bezahlt werden. 05. Die Absicht konnte durchschaut werden. 06. Die
Kritik konnte nicht überhört werden. 07. Die Geldverschwendung konnte nicht ent-
schuldigt werden. 08. Die Argumente konnten widerlegt werden. 09. Das Ziel konnte
erreicht werden. 10. Die Hindernisse konnten überwunden werden. 11. Seine Schrift
konnte nicht gelesen werden. 12. Auf den Mitarbeiter konnte nicht verzichtet wer-
den.

3 - Der Fehler kann nicht korrigiert werden

01. Die Krankheit ist nicht zu heilen. Die Krankheit lässt sich nicht heilen. Die Krank-
heit ist nicht heilbar. 02. Das Problem ist nicht zu lösen. Das Problem lässt sich nicht
lösen. Das Problem ist nicht lösbar. 03. Der Termin ist nicht zu ändern. Der Termin
lässt sich nicht ändern. Der Termin ist nicht änderbar. 04. Der Pullover ist nicht zu
waschen. Der Pullover lässt sich nicht waschen. Der Pullover ist nicht waschbar. 05.
Die Fahrkarte ist nicht zu übertragen. Die Fahrkarte lässt sich nicht übertragen. Die
Fahrkarte ist nicht übertragbar. 06. Der Park ist nicht zu erweitern. Der Park lässt sich
nicht erweitern. Der Park ist nicht erweiterbar. 07. Die Idee ist nicht zu realisieren.
Die Idee lässt sich nicht realisieren. Die Idee ist nicht realisierbar. 08. Das Wetter ist
nicht vorherzusehen. Das Wetter lässt sich nicht vorhersehen. Das Wetter ist nicht
vorhersehbar. 09. Der Tumor ist nicht zu operieren. Der Tumor lässt sich nicht ope-
rieren. Der Tumor ist nicht operierbar. 10. Die Aussage ist nicht zu überprüfen. Die
Aussage lässt sich nicht überprüfen. Die Aussage ist nicht überprüfbar.

4 - Gentechnik

01. Die Risiken der Gentechnik für die Gesundheit der Menschen können noch nicht
abgesehen werden. 02. Nach Meinung der Befürworter kann durch Gentechnik der
Hunger besiegt werden. 03. Zur Bekämpfung des Hungers können gentechnisch
veränderte Pflanzen eingesetzt werden. 04. Die weltweite Nahrungsmittelproduktion

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Passiversatz
kann durch Gentechnik leicht verdoppelt werden. 05. Das Misstrauen gegen gen-
manipulierte Lebensmittel kann nach Meinung der Befürworter der Gentechnik nur
mit dem Sicherheitsdenken der Deutschen erklärt werden. 06. Es stellt sich aber die
Frage, ob die Risiken gentechnischer Eingriffe in die Natur heute wirklich schon abge-
schätzt werden können. 07. Man kann nicht verhindern, dass sich genmanipuliertes
Saatgut durch den Wind auch auf konventionell angebauten Äckern ausbreitet. 08.
Alternative Züchtungsmethoden beweisen, dass die Visionen der Gentechniker auch
auf konventionellem Weg z. B. durch Rückbesinnung auf traditionelle Sorten, erreicht
werden können.

5 - Mit Gesten Computer steuern

01. In naher Zukunft werden die wenigsten Geräte noch über Tasten oder herkömmli-
che Fernbedienungen bedient werden können. 02. Schon länger wird intensiv daran
geforscht, wie technische Geräte mit Sprachbefehlen, Blicken oder Gesten gesteu-
ert werden können. 03. Es kann allerdings nicht vorhergesagt werden, in welchen
Bereichen sich diese Technik durchsetzen wird. 04. Durch die Bedienung von Radio,
Navi oder Klimaanlage per Sprache kann die Sicherheit beim Autofahren erhöht
werden. 05. Fernsehgeräte von Samsung und Lenovo können schon von diesem Jahr
an auch im Gestenmodus gesteuert werden. 06. Wahrscheinlich werden in Zukunft
sämtliche Geräte, die um den Fernseher und die Musikanlage versammelt sind, auch
mit Sprachbefehlen bedient werden können. 07. Auch wenn es nach Science Fiction
klingt, kann diese Technik auf den Ständen der Computer-Messe Cebit schon jetzt
bestaunt werden.

6 - Moderne Autotechnik

01. Die Scheinwerfer sind automatisch verstellbar. 02. Die Seitenspiegel sind ein-
klappbar. 03. Die Türen sind mit einer Fernsteuerung verschließbar. 04. Die Sitze sind
in der Höhe verstellbar. 05. Die Sitze sind im Winter beheizbar. 06. Die Temperatur ist
automatisch regelbar. 07. Die Fahrgeschwindigkeit ist mit dem Tempomat einstellbar.
08. Die Radioprogramme sind abspeicherbar.

7 - Wirtschaft

01. Die Firma konnte nicht gerettet werden. 02. Durch die Verlagerung der Produk-
tion ins Ausland können höhere Gewinne erreicht werden. 03. Die Firmenleitung
konnte nicht von der Änderung ihrer Entscheidung überzeugt werden. 04. Ein neuer
Job kann nicht leicht gefunden werden. 05. Langzeitarbeitslose können vom Arbeits-
amt kaum vermittelt werden. 06. Der Antrag auf Arbeitslosenhilfe muss jedes Jahr
neu gestellt werden. 07. Die Steuern müssen vom Arbeitgeber direkt ans Finanzamt
überwiesen werden. 08. Kosten für die Fahrt zur Arbeit und für Berufskleidung kön-
nen von der Steuer abgesetzt werden. 09. Bei Krankheit muss der Lohn sechs Wochen
lang fortgezahlt werden.

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Passiversatz

8 - Meine Mutter schickt mir ein Paket

a. Schule

Die Schüler bekommen vom Deutschlehrer die Grammatik erklärt. / Die Schüler be-
kommen von der Sportlehrerin den Salto beigebracht. / Die Kinder bekommen von
der Grundschullehrer eine Geschichte erzählt. / Die Schüler bekommen vom Direktor
das Rauchen auf dem Schulhof verboten. / Die Schüler bekommen von der Klassen-
lehrerin die neue Mitschülerin vorgestellt. / Die Abiturienten bekommen vom Mathe-
matiklehrer den Lösungsweg der Aufgabe gezeigt.

b. Urlaub

Der Afrikaurlauber bekommt vom Arzt ein Mittel zur Malariaprophylaxe verschrieben.
/ Die Touristen bekommen von einem Passanten den Weg zum Bahnhof beschrie-
ben. / Die Reisenden bekommen vom Reiseleiter die Sehenswürdigkeiten der Stadt
gezeigt. / Die Touristen bekommen vom Taxifahrer ein gutes Hotel empfohlen. / Die
Touristen bekommen von der Marktfrau eine Orange geschenkt. / Ich bekomme von
meinem Freund für den Urlaub sein Fahrrad geliehen.

c. Betrieb

Die Mitarbeiter der Versandabteilung haben von der Firmenleitung die Entlassung
mitgeteilt bekommen. / Die Mitarbeiterin hat vom Abteilungsleiter eine Gehaltserhö-
hung versprochen bekommen. / Die besten Mitarbeiter haben vom Chef attraktive
Stellen im Ausland angeboten bekommen. / Die Mitarbeiter bekommen vom Pro-
jektleiter den Projektplan beschrieben. / Die Auszubildenden haben vom Meister das
Ausbildungszentrum gezeigt bekommen. / Die Kunden bekommen von der Firma die
Waren innerhalb einer Woche geliefert.

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Gemischte Übungen zum Passiv

Gemischte Übungen zum Passiv

1 - Der Arzt operiert den Mann

Wie heißen die Sätze im Passiv in allen Zeitformen?

Der Arzt operiert den Mann. Der Mann wird von dem Arzt operiert.

Der Arzt operierte den Mann.

Der Arzt hat den Mann operiert.

Der Arzt hatte den Mann operiert.

Der Arzt wird den Mann operieren.

Der Arzt wird den Mann operiert


haben.

Ich repariere mein Fahrrad.

Ich reparierte mein Fahrrad.

Ich habe mein Fahrrad repariert.

Ich hatte mein Fahrrad repariert.

Ich werde mein Fahrrad reparieren.

Ich werde mein Fahrrad repariert


haben.

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Gemischte Übungen zum Passiv

Du schreibst den Brief.

Du schriebst den Brief.

Du hast den Brief geschrieben.

Du hattest den Brief geschrieben.

Du wirst den Brief schreiben.

Du wirst den Brief geschrieben ha-


ben.

2 - Die Studenten lesen das Buch

Wie heißen die Sätze im Aktiv und Passiv in allen Zeitformen?

Präsens Die Studenten lesen das


Buch.

Präteritum

Perfekt

Plusquamperfekt

Futur I

Futur II

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Gemischte Übungen zum Passiv

Präsens Sie bearbeitet den Text.

Präteritum

Perfekt

Plusquamperfekt

Futur I

Futur II

Präsens Wir bereiten die Party vor.

Präteritum

Perfekt

Plusquamperfekt

Futur I

Futur II

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Gemischte Übungen zum Passiv

Präsens Der Lehrer bestraft euch.

Präteritum

Perfekt

Plusquamperfekt

Futur I

Futur II

3 - Die Geschichte der Paralympics

Setzen Sie die Sätze ins Passiv. Benützen Sie im Passiv die gleiche Z e i t wie im Aktiv.

01. Sir Ludwig Guttman setzte Sport als Therapie für Querschnittsgelähmte ein.

02. Er hat 1948 die ersten Weltspiele für Rollstuhlfahrer organisiert.

03. Seit 1960 versuchte man die Weltspiele der Behinderten im gleichen Rhythmus
wie die Olympischen Spiele auszutragen.

04. 1980 hatte man in Arnheim einen Teilnehmerrekord erreicht.

05. Acht Jahre später trug man die Weltspiele der Behinderten erstmals unter dem
Namen Paralympics aus.

06. Fast alle Disziplinen der Behinderten führte man im gleichen Stadion wie die
Olympischen Spiele durch.

07. Heute veranstaltet man die Paralympics alle vier Jahre im Anschluss an die
Olympischen Spiele.

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Gemischte Übungen zum Passiv

4 - MINT-Fächer

Bilden Sie Passivsätze.


Der Verein der Ingenieure beklagt, dass zu wenige Studenten MINT-Fächer studieren.
-> Vom Verein der Ingenieure wird beklagt, dass von zu wenigen Studenten MINT-
Fächer studiert werden.

01. Ein Drittel der Studenten in Baden-Württemberg studiert MINT-Fächer.

02. Die Industrie hat die Sorge, den MINT-Nachwuchs langfristig nicht sichern zu
können.

03. Mit Veranstaltungen wie dem „Girl‘s Day“ versucht man, den Frauenanteil in den
MINT-Fächern zu erhöhen.

04. In einigen Fächern wie z.B. Medizintechnik konnte man den Frauenanteil so schon
auf fast 50 Prozent steigern.

05. Allerdings sucht man beim Studienfach Maschinenbau händeringend nach mehr
Studenten.

06. MINT-Fächer sollten nur mathematisch besonders begabte Studenten wählen.

07. Bei einem freiwilligen Test hat man bei Studienanfängern erschreckende Wissens-
lücken in Mathe festgestellt.

08. Eine simple Frage zu Winkelfunktionen konnte ein Großteil der Studienanfänger
nicht beantworten.

09. Das liegt unter anderem daran, dass man in der Schule wegen der Verkürzung der
Schulzeit mathematische Inhalte gestrichen hat.

10. Trotz aller Bemühungen der Universitäten brechen 20 bis 25 Prozent der Studen-
ten das Maschinenbaustudium ab.

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Gemischte Übungen zum Passiv

5 - Der Kampf gegen die Kernschmelze in Fukushima

Setzen Sie die Sätze vom Aktiv ins Passiv und vom Passiv ins Aktiv.
Man hat auf dem Gelände des Kernkraftwerks Plutonium entdeckt.
-> Auf dem Gelände des Kernkraftwerks ist Plutonium entdeckt worden.

01. Die Arbeiter konnten die Reaktorkerne nicht kühlen.

02. Meerwasser soll die Überhitzung der Reaktoren stoppen.

03. Tausende Tonnen Meerwasser werden in das Reaktorgebäude gepumpt.

04. Im Umfeld des Reaktors wurde stark verstrahltes Wasser gefunden.

05. Durch die dicke Tonschicht unter dem Kraftwerk könnte das radioaktive Wasser
gefiltert und eine unkontrollierte Verbreitung im Meer verhindert werden.

06. Im Meer sind hohe Konzentrationen von radioaktivem Jod festgestellt worden.

07. Die Techniker reparierten die Kabel im Reaktor.

08. Wegen der Strahlung wurden die Rettungsarbeiten am Wochenende unterbro-


chen.

09. Man musste drei verletzte Arbeiter ins Krankenhaus bringen.

10. Die Betreiberfirma des Reaktors hat die bisher höchste Strahlenbelastung gemes-
sen.

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Gemischte Übungen zum Passiv

6 - Nach dem Reaktorunglück in Japan

Setzen Sie die Sätze ins Passiv.


Die japanische Regierung weitet die Evakuierungszone aus.
-> Die Evakuierungszone wird von der japanischen Regierung ausgeweitet.
Die japanische Regierung muss die Evakuierungszone ausweiten.
-> Die Evakuierungszone muss von der japanischen Regierung ausgeweitet wer-
den.

01. Die USA und Greenpeace empfehlen die Sperrzone auf 80 Kilometer auszuweiten.

02. Spezialisten von Greenpeace nehmen unabhängige Messungen der Strahlenwer-


te vor.

03. Die Atombehörde stuft das Unglück auf der Skala der Atomunfälle hoch.

04. Man muss japanische Lebensmittel auf Radioaktivität prüfen.

05. Man darf japanische Lebensmittel nicht mehr ohne Kontrolle in die EU importie-
ren.

06. Die Lebensmittelkontrolleure in Europa sollen zusätzliche Stichproben von Im-


portlebensmitteln nehmen.

07. Man erhöht die Grenzwerte für die Strahlenbelastung in Lebensmitteln aus Japan.

08. In Deutschland erwartet man die ersten mit Strahlen belasteten Schiffe.

09. Das Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht die Strahlenwerte regelmäßig im


Internet.

10. Eine internationale Expertenkommission soll den havarierten Reaktor untersu-


chen.

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Gemischte Übungen zum Passiv

7 - Hurrikan Sandy

Ist hier Passiv möglich? Entscheiden Sie selbst.


Die Politiker haben die New Yorker Bürger vor dem Hurrikan gewarnt.
-> Die New Yorker Bürger sind von den Politikern vor dem Hurrikan gewarnt worden.

01. Gegen halb neun strömt eine große schwarze Flutwelle die First Avenue hinauf.

02. In großen Teilen Manhattans fällt das Licht aus.

03. Auf der Westseite hat die Elektrizitätsgesellschaft den Strom vorsichtshalber ab-
gestellt.

04. An der Ostseite hat das Wasser eine Trafostation geflutet.

05. An der Südspitze Manhattans steigt das Wasser auf 4,30 Meter über Normal.

06. Im Finanzdistrikt schwimmen verlassene Polizeiautos durch die Straßen.

07. In einem Großkrankenhaus überschwemmen die Wassermassen die Notstromag-


gregate.

08. Die Feuerwehr muss alle Patienten der Klinik evakuieren.

09. Viele Straßen und U-Bahn-Tunnel sind mit Wasser vollgelaufen.

10. Wegen des starken Windes hat die Polizei sicherheitshalber alle Brücken nach
Manhattan gesperrt.

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Gemischte Übungen zum Passiv

8 - US-Präsident Obama in Berlin - Sicherheitsmaßnahmen

Welcher Satz ist richtig? Kreuzen Sie an.

1.

a.) Obama und seine Familie werden vermutlich am Dienstagabend auf dem Berliner
Flughafen Tegel landen.

b.) Obama und seine Familie werden vermutlich am Dienstagabend auf dem Berliner
Flughafen Tegel gelandet.

c.) Obama und seine Familie landet vermutlich am Dienstagabend auf dem Berliner
Flughafen Tegel.

2.

a.) Die Zufahrtsstraße vom Flughafen Tegel in die City werden an beiden Tagen ge-
sperrt.

b.) Die Zufahrtsstraße vom Flughafen Tegel in die City wird an beiden Tagen gesper-
ren.

c.) Die Zufahrtsstraße vom Flughafen Tegel in die City ist an beiden Tagen gesperrt.

3.

a.) Auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor haltet der Präsident am Mitt-
woch gegen 15.00 Uhr eine Rede.

b.) Auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor hält der Präsident am Mittwoch
gegen 15.00 Uhr eine Rede.

c.) Auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor hat der Präsident am Mittwoch
gegen 15.00 Uhr eine Rede gehaltet.

4.

a.) Nur rund 4500 geladene Gäste dürfen bei der Rede am Brandenburger Tor zugehö-
ren.

b.) Nur rund 4500 geladene Gäste dürfen bei der Rede am Brandenburger Tor zuge-
hört werden.

c.) Nur rund 4500 geladene Gäste dürfen bei der Rede am Brandenburger Tor zuhö-
ren.

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Gemischte Übungen zum Passiv

5.

a.) Am Mittwochabend findet in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg ein


Abendessen für den Präsidenten und seine Familie statt.

b.) Am Mittwochabend wird in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg ein


Abendessen für den Präsidenten und seine Familie stattgefunden.

c.) Am Mittwochabend wird in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg ein


Abendessen für den Präsidenten und seine Familie stattfinden werden.

6.

a.) An vielen Straßen südlich und westlich des Charlottenburger Schlosses dürfen
deshalb am Mittwoch zwischen 8.00 Uhr morgens und 23.00 Uhr nicht angehalten
werden.

b.) An vielen Straßen südlich und westlich des Charlottenburger Schlosses darf des-
halb am Mittwoch zwischen 8.00 Uhr morgens und 23.00 Uhr nicht anhalten werden.

c.) An vielen Straßen südlich und westlich des Charlottenburger Schlosses darf
deshalb am Mittwoch zwischen 8.00 Uhr morgens und 23.00 Uhr nicht angehalten
werden.

7.

a.) Der Schlossbereich ist für Besucher am Mittwoch geschlossen werden.

b.) Der Schlossbereich ist für Besucher am Mittwoch geschlossen.

c.) Der Schlossbereich wird für Besucher am Mittwoch geschlossen worden.

8.

a.) Während des gesamten Präsidentenbesuch muss der Verkehr rund um das Bran-
denburger Tor weiträumig umgeleiten werden.

b.) Während des gesamten Präsidentenbesuch muss der Verkehr rund um das Bran-
denburger Tor weiträumig umleiten werden.

c.) Während des gesamten Präsidentenbesuch muss der Verkehr rund um das Bran-
denburger Tor weiträumig umgeleitet werden.

9.

a.) Den Sicherheitsbereich um den Potsdamer und den Leipziger Platz darf nur von
Anwohnern betreten werden.

b.) Der Sicherheitsbereich um den Potsdamer und den Leipziger Platz darf nur An-
wohner betreten.

c.) Der Sicherheitsbereich um den Potsdamer und den Leipziger Platz darf nur von
Anwohnern betreten werden.

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Gemischte Übungen zum Passiv

10.

a.) Touristen sollten am Dienstag und Mittwoch in der Innenstadt stets damit rech-
nen, dass sie ihren Ausweis vorzeigen müssen.

b.) Touristen sollten am Dienstag und Mittwoch in der Innenstadt stets damit rechnet,
dass sie ihren Ausweis vorgezeigt müssten.

c.) Touristen sollten am Dienstag und Mittwoch in der Innenstadt stets damit rech-
nen, dass sie ihren Ausweis vorzeigen mussten.

9 - Die Zahl der Flüchtlinge wird weiter zunehmen

Passiv oder Futur? Entscheiden Sie.

Passiv Futur
00. Die Zahl der Flüchtlinge wird weiter zunehmen. x
01. In Deutschland ankommende Flüchtlinge werden zuerst
registriert und ärztlich untersucht.
02. Danach werden sie in so genannten Erstaufnahmeeinrich-
tungen untergebracht.
03. Die Flüchtlinge werden Probleme bekommen auf dem frei-
en Markt eine Wohnung zu finden.
04. Deshalb müssen für die Flüchtlinge tausende neuer Woh-
nungen gebaut werden.
05. Für viele Flüchtlinge werden möglicherweise Jahre verge-
hen, bis sie aus den Gemeinschaftsunterkünften ausziehen
können.
06. Viele Deutsche fürchten, dass sich die Flüchtlinge deswe-
gen nicht integrieren werden.
07. Unabhängig davon wird der Strom der Flüchtlinge weiter
zunehmen.
08. Auch in diesem Jahr werden wieder rund eine Millionen
Flüchtlinge in Deutschland erwartet.
09. Deshalb fordern Politiker, dass die Zahl der Flüchtlinge
begrenzt wird.
10. Die Flüchtlinge, die in Deutschland bleiben, werden die
deutsche Gesellschaft nachhaltig verändern.

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Gemischte Übungen zum Passiv

Lösungen: Gemischte Übungen zum Passiv

1 - Der Arzt operiert den Mann

Der Mann wird von dem Arzt operiert. / Der Mann wurde von dem Arzt operiert. /
Der Mann ist von dem Arzt operiert worden. / Der Mann war von dem Arzt operiert
worden. / Der Mann wird von dem Arzt operiert werden. / Der Mann wird von dem
Arzt operiert worden sein.

Mein Fahrrad wird von mir repariert. / Mein Fahrrad wurde von mir repariert. / Mein
Fahrrad ist von mir repariert worden. / Mein Fahrrad war von mir repariert worden. /
Mein Fahrrad wird von mir repariert werden. / Mein Fahrrad wird von mir repariert
worden sein.

Der Brief wird von dir geschrieben. / Der Brief wurde von dir geschrieben. / Der Brief
ist von dir geschrieben worden. / Der Brief war von dir geschrieben worden. / Der
Brief wird von dir geschrieben werden. / Der Brief wird von dir geschrieben worden
sein.

2 - Die Studenten lesen das Buch

Aktiv: Die Studenten lesen das Buch. / Die Studenten lasen das Buch. / Die Studenten
haben das Buch gelesen. / Die Studenten hatten das Buch gelesen. / Die Studenten
werden das Buch lesen. / Die Studenten werden das Buch gelesen haben.

Passiv: Das Buch wird von den Studenten gelesen. / Das Buch wurde von den Studen-
ten gelesen. / Das Buch ist von den Studenten gelesen worden. / Das Buch war von
den Studenten gelesen worden. / Das Buch wird von den Studenten gelesen werden.
/ Das Buch wird von den Studenten gelesen worden sein.

Aktiv: Sie bearbeitet den Text. / Sie bearbeitete den Text. / Sie hat den Text bearbei-
tet. / Sie hatte den Text bearbeitet. / Sie wird den Text bearbeiten. / Sie wird den Text
bearbeitet haben.

Passiv: Der Text wird von ihr bearbeitet. / Der Text wurde von ihr bearbeitet. / Der Text
ist von ihr bearbeitet worden. / Der Text war von ihr bearbeitet worden. / Der Text
wird von ihr bearbeitet werden. / Der Text wird von ihr bearbeitet worden sein.

Aktiv: Wir bereiten die Party vor. / Wir bereiteten die Party vor. / Wir haben die Party
vorbereitet. / Wir hatten die Party vorbereitet. / Wir werden die Party vorbereiten. /
Wir werden die Party vorbereitet haben.

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Gemischte Übungen zum Passiv

Passiv: Die Party wird von uns vorbereitet. / Die Party wurde von uns vorbereitet. /
Die Party ist von uns vorbereitet worden. / Die Party war von uns vorbereitet worden.
/ Die Party wird von uns vorbereitet werden. / Die Party wird von uns vorbereitet
worden sein.

Aktiv: Der Lehrer bestraft euch. / Der Lehrer bestrafte euch. / Der Lehrer hat euch be-
straft. / Der Lehrer hatte euch bestraft. / Der Lehrer wird euch bestrafen. / Der Lehrer
wird euch bestraft haben.

Passiv: Ihr werdet vom Lehrer bestraft. / Ihr wurdet vom Lehrer bestraft. / Ihr seid vom
Lehrer bestraft worden. / Ihr wart vom Lehrer bestraft worden. / Ihr werdet vom Leh-
rer bestraft werden. / Ihr werdet vom Lehrer bestraft worden sein.

3 - Die Geschichte der Paralympics

01. Von Sir Ludwig Guttman wurde Sport als Therapie für Querschnittsgelähmte
eingesetzt. 02. 1948 sind von ihm die ersten Weltspiele für Rollstuhlfahrer organi-
siert worden. 03. Seit 1960 wurde versucht die Weltspiele der Behinderten im glei-
chen Rhythmus wie die Olympischen Spiele auszutragen. 04. 1980 ist in Arnheim
ein Teilnehmerrekord erreicht worden. 05. Acht Jahre später wurden die Weltspiele
der Behinderten erstmals unter dem Namen Paralympics ausgetragen. 06. Fast alle
Disziplinen der Behinderten wurden im gleichen Stadion wie die Olympischen Spiele
durchgeführt. 07. Heute werden die Paralympics alle vier Jahre im Anschluss an die
Olympischen Spiele veranstaltet.

4 - MINT-Fächer

01. Von einem Drittel der Studenten in Baden-Württemberg werden MINT-Fächer


studiert. 02. Die Industrie hat die Sorge, dass der MINT-Nachwuchs langfristig nicht
gesichert werden kann. 03. Mit Veranstaltungen wie dem „Girl‘s Day“ wird versucht,
den Frauenanteil in den MINT-Fächern zu erhöhen. 04. In einigen Fächern wie z.B. Me-
dizintechnik konnte der Frauenanteil so schon auf fast 50 Prozent gesteigert werden.
05. Allerdings wird beim Studienfach Maschinenbau händeringend nach mehr Stu-
denten gesucht. 06. MINT-Fächer sollten nur von mathematisch besonders begabten
Studenten gewählt werden. 07. Bei einem freiwilligen Test sind bei Studienanfängern
erschreckende Wissenslücken in Mathe festgestellt worden. 08. Eine simple Frage zu
Winkelfunktionen konnte von einem Großteil der Studienanfänger nicht beantwortet
werden. 09. Das liegt unter anderem daran, dass in der Schule wegen der Verkürzung
der Schulzeit mathematische Inhalte gestrichen worden sind. 10. Trotz aller Bemü-
hungen der Universitäten wird das Maschinenbaustudium von 20 bis 25 Prozent der
Studenten abgebrochen.

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Gemischte Übungen zum Passiv

5 - Der Kampf gegen die Kernschmelze in Fukushima

01. Die Reaktorkerne konnten von den Arbeitern nicht gekühlt werden. 02. Die
Überhitzung der Reaktoren soll durch Meerwasser gestoppt werden. 03. Man hat
tausende Tonnen Meerwasser in das Reaktorgebäude gepumpt. 04. Im Umfeld des
Reaktors fand man stark verstrahltes Wasser. 05. Durch die dicke Tonschicht unter
dem Kraftwerk könnte man das radioaktive Wasser filtern und eine unkontrollierte
Verbreitung im Meer verhindern. 06. Im Meer hat man hohe Konzentrationen von
radioaktivem Jod festgestellt. 07. Die Kabel im Reaktor wurden von den Technikern
repariert. 08. Wegen der Strahlung unterbrach man die Rettungsarbeiten am Wo-
chenende. 09. Drei verletzte Arbeiter mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
10. Von der Betreiberfirma des Reaktors ist die bisher höchste Strahlenbelastung
gemessen worden.

6 - Nach dem Reaktorunglück in Japan

01. Von den USA und Greenpeace wird empfohlen die Sperrzone auf 80 Kilometer
auszuweiten. 02. Von Spezialisten von Greenpeace werden unabhängige Messun-
gen der Strahlenwerte vorgenommen. 03. Von der Atombehörde wird das Unglück
auf der Skala der Atomunfälle hochgestuft. 04. Japanische Lebensmittel müssen auf
Radioaktivität geprüft werden. 05. Japanische Lebensmittel dürfen nicht mehr ohne
Kontrolle in die EU importiert werden. 06. Von den Lebensmittelkontrolleuren in Eu-
ropa sollen zusätzliche Stichproben von Importlebensmitteln genommen werden.
07. Die Grenzwerte für die Strahlenbelastung in Lebensmitteln aus Japan werden
erhöht. 08. In Deutschland werden die ersten mit Strahlen belasteten Schiffe erwar-
tet. 09. Vom Bundesamt für Strahlenschutz werden die Strahlenwerte regelmäßig im
Internet veröffentlicht. 10. Von einer internationalen Expertenkommission soll der
havarierte Reaktor untersucht werden.

7 - Hurrikan Sandy

01. (---) 02. (---) 03. Auf der Westseite ist von der Elektrizitätsgesellschaft vorsichts-
halber der Strom abgestellt worden. 04. An der Ostseite ist eine Trafostation vom
Wasser geflutet worden. 05. (---) 06. (---) 07. In einem Großkrankenhaus werden die
Notstromaggregate von den Wassermassen überschwemmt. 08. Alle Patienten der
Klinik müssen von der Feuerwehr evakuiert werden. 09. (---) 10. Wegen des starken
Windes sind von der Polizei sicherheitshalber alle Brücken nach Manhattan gesperrt
worden.

8 - Obama in Berlin - Sicherheitsmaßnahmen

1. a.) 2. c.) 3. b.) 4. c.) 5. a.) 6. c.) 7. b.) 8. c.) 9. c.) 10. a.)

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Gemischte Übungen zum Passiv

9 - Die Zahl der Flüchtlinge wird weiter zunehmen

00. Futur 01. Passiv 02. Passiv 03. Futur 04. Passiv 05. Futur 06. Futur 07. Futur 08. Pas-
siv 09.Passiv 10. Futur

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Kapitel 12: Relativsätze

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Relativsätze

1 - Was ist ein Klavierspieler?

Sprechen Sie.
Was ist ein Klavierspieler? -> Ein Klavierspieler ist ein Mann, der Klavier spielt.
Was ist eine Klavierspielerin? -> Eine Klavierspielerin ist eine Frau, die Klavier spielt.

01. Was ist ein Fußballspieler? 02. Was ist eine Fußballspielerin? 03. Was ist ein Tennis-

spieler? 04. Was ist eine Tennisspielerin? 05. Was ist ein Schachspieler? 06. Was ist eine

Schachspielerin? 07. Was ist ein Handballspieler? 08. Was ist eine Handballspielerin?

09. Was ist ein Basketballspieler? 10. Was ist eine Basketballspielerin?

2 - Was ist ein Medizinstudent?

Sprechen Sie.
Was ist ein Medizinstudent? -> Ein Medizinstudent ist ein Mann, der Medizin studiert.

01. Was ist ein Taxifahrer? 02. Was ist eine Taxifahrerin? 03. Was ist ein Obstverkäufer

04. Was ist eine Obstverkäuferin? 05. Was ist ein Geigenbauer? 06. Was ist eine Gei-

genbauerin? 07. Was ist ein Lastwagenfahrer? 08. Was ist eine Lastwagenfahrerin? 09.

Was ist ein Kundenberater? 10. Was ist eine Kundenberaterin?

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Relativsätze

3 - Der Mann, der neben mir wohnt

Ergänzen Sie die Relativpronomen.

00. Das ist der Mann, der neben mir wohnt. 01. Das ist die Frau, _______ neben

mir wohnt. 02. Das ist das Kind, _______ neben mir wohnt. 03. Das ist der Schüler,

_______ neben mir wohnt. 04. Das ist die Malerin, _______ neben mir wohnt. 05. Das

ist das Ehepaar, _______ neben mir wohnt. 06. Das ist die Studentin, _______ neben

mir wohnt. 07. Das ist die Lehrerin, _______ neben mir wohnt. 08. Das ist der Musiker,

_______ neben mir wohnt. 09. Das ist das Paar, _______ neben mir wohnt. 10. Das ist

der Rentner, _______ neben mir wohnt.

4 - Der Mann, den ich besucht habe

Ergänzen Sie die Relativpronomen.

00. Das ist der Mann, den ich besucht habe. 01. Das ist die Frau, _______ ich besucht

habe. 02. Das ist das Kind, _______ ich besucht habe. 03. Das ist der Schüler, _______

ich besucht habe. 04. Das ist die Malerin, _______ ich besucht habe. 05. Das ist das

Ehepaar, _______ ich besucht habe. 06. Das ist die Studentin, _______ ich besucht

habe. 07. Das ist die Lehrerin, _______ ich besucht habe. 08. Das ist der Musiker,

_______ ich besucht habe. 09. Das ist das Paar, _______ ich besucht habe. 10. Das ist

der Rentner, _______ ich besucht habe.

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Relativsätze

5 - Der Mann, dem ich geholfen habe

Ergänzen Sie die Relativpronomen.

00. Das ist der Mann, dem ich geholfen habe. 01. Das ist die Frau, _____ ich geholfen

habe. 02. Das ist das Kind, _____ ich geholfen habe. 03. Das ist der Schüler, _____

ich geholfen habe. 04. Das ist die Malerin, _____ ich geholfen habe. 05. Das ist das

Ehepaar, _____ ich geholfen habe. 06. Das ist die Studentin, _____ ich geholfen habe.

07. Das ist die Lehrerin, _____ ich geholfen habe. 08. Das ist der Musiker, _____ ich

geholfen habe. 09. Das ist das Paar, _____ ich geholfen habe. 10. Das ist der Rentner,

_____ ich geholfen habe.

6 - Das Buch, über das wir gesprochen haben

Ergänzen Sie passende Präpositionen und die bestimmten Artikel.

00. Das ist das Buch, über das wir gesprochen haben. 01. Das ist das Buch, _______

_______ du dich interessiert hast. 02. Das ist das Paket, _______ _______ ich gewar-

tet habe. 03. Das ist der Film, _______ _______ wir gesprochen haben. 04. Das ist das

Geschäft, _______ _______ ich dir erzählt habe. 05. Das ist das Geschenk, _______

_______ sich die Kinder so gefreut haben. 06. Das ist die Verkäuferin, _______

_______ ich mich beim Chef beschwert habe. 07. Das ist das Mädchen, _______

_______ du dich nicht erinnerst. 08. Das ist Telefonnummer, _______ _______ du

gefragt hast. 09. Das ist der Schüler, _______ _______ sich der Lehrer beklagt hat. 10.

Das ist der Mann, _______ _______ ich mein Auto verkauft habe.

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Relativsätze

7 - Kennst du den Mann, der neben mir wohnt

Ergänzen Sie die Artikel und die Relativpronomen.

00. Kennst du den Mann, der neben mir wohnt?

01. Kennst du _______ Frau, _______ neben mir wohnt?

02. Kennst du _______ Kind, _______ neben mir wohnt?

03. Kennst du _______ Schüler, _______ neben mir wohnt?

04. Kennst du _______ Malerin, _______ neben mir wohnt?

05. Kennst du _______ Ehepaar, _______ neben mir wohnt?

06. Kennst du _______ Studentin, _______ neben mir wohnt?

07. Kennst du _______ Lehrerin, _______ neben mir wohnt?

08. Kennst du _______ Musiker, _______ neben mir wohnt?

09. Kennst du _______ Paar, _______ neben mir wohnt?

10. Kennst du _______ Rentner, _______ neben mir wohnt?

8 - Kennst du den Mann, mit dem Anna gesprochen hat

Ergänzen Sie die Artikel und die Relativpronomen.

00. Kennst du den Mann, mit dem Anna gesprochen hat.

01. Kennst du _______ Nachbarin, _______ _______ ich in Urlaub fahre.

02. Kennst du _______ Mädchen, _______ _______ ich mich morgen treffe.

03. Kennst du _______ Lehrer, _______ _______ wir nach Berlin fahren.

04. Kennst du _______ Studenten, _______ _______ wir geredet haben.

05. Kennst du _______ Jungen, _______ _______ ich getanzt habe.

06. Kennst du _______ Kollegin, _______ _______ Peter verheiratet ist.

07. Kennst du _______ Kinder, _______ _______ wir einen Ausflug machen sollen.

08. Kennst du _______ Frau, _______ _______ Thomas gestern im Club war.

09. Kennst du _______ Leute, _______ _______ wir gestritten haben.

10. Kennst du _______ Nachbarn, _______ _______ wir das Fest feiern wollen.

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Relativsätze

9 - Kennst du den Mann, den meine Schwester geheiratet hat

Ergänzen Sie die Artikel und die Relativpronomen.

00. Kennst du den Mann, den meine Schwester geheiratet hat?

01. Kennst du _______ Frau, _______ _______ Peter gesprochen hat?

02. Kennst du _______ Jungen, _______ ich bei den Hausaufgaben geholfen habe?

03. Kennst du _______ Kollegen, _______ gestern angefangen hat?

04. Kennst du _______ Lehrer, _______ wir gestern als Vertretung hatten?

05. Kennst du _______ Professor, _______ du geschrieben hast?

06. Kennst du _______ Nachbarin, _______ ich 10 Euro geliehen habe?

07. Kennst du _______ Mann, _______ _______ wir gesprochen haben?

08. Kennst du _______ Mädchen, _______ ich den Weg gezeigt habe?

09. Kennst du _______ Buch, _______ _______ der Lehrer vorgelesen hat?

10. Kennst du _______ Firma, _______ dieses Produkt herstellt?

11. Kennst du _______ Waschmittel, ________ _______ ich die Wäsche gewaschen
habe?

12. Kennst du _______ Verkäufer, ________ _______ ich den Computer gekauft
habe?

10 - Wie findest du die Frau, die mein Bruder geheiratet hat

Ergänzen Sie die Artikel und die Relativpronomen.

00. Wie findest du die Frau, die mein Bruder geheiratet hat? 01. Hast du von _______

Politiker gehört, _______ man wegen Korruption angeklagt hat? 02. Hast du den

Artikel über _______ Fußballer gelesen, _______ man ein Bein amputieren musste?

03. Hast du _______ Musiker gekannt, _______ an einer Überdosis gestorben ist? 04.

Hast du den Film mit _______ Schauspieler gesehen, _______ den Oscar bekommen

hat? 05. Kennst du das Lied _______ Musikgruppe, _______ dieses Jahr den European

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Relativsätze

Song Contest gewonnen hat? 06. Weißt du den Namen _______ Malers, _______

letzten Monat eine Ausstellung in der Staatsgalerie hatte? 07. Erinnerst du dich an

_______ Unternehmer, _______ sie wegen Steuerhinterziehung verhaftet haben? 08.

Wie heißt noch mal _______ Schriftsteller, _______ den Literaturnobelpreis bekom-

men hat? 09. Gefällt dir _______ Schauspielerin, _______ das neue Bond-Girl ist?

10. Wie findest du _______ Tänzerin, _______ sie die Hauptrolle in Romeo und Julia

gegeben haben?

11 - Im Hotel

Ergänzen Sie die Relativpronomen.

00. In jedem Hotel gibt es einen Gast, der nicht bezahlen will. 01. In jedem Hotel gibt

es einen Gast, ___________ das Zimmer zu laut ist. 02. In jedem Hotel gibt es einen

Gast, ___________ immer über den Preis verhandeln will. 03. In jedem Hotel gibt es

einen Gast, ___________ öfter die Polizei betrunken nach Hause bringt. 04. In je-

dem Hotel gibt es einen Gast, ___________ die halbe Nacht im Zimmer Lärm macht.

05. In jedem Hotel gibt es einen Gast, ___________ ___________ man sich für alles

entschuldigen muss. 06. In jedem Hotel gibt es einen Gast, ___________ mit dem

Frühstück unzufrieden ist. 07. In jedem Hotel gibt es einen Gast, ___________ das

weibliche Personal belästigt. 08. In jedem Hotel gibt es einen Gast, ___________ das

Zimmer nicht sauber genug ist. 09. In jedem Hotel gibt es einen Gast, ___________

man sehr vorsichtig behandeln muss. 10. In jedem Hotel gibt es einen Gast,

___________ alles nicht schnell genug geht. 11. In jedem Hotel gibt es einen Gast,

___________ das Essen nicht schmeckt. 12. In jedem Hotel gibt es einen Gast,

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Relativsätze

___________ immer gleich mit dem Chef sprechen möchte.

b.) Wie heißen die Sätze im Plural? Schreiben Sie.

Beispiel: In jedem Hotel gibt es Gäste, die nicht bezahlen wollen.

12 - In der Schule

Ergänzen Sie die Relativpronomen.

00. In jeder Klasse gibt es einen Schüler, der immer zu viel spricht. 01. In jeder Klasse

gibt es einen Schüler, ________ man immer helfen muss. 02. In jeder Klasse gibt es

eine Schülerin, ________ das Lernen keinen Spaß macht. 03. In jeder Klasse gibt es

Schüler, ________ immer zu spät kommen. 04. In jeder Klasse gibt es einen Schü-

ler, ________ niemand mag. 05. In jeder Klasse gibt es Schüler, ________ nie etwas

fragen kann. 06. In jeder Klasse gibt es Schüler, ________ ________ niemand gerne

zusammenarbeitet. 07. In jeder Klasse gibt es einen Schüler, ________ unsportlich ist.

08. In jeder Klasse gibt es eine Schülerin, ________ alle nett finden. 09. In jeder Klasse

gibt es eine Schülerin, ________ ________ alle sprechen. 10. In jeder Klasse gibt es

Schüler, _________ den Lehrer nicht mögen.

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Relativsätze

13 - Der Karneval

Ergänzen Sie die Relativpronomen.

00. Karneval ist ein Wort, das aus dem Italienischen kommt. 01. Eine Karnevalshoch-

burg ist eine Stadt, ________ der Karneval besonders intensiv gefeiert wird. 02. Im

Karneval haben die Frauen die Macht, ________ sie an Weiberfastnacht symbolisch

übernehmen. 03. Weib ist ein altes deutsches Wort für Frau, ________ heute aber

nur noch als Schimpfwort oder ironisch benutzt wird. 04. Kamellen sind Süßigkeiten,

________ bei den rheinischen Karnevalsumzügen von den Wagen geworfen werden.

05. Ein Hästräger ist ein schwäbisch-alemannischer Narr, ________ mit einem traditi-

onellen Kostüm und einer Maske verkleidet ist. 06. Guggenmusik ist Musik, ________

absichtlich falsch gespielt wird. 07. Ein Fasnetsküchle ist ein Gebäck aus Südwest-

deutschland, ________ aus einem Fettteig besteht. 08. Der Aschermittwoch ist der

Tag, ________ ________ alles vorbei ist. 09. Die Fastenzeit ist die Zeit nach Karneval,

________ ________ man kein Fleisch isst. 10. In der Starkbierzeit, ________ zwei

Wochen nach Aschermittwoch beginnt, wird in Bayern ein Bier gebraut, ________

besonders viel Alkohol enthält.

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Relativsätze

14 - Partnersuche

Ergänzen Sie die Relativpronomen.

00. Naoko ist mit einem Mann verheiratet, der Deutscher ist.

Naoko ist mit einem Mann verheira- Irina sucht einen Mann,
tet,

01. _______ bei Siemens arbeitet. 09. _______ sportlich ist.

02. _______ sie in Japan kennen 10. _______ sie vertrauen kann.
gelernt hat.

03. _______ sie sehr liebt. 11. _______ sie eine Familie gründen
kann.

04. _______ sie drei Jahre verlobt 12. _______ genug Geld hat.
war.

Paul hat eine Freundin, Manuel sucht eine Frau,

05. _______ aus Kenia kommt. 13. _______ gut kochen kann.

06. _______ zwei Jahre jünger ist als 14. _______ er reden kann.
er.

07. _______ er zusammen studiert. 15. _______ er sich verlassen kann.

08. _______ es in Deutschland gut 16. _______ er der größte ist.


gefällt.

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Relativsätze

15 - Im Urlaub arbeiten – und das freiwillig?

Ergänzen Sie die Relativpronomen.

00. Tilmann S., der schon als Student viel gereist ist, arbeitet für „Ingenieure ohne

Grenzen“. 01. Tilmann S. ist kein Mensch, ________ sich im Urlaub nur in die Sonne

legt. 02. Er verbringt seinen Urlaub lieber in Ländern, ________ er den Menschen

helfen kann. 03. Er macht dort neue Erfahrungen, ________ ________ er auch in

seinem Beruf profitiert. 04. Er war z. B. an einer Mädchenschule in Tansania, ________

er geholfen hat, Regenwassertanks zu bauen. 05. Auch Gabriele B. ist als Ärztin schon

oft in Entwicklungsländer gereist, ________ sie in Slums gearbeitet hat. 06. Tanja

K. führt das Reiseunternehmen „Travelworks“, ________ Freiwillige an Projekte in

Entwicklungsländern vermittelt. 07. Eine Lehrerin ist während der Osterferien nach

Sansibar gegangen, ________ sie an einer Schule unterrichtet hat. 08. Zu den Kunden

von “Travelworks” gehört auch eine 73-jährige Pensionärin, ________ schon dreimal

im Ausland war. 09. Eine Anwältin aus Berlin ist nach Indien gefahren, ________ sie

Kinder betreut hat.

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Relativsätze

16 - Kaputt nach Plan

Ergänzen Sie das Relativpronomen mit bzw. ohne Präposition.

00. Viele Firmen bauen in ihre Produkte Sollbruchstellen ein, durch die ein Gerät nach
kurzer Zeit kaputt geht.

01. Oder sie bieten Ersatzteile an, _______ _______ teurer sind als das aktuelle, neue
Modell.

02. Die Herstellung eines Produkts, ________ ________ die maximale Lebensdauer
vorprogrammiert ist, senkt die Produktionskosten.

03. Große Nachteile hat dieses Geschäftsmodell allerdings für den Konsumenten,
_______ _______ gezwungen ist, ständig neue Geräte zu kaufen.

04. Und in den Entwicklungsländern sammelt sich Elektroschrott an, _______


_______ teilweise hochgiftig ist.

05. www-murks-nein-danke.de ist eine Webseite, _______ _______ verärgerte Kun-


den ihre Erfahrungen mit schlecht produzierten Produkten schildern können.

06. Besonders häufig sind es elektrische Geräte, _______ _______ eine Sollbruchstelle
die Lebensdauer verkürzt.

07. Die meisten Firmen, ________ _______ auf der Webseite Vorwürfe gemacht wer-
den, kommen aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik.

08. Verantwortlich für die Sollbruchstellen sind häufig kleine Bauteile, _______
_______ aus Kostengründen Plastik statt Metall verwendet wird.

09. In elektrischen Geräten benötigt man auch viele Rohstoffe, _______ _______ Pro-
duktion viel Energie verbraucht wird.

10. Geräte, _______ _______ ausgedient haben, werden oft in unterentwickelte Län-
der exportiert.

11. Dort ist die Verbrennung des Elektromülls weit verbreitet, _______ _______ eine
Vielzahl hochgiftiger Stoffe freigesetzt wird.

12. Mit verantwortlich für die Wegwerfmentalität sind aber auch die Verbraucher,
_______ _______ immer das neueste Gerät haben wollen.

13. Jeder Verbraucher könnte schließlich auch Produkte kaufen, _______ _______ er
weiß, dass sie eine bessere Qualität haben und länger halten.

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Relativsätze

17 - Personenbeschreibungen

Bilden Sie possessive Relativsätze


Ich spreche mit einem Freund. Sein Bruder lebt auch in Deutschland.
Ich spreche mit einem Freund, dessen Bruder auch in Deutschland lebt.

01. Ich kenne einen Mann. Seine Frau arbeitet bei Porsche.

02. Ich habe einen Freund. Sein Bruder studiert in Deutschland.

03. Ich besuche meinen Onkel. Seine Frau ist im Krankenhaus.

04. Ich spreche mit meiner Nachbarin. Ihre Tochter heiratet nächste Woche.

05. Ich treffe mich mit einer Freundin. Ihr Mann hat sie verlassen.

06. Ich habe viele Freunde. Ihre Eltern sind reich.

07. Ich habe mit einem Mann gesprochen. Sein Vater vermietet eine Wohnung.

08. Ich studiere bei einem Professor. Sein Deutsch ist nicht sehr gut.

09. Ich spreche mit einem Studenten. Seine Schwester hat die Prüfung nicht bestan-
den.

10. Ich erzähle von meiner Lehrerin. Ihr Unterricht gefällt mir gut.

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Relativsätze

18 - Das ist die Frau, deren Mann im Krankenhaus liegt

Ergänzen Sie die possessiven Relativpronomen.

00. Das ist die Frau, deren Mann im Krankenhaus liegt. 01. Das ist das Kind,

____________ Mutter gestorben ist. 02. Das ist die Nachbarin, ____________ Freun-

din die Boutique an der Ecke gehört. 03. Das ist die Postbotin, ____________ Sohn

mit meiner Tochter in eine Klasse geht. 04. Das ist die Lehrerin, ____________ Vater

mein Lehrer war. 05. Das ist der Polizist, ____________ Frau meine Kollegin ist. 06.

Das ist Mann, ____________ Auto gestern gestohlen wurde. 07. Das ist die Familie,

____________ Wohnung gekündigt wurde. 08. Das sind die Kinder, _____________

Schule geschlossen wurde. 09. Das ist der Lehrer, ____________ Unterricht am inte-

ressantesten ist. 10. Das ist der Handwerker, ____________ Angebot uns am besten

gefällt.

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Relativsätze

19 - Wo möchten Sie leben?

Bilden Sie possessive Relativsätze wie im Beispiel und sprechen Sie.

a.) Land b.) Stadt

00. Das Essen schmeckt gut. 00. Die Straßen sind sauber.

01. Die Bewohner sind freundlich zu 01. Das Wohnungsangebot ist ausrei-
Ausländern. chend.

02. Die Sprache ist einfach zu lernen. 02. Die Lage ist reizvoll.

03. Das Klima ist angenehm. 03. Das Erscheinungsbild ist attraktiv.

04. Das Bildungssystem ist gut entwi- 04. Die Bevölkerung ist multikulturell.
ckelt.

05. Der Lebensstandard ist hoch. 05. Das kulturelle Angebot ist vielfäl-
tig.

06. Die Politiker sind nicht korrupt. 06. Der öffentliche Verkehr ist gut aus-
gebaut.

a.) Ich möchte in einem Land leben, dessen Essen gut schmeckt.

b.) Ich möchte in einer Stadt leben, deren Straßen sauber sind.

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Relativsätze

20 - Der Bankeinbruch

Bilden Sie possessive Relativsätze.


In unserem Haus befindet sich eine Bankfiliale. Der Geldautomat der Bankfiliale
wurde neulich zum dritten Mal leer geräumt.
-> In unserem Haus befindet sich eine Bankfiliale, deren Geldautomat neulich
zum dritten Mal leer geräumt wurde.

01. Eine Nachbarin hatte in der Nacht Geräusche gehört. Die Wohnung der Nachbarin
liegt direkt über der Bankfiliale.

02. Sie hat im Dunklen zwei Männer gesehen. Die Gesichter der Männer waren nicht
erkennbar.

03. Die Männer unterhielten sich leise. Die Sprache der Männer konnte die Nachbarin
nicht verstehen.

04. Die Männer rannten zu einem in der Nähe geparkten Auto. Die Nummer des Au-
tos konnte die Nachbarin nicht lesen.

05. Die Nachbarin rief sofort die Polizei an. Die Fahndung der Polizei blieb aber zu-
nächst erfolglos.

06. Erst am nächsten Tag konnte einer der Männer festgenommen werden. Das Han-
dy des Mannes war auf dem Boden der Bankfiliale unter dem Kontoauszugsdrucker
gefunden worden.

07. Wenig später wurde auch der zweite Mann verhaftet. Der Komplize des Mannes
hatte ihn verraten.

08. In ihrem Prozess erhielten die Männer eine geringe Strafe. Das Geständnis der
Männer wurde als strafmildernd anerkannt.

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Relativsätze

21 - Die lieben Nachbarn

Bilden Sie possessive Relativsätze.


Der Mann aus dem ersten Stock links putzt nie die Treppe. Seine Frau ist im Kran-
kenhaus.
-> Der Mann aus dem ersten Stock links, dessen Frau im Krankenhaus ist, putzt nie
die Treppe.

01. Die Zwillinge aus dem dritten Stock rechts weinen immer. Ihre Mutter ist den gan-
zen Tag nicht zu Hause.

02. Die Frau aus dem zweiten Stock rechts ist schon wieder schwanger. Der Mann der
Frau trinkt zu viel.

03. Die WG im vierten Stock macht die ganze Nacht Lärm. Der Mietvertrag der WG
wurde schon gekündigt.

04. Die alte Frau aus dem Erdgeschoss links muss ins Altenheim ziehen. Ihre Tochter
ist gestorben.

05. Die Familie im Erdgeschoss rechts bekommt immer so viel Besuch. Die Kinder der
Familie sind so süß.

06. Der Student aus dem vierten Stock rechts grillt immer auf dem Balkon. Seinem
Vater gehört das Haus.

07. Die Seniorin aus dem ersten Stock rechts hört nicht gut. Der Fernseher der Senio-
rin läuft immer auf voller Lautstärke.

08. Die Studentin aus dem Dachgeschoss bringt jede Woche einen neuen Typ mit. Ihr
Freund hat sie verlassen.

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Relativsätze

22 - Die große Liebe?

Ergänzen Sie die Relativpronomen.


Der Millionär träumt von einer Frau, die sich nicht für sein Geld interessiert.

01. Die Hausfrau träumt von einem Mann, ___________ sie verwöhnen kann.

02. Die Witwe liebt einen Nachbarn, ___________ sie schon viele Jahre Tür an Tür
lebt.

03. Der Geschiedene wünscht sich eine Partnerin, ___________ er vertrauen kann.

04. Die Studentin hat einen Kommilitonen kennen gelernt, ___________ sie sehr
attraktiv findet.

05. Der Unternehmer sucht eine Frau, ___________ sehr selbständig ist.

06. Die Sekretärin interessiert sich für ihren Kollegen, ___________ Frau gestorben ist.

07. Der Lehrer möchte mit einer Kollegin ausgehen, ___________ sehr gut aussieht.

08. Der Professor hat eine Studentin zum Essen eingeladen, ___________ Masterar-
beit er korrigiert hat.

09. Der alte Mann trifft sich heimlich mit einer jungen Dame, ___________ bei einem
Escort-Service arbeitet.

10. Der Heiratsschwindler möchte eine reiche Witwe kennen lernen, ___________ er
eine Weltreise machen kann.

11. Die Christin heiratet nur einen Mann, ___________ sehr gläubig ist.

Und Sie? Schreiben Sie:

Ich träume von

Ich wünsche mir

Ich suche

Ich heirate (nur)

Ich liebe

Ich möchte ... kennen lernen

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Relativsätze

23 - Das ist das Haus, in dem ich wohne

Ersetzen Sie das Relativpronomen wo durch die Präposition in +Artikel und sprechen
Sie.
Das ist das Haus, wo ich wohne. -> Das ist das Haus, in dem ich wohne.

01. Das ist das Restaurant, wo wir gegessen haben. 02. Das ist die Firma, wo mein

Mann arbeitet. 03. Das ist das Uni-Gebäude, wo wir Unterricht haben 04. Das ist der

Buchladen, wo ich mein Deutschbuch gekauft habe. 05. Das ist der Supermarkt, wo

ich immer einkaufe. 06. Das sind die Häuser, wo meine Freunde gewohnt haben. 07.

Das ist das Hotel, wo wir letztes Jahr gewohnt haben. 08. Das ist die Sporthalle, wo

wir trainieren. 09. Das sind die Zelte, wo wir schlafen. 10. Das ist die Bahn, wo ich mei-

ne Tasche vergessen habe.

24 - Jeder möchte woanders leben

Ersetzen Sie wo durch die passende Präposition und das Relativpronomen.


Anna möchte in einer Stadt in England leben, wo sie jeden Tag Fisch and Chips
essen kann.
-> Anna möchte in einer Stadt in England leben, in der sie jeden Tag Fisch and
Chips essen kann.

01. Anna möchte in einem kleinen Dorf leben, wo es noch viel Natur gibt. 02. Martina

möchte in einer Kleinstadt leben, wo die Nachbarn noch miteinander reden. 03. Lina

möchte an einem Strand leben, wo sie den ganzen Tag faul in der Sonne liegen kann.

04. Alex möchte an einem großen See wohnen, wo er jeden Tag angeln kann. 05.

Felix möchte in einer großen Stadt leben, wo er die Nacht zum Tag machen kann. 06.

Nadja möchte auf einer einsamen Insel leben, wo sie niemand stört. 07. Emil möchte

an einem sauberen Fluss wohnen, wo er im Sommer baden kann. 08. Luisa möchte in

der Nähe von Bergen wohnen, wo sie klettern kann.

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Relativsätze

25 - Orte

Ergänzen Sie das Relativpronomen. (Meistens gibt es zwei Möglichkeiten)


a. Ich habe Anne in der englischen Stadt kennen gelernt, wo ich gearbeitet habe.
b. Ich habe Anne in der englischen Stadt kennen gelernt, in der ich gearbeitet
habe.

01. Paul kommt aus der gleichen Stadt, ____________ mein Onkel wohnt.

02. Italien ist ein Land, ____________ ich gerne einmal reisen würde.

03. Heidelberg ist die Stadt in Deutschland, ____________ ich am liebsten studieren
möchte.

04. Berlin ist die Stadt, ____________ meine Familie kommt.

05. Deutschland ist ein Land, ____________ ich gerne arbeiten würde.

06. Meine Lieblingsstadt in Deutschland ist Stuttgart, ____________ ich zwei Jahre
gelebt habe.

07. Eine Online-Partnerbörse ist ein Ort, ____________ man im Internet einen Partner
finden kann.

08. In München gibt es ein Museum, ____________ ich gerne einmal gehen würde.

09. Eine Sprachschule ist ein Platz, ____________ man Deutsch lernen kann.

10. Eine Apotheke ist ein Geschäft, ____________ man Medikamente kaufen kann.

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Relativsätze

26 - Das ist das Haus, wo ich wohne

Ergänzen Sie das Relativpronomen wo, wohin oder woher und ersetzen Sie es
durch eine passende Präposition (mit Artikel).

00. Das ist das Haus, wo ich wohne.

Das ist das Haus, in dem ich wohne.

01. Das ist die Kneipe, ___________ wir ein Bier getrunken haben.

Das ist die Kneipe, _____ _____ wir ein Bier getrunken haben.

02. Das ist der Club, ___________ wir heute Abend gehen.

Das ist der Club, _____ _____ wir heute Abend gehen.

03. Das ist die Stadt, ___________ ich komme.

Das ist die Stadt, _____ _____ ich komme.

04. Das ist der Strand, ___________ ich im Urlaub fahre.

Das ist der Strand, _____ _____ ich im Urlaub fahre.

05. Das ist die Eisdiele, ___________ meine Freundin arbeitet.

Das ist die Eisdiele, _____ _____ meine Freundin arbeitet.

06. Das ist das Land, ___________ mein Mann kommt.

Das ist das Land, _____ _____ mein Mann kommt.

07. Das ist das Kino, ___________ der neue James-Bond-Film läuft.

Das ist das Kino, _____ ______ der neue James-Bond-Film läuft.

08. Das ist die Werkstatt, ___________ ich mein Auto gebracht habe.

Das ist die Werkstatt, _____ _____ ich mein Auto gebracht habe.

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Relativsätze

27 - Sport gefällt mir

Ergänzen Sie.
a. Fußball gefällt mir.
b. Wem Fußball nicht gefällt, der sollte (Basketball spielen).

a. Ergänzen Sie: ich / mich / mir

01. Sport gefällt ______

02. Sport ist für ______ zu schwer

03. Sport ist _____ zu schwer

04. Ich interessiere _____ für Sport

05. Sport Interessiert ______

06. Sport hilft _____ beim Abnehmen.

07. Zu viel Sport schadet _____

08. Sport fehlt _____ , wenn ich zu lange am Computer sitze.

09. Sport begeistert _____

b. Ergänzen Sie jetzt die Relativsätze:

01. ______ Sport nicht gefällt, der sollte ...

02. ______ Sport gefällt, der sollte ...

03. ______ Sport zu schwer ist, der sollte ...

04. _______ Sport interessiert, der sollte ...

05. ______ sich nicht für Sport interessiert, der sollte ...

06. ______ Sport beim Abnehmen nicht hilft, der sollte ...

07. ______ Sport fehlt, der sollte ...

08. ______ Sport begeistert, der sollte ...

09. ______ Sport schadet, der sollte ...

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Relativsätze

28 - Mangelware Masterplatz

Ergänzen Sie das Relativpronomen.


Wer in einem Bachelor-Studiengang studiert, möchte meist im Anschluss ein
Master-Studium beginnen.

01. ________ den Bachelor-Abschluss in der Tasche hat, sollte sich so schnell wie
möglich in einem Master-Studiengang einschreiben.

02. _______ jetzt beginnt, hat bessere Chancen, einen Platz zu bekommen, als in drei
oder vier Jahren.

03. _______ keine guten Noten hat, sollte sich bei weniger beliebten Hochschulen
z.B. im Osten Deutschlands bewerben.

04. _______ es nicht in den Osten zieht, kann es bei einer privaten Hochschule pro-
bieren.

05. _______ das zu teuer ist, könnte über ein Fernstudium nachdenken.

06. _______ ________ das nicht in Frage kommt, dem bleibt als letzte Möglichkeit ins
Ausland gehen

07. _______ sich für das Ausland entscheidet, sollte sich rechtzeitig vor dem ge-
wünschten Beginn des Masterstudiums informieren.

08. _______ bestimmte Fächer wie Pharmazie oder Psychologie studiert, sollte vorab
klären, ob der ausländische Master in Deutschland anerkannt wird.

09. ________ es gar nicht gelingt, einen der raren Plätze zu bekommen, kann auch
erst einmal eine Ausbildung oder einen Job anfangen.

10. _______ als Berufstätigen noch der Ehrgeiz packt, kann berufsbegleitend den
Master absolvieren

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Relativsätze

29 - Digitale Urlaubshelferlein

Ergänzen Sie wer, wen oder wem.


Wer ein Hotel oder eine Ferienwohnung sucht, der findet bei booking.com eine
reichhaltige Auswahl von Angeboten aus aller Welt.

01. ________ Preise vergleichen will, der findet zahllose Preisvergleichsportale.

02. ________ das Flugzeug zu teuer ist, der kann mit GoEuro alle Verbindungen mit

dem Flugzeug, der Bahn und von Fernbussen innerhalb vieler Länder Europas vergli-

chen.

03. ________ ein fremdsprachiges Wort nicht einfällt, der greift auf ein Online-Wör-

terbuch zurück oder lässt sich gleich den ganzen Satz von Babelfish übersetzen.

04. ________ das Umrechnen fremder Währungen plagt, der bedient sich eines Wäh-

rungsrechners.

05. ________ nicht weiß, wie er sich im fremden Land verhalten soll, der ist bei World

Customs and Culture richtig.

06. ________ das Wetter zu schlecht ist, der kann sich bei einer Wetter-App informie-

ren, ob er abreisen soll oder ob es sich lohnt noch länger zu bleiben.

07. ________ der Hunger treibt, der liest die Restaurantbewertungen bei tripadvisor.

08. ________ ein passendes Restaurant gefunden hat, der kann bei MyTable in ver-

schiedenen Restaurants in Europa einen Tisch reservieren.

09. ________ sich wie ein Einheimischer fühlen möchte, der findet bei Spotted by

locals Insidertipps.
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Relativsätze

30 - Unternehmensgründung

Formulieren Sie die Aussagen mit einem Relativsatz allgemeiner.


Wenn ich ein Unternehmen gründen möchte, muss ich zahlreiche rechtliche
wirtschaftlich-finanzielle und praktische Aspekte beachten.
-> Wer ein Unternehmen gründen möchte, muss zahlreiche rechtliche wirtschaft-
lich-finanzielle und praktische Aspekte beachten.

01. Wenn ich eine Idee für eine Unternehmensgründung gefunden habe, muss ich
überlegen, in welcher Unternehmensform ich diese umsetzen möchte.

02. Wenn ich eine Firma gründe, muss ich sie bei der Gemeinde und beim Finanzamt
anmelden.

03. Wenn ich Gründer werden möchte, darf ich rechtliche Fragen nie aus den Augen
verlieren.

04. Wenn ich ein Unternehmen gründe, brauche ich nicht mehr als einen Schreib-
tisch, ein Telefon und einen Computer.

05. Wenn ich sicher gehen will, sollte ich im Idealfall ein Jahr durchhalten können,
ohne Geld verdienen zu müssen.

06. Wenn ich kein Startkapital habe, habe ich wenig andere Möglichkeiten als einen
Kredit bei meiner Hausbank zu beantragen.

07. Wenn ich rechtliche und finanzielle Fragen geklärt habe, sollte ich mich mit
weiteren wichtigen Fragen wie Lieferanten, Personal, Buchführung und Marketing
beschäftigen.

08. Wenn ich eine Familie habe, sollte ich mich auch fragen, wie ich Familie und Un-
ternehmerdasein vereinbaren kann.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 186


Relativsätze

09. Wenn ich eine Firma aufbaue, arbeite ich in den ersten Jahren deutlich mehr als
vorher.

10. Wenn ich kleine Kinder habe, sollte ich ernsthaft darüber nachdenken, ob jetzt
der richtige Zeitpunkt zur Gründung ist.

11. Wenn ich mit Erfolg gründen möchte, sollte ich vor allem ehrlich zu mir selbst
sein.

31 - Die Berlinale

Ergänzen Sie die Artikel und Relativpronomen.


Berlin ist die Hauptstadt von Deutschland.

Setzen Sie die folgenden Artikel bzw. Relativpronomen in die Lücken im Text:

Das - das - das - dem - den - den - den - der - der - der - der - der - Die - die - die - die - die -
Die - Die - die - die - einem - einer

______ Internationalen Filmfestspiele von Berlin (Berlinale) sind nicht nur ______

wichtigste Filmschau Deutschlands, sondern auch ______ größte Publikumsfestival

______ Welt. Gegründet wurde ______ Berlinale im Jahr 1951. Zunächst fand sie im

Sommer statt, seit 1978 im Februar. Während ______ Berlinale steht Berlin im Mit-

telpunkt ______ internationalen Filmwelt. Über ______ roten Teppich des Festivals

schreiten ______ großen Filmstars, ______ ihre neuen Filme ______ Fans und ______

Kritikern präsentieren. In zehn Tagen werden rund 400 Filme gezeigt. ______ Herz

des Festivals ist ______ Wettbewerb. ______ Gewinnerfilme werden von __________

internationalen Jury mit ______ Goldenen und Silbernen Bären ausgezeichnet.

______ Filme ______ Berlinale laufen in Kinos, ______ über ______ ganze Stadt

verteilt sind. Aber ______ Zentrum des Festivals befindet sich in __________ Kino am

Potsdamer Platz im Zentrum von Berlin.

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Relativsätze

32 - Baldiges Aus für Hollands größte Touristenattraktion

Ergänzen Sie die passenden Relativpronomen.


Ein Coffeeshop ist ein Geschäft in Holland, wo man Marihuana kaufen kann.
Ein Coffeeshop ist ein Geschäft in Holland, in dem man Marihuana kaufen kann.

01. Die berühmten Coffeeshops in den Niederlanden, __________ jeder Marihuana


zu günstigen Preisen einkaufen kann, dürfen in Zukunft keine Drogen mehr an Aus-
länder verkaufen

02. Das steht in einem Gesetzesentwurf, __________ der niederländische Justizminis-


ter vorgelegt hat.

03. Im Coffeeshop können dann nur noch Menschen einkaufen, __________ in den
Niederlanden wohnen.

04. Außerdem werden die 750 Coffeeshops, __________ alleine 225 in Amsterdam
liegen, geschlossene Clubs, __________ nur für Mitglieder zugänglich sind.

05. Mitglieder des Coffeeshops erhalten einen Mitgliedsausweis, __________ sie


einkaufen können.

06. Coffeeshops, __________ weniger als 350 Meter von einer Schule entfernt liegen,
müssen geschlossen werden.

07. Das Gesetz, _________ noch vom Parlament verabschiedet werden muss, soll
spätestens nach der Sommerpause in Kraft treten.

08. Das Gesetz richtet sich hauptsächlich gegen zehntausende Drogentouristen,


_________ meist aus den Nachbarländern anreisen.

09. Die Coffeshops, __________ sich besonders junge Leute problemlos mit Drogen
eindecken können, gelten als eine der größten Touristenattraktionen Hollands.

10. Ein Inhaber eines Coffeeshops, __________ nicht namentlich genannt werden
möchte, beklagt, dass die Umsätze der Coffeeshops durch die neue Vorschrift einbre-
chen würden.

11. Möglicherweise ist das genau das, __________ der niederländische Justizminister
beabsichtigt.

12. Kritiker des neuen Gesetzes befürchten, dass niederländische Jugendliche über
18 Jahre, __________ weiterhin im Coffeeshop einkaufen können, die Drogen dann
auf der Straße weiterverkaufen.

13. Wer die Situation in den Niederlanden kennt, __________ weiß, dass es vermut-
lich genau so kommen wird.

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Relativsätze

33 - Unerwünschte Gäste

Ergänzen Sie die Relativpronomen.

00. Die Globalisierung bringt gefährliche Mücken aus entlegenen Gebieten der Welt

in Regionen, die dicht besiedelt sind.

01. Zum Beispiel sind die tropischen und subtropischen Regionen Südamerikas, Af-

rikas und Asiens die Hauptverbreitungsgebiete der gestreiften Asiatischen Tigermü-

cke, _____________ das Dengue-Virus übertragen wird.

02. Durch den Klimawandel finden die Mücken aber mittlerweile auch in Europa Be-

dingungen vor, _____________ ihre Ausbreitung begünstigen.

03. Das Dengue-Fieber ist eine von Stechmücken übertragene Krankheit,

_____________ es keine Impfung oder Therapie gibt und _____________ in schwe-

ren Fällen tödlich verläuft.

04. Die leichte Form des Dengue-Fiebers fühlt sich dagegen an wie eine Grippe,

_____________ die wenigsten Menschen zum Arzt gehen.

05. Besonders gefährlich für die Betroffenen ist eine Zweitinfektion, _____________

sie mit einem anderen Virus-Typ infiziert werden als bei der Erstinfektion.

06. Nach Europa werden die Mücken zum Beispiel in gebrauchten Autoreifen einge-

schleppt, _____________ im Freien gelagert waren und _____________ die Mücken

ihre Eier abgelegt hatten.

07. Neben dem Dengue-Virus überträgt die Tigermücke auch das West-Nil-Virus,

_____________ in den USA seit 1999 mehrere 10.000 Menschen erkrankt sind.

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Relativsätze

Lösungen: Relativsätze

1 - Was ist ein Klavierspieler?

01 der 02. die 03. der 04. die 05. der 06. 07. der 08. die 09. der 10. die

2 - Was ist ein Medizinstudent?

01. der 02. die 03. der 04. die 05. der 06. die 07. der 08. die 09. der 10. die

3 - Der Mann der neben mir wohnt

01. die 02. das 03. der 04. die 05. das 06. die 07. die 08. der 09. das 10. der

4 - Der Mann, den ich besucht habe

01. die 02. das 03. den 04. die 05. das 06. die 07. die 08. den 09. das 10. den

5 - Der Mann, dem ich geholfen habe

01. der 02. dem 03. dem 04. dem 05. dem 06. der 07. der 08. dem 09. dem 10. dem

6 - Das Buch, über das wir gesprochen haben

01. für das 02. auf das 03. über den 04. von dem 05. über/auf das 06. über die 07. an
das 08. nach der 09. über den 10. an den

7 - Kennst du den Mann, der neben mir wohnt

01. die/die 02. das/das 03. den/der 04. die/die 05. das/das 06. die/die 07. die/die 08.
den/der 09. das/das 10. den/der

8 - Kennst du den Mann, mit dem Anna gesprochen hat.

01. die / mit der 02. das / mit dem 03. den / mit dem 04. den (die) / mit dem (mit de-
nen) 05. den (die) / mit dem (mit denen) 06. die / mit der 07. die / mit denen 08. die /
mit der 09. die / mit denen 10. die / mit denen

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Relativsätze

9 - Kennst du den Mann, den meine Schwester geheiratet hat

01. die/mit der, über die 02. den/dem 03. den/der 04. den/den 05. den/dem 06. die/
der 07. den/mit dem, über den 08. das/dem 09. das/aus dem 10. die/die 11. das/mit
dem 12. den/bei dem

10 - Wie findest du die Frau, die mein Bruder geheiratet hat

01. dem, den 02. den, dem 03 den, der 04. dem, der 05. der, die 06. des, der 07. den,
den 08. der, der 09. die, die 10. die, der

11 - Im Hotel

a.) 01. dem 02. der 03. den 04. der 05. bei dem 06. der 07. der 08. dem 09. den 10.
dem 11. dem 12. der

b.) 01. denen 02. die 03. die 04. die 05. bei denen 06. die 07. die 08. denen 09. die 10.
denen 11. denen 12. die

12 - Der Karneval

01. in der 02. die 03. das 04. die 05. der 06. die 07. das 08. an dem 09. in der 10. die -
das

13 - In der Schule

01. dem 02. der 03. die 04. den 05. die 06. mit denen 07. der 08. die 09. über die 10.
die

14 - Partnersuche

01. der 02. den 03. den/der 04. mit dem 05. die 06. die 07. mit der 08. der 09. der 10.
dem 11. mit dem 12. der 13. die 14. mit der 15. auf die 16. für die

15 - Im Urlaub arbeiten – und das freiwillig?

01. der / 02. wo / 03. denen / 04. wo / 05. wo / 06. das / 07. wo / 08. die / 09. wo

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Relativsätze

16 - Kaputt nach Plan

01. die 02. bei dem 03. der 04. der 05. auf der 06. bei denen 07. denen 08. bei denen /
in denen 09. bei deren 10. die 11. bei der 12. die 13. von denen

17 - Personenbeschreibungen

1. Ich kenne einen Mann, dessen Frau bei Porsche arbeitet. 2. Ich habe einen Freund,
dessen Bruder in Deutschland studiert. 3. Ich besuche meinen Onkel, dessen Frau im
Krankenhaus ist. 4. Ich spreche mit meiner Nachbarin, deren Tochter nächste Woche
heiratet. 5. Ich treffe mich mit einer Freundin, deren Mann sie verlassen hat. 6. Ich
habe viele Freunde, deren Eltern reich sind. 7. Ich habe mit einem Mann gesprochen,
dessen Vater eine Wohnung vermietet. 8. Ich studiere bei einem Professor, dessen
Deutsch nicht sehr gut ist. 9. Ich spreche mit einem Studenten, dessen Schwester die
Prüfung nicht bestanden hat. 10. Ich erzähle von meiner Lehrerin, deren Unterricht
mir gut gefällt.

18 - Das ist die Frau, deren Mann im Krankenhaus liegt

01. dessen 02. deren 03. deren 04. deren 05. dessen 06. dessen 07. deren 08. deren 09.
dessen 10. dessen

19 - Wo möchten Sie leben?

a.) 01. Ich möchte in einem Land leben, dessen Bewohner freundlich zu Ausländern
sind. 02. Ich möchte in einem Land leben, dessen Sprache einfach zu lernen ist. 03. Ich
möchte in einem Land leben, dessen Klima angenehm ist. 04. Ich möchte in einem
Land leben, dessen Bildungssystem gut entwickelt ist. 05. Ich möchte in einem Land
leben, dessen Lebensstandard hoch ist. 06. Ich möchte in einem Land leben, dessen
Politiker nicht korrupt sind.

b.) 01. Ich möchte in einer Stadt leben, deren Wohnungsangebot ausreichend. 02. Ich
möchte in einer Stadt leben, deren Lage reizvoll. 03. Ich möchte in einer Stadt leben,
deren Erscheinungsbild attraktiv. 04. Ich möchte in einer Stadt leben, deren Bevölke-
rung ist multikulturell. 05. Ich möchte in einer Stadt leben, deren kulturelles Angebot
vielfältig. 06. Ich möchte in einer Stadt leben, deren öffentlicher Verkehr gut ausge-
baut.

20 - Der Bankeinbruch

01. Eine Nachbarin, deren Wohnung direkt über der Bankfiliale liegt, hatte in der
Nacht Geräusche gehört. 02. Sie hat im Dunklen zwei Männer gesehen, deren Gesich-
ter nicht erkennbar waren. 03. Die Männer, deren Sprache die Nachbarin nicht ver-

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 192


Relativsätze

stehen konnte, unterhielten sich leise. 04. Die Männer rannten zu einem in der Nähe
geparkten Auto, dessen Nummer die Nachbarin nicht lesen konnte. 05. Die Nachba-
rin rief sofort die Polizei an, deren Fahndung aber zunächst erfolglos blieb. 06. Erst
am nächsten Tag konnte einer der Männer festgenommen werden, dessen Handy auf
dem Boden der Bankfiliale unter dem Kontoauszugsdrucker gefunden worden war.
07. Wenig später wurde auch der zweite Mann verhaftet, dessen Komplize ihn ver-
raten hatte. 08. In ihrem Prozess erhielten die Männer, deren Geständnis als strafmil-
dernd anerkannt wurde, eine geringe Strafe.

21 - Die lieben Nachbarn

01. Die Zwillinge aus dem dritten Stock rechts, deren Mutter den ganzen Tag nicht
zu Hause ist, weinen immer. 02. Die Frau aus dem zweiten Stock rechts, deren Mann
zu viel trinkt, ist schon wieder schwanger. 03. Die WG im vierten Stock, deren Miet-
vertrag schon gekündigt wurde, macht die ganze Nacht Lärm. 04. Die alte Frau aus
dem Erdgeschoss links, deren Tochter gestorben ist, muss ins Altenheim ziehen. 05.
Die Familie im Erdgeschoss rechts, deren Kinder so süß sind, bekommt immer so viel
Besuch. 06. Der Student aus dem vierten Stock rechts, dessen Vater das Haus gehört,
grillt immer auf dem Balkon. 07. Die Seniorin aus dem ersten Stock rechts, deren
Fernseher immer auf voller Lautstärke läuft, hört nicht gut. 08. Die Studentin aus dem
Dachgeschoss, deren Freund sie verlassen hat, bringt jede Woche einen neuen Typ
mit.

22 - Die große Liebe?

01. der/den (!) 02. mit dem 03. der 04. den 05. die 06. dessen 07. die 08. deren 09. die
10. mit der 11. der

23 - Das ist das Haus, in dem ich wohne

01. in dem 02. in der 03. in dem 04. in dem 05. in dem 06. in denen 07. in dem 08. in
der 09. in denen 10. in der

24 - Jeder möchte woanders leben

01. in dem 02. in der 03. an dem 04. an dem 05. in der 06. auf der 07. in dem 08. in
denen

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 193


Relativsätze

25 - Orte

01. wo/in der 02. wohin/in das 03. wo/in der 04. woher/aus der 05. wo/in dem 06. wo
07. wo/an dem 08. wohin/in das 09. wo/an dem 10. wo/in dem

26 - Das ist das Haus, wo ich wohne

01. in der - wo 02. in den - wohin 03. aus der - woher 04. an den - wohin 05. in der - wo
06. aus dem - woher 07. in dem - wo 08. in die - wohin

27 - Sport gefällt mir

a. 01. mir 02. mich 03. mir 04. mich 05. mich 06. mir 07. mir 08. mir 09. mich

b. 01. Wem 02. Wem 03. Wem 04. Wen 05. Wer 06. Wem 07. Wem 08. Wen 09. Wem

28 - Mangelware Masterplatz

01. Wer 02. Wer 03. Wer 04. Wen 05. Wem 06. Für wen 07. Wer 08. Wer 09. Wem 10. Wen

29 - Digitale Urlaubshelferlein

01. Wer 02. Wem 03. Wem 04. Wen 05. Wer 06. Wem 07. Wen 08. Wer 09. Wer

30 - Unternehmensgründung

01. Wer eine Idee für eine Unternehmensgründung gefunden hat, muss sich überle-
gen, in welcher Unternehmensform er diese umsetzen möchte. 02. Wer eine Firma
gründet, muss sie bei der Gemeinde und beim Finanzamt anmelden. 03. Wer Gründer
werden möchte, darf rechtliche Fragen nie aus den Augen verlieren. 04. Wer ein Un-
ternehmen gründet, braucht nicht mehr als einen Schreibtisch, ein Telefon und einen
Computer. 05. Wer sicher gehen will, sollte im Idealfall ein Jahr durchhalten können,
ohne Geld verdienen zu müssen. 06. Wer kein Startkapital hat, hat wenig andere
Möglichkeiten als einen Kredit bei seiner Hausbank zu beantragen. 07. Wer rechtliche
und finanzielle Fragen geklärt hat, sollte sich mit weiteren wichtigen Fragen wie
Lieferanten, Personal, Buchführung und Marketing beschäftigen. 08. Wer eine Familie
hat, sollte sich auch fragen, wie er Familie und Unternehmerdasein vereinbaren kann.
09. Wer eine Firma aufbaut, arbeitet in den ersten Jahren deutlich mehr als vorher. 10.
Wer kleine Kinder hat, sollte ernsthaft darüber nachdenken, ob jetzt der richtige Zeit-
punkt zur Gründung ist. 11. Wer mit Erfolg gründen möchte, sollte vor allem ehrlich
zu sich selbst sein.

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Relativsätze

31 - Die Berlinale

Die Internationalen Filmfestspiele von Berlin (Berlinale) sind nicht nur die wichtigste
Filmschau Deutschlands, sondern auch das größte Publikumsfestival der Welt. Ge-
gründet wurde die Berlinale im Jahr 1951. Zunächst fand sie im Sommer statt, seit
1978 im Februar. Während der Berlinale steht Berlin im Mittelpunkt der internatio-
nalen Filmwelt. Über den roten Teppich des Festivals schreiten die großen Filmstars,
die ihre neuen Filme den Fans und den Kritikern präsentieren. In zehn Tagen werden
rund 400 Filme gezeigt. Das Herz des Festivals ist der Wettbewerb. Die Gewinnerfilme
werden von einer internationalen Jury mit den Goldenen und Silbernen Bären ausge-
zeichnet. Die Filme der Berlinale laufen in Kinos, die über die ganze Stadt verteilt sind.
Aber das Zentrum des Festivals befindet sich in einem Kino am Potsdamer Platz im
Zentrum von Berlin.

32 - Baldiges Aus für Hollands größte Touristenattraktion

01. wo (in denen) 02. den 03. die 04. von denen / die 05. mit dem 06. die 07. das 08.
die 09. wo (in denen) 10. der 11. was 12. die 13. der

33 - Unerwünschte Gäste

01. durch die 02. die 03.gegen die / die 04. mit der 05. bei der 06. die / in denen 07. an
dem

Weitere Übungen

Übungen zur Umformung von Relativsätzen in Partizipialattribute finden sich im fol-


genden Kapitel „Partizipialattribute“.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 195


Kapitel 13: Partizipialattribute

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 196


Partizipialattribute

1 - Menschen in der Stadt (I)

Bilden Sie aus den Relativsätzen Partizipialattribute.

00. ein Mann, der singt ein singender Mann

01. ein Mann, der arbeitet

02. ein Kind, das spielt

03. eine Frau, die einkauft

04. Schüler, die rennen

05. ein Baby, das schreit

06. ein Kind, das weint

07. eine Mutter, die schimpft

08. Touristen, die fotografieren

09. ein Rentner, der spazieren geht

10. Ein Musiker, der Gitarre spielt

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 197


Partizipialattribute

2 - Am Bahnhof (I)

Bilden Sie aus den Relativsätzen Partizipialattribute.


ein Zug, der ankommt -> ein ankommender Zug

01. ein Zug, der langsam einfährt

02. Zugreisende, die auf dem Bahnsteig warten

03. Schüler, die rennen

04. Müll, der achtlos auf den Boden geworfen wurde

05. ein Kind, das nicht abgeholt wurde

06. Männer, die schnell gehen

07. eine Mutter mit Kinderwagen, die aussteigt

08. Passagiere, die einsteigen

09. eine S-Bahn, die sich verspätet hat.

10. ein Fahrkartenschalter, der geschlossen ist

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Partizipialattribute

3 - Am Bahnhof (II)

Bilden Sie aus den Partizipialattributen Relativsätze.


ein ankommender Zug -> ein Zug, der ankommt

11. ein nicht funktionierender Geldautomat

12. zu spät ankommende Züge

13. ein abfahrender ICE

14. zum Zug eilende Menschen

15. ein voll beladener Gepäckwagen

16. angekommene Reisende

17. ein pfeifender Zugschaffner

18. ein zu spät gekommener Rentner

19. eine stark bremsende Lokomotive

20. kontrollierende Polizisten

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 199


Partizipialattribute

4 - An der Uni

Bilden Sie aus den Partizipialattributen Relativsätze.


ein arbeitender Student -> ein Student, der arbeitet.

01. ein eingeschriebener Student

02. ein beurlaubter Student

03. eine exmatrikulierte Studentin

04. eine abgelehnte Bewerberin

05. ein abgeschlossenes Studium

06. ein abgebrochenes Studium

07. eine forschende Professorin

08. ein lehrender Professor

09. eine eingegangene Bewerbung

10. eine abgelaufene Bewerbungsfrist

11. ein verschobener Prüfungstermin

12. eine abgesagte Vorlesung

13. ein fehlgeschlagenes Experiment

14. eine geschlossene Unibibliothek

15. ein neu errichtetes Unigebäude

16. ein voll besetzter Hörsaal

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 200


Partizipialattribute

5 - Probleme mit dem Autoverkehr

Bilden Sie aus den Partizipialattributen Relativsätze.


das parkende Auto -> das Auto, das parkt

01. der zunehmende Autoverkehr

02. der stark zunehmende Autoverkehr

03. der in Städten und Dörfern stark zunehmende Autoverkehr

04. der in Städten und Dörfern seit vielen Jahren stark zunehmende Autoverkehr

05. die wachsenden Probleme

06. die durch den Autoverkehr wachsenden Probleme

07. die durch den starken Autoverkehr wachsenden Probleme

08. die durch den starken Autoverkehr in den Innenstädten wachsenden Probleme

09. die verursachten Schäden

10. die vom Autoverkehr verursachten Schäden

11. die vom Autoverkehr an zahlreichen Gebäuden verursachten Schäden

12. die vom Autoverkehr durch Abgase und Erschütterungen an zahlreichen Gebäu-
den verursachten Schäden

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Partizipialattribute

13. die vorgeschlagenen Lösungen

14. die von Politikern vorgeschlagenen Lösungen

15. die von Politikern aller Parteien vorgeschlagenen Lösungen

16. die von verschiedenen Politikern aller Parteien vorgeschlagenen Lösungen

17. die in letzter Zeit von verschiedenen Politikern aller Parteien vorgeschlagenen
Lösungen

18. die in letzter Zeit im Parlament von verschiedenen Politikern aller Parteien vorge-
schlagenen Lösungen

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Partizipialattribute

6 - Beim Arzt

Bilden Sie aus den Relativsätzen Partizipialattribute.


Ein kleiner Junge hat eine Nase, die verstopft ist.
Ein kleiner Junge hat eine verstopfte Nase.

01. Eine junge Frau kommt wegen eines Ausschlags, der juckt.

02. Eine andere Frau zeigt dem Arzt eine Wunde, die sich entzündet hat.

03. Eine Schülerin hat ein Bein, das geschwollen ist.

04. Ein Jugendlicher hat ein Loch im Kopf, das blutet.

05. Ein Geschäftsmann möchte Tabletten für seinen Magen, der übersäuert ist.

06. Ein Bauarbeiter kommt mit einem Zeh, der gequetscht wurde.

07. Eine Mutter beruhigt ihr Kleinkind, das schreit.

08. Die Arzthelferin röntgt einen Finger, der gebrochen ist.

09. Eine alte Frau braucht ein Rezept für ihren Rücken, der stark schmerzt.

10. Ein Mädchen möchte ein Mittel für ihr Auge, das ständig tränt.

11. Ein älterer Herr kommt wegen seines Blutdrucks, der etwas erhöht ist.

12. Ein Kind hat Fieber, das rasch ansteigt.

13. Ein junger Mann bringt einen Kollegen mit Atemnot, die plötzlich aufgetreten ist.

14. Ein Mann lässt seinen Hals untersuchen, der seit Wochen gerötet ist.

15. Ein alter Mann hat Rückenschmerzen, die ins Bein ausstrahlen.

16. Ein Schüler kommt mit einem Freund, der am Kopf verletzt ist.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 203


Partizipialattribute

7 - Wissenschaftliche Studien

Bilden Sie aus den Relativsätzen Partizipialattribute.


eine Untersuchung, die vor Kurzem vorgestellt wurde
-> eine vor Kurzem vorgestellte Untersuchung

01. eine Studie, die veröffentlicht wurde

02. eine Studie, die letzte Woche veröffentlicht wurde

03. eine Studie, die letzte Woche von der Europäischen Union veröffentlicht wurde

04. eine Studie, die letzte Woche von der Europäischen Union in Brüssel veröffentlicht
wurde

05. die Untersuchungsergebnisse, die kritisiert wurden

06. die Untersuchungsergebnisse, die heftig kritisiert wurden

07. die Untersuchungsergebnisse, die von anderen Wissenschaftlern heftig kritisiert


wurden

08. die Untersuchungsergebnisse, die von anderen Wissenschaftlern wegen ihrer


Ungenauigkeit heftig kritisiert wurden

09.die Untersuchungsergebnisse, die in verschiedenen Fachzeitschriften von anderen


Wissenschaftlern wegen ihrer Ungenauigkeit heftig kritisiert wurden

10. die Experimente, die von Studenten durchgeführt werden

11. die Experimente, die von Studenten selbst durchgeführt werden

12. die Experimente, die von Studenten im Rahmen einer Übung selbst durchgeführt
werden

13. die Experimente, die von Studenten im Rahmen einer Übung mithilfe eines Mas-
senspektrometers selbst durchgeführt werden

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Partizipialattribute

8 - Lebensmittelverschwendung in Deutschland

Formen Sie die Relativsätze in ein Partizipialattribut um.


Die Lebensmittel, die weggeworfen werden
-> Die weggeworfenen Lebensmittel

01. Wissenschaftler der Uni Stuttgart haben die Menge der Lebensmittel untersucht,
die jährlich nutzlos in den Müll befördert werden.

02. Die gesamte Masse der Lebensmittel, die jedes Jahr in Deutschland weggeworfen
werden, würde 275000 Lastwagen füllen.

03. Mehr als 60 Prozent der Lebensmittel, die unnütz vernichtet werden, landen bei
den Küchenabfällen.

04. Die Menge des Haushaltsgeldes, das auf diese Weise vergeudet wird, summiert
sich auf 940 Euro pro Haushalt.

05. Wie es dazu kommt, verdeutlicht eine Umfrage, die vom Ministerium für Ernäh-
rung und Landwirtschaft durchgeführt wurde.

06. Die meisten Befragten begründen das Wegwerfen von Lebensmitteln mit dem
Haltbarkeitsdatum, das abgelaufen ist.

07. Dieses Haltbarkeitsdatum, das auf die Verpackungen aufgedruckt ist, führt zu
großen Missverständnissen.

08. Die Waren, die mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum etikettiert wurden, sind oft
noch lange nach Ablauf dieses Datums genießbar.

09. In professionellen Küchen wird im Gegensatz zu den privaten Haushalten nur ein
Prozent der Waren verschwendet, die eingekauft wurden.

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Partizipialattribute

9 - Alterndes Europa

Formen Sie die Partizipialattribute in einen Relativsatz um.


Die wachsende Bevölkerung -> Die Bevölkerung, die wächst

01. Afrika und Asien verzeichnen eine stetig steigende Bevölkerungszahl.

02. In europäischen Ländern überwiegen dagegen schrumpfende Bevölkerungszah-


len.

03. Nicht in allen europäischen Ländern gibt es eine über Jahrzehnte gewachsene
Infrastruktur für die Kinderbetreuung.

04. Diese existiert vorwiegend in Ländern mit gut in den Arbeitsmarkt integrierten
Frauen.

05. Ganz Europa verfügt über eine ständig älter werdende Bevölkerung.

06. Die unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg geborenen Babyboomer gehen in
den nächsten Jahren in Rente.

07. Die bereits in den letzten Jahren stark gestiegenen Kosten der Rentenkassen wer-
den deshalb weiter in die Höhe gehen.

08. Die arbeitende Bevölkerung wird dagegen ab 2014 weiter schrumpfen.

09. Probleme bereitet diese Entwicklung vor allem den mit Reformen nur mühsam
vorankommenden, südeuropäischen Ländern wie Griechenland und Italien.

10. Ein wichtiger, die Bevölkerungsentwicklung beeinflussender Faktor ist die Migra-
tion.

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Partizipialattribute

10 - Das Handy als Portemonnaie

Formen Sie die Partizipialattribute in einen Relativsatz um


Die für das Bezahlen mit dem Handy benutzte Technik ist eigentlich nicht neu.
-> Die Technik, die für das Bezahlen mit dem Handy benutzt wird, ist eigentlich
nicht neu.

01. Die beim Bezahlen mit dem Handy zum Einsatz kommende Technik heißt NFC*.

02. NFC ist das Zusammenführen verschiedener schon vor längerer Zeit entwickelter
Applikationen auf einem Mobiltelefon.

03. Die Kreditkartenunternehmen sagen, dass die NFC-Technik nur eine den Zugang
zum Kartenlesegerät optimierende Weiterentwicklung ist.

04. Per Funk kontaktlos übertragene Daten sind an Fabriktoren oder bei der Leihwa-
gen-Vermietung längst gängige Praxis.

05. Damit sichere Bezahlsysteme mit NFC-Technik aufgebaut werden können, müs-
sen viele Firmen aber ihre teilweise seit Jahren bestehenden Infrastrukturen komplett
umbauen.

06. Deshalb liegen die mit dem neuen Verfahren verkauften Produkte im Moment
noch im einstelligen Prozentbereich.

07. Allerdings haben viele neu auf den Markt kommende Handys schon einen integ-
rierten NFC-Chip.

08. Viele Handynutzer fürchten sich aber davor, dass die auf dem Handy gespeicher-
ten persönlichen und privaten Bezahlinformationen verloren gehen könnten.

*NFC = Near Field Communication

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 207


Partizipialattribute

11 - Der Ehec-Erreger

Formen Sie die Partizipialattribute in einen Relativsatz um.


Das für den Ausbruch tödlicher Durchfallerkrankungen verantwortlich gemachte
Ehec-Bakterium ist offenbar keine Mutation eines seltenen Serotyps.
-> Das Ehec-Bakterium, das für den Ausbruch tödlicher Durchfallerkrankungen
verantwortlich gemacht wird, ist offenbar keine Mutation eines seltenen Serotyps.

01. Bei dem jetzt identifizierten Bakterium handelt es sich vermutlich um eine Kreu-
zung aus zwei bekannten Serotypen.

02. Das erklärte die bei der Weltgesundheitsorganisation WHO für das Thema Nah-
rungsmittelsicherheit zuständige Mitarbeiterin.

03. Forscher aus China und Deutschland haben in dem Erbgut des von ihnen unter-
suchten Bakteriums zwei verschiedene Bakterienstämme gefunden.

04. Die an der Untersuchung beteiligten Forscher sagten, dass einer der Bakteri-
enstämme aus Afrika bekannt sei.

05. Das ungewöhnlich ansteckende Bakterium produziert mehr Gifte als andere Bak-
terien.

06. Ein Gegenmittel gegen die in zahlreichen Fällen zum lebensbedrohlichen Hus-
Syndrom führende Infektion gibt es bis jetzt nicht.

07. Mehrere schwer erkrankte Schwangere werden in den Krankenhäusern behan-


delt.

08. Die Warnung vor in Verdacht geratenen spanischen Gurken hat die EU-Kommissi-
on wieder aufgehoben.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 208


Partizipialattribute

09. Die für den Verbraucherschutz zuständige Ministerin Ilse Aigner erklärte, dass die
spanischen Gurken nicht den Erreger trügen.

10. Russland hat in der Zwischenzeit den Import von aus der EU stammendem Frisch-
gemüse verboten.

12 - Die Erweiterung der Europäischen Union

Formen Sie die Relativsätze in ein Partizipialattribut um.


In Europa gibt es immer mehr Menschen, die zwei oder drei Fremdsprachen spre-
chen.
-> In Europa gibt es immer mehr zwei oder drei Fremdsprachen sprechende Men-
schen.

01. Die Länder, die im Osten von Europa liegen, sind Teil der europäischen
Geschichte.

02. Der Nationalismus, der im 19. Jahrhundert entstanden ist, isolierte die Menschen
in den verschiedenen Teilen Europas.

03. Die Überwindung dieser Trennung ist die Grundidee des europäischen Einigungs-
prozesses, der nach dem Krieg in Gang gesetzt wurde.

04. Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, die 1957 gegründet wurde, hatte zu-
nächst sechs Mitglieder.

05. Heute hat die EU, die in den letzten Jahren immer wieder erweitert wurde, 28
Mitgliedsstaaten.

06. Menschen, die aus der Europäischen Union kommen, können in der EU ohne
Reisepass reisen.

07. Die Osterweiterung der EU, die von vielen Menschen kritisiert wird, wurde im Jahr
2013 vorläufig abgeschlossen.

08. In den neuen Mitgliedsländern der EU gibt es immer noch viele Menschen, die
sich benachteiligt fühlen.
Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 209
Partizipialattribute

09. Die Märkte der neuen EU-Länder, die stark wachsen, wirken sich vor allem auf die
deutsche Wirtschaft positiv aus.

10. In Deutschland gibt es sehr viele Arbeitsplätze, die vom Export abhängig sind.

13 - UNESCO Weltkulturerbe in Deutschland

Bilden Sie aus den Partizipialattributen Relativsätze.


einzigartige Zeugnisse einer vergangenen Kulturepoche
einzigartige Zeugnisse einer Kulturepoche, die vergangen ist

01. Der Aachener Dom ist das erste in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommene
deutsche Kulturdenkmal.

02. Von den zahlreichen im 19. und 20. Jahrhundert in Westeuropa und Nordameri-
ka errichteten Eisenhütten ist die Völklinger Hütte die einzige, die noch vollständig
erhalten ist.

03. Das nach einem Entwurf von Georg Muche 1923 als Musterhaus realisierte „Haus
am Horn“ ist ein typisches Beispiel für die Architektur des Weimarer Bauhauses.

04. Die Wilhelmshöhe in Kassel mit ihren weltweit einmaligen das natürliche Gefälle
des Bergparks nutzenden Wasserspielen ist ein einzigartiges barockes Gesamtkunst-
werk.

05. Das Gartenreich Dessau-Wörlitz spiegelt die philosophischen Ideale der Aufklä-
rung in einer Kunst, Erziehung und Wirtschaft harmonisch miteinander verbindenden
Landschaftsgestaltung.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 210


Partizipialattribute

06. Die zu dem Gebäudekomplex der Museumsinsel gehörenden fünf Museumsbau-


ten des Pergamon-Museums, des Alten Museums, der Nationalgalerie, des Bode-Mu-
seums und des Neuen Museums illustrieren die Entwicklung neuzeitlichen Museums-
Designs.

07. Das in der Nähe von Karlsruhe liegende Kloster Maulbronn gilt als die am vollstän-
digsten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen.

08. Der während seiner gesamten über sechshundertjährigen Bauzeit nach unverän-
derten Baupläne erstellte Kölner Dom war bei seiner Fertigstellung im 19. Jahrhun-
dert das größte Gebäude der Welt.

09. Die sechs zwischen dem Ersten Weltkrieg und dem Machtantritt der Nationalsozi-
alisten entstandenen Wohnsiedlungen der Berliner Moderne geben eine internatio-
nal anerkannte Antwort auf die Wohnungsprobleme des Industriezeitalters.

10. Trier, die im Jahre 16 v. Chr. als „Augusta Treverorum“ gegründete älteste Stadt
Deutschlands liefert ein außergewöhnliches Zeugnis der Römerzeit im heutigen
Deutschland.

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Partizipialattribute

14 - Gefährliche Stecher

Formen Sie die Partizipialattribute in Relativsätze um.


Die Heimat der in Europa eingewanderten Asiatischen Tigermücke sind tropische
und subtropische Regionen.
Die Heimat der Asiatischen Tigermücke, die in Europa eingewandert ist, sind tropi-
sche und subtropische Regionen.

01. Die Globalisierung bringt gefährliche Mücken aus entlegenen Gebieten der Welt
in dicht besiedelte Regionen.

02. Die häufig im Gepäck von Touristen oder in Kisten und Warencontainern reisen-
den Mücken, finden durch den Klimawandel mittlerweile auch in Europa günstige
Überlebensbedingungen vor.

03. Auch auf im Freien gelagerten Altreifen gelangen Mückeneier nach Europa.

04. Die gestreifte Asiatische Tigermücke überträgt von Tropenmedizinern gefürchtete


Krankheiten wie das Chikungunya-oder das Dengue-Fieber.

05. Das Dengue-Fieber ist eine von den Stechmücken übertragene, in schweren
Fällen tödlich verlaufende Krankheit, gegen die es weder eine Impfung noch eine
Therapie gibt.

06. Es gehört zu den sich weltweit am schnellsten ausbreitenden Viruserkrankungen.

07. Reisenden in tropische Gebiete wird deshalb empfohlen möglichst den ganzen
Körper bedeckende Kleidung zu tragen.

08. Auch sollte man in den betroffenen Reisegebieten unter mit Mückenschutzmit-
teln imprägnierten Moskitonetzen schlafen.

09. Die Weltgesundheitsorganisation geht von jährlich bis zu einhundert Millionen


von der Asiatischen Tigermücke gestochenen Menschen aus.

10. An dem ebenfalls von der Asiatischen Tigermücke übertragenen West-Nil-Virus


sind in den USA seit 1999 weit über tausend Menschen gestorben.

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Partizipialattribute

Lösungen: Partizipialattribute

1 - Menschen in der Stadt (I)

01. ein arbeitender Mann 02. ein spielendes Kind 03. eine einkaufende Frau 04. ren-
nende Schüler 05. ein schreiendes Baby 06. ein weinendes Kind 07. eine schimpfen-
de Mutter 08. fotografierende Touristen 09. ein spazieren gehender Rentner 10. ein
Gitarre spielender Musiker

2 - Am Bahnhof (I)

01. ein langsam einfahrender Zug 02. auf dem Bahnsteig wartende Zugreisende 03.
rennende Schüler 04. achtlos auf den Boden geworfener Müll 05. ein nicht abgehol-
tes Kind 06. schnell gehende Männer 07. eine aussteigende Mutter mit Kinderwagen
08. einsteigende Passagiere 09. eine verspätete S-Bahn 10. ein geschlossener Fahrkar-
tenschalter

3 - Am Bahnhof (II)

11. ein Geldautomat, der nicht funktioniert 12. Züge, die zu spät ankommen 13. ein
ICE, der abfährt 14. Menschen, die zum Zug eilen 15. ein Gepäckwagen, der voll be-
laden ist/wurde 16. Reisende, die angekommen sind 17. ein Zugschaffner, der pfeift
18. ein Rentner, der zu spät gekommen ist 19. eine Lokomotive, die stark bremst 20.
Polizisten, die kontrollieren

4 - An der Uni

01. ein Student, der eingeschrieben ist (wurde) 02. ein Student, der beurlaubt ist
(wurde) 03. eine Studentin, die exmatrikuliert wurde (ist) 04. eine Bewerberin, die
abgelehnt wurde (ist) 05. ein Studium, das abgeschlossen ist (wurde) 06. ein Studium,
das abgebrochen wurde (ist) 07. eine Professorin, die forscht 08. ein Professor, der
lehrt 09. eine Bewerbung, die eingegangen ist 10. eine Bewerbungsfrist, die abge-
laufen ist 11. ein Prüfungstermin, der verschoben wurde (ist) 12. eine Vorlesung, die
abgesagt wurde (ist) 13. ein Experiment, das fehlgeschlagen ist 14. eine Unibiblio-
thek, die geschlossen ist (wurde) 15. ein Unigebäude, das neu errichtet wurde 16. ein
Hörsaal, der voll besetzt ist

5 - Probleme mit dem Autoverkehr

01. der Autoverkehr, der zunimmt 02. der Autoverkehr, der stark zunimmt 03. der Au-
toverkehr, der in Städten und Dörfern stark zunimmt 04. der Autoverkehr, der in Städ-

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Partizipialattribute

ten und Dörfern seit vielen Jahren stark zunimmt 05. die Probleme, die wachsen 06.
die Probleme, die durch den Autoverkehr wachsen 07. die Probleme, die durch den
starken Autoverkehr wachsen 08. die Probleme, die durch den starken Autoverkehr in
den Innenstädten wachsen 09. die Schäden, die verursacht wurden (werden) 10. die
Schäden, die vom Autoverkehr verursacht wurden (werden) 11. die Schäden, die vom
Autoverkehr an zahlreichen Gebäuden verursacht wurden (werden) 12. die Schäden,
die vom Autoverkehr durch Abgase und Erschütterungen an zahlreichen Gebäuden
verursacht wurden (werden) 13. die Lösungen, die vorgeschlagen wurden (werden)
14. die Lösungen, die von Politikern vorgeschlagen wurden (werden) 15. die Lösun-
gen, die von Politikern aller Parteien vorgeschlagen wurden (werden) 16. die Lösun-
gen, die von verschiedenen Politikern aller Parteien vorgeschlagen wurden (werden)
17. die Lösungen, die in letzter Zeit von verschiedenen Politikern aller Parteien vor-
geschlagen wurden (werden) 18. die Lösungen, die in letzter Zeit im Parlament von
verschiedenen Politikern aller Parteien vorgeschlagen wurden (werden)

6 - Beim Arzt

01. Eine junge Frau kommt wegen eines juckenden Ausschlags. 02. Eine andere Frau
zeigt dem Arzt eine entzündete Wunde. 03. Eine Schülerin hat ein geschwollenes
Bein. 04. Ein Jugendlicher hat ein blutendes Loch im Kopf. 05. Ein Geschäftsmann
möchte Tabletten für seinen übersäuerten Magen. 06. Ein Bauarbeiter kommt mit
einem gequetschten Zeh. 07. Eine Mutter beruhigt ihr schreiendes Kleinkind. 08. Die
Arzthelferin röntgt einen gebrochenen Finger. 09. Eine alte Frau braucht ein Rezept
für ihren stark schmerzenden Rücken. 10. Ein Mädchen möchte ein Mittel für ihr stän-
dig tränendes Auge. 11. Ein älterer Herr kommt wegen seines etwas erhöhten Blut-
drucks. 12. Ein Kind hat rasch ansteigendes Fieber. 13. Ein junger Mann bringt einen
Kollegen mit plötzlich aufgetretener Atemnot. 14. Ein Mann lässt seinen seit Wochen
geröteten Hals untersuchen. 15. Ein alter Mann hat ins Bein ausstrahlende Rücken-
schmerzen. 16. Ein Schüler kommt mit einem am Kopf verletzten Freund.

7 - Wissenschaftliche Studien

01. eine veröffentlichte Studie 02. eine letzte Woche veröffentlichte Studie 03. eine
letzte Woche von der Europäischen Union veröffentlichte Studie 04. eine letzte Wo-
che von der Europäischen Union in Brüssel veröffentlichte Studie 05. die kritisierten
Untersuchungsergebnisse 06. die heftig kritisierten Untersuchungsergebnisse 07. die
von anderen Wissenschaftlern heftig kritisierten Untersuchungsergebnisse 08. die
von anderen Wissenschaftlern wegen ihrer Ungenauigkeit heftig kritisierten Unter-
suchungsergebnisse 09. die in verschiedenen Fachzeitschriften von anderen Wissen-
schaftlern wegen ihrer Ungenauigkeit heftig kritisierten Untersuchungsergebnisse
10. die von Studenten durchgeführten Experimente 11. die von Studenten selbst
durchgeführten Experimente 12. die von Studenten im Rahmen einer Übung selbst
durchgeführten Experimente 13. die von Studenten im Rahmen einer Übung mithilfe
eines Massenspektrometers selbst durchgeführten Experimente

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Partizipialattribute

8 - Lebensmittelverschwendung in Deutschland

01. Wissenschaftler der Uni Stuttgart haben die Menge der jährlich nutzlos in den
Müll beförderten Lebensmittel untersucht. 02. Die gesamte Masse der jedes Jahr in
Deutschland weggeworfenen Lebensmittel, würde 275 000 Lastwagen füllen. 03.
Mehr als 60 Prozent der unnütz vernichteten Lebensmittel landen bei den Küchenab-
fällen. 04. Die Menge des auf diese Weise vergeudeten Haushaltsgelds summiert sich
auf 940 Euro pro Haushalt. 05. Wie es dazu kommt, verdeutlicht eine vom Ministerium
für Ernährung und Landwirtschaft durchgeführte Umfrage. 06. Die meisten Befragten
begründen das Wegwerfen von Lebensmitteln mit dem abgelaufenen Haltbarkeits-
datum. 07. Dieses auf die Verpackungen aufgedruckte Haltbarkeitsdatum führt zu
großen Missverständnissen. 08. Die mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum etikettier-
ten Waren sind oft noch lange nach Ablauf dieses Datums genießbar. 09. In professi-
onellen Küchen wird im Gegensatz zu den privaten Haushalten nur ein Prozent der
eingekauften Waren verschwendet.

9 - Alterndes Europa

01. Afrika und Asien verzeichnen eine Bevölkerungszahl, die stetig steigt. 02. In eu-
ropäischen Ländern überwiegen dagegen Bevölkerungszahlen, die schrumpfen. 03.
Nicht in allen europäischen Ländern gibt es eine Infrastruktur für die Kinderbetreu-
ung, die über Jahrzehnte gewachsen ist. 04. Diese existiert vorwiegend in Ländern
mit Frauen, die gut in den Arbeitsmarkt integriert sind. 05. Ganz Europa verfügt über
eine Bevölkerung, die ständig älter wird. 06. Die Babyboomer, die unmittelbar nach
dem Zweiten Weltkrieg geboren sind, gehen in den nächsten Jahren in Rente. 07. Die
Kosten der Rentenkassen, die bereits in den letzten Jahren stark gestiegen sind, wer-
den deshalb weiter in die Höhe gehen. 08. Die Bevölkerung, die arbeitet, wird dage-
gen ab 2014 weiter schrumpfen. 09. Probleme bereitet diese Entwicklung vor allem
den südeuropäischen Ländern wie Griechenland und Italien, die mit Reformen nur
mühsam vorankommen. 10. Ein wichtiger Faktor, der die Bevölkerungsentwicklung
beeinflusst, ist die Migration.

10 - Das Handy als Portemonnaie

01. Die Technik, die beim Bezahlen mit dem Handy zum Einsatz kommt, heißt NFC.
02. NFC ist das Zusammenführen verschiedener Applikationen, die schon vor länge-
rer Zeit entwickelt wurden (worden sind), auf einem Mobiltelefon. 03. Die Kreditkar-
tenunternehmen sagen, dass die NFC-Technik nur eine Weiterentwicklung ist, die den
Zugang zum Kartenlesegerät optimiert. 04. Daten, die per Funk kontaktlos übertra-
gen werden, sind an Fabriktoren oder bei der Leihwagen-Vermietung längst gängige
Praxis. 05. Damit sichere Bezahlsysteme mit NFC-Technik aufgebaut werden können,
müssen viele Firmen aber ihre Infrastrukturen, die teilweise seit Jahren bestehen,
komplett umbauen. 06. Deshalb liegen die Produkte, die mit dem neuen Verfahren

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 215


Partizipialattribute

verkauft werden, im Moment noch im einstelligen Prozentbereich. 07. Allerdings


haben viele Handys, die neu auf den Markt kommen, schon einen integrierten NFC-
Chip. 08. Viele Handynutzer fürchten sich aber davor, dass die persönlichen und pri-
vaten Bezahlinformationen, die auf dem Handy gespeichert sind (wurden, worden
sind), verloren gehen könnten.

11 - Der EHEC-Erreger

01. Bei dem Bakterium, das jetzt identifiziert wurde, handelt es sich ... 02. ... die Mit-
arbeiterin, die bei der Weltgesundheitsorganisation WHO für das Thema Nahrungs-
mittelsicherheit zuständig ist. 03. ...des Bakteriums, das von ihnen untersucht wurde,
zwei verschiedene ... 04. Die Forscher, die an der Untersuchung beteiligt waren,
sagten, ... 05. Das Bakterium, das ungewöhnlich ansteckend ist, produziert mehr ...
06. ...die Infektion, die in zahlreichen Fällen zum lebensbedrohlichen Hus-Syndrom
führt, gibt es ... 07. Mehrere Schwangere, die schwer erkrankt sind, werden ... 08. Die
Warnung vor spanischen Gurken, die in Verdacht geraten waren, hat ... 09. Die Mi-
nisterin Ilse Aigner, die für den Verbraucherschutz zuständig ist, erklärte, ... 10. ...von
Frischgemüse, das aus der EU stammt, verboten.

12 - Die Erweiterung der Europäischen Union

01. Die im Osten von Europa liegenden Länder sind Teil der europäischen Geschich-
te. 02. Der im 19. Jahrhundert entstandene Nationalismus isolierte die Menschen
in den verschiedenen Teilen Europas. 03. Die Überwindung dieser Trennung ist die
Grundidee des nach dem Krieg in Gang gesetzten, europäischen Einigungsprozes-
ses. 04. Die 1957 gegründete Europäische Wirtschaftsgemeinschaft hatte zunächst
sechs Mitglieder. 05. Heute hat die in den letzten Jahren immer wieder erweiterte EU
28 Mitgliedsstaaten. 06. Aus der Europäischen Union kommende Menschen kön-
nen in der EU ohne Reisepass reisen. 07. Die von vielen Menschen kritisierte Ost-
erweiterung der EU wurde im Jahr 2013 vorläufig abgeschlossen. 08. In den neuen
Mitgliedsländern der EU gibt es immer noch viele sich benachteiligt fühlende Men-
schen. 09. Die stark wachsenden Märkte der neuen EU-Länder wirken sich vor allem
auf die deutsche Wirtschaft positiv aus. 10. In Deutschland gibt es sehr viele vom
Export abhängende Arbeitsplätze.

13 - UNESCO Weltkulturerbe in Deutschland

01. Der Aachener Dom ist das erste deutsche Kulturdenkmal, das in die Welterbeliste
der UNESCO aufgenommen wurde (worden ist). 02. Von den zahlreichen Eisenhüt-
ten, die im 19. und 20. Jahrhundert in Westeuropa und Nordamerika errichtet wur-
den, ist die Völklinger Hütte die einzige, die noch vollständig erhalten ist. 03. Das
„Haus am Horn“, das nach einem Entwurf von Georg Muche 1923 als Musterhaus
realisiert wurde, ist ein typisches Beispiel für die Architektur des Weimarer Bauhau-

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 216


Partizipialattribute

ses. 04. Die Wilhelmshöhe in Kassel mit ihren weltweit einmaligen Wasserspielen, die
das natürliche Gefälle des Bergparks nutzen, ist ein einzigartiges barockes Gesamt-
kunstwerk. 05. Das Gartenreich Dessau-Wörlitz spiegelt die philosophischen Ideale
der Aufklärung in einer Landschaftsgestaltung, die Kunst, Erziehung und Wirtschaft
harmonisch miteinander verbindet. 06. Die fünf Museumsbauten des Pergamon-Mu-
seums, des Alten Museums, der Nationalgalerie, des Bode-Museums und des Neuen
Museums, die zu dem Gebäudekomplex der Museumsinsel gehören, illustrieren die
Entwicklung neuzeitlichen Museums-Designs. 07. Das Kloster Maulbronn, das in
der Nähe von Karlsruhe liegt, gilt als die mittelalterliche Klosteranlage nördlich der
Alpen, die am vollständigsten erhalten ist. 08. Der während seiner gesamten über
sechshundertjährigen Bauzeit nach unveränderten Baupläne erstellte Kölner Dom
war bei seiner Fertigstellung im 19. Jahrhundert das größte Gebäude der Welt. 09.
Die sechs Wohnsiedlungen der Berliner Moderne, die zwischen dem Ersten Welt-
krieg und dem Machtantritt der Nationalsozialisten entstanden sind, geben eine
Antwort auf die Wohnungsprobleme des Industriezeitalters, die international aner-
kannt ist. 10. Trier, die älteste Stadt Deutschlands, die im Jahre 16 v. Chr. als „Augusta
Treverorum“ gegründet wurde, liefert ein außergewöhnliches Zeugnis der Römerzeit
im heutigen Deutschland.

14 - Gefährliche Stecher

01. Die Globalisierung bringt gefährliche Mücken aus entlegenen Gebieten der Welt
in Regionen, die dicht besiedelt sind. 02. Die Mücken, die häufig im Gepäck von
Touristen oder in Kisten und Warencontainern reisen, finden durch den Klimawan-
del mittlerweile auch in Europa günstige Überlebensbedingungen vor. 03. Auch auf
Altreifen, die im Freien gelagert wurden, gelangen Mückeneier nach Europa. 04. Die
gestreifte Asiatische Tigermücke überträgt von Krankheiten wie das Chikungunya-
oder das Dengue-Fieber, die von Tropenmedizinern gefürchtet werden/sind. 05.
Das Dengue-Fieber ist eine Krankheit, die von den Stechmücken übertragen wird
und die in schweren Fällen tödlich verläuft, gegen die es weder eine Impfung noch
eine Therapie gibt. 06. Es gehört zu den Viruserkrankungen, die sich weltweit am
schnellsten ausbreiten. 07. Reisenden in tropische Gebiete wird deshalb empfohlen
möglichst Kleidung zu tragen, die den ganzen Körper bedeckt. 08. Auch sollte man
in den betroffenen Reisegebieten unter Moskitonetzen schlafen, die mit Mücken-
schutzmitteln imprägniert wurden/sind. 09. Die Weltgesundheitsorganisation geht
von jährlich bis zu einhundert Millionen Menschen aus, die von der Asiatischen
Tigermücke gestochen wurden. 10. An dem West-Nil-Virus, das ebenfalls von der Asi-
atischen Tigermücke übertragen wird, sind in den USA seit 1999 weit über tausend
Menschen gestorben.

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Kapitel 14: Komplexe Sätze

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Kausale Satzverbindung

Kausale Satzverbindung

1 - Warum lernst du Deutsch?

Fragen und antworten Sie abwechselnd.


A: Warum lernst du Deutsch?
00. Ich will in Deutschland studieren.
B: Weil ich in Deutschland studieren will.

01. Mein Freund ist Deutscher. 02. Ich brauche Deutsch für meinen Beruf. 03. Ich

möchte in Deutschland ein neues Leben beginnen. 04. Ich will die Leute auf der Stra-

ße verstehen. 05. Ich will zwei Monate durch Deutschland reisen. 06. Die Familie mei-

nes Vaters kommt aus Deutschland. 07. Ich interessiere mich für die deutsche Kultur.

08. Ich möchte deutsche Filme ohne Untertitel anschauen. 09. Ich habe ein Stipendi-

um für Deutschland. 10. Ich nehme im Sommer an einem Austauschprogramm teil.

2 - Warum gehst du ins Schwimmbad?

Bilden Sie Sätze mit weil und um zu.


Warum gehst du ins Schwimmbad? - schwimmen
a.) Weil ich schwimmen will.
b.) Um zu schwimmen.

01. Warum gehst du in die USA? - studieren 02. Warum gehst du in den Club? - tan-

zen 03. Warum besuchst du einen Deutschkurs? - besser Deutsch lernen 04. Warum

brauchst du einen Computer? - im Internet surfen 05. Warum lernst du so viel? - die

Prüfung bestehen 06. Warum machst du Urlaub? - (sich) erholen 07. Warum gehst du

so früh ins Bett? - ausschlafen 08. Warum wechselst du den Job? - mehr verdienen

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 219


Kausale Satzverbindung

3 - Ausreden - Warum bist du zu spät gekommen?

Ordnen Sie die Sätze.


Warum bist du zu spät gekommen?
krank - bin - ich -> Weil ich krank bin.

01. helfen - ich - Oma - musste - meiner

02. meine - falsch - geht - Uhr

03. nicht - hat - Wecker - geklingelt - mein

04. habe - ich - Termin - vergessen - den

05. Chef - mit - ich - sprechen - musste - meinem

06. Verspätung - hatte - Bus - der

07. der - Stau - hat - einen - gegeben - Autobahn - es - auf

08. die - Wechselgeld - hatte - Fahrkarte - kein - ich - für

09. war - platt - Fahrradreifen - mein

10. mein - angesprungen - ist- Auto - nicht

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Kausale Satzverbindung

4 - Der deutsche Atomausstieg

Ergänzen Sie: wegen – weil – deshalb - denn


Weil Deutschland so schnell aus der Atomindustrie aussteigt, wird es von vielen
Ländern kritisiert.

I.

Deutschlands Atomausstieg wird sehr teuer, ___________ viel Geld in erneuerbare


Energien investiert werden muss.

Deutschland muss viel Geld in erneuerbare Energien investieren, ___________ wird


der Atomaussieg teuer.

Der Atomausstieg wird teuer, ___________ Deutschland muss viel Geld in erneuerba-
re Energien investieren.

___________ der Investitionen in erneuerbare Energien wird Deutschlands Atomaus-


stieg sehr teuer.

II.

Die Elektrizitätsgewinnung mit Kohlekraftwerken ist ___________ des hohen CO2-


Ausstoßes umstritten.

Die Elektrizitätsgewinnung mit Kohlekraftwerken ist umstritten, ___________ sie


haben einen hohen CO2-Ausstoß.

Kohlekraftwerke haben einen hohen CO2-Ausstoß, ___________ sind sie umstritten.

Kohlekraftwerke sind umstritten, ___________ sie einen hohen CO2-Ausstoß haben.

III.

Die Abhängigkeit Europas von Russland erhöht sich, ___________ Deutschland steigt
aus der Atomkraft aus.

___________ Deutschland aus der Atomenergie aussteigt, erhöht sich die Abhängig-
keit Europas von russischem Gas.

Deutschland steigt aus der Atomkraft aus, ___________ erhöht sich die Abhängigkeit
Europas von russischem Gas.

___________ des deutschen Atomausstiegs erhöht sich die Abhängigkeit Europas


von russischem Gas.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 221


Kausale Satzverbindung

5 - Als Kind hat man es nicht leicht

Verbinden Sie die Sätze mit „sodass“.


Das Kind bekam eine schlechte Note. Es weinte.
Das Kind bekam eine schlechte Note, sodass es weinte.
Das Kind bekam eine so schlechte Note, dass es weinte.

01. Das Kind spuckte das Essen aus. Seine Kleider waren ganz schmutzig.

02. Das Kind schrie in der Nacht laut. Alle Nachbarn wachten auf.

03. Das Kind hat viele Süßigkeiten gegessen. Es musste sich übergeben.

04. Das Kind hatte nasse Kleider. Die Mutter musste es ganz neu anziehen.

05. Das Kind stieß heftig gegen das Fenster. Es hatte ein Loch im Kopf.

06. Das Kind hatte eine große Wut. Es schlug die Tür zum Kinderzimmer zu.

07. Das Kind hatte viele Hausaufgaben. Es konnte nicht alle bis zum nächsten Tag
machen.

08. Das Kind war frech zum Lehrer. Es musste in der Schule nachsitzen.

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Kausale Satzverbindung

6 - Das Erdbeben

Verbinden Sie die Sätze mit „sodass“.


Das Erdbeben war stark. Viele Häuser wurden zerstört.
Das Erdbeben war stark, sodass viele Häuser zerstört wurden.
Das Erdbeben war so stark, dass viele Häuser zerstört wurden.

01. Die Erde bebte plötzlich heftig. Die Menschen erschraken zu Tode und rannten
aus den Häusern.

02. Immer wieder kamen Erdbebenwellen. Die Menschen wollten nicht in ihre Häuser
zurückkehren.

03. Viele Häuser wurden durch das Erdbeben stark beschädigt. Die Familien mussten
bei Freunden und Verwandten wohnen.

04. Die Zerstörungen waren groß. Das Land bat andere Nationen um Hilfe.

05. Die Bilder im Fernsehen waren schrecklich. Die Menschen in aller Welt waren
erschüttert.

06. Die anderen Länder gaben viel Hilfe. Die Schäden konnten schnell repariert wer-
den.

07. Die neuen Häuser wurden sicher gebaut. Sie können bei einem Erdbeben nicht
mehr einstürzen.

08. Es wurde ein Erdbebenfrühwarnsystem installiert. Die Menschen werden in Zu-


kunft rechtzeitig vor einem Erdbeben gewarnt.

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Kausale Satzverbindung

7 - Wetterfolgen

Bilden Sie Sätze wie im Beispiel.


Infolge des starken Sturms wurden zahlreiche Bäume entwurzelt.
Es stürmte so stark, dass zahlreiche Bäume entwurzelt wurden.

01. Infolge des starken Regens traten viele Flüsse und Bäche über die Ufer.

02. Infolge des heftigen Schneefalls wurde der Flugbetrieb auf dem Flughafen einge-
stellt.

03. Infolge des Hagels wurde fast die gesamte Obsternte vernichtet.

04. Infolge der großen Kälte platzten unzählige Wasserrohre.

05. Infolge der großen Hitze erlitten viele ältere Menschen einen Kreislaufkollaps.

06. Infolge der hohen Flutwelle wurden mehrere Häuser ins Meer gespült.

07. Infolge der großen Trockenheit verdursteten hunderte Kühe, Schafe und Ziegen.

08. Infolge des schlechten Wetters in Südeuropa brachen viele Touristen ihren Urlaub
ab.

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Kausale Satzverbindung

8 - Das Fernstudium

Bilden Sie Sätze mit um zu bzw. damit


Er geht zum Studium nach Deutschland
Er geht nach Deutschland, um zu studieren.

01. Immer mehr Berufstätige nutzen Fernstudiengänge zur Fortbildung.

02. Sie entscheiden sich für ein Fernstudium zur Verbesserung ihrer Chancen im Job.

03. Viele Anbieter von Fernstudiengängen bieten kostenlose Probezugänge zum


Testen des Angebots durch die Teilnehmer.

04. Zum reibungslosen Ablauf eines Online-Studiums bieten die Fernhochschulen


intensive Beratung für die Studenten.

05. Zum Herunterladen des Lernmaterials steht den Online-Studenten eine Lernplatt-
form zur Verfügung.

06. Facebook, Twitter und Skype nutzen die Online-Studenten zur Diskussion von
Themen aus dem Kursprogramm.

07. In Präsenzseminaren treffen sich die Teilnehmer zum Kennenlernen.

08. Zur Koordinierung von Beruf, Familie und Online-Studium müssen viele Online-
Studenten müssen ein gutes Projektmanagement entwickeln.

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Kausale Satzverbindung

9 - Familie Schulze fährt in die Berge

Verbinden Sie die Sätze mit weil bzw. obwohl.


Er ist krank. Er geht zur Arbeit. -> Obwohl er krank ist, geht er zur Arbeit.

01. Familie Schulze fährt zwei Wochen in Urlaub. Sie haben wenig Geld.

02. Sie haben kein. Auto. Sie fahren mit dem Zug.

03. Die Kinder wollen ans Meer. Familie Schulze reist in die Berge.

04. Sie haben eine Ferienwohnung gemietet. Die Ferienwohnung ist größer als ein
Hotelzimmer.

05. Frau Schulze ärgert sich. Sie muss auch im Urlaub die ganze Hausarbeit alleine
machen.

06. Herr Schulze hat Langeweile. Er hilft seiner Frau nicht.

07. In der Ferienanlage gibt es ein Fitnesscenter. Die Kinder bleiben lieber in der Woh-
nung.

08. Die Kinder sitzen den ganzen Tag vor dem Fernseher. Die Eltern schimpfen.

09. Das Wetter in den Bergen ist schlecht. Alle haben schlechte Laune.

10. Alle sind unzufrieden. Herr Schulze möchte nächstes Jahr wieder in den Bergen
Urlaub machen.

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Kausale Satzverbindung

10 - Olympische Spiele

Deshalb oder trotzdem? Ergänzen Sie.

00. Die Eintrittskarten für die Olympischen Spiele sind sehr teuer, deshalb gibt

es noch viele Restkarten. 01. Ich interessiere mich nicht für Sport, ___________

schaue ich manchmal die Berichte von den Olympischen Spielen im Fernsehen an.

02. Der Hochspringer hat die Olympia-Norm nicht geschafft, ___________ darf er

nicht zu den Olympischen Spielen fahren. 03. Der Schwimmer war lange verletzt,

___________ sind seine Chancen bei der Olympiade nicht besonders groß. 04. Der

Läufer ist gestürzt, ___________ hat er das Finale erreicht. 05. Die Schwimmerin hat

einen Fehlstart gemacht, ___________ wurde sie disqualifiziert. 06. Die deutsche

Teilnehmerin hat nur den sechsten Platz erreicht, ___________ hat sie sich gefreut.

07. Eine Athletin wurde positiv auf Dopingmittel getestet, ___________ wurde ihr die

Medaille aberkannt. 08. Beim Radrennen war das Wetter sehr schlecht, _________

standen hunderttausende Zuschauer an den Straßen.

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Kausale Satzverbindung

11 - Arbeit trotz Krankheit

Ergänzen Sie: trotz – trotzdem – obwohl


Trotz der Krise sinkt die Zahl der Arbeitslosen.

I.

___________ die Arbeitszeit verkürzt wurde, sind die Leistungsanforderungen immer


weiter gestiegen.

Die Leistungsanforderungen sind ___________ der Verkürzung der Arbeitszeit immer


weiter gestiegen.

Die Arbeitszeit wurde verkürzt, ___________ sind die Leistungsanforderungen immer


weiter gestiegen.

II.

Viele Menschen gehen zur Arbeit, ___________ sie Freizeit oder Urlaub haben.

Viele Menschen haben Freizeit oder Urlaub, ___________ gehen sie zur Arbeit.

___________ Urlaub oder Freizeit gehen viele Menschen zur Arbeit.

III.

___________ einer Krankheit sind 48 Prozent aller Berufstätigen innerhalb eines Jah-
res mindestens zweimal zur Arbeit gegangen.

___________ sie krank waren, sind 48 Prozent aller Berufstätigen innerhalb eines
Jahres mindestens zweimal zur Arbeit gegangen.

48 Prozent aller Berufstätigen waren innerhalb eines Jahres mindestens zweimal


krank und sind ___________ zur Arbeit gegangen.

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Kausale Satzverbindung

12 - Die Schuldenkrise

Ergänzen Sie: trotz – trotzdem – obwohl


Trotz der Schuldenkrise sinkt die Zahl der Arbeitslosen.

I.

Deutschland behält sein AAA-Rating ___________ der Milliardenhilfen für schwache


Euro-Länder.

___________ Deutschland schwachen Euro-Ländern mit Milliarden geholfen hat,


behält es sein AAA-Rating.

Deutschland hat schwachen Euro-Ländern mit Milliarden geholfen, ___________


behält es sein AAA-Rating.

II.

Die USA sind hoch verschuldet, ___________ glauben viele Experten nicht, dass die
USA zahlungsunfähig werden.

Viele Experten nicht dass die USA zahlungsunfähig werden, ___________ die USA
hoch verschuldet sind.

___________ ihrer hohen Verschuldung glauben viele Experten, dass die USA nicht
zahlungsunfähig werden.

III.

___________ der von der EU durchgeführten Rettungsmaßnahmen wurde die Kredit-


würdigkeit von Griechenland drastisch herabgestuft.

Die EU führte Rettungsmaßnahmen durch, ___________ wurde die Kreditfähigkeit


Griechenlands herabgestuft.

Die Kreditwürdigkeit Griechenlands wurde herabgestuft, ___________ die EU Ret-


tungsmaßnahmen durchführte.

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Kausale Satzverbindung

13 - Fußball

Ergänzen Sie weil bzw. obwohl.


Obwohl der Spieler zwei Meter vor dem Tor stand, traf er das Tor nicht.

01. ___________ man dem Spieler mehr Geld angeboten hat, hat er den Vertrag

nicht verlängert. 02. ___________ der Spieler verletzt war, musste er ausgewechselt

werden. 03. ___________ der Torwart zwei Elfmeter gehalten hat, hat die Mannschaft

verloren. 04. ___________ es ein starkes Gewitter gab, wurde das Spiel abgebrochen.

05. ___________ die Mannschaft nicht gut gespielt hat, waren die Fans sehr unzufrie-

den. 06. ___________ der Spieler klar im Abseits stand, hat der Schiedsrichter nicht

gepfiffen. 07. ___________ die Mannschaft gut gekämpft hat, war der Sieg verdient.

08. ___________ die Mannschaft erfolgreich war, ist der Trainer entlassen worden. 09.

___________ er von drei Gegenspielern bedrängt wurde, konnte er das Tor schießen.

10. ___________ der Verein viel Geld investiert hat, ist die Mannschaft nicht Meister

geworden. 11. ___________ die Mannschaft durch fünf Neueinkäufe verstärkt wurde,

kämpft sie weiter gegen den Abstieg. 12. ___________ der Trainer zwei zusätzliche

Abwehrspieler eingewechselt hat, hat die Mannschaft noch drei Gegentore bekom-

men.

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Kausale Satzverbindung

14 - Geschäftsberichte

Verbinden Sie die Sätze mit weil bzw. obwohl.


Die Firma ist bankrott. 500 Mitarbeiter wurden entlassen.
Weil die Firma bankrott ist, wurden 500 Mitarbeiter entlassen.

01. Die Firma hat viele neue Aufträge. Zusätzliche Mitarbeiter wurden eingestellt.

02. Der Umsatz hat sich deutlich erhöht. Der Gewinn ist gleich geblieben.

03. Die Produktivität konnte gesteigert werden. Im letzten Jahr wurden neue Maschi-
nen angeschafft.

04. Die Ausgaben für das Marketing wurden erhöht. Der Umsatz ist gesunken.

05. Der Absatz konnte nicht gesteigert werden. Die Firma hat zahlreiche neue Model-
le auf den Markt gebracht.

06. Die Mitarbeiter verzichteten auf zehn Prozent ihres Gehalts. Die Firma schreibt
weiter rote Zahlen.

07. Die Firma konnte gerettet werden. Der Staat hat eine Bürgschaft in Höhe von 50
Millionen Euro übernommen.

08. Die Produktion erhöhte sich um zwanzig Prozent. 2000 Mitarbeiter wurden ent-
lassen.

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Kausale Satzverbindung

15 - Wie soll der Partner sein?

Ergänzen Sie das gegenteilige Adjektiv in der Liste und sprechen Sie.
Er/Sie muss nicht besonders reich sein, aber ganz arm sollte er/sie auch nicht sein.

Adjektive: arm, schüchtern, hässlich, unhöflich, dumm, geizig, erfolglos, alt, dick, klein,
unmotiviert, humorlos

reich arm

schlank

intelligent

jung

schön

groß

lustig

selbstbewusst

großzügig

ehrgeizig

erfolgreich

höflich

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Kausale Satzverbindung

16 - Ungleiche Brüder

Welche Satzverbindung passt?

Satzverbindung: aber, dagegen, während, im Gegensatz zu

01. Peter und Paul sind Brüder, ___________ sie sind sich nicht sehr ähnlich. 02.

___________ Peter Wirtschaft studiert hat, hat Paul seine Ausbildung abgebrochen.

03. Peter arbeitet bei einer großen Investmentbank in Frankfurt, ___________ ist Paul

arbeitslos. 04. Peter ist sehr ehrgeizig, ___________ Paul sich überhaupt nicht für eine

Karriere interessiert. 05. ___________ Peter ist Paul verheiratet, ___________ seine

Frau möchte sich scheiden lassen. 06. Peter ist Single, ___________ er hätte gern

eine Partnerin. 07. ___________ seinem Bruder hat er ___________ wenig Zeit. 08.

___________ Paul den ganzen Tag nicht viel tut, muss Peter ständig Überstunden

machen. 09. Dafür verdient er ___________ sehr viel Geld, ___________ sein Bruder

oft nicht weiß, wie er die Miete bezahlen soll. 10. Deshalb will sich Paul oft Geld von

Peter leihen, ___________ der meint, dass sich Paul lieber eine Arbeit suchen soll.

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Kausale Satzverbindung

17 - Gegensätze deutscher und ausländischer Studenten

Bilden Sie Nebensätze mit während.


Im Gegensatz zu ausländischen Studenten, die häufiger in Studentenwohnheimen
unterkommen, leben deutsche Studenten meist zu Hause oder in einer WG.
Während ausländische Studenten häufiger in Studentenwohnheimen unterkom-
men, leben deutsche Studenten meist zu Hause oder in einer WG.

01. Im Gegensatz zu deutschen Studenten, die gerne ausgehen und verreisen, ver-
bringen ausländische Studenten weniger Zeit mit Freizeitaktivitäten.

02. Im Gegensatz zu deutschen Studenten, die lieber auf Deutsch studieren, bevorzu-
gen viele ausländische Studierende einen englischsprachigen Studiengang.

03. Im Gegensatz zu ausländischen Studenten, die sich an der Uni öfter isoliert füh-
len, finden deutsche Studenten leichter Kontakt zu ihren Kommilitonen.

04. Im Gegensatz zu deutschen Studenten, die sich direkt an den Hochschulen bew-
erben können, müssen ausländische Studenten an vielen Unis ihre Unterlagen über
uni-assist einreichen.

05. Im Gegensatz zu ausländischen Studenten, die sich öfter für technische Fächer
entscheiden, interessieren sich deutsche Studenten eher für geisteswissenschaftliche
oder wirtschaftliche Fächer.

06. Im Gegensatz zu deutschen Studenten, die unbegrenzt arbeiten können, dürfen


ausländische Studenten aus Nicht-EU-Ländern im gesamten Jahr nur insgesamt 120
Tage arbeiten.

07. Im Gegensatz zu deutschen Studenten, die ihr Studium mit einem Studienkredit
einer deutschen Bank finanzieren können, steht ausländischen Studenten diese Fi-
nanzierungsmöglichkeit nicht offen.

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Kausale Satzverbindung

18 - Alterndes Europa

Formen Sie die Nebensätze mit während in einen präpositionalen Ausdruck um.
Während in Asien und Afrika die Bevölkerung wächst, werden die Europäer immer
weniger.
Im Gegensatz zu Asien und Afrika, wo die Bevölkerung wächst, werden die Europä-
er immer weniger.

01. Während Männer in Deutschland im Durchschnitt 76 Jahre werden, erreichen


Frauen ein statistisches Durchschnittsalter von 82 Jahren.

02. In Italien, Frankreich und Deutschland leben durchschnittlich die ältesten Europä-
er, während die osteuropäischen Bevölkerungen eher jünger sind.

03. Während die Zahl der arbeitenden Bevölkerung immer weiter schrumpft, steigt
die Zahl der Rentner.

04. Während auch in Europa Länder mit guten Betreuungsangeboten für Kinder hohe
Geburtenraten verzeichnen, sinkt die Zahl der Kinder in Ländern wie Deutschland.

05. Während sich die schrumpfende Bevölkerung durch eine Steigerung der Produkti-
vität in Deutschland nicht besonders negativ auswirkt, haben einige südeuropäische
Länder Probleme mit ihrer Wirtschaftsleistung.

06. Während der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund heute bei ca. 16
Prozent liegt, werden in naher Zukunft mehr als 30 Prozent der Bevölkerung auslän-
dische Wurzeln haben.

07. Während früher fast ausschließlich junge und verheiratete Frauen Kinder schwan-
ger wurden, bekommen heute vermehrt ältere und unverheiratete Frauen Kinder.

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Kausale Satzverbindung

19 - Was machst du, wenn ...?

Fragen und antworten Sie.


krank sein - im Bett bleiben
A: Was machst du, wenn du krank bist? - B: Wenn ich krank bin, bleibe ich im Bett.

01. müde sein - früh schlafen gehen 02. Hunger haben – etwas kochen 03. nicht

schlafen können - eine Schlaftablette nehmen 04. kein Geld haben - Geld von mei-

nem Vater leihen 05. eine Arbeit suchen - die Stellenanzeigen lesen 06. Freizeit haben

- fernsehen 07. das Auto kaputt sein - in die Werkstatt bringen 08. Durst haben - Was-

ser trinken 09. Deutsch lernen möchten - einen Deutschkurs besuchen 10. auf die

S-Bahn warten müssen - Musik hören 11. entspannen möchten - in die Sauna gehen

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Kausale Satzverbindung

20 - Tipps für Ihre nächste Urlaubsreise

Formen Sie die Sätze um wie im Beispiel.


Wenn Sie in den Urlaub fahren, sollten Sie immer eine Kopie des Reisepasses mit-
nehmen.
Bei Fahrten in den Urlaub sollten Sie immer eine Kopie des Reisepasses mitneh-
men.

01. Wenn Sie in Länder mit Linksverkehr reisen, sollten Sie besonders aufmerksam
fahren.

02. Wenn Sie in unbekannten Gewässern baden, sollten Sie nicht ins Wasser springen.

03. Wenn Sie Souvenirs kaufen, müssen Sie die Ausfuhrbestimmungen beachten.

04. Wenn Sie auf Märkten Obst oder Gemüse kaufen, sollten Sie es vor dem Verzehr
gründlich waschen.

05. Wenn Sie mit dem Taxi fahren, vereinbaren Sie vorab den Fahrpreis.

06. Wenn Sie von Polizeibeamten kontrolliert werden, sollten Sie immer ruhig und
höflich bleiben.

07. Wenn Sie von Einheimischen eingeladen werden, sollten Sie sehr zurückhaltend
sein.

08. Wenn Sie bestimmte Sehenswürdigkeiten besuchen, müssen Sie unbedingt auf
Fotografierverbote achten.

09. Wenn Sie religiöse Gebäude betreten, sollten Sie entsprechende Kleidung tragen.

10. Wenn Sie länger im Ausland bleiben, erkundigen Sie sich vorher nach den Visa-
bestimmungen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 237


Kausale Satzverbindung

21 - Haiangriffe auf Menschen

Ergänzen Sie weil bzw. wenn.

01. ___________ man die Zahl der Wassersportler mit der Zahl der Hai-Angriffe

in Relation sieht, ist die Gefahr eines Hai-Angriffs verschwindend gering. 02. Viele

Begegnungen von Haien und Menschen werden gar nicht bekannt, ___________

sie harmlos verlaufen sind. 03. Zu Todesfällen kommt es meist nur, ___________ den

Menschen Arme oder Beine abgebissen werden. 04. ___________ es tatsächlich zu

einem Hai-Angriff kommt, kommen meist mehrere ungünstige Faktoren zusammen.

05. In warmen Gewässern ist die Gefahr eines Hai-Angriffs höher, ___________ die

Haie dort jagen. 06. ___________ man in Hai-Gewässern schwimmt, sollte man eine

Schwimmbrille tragen. 07. Mit der Schwimmbrille sieht man besser, ___________ ein

Hai näher kommt. 08. ___________ man auf einen Hai trifft, sollte man nicht fliehen,

___________ die Flucht dem Hai signalisieren würde, dass er eine potentielle Beu-

te vor sich hat. 09. Es ist besser, ___________ man sich senkrecht ins Wasser stellt,

___________ das den Hai irritiert.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 238


Kausale Satzverbindung

22 - Haben CDs ausgedient?

Bilden Sie Nebensätze mit wenn bzw. mit dem Verb in Position 1
Speichert man Musik im mp3-Format, wird die Musik komprimiert.
Wenn man Musik im mp3-Format speichert, wird die Musik komprimiert.

01. Komprimiert man Musik digital, bedeutet das einen Qualitätsverlust.

02. Benutzt man neue Speicherformate wie z. B. FLAC, werden die Musikdateien ver-
lustfrei gespeichert.

03. Legt man großen Wert auf Klangqualität, sind die neuen Audioformate der klassi-
schen CD überlegen.

04. Sammelt man Musik in digitalen Formaten auf dem eigenen Rechner, muss man
sich Gedanken über die Speicherung und Sicherung der Daten machen.

05. Wechselt man das Betriebssystem, könnten die Musikdateien auf dem Rechner
verloren gehen oder beschädigt werden.

06. Wenn man sich Musik per Streaming auf ein Abspielgerät holt, muss man sich
über die Speicherung keine Gedanken machen.

07. Wenn man keinen permanenten Internetzugang hat, kommt Musik-Streaming


aber nicht in Frage.

08. Wenn man eine längere Reise unternimmt, ist es ebenfalls sinnvoll die Musik auf
einem Abspielgerät oder USB-Stick zu speichern.

09. Wenn man die Vor- und Nachteile von Musikspeicherung und Streaming ver-
gleicht, wird das Streaming auf Dauer als Sieger hervorgehen.

10. Wenn CDs abgeschafft würden, würden sie auf Grund alternativer Speichermög-
lichkeiten oder Streaming-Angeboten heute viele gar nicht mehr vermissen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 239


Kausale Satzverbindung

23 - Fettleibigkeit

Umstellung oder Bedingungssatz. Entscheiden Sie.


a.) Zugenommen hat die Zahl der Übergewichtigen.
Die Zahl der Übergewichtigen hat zugenommen. (Umstellung)
b.) Isst man ständig zu viel, bekommt man leicht Übergewicht.
Wenn man ständig zu viel isst, bekommt man leicht Übergewicht. (Bedingungs-
satz)

01. Definiert wird Übergewicht als ein Zuviel an Körperfettmasse, die im so genann-
ten Bodymass-Index (BMI) gemessen wird.

02. Übersteigt der BMI die Zahl 40, spricht man von medizinisch behandlungsbedürf-
tigem, starkem Übergewicht.

03. Beeinflusst werden kann der BMI sowohl durch die genetische Disposition als
auch durch die konkreten Lebensbedingungen.

04. Wird Fettleibigkeit nicht behandelt, führt sie in den allermeisten Fällen zu schwe-
ren Folgeerkrankungen.

05. Beteiligt an einer Adipositas-Therapie sind verschiedene Fachrichtungen.

06. Bestimmt wird von den Eltern, was es zu Hause im Kühlschrank gibt.

07. Geben die Eltern keine oder falsche Essensregeln für die Kinder vor, ist der Weg
zum Übergewicht vorprogrammiert.

08. Kommt es ganz schlimm, ist der einzige Ausweg oft eine Operation, bei der der
Magen-Darm-Trakt verkleinert wird.

09. Diskriminiert werden Fettleibige nicht nur in der Straßenbahn und im Supermarkt
sondern auch am Arbeitsplatz.

10. Werden Fettleibige beschimpft, trauen sie sich oftmals nicht mehr aus dem Haus.

11. Helfen kann dann meist nur noch eine Selbsthilfegruppe oder eine Psychothera-
pie.

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Kausale Satzverbindung

24 - Grammatikregeln

Formulieren Sie die Grammatikregeln mit je nachdem.


Wenn ein Verb regelmäßig ist, bildet man das Perfekt mit ge- und -t.
Wenn ein Verb unregelmäßig ist, bildet man das Perfekt mit ge- und -en.
Je nachdem ob ein Verb regelmäßig oder unregelmäßig ist, bildet man das Perfekt
mit ge- und -t oder/bzw. mit ge- und -en.

01. Wenn ein Nomen maskulin ist, lautet der Artikel der. / Wenn ein Nomen feminin
ist, lauter der Artikel die.

02. Wenn ein Adjektiv attributiv gebraucht wird, bekommt es eine Endung. / Wenn
ein Adjektiv adverbial gebraucht wird, bekommt es keine Endung.

03. Wenn das Verb in Position 2 steht, spricht man von einem Hauptsatz. / Wenn das
Verb am Ende steht, spricht man von einem Nebensatz.

04. Wenn eine Silbe vor einen Wortstamm gestellt wird, nennt man sie Präfix. / Wenn
eine Silbe an einen Wortstamm angehängt wird, nennt man sie Suffix.

05. Wenn ein Verb regelmäßig ist, entspricht der starke Konjunktiv II immer der Form
des Präteritums. / Wenn ein Verb unregelmäßig ist, entspricht der starke Konjunktiv II
nie der Form des Präteritums.

06. Wenn eine Form des Konjunktivs I mit einer anderen Form identisch ist, wird sie
in der indirekten Rede durch den Konjunktiv II ersetzt. / Wenn eine Form des Kon-
junktivs I mit keiner anderen Form identisch ist, wird sie in der indirekten Rede nicht
durch den Konjunktiv II ersetzt.

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Kausale Satzverbindung

25 - Je nachdem wie das Wetter wird

Formulieren Sie alternative Bedingungen und Handlungsalternativen mit je nachdem.


ich/Geld haben//kein Geld haben – ich/Urlaub fahren//zu Hause bleiben
Je nachdem ob ich Geld habe, fahre ich in Urlaub oder bleibe zu Hause.

01. Wetter gut werden//Wetter schlecht werden – ich/am Samstag/in den Park ge-
hen//ins Museum gehen

02. es/warm werden//nicht warm werden - wir/ins Freibad gehen//ins Hallenbad


gehen

03. die Sonne scheint//scheint nicht - wir/fahren ans Meer//verbringen den Sonntag
zu Hause

04. es/Stau geben//keinen Stau geben - wir/über die Autobahn fahren//über die
Landstraße fahren

05. es/kalt sein//nicht kalt sein - ich/Jacke anziehen//Jacke zu Hause lassen.

06. genug Schnee liegen//nicht genug Schnee liegen - ich/am Wochenende Skifah-
ren gehen//spazieren gehen

07. Paul/fit sein//nicht fit sein - zu Fuß gehen//mit dem Auto fahren

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Kausale Satzverbindung

26 - Je tiefer die Temperaturen

Bilden Sie Sätze mit je desto.


Wenn die Temperaturen tief sind, sind die Heizkosten hoch.
Je tiefer die Temperaturen sind, desto höher sind die Heizkosten.

Wenn die Temperaturen tief sind,

01. ist die Gefahr von Glatteis auf den Straßen groß.

02. ist die Durchblutung schlecht.

03. haben wir schlechte Laune.

04. ist der Kalorienbedarf hoch.

05. verbraucht man viel Energie.

06. starten die Automotoren schlecht.

07. gehen Straßenbauarbeiten langsam voran.

08. ist die Hilfsbereitschaft der Menschen für Obdachlose groß.

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Kausale Satzverbindung

27 - Der Klimawandel und seine Folgen

Bilden Sie Sätze mit je desto.


Wenn die Menschen mehr Energie benötigen, dann verbrennen sie mehr Kohle, Öl
und Gas.
Je mehr Energie die Menschen benötigen, desto mehr Kohle, Öl und Gas verbren-
nen sie.

01. Wenn mehr Kohle, Gas und Öl verbrannt werden, dann wird mehr CO2 freigesetzt.

02. Wenn die CO2-Konzentration in der Atmosphäre größer wird, dann wird der Treib-
hauseffekt stärker.

03. Wenn der Treibhauseffekt stärker wird, dann erwärmt sich die Erde mehr.

04. Wenn es wärmer wird, dann schmelzen die Gletscher und das Polareis schneller.

05. Wenn das Eis schneller schmilzt, dann erhöht sich der Meeresspiegel schneller.

06. Wenn die CO2-Konzentration in der Atmosphäre höher ist, dann ist auch der CO2-
Eintrag in die Ozeane größer.

07. Wenn der CO2-Eintrag in die Ozeane größer ist, dann werden die Ozeane saurer.

08. Wenn die Ozeane saurer sind, dann sterben die Korallenriffe schneller ab.

09. Wenn es wärmer wird, dann wird auch der Gehalt von Wasserdampf in der Luft
höher.

10. Wenn der Gehalt von Wasserdampf in der Luft höher wird, dann kommt es häufi-
ger zu starken Niederschlägen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 244


Kausale Satzverbindung

28 - Je milder der Winter

Bilden Sie Sätze mit je desto.


Wenn die Temperaturen tief sind, sind die Heizkosten hoch.
Je tiefer die Temperaturen sind, desto höher sind die Heizkosten.

01. Wenn der Winter milder ist, sprießen die Pflanzen im Frühjahr früher.

02. Wenn das Frühjahr früher kommt, fliegen auch die Pollen früher.

03. Wenn der Winter kürzer ist, überleben mehr Schädlinge.

04. Wenn mehr Schädlinge überleben, müssen die Bauern mehr Insektizide spritzen.

05. Wenn das Klima angenehmer ist, gehen die Menschen öfter an die frische Luft.

06. Wenn die Menschen öfter an die frische Luft gehen, werden sie seltener krank.

07. Wenn die Sonne öfter scheint, haben die meisten Menschen bessere Stimmung.

08. Wenn es in den Nächten weniger gefriert, muss der Winterdienst weniger Streu-
salz einsetzen.

09. Wenn der Winterdienst weniger Salz verstreut, bleiben die Bäume an den Straßen
gesünder.

10. Wenn es wärmer ist, verkaufen die Warenhäuser weniger Winterkleidung.

11. Wenn weniger Winterkleidung verkauft wird, ist das Angebot im Winterschluss-
verkauf größer.

12. Wenn die Händler weniger Winterkleidung verkaufen, müssen sie im Winter-
schlussverkauf höhere Rabatte geben.

13. Wenn die Händler höhere Rabatte gewähren, haben sie eine kleinere Umsatzren-
dite.

14. Wenn die Temperaturen höher sind, ist der Energieverbrauch geringer.

15. Wenn der Energieverbrauch geringer ist, sind die Energiekosten der Haushalte
niedriger.

16. Wenn die Haushalte niedrigere Energiekosten haben, geben sie mehr Geld für
Konsumgüter aus.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 245


Kausale Satzverbindung

29 - Stress am Arbeitsplatz

Bilden Sie Sätze mit je desto.


ist|je|eine|größer|Firma||internationaler|sie|heute|desto|ist|vernetzt
-> Je größer eine Firma ist, desto internationaler ist sie heute vernetzt.

01. globaler|wird|die|je|Produktion||werden|Betriebe|die|desto|durchorganisiert|straf
fer

02. der|größer|internationale|je|wird|Konkurrenzdruck||wird|Personal|mehr|desto|ab
gebaut

03. Personal|wird|abgebaut|mehr|je||müssen|Mitarbeiter|desto|leisten|die|mehr|
restlichen

04. ist|je|der|größer|Leistungsdruck||bei|beschweren|mehr|desto|sich|der|Leute|Gew
erkschaft

05. wöchentliche|ist|Arbeitszeit|länger|je|die||sich|gestresster|viele|fühlen|desto|Arbe
itnehmer

06. größer|die|ist|je|Leistungsverdichtung||der|höher|ist|desto|der|Anteil|Krankmeldu
ngen

07. Krankenquote|höher|ist|je|die||sind|betriebliche|zur|Gesundheitsförderung|Ange
bote|wichtiger|desto

08. Firma|höher|Position|die|der|in|je||die|sich|desto|Mitarbeiter|fühlen|gehetzter

09. werden|besser|die|je|Kommunikationsmittel||verschwimmt|Grenze|die|desto|Arb
eit|mehr|Freizeit|und|zwischen

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Kausale Satzverbindung

30 - Je mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen

Verbinden Sie die Sätze mit je desto.


00.Viele Flüchtlinge kommen nach Deutschland. -> Viele Ehrenamtliche helfen mit.
Je mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, desto mehr Ehrenamtlich helfen
mit.

Je mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, desto ...

01. Die Kosten für die Städte und Gemeinden sind hoch.

02. Die Bearbeitung der Asylanträge dauert lang.

03. Die Perspektiven der einzelnen Flüchtlinge werden schlecht.

04. Die Integration wird schwierig.

05. Die Frage nach einer menschenwürdigen Unterbringung wird dringend.

06. Die Konkurrenz auf dem deutschen Arbeitsmarkt wird groß.

07. Die EU streitet heftig über die Verteilung der Flüchtlinge.

08. Der Druck auf die Politiker wird stark.

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Kausale Satzverbindung

31 - Stellensuche

Ergänzen Sie, wenn nötig, anstatt, ohne bzw. um.

01. Anja liest die Stellenanzeigen, __________ eine neue Stelle zu finden. 02. Sie sieht

alle Anzeigen durch, ___________ eine interessante Stelle gefunden zu haben. 03. Ihr

Mann meint, ___________ die Stellenanzeigen in der Zeitung zu lesen, solle sie lieber

im Internet schauen. 04. Sie schaltet den Computer ein, ___________ nach Jobbör-

sen zu suchen. 05. Sie findet ein interessantes Angebot und ruft gleich persönlich an,

___________ zuerst eine Email zu schicken, wie es in der Anzeige steht. 06. Sie ruft

an, ___________ mehr über die Stelle zu erfahren. 07. Aber die Sekretärin sagt ihr,

dass sie es leider nicht möglich ist, ___________ telefonisch Auskünfte zu erteilen. 08.

Anja versucht einen Termin für ein Vorstellungsgespräch ___________ zu bekommen.

09. Aber die Sekretärin sagt ihr, dass sie keine Termine machen kann, ___________

ihren Chef zu fragen. 10. Deshalb beenden sie das Gespräch, ___________ einen

Termin zu vereinbaren.

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Kausale Satzverbindung

Lösungen: Kausale Satzverbindung

1 - Warum lernst du Deutsch?

01. Weil mein Freund Deutscher ist. 02. Weil ich Deutsch für meinen Beruf brauche.
03. Weil ich in Deutschland ein neues Leben beginnen möchte. 04. Weil ich die Leute
auf der Straße verstehen will. 05. Weil ich zwei Monate durch Deutschland reisen will.
06. Weil die Familie meines Vaters aus Deutschland kommt. 07. Weil ich mich für die
deutsche Kultur interessiere. 08. Weil ich deutsche Filme ohne Untertitel anschauen
möchte. 09. Weil ich ein Stipendium für Deutschland habe. 10. Weil ich im Sommer an
einem Austauschprogramm teilnehme.

2 - Warum gehst du ins Schwimmbad?

01. weil ich studieren will. / um zu studieren. 02. weil ich tanzen will. / um zu tanzen.
03. weil ich besser Deutsch lernen will. / um besser Deutsch zu lernen. 04. weil ich im
Internet surfen will. / um im Internet zu surfen. 05. weil ich die Prüfung bestehen will.
/ um die Prüfung zu bestehen. 06. weil ich mich erholen will. / um mich zu erholen.
07. weil ich ausschlafen will. / um auszuschlafen. 08. weil ich mehr verdienen will. /
um mehr zu verdienen.

3 - Ausreden - Warum bist du zu spät gekommen?

01. Weil ich meiner Oma helfen musste. 02. Weil meine Uhr falsch geht. 03. Weil mein
Wecker nicht geklingelt hat. 04. Weil ich den Termin vergessen habe. 05. Weil ich mit
meinem Chef sprechen musste. 06. Weil der Bus Verspätung hatte. 07. Weil es einen
Stau auf der Autobahn gegeben hat. 08. Weil ich kein Wechselgeld für die Fahrkarte
hatte. 09. Weil mein Fahrradreifen platt war. 10. Weil mein Auto nicht angesprungen
ist.

4 - Der deutsche Atomausstieg

I. weil / deshalb / denn / wegen II. wegen /denn /deshalb /weil III. denn /weil / des-
halb / wegen

5 - Als Kind hat man es nicht leicht

01. Das Kind spuckte das Essen aus, sodass seine Kleider ganz schmutzig waren. 02.
Das Kind schrie in der Nacht laut, sodass alle Nachbarn aufwachten. / Das Kind schrie
in der Nacht so laut, dass alle Nachbarn aufwachten. 03. Das Kind hat viele Süßig-
keiten gegessen, sodass es sich übergeben musste. / Das Kind hat so viele Süßig-

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Kausale Satzverbindung

keiten gegessen, dass es sich übergeben musste. 04. Das Kind hatte nasse Kleider,
sodass die Mutter es ganz neu anziehen musste. / Das Kind hatte so nasse Kleider,
dass die Mutter es ganz neu anziehen musste. 05. Das Kind stieß heftig gegen das
Fenster, sodass es ein Loch im Kopf hatte. / Das Kind stieß so heftig gegen das Fen-
ster, dass es ein Loch im Kopf hatte. 06. Das Kind hatte eine große Wut, sodass es die
Tür zum Kinderzimmer zuschlug. / Das Kind hatte eine so große Wut, dass es die Tür
zum Kinderzimmer zuschlug. 07. Das Kind hatte viele Hausaufgaben, sodass es nicht
alle bis zum nächsten Tag machen konnte. / Das Kind hatte so viele Hausaufgaben,
dass es nicht alle bis zum nächsten Tag machen konnte. 08. Das Kind war frech zum
Lehrer, sodass es in der Schule nachsitzen musste. / Das Kind war so frech zum Lehrer,
dass es in der Schule nachsitzen musste.

6 - Das Erdbeben

01. Die Erde bebte plötzlich heftig, sodass die Menschen zu Tode erschraken und aus
den Häusern rannten. / Die Erde bebte plötzlich so heftig, dass die Menschen zu Tode
erschraken und aus den Häusern rannten. 02. Immer wieder kamen Erdbebenwellen,
sodass die Menschen nicht in ihre Häuser zurückkehren wollten. 03. Viele Häuser
wurden durch das Erdbeben stark beschädigt, sodass die Familien bei Freunden und
Verwandten wohnen mussten. / Viele Häuser wurden durch das Erdbeben so stark
beschädigt, dass die Familien bei Freunden und Verwandten wohnen mussten. 04.
Die Zerstörungen waren groß, sodass das Land andere Nationen um Hilfe bat. / Die
Zerstörungen waren so groß, dass das Land andere Nationen um Hilfe bat. 05. Die
Bilder im Fernsehen waren schrecklich, sodass die Menschen in aller Welt erschüttert
waren. / Die Bilder im Fernsehen waren so schrecklich, dass die Menschen in aller
Welt erschüttert waren. 06. Die anderen Länder gaben viel Hilfe, sodass die Schäden
schnell repariert werden konnten. / Die anderen Länder gaben so viel Hilfe, dass
die Schäden schnell repariert werden konnten. 07. Die neuen Häuser wurden sicher
gebaut, sodass Sie bei einem Erdbeben nicht mehr einstürzen können. / Die neuen
Häuser wurden so sicher gebaut, dass Sie bei einem Erdbeben nicht mehr einstürzen
können. 08. Es wurde ein Erdbebenfrühwarnsystem installiert, sodass die Menschen
in Zukunft rechtzeitig vor einem Erdbeben gewarnt werden.

7 - Wetterfolgen

01. Es regnete so stark, dass viele Flüsse und Bäche über die Ufer traten. 02. Es
schneite so stark, dass der Flugbetrieb auf dem Flughafen eingestellt wurde. 03. Es
hagelte so (stark), dass fast die gesamte Obsternte vernichtet wurde. 04. Es war so
kalt, dass unzählige Wasserrohre platzten. 05. Es war so heiß, dass viele ältere Men-
schen einen Kreislaufkollaps erlitten. 06. Die Flutwelle war so hoch, dass mehrere
Häuser ins Meer gespült wurden. 07. Die Trockenheit war so groß, dass hunderte
Kühe, Schafe und Ziegen verdursteten. 08. Das Wetter in Südeuropa war so schlecht,
dass viele Touristen ihren Urlaub abbrachen.

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Kausale Satzverbindung

8 - Das Fernstudium

01. Immer mehr Berufstätige nutzen Fernstudiengänge, um sich fortzubilden. 02.


Sie entscheiden sich für ein Fernstudium, um ihre Chancen im Job zu verbessern. 03.
Viele Anbieter von Fernstudiengängen bieten kostenlose Probezugänge, damit die
Teilnehmer das Angebot testen können. 04. Damit ein Online-Studium reibungslos
abläuft, bieten die Fernhochschulen intensive Beratung für die Studenten. 05. Um
das Lernmaterial herunterzuladen, steht den Online-Studenten eine Lernplattform
zur Verfügung. 06. Facebook, Twitter und Skype nutzen die Online-Studenten, um
über Themen aus dem Kursprogramm zu diskutieren. 07. In Präsenzseminaren treffen
sich die Teilnehmer, um sich kennen zu lernen. 08. Um Beruf, Familie und Online-Stu-
dium zu koordinieren, müssen viele Online-Studenten ein gutes Projektmanagement
entwickeln.

9 - Familie Schulze fährt in die Berge

01. Familie Schulze fährt zwei Wochen in Urlaub, obwohl sie wenig Geld haben. 02.
Weil sie kein Auto haben, fahren sie mit dem Zug. 03. Obwohl die Kinder ans Meer
wollen, reist Familie Schulze in die Berge. 04. Sie haben eine Ferienwohnung gemie-
tet, weil die Ferienwohnung größer ist als ein Hotelzimmer. 05. Frau Schulze ärgert
sich, weil sie auch im Urlaub die ganze Hausarbeit alleine machen muss. 06. Obwohl
Herr Schulze Langeweile hat, hilft er seiner Frau nicht. 07. Obwohl es in der Ferien-
anlage ein Fitnesscenter gibt, bleiben die Kinder lieber in der Wohnung. 08. Weil die
Kinder den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen, schimpfen die Eltern. 09. Weil das
Wetter in den Bergen schlecht ist, haben alle schlechte Laune. 10. Obwohl alle unzu-
frieden sind, möchte Herr Schulze nächstes Jahr wieder in den Bergen Urlaub ma-
chen.

10 - Olympische Spiele

01. trotzdem 02. deshalb 03. deshalb 04. trotzdem 05. deshalb 06. trotzdem 07. des-
halb 08. trotzdem

11 - Arbeit trotz Krankheit

I. obwohl - trotz - trotzdem II. obwohl - trotzdem - trotz III. trotz - obwohl - trotzdem

12 - Schuldenkrise

I. trotz/obwohl/trotzdem / II. trotzdem/obwohl/trotz / III. trotz/trotzdem/obwohl

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Kausale Satzverbindung

13 - Fußball

01. Obwohl / 02. Weil / 03. Obwohl / 04. Weil / 05. Weil / 06. Obwohl / 07. Weil / 08.
Obwohl / 09. Obwohl / 10. Obwohl 11. Obwohl 12.Obwohl

14 - Geschäftsberichte

01. Weil die Firma viele neue Aufträge hat, wurden zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.
02. Obwohl sich der Umsatz deutlich erhöht hat, ist der Gewinn gleich geblieben. 03.
Die Produktivität konnte gesteigert werden, weil im letzten Jahr neue Maschinen an-
geschafft wurden. 04. Obwohl die Ausgaben für das Marketing erhöht wurden, ist der
Umsatz gesunken. 05. Der Absatz konnte nicht gesteigert werden, obwohl die Firma
zahlreiche neue Modelle auf den Markt gebracht hat. 06. Obwohl die Mitarbeiter auf
zehn Prozent ihres Gehalts verzichteten, schreibt die Firma weiter rote Zahlen. 07. Die
Firma konnte gerettet werden, weil der Staat eine Bürgschaft in Höhe von 50 Milli-
onen Euro übernommen hat. 08. Die Produktion erhöhte sich um zwanzig Prozent,
obwohl 2000 Mitarbeiter entlassen wurden.

15 - Wie soll der Partner sein?

reich – arm / schlank - dick / intelligent - dumm / jung - alt / schön - hässlich / groß -
klein / lustig - humorlos / selbstbewusst - schüchtern / großzügig - geizig / ehrgeizig
- unmotiviert / erfolgreich - erfolglos / höflich - unhöflich

16 - Ungleiche Brüder

01. aber 02. Während 03. dagegen 04. während 05. Im Gegensatz zu / aber 06. aber
07. Im Gegensatz zu / aber 08. Während 09. aber / während 10. aber

17 - Gegensätze deutscher und ausländischer Studenten

01. Während deutsche Studenten gerne ausgehen und verreisen, verbringen aus-
ländische Studenten weniger Zeit mit Freizeitaktivitäten. 02. Während deutsche
Studenten lieber auf Deutsch studieren, bevorzugen viele ausländische Studierende
einen englischsprachigen Studiengang. 03. Während ausländische Studenten sich
an der Uni öfter isoliert fühlen, finden deutsche Studenten leichter Kontakt zu ihren
Kommilitonen. 04. Während deutsche Studenten sich direkt an den Hochschulen be-
werben können, müssen ausländische Studenten an vielen Unis ihre Unterlagen über
uni-assist einreichen. 05. Während ausländische Studenten sich öfter für technische
Fächer entscheiden, interessieren sich deutsche Studenten eher für geisteswissen-
schaftliche oder wirtschaftliche Fächer. 06. Während deutsche Studenten unbegrenzt
arbeiten können, dürfen ausländische Studenten aus Nicht-EU-Ländern im gesamten
Jahr nur insgesamt 120 Tage arbeiten. 07. Während deutsche Studenten ihr Studium

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Kausale Satzverbindung

mit einem Studienkredit einer deutschen Bank finanzieren können, steht auslän-
dischen Studenten diese Finanzierungsmöglichkeit nicht offen.

18 - Alterndes Europa

01. Im Gegensatz zu Männern, die in Deutschland im Durchschnitt 76 Jahre werden,


erreichen Frauen ein statistisches Durchschnittsalter von 82 Jahren. 02. Im Gegensatz
zu Italien, Frankreich und Deutschland, wo durchschnittlich die ältesten Europäer le-
ben, sind die osteuropäischen Bevölkerungen eher jünger. 03. Im Gegensatz zur Zahl
der arbeitenden Bevölkerung, die immer weiter schrumpft, steigt die Zahl der Rent-
ner. 04. Im Gegensatz zu Ländern mit guten Betreuungsangeboten für Kinder, die
auch in Europa hohe Geburtenraten verzeichnen, sinkt die Zahl der Kinder in Ländern
wie Deutschland. 05. Im Gegensatz zu Deutschland, wo sich die schrumpfende Be-
völkerung durch eine Steigerung der Produktivität nicht besonders negativ auswirkt,
haben einige südeuropäische Länder Probleme mit ihrer Wirtschaftsleistung. 06. Im
Gegensatz zu heute, wo der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund bei
ca. 16 Prozent liegt, werden in naher Zukunft mehr als 30 Prozent der Bevölkerung
ausländische Wurzeln haben. 07. Im Gegensatz zu früher, als fast ausschließlich junge
und verheiratete Frauen schwanger wurden, bekommen heute vermehrt ältere und
unverheiratete Frauen Kinder.

19 - Was machst du, wenn

01. Was machst du, wenn du müde bist? – Wenn ich müde bin, gehe ich früh schlafen.
02. Was machst du, wenn du Hunger hast? – Wenn ich Hunger habe, koche ich etwas
03. Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst? – Wenn ich nicht schlafen kann,
nehme ich eine Schlaftablette. 04. Was machst du, wenn du kein Geld hast? – Wenn
ich kein Geld habe, leihe ich Geld von meinem Vater. 05. Was machst du, wenn du
eine Arbeit suchst? – Wenn ich eine Arbeit suche, lese ich die Stellenanzeigen. 06.
Was machst du, wenn du Freizeit hast? – Wenn ich Freizeit habe, sehe ich fern. 07. Was
machst du, wenn das Auto kaputt ist? – Wenn das Auto kaputt ist, bringe ich es in die
Werkstatt. 08. Was machst du, wenn du Durst hast? – Wenn ich Durst habe, trinke ich
Wasser. 09. Was machst du, wenn du Deutsch lernen möchtest? – Wenn ich Deutsch
lernen möchte, besuche ich einen Deutschkurs. 10. Was machst du, wenn du auf die
S-Bahn warten musst? – Wenn ich auf die S-Bahn warten muss, höre ich Musik. 11.
Was machst du, wenn du entspannen möchtest? – Wenn ich entspannen möchte,
gehe ich in die Sauna.

20 - Tipps für Ihre nächste Urlaubsreise

01. Bei Reisen in Länder mit Linksverkehr sollten Sie besonders aufmerksam fahren.
02. Beim Baden in unbekannten Gewässern sollten Sie nicht ins Wasser springen. 03.
Beim Kauf von Souvenirs müssen Sie die Ausfuhrbestimmungen beachten. 04. Beim

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 253


Kausale Satzverbindung

Kauf von Obst und Gemüse auf Märkten sollten Sie es vor dem Verzehr gründlich
waschen. 05. Bei Fahrten mit dem Taxi vereinbaren Sie vorab den Fahrpreis. 06. Bei
Kontrollen von Polizeibeamten sollten Sie immer ruhig und höflich bleiben. 07. Bei
Einladungen von Einheimischen sollten Sie sehr zurückhaltend sein. 08. Bei Besuchen
bestimmter Sehenswürdigkeiten müssen Sie unbedingt auf Fotografierverbote
achten. 09. Beim Betreten religiöser Gebäude sollten Sie entsprechende Kleidung
tragen. 10. Bei längeren Aufenthalten im Ausland erkundigen Sie sich vorher nach
den Visabestimmungen.

21 - Haiangriffe auf Menschen

01. Wenn 02. weil 03. wenn 04. Wenn 05. weil 06. Wenn 07. wenn 08. Wenn / weil 09.
wenn / weil

22 - Haben CDs ausgedient?

01. Wenn man Musik digital komprimiert, bedeutet das einen Qualitätsverlust. 02.
Wenn man neue Speicherformate wie z. B. FLAC benutzt, werden die Musikdateien
verlustfrei gespeichert. 03. Wenn man großen Wert auf Klangqualität legt, sind die
neuen Audioformate der klassischen CD überlegen. 04. Wenn man Musik in digitalen
Formaten auf dem eigenen Rechner sammelt, muss man sich Gedanken über die
Speicherung und Sicherung der Daten machen. 05. Wenn man das Betriebssystem
wechselt, könnten die Musikdateien auf dem Rechner verloren gehen oder beschä-
digt werden. 06. Holt man sich Musik per Streaming auf ein Abspielgerät muss man
sich über die Speicherung keine Gedanken machen. 07. Hat man keinen permanen-
ten Internetzugang kommt Musik-Streaming aber nicht in Frage. 08. Unternimmt
man eine längere Reise ist es ebenfalls sinnvoll die Musik auf einem Abspielgerät
oder USB-Stick zu speichern. 09. Vergleicht man die Vor- und Nachteile von Musik-
speicherung und Streaming wird das Streaming auf Dauer als Sieger hervorgehen.
10. Würden CDs abgeschafft, würden sie auf Grund alternativer Speichermöglichkei-
ten oder Streaming-Angeboten heute viele gar nicht mehr vermissen.

23 - Fettleibigkeit

01. Übergewicht wird als ein Zuviel an Körperfettmasse definiert, die im so genann-
ten Bodymass-Index (BMI) gemessen wird. 02. Wenn der BMI die Zahl 40 übersteigt,
spricht man von medizinisch behandlungsbedürftigem, starkem Übergewicht. 03.
Der BMI kann sowohl durch die genetische Disposition als auch durch die konkreten
Lebensbedingungen beeinflusst werden. 04. Wenn Fettleibigkeit nicht behandelt
wird, führt sie in den allermeisten Fällen zu schweren Folgeerkrankungen. 05. An
einer Adipositas-Therapie sind verschiedene Fachrichtungen beteiligt. 06. Von den
Eltern wird bestimmt, was es zu Hause im Kühlschrank gibt. 07. Wenn die Eltern keine
oder falsche Essensregeln für die Kinder vorgeben, ist der Weg zum Übergewicht

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 254


Kausale Satzverbindung

vorprogrammiert. 08. Wenn es ganz schlimm kommt, ist der einzige Ausweg oft eine
Operation, bei der der Magen-Darm-Trakt verkleinert wird. 09. Fettleibige werden
nicht nur in der Straßenbahn und im Supermarkt sondern auch am Arbeitsplatz
diskriminiert. 10. Wenn Fettleibige beschimpft werden, trauen sie sich oftmals nicht
mehr aus dem Haus. 11. Dann kann meist nur noch eine Selbsthilfegruppe oder eine
Psychotherapie helfen.

24 - Grammatikregeln

01. Je nachdem ob ein Nomen maskulin oder feminin ist, lautet der Artikel der oder
(bzw.) die. 02. Je nachdem ob ein Adjektiv attributiv oder adverbial gebraucht wird,
bekommt es eine Endung oder (bzw.) keine (/nicht). 03. Je nachdem ob das Verb in
Position 2 oder am Ende steht, spricht man von einem Hauptsatz oder (bzw.) von
einem Nebensatz. 04. Je nachdem ob eine Silbe vor einen Wortstamm gestellt oder
an einen Wortstamm angehängt wird, nennt man sie Präfix oder (bzw.) Suffix. 05. Je
nachdem ob ein Verb regelmäßig oder unregelmäßig ist, entspricht der starke Kon-
junktiv II immer der Form des Präteritums oder (bzw.) nie. 06. Je nachdem ob eine
Form des Konjunktivs I mit einer anderen Form identisch ist oder mit keiner (/nicht),
wird sie in der indirekten Rede durch den Konjunktiv II ersetzt oder (bzw.) nicht.

25 - Je nachdem wie das Wetter wird

01. Je nachdem ob das Wetter gut (oder schlecht) wird, gehe ich am Samstag in den
Park oder ins Museum. 02. Je nachdem ob es warm wird oder nicht, gehen wir ins
Freibad oder ins Hallenbad. 03. Je nachdem ob die Sonne scheint oder nicht, fahren
wir ans Meer oder verbringen den Sonntag zu Hause. 04. Je nachdem ob es einen
Stau gibt (oder nicht), fahren wir über die Autobahn oder über die Landstraße. 05.
Je nachdem ob es kalt ist (oder nicht), ziehe ich die Jacke an oder lasse die Jacke zu
Hause. 06. Je nachdem ob genug Schnee liegt (oder nicht), gehe ich am Wochenende
Skifahren oder spazieren. 07. Je nachdem ob Paul fit ist (oder nicht), geht er zu Fuß
oder fährt mit dem Auto.

26 - Je tiefer die Temperaturen

01. Je tiefer die Temperaturen sind, desto größer ist die Gefahr von Glatteis auf den
Straßen. 02. Je tiefer die Temperaturen sind, desto schlechter ist die Durchblutung.
03. Je tiefer die Temperaturen sind, desto schlechtere Laune haben wir. 04. Je tiefer
die Temperaturen sind, desto höher ist der Kalorienbedarf. 05. Je tiefer die Tempera-
turen sind, desto mehr Energie verbraucht man. 06. Je tiefer die Temperaturen sind,
desto schlechter starten die Automotoren. 07. Je tiefer die Temperaturen sind, desto
langsamer gehen Straßenbauarbeiten voran. 08. Je tiefer die Temperaturen sind,
desto größer ist die Hilfsbereitschaft der Menschen für Obdachlose. 09. Je tiefer die
Temperaturen sind, desto höher ist die Eisweinqualität. 10. Je tiefer die Temperaturen

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 255


Kausale Satzverbindung

sind, desto weniger Pflanzenschädlinge überstehen die kalte Zeit. 11. Je tiefer die
Temperaturen sind, desto geringer ist die Lawinengefahr in den Bergen. 12. Je tiefer
die Temperaturen sind, desto bessere Geschäfte macht die Bekleidungsindustrie.

27 - Der Klimawandel und seine Folgen

01. Je mehr Kohle, Gas und Öl verbrannt werden, desto mehr CO2 wird freigesetzt.
02. Je größer die CO2-Konzentration in der Atmosphäre wird, desto stärker wird der
Treibhauseffekt. 03. Je stärker der Treibhauseffekt wird, desto mehr erwärmt sich die
Erde. 04. Je wärmer es wird, desto schneller schmelzen die Gletscher und das Polareis.
05. Je schneller das Eis schmilzt, desto schneller erhöht sich der Meeresspiegel. 06. Je
höher die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist, desto größer ist auch der CO2-
Eintrag in die Ozeane. 07. Je größer der CO2-Eintrag in die Ozeane ist, desto saurer
werden die Ozeane. 08. Je saurer die Ozeane sind, desto schneller sterben die Koral-
lenriffe ab. 09. Je wärmer es wird, desto höher wird auch der Gehalt von Wasserdampf
in der Luft. 10. Je höher der Gehalt von Wasserdampf in der Luft wird, desto häufiger
kommt es zu starken Niederschlägen.

28 - Je milder der Winter

01. Je milder der Winter ist, desto früher sprießen die Pflanzen im Frühjahr. 02. Je frü-
her das Frühjahr kommt, desto früher fliegen auch die Pollen. 03. Je kürzer der Winter
ist, desto mehr Schädlinge überleben. 04. Je mehr Schädlinge überleben, desto mehr
Insektizide müssen die Bauern spritzen. 05. Je angenehmer das Klima ist, desto öfter
gehen die Menschen an die frische Luft. 06. Je öfter die Menschen an die frische Luft
gehen, desto seltener werden sie krank. 07. Je öfter die Sonne scheint, desto bessere
Stimmung haben die meisten Menschen. 08. Je weniger es in den Nächten gefriert,
desto weniger Streusalz muss der Winterdienst einsetzen. 09. je weniger Salz der Win-
terdienst verstreut, desto gesünder bleiben die Bäume an den Straßen. 10. Je wär-
mer es ist, desto weniger Winterkleidung verkaufen die Warenhäuser. 11. Je weniger
Winterkleidung verkauft wird, desto größer ist das Angebot im Winterschlussverkauf.
12. Je weniger Winterkleidung die Händler verkaufen, desto höhere Rabatte müssen
sie im Winterschlussverkauf geben. 13. Je höhere Rabatte die Händler gewähren, eine
desto kleinere Umsatzrendite haben sie. 14. Je höher die Temperaturen sind, desto
geringer ist der Energieverbrauch. 15. Je geringer der Energieverbrauch ist, desto
niedriger sind die Energiekosten der Haushalte. 16. je niedrigere Energiekosten die
Haushalte haben, desto mehr Geld geben sie für Konsumgüter aus.

29 - Stress am Arbeitsplatz

01. Je globaler die Produktion wird, desto straffer werden die Betriebe durchorga-
nisiert. 02. Je größer der internationale Konkurrenzdruck wird, desto mehr Personal
wird abgebaut. 03. Je mehr Personal abgebaut wird, desto mehr müssen die rest-

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 256


Kausale Satzverbindung

lichen Mitarbeiter leisten. 04. Je größer der Leistungsdruck ist, desto mehr Leute
beschweren sich bei der Gewerkschaft. 05. Je länger die wöchentliche Arbeitszeit
ist, desto gestresster fühlen sich viele Arbeitnehmer. 06. Je größer die Leistungsver-
dichtung ist, desto höher ist der Anteil der Krankmeldungen. 07. Je höher die Kran-
kenquote, desto wichtiger sind betriebliche Angebote zur Gesundheitsförderung.
08. Je höher die Position in der Firma, desto gehetzter fühlen sich die Mitarbeiter. 09.
Je besser die Kommunikationsmittel werden, desto mehr verschwimmt die Grenze
zwischen Arbeit und Freizeit.

30 - Je mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, desto ...

01. Je mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, desto höher sind die Kosten
für die Städte und Gemeinden. 02. Je mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen,
desto länger dauert die Bearbeitung der Asylanträge. 03. Je mehr Flüchtlinge nach
Deutschland kommen, desto schlechter werden die Perspektiven der einzelnen
Flüchtlinge. 04. Je mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, desto schwieriger
wird die Integration. 05. Je mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, desto drin-
gender wird die Frage nach einer menschenwürdigen Unterbringung. 06. Je mehr
Flüchtlinge nach Deutschland kommen, desto größer wird die Konkurrenz auf dem
deutschen Arbeitsmarkt. 07. Je mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, desto
heftiger streitet die EU über die Verteilung der Flüchtlinge. 08. Je mehr Flüchtlinge
nach Deutschland kommen, desto stärker wird der Druck auf die Politiker.

31 - Stellensuche

01. um 02. ohne 03. anstatt 04. um 05. anstatt 06. um 07. (--) 08. (--) 09. ohne 10. ohne

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Temporale Satzverbindung

Temporale Satzverbindung

1 - Mit vier habe ich lesen gelernt

Bilden Sie Sätze wie im Beispiel.

4: lesen lernen a. Mit vier (Jahren) habe ich lesen gelernt.


b. Als ich vier (Jahre alt) war, habe ich lesen ge-
lernt.

6: in die Schule kom-


men

10: viel lesen

14: in Lehrer verlie-


ben

16: Rauchen anfan-


gen

18: Führerschein
machen

20: Mann kennen


lernen

25: heiraten

26: Kind bekommen

30. scheiden lassen

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 258


Temporale Satzverbindung

2 - Als ich gestern die Hausaufgabe gemacht habe

Ergänzen Sie wenn bzw. als.


Ich habe gestern Musik gehört, als ich Hausaufgaben gemacht habe.

01. Ich höre oft Musik, ________ ich Hausaufgaben mache. 02. ______ ich gestern in

der Stadt war, habe ich Peter getroffen. 03. Meine Eltern waren sehr jung, _______ sie

heirateten. 04. ______ ich Hunger habe, esse ich etwas. 05. ______ ich klein war, ging

ich in den Kindergarten. 06. ______ ich in mein Heimatland fliege, besuche ich immer

meine Verwandten. 07. ______ ich letztes Jahr nach Hause geflogen bin, hatte das

Flugzeug zehn Stunden Verspätung. 08. Ich habe meine Frau kennen gelernt, _____

ich in Deutschland studierte. 09. ______ ich in die Disko gehe, bin ich sehr schüch-

tern. 10. _____ ich 6 Jahre alt war, kam ich in die Schule.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 259


Temporale Satzverbindung

3 - Schulferien

Ergänzen Sie wenn bzw. als.

01. ___________ ich ein Kind war, habe ich die Sommerferien immer zu Hause

verbracht. 02. ___________ das Wetter gut war, bin ich mit meinen Freunden ins

Schwimmbad gegangen. 03. Am meisten Spaß hatten wir, ___________ wir auf der

Riesenrutsche gerutscht sind. 04. ___________ ich zehn Jahre alt war, bin ich mit

meinen Eltern zum ersten Mal nach Italien gefahren. 05. ___________ wir das erste

Mal in Italien waren, war alles neu und ungewohnt für uns. 06. Aber ___________

wir im nächsten Jahr wieder nach Italien gekommen sind, haben wir uns schon fast

wie zu Hause gefühlt. 07. ___________ ich älter wurde, habe ich manchmal in einem

Supermarkt gearbeitet. 08. ___________ der Chef jemanden gebraucht hat, zum

Beispiel, ___________ jemand krank war, hat er mich angerufen und ich bin gleich

gekommen. 09. Aber ___________ ich genug Geld hatte, habe ich immer gesagt,

dass ich keine Zeit habe und bin lieber mit meinen Freunden in die Stadt gegangen.

10. ___________ mir mein Vater zum Geburtstag ein Auto geschenkt hat, bin ich mit

meiner Freundin zum Zelten nach Frankreich gefahren. 11. ___________ ich mit der

Schule fertig war, habe ich gleich mit dem Studium angefangen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 260


Temporale Satzverbindung

4 - Meine Großeltern

Ergänzen Sie wenn bzw. als.


Als ich geboren bin, ging mein Großvater gerade in Rente.

01. _____ meine Großeltern jung verheiratet waren, ist mein Großvater zur See gefah-

ren. 02. _____ er nach Hause kam, hat er meiner Großmutter Geschenke mitgebracht.

03. _____ der Zweite Weltkrieg begann, haben meine Großeltern in Berlin gelebt. 04.

_____ mein Großvater in den Krieg musste, hatte meine Großmutter große Angst um

ihn. 05. _____ sie einen Brief von ihm bekam, hat sie immer geweint. 06. _____ der

Krieg zu Ende war, sind meine Eltern nach Westdeutschland gezogen. 07. _____ mein

Großvater vom Krieg erzählte, haben wir ihn nie verstanden. 08. _____ ich studiert

habe, habe ich mich jedes Mal gefreut, _____ ich von meinen Großeltern ein biss-

chen Geld bekommen habe. 09. Meine Großeltern haben mir immer geholfen, _____

ich Hilfe brauchte. 10. Deshalb habe ich die Einkäufe für meine Großmutter erledigt,

_____ sie nicht mehr laufen konnte. 11. _____ meine Großmutter gestorben ist, war

ich sehr traurig. 12. _____ mein Großvater auch gestorben ist, bekomme ich das Haus

meiner Großeltern.

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Temporale Satzverbindung

5 - Der Geschäftsreisende

Ergänzen Sie wenn bzw. als.

01. _______ ich meinen Mann das erste Mal gesehen habe, war ich noch sehr jung.

02. _______ er mich ansprach, habe ich mich sofort in ihn verliebt. 03. Alle meine

Freundinnen habe mich beneidet, _______ sie mich mit ihm gesehen haben. 04.

_______ er mich gefragt hat, ob ich ihn heiraten will, habe ich sofort „Ja“ gesagt. 05.

_______ unsere beiden Kinder geboren waren, musste er abends immer länger ar-

beiten, aber ich habe mir nichts dabei gedacht. 06. _______ ich ihn gefragt habe, was

er solange in der Firma machen muss, ist er mir immer ausgewichen und _______ er

spät nach Hause kam, habe ich schon geschlafen. 07. _______ dann auch die Ge-

schäftsreisen immer häufiger wurden, habe ich mich schon ein bisschen gewundert.

08. Auch dass ich ihn nie erreichen konnte, _______ er auf Geschäftsreise war, kam

mir langsam komisch vor. 09. Aber er hat immer schöne Geschenke für mich und die

Kinder mitgebracht, _______ er auf Geschäftsreise war. 10. _______ er wieder einmal

auf einer langen Geschäftsreise war, habe ich bei seiner Firma angerufen und erfah-

ren, dass er gar nicht auf Geschäftsreise ist. 11. _______ er nach Hause kam, hat er

mir dann gestanden, dass er eine Geliebte hat. 12. _______ ich heute zurückblicke,

verstehe ich nicht, wie dumm ich sein konnte.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 262


Temporale Satzverbindung

6 - Im Urlaub

Machen Sie aus den präpositionalen Angaben mit bei Nebensätze mit wenn bzw. als.
Beim Baden im Meer sollte man nicht zu weit hinausschwimmen.
Wenn man im Meer badet, sollte man nicht zu weit hinausschwimmen.

01. Das letzte Mal wurde ich bei meiner Fahrt nach Spanien an der Grenze kontrol-
liert.

02. Bei einer Einladung von Einheimischen sollte man im Ausland sehr höflich sein.

03. Bei Urlaubsreisen sollte man immer eine Kopie des Reisepasses mitnehmen.

04. Bei einem Sprung in das kalte Wasser bekam er einen Schock.

05. Bei seiner Urlaubsreise in den letzten Sommerferien lernte er seine Traumfrau
kennen.

06. Beim Autofahren in Ländern mit Linksverkehr muss man sehr vorsichtig sein.

07. Beim Einsteigen in das Flugzeug verlor ich meine Mütze.

08. Bei einem Besuch bestimmter Sehenswürdigkeiten darf man nicht fotografieren.

09. Bei meinen Fahrten in die Schweiz kaufe ich immer Schokolade.

10. Bei der Überprüfung des Passagiers fand die Polizei Drogen im Wert von 30 000
Euro.

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Temporale Satzverbindung

7 - Wann hast du deine Eltern gesehen?

Ergänzen Sie wenn bzw. als oder wann.

01. A: ___________ hast du deine Eltern das letzte Mal gesehen.

02. B: ___________ ich an Weihnachten nach Hause geflogen bin.

03. A: Hast du auch deine Geschwister besucht?

04. B: Ja, natürlich, ___________ ich nach Hause fahre, schaue ich immer
bei meiner Schwester und bei meinem Bruder vorbei.

05. A: ___________ fliegst du denn das nächste Mal heim?

06. B: Ich weiß noch nicht genau, ___________ ich Zeit habe.
___________ ich meine Prüfung bestehe, fliege ich sofort.

07. A: Was hat denn dein Professor gesagt, ___________ du mit ihm ge-
sprochen hast? ___________ kannst du denn deine Prüfung machen?

08. B: Das weiß ich noch nicht. Das hängt davon ab, ___________ er von
seinem Forschungssemester zurückkommt.

09. A: ___________ weiß er das denn?

10. B: Keine Ahnung. ___________ ich ihn gefragt habe, hat er mir keine
Antwort gegeben. ___________ er mir nicht bald einen Termin sagt,
überlege ich bei einem anderen Professor Prüfung zu machen.

11. A: Professor müsste man sein. ___________ ich Professor wäre, würde
ich mich ganz bestimmt mehr um meine Studenten kümmern.

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Temporale Satzverbindung

8 - Die Multitasking-Mutter

Verbinden Sie die Sätze mit während.


Sie kocht Kaffee und macht Schulbrote.
Während sie Kaffee kocht, macht sie Schulbrote.

01. Sie räumt den Frühstückstisch ab und hört die Nachrichten.

02. Sie wärmt das Fläschchen für das Baby und füttert die Katze.

03. Sie telefoniert mit ihrer Mutter und schreibt einen Einkaufszettel.

04. Sie kauft ein und telefoniert mit einer Freundin.

05. Sie räumt die Einkäufe auf und bereitet das Mittagessen vor.

06. Sie isst zu Mittag und spricht mit den Kindern über die Schule.

07. Sie spült Geschirr und backt einen Kuchen.

08. Sie gibt dem Baby das Fläschchen und kontrolliert die Hausaufgaben der großen
Kinder.

09. Sie saugt das Wohnzimmer und installiert ein Computerspiel.

10. Sie badet die Kinder und hängt die Wäsche auf.

11. Sie stellt das Abendessen auf den Tisch und spricht mit ihrem Mann über seine
Arbeit.

12. Sie sieht fern und schläft auf dem Sofa ein.

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Temporale Satzverbindung

9 - Pauls Tagesablauf

Bilden Sie Sätze mit nachdem.


Nach dem Aufstehen duscht Paul.
Nachdem er aufgestanden ist, duscht Paul.

01. Nach dem Duschen frühstückt er.

02. Nach dem Frühstück geht er in die Schule.

03. Nach dem Unterricht besucht er seinen Bruder.

04. Nach dem Besuch bei seinem Bruder geht er einkaufen.

05. Nach dem Einkaufen trinkt er einen Kaffee.

06. Nach dem Kaffee ruft er seine Mutter an.

07. Nach dem Anruf bei seiner Mutter fährt er nach Hause.

08. Nach seiner Ankunft zu Hause kocht er das Abendessen,

09. Nach dem Abendessen sieht er fern.

10. Nach dem Fernsehen geht er ins Bett.

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Temporale Satzverbindung

10 - Eine spanische Studentin erzählt

Ergänzen Sie die temporalen Satzverbindungen.

Verbindungswörter: bis, als, sobald, während, nachdem, nachdem, bevor, nachdem,


solange, nachdem, bevor, seitdem

01. ________________ ich letztes Jahr mein Studium in Spanien beendet hatte, habe
ich mir überlegt, in Deutschland weiter zu studieren.

02. ________________ ich mich beworben habe, habe ich mir zuerst Informationen
über das Studium in Deutschland besorgt.

03. ________________ ich eine passende Uni gefunden hatte, habe ich meine Bewer-
bung abgeschickt und ________________ ich ein paar Wochen gewartet hatte, habe
ich eine Zusage bekommen.

04. Ich habe schon im Juni meinen Abschluss in Spanien gemacht, aber ich musste
warten, ________________ ich in Deutschland im Oktober beginnen konnte.

05. ________________ ich gewartet habe, habe ich in Spanien als Kellnerin gejobbt.

06. Kurz ________________ das Studium anfing, bin ich dann nach Deutschland
gefahren.

07. ________________ ich Deutschland ankam, war ich überrascht, weil das Wetter
im Oktober gar nicht so schlecht war.

08. Gleich ________________ ich angekommen war, habe ich mir ein Zimmer in einer
Wohngemeinschaft gesucht.

09. ________________ ich dort wohne, hat sich mein Deutsch ganz schnell verbes-
sert.

10. Ich fahre jeden Tag mit der S-Bahn zur Uni und ________________ ich in der S-
Bahn sitze, wiederhole ich den Stoff der Vorlesungen.

11. Ich habe ein bisschen Heimweh, deshalb fahre ich nach Spanien,
________________ die Weihnachtsferien beginnen.

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Temporale Satzverbindung

11 - An der Uni

Formen Sie die präpositionalen Ausdrücke in Nebensätze um.


Während des Studiums muss ich arbeiten.
Während ich studiere, muss ich arbeiten.

01. Vor Beginn des Unterrichts muss ich noch schnell die Hausaufgabe abschreiben.

02. Nach dem Ende des Unterrichts gehe ich immer in die Mensa.

03. Während des Mittagessens in der Mensa spreche ich mit meinen Kommilitonen.

04. Bis zum Ende des Semesters muss ich noch die Deutschprüfung wiederholen.

05. Bei der letzten Prüfung habe ich einen Schwächeanfall bekommen.

06. Bei einem Gespräch mit meinem Professor habe ich kein Wort verstanden.

07. Gleich nach dem Ende dieses Semesters fahre ich in Urlaub.

08. Vor dem Urlaub muss ich noch meine Hausarbeit fertig schreiben.

09. Seit dem Gespräch bei der Studienberatung weiß ich, was ich machen muss.

10. Seit der Prüfung schlafe ich wieder besser.

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Temporale Satzverbindung

12 - Hinweise zur Prüfung

Verbalisieren Sie die Präpositionalphrasen.


Bis zum Ende des Semesters muss man alle Prüfungen geschrieben haben.
Bis das Semester zu Ende ist, muss man alle Prüfungen geschrieben haben.

01. Vor Beginn der Prüfung muss man unbedingt das Handy ausschalten.

02. Beim Hören des Prüfungsvortrags sollte man Stichworte notieren.

03. Während des Notierens der Stichwörter muss man aber weiter zuhören.

04. Beim Ausformulieren des Textes muss man auf die Grammatik achten.

05. Vor der Abgabe der Prüfung sollte man alles noch einmal gründlich durchlesen.

06. Es bringt nichts seine Ergebnisse gleich nach dem Ende der Prüfung mit den an-
deren Studenten zu vergleichen.

07. Bis zum Erhalt des Prüfungsergebnisses muss man ein paar Wochen warten.

08. Das Zeugnis kann man erst nach der Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse abho-
len.

09. Seit der Änderung der Prüfungsordnung darf man die Prüfung nur noch einmal
wiederholen.

10. Bei Bestehen der Prüfung kann man mit dem Studium beginnen.

11. Vor Aufnahme des Studiums muss man sich immatrikulieren.

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Temporale Satzverbindung

13 - Eine kriminelle Karriere

Ergänzen Sie die temporalen Verbindungswörter.


Als seine Eltern sich scheiden ließen, war Marvin K. drei Jahre alt.

als - als - als - als - als - wenn - wenn - wenn - nachdem - nachdem - nachdem - nachdem -
während - während - während - bevor - bis - seit

01. __________ er in die Schule kam, fiel Marvin auf, weil er die Schule schwänz-

te und seine Mitschüler schlug. 02. __________ er deshalb die Grundschule hatte

verlassen müssen, besuchte er eine Förderschule. 03. __________ er mit seinen

Mitschülern Streit hatte, schlug er sofort zu. 04. __________ er einen Mitschüler mit

Schlägen verletzte, wurde er vom Unterricht ausgeschlossen. 05. __________ auch

diese Maßnahme erfolglos blieb, wies man ihn in ein Heim für Schwererziehbare

ein. 06. __________ seines Heimaufenthalts und wenn er in den Ferien nach Hause

durfte, beging er weitere Straftaten wie Diebstähle oder Erpressung. 07. __________

er einen älteren Mann zusammengeschlagen hatte, wurde er als 16-Jähriger erstmals

wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. 08. Noch

__________ er das achtzehnte Lebensjahr vollendet hatte, landete er wegen eines

bewaffneten Raubüberfalls für 20 Monate in Jugendhaft. 09. __________ der Zeit im

Gefängnis kam Marvin mit anderen Kriminellen in Kontakt. 10. __________ er wieder

auf freiem Fuß war, setzte er seine kriminelle Karriere fort. 11. __________ Kinder

und Jugendliche sehr früh kriminell werden, wird es für sie sehr schwer eine andere

Lebensperspektive zu entwickeln. 12. __________ Marvin zum zweiten Mal im Ge-

fängnis gelandet war, begann er über sein Leben nachzudenken. 13. __________

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Temporale Satzverbindung

er hörte, dass seine Freundin schwanger ist, beschloss er sein Leben zu ändern. 14.

__________ er seine Strafe absaß, machte er im Gefängnis eine Ausbildung. 15.

__________ er entlassen wurde, konnte er las Freigänger arbeiten. 16. __________

er entlassen worden war, fand er mit Hilfe seines Bewährungshelfers eine Arbeit. 17.

__________ er wieder frei ist, ist er nicht wieder straffällig geworden. 18. __________

er heute zurückdenkt, kann er selbst nicht mehr verstehen, was er früher getan hat.

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Temporale Satzverbindung

Lösungen: Temporale Satzverbindung

1 - Mit vier habe ich lesen gelernt

a. Mit vier (Jahren) habe ich lesen gelernt. b. Als ich vier (Jahre alt) war, habe ich lesen
gelernt.

a. Mit sechs (Jahren) bin ich in die Schule gekommen. b. Als ich sechs (Jahre alt) war,
bin ich in die Schule gekommen.

a. Mit zehn (Jahren) habe ich viel gelesen. b. Als ich zehn (Jahre alt) war, habe ich viel
gelesen.

a. Mit vierzehn (Jahren) habe ich mich in meinen Lehrer verliebt. b. Als ich vierzehn
(Jahre alt) war, habe ich mich in meinen Lehrer verliebt.

a. Mit sechzehn (Jahren) habe ich das Rauchen angefangen. b. Als ich sechzehn (Jah-
re alt) war, habe ich das Rauchen angefangen.

a. Mit achtzehn (Jahren) habe ich den Führerschein gemacht. b. Als ich achtzehn (Jah-
re alt) war, habe ich den Führerschein gemacht.

a. Mit zwanzig (Jahren) habe ich (m)einen Mann kennen gelernt. b. Als ich zwanzig
(Jahre alt) war, habe ich (m)einen Mann kennen gelernt.

a. Mit 25 (Jahren) habe ich geheiratet. b. Als ich 25 (Jahre alt) war, habe ich geheiratet.

a. Mit 26 (Jahren) habe ich ein Kind bekommen. b. Als ich 26 (Jahre alt) war, habe ich
ein Kind bekommen.

a. Mit 30 (Jahren) habe ich mich scheiden lassen. b. Als ich 30 (Jahre alt) war, habe ich
mich scheiden lassen.

2 - Als ich gestern die Hausaufgabe gemacht habe

01. wenn 02. als 03. als 04. wenn 05. als 06. wenn 07. als 08. als 09. wenn 10. als

3 - Schulferien

01. Als 02. Wenn 03. wenn 04. Als 05. Als 06. als 07. Als 08. Wenn 09. wenn 10. Als 11.
Als

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Temporale Satzverbindung

4 - Meine Großeltern

01. Als 02. Wenn 03. Als 04. Als 05. 06. Als 07. Wenn 08. Als / wenn 09. wenn 10. als 11.
Als 12. Wenn

5 - Der Geschäftsreisende

01. Als 02. Als 03. wenn 04. Als 05. Als 06. Wenn / wenn 07. Als 08. wenn 09. wenn 10.
Als 11. Als 12. Wenn

6 - Im Urlaub

01. Als ich das letzte Mal nach Spanien fuhr (gefahren bin), wurde ich an der Grenze
kontrolliert. 02. Wenn man von Einheimischen eingeladen wird, sollte man im Aus-
land sehr höflich sein. 03. Wenn man in den Urlaub fährt/reist, sollte man immer eine
Kopie des Reisepasses mitnehmen. 04. Als er in das kalte Wasser sprang (gesprungen
ist), bekam er einen Schock. 05. Als er in den letzten Sommerferien in den Urlaub
fuhr/reiste (gefahren ist, gereist ist), lernte er seine Traumfrau kennen. 06. Wenn man
in Ländern mit Linksverkehr Auto fährt, muss man sehr vorsichtig sein. 07. Als ich in
das Flugzeug einstieg (eingestiegen bin), verlor ich meine Mütze. 08. Wenn man be-
stimmte Sehenswürdigkeiten besucht, darf man nicht fotografieren. 09. Wenn ich in
die Schweiz fahre, kaufe ich immer Schokolade. 10. Als sie den Passagier überprüfte
(überprüft hat), fand die Polizei Drogen im Wert von 30 000 Euro.

7 - Wann hast du deine Eltern gesehen?

01. Wann 02. Als 03. (--) 04. wenn 05. Wann 06. wann / Wenn 07. als / Wann 08. wann
09. Wann 10. Als / Wenn 11. Wenn

8 - Die Multitasking-Mutter

01. Während sie den Frühstückstisch abräumt, hört sie die Nachrichten. 02. Während
sie das Fläschchen für das Baby wärmt, füttert sie die Katze. 03. Während sie mit ihrer
Mutter telefoniert, schreibt sie einen Einkaufszettel. 04. Während sie einkauft, telefo-
niert sie mit einer Freundin. 05. Während sie die Einkäufe aufräumt, bereitet sie das
Mittagessen vor. 06. Während sie zu Mittag isst, spricht sie mit den Kindern über die
Schule. 07. Während sie Geschirr spült, backt sie einen Kuchen. 08. Während sie dem
Baby das Fläschchen gibt, kontrolliert sie die Hausaufgaben der großen Kinder. 09.
Während sie das Wohnzimmer saugt, installiert sie ein Computerspiel. 10. Während
sie die Kinder badet, hängt sie die Wäsche auf. 11. Während sie das Abendessen auf
den Tisch stellt, spricht sie mit ihrem Mann über seine Arbeit. 12. Während sie fern-
sieht, schläft sie auf dem Sofa ein.

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Temporale Satzverbindung

9 - Pauls Tagesablauf

01. Nachdem er geduscht hat, frühstückt er. 02. Nachdem er gefrühstückt hat, geht
er in die Schule. 03. Nachdem der Unterricht geendet hat (beendet ist), besucht er
seinen Bruder. 04. Nachdem er seinen Bruder besucht hat, geht er einkaufen. 05.
Nachdem er eingekauft hat, trinkt er einen Kaffee. 06. Nachdem er Kaffee getrunken
hat, ruft er seine Mutter an. 07. Nachdem er seine Mutter angerufen hat, fährt er
nach Hause. 08. Nachdem er zu Hause angekommen ist, kocht er das Abendessen.
09. Nachdem er zu Abend gegessen hat, sieht er fern. 10. Nachdem er ferngesehen
hat, geht er ins Bett.

10 - Eine spanische Studentin erzählt

01. Nachdem 02. Bevor 03. Nachdem / nachdem 04. bis 05. Solange 06. bevor 07. Als
08. nachdem 09. Seitdem 10. während 11. sobald

11 - An der Uni

01. Bevor der Unterricht beginnt, muss ich noch schnell die Hausaufgabe abschrei-
ben. 02. Nachdem der Unterricht beendet ist, gehe ich immer in die Mensa. 03.
Während ich in der Mensa zu Mittag esse, spreche ich mit meinen Kommilitonen. 04.
Bis das Semester beendet ist, muss ich noch die Deutschprüfung wiederholen. 05.
Als ich die letzte Prüfung gemacht habe, habe ich einen Schwächeanfall bekommen.
06. Als ich mit meinem Professor gesprochen habe, habe ich kein Wort verstanden.
07. Sobald das Semester beendet ist, fahre ich in Urlaub. 08. Bevor ich in den Urlaub
gehe, muss ich noch meine Hausarbeit fertig schreiben. 09. Seitdem ich mit der Stu-
dienberatung gesprochen habe, weiß ich, was ich machen muss. 10. Seitdem ich die
Prüfung gemacht habe, schlafe ich wieder besser.

12 - Hinweise zur Prüfung

01. Bevor die Prüfung beginnt, muss man unbedingt das Handy ausschalten. 02. Wäh-
rend (Wenn) man den Prüfungsvortrag hört, sollte man Stichworte notieren. 03. Wäh-
rend man die Stichwörter notiert, muss man aber weiter zuhören. 04. Wenn man den
Text ausformuliert, muss man auf die Grammatik achten. 05. Bevor man die Prüfung
abgibt, sollte man alles noch einmal gründlich durchlesen. 06. Es bringt nichts seine
Ergebnisse mit den anderen Studenten zu vergleichen, sobald die Prüfung beendet
ist. 07. Bis man das Prüfungsergebnis erhält, muss man ein paar Wochen warten.
08. Das Zeugnis kann man erst abholen, nachdem die Prüfungsergebnisse bekannt-
gegeben wurden (worden sind). 09. Seitdem die Prüfungsordnung geändert wurde
(worden ist), darf man die Prüfung nur noch einmal wiederholen. 10. Wenn man die
Prüfung besteht, kann man mit dem Studium beginnen. 11. Bevor man das Studium

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Temporale Satzverbindung

aufnimmt (aufnehmen kann), muss man sich immatrikulieren.

13 - Eine kriminelle Karriere

01. Als 02. Nachdem 03. Wenn 04. Als 05. Als 06. Während 07. Nachdem 08. bevor 09.
während 10. Als 11. Wenn 12. Nachdem 13. Als 14. Während 15. Bis 16. Nachdem 17.
Seit 18. Wenn

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 275


Modale Satzverbindung

Modale Satzverbindung

1 - Tipps zur Abfallvermeidung

Formulieren Sie die Tipps wie im Beispiel.


Kaputte Gegenstände nicht immer gleich wegwerfen. Lieber versuchen zu reparie-
ren!
Sie sollten kaputte Gegenstände nicht immer gleich wegwerfen. Stattdessen soll-
ten Sie versuchen sie zu reparieren.

01. Keine Getränke in Einwegverpackungen kaufen. Lieber beim Getränkekauf auf


das Mehrwegzeichen achten!

02. Nicht alle Dinge gleich kaufen. Lieber selten benötigte Dinge ausleihen!

03. Nicht mehr benötigte Kleider nicht wegwerfen. Lieber verschenken oder tau-
schen!

04. Keine Produkte mit Plastikverpackungen kaufen. Lieber zu Verpackungen aus


Papier greifen!

05. Sich zum Transport der Einkäufe keine Plastiktüten geben lassen. Lieber Einkaufs-
beutel aus Stoff mitbringen!

06. Plastikverpackungen nicht in den Hausmüll werfen. Lieber zum Recycling-Hof


bringen!

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Modale Satzverbindung

2 - Was sollten die Jugendlichen machen?

Geben Sie einen Rat. Bilden Sie Sätze mit anstatt zu.
Die Jugendlichen fahren nach der Schule ins Einkaufszentrum. Sie sollten nach
Hause gehen.
Anstatt nach der Schule ins Einkaufszentrum zu fahren, sollten die Jugendlichen
besser nach Hause gehen.

01. Die Jugendlichen machen im Einkaufszentrum Lärm und randalieren. Sie sollten
die Hausordnung respektieren.

02. Die Jugendlichen vertreiben sich die Langeweile durch Diebstähle. Sie sollten
etwas Sinnvolles machen.

03. Die Jugendlichen ärgern ältere Leute. Sie sollten höflich zu den älteren Leuten
sein.

04. Die Jugendlichen schlagen sich. Sie sollten ihre Konflikte ohne Gewalt lösen.

05. Die Jugendlichen schwänzen die Schule. Sie sollten sich um einen guten Schulab-
schluss bemühen.

06. Die Jugendlichen sehen zu viel fern. Sie sollten mehr Sport treiben.

07. Die Jugendlichen essen nur Pommes Frites und Pizza. Sie sollten sich gesund
ernähren.

08. Die Jugendlichen denken nur an heute. Sie sollten Zukunftspläne machen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 277


Modale Satzverbindung

3 - Urlaub 2.0

Formen Sie die Sätze um wie im Beispiel.


Anstatt ins Reisebüro zu gehen, buchen immer mehr Urlauber ihre Reise direkt im
Internet.
a.) Immer mehr Urlauber gehen nicht ins Reisebüro. Stattdessen buchen sie ihre
Reise direkt im Internet.
b.) Immer mehr Urlauber gehen nicht ins Reisebüro, sondern buchen ihre Reise
direkt im Internet.

01. Anstatt eine Pauschalreise zu buchen, stellt man sich seine Reisen ganz individuell
nach den eigenen Wünschen zusammen.

02. Anstatt im Hotel zu übernachten, sucht man sich mit airbnb Unterkünfte bei priva-
ten Anbietern.

03. Anstatt Kataloge zu wälzen, wird man bei booking.com fündig, wenn man eine
Ferienwohnung sucht.

04. Anstatt mit dem Taxi zu fahren, bestellt man sich bei Uber einen Chauffeur.

05. Anstatt im Stadtplan nachzusehen, orientiert man sich in fremden Städten mit
Google Maps.

06. Anstatt eine Stadtführung in der Gruppe mitzumachen, lässt man sich die Stadt
von einem privaten, von GetYourGuide vermittelten Führer zeigen.

07. Anstatt einen Reiseführer zu kaufen, liest man die Empfehlungen der Nutzer von
Tripadvisor.

08. Anstatt selbstständig auf Entdeckungstour zu gehen, greift man auf Insidertipps
von Spotted by locals zurück.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 278


Modale Satzverbindung

4 - Leben Sie gesünder

Geben Sie Gesundheitstipps wie im Beispiel.


Fahrrad/Auto fahren - Statt mit dem Auto sollten Sie lieber Fahrrad fahren.

01. Obst und Gemüse/Nudeln und Fleisch essen

02. frische Lebensmittel/Dosen- und Fertiggerichte kochen (mit)

03. Treppe/Aufzug benützen

04. Obst/Süßigkeiten essen

05. Wasser/Süßgetränke trinken

06. auf dem Sofa liegen/Sport treiben

07. abends am Computer sitzen/ein Buch lesen

08. Brot und Marmelade/Müsli frühstücken

09. bis in die Nacht fernsehen/früh ins Bett gehen

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Modale Satzverbindung

5 - Umweltschutzmaßnahmen

Verbinden Sie die Sätze mit indem.


Wie kann man Heizenergie sparen? – Man ersetzt die alten Fenster durch Energie-
sparfenster.
-> Man kann Heizkosten sparen, indem man die alten Fenster durch Energiespar-
fenster ersetzt.

01. Wie kann man Heizenergie sparen? – Man reduziert die Zimmertemperatur in der
Nacht.

02. Wie kann man das Haus vor Kälte schützen? – Man isoliert alle wichtigen Bauteile
des Hauses.

03. Wie kann man Rohstoffe sparen? – Man verwendet bereits gebrauchte Materiali-
en wieder.

04. Wie kann man Benzin sparen? – Man geht öfter zu Fuß.

05. Wie kann man die Luft vor Abgasen schützen? – Man macht Abgasfilter für Indus-
triebetriebe zur Pflicht.

06. Wie kann man die Stadtbewohner vor Lärm schützen? – Man richtet mehr Fuß-
gängerzonen ein und baut leisere Autos.

07. Wie kann man Wasser sparen? – Man duscht anstatt zu baden.

08. Wie kann man die Atemluft in der Stadt verbessern? – Man pflanzt viele Bäume
und Sträucher.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 280


Modale Satzverbindung

6 - Tipps zum Abnehmen

Formulieren Sie die Empfehlungen zum Abnehmen wie im Beispiel.


Treiben Sie regelmäßig Sport.
Man kann abnehmen, indem man regelmäßig Sport treibt.

01. Essen Sie weniger Nudeln, Reis und Fleisch.

02. Verzichten Sie auf süße Getränke.

03. Nehmen Sie nach 18.00 Uhr keine Nahrung mehr zu sich.

04. Kochen Sie mit frischen Lebensmitteln.

05. Gehen Sie öfter zu Fuß und fahren Sie mit dem Fahrrad.

06. Teilen Sie die Mahlzeiten in kleinere Zwischenmahlzeiten auf.

07. Trinken sie viel Wasser.

08. Essen Sie zur Sättigung viel kalorienarmes Gemüse.

09. Kaufen Sie keine Süßigkeiten ein.

10. Wiegen Sie sich täglich und notieren Sie alles, was Sie zu sich nehmen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 281


Modale Satzverbindung

7 - Maßnahmen der Bundesregierung zur Förderung der Energieeffizienz im


Verkehr

Formen Sie die Sätze um wie im Beispiel.


Klimafreundliche Umgestaltung des öffentlichen Personenverkehrs durch An-
schaffung von Elektrofahrzeugen.
Der öffentliche Personenverkehr soll umgestaltet werden, indem Elektrofahrzeuge
angeschafft werden.

01. Förderung des verstärkten Einsatzes elektrischer Antriebe bei Kraftfahrzeugen


durch Gewährung steuerlicher Sonderabschreibungen für gewerblich genutzte
Elektrofahrzeuge

02. Erhöhung des Anteils der Elektrofahrzeuge in den Fuhrparks des Bundes und der
Länder durch bevorzugte Beschaffung dieser Fahrzeuge.

03. Stärkung des Schienengüterverkehrs durch Investitionen in den Ausbau der


Infrastruktur.

04. Stärkung der Wasserstraßen durch die Verlagerung von Gütertransporten auf die
Wasserstraßen.

05. Entlastung der Innenstädte durch den verstärkten Einsatz von Lastenrädern und
elektrischen Transportsystemen.

06. Förderung des Rad- und Fußverkehrs durch die Zuweisung von Bundesmitteln
für den Bau von Radwegen an die Städte und Gemeinden.

07. Förderung kraftstoffsparenden Fahrens durch die Ausgabe von Gutscheinen für
ein Sprit-Spar-Training beim Kauf eines Neuwagens.

08. Unterstützung von Carsharing durch die Verabschiedung eines Carsharinggeset-


zes, das Nutzervorteile in Städten und Gemeinden ermöglicht.

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Modale Satzverbindung

8 - Ohne Fleiß, kein Preis

Ergänzen Sie anstatt, ohne, um.


Um eine Fremdsprache zu lernen, braucht man Grammatikkenntnisse.

01. __________ zumindest einige wichtige Vokabeln zu kennen, kann man eine

Sprache nicht erlernen. 02. __________ sich den Wortschatz einer fremden Spra-

che nachhaltig anzueignen, muss er regelmäßig und nach einem bestimmten Plan

wiederholt werden. 03. __________ die Vokabeln schubartig in großen Mengen zu

lernen, ist es besser das Lernpensum in kleine Portionen aufzuteilen. 04. Z. B. ist es

besser dreimal 5 oder 10 Minuten für die Wiederholung der Vokabeln zu reservieren,

__________ eine Viertel- oder eine halbe Stunde am Stück zu lernen. 05. __________

planlos lange Vokabellisten auswendig zu lernen, sollte neuer Wortschatz struk-

turiert aufbereitet werden. 06. Bestimmte Methoden sind hilfreich, __________

die neuen Vokabeln im Gehirn zu vernetzen. 07. __________ das Wiederholen zu

erleichtern, sollte man die Vokabeln zunächst einmal aufschreiben. 08. __________

nur am Schreibtisch zu sitzen und aus Büchern oder Vokabellisten zu lernen, soll-

te man alle Gelegenheiten nutzen, den Wortschatz aktiv anzuwenden. 09. Man

kann sich auch „Eselsbrücken“ ausdenken, __________ sich bestimmte Vokabeln

besser merken zu können. 10. Auf jeden Fall sollten verschiedene Methoden kom-

biniert werden, __________ die Vernetzung der Vokabeln im Gehirn zu fördern. 11.

__________ die Lernmethode zu wechseln, langweilt sich das Gehirn und die Ver-

knüpfungen bleiben oberflächlich und nicht von Dauer. 12. __________ die Verar-

beitung der Vokabeln im Schlaf zu fördern, ist es ebenfalls gut vor dem Schlafenge-

hen eine Lernphase einzuplanen.


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Modale Satzverbindung

9 - Die Bundeskanzlerin wird nächste Woche in die USA fliegen

Ergänzen Sie die Tabellen.

Beispiel:

Nomen die Aussage


Verb sagen
Präpositiona- Nach einer Aussage eines Regierungssprechers wird die Bundeskanz-
ler Ausdruck lerin nächste Woche in die USA fliegen.
(laut)
Nebensatz (1) Wie ein Regierungssprecher sagte, wird die Bundeskanzlerin nächste
Woche in die USA fliegen.
(wie-Satz)
Nebensatz (2) Ein Regierungssprecher sagte, dass die Bundeskanzlerin nächste
Woche in die USA fliegen wird.
(dass-Satz)
2 Hauptsätze Die Bundeskanzlerin wird nächste Woche in die USA fliegen. Das
(Dies) sagte ein Regierungssprecher.
(Verbindung
mit das/dies)

Nomen
Verb
Präpositiona- Einem Bericht des Gesundheitsministeriums zufolge achten Männer
ler Ausdruck weniger auf ihre Gesundheit als Frauen.
(laut)
Nebensatz (1)

(wie-Satz)
Nebensatz (2)

(dass-Satz)
2 Hauptsätze

(Verbindung
mit das/dies)

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 284


Modale Satzverbindung

Nomen

Verb

Präpositio-
naler Aus-
druck (laut)

Nebensatz Wie der Finanzminister mitteilte, wird der Bundeshaushalt im kom-


(1) menden Jahr ein Defizit von 15 Milliarden aufweisen.

(wie-Satz)

Nebensatz
(2)

(dass-Satz)

2 Hauptsät-
ze

(Verbindung
mit das/dies)

Nomen

Verb

Präpositio-
naler Aus-
druck (laut)

Nebensatz
(1)

(wie-Satz)

Nebensatz
(2)

(dass-Satz)

2 Hauptsät- Die Zahl der Flüchtlinge hat in den letzten Monaten wieder abge-
ze nommen. Dies meldete das Bundesamt für Migration und Flüchtlin-
ge.
(Verbindung
mit das/dies)

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 285


Modale Satzverbindung

Nomen

Verb

Präpositio-
naler Aus-
druck (laut)

Nebensatz
(1)

(wie-Satz)

Nebensatz Das Justizministerium erklärte, dass Ausländer nicht häufiger krimi-


(2) nell sind als Deutsche.

(dass-Satz)

2 Hauptsät-
ze

(Verbindung
mit das/dies)

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 286


Modale Satzverbindung

Lösungen: Modale Satzverbindung

1 - Tipps zur Abfallvermeidung

01. Sie sollten keine Getränke in Einwegverpackungen kaufen. Stattdessen sollten


Sie beim Getränkekauf auf das Mehrwegzeichen achten. 02. Sie sollten nicht alle
Dinge gleich kaufen. Stattdessen sollten Sie selten benötigte Dinge ausleihen. 03.
Sie sollten nicht mehr benötigte Kleider nicht wegwerfen. Stattdessen sollten Sie sie
verschenken oder tauschen. 04. Sie sollten keine Produkte mit Plastikverpackungen
kaufen. Stattdessen sollten Sie zu Verpackungen aus Papier greifen. 05. Sie sollten
sich zum Transport der Einkäufe keine Plastiktüten geben lassen. Stattdessen sollten
Sie Einkaufsbeutel aus Stoff mitbringen. 06. Sie sollten Plastikverpackungen nicht in
den Hausmüll werfen. Stattdessen sollten Sie sie zum Recycling-Hof bringen.

2 - Was sollten die Jugendlichen machen?

01. Anstatt im Einkaufszentrum Lärm zu machen und zu randalieren, sollten die


Jugendlichen die Hausordnung respektieren. 02. Anstatt sich die Langeweile durch
Diebstähle zu vertreiben, sollten die Jugendlichen etwas Sinnvolles machen. 03.
Anstatt ältere Leute zu ärgern, sollten die Jugendlichen höflich zu den älteren Leu-
ten sein. 04. Anstatt sich zu schlagen, sollten die Jugendlichen ihre Konflikte ohne
Gewalt lösen. 05. Anstatt die Schule zu schwänzen, sollten die Jugendlichen sich um
einen guten Schulabschluss bemühen. 06. Anstatt zu viel fernzusehen, sollten die
Jugendlichen mehr Sport treiben. 07. Anstatt nur Pommes Frites und Pizza zu essen,
sollten die Jugendlichen sich gesund ernähren. 08. Anstatt nur an heute zu denken,
sollten die Jugendlichen Zukunftspläne machen.

3 - Urlaub 2.0

a.) 01. Man bucht keine Pauschalreise. Stattdessen stellt man sich seine Reisen ganz
individuell nach den eigenen Wünschen zusammen. 02. Man übernachtet nicht im
Hotel. Stattdessen sucht man sich mit airbnb Unterkünfte bei privaten Anbietern. 03.
Man wälzt keine Kataloge. Stattdessen wird man bei booking.com fündig, wenn man
eine Ferienwohnung sucht. 04. Man fährt nicht mit dem Taxi. Stattdessen bestellt
man sich bei Uber einen Chauffeur. 05. Man sieht nicht im Stadtplan nach. Stattdes-
sen orientiert man sich in fremden Städten mit Google Maps. 06. Man macht keine
Stadtführung in der Gruppe mit. Stattdessen lässt man sich die Stadt von einem
privaten, von GetYourGuide vermittelten Führer zeigen. 07. Man kauft keinen Reise-
führer. Stattdessen liest man die Empfehlungen der Nutzer von Tripadvisor. 08. Man
geht nicht selbstständig auf Entdeckungstour. Stattdessen greift man auf Insider-
tipps von Spotted by locals zurück.

b.) 01. Man bucht keine Pauschalreise, sondern stellt sich seine Reisen ganz indivi-

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 287


Modale Satzverbindung

duell nach den eigenen Wünschen zusammen. 02. Man übernachtet nicht im Hotel,
sondern sucht sich mit airbnb Unterkünfte bei privaten Anbietern. 03. Man wälzt
keine Kataloge, sondern wird bei booking.com fündig, wenn man eine Ferienwoh-
nung sucht. 04. Man fährt nicht mit dem Taxi, sondern bestellt sich bei Uber einen
Chauffeur. 05. Man sieht nicht im Stadtplan nach, sondern orientiert sich in fremden
Städten mit Google Maps. 06. Man macht keine Stadtführung in der Gruppe mit,
sondern lässt sich die Stadt von einem privaten, von GetYourGuide vermittelten
Führer zeigen. 07. Man kauft keinen Reiseführer, sondern liest die Empfehlungen
der Nutzer von Tripadvisor. 08. Man geht nicht selbstständig auf Entdeckungstour,
sondern greift auf Insidertipps von Spotted by locals zurück.

4 - Leben Sie gesünder

01. Statt Nudeln und Fleisch sollten Sie lieber Obst und Gemüse essen. 02 Statt mit
Dosen- und Fertiggerichten sollten Sie lieber mit frischen Lebensmitteln kochen.
03. Statt des Aufzugs (dem Aufzug) sollten Sie lieber die Treppe benützen. 04. Statt
Süßigkeiten sollten Sie lieber Obst essen. 05. Statt Süßgetränken sollten Sie lieber
Wasser trinken. 06. Anstatt auf dem Sofa zu liegen, sollten Sie lieber Sport treiben.
07. Anstatt abends am Computer zu sitzen, sollten Sie lieber ein Buch lesen. 08. Statt
Brot und Marmelade sollten Sie lieber (ein) Müsli frühstücken. 09. Anstatt bis in die
Nacht fernzusehen, sollten Sie lieber früh ins Bett gehen.

5 - Umweltschutzmaßnahmen

01. Man kann Heizenergie sparen, indem man die Zimmertemperatur in der Nacht
reduziert. 02. Man kann das Haus vor Kälte schützen, indem man alle wichtigen
Bauteile des Hauses isoliert. 03. Man kann Rohstoffe sparen, indem man bereits
gebrauchte Materialien wieder verwendet. 04. Man kann Benzin sparen, indem man
öfter zu Fuß geht. 05. Man kann die Luft vor Abgasen schützen, indem man Abgas-
filter für Industriebetriebe zur Pflicht macht. 06. Man kann die Stadtbewohner vor
Lärm schützen, indem man mehr Fußgängerzonen einrichtet und leisere Autos baut.
07. Man kann Wasser sparen, indem man duscht anstatt zu baden. 08. Man kann die
Atemluft in der Stadt verbessern, indem man viele Bäume und Sträucher pflanzt.

6 - Tipps zum Abnehmen

01. Man kann abnehmen, indem man weniger Nudeln, Reis und Fleisch isst. 02. Man
kann abnehmen, indem man auf süße Getränke verzichtet. 03. Man kann abneh-
men, indem man nach 18.00 Uhr keine Nahrung mehr zu sich nimmt. 04. Man kann
abnehmen, indem man mit frischen Lebensmitteln kocht. 05. Man kann abnehmen,
indem man öfter zu Fuß geht und mit dem Fahrrad fährt. 06. Man kann abnehmen,
indem man die Mahlzeiten in kleinere Zwischenmahlzeiten aufteilt. 07. Man kann
abnehmen, indem man viel Wasser trinkt. 08. Man kann abnehmen, indem man zur

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 288


Modale Satzverbindung

Sättigung viel kalorienarmes Gemüse isst. 09. Man kann abnehmen, indem man
keine Süßigkeiten einkauft. 10. Man kann abnehmen, indem man sich täglich wiegt
und alles notiert, was man zu sich nimmt.

7 - Maßnahmen der Bundesregierung zur Förderung der Energieeffizienz im Ver-


kehr

01. Der Einsatz von elektrischen Antrieben bei Kraftfahrzeugen soll gefördert wer-
den, indem steuerliche Sonderabschreibungen für gewerblich genutzte Elektro-
fahrzeuge gewährt werden. 02. Der Anteil der Elektrofahrzeuge in den Fuhrparks
des Bundes und der Länder soll erhöht werden, indem diese bevorzugt beschafft
werden. 03. Der Schienengüterverkehr soll gestärkt werde, indem in den Ausbau der
Infrastruktur investiert wird. 04. Die Wasserstraßen sollen gestärkt werden, indem
Gütertransporte auf die Wasserstraßen verlagert werden. 05. Die Innenstädte sol-
len entlastet werden, indem verstärkt Lastenräder und elektrische Transportsyste-
me eingesetzt werden. 06. Der Rad- und Fußverkehr soll gefördert werden, indem
Bundesmittel für den Bau von Radwegen an die Städte und Gemeinden zugewiesen
werden. 07. Das kraftstoffsparende Fahren soll gefördert werden, indem Gutschei-
ne für ein Sprit-Spar-Training beim Kauf eines Neuwagens ausgegeben werden. 08.
Carsharing soll unterstützt werden, indem ein Carsharinggesetz verabschiedet wird,
das Nutzervorteile in Städten und Gemeinden ermöglicht.

8 - Ohne Fleiß, kein Preis

01. Ohne 02. Um 03. Anstatt 04. anstatt 05. Anstatt 06. um 07. Um 08. Anstatt 09. um
10. um 11. Ohne 12. Um

9 - Die Bundeskanzlerin wird nächste Woche in die USA fliegen

der Bericht / berichten / Laut einem Bericht des Gesundheitsministeriums achten


Männer weniger auf ihre Gesundheit als Frauen. / Wie das Gesundheitsministerium
berichtet, achten Männer weniger auf ihre Gesundheit als Frauen. / Das Gesund-
heitsministerium berichtet, dass Männer weniger auf ihre Gesundheit achten als
Frauen. / Männer achten weniger auf ihre Gesundheit als Frauen. Das berichtet das
Gesundheitsministerium.

die Mitteilung / mitteilen / Laut einer Mitteilung des Finanzministers wird der Bun-
deshaushalt im kommenden Jahr ein Defizit von 15 Milliarden aufweisen. / Wie der
Finanzminister mitteilte, wird der Bundeshaushalt im kommenden Jahr ein Defizit
von 15 Milliarden aufweisen. / Der Finanzminister teilte mit, dass der Bundeshaus-
halt im kommenden Jahr ein Defizit von 15 Milliarden aufweisen wird. / Der Bun-
deshaushalt wird im kommenden Jahr ein Defizit von 15 Milliarden aufweisen. Dies
teilte der Finanzminister mit.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 289


Modale Satzverbindung

die Meldung / melden / Laut einer Meldung des Bundesamts für Migration und
Flüchtlinge hat die Zahl der Flüchtlinge in den letzten Monaten wieder abgenom-
men. / Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge meldet, hat die Zahl der
Flüchtlinge in den letzten Monaten wieder abgenommen. / Das Bundesamt für Mig-
ration und Flüchtlinge meldet, dass die Zahl der Flüchtlinge in den letzten Monaten
wieder abgenommen hat. / Die Zahl der Flüchtlinge hat in den letzten Monaten
wieder abgenommen. Dies meldete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

die Erklärung / erklären / Laut einer Erklärung des Justizministeriums sind Ausländer
nicht häufiger kriminell als Deutsche. / Wie das Justizministerium erklärte sind Aus-
länder nicht häufiger kriminell als Deutsche. / Das Justizministerium erklärte, dass
Ausländer nicht häufiger kriminell sind als Deutsche / Ausländer sind nicht häufiger
kriminell als Deutsche. Das erklärte das Justizministerium.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

Gemischte Übungen zur Satzverbindung

1 - Aufschieberitis

Setzen Sie die passenden Verbindungswörter ein.

Verbindungswörter: wenn, warum, denn, um zu, wenn, indem, ob, dass, während, dass,
anstatt, wenn

Prokrastination ist der Fachbegriff für das unter Studenten weit verbreitete regelmä-

ßige Aufschieben von Arbeit. Freiburger Forscher haben festgestellt, ___________

60 Prozent der Studenten der Arbeit ausweichen, ___________ sie telefonieren, im

Internet surfen oder spülen. Chronisches Aufschieben kann schwerwiegende Folgen

haben, ___________ Abgabetermine verpasst werden und die Arbeit sich auf dem

Schreibtisch so hoch stapelt, ___________ sie nicht mehr zu bewältigen ist. An der

Uni Münster wurde deshalb eine Spezialberatung gegründet, ___________ Betrof-

fenen ___________ helfen. Ein Mitarbeiter der Beratungsstelle gibt den Studenten

verschiedene Tipps gegen die Aufschieberitis. Zuerst sollten die Studenten analysie-

ren, ___________ sie alles aufschieben und __________ die Arbeit wirklich wichtig

ist. Manchmal sei es besser, eine unwichtige Sache aufzugeben, ___________ sie

monatelang auf dem Schreibtisch liegen zu lassen. ___________ man eine Arbeit

beginnt, sollte man sie sorgfältig planen. ___________ der Lernzeit sollte man auf je-

den Fall das Handy ausschalten. __________ man in der Bibliothek lernt, sollte man

sich möglichst weit abseits setzen, ___________ jede Störung kann einen von einem

schwierigen Gedanken abbringen.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

2 - Begehrte Rohstoffe

Ergänzen Sie die Verbindungswörter.

Verbindungswörter: wenn, sondern, damit, da, dadurch, anstatt, weil, deshalb, damit,
dass

Ohne Rohstoffe hätte die europäische Wirtschaft große Probleme.

________________ es in Europa nicht genug Rohstoffe gibt, ist Europa von Roh-

stoffimporten abhängig. ________________ diese Abhängigkeit verringert wird,

sollen die europäischen Länder laut einer neuen EU-Strategie verstärkt auf Recycling

und die effektive Nutzung der vorhandenen Rohstoffe setzen. Gleichzeitig sollen

die Beziehungen zu afrikanischen Ländern ausgebaut werden, ________________

auch der Rohstoffimport gesichert ist. Entwicklungshilfeorganisationen fürchten

aber, ________________ es bei Rohstoffabbau in diesen Ländern zu Umweltproble-

men kommen könnte. Besonders der Bergbau von Seltenen Erden wie Germanium

oder Gallium führt zu großen Schäden, ________________ keine Sicherheitsmaß-

nahmen getroffen werden, ________________ sie radioaktive Stoffe enthalten.

________________ fordern die Umweltschützer noch mehr Rohstoffe wiederzuver-

werten, ________________ sie auf der Müllkippe zu entsorgen. ________________

würde nicht nur die Umwelt geschützt, ________________ auch Arbeitsplätze

geschaffen.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

3 - Nach der Schule

Ergänzen Sie wenn nötig fehlende Verbindungswörter.


Julian überlegt, was er machen möchte, wenn er mit der Schule fertig ist.

01. Nach der Schule möchte Julian ein paar Monate arbeiten, ­­­__________ Geld zu

verdienen. 02. Mit zwei Freunden plant er, ___________ eine Weltreise zu machen.

03. Er hofft, ___________ er nach seiner Weltreise einen Medizin-Studienplatz in

München bekommt. 04. Vielleicht geht er aber auch ins Ausland, ___________ dort

kann er auf Englisch studieren. 05. Mit seinen Englischkenntnissen hätte er später

eine bessere Auswahl, ___________ er einen Job sucht. 06. Am liebsten würde er

in einem sonnigen Land studieren, ___________ er dort in der Freizeit surfen und

tauchen könnte. 07. Das ist Julians Traum, ___________ leider ist das Studium im

Ausland sehr teuer.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

4 - Die Kochausbildung

Ergänzen Sie die fehlenden Satzverbindungen.

Marco hat nach der Realschule eine Ausbildung zum Koch begonnen. Das hatte

ihm sein Vater empfohlen. Koch war nicht der richtige Beruf für ihn. ___________

hat Marco schnell bemerkt. Immer am Wochenende und am Abend arbeiten,

___________ hatte er keine Lust. Am Wochenende spielt Marco in der Amateurliga

Fußball, aber ___________ nahm niemand Rücksicht. ___________ hatte er keine

Zeit mehr. Zusätzlich musste er ständig Überstunden machen. ___________ legte

sein Chef besonderen Wert.

Stundenlang Kartoffeln schälen und Zwiebeln schneiden. ___________ hat ihm

keinen Spaß gemacht. Egal wie schnell er arbeitete, es war immer zu langsam.

___________ ärgerte er sich. Selber kochen durfte er gar nichts. ___________ hatte

er sich anders vorgestellt, aber ___________ konnte er mit dem Chef nicht sprechen.

Sich abends mit Freunden zu treffen und auszugehen, ___________ konnte Marco

nur noch träumen. ___________ wollte er nicht länger mitmachen. Deshalb hat

Marco seine Ausbildung gekündigt, obwohl sein Vater nicht ___________ einver-

standen war. Aber ___________ war Marco egal. Marco macht jetzt eine Ausbildung

als Kaufmann. ___________ gefällt ihm besser. Er muss viel rechnen. ___________

war Marco gut in der Schule. Deshalb hat Marco gute Noten in der Berufsschule.

___________ ist er stolz.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 294


Gemischte Übungen zur Satzverbindung

5 - Auslandssemester in Sevilla

Ergänzen Sie wenn nötig fehlende Verbindungswörter.


Michaela erzählt, dass sie ein Auslandsemester in Sevilla gemacht hat.

01. Michaela studiert Spanisch, ___________ hat sie im Wintersemester ein Aus-

landssemester in Sevilla gemacht, ___________ ihr Spanisch zu verbessern. 02.

___________ sie in Sevilla angekommen ist, musste sie zuerst eine Wohnung

suchen, ___________ das war nicht schwer, ___________ es dort viele freie Woh-

nungen gibt. 03. Michaela findet, ___________ Sevilla eine sehr schöne Stadt ist,

___________ manchmal etwas laut. 04. Das Studium hat Michaela sehr gut gefallen,

___________ sie musste weniger tun als in Deutschland. 05. ___________ hatte

sie viel freie Zeit, ___________ neue Leute kennen zu lernen. 06. Michaela hat ein

Erasmus-Stipendium von 150 Euro pro Monat bekommen, ___________ das hat

natürlich nicht für ihre Lebenshaltungskosten gereicht, ___________ mussten ihre

Eltern das Auslandssemester finanziell unterstützen.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

6 - Car-Sharing

Ergänzen Sie passende Verbindungswörter.

01. ________________ man kein eigenes Auto kaufen will, ________________

(________________) manchmal ein Auto braucht, dann sollte man überlegen am

Car-Sharing teilzunehmen. 02. In Großstädten lohnt es sich oft nicht, ein eigenes

Auto zu kaufen, ________________ sehen viele Großstadtbewohner Car-Sharing als

Alternative. 03. Viele denken, ________________ das Car-Sharing eine gute Lösung

ist, ________________ ab und zu preisgünstig ein Auto ________________ leihen.

04. Manche brauchen z. B. nur bei schlechtem Wetter ein Auto, ________________

ins Büro ________________ kommen. 05. Taxifahrten sind deutlich teurer,

________________ das Mieten eines Car-Sharing-Autos. 06. ________________ die

Kunden das Auto benutzt haben, können sie es einfach auf der Straße stehen las-

sen. 07. ________________ das Wetter schön ist, kann man auch mal ein Cabriolet

ausleihen. 08. ________________ alles reibungslos funktioniert, kümmert sich ein

Service-Team der Car-Sharing-Firma rund um die Uhr um die Fahrzeugflotte. 09. Für

Car-Sharing-Firmen dauert es einige Zeit, ________________ sich die hohen An-

fangsinvestitionen rentieren. 10. ________________ die großen Autohersteller ins

Car-Sharing-Geschäft eingestiegen sind, gab es nur kleine, regionale Anbieter. 11.

Große Car-Sharing-Anbieter wollen ihre Angebote heute nicht mehr auf Deutsch-

land begrenzen, ________________ auch auf dem europäischen Markt expandieren.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

7 - Die Geschichte des Dopings

Ergänzen Sie wenn nötig um.

01. Schon in der Antike nahmen die Olympiateilnehmer bestimmte Mittel zu sich,
_____ ihre Leistungsfähigkeit zu steigern.

02. Es war beliebt, _____ sich mit Stierblut, Stierhoden oder Atropin zu “dopen”.

03. Die alten Römer gaben ihren Pferden ein Gemisch aus Honig und Wasser, _____
sie schneller zu machen.

04. _____ Pferde zu dopen, war zu allen Zeiten beliebt.

05. Die Inkas tranken um 1500 Mate-Tee und kauten Koka, _____ ihre Laufleistungen
zu verbessern.

06. Früher hatte man keine Möglichkeit, _____ illegale Substanzen nachzuweisen.

07. Erst im 19. Jahrhundert gelang es zu ersten Mal, _____ Beweise für Doping zu
liefern.

08. Bei Radfahrern war es schon früh verbreitet, _____ unterwegs Trinkflaschen mit
teilweise abenteuerlichen Mischungen zu reichen.

09. Radsprinter benutzten sogar Nitroglyzerin, _____ ihre Schnellkraft zu erhöhen.

10. Vor einigen Jahren begannen sogar Freizeitsportler damit, _____ Anabolika und
Wachstumshormone einzusetzen.

11. Mit reinem Training ist es kaum möglich, _____ die beliebten überdimensionier-
ten Muskelpakete zu formen.

12. bei Profisportlern wurden in den letzten Jahren zahlreiche Kontrollen eingeführt,
_____ Doping zu verhindern.

13. Trotzdem wird es wahrscheinlich immer wieder Versuche von Sportlern geben,
_____ sich durch Doping einen Vorteil gegenüber den anderen Athleten zu ver-
schaffen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 297


Gemischte Übungen zur Satzverbindung

8 - Die nächste Jahrhundertflut

Ergänzen Sie die Verbindungswörter.

Verbindungswörter: nach, trotzdem, indem, anstatt, zwar, trotzdem, dagegen, solange,


um, bei, danach, aber, dazu, selbst wenn,

________________ der so genannten Jahrhundertflut im Jahr 2002 standen vor

allem in Ostdeutschland ganze Regionen unter Wasser. ________________ er-

griff die deutsche Bundesregierung zahlreiche Maßnahmen, ________________

die Risiken bei zukünftigem Hochwasser zu reduzieren. ________________ sind

jetzt wieder große Gebiete in Deutschland von Überschwemmungen bedroht.

________________ hat man seit der letzten Flut einiges für den Hochwasserschutz

getan, ________________ nicht genug. ________________ 2002 hatte die dama-

lige Bundesregierung das Motto ausgegeben, den Flüssen mehr Platz zu geben,

________________ Deiche von den Ufern wegverlegt und die Überschwemmungs-

gebiete baufrei gehalten werden. ________________ müssten aber die Anwohner,

die in der Nähe der Flüsse gebaut haben, ihre Häuser und Grundstücke verlassen.

________________ gibt es natürlich großen Widerstand. ________________ ihre

zu nah am Wasser gebauten Grundstücke zu räumen, verlangen die Anwohner die

Dämme immer höher und stabiler zu bauen. Aber ________________ alle geplanten

Maßnahmen umgesetzt würden, wird es ________________ immer wieder Hoch-

wasser geben, ________________ Menschen in der Nähe von Flüssen wohnen.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

9 - Die Immatrikulation

Formen Sie die präpositionalen Ausdrücke in Nebensätze um.


Während des Studiums muss ich arbeiten.
Während ich studiere, muss ich arbeiten.

01. Nach dem Erhalt des Zulassungsbescheids kann sich der Studienbewerber im-
matrikulieren.

02. Zur Immatrikulation muss der Bewerber persönlich erscheinen.

03. Bei der Immatrikulation müssen alle Dokumente im Original vorgelegt werden.

04. Die Immatrikulation muss in der Regel vor dem Beginn des Semesters erfolgen.

05. Die Immatrikulation ist nur bei Vorlage des Nachweises über die Entrichtung der
fälligen Semesterbeiträge möglich.

06. Die Immatrikulation ist für Bildungsausländer auch trotz des noch fehlenden
Nachweises der Deutschprüfung möglich.

07. Seit der Änderung der Immatrikulationsordnung können ausländische Bewerber


ohne Deutschprüfung nur noch befristet zugelassen werden.

08. Die Immatrikulation bleibt bis zur Nachreichung des Nachweises über die bes-
tandene Deutschprüfung befristet.

09. Durch die Zunahme der Zahl der englischsprachigen Studiengänge brauchen
immer weniger ausländische Studenten eine Deutschprüfung zur Immatrikulation.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 299


Gemischte Übungen zur Satzverbindung

10 - Milder Januar in Baden-Württemberg

Verbinden Sie die beiden Sätze mit einer Nebensatzverbindung.


Normalerweise beträgt die Durchschnittstemperatur in Baden-Württemberg im
Januar minus 0,7 Grad. Dieses Jahr wurden plus 2,8 Grad gemessen.
Während die Durchschnittstemperatur in Baden-Württemberg im Januar norma-
lerweise minus 0,7 Grad beträgt, wurden dieses Jahr plus 2,8 Grad gemessen.

01. Im Norden Deutschlands herrschte im Januar starker Frost. Im Süden war es ver-
gleichsweise mild.

02. In den kommenden Tagen wird keine grundlegende Wetteränderung erwartet.


Das zu warme Winterwetter wird bleiben.

03. Das Wintersortiment der Kleidergeschäfte passt nicht zu den warmen Tempera-
turen. Viele Ladenbesitzer mussten einen Umsatzeinbruch verbuchen.

04. Die Händler geben jetzt schon beachtliche Rabatte. Die Kunden sollen zum Kau-
fen der Winterware animiert werden.

05. Bis jetzt wurde kaum Winterkleidung verkauft. Das Angebot ist noch ungewöhn-
lich groß.

06. Letzte Woche hat der Winterschlussverkauf begonnen. Die Regale waren noch
voll.

07. Durch die höheren Temperaturen musste weniger geheizt werden. Die öffentli-
chen und privaten Haushalte konnten einiges an Heizkosten einsparen.

08. Die gefühlten Temperaturen lagen oft noch höher als das Thermometer. Die
Menschen sind öfter an die frische Luft gegangen und haben sich mehr bewegt.

09. Größere Schneefälle und Glatteis blieben bisher aus. Der Winterdienst musste
mehr als zwanzigmal ausrücken.

10. In diesem Winter wurden in Stuttgart bis Januar etwas mehr als 160 Tonnen
Streusalz verbraucht. Im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum fast 1000
Tonnen.

11. In den vergangenen Nächten sanken die Temperaturen leicht unter den Gefrier-
punkt. Die Vögel haben mit ihren Frühlingsgesängen begonnen.

12. Der Naturschutzbund Nabu hat bei seiner Wintervogelzählung deutlich weni-
ger Vögel in den Hausgärten gezählt. Das Nahrungsangebot im Wald und auf den
Feldern ist groß genug.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 300


Gemischte Übungen zur Satzverbindung

11 - Gehirndoping im Hörsaal

Wählen sie die richtige Antwort aus.

01. Es wird vermutet, dass immer mehr Studenten Tabletten a. damit


nehmen, _______ die Leistung ihres Gehirns zu steigern. b. um
c. so

02. Die Gehirnleistung soll erhöht werden, _______ Ritalin, a. weil


Modafinil oder andere Medikamente eingenommen b. indem
werden. c. durch

03. In einer Studie wurde untersucht, _______ verbreitet a. wo


Medikamentenmissbrauch an der Uni ist. b. warum
c. wie

04. In früheren Studien wurden zu wenige Teilnehmer be- a. dadurch


fragt, _______ die Ergebnisse nicht repräsentativ waren. b. sodass
c. deshalb

05. Die Studenten wurden befragt, _______ sie Gehirndo- a. wo


ping betreiben. b. ob
c. wenn

06. Knapp fünf Prozent der Befragten gaben an, _______ sie a. um
schon einmal Medikamente genommen haben, um die b. weil
Leistungsfähigkeit ihres Gehirns zu erhöhen. c. dass

07. Das ist noch kein hoher Prozentsatz, _______ die For- a. doch
scher vermuten, dass die Nachfrage steigen wird. b. so dass
c. dass

08. Viele greifen auch öfter zu Pillen, _______ sie sie eine a. obwohl
positive Anti-Stress-Wirkung empfanden. b. weil
c. trotzdem

09. Die Studenten hatten kein Problem an die Medikamente a. weil


zu kommen, _______ diese rezeptpflichtig sind. b. weshalb
c. obwohl

10. Studierende sollten besser über die Wirkung solcher a. damit


Medikamente aufgeklärt werden, _______ sie erfüllen b. trotzdem
häufig nicht die Erwartungen. c. denn

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

12 - Mein Nachbar und die Frauen

Mehrteilige Verbindungselemente. Setzen Sie die passenden Elemente ein.

sowohl .. als auch nicht nur, .. sondern auch weder .. noch


entweder .. oder teils, .. teils zwar, .. aber

01. Stell dir vor, mein Nachbar hat ___________ eine Frau und fünf Kinder,

___________ drei Geliebte. 02. Er wohnt ___________ bei seiner Frau, ___________

bei einer von seinen Geliebten. 03. Er hat ___________ Geld ___________ sieht er

besonders gut aus. 04. Aber ___________ seine Frau ___________ seine Gelieb-

ten scheint das nicht zu interessieren. 05. Die Frauen müssen ___________ dumm

___________ blind sein. 06. Offiziell weiß seine Frau ___________ nichts von den

Geliebten, ___________ so blöd kann sie doch gar nicht sein.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

13 - Flüchtlinge

Mehrteilige Verbindungselemente. Setzen Sie die passenden Elemente ein.

zwar, .. aber je .. , desto weder .. noch


entweder .. oder teils, .. teils nicht nur, .. sondern auch
sowohl .. als auch zwar, .. aber

01. Man muss den Flüchtlingen ___________ menschenwürdige Unterbringungs-

möglichkeiten zur Verfügung stellen, ___________ die Integration in den Arbeits-

markt fördern. 02. Bei der Unterbringung der Flüchtlinge gibt es große Unterschie-

de: Sie leben ___________in relativ gut ausgestatteten Wohnungen, ___________in

schlecht beheizbaren Zelten. 03. Viele Menschen sagen ___________, dass sie nichts

gegen Flüchtlinge haben, ___________ Flüchtlingsunterkünfte in ihrer unmittelba-

ren Nachbarschaft empfinden sie als unzumutbare Belastung. 04. Viele Flüchtlinge

müssen ___________ die deutsche Sprache lernen, ___________sich ___________

mit der lateinischen Schrift vertraut machen. 05. ___________ mehr Flüchtlinge

nach Deutschland kommen, ___________ schlechter können sie betreut werden.

06. Manche Politiker fordern, dass die Flüchtlinge ___________ auf alle europäi-

schen Länder verteilt werden ___________ der Zuzug von Flüchtlingen begrenzt

wird. 07. Viele europäische Staaten nehmen ___________ gerne Geld von der EU,

___________ an der Aufnahme von Flüchtlingen möchten sie sich nicht beteiligen.

08. Die Bundeskanzlerin sagte, es werde ___________ einen „Solidarzuschlag“ ge-

ben, ___________ sollen die Steuern erhöht werden, um die Flüchtlingskrise finanzi-

ell zu meistern.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

14 - Kampf den Zeitfressern im Büro

Welche Tipps sind grammatisch richtig. Kreuzen Sie an.

1.
a.) Jede eingehende Email sofort zu beantworten, sollte man nur zu bestimmten
Zeiten in den Posteingang schauen.
b.) Anstatt jede eingehende Email sofort zu beantworten, sollte man nur zu be-
stimmten Zeiten in den Posteingang schauen.
c.) Um jede eingehende Email sofort zu beantworten, sollte man nur zu bestimmten
Zeiten in den Posteingang schauen.

2.
a.) Vom Klingeln des Telefons nicht dauernd gestört zu werden, kann man das Tele-
fon stumm schalten oder eingehende Anrufe an die Telefonzentrale weiterleiten.
b.) Ohne vom Klingeln des Telefons gestört zu werden, kann man das Telefon stumm
schalten oder eingehende Anrufe an die Telefonzentrale weiterleiten.
c.) Um nicht dauernd vom Klingeln des Telefons gestört zu werden, kann man das
Telefon stumm schalten oder eingehende Anrufe an die Telefonzentrale weiterleiten.

3.
a.) Wenn man am Telefon nicht erreichbar ist, sollte man nicht vergessen, wichtigen
Geschäftspartnern eine alternative Kontaktmöglichkeit anzubieten.
b.) Wenn man am Telefon nicht erreichbar ist, sollte man nicht vergessen, um wichti-
gen Geschäftspartnern eine alternative Kontaktmöglichkeit anzubieten.
c.) Wenn man am Telefon nicht erreichbar ist, sollte man nicht vergessen, zum wich-
tigen Geschäftspartnern eine alternative Kontaktmöglichkeit anbieten.

4.
a.) Zu erzielen ein perfektes Ergebnis, wird häufig zu viel Zeit aufgewendet.
b.) Um ein perfektes Ergebnis zu erzielen, wird häufig zu viel Zeit aufgewendet.
c.) Anstatt ein perfektes Ergebnis zu erzielen, wird häufig zu viel Zeit aufgewendet.

5.
a.) Um perfekte Ergebnisse erzielen zu wollen, sollte man lieber neue Projekte in
Angriff nehmen.
b.) Ohne perfekte Ergebnisse erzielen zu wollen, sollte man lieber neue Projekte in
Angriff nehmen.
c.) Anstatt perfekte Ergebnisse erzielen zu wollen, sollte man lieber neue Projekte in
Angriff nehmen.

6.
a.) Ohne alles selbst zu machen, sollte man sich auf seine Fähigkeiten konzentrieren.
b.) Anstatt alles selbst zu machen, sollte man sich auf seine Fähigkeiten konzentrie-
ren.
c.) Um alles selbst zu machen, sollte man sich auf seine Fähigkeiten konzentrieren.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

7.
a.) Es lohnt sich, bestimmte Aufgaben dafür besser qualifizierten Spezialisten zu
überlassen.
b.) Es lohnt sich, bestimmte Aufgaben dafür besser qualifizierten Spezialisten über-
lassen.
c.) Es lohnt sich, dass bestimmte Aufgaben dafür besser qualifizierten Spezialisten
überlassen.

8.
a.) Um auf den Punkt zu kommen, wird in Besprechungen häufig aneinander vorbei-
geredet.
b.) Auf den Punkt zu kommen, wird in Besprechungen häufig aneinander vorbeige-
redet.
c.) Anstatt auf den Punkt zu kommen, wird in Besprechungen häufig aneinander
vorbeigeredet.

9.
a.) Um Besprechungen effektiver zu gestalten, sollte man die Themen und die Dauer
der Besprechung vorher so genau wie möglich festlegen.
b.) Anstatt Besprechungen effektiver zu gestalten, sollte man die Themen und die
Dauer der Besprechung vorher so genau wie möglich festlegen.
c.) Damit Besprechungen effektiver gestalten, sollte man die Themen und die Dauer
der Besprechung vorher so genau wie möglich festlegen.

10.
a.) Am wichtigsten ist aber, dass man lernt, um Nein zu sagen.
b.) Am wichtigsten ist aber, dass man lernt, Nein sagen.
c.) Am wichtigsten ist aber, dass man lernt, Nein zu sagen.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

15 - Der „Alternative Nobelpreis”

Welche Sätze sind grammatisch richtig. Kreuzen Sie an.

1.
a. Der Right Livelihood Award – besser bekannt als „Alternativer Nobelpreis” – ehrt
Menschen und Initiativen, die versuchen Lösungen für die dringendsten Probleme
unserer Zeit finden und erfolgreich umzusetzen.
b. Der Right Livelihood Award – besser bekannt als „Alternativer Nobelpreis” – ehrt
Menschen und Initiativen, die versuchen Lösungen für die dringendsten Probleme
unserer Zeit zu finden und erfolgreich umzusetzen.
c. Der Right Livelihood Award – besser bekannt als „Alternativer Nobelpreis” – ehrt
Menschen und Initiativen, die versuchen Lösungen für die dringendsten Probleme
unserer Zeit finden und erfolgreich umsetzen.

2.
a. Typisch für den „Alternativen Nobelpreis” ist, sich die Preisträger für Menschen-
rechte, Frieden, Rechte von Minderheiten, den Schutz der Umwelt oder den nach-
haltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen einsetzen.
b. Typisch für den „Alternativen Nobelpreis” ist, sich die Preisträger für Menschen-
rechte, Frieden, Rechte von Minderheiten, den Schutz der Umwelt oder den nach-
haltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen einzusetzen.
c. Typisch für den „Alternativen Nobelpreis” ist, dass sich die Preisträger für Men-
schenrechte, Frieden, Rechte von Minderheiten, den Schutz der Umwelt oder den
nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen einsetzen.

3.
a. Zu den Charakteristika des „Alternativen Nobelpreises gehört auch, dass eine
kleine Organisation aus einem Entwicklungsland die gleichen Chancen hat, wie ein
renommierter Wissenschaftler aus den Industriestaaten.
b. Zu den Charakteristika des „Alternativen Nobelpreises gehört auch, dass eine klei-
ne Organisation aus einem Entwicklungsland die gleichen Chancen haben, wie ein
renommierter Wissenschaftler aus den Industriestaaten.
c. Zu den Charakteristika des „Alternativen Nobelpreises gehört auch, eine kleine
Organisation aus einem Entwicklungsland die gleichen Chancen zu haben, wie ein
renommierter Wissenschaftler aus den Industriestaaten.

4.
a. Das Preisgeld dient dazu, die Arbeit die Preisträger zu unterstützen und ist nicht
für den persönlichen Gebrauch bestimmt.
b. Das Preisgeld dient dazu, die Arbeit der Preisträger zu unterstützen und ist nicht
für den persönlichen Gebrauch bestimmt.
c. Das Preisgeld dient dazu, die Arbeit der Preisträger unterstützen und ist nicht für
den persönlichen Gebrauch bestimmt.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

5.
a. Die öffentliche Aufmerksamkeit durch die Preisverleihung hilft dabei, die Initiati-
ven und Lösungsansätze der Preisträger der Weltöffentlichkeit zu präsentieren.
b. Die öffentliche Aufmerksamkeit durch die Preisverleihung hilft dabei, dass die
Initiativen und Lösungsansätze der Preisträger der Weltöffentlichkeit präsentieren.
c. Die öffentliche Aufmerksamkeit durch die Preisverleihung hilft dabei, dass die
Initiativen und Lösungsansätze der Preisträger die Weltöffentlichkeit präsentieren.

6.
a. 158 bisher mit dem „Alternativen Nobelpreis” ausgezeichnete Personen und Orga-
nisationen aus 65 Ländern zeigen, dass mit Tatkraft, Mut und Kreativität auch unlös-
bar scheinende Probleme überwinden können.
b. 158 bisher mit dem „Alternativen Nobelpreis” ausgezeichnete Personen und Or-
ganisationen aus 65 Ländern zeigen, mit Tatkraft, Mut und Kreativität auch unlösbar
scheinende Probleme überwunden werden zu können.
c. 158 bisher mit dem „Alternativen Nobelpreis” ausgezeichnete Personen und Orga-
nisationen aus 65 Ländern zeigen, dass mit Tatkraft, Mut und Kreativität auch unlös-
bar scheinende Probleme überwunden werden können.

7.
a. Jeder ist dazu eingeladen, dass einen Vorschlag für die Preise einreicht.
b. Jeder ist dazu eingeladen, einen Vorschlag für die Preise einreichen.
c. Jeder ist dazu eingeladen, einen Vorschlag für die Preise einzureichen.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

Lösungen: Gemischte Übungen zur Satzverbindung

1 - Aufschieberitis

dass / indem / wenn / dass / um zu / warum / ob / anstatt / bevor / während / wenn /


denn

2 - Begehrte Rohstoffe

Da/ Weil / Damit / damit / dass / wenn / weil/da / Deshalb / anstatt / Dadurch / son-
dern

3 - Nach der Schule

01. um 02. (--) 03. dass 04. denn 05. wenn 06. weil 07. aber

4 - Die Kochausbildung

Das / dazu / darauf / Dafür / Darauf / Das / Darüber / Das / darüber / davon / Das /
damit / das / Das / Darin / Darauf

5 - Auslandssemester in Sevilla

01. deshalb (deswegen) / um 02. Als / aber / weil 03. dass / aber 04. denn 05. Deshalb
(Deswegen) / um 06. aber / deshalb (deswegen)

6 - Car-Sharing

01. Wenn man kein eigenes Auto kaufen will, aber (trotzdem) manchmal ein Auto
braucht, dann sollte man überlegen am Car-Sharing teilzunehmen. 02. In Großstäd-
ten lohnt es sich oft nicht, ein eigenes Auto zu kaufen, deshalb sehen viele Groß-
stadtbewohner Car-Sharing als Alternative. 03. Viele denken, dass das Car-Sharing
eine gute Lösung ist, um ab und zu preisgünstig ein Auto zu leihen. 04. Manche
brauchen z.B. nur bei schlechtem Wetter ein Auto, um ins Büro zu kommen. 05. Ta-
xifahrten sind deutlich teurer, als das Mieten eines Car-Sharing-Autos. 06. Nachdem
(wenn) die Kunden das Auto benutzt haben, können sie es einfach auf der Straße
stehen lassen. 07. Wenn das Wetter schön ist, kann man auch mal ein Cabriolet
ausleihen. 08. Damit alles reibungslos funktioniert, kümmert sich ein Service-Team
der Car-Sharing-Firma rund um die Uhr um die Fahrzeugflotte. 09. Für Car-Sharing-
Firmen dauert es einige Zeit, bis sich die hohen Anfangsinvestitionen rentieren. 10.

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

Bevor die großen Autohersteller ins Car-Sharing-Geschäft eingestiegen sind, gab es


nur kleine, regionale Anbieter. 11. Große Car-Sharing-Anbieter wollen ihre Angebote
heute nicht mehr auf Deutschland begrenzen, sondern auch auf dem europäischen
Markt expandieren.

7 - Die Geschichte des Dopings

01. um 02. -- 03. um 04. -- 05. um 06. -- 07. -- 08. -- 09. um 10. -- 11. -- 12. um 13. --

8 - Die nächste Jahrhundertflut

Bei / Danach / um / Trotzdem / Zwar / aber / Nach / indem / Dazu / Dagegen / An-
statt / selbst wenn / trotzdem / solange

9 - Die Immatrikulation

01. Nachdem der Studienbewerber den Zulassungsbescheid erhalten hat, kann er


sich immatrikulieren. 02. Um sich zu immatrikulieren, muss der Bewerber persönlich
erscheinen. 03. Wenn man sich immatrikuliert (immatrikulieren möchte), müssen alle
Dokumente im Original vorgelegt werden. 04. Die Immatrikulation muss in der Regel
erfolgen, bevor das Semester beginnt. 05. Die Immatrikulation ist nur möglich, wenn
der Nachweis über die Entrichtung der fälligen Semesterbeiträge vorgelegt wird. 06.
Die Immatrikulation ist für Bildungsausländer auch möglich, obwohl der Nachweis
der Deutschprüfung noch fehlt. 07. Seitdem die Immatrikulationsordnung geändert
wurde, können ausländische Bewerber ohne Deutschprüfung nur noch befristet
zugelassen werden. 08. Die Immatrikulation bleibt befristet, bis der Nachweis über
die bestandene Deutschprüfung nachgereicht wird. 09. Dadurch dass die Zahl der
englischsprachigen Studiengänge zunimmt, brauchen immer weniger ausländische
Studenten eine Deutschprüfung zur Immatrikulation.

10 - Milder Januar in Baden-Württemberg

01. Während im Norden Deutschlands im Januar starker Frost herrschte, war es im


Süden vergleichsweise mild. 02. Weil in den kommenden Tagen keine grundlegende
Wetteränderung erwartet wird, wird das zu warme Winterwetter bleiben. / In den
kommenden Tagen wird keine grundlegende Wetteränderung erwartet, so dass
das zu warme Winterwetter bleiben wird. 03. Weil das Wintersortiment der Kleider-
geschäfte nicht zu den warmen Temperaturen passt, mussten viele Ladenbesitzer
einen Umsatzeinbruch verbuchen. / Das Wintersortiment der Kleidergeschäfte passt
nicht zu den warmen Temperaturen, so dass viele Ladenbesitzer einen Umsatzein-
bruch verbuchen mussten. 04. Die Händler geben jetzt schon beachtliche Rabatte,
um die Kunden zum Kaufen der Winterware zu animieren. 05. Weil bis jetzt kaum

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Gemischte Übungen zur Satzverbindung

Winterkleidung verkauft wurde, ist das Angebot noch ungewöhnlich groß. / Bis jetzt
wurde kaum Winterkleidung verkauft, so dass das Angebot noch ungewöhnlich
groß ist. 06. Als letzte Woche der Winterschlussverkauf begonnen hat, waren die
Regale noch voll. 07. Weil durch die höheren Temperaturen weniger geheizt werden
musste, konnten die öffentlichen und privaten Haushalte einiges an Heizkosten
einsparen. / Durch die höheren Temperaturen musste weniger geheizt werden,
so dass die öffentlichen und privaten Haushalte einiges an Heizkosten einsparen
konnten. 08. Weil die gefühlten Temperaturen oft noch höher lagen als das Thermo-
meter, sind die Menschen öfter an die frische Luft gegangen und haben sich mehr
bewegt. / Die gefühlten Temperaturen lagen oft noch höher als das Thermometer,
so dass die Menschen öfter an die frische Luft gegangen sind und sich mehr bewegt
haben. 09. Obwohl größere Schneefälle und Glatteis bisher ausblieben, musste
der Winterdienst mehr als zwanzigmal ausrücken. 10. Während in diesem Winter in
Stuttgart bis Januar etwas mehr als 160 Tonnen Streusalz verbraucht wurden, wa-
ren es im vergangenen Jahr im gleichen Zeitraum fast 1000 Tonnen. 11. Obwohl in
den vergangenen Nächten die Temperaturen leicht unter den Gefrierpunkt sanken,
haben die Vögel mit ihren Frühlingsgesängen begonnen. 12. Der Naturschutzbund
Nabu hat bei seiner Wintervogelzählung deutlich weniger Vögel in den Hausgärten
gezählt, weil das Nahrungsangebot im Wald und auf den Feldern groß genug ist. /
Das Nahrungsangebot im Wald und auf den Feldern ist groß genug, so dass der Na-
turschutzbund Nabu bei seiner Wintervogelzählung deutlich weniger Vögel in den
Hausgärten gezählt hat.

11 - Gehirndoping im Hörsaal

01. b. 02. b. 03. c. 04. b. 05. b. 06. c. 07. a. 08. b. 09. c. 10. c.

12 - Mein Nachbar und die Frauen

01. nicht nur, sondern auch. 02. teils, teils 03. weder noch 04. sowohl als auch 05.
entweder oder 06. zwar, aber

13 - Flüchtlinge

01. sowohl als auch 02. teil teils 03. zwar aber 04. nicht nur sondern auch 05. Je desto
06. entweder oder 07. zwar aber 08. weder noch

14 - Kampf den Zeitfressern im Büro

1. b 2. c 3. a 4. b 5. c 6. b 7. a 8. c 9. a 10. c

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 310


Gemischte Übungen zur Satzverbindung

15 - Der „Alternative Nobelpreis”

1. b 2. c 3. a 4. b 5. a 6. c 7. c

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Kapitel 15: Wortposition (II)

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Die Wortposition

1 - Der große Aufbruch nach Amerika

Bilden Sie Sätze. Achten Sie auf die Wortposition.

01. an - wegen Missernten und Überbevölkerung - die Zahlen deutscher Auswande-


rer nach Amerika - sprunghaft - nach 1820 - stiegen

02. nach Amerika - viele - emigrierten - auch wegen der Wehrpflicht

03. vor allem aus den südwestdeutschen Kleinstaaten - die deutschen Auswanderer -
bis zur Jahrhundertmitte - kamen - wegen der Erbteilung

04. machten - meist zu Fuß oder auf Pferdefuhrwerken - sich - auf den Weg zum
nächsten Überseehafen - im Laufe der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts - ganze
Familien

05. regelmäßig - zahlreiche Schiffe - ab 1822 - verkehrten - zwischen der alten und
der neuen Welt.

06. dauerte - durchschnittlich 45 Tage - während der ersten Hälfte des 19. Jahrhun-
derts - die Überfahrt

07. überglücklich - alle ankommenden Einwanderer - auf der Insel Ellis Island vor New
York - landeten - nach der lebensgefährlichen Überfahrt

08. zogen - meist in größeren Gruppen - die Einwanderer - von New York aus ins Lan-
desinnere

09. zur Besiedlung der Indianergebiete - tausende deutsche Siedler - gelockt - Mitte
des 19. Jahrhunderts - wurden - in den Westen

10. niedrige Aushilfstätigkeiten - am Anfang - übernehmen - viele Neuankömmlinge -


wegen fehlender Englischkenntnisse - mussten

11. nicht immer reibungslos - wegen unterschiedlicher Mentalitäten und Arbeitsge-


wohnheiten - verlief - die Integration der Einwanderer

12. kamen - vor allem Arbeiter aus Industrie und Landwirtschaft - nach Amerika - ab
der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

13. lebten - 1870 - in den USA - dauerhaft - mehr als sechs Millionen Deutschstämmi-
ge

14. zurück - wieder - ein knappes Fünftel der Menschen - nach Europa - kehrte - nach
ein paar Jahren

15. deutlich - wegen der Industrialisierung in Deutschland - zurück - die deutsche


Einwanderung - ging - in den folgenden Jahrzehnten

16. von einem Auswanderungsland zu einem Einwanderungsland - geworden -


schon lange - Deutschland - wegen der guten wirtschaftlichen Situation - ist - heute

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 313


Die Wortposition

2 - E-Bikes liegen im Trend

Wortposition: Schreiben Sie die Sätze richtig.

01. für – Rad fahren - die - und - gut - die - billig - und - Umwelt - ist - Gesundheit ||
manchmal - anstrengend - aber - etwas.

02. den - stark - für - letzten - deshalb - sind - Deutschland - Jahren - die - in - Ver-
kaufszahlen - in - E-Bikes - gestiegen.

03. ein - Jahr - gekauft - allein - vergangenen - 300.000 Deutsche - E-Bike - haben - im.

04. 5000 Euro - modernes - kostet - 1.000 Euro - ein - und - zwischen - E-Bike.

05. in - die - Stadt - eines - meisten - wohnen - Käufer - nicht - einer - E-Bikes || Regio-
nen - in - sondern - bergigen.

06. Mit einem Elektromotor ist das für Fahrradfahrer kein Problem mehr.

07. heutige - Distanzen - für - Problem - 30 Kilometern - sind - von - E-Bikes - kein.

08. Fahrradtour - einen - längeren - Zweitakku - man - mitnehmen - einer - sollte - zu.

09. in - erhöhen - die - sicher - den - Akkus - aber - nächsten - Speicherkapazität - der
- wird - Jahren - sich.

10. andere - unterwegs - mit - dem - Fahrradfahrer - ist - E-Bike - schneller - man - als -
deutlich.

11. ein - 500 Watt - schnell - Motorroller - fährt - wie - mit - den - Motoren - man - so
- fast - starken.

12. Hinterradnabe - der - in - Motor - der - sitzt.

13. an - er - aber -erst - springt || tritt - wenn - Pedale - die - man - in.

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Die Wortposition

3 - Der Bundesfreiwilligendienst

Wie heißen die Sätze mit normaler Wortposition.


Abgeschafft worden ist zum Monatsende die Wehrpflicht in Deutschland.
Die Wehrpflicht in Deutschland ist zum Monatsende abgeschafft worden.

01. Ausgelaufen ist zum Monatsende der Zivildienst.

02. Ersetzt werden soll der Zivildienst durch den neuen Bundesfreiwilligendienst.

03. Geworben werden konnten für den Bundesfreiwilligendienst bisher 3 000 Freiwil-
lige.

04. Freiwillig ihren Vertrag verlängert haben auch 14 300 ehemalige Zivildienstleis-
tende.

05. Offen steht der Bundesfreiwilligendienst für Männer und Frauen.

06. Melden können sich Interessenten bei sozialen Einrichtungen und bei den Ge-
meinden.

07. Eingesetzt werden die Freiwilligen in sozialen Einrichtungen wie Altenheimen


und Krankenhäusern.

08. Dauern soll der Freiwilligendienst zwischen sechs und 24 Monaten.

09. Vorgesehen ist, dass die Teilnehmer in Vollzeit arbeiten.

10. Befürchtet wird von den Sozialverbänden, dass sich nicht genug Freiwillige mel-
den.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 315


Die Wortposition

4 - Die Berliner Mauer (I)

Schreiben Sie die Sätze auf.

01. Deutschland - in - Zweiten - teilten - Siegermächte - dem - Besatzungszonen - auf


- Weltkrieg - nach - die - vier

02. geteilt - Zonen - Hauptstadt - wurde - auch - in – Berlin - vier - die - Deutschland -
von

03. zwei - 1949 - Zonen - den - vier - deutsche - entstanden - aus - Staaten

04. die - Bundesrepublik Deutschland - zusammen - Westzonen - schlossen - sich - zur


- drei - /und/ - Deutsche Demokratische Republik (DDR) - aus - die - Zone - wurde -
der - sowjetischen

05. die - BRD - an - drei - Berlins - schlossen - der - Westzonen - sich - /obwohl/ - lagen
- sie - DDR - der - mitten - in

06. Krieg - den - Westen - ging - nach - besser - als - Menschen - im - Menschen - dem
- schneller - es - wieder – Osten - im - den

07. USA - vor - das - der - der - lag - allem - an - Unterstützung

08. mit - der - Geschäfte - bald - in - voll - Waren - die - waren - Bundesrepublik - wie-
der

5 - Die Berliner Mauer (II)

Schreiben Sie die Sätze auf.

09. schlechter - der - es - Menschen - DDR - in - ging - den - /und/ - sie - weniger - ver-
dienten - Geld

10. unterstützen - Sowjetunion - die - Geld - nicht - mit - die - konnte - DDR - /weil/ -
USA - die - sie - reich - war - wie - nicht - so

11. von - 1961 - mehr - deshalb - zwei - wanderten - Menschen - Bundesrepublik - aus
- 1949 - bis - als - Millionen - in - die

12. Land - allem - ausgebildete - junge - und - Leute - verließen - das - vor - gut

13. DDR - befürchtete - der - Regierung - die - /dass / - mehr - weggehen - Menschen -
würden - immer

14. dicht - Grenze - zur - machten - die - Bundesrepublik - deshalb - Deutschland – sie

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Die Wortposition

15. spannten - durch - Arbeiter - 13. August 1961 - Stacheldraht - Berlin - am - mitten -
/und/ - bauten - Meter - quer - hohe - eine - Stadt - durch - die - drei - dann - Mauer

16. Grenze - zwischen - der - zusätzlich - wurde - die - ganze - DDR - Bundesrepublik -
Deutschland - dichtgemacht - und - der - /und/ - bewacht- streng

6 - Die Berliner Mauer (III)

Schreiben Sie die Sätze auf.

17. Teile - Jahre - Deutschland - 28 - in - gespalten - zwei - war - lang - / so dass / -


mehr - konnten - Verwandte - sich - und - nicht - besuchen - Freunde

18. ihrer - DDR - mit - unzufrieden - der - mehr - Zeit - wurden - immer - mit - in - der -
Menschen - Regierung - / , / - durften - Länder - allem - sie - nicht - westliche - reisen
- vor - weil - in

19. fliehen - aus - Menschen - versuchten - deshalb - der - von - DDR - zu - tausende

20. war - das - lebensgefährlich - / weil / - Menschen - auf - Grenzsoldaten - schossen -


die - flüchtende

21. Flucht - 1.000 - auf - wurden - aus – der - DDR - als - getötet - mehr - Menschen -
der

22. im - Menschen - demonstrieren - viele - DDR - offen - 1989 - Regierung - began-


nen - in - zu - Jahr - der - ihre - gegen

23. später - Mauer - am - wurde - die - November - und - abgerissen - geöffnet - 9.


-schließlich - Berliner - 1989

24. Erinnerung - gelassen - zur - an - die - deutsche - Teile - paar - Teilung - nur - ste-
hen - wurden - ein

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 317


Die Wortposition

Lösungen: Wortposition

1 - Der große Aufbruch nach Amerika

01. Die Zahlen deutscher Auswanderer nach Amerika stiegen nach 1820 wegen
Missernten und Überbevölkerung sprunghaft an. 02. Viele emigrierten auch wegen
der Wehrpflicht nach Amerika. 03. Die deutschen Auswanderer kamen bis zur Jahr-
hundertmitte wegen der Erbteilung vor allem aus den südwestdeutschen Kleinstaa-
ten. 04. Ganze Familien machten sich im Laufe der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
meist zu Fuß oder auf Pferdefuhrwerken auf den Weg zum nächsten Überseehafen.
05. Zahlreiche Schiffe verkehrten ab 1822 regelmäßig zwischen der alten und der
neuen Welt. 06. Die Überfahrt dauerte während der ersten Hälfte des 19. Jahrhun-
derts durchschnittlich 45 Tage. 07. Alle ankommenden Einwanderer landeten nach
der lebensgefährlichen Überfahrt überglücklich auf der Insel Ellis Island vor New
York. 08. Die Einwanderer zogen meist in größeren Gruppen von New York aus ins
Landesinnere. 09. Tausende deutsche Siedler wurden Mitte des 19. Jahrhunderts zur
Besiedlung der Indianergebiete in den Westen gelockt. 10. Viele Neuankömmlinge
mussten am Anfang wegen fehlender Englischkenntnisse niedrige Aushilfstätigkei-
ten übernehmen. 11. Die Integration der Einwanderer verlief wegen unterschiedli-
cher Mentalitäten und Arbeitsgewohnheiten nicht immer reibungslos. 12. Vor allem
Arbeiter aus Industrie und Landwirtschaft kamen ab der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts nach Amerika. 13. Mehr als sechs Millionen Deutschstämmige lebten
1870 dauerhaft in den USA. 14. Ein knappes Fünftel der Menschen kehrte nach ein
paar Jahren wieder nach Europa zurück. 15. Die deutsche Einwanderung ging in
den folgenden Jahrzehnten wegen der Industrialisierung in Deutschland deutlich
zurück. 16. Deutschland ist heute wegen der guten wirtschaftlichen Situation schon
lange von einem Auswanderungsland zu einem Einwanderungsland geworden.

2 - E-Bikes liegen im Trend

01. Radfahren ist billig und gut für die Gesundheit und die Umwelt, aber manch-
mal etwas anstrengend. 02. Deshalb sind in Deutschland in den letzten Jahren die
Verkaufszahlen für E-Bikes stark gestiegen. 03. Allein im vergangenen Jahr haben
300.000 Deutsche ein E-Bike gekauft. 04. Ein modernes E-Bike kostet zwischen
1.000 Euro und 5.000 Euro. 05. Die meisten Käufer eines E-Bikes wohnen nicht in
einer Stadt, sondern in bergigen Regionen. 06. Mit einem Elektromotor ist das für
Fahrradfahrer kein Problem mehr. 07. Distanzen von 30 Kilometern sind für heutige
E-Bikes kein Problem. 08. Zu einer längeren Fahrradtour sollte man einen Zweitak-
ku mitnehmen. 09. Die Speicherkapazität der Akkus wird sich aber in den nächsten
Jahren sicher erhöhen. 10. Mit dem E-Bike ist man deutlich schneller unterwegs als
andere Fahrradfahrer. 11. Mit den 500 Watt starken Motoren fährt man fast so schnell
wie ein Motorroller. 12. Der Motor sitzt in der Hinterradnabe. 13. Er springt aber erst
an, wenn man in die Pedale tritt.

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Die Wortposition

3 - Der Bundesfreiwilligendienst

01. Der Zivildienst ist zum Monatsende ausgelaufen. 02. Der Zivildienst soll durch
den neuen Bundesfreiwilligendienst ersetzt werden. 03. Für den Bundesfreiwilligen-
dienst konnten bisher 3 000 Freiwillige geworben werden. 04. Auch 14 300 ehemali-
ge Zivildienstleistende haben freiwillig ihren Vertrag verlängert. 05. Der Bundesfrei-
willigendienst steht für Männer und Frauen offen. 06. Interessenten können sich bei
sozialen Einrichtungen und bei den Gemeinden melden. 07. Die Freiwilligen werden
in sozialen Einrichtungen wie Altenheimen und Krankenhäusern eingesetzt. 08.
Der Freiwilligendienst soll zwischen sechs und 24 Monaten dauern. 09. Es ist vorge-
sehen, dass die Teilnehmer in Vollzeit arbeiten. 10. Von den Sozialverbänden wird
befürchtet, dass sich nicht genug Freiwillige melden.

4 - Die Berliner Mauer (I)

01. Nach dem Zweiten Weltkrieg teilten die Siegermächte Deutschland in vier Be-
satzungszonen auf. 02. Die Hauptstadt von Deutschland Berlin wurde auch in vier
Zonen geteilt. 03. 1949 entstanden aus den vier Zonen zwei deutsche Staaten. 04.
Die drei Westzonen schlossen sich zur Bundesrepublik Deutschland zusammen und
aus der sowjetischen Zone wurde die Deutsche Demokratische Republik (DDR). 05.
Die drei Westzonen Berlins schlossen sich der BRD an, obwohl sie mitten in der DDR
lagen. 06. Den Menschen im Westen ging es nach dem Krieg schneller wieder besser
als den Menschen im Osten. 07. Das lag vor allem an der Unterstützung der USA.
08. Die Geschäfte in der Bundesrepublik waren bald wieder voll mit Waren.

5 -Die Berliner Mauer (II)

09. In der DDR ging es den Menschen schlechter und sie verdienten weniger Geld.
10. Die Sowjetunion konnte die DDR nicht mit Geld unterstützen, weil sie nicht
so reich war wie die USA. 11. Deshalb wanderten von 1949 bis1961 mehr als zwei
Millionen Menschen in die Bundesrepublik aus. 12. Vor allem junge und gut aus-
gebildete Leute verließen das Land. 13. Die Regierung der DDR befürchtete, dass
immer mehr Menschen weggehen würden. 14. Deshalb machten sie die Grenze
zur Bundesrepublik Deutschland dicht. 15. Am 13. August 1961 spannten Arbeiter
Stacheldraht mitten durch Berlin und bauten dann eine drei Meter hohe Mauer quer
durch die Stadt. 16. Zusätzlich wurde die ganze Grenze zwischen der DDR und der
Bundesrepublik Deutschland dichtgemacht und streng bewacht.

6 - Die Berliner Mauer (III)

17. 28 Jahre lang war Deutschland in zwei Teile gespalten, so dass sich Freunde und
Verwandte nicht mehr besuchen konnten. 18. Mit der Zeit wurden immer mehr

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 319


Die Wortposition

Menschen in der DDR mit ihrer Regierung unzufrieden, vor allem weil sie nicht in
westliche Länder reisen durften. 19. Tausende von Menschen versuchten deshalb
aus der DDR zu fliehen. 20. Das war lebensgefährlich, weil die Grenzsoldaten auf
flüchtende Menschen schossen. 21. Mehr als 1.000 Menschen wurden auf der Flucht
aus der DDR getötet. 22. Im Jahr 1989 begannen viele Menschen in der DDR offen
gegen ihre Regierung zu demonstrieren. 23. Schließlich wurde die Berliner Mauer
am 9. November 1989 geöffnet und später abgerissen. 24. Nur ein paar Teile wurden
zur Erinnerung an die deutsche Teilung stehen gelassen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 320


Kapitel 16: Nominalisierung und Verbali-
sierung

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 321


Nominalisierung und Verbalisierung

1 - Die Entlastung

Ergänzen Sie die passenden Nomen mit Artikel.

entlasten die Entlastung

erhöhen

fordern

fördern

forschen

gewinnen

helfen

planen

prüfen

sagen

schrumpfen

schützen

senken

sinken

stärken

steigen

stoppen

übernehmen

überprüfen

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 322


Nominalisierung und Verbalisierung

2 - Der Abbau

Ergänzen Sie die passenden Nomen mit Artikel.

abbauen der Abbau

abschaffen

abschließen

absprechen

ankündigen

anlegen

auflösen

aufnehmen

auswirken

beraten

berücksichtigen

besprechen

betonen

betreuen

beurteilen

bewerten

bilden

einsparen

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 323


Nominalisierung und Verbalisierung

3 - Der Umbau

Ergänzen Sie die passenden Nomen mit Artikel.

umbauen der Umbau

umsetzen

unterstützen

verbessern

verbreiten

verhandeln

verkürzen

verlagern

verlängern

verschärfen

verschlechtern

verschwenden

vertiefen

verwenden

verzichten

wachsen

wiederholen

zurückgehen

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 324


Nominalisierung und Verbalisierung

4 - Die Aussage

Wie heißt das passende Nomen?

00. sagen a.) Ansage


b.) Aussage
c.) Sagung

01. übernehmen a.) Übernehmung


b.) Übernahmung
c.) Übernahme

02. schlechter werden a.) Schlechterung


b.) Schlechtwerdung
c.) Verschlechterung

03. zurückgehen a.) Rücktritt


b.) Zurückgehung
c.) Rückgang

04. anlegen a.) Anlegung


b.) Anlage
c.) Angelegenheit

05. wachsen a.) Wachstum


b.) Wachsung
c.) Anwachsung

06. planen a.) Planifikation


b.) Planung
c.) Plannierung

07. abschließen a.) Abschließung


b.) Abschloss
c.) Abschluss

08. verhandeln a.) Handeln


b.) Verhandelung
c.) Verhandlung

09. aufnehmen a.) Aufnahme


b.) Ausnahme
c.) Aufnehmung

10. bekommen a.) Bekommung


b.) Erhalt
c.) Erhaltung

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 325


Nominalisierung und Verbalisierung

5 - Das Auftreten

Ergänzen Sie die passenden Verben.

das Auftreten auftreten

die Bedeutung

die Bedrohung

die Belastung

der Einsatz

die Entdeckung

die Entwicklung

die Erfindung

die Feststellung

die Folge

die Fortsetzung

der Inhalt

die Kritik

die Produktion

die Realisierung

die Trennung

die Überwindung

die Ursache

die Verantwortung

die Verarbeitung

der Vergleich

die Vernachlässigung

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 326


Nominalisierung und Verbalisierung

6 - Die Kundenbetreuung

Wie heißt das Verb?

00. die Kundenbetreuung betreuen

01. der Verbraucherschutz

02. die Verbraucheraufklärung

03. die Kundenbewertung

04. der Kundenrückgang

05. die Kundenberatung

06. der Vertragsabschluss

07. die Vertragsverlängerung

08. die Vertragsauflösung

09. die Kreditvergabe

10. die Kreditaufnahme

11. die Kreditauszahlung

12. die Kreditübernahme

13. die Kreditprüfung

14. die Geldanlage

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 327


Nominalisierung und Verbalisierung

7 - Warum brauchen die Leute Regenkleidung?

Formen Sie die Kurzantworten um wie im Beispiel.

Warum brauchen die Leute Regenkleidung?

00. Weil es regnet. Wegen des Regens.

01. Weil es oft regnet.

02. Weil es oft stark regnet.

03. Weil es in Deutschland oft reg-


net.

04. Weil es in Deutschland oft stark


regnet.

Warum fahren viele Deutsche im Urlaub in den Süden?

05. Weil das Wetter schlecht ist.

06. Weil das Wetter oft schlecht ist.

07. Weil das Wetter in Deutschland


oft schlecht ist.

08. Weil die Deutschen den Süden


lieben.

Warum sind die Felder ausgetrocknet?

09. Weil es heiß ist.

10. Weil es sehr heiß ist.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 328


Nominalisierung und Verbalisierung

11. Weil es in Deutschland sehr heiß


ist.

12. Weil es im Moment sehr heiß ist.

13. Weil es im Moment in Deutsch-


land sehr heiß ist.

14. Weil man die Felder nicht genug


bewässert hat.

Warum wachsen zahlreiche neue Pflanzenarten?

15. Weil sich das Klima verändert hat.

16. Weil sich das Klima stark verän-


dert hat.

17. Weil sich das Klima in Deutsch-


land stark verändert hat.

18. Weil sich das Klima in den letzten


Jahren stark verändert hat.

8 - Warum müssen die Lehrer bei Prüfungen aufpassen?

Formen Sie die Kurzantworten um wie im Beispiel.

Warum müssen die Lehrer bei Prüfungen aufpassen?

00. Weil abgeschrieben wird. Wegen des Abschreibens.

01. Weil bei Prüfungen abgeschrie-


ben wird.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 329


Nominalisierung und Verbalisierung

02. Weil bei Prüfungen oft abge-


schrieben wird.

03. Weil bei Prüfungen von den


Schülern abgeschrieben wird.

04. Weil bei Prüfungen von den


Schülern oft abschrieben wird.

05. Weil die Schüler bei Prüfungen


abschreiben.

06. Weil die Schüler bei Prüfungen


oft abschreiben.

07. Weil die Schüler bei Prüfungen


immer abschreiben.

Warum sind Lehrer häufig gestresst?

08. Weil es laut ist.

09. Weil es im Unterricht laut ist.

10. Weil es im Unterricht oft laut ist.

11. Weil es im Unterricht oft sehr laut


ist.

12. Weil die Schüler im Unterricht


laut sind.

13. Weil die Schüler im Unterricht oft


laut sind.

14. Weil die Schüler im Unterricht oft


sehr laut sind.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 330


Nominalisierung und Verbalisierung

9 - Wofür wurde der Autofahrer bestraft?

Formulieren Sie wie in der Amtssprache.

Der Autofahrer wurde bestraft, Der Autofahrer wurde ________


bestraft.

01. weil er ohne Führerschein gefah- wegen des Fahrens ohne Führer-
ren ist. schein

02. weil er die Höchstgeschwindig-


keit um 40 Kilometer überschritten
hat.

03. Weil er eine rote Ampel überfah-


ren hat.

04.weil er sich unerlaubt vom Unfall-


ort entfernt hat.

05. weil er in der Halteverbotszone


geparkt hat.

06. weil er im Überholverbot über-


holt hat.

07. weil er eine durchgezogene Linie


auf der Autobahn überfahren hat.

08. weil er während der Fahrt wie-


derholt mit dem Handy telefoniert
hat.

09. weil er das Fahrverbot während


des Smogalarms nicht beachtet hat.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 331


Nominalisierung und Verbalisierung

10. weil er die Vorfahrt eines ande-


ren Verkehrsteilnehmers missachtet
hat.

11. weil er vor Fahrtbeginn starke


Tabletten eingenommen hat.

12. weil er den Sicherheitsabstand


bei hoher Geschwindigkeit unter-
schritten hat.

13. weil er die Hauptuntersuchung


beim TÜV um mehr als sechs Monate
überzogen hat.

14. weil er das Auto um mehr als 30


Prozent überladen hat.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 332


Nominalisierung und Verbalisierung

10 - Die Steuersenkung

Machen Sie aus den Komposita Kurzsätze mit Passiv.

00. die Steuersenkung Die Steuer wird gesenkt./ Die Steuern


werden gesenkt.

01. die Produktionssteigerung

02. die Produktionsplanung

03. die Produktionsverlagerung

04. die Preisverhandlung

05. die Preisangabe

06. die Preisabsprache

07. die Energiegewinnung

08. die Energieeinsparung

09. die Energieverschwendung

10. die Lohnfortzahlung (im Krank-


heitsfall)

11. die Lohnverhandlungen

12. die Lohnerhöhung

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 333


Nominalisierung und Verbalisierung

11 - Die Kostensenkung

Machen Sie aus den Komposita Kurzsätze mit Aktiv bzw. Passiv.

00. die Kostensenkung Die Kosten werden gesenkt.

01. die Kostenüberprüfung

02. die Kostenexplosion

03. die Kostenübernahme

04. der Gewinneinbruch

05. die Gewinnerwartung

06. der Gewinnrückgang

07. die Wettbewerbsverschärfung

08. die Wettbewerbsverzerrung

09. das Wirtschaftswachstum

10. der Konzernumbau

11. die Firmenübernahme

12. der Stellenabbau

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 334


Nominalisierung und Verbalisierung

12 - Maßnahmen der Regierung zur Sanierung des Haushalts

Machen Sie aus den Nominalkomplexen Kurzsätze im Aktiv bzw. Passiv.

00. Sanierung des Haushalts a. Der Haushalt soll saniert werden.

01. Erhöhung der Mehrwertsteuer

02. Senkung der Energiekosten

03. Privatisierung von Staatseigen-


tum

04. Entlassung überflüssiger Staats-


bediensteter

05. Abbau von Devisenreserven

06. Verhandlungen mit den Kreditge-


bern über längere Kreditlaufzeiten

00. Sanierung des Haushalts b. Die Regierung will den Haushalt


sanieren.

01. Erhöhung der Mehrwertsteuer

02. Senkung der Energiekosten

03. Privatisierung von Staatseigen-


tum

04. Entlassung überflüssiger Staats-


bediensteter

05. Abbau von Devisenreserven

06. Verhandlungen mit den Kreditge-


bern über längere Kreditlaufzeiten

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 335


Nominalisierung und Verbalisierung

13 - Vorschläge für eine Schulreform

Notieren Sie die Sätze in Stichworten.


Die Grundschulzeit sollte verlängert werden. -> Verlängerung der Grundschulzeit

01. Klassenarbeiten und Noten sollten abgeschafft werden.

02. Auf das Sitzenbleiben sollte verzichtet werden.

03. Jahrgangsklassen sollten aufgelöst werden.

04. Die Fächertrennung sollte aufgehoben werden.

05. Die Lernorte sollten verschönert werden.

06. Die Eigeninitiative der Schüler sollte gefördert werden.

07. Die Konzentrationsfähigkeit der Schüler sollte trainiert werden.

08. Die Reizüberflutung durch Medien sollte gestoppt werden.

09. Das dreigliedrige Schulsystem sollte abgeschafft werden.

10. Klassen mit Schülern verschiedenen Alters sollten gebildet werden.

11. Klassen mit ähnlich leistungsstarken Schülern sollten gebildet werden.

12. Lernteams zur gegenseitigen Unterstützung der Schüler sollten gebildet werden.

13. Die intrinsische Lernmotivation von Kindern sollte unterstützt werden.

14. Die individuellen Unterschiede von Kindern sollten berücksichtigt werden.

15. Anstelle von Noten sollten Werte stärker betont werden.

16. Die persönlichen Fähigkeiten des Schülers sollten in die Benotung einbezogen
werden.

17. Anstelle von Noten sollten die Schüler schriftlich beurteilt werden.

18. Die Beziehung von Schule, Lehrern und Eltern sollte vertieft werden.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 336


Nominalisierung und Verbalisierung

14 - Hochschulpolitik

Formen Sie die Genitive in einen Nebensatz um.


Die Hochschulen fordern die Neuverteilung der Studiengebühren.
Die Hochschulen fordern, dass die Studiengebühren neu verteilt werden.

01. Die Studenten fordern die Abschaffung der Studiengebühren.

02. Die Wirtschaft fordert eine Steigerung der Studentenzahlen.

03. Die Universitäten fordern eine sichere Finanzierung der Hochschulen.

04. Die Studenten fordern eine Verbesserung der Studienbedingungen.

05. Die Wirtschaft fordert die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen an die Studen-
ten.

06. Die Hochschulen fordern die Sicherung ihrer Qualität.

07. Die Studenten fordern die Verbesserung der Lehre.

08. Die Universitäten fordern die Erhöhung der Forschungsmittel.

09. Die Wissenschaftler fordern einen Abbau der Bürokratie.

10. Ausländische Studenten fordern eine Erleichterung der Zulassung zum Studium.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 337


Nominalisierung und Verbalisierung

15 - Paolo erzählt

Formen Sie die Präpositionalphrasen in Nebensätze um.


Nach dem Abschluss meines Studiums machte ich eine Deutschlandreise.
Nachdem ich mein Studium abgeschlossen hatte, machte ich eine Deutschlandreise.
Paolo erzählt:

01. Während meiner Deutschlandreise kam ich vor zehn Jahren zum ersten Mal nach
Tübingen.

02. Trotz der Kürze meines Aufenthalts habe ich mich in diese romantische Universi-
tätsstadt verliebt.

03. Wegen der besonderen Atmosphäre der historischen Altstadt wollte ich unbe-
dingt noch einmal wiederkommen.

04. Bei meinem zweiten Besuch in Tübingen ein paar Jahre später lernte ich in einem
Café eine deutsche Studentin kennen.

05. Wegen ihres guten Aussehens war sie mir gleich aufgefallen.

06. Trotz meiner Schüchternheit habe ich sie angesprochen.

07. Wegen meiner schlechten Deutschkenntnisse war die Kommunikation ein biss-
chen schwierig.

08. Aber trotz meiner vielen Fehler und meiner schlechten Aussprache haben wir uns
gleich sehr gut verstanden.

09. Ein paar Monate nach unserem zufälligen Treffen haben wir uns wieder in Tübin-
gen verabredet.

10. Seit unserer Hochzeit lebe ich jetzt auch in Tübingen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 338


Nominalisierung und Verbalisierung

16 - Landflucht

Formen Sie Nominalphrasen in Nebensätze und die Nebensätze in Nominalphrasen um.


Weil die Arbeitslosigkeit hoch ist, sind viele Einwohner ländlicher Regionen unzufrieden.
Wegen der hohen Arbeitslosigkeit sind viele Einwohner ländlicher Regionen unzufrieden.

01. In manchen Regionen ist die Arbeitslosigkeit so hoch, dass immer mehr Leute in
die Städte abwandern.

02. Durch die sich verstärkende Landflucht haben manche Regionen in den letzten
Jahren immer mehr Einwohner verloren.

03. Nach verschiedenen Berichten in den Medien hat der Einwohnerschwund teilwei-
se alarmierend zugenommen.

04. Wenn man aktuelle Bevölkerungsstatistiken betrachtet, lässt sich der negative
Einwohnertrend eindeutig erkennen.

05. Indem viele junge Familien wegziehen, verändert sich die Altersstruktur dieser
Regionen negativ.

06. Um weitere Wegzüge zu verhindern, müssten Arbeitsplätze und Betreuungsmög-


lichkeiten für Kinder geschaffen werden.

07. Im Gegensatz zu den ländlichen Gebieten, wo genügend Wohnraum zur Verfü-


gung steht, herrscht in den Großstädten akuter Wohnungsmangel.

08. Obwohl sich die Mitarbeiter der städtischen Wohnungsämter sehr bemühen, kön-
nen sie keinen günstigen Wohnraum für Familien anbieten.

09. Während die Mietervereine den Mangel an bezahlbaren Wohnungen kritisieren,


vermissen die Haus-und Grundbesitzervereine die Bereitschaft der Mieter für den
vorhandenen Wohnraum angemessene Preise zu bezahlen.

10. Zur Erhaltung eines ausgeglichenen Wohnungsmarktes müssen in den nächsten


Jahren verstärkt günstige Mietwohnungen gebaut werden.

11. Wegen der fehlenden finanziellen Mittel der Städte und Gemeinden sind diese
beim Wohnungsbau auf private Investoren angewiesen.

12. Bei Investitionen privater Bauherren stehen jedoch die Renditeerwartungen im


Vordergrund.

13. Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, werden die Städte wohl doch eigenes
Geld für den Bau von Sozialwohnungen in die Hand nehmen müssen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 339


Nominalisierung und Verbalisierung

17 - Biografie Albert Einstein

Machen Sie aus den Stichworten Sätze.

00. geb. 14. 3. 1879, Ulm 00. Albert Einstein wurde am


14.03.1879 in Ulm geboren.
01. 1894 Schulabgang ohne Ab-
schluss und Umzug nach Mailand

02. 1896 Matura (Abitur) in Aarau


(Schweiz)

03. 1900 Studienabschluss: Diplom,


Fach: Physik

04. 1902- 1909 Technischer Vorprüfer


am Patentamt in Bern

05. 1903 Hochzeit mit Mileva Maric

06. 1905 Veröffentlichung eines


wichtigen Aufsatzes zur Relativitäts-
theorie

07. 1911 ordentlicher Professor,


deutsche Universität Prag

08. 1921 Nobelpreis für Physik

09. 1917-1933 Leiter „Kaiser Wilhelm


Institut“, Berlin

10. 1933 Emigration USA

11. 1933-1945 Professor, Princeton


(USA)

12. 1941 amerikanische Staatsbür-


gerschaft

13. 1945 Gründung des „Emergency


Committee of Atomic Scientists“ zur
friedlichen Nutzung der Atomener-
gie

14. 1955 Tod, Princeton

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 340


Nominalisierung und Verbalisierung

18 - Biografie Nelson Mandela

Machen Sie aus den Stichworten Sätze.


18. Juli 1918: Geburt von Nelson Mandela im Dorf Mvezo in der Transkei
Nelson Mandela wurde am 18. Juli 1918 im Dorf Mvezo in der Transkei geboren.

1938: Beginn des Jurastudiums an der Universität für Farbige in Fort Hare

1940: Zeitweise Verbannung von der Universität wegen eines Protestmarschs

1942: Abschluss des Studiums in Pretoria

1944: Eintritt in den ANC

1944: Heirat mit Evelyn Mase

1952: Gründung des ersten schwarzen Anwaltsbüros in Johannesburg mit Oliver


Tambo

1957: Scheidung von Evelyn Mase

14. Juni 1958: Heirat mit Winnie Madikizela

1960: Verbot des ANC

1964: Verurteilung zu lebenslanger Haft wegen Vorbereitung eines bewaffneten Auf-


stands und Inhaftierung auf der berüchtigten Gefängnisinsel Robben Island

1964: Verurteilung der Apartheidpolitik durch den UN-Sicherheitsrat

1982: Verlegung in das Hochsicherheitsgefängnis von Pollsmoor

1988: Verbesserung der Haftbedingungen

11. Februar 1990: Entlassung aus der Haft

1991: Wahl zum Präsidenten des ANC

1993: Verleihung des Friedensnobelpreises an Nelson Mandela und den südafrikani-


schen Regierungschef Frederik Willem de Klerk

1994: Ernennung zum Präsident durch die Nationalversammlung Südafrikas

1996: Scheidung von Winnie Madikizela

04. Februar 1997: Inkrafttreten der neuen südafrikanischen Verfassung

Dezember 1997: Ablösung Mandelas als ANC-Präsident durch Thabo Mbeki

1998: Heirat mit Graça Machel

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 341


Nominalisierung und Verbalisierung

14. Juni 1999: Wahl Mbekis zum Staatspräsidenten Südafrikas und Rückzug Mandelas
aus der aktiven Politik

06. Januar 2005: Tod seines Sohnes Makgatho an Aids

Juli 2010: Letzter öffentlicher Auftritt zur Abschlussfeier der Fußball-Weltmeister-


schaft in Johannesburg

08. Juni 2013: Einlieferung Mandelas ins Krankenhaus in Pretoria wegen einer schwe-
ren Lungenentzündung

05. Dezember 2013 Tod in Houghton, Johannesburg

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Nominalisierung und Verbalisierung

19 - Akademiker sind am seltensten arbeitslos

Ergänzen Sie in der Tabelle die fehlenden Sätze.

a.) Präpositionaler b.) Nebensatz c.) dass-Satz d.) Zwei Hauptsät-


Ausdruck ze
Akademiker sind Akademiker sind
nach einer neuen am seltensten ar-
Studie am seltens- beitslos. Dies geht
ten arbeitslos. aus einer neuen
Studie hervor.

Wie aus einer am


Montag veröf-
fentlichten Studie
des Instituts für
Arbeitsmarkt-und
Bildungsforschung
(IAB) hervorgeht,
waren 2012 ledig-
lich 2,5 Prozent
aller Akademiker
erwerbslos.
Die Studie zeigt,
dass die Arbeitslo-
sigkeit unter Men-
schen ohne Be-
rufsabschluss mit
20% am höchsten
ist.
Bei Arbeitnehmern
mit Meister- oder
Technikerausbil-
dung oder mit
Abschluss einer
Fach- oder Berufs-
akademie waren
dem Bericht zu-
folge fünf Prozent
ohne Arbeit. 

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 343


Nominalisierung und Verbalisierung

Lösungen: Nominalisierung und Verbalisierung

1 - Die Entlastung

die Erhöhung / die Forderung / die Förderung / die Forschung / die Gewinnung, der
Gewinn / die Hilfe / die Planung / die Prüfung / die Aussage / das Schrumpfen / der
Schutz / die Senkung / das Sinken, Absinken / die Stärkung / die Steigerung / der
Stopp / die Übernahme / die Überprüfung

2 - Der Abbau

die Abschaffung / der Abschluss / die Absprache / die Ankündigung / die Anlage / die
Auflösung / die Aufnahme / die Auswirkung / die Beratung / die Berücksichtigung /
die Besprechung / die Betonung / die Betreuung / die Beurteilung / die Bewertung /
die Bildung / die Einsparung

3 - Der Umbau

die Umsetzung / die Unterstützung / die Verbesserung / die Verbreitung / die Ver-
handlung / die Verkürzung / die Verlagerung / die Verlängerung / die Verschärfung /
die Verschlechterung / die Verschwendung / die Vertiefung / die Verwendung / der
Verzicht / das Wachstum / die Wiederholung / der Rückgang

4 - Die Aussage

01. c.) 02. c.) 03. c.) 04. b.) 05. a.) 06. b.) 07. c.) 08. c.) 09. a.) 10. b.)

5 - Das Auftreten

bedeuten / bedrohen / belasten / einsetzen / entdecken / entwickeln / erfinden /


feststellen / folgen / fortsetzen / beinhalten, enthalten / kritisieren / produzieren /
realisieren / trennen / überwinden / verursachen / verantworten / verarbeiten / ver-
gleichen / vernachlässigen

6 - Die Kundenbetreuung

01. schützen 02. aufklären 03. bewerten 04. zurückgehen 05. beraten 06. abschließen
07. verlängern 08. auflösen 09. vergeben 10. aufnehmen 11. auszahlen 12. überneh-
men 13. prüfen 14. anlegen

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 344


Nominalisierung und Verbalisierung

7 - Warum brauchen die Leute Regenkleidung?

01. Wegen des häufigen Regens. 02. Wegen des häufigen, starken Regens. 03. Wegen
des häufigen Regens in Deutschland. 04. Wegen des häufigen, starken Regens in
Deutschland. 05. Wegen des schlechten Wetters. 06. Wegen des oft schlechten Wet-
ters. 07. Wegen des häufig schlechten Wetters in Deutschland. 08. Wegen der Liebe
der Deutschen zum Süden. 09. Wegen der Hitze. 10. Wegen der großen Hitze. 11.
Wegen der sehr großen Hitze in Deutschland. 12. Wegen der im Moment (momen-
tan) sehr großen Hitze. 13. Wegen der im Moment (momentan) sehr großen Hitze in
Deutschland. 14. Wegen der mangelnden Bewässerung der Felder. 15. Wegen der
Veränderung des Klimas (Klimaveränderung). 16. Wegen der starken Veränderung des
Klimas (Klimaveränderung). 17. Wegen der starken Veränderung des Klimas (Klimaver-
änderung) in Deutschland. 18. Wegen der starken Veränderung des Klimas (Klimaver-
änderung) in den letzten Jahren.

8 - Warum müssen die Lehrer bei Prüfungen aufpassen?

01. Wegen des Abschreibens bei Prüfungen. 02. Wegen des häufigen Abschreibens
bei Prüfungen. 03. Wegen des Abschreibens der Schüler bei Prüfungen. 04. Wegen
des häufigen Abschreibens der Schüler bei Prüfungen. 05. Wegen des Abschreibens
der Schüler bei Prüfungen. 06. Wegen des häufigen Abschreibens der Schüler bei Prü-
fungen. 07. Wegen des ständigen Abschreibens der Schüler bei Prüfungen. 08. Wegen
des Lärms (der Lautstärke). 09. Wegen des Lärms (der Lautstärke) im Unterricht. 10.
Wegen des häufigen Lärms (der Lautstärke) im Unterricht. 11. Wegen des oft großen
Lärms (der Lautstärke) im Unterricht. 12. Wegen des Lärms (der Lautstärke) der Schü-
ler im Unterricht. 13. Wegen des häufigen Lärms (der Lautstärke) der Schüler im Un-
terricht. 14. Wegen des oft großen Lärms (der Lautstärke) der Schüler im Unterricht.

9 - Wofür wurde der Autofahrer bestraft?

01. wegen des Fahrens ohne Führerschein 02. wegen der Überschreitung der Höchst-
geschwindigkeit um 40 Kilometer 03. wegen des Überfahrens einer roten Ampel 04.
wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort 05. Wegen des Parkens in der Halte-
verbotszone 06. wegen des Überholens im Überholverbot 07. wegen des Überfahrens
einer durchgezogenen Linie auf der Autobahn 08. wegen des wiederholten Telefonie-
rens mit dem Handy während der Fahrt 09. wegen Nichtbeachtung des Fahrverbots
während des Smogalarms 10. wegen der Missachtung der Vorfahrt eines anderen
Verkehrsteilnehmers 11. wegen der Einnahme von starken Tabletten vor Fahrtbeginn
12. wegen Unterschreitung des Sicherheitsabstands bei hoher Geschwindigkeit 13.
wegen Überziehens der Hauptuntersuchung beim TÜV um mehr als sechs Monate 14.
wegen Überladung des Autos um mehr als 30 Prozent

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Nominalisierung und Verbalisierung

10 - Die Steuersenkung

01. Die Produktion wird gesteigert. 02. Die Produktion wird geplant. 03. die Produk-
tion wird verlagert. 04. Über den Preis (die Preise) wird verhandelt. 05. Der Preis wird
angegeben. 06. Der Preis wird abgesprochen. / Die Preise werden abgesprochen. 07.
Die Energie wird gewonnen. 08. Die Energie wird eingespart. 09. Die Energie wird ver-
schwendet. 10. Der Lohn wird (im Krankheitsfall) fortgezahlt/weitergezahlt. 11. Über
den Lohn (die Löhne) wird verhandelt. 12. Der Lohn wird erhöht. / Die Löhne werden
erhöht.

11 - die Kostensenkung

01. Die Kosten werden überprüft. 02. Die Kosten explodieren. 03. Die Kosten wer-
den übernommen. 04. Der Gewinn bricht ein. 05. Der Gewinn wird erwartet. 06. Der
Gewinn geht zurück. 07. Der Wettbewerb verschärft sich. 08. Der Wettbewerb wird
verzerrt. 09. Die Wirtschaft wächst. 10. Der Konzern wird umgebaut. 11. Die Firma
wird übernommen. 12. Die Stellen werden abgebaut.

12 - Maßnahmen der Regierung zur Sanierung des Haushalts

a. 01. Die Mehrwertsteuer soll erhöht werden. 02. Die Energiekosten sollen gesenkt
werden. 03. Staatseigentum soll privatisiert werden. 04. Überflüssige Staatsbediens-
tete sollen entlassen werden. 05. Devisenreserven sollen abgebaut werden. 06. Mit
den Kreditgebern soll über längere Kreditlaufzeiten verhandelt werden.

b. 01. Die Regierung will die Mehrwertsteuer erhöhen. 02. Die Regierung will die
Energiekosten senken. 03. Die Regierung will Staatseigentum privatisieren. 04. Die
Regierung will überflüssige Staatsbedienstete entlassen. 05. Die Regierung will
Devisenreserven abbauen. 06. Die Regierung will mit den Kreditgebern über längere
Kreditlaufzeiten verhandeln.

13 - Vorschläge für eine Schulreform

01. Abschaffung von Klassenarbeiten und Noten 02. Verzicht auf das Sitzenbleiben
03. Auflösung von Jahrgangsklassen 04. Aufhebung der Fächertrennung 05. Verschö-
nerung der Lernorte 06. Förderung der Eigeninitiative der Schüler 07. Training der
Konzentrationsfähigkeit der Schüler 08. Stopp der Reizüberflutung durch Medien 09.
Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems 10. Bildung von Klassen mit Schülern
verschiedenen Alters 11. Bildung von Klassen mit ähnlich leistungsstarken Schülern
12. Bildung von Lernteams zur gegenseitigen Unterstützung der Schüler 13. Unter-
stützung der intrinsischen Lernmotivation von Kindern 14. Berücksichtigung der
individuellen Unterschiede von Kindern 15. stärkere Betonung von Werten anstelle
von Noten 16. Einbeziehung der persönlichen Fähigkeiten des Schülers in die Beno-
tung 17. schriftliche Beurteilung der Schüler anstelle von Noten 18. Vertiefung der

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 346


Nominalisierung und Verbalisierung

Beziehung von Schule, Lehrern und Eltern

14 - Hochschulpolitik

01. Die Studenten fordern, dass die Studiengebühren abgeschafft werden. 02. Die
Wirtschaft fordert, dass die Studentenzahlen gesteigert werden. 03. Die Universitäten
fordern, dass die Finanzierung der Hochschulen gesichert wird. 04. Die Studenten
fordern, dass die Studienbedingungen verbessert werden. 05. Die Wirtschaft fordert,
dass Schlüsselqualifikationen an die Studenten vermittelt werden. 06. Die Hochschu-
len fordern, dass ihre Qualität gesichert wird. 07. Die Studenten fordern, dass die
Lehre verbessert wird. 08. Die Universitäten fordern, dass die Forschungsmittel er-
höht werden. 09. Die Wissenschaftler fordern, dass die Bürokratie abgebaut wird. 10.
Ausländische Studenten fordern, dass die Zulassung zum Studium erleichtert wird.

15 - Paolo erzählt

01. Während ich durch Deutschland reiste, kam ich vor zehn Jahren zum ersten Mal
nach Tübingen. 02. Obwohl ich nur kurz blieb (da gewesen bin), habe ich mich in
diese romantische Universitätsstadt verliebt. 03. Weil die historische Altstadt eine
besondere Atmosphäre hat, wollte ich unbedingt noch einmal wiederkommen. 04.
Als ich ein paar Jahre später Tübingen zum zweiten Mal besuchte, lernte ich in einem
Café eine deutsche Studentin kennen. 05. Weil sie gut aussah (ausgesehen hat), war
sie mir gleich aufgefallen. 06. Obwohl ich sehr schüchtern bin, habe ich sie ange-
sprochen. 07. Weil ich schlecht Deutsch konnte (sprach), war die Kommunikation ein
bisschen schwierig. 08. Aber obwohl ich sehr viele Fehler machte und eine schlechte
Aussprache hatte, haben wir uns gleich sehr gut verstanden. 09. Ein paar Monate
nachdem wir uns zufällig getroffen hatten, haben wir uns wieder in Tübingen verab-
redet. 10. Seit(dem) wir geheiratet haben, lebe ich jetzt auch in Tübingen.

16 - Landflucht

01. Infolge der hohen Arbeitslosigkeit in manchen Regionen wandern immer mehr
Leute in die Städte ab. 02. Dadurch dass sich die Landflucht verstärkt, haben manche
Regionen in den letzten Jahren immer mehr Einwohner verloren. 03. Wie verschiede-
ne Medien berichten, hat der Einwohnerschwund teilweise alarmierend zugenom-
men. 04. Bei Betrachtung aktueller Bevölkerungsstatistiken lässt sich der negative
Einwohnertrend eindeutig erkennen. 05. Durch den Wegzug vieler junger Familien
verändert sich die Altersstruktur dieser Regionen negativ. 06. Zur Verhinderung
weiterer Wegzüge müssten Arbeitsplätze und Betreuungsmöglichkeiten für Kinder
geschaffen werden. 07. Während in den ländlichen Gebieten genügend Wohnraum
zur Verfügung steht, herrscht in den Großstädten akuter Wohnungsmangel. 08. Trotz
der intensiven Bemühungen der Mitarbeiter der städtischen Wohnungsämter kön-
nen sie keinen günstigen Wohnraum für Familien anbieten. 09. Im Gegensatz zu den

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 347


Nominalisierung und Verbalisierung

Mietervereinen, die den Mangel an bezahlbaren Wohnungen kritisieren, vermissen


die Haus-und Grundbesitzervereine die Bereitschaft der Mieter für den vorhandenen
Wohnraum angemessene Preise zu bezahlen. 10. Um einen ausgeglichenen Woh-
nungsmarkt zu erhalten, müssen in den nächsten Jahren verstärkt günstige Mietwoh-
nungen gebaut werden. 11. Weil den Städten und Gemeinden die finanziellen Mittel
fehlen, sind diese beim Wohnungsbau auf private Investoren angewiesen. 12. Wenn
private Bauherren investieren, stehen jedoch die Renditeerwartungen im Vorder-
grund. 13. Zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum werden die Städte wohl doch
eigenes Geld für den Bau von Sozialwohnungen in die Hand nehmen müssen.

17 - Biografie Albert Einstein

01. 1894 verließ er die Schule ohne Abschluss und zog nach Mailand um. / 1894 ging
er ohne Abschluss von der Schule ab und zog nach Mailand um. 02. 1896 machte er
in Aaarau die Matura (das Abitur). 03. 1900 schloss er sein Studium mit dem Diplom
im Fach Physik ab. 04. Von 1902 bis 1909 arbeitete er als technischer Vorprüfer am Pa-
tentamt in Bern. 05. 1903 heiratete er Mileva Maric. 06. 1905 veröffentlichte er einen
wichtigen Aufsatz zur Relativitätstheorie. 07. 1911 wurde er ordentlicher Professor an
der deutschen Universität (in) Prag. 08. 1921 erhielt er den Nobelpreis für Physik. 09.
Von 1917 bis 1933 leitete er das „Kaiser Wilhelm Institut“ (in) Berlin. 10. 1933 emigrier-
te er in die USA. 11. Von 1933 bis 1945 war er Professor in Princeton (USA). 12. 1941
bekam er die amerikanische Staatsbürgerschaft. 13. 1945 gründete er das „Emer-
gency Committee of Atomic Scientists“ zur friedlichen Nutzung der Atomenergie. 14.
1955 starb er in Princeton.

18 - Biografie Nelson Mandela

1938 begann Nelson Mandela sein Jurastudium an der Universität für Farbige in Fort
Hare.

1940 wurde er wegen eines Protestmarschs zeitweise von der Universität verbannt.

1942 schloss er sein Studium in Pretoria ab.

1944 trat er in den ANC ein.

1944 heiratete er Evelyn Mase.

1952 gründete er mit Oliver Tambo das erste schwarze Anwaltsbüro in Johannesburg.

1957 wurde er von Evelyn Mase geschieden.

Am 14. Juni 1958 heiratete er Winnie Madikizela.

1960 wurde der ANC verboten.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 348


Nominalisierung und Verbalisierung

1964 wurde Mandela wegen Vorbereitung eines bewaffneten Aufstands zu lebens-


langer Haft verurteilt und auf der berüchtigten Gefängnisinsel Robben Island inhaf-
tiert.

1964 wurde die Apartheidpolitik durch den UN-Sicherheitsrat verurteilt.

1982 wurde Mandela in das Hochsicherheitsgefängnis von Pollsmoor verlegt.

1988 wurden Mandelas Haftbedingungen verbessert.

Am 11. Februar 1990 wurde er aus der Haft entlassen.

1991 wurde er zum Präsidenten des ANC gewählt.

1993 wurde der Friedensnobelpreis an Nelson Mandela und den südafrikanischen


Regierungschef Frederik Willem de Klerk verliehen.

1994 wurde Mandela durch die Nationalversammlung Südafrikas zum Präsident


ernannt.

1996 wurde er von Winnie Madikizela geschieden.

Am 04. Februar 1997 trat die neue südafrikanische Verfassung in Kraft.

Im Dezember 1997 wurde Mandela durch Thabo Mbeki als ANC-Präsident abgelöst.

1998 heiratete er Graça Machel.

Am 14. Juni 1999 wurde Mbeki zum Staatspräsidenten Südafrikas gewählt und Man-
dela zog sich aus der aktiven Politik zurück.

Am 06. Januar 2005 starb sein Sohnes Makgatho an Aids.

Im Juli 2010 trat er zur Abschlussfeier der Fußball-Weltmeisterschaft in Johannesburg


zum letzten Mal öffentlich auf.

Am 08. Juni 2013 wurde Mandelas wegen einer schweren Lungenentzündung ins
Krankenhaus in Pretoria eingeliefert.

Am 05. Dezember 2013 starb er in Houghton, Johannesburg.

19 - Akademiker sind nach einer neuen Studie am seltensten arbeitslos.

a. Akademiker sind nach einer neuen Studie am seltensten arbeitslos.


b. Wie aus einer neuen Studie hervorgeht, sind Akademiker am seltensten arbeitslos.
c. Aus einer neuen Studie geht hervor, dass Akademiker am seltensten arbeitslos
sind.
d. Akademiker sind am seltensten arbeitslos. Dies geht aus einer neuen Studie hervor.

a. Laut einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt-und


Bildungsforschung (IAB) waren 2012 lediglich 2,5 Prozent aller Akademiker erwerbs-

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 349


Nominalisierung und Verbalisierung

los.
b. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt-
und Bildungsforschung (IAB) hervorgeht, waren 2012 lediglich 2,5 Prozent aller
Akademiker erwerbslos.
c. Aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt-und
Bildungsforschung (IAB) geht hervor, dass 2012 lediglich 2,5 Prozent aller Akademi-
ker erwerbslos waren.
d. 2012 waren lediglich 2,5 Prozent aller Akademiker erwerbslos. Dies geht aus einer
am Montag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt-und Bildungsfor-
schung (IAB) hervor.

a. Der Studie zufolge ist die Arbeitslosigkeit unter Menschen ohne Berufsabschluss
mit 20% am höchsten.
b. Wie die Studie zeigt, ist die Arbeitslosigkeit unter Menschen ohne Berufsabschluss
mit 20% am höchsten.
c. Die Studie zeigt, dass die Arbeitslosigkeit unter Menschen ohne Berufsabschluss
mit 20% am höchsten ist.
d. Die Arbeitslosigkeit ist unter Menschen ohne Berufsabschluss mit 20% am höchs-
ten. Dies zeigt die Studie.

a. Bei Arbeitnehmern mit Meister- oder Technikerausbildung oder mit Abschluss ei-
ner Fach- oder Berufsakademie waren dem Bericht zufolge fünf Prozent ohne Arbeit.
b. Wie der Bericht zeigt, waren bei Arbeitnehmern mit Meister- oder Technikerausbil-
dung oder mit Abschluss einer Fach- oder Berufsakademie fünf Prozent ohne Arbeit.
c. Der Bericht zeigt, dass bei Arbeitnehmern mit Meister- oder Technikerausbildung
oder mit Abschluss einer Fach- oder Berufsakademie fünf Prozent ohne Arbeit wa-
ren. 
d. Bei Arbeitnehmern mit Meister- oder Technikerausbildung oder mit Abschluss
einer Fach- oder Berufsakademie waren fünf Prozent ohne Arbeit. Dies zeigt der
Bericht. 

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 350


Nominalisierung und Verbalisierung

Weitere Übungen zu Nominalisierung und Verbalisierung

Viele weitere Übungen zu Nominalisierung und Verbalisierung finden sich z. B. im


Kapitel: „Komplexe Sätze“

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Kapitel 17: Prüfungsaufgaben

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Prüfungsaufgaben

1 - Das „Empty-Nest-Syndrom“

Vervollständigen Sie die Sätze, ohne die Textinformation zu verändern.


„Empty-Nest-Syndrom“ ist ein Begriff, der in den 60er-Jahren von amerikanischen
Soziologen geprägt worden ist.
„Empty-Nest-Syndrom“ ist ein in den 60er-Jahren von amerikanischen Soziologen
geprägter Begriff.

01. Der Begriff „Empty-Nest-Syndrom“ nimmt Bezug auf die Sinnkrise, die viele Eltern
beim Verlassen des Elternhauses durch die erwachsenen Kinder durchleben.

Der Begriff „Empty-Nest-Syndrom“ ___________________ auf die Sinnkrise, die viele

Eltern durchleben, _______________________________________________________

______________________.

02. Frauen fällt die Bewältigung des Übergangs zur kinderlosen Paarbeziehung be-
sonders schwer.

Frauen fällt es besonders schwer ___________________________________________

______________________________________.

03. Häufig folgt nach dem Auszug der Kinder eine Phase der intensiven Trauerarbeit.

__________________________________________ sind, folgt häufig eine Phase der

intensiven Trauerarbeit.

04. Dabei kann es auch zum verstärkten Auftreten von körperlichen Symptome wie
Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit oder Niedergeschlagenheit kommen.

Dabei kann es auch dazu kommen, ___________________________ ______________

__________________________________________.

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Prüfungsaufgaben

05. Nachdem die Trauer überwunden wurde, versuchen viele Eltern, die neu ge-
wonnene Freiheit mit Projekten zu füllen, deren Realisierung man in den Jahren der
Kindererziehung vernachlässigt hatte.

_________________________ versuchen viele Eltern, die neu gewonnene Freiheit

mit Projekten zu füllen, deren Realisierung ___________________________________

___________________.

06. Nicht wenige Menschen stellen in dieser Zeit aber auch fest, dass die Jahre der
Kindererziehung zu einer zunehmenden Entfremdung vom Partner geführt haben.

Nicht wenige Menschen stellen in dieser Zeit aber auch fest, dass die Jahre der Kin-

dererziehung dazu geführt haben, dass _____________ ________________________

________________________________.

07. Und gar nicht selten führt diese Erkenntnis dazu dass sich die Partner einver-
nehmlich trennen.

Und gar nicht selten führt diese Erkenntnis ____________________ ______________

_________________________________________.

08. Bei Paaren, die diese kritische Phase zusammen überstehen, kommt es dagegen
häufig zu einer Verbesserung der Qualität der Partnerschaft.

Bei Paaren, die diese kritische Phase zusammen überstehen, kommt es dagegen häu-

fig dazu, ______________________________________________________________

____________.

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Prüfungsaufgaben

09. Außerdem leisten besonders die digitalen Medien heutzutage Hilfestellung dabei
trotz räumlicher Trennung den Kontakt zwischen Eltern und Kindern aufrechtzuerhal-
ten.

Außerdem ____________ besonders die digitalen Medien heutzutage dabei den

Kontakt zwischen Eltern und Kindern aufrechtzuerhalten, ______________________

_________________.

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Prüfungsaufgaben

2 - Das stärkste Erdbeben aller Zeiten

Vervollständigen Sie die Sätze, ohne die Textinformation zu verändern.


Die bei dem Erdbeben zerstörten Häuser
Die Häuser, die bei dem Erdbeben zerstört wurden

01. Das bislang stärkste von Wissenschaftlern jemals aufgezeichnete Erdbeben ereig-
nete sich am 22.Mai 1960 in Chile.

Das stärkste Erdbeben, __________________________________________________,

ereignete sich am 22.Mai 1960 in Chile.

02. Auslöser der Katastrophe war ein eintausend Kilometer langer Riss, der im Mee-
resboden aufbrach.

Die Katastrophe ________________________________________________________,

der im Meeresboden aufbrach.

03. Der Tsunami, der durch das Beben ausgelöst wurde, führte im gesamten pazifi-
schen Raum zu schweren Zerstörungen.

Der _________________________________________________ Tsunami führte im

gesamten pazifischen Raum zu schweren Zerstörungen.

04. Mit am stärksten betroffen war die südchilenische Stadt Valdivia.

Die südchilenische Stadt Valdivia ________________________________________ .

05. Wie von verschiedenen Quellen geschätzt wird, kamen über 1600 Menschen ums
Leben und mehr als 3000 wurden verletzt.

________________ von verschiedenen Quellen, ____________ über 1600 Menschen

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 356


Prüfungsaufgaben

und mehr als 3000 wurden verletzt.

06. Durch die Erschütterung des Erdbebens verschob sich die Erdachse um drei Zen-
timeter.

Durch die Erschütterung des Erdbebens ___________ die Erdachse um drei Zentime-

ter ___________.

07. In den Küstenbereichen senkte sich der Erdboden um bis zu eineinhalb Meter,
wodurch es zu großen Überschwemmungen kam.

______________________________________________________________________

____________________________________ kam es zu großen Überschwemmungen.

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Prüfungsaufgaben

3 - Immer mehr Jahrhundertstürme

Vervollständigen Sie die Sätze, ohne die Textinformation zu verändern.


Meteorologen ordnen tropische Wirbelstürme nach ihrer Stärke auf einer Skala von
1 bis 5 ein.

Tropische Wirbelstürme werden von Meteorologen nach ihrer Stärke auf einer Skala
von 1 bis 5 eingeordnet.

01. Tropische Wirbelstürme entstehen bei der Verdunstung von mindestens 26 Grad
warmem Wasser über dem Meer.

Tropische Wirbelstürme entstehen, __________ mindestens 26 Grad warm___ Wasser

über dem Meer _________________.

02. Laut einer von vielen Wissenschaftlern geteilten Ansicht, hat die absolute Zahl
der Wirbelstürme in den letzten Jahren nicht zugenommen, aber die Zerstörungs-
kraft der Stürme hat eine kontinuierliche Steigerung erfahren.

Laut einer Ansicht, ___________________________________________________, hat

die absolute Zahl der Wirbelstürme in den letzten Jahren nicht zugenommen, aber

die Zerstörungskraft der Stürme hat sich ____________________________________.

03. Von einigen Wissenschaftlern wird der Klimawandel, durch den sich das Meeres-
wasser stärker erwärmt, für die größere Zerstörungskraft der Stürme verantwortlich
gemacht.

Einige Wissenschaftler ___________________________________________________,

durch den sich das Meereswasser stärker erwärmt, dafür verantwortlich, __________

_______________________________________________________________.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 358


Prüfungsaufgaben

04. Wenn das Meereswasser sich stark erwärmt, dann gelangt bei der Verdunstung
viel Feuchtigkeit in die Atmosphäre.

Je ____________________________________________, desto __________________

_______________________________________.

05. Dadurch steht dem Sturm mehr Energie zur Verfügung und die Windgeschwin-
digkeit nimmt zu.

Dadurch ____________________ Sturm über mehr Energie und die Geschwindigkeit

__________________ nimmt zu.

06. Diesem Erklärungsansatz stimmen aber nicht alle Wissenschaftler zu.

Diese___ Erklärungsansatz _________ aber nicht von alle__ Wissenschaftler__

____________.

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Prüfungsaufgaben

4 - Nanotechnologie

Vervollständigen Sie die Sätze, ohne die Textinformation zu verändern.


Nanotechnologie wird von Experten als eine der Schlüsseltechnologien der Zukunft
angesehen.
Experten sehen Nanotechnologie als eine der Schlüsseltechnologien der Zukunft
an.

01. Trotz ihres noch jungen Alters, wird die Forschung im Bereich der Nanotechnolo-
gie von Experten als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts angesehen.

_________________________ ist, wird die Forschung im Bereich der Nanotechnolo-

gie von Experten als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts angesehen.

02. Nano ist ein aus dem Griechischen stammender Begriff und bedeutet Zwerg.

Nano ist ein Begriff, ___________________________________, und Zwerg bedeutet.

03. In der Nanotechnologie werden Materialien in kleinste Teilchen zerlegt.

In der Nanotechnologie ________________________ Materialien in kleinste Teilchen.

04. Die von der Nanotechnologie verarbeiteten, kleinsten Teilchen haben eine Größe
zwischen 1 und 100 Nanometer.

Die kleinsten Teilchen, ___________________________________________________,

haben eine Größe zwischen 1 und 100 Nanometer.

05. Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften wird Nanomaterial schon heute viel-
seitig eingesetzt.

___________________________________________ besitzt, wird Nanomaterial schon

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 360


Prüfungsaufgaben

heute vielseitig eingesetzt.

06. Zum Beispiel mischt man Nanopulver Sonnencremes als UV-Schutz bei.

Zum Beispiel _____________ Nanopulver Sonnencremes als UV-Schutz

______________.

07. Nanoteilchen lassen sich auch als extrem dünne Schutzschicht auf Oberflächen
auftragen.

Nanoteilchen ____________________ auch als extrem dünne Schutzschicht auf

Oberflächen auftragen.

08. Waschbecken, die mit einer solchen Schutzschicht beschichtet wurden, haben
den Vorteil, dass der Schmutz nicht an ihrer Oberfläche haften kann.

________________________________________________________ Waschbecken

haben den Vorteil, dass der Schmutz nicht an ihrer Oberfläche haften kann.

09. Wenn der Wasserstrahl auf die Oberfläche des Waschbeckens auftrifft, wird der
Schmutz weggespült.

__________________________________________________________ Waschbeckens

wird der Schmutz weggespült.

0. Das Waschbecken wird also durch den täglichen Gebrauch automatisch gereinigt.

Das Waschbecken wird also automatisch gereinigt, ____________________________.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 361


Prüfungsaufgaben

11. In der Medizin will man Nanoteilchen zukünftig zur Behandlung von Tumoren
einsetzen.

In der Medizin ______________ Nanoteilchen zukünftig zur Behandlung von Tumo-

ren ____________________ werden.

12. Worauf bezieht sich „wodurch“ im folgenden Satz?

Nanoteilchen sollen in den Tumor transportiert und erhitzt werden, wodurch es zum
Absterben des Tumors kommt.

„Wodurch“ bezieht sich auf __________________.

13. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit einen Tumor gezielt zu behandeln, ohne
andere Teile des Körpers in Mitleidenschaft zu ziehen.

So __________________________ einen Tumor gezielt behandeln, ohne andere Teile

des Körpers in Mitleidenschaft zu ziehen.

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Prüfungsaufgaben

5 - Trinkwasser

Vervollständigen Sie die Sätze, ohne die Textinformation zu verändern.


Wasser ist ein sich in einem unendlichen Kreislauf befindender Rohstoff.
Wasser ist ein Rohstoff, der sich in einem unendlichen Kreislauf befindet.

01. Die drei Viertel der Erde bedeckenden Wasservorkommen bestehen zu über 90
Prozent aus Salzwasser.

Die Wasservorkommen, _________________________________________, bestehen

zu über 90 Prozent aus Salzwasser.

02. Das Süßwasser, das nur stark fünf Prozent der Gesamtwassermenge ausmacht, ist
sehr ungleichmäßig über den Erdball verteilt.

Das ___________________________________________________________________

Süßwasser, ist sehr ungleichmäßig über den Erdball verteilt.

03. Es gibt zahlreiche, nur über eine geringe Reserve an Süßwasser verfügende Län-
der.

Es gibt zahlreiche Länder, _________________________________________________

_______________________.

04. In Deutschland gibt es im Vergleich zu vielen anderen Ländern einen großen


Süßwasservorrat.

Verglichen _____________________________________________________________

___________________________________________________________________.

05. Der größte Teil des Süßwassers wird in Deutschland in der Industrie verwendet.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 363


Prüfungsaufgaben

In Deutschland verwendet ________________________________________________

______________________________.

06. Sehr viel Trinkwasser wird z. B. zum Putzen, zum Duschen, zur Autowäsche und
zur Gartenbewässerung verwendet.

Sehr viel Trinkwasser wird z. B. verwendet, ___________________________________

_____________________________________________________________.

07. Ohne trinkbares Wasser ist der Mensch nicht in der Lage zu überleben.

Ohne trinkbares Wasser __________________________________nicht überleben.

08. Trinkwasser darf keine gesundheitsschädigenden Bakterien und Schadstoffe ent-


halten.

Trinkwasser darf keine Bakterien und Schadstoffe enthalten, ____________________

________________________________.

09. Trinkwasser ist in Deutschland ein Lebensmittel, das höchste Qualitätsanforderun-


gen erfüllt.

Trinkwasser ist in Deutschland ein __________________________________________

________________________ Lebensmittel.

10. Der Mensch benötigt pro Tag ca. zwei bis drei Liter Wasser, um zu überleben.

_________________________ benötigt der Mensch pro Tag ca. 2 bis 3 Liter Wasser.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 364


Prüfungsaufgaben

11. Aber Trinkwasser ist in vielen Ländern ein immer knapper und für viele Menschen
unbezahlbar werdendes Lebensmittel.

Aber Trinkwasser ist in vielen Ländern ein Lebensmittel, ________________________

_____________________________________________________________________.

12. Wissenschaftler warnen vor einem Trinkwassermangel, der die Existenz zukünfti-
ger Generationen bedrohen könnte.

Wissenschaftler warnen vor einem _________________________________________

________________________________________Trinkwassermangel.

13. Vor allem drei Entwicklungen alarmieren die Experten:

a. die Umweltbelastung nimmt zu

die ______________________________________ Umwelt

b. der Tourismus wächst

das ______________________ Tourismus

c. die Weltbevölkerung steigt an

der ______________________ Weltbevölkerung

14. Die zunehmende Konzentration von Schadstoffen in der Atmosphäre, verursacht


einen Anstieg der Temperatur.

Weil __________________________________________________________________

_____________________________________________________________________.

15. Die Klimaveränderung führt in vielen Ländern zu einem extremen Wassermangel.

Die Klimaveränderung führt in vielen Ländern dazu, ___________________________

__________________________________.
Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 365
Prüfungsaufgaben

16. Auch die Feriengebiete im Süden Europas haben wegen der seit langer Zeit an-
dauernden extremen Hitze Probleme mit den Trinkwasserreserven.

Auch die Feriengebiete im Süden Europas haben Probleme mit den Trinkwasserreser-

ven, _________________________________________________________________.

17. Ein weiteres Problem ist die rasant wachsende Weltbevölkerung.

Ein weiteres Problem ist die Weltbevölkerung, _______________________________.

18. Immer mehr Menschen müssen sich die vorhandenen Wasservorräte teilen.

Immer mehr Menschen müssen sich die Wasservorräte teilen, ___________________.

19. Grundwasserspiegel, die ständig weiter sinken, sind schon heute in vielen Regio-
nen der Welt zu einem Problem geworden.

______________________________________ Grundwasserspiegel sind schon heute

in vielen Regionen der Welt zu einem Problem geworden.

20. Nach Meinung der Experten kann das Trinkwasserproblem nur gelöst werden,
wenn wir sparsam mit dem Trinkwasser umgehen.

Nach Meinung der Experten kann das Trinkwasserproblem nur __________________

________________________________________________________ gelöst werden.

21. Experten fordern eine Begrenzung des Anstiegs der Weltbevölkerung und einen
verantwortungsvollen Umgang mit den Trinkwasservorräten.

Experten fordern, ______________________________________________________

und _________________________________________________________________.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 366


Prüfungsaufgaben

6 - Unterernährung und Überfluss

Vervollständigen Sie die Sätze, ohne die Textinformation zu verändern.


In den entwickelten Ländern werden jährlich zig Milliarden Euros zur Behandlung
ernährungsbedingter Krankheiten ausgegeben.

In den entwickelten Ländern werden jährlich zig Milliarden Euros ausgegeben, um


ernährungsbedingte Krankheiten zu behandeln.

01. Gleichzeitig sterben jeden Tag tausende Kinder in Entwicklungsländern wegen


des fehlenden Zugangs zu ausreichender Nahrung.

Gleichzeitig sterben jeden Tag tausende Kinder in Entwicklungsländern, __________

______________________________________________________________________.

02. Weltweit ist die Zahl der Menschen, die an chronischer Unterernährung leiden, in
den letzten Jahrzehnten zwar gesunken, aber dieser Trend hat nicht für alle Regionen
dieser Erde Gültigkeit.

Weltweit ist die Zahl der ____________________________________________ Men-

schen in den letzten Jahrzehnten zwar gesunken, aber dieser Trend ______________

nicht für alle Regionen dieser Erde.

03. Zum Beispiel verzeichnet die Zahl der chronisch Unterernährten in großen Teilen
Schwarzafrikas immer noch eine starke Zunahme.

Zum Beispiel ___________ die Zahl der chronisch Unterernährten in großen Teilen

Schwarzafrikas immer noch _________________.

04. Im Weltmaßstab werden zwar mehr als genug Nahrungsmittel produziert, um alle
Menschen ausreichend zu ernähren.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 367


Prüfungsaufgaben

Im Weltmaßstab werden zwar mehr als genug Nahrungsmittel __________________

____________________________________________________________ produziert.

05. Das Problem ist aber, dass sich viele Menschen, die meist auch in ihren Ländern
verfügbaren Lebensmittel, auf Grund fehlender finanzieller Mittel nicht leisten kön-
nen.

Das Problem ist aber, dass sich viele Menschen die Lebensmittel, _________________

__________________________________, nicht leisten können, __________________

________________________________ fehlen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 368


Prüfungsaufgaben

7 - Invasive Arten

Vervollständigen Sie die Sätze, ohne die Textinformation zu verändern.


In Deutschland verbreiten sich immer mehr Tiere und Pflanzen, die nicht einhei-
misch sind.
In Deutschland verbreiten sich immer mehr nicht einheimische Tiere und Pflanzen.
(Attribut)

01. Bei den nicht einheimischen Tier- und Pflanzenarten wird zwischen gebietsfrem-
den und invasiven Arten unterschieden.

Bei den nicht einheimischen Tier- und Pflanzenarten __________________________

zwischen gebietsfremden und invasiven Arten. (Aktiv)

02. Als gebietsfremde Arten bezeichnet man Arten, die keine Schäden anrichten.

Als gebietsfremde Arten _____________ Arten ______________, ______________

keine Schäden _________________________. (Passiv/Passiv)

03. In der EU werden die Schäden, die von invasiven Arten jedes Jahr verursacht wer-
den, auf mehr als zehn Milliarden geschätzt.

In der EU _________________________ die ________________________________

_____________________________________ Schäden auf mehr als zehn Milliarden.

(Aktiv/Partizipialattribut)

04. Das nordamerikanische Grauhörnchen ist ein Beispiel für eine invasive Art, die
sich gerade in Europa verbreitet.

Das nordamerikanische Grauhörnchen ist ein Beispiel für eine ___________________

____________________________________________ invasive Art. (Partizipialattribut)

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 369


Prüfungsaufgaben

05. Auch der in vielen deutschen Gärten zu sehende, gemeine Flieder gehört zu den
invasiven Arten.

Auch der gemeine Flieder, ________________________________________________

_________________________________, gehört zu den invasiven Arten. (Relativsatz)

06. Pflanzenhändlern wird der Verzicht auf den Handel mit gemeinem Flieder emp-
fohlen.

Pflanzenhändlern wird empfohlen, _________________________________________

________________________________________________________ . (Verbalisierung)

07. Viele invasive Arten können aber nicht mehr zurückgedrängt werden, obwohl sich
das Bundesamt für Naturschutz intensiv darum bemüht. (Nominalisierung)

Viele invasive Arten können aber ___________________________________________

_________________________ nicht mehr zurückgedrängt werden. (Nominalisierung)

08. Ein Vertreter des Bundesamtes für Naturschutz erklärt, dass die weitere Ausbrei-
tung invasiver Arten nur durch Vorsorge verhindert werden kann.

Ein Vertreter des Bundesamtes für Naturschutz erklärt, dass nur durch Vorsorge ver-

hindert werden kann, ___________________________________________________.

(Verbalisierung)

09. Er sagte auch: „Wir lehnen die Bekämpfung invasiver Arten mit Hilfe chemischer
Mittel ab, da dadurch andere Arten erheblich geschädigt werden können.

Er sagte auch, dass ________________ die Bekämpfung invasiver Arten mit Hilfe

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 370


Prüfungsaufgaben

chemischer Mittel _________________________, da dadurch andere Arten erheblich

geschädigt werden ______________________. (indirekte Rede)

10. Die Einschleppung neuer invasiver Arten dürfte aber nicht vollständig zu verhin-
dern sein.

Was bedeutet dieser Satz?

a.) Die Einschleppung neuer invasiver Arten darf nicht vollständig verhindert werden.

b.) Es ist nicht möglich die Einschleppung weiterer invasiver Arten vollständig zu
verhindern.

c.) Die Einschleppung neuer invasiver Arten muss teilweise verhindert werden.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 371


Prüfungsaufgaben

8 - Matheangst

Formen Sie die Sätze um, ohne die Bedeutung zu verändern.

01. Die Angst vor Mathematik ist ein sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern
weltweit verbreitetes Phänomen. (Relativsatz)

Die Angst vor Mathematik ist ein Phänomen, _________________________________

______________________________________________________________________ .

02. Zuerst erforscht wurde die Matheangst in den Siebziger-Jahren an der Universität
Austin in Texas. (Wortposition)

Die ___________________________________________________________________

______________________________________________________________________ .

03. Menschen, die unter Matheangst leiden, befinden sich in einem Teufelskreis. (Par-
tizipialattribut)

______________________________________________ Menschen befinden sich in

einem Teufelskreis.

04. Ein Forscher erklärt: „Angst vor der Mathematik führt zu schlechten Leistungen
in Mathematik und schlechte Leistungen in Mathematik verstärken die Matheangst.
(Indirekte Rede)

Ein Forscher erklärt, dass _________________________________________________

______________________________________________________________________ .

05. Auslöser der Matheangst ist eine Blockade des so genannten Arbeitsgedächtnis-
ses. (Passiv)

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 372


Prüfungsaufgaben

Die Matheangst _________________________________________________________

______________________________________________________________________ .

06. Das Arbeitsgedächtnis ist u.a. für die Kontrolle von negativen Emotionen zustän-
dig. (Verbalisierung)

Das Arbeitsgedächtnis ist u.a. _________ zuständig, ___________________________

______________________________________________________________________ .

07. Die Angst vor der Mathematik wird auch stark von sozialen Faktoren beeinflusst.
(Aktiv)

Auch _________________________________________________________________ .

08. So können matheängstliche Grundschullehrerinnen ihre Unsicherheit in Bezug


auf das Rechnen unbewusst an Mädchen weitergeben. (Passiv)

So _________ die Unsicherheit ____________________________________________

______________________________________________________________________ .

09. Körperliche Bewegung dient dazu der Matheangst vorzubeugen, denn sie hilft
dabei abstraktes mathematisches Wissen zu lernen. (Nominalisierung)

Körperliche Bewegung dient_________________________________, denn sie hilft __

______________________________________________________________________ .

10. Was bedeutet der Satz?

„Matheängstliche Personen müssen nicht automatisch ängstliche Menschen sein.“

a.) Matheängstliche Personen sind nicht verpflichtet auch in anderen Situationen


ängstlich zu sein.

b.) Matheängstliche Personen sind nicht notwendigerweise auch in anderen Situatio-


nen ängstlich.

c.) Matheängstliche Personen dürfen auch in anderen Situationen ängstlich sein.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 373


Prüfungsaufgaben

9 - Privathochschulen in Deutschland

Formen Sie die Sätze um, ohne die Bedeutung zu verändern.

01. Erste Hochschulen, die von privaten Trägern gegründet wurden, gab es in
Deutschland schon in den Sechzigerjahren. (Partizipialattribut)

Erste, ________________________________________________ Hochschulen gab es

in Deutschland schon in den Sechzigerjahren.

02. Aber erst seit der Vereinheitlichung des europäischen Hochschulraums durch
das Bologna-Abkommen, schießen die privaten Hochschulgründungen wie Pilze aus
dem Boden. (Verbalisierung)

Aber erst seitdem _______________________________________________________

___________ schießen die privaten Hochschulgründungen wie Pilze aus dem Boden.

03. Die privaten Hochschulen bereichern die Hochschullandschaft vor allem durch
das Angebot innovativer Fächerkombinationen, die so an den öffentlichen Hoch-
schulen nicht zu finden sind. (Verbalisierung)

Die privaten Hochschulen bereichern die Hochschullandschaft vor allem dadurch, __

_________________________________________________, die so an den öffentli-

chen Hochschulen nicht zu finden sind.

04. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, wo sich die meisten Hochschulen in


privater Trägerschaft befinden, sind die deutschen Hochschulen aber immer noch
überwiegend in öffentlicher Hand. (1 Nebensatz)

Während sich __________________________________________________________

_____________________________________________________________________

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 374


Prüfungsaufgaben

__, sind die deutschen Hochschulen aber immer noch überwiegend in öffentlicher

Hand.

05. Obwohl es eine große Zahl von privaten Hochschulen in Deutschland gibt, ist die
Zahl der Studierenden mit stark sieben Prozent aller deutschen Studierenden immer
noch vergleichsweise gering. (Nominalisierung)

______________________________________________________________________

ist die Zahl der Studierenden mit stark sieben Prozent aller deutschen Studierenden

immer noch vergleichsweise gering.

06. Beliebt bei Studenten sind die privaten Hochschulen auch wegen der deutlich
unter dem Niveau der öffentlichen Hochschulen liegenden Studienabbruchquoten.
(Wortposition/Verbalisierung)

Die privaten Hochschulen________________________________________________,

weil _________________________________________________________________ .

07. Allerdings sind die geringeren Abbrecherquoten an den Privatunis vor allem auf
die harten Auswahlverfahren zurückzuführen. (Modalverb)

Allerdings ___________ die geringeren Abbrecherquoten an den Privatunis vor

allem auf die harten Auswahlverfahren _______________________________.

08. Über das Pro und Contra von Privathochschulen ist von Bildungspolitikern jahr-
zehntelang gestritten worden. (Aktiv)

Über das Pro und Contra von Privathochschulen _____________________________

_____________________________________________________________________ .

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 375


Prüfungsaufgaben

09. Denn eigentlich garantiert die deutsche Verfassung den freien Zugang zu Bil-
dung für jeden Bundesbürger. (Passiv)

Denn eigentlich ________________________________________________________

____________________________________________________________________ .

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Prüfungsaufgaben

10 - Der deutsche Atomausstieg

Bearbeiten Sie die Aufgaben.

1. Setzen Sie den Aktivsatz ins Passiv oder umgekehrt.

Beispiel: Ein Tsunami zerstörte das Atomkraftwerk in Fukushima.


-> Das Atomkraftwerk in Fukushima wurde durch einen Tsunami zerstört.

a.) Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat Deutschland als einziges Land
acht Atomreaktoren stillgelegt und den endgültigen Atomausstieg bis zum Jahr
2022 beschlossen.

b.) Nach Meinung vieler Bürger sollen die Kosten des Atomausstiegs von den Betrei-
bern der Atomkraftwerke übernommen werden.

2. Verbalisieren bzw. nominalisieren Sie die hervorgehobenen Satzteile.

Beispiel: Wegen des starken Anstiegs der Radioaktivität besteht eine große Gefahr für
die Bevölkerung.
-> Weil die Radioaktivität stark angestiegen ist, besteht eine große Gefahr für die Bevöl-
kerung.

a.) Schätzungen japanischer Experten zufolge belaufen sich die bis jetzt entstandenen
Kosten des Atomunfalls in Fukushima auf über 80 Milliarden Euro.

b.) Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Atomkraftwerke 2022 vom Netz gehen, soll die
Atomindustrie in anderen Ländern sogar ausgebaut werden.

c.) Obwohl Sonne, Wind und Wasser ein großes Entwicklungspotential haben, halten
viele Länder den Atomausstieg für falsch.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 377


Prüfungsaufgaben

d.) Seit dem Beschluss der Bundesregierung zum Atomausstieg streiten Politik und Ener-
gieunternehmen erbittert darum, wer die Kosten dafür tragen soll.

e.) Inzwischen plant die japanische Regierung das erneute Hochfahren der Atommeiler.

3. Formen Sie das erweiterte Attribut in einen Relativsatz um oder umgekehrt.

Beispiel: Das durch einen Tsunami zerstörte Atomkraftwerk.


-> Das Atomkraftwerk, das durch einen Tsunami zerstört wurde.

a.) Nach der durch ein Erdbeben und einen Tsunami ausgelösten Kernschmelze in
Fukushima, wurden in Japan alle Kernkraftwerke abgeschaltet.

b.) Im Bereich der erneuerbaren Energien tätige, deutsche Unternehmen haben


beachtliche Wachstumschancen.

4. Ersetzen Sie die unterstrichenen Wörter durch ein Modalverb.

Beispiel: Das Atomkraftwerk war nicht mehr steuerbar.


-> Das Atomkraftwerk konnte nicht mehr gesteuert werden.

a.) Die Kosten für den Rückbau der Atomkraftwerke und die Endlagerung des Atom-
mülls sind nur sehr grob zu kalkulieren.

b.) Wegen der starken Subventionierung von Ökostrom sind die Strompreise so stark
gesunken, dass sich die Baukosten von Atomkraftwerken nur noch schwer refinan-
zieren lassen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 378


Prüfungsaufgaben

5. Ersetzen Sie die Funktionsverbgefüge durch ein einfaches Verb oder Adjektiv und er-
gänzen sie den Satz so, dass er grammatisch richtig ist.

Beispiel: Atomkraft spielt bei der Energieversorgung eine wichtige Rolle.


-> Atomkraft ist wichtig für die Energieversorgung.

a.) Die Frage ist, ob die Atomkonzerne dazu in der Lage sind, die Kosten für den Aus-
stieg aus der Kernenergie zu übernehmen.

b.) Laut einer internationalen Branchenstatistik befinden sich zur Zeit weltweit fast 70
neue Reaktoren im Bau.

c.) Die deutsche Energiewende steht vor allem auf Grund ihrer hohen Kosten in der
Kritik.

6. Bilden Sie irreale Bedingungssätze im Konjunktiv II.

Beispiel: Deutschland subventioniert Ökostrom, deshalb sinken die Strompreise.


-> Wenn Deutschland Ökostrom nicht subventionieren würde, würden die Strompreise
nicht sinken.

a.) Das Atomkraftwerk wurde zerstört, deshalb mussten zahlreiche Anwohner evaku-
iert werden.

b.) Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist nicht weit genug fortgeschritten, des-
halb kann der Atomausstieg nicht schneller vorangetrieben werden.

c.) Im Süden Deutschlands weht der Wind nicht kräftig genug, deshalb ist der Aus-
bau der Windenergie ins Stocken geraten.

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Prüfungsaufgaben

11 - Klimawandel in den Städten

Bearbeiten Sie die Aufgaben.

1. Setzen Sie den Aktivsatz ins Passiv oder umgekehrt.

Beispiel: Auch immer höhere Niederschlagsmengen bedrohen unsere Städte.


-> Unsere Städte werden auch durch immer höhere Niederschlagsmengen bedroht.

a.) Weil immer mehr Menschen vom Land in die Großstadt ziehen, muss ständig
neuer Wohnraum geschaffen werden.

b.) Ein hoher Prozentsatz der Niederschläge könnte von der Vegetationsschicht be-
grünter Dächer aufgefangen und durch Verdunstung wieder an die Luft abgegeben
werden.

2. Verbalisieren bzw. nominalisieren Sie die hervorgehobenen Satzteile.

Beispiel: Wegen der Bedrohung der Gesundheit der Bürger


-> Weil die Gesundheit der Bürger bedroht ist.

a.) Nach Berechnungen des deutschen Wetterdienstes wird die Zahl der heißen Tage mit
über 30 Grad in den nächsten Jahren noch einmal deutlich zunehmen.

b.) Um eine Zersiedelung und weiteren Flächenverbrauch zu vermeiden, setzen viele


Städte auf die so genannte Nachverdichtung.

3. Formen Sie das erweiterte Attribut in einen Relativsatz um oder umgekehrt.

Beispiel: Schatten spendende Bäume schützen vor zu starker Sonnenstrahlung.


-> Bäume, die Schatten spenden, schützen vor zu starker Sonnenstrahlung.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 380


Prüfungsaufgaben

a.) Begrünte Dächer können die im Lauf eines Jahres auftretenden Temperaturextreme
abschwächen.

b.) Die Smogschicht, die häufig wie eine Glocke über der Stadt hängt, kann Dutzende
Meter dick sein.

c.) Schon seit Längerem gegen schlechte Luft und Überhitzung kämpfende Städte wie
Frankfurt haben das Problem erkannt.

4. Ersetzen Sie die Passiversatzform durch ein Modalverb oder umgekehrt.

Beispiel: In Ballungsräumen ist der Klimawandel besonders zu spüren.


-> In Ballungsräumen kann man den Klimawandel besonders spüren.

a.) Rasengleise für Straßenbahnen sind ein gutes Beispiel dafür, wie sich an unge-
wöhnlichen Stellen Grün in die Stadt bringen lässt.

b.) Der Klimawandel kann bereits heute in jeder größeren Stadt festgestellt werden.

5. Bilden Sie irreale Bedingungssätze im Konjunktiv II.

Beispiel: Die Luftverschmutzung nimmt zu, deshalb steigen die Temperaturen.


-> Wenn die Luftverschmutzung nicht zunehmen würde, würden die Temperaturen
nicht steigen.

a.) Das Klima in den Städten wird immer wärmer, deshalb gibt es im Winter weniger
Probleme mit Eis und Schnee.

b.) Es werden zu wenig Bäume gepflanzt, deshalb kann die Überhitzung nicht ge-

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 381


Prüfungsaufgaben

stoppt werden.

6. Setzen Sie den Text in die indirekte Rede.

Ein Klimaforscher stellte in einem Vortrag den möglichen positiven Effekt weiß ge-
strichener Hausdächer vor. Er sagte:

„Wir können riesige Energiemengen einsparen, wenn weltweit alle Dächer weiß ge-
strichen werden. Dunkle Dächer reflektieren nur etwa zwanzig Prozent des Sonnen-
lichts, weiße Dächer geben dagegen bis zu vier Fünftel der Strahlung zurück.

Deshalb müssen Häuser mit weißen Dächern weniger stark klimatisiert werden. So
lassen sich große Mengen an Kohlendioxid einsparen.

Ich bin mir zwar nicht sicher, ob mein Vorschlag wirklich praktikabel ist. Aber meiner
Meinung nach lohnt es sich zumindest, diese Idee weiter zu überprüfen.“

Der Klimaforscher sagte, wir ...

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Prüfungsaufgaben

12 - Wilde Gesellen

Bearbeiten Sie die Aufgaben.

1. Setzen Sie den Aktivsatz ins Passiv oder umgekehrt.

Beispiel: Monokulturen zerstören den Lebensraum der wilden Tiere.


-> Der Lebensraum der wilden Tiere wird durch Monokulturen zerstört.

a.) Man darf Wildtiere, denen man begegnet, nicht füttern oder anfassen.

b.) Der Mensch schafft den Wildtieren in den Städten fast ideale Überlebensbedin-
gungen.

c.) Neue Straßen und Eisenbahnstrecken verkleinern das für die Nahrungssuche zur
Verfügung stehende Gebiet.

2. Verbalisieren bzw. nominalisieren Sie die hervorgehobenen Satzteile.

Beispiel: Wegen des besseren Nahrungsangebots ziehen viele Wildtiere in die Städte.
-> Weil das Nahrungsangebot besser ist, ziehen viele Wildtiere in die Städte.

a.) Die Städte dehnen sich immer weiter aus, sodass manche Tiere ihren ländlichen
Lebensraum vollständig verlieren.

b.) Seitdem die ersten Waschbären in der 1930er Jahren in Europa angekommen
sind, haben sie sich kräftig vermehrt.

c.) Trotz des begrenzten Lebensraums in den Städten, zieht es auf Grund des besse-
ren Nahrungsangebots immer mehr wilde Tiere in die Nähe der Menschen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 383


Prüfungsaufgaben

d.) Biologen prognostizieren langfristig die Entstehung neuer Arten, die sich auf das
Leben in der Stadt spezialisiert haben.

e.) Die Industrialisierung und die Intensivierung der Landwirtschaft führten zur Zer-
störung der Lebensräume zahlreicher Tier- und Pflanzenarten.

3. Formen Sie das erweiterte Attribut in einen Relativsatz um oder umgekehrt.

Beispiel: Durch Wildtiere drohende Gesundheitsrisiken sind überschaubar.


-> Gesundheitsrisiken, die durch Wildtiere drohen, sind überschaubar.

a.) Von Menschen achtlos weggeworfene Speisereste stellen für tierische Feinschme-
cker wahre Delikatessen dar.

b.) Die Waschbären, die eigentlich aus Nordamerika stammen, sind vielerorts zu
einer echten Plage geworden.

c.) In den immer dichter bebauten Innenstädten ist das Klima wärmer und trockener
als in der freien Natur.

4. Ersetzen Sie die Konstruktion mit lassen durch ein Modalverb.

Beispiel: Diese Entwicklung lässt sich nicht steuern.


-> Diese Entwicklung kann nicht gesteuert werden.

a.) In innerstädtischen Parks und Grünanlagen lassen sich immer mehr Kaninchen,
Marder, Füchse, Waschbären und Wildschweine beobachten.

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Prüfungsaufgaben

b.) Völlig gefahrlos lässt es sich für Wildtiere auch in der Stadt nicht leben.

5. Ersetzen Sie die Funktionsverbgefüge durch ein einfaches Verb oder Adjektiv und er-
gänzen sie den Satz so, dass er grammatisch richtig ist.

Beispiel: Wildtiere sind in der Lage sich dem städtischen Lebensraum anzupassen.
-> Wildtiere können sich dem städtischen Lebensraum anpassen.

a.) Die Sicherung von Grundstücken oder Gebäuden gegen Schäden durch Wildtiere
liegt in der Verantwortung der Eigentümer.

b.) Nur in besonderen Ausnahmefällen kommen in der Stadt Jäger zum Einsatz, um
wilde Tier abzuschießen.

6. Setzen Sie die Aussagen des Wissenschaftlers in die indirekte Rede.

Ein Wissenschaftler aus Berlin erklärt:

„Manche Menschen fürchten sich vor Krankheiten, die durch wilde Tiere übertragen
werden können. Besonders gefürchtet ist der Fuchsbandwurm. Eine Infektion mit
diesem Parasiten verlief in früheren Zeiten bei Menschen oft tödlich. Die Infektions-
zahlen steigen in ganz Deutschland an. Allerdings ist die Bevölkerung im ländlichen
Raum stärker betroffen. In Berlin gab es seit mehr als 10 Jahren keinen Nachweis des
Erregers mehr. Wir wissen nicht, worauf das zurückzuführen ist. Möglicherweise liegt
es daran, dass die Berliner Füchse wenig Mäuse fressen, denn diese fungieren als
wichtige Zwischenwirte für den Bandwurm. In den ländlichen Regionen Branden-
burgs sieht die Situation ganz anders aus. „

Ein Wissenschaftler aus Berlin erklärt, manche Menschen würden sich vor Krankheiten
fürchten, ...

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Prüfungsaufgaben

13 - Selbstfahrende Autos

Bearbeiten Sie die Aufgaben.

1. Formen Sie das Aktiv bzw. Passiv um.

Beispiel: Google entwickelt bereits selbstfahrende Autos.


-> Von Google werden bereits selbstfahrende Autos entwickelt.

a.) Alle großen Automobilhersteller entwickeln autonome Fahrzeuge.

b.) Selbstfahrende Autos werden jetzt auch auf deutschen Autobahnen getestet.

2. Verbalisieren bzw. nominalisieren Sie die hervorgehobenen Satzteile.

Beispiel: Experten sagen einen grundlegendenWandel der Automobilbranche vorher.


-> Experten sagen vorher, dass sich die Automobilbranche grundlegend wandeln wird.

a.) Kritiker befürchten, dass es bei einer teilweisen Störung oder dem kompletten Ausfall
der Steuerungstechnologie zu schweren Unfällen kommen könnte.

b.) Dadurch dass vernetzte Autos ständig mit anderen Verkehrsteilnehmern oder mit der
Verkehrsinfrastruktur wie Ampeln kommunizieren, könnte der Verkehr effizienter fließen.

3. Formen Sie das erweiterte Attribut in einen Relativsatz um oder umgekehrt.

Beispiel: Die von Google betriebene Versuchsflotte


-> Die Versuchsflotte, die von Google betrieben wird.

a.) Dadurch könnte der Fahrzeugbestand in den für den heutigen Individualverkehr
ohnehin viel zu beengten Städten erheblich reduziert werden.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 386


Prüfungsaufgaben

b.) Schon in naher Zukunft werden sich Autos ihre Parkplätze in Parkhäusern, die mit
entsprechenden Sensoren ausgerüstet sind, selbst suchen können.

c.) Durch Sensoren einen gleichbleibenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug


haltende Tempomaten, gehören schon seit einigen Jahren zur Serienausstattung von
Fahrzeugen.

4. Ersetzen Sie die unterstrichenen Wörter durch ein Modalverb.

Beispiel: Diese Entwicklung lässt sich nicht steuern.


-> Diese Entwicklung kann nicht gesteuert werden.

a.) In Zukunft werden wahrscheinlich amerikanische Technologiekonzerne wie Goog-


le mit deutschen Autoherstellern wie Daimler um einen Milliardenmarkt konkurrie-
ren.

b.) Die allermeisten Unfälle sind auf menschliches Fehlverhalten wie zu hohe Ge-
schwindigkeit, Unaufmerksamkeit oder Alkoholkonsum zurückzuführen.

c.) Die weltweiten Verkehrsprobleme lassen sich nur durch neue Mobilitätskonzep-
te lösen.

5. Ersetzen Sie die Funktionsverbgefüge durch ein einfaches Verb oder Adjektiv und
ergänzen sie den Satz so, dass er grammatisch richtig ist.

Beispiel: Der Fahrer ist in der Lage im Notfall einzugreifen.


-> Der Fahrer kann im Notfall eingreifen.

a.) Bis selbstfahrende Autos im regulären Straßenverkehr zum Einsatz kommen kön-
nen, müssen noch zahlreiche rechtliche Fragen aus dem Weg geräumt werden.

b.) Die reine Herstellung von Fahrzeugen wird bei den Mobilitätsanbietern der Zu-
kunft nicht mehr im Vordergrund stehen.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 387


Prüfungsaufgaben

c.) Während heute der Fahrer des Autos haftet, stellt sich bei selbstfahrenden Autos
die Frage, wer bei einem Unfall zur Verantwortung gezogen werden kann.

6. Worauf beziehen sich die unterstrichenen Wörter?

a.) Im Straßenverkehr der Zukunft werden viele Stadtbewohner gar kein eigenes
Auto mehr haben, sondern bei Bedarf ein autonomes Taxi anfordern, das sie ohne
Fahrer zum gewünschten Ziel bringt. Dadurch könnte der Fahrzeugbestand in den
für den heutigen Individualverkehr ohnehin viel zu engen Städten erheblich redu-
ziert werden.

b.) Allerdings ist der Verkehr auf den Straßen wesentlich komplexer als auf dem Was-
ser oder in der Luft. Dort wird die Entwicklung noch sehr viel länger dauern, da die
Verkehrssituation hier sehr viel unübersichtlicher ist.

7. Setzen Sie die Aussagen des Informatikers in die indirekte Rede.

Ein Informatiker erklärt die Fähigkeiten selbstfahrender Autos:

„Vernetzte Auto kommunizieren ständig mit ihrer Umgebung. Die Distanz zum vo-
rausfahrenden Fahrzeug kann durch Sensoren erkannt und die Geschwindigkeit so
reguliert werden, dass ein bestimmter Abstand eingehalten wird. Wenn das Auto in
einen Stau fährt, wird dies automatisch an nachfolgende Autos gemeldet. Dadurch
könnten Auffahrunfälle vermieden werden.“

Der Informatiker sagt, vernetzte Auto würden ..

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Prüfungsaufgaben

14 - Eine kleine Geschichte des Bierbrauens (I)

Bearbeiten Sie die Aufgaben zum Text.

Die ältesten Überlieferungen des Bierbrauens ___________ (01) in Bildern und Keil-
schriften der Hochkulturen des Vorderen Orients.

Vermutlich schon ___________ (02) kannten die alten Sumerer, _____ (03) zu dieser
Zeit im Gebiet zwischen Euphrat und Tigris siedelten, die Kunst der Bierherstellung.

Aufzeichnungen ___________ (04) belegen, dass es schon vor 4000 Jahren bis zu
___________ (05) gegeben hat, die bis nach Ägypten exportiert ___________ (06).
Auch auf späteren ägyptischen Grabmalereien ist die Zubereitung von Bier darge-
stellt.

Natürlich entsprachen die damaligen Gebräue nicht ___________ (07) von einem
gepflegten Bier. Die Brauprodukte waren noch ungefiltert und hatten __________
(08) eine trübe Konsistenz. Außerdem ____________ (09) sie feste Rückstände der
verarbeiteten Rohstoffe, ____________ (10) Trinkröhrchen benutzt werden mussten,
um diese nicht mitzutrinken.

_____ (11) den alten Griechen und Römern war das Bierbrauen ein fester Bestandteil
des ___________ (12), der erst nach und nach durch den Weinanbau in den Hinter-
grund ___________ (13) wurde.

Besonders in den nördlichen Randgebieten des römischen Reiches, _____ (14)


das Klima für den Weinanbau weniger günstig war, blieb die Bierherstellung bei
___________ (15) Stämmen beliebt.

Bieramphoren aus der Zeit _____ (16) das Jahr 800 v. Chr., die 1935 bei Ausgrabun-
gen in der Nähe des ___________ (17) gefunden wurden, gelten als ältester Nach-
weis der Braukunst auf deutschem Boden.

Wie bei allen alten Kulturen spielte auch bei den Germanen das Bier als Opfergabe
__________ (18) Götter eine wichtige Rolle.

____________ (19) Bierkrug der Welt entdeckten Archäologen in einem Gräberfeld


im ebenfalls bayerischen Straubing. Er stammt ___________ (20) Jahrhundert und
wurde einem Krieger zur Grabbeigabe gemacht.

Zur damaligen Zeit war die Bierherstellung übrigens noch reine Frauensache. Erst
_____ (21) das Bierbrauen in den mittelalterlichen Klöstern von den Mönchen wei-
terentwickelt wurde, übernahmen die Männer das Kommando.

Ursprüngliches Ziel der Mönche war es ihre dürftigen Mahlzeiten während der Fas-
tenzeit durch ___________ (22) Getränk zu ergänzen. Im Gegensatz zur Aufnahme
fester Nahrung galt das Biertrinken in dieser Zeit nicht als Brechen des Fastengebots.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 389


Prüfungsaufgaben

Aufgabenblatt: Eine kleine Geschichte des Bierbrauens (I)

01. 02.
a. sich finden a. vor über 6000 Jahre
b. sich findet b. vor über 6000 Jahren
c. finden sich c. über 6000 Jahre vor
d. findet sich d. über 6000 Jahre vorher
03. 04.
a. der a. in sumerischer Keilschrift
b. den b. in sumerische Keilschrift
c. die c. im sumerischer Keilschrift
d. des d. in der sumerischer Keilschrift
05. 06.
a. zwanzig verschiedenen Biersorten a. werden
b. zwanzig verschiedener Biersorten b. worden
c. zwanzig verschiedene Biersorte c. wurden
d. zwanzig verschiedene Biersorten d. geworden
07. 08.
a. den heutigen Vorstellungen a. trotzdem
b. der heutigen Vorstellungen b. aber
c. dem heutigen Vorstellung c. deshalb
d. dem heutigen Vorstellungen d. etwas
09. 10.
a. enthalten a. sodass
b. enthalteten b. deshalb
c. entholten c. darum
d. enthielten d. weil
11. 12.
a. Für a. Alltag
b. Mit b. Alltags
c. In c. Alltage
d. Bei d. Alletags
13. 14.
a. gedrängt a. dort
b. gedrückt b. da
c. gebracht c. weil
d. gestellte d. wo
15. 16.
a. germanische und keltische a. ungefähr
b. germanisch und keltisch b. um
c. germanischen und keltischen c. von
d. germanischer und keltischer d. aus

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 390


Prüfungsaufgaben

17. 18.
a. bayrischen Ortes Kulmbach a. der
b. bayrischen Ort Kulmbachs b. für die
c. bayrischen Kulmbach Ortes c. von
d. bayrischen Kulmbachs Ortes d. den
19. 20.
a. Den ältesten a. aus dem sechsten
b. Den älteste b. aus den sechsten
c. Der älteste c. aus den sechstem
d. Dem ältesten d. aus sechstem
21. 22.
a. wenn a. eine nahrhafte
b. wann b. einen nahrhaften
c. während c. ein nahrhaftes
d. als d. ein nahrhaften

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Prüfungsaufgaben

15 - Eine kleine Geschichte des Bierbrauens (II)

Bearbeiten Sie die Aufgaben zum Text.

Aus mittelalterlichen Chroniken ___________ (23), dass der Bierkonsum in den Klös-
tern für heutige Maßstäbe erstaunliche Ausmaße erreichte.

___________ (24) durften die Klosterinsassen bis zu fünf Maß, also fünf Liter Bier,
täglich für den Eigenverzehr verwenden.

Nach und nach ___________ (25) sich die Klosterbrauereien _____ (26) eigenstän-
digen Wirtschaftszweigen der Klöster, __________ (27) die Mönche brauten weit
mehr als sie selbst verbrauchen ___________ (28) und verkauften das Bier in den
___________ (29).

Zur selben Zeit hatte sich aber dort auch ein florierendes, bürgerliches Brauereiwe-
sen entwickelt, ____ (30) die Klosterbrauer als lästige Konkurrenz ____________ (31)
und sich gegen diese teilweise gewalttätig zur Wehr setzte.

_____ (32) Beruhigung der Lage wurde ____________ (33) der öffentliche Verkauf
von Bier sowie der Betrieb von Bierschenken von immer mehr Landesfürsten verbo-
ten.

___________ (34) existieren heute nur noch wenige Klosterbrauereien wie die welt-
berühmte Klosterbrauerei Andechs bei München.

Im 19. Jahrhundert ermöglichten _____ (35) Forschungen und Erfindungen die in-
dustrielle Herstellung ___________ (36) in gleichbleibend hoher Qualität.

Mit den europäischen Auswandererwellen des 19. und 20. Jahrhunderts


___________ (37) das Wissen _____ (38) die industrielle Bierproduktion auch in die
___________ (39) Winkel des Erdballs.

Massenproduktion und Konzentrationsprozesse in der Brauindustrie führten nach


dem Zweiten Weltkrieg _____ (40) einem massenhaften Sterben ___________ (41)
Brauereien und zu einer Vereinheitlichung des Biergeschmacks, _____ (42) heute
von vielen Bierkennern beklagt wird.

_______ (43) Jahrtausendwende _____ (44) deshalb eine zunehmende Hinwendung


zu traditionellen Brautechniken und ein Wiederaufblühen von kleinen Hinterhof-
brauereien zu beobachten.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 392


Prüfungsaufgaben

Aufgabenblatt: Eine kleine Geschichte des Bierbrauens (II)

23. 24.
a. hervorgeht a. Deshalb
b. vorhergeht b. Demnach
c. geht hervor c. Darum
d. hervor geht d. Dagegen
25. 26.
a. wandelten a. in
b. wandeten b. zu
c. wendeten c. in die
d. wanderten d. zu dem
27. 28.
a. obwohl a. könnten
b. weil b. können
c. deshalb c. konnten
d. denn d. konnte
29. 30.
a. umliegende Städten und Dörfern a. das
b. umliegende Städte und Dörfer b. den
c. umliegenden Städten und Dörfern c. dem
d. umliegender Städte und Dörfer d. welchen
31. 32.
a. betrachtet wurde a. Zu
b. betrachtet worden ist b. Zur
c. betrachtete c. Zum
d. betrachtet d. Um
33. 34.
a. die Klöster a. Deshalb
b. den Klöstern b. Warum
c. dem Kloster c. Weil
d. der Klöster d. Denn
35. 36.
a. neue a. großer Mengen Biers
b. neuen b. großen Mengen Biers
c. neues c. großer Menge Biers
d. neuer d. großer Mengen Bier
37. 38.
a. gelang a. um
b. gelangte b. auf
c. gelingte c. von
d. gelange d. wegen

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Prüfungsaufgaben

39. 40.
a. entferntsten a. auf
b. entfernteste b. zu
c. entferntesten c. in
d. entferntester d. gegen
41. 42.
a. von kleiner, meist familiengeführter a. der
b. kleiner, meist familiengeführter b. die
c. kleiner, meist familiengeführte c. den
d. kleine, meist familiengeführte d. welcher
43. 44.
a. Seit dem a. kann
b. Bis dem b. hat
c. Bis der c. ist
d. Seit der d. konnte

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Prüfungsaufgaben

Lösungen: Prüfungsaufgaben

1- Das „Empty-Nest-Syndrom“

01. Der Begriff „Empty-Nest-Syndrom“ bezieht sich auf die Sinnkrise, die viele Eltern
durchleben, wenn die erwachsenen Kinder das Elternhaus verlassen.

02. Frauen fällt es besonders schwer den Übergang zur kinderlosen Paarbeziehung
zu bewältigen.

03. Nachdem die Kinder ausgezogen sind, folgt häufig eine Phase der intensiven
Trauerarbeit.

04. Dabei kann es auch dazu kommen, dass körperliche Symptome wie Appetitlosig-
keit, Schlaflosigkeit oder Niedergeschlagenheit verstärkt auftreten.

05. Nach der Überwindung der Trauer versuchen viele Eltern, die neu gewonnene
Freiheit mit Projekten zu füllen, deren Realisierung in den Jahren der Kindererzie-
hung vernachlässigt worden war (vernachlässigt wurde).

06. Nicht wenige Menschen stellen in dieser Zeit aber auch fest, dass die Jahre der
Kindererziehung dazu geführt haben, dass sie sich vom Partner zunehmend ent-
fremdet haben.

07. Und gar nicht selten führt diese Erkenntnis zu einer einvernehmlichen Trennung
der Partner.

08. Bei Paaren, die diese kritische Phase zusammen überstehen, kommt es dagegen
häufig dazu, dass sich die Qualität der Partnerschaft verbessert.

09. Außerdem helfen besonders die digitalen Medien heutzutage dabei den Kontakt
zwischen Eltern und Kindern aufrechtzuerhalten, obwohl sie räumlich getrennt sind
(leben) / obwohl man räumlich getrennt ist (lebt).

2 - Das stärkste Erdbeben aller Zeiten

01. Das stärkste Erdbeben, das bislang von Wissenschaftlern jemals aufgezeichnet
(wurde) / (worden ist), ereignete sich am 22.Mai 1960 in Chile.

02. Die Katastrophe wurde durch einen eintausend Kilometer langen Riss ausgelöst,
der im Meeresboden aufbrach.

03. Der durch das Beben ausgelöste Tsunami führte im gesamten pazifischen Raum
zu schweren Zerstörungen.

04. Die südchilenische Stadt Valdivia war mit am stärksten betroffen.

05. (Nach) (Laut) Schätzungen von verschiedenen Quellen, starben über 1600 Men-

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Prüfungsaufgaben

schen und mehr als 3000 wurden verletzt.

06. Durch die Erschütterung des Erdbebens wurde die Erdachse um drei Zentimeter
verschoben.

07. Durch (die Senkung) (das Absinken des Erdbodens um bis zu eineinhalb Meter in
den Küstenbereichen kam es zu großen Überschwemmungen.

3 - Immer mehr Jahrhundertstürme

01. Tropische Wirbelstürme entstehen, wenn mindestens 26 Grad warmes Wasser


über dem Meer verdunstet.

02. Laut einer Ansicht, die von vielen Wissenschaftlern geteilt wird, hat die absolute
Zahl der Wirbelstürme in den letzten Jahren nicht zugenommen, aber die Zerstö-
rungskraft der Stürme hat sich kontinuierlich gesteigert.

03. Einige Wissenschaftler machen den Klimawandel, durch den sich das Meeres-
wasser stärker erwärmt, dafür verantwortlich, dass die Zerstörungskraft der Stürme
steigt (gestiegen ist).

04. Je stärker sich das Meereswasser erwärmt, desto mehr Feuchtigkeit gelangt bei
der Verdunstung in die Atmosphäre.

05. Dadurch verfügt der Sturm über mehr Energie und die Geschwindigkeit des
Windes nimmt zu.

06. Diesem Erklärungsansatz wird aber nicht von allen Wissenschaftlern zugestimmt.

4 - Nanotechnologie

01. Obwohl sie noch jung ist, wird die Forschung im Bereich der Nanotechnologie
von Experten als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts angesehen.

02. Nano ist ein Begriff, der aus dem Griechischen stammt und Zwerg bedeutet.

03. In der Nanotechnologie zerlegt man Materialien in kleinste Teilchen.

04. Die kleinsten Teilchen, die von der Nanotechnologie verarbeitet werden, haben
eine Größe zwischen 1 und 100 Nanometer.

05. Weil es besondere Eigenschaften besitzt, wird Nanomaterial schon heute vielsei-
tig eingesetzt.

06. Z.B. wird Nanopulver Sonnencremes als UV-Schutz beigemischt.

07. Nanoteilchen kann man auch als extrem dünne Schutzschicht auf Oberflächen
auftragen.

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Prüfungsaufgaben

08. Mit einer solchen Schutzschicht beschichtete Waschbecken haben den Vorteil,
dass der Schmutz nicht an ihrer Oberfläche haften kann.

09. Beim Auftreffen des Wasserstrahls auf die Oberfläche des Waschbeckens wird der
Schmutz weggespült.

10. Das Waschbecken wird also automatisch gereinigt, indem man es täglich ge-
braucht.

11. In der Medizin sollen Nanoteilchen zukünftig zur Behandlung von Tumoren ein-
gesetzt werden.

12. „Wodurch“ bezieht sich auf „erhitzen“.

13. So kann man einen Tumor gezielt behandeln, ohne andere Teile des Körpers in
Mitleidenschaft zu ziehen.

5 - Trinkwasser

01. Die Wasservorkommen, die drei Viertel der Erde bedecken, bestehen zu über 90
Prozent aus Salzwasser.

02. Das nur stark fünf Prozent der Gesamtwassermenge ausmachende Süßwasser, ist
sehr ungleichmäßig über den Erdball verteilt.

03. Es gibt zahlreiche Länder, die nur über eine geringe Reserve an Süßwasser verfü-
gen.

04. Verglichen mit vielen anderen Ländern gibt es in Deutschland einen großen
Süßwasservorrat.

05. In Deutschland verwendet man den größten Teil des Süßwassers in der Industrie.

06. Sehr viel Trinkwasser wird z.B. verwendet, um zu putzen, zu duschen, das Auto zu
waschen und den Garten zu bewässern.

07. Ohne trinkbares Wasser kann der Mensch nicht überleben.

08. Trinkwasser darf keine Bakterien und Schadstoffe enthalten, die die Gesundheit
schädigen (können/könnten).

09. Trinkwasser ist in Deutschland ein höchste Qualitätsanforderungen erfüllendes


Lebensmittel.

10. Zum Überleben benötigt der Mensch pro Tag ca. 2 bis 3 Liter Wasser.

11. Aber Trinkwasser ist in vielen Ländern ein Lebensmittel, das immer knapper und
für viele Menschen unbezahlbar wird.

12. Wissenschaftler warnen vor einem möglichen, die Existenz zukünftiger Generati-

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Prüfungsaufgaben

onen bedrohenden Trinkwassermangel.

13. a. die Zunahme der Umweltbelastung b. das Wachstum des Tourismus c. der
Anstieg der Weltbevölkerung

14. Weil die Konzentration von Schadstoffen in der Atmosphäre zunimmt, steigt die
Temperatur an.

15. Die Klimaveränderung führt in vielen Ländern dazu, dass es extrem an Wasser
mangelt/fehlt (dass es extrem wenig Wasser gibt).

16. Auch die Feriengebiete im Süden Europas haben Probleme mit den Trinkwasser-
reserven, weil die extreme Hitze seit langer Zeit andauert.

17. Ein weiteres Problem ist die Weltbevölkerung, die rasant weiter wächst.

18. Immer mehr Menschen müssen sich die Wasservorräte teilen, die vorhanden
sind.

19. Ständig weiter sinkende Grundwasserspiegel sind schon heute in vielen Regio-
nen der Welt zu einem Problem geworden.

20. Nach Meinung der Experten kann das Trinkwasserproblem nur bei einem sparsa-
men Umgang mit dem Trinkwasser gelöst werden.

21. Experten fordern, den Anstieg der Weltbevölkerung zu begrenzen und verant-
wortungsvoll mit den Trinkwasservorräten umzugehen.

6 - Unterernährung und Überfluss

01. Gleichzeitig sterben jeden Tag tausende Kinder in Entwicklungsländern, weil sie
keinen Zugang zu ausreichender Nahrung haben.

02. Weltweit ist die Zahl der an chronischer Unterernährung leidenden Menschen in
den

letzten Jahrzehnten zwar gesunken, aber dieser Trend gilt nicht für alle Regionen
dieser Erde.

03. Z. B. steigt die Zahl der chronisch Unterernährten in großen Teilen Schwarzafrikas
immer noch stark an.

04. Im Weltmaßstab werden zwar mehr als genug Nahrungsmittel zur ausreichen-
den Ernährung aller Menschen produziert.

05. Das Problem ist aber, dass sich viele Menschen die Lebensmittel, die meist auch
in ihren Ländern verfügbar sind, nicht leisten können, weil ihnen die finanziellen
Mittel (dafür) fehlen.

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Prüfungsaufgaben

7 - Invasive Arten

01. Bei den nicht einheimischen Tier- und Pflanzenarten unterscheidet man zwi-
schen gebietsfremden und invasiven Arten.

02. Als gebietsfremde Arten werden Arten bezeichnet, von denen keine Schäden
angerichtet werden.

03. In der EU werden die Schäden, die von invasiven Arten jedes Jahr verursacht wer-
den, auf mehr als zehn Milliarden geschätzt.

In der EU schätzt man die von invasiven Arten jedes Jahr verursachten Schäden auf
mehr als zehn Milliarden.

04. Das nordamerikanische Grauhörnchen ist ein Beispiel für eine sich gerade in
Europa verbreitende, invasive Art.

05. Auch der gemeine Flieder, der in vielen deutschen Gärten zu sehen ist gehört zu
den invasiven Arten.

06. Pflanzenhändlern wird empfohlen, auf den Handel mit gemeinem Flieder zu
verzichten.

07. Viele invasive Arten können aber trotz der intensiven Bemühungen des Bundes-
amtes für Naturschutz nicht mehr zurückgedrängt werden.

08. Ein Vertreter des Bundesamtes für Naturschutz erklärt, dass nur durch Vorsorge
verhindert werden kann, dass sich invasive Arten weiter ausbreiten.

09. Er sagte auch, sie würden die Bekämpfung invasiver Arten mit Hilfe chemischer
Mittel ablehnen, da dadurch andere Arten erheblich geschädigt werden könnten.

10. b.)

8 - Matheangst

01. Die Angst vor Mathematik ist ein Phänomen, das sowohl bei Erwachsenen als
auch bei Kindern weltweit verbreitet ist.

02. Die Matheangst wurde zuerst in den Siebziger-Jahren an der Universität Austin in
Texas erforscht.

03. Unter Matheangst leidende Menschen befinden sich in einem Teufelskreis.

04. Ein Forscher erklärt, dass Angst vor der Mathematik zu schlechten Leistungen in
Mathematik führe und schlechte Leistungen in Mathematik die Matheangst verstär-
ken würden.

05. Die Matheangst wird durch eine Blockade des so genannten Arbeitsgedächtnis-
ses ausgelöst.

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Prüfungsaufgaben

06. Das Arbeitsgedächtnis ist u.a. dafür zuständig, negative Emotionen zu kontrollie-
ren.

07. Auch soziale Faktoren beeinflussen die Angst vor der Mathematik stark.

08. So kann die Unsicherheit in Bezug auf das Rechnen von matheängstlichen
Grundschullehrerinnen unbewusst an Mädchen weitergegeben werden.

09. Körperliche Bewegung dient zur Vorbeugung gegen Matheangst, denn sie hilft
beim Erlernen von abstraktem mathematischen (mathematischem) Wissen.

10. b.)

9 - Privathochschulen in Deutschland

01. Erste, von privaten Trägern gegründete Hochschulen gab es in Deutschland


schon in den Sechzigerjahren.

02. Aber erst seitdem der europäische Hochschulraum durch das Bologna-Abkom-
men vereinheitlicht wurde, schießen die privaten Hochschulgründungen wie Pilze
aus dem Boden.

03. Die privaten Hochschulen bereichern die Hochschullandschaft vor allem da-
durch, dass sie Fächerkombinationen anbieten, die so an den öffentlichen Hoch-
schulen nicht zu finden sind.

04. Während sich in vielen anderen Ländern die meisten Hochschulen in privater Trä-
gerschaft befinden, sind die deutschen Hochschulen aber immer noch überwiegend
in öffentlicher Hand.

05.Trotz der großen Zahl von privaten Hochschulen in Deutschland ist die Zahl der
Studierenden mit stark sieben Prozent aller deutschen Studierenden immer noch
vergleichsweise gering.

06.Die privaten Hochschulen sind bei Studenten auch beliebt, weil ihre Studie-
nabbruchquoten deutlich unter dem Niveau der öffentlichen Hochschulen liegen.

07. Allerdings können die geringeren Abbrecherquoten an den Privatunis vor allem
auf die harten Auswahlverfahren zurückgeführt werden.

08. Über das Pro und Contra von Privathochschulen haben Bildungspolitiker jahr-
zehntelang gestritten.

09. Denn eigentlich wird der freie Zugang zur Bildung für jeden Bundesbürger von
der deutschen Verfassung garantiert.

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 400


Prüfungsaufgaben

10 - Der deutsche Atomausstieg

1. a.) Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima wurden in Deutschland als einzi-
gem Land acht Atomreaktoren stillgelegt und der endgültige Atomausstieg bis zum
Jahr 2022 beschlossen.

b.) Nach Meinung vieler Bürger sollen die Betreiber der Atomkraftwerke die Kosten
des Atomausstiegs übernehmen.

2. a.) Wie japanische Experten schätzen, belaufen sich die bis jetzt entstandenen
Kosten des Atomunfalls in Fukushima auf über 80 Milliarden Euro.

b.) Während in Deutschland die Atomkraftwerke 2022 vom Netz gehen, soll die Ato-
mindustrie in anderen Ländern sogar ausgebaut werden.

c.) Trotz des großen Entwicklungspotentials von Sonne, Wind und Wasser halten
viele Länder den Atomausstieg für falsch.

d.) Seitdem die Bundesregierung den Atomausstieg beschlossen hat, streiten Politik
und Energieunternehmen erbittert darum, wer die Kosten dafür tragen soll.

e.) Inzwischen plant die japanische Regierung das erneute Hochfahren der Atom-
meiler.

3. a.) Nach der Kernschmelze in Fukushima, die durch ein Erdbeben und einen Tsu-
nami ausgelöst wurde, wurden in Japan alle Kernkraftwerke abgeschaltet.

b.) Deutsche Unternehmen, die im Bereich der erneuerbaren Energien tätig sind,
haben beachtliche Wachstumschancen.

4. a.) Die Kosten für den Rückbau der Atomkraftwerke und die Endlagerung des
Atommülls können nur sehr grob kalkuliert werden.

b.) Wegen der starken Subventionierung von Ökostrom sind die Strompreise so stark
gesunken, dass die Baukosten von Atomkraftwerken nur noch schwer refinanziert
werden können.

5. a.) Die Frage ist, ob die Atomkonzerne die Kosten für den Ausstieg aus der Kern-
energie übernehmen können.

b.) Laut einer internationalen Branchenstatistik werden zur Zeit weltweit fast 70
neue Reaktoren gebaut.

c.) Die deutsche Energiewende wird vor allem auf Grund ihrer hohen Kosten kriti-
siert.

6. a.) Wenn das Atomkraftwerk nicht zerstört worden wäre, hätten nicht zahlreiche
Anwohner evakuiert werden müssen.

b.) Wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien weit genug fortgeschritten wäre,
könnte der Atomausstieg schneller vorangetrieben werden.

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Prüfungsaufgaben

c.) Wenn im Süden Deutschlands der Wind kräftig genug wehen würde, wäre der
Ausbau der Windenergie nicht ins Stocken geraten.

11 - Klimawandel in den Städten

1. a.) Weil immer mehr Menschen vom Land in die Großstadt ziehen, muss man stän-
dig neuen Wohnraum schaffen.

b.) Die Vegetationsschicht begrünter Dächer könnte einen hohen Prozentsatz der
Niederschläge auffangen und durch Verdunstung wieder an die Luft abgeben.

2. a.) Wie der deutsche Wetterdienst berechnete, wird die Zahl der heißen Tage mit
über 30 Grad in den nächsten Jahren noch einmal deutlich zunehmen.

b.) Zur Vermeidung von Zersiedelung und weiterem Flächenverbrauch setzen viele
Städte auf die so genannte Nachverdichtung.

3. a.) Begrünte Dächer können die Temperaturextreme, die im Lauf eines Jahres auf-
treten, abschwächen.

b.) Die häufig wie eine Glocke über der Stadt hängende Smogschicht kann Dutzen-
de Meter dick sein.

c.) Städte wie Frankfurt, die schon seit Längerem gegen schlechte Luft und Überhit-
zung kämpfen, haben das Problem erkannt.

4. a.) Rasengleise für Straßenbahnen sind ein gutes Beispiel dafür, wie man an unge-
wöhnlichen Stellen Grün in die Stadt bringen kann.
b.) Der Klimawandel ist bereits heute in jeder größeren Stadt festzustellen.
Der Klimawandel lässt sich bereits heute in jeder größeren Stadt feststellen.
Der Klimawandel ist bereits heute in jeder größeren Stadt feststellbar.

5. a.) Wenn das Klima in den Städten nicht immer wärmer (werden) würde, gäbe es
im Winter mehr Probleme mit Eis und Schnee.

b.) Wenn mehr Bäume gepflanzt würden, könnte die Überhitzung gestoppt werden.

6. Der Klimaforscher sagte, wir könnten riesige Energiemengen einsparen, wenn


weltweit alle Dächer weiß gestrichen würden. Dunkle Dächer würden nur etwa
zwanzig Prozent des Sonnenlichts reflektieren, weiße Dächer gäben dagegen bis zu
vier Fünftel der Strahlung zurück. (auch: würden .. zurückgeben) Deshalb müssten
Häuser mit weißen Dächern weniger stark klimatisiert werden. So ließen sich große
Mengen an Kohlendioxid einsparen. Er sei sich zwar nicht sicher, ob sein Vorschlag
wirklich praktikabel sei. Aber seiner Meinung nach lohne es sich zumindest, diese
Idee weiter zu überprüfen.

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Prüfungsaufgaben

12 - Wilde Gesellen

1. a.) Wildtiere, denen man begegnet, dürfen nicht gefüttert oder angefasst werden.

b.) Den Wildtieren werden vom Menschen in den Städten fast ideale Überlebensbe-
dingungen geschaffen.

c.) Durch neue Straßen und Eisenbahnstrecken wird das für die Nahrungssuche zur
Verfügung stehende Gebiet verkleinert.

2. a.) In Folge der immer weiteren Ausdehnung der Städte verlieren manche Tiere
ihren ländlichen Lebensraum vollständig.

b.) Seit der Ankunft der ersten Waschbären in der 1930er Jahren in Europa haben sie
sich kräftig vermehrt.

c.) Obwohl der Lebensraum in den Städten begrenzt ist, zieht es auf Grund des bes-
seren Nahrungsangebots immer mehr wilde Tiere in die Nähe der Menschen.

d.) Biologen prognostizieren, dass langfristig neue Arten entstehen, die sich auf das
Leben in der Stadt spezialisiert haben.

e.) Die Industrialisierung und die Intensivierung der Landwirtschaft führten dazu,
dass die Lebensräume zahlreicher Tier- und Pflanzenarten zerstört wurden.

3. a.) Speisereste, die von Menschen achtlos weggeworfen wurden, stellen für tieri-
sche Feinschmecker wahre Delikatessen dar.

b.) Die eigentlich aus Nordamerika stammenden Waschbären, sind vielerorts zu


einer echten Plage geworden.

c.) In den Innenstädten, die immer dichter bebaut sind, ist das Klima wärmer und
trockener als in der freien Natur.

4. a.) In innerstädtischen Parks und Grünanlagen kann man immer mehr Kaninchen,
Marder, Füchse, Waschbären und Wildschweine beobachten. / In innerstädtischen
Parks und Grünanlagen können immer mehr Kaninchen, Marder, Füchse, Waschbä-
ren und Wildschweine beobachtet werden.

b.) Völlig gefahrlos können Wildtiere auch in der Stadt nicht leben.

5. a.) Für die Sicherung von Grundstücken oder Gebäuden gegen Schäden durch
Wildtiere ist der Eigentümer verantwortlich.
b.) Nur in besonderen Ausnahmefällen werden in der Stadt Jäger eingesetzt, um
wilde Tiere abzuschießen.

6. Ein Wissenschaftler aus Berlin erklärt, manche Menschen würden sich vor Krank-
heiten fürchten, die durch wilde Tiere übertragen werden könnten. Besonders
gefürchtet sei der Fuchsbandwurm. Eine Infektion mit diesem Parasiten sei in frühe-
ren Zeiten bei Menschen oft tödlich verlaufen. Die Infektionszahlen würden in ganz
Deutschland ansteigen. Allerdings sei die Bevölkerung im ländlichen Raum stärker

Das große Übungsbuch zu www.deutschegrammatik20.de 403


Prüfungsaufgaben

betroffen. In Berlin habe es seit mehr als 10 Jahren keinen Nachweis des Erregers
mehr gegeben. Sie würden nicht wissen, worauf das zurückzuführen sei. Möglicher-
weise liege es daran, dass die Berliner Füchse wenig Mäuse fressen würden, denn
diese würden als wichtige Zwischenwirte für den Bandwurm fungieren. In den länd-
lichen Regionen Brandenburgs sehe die Situation ganz anders aus.

13 - Selbstfahrende Autos

1. a.) Von alle großen Automobilherstellern werden autonome Fahrzeuge entwickelt.

b.) Man testet selbstfahrende Autos jetzt auch auf deutschen Autobahnen.

2. a.) Kritiker befürchten, dass es zu schweren Unfällen kommen könnte, wenn die
Steuerungstechnologie teilweise gestört ist oder komplett ausfällt.

b.) Durch die ständige Kommunikation der vernetzten Autos mit anderen Verkehrs-
teilnehmern oder mit der Verkehrsinfrastruktur wie Ampeln könnte der Verkehr
effizienter fließen.

3. a.) Dadurch könnte der Fahrzeugbestand in den Städten, die für den heutigen
Individualverkehr ohnehin viel zu beengt sind, erheblich reduziert werden.

b.) Schon in naher Zukunft werden sich Autos ihre Parkplätze in mit entsprechenden
Sensoren ausgerüsteten Parkhäusern selbst suchen können.

c.) Tempomaten, die durch Sensoren einen gleichbleibenden Abstand zum voraus-
fahrenden Fahrzeug halten, gehören schon seit einigen Jahren zur Serienausstat-
tung von Fahrzeugen.

4. a.) In Zukunft dürften amerikanische Technologiekonzerne wie Google mit deut-


schen Autoherstellern wie Daimler um einen Milliardenmarkt konkurrieren.

b.) Die allermeisten Unfälle können auf menschliches Fehlverhalten wie zu hohe
Geschwindigkeit, Unaufmerksamkeit oder Alkoholkonsum zurückgeführt werden.

c.) Die weltweiten Verkehrsprobleme können nur durch neue Mobilitätskonzep-


te gelöst werden.

5. a.) Bis selbstfahrende Autos im regulären Straßenverkehr eingesetzt werden kön-


nen, müssen noch zahlreiche rechtliche Fragen geklärt werden.

b.) Die reine Herstellung von Fahrzeugen wird bei den Mobilitätsanbietern der Zu-
kunft nicht mehr (so) wichtig sein (wie heute).

c.) Während heute der Fahrer des Autos haftet, stellt sich bei selbstfahrenden Autos
die Frage, wer bei einem Unfall verantwortlich ist.

6. a.) Dadurch bezieht sich darauf, dass viele Stadtbewohner gar kein eigenes Auto
mehr haben.

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Prüfungsaufgaben

b.) Dort bezieht sich auf den Verkehr auf den Straßen.

7. Der Informatiker sagt, vernetzte Auto würden ständig mit ihrer Umgebung kom-
munizieren. Die Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug könne durch Sensoren
erkannt und die Geschwindigkeit so reguliert werden, dass ein bestimmter Abstand
eingehalten werde. Wenn das Auto in einen Stau fahre, werde dies automatisch an
nachfolgende Autos gemeldet. Dadurch könnten Auffahrunfälle vermieden werden.“

14 - Eine kleine Geschichte des Bierbrauens (I)

01. c. 02. b. 03. c. 04. a. 05. d. 06. c. 07. a. 08. c. 09. d. 10. a. 11. d. 12. b. 13. a. 14. d. 15.
c. 16. b. 17. a. 18. b. 19. a. 20. a. 21. d. 22. c.

15 - Eine kleine Geschichte des Bierbrauens (II)

23. c. 24. b. 25. a. 26. b. 27. d. 28. c. 29. c. 30. a. 31. c. 32. b. 33. b. 34. a. 35. a. 36. d. 37.
b. 38. a. 39. c. 40. b. 41. b. 42. b. 43. d. 44. c.

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Index

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Index

Index Präteritum Passiv  81

Passiversatz  137
A
Passiv mit Modalverb  111
Adversativsatz  235
Perfekt
anstatt  248
Perfekt Passiv  89
anstatt zu  277
Plusquamperfekt

I Plusquamperfekt Passiv  94
im Gegensatz zu  235 Präsens
indem  280 Präsens Passiv  59

J Präteritum

je desto  243 Präteritum Passiv  81

je nachdem  241
R

K Relativsatz  163

Kausale Satzverbindung  219 lokal  180

Kausalsatz  219 possessiv  174

Konditionalsatz  236 wer, wen, wem  183

Konjunktiv I  32
S
Konjunktiv II  11 stattdessen  276
Konjunktiv Passiv  124
T
Konsekutivsatz  224
Temporale Satzverbindung  258
Konzessivsatz  226

U
N
um zu  225
nachdem  266

Nominalisierung und Verbalisierung  321 V


Verb in Position 1  239
P
Passiv  58 W
Konjunktiv Passiv  124 während

Perfekt Passiv  89 adversativ  235

Plusquamperfekt Passiv  94 temporal  265

Präsens Passiv  59 wenn, als oder wann  264

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Index

wenn oder als  259

Wortposition  312

Z
Zustandspassiv  132

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Ebenfalls als pdf-Buch erschienen:

Übungsbuch
Deutsche Grammatik 2.0
Band 1
Grammatikübungen für Deutsch als Fremdsprache
von Ulrich C. Mattmüller

Mehr Infos: Übungsbuch Deutsche Grammatik 2.0 - Band 1

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Inhaltsverzeichnis Band 1

Inhaltsverzeichnis Band 1
Vorwort zu Band 1 6

Hinweise zur Benutzung 7

Kapitel 1: Verbformen 10
Präsens 11

Präteritum 52

Perfekt 82

Stammformen der Verben  113

Plusquamperfekt 118

Futur I und II 130

Imperativ 151

Partizip I 175

Partizip II 178

Kapitel 2: Spezielle Verben 187


Trennbare Verben 188

Modalverben 212

Reflexive Verben 239

Verben mit Präposition 255

Funktionsverbgefüge 276

Kapitel 3: Das Nomen 291


Die Deklination 292

Groß- und Kleinschreibung 316

Substantive mit Präposition 318

Kapitel 4: Die Pronomen 327


Das Possessivpronomen 328

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Inhaltsverzeichnis Band 1

Das Personalpronomen 349

Demonstrativpronomen 360

Indefinitpronomen 363

Kapitel 5: Adjektive und Adverbien 367


Die Adjektivdeklination 368

Komparativ und Superlativ 389

Adjektive mit Präposition 418

Kardinalzahlen und Ordinalzahlen 422

Kapitel 6: Präpositionen 445

Kapitel 7: Der einfache Satz 457


Fragesätze 458

Verben mit Akkusativ, Dativ und Präposition 476

Lokale Ergänzungen 495

Temporale Ergänzungen 520

Weitere Ergänzungen und gemischte Übungen 534

Nebensätze als Ergänzung 546

Die Negation 566

Kapitel 8: Genitivattribute 573

Kapitel 9: Wortposition 589

Index 598
Index 599

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