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INFORMATION FÜR LEHRER(INNEN)

Die Erörterung (SEK 1)


In dieser Einheit werden die SchülerInnen schrittweise herangeführt an:
- Argumente vorbringen
- Erörterungen analysieren
- Aufbau erkennen
- Themenstellungen durchschauen
- Stilistische Varianten erkennen und anwenden
- Formulierungshilfen verwenden

ÜBUNG 1: 10 Minuten
Als Einstieg in diese Einheit beginnen die SchülerInnen, mündlich Argumente (Beweisgründe)
vorzubringen. Wichtig ist der Hinweis darauf, dass in jedem Argument ein „weil“ steckt. Ich möchte ein
Handy, weil ..., Meine Eltern kaufen mir kein Handy, weil ...

ÜBUNGEN 2 UND 3: 10 – 15 Minuten


Hier soll der Blick für Argumente geschult werden: In diesem Aufsatz wird bei den vorgebrachten
Argumenten nicht explizit „weil“ gesagt, aber als Übung können die vorgegebenen Argumente mit
„weil“ umformuliert werden.

ÜBUNGEN 4 UND 5: 10 Minuten


Um den Blick der SchülerInnen für den Aufbau der Erörterung zu schulen, sollen diese einmal an einer
fertigen Arbeit versuchen, die Teile der Erörterung zu kennzeichnen.

ÜBUNG 6: 5 – 10 Minuten
Nicht immer wird Einigkeit darüber herrschen, wo Absätze gemacht werden. Wichtig ist, dass die
SchülerInnen ihre Wahl begründen können.

ÜBUNG 7: 20 Minuten
Diese Übung ist eine Beobachtungsaufgabe zum Stil, eine einfachere Umformungs- und Wortschatz-
übung. Einfachere Umformungen und Umstellungen am Satzanfang sind auch von schwächeren
SchülerInnen gut zu bewältigen.

ÜBUNG 8: 20 Minuten
Die in dieser und in weiteren Weisen Eulen angebotenen Formulierungshilfen können bei den
Übungs-aufsätzen und Hausübungen wie eine Phrasensammlung benützt werden. Mit der Zeit sollten
die SchülerInnen diese Formulierungen in ihren aktiven Wortschatz übernehmen.

ÜBUNG 9: 20 – 30 Minuten
Mit Hilfe des bisher gelernten überarbeiten SchülerInnen eine inhaltlich noch nicht so gute Arbeit. Auf
die fehlenden Aspekte wird in den Fragen hingewiesen.

ÜBUNG 10: 30 – 35 Minuten


Als Vorbereitung auf Übung 11 lösen SchülerInnen diese Erörterungsaufgabe mit Hilfestellungen. Zu
jedem Teil des Aufbaus gibt es gezielte inhaltliche Fragen.

ÜBUNG 11: 45 Minuten


Selbstständige Arbeit.
Die Erörterung (BMHS)
ÜBUNG 1: 5 – 10 Minuten
Als Einstieg in diese Einheit beginnen die SchülerInnen, mündlich Argumente (Beweisgründe)
vorzubringen. Wichtig ist der Hinweis darauf, dass in jedem Argument ein „weil“ steckt. Ich drehe den
Fernseher auf, weil .... Viele unserer LehrerInnen sind dagegen, dass wir so viel fernsehen, weil ...

ÜBUNGEN 2 UND 3: 15 Minuten


Hier soll der Blick für Argumente geschult werden: In diesem Aufsatz wird bei den vorgebrachten
Argumenten nicht explizit „weil“ gesagt, aber als Übung können die vorgegebenen Argument mit „weil“
umformuliert werden.

ÜBUNG 4: 5 – 10
Minuten
Um den Blick der SchülerInnen für den Aufbau der Erörterung zu schulen, sollen diese einmal an einer
fertigen Arbeit versuchen, die Teile der Erörterung zu kennzeichnen.

ÜBUNGEN 5 UND 6: 10 Minuten


Nicht immer wird Einigkeit darüber herrschen, wo Absätze gemacht werden. Wichtig ist, dass die
SchülerInnen ihr Wahl begründen können.

ÜBUNG 7: 5 – 10
Minuten
Als Vorbereitung auf die nächsten Übungen findet sich hier eine Beobachtungsaufgabe zum Stil. Hier
wird der sogenannte direkte Einstieg mit einer direkten Rede gezeigt, der auch schwächeren
SchülerInnen gut gelingt. Weitere Möglichkeiten des Einstiegs zeigt die Weise Eule in Übung 9.

ÜBUNG 8: 15 – 20 Minuten
Aufbauend auf Übung 7 bietet sich hier die Möglichkeit, diese Varianten des Einstiegs an mehreren
Themen mündlich zu üben

ÜBUNG 9: 25 – 30 Minuten
Die in dieser und in weiteren Weisen Eulen angebotenen Formulierungshilfen können bei den
Übungs-aufsätzen und Hausübungen wie eine Phrasensammlung benützt werden. Mit der Zeit sollten
die SchülerInnen diese Formulierungen in ihren aktiven Wortschatz übernehmen.

ÜBUNGEN 10 UND 11: 45 – 50 Minuten


Diese Übungen dienen der Sensibilisierung für Textsorten und Themen.
a. ist eine Schilderung, sie ist gefühlsbetont und subjektiv, das hat nichts mit einer Erörterung zu tun,

b. ist ein Erörterungsthema, beinhaltet aber eine andere Themenfrage.

ÜBUNG 12: 20 – 25 Minuten


In dieser Übung sollen SchülerInnen eine gelungene Arbeit stilistisch noch verfeinern und Varianten
üben.

ÜBUNG 13: 25 – 30 Minuten


Zu guter Letzt bietet sich hier die Möglichkeit Methoden der Ideenfindung wie Brainstorming oder Min-
mapping zu üben.
ARBEITSBLATT - DIE ERÖRTERUNG (SEK 1, S 31-33)

ÜBUNG 1:
Silvia wünscht sich ein Handy, weiß aber, dass ihre Eltern nicht viel davon halten. Sie überlegt:
1. Welche Argumente kann ich vorbringen?
2. Welche Gründe könnten meine Eltern für die Ablehnung meines Wunsches haben?

Notiere auf einem Zettel je drei Argumente, die für oder gegen Silvias Wunsch
sprechen.

ÜBUNG 2:
Silvia liest folgende Erörterung ihrer Freundin Claudia um noch weitere Argumente
zu finden.

Brauchen Jugendliche ein Handy?


Klingeling! Ob in der U-Bahn, im Supermarkt oder auf der Straße – überall hört man das Läuten
von Mobiltelefonen – es scheint, als sei ein Leben ohne sie beinahe nicht möglich. Aber ist es
wirklich notwendig, dass auch Schüler schon ein eigenes Handy besitzen? Viele Eltern sind da
anderer Meinung. Sie befürchten, dass ihre Kinder dann ihr gesamtes Geld in – für ihre Augen
unnötige – Telefonate investieren. Schon die Anschaffung eines Mobiltelefons kann ein ganz
schönes Loch in die Taschengeldbörse reißen. Die teuren Geräte werden von vielen Leuten
auch für gesundheitsschädlich gehalten – die Strahlung hat möglicherweise noch unentdeckte
Auswirkungen auf die Gesundheit. Außerdem könnte der frischgebackene Handybesitzer ein
willkommenes Opfer für Straßenräuber oder Diebe sein. Trotzdem gibt es auch viele gute
Gründe, diese neue technische Entwicklung mitzumachen. Nicht zu unterschätzen ist zum
Beispiel der Sicherheitsfaktor – man kann überall und jederzeit um Hilfe telefonieren. Auch
können die Eltern rasch informiert werden, falls man sich am Abend verspätet, und ersparen
sich so vielleicht einige Sorgen um das unpünktliche Kind. Und wenn dann noch die Wertkarten
vom Taschengeld bezahlt werden, wird sogar die Festnetztelefonrechnung entlastet. Meiner
Meinung nach überwiegen die Vorteile des Mobiltelefons die Nachteile bei weitem. Deshalb
sollten Eltern Verständnis zeigen, wenn ihre Kinder sich ein solches Gerät wünschen und die
Anschaffung vielleicht sogar unterstützen – ein Ansporn für bessere Schulerfolge? Auf diese
Weise könnten letztlich beide Seiten davon profitieren.

ÜBUNG 3:
Lies nun die Erörterung noch einmal durch und versuche folgende Fragen zu beantworten:
1. Welche Vor- und Nachteile hat Claudia erwähnt. Unterstreiche die Vorteile rot, die Nachteile
blau.
2. Welche Meinung vertritt Claudia?
ÜBUNG 4:
Wie jeder Aufsatz gliedert sich auch die Erörterung in drei Teile: Einleitung, Hauptteil und
Schluss. Versuche diese im Aufsatz in Übung 2 mit E, H, S zu kennzeichnen.

A ÜBUNG 5:
Lies nun den Text gemeinsam mit deiner NachbarIn noch einmal und besprecht, wo ihr im Text
Absätze machen würdet.

ÜBUNG 6:
Vergleicht nun eure Lösung mit der, die ihr von eurer LehrerIn bekommt. Seid ihr damit
einverstanden? Habt ihr etwas anders gemacht? Diskutiert darüber mit eurem Lehrer/eurer
Lehrerin.

A ÜBUNG 7:
Lest den Text nun noch einmal und besprecht mit eurer NachbarIn folgende Dinge:
1. Welchen Trick verwendet Claudia, um in der Einleitung Interesse für das Thema zu
wecken? Mit welcher Satzart beendet sie die Einleitung?

2. Womit beginnt Claudia ihre Sätze im Hauptteil? Schreibt die Satzanfänge heraus und
versucht jeweils, den Ausdruck etwas anders zu formulieren.

Satzanfänge aus dem Text Eigene Beispiele dazu

3. Welche verschiedenen Bezeichnungen für „Handy“ kommen im Text vor?


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1 ÜBUNG 8:
Die Formulierungshilfen der Weisen Eule können hilfreich sein. Gestalte selbst ein kleines
Plakat – am PC oder schön geschrieben mit Filzstiften. Die Sätze sollen vom Inhalt her auf dich
zutreffen, die Namen aus dem Familien- und Freundeskreis sein. So gehen dir die
Formulierungen „in Fleisch und Blut“ über.

DIE WEISE EULE UND DIE ERÖRTERUNG

Sprachliche Tipps für die Erörterung:

So kannst du Argumente anführen:


In einem Argument steckt immer ein „weil“. Was kannst du statt „weil“ noch sagen?

Silvia braucht ein Handy, weil sie immer erreichbar sein will.
Silvia braucht ein Handy, da sie immer erreichbar sein will.
Silvia braucht ein Handy, denn sie will immer erreichbar sein

So kannst du Gegensätze ausdrücken:


Silvia will ein Handy, aber ihre Eltern sind dagegen.
Silvia will ein Handy, ihre Eltern sind jedoch dagegen.
Silvia will ein Handy, während ihre Eltern dagegen sind.
Silvia bringt viele Argumente für ein Handy vor. Trotzdem sind ihre Eltern dagegen.

So gelingen dir Aufzählungen:


....

ÜBUNG 10:
Versuche nun selbst eine Erörterung zum Thema: „Sollen Kinder einen eigenen Computer in
ihrem Zimmer haben?“ zu schreiben. Halte dich dabei an die folgenden Schritte und verwende
die Tipps der Weisen Eule. Vergiss nicht, nach jedem Schritt einen Absatz zu machen.

• Formuliere eine Einleitung für deine Erörterung. Erinnere dich an den Trick mit der Frage
am Ende der Einleitung.
• Schreibe dann den ersten Teil des Hauptteiles, erwähne mindestens
3 Argumente, die dafür sprechen, dass Kinder einen eigenen Computer in
ihrem Zimmer haben.
• Schreibe dann den zweiten Teil des Hauptteiles, erwähne darin mindestens 3 Argumente,
die dagegen sprechen, dass Kinder einen eigenen Computer in ihrem Zimmer haben.
• Schreibe den Schluss deiner Erörterung, indem du deine eigene Meinung sagst.
ARBEITSBLATT - DIE ERÖRTERUNG (BMHS, S 36)

☺ CAN YOU REMEMBER?


Du kannst dich sicher noch erinnern, aus welchen Teilen eine Erörterung besteht:
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Du weißt sicher ein paar Beispiele für eine gute Einleitung.


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Und du kannst auch sicher noch ein paar Wörter nennen, die man verwenden kann, um Gegensätze
auszudrücken.
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Du kannst ebenfalls noch ein paar Wörter nennen, die man verwenden kann, wenn man
Argumente aufzählen möchte.
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Und du weißt sicher noch, wie man eine Erörterung abschließen kann bzw. dass man seine Meinung
mit „Meiner Meinung nach ...“ einleiten kann. Aber du findest sicher noch mind. zwei andere Beispiele.
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ALLES GEWUSST? – SUPER, MACH WEITER SO!!!


ARBEITSBLATT - DIE ERÖRTERUNG (BMHS; S 37-41)

ÜBUNG 1:
Du kennst diese Situation sicher: du kommst von der Schule nach Hause und drehst den
Fernseher auf.
1. Was veranlasst dich dazu?
2. Was könnten deine Eltern/LehrerInnen dagegen haben?
Mache dir Notizen auf einem Zettel: mindestens 3 Gründe, warum du fernsiehst und mind. 3
Vorwürfe deiner Eltern/LehrerInnen.

ÜBUNG 2:
Lies bitte die folgende Erörterung der Schülerin Carina, um noch weitere Standpunkte kennen
zu lernen.

Fernsehen – eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung


„Dreh doch endlich die ‚Glotze’ ab! Durch das Fernsehen werden deine Augen überanstrengt!“ –
Viele Eltern kämpfen mit dem Problem, die Jugendlichen weg vom Fernsehapparat zu bringen.
Sie sind der Meinung, dass es schade um die Zeit sei, die man vor dem Fernsehgerät versitzt.
Sicher stimmt das in vieler Hinsicht. Zu langes Fernsehen ermüdet. Oft sitzen Kinder, aber auch
Erwachsene stundenlang vor dem Fernseher. Viele meinen, sich dabei zu entspannen. Das
stimmt aber nicht, denn Fernsehen strengt die Augen an und vieles Aufregende, das man am
Bildschirm erlebt, fördert keineswegs die Entspannung. Viele sind sogar nach langem
Fernsehen gereizt und unausgeschlafen. Statt miteinander zu sprechen, sich vom Tagesablauf
zu erzählen, sitzen manche Familien wortlos stundenlang vor dem Fernsehapparat. Manchmal
kommt es sogar zu einem Streit wegen der Programmauswahl. Ist der Film einmal ausgewählt,
darf keiner mehr sprechen, um die anderen nicht zu stören. Mit der Zeit verzichten die Kinder
auch darauf, über Erlebnisse mit den Eltern zu sprechen, damit sie nicht stören. Oft zeigt das
Fernsehen auch eine unrealistische Welt. Die Helden sind schön, witzig und wohlhabend. Das
eigene Leben ist aber oft anders. So wird man mit dem eigenen Leben unzufrieden. Oft werden
zu brutale Filme im Vorabendprogramm gezeigt. Probleme werden mit Gewalt gelöst. Der
„Gute“ schlägt mit seinen Fäusten die „Bösen“ nieder oder noch schlimmer: Er schießt sie
reihenweise nieder. Das kann dazu führen, dass vor allem Jugendliche glauben, auch im
wirklichen Leben Probleme durch Gewalt lösen zu können. Aber wenn Fernsehen wirklich so
schlechte Auswirkungen hat, warum sehen dann Millionen fern? Ist Unterhaltung, auch durch
Traumwelten, etwas so Schlechtes? Ja, manchmal fördert das Fernsehen sogar die
Geselligkeit. Die ganze Familie sitzt beisammen. Man könnte anschließend über das im
Fernsehen Gezeigte diskutieren. Manchmal unterhält man sich über das, was man am
Vorabend gesehen hat. Fernsehen ist aber auch informativ. In Nachrichtensendungen wird über
wichtige Ereignisse in der Welt und im eigenen Land informiert. Es werden auch viele lehrreiche
Sendungen gezeigt. Bei Sendungen über aktuelle Probleme können die Zuschauer Argumente
dafür und dagegen kennen lernen und sich so eine Meinung bilden. Meiner Meinung nach kann
Fernsehen durchaus eine sinnvolle Freizeitgestaltung darstellen. Es kommt eben darauf an,
dass man Sendungen bewusst auswählt und sich nicht nur berieseln lässt.
Richtig eingesetzt und gut überlegt kann man Wissenswertes mit sinnvoller Entspannung
verbinden!

ÜBUNG 3:
Lies nun die Erörterung noch einmal und versuche folgende Fragen zu beant-worten:
1. Welche Argumente gegen das Fernsehen als sinnvolle Freizeitgestaltung erwähnt Carina?
Welche Argumente dafür? Unterstreiche die positiven Argumente rot, die negativen blau!
2. Welche Vorschläge bringt die Schreiberin für einen sinnvollen Fernsehkonsum?
Welche Meinung vertritt sie selbst?

ÜBUNG 4:
Wie jeder Aufsatz gliedert sich auch die Erörterung in drei Teile: Einleitung, Hauptteil und
Schluss. Versuche, diese im Aufsatz von Carina mit E, H, S zu kennzeichnen.
A ÜBUNG 5:
Lies nun den Text gemeinsam mit deiner NachbarIn noch einmal und besprecht, wo ihr im Text
Absätze machen würdet.

ÜBUNG 6:
Vergleicht nun eure Lösung mit der, die ihr von eurer LehrerIn bekommt. Seid ihr damit
einverstanden? Habt ihr etwas anders gemacht? Diskutiert darüber mit eurer LehrerIn.

A ÜBUNG 7:
Lest den Text nun noch einmal und besprecht mit eurer NachbarIn folgende Dinge:

1. Welchen Trick verwendet Carina, um in der Einleitung Interesse für das Thema
zu wecken?
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2. Wie könnte man den ersten Absatz noch beginnen?


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ÜBUNG 8:
1. Versuche die Art, in der die Weise Eule das Thema einleitet, auf andere Themen (wie
Fußball, Sport, Mode, ...) anzuwenden.

DIE WEISE EULE UND DIE ERÖRTERUNG (1)

So kannst du in der Einleitung Interesse für das Thema wecken:

Mit einer Feststellung, an die du eine passende Frage anfügst:


Meine Lieblingsbeschäftigung ist Fernsehen.
Ich schaue für mein Leben gerne fern – und du?
Jeder schimpft über das Fernsehen. Warum eigentlich?

Indem du dich auf eine Umfrage/einen Zeitungsartikel/eine Fernseh- oder


Radiosendung beziehst:
Eine Umfrage zeigte, dass Fernsehen eine der Lieblingsbeschäftigungen von Kindern
und Jugendlichen darstellt. Ist diese Freizeitbeschäftigung auch immer sinnvoll?

2. Womit beginnt Carina ihre Sätze im Hauptteil? Schreibt die Satzanfänge heraus und
versucht jeweils, den Ausdruck etwas anders zu formulieren.

Satzanfänge aus dem Text Eigene Beispiele dazu


3. Schau genau, ob das Thema bereits als Frage formuliert ist:
Welche Gründe sprechen für einen Internetanschluss zu Hause?
Diese so genannte Themenfrage muss auf jeden Fall in deinem Aufsatz beant-wortet werden.
Wie beantwortet Carina in ihrem Aufsatz die Themenfrage?
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Manches Mal musst du aus dem Thema erst eine oder mehrere Fragen machen.
z. B.: Mein Traumberuf
Wenn du dieses Thema bearbeitest, musst du dir selbst mehrere Fragen stellen, die du dann
in deiner Erörterung beantwortest. Also:
Wo möchte ich arbeiten?
Welche Aufgaben möchte ich haben?
Welche Eigenschaften muss ich haben?
Welche Bedingungen muss ich erfüllen?
Das heißt, du gliederst selbst das Thema in Fragen!

ÜBUNG 9:
Die Formulierungshilfen der Weisen Eule können hilfreich sein. Gestalte selbst ein kleines
Plakat – am PC oder schön geschrieben mit Filzstiften. Die Sätze sollten vom Inhalt her auf
dich zutreffen, die Namen aus dem Familien- und Freundeskreis sein. So gehen dir die
Formulierungen „in Fleisch und Blut“ über.

DIE WEISE EULE UND DIE ERÖRTERUNG (2)

Wenn du eine Erörterung schreiben möchtest, dann können folgende sprachlichen


Tipps hilfreich sein:

So kannst du Argumente anführen:


In einem Argument steckt immer ein „weil“. Was kannst du statt „weil“ noch sagen?
Ich schaue gerne fern, weil ich mich dabei gut unterhalte.
Ich schaue gerne fern, da ich mich dabei gut unterhalte.
Ich schaue gerne fern, denn ich unterhalte mich dabei gut.
Ich liebe das Fernsehen wegen seines Unterhaltungswertes.
Ich liebe das Fernsehen aufgrund seines Unterhaltungswertes.

So kannst du Gegensätze ausdrücken:


Nicht immer kann man aus dem Fernsehen lernen, aber manche Sendungen sind
informativ.
Nicht immer kann man aus dem Fernsehen lernen, manche Sendungen sind
jedoch informativ.
Silvia möchte fernsehen, während ihre Eltern dagegen sind.
Silvia bringt viele Argumente für einen Fernseher im eigenen Zimmer. Trotzdem sind
ihre Eltern dagegen.
Trotz der Kritik am Fernsehen gehört es zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen.
Ich sehe gerne fern, obwohl ich weiß, dass ich viel Anderes zu tun hätte.