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Nervensystem

Anatomie & Physiologie für Gesundheitsfachberufe

Modul: Grundlagen
Kapitel: 02_009
Baustein: Ana & Physio
Bezeichnung: Nervensystem
Zert.-Nummer: 01072013_001
Stand: 05.09.2015 3.1 komplett neu bearbeitete Auflage
Inhalt Anatomie und Physiologie
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

► Gliederung
► Aufbau des Großhirns
► Rindenfelder des Großhirns
► Pyramidenbahn
► Zwischenhirn
► Limbisches System
► Hirnstamm
► Kleinhirn
► Hirnnerven
► Rückenmark
► Reflexbogen
► Aufbau des Spinalnervs
► Spinalnervenplexus
► Vegetatives Nervensystem
► Hirn- und Rückenmarkshäute
► Liquor und Liquorraum
► Blutversorgung des ZNS
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Gliederung
Anatomie & Physiologie für Gesundheitsfachberufe

Modul: Grundlagen
Kapitel: 02_009
Baustein: Ana & Physio
Bezeichnung: Nervensystem
Zert.-Nummer: 01072013_001
Stand: 05.09.2015 3.1 komplett neu bearbeitete Auflage
Gliederung
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Anatomische Gliederung

Physiologische Gliederung

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Gliederung
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Das Gehirn (Encephalon des Menschen liegt in der Schädelhöhle und


hat das Gewicht von etwa 1.250 – 1.400 g. Es ist das zentrale
Steuerorgan des menschlichen Organismus und leitet Signale über das
Rückenmark in die Peripherie bzw. empfängt und verarbeitet Signale
aus der Peripherie.

Fast alle sensiblen Impulse (mit Ausnahme des Geruchs) werden im


Thalamus verschaltet, gefiltert und koordiniert, bevor sie zur Hirnrinde
(Cortex cerebri) gelangen.

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Gliederung
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Zwischenhirn
Großhirn

{
Mittelhirn

Hirnstamm Brücke
verlängertes Kleinhirn
Mark

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Gliederung Arbeitsblatt: A11
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

1) Großhirn
2) Balken
3) Zwischenhirn
4) Thalamus
5) 3. Ventrikel
6) Zirbeldrüse
7) Mittelhirn
8) Aquädukt
9) Kleinhirn
10) 4. Ventrikel
11) Verlängertes Mark
12) Brücke
13) Hirnanhangsdrüse
14) Hypophysenstiel
15) Sehnerv
16) Adhaesio interthalamica
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Gliederung
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

1) Großhirn Telencephalon
2) Balken Corpus callosum
3) Zwischenhirn Diencephalon
4) Thalamus eiförmige Struktur aus vielen Kernen bestehend
5) 3. Ventrikel Ventriculus tertius
6) Zirbeldrüse Epiphyse
7) Mittelhirn Mesencephalon
8) Aquädukt Aquaeductus mesencephali cerebri
9) Kleinhirn Cerebellum
10)4. Ventrikel Ventriculus quartus
11)Verlängertes Mark Medulla oblongata
12)Brücke Pons
13)Hirnanhangsdrüse Hypophyse
14)Hypophysenstiel Infundibulum
15)Sehnerv Nervus opticus
16)Adhaesio interthalamica schmale Brücke aus Gliazellen
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Aufbau des Großhirns
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Modul: Grundlagen
Kapitel: 02_009
Baustein: Ana & Physio
Bezeichnung: Nervensystem
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Aufbau des Großhirns
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Das Großhirn (Telencephalon) liegt direkt unter der Schädelkalotte


und nimmt mit seinen beiden Hemisphären den größten Teil des
Gehirns ein. Es ist der Sitz der bewussten Empfindungen und
Handlungen.

Graue Substanz
Ansammlung von Nervenzellkörpern, bedeckt die Großhirnoberfläche
und enthält 70 % aller Nervenzellen des Gehirns. Sie macht
Sinneseindrücke bewusst und ermöglicht bewusstes Planen und
Handeln.

Weiße Substanz
Besteht aus myelinisierten (markhaltigen) Nervenfasern, die
verschiedene Hirnabschnitte miteinander verbinden, z.B. die
Kommissurenbahnen, die quer verlaufen und die beiden
Großhirnhemisphären miteinander verbinden.
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Aufbau des Großhirns
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

1) Stirnlappen (Lobus frontalis)


2) Vordere Zentralwindung (Gyrus praecentralis)
3) Zentralfurche (Sulcus centralis)
4) Hintere Zentralwindung (Gyrus postcentralis)
5) Scheitellappen (Lobus parietalis)
6) Seitliche Großhirnfurche (Sulcus lateralis)
7) Scheitel-Hinterhauptfurche (Sulcus parietooccipitalis)
8) Hinterhauptlappen (Lobus occipitalis)
9) Kleinhirn (Cerebellum)
10)Hirnstamm (Truncus cerebri)
11)Schläfenlappen (Lobus temporalis)
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Aufbau des Großhirns
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Rindenfelder des Großhirns
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Das Gehirn enthält durch die Sinnesorgane und die verschiedenen


Rezeptoren Informationen über die Körperfunktionen. Die Verarbeitung
erfolgt in speziellen Arealen der Hirnrinde (Cortex cerebri), welche 70
% aller Neuronen des Gehirns enthält.

1) Broca-Sprachzentrum
2) Primär motorisches Rindenfeld
3) Primär somatosensorisches
Rindenfeld
4) Wernicke Sprachzentrum
5) Lesezentrum
6) Primäres Sehfeld
7) Primäres Hörfeld

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Rindenfelder des Großhirns
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Broca-Sprachzentrum
Liegt im Stirnlappen, koordiniert die einzelnen Bewegungen der
Kehlkopf-, Lippen- und Zungenmuskeln beim Sprechen.

Primär motorisches Rindenfeld


Befindet sich in der vorderen Zentralwindung (Gyrus praecentralis). Hier
liegen alle Nervenzellen für die Steuerung bewusster Bewegungen.

Primär somatosensorisches Rindenfeld


Liegt in der hinteren Zentralwindung (Gyrus postcentralis) und ist für die
bewussten Empfindungen mit verantwortlich.

Wernicke Sprachzentrum
Rindenfeld in der oberen Schläfenlappenwindung, ist wichtig für das
Sprachverständnis.

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Rindenfelder des Großhirns
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Lesezentrum
Sekundäres Sehzentrum im Scheitellappen für die Weiterverarbeitung
visueller Eindrücke.

Primäres Sehfeld
Liegt im Hinterhauptlappen und ist für die Verarbeitung visueller
Informationen zum bewussten Seheindruck mitverantwortlich.

Primäres Hörfeld
Liegt im Schläfenlappen und ist für die Verarbeitung akustischer Signale
zu bewussten Hörempfindungen mit zuständig.

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Pyramidenbahn
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Pyramidenbahn
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Die Fasern der Pyramidenbahn haben ihren Ursprung im primären


motorischen Rindenfeld. Nach dessen Verlassen ziehen sie durch die
Innere Kapsel (Capsula interna) und den Hirnstamm zum
verlängerten Mark (Medulla oblongata).

Dort kreuzen 70-90 % der Fasern auf die Gegenseite


(Pyramidenkreuzung, Decussatio pyramidum), um in den
Seitensträngen des Rückenmarks abzusteigen. Die Fasern, die im
verlängerten Mark nicht auf die Gegenseite kreuzen, ziehen durch die
Vorderstränge des Rückenmarks nach kaudal.

Das Extrapyramidale System ist vor allem für die unwillkürliche


Koordination der Muskelbewegungen und die Harmonisierung von
Bewegungen zuständig und dem pyramidalen System parallel
geschaltet.

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Zwischenhirn
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Zwischenhirn
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Das Zwischenhirn (Diencephalon) ist ein Areal zwischen den beiden


Großhirnhemisphären und ist fast völlig von Großhirn überdeckt. Es
dient als Schnittstelle zwischen Großhirn und Hirnstamm.

Basalganglien sind tief gelegene Kerngebiete des Großhirns und


Zwischenhirns, in den Kerngebieten des Hirnstamms für die
Bewegungskoordination zuständig.

Bestandteil Funktion
Hypophyse Hauptorgan der hormonalen Steuerung
Hypothalamus Regelung wichtiger Körperfunktionen
Thalamus Zentrale Schaltstation aufsteigender
sensorischer Bahnen

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Limbisches System
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Limbisches System
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Das limbische System besteht aus Strukturen des Großhirn-,


Zwischen- und Mittelhirns. Hier werden Erlebnisinhalte bewertet und
emotionale Reaktionen wie beispielsweise Aggression, Erregtheit und
Furcht ausgelöst.

Es hat durch emotionale Bewertung vor Informationen und


Sinneseindrücken einen wichtigen Anteil bei Lernprozessen und
Gedächtnisbildung. Weiterhin ist es beteiligt an Antrieb und Aktivierung.

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Limbisches System
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Strukturen des limbischen Systems


► Area entorhinalis des Schläfenlappens, das Rindenfeld spielt bei
der Gedächtnisbildung eine wichtige Rolle.

► Gyrus cinguli Gürtelwindung


Großhirnwindungen umgreifen den Balken (Corpus callosum) von
vorne

► Corpus mamillare Mamillarkörper des Zwischenhirns

► Corpus amygdaloideum Mandelkern

► Kerne des Thalamus

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Hirnstamm
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Bezeichnung: Nervensystem
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Hirnstamm
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Der Hirnstamm umfasst die Anteile des zentralen Nervensystems, die


das Großhirn mit dem Rückenmark verbinden. Der Hirnstamm wird im
Mittelhirn (Mesencephalon), Brücke (Pons) und verlängertes Mark
(Medulla oblongata) gegliedert und besteht sowohl aus auf- und
absteigenden Bahnen als auch Ansammlungen von Nervenzellen.

Anteile Funktion
Brücke Wichtige Schaltstellen bei der Feinabstimmung von
Bewegungsabläufen, Kerngebiet und Austritt von Hirnnerven
Formatio u.a. Koordination und Regulation von Atmung, Kreislauf,
reticularis Schlucken, Einfluss auf Bewusstseinslage und Schlaf-Wach-
Rhythmus
Mittelhirn u.a. Umschaltstation für Hör- und Sehnervenbahnen;
Nucleus ruber und der Substantia nigra beeinflussen die
Körperhaltung und Muskeltonus
Verlängertes Kontrolle des Blutkreislaufes, der Atmung, außerdem Nies-,
Mark Husten-, Schluck- und Saugreflex sowie Erbrechen

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Kleinhirn
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Bezeichnung: Nervensystem
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Kleinhirn
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Das Kleinhirn (Cerebellum) wiegt etwa 140 g und liegt unterhalb des
Hinterhauptlappens in der hinteren Schädelgrube (Fossa cranii
posterior).

Das Kleinhirn besteht aus zwei Hälften und ist durch auf- und
absteigende Nervenbahnen mit dem Rückenmark, dem Mittelhirn, dem
Großhirn und dem Gleichgewichtsorgan verbunden.

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Kleinhirn
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Aufgaben des Kleinhirns


► Kontrollzentrum für den Muskeltonus
► Feinregulation und Koordination von Bewegungen
► Steuerung der Körperstellungen zur Aufrechterhaltung des
Gleichgewichts

Das Kleinhirn reguliert mit dem Großhirn (Telencephalon) über Fasern


des extrapyramidalen Systems die Spannung der Muskulatur und
bestimmt Bewegungen aufeinander ab. Seine Tätigkeit erfolgt
unbewusst.

Entwicklungsgeschichtlich lassen sich drei Anteile unterscheiden:


► Urkleinhirn (Archicerebellum) Gleichgewicht
► Altkleinhirn (Paleoverebellum) Muskeltonus
► Neukleinhirn (Neocerebellum) Bewegungskoordination
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Hirnnerven
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Hirnnerven Arbeitsblatt: A12
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Die Hirnnerven (Nervi cranialis) sind zwölf paarige Nerven, die aus der
Hirnbasis entspringen.

Sie werden nach der Reihenfolge ihres Austritts aus dem Hirnstamm
von oben nach unten mit römischen Ziffern von I bis XII benannt. Sie
zählen zusammen mit den Spinalnerven zum peripheren
Nervensystem.

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Hirnnerven Arbeitsblatt: A12
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

1) Nervus olfactorius
2) Nervus opticus
3) Nervus oculomotorius
4) Nervus trochlearis
5) Nervus trigeminus
6) Nervus abducens
7) Nervus facialis
8) Nervus vestibulocholearis
9) Nervus glossopharyngeus
10) Nervus vagus
11) Nervus accessorius
12) Nervus hypoglossus

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Rückenmark
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Rückenmark
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Das Rückenmark (Medulla spinalis) ist die Verbindung zwischen


Gehirn und den Rückenmarksnerven (Spinalnerven).

Es ist ein ca. 40 cm langer Strang, der im Wirbelkanal liegt und in Höhe
des zweiten Lendenwirbels endet.

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Rückenmark
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1) Vordere Nervenwurzel
2) Vorderhorn
3) Seitenhorn
4) Hinterhorn
5) Zentralkanal
6) Hintere Nervenwurzel
7) Seitenstrang
8) Hinterstrang
9) Vorderstrang

Die Gesamtheit der Vorderwurzeln und Hinterwurzeln des


Rückenmarks werden auch als Pferdeschwanz bezeichnet, die sich ab
dem 2. Wirbelkanal bis zum Kreuzbein hinein erstrecken.

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Rückenmark
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Radix ventralis
Die Vordere Nervenwurzel bestehen aus Axonen der motorischen
Neurone des Vorderhorns.

Cornu anterius
Im Vorderhorn liegen motorische Nervenzellkörper.

Cornu laterale
Im Seitenhorn liegen Nervenzellkörper des vegetativen
Nervensystems.

Cornu posterius
Im Hinterhorn ziehen sich sensible Nervenfasern, die Impulse aus der
Peripherie über den Spinalkanal zum Rückenmark leiten.

Canalis centralis
Der Zentralkanal ist die Fortsetzung des 4. Ventrikels.
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Rückenmark
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Radix dorsalis
In jeder Hinteren Nervenwurzel befindet sich ein sensorisches
Spinalganglion (Ganglion spinale), das die Zellkörper von
pseudounipolaren Nervenzellen enthält.

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Rückenmark
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Rückenmark
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Funiculus lateralis
Der Seitenstrang besteht aus der weißen Substanz mit auf- und
absteigenden Nervensystemen.

Funiculus dorsalis
Der Hinterstrang besteht aus der weißen Substanz mit auf- und
absteigenden Nervensystemen.

Funiculus ventralis
Im Vorderstrand befindet sich weiße Substanz mit auf- und
absteigenden Nervensystemen. Vorder- und Seitenstrang werden zum
Vorderseitenstrang zusammengefasst.

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Reflexbogen
Anatomie & Physiologie für Gesundheitsfachberufe

Modul: Grundlagen
Kapitel: 02_009
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Bezeichnung: Nervensystem
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Reflexbogen
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Reflexbogen
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Reflexe sind stereotype und unwillkürliche Reaktionen auf bestimmte


Reize und dienen der Gefahrenabwehr. Sie werden über Reflexbögen
vermittelt. Man unterscheidet Eigenreflexe (monosynaptisch) von
Fremdreflexen (polysynaptisch).

Eigen- und Fremdreflexe


Bei Eigenreflexen erfolgen Reizaufnahme und Reizantwort in dem
selben Organ, z.B. an Muskeln, die Muskelspindeln (spindelförmige
Rezeptororgane innerhalb der Skelettmuskulatur, die durch
Muskeldehnung gereizt werden) als Dehnungsrezeptoren enthalten.
Bei den Fremdreflexen finden Reizaufnahme und Reizantwort in
unterschiedlichen Organen statt.

Eingeweidereflexe
Über diese Reflexe , die unbewusst erfolge, steuert das autonome
Nervensystem z.B. Blutgefäß- und Herzmuskulatur, Drüsen,
Eingeweidemuskulatur und die Geschlechtsorgane.
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Aufbau der Spinalnerven
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Aufbau der Spinalnerven
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

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Aufbau der Spinalnerven
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Spinalnerven (Nervi spinalis) gehören zum peripheren Nervensystem


und besitzen einen efferenten und afferenten Anteil.

Aus dem Vorderhorn und dem Hinterhorn des Rückenmarks


abgehende Nervenwurzeln vereinigen sich zu einem Spinalnerv, der
segmentweise den Wirbelkanal durch das Zwischenwirbelloch verlässt.
Dieser Nerv ist ein gemischter Nerv, welcher sowohl motorische als
auch sensible Anteile führt.

Über die gesamte Rückenmarklänge entspringen beidseits insgesamt


31 Paare von Nervenwurzeln, die sich jeweils zu den Spinalnerven
vereinigen. Dadurch wird das Rückenmark in 31
Rückenmarkssegmente unterteilt.

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Spinalnervenplexus
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Spinalnervenplexus
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Die Spinalnerven durchmischen sich vor allem im Hals-, Lenden- und


Kreuzbeinbereich zu Nervengeflecht (Plexus), wo sich dann aus Teilen
mehrerer Spinalnerven periphere Nerven bilden.

Plexus Spinalnerven
Plexus sacralis N. ischiadicus, N, tibialis, N. peroneus
Plexus brachialis N. medianus, N. radialis, N.ulnaris
Plexus cervicalis N. phrenicus, N. auricularis magnus
Plexus lumbalis N. femoralis, N. saphenus

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Spinalnervenplexus
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Lähmungen

Bei peripherer Lähmungen sind motorische Vorderhornzellen im


Rückenmarken oder ihre Nervenfortsätze geschädigt, eine schlaffe
Lähmung ist die Folge. Bei zentraler Lähmung ist das primäre
motorische Rindenfeld oder der Bereich der Pyramidenbahn
geschädigt.

Eine spastische Lähmung mit erhöhtem Muskeltonus ist die Folge.


Unabhängig von Schädigungsort und –ursache bezeichnet Plegie eine
vollständige Lähmung, wohingegen die Bewegungsunfähigkeit bei der
Parese vermindert, aber nicht völlig aufgehoben ist.

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Vegetative Nervensystem
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Vegetatives Nervensystem
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Das vegetative Nervensystem (Autonomes Nervensystem, viszerales


Nervensystem) stimuliert und reguliert lebenswichtige Organfunktion,
die unwillkürlich und unbewusst ablaufen. Es besteht aus dem
Sympathikus und dem Parasympathikus, die oft gegensinnige
Wirkungen haben.

Darmwandnervensystem
Das enterische Nervensystem (ENS) steuert die Blutversorgung und
die Bewegungen des Magen-Darm-Traktes sowie die Sekretion der
Verdauungssäfte und funktioniert vollkommen ohne Einfluss des ZNS.
Zu dieser organeigenen Steuerung wird der Darm durch Sympathikus
und Parasympathikus beeinflusst.

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Vegetatives Nervensystem
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Organ Sympathikus Parasympathikus


Bronchien Erweiterung Verengung
Herzmuskel u.a. u.a. Herzfrequenzabfall
Herzfrequenzsteigerung
Magen-Darm- Dämpfung der Mobilität Steigerung der Mobilität
Trakt
Pupille Erweiterung Verengung
Speicheldrüsen Verminderung der Steigerung der Sekretion
Sekretion

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Vegetatives Nervensystem
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Vegetatives Nervensystem
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Sympathikus
► Entspringt dem Brust- und
Lendenmark
► Bewirkt zumeist eine
Leistungssteigerung
► Energieentladung (Abbau)

Parasympathikus
► Besteht aus einigen Hirnnerven
► Wichtigste Teil des Hirnnerv
bewirkt:
► Entspannung
► Regeneration
► Energieaufbau

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Hirn- und Rückenmarkshäute
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Hirn- und Rückenmarkshäute Arbeitsblatt: A13
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Das Nervengewebe von Gehirn und Rückenmark wird in drei


bindegewebigen Hirnhäuten (Meningen) umhüllt.

1) Kopfschwarte
2) Schädelknochen
3) Epiduralraum
4) Dura mater
5) Subduralraum
6) Arachnoidea
7) Subarachnoidalraum
8) Pia mater
9) Gehirn
10)Arterie
11)Arachnoidalzotte
12)Venöser Blutleiter

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Hirn- und Rückenmarkshäute
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

► Kopfschwarte bildet eine Weichteilschicht am Gehirnteil des Kopfes


► Schädelknochen (Os cranii)
► Epiduralraum (Spatium epidurale)
► Dura mater (harte Hirnhaut)
► Subduralraum (Spatium subdurale)
► Arachnoidea (Spinngewebshaut)
► Subarachnoidalraum (Cavitas subarachnoidea)
► Pia mater (weiche Hirnhaut)
► Gehirn (Cerebrum)
► Arterie
► Arachnoidalzotte (Granulation arachnoidea)
Vorstülpung der Spinngewebshaut in venöse Blutleiter, geben
Liquor ab.
► Venöse Blutleiter (Sinus)

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Hirn- und Rückenmarkshäute
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Sinus
Starrwandige Kanäle zwischen der harten Hirnhaut, welche das venöse
Blut aus dem gesamten Schädelraum über die Vena jugularis interna
(innere Drosselvene) in die Vena cava superior (obere Hohlvene)
ableiten.

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Hirn- und Rückenmarkshäute
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

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Rückenmark Arbeitsblatt: A14
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

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Liquor und Liquorräume
Anatomie & Physiologie für Gesundheitsfachberufe

Modul: Grundlagen
Kapitel: 02_009
Baustein: Ana & Physio
Bezeichnung: Nervensystem
Zert.-Nummer: 01072013_001
Stand: 05.09.2015 3.1 komplett neu bearbeitete Auflage
Liquor und Liquorräume
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Der Liquor cerebrospinalis (Liquor) ist eine klare und eiweißarme


Flüssigkeit, die die Hohlräume im Gehirn sowie den
Subarachnoidalraum ausfüllt. Täglich werden ~0,5 Liter von den
Kapillargeflechten (Plexus choroidei) der inneren Auskleidungsschicht
(Ependym) der Liquorräume gebildet.

1) I und II. Ventrikel (Seitenventrikel)


2) III. Venrtikel (Ventriculus tertius)
3) Adhaesio interthal mica
4) Aquädukt (Aquaeductus cerebri)
5) Seitl. Öffnung des IV. Ventrikels
6) Mittl. Öffnung des IV. Ventrikels
7) Zentralkanal
8) IV. Ventrikel (Ventriculus quartus)
9) Zwischenkammerloch

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Liquor und Liquorräume
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

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Blutversorgung des ZNS
Anatomie & Physiologie für Gesundheitsfachberufe

Modul: Grundlagen
Kapitel: 02_009
Baustein: Ana & Physio
Bezeichnung: Nervensystem
Zert.-Nummer: 01072013_001
Stand: 05.09.2015 3.1 komplett neu bearbeitete Auflage
Blutversorgung des ZNS
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

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Blutversorgung des ZNS
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Das menschliche Gehirn hat einen sehr hohen Stoffwechselbedarf und


reagiert sehr empfindlich auf Sauerstoffmangel (O2-Mangel).

Die kontinuierliche Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr des Gehirns


erfolgt über ein Arteriensystem an der Hirnbasis (Unterseite des
Gehirns).

Circulus arteriosus cerebri


Arterieller Gefäßring an der Hirnbasis, entsteht durch
Verbindungsarterien zwischen der linken und rechten Hirnhälfte.
Ermöglicht Blutaustausch zwischen rechts- und linkseitigen
Hirnarterien.

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Blutversorgung des ZNS
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Die beiden Halsschlagadern (Arteria carotis) führen das Blut zum


Kopf, Aufteilung in Arteria carotis interna und externa.

Die Arteria carotis interna versorgt das Gehirn und hat eine
Querverbindung (Anastomose) zur hinteren Großhirnarterie (Arteria
cerebri posterior), die aus der Schädelbasisarterie (Arteria basiliaris)
und den Wirbelarterien (Arteria Vertebralis) eingespeist wird.

Hirnarterien Versorgungsgebiet
Arteria cerebri anterior Versorgung der vorderen Hirnhälften
Arteria cerebri media Versorgung der mittleren Hirnhälften
Arteria cerebri posterior Versorgung der hinteren Hirnhälften

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Klärung offener Fragen
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

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Literatur Angaben zur Präsentation
Anatomie und Physiologie für Gesundheitsberufe

Der Inhalt und die Fachinformationen dieser Präsentation, sowie die Arbeitsblätter wurden aus nachfolgender Literatur erstellt.
Lizenzrechte der Titelbilder wurden bei der Fotolia LLC USA erworben, sofern sie keine Eigenzeichnungen sind. Bei weiterem
Bildmaterial innerhalb der Präsentation erfolgte die Quellenangabe direkt am Bild.

Shahrouz Porjalali – Lernkarten Anatomie und Physiologie – 3.Auflage 2011


Für Pflege- und andere Gesundheitsfachberufe
Elsevier GmbH – Urban & Fischer Verlag

Nicole Menche – Biologie Anatomie Physiologie – 6.Auflage 2007


Kompaktes Lehrbuch für Pflegeberufe
Elsevier GmbH – Urban & Fischer Verlag

C.Hick / A.Hick – Kurzlehrbuch Physiologie – 3.Auflage 2000


Kurzlehrbuch für Medizinstudenten
Urban & Fischer Verlag

Medizinische Fachwörter von A-Z – 1. Auflage 2012


Kleines Lexikon für Pflege- und Gesundheitsberufe
Elsevier GmbH – Urban & Fischer Verlag

Martin Trebsdorf – Biologie Anatomie Physiologie – 11. Auflage 2009


Lehrbuch und Atlas
Verlag Europa Lehrmittel

Paul Gebhardt – Anatomie Zeichenblätter für den Unterricht – 10. Auflage 2002
Lau Verlag GmbH by Verlag Europa Lehrmittel

Paul Gebhardt / Mathias Bardl – Anatomie Zeichenblätter Lösungsheft – 10. Auflage 2002
Lau Verlag GmbH by Verlag Europa Lehrmittel

Wynn Kapit / Lawrence M.Elson – Anatomie Malatlas – 3. Auflage 2008


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